Einbruch in Einfamilienhaus in Sundhagen

Grimmen (ots). Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Sundhagen nahe Stralsund haben bislang unbekannte Täter am Osterwochenende die Abwesenheit der Hauseigentümer ausgenutzt. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter in der Zeit von Freitag, 12:00 Uhr bis Montag, 13:00 Uhr gewaltsam Zutritt zum Haus. Im Inneren wurden diverse Schränke und Einrichtungsgegenstände durchwühlt. Der genaue Stehlschaden ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zur Spurensuche- und Sicherung befindet sich der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Anklam im Einsatz. Der Schaden wird derzeit auf ca. 650 Euro geschätzt.

Zeugen, die im genannten Tatzeitraum in Sundhagen, speziell im Bereich Wüstenfelde, relevante Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Grimmen unter der Telefonnummer 038326570 oder die Onlinewache der Landepolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Verkehrsunfall in Altenkirchen auf der Halbinsel Wittow

Altenkirchen (ots). Am 06.04.2026 gegen 10:25 Uhr kam es auf der Landesstraße 30 auf Höhe des Abzweigs zur Kreisstraße 1 bei Altenkirchen zu einem Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Nach derzeitigen Erkenntnisstand befuhr der 58-jährige Fahrzeugführer eines PKW Skoda die Kreisstraße 1 aus Richtung Altenkirchen kommend in Richtung Landstraße 30, um auf der L30 nach links in Richtung Juliusruh abzubiegen.

Dabei übersah er den von links kommenden, vorfahrtsberechtigten PKW Mercedes-Benz eines 43-Jährigen und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 58-jährige Fahrzeugführer des PKW Skoda verletzte sich dabei leicht und wurde zur weiteren Behandlung in das SANA-Klinikum nach Bergen verbracht. Seine Beifahrerin, sowie die drei Insassen des PKW Mercedes-Benz blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppdienste geborgen werden. Die freiwillige Feuerwehr Altenkirchen war mit 13 Personen ebenfalls vor Ort und kümmerte sich um das Binden auslaufender Betriebsstoffe.

Verkehrsunfall mit einem leicht verletzten Motorradfahrer in Stralsund

Stralsund (ots). Am 05.04.2026, gegen 18:00 Uhr, befuhr der 21-jährige Fahrer (deutsch-niederländischer Staatsbürger) eines Leichtkraftrads den Grünhufer Bogen in Stralsund in Fahrtrichtung Negast. Er fuhr dabei auf dem linken der beiden Fahrstreifen.

Kurz hinter dem Ortsausgang Stralsund fuhr unmittelbar hinter dem 21-Jährigen ein weißer BMW Kombi. Die Fahrzeugführerin soll in der Folge sehr nah auf das Leichtkraftrad aufgefahren sein und dieses dann auf dem rechten Fahrstreifen überholt haben. Dabei sei der BMW mit hoher Geschwindigkeit und sehr nah am Leichtkraftrad vorbeigefahren. Zu diesem Zeitpunkt beabsichtigte der 21-Jährige gerade auf den rechten Fahrstreifen zu wechseln. Aufgrund des Überholmanövers geriet das Leichtkraftkrad ins Schlingern und stürzte nach links.

Der Fahrer erlitt bei dem Sturz leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikum Stralsund verbracht. An seinem Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Die unbekannte Fahrzeugführerin des BMW setzte ihre Fahrt fort und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Zeugen, die Hinweise zum beteiligten PKW und der Fahrerin machen können, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier in Stralsund unter 038312890624, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Fußgänger bei Zusammenstoß mit Fahrradfahrer in Zingst verletzt

Zingst (ots). Am Sonntag, dem 05.04.2026 kam es gegen 15:00 Uhr in Zingst auf dem Deich Höhe Strandübergang 17 zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fahrradfahrerin und einer 70-jährigen Fußgängerin, in dessen Folge die aus Thüringen stammende Frau stürzte und sich verletzte. Sie wurde zur weiteren Behandlung mittels hinzugerufenen Rettungswagens in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Radfahrerin entfernte sich im Weiteren in Richtung Prerow ohne weitere Angaben zu hinterlassen. Es wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die Angaben zum Unfall oder zur Radfahrerin machen können. Sie wurde wie folgt beschrieben: asiatischer Phänotyp, etwa 40 Jahre alt, dunkler Mantel, blaues Fahrrad. Sachdienliche Angaben können bei der Polizei in Barth unter 0382316720, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle gemacht werden.

Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses in Zingst

Zingst (ots). Am 04.04.2026 gegen 15:50 Uhr wurde der Brand des Dachstuhls eines Hauses in Zingst bekannt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der Dachstuhl des betroffenen Einfamilienhauses bereits im Vollbrand. Personen waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht mehr im Gebäude. Durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Zingst und Prerow konnte ein Übergreifen auf andere umliegende Gebäude verhindert werden. Das Einfamilienhaus ist durch den Brand und die Löscharbeiten derzeit nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen und durch einen Brandursachenermittler unterstützt.

Verkehrsunfall mit drei Leichtverletzten in Löbnitz

Löbnitz (ots). Am 04.04.2026 ereignete sich gegen 15:15 Uhr ein Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der Bundesstraße 105 im Bereich der Ortslage Löbnitz. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 89-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw Opel die B105 aus Richtung Stralsund kommend in Fahrtrichtung Rostock. Nach eigenen Angaben wurde der Fahrzeugführer durch tiefstehende Sonne geblendet und geriet in der Folge nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw Hyundai, geführt von einem 74-jährigen Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald. Durch den Zusammenstoß erlitten beide Fahrzeugführer sowie die 68-jährige Beifahrerin im Hyundai leichte Verletzungen.

Sie wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 25.000 EUR. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen musste die B105 für etwa anderthalb Stunden voll gesperrt werden. Im Einsatz befanden sich die Freiwillige Feuerwehr Löbnitz, zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt.

Fahrzeugbrand mit hohem Sachschaden auf der Insel Rügen

Samtens (ots). Am 03.04.2026 kam es im Wiesenring in Samtens auf der Insel Rügen zu einem größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet ein vor einem Wohnhaus geparkter VW Caddy in Brand. Das Feuer griff in weiterer Folge auch auf die Hausfassade eines Einfamilienhauses über. Durch ein schnelles Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren aus Rambin und Samtens konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und ein Abbrennen des Hauses verhindert werden.

Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Insgesamt beläuft sich der Sachschaden schätzungsweise auf 100.000 Euro. Der 54-jährige Hausbewohner konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Durch die Polizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Brandstiftung eingeleitet.

Zur Ermittlung der Brandursache wurde neben dem Kriminaldauerdienst Stralsund auch ein Brandursachenermittler eingesetzt. Zeugen, die am 03.04.2026 in der Zeit von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr verdächtige Personen- oder Fahrzeugbewegungen im Wiesenring in Samtens festgestellt haben, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Bergen unter der Telefonnummer 038388100, die Onlinewache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mann bedroht Passant vor Supermarkt – Zeugen informieren umgehend die Polizei

Stralsund (ots). Am 01.04.2026, gegen 21:00 Uhr, kam es vor einem Supermarkt am Frankendamm in Stralsund zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Zeugen bemerkten, dass der Streit zwischen den beiden Männern zu eskalieren drohte, und sprachen umgehend Polizeibeamte an, die sich gerade im Rahmen ihrer Streifentätigkeit in der Nähe befanden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll ein 38-jähriger Deutscher bereits auf dem Weg zum Supermarkt am Frankendamm lautstark auf sich aufmerksam gemacht und sich auffällig verhalten haben. Als der Beschuldigte vor dem Supermarkt auf einen 40-jährigen Mann traf, beleidigte er diesen zunächst und griff ihn anschließend körperlich an. Dabei soll der 38-Jährige den Geschädigten am Hals gepackt und weiter bedroht haben, ließ jedoch von ihm ab, als die Polizeibeamten eintrafen.

