Ermittlungen nach Verbreitung eines manipulierten Bildes unter Schülern auf Rügen – Polizei warnt vor strafbaren WhatsApp-Stickern

Rügen (ots). Am Mittwoch, dem 17.06.2026, wurde der Polizei auf der Insel Rügen ein Sachverhalt angezeigt, bei dem das Bild einer minderjährigen Geschädigten offenbar digital manipuliert und anschließend über einen Messenger-Dienst verbreitet wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen erschienen die Geschädigte sowie ihre Erziehungsberechtigten auf einer Polizeidienststelle und erstatteten Anzeige. Demnach soll ein Bild des Gesichts des Kindes mit pornografischen Inhalten kombiniert und anschließend als sogenannter WhatsApp-Sticker an mehrere Schülerinnen und Schüler weitergeleitet worden sein.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird unter anderem geprüft, welche Straftatbestände im konkreten Einzelfall erfüllt sein könnten. Im vorliegenden Fall stehen insbesondere Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verbreitung pornografischer Inhalte im Raum. Darüber hinaus können derartige Handlungen – abhängig von den Umständen des Einzelfalls – auch weitere straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Hierzu zählen beispielsweise Beleidigungsdelikte oder Verstöße gegen Persönlichkeits- und Bildrechte.

Die Polizei nimmt den Sachverhalt zum Anlass, insbesondere Kinder, Jugendliche und Heranwachsende für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. Was auf den ersten Blick als vermeintlicher Scherz oder „lustiger Sticker“ erscheinen mag, kann für die betroffenen Personen erhebliche persönliche Folgen haben und strafrechtlich relevant sein.

Wer Bilder anderer Personen ohne deren Einverständnis bearbeitet, verfremdet oder verbreitet, verletzt unter Umständen deren Rechte. Insbesondere dann, wenn Inhalte sexualisiert, beleidigend oder herabwürdigend sind, handelt es sich keineswegs um einen harmlosen Spaß.

Die Polizei weist zudem darauf hin, dass strafrechtliche Ermittlungen regelmäßig die Sicherung digitaler Beweismittel erforderlich machen können. Dies kann unter anderem die Beschlagnahme oder Auswertung von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten umfassen.

Verkehrsunfall mit zwei Verletzten und hohen Sachschaden auf der B105 bei Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 17.06.2026 um 14:30 Uhr erhielt die Polizei in Ribnitz-Damgarten Kenntnis von einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der 89-jährige Fahrer eines PKW Peugeots auf Höhe der Recknitzbrücke (Passbrücke) von einer Nebenanlage auf die B105 in Richtung Damgarten auf. Dabei übersah er eine aus Damgarten kommende, vorfahrtsberechtigte, 72-jährige Fahrzeugführerin eines PKW Skoda. Es kam zum Zusammenstoß der PKW, wobei beide Fahrzeugführer leicht verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst in die Boddenklinik in Ribnitz-Damgarten gebracht wurden.

Der entstandene Sachschaden von ca. 20.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch eine beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen werden. Bei der Bergung der Fahrzeuge wurden Betriebsmittel freigesetzt und die B105 verschmutzt. Die Fahrbahn musste daraufhin gereinigt werden. Während der polizeilichen Maßnahmen musste die B105 teilweise voll- bzw. halbseitig gesperrt werden.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landstraße 30 bei Glowe

Sassnitz (ots). Am 17.06.2026 gegen 13:55 Uhr ereignete sich auf der L30 auf Höhe des Abzweigs L303 ein Verkehrsunfall bei dem eine Person getötet wurde. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 66-jähriger Radfahrer die L30 aus Glowe kommend in Richtung Sagard. Auf Höhe des Abzweigs der L303 in Richtung Lohme bog der Radfahrer unvermittelt nach links ab. Dabei übersah der Radfahrer den PKW Nissan einer 37-jährigen Fahrzeugführerin, welche zu diesem Zeitpunkt die L30 in Richtung Glowe fuhr.

Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung der Fahrzeugführerin, konnte ein Zusammenstoß mit dem plötzlich vor ihr erscheinenden Radfahrer nicht mehr verhindert werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Radfahrer zurück auf seine ursprüngliche Fahrbahn geschleudert, wobei sein Fahrrad gegen den PKW Audi einer 28-jährigen Fahrzeugführerin prallte, welche zuvor hinter dem Radfahrer fuhr.

Durch den Zusammenstoß mit dem PKW Nissan wurde der Radfahrer so schwer verletzt, dass er trotz intensiver Wiederbelebungsmaßnahmen noch am Unfallort verstarb. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Der PKW Nissan war nicht mehr fahrbereit. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme, welche durch einen Sachverständigen der DEKRA unterstützt wurde, war die L30 für ca. vier Stunden voll gesperrt. Neben Einsatzkräften der Polizei kamen ein RTW, ein NEF, ein Rettungshubschrauber sowie die Kameraden der FFW Glowe am Unfallort zum Einsatz.

Böller in der Nacht gezündet – Tatverdächtiger gestellt

Sassnitz (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 17. Juni 2026, nahmen mehrere Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr einen lauten Knall in unmittelbarer Nähe des Polizeireviers Sassnitz wahr. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Beamten einen 28-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Bahnhofstraße fest. Der Mann gab an, zuvor einen Böller gezündet zu haben. Zudem erklärte er, noch weitere Böller bei sich zu führen. Diese wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Böllern um pyrotechnische Gegenstände, für deren Umgang eine entsprechende Genehmigung erforderlich ist. Eine solche Genehmigung konnte der 28-Jährige nicht vorweisen. Auf die Frage nach dem Grund für das Zünden des Böllers gab er an, von mehreren Personen dazu aufgefordert worden zu sein, da diese hören wollten, wie sich ein solcher Böller anhört. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit genehmigungspflichtigen pyrotechnischen Gegenständen erhebliche Gefahren birgt und ohne entsprechende Erlaubnis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Verkehrsunfall in Richtenberg mit Rettungswagen auf Einsatzfahrt – eine Person leicht verletzt

Richtenberg (ots). Am Dienstag, dem 16. Juni 2026 kam es gegen 15:35 Uhr in der Ortslage Richtenberg (Lange Straße) zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Rettungswagens (RTW), der sich auf einer Einsatzfahrt mit eingeschaltetem Sonder- und Wegerecht befand.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 38-jährige Fahrerin eines Toyota die Lange Straße vor dem Rettungswagen. Als der RTW zum Überholen ansetzte, bog die Toyota-Fahrerin trotz der eingeschalteten Sondersignalanlage nach links ab. Dabei kam es zur Kollision zwischen der Beifahrerseite des Rettungswagens und dem Pkw.

Durch den Zusammenstoß wurde ein 21-jähriger Rettungssanitäter, der sich im Patientenraum des Rettungswagens befand, leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Der Toyota war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Richtenberg unterstützte die Maßnahmen vor Ort und übernahm die Reinigung der Fahrbahn. Der Rettungswagen blieb trotz der Beschädigungen weiterhin einsatzbereit. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Verkehrsunfälle auf der L 21 – Ermittlungen wegen Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung

Klockenhagen/Dierhagen/L21 (ots). Am Montag, dem 15.06.2026, ereigneten sich auf der Landesstraße 21 im Landkreis Vorpommern-Rügen zwei Verkehrsunfälle, bei denen die Polizei jeweils Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet hat.

Gegen 11:30 Uhr kam es zwischen den Ortschaften Klockenhagen und Körkwitz zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw. Nach ersten Erkenntnissen fuhr eine 65-jährige Fahrerin eines VW Golf auf den vorausfahrenden VW Golf einer 62-jährigen Fahrzeugführerin auf. Die 65-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Die 62-Jährige blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass die 65-Jährige möglicherweise unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Speziell geschulte Polizeibeamte überprüften die festgestellten körperlichen Auffälligkeiten. In der Folge wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung dauern an.

Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich gegen 14:00 Uhr zwischen Dierhagen und Wustrow. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein 87-jähriger Fahrer eines Audi aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache von der Fahrbahn ab und verunfallte alleinbeteiligt. Der Fahrzeugführer blieb nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass Sekundenschlaf ursächlich für den Verkehrsunfall gewesen sein könnte. Auch in diesem Fall leitete die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ein. Der Führerschein des 87-Jährigen wurde beschlagnahmt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass körperliche Mängel, gesundheitliche Einschränkungen, Übermüdung oder die beeinträchtigende Wirkung von Medikamenten erhebliche Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit haben können.
Wer trotz entsprechender Ausfallerscheinungen ein Kraftfahrzeug führt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Neben schwerwiegenden Verkehrsunfällen können solche Verstöße strafrechtliche Konsequenzen sowie den Entzug der Fahrerlaubnis nach sich ziehen.

Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Radfahrer in Stralsund mündet in diversen Strafanzeigen

Stralsund (ots). Am Montag, den 15.06.26 gegen 18:55 Uhr meldete eine Zeugin der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg, dass es zwischen zwei Unfallbeteiligten zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Stralsund gekommen ist.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 42-jähriger Staatsangehöriger mit seinem Fahrrad rücksichtslos und in Schlangenlinien den Geh-/Radweg auf dem Carl-Heydemann-Ring in Stralsund. In der Folge kollidierte dieser mit einem 17-jährigen Jugendlichen Fußgänger. Daraufhin soll der Fußgänger den Unfallverursacher beleidigt haben , woraufhin dieser den Jugendlichen mit der Faust ins Gesicht schlug. Dabei wurde der Jugendliche schwer verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht.

Der Unfallverursacher, welcher bei der Kollision zu Boden fiel, wurde leicht verletzt. Beide Unfallbeteiligte waren alkoholisiert. Gegen sie ermittelt nun die Kriminalpolizei u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und Beleidigung.

Betrugsversuch durch Schockanruf – Seniorin erkennt Masche gerade noch rechtzeitig

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag, dem 12.06.2026, wurde eine 76-jährige deutsche Frau aus Stralsund Opfer eines versuchten Schockanrufes. Dank ihres Misstrauens in letzter Minute erkannte sie die Betrugsmasche und verhinderte die Übergabe von Wertgegenständen an die Täter.

Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt die Geschädigte einen Anruf von einem Mann, der sich als Arzt einer Notaufnahme ausgab. Dieser teilte ihr mit, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Person ums Leben gekommen und ein Kind schwer verletzt worden sei. Zur Vermeidung einer angeblich unmittelbar bevorstehenden Haftstrafe müsse eine Kaution in Höhe von
100.000 Euro hinterlegt werden.

Im weiteren Verlauf des Telefonates wurde der Frau erklärt, dass als Sicherheitsleistung nicht nur Bargeld, sondern auch Schmuck, Wertgegenstände und sonstige Vermögenswerte akzeptiert würden. Diese sollte sie in einem Koffer bereitlegen, da eine Justizangestellte die Kaution in Kürze persönlich abholen werde.

Die Geschädigte ging zunächst von der Echtheit der geschilderten Situation aus.
Die Anrufer verfügten offenbar über zahlreiche persönliche Informationen und schilderten das angebliche Geschehen äußerst glaubhaft. Zudem übten sie erheblichen psychischen Druck aus und versuchten, die Frau dauerhaft am Telefon zu halten. Durch die dramatische Schilderung des vermeintlichen Unfalls und die Sorge um ihren Sohn befand sich die Geschädigte nach eigenen Angaben in einer Art Schockzustand und hinterfragte die Angaben zunächst nicht. Erst als eine angebliche Justizgehilfin an ihrer Wohnanschrift erschien, kamen der 76-Jährigen Zweifel. Insbesondere das äußere Erscheinungsbild der Frau sowie deren auffälliger Akzent machten die Geschädigte misstrauisch. Daraufhin verlangte sie, mit ihrem Sohn zu sprechen. Die Täter stellten daraufhin ein Telefonat mit einer männlichen Person her, die sich als ihr Sohn ausgab.

Die Geschädigte stellte dem vermeintlichen Sohn mehrere Fragen zu persönlichen Details, die nur ihr tatsächlicher Sohn beantworten konnte. Als die Person die Fragen nicht beantworten konnte, erkannte die Frau die Betrugsabsicht. Sie beendete das Gespräch und kündigte an, die Polizei zu verständigen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die vor der Tür stehende Täterin den Koffer mit den bereitgelegten Wertgegenständen bereits in den Händen. Als sie bemerkte, dass die Geschädigte den Betrug erkannt hatte, ließ sie den Koffer zurück und flüchtete zu Fuß vom Tatort. Ein Vermögensschaden entstand nicht.

