Ehrung für zivilcouragiertes Handeln

Stralsund (ots). Auch in diesem Jahr ehrte der Leiter der Polizeiinspektion Stralsund Dr. Michael Peters gemeinsam mit dem Kommunalen Präventionsrat des Landkreises Vorpommern-Rügen und anderen Unterstützern in der Vorweihnachtszeit Bürgerinnen und Bürger für ihr zivilcouragiertes Handeln.

Die Ehrungsveranstaltungen konnten wie 2020 pandemiebedingt nicht in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Stralsund stattfinden. Erneut wurde das vorbildliche Handeln von drei Jugendlichen und sieben Erwachsenen auf anderen Wegen gewürdigt. Für diese zehn Menschen ging Anfang dieser Woche ein besonderer Brief auf Reisen. Stellvertretend für all die stillen Helden des Alltags erhielten die Bürgerinnen und Bürger, die alle im Landkreis Vorpommern wohnen, ein persönliches Dankesschreiben zusammen mit einer Urkunde und einer Gedenkmedaille des Landkreises Vorpommern-Rügen. Beispielgebend war unter anderem:

Am 02.04.2021 beobachteten zwei Mädchen im Alter von 12 und 13 Jahren, wie jemand im Außenbereich eines Supermarktes in Barth Etwas entwendete und dann mit dem Fahrrad abtransportierte. Die Mädchen verständigten die Polizei und beschrieben den flüchtigen Täter. Dank der guten Personenbeschreibung konnte der Täter kurz darauf gestellt werden. So trugen die Mädchen maßgeblich dazu bei, dass diese Straftat aufgeklärt werden konnte.

Im August 2021 entwendeten vier Heranwachsende im Alter von 18 bis 20 Jahren in den frühen Morgenstunden in Velgast Backwaren aus einem Lieferfahrzeug und flüchteten anschließend. Bei der Suche nach den Tatverdächtigen unterstützte ein 31-jähriger die Polizei, indem er einen Tatverdächtigen stoppte und ihn bis zum Eintreffen der Beamten festhielt.

Am 11.10.2021 befuhr am Nachmittag ein PKW die Bundesstraße 194 bei Grimmen in starken Schlangenlinien und geriet teilweise in den Gegenverkehr. Ein 41-Jähriger entschloss sich, das Fahrzeug zu überholen und es anschließend anzuhalten. Der 41-Jährige nahm die Fahrzeugschlüssel an sich und verständigte die Polizei. Der Fahrzeugführer stand mit mehr als drei Promille unter erheblichem Alkoholeinfluss.

Anfang November sah ein 35-Jähriger in den Abendstunden in Kummerow einen fahrenden Traktor älteren Modells. Er erkannte, dass es sich beim Fahrzeugführer nicht um den Eigentümer handelte und ging der Sache nach. Nachdem er die Polizei informiert hatte folgte er dem Traktor, der in Richtung eines Waldes fuhr. Mit Hilfe seines Nachtsichtgeräts konnte der 35-Jährige den Tatverdächtigen gemeinsam mit den mittlerweile eingetroffenen Polizeibeamten im Wald feststellen. So trug er maßgeblich zur Aufklärung dieser Straftat bei.

Dr. Michael Peters sprach all diesen Menschen gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen Dr. Stefan Kerth den persönlichen Dank, Anerkennung und Wertschätzung für ihr besonders lobenswertes Handeln aus. Durch die zusätzliche Auszeichnung mit einer Gedenkmedaille des Kommunalen Präventionsrates des Landkreises Vorpommern-Rügen sowie einer Urkunde erhielt die Danksagung auch symbolischen Charakter. „Die Bürgerinnen und Bürger unterstützten uns auch in diesem Jahr mehrfach und trugen so zum Erfolg polizeilicher Maßnahmen bei. Ich bin sehr froh, dass sie hingeschaut und nicht weggeschaut haben. Sie sind damit ein Vorbild für andere.“, so Dr. Michael Peters bei seinem Rückblick auf das Jahr 2021.

