Dreister Diebstahl in Miltzow: Wohnwagen im Wert von 30.000 Euro von Parkplatz entwendet

Miltzow (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 5. August 2026, wurde der Polizei gegen 17:00 Uhr der Diebstahl eines Wohnanhängers von einem Parkplatz eines Wohnmobilvermieters in Miltzow gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum von Dienstag, dem 4. August 2026, 16:30 Uhr, bis Mittwoch, dem 5. August 2026, 16:40 Uhr, Zutritt zu dem Firmengelände und entwendeten einen dort abgestellten Wohnanhänger der Marke Knaus Südwind. Der Wohnanhänger hat das amtliche Kennzeichen NVP-OW 300. Der entstandene Schaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen und bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung.

Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Firmengeländes in Miltzow beobachtet haben oder Angaben zum Verbleib des Wohnanhängers machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 038326570, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Hiddensee: Schwerer E-Bike-Sturz am Leuchtturm Gellen fordert Hubschraubereinsatz

Insel Hiddensee (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 5. August 2026 kam es um 14:20 Uhr zu einem schweren Fahrradunfall auf der Insel Hiddensee. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 63-jährige E-Bike-Fahrerin einen unbefestigten Weg im Bereich des Leuchtturms Gellen. Offenbar beabsichtigte sie, den dortigen Steinwall zu überqueren, um ihre Fahrt in Richtung Nationalpark fortzusetzen. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die Frau. Sie erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus geflogen.

Die Frau trug während der Fahrt einen Fahrradhelm. Dieser hat die Schwere der Verletzungen möglicherweise entscheidend gemindert. Die Polizei nimmt diesen Unfall zum Anlass, erneut an alle Radfahrerinnen und Radfahrer zu appellieren, insbesondere auf unbefestigten Wegen oder mit E-Bikes stets einen passenden Fahrradhelm zu tragen. Ein Helm kann zwar einen Unfall nicht verhindern, im Ernstfall jedoch schwere Kopfverletzungen vermeiden oder deutlich abmildern.

Rettungshubschrauber im Einsatz: Kind läuft in Zingst vor Auto und verunglückt

Zingst (ots). Am heutigen Mittwoch kam es um 11:30 Uhr in Zingst zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Kind. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 54-jährige Fahrer eines Hyundai mit hessischer Zulassung die Kreisstraße 25 aus Richtung Zingster Bahndamm kommend in Richtung Landesstraße 21. Plötzlich betrat ein siebenjähriges Kind aus Chemnitz die Fahrbahn von links und lief über diese. Trotz einer sofort eingeleiteten Gefahrenbremsung kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Fahrzeug und dem Kind.

Das Kind erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche, Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Für die Landung des Rettungshubschraubers sowie die Unfallaufnahme musste die Kreisstraße 25 kurzzeitig voll gesperrt werden.

Binz: 54-Jährige beschimpft Sicherheitsdienst nach Hunde- und Camping-Streit

Binz (ots). Am Dienstag, dem 4. August 2026, wurde die Polizei gegen 20:15 Uhr zur Strandpromenade im Ostseebad Binz gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens eine Frau angesprochen, da sie ihren Hund unangeleint führte. Trotz mehrfacher Aufforderung leinte die Frau den Hund offenbar nicht an. Anschließend soll sie eine Isomatte sowie einen Schlafsack im Bereich des Strandes abgelegt haben, womöglich mit der Intention dort zu nächtigen. Da dies dort nicht gestattet ist, wiesen die Sicherheitsmitarbeiter sie auch darauf hin.

Im weiteren Verlauf soll die Frau die beiden Mitarbeiter beleidigt und genötigt haben. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Personalien der Frau fest. Da sie sich nicht ausweisen konnte, machte sie mündliche Angaben zu ihrer Identität. Demnach handelt es sich um eine 54-jährige Frau. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung sowie der Nötigung aufgenommen.

B105 bei Martensdorf: Motorradfahrer bei frontalem Zusammenstoß schwer verletzt

Niepars/Martensdorf (ots). Am 04.08.2026 um 15:12 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B105 zwischen Kummerow und Martensdorf.

