Falschfahrer rast Streifenwagen auf A20 entgegen – sechs Polizeiautos im Einsatz, Fahrer entkommt

A20/Süderholz (ots). Am Dienstagabend (15. September 2026) kam es gegen 22:00 Uhr zu einem Polizeieinsatz aufgrund eines Falschfahrers auf der Autobahn 20 im Landkreis Vorpommern-Rügen. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten sich über den Notruf der Polizei und teilten mit, dass ein Fahrzeug entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der A20 unterwegs sei. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde das Fahrzeug zunächst zwischen Anklam und Jarmen in Fahrtrichtung Lübeck gemeldet. Dabei soll es auf der Richtungsfahrbahn in Richtung Stettin unterwegs gewesen sein.

Im weiteren Verlauf wurde das Fahrzeug im Bereich der Anschlussstelle Stralsund durch einen Funkstreifenwagen festgestellt. Der Falschfahrer kam dem Streifenwagen mit sehr hoher Geschwindigkeit entgegen. Dabei kam es zu einer Gefährdung des Funkstreifenwagens, glücklicherweise aber zu keinem Verkehrsunfall.

Im Verlauf des Einsatzes waren insgesamt sechs Funkstreifenwagen im Einsatz. Unter anderem wurden Anschlussstellen geschlossen, um weitere Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer zu verhindern. Darüber hinaus wurden sogenannte Stop-Sticks bereitgelegt, um das Fahrzeug gegebenenfalls kontrolliert zum Stillstand bringen zu können. Das Fahrzeug konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nicht festgestellt werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich um ein hochwertiges, dunkelblaues Elektrofahrzeug. Möglicherweise war das Fahrzeug mit einem norwegischen Kennzeichen versehen. Im weiteren Verlauf besteht der Verdacht, dass der Fahrzeugführer die Fahrtrichtung auf der Autobahn eigenständig änderte und sich damit einer polizeilichen Kontrolle entzog. Die genauen Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB. Polizei sucht weitere Zeugen. Die Polizei bittet insbesondere Verkehrsteilnehmer, die am Dienstagabend gegen 22:00 Uhr auf der A20 unterwegs waren und durch den Falschfahrer gefährdet wurden oder Angaben zum Fahrzeug beziehungsweise zum Kennzeichen machen können, sich zu melden. Hinweise nimmt das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier unter 03832657212 entgegen.

Millionen-Versprechen und falsche BKA-Mitarbeiter: Telefonbetrüger erbeuten fast 12.000 Euro

Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (ots). Gleich zwei Fälle von Telefonbetrug sind der Polizei am gestrigen Tag bekannt geworden. In beiden Fällen gelang es den bislang unbekannten Tätern, ihre Opfer zur Überweisung von Geld zu bewegen. Die Geschädigten wohnen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Im ersten Fall meldete sich ein 89-jähriger Hinweisgeber bei der Polizei. Zuvor hatte er einen Anruf von bislang unbekannten Tätern erhalten. Diese teilten ihm mit, dass sich auf einem vermeintlichen Kryptowährungskonto ein Sparguthaben in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro befinde. Das Geld könne ihm ausgezahlt werden, allerdings müsse er zuvor Gebühren in Höhe von fast 2.000 Euro entrichten. Der 89-Jährige schenkte den Angaben Glauben und überwies die geforderte Summe. Erst im weiteren Verlauf stellte er fest, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte.

In einem zweiten Fall gaben sich die Täter am Telefon als vermeintliche Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) aus. Dem 47-jährigen Geschädigten wurde mitgeteilt, dass gegen ihn ein Verfahren wegen angeblichen Lottobetruges anhängig sei. Um weitere Maßnahmen zu verhindern, sollte er einen Betrag von knapp 5.000 Euro überweisen.

Aus Angst vor den angedrohten Konsequenzen kam der Geschädigte der Aufforderung nach und überwies die geforderte Summe. Anschließend meldeten sich die falschen BKA-Mitarbeiter erneut bei ihm und forderten nochmals knapp 5.000 Euro. Mit der erneuten Zahlung könne die Fahndung nach ihm gelöscht werden, so die Täter. Auch diesen Betrag überwies der Geschädigte. Damit entstand in diesem Fall ein finanzieller Schaden von knapp 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt auch hier wegen des Verdachts des Betruges.