Schwerer Verkehrsunfall bei Stralsund

Stralsund (ots). Am 20.12.2021 ereignete sich in der Nähe von Stralsund ein Verkehrsunfall, bei dem eine Frau schwere Verletzungen erlitt. Ein 36-jähriger Mann befuhr gegen 14:30 Uhr mit seinem PKW Mercedes-Benz die Verbindungsstraße aus Klein Kordshagen kommend in Richtung Stralsund. In einer Linkskurve kam es aus bislang unbekannter Ursache zum frontalen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden PKW Ford. Während der 36-jährige Stralsunder unverletzt blieb, erlitt die 59-jährige deutsche Ford-Fahrerin aus der Gemeinde Prohn schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus nach Greifswald. Beide Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und wurden eigenverantwortlich durch die Eigentümer geborgen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.

Versammlungsgeschehen im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Anlässlich von vier bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeter Versammlungen führten mehrere Polizei(haupt)reviere am 20.12.2021 Polizeieinsätze durch. Dabei wurden die Einsatzkräfte von Beamten des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV unterstützt.

In Stralsund war für die Zeit von 18:00 bis 21:00 Uhr ein Aufzug mit dem Thema „Gerechtigkeit für den Weihnachtsmann“ mit bis zu 200 Teilnehmern angemeldet. Gegen 18:10 Uhr setzten sich etwa 220 Teilnehmer an der Fährbrücke in Bewegung. Nach einem Marsch durch die Stralsunder Altstadt kehrten die Teilnehmer gegen 18:35 Uhr zum Ausgangspunkt zurück. Gegen 18:50 Uhr sollte aufgrund eines Auflagenverstoßes die Identität einer Person festgestellt werden, die sich als Weihnachtsmann verkleidet hatte. Wie sich herausstellte, handelte es sich um den gleichen 47-Jährigen, der bereits am 13.12.2021 in Stralsund in Erscheinung trat. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Etwa 19:20 Uhr wurde die Versammlung ohne weitere nennenswerte Vorkommnisse beendet.

Gleich zwei Versammlungsanmeldungen gab es für Ribnitz-Damgarten. Auf dem Marktplatz in Ribnitz kam es zu zwei stationären Kundgebungen, die jeweils gegen 18:00 Uhr begannen und an denen sich insgesamt etwa 230 Personen beteiligten. Gegen 19:00 Uhr wurde beide Versammlungen beendet. Aus polizeilicher Sicht kam es hier während der Kundgebungen zu keinen besonderen Vorkommnissen oder Störungen. Erst im Nachgang trat eine Gruppe von mehreren Personen in Erscheinung. Letztlich wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen einen 36-jährigen alkoholisierten Mann eingeleitet. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 1,41 Promille.

In Bergen auf Rügen wurde für die Zeit von 18:00 bis 20:00 Uhr ein Aufzug mit rund 50 Teilnehmern bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Gegen 17:30 Uhr stellten die Einsatzkräfte im Stadtgebiet etwa 80 Personen fest, die mit Kerzen vom Markt in Richtung Bahnhofstraße gingen. Es handelte sich um eine nicht angemeldete Versammlung. Um die Identität der Teilnehmer festzustellen wurde der Aufzug in der Bahnhofstraße gestoppt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein. Darüber hinaus leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen 28 Versammlungsteilnehmer ein. Der angemeldete Aufzug setzte sich gegen 18:30 Uhr mit etwa 300 Teilnehmern in Bewegung. Vom Markt beginnend führte der Aufzug über die Bahnhofstraße, die Ringstraße, die Stralsunder Straße und die Dammstraße zurück zum Markt. Nach einigen Redebeiträgen endete die Versammlung, welche störungsfrei verlief, um 19:40 Uhr.

Während des Versammlungsgeschehens kam es sowohl in Stralsund als auch in Ribnitz-Damgarten und Bergen auf Rügen zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen.

Mehrere Container in Stralsund beschädigt

Stralsund (ots) – Am Abend des 15.12.2021 wurden in Stralsund im Stadtteil Franken Mitte mehrere Container auf einem Stellplatz beschädigt. Nach jetzigem Ermittlungsstand wurden im Gasometerweg in der Zeit von 18:00 bis 18:30 Uhr drei Container durch derzeit unbekannte Täter aufgebrochen und einer davon in Brand gesetzt. Die Stralsunder Berufsfeuerwehr konnte den Brand löschen. Der Sachschaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Beobachtungen zu den Taten oder dem/den Täter(n) gemacht haben, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Ergebnisse der Auftaktkontrollen Fahren.Ankommen.LEBEN!

