Simson-Diebe auf Beutetour? Präventionstipps der Polizei

Demmin/Ribnitz-Damgarten (ots). Sowohl in Demmin als auch in Ribnitz-Damgarten sind in der Nacht von Montag auf Dienstag Simson-Mopeds gestohlen worden.

In Demmin kam kurz nach Mitternacht eine Simson Star SR 4-2 von einem Hof in der Holstenstraße weg. In Ribnitz-Damgarten entwendeten bisher Unbekannte im Zeitraum zwischen 20.30 Uhr am Montagabend und heute Morgen, etwa 07.30 Uhr, eine Simson S51 aus einem Schuppen in der Barther Straße, der von dem oder den Dieben zuvor aufgebrochen wurde.

In beiden Fällen können Hinweise zu den Taten oder den Tätern an die Polizei unter 0395 55822224 übermittelt werden oder auch schriftlich an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de. Mögliche Zusammenhänge zwischen den beiden Taten werden durch die Kriminalpolizei geprüft.

Es könnte gut möglich sein, dass die Diebe von den Abstellorten der Simsons wussten. In diesem Zusammenhang erinnert die Polizei noch einmal daran, dass sich Simson-Mopeds und auch die Einzelteile nicht nur bei den Besitzern, sondern auch bei Kriminellen großer Beliebtheit erfreuen.

Simson-Mopeds oder auch Einzelteile sollten gut gesichert abgestellt und aufbewahrt werden. Auch Schuppen, Garagen oder sonstige Stellplätze sollten so mit Schlössern und Material gesichert sein, dass sie für potenzielle Diebe nicht leicht zu öffnen sind.

Sammler sollten zudem vorsichtig sein, wenn sie zum Beispiel Simson-Teile oder komplette Mopeds über gängige Portale suchen oder verkaufen wollen: Auch Täter sind dort aktiv und könnten über geschickte Fragen mehr etwa über den Standort der Mopeds erfahren und dieses Wissen als Vorbereitung für Diebstähle nutzen. Lieber zum Anschauen oder für die Übergabe neutrale Plätze ausmachen und keine Angaben zum eigenen Wohnort oder dem Standort der Simson preisgeben.

Mutmaßlicher Dieseldieb bei Marlow gestellt – Ermittlungen in zwei Richtungen

Gemeinde Marlow (ots). Am Montagabend, dem 12. Januar 2026, gegen 22.45 Uhr, meldete sich eine Hinweisgeberin bei der Einsatzleitstelle der Polizei und teilte mit, dass sie aktuell eine Person verfolge, die versucht habe, Diesel aus einem abgestellten Lkw zu entwenden.

Mehrere Zeugen konnten den mutmaßlichen Tatverdächtigen kurz darauf auf frischer Tat stellen, nachdem dieser gerade Kraftstoff aus einem parkenden Lkw abgezapft haben soll. Die Zeugen erkannten den Mann wieder, da dieser bereits am Vortag an gleicher Stelle und aus demselben LKW rund 100 Liter Diesel entwendet haben soll und nach dieser Tat offensichtlich noch flüchten konnte. Entsprechende Spuren waren bereits gesichert worden

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 19-jährigen Mann, der sich offenbar zu einem in Tatortnähe abgestellten Fahrzeug entfernen wollte. Der Geschädigte des Diebstahls, ein 45-jähriger Mann, sowie weitere Zeugen nahmen die Verfolgung auf und konnten den jungen Mann schließlich stellen.

Vermutlich um die Flucht zu verhindern, beschädigte der 45-Jährige das Fahrzeug des Tatverdächtigen so erheblich, dass dieses nicht mehr fahrbereit war. Der Tatverdächtige konnte daraufhin bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Diebstahls in zwei Fällen gegen den 19-Jährigen. Gleichzeitig wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung gegen den 45-jährigen Geschädigten eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Franzburg (ots). Am Freitag, dem 09.01.2026 kam es gegen 17:45 Uhr auf der Landesstraße 192 bei Franzburg zu einem Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 43-jähriger Fahrer mit einem Hyundai die L 192, als er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. In der Folge kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab, rutschte in einen Straßengraben und prallte anschließend gegen einen Baum.