Kostenlose Fahrradcodierung in Binz: Am Freitag Rad und Personalausweis mitbringen

Binz auf Rügen (ots) – Am Freitag, dem 18. September 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr am Binzer Baumarkt, Proraer Chaussee 4c auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde. Neben der individuellen Kennzeichnung empfiehlt die Polizei, abgestellte Fahrräder immer gegen Diebstahl zu sichern:

  • Nutzen Sie stabile Fahrradschlösser, bei E-Bikes gern mehrere Schlösser verwenden.
  • Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an fest verankerten Gegenständen an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrrad immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad.
  • Bei E-Bikes sollten wertvolle Zubehörteile (z.B. Akku) unbedingt mit einem zusätzlichen Schloss gesichert werden.
  • Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl: Stellen Sie Ihr Rad nicht in dunklen Ecken ab.

Weitere Informationen rund um das Thema Diebstahl von Zweirädern sind auf www.polizei.mvnet.de und www.polizei-beratung.de zu finden.

Mitten in der Nacht: Einbrecher dringen in Stralsunder Pflegedienst ein

Stralsund (ots). In der vergangenen Nacht zum Sonntag, dem 13. September 2026, kam es im Stralsunder Stadtgebiet zu einem nächtlichen Einbruch. Gegen 00:50 Uhr drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Geschäftsräume eines Pflegedienstes in der Langenstraße ein. Nach ersten Erkenntnissen verursachten die Einbrecher durch ihr gewaltsames Vorgehen einen Sachschaden von schätzungsweise 600 Euro. Angaben zum Stehlgut liegen derzeit noch nicht abschließend vor und sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei Stralsund hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Zur Aufklärung der Tat bittet die Polizei nun um die Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen, die im Bereich der Langenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnten, oder Hinweise zu potenziellen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900 entgegen. Alternativ können Mitteilungen auch über die Internetwache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle eingereicht werden.

VW kracht in Leitplanke – Fahrerin zunächst bewusstlos, Polizei hat Alkoholverdacht

Ribnitz-Damgarten (ots). Am frühen Sonntagmorgen, den 13.09.2026, ereignete sich gegen 03:50 Uhr auf der Landesstraße 22 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 38-jährige Staatsangehörige mit ihrem Pkw VW die L22 aus Richtung Ahrenshagen-Daskow kommend in Fahrtrichtung Semlow. Aufgrund von körperlichen Mängeln verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Leitplanke.

Bei Eintreffen der Rettungskräfte und der Polizei war die Frau zunächst bewusstlos und musste aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sie erlitt durch den Aufprall mehrere Schürfwunden sowie Krampfanfälle. Nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde sie mit leichten Verletzungen zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Stralsund transportiert. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht einer Alkoholisierung der Fahrzeugführerin. Zur Feststellung des exakten Blutalkoholwertes wurde im Krankenhaus eine Blutprobenentnahme durchgeführt.

Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt. Der beteiligte Volkswagen war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Den entstandenen Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf rund 6.500 Euro. Gegen die Fahrzeugführerin wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

16-Jähriger streift wartendes Leichtkraftrad – Fahrer und Sozia schwer verletzt

Barth (ots). Am 12.09.26 kam es gegen 13.30 Uhr auf der Kreisstraße 11 an der Einmündung nach Günz zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 16-jähriger Kraftfahrer eines Leichtkraftrades aus dem Landkreis VR kam aus der Fahrtrichtung Altenpleen. An der Einmündung nach Günz/Landstraße 213 beachtete der Leichtkraftkradfahrer einen bereits wartenden 16- jährigen deutschen, ebenfalls aus dem Landkreis VR stammenden, Leichtkraftkradfahrer nicht und streifte diesen beim Vorbeifahren. In der weiteren Folge stürzte der vorbeifahrende Beteiligte.