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg bereits berichtete, fanden am 01.12.2021 die Auftaktkontrollen zur landesweiten Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern statt. Auch im Landkreis Vorpommern-Rügen wurde die Verkehrstüchtigkeit diverser Fahrzeugführer überprüft und dabei mehrere Verstöße festgestellt.

Am 01.12.2021 gegen 13:00 Uhr stoppten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen in Bergen auf Rügen in der Stralsunder Chaussee einen PKW VW. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 29-jährige Fahrerin aus Binz nicht mehr im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Diese musste sie abgeben, nachdem sie im März diesen Jahres unter Betäubungsmittel- und Alkoholeinfluss Auto fuhr. Auch bei der gestrigen Kontrolle zeigte ein Drogenvortest ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe. Ein Arzt entnahm der Frau eine Blutprobe. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Etwa eine Stunde später wurde in der Stralsunder Altstadt ein PKW VW angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle bemerkten die Polizeibeamten bei der 41-jährigen Fahrzeugführerin von der Insel Rügen Anzeichen, die einen zeitnahen Betäubungsmittelkonsum vermuten ließen. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis. Auch der 41-Jährigen wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen.

Gegen 17:15 Uhr stoppten die Beamten im Heinrich-Heine-Ring in Stralsund einen PKW Hyundai. Während der Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten in der Atemluft des 56-jährigen Fahrzeugführers Alkoholgeruch. Eine Atemalkoholmessung bei dem Stralsunder ergab einen Wert von 0,62 Promille.

Am gestrigen 02.12.2021 gegen 9:45 Uhr bemerkten Beamte vom Polizeirevier Barth im Gegenverkehr einen Transporter, welcher mittels eines Anhängers einen Bagger transportierte. Der Bagger war augenscheinlich nicht ordnungsgemäß gesichert, weswegen der 36-jährige Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Während der Kontrolle fiel den Beamten ein starker Alkoholgeruch bei dem aus der Region stammenden Fahrzeugführer auf. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,57 Promille. Eine gerichtsverwertbare Atemalkoholmessung verweigerte er, weswegen im Anschluss zum Zwecke der Beweissicherung eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt durchgeführt werden musste, dessen Ergebnis noch aussteht. Den Verkehrsteilnehmer erwartet bei einem Blutalkoholwert von mehr als 0,5 Promille eine Geldbuße von mindestens
500 Euro, ein Monat Fahrverbot und mindestens zwei Punkte im Fahreignungsregister.

In der Straße der DSF in Bergen auf Rügen wurde am 02.12.2021 gegen 17:00 Uhr ein PKW Audi einer Verkehrskontrolle unterzogen. Der 38-jährige Fahrzeugführer stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Auch hier entnahm ein Arzt dem PKW-Fahrer eine Blutprobe.

Allen Verkehrsteilnehmern wurde die Weiterfahrt untersagt und die örtlich zuständigen Führerscheinstellen wurden durch die Polizei über die Vorfälle in Kenntnis gesetzt. Darüber hinaus leiteten die Polizeibeamten Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Alkoholeinfluss bzw. dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein.

Sturmtief Daniel sorgte für mehrere Verkehrsunfälle

Stralsund/Ribnitz-Damgarten/Niepars (ots). Seit dem Abend des 01.12.2021 mussten die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Stralsund zu mehreren sturmbedingten Einsätzen ausrücken.

Am gestrigen 01.12.2021 wurde die Ribnitzer Polizei gegen 22:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen. In der Ortslage Ahrenshagen war ein Baum auf die Hauptstraße gekippt und erstreckte sich über die halbe Fahrbahn. Ein 35-jähriger Fahrer eines Pkw Mercedes befuhr die Landesstraße 22 aus Richtung Plummendorf kommend in Richtung Semlow. Zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge konnten der Baumkrone noch ausweichen, er selbst streifte die Äste jedoch mit seinem Pkw beim Vorbeifahren. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.