Bei dem Unfall überholte der aus Richtung Kummerow in Richtung Martensdorf fahrende 79-jährige Fahrzeugführer eines PKW Dacia trotz unklarer Verkehrslage einen LKW mit Anhänger. Dadurch kam es zum frontalen Zusammenstoß mit dem aus entgegengesetzter Richtung kommenden 35-jährigen Fahrzeugführer eines Motorrad Yamaha.

Der Motorradfahrer wurde schwerverletzt. Er wurde mittels Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Rostock geflogen. Der Fahrzeugführer des Pkw wurde leichtverletzt und mittels Rettungswagen in das Helios Klinikum nach Stralsund verbracht, seine 69, 63 und 70 Jahre alten Insassen blieben unverletzt.

Am Unfallort wurden drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber sowie acht Kameraden der Feuerwehr Niepars eingesetzt. Die B105 war zur Unfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge für ca. 2,5 Stunden vollgesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen.

Polizei- und Feuerwehreinsatz in Stralsund: Aufmerksame Zeugin rettet Hund aus Auto

Stralsund (ots) – Am gestrigen Montag (04. August 2026) wurde die Polizei gegen 12:30 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen darüber informiert, dass sich auf dem Stralsunder Neuen Markt ein Hund in einem verschlossenen Pkw befinden soll. Als die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort eintrafen, hatte die Feuerwehr das Fahrzeug bereits geöffnet und den Hund aus dem Wagen befreit. Das Tier wurde anschließend mit Wasser versorgt und erholte sich wieder. Zeitgleich erschien auch der Hundehalter am Einsatzort.

Eine aufmerksame Zeugin hatte zuvor die Rettungsleitstelle verständigt, nachdem sie den Hund in dem verschlossenen Fahrzeug bemerkt hatte. Gegen den Hundehalter wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass Kinder und Tiere bei sommerlichen Temperaturen niemals – auch nicht für kurze Zeit – in einem abgestellten Fahrzeug zurückgelassen werden dürfen. Bereits nach wenigen Minuten können sich die Temperaturen im Fahrzeuginneren auf lebensbedrohliche Werte erhöhen. Selbst leicht geöffnete Fenster bieten dabei keinen ausreichenden Schutz. Wer ein Kind oder Tier in einem überhitzten Fahrzeug bemerkt, sollte umgehend den Notruf 110 oder 112 verständigen.

Aktion in Niepars: Polizei codiert Fahrräder am 11. August

Niepars (ots). Am Dienstag, dem 11. August 2026, findet in der Zeit von 14:00 bis 17:30 Uhr am Gemeindeverwaltungsamt in der Gartenstraße 69b in Niepars eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis, ein Eigentumsnachweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde. Neben der individuellen Kennzeichnung empfiehlt die Polizei, abgestellte Fahrräder immer gegen Diebstahl zu sichern:

  • Nutzen Sie stabile Fahrradschlösser, bei E-Bikes gern mehrere Schlösser verwenden.
  • Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an fest verankerten Gegenständen an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrrad immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad.
  • Bei E-Bikes sollten wertvolle Zubehörteile (z.B. Akku) unbedingt mit einem zusätzlichen Schloss gesichert werden.
  • Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl: Stellen Sie Ihr Rad nicht in dunklen Ecken ab.

Weitere Informationen rund um das Thema Diebstahl von Zweirädern sind auf www.polizei.mvnet.de und www.polizei-beratung.de zu finden.

B196 auf Rügen nach Kollision mit sieben Verletzten für 90 Minuten voll gesperrt

Sassnitz/Baabe (ots). Am 03.08.2026, gegen 18:00 Uhr kam es auf der B196 in der Ortschaft Baabe zu einem schweren Verkehrsunfall. Es kollidierten zwei PKW miteinander, wodurch insgesamt sechs Personen leicht- und eine Person schwerverletzt wurden. Unter den Leichtverletzten sind drei Kinder. Die schwerverletzte Person war bis zum Eintreffen der Feuerwehr im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch diese befreit werden.

