Sassnitz (ots). Am gestrigen Dienstag, dem 24. Februar 2026, kam es gegen 17:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 29. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Fahrer eines Pkw Opel die Landesstraße 29 aus Richtung Mukran in Richtung Sassnitz, ein VW Transporter kam ihm entgegen. Nach einer Linkskurve kam der Opelfahrer nach links von seinem Fahrstreifen ab und überfuhr dabei die mittlere Fahrstreifenbegrenzung. Es kam zum Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Unfallverursacher wurde lebensbedrohlich verletzt, der Fahrer des VW wurde schwerverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Ein Gutachter der Dekra kam zum Einsatz.
Nachmeldung: Brand des Dachstuhls eines Mehrfamilienhauses in der Stralsunder Altstadt
Stralsund (ots). Die Polizei wurde am heutigen Freitag dem 20. Februar 2026 gegen 00:30 Uhr über einen Dachstuhlbrand in der Stralsunder Mönchstraße informiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte der Dachstuhl des Mehrfamilienhauses bereits in voller Ausdehnung. Alle fünf Bewohner des Hauses konnten rechtzeitig von der Polizei geweckt und evakuiert werden. Sechs weitere Personen, aus dem angrenzenden Mehrfamilienhaus, mussten ebenfalls zeitweise evakuiert werden, da nicht auszuschließen war, dass das Feuer auf das Nachbarhaus übergreift. Sie konnten mittlerweile ihre Wohnungen wieder beziehen. Die Bewohner des Brandortes wurden vorübergehend vom Hauseigentümer in Ferienwohnungen untergebracht. Es wurden keine Personen verletzt.
Am Einsatz beteiligt, waren die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund sowie der freiwilligen Feuerwehren Stralsund und Samtens, Rettungskräfte und Notärzte des Landkreises Vorpommern-Rügen, Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund, des Hundedienstwesens und des Kriminaldauerdienstes Stralsund. Mehrere Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar und es ist ein Sachschaden in Höhe von ca. 500.000 Euro entstanden. Ein Brandursachenermittler wird zum Einsatz gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen.
Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an und es muss mit Straßensperrungen im Bereich Mönchstraße/ Heilgeiststraße gerechnet werden.
Erstmeldung: Brand des Dachstuhls eines Mehrfamilienhauses in Stralsunder Altstadt
Stralsund (ots). Am 20.02.2026 gegen 0:30 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei über den Brand des Dachstuhls eines Mehrfamilienhauses in der Stralsunder Mönchstraße informiert. Bei Eintreffen der Kräfte brannte dieser bereits in voller Ausdehnung.
Durch die eingesetzten Kräfte wurde die vier im betroffenen Aufgang befindlichen Bewohner evakuiert. Da nicht auszuschließen ist, dass die Flammen auf den Nachbaraufgang übergreifen, wurde auch dieser evakuiert. Alle Bewohner blieben unverletzt. Zur vorrübergehenden Unterbringung der Evakuierten wurde ein Wärmebus angefordert. Die Kameraden der Feuerwehr haben umgehend mit der Brandbekämpfung begonnen. Diese dauern gegenwärtig an.
Nachmeldung: Rettungseinsatz an der Stralsunder Nordmole – Opfer ist 74-Jähriger Braunschweiger
Stralsund (ots)- Wie bereits berichtet, kam es am Dienstag, dem 10. Februar 2026, zu einem Rettungseinsatz an der Stralsunder Nordmole. Ein 74-jähriger Mann aus Braunschweig konnte dabei nur noch tot geborgen werden. Aufgrund der Auffindesituation könnte es sich bei der bestehenden Eisdecke auf dem Wasser um ein Unfallereignis handeln. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen habe der nun Verstorbene die Eisfläche betreten, sei dann im Eis eingebrochen und letztlich vermutlich ertrunken. Demzufolge ist nach derzeitigem Kenntnisstand von einem Unfallgeschehen auszugehen. Weitere Umstände werden im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens ermittelt.
Verkehrsunfälle in Grimmen
Grimmen (ots). Am heutigen Morgen ereigneten sich gleich zwei Verkehrsunfälle in Grimmen. Gegen 07:40 Uhr fuhr eine 21-jährige Frau mit ihrem Skoda auf einen VW Polo einer 51-jährigen Frau in der Heinrich-Heine-Straße auf. Die 18-jährige Beifahrerin des VW wurde leicht verletzt.
