59-Jähriger mit 2,3 Promille in Gingst auf Rügen gestoppt – weil er das Ergebnis nicht glaubt, verlangt er zweiten Test: 2,4 Promille, Führerschein sichergestellt

Gingst (ots). Am Donnerstag, dem 24. September 2026, führten Beamte des Polizeihauptreviers Bergen gegen 17:00 Uhr in Gingst auf der Insel Rügen eine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurde ein Pkw angehalten und der 59-jährige Fahrzeugführer einer Atemalkoholkontrolle unterzogen. Das Ergebnis scheint den Fahrzeugführer selbst überrascht zu haben: Das Atemalkoholmessgerät zeigte einen Wert von knapp 2,3 Promille an. Da der 59-Jährige diesen Wert offenbar nicht glauben konnte, bat er um eine erneute Überprüfung. Frei nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Der zweite Atemalkoholtest brachte allerdings keine Ernüchterung – im Gegenteil: Das Gerät zeigte nun einen Wert von 2,4 Promille an und lag damit sogar noch über dem ersten Ergebnis. Im Anschluss wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Der Führerschein des 59-Jährigen wurde sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Alkohol am Lenker – 16-jährige E-Scooter-Fahrerin muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen

Stralsund/Bergen (ots). Im Rahmen der Streifentätigkeit kontrollierten Beamte des Polizeihauptreviers Bergen am Donnerstagabend, dem 24. September 2026, gegen 20:45 Uhr eine E-Scooter-Fahrerin im Bereich Bergen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die 16-jährige Jugendliche unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,8 Promille.

Für Fahranfängerinnen und Fahranfänger sowie Personen unter 21 Jahren gilt im Straßenverkehr ein absolutes Alkoholverbot, die sogenannte 0,0-Promille-Grenze. Die Jugendliche muss sich daher wegen des Verstoßes gemäß § 24c des Straßenverkehrsgesetzes verantworten. Den Fall nimmt die Polizei zum Anlass, auf die besonderen rechtlichen und tatsächlichen Gefahren im Zusammenhang mit E-Scootern hinzuweisen. Denn: Ein E-Scooter ist rechtlich kein Fahrrad und auch kein gewöhnlicher Tretroller, sondern ein Kraftfahrzeug. Für das Führen gelten deshalb unter anderem die entsprechenden Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes.

Gerade für junge Fahrerinnen und Fahrer kann ein Verstoß zudem über das aktuelle Verkehrsgeschehen hinaus Folgen haben. Verstöße gegen die für Fahranfänger und unter 21-Jährige geltenden Alkoholvorschriften können sich auf das Fahrerlaubnisrecht und damit auch auf die spätere Erteilung einer Fahrerlaubnis auswirken.

65 Verkehrsunfälle mit E-Scootern seit 2022 Wie relevant das Thema ist, zeigen auch die Verkehrsunfallzahlen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Seit 2022 registrierte die Polizei insgesamt 65 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von E-Scootern. Bei 40 dieser Unfälle wurden Personen leicht verletzt, sieben Personen erlitten schwere Verletzungen. Bei einem Verkehrsunfall kam ein E-Scooter-Fahrer ums Leben. Auch jüngere Verkehrsteilnehmer sind in den Unfallzahlen deutlich vertreten: Bei 27 der insgesamt 65 Unfälle war eine beteiligte Person unter 20 Jahre alt.

Alkohol und andere berauschende Mittel spielten ebenfalls eine Rolle. Zehn der registrierten E-Scooter-Unfälle ereigneten sich unter Alkoholeinfluss, vier weitere unter dem Einfluss von Rauschmitteln. Die Polizei appelliert deshalb insbesondere an junge E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrer, die Fahrzeuge nicht als „Spielzeug“ oder als verlängerten Tretroller zu betrachten. E-Scooter nehmen am öffentlichen Straßenverkehr teil und können insbesondere bei höherer Geschwindigkeit oder in Verbindung mit Alkohol zu schweren Verkehrsunfällen führen. Wer einen E-Scooter fährt, ist Verkehrsteilnehmer – und trägt damit Verantwortung für sich und andere. Alkohol und Drogen haben dabei nichts am Lenker verloren.