Der Geschädigte wurde bei dem Angriff leicht am Hals verletzt, benötigte jedoch keine medizinische Behandlung. Dem 38-jährigen Beschuldigten wurde ein Platzverweis erteilt, und es wurde eine Strafanzeige aufgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Bedrohung und versuchter Körperverletzung gegen ihn.

15.000 Euro Schaden nach Auffahrunfall in Stralsund

Stralsund (ots). Am 01.04.2026 gegen 16 Uhr befuhr ein 48-jährigen Fahrzeugführer mit seinem PKW VW die Karl-Marx-Straße aus Richtung Greifswalder Chaussee in Richtung Frankenwall. Hier musste er verkehrsbedingt halten. Ein 25-jähriger Fahrzeugführer eines PKW Audi übersah den stehenden PKW VW und fuhr auf diesen auf. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 15.000 Euro. Der Pkw Audi war nicht mehr fahrbereit (ausgelöste Airbags) und wurde durch den Fahrzeugführer in eigener Zuständigkeit geborgen. Für diesen Zeitraum kam es zur kurzzeitigen Vollsperrung der Karl-Marx-Straße. Personen wurden nicht verletzt.

Polizei ermittelt: K.O.-Tropfen auf Party verabreicht?

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 31. März 2026 wandte sich eine 39-Jährige an die Polizei in Ribnitz-Damgarten. Nach bisherigen Erkenntnissen besuchte die Frau am 21. März mit einer Freundin eine Party in Ribnitz. Dort trank die 39-Jährige einige wenige Cocktails. Als sie mit ihrer Begleiterin vom Raucherbereich auf die Tanzfläche ging, bemerkte sie plötzliches Unwohlsein. Ihr wurde übel, sie konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und selbst die Bedienung ihres Handys war nicht mehr möglich.

Die Begleitung der 39-Jährigen reagierte geistesgegenwärtig, führte ihre Freundin aus dem Veranstaltungsgebäude und brachte sie nach Hause. Dort hörte das Unwohlsein nicht auf und mündete in Erinnerungslücken. Anhand der Schilderungen der Geschädigten ließ sich feststellen, dass sie ihr Getränk auf der Party zwischenzeitlich kurz unbeaufsichtigt ließ.

Aufgrund der Angaben der Geschädigten besteht der Verdacht, dass ihr während des Aufenthaltes auf der Party sogenannte K.O.-Tropfen in das Getränk gemischt wurden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung.

Verkehrskontrollen führen zu Waffenfunden

Greifswald/Stralsund (ots). Am Abend des 31. März 2026 befuhren Beamte des Polizeihauptrevieres in Greifswald die Schönwalder Landstraße in Greifswald. Hierbei stellten sie gegen 18:20Uhr einen Pkw fest, welchen sie einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten. Das Fahrzeug beschleunigte daraufhin, überholte einen anderen Pkw und entfernte sich über die Straße „Am Helmshäger Berg“ sowie die L 35 in Richtung Potthagen. In der Ortschaft Potthagen konnte das Fahrzeug dann mittels Anhaltesignal gestoppt und der 46-jährige Fahrzeugführer einer Kontrolle unterzogen werden. Im Rahmen dieser Kontrolle wurde ein freiwilliger Drogenvortest durchgeführt, welcher in weiterer Folge ein positives Ergebnis zeigte. Zudem war der 46-Jährige mit 0,4 Promille leicht alkoholisiert.