Gegen 08:00 Uhr war eine 61-jährige Fußgängerin auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Straße der Solidarität unterwegs. Ein 53-jähriger Mann war mit seinem Winterdienstfahrzeug damit beschäftigt, den Bereich der Lieferantenzufahrt von Schnee zu beräumen und abzustumpfen. Als er rückwärts fuhr übersah er offenbar die Fußgängerin und kollidierte mit ihr. Die Frau wurde leicht verletzt..
Verkehrsunfall auf der L23 bei Barth
Barth (ots). Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, ereignete sich gegen 07:30 Uhr auf der Landesstraße 23 zwischen Barth und Löbnitz, auf Höhe des Abzweigs zum Flughafen, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW.
Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es zum Zusammenstoß zwischen einem Volvo und einem VW. Der VW wurde von einem 44-jährigen Mann gefahren, der bei dem Unfall unverletzt blieb. Der Fahrer des Volvo, ein 28-jähriger Mann, erlitt leichte Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen könnte Straßenglätte dazu geführt haben, dass der VW von seiner Fahrspur nach links abgekommen ist. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf mindestens 25.000 Euro geschätzt. Die Landesstraße war während der Zeit der Unfallaufnahme und Bergung zeitweise gesperrt.
Mülltonnenbrände verursachen hohen Sachschaden in fünfstelliger Höhe
Barth (ots). Am heutigen Mittwoch (11. Februar 2026) wurde die Polizei zu zwei Bränden in Barth gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand brannte um 04:15 Uhr eine Mülltonne in der Langen Straße in Barth. Das Feuer griff auf die Fassade eines angrenzenden Supermarktes über. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 25.000 Euro.
Kurze Zeit später, gegen 05:00 Uhr, wurde die Polizei über einen Brand in der Barther Chausseestraße informiert. Auch hier brannte eine Mülltonne. Das Feuer griff auf das Gebäude des dort befindlichen Hortes über. Es entstand Sachschaden in fünfstelliger Höhe. Der Kriminaldauerdienst und ein Brandursachenermittler kamen zum Einsatz. Es wird nun wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung ermittelt.
Lebensgefahr auf den Eisflächen der Prorer Wiek – Polizei warnt eindringlich – Sassnitzer Mole weiter gesperrt
Sassnitz (ots). Wie bereits am gestrigen Montag (09. Februar 2026) berichtet, besteht weiterhin akute Lebensgefahr beim Betreten der Eisflächen in der Prorer Wiek. Es wird weiterhin ausdrücklich davor gewarnt, Eisflächen zu betreten, zu begehen oder für Freizeitaktivitäten zu nutzen. Eltern werden gebeten, besonders auf Kinder und Jugendliche zu achten und sie eindringlich über die bestehenden Gefahren aufzuklären.
Im Falle eines Einbruchs besteht aufgrund der derzeit niedrigen Wassertemperaturen und der instabilen Eisverhältnisse unmittelbare Lebensgefahr. Rettungsmaßnahmen sind unter diesen Bedingungen extrem schwierig und bringen auch die eingesetzten Einsatzkräfte in erhebliche Gefahr. Die Polizei ist heute und morgen mit einem Hubschrauber unter Einsatz von Wärmebildkameras im Einsatz, um Personen auf den Eisflächen ausfindig zu machen. Zusätzlich sind Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes vor Ort, die über Lautsprecherdurchsagen fortlaufend vor dem Betreten des Eises warnen und Personen am Betreten der Eisflächen hindern.
Es werden Eisbrecher eingesetzt. Hierdurch kommt es zu massiven Eisverschiebungen, die die ohnehin bestehende Gefahrenlage nochmals erheblich verschärfen. Betroffen sind sämtliche Bereiche, insbesondere der Hafen von Mukran sowie der Sassnitzer Stadthafen. Die Sassnitzer Mole bleibt weiterhin gesperrt.
Toter durch Feuerwehr geborgen – Rettungseinsatz an Stralsunder Nordmole
Stralsund (ots). Am heutigen Dienstag, dem 10. Februar 2026, wurde der Polizei gegen 11:30 Uhr eine leblose Person an der Stralsunder Nordmole gemeldet. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurde eine männliche Person durch die Feuerwehr geborgen. Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet, um die genauen Umstände des Todes aufzuklären.
