Stralsund (ots). Im Zeitraum zwischen dem 26.06.2026 und dem 02.07.2026 wurde ein 82-jähriger Senior aus der Tribseer Siedlung in Stralsund offenbar Opfer einer dreisten Betrugsmasche. Nach derzeitigen Erkenntnissen erschienen bislang unbekannte Tatverdächtige an der Haustür des Geschädigten und boten Arbeiten zum Heckenschnitt sowie die Erneuerung eines Wintergartens an. Für die vereinbarten Arbeiten wurde ein Gesamtpreis von über 8.000 Euro vereinbart, den der Geschädigte nach Abschluss der Arbeiten bezahlte.
Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellte sich jedoch heraus, dass die ausgeführten Arbeiten offenbar nicht den getroffenen Vereinbarungen entsprachen. So wurde der Wintergarten nach ersten Erkenntnissen lediglich mit minderwertigem Kunststoffmaterial verkleidet. Der tatsächliche Wert der ausgeführten Arbeiten dürfte deutlich hinter dem gezahlten Betrag zurückbleiben.
Darüber hinaus bemerkte der 82-Jährige nach der Geldübergabe das Fehlen seiner Geldkarte. Nach bisherigen Ermittlungen wurde mit dieser unberechtigt ein weiterer vierstelliger Eurobetrag vom Konto des Geschädigten abgehoben. Zudem stellte der Senior fest, dass Bargeld in Höhe von über 1.000 Euro aus seinem Wohnhaus fehlte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges, des Missbrauchs von Zahlungskarten sowie des Diebstahls aufgenommen.
