Überfall im Stralsunder Stadtwald: Zwei Männer rauben 27-Jährigem das E-Bike

Stralsund (ots). Am heutigen Montag (20. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 7:00 Uhr über einen mutmaßlichen Raub im Stralsunder Stadtwald informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 27-jähriger Mann mit seinem schwarzen E-Bike der Marke Riese & Müller den Stadtwald aus Richtung Strelapark kommend. Auf Höhe der Königsmarkstraße und der Vogelwiese sollen plötzlich zwei bislang unbekannte männliche Personen aus einer Böschung hinter einem Baum hervorgesprungen sein.

Einer der Tatverdächtigen soll den 27-Jährigen von seinem E-Bike gestoßen haben, sodass dieser zu Boden stürzte. Anschließend sollen die beiden Männer das E-Bike an sich genommen haben und in Richtung Strelapark geflüchtet sein. Die beiden Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:

  • männlich, etwa 30 beziehungsweise 50 Jahre alt,
  • jeweils mit einem schwarzen Windbreaker bekleidet und mit einem schwarzen Schlauchschal bis zum Nasenbereich maskiert,
  • der ältere Tatverdächtige soll eine Glatze gehabt haben.

Der 27-Jährige flüchtete anschließend zu Fuß bis zur Einmündung An den Bleichen/Ecke Vogelwiese. Dort machte er eine Passantin auf sich aufmerksam, die ihm half, die Polizei zu verständigen. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zum Auffinden der Tatverdächtigen oder des entwendeten E-Bikes. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes sowie des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tatverdächtigen oder zum Verbleib des schwarzen E-Bikes geben können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Kramerhof: Kinderwagen kippt bei Schlägerei um – Baby (7 Monate) und Vater im Krankenhaus

Kramerhof (ots). Am Samstag, dem 1/. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr in die Dorfstraße nach Kramerhof gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll ein 35-jähriger Mann gemeinsam mit seinen beiden Kindern im Alter von sechs Jahren und sieben Monaten entlang der Dorfstraße unterwegs gewesen sein. Das jüngere Kind habe sich in einem Kinderwagen befunden.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge soll sich von hinten ein Volkswagen genähert haben. Nach Angaben des 35-Jährigen sei mehrfach gehupt worden. Anschließend sollen eine Frau und ein Mann aus dem Fahrzeug ausgestiegen sein. Zunächst soll es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein.

Im weiteren Verlauf soll der bislang unbekannte Mann den 35-Jährigen geschlagen haben. Der Geschädigte sei daraufhin zu Boden gestürzt. Nach bisherigen Erkenntnissen sei dabei auch der Kinderwagen umgekippt. Der 35-Jährige sowie das sieben Monate alte Kind erlitten Verletzungen und wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau und der Mann verließen anschließend mit dem Volkswagen die Örtlichkeit.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Ablauf des Geschehens machen können, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Dreister Diebstahl am Strand: Einbrecher plündern Rettungsturm in Ahrenshoop

Ahrenshoop (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Sonntag, dem 19. Juli 2026 gegen 9:20 Uhr über einen Einbruch in einen Rettungsturm der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) in Ahrenshoop informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum von Sonntag, dem 19. Juli 2026, 00:00 Uhr, bis 06:45 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Rettungsturm am Strandaufgang 12 im Kirchnersgang. Aus dem Rettungsturm wurden unter anderem mehrere Funkgeräte, ein Rettungsrucksack samt medizinischer Ausrüstung, ein Defibrillator sowie Bargeld unter anderem aus einer Spendendose entwendet. Zudem verursachten die Täter Beschädigungen am Rettungsturm.

Der entstandene Stehlschaden wird auf etwa 3.100 Euro geschätzt, der Sachschaden auf rund 500 Euro. Der entwendete Defibrillator konnte im Rahmen der Tatortarbeit in einer nahegelegenen Düne aufgefunden werden. Ob er weiterhin funktionstüchtig ist, muss geprüft werden.

