Messerattacke auf Landwirtschaftsbetrieb – Polizei umstellt Gebäude und verfolgt Tatverdächtigen

Engelswacht/Sundhagen (ots) – Am gestrigen Sonntag, dem 04. Oktober 2026, wurde die Polizei gegen 17:00 Uhr zu einem landwirtschaftlichen Betrieb nach Engelswacht in der Gemeinde Sundhagen gerufen. Nach derzeitigen Erkenntnissen war es dort zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen, die anschließend in eine körperliche Auseinandersetzung überging.

Dabei soll ein 58-jähriger Mann von einem 36-Jährigen polnischen Staatsbürger mit einem Messer angegriffen worden sein. Der 58-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt nach bisherigen Erkenntnissen keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Da sich der Tatverdächtige zunächst noch auf dem Gelände befand, kamen mehrere Streifenwagen zum Einsatz. Das Gebäude wurde durch Polizeibeamte umstellt. Der 36-Jährige verließ daraufhin das Gebäude und konnte nach kurzer Verfolgung gestellt werden.

Ein bei dem Mann durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC und Amphetamin. Im Anschluss wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung am Tatort. Der 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Auseinandersetzung dauern an.

Radfahrer stößt mit schwangerer Fußgängerin zusammen – 25-Jährige verletzt, Fahrer flüchtet

Barth (ots). Am 02.10.26 kam es gegen 13.30 Uhr in der Ortschaft Barth zu einem Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einer Fußgängerin. Die 25-jährige aus der Region stammende, schwangere Fußgängerin betrat die Lange Straße, durch den Durchgang aus Richtung Stadtwall. Ein ihr entgegenkommender Radfahrer, welcher aus Richtung Lange Str. in den Durchgang einbog, konnte nicht mehr ausweichen. Der Radfahrer stieß mit der Fußgängerin zusammen, in dessen Folge sie stürzte. Der Radfahrer entfernte sich, ohne anzuhalten, in Richtung Stadtwall vom Unfallort. Die Fußgängerin, die sich bei dem Sturz verletzte, wurde mit einem Rettungswagen in das Helios Hanseklinikum Stralsund eingeliefert.

Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch im Polizeirevier Barth unter der Telefonnummer 0382316720 oder in jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Mann meldet Schuss aus Wohnung – Rückruf unmöglich, am Einsatzort findet Polizei nichts

Stralsund (ots), In der Nacht zum heutigen Freitag, dem 2. Oktober 2026, meldete sich gegen 00:30 Uhr ein bislang unbekannter Anrufer beim Polizeihauptrevier Stralsund. Der Mann gab an, Nachbar zu sein, und berichtete von einem Streit zwischen zwei Personen in einer Wohnung. Zudem habe er einen Schuss wahrgenommen.

Auf mehrfache Nachfrage der Polizeibeamten zu weiteren Einzelheiten und zur Herkunft der verwendeten Telefonnummer brach der Mann das Gespräch ab. Ein Rückruf war nicht möglich. Die von ihm benannte Straße wurde durch die Polizei überprüft. Hinweise auf die geschilderte Situation oder eine tatsächliche Gefahrenlage ergaben sich dabei nicht.

Bereits in den vergangenen Wochen war es zu einem ähnlichen Anruf im Polizeihauptrevier Stralsund gekommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen möglichen Zusammenhang. Dabei besteht der Verdacht des Missbrauchs von Notrufen.

Die Polizei warnt davor, Notrufe oder polizeiliche Einsatzkräfte mit erfundenen Sachverhalten zu beschäftigen. Solche Anrufe können unnötige Einsatzmaßnahmen auslösen und wichtige Ressourcen binden. Auch mögliche Nachahmer sollten sich bewusst sein: Was vielleicht als vermeintlicher „Spaß“ gedacht ist, kann schnell einen echten Polizeieinsatz auslösen und hat nichts mit einem harmlosen Scherz zu tun. Wer tatsächlich eine Straftat oder eine akute Gefahr wahrnimmt, sollte selbstverständlich weiterhin nicht zögern, die Polizei über den Notruf 110 zu informieren. Dabei sind möglichst konkrete Angaben zu Ort und Situation hilfreich.