Mutmaßlich alkoholisierte Seniorin verursacht Unfall in Stralsund – Blutprobe angeordnet

Stralsund (ots). Am Donnerstagabend, dem 24. September 2026, kam es gegen 21:30 Uhr im Stadtteil Tribseer Wiesen in Stralsund zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Nach bisherigen Erkenntnissen missachtete eine 71-jährige Fahrzeugführerin die Vorfahrt und kollidierte mit dem Pkw eines 76-jährigen Mannes. Die 71-Jährige stand dabei augenscheinlich erheblich unter dem Einfluss von Alkohol. Eine Atemalkoholprüfung war bei ihr jedoch nicht möglich.

Zur Beweissicherung wurde daher die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Zudem wurde der Führerschein der 71-Jährigen beschlagnahmt. Bei dem Verkehrsunfall wurde die 75-jährige Beifahrerin im Fahrzeug des 76-Jährigen leicht verletzt. Sie wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB gegen die 71-jährige Fahrzeugführerin wurden eingeleitet.

Mehr als 400 Polizisten im Einsatz – Landtagswahl in MV verläuft nahezu störungsfrei

Neubrandenburg/Rostock (ots). Am gestrigen Sonntag (20.09.2026) fand in Mecklenburg-Vorpommern die Landtagswahl statt. Um einen sicheren und geordneten Ablauf des Wahltages zu gewährleisten, waren insgesamt mehr als 400 Beamtinnen und Beamte im ganzen Land im Einsatz.

Insgesamt kann die Polizei mitteilen, dass Wahltag und -abend grundsätzlich ruhig und nahezu störungsfrei verliefen. Es wurden landesweit eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, eine nach § 130 StGB (Volksverhetzung) sowie eine Anzeige wegen Beleidigung aufgenommen. Letzteres ereignete sich im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dort ist ein Medienvertreter des ZDF durch einen Bürger vor einem Wahlbüro beleidigt worden. Festzuhalten ist jedoch, dass aus Sicht der Polizei die Wahl an sich sowie die Auszählungen im Anschluss, ordnungsgemäß durchgeführt werden konnten.

Die beiden Einsatzführer am gestrigen Tag, Polizeipräsident Heiko Tesch aus Neubrandenburg und Polizeidirektor Stefan Qualmann, zeigten sich mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden. „Wir wollten allen rund 1,3 Millionen Wahlberechtigten im Land ihr Recht auf demokratische Mitbestimmung ermöglichen. Das ist uns gelungen. Auch, und vor allem, durch die vielen Kolleginnen und Kollegen, die im Einsatz waren. Unser besonderer Dank gilt daher allen eingesetzten Beamtinnen und Beamten für ihre Bereitschaft“, so Präsident Heiko Tesch.

Zeuge beobachtet mutmaßlichen Baustelleneinbruch – Polizei stellt kurz darauf zwei Tatverdächtige

Stralsund (ots). Dank eines aufmerksamen und couragierten Hinweisgebers konnten Polizeibeamte am Donnerstagabend, dem 17. September 2026, zwei Tatverdächtige nach einem mutmaßlichen Einbruch in eine Baustelle im Bereich des Neuen Marktes in der Stralsunder Altstadt feststellen. Gegen 23:30 Uhr teilte der Hinweisgeber der Polizei über den Notruf mit, dass er aktuell beobachte, wie sich zwei Personen unberechtigt in einer Baustelle aufhalten. Nach seinen Angaben befand sich mindestens eine Person im Inneren des im Umbau befindlichen Objektes.

Aufgrund seiner detaillierten Personenbeschreibung konnten die eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Stralsund kurze Zeit später zwei Personen feststellen, auf die die Beschreibung zutraf. Bei der anschließenden Überprüfung erhärtete sich der Tatverdacht gegen eine 23-Jährige und ihren 29-jährigen Begleiter. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten es die Tatverdächtigen offenbar auf Werkzeuge und weitere Gegenstände abgesehen. Im Tatobjekt konnten bereits zum Abtransport bereitgelegte Gegenstände festgestellt werden. Der Wert des mutmaßlichen Diebesgutes wird derzeit auf etwa 350 Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst kam ebenfalls zum Einsatz und sicherte am Tatort weitere Spuren. Ob durch das Eindringen in das Objekt ein Sachschaden entstanden ist, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Gegen beide Personen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls und des Hausfriedensbruchs eingeleitet.