Am 02.12.2012 wurde der Polizei gegen 4:45 Uhr ein umgestürzter Baum auf der Landesstraße 21 (Höhe Dierhagen Ost) gemeldet. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Dierhagen konnten den Baum beseitigen, bevor es zu Unfällen kam. Nur wenige Minuten später stellten die Ribnitzer Polizeibeamten einen weiteren umgestürzten Baum zwischen der L21 und Körkwitz Dorf fest. Sie sicherten die Gefahrenstelle bis zur Beseitigung durch die Freiwillige Feuerwehr aus Ribnitz-Damgarten ab.

Etwa eine Stunde später gegen 5:40 Uhr musste ein 38-Jähriger mit seinem Pkw Dacia in Kummerow im Tunnelweg einem umgestürzten Baum ausweichen. Dadurch kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr mit seinem Pkw durch einen Gartenzaun und kam an einem Gartenhaus zum Stehen. Der 38-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt. Neben Barther Polizeibeamten war auch die Freiwillige Feuerwehr aus Niepars zur Beseitigung des Baumes und ein Abschleppunternehmen zur Bergung des Fahrzeuges im Einsatz.

Gegen 7:15 Uhr fuhr eine 52-jährige Radfahrerin nach ersten Erkenntnissen mit ihrem E-Bike auf dem Stralsunder Jungfernstieg gegen einen umgestürzten Mast und kam dadurch zu Fall. Die 52-Jährige verletzte sich dabei leicht und wurde mit einem Krankenwagen ins Klinikum gefahren.

Jugendliche Randaliererin dank Zeugenhinweisen gestellt

Stralsund (ots). Das couragierte Handeln einer 32-jährigen Stralsunderin und ihres 33-jährigen Freundes hat dazu beigetragen, eine Tatverdächtige nach Sachbeschädigungen an mehreren Fahrzeugen in Stralsund zu ermitteln. Am Morgen des 28.11.2021 gegen 00:15 Uhr teilte die 32-Jährige der Polizei mit, dass drei Personen durch die Mühlenstraße ziehen und eine von ihnen offensichtlich gegen die Seitenspiegel von parkenden Fahrzeugen tritt. Ihr Freund eilte der Gruppe hinterher. Dadurch gelang es der Polizei nur kurze Zeit später, die drei Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren im Nahbereich festzustellen. Diese stritten die Vorwürfe gegenüber den Polizisten ab. Die Hinweisgeberin konnte jedoch eine gute Personenbeschreibung abgeben, welche auf eine der Jugendlichen zutraf. Somit erhärtete sich der Verdacht gegen eine 17-jährige Stralsunderin, gegen die Seitenspiegel von zehn Fahrzeugen, die in der Mühlenstraße parkten, getreten zu haben. Die Polizeibeamten konnten letztendlich an vier Fahrzeugen Beschädigungen feststellen. Der Gesamtschaden wird derzeit auf rund 800 Euro geschätzt. Die 17-Jährige hatte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme einen Atemalkoholwert von 1,08 Promille. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen.

Zeugenaufruf nach Verdacht des unerlaubten Entfernens vom Unfallort

Stralsund (ots). Bereits am 04.11.2021 kam es gegen 17.00 Uhr in Stralsund in der Mühlgrabenstraße auf Höhe der Hausnummer 19 (in Richtung Vogelsangstraße) zu einem Zusammenstoß eines Linienbusses des Nahverkehrs mit einem parkenden PKW Hyundai. Der Fahrer des Busses hat die Unfallstelle nach derzeitigem Ermittlungsstand unerlaubt verlassen. Gesucht werden Zeugen – insbesondere Fahrgäste – die etwas zum Unfallhergang sagen können. Hinweise nehmen die Kriminalpolizei während der Tageszeit unter der Telefonnummer 03831/2830244, das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900 oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Betrügerische E-Mail an Firma zieht Schaden im fünfstelligen Bereich nach sich

