Lauben in Kleingartenanlagen aufgebrochen – Zeugen gesucht

Sassnitz (ots). Am 19. Juni 2026 wurden dem Polizeirevier Sassnitz mehrere Einbrüche in Gartenlauben gemeldet. Im Kleingartenverein „Rügenland“ in Klementelvitz sollen insgesamt fünf Gartenlauben angegriffen worden sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich der oder die Unbekannte gewaltsam Zutritt zu den Lauben. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Der entstandene Stehlschaden beläuft sich auf rund 50 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden überwiegend Speiseeis und alkoholische Getränke entwendet.

Weiterhin wurde polizeibekannt, dass eine Gartenlaube in der Kleingartenanlage Sassnitz Lanken e.V. aufgebrochen wurde. Hier entstand ein Stehlschaden in Höhe von 50,00 Euro und ein Sachschaden von etwa 100 Euro. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen.

Zeugen, die im Bereich der beiden Kleingartenvereine verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Zeit vom 18. Juni 2026, 17 Uhr, bis zum 19. Juni, 10 Uhr, beobachtet haben oder sonstige Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schüsse vom Balkon in Sassnitz: 79-jährige Nachbarin durch Abpraller verletzt

Sassnitz (ots). Am Freitag, dem 19. Juni 2026, gegen 16:00 Uhr, wurde die Polizei in Sassnitz in die Litauische Straße gerufen. Eine 79-jährige Frau gab an, dass ihr 36-jähriger Nachbar von seinem Balkon aus mit einem Luftgewehr geschossen haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Geschoss abgeprallt und die 79-Jährige am Arm getroffen haben. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden bei dem 36-Jährigen vier Softair-Waffen sowie eine Druckluftwaffe beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Auch beim Umgang mit Luftdruck- und Softairwaffen gelten gesetzliche Vorgaben. Insbesondere ist sicherzustellen, dass Geschosse das eigene Grundstück nicht verlassen und keine Personen gefährdet werden. Das Schießen von Balkonen oder aus anderen Bereichen, von denen aus Geschosse öffentliche Flächen oder Nachbargrundstücke erreichen können, birgt erhebliche Risiken. Die Polizei weist darauf hin, dass Luftdruckwaffen keine Spielzeuge sind. Durch Geschosse oder Abpraller können Menschen verletzt und erhebliche Gefahren verursacht werden. Verstöße können straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Waghalsige Flucht durch Vorpommern: 50-Jähriger rast ohne Versicherung mit Tempo 200 vor der Polizei davon

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Sonntagabend, dem 21.06.2026) beabsichtigten Beamte des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten gegen 21:30 Uhr in der Ortslage Ahrenshagen-Daskow die Kontrolle eines Pkw durchzuführen, nachdem ihnen das Fahrzeug aufgrund fehlender amtlicher Kennzeichen aufgefallen war.

Die Polizeibeamten schalteten daraufhin das Blaulicht sowie das Anhaltesignal ein, um den Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhalteaufforderung und entzog sich der Kontrolle. Es folgte eine Verfolgungsfahrt durch die Ortslagen Ahrenshagen, Ravenhorst und Eixen bis nach Kavelsdorf. Nach bisherigen Erkenntnissen legte der Fahrzeugführer dabei eine Strecke von etwa 20 Kilometern zurück und erreichte teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h.

Trotz der hohen Geschwindigkeit und der erheblichen Gefährdung gelang es den eingesetzten Polizeibeamten, das Fahrzeug schließlich anzuhalten. Personen wurden dabei glücklicherweise nicht verletzt, Sachschäden sind nach derzeitigen Erkenntnissen ebenfalls nicht entstanden. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 50-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobenentnahme in einem Krankenhaus angeordnet und durchgeführt.

Darüber hinaus ergaben die Ermittlungen, dass der genutzte Pkw weder zugelassen noch haftpflichtversichert war. Gegen den 50-Jährigen wurde weiterhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.