Der Fahrzeugführer erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Nach ambulanter Behandlung konnte er dieses wieder verlassen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass der Fahrzeugführer alkoholisiert war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,14 Promille. Gegen den 43-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Sachbeschädigung am Wahlkreisbüro der Partei “ Die LINKE“ in Bergen

Bergen auf Rügen (ots). Bisher unbekannte Täter haben im Zeitraum vom 08.01.2026, 19:15 Uhr, bis 09.01.2026, 15:00 Uhr die Eingangstür zum Wahlkreisbüro „Die Linke“ Markt 8 in Bergen beschädigt. Die unbekannten Täter brachten auf die Büroeingangstür drei Graffiti mit Sprühfarbe auf einer Gesamtfläche von 2.20m x 1.80m auf. Es wurde eine Flagge in den Farben schwarz, weiß und rot und ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug „FCK ANTIFA“ angebracht. Der Sachschaden beträgt ca. 1.000 Euro.

Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich im Polizeirevier Bergen unter 038385 810224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Ermittlungserfolg der Stralsunder Polizei nach Einbruchsdiebstahl

Stralsund (ots). Bereits Anfang Januar 2026 kam es zu einem Einbruchsdiebstahl in eine Apotheke im Tribseer Damm in Stralsund. Ein männlicher Tatverdächtiger verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Verkaufsraum einer Apotheke und drang in diese ein. Die Höhe des entstandenen Stehlschadens ist derzeit noch unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Tat ereignete sich gegen 20:00 Uhr und wurde von aufmerksamen Augenzeugen beobachtet, die umgehend die Polizei informierten. Einsatzkräfte der Polizei Stralsund waren kurze Zeit später vor Ort und konnten den Tatverdächtigen noch auf frischer Tat stellen.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 46-jährigen Mann aus Stralsund. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Mann erheblich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Zudem besteht der Verdacht, dass der Mann auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Der Tatverdächtige leistete bei seinem Antreffen massiven Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Diese blieben glücklicherweise unverletzt. Der Mann muss sich nun nicht nur wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls, sondern auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Beschuldigte auch für einen versuchten Einbruch in ein Süßwarengeschäft im Apollonienmarkt in Stralsund verantwortlich sein könnte. Diese Tat hatte sich bereits am selben Abend gegen 18:30 Uhr ereignet und wurde ebenfalls von einer Augenzeugin beobachtet, die den Tatverdächtigen gut beschreiben konnte und ihn mutmaßlich wiedererkennen kann.

Der 46-Jährige ist der Polizei bereits mehrfach bekannt und einschlägig vorbestraft, unter anderem wegen Eigentumsdelikten. Aufgrund der Gesamtumstände stellte die Staatsanwaltschaft Stralsund einen Haftantrag, dem das zuständige Gericht stattgab. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Auswertung sichergestellter Beweismittel könnte dazu führen, dass dem Tatverdächtigen noch weitere Einbruchsdiebstähle zugeordnet werden.

Verkehrsunfall mit verletztem Jugendlichen und Polizeibeteiligung

Sassnitz (ots). Am heutigen Donnerstag (08.01.2026) ereignete sich gegen 08.15 Uhr in Sassnitz ein Verkehrsunfall, bei dem ein Jugendlicher schwer verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein Streifenwagen des Polizeireviers Sassnitz im Rahmen der Streifentätigkeit die Stralsunder Straße. An einer Ampel stellte der Beamte eine Verkehrsordnungswidrigkeit fest. Ein Transporter soll zuvor einen Rotlichtverstoß begangen haben. Der Fahrzeugführer des Streifenwagens entschied sich daraufhin, das Fahrzeug einer Kontrolle zu unterziehen und beabsichtigte, das Blaulicht einzuschalten.

Offenbar in diesem Moment betrat ein 17-jähriger Jugendlicher den Bereich der Fußgängerampel und wurde frontal vom Streifenwagen erfasst. Der Jugendliche erlitt schwere, nach aktuellem Kenntnisstand jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in Begleitung eines Erziehungsberechtigten in ein Krankenhaus gebracht.

Am Streifenwagen entstand Sachschaden. Während der Unfallaufnahme kam es in der Stralsunder Straße zu geringen Verkehrseinschränkungen. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund ein Gutachter der DEKRA eingesetzt.