Stralsund (ots). Nach wie vor sind Betrüger auf vielen Plattformen im Internet aktiv und nutzen dabei verschiedene Maschen. Am 24.11.2021 hatten bislang Unbekannte mal wieder Erfolg und gelangten an einen hohen Geldbetrag. Nach derzeitigem Kenntnisstand erhielt die Lohn- und Finanzbuchhalterin einer größeren Stralsunder Firma gegen 8:00 Uhr eine E-Mail, in der die vermeintliche Geschäftsführerin der Firma sie aufforderte eine fünfstellige Summe im mittleren Bereich auf ein deutsches Konto zu überweisen. Dem kam sie nach und wies das Geld an. Einer Bankmitarbeiterin kam diese Überweisung seltsam vor, sodass sie Kontakt zur Geschäftsführerin der Firma aufnahm. Nun stellte sich heraus, dass die E-Mail gar nicht von ihr an die Lohn- und Finanzbuchhalterin geschickt wurde und die Firma somit Opfer eines Betruges geworden ist. Vermutlich fand der Täter die erforderlichen Informationen zur Begehung seiner Tat auf der Website der geschädigten Firma. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Krankenhaus meldet gesuchten Motorradfahrer

Stralsund / Grimmen (ots). Am gestrigen Mittwoch erhielt die Polizei in Grimmen von der Klinik in Bartmannshagen den Hinweis, dass sich ein seit Anfang der Woche gesuchter Motorradfahrer zur Behandlung in die Notaufnahme begeben hat. Der 31-jährige Stralsunder ist am Montag (22.11.21), gegen 19:00 Uhr, auf der Hauptstraße in Groß Kedingshagen mit seinem Suzuki Motorrad verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen stürzte er, nachdem er zwei Bordsteine touchierte und dadurch ins Schlingern kam. Nach dem Sturz geriet sein Motorrad in Brand. Eine Zeugin informierte die Polizei über den Unfall. Neben der Polizei begaben sich auch Rettungskräfte und die Feuerwehr zur Unfallstelle. Die Feuerwehr aus Stralsund konnte das brennende Motorrad löschen. Die Rettungskräfte kümmerten sich derweil um den verunglückten deutschen Fahrer. Als sie ihn zur Untersuchung und Behandlung in den Rettungswagen bringen wollten, äußerte er keine Polizei vor Ort haben zu wollen, da er keinen Führerschein habe und per Haftbefehl gesucht wird. Im selben Atemzug ergriff er die Flucht. Die Rettungskräfte nahmen die Verfolgung auf, konnten den Flüchtigen aber nach kurzer Verfolgung nicht mehr ausfindig machen. Laut Einschätzung der Rettungskräfte war sein Verletzungsgrad ungewiss.

Zur Suche des 31-Jährigen kamen neben den eingesetzten Polizeibeamten Unterstützungskräfte aus den benachbarten Polizeirevieren, ein Rettungshubschrauber, die Rettungshundestaffel und eine Drohne der Feuerwehr mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Er konnte jedoch nicht aufgefunden werden. Aufgrund seiner Verletzungen wurden umliegende Krankenhäuser von der Polizei über den Vorfall informiert. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich nicht nur heraus, dass der Gesuchte nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war, sondern auch, dass das Motorrad nicht zugelassen war und sich ein falsches Kennzeichen daran befand. Das Motorrad wurde von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Stralsund wurde der 31-Jährige am gestrigen Tage verhaftet und in die Justizvollzugsanstalt nach Stralsund gefahren, wo er nun seine sechsmonatige Haftstrafe antreten muss. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum Sachverhalt vom 22.11.2021 dauern noch an.

Unseriöse Spendensammler auf Parkplätzen vor Supermärkten

Ribnitz-Damgarten/Barth (ots). Am 24.11.2021 meldeten Hinweisgeber der Polizei in Ribnitz-Damgarten und in Barth, dass vor Supermärkten vermeintlich unseriöse Spendensammler unterwegs seien. Gegen 10:45 Uhr erhielt das Polizeirevier in Ribnitz-Damgarten den Hinweis, dass vor einem Supermarkt in der Herderstraße ein Mann mit einem Klemmbrett steht und vorgibt Spenden für eine Taubstummenorganisation zu sammeln. Als der Hinweisgeber ihm fünf Euro übergeben wollte, soll der Mann ungehalten reagiert und ihn auf die Mindestsumme in Höhe von 20 Euro hingewiesen haben. Durch dieses Verhalten habe der Hinweisgeber Abstand zu seinem Vorhaben der Spende genommen und die Polizei kontaktiert. Der Mann sei dann mit zwei weiteren Männern in einen silberfarbenen Pkw VW Passat mit Essener Kennzeichen gestiegen und in Richtung Saal gefahren. In der Spendenliste sollen bereits sechs Personen eingetragen gewesen sein. Ob es sich hierbei um wahre oder gefälschte Angaben gehandelt hat, kann derzeit nicht gesagt werden.