Bruchlandung in Stralsund: Pilot (60) überlebt spektakulären Überschlag auf der Landebahn

Stralsund (ots). Die Stralsunder Polizei wurde am heutigen Montag, dem 22. Juni 2026, um 09:15 Uhr von der integrierten Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über einen Flugunfall auf dem Flugplatz in Stralsund informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand überschlug sich bei der Landung ein motorisiertes Kleinflugzeug. Der 60-jährige Pilot aus Bremen wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. An dem Flugzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Flugunfalls dauern an.

Bewaffneter Teenie auf Dorffest – Security stoppt Jugendlichen mit Schreckschusspistole

Ahrenshagen-Daskow (ots). Am Samstagabend (20.06.2026) wurde gegen 22:00 Uhr auf einem Dorffest in der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow bei einem minderjährigen Jugendlichen eine Schreckschusswaffe aufgefunden.

Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens kontrollierten den Jugendlichen im Rahmen der Veranstaltungsabsicherung und stellten dabei in dessen mitgeführten Sachen eine Schreckschusspistole mit PTB-Zulassung sowie dazugehörige Reizstoffpatronen fest. Die Polizei wurde daraufhin hinzugezogen.

Die Beamten stellten die Waffe und die Munition sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an einen Erziehungsberechtigten übergeben.

Stralsund: Polizei-Großeinsatz wegen WM-Party – hunderte Fans stiften Chaos und blockieren den Verkehr

Stralsund (ots). In der Nacht zu Sonntag (21. Juni 2026) kam es kurz nach Mitternacht zu einem Polizeieinsatz im Stadtgebiet von Stralsund. Im Anschluss an das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft versammelten sich etwa 300 Personen zu einer spontanen Jubelfeier, die sich im weiteren Verlauf auf den Knieperdamm verlagerte. Dort kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen und -blockaden. Zudem wurde vereinzelt Pyrotechnik abgefeuert.

Zur Befriedung der Lage und zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung waren Kräfte der Landes- und Bundespolizei im Einsatz. Insgesamt wurden 18 Funkstreifenwagen eingesetzt. Die Lage konnte durch die eingesetzten Kräfte beruhigt und weitere Störungen verhindert werden.

Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Stralsund

Stralsund (ots). Am 21.06.2026 gegen 17:10 Uhr meldete ein Zeuge in der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern Rügen, dass es im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Lindenallee in Stralsund brennen würde. Umgehend wurden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und des Polizeihauptrevier Stralsund zum Einsatz gebracht. Bei deren Eintreffen an Einsatzort bestätigte sich der Sachverhalt. Durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr konnte das Feuer sehr schnell gelöscht werden und somit ein übergreifen auf das übrige Wohnhaus verhindert werden.

Da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen. Unterstützt werden sie dabei von einem Brandursachenermittler. Der bei dem Feuer entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 EUR, Zeugen, welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich telefonisch im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 038312890624, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Kontrolle verloren nach Reifenplatzer: Vier Verletzte bei Dierhagen

Dierhagen (ots). Am 19.06.2026 gegen 15:15 Uhr kam es auf der L21 zwischen den Ortschaften Dierhagen und Klockenhagen zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Der aus Richtung Dierhagen kommende 66-jährige Fahrzeugführer eines PKW Skoda erlitt einen Reifenplatzer. Dadurch kam er mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

In der weiteren Folge rollte der PKW zurück auf die Fahrbahn und kollidierte dort mit einem im Gegenverkehr befindlichen PKW Seat einer 53-jährigen Fahrzeugführerin. Durch den Zusammenstoß wurden der Fahrer des Skoda und seine 65-jährige Beifahrerin leichtverletzt. Zwei weitere Insassen, welche im hinteren Bereich des Fahrzeuges saßen, im Alter von 83 und 78 Jahren, wurden schwerverletzt. Die verletzten Personen wurden alle zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Die Insassen des zweiten PKW blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Fahrbahn musste während der Unfallaufnahme kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Zusätzlich war die Feuerwehr Dierhagen zur Unterstützung bei der Beräumung der Unfallstelle im Einsatz.

