Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 96 unter Beteiligung eines Dienstwagens der Polizei

B96/Stralsund (ots). Am heutigen Dienstag, dem 30. Juni 2026, ereignete sich gegen 11:15 Uhr auf der Bundesstraße 96 ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines zivilen Fahrzeugs der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Videowagen die Bundesstraße 96 aus Richtung Stralsund kommend in Fahrtrichtung Bergen. Hinter dem Polizeifahrzeug fuhr ein Mercedes in gleicher Fahrtrichtung.

Im Rahmen einer polizeilichen Maßnahme führten die Beamten unter Blaulicht ein Wendemanöver durch und wechselten hierzu nach links auf die Gegenfahrbahn. Der 60-jährige Fahrer des nachfolgenden Mercedes aus dem Landkreis Barnim erkannte das Wendemanöver offenbar zu spät und kollidierte seitlich mit dem Polizeifahrzeug.

An beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von rund 30.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Personen wurden bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt. Für die Dauer der Bergungs- und Unfallaufnahmemaßnahmen musste die Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Stralsund für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden.

Schranke trifft Fahrradfahrerin und verletzt sie schwer

Prerow (ots). Am gestrigen Montag, dem 29. Juni 2026, kam es um 18:15 Uhr auf dem Bernsteinweg in Prerow zu einem schweren Fahrradunfall. Eine 33-jährige Frau aus dem Sauerland fuhr mit ihrem E-Bike auf dem Gelände des dortigen Campingplatzes in Richtung Ausgang.

Die Einfahrtsschranke soll zum Zeitpunkt des Unfalles dauerhaft aufgestanden haben, sodass die Frau das Gelände durch die offene Schranke verlassen wollte. Vor ihr fahrende Radfahrer taten dies augenscheinlich auch. Bei ihr allerdings schloss die Schranke offenbar unvermittelt und traf sie an Kopf und Oberkörper, sodass sie zu Fall kam. Trotz Fahrradhelm verletzte sich die 33-Jährige schwer am Kopf und wurde mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zum unvermittelten Schließen der Schranke kam, ist nun Teil der Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.

Mann frustriert über Fußballergebnisse – Polizei muss einschreiten

Tribsees (ots). In der Nacht zum heutigen Dienstag, dem 30. Juni 2026, wurde die Polizei mehrfach zu einer Wohnung eines 33-jährigen Rumänen in der Ernst-Thälmann-Straße in Tribsees gerufen. Beim ersten Einsatz gegen 02:45 Uhr trafen die Beamten den Mann an, ermahnten ihn zur Ruhe und drohten für den Wiederholungsfall weitere Maßnahmen an.

Gegen 03:30 Uhr gingen weitere Beschwerden über ruhestörenden Lärm ein. Gegenüber den eingesetzten Beamten erklärte der 33-Jährige, er sei frustriert über die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft und habe seinem Ärger Luft machen wollen. Da die Polizei mehrfach wegen Ruhestörung einschreiten musste, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Mann aufgenommen.

Hiddensee: Promille-Radler trickst sich selbst aus – Riesen-Umweg unter den Augen der Insel-Polizei

Insel Hiddensee (ots). In der Nacht zum heutigen Tag (30. Juni 2026) beschäftigten gleich zwei Einsätze die Polizei auf der Insel Hiddensee. Zunächst kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten E-Bike-Fahrerin. Während der Unfallaufnahme geriet ein alkoholisierter Radfahrer in den Fokus des Inselpolizisten.

Gegen 01:40 Uhr ereignete sich auf dem Weißen Weg in Kloster ein Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 66-jährige E-Bike-Fahrerin aus Zwickau den asphaltierten Weg aus Richtung Kloster kommend in Richtung Vitte. Hinter dem Abzweig Weißer Weg bemerkte sie eine Katze, die unmittelbar vor ihr die Fahrbahn von links nach rechts querte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste die Frau stark und stürzte. Dabei erlitt sie leichte Verletzungen und wurde durch einen Notarzt medizinisch erstversorgt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,26 Promille.