Die Männer wurden folgendermaßen beschrieben: ca. 20 Jahre, schlank, südländisches Aussehen, schwarze Kleidung, Kapuze, eine Person trug einen Oberlippenbart.

Kurze Zeit später, gegen 11:30 Uhr, kam es zu einem ähnlichen Sachverhalt im Bereich Barth. Auch hier sollen drei männliche Personen im Gewerbegebiet Am Mastweg auf einem Supermarktparkplatz gebettelt haben. In beiden Fällen konnte die Polizei weder die Personen, noch das Fahrzeug im Nahbereich feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen und bittet nun weitere Geschädigte oder Zeugen, die am 24.11.2021 zum vorgetäuschten Zweck Spenden überreicht haben oder sonstige Hinweise geben können, sich bei der Polizei in Ribnitz-Damgarten, unter der Telefonnummer 03821/8750 zu melden.

Die Polizeiinspektion Stralsund warnt vor unseriösen Spendensammlungen.

Zeugenaufruf nach räuberischer Erpressung in Stralsund

Stralsund (ots). Am Mittwoch, den 24.11.2021 gegen 8:00 Uhr kam es in Stralsund Grünhufe zu einem Überfall auf ein Geschäft. Nach ersten Erkenntnissen betrat ein Unbekannter einen Lotto-, Tabak- und Zeitschriften-Laden. Zu diesem Zeitpunkt befand sich lediglich eine Angestellte in den Räumlichkeiten. Der Unbekannte forderte die Angestellte auf, Bargeld herauszugeben. Anschließend verlangte er unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Zigaretten. Die Angestellte übergab dem Täter mehrere Zigarettenschachteln. Danach flüchtete der Mann zu Fuß in unbekannte Richtung. Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen der Polizei konnte der Täter bisher nicht gefasst werden. Er wird wie folgt beschrieben:

  • 50-60 Jahre alt,
  • 180 bis 190 cm groß,
  • sehr faltiges Gesicht im Bereich Augen/Stirn,
  • normale Statur,
  • Bekleidung: dunkle Regenjacke mit Kapuze, dunkle lange Hose sowie dunkelblauer Rucksack mit roten Streifen an der Seite.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen, u.a. wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung, übernommen und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund (03831/28900), bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Räuberischer Diebstahl im Supermarkt

Stralsund (ots). Am vergangenen Freitag kam es nach bisherigen Erkenntnissen gegen 17:00 Uhr zu einem räuberischen Diebstahl in einem Stralsunder Supermarkt. Ein 38-jähriger Tatverdächtiger soll nach jetzigem Ermittlungsstand den Einkaufmarkt im Lindencenter mit einer Flasche Schnaps verlassen haben, ohne diese zu bezahlen. Zuvor soll er eine Mitarbeiterin weggeschubst haben, die versucht hat, ihn von dem Vorhaben abzuhalten. Während der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der Stralsunder bereits eine Stunde zuvor eine Lichterkette aus einem anderen Geschäft im Lindencenter entwendet haben soll. Laut Zeugenaussagen soll der 38-Jährige bei den Taten stark alkoholisiert gewesen sein. Der Stralsunder konnte anhand einer Videoaufzeichnung namentlich bekannt gemacht, jedoch trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen durch die Polizei im Nachgang nicht angetroffen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den 38-Jährigen aufgenommen.

Mehrere Kupferkabel von Baustelle entwendet

Stralsund (ots). In den vergangenen drei Wochen kam es in Stralsund nach bisherigen Erkenntnissen zu zwei Diebstahlshandlungen von Kupferkabeln von derselben Baustelle. Am 17.11.2021 erhielt die Polizei den Hinweis, dass von der Baustelle am Strandbad in der Zeit vom 16.11.2021 (13:00 Uhr) bis zum 17.11.2021 (8:00 Uhr) circa 20 Meter Starkstromkabel entwendet wurden. Bereits vor einer Woche meldete ein Hinweisgeber den Diebstahl von Kupferleitungen aus einem circa 250 Meter langem Starkstromkabel von der gleichen Baustelle. Die Tat soll sich in den zwei zurückliegenden Wochen, zwischen dem 27.10.2021, 18:00 Uhr und dem 11.11.2021, 11:00 Uhr ereignet haben. Der betroffenen Firma ist nach bisherigen Erkenntnissen ein Gesamtschaden von circa 3.000 Euro entstanden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Beobachtungen zu den Taten oder dem/den Täter/n gemacht haben, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Polizeibeamte der besonderen Verkehrsüberwachung im Einsatz