E-Kleinstfahrzeug kollidiert mit Fahrrad – 13-Jähriger in Stralsund schwer verletzt

Stralsund (ots). Am Donnerstag (17.09.2026) kam es gegen 14:30 Uhr in Stralsund in der Richtenberger Chaussee zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Elektro-Kleinstfahrzeug und einem Fahrrad. Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 16-jährige Jugendliche mit einem Elektro-Kleinstfahrzeug die Fahrbahn. Auf Höhe einer Verkehrsinsel soll ein 13-jähriger Fahrradfahrer auf die Fahrbahn gefahren sein. In der weiteren Folge kam es zur Kollision zwischen dem Elektro-Kleinstfahrzeug und dem Fahrrad.

Der 13-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen besteht der Verdacht auf Verletzungen am Knie sowie am Kopf. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nach bisherigem Kenntnisstand kann eine nicht an die Verkehrssituation angepasste Geschwindigkeit der Fahrerin des Elektro-Kleinstfahrzeugs als mögliche Unfallursache nicht ausgeschlossen werden.

Einkaufsmarkt in Baabe brennt – rund drei Millionen Euro Schaden, technischer Defekt möglich

Baabe (ots). Am heutigen Donnerstag (17. September 2026) wurde die Polizei gegen 07:15 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen über eine starke Rauchentwicklung in einem Einkaufsmarkt in der Göhrener Chaussee in Baabe informiert. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Einkaufsmarktes fest, welche offensichtlich zu einem Brandausbruch führte. Die Feuerwehr leitete umgehend die erforderlichen Löschmaßnahmen ein. Nach polizeilichen Erkenntnissen konnte der Brand gegen 15:00 Uhr gelöscht werden. Nach derzeitiger Einschätzung beläuft sich der entstandene Sachschaden vorläufig auf etwa drei Millionen Euro.

Zur Ermittlung der Brandursache wird nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft am morgigen Freitag ein Brandursachenermittler zum Einsatz kommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen bestehen Anhaltspunkte für einen möglichen technischen Defekt. Ob dieser ursächlich für den Brand war, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Knieper West: Anwohnerin beobachtet mutmaßlichen Kellereinbruch – Polizei stellt kurz darauf zwei Tatverdächtige

Stralsund (ots). Dank des aufmerksamen und couragierten Handelns einer Anwohnerin konnten in der vergangenen Nacht zwei Männer im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Einbruch in einen Wohnblock in der Friedrich-Wolf-Straße in Stralsund-Knieper West festgestellt werden. In den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstag (17.09.2026) meldete eine 44-jährige Anwohnerin gegen 04:00 Uhr über den Notruf, dass sie aktuell drei männliche Personen beobachte, die sich offenbar an Kellerräumen eines Wohnblocks zu schaffen machten.

Aufgrund ihrer sehr guten Personenbeschreibung konnten Polizeibeamte im näheren Umfeld, in der Arnold-Zweig-Straße, zwei Personen feststellen, auf die die Beschreibung der Hinweisgeberin zutraf. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten zudem mutmaßliche Tatutensilien bei den beiden Männern fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass die beiden Männer an einem Einbruch in Kellerräume beteiligt gewesen sein könnten. Ob und in welchem Umfang weitere Personen beteiligt waren, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls. Aktuell wird zudem geprüft, ob aus den Kellerräumen Gegenstände entwendet wurden. Auch die Höhe des durch die mutmaßliche Einbruchshandlung entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest.

Durch den schnellen Hinweis der Anwohnerin konnten zwei Tatverdächtige im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Tat festgestellt werden. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich für das aufmerksame und couragierte Handeln der Hinweisgeberin. Ihr schneller Anruf und ihre präzise Personenbeschreibung haben die polizeilichen Maßnahmen wesentlich unterstützt.