Es wird ausdrücklich davor gewarnt, Eisflächen zu betreten, zu begehen oder für Freizeitaktivitäten zu nutzen. Eltern werden gebeten, besonders auf Kinder und Jugendliche zu achten und sie über die Gefahren aufzuklären. Im Falle eines Einbruchs besteht aufgrund der Wassertemperaturen und der Eisverhältnisse akute Lebensgefahr. Rettungsmaßnahmen sind unter diesen Bedingungen extrem schwierig und bringen auch Einsatzkräfte in Gefahr.
Investmentbetrüge in Vorpommern-Rügen
Stralsund (ots). Am gestrigen Montag, dem 09. Februar 2026, wurden zwei Investmentbetrugsfälle im Polizeihauptrevier Stralsund angezeigt. Erneut wird deutlich, dass Investmentanzeigen über Social-Media-Kanäle zunehmend potentielle Opfer ansprechen.
Zwei Frauen aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen verloren unabhängig voneinander jeweils etwa 70.000 Euro, nachdem sie auf eine seriös wirkende Anzeige bei Instagram hereingefallen waren. Nachdem sie auf einen Link klickten, wurden sie über Whatsapp an ihren „persönlichen“ Berater weitergeleitet.
Die 51-jährige investierte eine kleinere Summe auf ein ausländisches Konto. Fortan wurden ihr Zugangsdaten für ein Investmentkonto zur Verfügung gestellt, hier konnte sie auch einsehen, welche Gewinne und Verluste sie machte. Sie investierte weiter. Nachdem die 51-Jährige sich allerdings ihre Gewinne auszahlen lassen wollte und noch weiteres Geld verlangt wurde, ging sie zur Polizei.
Die 47-jährige Frau wurde über Whatsapp in Seminargruppen weitergeleitet, bei denen es um Finanz- und Marktentwicklungen ging. Sie investierte in Kryptowährung und erhielt ihre Gewinne nie ausgezahlt. Folglich erstattete sie Anzeige.
In beiden Fällen wird wegen des Verdachts des Beteiligungs- und Kapitalanlagenbetruges ermittelt.
Einbruch in Wohnhaus – Zeugen gesucht
Löbnitz (ots). Am Freitag, dem 05. Februar 2026, kam es zwischen 12:45 und 13:45 Uhr in der Barther Straße in Löbnitz zu einem Einbruchsdiebstahl in ein Wohnhaus. Nach derzeitigem Kenntnisstand drangen bislang unbekannte Täter in das Wohnhaus ein, durchwühlten die Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld, Schmuck sowie diverse elektronische Geräte. Der Kriminaldauerdienst kam zu Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls aufgenommen.
Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Personen- oder Fahrzeugbewegungen gesehen haben, sonstige Wahrnehmungen gemacht haben, oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Barth unter der Telefonnummer 0382316720, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Verkehrsunfall unter Einwirkung von Alkohol auf der Insel Rügen
Sassnitz (ots). Am 09.02.2026 gegen 20 Uhr kam es auf der B196 zwischen den Ortschaften Serams und Lancken-Granitz zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Hierbei befuhr die 30-jährige polnische Fahrzeugführerin mit ihrem PKW Renault die B196 und kam aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und rutschte in der Straßengraben. Dies bemerkte ein aufmerksamer Bürger und informierte über Notruf die Polizei. Umgehend wurde ein Funkstreifenwagen des Polizeirevier Sassnitz zum Einsatz gebracht. Durch diese konnte das Fahrzeug und die Fahrzeugführerin vor Ort festgestellt werden.
Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft der Fahrzeugführerin fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,68 Promille. Gegen die Fahrzeugführerin wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet. An ihrem Fahrzeug entstand nur geringer Sachschaden.
Einbrecher kocht, nimmt Bad und wird dabei erwischt
Sassnitz (ots) Die Sassnitzer Polizei wurde am gestrigen Sonntag (08. Februar 2026) gegen 18 Uhr nach Hagen gerufen. Eine Person soll sich unbefugt in einem Einfamilienhaus aufhalten. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich ein 25-jähriger Ukrainer unbefugt Zutritt zu dem Einfamilienhaus. Die Beamten fanden mehrere Zimmer in beleuchtetem Zustand vor. Vom Hof aus konnten die Beamten beobachten, wie der Mann in einer Badewanne im Obergeschoss saß. Als der 25-Jährige die Beamten bemerkte, stieg er aus der Badewanne und verließ das Badezimmer.