Stralsund (ots). Am 10.11.2021 führten Beamte der besonderen Verkehrsüberwachung vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen Verkehrskontrollen auf dem Parkplatz Karniner Wald an der Bundesstraße 105, zwischen Stralsund und Ribnitz-Damgarten, durch. Um 8:00 Uhr begann die Kontrolle. Schwerpunkt bildeten unter anderem die Bereiche Geschwindigkeit, Ladungssicherung, zulässiges Gesamtgewicht sowie die Lenk- und Ruhezeiten. Um diese Schwerpunkte vor Ort kontrollieren zu können, kamen einige technische Hilfsmittel, unter anderem eine Geschwindigkeitsmessanlage und eine Radlastwaage, zum Einsatz. Die acht speziell geschulten Polizeibeamten kontrollierten innerhalb der angesetzten vier Stunden 30 Fahrzeuge. Neben Lastkraftwagen wurden auch Transporter und Wohnmobile genaustens unter die Lupe genommen, denn auch Wohnmobile sind in der Vergangenheit immer wieder durch das Überschreiten der zulässigen Gesamtmasse aufgefallen.

Im Ergebnis wurden acht Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, wobei fünf im Bereich eines Verwarngeldes, also unter 60 Euro, blieben und drei Fahrzeugführer mit einem Bußgeld rechnen müssen. Weiterhin wurden zwei Überholverstöße, zwei überladene Fahrzeuge und drei Überschreitungen der Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Gegen die Fahrzeugführer und gegebenenfalls auch die Fahrzeughalter wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Fahrzeugführer sahen die Polizeikontrolle sehr positiv und nutzten teilweise die Chance, sich im gleichen Atemzug nach verkehrsrechtlichen Vorschriften zu erkundigen.

LWK Kontrolle B105
Foto: PI Stralsund

Leichtverletzte Radfahrerin nach Kollision mit einem Pkw

Stralsund (ots). In Stralsund kam es am Morgen des 10.11.2021 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Radfahrerin. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 62-jähriger Stralsunder gegen 09:30 Uhr mit einem Pkw Nissan die Lindenallee aus Richtung Lübecker Allee kommend in Richtung Grünhufer Bogen. Die ebenfalls aus Stralsund stammende 55-jährige Radfahrerin überquerte zu diesem Zeitpunkt aus bisher unbekannter Ursache die Lindenallee auf Höhe des Lindencenters, ohne den vorfahrtsberechtigten Nissan-Fahrer passieren zu lassen. Trotz einer Gefahrenbremsung konnte der 62-Jährige eine Kollision nicht mehr verhindern. Die 55-Jährige erlitt durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung und Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren. Der 62-Jährige kam mit einem Schrecken davon. Beide Beteiligte haben die deutsche Staatsbürgerschaft. An den Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden. Der Gesamtschaden wird derzeit auf 520 Euro geschätzt.

Mutmaßlich berauschter Anzeigenerstatter erschien mit Pkw beim Polizeihauptrevier

Stralsund (ots). Am 09.11.2021 gegen 10:30 Uhr erschien ein 36-Jähriger im Polizeihauptrevier Stralsund, um eine Strafanzeige zu erstatten. Nach ersten Erkenntnissen zeigte der 36-jährige Mann während der Anzeigenaufnahme deutliche körperliche Auffälligkeiten, welche auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Der Stralsunder räumte daraufhin gegenüber den Polizisten ein, einen Tag zuvor Ecstasy konsumiert zu haben. Die Polizei untersagte dem 36-Jährigen die Weiterfahrt und stellte den Fahrzeugschlüssel sicher. Im Anschluss wurde ihm von einem Arzt eine Blutprobe zur Beweissicherung entnommen. Gegen den Anzeigenerstatter laufen nun selbst Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln. Weiterhin wurde gegen den 36-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln im Straßenverkehr eingeleitet.