Konto angeblich vor Sperrung – falsche Bankmitarbeiter bringen Paar auf Rügen um mehrere Zehntausend Euro

Insel Rügen (ots). Am Mittwoch (16. September 2026) wurde der Polizei ein erfolgreicher Telefonbetrug zum Nachteil eines Paares auf der Insel Rügen bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der 74-jährige Geschädigte einen Anruf von einem bislang unbekannten Anrufer, der sich als Mitarbeiter eines Bankinstituts ausgab. Unter dem Vorwand, eine bevorstehende Sperrung des Bankkontos verhindern zu müssen, wurde der Geschädigte aufgefordert, einen übermittelten Link aufzurufen und dort unter anderem seine IBAN einzugeben.

Im weiteren Verlauf kam es zu mehreren Telefonaten mit vermeintlichen Bankmitarbeitern. Unter deren Einfluss veranlasste der Geschädigte schließlich eine Überweisung im mittleren vierstelligen Eurobereich. Auch seine 75-jährige Partnerin wurde auf den Anruf aufmerksam und anschließend durch die unbekannten Täter zu Überweisungen bewegt. Sie veranlasste insgesamt zwei Transaktionen in Höhe von mehr als 20.000 Euro. Dem Paar entstand dadurch ein erheblicher finanzieller Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor sogenannten Bankmitarbeiter-Betrugsmaschen: Bankmitarbeiter werden ihre Kunden nicht telefonisch dazu auffordern, über einen zugesandten Link sensible Bankdaten einzugeben oder Überweisungen zur vermeintlichen Sicherung eines Kontos vorzunehmen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und sich anschließend über die offiziellen Kontaktdaten selbstständig mit seiner Bank in Verbindung setzen. Keinesfalls sollten Links aus unbekannten Quellen geöffnet oder Zugangsdaten, PINs, TANs oder andere sensible Bankdaten telefonisch weitergegeben werden. Sollten bereits Überweisungen veranlasst worden sein, sollte unverzüglich die eigene Bank kontaktiert und Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Einbrecher stehlen Pflanzenschutzmittel aus Agrarbetrieb – rund 20.000 Euro Schaden

Wendisch Baggendorf (ots) In der Nacht von Dienstag (15. September) auf Mittwoch (16. September 2026) kam es zu einem Einbruch in einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Gemeinde Wendisch Baggendorf. Die Tat wurde der Polizei am Mittwochmorgen bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem Betrieb und entwendeten mehrere Kanister Pflanzenschutzmittel. Der entstandene Schaden wird derzeit auf rund 20.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst kam zur Tatortarbeit und zur Sicherung von Spuren zum Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Landwirtschaftliche Betriebe immer wieder im Fokus von Dieben Die Agrar-Betriebe können aufgrund ihrer weitläufigen Grundstücke, der dort eingesetzten Technik und der oftmals außerhalb geschlossener Ortschaften gelegenen Betriebsstandorte ein attraktives Ziel für Diebe darstellen. Neben dem Diebstahl von Pflanzenschutzmitteln werden immer wieder auch landwirtschaftliche Maschinen und deren GPS-Technik sowie Dieselkraftstoff entwendet.Die Polizeiinspektion Stralsund empfiehlt landwirtschaftlichen Betrieben daher, die vorhandenen Sicherungsmöglichkeiten regelmäßig zu überprüfen und an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen, dabei geht es um die Errichtung gesicherter Kernzonen.

Pappe im Keller angezündet – Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Mehrfamilienhaus in Stralsund

Stralsund (ots). Am 16.09.2026 gegen 23:15 Uhr meldete ein Zeuge über den Polizeinotruf, dass Rauch aus dem Kellerbereich des Mehrfamilienhauses im Knieperdamm 47 in Stralsund steigen soll. Als die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund vor Ort eintrafen, konnte das Feuer im Kellerbereich schnell gelöscht und dadurch ein Übergreifen auf Teile des Hauses verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden und mussten auch nicht evakuiert werden.