Ermittlungen nach Verbreitung eines manipulierten Bildes unter Schülern auf Rügen – Polizei warnt vor strafbaren WhatsApp-Stickern

Rügen (ots). Am Mittwoch, dem 17.06.2026, wurde der Polizei auf der Insel Rügen ein Sachverhalt angezeigt, bei dem das Bild einer minderjährigen Geschädigten offenbar digital manipuliert und anschließend über einen Messenger-Dienst verbreitet wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen erschienen die Geschädigte sowie ihre Erziehungsberechtigten auf einer Polizeidienststelle und erstatteten Anzeige. Demnach soll ein Bild des Gesichts des Kindes mit pornografischen Inhalten kombiniert und anschließend als sogenannter WhatsApp-Sticker an mehrere Schülerinnen und Schüler weitergeleitet worden sein.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird unter anderem geprüft, welche Straftatbestände im konkreten Einzelfall erfüllt sein könnten. Im vorliegenden Fall stehen insbesondere Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verbreitung pornografischer Inhalte im Raum. Darüber hinaus können derartige Handlungen – abhängig von den Umständen des Einzelfalls – auch weitere straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Hierzu zählen beispielsweise Beleidigungsdelikte oder Verstöße gegen Persönlichkeits- und Bildrechte.

Die Polizei nimmt den Sachverhalt zum Anlass, insbesondere Kinder, Jugendliche und Heranwachsende für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. Was auf den ersten Blick als vermeintlicher Scherz oder „lustiger Sticker“ erscheinen mag, kann für die betroffenen Personen erhebliche persönliche Folgen haben und strafrechtlich relevant sein.

Wer Bilder anderer Personen ohne deren Einverständnis bearbeitet, verfremdet oder verbreitet, verletzt unter Umständen deren Rechte. Insbesondere dann, wenn Inhalte sexualisiert, beleidigend oder herabwürdigend sind, handelt es sich keineswegs um einen harmlosen Spaß.

Die Polizei weist zudem darauf hin, dass strafrechtliche Ermittlungen regelmäßig die Sicherung digitaler Beweismittel erforderlich machen können. Dies kann unter anderem die Beschlagnahme oder Auswertung von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten umfassen.

Verkehrsunfall mit zwei Verletzten und hohen Sachschaden auf der B105 bei Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 17.06.2026 um 14:30 Uhr erhielt die Polizei in Ribnitz-Damgarten Kenntnis von einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der 89-jährige Fahrer eines PKW Peugeots auf Höhe der Recknitzbrücke (Passbrücke) von einer Nebenanlage auf die B105 in Richtung Damgarten auf. Dabei übersah er eine aus Damgarten kommende, vorfahrtsberechtigte, 72-jährige Fahrzeugführerin eines PKW Skoda. Es kam zum Zusammenstoß der PKW, wobei beide Fahrzeugführer leicht verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst in die Boddenklinik in Ribnitz-Damgarten gebracht wurden.

Der entstandene Sachschaden von ca. 20.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch eine beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen werden. Bei der Bergung der Fahrzeuge wurden Betriebsmittel freigesetzt und die B105 verschmutzt. Die Fahrbahn musste daraufhin gereinigt werden. Während der polizeilichen Maßnahmen musste die B105 teilweise voll- bzw. halbseitig gesperrt werden.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landstraße 30 bei Glowe

Sassnitz (ots). Am 17.06.2026 gegen 13:55 Uhr ereignete sich auf der L30 auf Höhe des Abzweigs L303 ein Verkehrsunfall bei dem eine Person getötet wurde. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 66-jähriger Radfahrer die L30 aus Glowe kommend in Richtung Sagard. Auf Höhe des Abzweigs der L303 in Richtung Lohme bog der Radfahrer unvermittelt nach links ab. Dabei übersah der Radfahrer den PKW Nissan einer 37-jährigen Fahrzeugführerin, welche zu diesem Zeitpunkt die L30 in Richtung Glowe fuhr.

Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung der Fahrzeugführerin, konnte ein Zusammenstoß mit dem plötzlich vor ihr erscheinenden Radfahrer nicht mehr verhindert werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Radfahrer zurück auf seine ursprüngliche Fahrbahn geschleudert, wobei sein Fahrrad gegen den PKW Audi einer 28-jährigen Fahrzeugführerin prallte, welche zuvor hinter dem Radfahrer fuhr.