Glowe verliert sein Herz – Unbekannte stehlen beliebtes Fotomotiv aus „GLOWE“-Schriftzug

Glowe (ots). In der Nacht vom Mittwoch, dem 30.09.2026, zum Donnerstag, dem 01.10.2026, haben bislang unbekannte Täter im Seebad Glowe auf der Insel Rügen zugeschlagen. Entwendet wurde der markante Buchstabe „O“ aus dem bekannten Namenszug „GLOWE“, welcher an der Promenade im Bereich „Am Königshorn 21“ aufgestellt ist. Bei dem fehlenden Buchstaben handelt es sich um ein beliebtes Foto-Motiv, das in Form eines großen, roten Herzens gestaltet ist. Das Diebesgut hat schätzungsweise eine Größe von 100 cm x 140 cm. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 200 Euro beziffert.

Das zuständige Polizeirevier Sassnitz hat die Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen und bittet im Zuge dessen die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die im angegebenen Tatzeitraum im Bereich Glowe verdächtige Beobachtungen gemacht haben, Hinweise zu den Tätern geben können oder Angaben zum Verbleib des entwendeten Herzens machen können, werden gebeten, sich an die Behörden zu wenden. Sachdienliche Informationen nimmt das Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070 entgegen. Hinweise können zudem über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle eingereicht werden.

Mit 1,6 Promille von L211 abgekommen – VW-Fahrerin verletzt, Polizei stellt Führerschein sicher

Bartelshagen II/Ribnitz-Damgarten (ots). Am Donnerstag, dem 01.10.2026, kam es auf der Landstraße 211 zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr eine 38-jährige Autofahrerin mit ihrem Pkw der Marke VW die L211 zwischen Bartelshagen II und der B105. Hier kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab.

Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen. Am Fahrzeug sowie an der Bankette entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von rund 5.400 Euro. Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten Alkoholgeruch in der Atemluft der Frau. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Daraufhin ordneten die Polizisten eine Blutprobenentnahme an, welche in einem nahegelegenen Klinikum durchgeführt wurde. Der Führerschein der 38-Jährigen wurde noch vor Ort sichergestellt. Da der betroffene Volkswagen nicht mehr fahrbereit war, musste er durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.

Polizei startet landesweite Verkehrskontrollen in Mecklenburg-Vorpommern – Vorfahrt im Fokus

Neubrandenburg/Rostock (ots). Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ und werden den gesamten Monat Oktober über fortgeführt.

Wie wichtig die Einhaltung der Vorfahrts- und Vorrangregeln ist, zeigen die Unfallzahlen: Im vergangenen Jahr verloren in Mecklenburg-Vorpommern sechs Menschen bei Verkehrsunfällen infolge von Vorfahrts- oder Vorrangfehlern ihr Leben (Vergleich 2025: 7). Knapp 700 Menschen wurden verletzt, 84 von ihnen schwer.

Auch in diesem Monat sind deshalb die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten der acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock landesweit im Einsatz. Neben der Überwachung des Verkehrs, steht dabei insbesondere die Sensibilisierung der Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer für die Gefahren im Mittelpunkt, die aus der Missachtung von Vorfahrts- und Vorrangregelungen entstehen können.

ICE erfasst Mann im Bahnhof Bergen auf Rügen – 54-Jähriger stirbt noch am Unfallort

Bergen auf Rügen (ots). Am heutigen Mittwoch, dem 30. September 2026, kam es gegen 09:45 Uhr zu einem tödlichen Unfall im Bereich der Gleisanlagen des Bahnhofs in Bergen auf Rügen. Nach derzeitigem Kenntnisstand führte ein 54-jähriger Mann im Bereich der Gleise Vegetationsarbeiten durch. Augenscheinlich bemerkte er einen herannahenden ICE und versuchte offenbar noch, den Gefahrenbereich zu verlassen. Dies gelang ihm jedoch nicht. Der Mann wurde in der weiteren Folge von dem Zug erfasst und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Er verstarb noch am Unfallort.

Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zudem ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unfallgeschehens dauern weiterhin an.

Schwerer Unfall in Stralsund – E-Bike-Fahrer am Grünhufer Bogen verletzt

Stralsund (ots). Am heutigen Mittwochmorgen, dem 30. September 2026, kam es gegen 08:00 Uhr an einem Kreisverkehr am Stralsunder Grünhufer Bogen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw Ford und einem E-Bike. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 60-jähriger Fahrer des Ford den Kreisverkehr, als es offenbar aufgrund eines Vorfahrtsfehlers zum Zusammenstoß mit einem 48-jährigen E-Bike-Fahrer kam.

Der 48-Jährige wurde dabei schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Pflanzenschutzmittel im sechsstelligen Wert gestohlen – Stunden später entdeckt Polizei Ware für 70.000 Euro in Transporter

Bergen/Eggesin (ots). Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (24.09.2026 und 25.09.2026) kam es zu einem Einbruch in einen Agrarbetrieb im Bereich Bergen. Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die Täter dabei in einem Zeitraum von 19:30 Uhr bis 07:00 Uhr Zutritt zu der Lagerhalle und entwendeten Pflanzenschutzmittel, welches einen Wert im unteren sechststelligen Bereich hat. Im weiteren Verlauf flüchteten die Täter mit dem erlangten Diebesgut in unbekannte Richtung.

In den frühen Morgenstunden des Freitags (25.09.2026) gegen 06:15 Uhr stellte die Bundespolizei einen 34-jährigen Polen in Eggesin fest, welcher auf der Ladefläche seines Transporters mehrere Kartons mit diversen Pflanzenschutzmitteln geladen hatte. Der Gesamtwert wird auf 70.000 Euro geschätzt.

Im Zuge der Identitätsfeststellung wurde bekannt, dass der Mann bereits wegen diverser Eigentumsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten ist und über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt. Zudem konnte der 34-Jährige keinen Eigentumsnachweis für die Pflanzenschutzmittel erbringen, sodass der Verdacht des besonders schweren Falls des Diebstahls vorliegt.

Die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurden durch die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern geführt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang mit dem eingangs geschilderten Diebstahl im Bereich Bergen auf Rügen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stralsund wurde der 34-jährige Pole vorläufig festgenommen und der Transporter Renault sichergestellt. Noch am Abend wurde der Mann dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Der 34-Jährige wurde anschließend in die Justizvollzuganstalt überführt.

Fahrrad kostenlos codieren lassen – Aktion am Sonntag im Stralsunder Strelapark

Stralsund (ots). Am Sonntag, dem 04. Oktoober 2026, findet in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr auf dem Parkplatz des Stralsunder Strelaparkes eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Brand in Neuendorf bei Grimmen – rund 10.000 Euro Sachschaden

Neuendorf/Süderholz (ots). Am 26.09.2026, gegen 22:00 Uhr, kam es in Neuendorf (Süderholz) zum Brand eines Schuppens. Nach derzeitigem Kenntnisstand brach das Feuer im Inneren des Schuppens aus und griff teilweise auf den angrenzenden Carport über. Die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Personen wurden nicht verletzt. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Am 27.09.26 kommt auf Weisung der Staatsanwaltschaft ein Brandursachenermittler zum Einsatz.

Polizei sucht Vermissten in Stralsund und erwischt dabei mutmaßlichen Einbrecher auf frischer Tat – 27-Jähriger vorläufig festgenommen

Stralsund (ots). Im Rahmen der Suche nach einer vermissten Person haben Polizeibeamte in der Nacht zu Freitag einen 27-jährigen Tatverdächtigen bei einem Einbruch in eine Gartenhütte auf frischer Tat gestellt. Gegen 01:30 Uhr unterstützten umliegende Polizeikräfte das Polizeihauptrevier Stralsund bei der Suche nach der vermissten Person. Eine in die Suche eingebundene Streifenwagenbesatzung befand sich dabei im Theodor-Storm-Weg im Stadtteil Knieper West. Auf einem Grundstück stellten die Beamten einen Einbruch in eine Gartenhütte fest. Der 27-jährige Tatverdächtige befand sich augenscheinlich gerade dabei, mehrere Gartengeräte aus der Hütte zu entwenden.

