Tragödie auf der B96 bei Rambin: Ein Toter und fünf Schwerverletzte – darunter Kinder

B69/Rambin (ots). Am Samstag, den 04.07.2026 kam es um 10:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Die 33-jährige Fahrerin eines Transporters befuhr die B96 in Fahrtrichtung Bergen. Im Gegenverkehr befand sich eine 61-jährige Fahrzeugführerin eines Pkw, welche auf Höhe der Ortschaft Rambin einen weiteren Verkehrsteilnehmer auf der Überholspur passierte.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Fahrerin des Transporters zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und anschließend in den Gegenverkehr. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Beifahrer des Pkw an der Unfallstelle verstarb. Insgesamt wurden die Fahrerinnen, sowie die jeweiligen Mitfahrenden schwerverletzt in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Es handelt sich um fünf schwerverletzte Personen im Alter von 5 bis 32 Jahren.

Die B96 wurde an der Unfallstelle für fünf Stunden voll gesperrt. Zur Bergung der Personen befanden sich die umliegenden Freiwilligen Feuerwehren, sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von der Unfallstelle geborgen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger der DEKRA am Unfallort zum Einsatz gebracht.Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 14.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung in Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall.

Fahrradfahrer überholt: Autofahrerin bringt drei Biker zum Sturz

Grimmen (ots). Am 04.07.2026 kam es gegen 10:40 Uhr auf der K20 zwischen Prützmannshagen und Neuendorf zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw mit Anhänger und vier Krädern. Die 24-jährige Fahrerin des VW setzte zum Überholen eines Fahrradfahrers an und fuhr dabei auf die Gegenfahrbahn. Der erste entgegenkommende 66-jährige Kradfahrer konnte dem Pkw ausweichen und stürzte nicht.

Die drei männlichen nachfolgenden 70, 71 und ein 72jähriger Kradfahrer führten eine Gefahrenbremsung durch und stürzten nacheinander. Zwei der drei gestürzten Kradfahrer verletzten sich dabei leicht. Eine stationäre Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.500 Euro.

Gingst: Stark betrunkener Mieter löst Feuerwehreinsatz mit 70 Kräften aus

Gingst (ots). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeihauptrevier Bergen kam es am 04.07.2026 gegen 00:30 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in der Ortslage Gingst. Ursächlich für den Einsatz war eine starke Rauchentwicklung, ausgehend aus der Wohnung eines Mehrparteienhauses.

Mit vereinten Kräften der 70 eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich West-Rügen und den Beamten des Polizeihauptrevier Bergen gelang es die fünf Mietparteien des Wohnhauses vollständig zu evakuieren. Zu der Wohnung des Verursachers musste sich gewaltsam Zutritt verschafft werden um diesen aus der Gefahr zu bringen.

Der Verursacher selbst hatte einen Atemalkoholwert von 2,20 Promille. Dieser Mieter wurde kurzeitig medizinisch betreut, eine ambulante Behandlung war allerdings nicht erforderlich. Auf Grund des schlechten Allgemeinzustandes, im Zusammenspiel mit der starken Alkoholisierung, wurde der Verursacher zum Schutze seiner eigenen Person in das Polizeihauptrevier Bergen zur Gewahrsamnahme verbracht. Es wurden keine Personen verletzt, noch entstand Sachschaden am Mietobjekt. Die starke Rauchentwicklung war ein Elektrogeräte auf einer eingeschalteten Herdplatte.

In der Wohnung überrascht: Sassnitzerin stellt Einbrecher auf frischer Tat

Sasssnitz (ots). Am 03.07.2026 kam es gegen 12:00 Uhr in Sassnitz zu einem versuchten Wohnungseinbruchdiebstahl. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich ein 26-jähriger ungarische Täter Zutritt über ein gekipptes Fenster im Hinterhof und Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Er gelangte in die Wohnung einer 47-jährigen Geschädigten.

Der Täter durchwühlte die Schränke in der Wohnung. Dabei machte er offensichtlich Geräusche, durch die die Geschädigte, welche sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, auf ihn aufmerksam wurde. Die Geschädigte konnte den Täter dann im Flur stellen und ihn ansprechen. Der Täter leistete dabei keinen Widerstand. Daraufhin flüchtete der Täter aus der Wohnung.