Während der Unfallaufnahme standen zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Funkstreifenwagen der Polizei am rechten Fahrbahnrand. Da sich Rettungskräfte und Unfallbeteiligte auf der Fahrbahn bewegten, war die Unfallstelle entsprechend abgesichert. Dennoch fuhr ein 24-jähriger Radfahrer aus Berlin zügig in den Bereich der Unfallstelle ein und wurde durch den Kontaktbeamten gestoppt. Dabei stellte der Polizist Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,91 Promille. Es wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.

Der 24-Jährige erklärte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, sein Fahrrad holen und dieses nicht bis zu seiner Unterkunft schieben zu wollen. Um sicherzustellen, dass der Mann das Fahrrad tatsächlich schiebt und nicht erneut nutzt, begleitete ihn der Inselpolizist mit seinem Funkstreifenwagen. Statt den direkten Weg zu seiner Unterkunft zu nehmen, legte der Mann jedoch einen Umweg von rund sechs Kilometern schiebend zurück.

Verkehrsunfall mit Milchlastwagen zwischen Lüdershagen und der Bundesstraße 105

Lüdershagen (ots). Am heutigen Montag, dem 29. Juni 2026, kam es gegen 11:45 Uhr auf der Langen Reihe zwischen Lüdershagen und der Bundesstraße 105 zu einem Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein 64-jähriger Fahrer mit einem Milchlastwagen der Marke Scania samt Sattelauflieger in den Straßengraben.

Das Fahrzeuggespann kippte auf die Seite. Aus dem Milchtank läuft Milch aus. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Der 64-jährige Fahrer blieb unverletzt. Die Straße ist weiterhin befahrbar. Die Bergungsmaßnahmen werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.

Einsätze im Landkreis Vorpommern-Rügen: Polizei stoppt mehrere alkoholisierte Autofahrer

Stralsund (ots). Am vergangenen Samstag (27. Juni 2026) waren die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Stralsund mehrfach mit alkoholisierten Fahrzeugführern beschäftigt.

Gegen 19:00 Uhr wurde der Polizei ein Fahrzeug gemeldet, das auf der Landesstraße 296 in Schlangenlinien fuhr. Der Hinweisgeber konnte den vor ihm fahrenden Transporter in der Ortslage Altefähr anhalten. Nach Eintreffen der Polizei führten die Einsatzkräfte eine Verkehrskontrolle durch. Der 63-jährige Fahrzeugführer aus Hessen gab an, vor Fahrtantritt einen halben Liter Schnaps getrunken zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,40 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Zudem wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.

Gegen 21:30 Uhr stellten Polizeibeamte einen 24-jährigen Mann fest, der an einer Ackereinfahrt an der Kreisstraße 20 kurz vor Neuhof an seinem Fahrzeug mit laufendem Motor lehnte. Der Mann zeigte bereits deutliche Ausfallerscheinungen und sprach lallend. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,35 Promille. Auch hier wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Auf Nachfrage, wie er an diese Stelle gekommen sei, gab der 24-Jährige an, zuvor durch mehrere Ortschaften gefahren zu sein, anschließend einen Badestopp eingelegt zu haben und nun etwas ausruhen zu wollen. Alkohol habe er nach eigenen Angaben bereits vor Fahrtantritt konsumiert. Vor Ort habe er lediglich noch einen „Kurzen“ getrunken. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr dauern an.

Gegen 23:00 Uhr wurden Sassnitzer Polizeibeamte im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf einen 59-jährigen Kroaten aufmerksam. Dieser fuhr trotz einer Reifenpanne auf der Hauptstraße weiter. Die Beamten folgten dem Fahrzeug. In der weiteren Folge beschleunigte der Mann zunächst, bevor er der Aufforderung „Stopp Polizei“ Folge leistete und anhielt. Während der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,44 Promille. Zudem verlief ein Drogenvortest positiv. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Gegen den Mann wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Aufgrund der festgestellten Rauschmittelbeeinflussung ergab sich zudem der Verdacht eines zurückliegenden Besitzes von Betäubungsmitteln, weshalb eine weitere Strafanzeige wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt wurde.