Beim Sturz verletzte er sich schwer. Seine Soziusfahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt. Beide wurden durch Rettungskräfte erstversorgt und dann in ein Krankenhaus eingeliefert. Der andere beteilligte Leichtkradkraftfaher kam nicht zu Schaden. Es kamen zwei Rettungswagen und ein Notarzt zum Einsatz Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe ca. 1.000 Euro.

Nachbar löscht Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr – Polizei geht von Brandstiftung aus

Bergen auf Rügen (ots). Am 12.09.2026 wurden Feuerwehr und Polizei gegen 10:00 Uhr zu einem Brand in einem Wintergarten in Bergen gerufen. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt, den Notruf abgesetzt und eigenständig angefangen den Brand zu bekämpfen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand bereits gelöscht und wurde durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Bergen noch nach Glutnestern überprüft. Aus bisher noch ungeklärter Ursache brach das Feuer im Wintergarten des Wohnhauses aus. Durch das Feuer wurde die Fassade des Wohnhauses, in Holz gefasste Fensterelemente des Wintergartens und dort gelagerte Malerutensilien beschädigt. Aufgrund des schnellen Eingreifens und die sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen des Nachbarn konnte eine Brandausbreitung und somit Schlimmeres verhindert werden.

Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Brandursachenermittler kam zum Einsatz. Nach derzeitigem Erkenntnisstand handelt es sich um eine Brandstiftung. Eine Anzeige wurde aufgenommen.

Achtung in Stralsund: Betrüger versuchen es aktuell mit Schockanrufen – mehrere Fälle gemeldet

Stralsund (ots). Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass wieder vor Betrügern, welche telefonischen Kontakt insbesondere zu älteren Personen aufnehmen, um so an ihr Geld zu gelangen. Der Polizei Stralsund sind heute bereits mehrere Fälle gemeldet worden, in denen Betrüger versuchten, an Geld der Angerufenen zu kommen. Die gängigste Masche war der Versuch, dass ein Angehöriger in einen schlimmen Unfall verwickelt sei, nun im Gefängnis sitze und freigekauft werden könne – das sind so genannte Schockanrufe. Aber auch Enkeltrick-Anrufe waren vereinzelt dabei.

Achtung bei Schockanrufen: In Deutschland gibt es keine Kautionen, mit der Menschen aus dem Gewahrsam oder von der Anklagebank ausgelöst werden können! Bisher gab es heute keinen geglückten Fall. Die Polizei hofft, dass die Betrüger weiterhin keinen Erfolg haben werden und rät zur Vorsicht und Prävention:

  • Skeptisch bleiben, wenn per Telefon oder per WhatsApp Geld gefordert wird. Noch dazu, wenn Kontaktdaten und Kontodaten nicht zu den eigentlichen Angehörigen gehören.
  • Die echten Angehörigen selbst anrufen (auch selbst Telefonnummer wählen!) und fragen, ob diejenigen wirklich in Not sind und Geld brauchen.
  • Bedenken: Es gibt keine Kaution / kein Freikaufen in Deutschland. Im Zweifel: Echtes Polizeirevier anrufen.
  • Bei weiteren Zweifeln: Mit dem eigenen Telefon die Polizei anrufen unter 110.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern oder auch älteren Nachbarn regelmäßig über Betrugsmaschen.

Ampel wird grün, Auto fährt an – dann fährt 87-Jähriger auf: Drei Menschen in Kliniken

Barth (ots). Heute Morgen gegen 08.50 Uhr ist es in Barth an der Kreuzung Höhe Barthestraße zu einem Unfall gekommen. Nach derzeitiger polizeilicher Kenntnis waren ein 87-jähriger Mann und seine 86-jährige Beifahrerin aus Richtung Zingst kommend in Richtung Innenstadt unterwegs als sie auf ein Auto auffuhren, das gerade im Begriff war, bei grün gewordener Ampel anzufahren. Die beiden Senioren sowie auch die Fahrerin des anderen beteiligten PKW – eine 48-jährige Frau – wurden vor Ort durch mehrere eingesetzte Rettungswagen behandelt und kamen alle vorsorglich mit zur weiteren Untersuchung in Kliniken. Das Auto des mutmaßlichen Unfallverursachers wurde abgeschleppt, das andere Auto blieb fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Frau sieht offenbar alkoholisierten Mann ins Auto steigen und ruft Polizei – 0,89 Promille