Zudem wurden während der Kontrolle unter anderem zwei Messer sowie eine Schreckschusswaffe festgestellt und beschlagnahmt. Der Führerschein des Deutschen wurde durch die Beamten noch am Einsatzort beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Doch auch die Stralsunder Polizei hatte bereits am gestrigen Nachmittag gegen 14:15 Uhr mit einem renitenten Verkehrsteilnehmer zu tun. Nachdem während einer Fußstreife in der Stralsunder Heilgeiststraße eine Ordnungswidrigkeit bei einem 72-jährigen Radfahrer festgestellt wurde, wollten die Beamten diese ahnden. Daraufhin zeigte sich der Rentner äußerst unkooperativ und versuchte sogar sich vom Einsatzort zu entfernen.

Da der 72-jährige Mann sich nicht ausweisen wollte und auch die Angabe seiner Personalien verweigerte, durchsuchten die Beamten ihn nach seinen Ausweisdokumenten. Hierbei fanden sie jedoch eine geladene Schreckschusspistole. Nun erwartet den Mann nicht nur das Ordnungswidrigkeitenverfahren, sondern auch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für den Landkreis Vorpommern-Rügen

Stralsund (ots). Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund, welcher den Landkreis Vorpommern-Rügen umfasst, wurden im Jahr 2025 insgesamt 14.978 Straftaten registriert. Im Vergleich zum Vorjahr mit 15.519 erfassten Fällen ist dies ein Rückgang um 537 Fälle, was einer Abnahme von 3,5 Prozent entspricht. Die Aufklärungsquote ist im Jahr 2025 leicht gesunken und liegt bei 66,2 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr (68,3 Prozent) ist diese Quote auf ähnlichem Niveau.

Im Deliktsbereich der Straftaten gegen das Leben wurden im Jahr 2025 insgesamt sechs Fälle erfasst. Damit bewegt sich die Fallzahl auf dem Niveau des Vorjahres, in dem ebenfalls sechs Fälle registriert wurden. Eine Veränderung ist somit nicht zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote in diesem Deliktsbereich lag sowohl im Jahr 2025 als auch im Vorjahr bei über 83 Prozent.

Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden im Jahr 2025 insgesamt 434 Fälle erfasst. Im Vorjahr lag die Fallzahl noch bei 333 Fällen, was einem deutlichen Anstieg von knapp 30 Prozent entspricht. Ein besonders signifikanter Anstieg ist im Bereich der sexuellen Belästigung gemäß § 184i StGB festzustellen. Hier wurden im Jahr 2025 insgesamt 95 Fälle registriert, während im Vorjahr lediglich 54 Fälle erfasst wurden. Ebenfalls ist ein deutlicher Anstieg bei Straftaten im Zusammenhang mit kinderpornografischen Inhalten festzustellen. Im Jahr 2025 wurden in diesem Deliktsfeld 154 Fälle erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr mit 114 Fällen entspricht dies einem Anstieg von über 35 Prozent und liegt somit auch im Landestrend, was auf unterschiedliche Gründe zurück zu führen ist, wie bereits der Innenminister Christian Pegel ausführte.

Im Deliktsbereich der Diebstahlsdelikte wurden im Jahr 2025 insgesamt 3.366 Fälle erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr mit 3.807 Fällen ist hier ein Rückgang um 441 Fälle zu verzeichnen. Den größten Anteil innerhalb dieses Deliktsbereichs stellt der Ladendiebstahl dar. Hier wurden im Jahr 2025 insgesamt 772 Fälle registriert. Im Vorjahr lag die Fallzahl bei 764 Fällen, sodass sich dieser Bereich auf einem nahezu gleichbleibenden Niveau bewegt.

Im Bereich der Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit (dazu zählen unter anderem Raub, Körperverletzung, Bedrohung und Nachstellung) ist die Zahl im Jahr 2025 leicht gestiegen und liegt bei 3.344 Fällen. Im Vorjahr waren es 3.314 Fälle, sodass ein leichter Anstieg von 30 Fällen zu verzeichnen ist. Den größten Anteil in diesem Deliktsbereich nehmen Körperverletzungsdelikte ein. Hier wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.959 Fälle erfasst, was in etwa dem Niveau des Vorjahres entspricht.