Der Kriminaldauerdienst war zur Spurensuche und -sicherung am Einsatzort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls und der Sachbeschädigung aufgenommen.Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Rettungsturms wahrgenommen haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich im Polizeirevier Ribnitz-Damgarten unter der Telefonnummer 038218750, über das digitale Polizeirevier
(www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Große Beute in Divitz-Spoldershagen: Täter stehlen Außenborder, Solarpaneele und Angelzubehör

Divitz-Spoldershagen (ots). Bereits Anfang Juni erstatte ein 37-jähriger Mann aus Divitz-Spoldershagen Strafanzeige bei der Polizei, nachdem er einen Einbruchsdiebstahl in seinen Schuppen auf dem Gelände eines Gartens in der Dorfstraße Spoldershagen festgestellt hatte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand drangen bislang unbekannte Täter in der Zeit vom Sonntag (07. Juni 2026), 16:00 Uhr, bis zum Montag (08. Juni 2026), 10:00 Uhr, in seinen Schuppen ein und entwendeten hochwertige Werkzeuge und Gartengeräte unter anderem der Marken Stihl, Makita, Einhell und Gardena. Weiterhin entwendeten sie diverses Angelmaterial, einen Außenbordmotor und ein Notstromaggregat sowie Solarpaneele. Insgesamt entstand ein Stehlschaden von etwa 25.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen.

Im Zuge der Ermittlungen sucht die Polizei nach Zeugen. Der muss mindestens mit einem Fahrzeug vorgefahren sein. Hat jemand ein auffälliges Fahrzeug gesehen oder eine entsprechende Beobachtung im Dorf gemacht? Personen, die Angaben zum Sachverhalt oder zum Verbleib der entwendeten Gegenstände machen können, beispielsweise wenn ihnen diese im Internet zum Verkauf angeboten wurden oder entsprechende Anzeigen aufgefallen sind, werden gebeten, sich im Polizeirevier Barth unter 0382316720, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizei lobt Zivilcourage: Ersthelfer retten Leben auf B96-Rastplatz und fahren Ehefrau in Klinik

Altefähr (ots). Am gestrigen Montag, dem 13. Juli 2026, gegen 06:40 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 96 am Rastplatz Altefähr zu einem medizinischen Notfall. Ein Mann brach plötzlich zusammen und benötigte umgehend Hilfe. Ein 42-Jähriger aus Potsdam erkannte die Notlage sofort und leistete gemeinsam mit einer 61-Jährigen sowie einem 63-Jährigen aus der Oberpfalz unverzüglich Erste Hilfe. Die drei Ersthelfer begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Anschließend übernahmen die Einsatzkräfte die weitere medizinische Versorgung.

Doch damit war die Hilfsbereitschaft des 42-Jährigen noch nicht beendet: Er brachte die Ehefrau des Betroffenen in das Krankenhaus, in welches ihr Mann gebracht wurde und nahm dafür einen erheblichen Umweg in Kauf, bevor er seine Heimreise fortsetzte. Die Polizei möchte das vorbildliche Verhalten der drei Ersthelfer zum Anlass nehmen, sich ausdrücklich für ihr schnelles, besonnenes und engagiertes Handeln zu bedanken. Ihr Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, in einer Notsituation nicht wegzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen.

Kellerbrand in Grimmen: Mehrfamilienhaus beschädigt, eine Verletzte

Grimmen (ots). Am heutigen Dienstag, dem 14. Juli 2026, wurde der Polizei um 05:30 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Erich-Weinert-Straße in Grimmen gemeldet. Nach derzeitigem Kenntnisstand brannte eine Schlafcouch in einem frei zugänglichem Kellerbereich. Die Feuerwehr kam zum Einsatz und konnte den Brand löschen. Durch die starke Rauchentwicklung wurde eine 44-jährige Frau mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Brand wurden auch Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen im Keller beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund kam ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Zudem sicherte der Kriminaldauerdienst Spuren am Ereignisort. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise zum Brandgeschehen oder möglichen Verursachern geben können. Diese werden gebeten, sich an die Polizei in Grimmen unter der Telefonnummer 038326570, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schlange, Pferd und Hundebiss: Polizei in der Region Stralsund mehrfach wegen Tieren gefordert

Stralsund (ots) – Die Polizei wurde in den vergangenen Tagen mehrfach gerufen, weil Tiere dafür Anlass gegeben hatten.