In der Nacht zum gestrigen Sonntag (28. Juni 2026) stellten Polizeibeamte in Grimmen während ihrer Streifentätigkeit einen 26-jährigen ukrainischen Fahrzeugführer fest. Er gab an, vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,88 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Zudem konnte der Mann keine Fahrerlaubnis vorweisen. Er gab an, sich derzeit in der Fahrausbildung zu befinden. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen.

Tragödie am Strand von Drewoldke: Badegäste entdecken leblosen Mann im Wasser

Drewoldke (ots). Am Samstag, dem 27. Juni 2026, wurde die Polizei durch die integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über eine leblose Person am Strand von Drewoldke auf Rügen informiert. Der 70-jährige Mann aus Stralsund wurde gegen 16:50 Uhr durch Badegäste im Wasser treibend entdeckt und dann aus der Ostsee gezogen. Trotz Reanimationsversuchen durch die Ersthelfer konnte der alarmierte Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Reifenplatzer auf der A20 führt zu schwerem Unfall: Vater und Söhne im Krankenhaus

A20/Kirch Baggendorf (ots). Am 28.06.2026 gegen 09:10 Uhr ereignete sich auf der A20 in Fahrtrichtung Stettin zwischen den Anschlussstellen Tribsees und Grimmen-West ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein 60-jähriger Fahrer eines BMW aus Schleswig-Holstein infolge eines Reifenplatzers nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet auf die Bankette, überschlug sich und kam schließlich im Straßengraben zum Stillstand.

Der Fahrer sowie seine beiden Söhne im Alter von 27 und 29 Jahren wurden schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Sie wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Im Einsatz befanden sich drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber, drei Fahrzeuge der Feuerwehr sowie zwei Streifenwagen des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs musste die A20 in Fahrtrichtung Stettin für etwa 45 Minuten voll gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.

Erstmeldung: Erstmeldung: Verkehrsunfall auf der B96n führt zu Vollsperrung

B96/Miltzow (ots). Am heutigen Freitag (26. Juni 2026) kam es gegen 08:30 Uhr auf der Bundesstraße 96 bei Miltzow zu einem Verkehrsunfall. Die Bundesstraße 96 ist für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung gegenwärtig in Richtung in Richtung Stralsund noch voll gesperrt.

Stauerscheinungen haben sich bereits gebildet. Durch die integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen wird eine Wasserversorgung für die sich im Stau befindenden Personen realisert. Die Rettungsgasse ist hierfür unbedingt freizuhalten.

Vogel fliegt in Fahrzeuginnenraum – Pkw überschlägt sich nach Kollision in Stralsund

Stralsund (ots). Am 25.06.2026 gegen 19:20 Uhr ereignete sich in der Karl-Marx-Straße ein Verkehrsunfall, bei dem eine 19-jährige Fahrzeugführerin leicht verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen stammende Frau mit einem Pkw Nissan die Karl-Marx-Straße in Fahrtrichtung Frankenwall. Während der Fahrt flog plötzlich ein Vogel durch ein geöffnetes Fenster in den Innenraum des Fahrzeugs.

Die Fahrzeugführerin erschrak hierdurch und verlor dabei die Kontrolle über das Fahrzeug. In der Folge kollidierte der Nissan mit einem ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellten VW Caddy. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Pkw und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Fahrzeugführerin erlitt bei dem Verkehrsunfall leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro.

Der Nissan war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Neben Einsatzkräften der Polizei befanden sich ein Rettungswagen, ein Notarztwagen sowie die Berufsfeuerwehr aus Stralsund im Einsatz. Um was für ein Vogel es sich handelte und dessen Verbleib, konnte im Rahmen der Unfallaufnahme nicht ermittelt werden.