Grimmen (ots). Gestern Mittag ist einer Frau in Grimmen ein Mann aufgefallen, der offenbar alkoholisiert in sein Auto stieg und damit losfahren wollte. Sie entschied sich, die Polizei zu rufen, um ihren Verdacht, dass er unter Alkoholeinfluss Auto fahren könnte, mitzuteilen. Am Ende bestätigte sich die Vermutung: Die Beamten des Reviers Grimmen konnten den 72-jährigen Mann im Stadtgebiet antreffen und kontrollieren. Seine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,89 Promille. Die weitere Fahrt an dem Tag mit dem Auto wurde ihm untersagt.

Rügen-Zubringer dicht: Lkw rutscht in Graben – B96 bis zum Nachmittag voll gesperrt

Stralsund/B96 (ots). Aktuell ist die B96 zwischen der Anschlussstelle Miltzow in Richtung der Autobahn nach einem LKW-Unfall vollgesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis in den Nachmittag andauern. Der LKW-Fahrer ist aus bislang ungeklärter Ursache gegen 10.00 Uhr von der Straße in einen Graben gerutscht. Der 29-jährige polnische LKW-Fahrer war zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme unverletzt. Da aus dem LKW auch Betriebsstoffe auslaufen, muss die Fahrbahn entsprechend gereinigt werden. Der Schaden wird aktuell auf 12.000 Euro geschätzt.

Hyundai kracht in Leitplanke und überschlägt sich – 63.000 Euro Schaden

Barth (ots). Am 08.09.26 kam es gegen 23:40 Uhr auf der Landstraße 21 zwischen den Ortschaften Obermützkow und Jakobsdorf zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 44-jähriger Kraftfahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen kam aus der Fahrtrichtung Jakobsdorf kurz hinter der Ortschaft Nienhagen aus bisher ungeklärter Ursache erst nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der angrenzenden Leitplanke, welche dadurch beschädigt wurde. In der weiteren Folge fuhr das Fahrzeug über die Fahrbahn, kam nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich im Straßengraben. Der PKW Hyundai kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Kraftfahrer verletzte sich dabei leicht. Er konnte sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Er kam mit einem RTW in ein Krankenhaus. Die Freiwillige Feuerwehr Niepars kam zum Einsatz. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 63.000 Euro.

Ausgerechnet Polizeirevier beschmiert – 19-Jähriger muss seinen „Tag“ selbst wieder wegwischen

Stralsund (ots). Am 08.09.2026 gegen 21:25 Uhr bemerkten zwei Polizeivollzugsbeamtinnen des Polizeihauptreviers Stralsund, welche im Gebäude ihren Dienst verrichteten, dass sich mindestens eine Person sehr dicht am vorderen Teil des Gebäudes befand und dann langsam an diesem entlang ging. Eine weitere Person stand etwas abseits.

Beide Beamtinnen gingen nun vor das Gebäude um nachzuschauen, warum sich dort Personen aufhielten. Hier konnte im Vorbeigehen schon erkannt werden, dass eine Fensterscheibe des Gebäudes beschmiert wurde und sich insgesamt drei Personen entfernt hatten. Diese befanden sich bereits auf der anderen Straßenseite, ca. 100 Meter entfernt, und gingen weiter fußläufig in Richtung Bahnhof.

Die Personen konnten im Zuge der fußläufigen Nacheile auf Höhe der Barther Straße 13 gestoppt werden. Bei diesen handelte es sich um zwei männliche Heranwachsende im Alter von 18 und 19 Jahren und eine weibliche 14-jährige Jugendliche (alle deutsche Staatsangehörige), welche alle aus Stralsund kommen. Im weiteren Verlauf konnte bekannt gemacht werden, dass der bereits mehrfach polizeilich bekannte 19-Jährige einen „Tag“ mittels Eddingstift auf ein Fenster des Polizeihauptreviers Stralsund zeichnete. Der Edding wurde freiwillig herausgegeben und die Schmiererei durch den Beschuldigten wieder abgewischt. Im Anschluss der vor Ort geführten polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer nach Hause entlassen und die 14-Jährige ihrer Betreuerin übergeben. Gegen den 19-Jährigen wurde eine Anzeige aufgenommen und die Kriminalpolizei wird die weiteren Ermittlungen führen.