Bereits am Freitag, dem 10. Juli 2026, verständigte eine Stralsunderin die Polizei, nachdem sie an der Hauswand eines Mehrfamilienhauses in der Fährstraße eine rot-weiße Schlange entdeckt hatte. Da sie von einer Giftschlange ausging, wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehr sicherte das Tier und brachte es in den Tierpark. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich vermutlich um eine ungiftige Rote Königsnatter.

Am Samstag, dem 11. Juli 2026, wurde der Polizei gegen 21:00 Uhr der versuchte Diebstahl eines Pferdes im Wert von etwa 5.000 bis 6.000 Euro aus einem Stall in Groß Mohrdorf gemeldet. Beim Verlassen der Stallungen befanden sich augenscheinlich noch alle Pferde in ihren Boxen. Später wurde jedoch ein Pferd im Ort aufgefunden. Es hatte sich offenbar verletzt und lief frei durch das Dorf. Nach derzeitigem Stand besteht der Verdacht, dass das Tier entwendet werden sollte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am gestrigen Sonntag, dem 12. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 17:45 Uhr nach Zipke gerufen. Dort soll es zu einem Hundebiss gekommen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen fand auf einem Privatgrundstück mit Pool ein Familientreffen statt. Offenbar spielten mehrere Anwesende gemeinsam mit einem Hund der Rasse American Bully, indem sie ein Spielzeug in den Pool warfen. Der Hund sprang hinterher, um das Spielzeug zu apportieren. Dabei geriet der Arm eines 14-jährigen Jugendlichen, der sich im Pool befand, in den Fang des Hundes. Der Jugendliche erlitt dadurch schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Frontalcrash bei Samtens: Zwei Totalschäden und 80.000 Euro Sachschaden auf Rügen

Samtens/Rügen (ots). Am 12.07.2026 gegen 10:15 Uhr ereignete sich auf der B 96 hinter der Ortschaft Samtens ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und drei leichtverletzten Personen, bei dem ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 80.000 Euro entstand.

Ein 84- jähriger Fahrer eines VW Multivan befuhr die einspurige Fahrbahn aus Richtung Stralsund kommend in Richtung Bergen. Im Gegenverkehr der zweispurigen Richtungsfahrbahn, befand sich ein Pkw BMW mit drei Insassen im Alter von 47,48 und 16 Jahren auf dem linken Fahrstreifen im Überholvorgang. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der Fahrzeugführer des Multivan über die Fahrstreifenbegrenzung bis ganz nach links auf den rechten Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Durch Lichtzeichen von Verkehrsteilnehmern wurde er auf seinen Fahrfehler aufmerksam und lenkte sein Fahrzeug wieder in Richtung des rechten Fahrstreifens. In weiterer Folge kam es dann zum Zusammenstoß mit dem BMW, welcher noch versuchte mit einer Gefahrenbremsung und eines Ausweichmanövers einen Zusammenstoß zu verhindern.

Der Fahrer des VW Multivan wurde leichtverletzt ins Krankenhaus verbracht und konnte dieses nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Im BMW wurden der Fahrer und seine Beifahrerin ebenfalls leichtverletzt, konnten jedoch an der Unfallstelle ambulant behandelt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Gegen den Fahrer des VW wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und der Führerschein wurde beschlagnahmt. Die B 96 war zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für ca. drei Stunden voll gesperrt.

Großbrand bei Grimmen: 60 Hektar Gerstenfeld in Flammen und A20 voll gesperrt

Grimmen (ots). Am 12.07.2026 ging gegen 12:50 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein. Demnach kam es unweit der Anschlussstelle Grimmen-West der BAB 20 nördlich zu einem großflächigen Brand. Auf einer Fläche von ca. 60 Hektar verbrannte die erntefertige Wintergerste. Durch die starke Ausbreitung des Rauches wurde zeitweise die Autobahn 20 für diesen Bereich voll gesperrt, um etwaige Unfälle durch die starke Sichtbehinderung zu vermeiden. Durch mehrere Freiwillige Feuerwehren der Umgebung konnte der Brand gegen 14:05 Uhr, also nach circa einer Stunde, gelöscht und folgend die Autobahn durch die Polizei wieder freigegeben werden. Es gab keinerlei Verletzte. Der entstandene Schaden wird auf ca. 60.000 EUR geschätzt.