Anschließend begaben sich die Polizeibeamten ins Haus und trafen auf den unbekleideten Mann. Der Mann leistete Widerstand und trat aggressiv auf. Weiterhin wurde festgestellt, dass er sich im Vorfeld Essen zubereitet haben muss. Der Mann verursachte einen Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz.
Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen.
AMG E53 auf A20 bei Abstandsverstoss gefilmt: Fahrverbot – Polizei warnt vor unterschätzter Gefahr
Grimmen (ots). Bereits am 20. Januar 2026 war der Videowagen des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen auf der Bundesautobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Grimmen West und Grimmen Ost in Fahrtrichtung Stettin im Einsatz.
Gegen 08:00 Uhr näherte sich auf der linken Fahrspur ein Mercedes AMG E 53 dem Videofahrzeug von hinten und schloss dabei schnell und vor allem deutlich zu dicht auf. Bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von 152 km/h unterschritt der Mercedes den erforderlichen Sicherheitsabstand erheblich. Bei dieser Geschwindigkeit wäre ein Mindestabstand von 76 Metern erforderlich gewesen. Nach Toleranzabzug betrug der tatsächliche Abstand jedoch nicht einmal 15 Meter.

Doch damit nicht genug: Nach dem Überholen des Videofahrzeugs setzte der Mercedes seine Fahrt auf der linken Fahrspur fort und fuhr anschließend bei einer Geschwindigkeit von 166 km/h auch auf einen vorausfahrenden BMW viel zu dicht auf. Der von den Polizeibeamten errechnete Abstand betrug etwas mehr als 21 Meter – erforderlich wären mindestens 83 Meter gewesen. Im weiteren Verlauf verließ der Mercedes die Autobahn und fuhr auf den Rügenzubringer in Richtung Stralsund. Dort überschritt er zudem die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 31 km/h.
Nach dem Anhalten des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass es sich bei der Fahrzeugführerin um eine 19-jährige Fahranfängerin handelte, die sich noch in der Probezeit befand. Sie erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mehr als 600 Euro sowie ein zweimonatiges Fahrverbot. Darüber hinaus wird sie sich als Fahranfängerin voraussichtlich auch mit Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde auseinandersetzen müssen, unter anderem mit einer möglichen Nachschulung.
Ein weiterer Abstandsverstoß wurde am 30. Januar 2026 festgestellt. Gegen 17:00 Uhr war der Videowagen auf der Bundesstraße 96 auf der Insel Rügen zwischen den Anschlussstellen Garz und Altefähr unterwegs. Hier fuhr ein Lkw Mercedes Sprinter dem Videofahrzeug bei einer Geschwindigkeit von 93 km/h bis auf lediglich acht Meter auf. Erforderlich wäre in diesem Fall ein Sicherheitsabstand von 46,5 Metern gewesen. Den 24-jährigen Fahrzeugführer aus Berlin erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die große Gefahr durch zu geringe Sicherheitsabstände hin. Üblicherweise wird vom Erkennen einer Gefahrensituation bis zum Betätigen des Bremspedals von einer Reaktionszeit von etwa einer Sekunde ausgegangen. Bei 100 km/h legt ein Fahrzeug in dieser Zeit bereits rund 28 Meter zurück, bei 150 km/h sogar knapp 42 Meter – noch bevor überhaupt mit dem Bremsen begonnen wird. Hinzu kommt anschließend der eigentliche Bremsweg.
Eine erhebliche Unterschreitung des Sicherheitsabstandes ist daher keinesfalls als Kavaliersdelikt zu werten. Sie stellt eine ebenso hohe Gefahr im Straßenverkehr dar wie ein erhebliches Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und sollte keinesfalls unterschätzt werden.
Videowagen stoppt leichtsinnigen Fahranfänger
Grimmen (ots). In den Abendstunden des Mittwochs, dem 04. Februar 2026 gegen 18 Uhr stellten Beamte der besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen auf der Landesstraße 30 zwischen Bartmannshagen und Grimmen einen PKW Audi fest, welcher sie zunächst überholte. Das zivile Dienstfahrzeug, also der Videowagen, war für den Fahrzeugführer nicht als Funkstreifenwagen zu erkennen.