Fahrradfahrer fährt, ohne Pedale zu bedienen

Stralsund (ots). Am vergangenen Samstag (13. Juni 2026) stellten Stralsunder Polizeibeamte gegen 22:00 Uhr während der Streifentätigkeit einen auffälligen Radfahrer fest. Der 40-jährige Mann fuhr mit dem Fahrrad, ohne die Pedale zu betätigen. Während der durchgeführten Verkehrskontrolle konnte ein Gashebel festgestellt werden, der das Fahrrad offenbar bis zu 18km/h fahren lässt, ohne dass die Pedale bedient werden müssen. An dem E-Bike befand sich kein Versicherungskennzeichen.

Weiterhin war ein Vortest positiv auf THC und Amphetamine. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Dem 40-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, das Straßenverkehrsgesetz und das das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Ehepaar bei Verkehrsunfall verletzt

Bergen (ots). Der 91-jährige Fahrzeugführer befuhr am 14.06.2026 gegen 15:28 Uhr mit seinem PKW Opel die B 196 aus Richtung Zirkow kommend in Richtung Pantow. Auf Höhe des Erlebnishofes kam er aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Leitpfosten und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer und seine 89-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung, vornehmlich zur Beobachtung, durch den Rettungsdienst ins Bergener Krankenhaus verbracht. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Für die Unfallaufnahme war die B 196 für ca. eine Stunde voll gesperrt, anschließend konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Verkehrsunfall mit schwerverletztem Mopedfahrer

Reinkenhagen (ots). Am 12.06.2026 kam es gegen 15:30 Uhr in Reinkenhagen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 15-jähriger Jugendlicher verletzt wurde. Ein Pkw VW befuhr die Schulstraße in Richtung Hauptstraße. Beim Einbiegen auf die Hauptstraße übersah die 64-jährige VW-Fahrerin den auf der vorfahrtsberechtigten Straße fahrenden Mopedfahrer und nahm ihm die Vorfahrt.

Der Mopedfahrer prallte frontal in die linke Seite des Pkw und zog sich dabei mehrere Verletzungen zu. Der 15-jährige wurde zu weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.500 EUR. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn von ausgestretenen Betriebstoffen war die L30 teilweise voll gesperrt.

Schilderdieb auf Rügen? Kriminalpolizei stellt neun Ortstafeln sicher

Insel Rügen (ots). Nach einem Zeugenhinweis hat die Kriminalpolizei am gestrigen Tag im Rahmen eines Durchsuchungsbeschlusses mehrere mutmaßlich entwendete Ortstafeln auf der Insel Rügen sichergestellt. Offenbar sollte sich eine als gestohlen gemeldete Ortstafel im Besitz eines Tatverdächtigen befinden. Auf Grundlage dieses Hinweises erwirkte die Kriminalpolizei einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss.

Bei der Durchsuchung eines Objektes auf der Insel Rügen fanden die eingesetzten Beamten insgesamt neun Ortstafeln. Nach bisherigen Erkenntnissen stammen sämtliche sichergestellten Tafeln von verschiedenen Orten auf der Insel Rügen. Die Ortstafeln wurden sichergestellt. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt.

Das Entwenden von Ortstafeln ist kein harmloser Streich, sondern stellt eine Straftat dar. Neben dem entstandenen Sach- und Vermögensschaden können fehlende Verkehrs- und Ortsbeschilderungen zu Irritationen im Straßenverkehr führen und die Orientierung von Verkehrsteilnehmern erschweren. Die Polizei weist darauf hin, dass der Diebstahl von Verkehrs- und Ortsschildern strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

Laubenbrand in Grimmen

Grimmen (ots). Am gestrigen Donnerstag (11. Juni 2026) kam es gegen 18:15 Uhr zu einem Brand in der Kleingartenanlage „Am Gartenheim“ e.V. Hoikenrade II in Grimmen. Nach derzeitigem Kenntnisstand brannte eine Gartenlaube in voller Ausdehnung. Der Brand konnte durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt, auch griff das Feuer nicht auf angrenzende Gärten über. Gegenwärtig wird der Schaden auf etwa 500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung aufgenommen.