Unterbundene Weiterfahrt deckt mehrere Straftaten auf

Grimmen (ots). Am Montag, dem 5. Januar 2026 erhielt die Polizei in Grimmen gegen 13:45 Uhr einen Hinweis einer Fahrzeugführerin auf einem Supermarktparkplatz in Grimmen. Die Anruferin teilte mit, dass sie beobachtet habe, wie ein aus ihrer Sicht erheblich alkoholisierter Mann gerade dabei war, mit einem Auto vom Parkplatz loszufahren. Um eine mögliche Fahrt zu verhindern, stellte die Frau ihr eigenes Fahrzeug vor den PKW des Mannes und verständigte die Polizei.

Die eingesetzten Polizeibeamten überprüften den 31-jährigen deutschen Mann vor Ort. Dabei bestätigte sich der Verdacht der Alkoholisierung. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,80 Promille. Darüber hinaus bestand der Verdacht des Konsums von Betäubungsmitteln. Weiterhin stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Im Rahmen der weiteren Überprüfung ergaben sich zudem Hinweise darauf, dass der Mann den BMW unbefugt genutzt haben soll. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte er das Fahrzeug ohne Wissen und Erlaubnis der Eigentümerin in Gebrauch genommen.

Gegen den 31-Jährigen wurde Strafanzeigen unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs aufgenommen. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Das Fahrzeug wurde im Anschluss an die rechtmäßige Eigentümerin übergeben.

Mit Winterwetter in den Start der themenorientierten Verkehrskontrollen 2026: Polizei legt Fokus auf Hauptunfallursache bei Verkehrsunfällen

Neubrandenburg/Rostock (ots). Eine rote Ampel übersehen, ein Stoppschild überfahren oder auf der Nebenstraße die Vorfahrt missachtet – schon ist der Unfall passiert. Die Themen Vorfahrt und Vorrang waren 2024 die Hauptunfallursachen im Land Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 8.600 Vorfahrt- und Rotlichtverstöße stellte die Landespolizei 2024 fest. Im Falle solcher Verstöße bleibt es jedoch leider nicht immer nur bei Blechschäden. Oftmals kommt es zu schweren Verletzungen, in manchen Fällen auch zu Todesopfern.

Grund genug also, für die Beamtinnen und Beamten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, im Monat Januar bei den themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! den Fokus auf das Thema Vorfahrt/Vorrang zu legen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel auf dem Weg zur Vision Zero, also null Verkehrstote.

Weiterer Schwerpunkt in diesem Monat ist der technische Zustand der Fahrzeuge. Dazu zählen Kontrollen von Bereifungen, Licht sowie der Zustand der Scheiben, insbesondere der Frontscheiben. Denn auch hier gab es im vergangenen Jahr mehrere Unfälle, die auf einen unzureichenden technischen Zustand der Fahrzeuge zurückzuführen waren. Im Zuge von landesweiten Kontrollmaßnahmen wurden bis November 2025 mehr als 800 Verstöße gegen Vorschriften zur Beleuchtung, Bereifung und der Bremsanlagen durch die Polizei festgestellt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag die Anzahl auf einem annähernd gleichen Niveau.

In den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock werden daher den gesamten Monat Januar verstärkt stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. Die Auftaktkontrollen finden am 06. Januar 2026 im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg statt.

Bezüglich des Zustands Ihres Fahrzeugs rät die Polizei zudem Folgendes:

  • Frostschutzmittel für Kühler- und Scheibenwischanlage regelmäßig kontrollieren und nachfüllen.
  • Die Lichtanlage regelmäßig prüfen und auch am Tag mit eingeschaltetem Abblendlicht fahren.
  • Fenster unbedingt regelmäßig von innen und außen reinigen, um damit Sichtbeeinträchtigungen zu vermeiden.
  • Beschädigungen, Profiltiefen, Reifendruck und Reifenalter bei der Bereifung prüfen. Dabei gilt zu beachten, dass die Winterbereifung seit Oktober 2024 das ALPINE-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) vorweisen muss. M+S-Reifen sind nicht mehr erlaubt. Wer doch noch damit fährt, riskiert ein Bußgeld ab 60 Euro und 1 Punkt. Im Falle eines Unfalls fällt das Bußgeld höher aus.