Nach dem Überholvorgang beschleunigte er sein Fahrzeug stark, weshalb die Videoaufzeichnung gestartet wurde. Auf einer sich anschließenden Strecke, welche laut Verkehrszeichen eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h zulässt, fuhr er dann mit durchschnittlich 145 km/h vor den Beamten. Die Fahrt wurde dokumentiert, der Fahrer im Anschluss in Grimmen einer Kontrolle unterzogen.
Hierbei stellte sich heraus, dass sich der 19-jährige Fahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen sogar noch in seiner Probezeit befindet. Da die zulässige Höchstgeschwindigkeit um weit mehr als fünfzig Prozent überschritten wurde, ist von einer vorsätzlichen Begehungsweise der Ordnungswidrigkeit auszugehen. Dementsprechend sieht der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog ein Bußgeld vo
1400 Euro, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten im Fahreignungsregister in Flensburg vor.
Da er seine Probezeit noch nicht beendet hat, wird der 19-Jährige jedoch außerdem mit weiteren Maßnahmen durch die zuständige Fahrerlaubnisbehörde rechnen müssen.
Körperliche Auseinandersetzung beim Schneeräumen in Stralsund
Stralsund (ots). Bereits am Freitag (06. Februar 2026) wurde die Polizei gegen 11:45 Uhr in die Stralsunder Rostocker Chaussee gerufen. Offenbar war es zu Streitigkeiten zwischen einem Radfahrer und einem Mann beim Schnee räumen gekommen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand beräumte ein 57-jähriger Mann seine Hofeinfahrt von Schnee und Eis. Ein 29-jähriger Mann nutzte den Geh- und Radweg mit seinem Fahrrad. Als der Radfahrer an dem 57-Jährigen vorbeifuhr, wurde er offenbar von diesem vom Fahrrad gezogen, zu Boden gebracht und in einen Schwitzkasten genommen.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den 57-Jährigen aufgenommen.
Laterne umgefahren, wer ist es gewesen?
Bergen auf Rügen (ots). Der Bergener Polizei wurde am gestrigen Sonntag (08. Februar 2026) gegen 04:30 Uhr mitgeteilt, dass auf dem Gehweg in der Sassnitzer Chaussee eine Laterne liegen würde. Diese wurde vermutlich angefahren, ein Verursacher war bis dato nicht vor Ort.
Beim dokumentieren des Sachverhaltes wurden die Polizeibeamten durch einen 22-jährigen Mann angesprochen. Dieser erklärte, dass er dagegen gefahren sei. Es konnte Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden (0,44 Promille Atemalkohol). Es wurde eine doppelte Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt.
Im weiteren Verlauf erklärte der 22-Jährige, dass er doch nicht gefahren sei, sondern das dies sein Bekannter gewesen sei. Der 21-jährige Mann konnte ebenfalls angetroffen werden. Die freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 0,86 Promille. Ein Drogentest reagierte positiv auf Betäubungsmittel. Zunächst erklärte der 21-Jährige nicht gefahren zu sein. Erklärte später jedoch, das Fahrzeug ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren zu sein. Eine Doppelte Blutprobenentnahme wurde ebenfalls angeordnet und durchgeführt. Beide Männer äußerten den identischen Unfallhergang. Der Fahrer eines BMW befuhr die Sassnitzer Chaussee in Richtung Bundesstraße 96. Auf Höhe des Sportplatzes kam dieser nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.
Der Führerschein des 22-Jährigen wurde beschlagnahmt. Der 21-Jährige hatte keine Fahrerlaubnis. Es konnte nicht abschließend geklärt werden, wer von den beiden das Fahrzeug geführt hat und ist nun Teil der Ermittlungen der Polizei.
Weiterhin wird ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung und des Straßenverkehrsgesetzes sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Warnmeldung Insel Rügen: Betreten der Eisflächen in der Prorer Wiek lebensgefährlich
Sassnitz (ots). In der Prorer Wiek im Bereich Sassnitz und Mukran wird dringend davor gewarnt, die Eisflächen zu betreten. Die derzeitige Eislage ist aufgrund von Strömungen und wechselnden Temperaturen instabil und nicht tragfähig. Zur Gewährleistung der Schifffahrt ist in Kürze mit dem Einsatz von Eisbrechern zu rechnen. Dadurch können sich vorhandene Eisflächen plötzlich lösen, brechen oder in Bewegung geraten. Es besteht akute Gefahr, dass Personen unerwartet ins Wasser einbrechen oder von treibenden Eisschollen erfasst werden.