Die Kameraden der Feuerwehr und die eingesetzten Polizeibeamten konnten feststellen, dass Pappe im Keller des Hauses angezündet wurde. Ein daneben befindlicher Müllsack brannte ebenfalls. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 100 Euro. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen zur versuchten schweren Brandstiftung. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, welche zur Aufklärung dieser Straftat beitragen, meldet sich bitte im Polizeihauptrevier Stralsund unter 0383128900, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder unter www.polizei.mvnet.de.

2,18 Promille, kein Führerschein und Fahrerwechsel – nach Spiegel-Crash fliegt alles auf

Stralsund (ots). Am 16.09.2026 gegen 17:30 Uhr ereignete sich im Damaschkeweg in Stralsund ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Nach Rücksprache mit den Unfallbeteiligten, Zeugen und der Spurenlage vor Ort, befuhren die beiden 29-jährigen männlichen Unfallbeteiligten den Damaschkeweg in entgegengesetzte Richtungen in Stralsund. An einer Engstelle fuhr der 29-jährige Transporterfahrer aus Stralsund so weit rüber, dass er den Spiegel des PKW VW des anderen Unfallbeteiligten, welcher aus Wismar stammt, touchierte.

Die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Stralsund übernahmen die ersten Ermittlungen vor Ort. Hier stellte sich heraus, dass der 29-jährige Stralsunder stark alkoholisiert den Transporter führte. Er hatte einen Atemalkoholwert von 2,18 Promille. Zudem gab dieser an, regelmäßig Betäubungsmittel zu konsumieren. Außerdem ist er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Das waren wahrscheinlich auch die Gründe, warum es zuvor noch einen Fahrerwechsel gab und der Stralsunder den Beamten erklären wollte, er sei nicht gefahren. Aber aufgrund von Zeugenaussagen und der Aussage des Wismarer Unfallbeteiligten, konnte dies widerlegt werden. Anschließend musste der Unfallverursacher die Beamten zum Krankenhaus begleiten. Hier wurde eine Blutprobe von einem Arzt entnommen, damit bestimmt werden kann, wie hoch die Alkohol- und Rauschmittelkonzentration zur Unfallzeit war. Im Anschluss konnte er den Weg nach Hause zu Fuß fortsetzen. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Stralsund übernommen.

Kupferdiebe schlagen in leerstehendem Wohnblock zu – 20.000 Euro Schaden

Grimmen (ots). Am Dienstag (15. September 2026) wurde der Polizei gegen 14:30 Uhr der Diebstahl von Kupferkabeln aus einem leerstehenden Wohnblock in Grimmen gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude und entwendeten aus mehreren Wohnungen Kupferkabel. Der genaue Tatzeitraum kann derzeit noch nicht näher eingegrenzt werden. Zur Spurensicherung und zur Suche nach weiteren Spuren kam der Kriminaldauerdienst zum Einsatz.

Der durch das gewaltsame Eindringen und die Beschädigungen entstandene Sachschaden wird derzeit vorläufig auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Der Wert des entwendeten Kupfers ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Drei Radfahrer, ein Überholmanöver und ein Handy – zwei Kinder verletzt

Sassnitz (ots). Am Dienstag (15. September 2026) kam es gegen 17:30 Uhr im Bereich der B96, Stralsunder Straße in Sassnitz, zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrrädern. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 13-jähriger Junge mit seinem Fahrrad den dortigen Radweg. Dabei soll er sein Mobiltelefon benutzt haben und dadurch mit seinem Fahrrad zunehmend nach links geraten sein.

Von hinten näherten sich ein 54-jähriger Fahrradfahrer und seine ebenfalls 13-jährige Tochter. Die beiden beabsichtigten, den Jungen zu überholen. Während des Überholvorgangs soll der 13-Jährige sein Fahrrad unvermittelt verrissen haben, woraufhin es zum Zusammenstoß mit dem Fahrrad des Mädchens kam.

Beide 13-Jährigen stürzten und wurden leicht verletzt. Das Mädchen wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 54-Jährige blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. An den beteiligten Fahrrädern entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 200 Euro.