Der Unfallhergang stellte sich nach ersten Erkenntnissen wie folgt dar: Ein 48-jähriger Fahrzeugführer eines PKW BMW befuhr die B196 aus Richtung Baabe kommend in Richtung Göhren. Aus bisher unbekannter Ursache kam dieser nach links von der Fahrbahn in den Gegenverkehr ab und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden PKW Mazda eines 48-jährigen Fahrzeugführers. Dabei wurden beide Fahrzeuge so stark beschädigt, dass diese nicht mehr fahrbereit waren und in der weiteren Folge durch Abschleppunternehmen geborgen werden mussten. Im PKW BMW befanden sich vier Erwachsene und zwei Kinder, im PKW Mazda drei Erwachsene und ein Kind. Der Fahrzeugführer des PKW Mazda wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt.

Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von ca. 80.000 Euro. Die B196 wurde für die Unfallaufnahme ca. 90 Minuten voll gesperrt. Es kamen die Freiwilligen Feuerwehren Baabe, Göhren und Middelhagen mit einer Stärke von 50 Einsatzkräften sowie drei Rettungswagen und ein Notarzt zum Einsatz. Gegen den Fahrzeugführer des unfallverursachenden Fahrzeuges wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgenommen. Alle Beteiligten haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

Stralsund: Kreuzungsampel nach Kollision mit Transporter-Anhänger komplett ausgefallen

Stralsund (ots). In Stralsund kam es am 03.08.26 gegen 17.30 Uhr im Stadtteil Tribseer zu einem Verkehrsunfall. Ein 39-jähriger Unfallbeteiligter befuhr mit seinem Transporter samt Anhänger den Grünhufer Bogen in Stralsund in Fahrtrichtung Rostocker Chaussee. Er wollte nach links auf die Rostocker Chaussee in Richtung Rostock abbiegen. Dabei klappte ein Seitenteil an der rechten Seite des Anhängers nach außen und kollidierte mit einer dortigen Lichtzeichenanlage. Diese wurde durch die Kollision derart beschädigt, dass die gesamte Lichtzeichenanlage im Kreuzungsbereich anschließend ohne Funktion war. Die Anlage musste durch einen Verantwortlichen einer Fachfirma gesichert werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Rügen: Wind treibt Flammen auf Weizenfeld – 5.000 Quadratmeter zerstört

Bergen auf Rügen (ots). Am 03.08.2026 kam es gegen 13:00 Uhr zu einem Flächenbrand zwischen den Ortschaften Puddemin und Neparmitz. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen habe das Feuer im Straßengraben der K13 begonnen. Aufgrund des Windes sei es auf den angrenzenden Getreideacker übergegriffen. Schätzungsweise 5000 m² Weizen wurden durch das Feuer zerstört.

Durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Samtens, Poseritz, Garz und Groß Schoritz konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Dabei wurden sie von Landwirten aus den umliegenden Ortschaften unterstützt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Die genaue Brandursache ist unklar, jedoch kann eine Selbstentzündung ausgeschlossen werden. Es wird eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung erstattet.

Hiddensee: Urlauber droht nach medizinischem Notfall zu ertrinken – Frau (31) rettet ihn

Insel Hiddensee (ots). Am gestrigen Sonntag (2. August 2026) wurde der Kontaktbeamte der Polizei auf der Insel Hiddensee um 20:00 Uhr über einen Badeunfall informiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen geriet ein 62-jähriger Mann aus dem Harz während des Badens aufgrund eines medizinischen Notfalls in eine lebensbedrohliche Situation. Er rief noch um Hilfe, bevor er im Wasser unterzugehen drohte. Eine 31-jährige Frau aus Stettin (Polen) hörte die Hilferufe, reagierte geistesgegenwärtig und zog den Mann aus dem Wasser. Anschließend wurde der 62-Jährige durch den Rettungsdienst versorgt und mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der 31-jährigen Ersthelferin für ihr schnelles und entschlossenes Eingreifen. Ihr beherztes Handeln hat maßgeblich dazu beigetragen, dem Mann unverzüglich Hilfe zukommen zu lassen und zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Aufmerksamkeit und Zivilcourage in Notlagen sind.