Die Polizeibeamten stellten den Mann vor Ort. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten zudem eine Sprühdose mit Reizstoff bei ihm und stellten dieses sicher. Gegen den 27-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Aufgrund polizeilicher Vorerkenntnisse wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die vorläufige Festnahme an. Im Laufe des Tages soll über die Beantragung eines Haftbefehls entschieden werden. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Ladendieb schubst Detektivin in Stralsund weg und flüchtet mit gestohlenen Schuhen – Polizei findet bei 33-Jährigem auch mutmaßliche Drogen

Stralsund (ots). Am Donnerstagnachmittag, dem 24. September 2026, wurde die Polizei gegen 17:00 Uhr über den Notruf über einen flüchtigen Ladendieb im Heinrich-Heine-Ring in Stralsund informiert. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 33-jähriger Mann zuvor in einem Geschäft ein Paar Schuhe im Wert von etwa 85 Euro entwendet und in seinen Rucksack gesteckt haben. Als eine Ladendetektivin den Mann bei der Tat stellte, schubste dieser die Mitarbeiterin im Rahmen seiner Flucht weg und setzte seine Flucht mit der Beute fort. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt.

Die Polizei konnte den Tatverdächtigen kurze Zeit später im Umfeld antreffen. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Beamten neben dem entwendeten Paar Schuhe auch mutmaßliche Betäubungsmittel, die sichergestellt wurden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 33-jährigen Mann. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls sowie wegen des Verdachts des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

59-Jähriger mit 2,3 Promille in Gingst auf Rügen gestoppt – weil er das Ergebnis nicht glaubt, verlangt er zweiten Test: 2,4 Promille, Führerschein sichergestellt

Gingst (ots). Am Donnerstag, dem 24. September 2026, führten Beamte des Polizeihauptreviers Bergen gegen 17:00 Uhr in Gingst auf der Insel Rügen eine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurde ein Pkw angehalten und der 59-jährige Fahrzeugführer einer Atemalkoholkontrolle unterzogen. Das Ergebnis scheint den Fahrzeugführer selbst überrascht zu haben: Das Atemalkoholmessgerät zeigte einen Wert von knapp 2,3 Promille an. Da der 59-Jährige diesen Wert offenbar nicht glauben konnte, bat er um eine erneute Überprüfung. Frei nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Der zweite Atemalkoholtest brachte allerdings keine Ernüchterung – im Gegenteil: Das Gerät zeigte nun einen Wert von 2,4 Promille an und lag damit sogar noch über dem ersten Ergebnis. Im Anschluss wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Der Führerschein des 59-Jährigen wurde sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Alkohol am Lenker – 16-jährige E-Scooter-Fahrerin muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen

Stralsund/Bergen (ots). Im Rahmen der Streifentätigkeit kontrollierten Beamte des Polizeihauptreviers Bergen am Donnerstagabend, dem 24. September 2026, gegen 20:45 Uhr eine E-Scooter-Fahrerin im Bereich Bergen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die 16-jährige Jugendliche unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,8 Promille.

Für Fahranfängerinnen und Fahranfänger sowie Personen unter 21 Jahren gilt im Straßenverkehr ein absolutes Alkoholverbot, die sogenannte 0,0-Promille-Grenze. Die Jugendliche muss sich daher wegen des Verstoßes gemäß § 24c des Straßenverkehrsgesetzes verantworten. Den Fall nimmt die Polizei zum Anlass, auf die besonderen rechtlichen und tatsächlichen Gefahren im Zusammenhang mit E-Scootern hinzuweisen. Denn: Ein E-Scooter ist rechtlich kein Fahrrad und auch kein gewöhnlicher Tretroller, sondern ein Kraftfahrzeug. Für das Führen gelten deshalb unter anderem die entsprechenden Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes.