Zusätzlich zur Nahbereichsfahndung eingesetzte Kräfte der Bundespolizeiinspektion Stralsund konnten den Täter im Nahbereich feststellen und vorläufig festnehmen. Dabei kam es zum Einsatz von Reizstoff, da der Täter erneut flüchten wollte. Bei der Maßnahme verletzte sich ein Kollege der Bundespolizei leicht, war aber weiterhin dienstfähig. Der Täter musste aufgrund des Reizstoffeinsatzes ins nächstgelegene Krankenhaus nach Bergen zur weiteren Behandlung gebracht werden. Für die Tatortarbeit kam der Kriminaldauerdienst zum Einsatz und die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahl aufgenommen.

B105 bei Grimmen: 45 Minuten Verkehrsbehinderungen nach Graben-Unfall

Grimmen (ots). Am 03.07.2026, gegen 13:15 Uhr befuhr die 74-jährige Fahrzeugführerin eines Pkw Nissan die B105 aus Richtung Greifswald kommend in Fahrtrichtung Stralsund. Auf Höhe der Einmündung zur Ortslage Brennerhof kam diese aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in den angrenzenden Straßengraben.

Die Fahrzeugführerin blieb augenscheinlich unverletzt. Dennoch wurde sie durch den Rettungsdienst für eine Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Am Nissan sowie dem Straßengraben wurden keine Beschädigungen festgestellt. Neben den Polizeibeamten des Polizeireviers Grimmen waren ein Rettungswagen sowie mehrere Kameraden der örtlich zuständigen freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Der Nissan wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Auf der B105 kam es für etwa 45 Minuten zu Verkehrsbehinderungen.

Vortäuschen einer Entführung löst Polizeieinsatz aus

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Dienstag, dem 30. Juni 2026, gegen 18:30 Uhr, fuhr ein Pkw mit Anhänger am Polizeirevier Ribnitz-Damgarten vorbei. Aus dem Fahrzeug rief eine Person mehrfach: „Hilfe, Hilfe, ich werde entführt!“. Die Beamten leiteten umgehend einen Soforteinsatz ein. An der Fahndung nach dem Fahrzeug waren insgesamt drei Funkstreifenwagen beteiligt. Das Fahrzeug konnte kurze Zeit später im Nahbereich festgestellt und kontrolliert werden.

Im Rahmen der Überprüfung stellte sich heraus, dass keine tatsächliche Gefahrenlage vorlag. Ein 32-jähriger Mann gab an, den Hilferuf lediglich aus Spaß geäußert zu haben, weil er es lustig fand. Da es sich hierbei ganz klar nicht um einen Spaß handelt, wurden nun gegen den 32-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Zudem muss er mit den Kosten des durch sein Verhalten ausgelösten Polizeieinsatzes rechnen.

Die Polizei weist darauf hin, dass das Vortäuschen einer Notlage kein Kavaliersdelikt ist. Solche Handlungen binden Einsatzkräfte und können dazu führen, dass Hilfe bei tatsächlichen Notfällen verzögert wird. Darüber hinaus wird es strafrechtlich verfolgt.

Mann uriniert gegen Polizeirevier und leistet Widerstand

Sassnitz (ots). Am heutigen Morgen gegen 03:00 Uhr urinierte ein 44-jähriger deutscher Mann augenscheinlich im Eingangsbereich des Polizeireviers Sassnitz gegen das Dienstgebäude. Die eingesetzten Polizeibeamten forderten den Mann auf, sein Verhalten einzustellen und sich nach Hause zu begeben.

Stattdessen soll der 44-Jährige einen Stoffbeutel gegen ein Fenster des Gebäudes geworfen und sich anschließend zur Schrankenanlage des Reviers begeben haben. Der Versuch, die Schranke zu überklettern, misslang. Dem 44-Jährigen wurde ein Platzverweis ausgesprochen, dem er offenbar nicht nachkam. Im weiteren Verlauf leistete der 44-Jährige Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Zur Durchsetzung der Maßnahmen kam ein Reizstoffsprühgerät zum Einsatz. Anschließend wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest konnte erst um 05:45 Uhr durchgeführt werden und ergab einen Wert von 2,7 Promille.

Gegen den 44-jährigen Mann wird nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt.