Aufregung an der Strandpromenade: Hotel in Binz nach Brand im Saunabereich evakuiert

Binz (ots). Am gestrigen Sonntag (2. August 2026) wurde die Polizei um 17:20 Uhr über einen Brand in einem Hotel an der Strandpromenade in Binz informiert. Beim Eintreffen der Polizeibeamten waren Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Nach ersten Erkenntnissen kam es nach dem Einschalten eines Saunaofens zu einem Brand im Saunabereich. Das Feuer breitete sich auf Teile der Wandverkleidung aus. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Vorsorglich wurde das Hotel während des Einsatzes evakuiert. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen.

Abschlussmeldung – Großeinsatz an den Kreidefelsen: Drohnensuche nach Wanderern in der Steilwand abgebrochen

Sassnitz (ots). Am 31.07.2026, gegen 12.30 Uhr, wurden der Polizei zwei Personen an den Kreidefelsen in der Nähe der Piratenschlucht gemeldet. Die beiden Personen wurden seeseitig im oberen Drittel des Steilhangs festgestellt. Es wurde umgehend ein Rettungseinsatz ausgelöst, bei dem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz, Mitarbeiter des Rettungsdienstes, Polizeibeamte des Polizeireviers Sassnitz, sowie der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz zum Einsatz kamen.

Da mit bloßem Auge keine Personen am Steilhang gesichtet werden konnten, kam eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz. Auch mit dieser konnten keine Personen mehr festgestellt werden. Daraufhin wurde der Einsatz abgebrochen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es verboten ist, die ausgewiesenen Wege im Nationalpark zu verlassen. Dazu gehört auch der Steinstrand entlang der Steilküste. Zudem besteht in diesen Bereichen Lebensgefahr. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, welche mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann. Weiterhin können in solchen Fällen dem Betroffenen die Kosten des Einsatzes der Rettungskräfte auferlegt werden.

Personen an der Steilküste gesichtet: Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und Höhenrettung sucht zwei Personen auf Rügen

Sassnitz (ots). Derzeit befinden sich Polizei, Feuerwehr, die Höhenrettung der Feuerwehr, die Wasserschutzpolizei sowie der Rettungsdienst im Bereich der Steilküste der Insel Rügen nach ersten Erkenntnissen auf Höhe der Piratenschlucht im Einsatz. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden dort zwei Personen von mehreren Zeugen – unter anderem von der Wasserseite aus – an der Steilküste wahrgenommen. Aufgrund der Gesamtumstände wurde ein umfangreicher Rettungseinsatz eingeleitet.

Die Einsatzmaßnahmen dauern derzeit an. Weitere Informationen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden. Es wird gegebenenfalls nachberichtet.

Feuerwehr und Notarzt im Einsatz: Zwei Verletzte nach Zusammenstoß zwischen Müggenhall und Millienhagen

Franzburg (ots). Am 30.07.2026 gegen 19:50 Uhr ereignete sich auf der L 22 zwischen Müggenhall und Millienhagen ein Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Der 32-jährige Fahrzeugführer eines VW Caddy befuhr die L 22 aus Richtung Millienhagen in Richtung Müggenhall und setzte zu einem Überholmanöver eines vor ihm fahrenden LKWs an. Höhe der Unfallstelle fuhr ein 30-jähriger Fahrzeugführer eines PKW-Opel die Gemeindestraße aus Richtung Wolfshagen und wollte nach rechts auf die L 22 in Richtung Millienhagen auffahren. Hierbei missachtete der Opel-Fahrer die Vorfahrtsregelung (Zeichen 205), fuhr auf die L 22 auf und stieß mit dem sich im Überholvorgang befindlichen VW Caddy zusammen.

Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und wurden durch Rettungskräfte vor Ort versorgt. An der Unfallstelle war die FFW Franzburg, 2 Rettungswagen und ein Notarztwagen im Einsatz. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden und die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden wird auf 15.000 EUR geschätzt. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden in eigener Zuständigkeit geborgen.

Sturmschwerpunkt Vorpommern-Rügen: Mehrere Fahrzeuge auf Landesstraßen von Ästen getroffen

Neubrandenburg (ots). In den Abendstunden des 30.07.2026 sorgte die angekündigte Unwetterlage für ein erhöhtes Einsatzaufkommen im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. In der Zeit von ca. 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr registrierte die Polizei gut 20 witterungsbedingte Einsätze. Hauptursache waren umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste, welche die Fahrbahnen blockierten. Zudem ereigneten sich mehrere Verkehrsunfälle.