Durch den Zusammenstoß mit dem PKW Nissan wurde der Radfahrer so schwer verletzt, dass er trotz intensiver Wiederbelebungsmaßnahmen noch am Unfallort verstarb. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Der PKW Nissan war nicht mehr fahrbereit. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme, welche durch einen Sachverständigen der DEKRA unterstützt wurde, war die L30 für ca. vier Stunden voll gesperrt. Neben Einsatzkräften der Polizei kamen ein RTW, ein NEF, ein Rettungshubschrauber sowie die Kameraden der FFW Glowe am Unfallort zum Einsatz.

Böller in der Nacht gezündet – Tatverdächtiger gestellt

Sassnitz (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 17. Juni 2026, nahmen mehrere Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr einen lauten Knall in unmittelbarer Nähe des Polizeireviers Sassnitz wahr. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Beamten einen 28-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Bahnhofstraße fest. Der Mann gab an, zuvor einen Böller gezündet zu haben. Zudem erklärte er, noch weitere Böller bei sich zu führen. Diese wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Böllern um pyrotechnische Gegenstände, für deren Umgang eine entsprechende Genehmigung erforderlich ist. Eine solche Genehmigung konnte der 28-Jährige nicht vorweisen. Auf die Frage nach dem Grund für das Zünden des Böllers gab er an, von mehreren Personen dazu aufgefordert worden zu sein, da diese hören wollten, wie sich ein solcher Böller anhört. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit genehmigungspflichtigen pyrotechnischen Gegenständen erhebliche Gefahren birgt und ohne entsprechende Erlaubnis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Verkehrsunfall in Richtenberg mit Rettungswagen auf Einsatzfahrt – eine Person leicht verletzt

Richtenberg (ots). Am Dienstag, dem 16. Juni 2026 kam es gegen 15:35 Uhr in der Ortslage Richtenberg (Lange Straße) zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Rettungswagens (RTW), der sich auf einer Einsatzfahrt mit eingeschaltetem Sonder- und Wegerecht befand.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 38-jährige Fahrerin eines Toyota die Lange Straße vor dem Rettungswagen. Als der RTW zum Überholen ansetzte, bog die Toyota-Fahrerin trotz der eingeschalteten Sondersignalanlage nach links ab. Dabei kam es zur Kollision zwischen der Beifahrerseite des Rettungswagens und dem Pkw.

Durch den Zusammenstoß wurde ein 21-jähriger Rettungssanitäter, der sich im Patientenraum des Rettungswagens befand, leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Der Toyota war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Richtenberg unterstützte die Maßnahmen vor Ort und übernahm die Reinigung der Fahrbahn. Der Rettungswagen blieb trotz der Beschädigungen weiterhin einsatzbereit. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Verkehrsunfälle auf der L 21 – Ermittlungen wegen Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung

Klockenhagen/Dierhagen/L21 (ots). Am Montag, dem 15.06.2026, ereigneten sich auf der Landesstraße 21 im Landkreis Vorpommern-Rügen zwei Verkehrsunfälle, bei denen die Polizei jeweils Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet hat.

Gegen 11:30 Uhr kam es zwischen den Ortschaften Klockenhagen und Körkwitz zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw. Nach ersten Erkenntnissen fuhr eine 65-jährige Fahrerin eines VW Golf auf den vorausfahrenden VW Golf einer 62-jährigen Fahrzeugführerin auf. Die 65-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Die 62-Jährige blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass die 65-Jährige möglicherweise unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Speziell geschulte Polizeibeamte überprüften die festgestellten körperlichen Auffälligkeiten. In der Folge wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung dauern an.

Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich gegen 14:00 Uhr zwischen Dierhagen und Wustrow. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein 87-jähriger Fahrer eines Audi aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache von der Fahrbahn ab und verunfallte alleinbeteiligt. Der Fahrzeugführer blieb nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass Sekundenschlaf ursächlich für den Verkehrsunfall gewesen sein könnte. Auch in diesem Fall leitete die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ein. Der Führerschein des 87-Jährigen wurde beschlagnahmt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass körperliche Mängel, gesundheitliche Einschränkungen, Übermüdung oder die beeinträchtigende Wirkung von Medikamenten erhebliche Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit haben können.
Wer trotz entsprechender Ausfallerscheinungen ein Kraftfahrzeug führt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Neben schwerwiegenden Verkehrsunfällen können solche Verstöße strafrechtliche Konsequenzen sowie den Entzug der Fahrerlaubnis nach sich ziehen.

Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Radfahrer in Stralsund mündet in diversen Strafanzeigen

Stralsund (ots). Am Montag, den 15.06.26 gegen 18:55 Uhr meldete eine Zeugin der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg, dass es zwischen zwei Unfallbeteiligten zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Stralsund gekommen ist.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 42-jähriger Staatsangehöriger mit seinem Fahrrad rücksichtslos und in Schlangenlinien den Geh-/Radweg auf dem Carl-Heydemann-Ring in Stralsund. In der Folge kollidierte dieser mit einem 17-jährigen Jugendlichen Fußgänger. Daraufhin soll der Fußgänger den Unfallverursacher beleidigt haben , woraufhin dieser den Jugendlichen mit der Faust ins Gesicht schlug. Dabei wurde der Jugendliche schwer verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht.

Der Unfallverursacher, welcher bei der Kollision zu Boden fiel, wurde leicht verletzt. Beide Unfallbeteiligte waren alkoholisiert. Gegen sie ermittelt nun die Kriminalpolizei u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und Beleidigung.

Betrugsversuch durch Schockanruf – Seniorin erkennt Masche gerade noch rechtzeitig

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag, dem 12.06.2026, wurde eine 76-jährige deutsche Frau aus Stralsund Opfer eines versuchten Schockanrufes. Dank ihres Misstrauens in letzter Minute erkannte sie die Betrugsmasche und verhinderte die Übergabe von Wertgegenständen an die Täter.

Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt die Geschädigte einen Anruf von einem Mann, der sich als Arzt einer Notaufnahme ausgab. Dieser teilte ihr mit, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Person ums Leben gekommen und ein Kind schwer verletzt worden sei. Zur Vermeidung einer angeblich unmittelbar bevorstehenden Haftstrafe müsse eine Kaution in Höhe von
100.000 Euro hinterlegt werden.

Im weiteren Verlauf des Telefonates wurde der Frau erklärt, dass als Sicherheitsleistung nicht nur Bargeld, sondern auch Schmuck, Wertgegenstände und sonstige Vermögenswerte akzeptiert würden. Diese sollte sie in einem Koffer bereitlegen, da eine Justizangestellte die Kaution in Kürze persönlich abholen werde.

Die Geschädigte ging zunächst von der Echtheit der geschilderten Situation aus.
Die Anrufer verfügten offenbar über zahlreiche persönliche Informationen und schilderten das angebliche Geschehen äußerst glaubhaft. Zudem übten sie erheblichen psychischen Druck aus und versuchten, die Frau dauerhaft am Telefon zu halten. Durch die dramatische Schilderung des vermeintlichen Unfalls und die Sorge um ihren Sohn befand sich die Geschädigte nach eigenen Angaben in einer Art Schockzustand und hinterfragte die Angaben zunächst nicht. Erst als eine angebliche Justizgehilfin an ihrer Wohnanschrift erschien, kamen der 76-Jährigen Zweifel. Insbesondere das äußere Erscheinungsbild der Frau sowie deren auffälliger Akzent machten die Geschädigte misstrauisch. Daraufhin verlangte sie, mit ihrem Sohn zu sprechen. Die Täter stellten daraufhin ein Telefonat mit einer männlichen Person her, die sich als ihr Sohn ausgab.