Überladener Transporter am Pommerndreieck festgestellt

Grimmen (ots). Am Mittwoch (01. Juli .2026) gegen 16:15 Uhr stellten Polizeibeamte am Pommerndreieck bei Grimmen einen Renault-Transporter mit polnischem Kennzeichen fest, der von einem 27-jährigen türkischen Fahrzeugführer geführt wurde. Das Fahrzeug war mit Dönerspießen beladen und wies bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,8 Tonnen ein tatsächliches Gewicht von 3,7 Tonnen auf. Dies entspricht einer Überladung von 32,1 Prozent. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Aufgrund der erheblichen Überladung und weil es ein gewerblicher Transport war, wird zudem die Einleitung einer Vermögensabschöpfung nach § 29a OWiG geprüft. Dabei kann der durch die Ordnungswidrigkeit erlangte wirtschaftliche Vorteil (insbesondere eingesparte Transportkosten oder eine vermiedene zusätzliche Fahrt) unabhängig vom Bußgeld abgeschöpft werden, wodurch die Gesamtgeldbelastung deutlich über dem regulären Bußgeldrahmen liegen kann.

Baumunfall mit vier verletzten Personen

Marlow (ots). Am 02.07.2026 gegen 16:44 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße 18 bei Wöpkendorf ein Verkehrsunfall. Hierbei geriet der 76-jährige Fahrzeugführer eines PKW Mercedes aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

Alle Insassen des Pkw, neben dem Fahrer noch drei weitere weibliche Personen im Alter von 73, 12 und 11 Jahren, wurden verletzt, die 73-jährige Frau dabei schwer. Die vier Insassen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 EUR. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und Beräumung war die Fahrbahn für ca. 1,5 Stunden vollgesperrt.

Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden – Fahrbahn über eine Stunde blockiert

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Donnerstag, den 02.07.2026 gegen 16:00 Uhr kam es auf der Landesstraße 21 zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Der aus Richtung Ribnitz-Damgarten kommende 41-jährige Hyundai-Fahrer befuhr die L 21 in Fahrtrichtung Wustrow und kam dabei aus bislang ungeklärter Ursache nach links vom eigenen Fahrstreifen ab und geriet in den entgegenkommenden Verkehr. Die zwei entgegenkommenden, nacheinander fahrenden landwirtschaftlichen Fahrzeuge leiteten umgehend eine Gefahrenbremsung ein. Das zweite landwirtschaftliche Fahrzeug der Kolonne zog einen Anhänger, dieser geriet beim Bremsen ins Schleudern und riss das Zugfahrzeug mit, so dass das Gespann quer auf der Straße zum Stehen kam und mit dem Pkw des Verursachers kollidierte. Das querstehende Landwirtschaftsgespann und der kollidierte Pkw blockierten in der Folge die komplette Fahrbahn.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 26.000 Euro, der PKW des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden, zu Personenschäden kam es nicht. Nachdem das landwirtschaftliche Fahrzeug samt Anhänger geborgen war, konnte die gesperrte Fahrbahn gegen 17:20 Uhr wieder freigegeben werden.

Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 96 unter Beteiligung eines Dienstwagens der Polizei

B96/Stralsund (ots). Am heutigen Dienstag, dem 30. Juni 2026, ereignete sich gegen 11:15 Uhr auf der Bundesstraße 96 ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines zivilen Fahrzeugs der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Videowagen die Bundesstraße 96 aus Richtung Stralsund kommend in Fahrtrichtung Bergen. Hinter dem Polizeifahrzeug fuhr ein Mercedes in gleicher Fahrtrichtung.

Im Rahmen einer polizeilichen Maßnahme führten die Beamten unter Blaulicht ein Wendemanöver durch und wechselten hierzu nach links auf die Gegenfahrbahn. Der 60-jährige Fahrer des nachfolgenden Mercedes aus dem Landkreis Barnim erkannte das Wendemanöver offenbar zu spät und kollidierte seitlich mit dem Polizeifahrzeug.

An beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von rund 30.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Personen wurden bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt. Für die Dauer der Bergungs- und Unfallaufnahmemaßnahmen musste die Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Stralsund für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden.

Schranke trifft Fahrradfahrerin und verletzt sie schwer

Prerow (ots). Am gestrigen Montag, dem 29. Juni 2026, kam es um 18:15 Uhr auf dem Bernsteinweg in Prerow zu einem schweren Fahrradunfall. Eine 33-jährige Frau aus dem Sauerland fuhr mit ihrem E-Bike auf dem Gelände des dortigen Campingplatzes in Richtung Ausgang.