Verkehrsunfall auf der B194 – LKW kollidiert mit Baum

Steinhagen (ots) – Am Freitag (02. Januar 2026) kam es gegen 09:30 Uhr auf der Bundesstraße 194 zwischen Abtshagen und Steinhagen zu einem Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein LKW der Marke MAN aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte anschließend mit einem Baum. Als mögliche Unfallursache wird derzeit Straßenglätte in Betracht gezogen.
Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der 50-jährige Fahrer des LKW wurde bei dem Unfall schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 60.000 Euro.Die freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden kamen zum Einsatz. Die Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges dauert derzeit noch an. Die Bundesstraße 194 ist im Bereich der Unfallstelle aktuell noch für etwa eine Stunde voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Silvester mal anders feiern – Verkehrskontrolle deckt unerwarteten „Partybus“ auf

Stralsund (ots). Am 31. Dezember 2025 kurz vor dem Jahreswechsel kontrollierten Polizeibeamte gegen 23:45 Uhr einen Mercedes Sprinter im Bereich des Knieperwalls in Stralsund. Vorausgegangen war ein Hinweis eines Verkehrsteilnehmers, der den Eindruck gewann, der Fahrer könne möglicherweise alkoholisiert sein.

Die Polizisten stoppten das Fahrzeug und unterzogen den 19-jährigen Fahrzeugführer einer entsprechenden Kontrolle. Der Verdacht hat sich nicht bestätigt: 0,0 Promille, keine Hinweise auf Drogenkonsum – nüchterner ging es kaum ins neue Jahr.

Die Besonderheit des Einsatzes zeigte sich jedoch im Anschluss: Während auf der vorderen Dreiersitzbank bereits zwei Beifahrer Platz genommen hatten, entdeckten die Beamten im Laderaum noch 13 weitere Personen, die dort ungesichert transportiert wurden. Alle Insassen waren zwischen 16 und 20 Jahre alt – von Sicherheitsgurten oder ordnungsgemäßen Sitzplätzen allerdings weit und breit keine Spur.

Da der 19-jährige Fahrer zwar im Besitz einer Pkw-Fahrerlaubnis war, für den Transport so vieler Personen jedoch eine andere Fahrerlaubnisklasse erforderlich gewesen wäre, wurde gegen ihn ein Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis eingeleitet. Auch der 21-jährige Halter des Fahrzeugs, der sich ebenfalls im Laderaum befand, erhielt eine entsprechende Anzeige nach § 21 StVG.

Die Weiterfahrt wurde selbstverständlich untersagt. Die minderjährigen Insassen wurden im Anschluss an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Da die Maßnahmen einige Zeit in Anspruch nahmen, dauerte der Einsatz über Mitternacht hinaus – und so rutschten die Beteiligten im Rahmen der polizeilichen Maßnahme ins neue Jahr. Sicherlich nicht die Silvesterparty, die sich alle vorgestellt hatten.

Was genau der Anlass dieser ungewöhnlichen „Sammelfahrt“ war, ist bislang nicht bekannt – vermutlich wollten die Personen gemeinsam zu einer Feier gelangen.

Hoher Sachschaden bei Brand eines Wohnhauses

Marlow (ots). Am Sonntagabend, dem 28.12.2025, gegen 20:00 Uhr wurde über die integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen ein Brand in einem Wohnhaus in der Ortschaft Marlow gemeldet. Die freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Ortschaften kamen mit 75 Kameraden zum Einsatz.

Die beiden anwesenden Bewohner des Hauses, eine 26-jährige Mutter mit ihrem 7-jährigen Kind, beide deutsche Staatsbürger, konnten sich eigenständig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.

Nach ersten Erkenntnissen war eine Tischdecke beim Anzünden einer Kerze in Brand geraten. Obwohl die Feuerwehr den Brand schnell löschen konnte, entstand hoher Sachschaden. Der wird derzeit auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Außerdem kam ein Hund in dem Feuer um. Umliegende Gebäude wurden dabei nicht beschädigt.

Die Stralsunder Straße in Marlow war während der Löscharbeiten vollgesperrt. Derzeit laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Täter nach Autodiebstahl festgenommen

Stralsund/Grimmen (ots). Am Sonntagnachmittag, dem 28.12.2025, gegen 13:50 Uhr wurde der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg gemeldet, dass gerade ein Pickup Isuzu D-Max in Stralsund an einem Schnellrestaurant in der Greifswalder Chaussee entwendet wurde.