Drei Menschen in Wohnung, als Feuer ausbricht – 46-Jähriger kommt ins Krankenhaus

Grimmen (ots). Am 05.09.2026 wurde die Polizei gegen 15:10 Uhr über einen Wohnungsbrand in der Leningrader Straße in Grimmen informiert. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs befanden sich drei Personen in der Wohnung. Nach bisherigen Erkenntnissen brach der Brand aus bislang ungeklärter Ursache in einem Zimmer in der Wohnung aus. Ein 46-jähriger Mann wurde dabei verletzt und musste zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die alarmierte Feuerwehr Grimmen konnte den Brand nach ungefähr einer halben Stunde vollständig löschen. Nach Abschluss der Arbeiten durch die Feuerwehr konnten die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 6.000 Euro geschätzt. Die genaue Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz. Ein Brandursachenermittler wurde angefordert.

Beim Linksabbiegen Motorrad übersehen – 38-Jähriger schwer verletzt, Rettungshubschrauber im Einsatz

Grimmen (ots). Am 07.09.2026 kam es gegen 11:33 Uhr in Poggendorf an der Kreuzung B194/L26 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Krad. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollte die 38-jährige Fahrzeugführerin des Pkw aus Richtung Demmin kommend nach links auf die L26 in Richtung Rakow abbiegen. Dabei übersah sie den entgegenkommenden 38-jährigen deutschen Kradfahrer, der auf der B194 aus Richtung Grimmen in Richtung Demmin fahren wollte und es kam zur Kollision.

Der Kradfahrer verletzte sich dabei schwer – jedoch nicht lebensbedrohlich – und wurde mittels eines Rettungshubschraubers in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht. Die Fahrzeugführerin des Pkw sowie die weiteren drei Insassen blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch einen eingesetzten Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 EUR. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der beiden Fahrzeuge kam es zu Einschränkungen des Verkehrsflusses im Kreuzungsbereich, der Verkehr konnte jedoch weitestgehend halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Feuer in Mehrfamilienhaus in Göhren – 45.000 Euro Schaden, Kripo ermittelt

Sassnitz (ots). Am 05.09.2026 gegen 08:20 Uhr wurde der Polizei der Brand eines Mehrfamilienhauses in Göhren gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Polizei war das Feuer bereits durch Kräfte der freiwilligen Feuerwehr gelöscht. Der Brand ist im 1. Obergeschoss in einem Raum ausgebrochen und hat den Fussboden, die Decke und noch im Raum befindliches altes Mobiliar beschädigt. Personen sowie angrenzende Gebäude waren zu keiner Zeit gefährdet. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von ca. 45.000 EUR. Ob das Gebäude noch bewohnt wird und was ursächlich für den Brand sein könnte, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Personen, die verdächtige Beobachtungen im angegebenen Tatzeitraum im Bereich der Thießower Straße gemacht haben oder sachdienliche Hinweise zu Tat oder Tätern geben können, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, das digitale Polizeirevier der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Transporter erfasst zehnjährigen Radfahrer in Grimmen – Fahrer flüchtet vom Unfallort

Grimmen (ots). Bereits am Freitag, dem 21. August 2026, kam es um 07:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Gewerbegebiet „Zum Rauhen Berg“ in Grimmen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren zwei Kinder mit ihren Fahrrädern den Radweg aus Richtung Ampelkreuzung, Shell-Tankstelle in Richtung Gewerbegebiet „Zum Rauhen Berg“. Sie wollten anschließend die dortige Querungshilfe nutzen, um weiter in Richtung eines Baustoffhandels zu fahren. Zur gleichen Zeit soll ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit einem Transporter diese Straße aus Richtung der Ampelkreuzung, Bundesstraße 194 befahren haben. Im Bereich der Querungshilfe kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Transporter und dem Fahrrad eines zehnjährigen Kindes.