Die Einfahrtsschranke soll zum Zeitpunkt des Unfalles dauerhaft aufgestanden haben, sodass die Frau das Gelände durch die offene Schranke verlassen wollte. Vor ihr fahrende Radfahrer taten dies augenscheinlich auch. Bei ihr allerdings schloss die Schranke offenbar unvermittelt und traf sie an Kopf und Oberkörper, sodass sie zu Fall kam. Trotz Fahrradhelm verletzte sich die 33-Jährige schwer am Kopf und wurde mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zum unvermittelten Schließen der Schranke kam, ist nun Teil der Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.

Mann frustriert über Fußballergebnisse – Polizei muss einschreiten

Tribsees (ots). In der Nacht zum heutigen Dienstag, dem 30. Juni 2026, wurde die Polizei mehrfach zu einer Wohnung eines 33-jährigen Rumänen in der Ernst-Thälmann-Straße in Tribsees gerufen. Beim ersten Einsatz gegen 02:45 Uhr trafen die Beamten den Mann an, ermahnten ihn zur Ruhe und drohten für den Wiederholungsfall weitere Maßnahmen an.

Gegen 03:30 Uhr gingen weitere Beschwerden über ruhestörenden Lärm ein. Gegenüber den eingesetzten Beamten erklärte der 33-Jährige, er sei frustriert über die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft und habe seinem Ärger Luft machen wollen. Da die Polizei mehrfach wegen Ruhestörung einschreiten musste, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Mann aufgenommen.

Hiddensee: Promille-Radler trickst sich selbst aus – Riesen-Umweg unter den Augen der Insel-Polizei

Insel Hiddensee (ots). In der Nacht zum heutigen Tag (30. Juni 2026) beschäftigten gleich zwei Einsätze die Polizei auf der Insel Hiddensee. Zunächst kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten E-Bike-Fahrerin. Während der Unfallaufnahme geriet ein alkoholisierter Radfahrer in den Fokus des Inselpolizisten.

Gegen 01:40 Uhr ereignete sich auf dem Weißen Weg in Kloster ein Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 66-jährige E-Bike-Fahrerin aus Zwickau den asphaltierten Weg aus Richtung Kloster kommend in Richtung Vitte. Hinter dem Abzweig Weißer Weg bemerkte sie eine Katze, die unmittelbar vor ihr die Fahrbahn von links nach rechts querte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste die Frau stark und stürzte. Dabei erlitt sie leichte Verletzungen und wurde durch einen Notarzt medizinisch erstversorgt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,26 Promille.

Während der Unfallaufnahme standen zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Funkstreifenwagen der Polizei am rechten Fahrbahnrand. Da sich Rettungskräfte und Unfallbeteiligte auf der Fahrbahn bewegten, war die Unfallstelle entsprechend abgesichert. Dennoch fuhr ein 24-jähriger Radfahrer aus Berlin zügig in den Bereich der Unfallstelle ein und wurde durch den Kontaktbeamten gestoppt. Dabei stellte der Polizist Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,91 Promille. Es wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.

Der 24-Jährige erklärte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, sein Fahrrad holen und dieses nicht bis zu seiner Unterkunft schieben zu wollen. Um sicherzustellen, dass der Mann das Fahrrad tatsächlich schiebt und nicht erneut nutzt, begleitete ihn der Inselpolizist mit seinem Funkstreifenwagen. Statt den direkten Weg zu seiner Unterkunft zu nehmen, legte der Mann jedoch einen Umweg von rund sechs Kilometern schiebend zurück.

Verkehrsunfall mit Milchlastwagen zwischen Lüdershagen und der Bundesstraße 105

Lüdershagen (ots). Am heutigen Montag, dem 29. Juni 2026, kam es gegen 11:45 Uhr auf der Langen Reihe zwischen Lüdershagen und der Bundesstraße 105 zu einem Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein 64-jähriger Fahrer mit einem Milchlastwagen der Marke Scania samt Sattelauflieger in den Straßengraben.

Das Fahrzeuggespann kippte auf die Seite. Aus dem Milchtank läuft Milch aus. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Der 64-jährige Fahrer blieb unverletzt. Die Straße ist weiterhin befahrbar. Die Bergungsmaßnahmen werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.

Einsätze im Landkreis Vorpommern-Rügen: Polizei stoppt mehrere alkoholisierte Autofahrer

Stralsund (ots). Am vergangenen Samstag (27. Juni 2026) waren die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Stralsund mehrfach mit alkoholisierten Fahrzeugführern beschäftigt.