Kellerbrand in Stralsund beschäftigt Polizei und Feuerwehr

Stralsund (ots). Am heutigen Donnerstagmorgen um 05:33 Uhr wurde die Polizei über den Brand einen Brand in der Friedrich-Wolf-Straße in Stralsund informiert. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge kam es im Keller eines Mehrfamilienhauses aus bislang ungeklärter Ursache zum Brand eines Kellers. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Während der Löscharbeiten mussten sieben Personen, darunter zwei Kinder, evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Alle Personen konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen kommt ein Brandursachenermittler zum Einsatz.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise zum Brandgeschehen oder möglichen Verursachern geben können. Diese werden gebeten, sich an die Polizei in Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900 über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Erneuter Kellerbrand in Stralsund Grünhufe

Stralsund (ots). Am Mittwoch, dem 24.06.2026 gegen 23:20 Uhr wurden die Feuerwehr und die Polizei über einen Brand in der Helmuth-Graf-v.-Moltke-Straße in Stralsund informiert. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge kam es im Keller des Mehrfamilienhauses aus bislang ungeklärter Ursache zum Brand. Während der Löscharbeiten der Feuerwehr mussten zeitweise die Bewohner der betroffenen Hausaufgänge evakuiert werden. Durch die Kameraden der Feuerwehr konnte das Feuer schließlich gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Alle Wohneinheiten in dem Objekt sind weiterhin bewohnbar. Ein Anwohner verletzte sich leicht und wurde aufgrund des Verdachts einer Rauchgasintoxikation im Krankenhaus ärztlich behandelt. Zur Brandbekämpfung waren 22 Kameraden der FFW Stralsund und 12 Kameraden der BFW Stralsund eingesetzt. Des Weiteren wurden 3 Rettungswagen und 2 Notarztwagen alarmiert.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung eingeleitet. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zum Brandgeschehen oder zu möglichen Verursachern geben können. Diese werden gebeten sich bei der Polizei in Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900 oder der Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Hoher Sachschaden nach Unfall bei Grimmen

Grimmen (ots). Am 24.06.2026 gegen 15:00 Uhr ereignete zwischen Kaschow und Prützmannshagen auf der Kreisstraße 20 ein Verkehrsunfall bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 20-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Traktor und Anhänger die Kreisstraße 20 aus Richtung Kaschow in Richtung Prützmannshagen.

Auf der schmalen Fahrbahn kam ihm ein 60-jähriger Fahrzeugführer mit seinem PKW VW entgegen. Um ein Passieren zu ermöglichen, wich der Traktorfahrer nach rechts aus, wobei er zwei Straßenbäume streifte. Als der VW-Fahrer dies bemerkte, lenkte auch er seinem PKW nach rechts und kollidierte in der weiteren Folge mit einem Straßenbaum. Dabei verletzte er sich leicht und wurde vor Ort durch den alarmierten Rettungsdienst versorgt.

Der PKW sowie das landwirtschaftliche Fahrzeuggespann waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppdienste geborgen werden. Es entstand eine Gesamtschaden von ca. 21.000 EUR. Für den Zeitraum der Verkehrsunfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge, musste die K 20 für ca. drei Stunden voll gesperrt werden.

Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Stralsund

Stralsund (ots). Am 24.06.2026 gegen 15:00 Uhr meldeten mehrere Zeugen der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommer-Rügen einen Brand im Keller des Mehrfamilienhauses in der Lindenallee 30 in Stralsund Grünhufe. Diese informierte die Polizei, sodass mehrere Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevieres Stralsund zum Einsatz kamen.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen wurde innerhalb des betroffenen Kellerverschlags Unrat in Brand gesetzt, eine technische Ursache wird derzeit ausgeschlossen. Der Schaden am Gebäude wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt, alle Wohneinheiten in dem Objekt sind weiterhin bewohnbar.