Angriff am Strandaufgang 33: Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Mithilfe

Binz (ots). Am 09.07.2026 kam es gegen 22:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Bereich der Strandpromenade im Ostseebad Binz. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befand sich der 30-jährige lettische Staatsangehörige auf Höhe des Strandaufganges 33, als er durch mehrere bis dato unbekannte Tatverdächtige angegriffen und verletzt wurde. Anschließend flohen die Tatverdächtigen vom Tatort.

Eine Mitarbeiterin des örtlichen Sicherheitsdienstes wurde während ihrer Kontrollfahrt auf den blutenden Mann aufmerksam und verständigte die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen. Der Geschädigte soll dabei von einem weiteren Mann gehalten und gestützt worden sein. Nach Ankunft des Sicherheitsdienstes habe sich der Hilfe leistende Mann ohne Angaben von Personalien entfernt. Ein weiterer unbekannter Zeuge soll den Geschädigten bereits länger beobachtet haben. Der Zeuge begab sich kurzzeitig zum Ereignisort und sprach die Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes an, entfernte sich anschließend jedoch auch, ohne die Angabe von Personalien.

Der Geschädigte wurde mit Gesichtsverletzungen in das Klinikum nach Greifswald verbracht. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert. Die Polizei bittet die beschriebenen Zeugen sowie die Bevölkerung um Mithilfe zur Aufklärung der Straftat. Wer sachdienliche Angaben zum Tathergang oder den flüchtigen Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten sich bei dem Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, der Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

50 Wohnungen ausgeschlachtet: Kupferdiebe plündern leerstehendes Haus

Grimmen (ots). In der Leningrader Straße in Grimmen kam es nach derzeitigen Erkenntnissen zu einem Einbruchsdiebstahl in ein leerstehendes Mehrfamilienhaus, das sich im Eigentum einer Wohnungsgenossenschaft befindet und zum Abriss vorgesehen ist.

Nach bisherigen Ermittlungen verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum vom 15. Juni 2026 bis zum 1. Juli 2026 gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. In der Folge wurden aus etwa 50 Wohnungen mehrere hundert Kilogramm Kupferrohre entwendet. Der entstandene Stehlschaden wird derzeit auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Leningrader Straße beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 038326570, über die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Zeugen gesucht: Einbruch auf dem Barther Tennisplatz

Barth (ots). Bereits am Freitag, dem 03. Juli 2026, wurde die Polizei zum Tennisplatz nach Barth in die Louis-Fürnberg-Straße gerufen. Hier soll es zu einem Einbruchsdiebstahl gekommen sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand drangen bislang unbekannte Täter in der Zeit vom Donnerstag (02. Juli 2026), 21:00 Uhr, bis zum Freitag (03. Juli 2026), 15:00 Uhr, beim Tennisverein in Barth ein und entwendeten diverses Tennisequipment. Hierzu gehören drei Tennisschläger für Erwachsene und fünf Tennisschläger für Kinder und etwa 100 Tennisbälle. Insgesamt entstand ein Stehlschaden von etwa 600,00 und ein Sachschaden von 100,00 Euro. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen.

Einbruch Tennisplatz Barth, gestohlene Tennisschläger
Foto: Polizei Stralsund

Im Zuge der Ermittlungen sucht die Polizei nach Zeugen. Personen, die Angaben zum Sachverhalt oder zum Verbleib der gestohlenen Dinge (siehe Foto mit vergleichbaren Schlägern) machen kann, werden gebeten, sich im Polizeirevier Barth unter 0382316720, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Dreister Betrug in der Tribseer Siedlung: Unseriöse Handwerker klauen Senior auch noch die Geldkarte

Stralsund (ots). Im Zeitraum zwischen dem 26.06.2026 und dem 02.07.2026 wurde ein 82-jähriger Senior aus der Tribseer Siedlung in Stralsund offenbar Opfer einer dreisten Betrugsmasche. Nach derzeitigen Erkenntnissen erschienen bislang unbekannte Tatverdächtige an der Haustür des Geschädigten und boten Arbeiten zum Heckenschnitt sowie die Erneuerung eines Wintergartens an. Für die vereinbarten Arbeiten wurde ein Gesamtpreis von über 8.000 Euro vereinbart, den der Geschädigte nach Abschluss der Arbeiten bezahlte.