Das Kind wurde durch den Zusammenstoß verletzt, zudem entstand Sachschaden am Fahrrad. Der bislang unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen weißen VW-Transporter, mit schwarzer Aufschrift an den Seiten, gehandelt haben. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum beteiligten Fahrzeug machen können, sich beim Polizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 038326570, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Tatverdächtiger kehrt zum Gutshaus zurück – doch die Polizei wartet dort bereits auf ihn

Grimmen (ots). Am Mittwoch, dem 2. September 2026, gegen 18:00 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einem möglichen Einbruch in ein leerstehendes Gutshaus im Bereich Grimmen. Zwei Zeugen im Alter von 40 und 44 Jahren beobachteten zuvor zwei offenbar männliche Personen, die den Rahmen eines Kleinkraftrades in einen Transporter luden. Die Zeugen sprachen die beiden Männer an und stellten im Anschluss an dem leerstehenden Gutshaus eine offenstehende Kellertür fest.

Die beiden Tatverdächtigen entfernten sich zunächst vom Ort. Zu einem späteren Zeitpunkt kehrte einer der Männer mit dem Transporter zurück. Polizeibeamte erwarteten ihn bereits vor Ort und stellten bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeuges den zuvor von den Zeugen beobachteten Rahmen eines Kleinkraftrades fest.

An dem leerstehenden Gutshaus entstand nach derzeitigen Erkenntnissen kein Sachschaden. Der entstandene Schaden wird gegenwärtig auf etwa 100 Euro geschätzt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 22-jährigen Mann. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls aufgenommen. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei den beiden aufmerksamen Zeugen für ihr umsichtiges Handeln und ihre Hinweise, die dazu beitrugen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln.

Insel Rügen: Mehrere Hundert Euro für Sex bezahlt – Frau verschwindet mit dem Geld, Kripo ermittelt

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 02. September 2026, wurde die Polizei gegen 20:00 Uhr auf Rügen über einen Vorfall im Zusammenhang mit einer sexuellen Dienstleistung informiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein Mann am selben Tag über eine entsprechende Dienstleistung mit einer Frau ein Treffen vereinbart haben. Dafür sei ein mittlerer dreistelliger Betrag vereinbart worden. Die Frau erschien anschließend am vereinbarten Treffpunkt in Begleitung von zwei männlichen Personen. Der Geldbetrag sei daraufhin übergeben worden.

Im weiteren Verlauf begab sich der Mann gemeinsam mit der Frau in ein Haus. Zu der sexuellen Handlung sei es jedoch nicht gekommen. Die Frau habe sich stattdessen entfernt. Als der Mann anschließend ein Foto eines Fahrzeugkennzeichens gefertigt habe, sei er nach eigenen Angaben von den drei Personen aufgefordert worden, keine Fotos aufzunehmen und das bereits gefertigte Bild zu löschen. Anschließend hätten sich alle drei Personen vom Tatort entfernt.

Nach Angaben des Geschädigten seien ihm zudem Betäubungsmittel sowie Medikamente zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit angeboten worden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betruges und der Nötigung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Einbruch in Hohendorf – Drohne und Gefahrgutzug im Einsatz, Säureverdacht bestätigt sich nicht

Hohendorf (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 2. September 2026, wurde die Polizei gegen 12:00 Uhr über den Verdacht des Einbruchs in ein Wohn- und Geschäftshaus in Hohendorf bei Groß Mohrdorf informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum vom 26. August 2026, gegen 16:20 Uhr, bis zum 2. September 2026, gegen 11:30 Uhr, unberechtigt Zutritt zu den Räumlichkeiten des Hauses.

Zur Spurensuche und -sicherung kam der Kriminaldauerdienst zum Einsatz. Im Zuge dessen wurde auch eine Drohne eingesetzt. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen bestand zwischenzeitlich der Verdacht, dass eine unbekannte Säure oder Base ausgetreten sein könnte. Daraufhin kam der Gefahrgutzug der Feuerwehr zum Einsatz. Der Verdacht bestätigte sich im weiteren Verlauf jedoch nicht. Verletzte Personen gab es nicht. Zur genauen Stehl- und Sachschadensumme können derzeit keine Angaben gemacht werden. Alle weiteren Umstände sind aktuell Gegenstand der Ermittlungen.