Gerade für junge Fahrerinnen und Fahrer kann ein Verstoß zudem über das aktuelle Verkehrsgeschehen hinaus Folgen haben. Verstöße gegen die für Fahranfänger und unter 21-Jährige geltenden Alkoholvorschriften können sich auf das Fahrerlaubnisrecht und damit auch auf die spätere Erteilung einer Fahrerlaubnis auswirken.

65 Verkehrsunfälle mit E-Scootern seit 2022 Wie relevant das Thema ist, zeigen auch die Verkehrsunfallzahlen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Seit 2022 registrierte die Polizei insgesamt 65 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von E-Scootern. Bei 40 dieser Unfälle wurden Personen leicht verletzt, sieben Personen erlitten schwere Verletzungen. Bei einem Verkehrsunfall kam ein E-Scooter-Fahrer ums Leben. Auch jüngere Verkehrsteilnehmer sind in den Unfallzahlen deutlich vertreten: Bei 27 der insgesamt 65 Unfälle war eine beteiligte Person unter 20 Jahre alt.

Alkohol und andere berauschende Mittel spielten ebenfalls eine Rolle. Zehn der registrierten E-Scooter-Unfälle ereigneten sich unter Alkoholeinfluss, vier weitere unter dem Einfluss von Rauschmitteln. Die Polizei appelliert deshalb insbesondere an junge E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrer, die Fahrzeuge nicht als „Spielzeug“ oder als verlängerten Tretroller zu betrachten. E-Scooter nehmen am öffentlichen Straßenverkehr teil und können insbesondere bei höherer Geschwindigkeit oder in Verbindung mit Alkohol zu schweren Verkehrsunfällen führen. Wer einen E-Scooter fährt, ist Verkehrsteilnehmer – und trägt damit Verantwortung für sich und andere. Alkohol und Drogen haben dabei nichts am Lenker verloren.

Mutmaßlich alkoholisierte Seniorin verursacht Unfall in Stralsund – Blutprobe angeordnet

Stralsund (ots). Am Donnerstagabend, dem 24. September 2026, kam es gegen 21:30 Uhr im Stadtteil Tribseer Wiesen in Stralsund zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Nach bisherigen Erkenntnissen missachtete eine 71-jährige Fahrzeugführerin die Vorfahrt und kollidierte mit dem Pkw eines 76-jährigen Mannes. Die 71-Jährige stand dabei augenscheinlich erheblich unter dem Einfluss von Alkohol. Eine Atemalkoholprüfung war bei ihr jedoch nicht möglich.

Zur Beweissicherung wurde daher die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Zudem wurde der Führerschein der 71-Jährigen beschlagnahmt. Bei dem Verkehrsunfall wurde die 75-jährige Beifahrerin im Fahrzeug des 76-Jährigen leicht verletzt. Sie wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB gegen die 71-jährige Fahrzeugführerin wurden eingeleitet.

Mehr als 400 Polizisten im Einsatz – Landtagswahl in MV verläuft nahezu störungsfrei

Neubrandenburg/Rostock (ots). Am gestrigen Sonntag (20.09.2026) fand in Mecklenburg-Vorpommern die Landtagswahl statt. Um einen sicheren und geordneten Ablauf des Wahltages zu gewährleisten, waren insgesamt mehr als 400 Beamtinnen und Beamte im ganzen Land im Einsatz.

Insgesamt kann die Polizei mitteilen, dass Wahltag und -abend grundsätzlich ruhig und nahezu störungsfrei verliefen. Es wurden landesweit eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, eine nach § 130 StGB (Volksverhetzung) sowie eine Anzeige wegen Beleidigung aufgenommen. Letzteres ereignete sich im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dort ist ein Medienvertreter des ZDF durch einen Bürger vor einem Wahlbüro beleidigt worden. Festzuhalten ist jedoch, dass aus Sicht der Polizei die Wahl an sich sowie die Auszählungen im Anschluss, ordnungsgemäß durchgeführt werden konnten.