Ein regionaler Schwerpunkt der Sturmlage zeichnete sich dabei im Landkreis Vorpommern-Rügen ab. Ausgewählte Vorfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen:

  • L 21 (Dierhagen – Klockenhagen): Ein 63-jähriger Fahrer kollidierte mit einem auf die Straße gestürzten Ast. Der Ast wurde anschließend gegen den nachfolgenden Dacia eines 74-jährigen deutschen Fahrers geschleudert. Es entstand ein Sachschaden von rund 15.000 Euro.
  • L 23 (Bad Sülze – Kavelsdorf): Ein 68-jähriger Autofahrer stieß mit seinem Fahrzeug gegen einen herabfallenden Ast. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.
  • L 191 (Bereich Marlow): Auch hier führte ein herabstürzender Ast zu einem Unfall. Eine 55-jährige Mazda-Fahrerin blieb glücklicherweise unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 10.000 Euro.

Auch in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald kam es zu einigen polizeilichen Einsätzen und witterungsbedingten Verkehrsunfällen mit geringfügigen Sachschäden. Nach derzeitigem Kenntnisstand forderte das Unwetter keine Verletzten. Es blieb bei reinen Sachschäden.

Schwerer Unfall in der Bahnhofstraße: Radfahrer kollidieren frontal und müssen ins Krankenhaus

Göhren/Rügen (ots). Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Bahnhofstraße in Göhren wurden am Donnerstagnachmittag zwei Personen schwer verletzt. Nach dem aktuellen Stand der polizeilichen Ermittlungen ereignete sich der Unfall gegen 16:10 Uhr. Ein 18-jähriger Radfahrer und eine 29-jährige polnische Fahrradfahrerin befuhren die Bahnhofstraße in entgegengesetzter Richtung.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zu einem frontalen Zusammenstoß der beiden Zweiräder. Beide Unfallbeteiligten erlitten durch die Kollision schwere Verletzungen. Sie wurden nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert. An den Fahrrädern entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 300 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Ermittlungen nach Schuppenbrand in Sehlen: Defekt als Ursache vermutet

Sehlen/Rügen (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Mittwoch (29. Juli 2026) über einen Schuppenbrand in Sehlen informiert. Der Brand konnte nach etwa zwei Stunden durch die Feuerwehr gelöscht werden. Im Rahmen der Löscharbeiten verletzten sich vier Einsatzkräfte der Feuerwehr. Drei von ihnen wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst und ein Brandursachenermittler kamen zur Untersuchung des Brandortes zum Einsatz. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird ein technischer Defekt als Ursache für den Brand angenommen.

Gasflaschen-Explosion bei Brand in Sehlen: Mehrere Einsatzkräfte im Krankenhaus

Sehlen/Rügen (ots). Die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen informierte die Polizei am heutigen Mittwoch, dem 29. Juli 2026, um 13:20 Uhr über einen Brand in der Dorfstraße in Sehlen. Nach ersten Erkenntnissen geriet dort ein Schuppen in Brand. Während des Brandgeschehens kam es offenbar zur Explosion einer Gasflasche. Dabei wurden nach derzeitigen Erkenntnissen zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Einsatzkräfte wurden offenbar im Rahmen der Brandbekämpfung verletzt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind weiterhin im Einsatz. Zu den weiteren Verletzungen, zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Polizeieinsatz wegen Vierbeinern: Pferde-Rast auf Garzer Supermarkt-Parkplatz gemeldet

Garz (ots). Am Freitag, dem 24. Juli 2026 wurde die Polizei gegen 13:00 Uhr darüber informiert, dass sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Garz in der Langen Straße vier Pferde mit ihren Reitern befinden würden. Aufgrund der Mitteilung konnte eine mögliche Gefährdung zunächst nicht ausgeschlossen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Reiter an einem Imbiss auf dem Parkplatz Rast gemacht. Die Pferde waren augenscheinlich nicht unbeaufsichtigt, sodass weder für den Straßenverkehr noch für andere Personen eine Gefährdung bestand. Noch vor dem Eintreffen der Polizeibeamten setzten die Reiter ihren Ausritt fort.