Falschfahrer rast Streifenwagen auf A20 entgegen – sechs Polizeiautos im Einsatz, Fahrer entkommt

A20/Süderholz (ots). Am Dienstagabend (15. September 2026) kam es gegen 22:00 Uhr zu einem Polizeieinsatz aufgrund eines Falschfahrers auf der Autobahn 20 im Landkreis Vorpommern-Rügen. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten sich über den Notruf der Polizei und teilten mit, dass ein Fahrzeug entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der A20 unterwegs sei. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde das Fahrzeug zunächst zwischen Anklam und Jarmen in Fahrtrichtung Lübeck gemeldet. Dabei soll es auf der Richtungsfahrbahn in Richtung Stettin unterwegs gewesen sein.

Im weiteren Verlauf wurde das Fahrzeug im Bereich der Anschlussstelle Stralsund durch einen Funkstreifenwagen festgestellt. Der Falschfahrer kam dem Streifenwagen mit sehr hoher Geschwindigkeit entgegen. Dabei kam es zu einer Gefährdung des Funkstreifenwagens, glücklicherweise aber zu keinem Verkehrsunfall.

Im Verlauf des Einsatzes waren insgesamt sechs Funkstreifenwagen im Einsatz. Unter anderem wurden Anschlussstellen geschlossen, um weitere Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer zu verhindern. Darüber hinaus wurden sogenannte Stop-Sticks bereitgelegt, um das Fahrzeug gegebenenfalls kontrolliert zum Stillstand bringen zu können. Das Fahrzeug konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nicht festgestellt werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich um ein hochwertiges, dunkelblaues Elektrofahrzeug. Möglicherweise war das Fahrzeug mit einem norwegischen Kennzeichen versehen. Im weiteren Verlauf besteht der Verdacht, dass der Fahrzeugführer die Fahrtrichtung auf der Autobahn eigenständig änderte und sich damit einer polizeilichen Kontrolle entzog. Die genauen Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB. Polizei sucht weitere Zeugen. Die Polizei bittet insbesondere Verkehrsteilnehmer, die am Dienstagabend gegen 22:00 Uhr auf der A20 unterwegs waren und durch den Falschfahrer gefährdet wurden oder Angaben zum Fahrzeug beziehungsweise zum Kennzeichen machen können, sich zu melden. Hinweise nimmt das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier unter 03832657212 entgegen.

Millionen-Versprechen und falsche BKA-Mitarbeiter: Telefonbetrüger erbeuten fast 12.000 Euro

Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (ots). Gleich zwei Fälle von Telefonbetrug sind der Polizei am gestrigen Tag bekannt geworden. In beiden Fällen gelang es den bislang unbekannten Tätern, ihre Opfer zur Überweisung von Geld zu bewegen. Die Geschädigten wohnen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Im ersten Fall meldete sich ein 89-jähriger Hinweisgeber bei der Polizei. Zuvor hatte er einen Anruf von bislang unbekannten Tätern erhalten. Diese teilten ihm mit, dass sich auf einem vermeintlichen Kryptowährungskonto ein Sparguthaben in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro befinde. Das Geld könne ihm ausgezahlt werden, allerdings müsse er zuvor Gebühren in Höhe von fast 2.000 Euro entrichten. Der 89-Jährige schenkte den Angaben Glauben und überwies die geforderte Summe. Erst im weiteren Verlauf stellte er fest, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte.

In einem zweiten Fall gaben sich die Täter am Telefon als vermeintliche Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) aus. Dem 47-jährigen Geschädigten wurde mitgeteilt, dass gegen ihn ein Verfahren wegen angeblichen Lottobetruges anhängig sei. Um weitere Maßnahmen zu verhindern, sollte er einen Betrag von knapp 5.000 Euro überweisen.

Aus Angst vor den angedrohten Konsequenzen kam der Geschädigte der Aufforderung nach und überwies die geforderte Summe. Anschließend meldeten sich die falschen BKA-Mitarbeiter erneut bei ihm und forderten nochmals knapp 5.000 Euro. Mit der erneuten Zahlung könne die Fahndung nach ihm gelöscht werden, so die Täter. Auch diesen Betrag überwies der Geschädigte. Damit entstand in diesem Fall ein finanzieller Schaden von knapp 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt auch hier wegen des Verdachts des Betruges.