Durch die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen des Polizeihauptreviers Stralsund und der umliegenden Dienststellen wurde das gestohlene Fahrzeug kurze Zeit später bei einem Schnellrestaurant bei Grimmen Ost festgestellt. Der Fahrzeugführer flüchtete aus dem Fahrzeug, konnte aber durch Einsatzkräfte des Autobahnpolizeireviers Grimmen gestellt werden. Es erfolgte die vorläufige Festnahme des Tatverdächtigen. Bei diesem handelt es sich um einen polizeibekannten 23-jährigen afghanischen Staatsbürger. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Anklam übernahm die weiteren Ermittlungen.

PKW geriet ins Schleudern – Vier Insassen verunglücken zum Teil schwer

Loitz/Poggendorf (ots). Am Sonntagnachmittag, dem 28.12.2025, ereignete sich gegen 16:00 Uhr auf der Bundestraße B 194 zwischen Loitz und Poggendorf ein Verkehrsunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden. Nach ersten Erkenntnissen fuhr die 18-jährige Fahrerin mit einem PKW VW in Richtung Poggendorf, als sie aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern geriet, nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Hochsitz prallte.

Bei dem Verkehrsunfall erlitt der 14-jährige Beifahrer schwere und die beiden 7- und 9-jährigen Mädchen, welche sich als Insassen auf dem Rücksitz befanden, leichte Verletzungen. Die Fahrzeugführerin wurde ebenfalls leicht verletzt. Alle Verunglückten wurden vor Ort medizinisch behandelt und in ein Krankenhaus gebracht.

Der PKW VW war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Die Fahrbahn war insgesamt für zwei Stunden zum Teil vollgesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Die Freiwilligen Feuerwehren Süderholz und Grimmen waren im Einsatz.

Glätteunfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg

Neubrandenburg (ots)´. Glatte Straßen auf Grund von überfrierender Nässe am Abend des 26.12.2025 führte im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zu zahlreichen witterungsbedingten Verkehrsunfällen und damit verbundenen Verkehrseinschränkungen, welche sich bis in die Nachtstunden fortsetzten. Mit Stand 04:00 Uhr registrierte die Polizei insgesamt 15 Verkehrsunfälle im Zusammenhäng mit Straßenglätte.

Den Schwerpunkt bildete hier der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. In den meisten Fällen blieb es bei Sachschäden, welche sich insgesamt auf ca. 56.000 Euro summierten. Bei einem Verkehrsunfall in Neustrelitz wurde gegen 22:15 Uhr der 29-jährige Fahrzeugführer eines VW leicht verletzt, nach diesem mit seinem Fahrzeug nach links von der winterglatten Fahrbahn abkam. Einen weiteren leicht Verletzten gab es bei einem Verkehrsunfall auf der B198 in Höhe von Klein Trebbow. Hier kam der 26-jährige Fahrzeugführer eines PKW VW auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterglatter Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn ab. Er wurde durch den alarmierten Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.

In Anbetracht der aktuellen Witterungsbedingungen bittet die Polizei alle Verkehrsteilnehmer sich nicht zu überschätzten und sich den winterlichen Straßen- und Witterungsverhältnissen insbesondere durch erhöhte Aufmerksamkeit und angemessene Geschwindigkeit anzupassen.

Brand in einem Wohnhaus in Zansebuhr

Zansebuhr(Niepars (ots). Am 26.12.2025 gegen 18:00 Uhr wurde über die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen ein Brand in einem Wohnhaus in Zansebuhr, Gemeinde Niepars gemeldet. Die freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Ortschaften kamen mit 44 Kameraden zum Einsatz. Durch sie wurden brennende Einrichtungsgegenstände in einer Einliegerwohnung des Hauses festgestellt und zügig gelöscht. Die Mieterin, eine 40-jährige Frau und ein weiterer Bewohner des Hauses, ein 61-jähriger Mann, brachten sich selbständig in Sicherheit und blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Derzeit laufen die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung, welche durch den Kriminaldauerdienst geführt werden. Dabei kam auch ein Brandursachenermittler zum Einsatz.

Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Wieck/Darß

Barth (ots). Am 26.12.25 kam es gegen 16.50 Uhr in Wieck/Darß zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Durch die eintreffende Freiwillige Feuerwehr konnte der Brandherd schnell lokalisiert und schlussendlich gelöscht werden.

In diesem Zusammenhang wurden 10 Bewohner des Hauses evakuiert. Der 25-jährige polnische Mieter der betroffenen Wohnung befand sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause. Es wurden keine Personen verletzt. Nach den Löscharbeiten konnten die evakuierten Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Wohnung, in der, der Brand ausbrach, ist zurzeit unbewohnbar.

Zum Einsatz kamen die Freiwilligen Feuerwehren aus Dierhagen, Ahrenshoop, Prerow und Wieck mit 50 Kameraden. Weiterhin waren 3 RTW und 1 NEF im Einsatz. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000EUR. Die Brandursache ist derzeit unbekannt. Der Kriminaldauerdienst Stralsund hat die Ermittlungen wegen des Verdachtes der fahrlässigen Brandstiftung am Brandort aufgenommen und wird dabei durch einen Brandursachenermittler unterstützt.

Schuppenbrand auf Hiddensee verursacht hohen Sachschaden

Kloster/Insel Hiddensee (ots). Durch die integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen wurde der Polizei am gestrigen Montag (22. Dezember 2025) gegen 19:20 Uhr der Vollbrand eines Schuppens im Hügelweg in Kloster auf der Insel Hiddensee gemeldet. Der Brand konnte durch die Feuerwehr Hiddensee gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Weiterhin war ein Brandursachenermittler im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftungen aufgenommen.

Zeugen, die zur angegebenen Tatzeit auffällige Personenbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, richten diese bitte ans Polizeihauptrevier Bergen (Telefon 038388100), an das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder jede andere Polizeidienststelle.

Auf der Suche nach einer Herberge?

Sassnitz (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Montag (22. Dezember 2025) gegen 19:00 Uhr in ein Sassnitzer Hotel in der Seestraße gerufen. Offenbar verschaffte sich ein 60-jähriger Mann unerlaubt Zutritt zu diesem Hotel und entwendete verschiedene Gegenstände, sowie Spirituosen und Nahrungsmittel. Im weiteren Verlauf verschaffte er sich Zugang zum Spa-Bereich und nutzte diesen. Weiterhin verbreite er augenscheinlich pornografische Bilder aus einer Zeitschrift in der Damenumkleidekabine. Darüber hinaus soll er Behauptungen über anwesende Personen geäußert haben. Eine freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,29 Promille. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruches, des Diebstahls, der Verbreitung pornografischer Inhalte, der Erschleichung von Leistungen und der üblen Nachrede ermittelt.

Brand einer Biogasanlage in Bergen

Bergen auf Rügen (ots). Am 20.12.2025 um 9:02 Uhr wurde der Polizei durch die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen ein Brandausbruch auf dem Gelände der Biogasanlage des Zweckverbandes ZWAR im Teteler Landweg bei Bergen gemeldet.

Vor Ort war ein Gebäudeteil der Biogasanlage, die Klärschlammverwertungsanlage, im Bereich des Daches in Brand geraten. Ursächlich war ein technischer Defekt an einer Rohrleitung. Es wurden keine Personen verletzt, der Sachschaden wird derzeit auf ca. 500.000 bis 700.000 EUR geschätzt.

Die Feuerwehren aus Bergen, Sehlen, Putbus, Buschvitz, Garz, Samtens und Binz führten die Löscharbeiten durch. Insgesamt waren im Verlauf des ca. dreistündigen Einsatzes rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Dienst.

Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Stralsund

Stralsund (ots). Am 20.12.2025 wurde gegen 04:35 Uhr über die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Stralsund in der Prohner Straße im „Einstein Quartier“ gemeldet. In einem Aufenthaltsraum im Keller des Hauses gerieten Einrichtungsgegenstände in Brand und wurden durch die Stralsunder Berufsfeuerwehr gelöscht.

Aus den darüber befindlichen Wohnungen wurden drei deutsche Bewohner evakuiert. Personen wurden nicht verletzt, der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, nach ersten Erkenntnissen wird von einer fahrlässigen Handlung ausgegangen.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831 28900 oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.