Gegen 19:00 Uhr wurde der Polizei ein Fahrzeug gemeldet, das auf der Landesstraße 296 in Schlangenlinien fuhr. Der Hinweisgeber konnte den vor ihm fahrenden Transporter in der Ortslage Altefähr anhalten. Nach Eintreffen der Polizei führten die Einsatzkräfte eine Verkehrskontrolle durch. Der 63-jährige Fahrzeugführer aus Hessen gab an, vor Fahrtantritt einen halben Liter Schnaps getrunken zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,40 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Zudem wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.

Gegen 21:30 Uhr stellten Polizeibeamte einen 24-jährigen Mann fest, der an einer Ackereinfahrt an der Kreisstraße 20 kurz vor Neuhof an seinem Fahrzeug mit laufendem Motor lehnte. Der Mann zeigte bereits deutliche Ausfallerscheinungen und sprach lallend. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,35 Promille. Auch hier wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Auf Nachfrage, wie er an diese Stelle gekommen sei, gab der 24-Jährige an, zuvor durch mehrere Ortschaften gefahren zu sein, anschließend einen Badestopp eingelegt zu haben und nun etwas ausruhen zu wollen. Alkohol habe er nach eigenen Angaben bereits vor Fahrtantritt konsumiert. Vor Ort habe er lediglich noch einen „Kurzen“ getrunken. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr dauern an.

Gegen 23:00 Uhr wurden Sassnitzer Polizeibeamte im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf einen 59-jährigen Kroaten aufmerksam. Dieser fuhr trotz einer Reifenpanne auf der Hauptstraße weiter. Die Beamten folgten dem Fahrzeug. In der weiteren Folge beschleunigte der Mann zunächst, bevor er der Aufforderung „Stopp Polizei“ Folge leistete und anhielt. Während der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,44 Promille. Zudem verlief ein Drogenvortest positiv. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Gegen den Mann wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Aufgrund der festgestellten Rauschmittelbeeinflussung ergab sich zudem der Verdacht eines zurückliegenden Besitzes von Betäubungsmitteln, weshalb eine weitere Strafanzeige wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt wurde.

In der Nacht zum gestrigen Sonntag (28. Juni 2026) stellten Polizeibeamte in Grimmen während ihrer Streifentätigkeit einen 26-jährigen ukrainischen Fahrzeugführer fest. Er gab an, vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,88 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Zudem konnte der Mann keine Fahrerlaubnis vorweisen. Er gab an, sich derzeit in der Fahrausbildung zu befinden. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen.

Tragödie am Strand von Drewoldke: Badegäste entdecken leblosen Mann im Wasser

Drewoldke (ots). Am Samstag, dem 27. Juni 2026, wurde die Polizei durch die integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über eine leblose Person am Strand von Drewoldke auf Rügen informiert. Der 70-jährige Mann aus Stralsund wurde gegen 16:50 Uhr durch Badegäste im Wasser treibend entdeckt und dann aus der Ostsee gezogen. Trotz Reanimationsversuchen durch die Ersthelfer konnte der alarmierte Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Reifenplatzer auf der A20 führt zu schwerem Unfall: Vater und Söhne im Krankenhaus

A20/Kirch Baggendorf (ots). Am 28.06.2026 gegen 09:10 Uhr ereignete sich auf der A20 in Fahrtrichtung Stettin zwischen den Anschlussstellen Tribsees und Grimmen-West ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein 60-jähriger Fahrer eines BMW aus Schleswig-Holstein infolge eines Reifenplatzers nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet auf die Bankette, überschlug sich und kam schließlich im Straßengraben zum Stillstand.

Der Fahrer sowie seine beiden Söhne im Alter von 27 und 29 Jahren wurden schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Sie wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Im Einsatz befanden sich drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber, drei Fahrzeuge der Feuerwehr sowie zwei Streifenwagen des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs musste die A20 in Fahrtrichtung Stettin für etwa 45 Minuten voll gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.

Erstmeldung: Erstmeldung: Verkehrsunfall auf der B96n führt zu Vollsperrung

B96/Miltzow (ots). Am heutigen Freitag (26. Juni 2026) kam es gegen 08:30 Uhr auf der Bundesstraße 96 bei Miltzow zu einem Verkehrsunfall. Die Bundesstraße 96 ist für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung gegenwärtig in Richtung in Richtung Stralsund noch voll gesperrt.

Stauerscheinungen haben sich bereits gebildet. Durch die integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen wird eine Wasserversorgung für die sich im Stau befindenden Personen realisert. Die Rettungsgasse ist hierfür unbedingt freizuhalten.