Besondere Beachtung verdienen die Gewaltdelikte gegen Einsatzkräfte. Im Bereich des Widerstands und tätlichen Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen wurden im Jahr 2025 186 Fälle registriert, während es im Vorjahr noch 209 Fälle waren. Dies stellt somit ein Rückgang um 11 Prozent dar.

Ein weiterer Fokus liegt auf den Wohnungseinbruchsdiebstählen, die im Jahr 2025 insgesamt 107 Fälle ausmachen. Im Vergleich zum Vorjahr mit 142 Fällen ist dies ein deutlicher Rückgang. Von diesen Einbrüchen entfielen 47 Fälle auf Tageswohnungseinbrüche, während es im Jahr 2024 noch 58 Tageswohnungseinbrüche waren. Zur Prävention bietet die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Stralsund umfassende Unterstützung für Privatpersonen und Firmen an. Interessierte können sich über effektive Einbruchschutzmaßnahmen direkt vor Ort informieren. Termine für eine unverbindliche Beratung können mit Kriminaloberkommissar Timo Tolksdorf unter der Telefonnummer 03831/ 245-238 oder per E-Mail: kripo-beratung.stralsund@polizei.mv-regierung.de vereinbart werden.

Im Bereich der Betrugsdelikte wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.115 Fälle erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr mit 1.149 Fällen ist dies ein Rückgang um 3 Prozent.

Betrachtet man die erfassten Fälle von Straftaten im Landkreis Vorpommern-Rügen stellen 16,8 Prozent davon nichtdeutsche Tatverdächtige da. Somit liegt der Landkreis deutlich unter dem Landestrend von 26,8 Prozent.

Stralsund: Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen

Stralsund (ots). Am 26.03.2026 um 18:59 Uhr ereignete sich im Stralsunder Stadtteil Tribseer Vorstadt auf dem Carl-Heydemann-Ring ein Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein PKW VW ungebremst in den Kreuzungsbereich ein und kollidierte seitlich mit einem vorfahrtsberechtigten Kleinwagen KIA. Der verursachende 69-jährige Fahrzeugführer sowie seine 64-jährige Beifahrerin kamen erst ca. 50 Meter hinter dem Kollisionsort zum Stillstand und wurden nach der Unfallaufnahme leichtverletzt ins Klinikum Stralsund eingeliefert. Der bevorrechtige 52-jährige venezolanische Staatsangehörige wurde schwerverletzt (nicht lebensbedrohlich) ins Klinikum Stralsund gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch Abschleppdienste geborgen, die ausgetretenen Betriebsstoffe fachgerecht gebunden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 7.000 Euro geschätzt.

Falsche Polizeibeamte manipulieren Opfer in Stralsund

Stralsund (ots). Im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund sind am 25. März 2026 gleich mehrere Hinweise zu Betrugsversuchen durch sogenannte „falsche Polizeibeamte“ bekannt geworden.

In einem Fall wurde eine Frau aus Stralsund telefonisch von einem angeblichen Kriminalbeamten kontaktiert. Im Verlauf mehrerer, teils langer, Gespräche gelang es den Tätern, eine glaubhafte Legende aufzubauen. Dabei wurde vorgegeben, dass Ermittlungen gegen eine Tätergruppierung laufen würden und auch Bankkarten der Angerufenen betroffen sein könnten.

Durch die intensive Gesprächsführung und den gezielten Aufbau von Vertrauen setzten die Täter ihr Gegenüber psychologisch unter Druck. In der Folge wurden die Herausgabe von EC-Karten sowie die Nennung der zugehörigen PIN-Nummern erreicht.

Anschließend kam es zu unberechtigten Abhebungen an Geldautomaten sowie zu Zahlungen im Einzelhandel im Bundesland Brandenburg. Es entstand ein Schaden von etwa 2.500 Euro.