Die Geschädigte stellte dem vermeintlichen Sohn mehrere Fragen zu persönlichen Details, die nur ihr tatsächlicher Sohn beantworten konnte. Als die Person die Fragen nicht beantworten konnte, erkannte die Frau die Betrugsabsicht. Sie beendete das Gespräch und kündigte an, die Polizei zu verständigen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die vor der Tür stehende Täterin den Koffer mit den bereitgelegten Wertgegenständen bereits in den Händen. Als sie bemerkte, dass die Geschädigte den Betrug erkannt hatte, ließ sie den Koffer zurück und flüchtete zu Fuß vom Tatort. Ein Vermögensschaden entstand nicht.

Fahrradfahrer fährt, ohne Pedale zu bedienen

Stralsund (ots). Am vergangenen Samstag (13. Juni 2026) stellten Stralsunder Polizeibeamte gegen 22:00 Uhr während der Streifentätigkeit einen auffälligen Radfahrer fest. Der 40-jährige Mann fuhr mit dem Fahrrad, ohne die Pedale zu betätigen. Während der durchgeführten Verkehrskontrolle konnte ein Gashebel festgestellt werden, der das Fahrrad offenbar bis zu 18km/h fahren lässt, ohne dass die Pedale bedient werden müssen. An dem E-Bike befand sich kein Versicherungskennzeichen.

Weiterhin war ein Vortest positiv auf THC und Amphetamine. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Dem 40-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, das Straßenverkehrsgesetz und das das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Ehepaar bei Verkehrsunfall verletzt

Bergen (ots). Der 91-jährige Fahrzeugführer befuhr am 14.06.2026 gegen 15:28 Uhr mit seinem PKW Opel die B 196 aus Richtung Zirkow kommend in Richtung Pantow. Auf Höhe des Erlebnishofes kam er aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Leitpfosten und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer und seine 89-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung, vornehmlich zur Beobachtung, durch den Rettungsdienst ins Bergener Krankenhaus verbracht. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Für die Unfallaufnahme war die B 196 für ca. eine Stunde voll gesperrt, anschließend konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Verkehrsunfall mit schwerverletztem Mopedfahrer

Reinkenhagen (ots). Am 12.06.2026 kam es gegen 15:30 Uhr in Reinkenhagen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 15-jähriger Jugendlicher verletzt wurde. Ein Pkw VW befuhr die Schulstraße in Richtung Hauptstraße. Beim Einbiegen auf die Hauptstraße übersah die 64-jährige VW-Fahrerin den auf der vorfahrtsberechtigten Straße fahrenden Mopedfahrer und nahm ihm die Vorfahrt.

Der Mopedfahrer prallte frontal in die linke Seite des Pkw und zog sich dabei mehrere Verletzungen zu. Der 15-jährige wurde zu weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.500 EUR. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn von ausgestretenen Betriebstoffen war die L30 teilweise voll gesperrt.

Schilderdieb auf Rügen? Kriminalpolizei stellt neun Ortstafeln sicher

Insel Rügen (ots). Nach einem Zeugenhinweis hat die Kriminalpolizei am gestrigen Tag im Rahmen eines Durchsuchungsbeschlusses mehrere mutmaßlich entwendete Ortstafeln auf der Insel Rügen sichergestellt. Offenbar sollte sich eine als gestohlen gemeldete Ortstafel im Besitz eines Tatverdächtigen befinden. Auf Grundlage dieses Hinweises erwirkte die Kriminalpolizei einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss.

Bei der Durchsuchung eines Objektes auf der Insel Rügen fanden die eingesetzten Beamten insgesamt neun Ortstafeln. Nach bisherigen Erkenntnissen stammen sämtliche sichergestellten Tafeln von verschiedenen Orten auf der Insel Rügen. Die Ortstafeln wurden sichergestellt. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt.

Das Entwenden von Ortstafeln ist kein harmloser Streich, sondern stellt eine Straftat dar. Neben dem entstandenen Sach- und Vermögensschaden können fehlende Verkehrs- und Ortsbeschilderungen zu Irritationen im Straßenverkehr führen und die Orientierung von Verkehrsteilnehmern erschweren. Die Polizei weist darauf hin, dass der Diebstahl von Verkehrs- und Ortsschildern strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.