Das Betreten der Eisflächen stellt eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben dar. Die Polizei appelliert eindringlich, die Eisflächen nicht zu betreten. Eltern werden gebeten, ihre Kinder zu warnen und von den gefährdeten Bereichen fernzuhalten.
Folgemeldung: Glätteunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen
Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Seit dem gestrigen (05. Februar 2026) kam es wetterbedingt zu Verkehrsunfällen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Ergänzend werden folgende Verkehrsunfälle vermeldet:
Am Donnerstag (05. Februar 2026) kam gegen 16:20 Uhr ein Mercedes-Transporter witterungsbedingt von der Bundesautobahn, kurz vor der Auffahrt zum Parkplatz Peenetal, in Fahrtrichtung Lübeck, von der Fahrbahn ab. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.5000 Euro. Gegen 16:30 Uhr kam ein Transporter auf Grund der auf der Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Lübeck auf Höhe der Gemeinde Süderholz von der Fahrbahn ab. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.
Um 16:40 Uhr befuhren zwei Fahrzeuge (beide BMW) die Bundesstraße 196 von Bergen kommend in Richtung Karow. Kurz nach der Einmündung zur Ortschaft Kaiseritz überholte ein Fahrzeug das andere. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse kam der überholende BMW ins Schleudern und touchierte den anderen BMW. Infolgedessen touchierte dieses Fahrzeug dann die rechtseitige Schutzplanke. Es entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro.
Um 21:45 Uhr befuhr ein Mitsubishi die Proraer Allee in Binz. Auf Höhe „Waldweg“ geriet der Fahrzeugführer infolge der Wetterverhältnisse und der daraufhin nicht angepassten Geschwindigkeit, ins Schleudern. Das Fahrzeug drehte sich zweimal um die eigene Achse und kollidierte dabei mit einem Laternenpfahl. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von 1.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
Um 21:55 Uhr stand ein Pkw Kia geparkt auf einer Parkfläche bei einem Supermarkt im Stralsunder Carl-Heydemann-Ring. Ein VW Caddy befuhr den Parkplatz. Auf Grund der Witterung (vereiste Fahrbahn) rutschte der Caddy gegen den Kia. Durch den Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.
Um 22:30 Uhr kam ein Transporter Mercedes-Benz Vito auf der Bundesstraße 105 auf Höhe der Gemeinde Meesekenhagen auf Grund von Glätte und nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Es entstand Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro.
Am heutigen Freitag kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem Winterdienstfahrzeug auf einem Tankstellengelände in Sehlen auf Rügen. Gegen 00:40 Uhr befuhr das Winterdienstfahrzeug aufgrund der vereisten Fahrbahn auf dem Parkplatz ins Rutschen. Das Schiebeschild stieß daraufhin gegen die Fahrerseite eines abgeparkten Lkw. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.
Gegen 04:00 Uhr kam ein Kleintransporter Mercedes-Benz von der Bundesautobahn 20 auf Höhe Grimmen-West (Fahrtrichtung Lübeck) von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug ist nicht fahrbereit und muss noch geborgen werden. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei warnt an dieser Stelle, mit Blick auf die weiterhin angekündigten Witterungsverhältnisse, nochmals eindringlich, die Geschwindigkeit im Straßenverkehr dringend den Straßenverhältnissen anzupassen. Sofern möglich, sollte auf vermeidbare Fahrten am heutigen Tage verzichtet werden.
Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person bei Siggermow auf der Insel Rügen
Bergen auf Rügen (ots). Am 05.02.2026 gegen 14:50 Uhr ereignete sich auf der L301 auf Höhe der Ortschaft Siggermow ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 23-Jährige Fahrzeugführer eines Transporters die L301. Aufgrund der den Witterungsbedingungen nicht angepassten Geschwindigkeit kam er mit seinem Fahrzeugnach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte einen Baum. In der weiteren Folge kollidierte der Transporter frontal mit einem weiteren Baum.
Der 23-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und in ein Krankenhaus nach Stralsund verbracht. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 42.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Transporters war die L301 für ca. 40 Minuten voll und weitere 90 Minuten halbseitig gesperrt.