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellte sich jedoch heraus, dass die ausgeführten Arbeiten offenbar nicht den getroffenen Vereinbarungen entsprachen. So wurde der Wintergarten nach ersten Erkenntnissen lediglich mit minderwertigem Kunststoffmaterial verkleidet. Der tatsächliche Wert der ausgeführten Arbeiten dürfte deutlich hinter dem gezahlten Betrag zurückbleiben.

Darüber hinaus bemerkte der 82-Jährige nach der Geldübergabe das Fehlen seiner Geldkarte. Nach bisherigen Ermittlungen wurde mit dieser unberechtigt ein weiterer vierstelliger Eurobetrag vom Konto des Geschädigten abgehoben. Zudem stellte der Senior fest, dass Bargeld in Höhe von über 1.000 Euro aus seinem Wohnhaus fehlte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges, des Missbrauchs von Zahlungskarten sowie des Diebstahls aufgenommen.

Mit 0,89 Promille am Steuer: Skoda-Fahrerin rammt Linienbus in Stralsund

Stralsund (ots). Am 06.07.2026 gegen 17:30 Uhr ereignete sich in Stralsund ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Linienbus. Nach derzeitigen Erkenntnissen beabsichtigte die 41-jährige Fahrzeugführerin eines PKW Skoda von der Großen Parower Straße auf den Knieperdamm abzubiegen. Aufgrund von Wartungsarbeiten waren die Lichtzeichenanlagen an dieser Einmündung nicht in Betrieb. Die 41-Jährige bemerkte aus bislang ungeklärter Ursache den Linienbus nicht, welcher den Knieperdamm in Richtung Prohn befuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund Alkoholgeruch in der Atemluft des Skoda-Fahrerin fest. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,89 Promille. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt und der Führerschein der 41-Jährigen wurde sichergestellt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Knieperdamm für ca. 60 Minuten voll gesperrt werden. Der Skoda war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Fund auf der B96: Eigentümer von Surfsegel gesucht

B96/Brandshagen (ots). Am heutigen Montag, dem 6. Juli 2026, wurde gegen 12:45 Uhr auf der Bundesstraße 96 in Höhe der Anschlussstelle Brandshagen eine Tasche mit einem Surfsegel aufgefunden. Die Tasche wurde durch Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen geborgen und sichergestellt. Bislang konnte der Eigentümer des Surfsegels nicht ermittelt werden.

Wer das Surfsegel vermisst, wird gebeten, sich unter Angabe des Typs sowie besonderer Merkmale der Tasche beim Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 0383265712, über das digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Wichtige Beobachtungen am Tatort: Polizei sucht vier Kinder nach Brand in Stralsund

Stralsund (ots). Bereits am Freitag, dem 03. Juli 2026, wurde der Polizei gegen 16:25 Uhr ein brennender Pappkarton in einem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Helmut-Graf-von-Moltke-Straße in Stralsund gemeldet. Eine Hinweisgeberin konnte den Brand noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte selbst löschen. Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen.

Im Rahmen der bisherigen Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass sich zur Tatzeit vier Kinder im Bereich des Mehrfamilienhauses aufgehalten haben sollen. Diese sollen angegeben haben, eine bislang unbekannte Person in der Nähe des Kellerausgangs gesehen zu haben. Da die Identität der Kinder bislang nicht bekannt ist, bittet die Polizei diese oder deren Erziehungsberechtigte, sich bei der Polizei zu melden. Die Angaben der Kinder könnten für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Tragödie auf der B96 bei Rambin: Ein Toter und fünf Schwerverletzte – darunter Kinder

B69/Rambin (ots). Am Samstag, den 04.07.2026 kam es um 10:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Die 33-jährige Fahrerin eines Transporters befuhr die B96 in Fahrtrichtung Bergen. Im Gegenverkehr befand sich eine 61-jährige Fahrzeugführerin eines Pkw, welche auf Höhe der Ortschaft Rambin einen weiteren Verkehrsteilnehmer auf der Überholspur passierte.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Fahrerin des Transporters zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und anschließend in den Gegenverkehr. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Beifahrer des Pkw an der Unfallstelle verstarb. Insgesamt wurden die Fahrerinnen, sowie die jeweiligen Mitfahrenden schwerverletzt in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Es handelt sich um fünf schwerverletzte Personen im Alter von 5 bis 32 Jahren.