Zur Brandbekämpfung waren 6 Kameraden der FFW Stralsund und 12 Kameraden der BFW Stralsund eingesetzt. Des Weiteren wurden 2 Rettungswagen und 1 Notarztwagen alarmiert – es wurden weder Anwohner noch Einsatzkräfte verletzt. Der Kriminaldauerdienst sowie ein Brandursachenermittler kamen noch am 24.06.2026 am Brandort zum Einsatz. Da durch das Feuer wesentliche Gebäudeteile in Mitleidenschaft gezogen wurden, wurde ein Strafverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Stralsund übernommen und bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise. Wer im genannten Tatzeitraum relevante Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Stralsund unter 0383128900 oder über die Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Pfefferspray-Einsatz bei Ladendiebstählen in Barth und Stralsund

Stralsund/Barth (ots). Am Dienstag, dem 23.06.2026, kam es in zwei Supermärkten im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund zu räuberischen Diebstählen. In beiden Fällen spielte Pfefferspray beziehungsweise Tierabwehrspray eine Rolle.

Bereits gegen 10:20 Uhr wurde die Polizei zu einem Supermarkt nach Barth gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen versuchte ein 26-jähriger Tatverdächtiger, zwei Packungen Waschmittel zu entwenden. Als er auf den Diebstahl angesprochen wurde, flüchtete er zunächst in Richtung Ausgang. Dort wurde er offenbar von Mitarbeiterinnen des Marktes festgehalten. Der Tatverdächtige riss sich los. Erst als weitere Mitarbeiter und Zeugen zur Unterstützung hinzukamen, stellte er seinen Rucksack ab und holte die zuvor entwendeten Waren heraus. Anschließend soll der Mann ein Pfefferspray gezogen und den anwesenden Mitarbeitern mit dessen Einsatz gedroht haben. Danach flüchtete er aus dem Geschäft. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte die Identität des Tatverdächtigen festgestellt werden. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensicherung und weiteren Ermittlungen zum Einsatz.

Gegen 13:30 Uhr ereignete sich ein weiterer Sachverhalt in einem Supermarkt in der Stralsunder Tribseer Vorstadt. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendete ein 38-jähriger Tatverdächtiger Lebensmittel aus dem Markt. Im Kassenbereich wurde er von mehreren Mitarbeitern angesprochen. Als diese versuchten, ihn festzuhalten, ging der Mann weiter und drängte einen Mitarbeiter mit seinem Körper zur Seite. Daraufhin kamen ein weiterer Mitarbeiter sowie eine Ladendetektivin hinzu. Im Vorraum des Marktes kam es anschließend zu einem Gerangel zwischen den Beteiligten. Nach ersten Erkenntnissen setzte die Ladendetektivin dabei ein Tierabwehrspray ein, um die Flucht des Tatverdächtigen zu verhindern.

Im Zusammenhang mit dem Einsatz des Sprays wurde zusätzlich eine Anzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Skurriler Diebstahl in Grimmen: Discounter-Einbrecher erbeuten Mini-Einkaufswagen

Grimmen (ots). Am frühen Mittwochmorgen, dem 24.06.2026, wurde die Polizei gegen 02:30 Uhr über einen Einbruch in einen Discounter in der Stralsunder Straße in Grimmen informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zum Eingangsbereich des Marktes. Hierbei wurden die Glasschiebetür sowie weitere Zwischentüren beschädigt. Ein Eindringen in den eigentlichen Verkaufsraum gelang den Tätern nach derzeitigem Stand jedoch nicht.

Aus dem Vorflur des Marktes wurden vier Kindereinkaufswagen einschließlich der daran befestigten Fahnenstangen entwendet. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Der Stehlschaden beläuft sich auf einen unteren bis mittleren dreistelligen Eurobetrag. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und sicherte Spuren am Tatort.

Blutige Attacke am Windpark: Unbekannter schlägt Camper und Hunde mit Lederriemen

Stralsund (ots). Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz nach einer Auseinandersetzung, die sich am Abend des 22.06.2026 im Bereich eines Feldweges nahe eines Windparks zwischen Greifswald und Stralsund ereignet haben soll.