Kostenlose Fahrradcodierung in Binz: Am Freitag Rad und Personalausweis mitbringen

Binz auf Rügen (ots) – Am Freitag, dem 18. September 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr am Binzer Baumarkt, Proraer Chaussee 4c auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde. Neben der individuellen Kennzeichnung empfiehlt die Polizei, abgestellte Fahrräder immer gegen Diebstahl zu sichern:

  • Nutzen Sie stabile Fahrradschlösser, bei E-Bikes gern mehrere Schlösser verwenden.
  • Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an fest verankerten Gegenständen an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrrad immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad.
  • Bei E-Bikes sollten wertvolle Zubehörteile (z.B. Akku) unbedingt mit einem zusätzlichen Schloss gesichert werden.
  • Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl: Stellen Sie Ihr Rad nicht in dunklen Ecken ab.

Weitere Informationen rund um das Thema Diebstahl von Zweirädern sind auf www.polizei.mvnet.de und www.polizei-beratung.de zu finden.

Mitten in der Nacht: Einbrecher dringen in Stralsunder Pflegedienst ein

Stralsund (ots). In der vergangenen Nacht zum Sonntag, dem 13. September 2026, kam es im Stralsunder Stadtgebiet zu einem nächtlichen Einbruch. Gegen 00:50 Uhr drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Geschäftsräume eines Pflegedienstes in der Langenstraße ein. Nach ersten Erkenntnissen verursachten die Einbrecher durch ihr gewaltsames Vorgehen einen Sachschaden von schätzungsweise 600 Euro. Angaben zum Stehlgut liegen derzeit noch nicht abschließend vor und sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei Stralsund hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Zur Aufklärung der Tat bittet die Polizei nun um die Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen, die im Bereich der Langenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnten, oder Hinweise zu potenziellen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900 entgegen. Alternativ können Mitteilungen auch über die Internetwache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle eingereicht werden.

VW kracht in Leitplanke – Fahrerin zunächst bewusstlos, Polizei hat Alkoholverdacht

Ribnitz-Damgarten (ots). Am frühen Sonntagmorgen, den 13.09.2026, ereignete sich gegen 03:50 Uhr auf der Landesstraße 22 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 38-jährige Staatsangehörige mit ihrem Pkw VW die L22 aus Richtung Ahrenshagen-Daskow kommend in Fahrtrichtung Semlow. Aufgrund von körperlichen Mängeln verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Leitplanke.

Bei Eintreffen der Rettungskräfte und der Polizei war die Frau zunächst bewusstlos und musste aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sie erlitt durch den Aufprall mehrere Schürfwunden sowie Krampfanfälle. Nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde sie mit leichten Verletzungen zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Stralsund transportiert. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht einer Alkoholisierung der Fahrzeugführerin. Zur Feststellung des exakten Blutalkoholwertes wurde im Krankenhaus eine Blutprobenentnahme durchgeführt.

Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt. Der beteiligte Volkswagen war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Den entstandenen Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf rund 6.500 Euro. Gegen die Fahrzeugführerin wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

16-Jähriger streift wartendes Leichtkraftrad – Fahrer und Sozia schwer verletzt

Barth (ots). Am 12.09.26 kam es gegen 13.30 Uhr auf der Kreisstraße 11 an der Einmündung nach Günz zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 16-jähriger Kraftfahrer eines Leichtkraftrades aus dem Landkreis VR kam aus der Fahrtrichtung Altenpleen. An der Einmündung nach Günz/Landstraße 213 beachtete der Leichtkraftkradfahrer einen bereits wartenden 16- jährigen deutschen, ebenfalls aus dem Landkreis VR stammenden, Leichtkraftkradfahrer nicht und streifte diesen beim Vorbeifahren. In der weiteren Folge stürzte der vorbeifahrende Beteiligte.

Beim Sturz verletzte er sich schwer. Seine Soziusfahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt. Beide wurden durch Rettungskräfte erstversorgt und dann in ein Krankenhaus eingeliefert. Der andere beteilligte Leichtkradkraftfaher kam nicht zu Schaden. Es kamen zwei Rettungswagen und ein Notarzt zum Einsatz Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe ca. 1.000 Euro.