Die beiden Einsatzführer am gestrigen Tag, Polizeipräsident Heiko Tesch aus Neubrandenburg und Polizeidirektor Stefan Qualmann, zeigten sich mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden. „Wir wollten allen rund 1,3 Millionen Wahlberechtigten im Land ihr Recht auf demokratische Mitbestimmung ermöglichen. Das ist uns gelungen. Auch, und vor allem, durch die vielen Kolleginnen und Kollegen, die im Einsatz waren. Unser besonderer Dank gilt daher allen eingesetzten Beamtinnen und Beamten für ihre Bereitschaft“, so Präsident Heiko Tesch.

Zeuge beobachtet mutmaßlichen Baustelleneinbruch – Polizei stellt kurz darauf zwei Tatverdächtige

Stralsund (ots). Dank eines aufmerksamen und couragierten Hinweisgebers konnten Polizeibeamte am Donnerstagabend, dem 17. September 2026, zwei Tatverdächtige nach einem mutmaßlichen Einbruch in eine Baustelle im Bereich des Neuen Marktes in der Stralsunder Altstadt feststellen. Gegen 23:30 Uhr teilte der Hinweisgeber der Polizei über den Notruf mit, dass er aktuell beobachte, wie sich zwei Personen unberechtigt in einer Baustelle aufhalten. Nach seinen Angaben befand sich mindestens eine Person im Inneren des im Umbau befindlichen Objektes.

Aufgrund seiner detaillierten Personenbeschreibung konnten die eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Stralsund kurze Zeit später zwei Personen feststellen, auf die die Beschreibung zutraf. Bei der anschließenden Überprüfung erhärtete sich der Tatverdacht gegen eine 23-Jährige und ihren 29-jährigen Begleiter. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten es die Tatverdächtigen offenbar auf Werkzeuge und weitere Gegenstände abgesehen. Im Tatobjekt konnten bereits zum Abtransport bereitgelegte Gegenstände festgestellt werden. Der Wert des mutmaßlichen Diebesgutes wird derzeit auf etwa 350 Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst kam ebenfalls zum Einsatz und sicherte am Tatort weitere Spuren. Ob durch das Eindringen in das Objekt ein Sachschaden entstanden ist, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Gegen beide Personen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls und des Hausfriedensbruchs eingeleitet.

E-Kleinstfahrzeug kollidiert mit Fahrrad – 13-Jähriger in Stralsund schwer verletzt

Stralsund (ots). Am Donnerstag (17.09.2026) kam es gegen 14:30 Uhr in Stralsund in der Richtenberger Chaussee zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Elektro-Kleinstfahrzeug und einem Fahrrad. Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 16-jährige Jugendliche mit einem Elektro-Kleinstfahrzeug die Fahrbahn. Auf Höhe einer Verkehrsinsel soll ein 13-jähriger Fahrradfahrer auf die Fahrbahn gefahren sein. In der weiteren Folge kam es zur Kollision zwischen dem Elektro-Kleinstfahrzeug und dem Fahrrad.

Der 13-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen besteht der Verdacht auf Verletzungen am Knie sowie am Kopf. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nach bisherigem Kenntnisstand kann eine nicht an die Verkehrssituation angepasste Geschwindigkeit der Fahrerin des Elektro-Kleinstfahrzeugs als mögliche Unfallursache nicht ausgeschlossen werden.

Einkaufsmarkt in Baabe brennt – rund drei Millionen Euro Schaden, technischer Defekt möglich

Baabe (ots). Am heutigen Donnerstag (17. September 2026) wurde die Polizei gegen 07:15 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen über eine starke Rauchentwicklung in einem Einkaufsmarkt in der Göhrener Chaussee in Baabe informiert. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Einkaufsmarktes fest, welche offensichtlich zu einem Brandausbruch führte. Die Feuerwehr leitete umgehend die erforderlichen Löschmaßnahmen ein. Nach polizeilichen Erkenntnissen konnte der Brand gegen 15:00 Uhr gelöscht werden. Nach derzeitiger Einschätzung beläuft sich der entstandene Sachschaden vorläufig auf etwa drei Millionen Euro.

Zur Ermittlung der Brandursache wird nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft am morgigen Freitag ein Brandursachenermittler zum Einsatz kommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen bestehen Anhaltspunkte für einen möglichen technischen Defekt. Ob dieser ursächlich für den Brand war, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.