Der schönste Schwerlasttransport des Jahres

Stralsund (ots). Alle Jahre wieder wird der Alte Markt der Hansestadt Stralsund für die Bewohner und Gäste zum Magneten, wenn der Weihnachtsbaum erstrahlt. Die diesjährige 30 Jahre alte Nordmanntanne wurde von einem Bürger aus Wendorf gespendet. Am heutigen Morgen (09.11.2021) wurde die Tanne zum Markt gebracht und aufgestellt. Doch vor Beginn des Transports der zwölf Meter hohen und zwei Tonnen schweren Tanne prüften Beamte der besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen, ob dieser ordnungsgemäß und verkehrssicher durchgeführt werden kann. Der Sattelzug wies mit seiner besonderen Ladung eine Breite von etwa 4,5 Metern, eine Länge von rund 22 Metern und ein Gewicht von circa 40 Tonnen auf. Daher wurde für die Fahrt eine gültige Erlaubnis des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr M-V benötigt. Nachdem die Polizeibeamten die Papierlage, die Ladungssicherung sowie die Lenk- und Ruhezeiten des 54-jährigen Fahrers überprüft hatten, konnte die rund zehn Kilometer lange Tour gestartet werden. Mit Blaulicht und Sondersignalen erreichte die Tanne nach etwa 25 Minuten Fahrt, ohne besondere Vorkommnisse, ihren letzten würdigen Platz, wo sie bis Januar 2022 bewundert werden kann.

Heranwachsende bewerfen Stralsunder Polizeiauto mit Pyrotechnik

Stralsund (ots). In den frühen Morgenstunden des Sonntags (31.10.2021) meldete sich ein Hinweisgeber bei der Stralsunder Polizei, der beobachtet habe, wie eine dreiköpfige Personengruppe randalieren soll und gehört habe wie Glas zersprang. Zur besagten Zeit unterstützten die Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund den Einsatz eines Rettungswagens im Leo-Tolstoi-Weg. Nach ersten Erkenntnissen haben drei männliche Personen währenddessen mit pyrotechnischen Erzeugnissen einen Funkstreifenwagen der Polizei beworfen und versucht diesen zu beschädigen. Die drei mutmaßlichen Täter wurden durch die Polizeibeamten bei der Tat beobachtet und flüchteten anschließend. Zwei Polizisten haben die Verfolgung der Männer umgehend aufgenommen und liefen den Flüchtenden durch den Stadtteil Knieper West nach. Letztendlich wurden zwei vermeintliche Täter gestellt.

Bei den Heranwachsenden handelt es sich um einen 18- und einen 19-Jährigen. Die beiden wurden anschließend durchsucht und bei einem der beiden Männer konnten Betäubungsmittel beschlagnahmt werden. Der dritte Tatverdächtige flüchtete. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Am Funkstreifenwagen entstand augenscheinlich kein Schaden. Trotzdem müssen sich die Heranwachsenden wegen des Verdachts der versuchten Sachbeschädigung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Zeugen, die in der besagten Nacht weitere Taten der dreiköpfigen Personengruppe im Umkreis des Heinrich-Heine-Rings beobachtet haben oder selbst Opfer einer Straftat wurden, werden gebeten sich bei der Polizei in Stralsund unter
03831/28900 oder der Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Zeugenaufruf nach Einbrüchen in eine Tabakbörse in der Stralsunder Altstadt

Stralsund (ots). In den vergangenen fünf Tagen kam es in der Stralsunder Altstadt zu drei Einbrüchen in dasselbe Geschäft. Nach bisherigem Ermittlungsstand verschafften sich bisher unbekannte Täter am vergangenen Freitag, dem 22.10.2021, am Sonntag, dem 24.10.2021 und am heutigen Dienstag, dem 26.10.2021 in der Ossenreyerstraße gewaltsam Zutritt zu einem Presseshop/Tabakladen und entwendeten nach ersten Erkenntnissen Zigaretten. Die Einbrüche geschahen jeweils in der Zeit zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Beobachtungen zu den Taten oder dem/den Täter(n) gemacht haben, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.