Am Nachmittag des 23.06.2026 erschien ein Ehepaar aus Oberbayern im Polizeihauptrevier Greifswald und erstattete Anzeige. Die 62-jährige Frau und ihr 63-jähriger Ehemann waren mit ihrem Wohnmobil im Urlaub unterwegs und hatten am Vorabend gegen 20:00 Uhr auf einem Feldweg nahe eines Windparks bei Stralsund campiert. Gegen 20:30 Uhr soll ein bislang unbekannter Mann mit einem Fahrrad und einem Schäferhund die Örtlichkeit passiert haben. Nach Angaben der Geschädigten liefen deren unangeleinte Hunde, ein Labrador und ein Mischling, aus dem geöffneten Wohnmobil und gerieten mit dem Schäferhund des Unbekannten in eine Auseinandersetzung.

Im weiteren Verlauf soll der unbekannte Mann mehrfach mit einem Lederriemen, an dessen Ende ein Metallkarabiner angebracht war, auf die Hunde eingeschlagen haben. Der 63-Jährige habe daraufhin eingegriffen und die Tiere voneinander getrennt. Nach Angaben des Geschädigten sei er anschließend von dem Unbekannten mit dem Lederriemen geschlagen und verletzt worden.

Als die 62-jährige Ehefrau hinzukam, um die Situation zu beruhigen, sei sie von dem Tatverdächtigen gestoßen worden und zu Boden gefallen. Anschließend habe der Mann das Gesicht der Frau nach unten gedrückt, wodurch sie Verletzungen im Gesicht erlitt. Danach habe sich der unbekannte Mann mit seinem Hund und dem Fahrrad vom Ereignisort entfernt. Die Hunde des Ehepaares blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • etwa 30 bis 40 Jahre alt
  • ca. 1,80 Meter groß
  • kräftige Statur
  • sehr kurze helle Haare
  • leichter Stoppelbart
  • schwarze Schuhe mit schwarzen Socken
  • schwarze kurze Hose mit drei weißen Streifen
  • grauer Half-Zip-Pullover

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder Hinweise zur beschriebenen Person geben können, sich beim Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834540224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Alternativ können Hinweise auch über die Onlinewache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de übermittelt werden.

Einsatz im Heinrich-Heine-Ring: Polizei bemerkt verfassungsfeindliches Tattoo bei Ruhestörer

Stralsund (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 24. Juni 2026, gegen 0:40 Uhr, wurde die Stralsunder Polizei über eine Personengruppe auf einem Parkplatz im Heinrich-Heine-Ring informiert. Die Personengruppe soll durch lautes Rufen sowie das Abspielen lauter Musik die Nachtruhe gestört haben.

Die eingesetzten Polizeibeamten trafen die etwa zehnköpfige Personengruppe vor Ort an und stellten die Ruhe wieder her. Im weiteren Verlauf löste sich die Gruppe auf. Während der Sachverhaltsaufnahme bemerkten die eingesetzten Kräfte bei einem 29-jährigen Mann ein am linken Oberarm tätowiertes verfassungsfeindliches Symbol, das öffentlich sichtbar getragen wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

3,87 Promille: Volltrunkener Busfahrer verängstigt Jugendgruppe auf Rügen

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (23. Juni 2026) gegen 19:00 Uhr rief der Leiter einer Jugendgruppe aus dem Bundesland Hessen die Polizei. Die Gruppe mit insgesamt 115 Personen ist derzeit in einer Jugendherberge auf der Insel Rügen untergebracht.

Der 64-jährige Mann teilte mit, dass der zuständige Busfahrer bereits den gesamten Tag stark alkoholisiert wirkte. Zwar habe der Fahrer den Bus nicht geführt, sein Verhalten habe jedoch die Jugendlichen verängstigt. Der Gruppenleiter sah eine mögliche Gefahr für die Jugendlichen und bat um polizeiliche Unterstützung.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Identität des Busfahrers fest. Bei dem 33-jährigen Mann wurde ein Atemalkoholwert von 3,87 Promille gemessen. Anschließend wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zudem informierte die Polizei die zuständige Führerscheinstelle über den Vorfall, die mit der Prüfung der Fahreignung beauftragt wird.