Unbekannte Täter erlangen nach Anlagenbetrug mehr als 700.000 Euro

Landkreise Vorpommern-Greifswald/Vorpommern-Rügen (ots). Der Polizei in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen wurden im Verlauf dieser Woche zwei hohe Betrüge gemeldet.

Am gestrigen Tag (25.03.2026) erschien ein Anzeigenerstatter im Polizeirevier Ueckermünde, welcher angab 60.000 Euro bei einem Anlagenbetrug verloren zu haben. Offenbar war er mit seiner Frau über einen Internet-Clip auf ein Anlagen-/Bitcoin-Geschäft aufmerksam geworden. Daraufhin nahmen sie telefonischen Kontakt mit einem darin präsentierten „Broker“ auf, welcher erstmal empfahl einen geringen Betrag gewinnbringend anzulegen. Nachdem der angebliche Broker der Familie aus dem Bereich Uecker-Randow den investierten Betrag mit Gewinnanteil zurücküberwies, wurden innerhalb von sechs Wochen weitere Überweisungen getätigt. Dabei wurden immer höhere Gewinne versprochen und empfohlen, die Investitionen zu erweitern. Als die Familie schließlich vergeblich ihr Geld zurückforderte, wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.

Ein 77-jähriger Mann von der Insel Rügen erstattete in dieser Woche Anzeige bei der Polizei, weil auch er Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetruges geworden ist. Nach bisherigen Erkenntnissen schloss der Geschädigte über einen längeren Zeitraum hinweg mehrere vermeintliche Anlageverträge ab. Dabei handelte es sich unter anderem um angebliche Fest- und Tagesgeldanlagen bei einer vermeintlichen Bank im Ausland. Parallel dazu nutzte er auch ein Online-Investitionsmodell. Im Vertrauen auf die Seriosität der Angebote investierte der Mann über mehrere Monate hinweg mehrere Hunderttausend Euro. Die Überweisungen erfolgten auf Konten im Ausland, die den angeblichen Anlagefirmen beziehungsweise der vermeintlichen Bank zugeordnet wurden.

Ein Teil der Anlagen soll mit festen Laufzeiten versehen gewesen sein. Als der Geschädigte versuchte, einzelne Verträge fristgerecht zu beenden und sich die angelegten Gelder auszahlen zu lassen, blieb die Auszahlung aus. In der Folge brach der Kontakt zu den vermeintlichen Ansprechpartnern vollständig ab und der Mann erstattete Anzeige bei der Polizei. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 650.000 Euro.

Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Fahrgast greift bei 70 km/h ins Lenkrad eines Busses

Ribnitz-Damgarten (ots). In den frühen Morgenstunden (02:15 Uhr) des heutigen Donnerstags (26. März 2026) wurde die Polizei zum Bahnhof Ribnitz-Damgarten West gerufen. Ein Fahrgast in einem Bus soll sich zuvor aggressiv verhalten haben.

Nach derzeitigem Kenntnisstand griff ein 38-jähriger polizeibekannter Mann während der Fahrt bei etwa 70 km/h in das Lenkrad des 27-jährigen rumänischen Busfahrers, der im Schienenersatzverkehr eingesetzt war. In der Folge musste der Busfahrer offenbar eine Gefahrenbremsung durchführen. Der Bus kam auf der Bundesstraße unfallfrei zum Stehen. Darüber hinaus beschädigte der 38-Jährige mutmaßlich das Businventar. Ein 19-jähriger Mitfahrer wurde durch den Mann beleidigt.

Eine freiwillig durchgeführte Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,59 Promille. Zudem kann ein Konsum von Betäubungsmitteln nicht ausgeschlossen werden. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet.