Auffälliger Fahrzeugführer leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Grammendorf (ots). Am Donnerstag, dem 11.06.2026 wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr über ein auffälliges Fahrzeug auf der Kreisstraße 14 in der Gemeinde Grammendorf informiert. Nach Angaben eines Hinweisgebers stand das Auto mittig auf der Fahrbahn. Zudem soll sich der 41-jährige Fahrzeugführer auffällig verhalten und wiederholt um das Fahrzeug herumgelaufen sein.

Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Grimmen stellten den Mann vor Ort fest. Im Rahmen der ersten polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen könnte
Zudem wurden bei ihm weiße Anhaftungen im Nasenbereich festgestellt. Aufgrund des bestehenden Verdachts wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Im Zuge der weiteren Maßnahmen durchsuchten die Beamten das Fahrzeug nach möglichen Beweismitteln. Dabei wurden Gegenstände mit weißen Anhaftungen festgestellt, die der Beschuldigte zuvor offenbar zu beseitigen versuchte.

Während der polizeilichen Maßnahmen leistete der 41-Jährige Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Er musste daraufhin zu Boden gebracht werden. Verletzt wurde dabei niemand. Anschließend wurde der Mann aufgrund seines psychischen Zustandes sowie zur weiteren medizinischen Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den 41-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beeinflussung des Straßenverkehrs durch berauschende Mittel, wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz beziehungsweise des Besitzes entsprechender Substanzen sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Polizeieinsatz nach Hinweis auf Person im Wasser

Ribnitz-Damgarten (ots). Am frühen Samstagmorgen (6. Juni 2026) gegen 04:00 Uhr, wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Einsatz im Bereich des Hafens von Ribnitz-Damgarten alarmiert. Ein Zeuge hatte über den Notruf mitgeteilt, dass sich eine Person im Wasser befinde und offenbar Schwierigkeiten habe, das Ufer zu erreichen.

Nach Angaben des Zeugen war er zuvor durch ein lautes Geräusch aufmerksam geworden. Im Bereich der Anlegestelle habe er eine männliche Person auf einem Boot wahrgenommen. Nachdem er diese angesprochen habe, sei die Person ins Wasser gesprungen und habe versucht, an Land zu gelangen. Anschließend habe sie sich im Bereich des Klosterbachs vom ursprünglichen Ereignisort entfernt und sei schließlich nicht mehr zu sehen gewesen.

Die umgehend eingeleiteten Suchmaßnahmen von Polizei und Feuerwehr, unter anderem unter Einsatz einer Drohne, verliefen zunächst ohne Erfolg. Im Zuge der weiteren Maßnahmen wurden am Einsatzort ein Fahrrad sowie ein Rucksack aufgefunden, die mutmaßlich der betreffenden Person zuzuordnen sind. Anhand der darin befindlichen Gegenstände ergaben sich Hinweise auf einen 32-jährigen polnischen Staatsangehörigen, der der Polizei bereits aus einem anderen Sachverhalt bekannt ist. Ob es sich tatsächlich um die gesuchte Person handelt, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Da nach bisherigen Erkenntnissen die Sicherung eines Bootsmotors entfernt worden sein könnte und eine unbefugte Handlung nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls aufgenommen.

Einbruch in Einfamilienhaus – Polizei bittet um Hinweise

Ribnitz-Damgarten (ots). Bislang unbekannte Täter verschafften sich am Freitag, dem 5. Juni, im Zeitraum zwischen etwa 08:30 Uhr und 14:00 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem Bungalow im Petersdorfer Weg in Ribnitz-Damgarten. Nach derzeitigen Erkenntnissen drangen die Täter in das Wohnhaus ein und durchsuchten die Räumlichkeiten. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf mindestens 1.000 Euro geschätzt. Angaben zum möglichen Diebesgut können derzeit noch nicht gemacht werden und sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und Spurensicherung zum Einsatz. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt. Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Petersdorfer Weges bemerkt haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizei in Ribnitz Damgarten unter 038218750 oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Kurzzeitige Überschwemmung der B96

Bergen (ots). Am 07.06.2026 gegen 13:30 Uhr kam es auf der B96 zwischen Scharpitz und Rambin unter der Bahnunterführung zu einer kurzzeitigen Überschwemmung der Fahrbahn durch Starkregen. Dabei stand der rechte Fahrstreifen in Richtung Bergen ca. 50 cm unter Wasser, so dass es sofort zu Stauerscheinungen kam und die Fahrzeuge die Stelle nur über die Gegenfahrbahn passieren konnten. Der Verkehr wurde über das Verkehrsleitsystem umgeleitet und die bereits auf der B96 befindlichen Fahrzeuge durch Polizeikräfte an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Nach ungefähr dreißig Minuten war das Wasser abgelaufen und die Maßnahmen konnten eingestellt werden. Zu anlassbezogenen Unfällen kam es glücklicherweise nicht.

Graffiti am Parteibüro der Partei „Die Linke“ in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). In der Zeit vom 05.06.2026, 21 Uhr Uhr bis 06.06.2026, 10 Uhr haben bis dato unbekannte Täter das Parteibüro der Partei „Die Linke“ in Bergen auf Rügen am Markt beschmiert. Hier wurden mit blauer Farbe verschieden Zahlenkombinationen sowie Kennzeichen von verfassungswidrigen Organisationen aufgebracht. Der Sachschaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Zeugen, welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich im Polizeihautrevier in Bergen auf Rügen unter der Telefonnummer 038388100 oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Kradfahrer auf der Insel Rügen

Altefähr/Gustow (ots). Am 06.06.2026 gegen 12:00 Uhr kam es auf der L29 zwischen Altefähr und Gustow zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 39-jährige Fahrer eines Motorrades die L29 und überholte auf Höhe Nesebanz trotz Gegenverkehr ein vorausfahrendes Wohnmobil.

Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Motorrad und dem entgegenkommenden Transporter. Der Fahrer des Motorrades wurde bei dem Unfall schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Stralsund verbracht.

Der 45-jährige Fahrer des Transporters blieb unverletzt. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Gesamtsachsachaden wird auf ca. 31.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die L29 für zwei Stunden halbseitig gesperrt werden.

Betrunkener Motorradfahrer flüchtet und stößt mit Funkstreifenwagen in Stralsund zusammen

Stralsund (ots). Am 05.06.2026 gegen 23:50 Uhr meldeten mehrere Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und dem Polizeihauptrevier Stralsund, dass im Tribseer Damm eine augenscheinlich stark alkoholisierte männliche Person versucht, ein Kraftrad zu führen. Dabei soll die Person auch teilweise auf dem dortigen Gehweg gefahren sein. Das Kraftrad sei anschließend weiter in Richtung Hauptbahnhof gefahren.

Durch einen Funkstreifenwagen des Polizeirevieres Grimmen, welcher zu diesem Zeitpunkt im Zuge von Verkehrskontrollmaßnahmen in Stralsund eingesetzt war, konnte das Kraftrad der Marke „MZ“ fahrenderweise im Tribseer Damm festgestellt werden. Der Fahrzeugführer missachtete in der Folge die Anhaltesignale der eingesetzten Beamten und flüchtete. In der Karl-Marx-Straße hielt der Fahrzeugführer schließlich an. Als der Funkstreifenwagen neben dem Kraftrad hielt, stürzte der Fahrzeugführer seitlich mit dem Kraftrad gegen den Funkstreifenwagen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Bei dem nun festgestellten Fahrzeugführer handelte es sich um einen 21-Jährigen Stralsunder. Dieser war mit 2,58 Promille nicht nur deutlich alkoholisiert, sondern auch nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis.

Das Kraftrad war mutmaßlich nicht zugelassen und das daran angebrachte Kennzeichenschild gefälscht. Es erfolgte die Blutprobenentnahme beim 21-Jährigen, die Sicherstellung des Kraftrades sowie die Einleitung mehrerer Strafverfahren gegen den Fahrzeugführer.