Die B96 wurde an der Unfallstelle für fünf Stunden voll gesperrt. Zur Bergung der Personen befanden sich die umliegenden Freiwilligen Feuerwehren, sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von der Unfallstelle geborgen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger der DEKRA am Unfallort zum Einsatz gebracht.Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 14.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung in Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall.

Fahrradfahrer überholt: Autofahrerin bringt drei Biker zum Sturz

Grimmen (ots). Am 04.07.2026 kam es gegen 10:40 Uhr auf der K20 zwischen Prützmannshagen und Neuendorf zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw mit Anhänger und vier Krädern. Die 24-jährige Fahrerin des VW setzte zum Überholen eines Fahrradfahrers an und fuhr dabei auf die Gegenfahrbahn. Der erste entgegenkommende 66-jährige Kradfahrer konnte dem Pkw ausweichen und stürzte nicht.

Die drei männlichen nachfolgenden 70, 71 und ein 72jähriger Kradfahrer führten eine Gefahrenbremsung durch und stürzten nacheinander. Zwei der drei gestürzten Kradfahrer verletzten sich dabei leicht. Eine stationäre Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.500 Euro.

Gingst: Stark betrunkener Mieter löst Feuerwehreinsatz mit 70 Kräften aus

Gingst (ots). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeihauptrevier Bergen kam es am 04.07.2026 gegen 00:30 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in der Ortslage Gingst. Ursächlich für den Einsatz war eine starke Rauchentwicklung, ausgehend aus der Wohnung eines Mehrparteienhauses.

Mit vereinten Kräften der 70 eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich West-Rügen und den Beamten des Polizeihauptrevier Bergen gelang es die fünf Mietparteien des Wohnhauses vollständig zu evakuieren. Zu der Wohnung des Verursachers musste sich gewaltsam Zutritt verschafft werden um diesen aus der Gefahr zu bringen.

Der Verursacher selbst hatte einen Atemalkoholwert von 2,20 Promille. Dieser Mieter wurde kurzeitig medizinisch betreut, eine ambulante Behandlung war allerdings nicht erforderlich. Auf Grund des schlechten Allgemeinzustandes, im Zusammenspiel mit der starken Alkoholisierung, wurde der Verursacher zum Schutze seiner eigenen Person in das Polizeihauptrevier Bergen zur Gewahrsamnahme verbracht. Es wurden keine Personen verletzt, noch entstand Sachschaden am Mietobjekt. Die starke Rauchentwicklung war ein Elektrogeräte auf einer eingeschalteten Herdplatte.

In der Wohnung überrascht: Sassnitzerin stellt Einbrecher auf frischer Tat

Sasssnitz (ots). Am 03.07.2026 kam es gegen 12:00 Uhr in Sassnitz zu einem versuchten Wohnungseinbruchdiebstahl. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich ein 26-jähriger ungarische Täter Zutritt über ein gekipptes Fenster im Hinterhof und Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Er gelangte in die Wohnung einer 47-jährigen Geschädigten.

Der Täter durchwühlte die Schränke in der Wohnung. Dabei machte er offensichtlich Geräusche, durch die die Geschädigte, welche sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, auf ihn aufmerksam wurde. Die Geschädigte konnte den Täter dann im Flur stellen und ihn ansprechen. Der Täter leistete dabei keinen Widerstand. Daraufhin flüchtete der Täter aus der Wohnung.

Zusätzlich zur Nahbereichsfahndung eingesetzte Kräfte der Bundespolizeiinspektion Stralsund konnten den Täter im Nahbereich feststellen und vorläufig festnehmen. Dabei kam es zum Einsatz von Reizstoff, da der Täter erneut flüchten wollte. Bei der Maßnahme verletzte sich ein Kollege der Bundespolizei leicht, war aber weiterhin dienstfähig. Der Täter musste aufgrund des Reizstoffeinsatzes ins nächstgelegene Krankenhaus nach Bergen zur weiteren Behandlung gebracht werden. Für die Tatortarbeit kam der Kriminaldauerdienst zum Einsatz und die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahl aufgenommen.