Im weiteren Verlauf versuchte der 38-Jährige sich den polizeilichen Maßnahmen durch Flucht zu entziehen. Der Fluchtversuch konnte jedoch unterbunden werden. Der Mann leistete Widerstand und versuchte einen Polizeibeamten anzugreifen. Die angeordnete Blutprobenentnahme konnte dennoch durchgeführt werden. Anschließend wurde der 38-Jährige in Gewahrsam genommen. Auch hier leistete er Widerstand.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen den 38-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr, des Erschleichens von Leistungen, der Sachbeschädigung, der Trunkenheit im Verkehr, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen. Zudem laufen Ermittlungen wegen des Verdachts des tätlichen Angriffes auf und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen

Fuhlendorf (ots). Am 26.03.2026 kam es zu einem Verkehrsunfall auf der L211 in Fuhlendorf. Der 59-jährige Fahrer einer Mercedes V-Klasse kam aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und stieß mit einer Straßenlaterne zusammen. Anschließend kam es zur Kollision mit einem neben der Fahrbahn befindlichen Baum. In Folge dessen prallte der PKW nach rechts ab, überquerte die Fahrbahn und kam in einem Maschendrahtzaun zu stehen.

Der Fahrer des PKW verletzte sich leicht, seine 57-jährige, ebenfalls deutsche Beifahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste in eine umliegende Klinik verbracht werden. Zwei ebenfalls im Fahrzeug befindliche Hunde blieben unverletzt. Da der Mercedes aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit war, musste dieser durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Fuhlendorf und Pruchten waren ebenfalls eingesetzt. Bei dem Verkehrsunfall entstand eine Sachschadenshöhe in Höhe von ca. 70.000 Euro.

Warnung vor falschen Polizeibeamten

Ribnitz-Damgarten (ots). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten sind seit gestern (24. März 2026) vermehrt betrügerische Anrufe gemeldet worden. Die bislang unbekannten Anrufer geben sich am Telefon als vermeintliche Polizeibeamte aus und kontaktieren gezielt ältere Bürgerinnen und Bürger.

In den Gesprächen gaben die Anrufer vor, von der Kriminalpolizei zu sein und versuchten persönliche oder finanzielle Informationen zu erfragen. Glücklicherweise ist es in den polizeibekannten Fällen zu keiner Geldforderung gekommen. Nach aktuellem Stand kann nicht bestätigt werden, dass es sich bei den Anrufern um tatsächliche Polizeibeamte handelt. Vielmehr besteht der Verdacht einer Betrugsmasche.

Schwerer Unfall mit aktueller Sperrung auf Autobahn

A20/Anklam/Altentreptow (ots). Seit heute Morgen gegen 08:40 Uhr gibt es nach einem schweren Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen eine Vollsperrung auf der Autobahn 20 zwischen den Anschlüssen Anklam und Altentreptow in Fahrtrichtung Lübeck. Eines der beiden beteiligten Fahrzeuge hat sich nach dem Unfall mehrfach überschlagen.

Der Einsatz von Rettung und Polizei läuft aktuell. Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es mindestens eine schwer verletzte Person, die in ein Klinikum gebracht wird. Das Auto und der Transporter müssen abgeschleppt werden.

Aktuell wird noch der Hinweis geprüft, ob auf der Gegenfahrbahn möglicherweise Autoteile durch den Unfall liegen. Daher wird um besondere Vorsicht der Fahrer auf dem Abschnitt in Richtung Stettin gebeten. Weitere Details sind derzeit noch nicht bekannt.

Ein Leichtverletzter nach Wildunfall auf der Kreisstraße 26 bei Stralsund

Stralsund (ots). Am Sonntag, den 15.03.26 gegen 20:46 Uhr, meldeten Zeugen einen Wildunfall mit schweren Folgen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 25-jähriger Stralsunder mit seinem VW Golf die K26 aus Richtung Groß Kedingshagen in Richtung Stralsund. Als plötzlich Wild die Fahrbahn kreuzte, wich der Fahrzeugführer dem Wild aus und kam in Folge dessen nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte schlussendlich gegen einen Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer wurde durch den Aufprall leicht verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Das Fahrzeug wurde durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen.