Stralsund (ots). In Stralsund kam es am Morgen des 10.11.2021 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Radfahrerin. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 62-jähriger Stralsunder gegen 09:30 Uhr mit einem Pkw Nissan die Lindenallee aus Richtung Lübecker Allee kommend in Richtung Grünhufer Bogen. Die ebenfalls aus Stralsund stammende 55-jährige Radfahrerin überquerte zu diesem Zeitpunkt aus bisher unbekannter Ursache die Lindenallee auf Höhe des Lindencenters, ohne den vorfahrtsberechtigten Nissan-Fahrer passieren zu lassen. Trotz einer Gefahrenbremsung konnte der 62-Jährige eine Kollision nicht mehr verhindern. Die 55-Jährige erlitt durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung und Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren. Der 62-Jährige kam mit einem Schrecken davon. Beide Beteiligte haben die deutsche Staatsbürgerschaft. An den Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden. Der Gesamtschaden wird derzeit auf 520 Euro geschätzt.
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Mutmaßlich berauschter Anzeigenerstatter erschien mit Pkw beim Polizeihauptrevier
Stralsund (ots). Am 09.11.2021 gegen 10:30 Uhr erschien ein 36-Jähriger im Polizeihauptrevier Stralsund, um eine Strafanzeige zu erstatten. Nach ersten Erkenntnissen zeigte der 36-jährige Mann während der Anzeigenaufnahme deutliche körperliche Auffälligkeiten, welche auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Der Stralsunder räumte daraufhin gegenüber den Polizisten ein, einen Tag zuvor Ecstasy konsumiert zu haben. Die Polizei untersagte dem 36-Jährigen die Weiterfahrt und stellte den Fahrzeugschlüssel sicher. Im Anschluss wurde ihm von einem Arzt eine Blutprobe zur Beweissicherung entnommen. Gegen den Anzeigenerstatter laufen nun selbst Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln. Weiterhin wurde gegen den 36-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln im Straßenverkehr eingeleitet.
Der schönste Schwerlasttransport des Jahres
Stralsund (ots). Alle Jahre wieder wird der Alte Markt der Hansestadt Stralsund für die Bewohner und Gäste zum Magneten, wenn der Weihnachtsbaum erstrahlt. Die diesjährige 30 Jahre alte Nordmanntanne wurde von einem Bürger aus Wendorf gespendet. Am heutigen Morgen (09.11.2021) wurde die Tanne zum Markt gebracht und aufgestellt. Doch vor Beginn des Transports der zwölf Meter hohen und zwei Tonnen schweren Tanne prüften Beamte der besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen, ob dieser ordnungsgemäß und verkehrssicher durchgeführt werden kann. Der Sattelzug wies mit seiner besonderen Ladung eine Breite von etwa 4,5 Metern, eine Länge von rund 22 Metern und ein Gewicht von circa 40 Tonnen auf. Daher wurde für die Fahrt eine gültige Erlaubnis des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr M-V benötigt. Nachdem die Polizeibeamten die Papierlage, die Ladungssicherung sowie die Lenk- und Ruhezeiten des 54-jährigen Fahrers überprüft hatten, konnte die rund zehn Kilometer lange Tour gestartet werden. Mit Blaulicht und Sondersignalen erreichte die Tanne nach etwa 25 Minuten Fahrt, ohne besondere Vorkommnisse, ihren letzten würdigen Platz, wo sie bis Januar 2022 bewundert werden kann.
Heranwachsende bewerfen Stralsunder Polizeiauto mit Pyrotechnik
Stralsund (ots). In den frühen Morgenstunden des Sonntags (31.10.2021) meldete sich ein Hinweisgeber bei der Stralsunder Polizei, der beobachtet habe, wie eine dreiköpfige Personengruppe randalieren soll und gehört habe wie Glas zersprang. Zur besagten Zeit unterstützten die Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund den Einsatz eines Rettungswagens im Leo-Tolstoi-Weg. Nach ersten Erkenntnissen haben drei männliche Personen währenddessen mit pyrotechnischen Erzeugnissen einen Funkstreifenwagen der Polizei beworfen und versucht diesen zu beschädigen. Die drei mutmaßlichen Täter wurden durch die Polizeibeamten bei der Tat beobachtet und flüchteten anschließend. Zwei Polizisten haben die Verfolgung der Männer umgehend aufgenommen und liefen den Flüchtenden durch den Stadtteil Knieper West nach. Letztendlich wurden zwei vermeintliche Täter gestellt.
Bei den Heranwachsenden handelt es sich um einen 18- und einen 19-Jährigen. Die beiden wurden anschließend durchsucht und bei einem der beiden Männer konnten Betäubungsmittel beschlagnahmt werden. Der dritte Tatverdächtige flüchtete. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Am Funkstreifenwagen entstand augenscheinlich kein Schaden. Trotzdem müssen sich die Heranwachsenden wegen des Verdachts der versuchten Sachbeschädigung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Zeugen, die in der besagten Nacht weitere Taten der dreiköpfigen Personengruppe im Umkreis des Heinrich-Heine-Rings beobachtet haben oder selbst Opfer einer Straftat wurden, werden gebeten sich bei der Polizei in Stralsund unter
03831/28900 oder der Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Zeugenaufruf nach Einbrüchen in eine Tabakbörse in der Stralsunder Altstadt
Stralsund (ots). In den vergangenen fünf Tagen kam es in der Stralsunder Altstadt zu drei Einbrüchen in dasselbe Geschäft. Nach bisherigem Ermittlungsstand verschafften sich bisher unbekannte Täter am vergangenen Freitag, dem 22.10.2021, am Sonntag, dem 24.10.2021 und am heutigen Dienstag, dem 26.10.2021 in der Ossenreyerstraße gewaltsam Zutritt zu einem Presseshop/Tabakladen und entwendeten nach ersten Erkenntnissen Zigaretten. Die Einbrüche geschahen jeweils in der Zeit zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Beobachtungen zu den Taten oder dem/den Täter(n) gemacht haben, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Ein Haftbefehl kommt selten allein
Stralsund (ots). Am 14.10.2021 gegen 10:00 Uhr, begaben sich Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund zur Wohnanschrift einer per Haftbefehl gesuchten 28-Jährigen im Stadtteil Knieper-West in Stralsund. Trotz mehrfachen Klingelns, Klopfens und der Aufforderung, die Tür zu öffnen, blieb diese verschlossen, obwohl die Polizisten wahrnahmen, dass sich Personen in der Wohnung befanden. Kurzerhand wurde die Wohnungstür, nach Anordnung eines Richters, von der Feuerwehr Stralsund geöffnet. Die 28-Jährige und ein weiterer per Haftbefehl gesuchter 26-Jähriger nutzten die Zeit, um auf die umliegenden Balkone zu flüchten. Der 26-Jährige öffnete zudem eine angekippte Balkontür und versteckte sich in der fremden Wohnung. Trotz aller Fluchtversuche konnte die Polizei die beiden Gesuchten, mit deutscher Staatsangehörigkeit, festnehmen. In der Wohnung der 28-Jährigen konnten in dem Zusammenhang noch Betäubungsmittel und diverse Fahrräder festgestellt werden, wovon eins als gestohlen gemeldet wurde. Die Betäubungsmittel wurden durch die Beamten beschlagnahmt und das Fahrrad sichergestellt. Die 28-Jährige konnte die offene Zahlung aus ihrem Haftbefehl begleichen und somit auf freiem Fuß bleiben. Der 26-jährige wurde zum Antritt seiner Freiheitsstraße, aufgrund der Begehung diverser Straftaten, in die Justizvollzugsanstalt gefahren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen die beiden Stralsunder, unter anderem wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs, des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und des Diebstahls, aufgenommen.
Vollstreckung eines Haftbefehls bringt weitere Straftaten ans Licht
Stralsund (ots). Am 21.10.2021 suchten Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund die Wohnanschrift eines 23-Jährigen auf, welcher per Haftbefehl gesucht wurde. Der 23-jährige Stralsunder konnte gegen 10:00 Uhr in seiner Wohnung im Stadtteil Knieper Nord angetroffen werden. Er konnte die ausstehende Geldsumme seines Haftbefehls zahlen und somit auf freiem Fuß bleiben. Im Zuge dessen konnten die Beamten bereits offen herumliegende Utensilien für den Drogenkonsum in der Wohnung feststellen. Der 23-Jährige stimmte einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung zu. Nach ersten Erkenntnissen konnten die Beamten dabei diverse Betäubungsmittelutensilien, eine Marihuanapflanze, verschreibungspflichtige Tabletten und eine verbotene Hieb- und Stoßwaffe feststellen und beschlagnahmen. Die Gegenstände konnten dem Wohnungsinhaber und seinem 20-jährigen Bekannten, welcher sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in der Wohnung befand, zugeordnet werden. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen gegen die beiden deutschen Männer, unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz, aufgenommen.
Zahlreiche Alkohol- und Drogenfahrten im Landkreis Vorpommern-Rügen am vergangenen Wochenende
Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In Stralsund konnten die Beamten des Polizeihauptreviers mehrere Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol und einen Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln feststellen. Am 15.10.2021 gegen 20:45 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg den Hinweis, dass sich in der Straße „Zur Sternenschanze“ ein Verkehrsunfall ereignet und sich der vermeintliche Unfallverursacher vom Unfallort entfernt haben soll. Der Fahrzeugführer eines Pkw VW soll nach ersten Erkenntnissen beim Einparken einen hinter ihm parkenden Pkw Mitsubishi touchiert haben. Ein Zeuge hatte den Verkehrsunfall gesehen und konnte der Polizei gegenüber sachdienliche Angaben machen, um den mutmaßlichen Tatverdächtigen, einen 34-jährigen Marokkaner, bekannt zu machen. Dieser erschien im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme selbstständig am Unfallort. An dem Pkw des Marokkaners, welcher in unmittelbarer Nähe zum Unfallort stand, konnten Schäden festgestellt werden, welche im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall stehen könnten. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird derzeit auf 1.400 Euro geschätzt. Während der Sachverhaltsklärung nahmen die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 34-Jährigen wahr. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 0,9 Promille. Da eine Alkoholaufnahme zwischen dem Zeitpunkt des Verkehrsunfalls und der Anzeigenaufnahme nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde durch einen Arzt eine doppelte Blutentnahme zur Beweissicherung durchgeführt. Somit kann der tatsächliche Alkoholwert zum Unfallzeitpunkt ermittelt werden. Weiterhin konnte der Marokkaner keinen Führerschein vorweisen. Ob er im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war, wird nun geprüft. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und dem Unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.
Nicht einmal eine Stunde später, gegen 21:30 Uhr, hielt die Polizei in der Friedrich-Wolf-Straße einen Pkw BMW zur Verkehrskontrolle an. Während der Kontrolle nahmen die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 55-jährigen portugiesischen Fahrzeugführers wahr. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,50 Promille. Der in Stralsund lebende Mann muss nun mindestens mit einem Bußgeld von 500 Euro, einem einmonatigen Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen.
In den frühen Morgenstunden des 16.10.2021 gegen 0:30 Uhr, stellte die Polizei in Stralsund einen Fahrradfahrer fest, welcher die Sundpromenade augenscheinlich in Schlangenlinien befuhr. Die Beamten hielten den Radfahrer zur Verkehrskontrolle an. Dabei zeigte der 21-jährige Deutsche aus der Region weitere körperliche Auffälligkeiten, welche auf einen zeitnahen Alkoholkonsum hindeuteten. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 1,67 Promille. Dem 21-Jährigen wurde durch einen Arzt eine Blutprobe zur Beweissicherung entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.
Auch Elektroscooter kontrollierte die Polizei im Landkreis Vorpommern-Rügen am vergangenen Wochenende. Am Samstagabend, gegen 20:00 Uhr, zeigte ein 42-jähriger deutscher Fahrer eines Elektroscooters in der Lindenallee, im Stadtteil Grünhufe, körperliche Auffälligkeiten, welche auf einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln hindeuten könnten. Ein Drogenvortest reagierte auf mehrere Wirkstoffe positiv. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen. Die Beamten fanden bei dem 42-jährigen Stralsunder nach ersten Erkenntnissen Betäubungsmittel. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden weitere Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz aufgenommen.
Gegen 20:45 Uhr beobachteten Zeugen, wie ein augenscheinlicher betrunkener Mann mit einem Pkw VW in Negast losfuhr. Sie verständigten die Polizei. Der 36-jährige vermutliche Fahrzeugführer wurde in engem zeitlichem Zusammenhang durch Polizeibeamte angetroffen und war stark alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung bei dem deutschen Mann aus der Region ergab einen Wert von 2,67 Promille. Durch einen Arzt wurden dem Alkoholisierten zwei Blutproben entnommen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Diese wurde dem 36-Jährigen bereits im Jahr 2018 durch die Staatsanwaltschaft entzogen.
Am 16.10.2021 stellten die Beamten des Barther Polizeireviers einen Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss fest. Der 50-jährige Deutsche wurde gegen 16:45 Uhr mit einem Pkw Hyundai in der Ernst-Thälmann-Straße in Velgast angehalten und kontrolliert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,64 Promille. Diese Ordnungswidrigkeit zieht ein mindestens einmonatiges Fahrverbot, eine Geldbuße in Höhe von mindestens 500 Euro sowie eine Eintragung ins Verkehrszentralregister in Flensburg nach sich.
In Ribnitz-Damgarten konnte ein junger E-Scooter Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt werden. Im Körkwitzer Weg in Ribnitz kontrollierte die Polizei am 16.10.2021, gegen 19:45 Uhr, den 19-jährigen Deutschen. Aufgrund von körperlichen Auffälligkeiten beim Fahrzeugführer wurde ein Drogenvortest durchgeführt, der ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe anzeigte, so dass ein Arzt dem Betroffenen eine Blutprobe entnahm.
Darüber hinaus leiteten die Polizeibeamten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den 19-jährigen Mann aus Ribnitz-Damgarten ein.
Auf der Insel Rügen konnten am Wochenende drei berauschte Fahrzeugführer gestoppt werden. In Lauterbach bei Putbus geriet am Freitag (15.10.2021) gegen 10:20 Uhr ein Pkw Audi ins Visier der Polizei. Bei einer Verkehrskontrolle stellten die Beamten Anzeichen für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln bei der 26-jährigen deutschen Fahrerin fest. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Kokain an. Durch einen Arzt wurde der Frau von der Insel Rügen eine Blutprobe entnommen. Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sie muss nun mit einer erheblichen Geldbuße und mindestens einem Fahrverbot rechnen.
Ebenfalls am Freitagabend, gegen 23:45 Uhr, kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Stralsund in Bergen auf Rügen einen Pkw VW. Dabei stellte sich heraus, dass der 34-jährige lettische Fahrzeugführer vor dem Fahrtantritt erheblich Alkohol konsumiert hatte. Ein Vortest ergab einen Wert von 2,28 Promille. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr gegen den Fahrzeugführer ein.
Am späten Abend des 17.10.2021 gegen 23:00 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Sassnitz in der Glower Straße in Sagard einen Pkw Audi. Der 29-jährige polnische Fahrzeugführer stand vermutlich ebenfalls unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein entsprechender Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Auch in diesem Fall entnahm ein Arzt dem Betroffenen eine Blutprobe und die Polizeibeamten untersagten ihm die Weiterfahrt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln wurde darüber hinaus eingeleitet.
Vorsicht: betrügerische E-Mails und SMS von Geldinstituten im Umlauf
Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Nach ersten Erkenntnissen gelang es Betrügern in den vergangenen Wochen mehrfach Geldsummen bis zu 45.000 Euro von ahnungslosen Kunden der Sparkasse und der Pommerschen Volksbank in unserer Region vom Konto abzubuchen. Die Geschädigten kamen unter anderem aus Franzburg, Ribnitz-Damgarten, Prohn und Stralsund. In allen Fällen ähneln sich die Vorgehensweisen der bisher unbekannten Täter.
Die Betroffenen teilten der Polizei mit, dass sie in der Regel zunächst eine E-Mail ihrer vermeintlichen Bank erhielten. In diesen E-Mails wurde ihnen unter anderem mitgeteilt, dass das Tan-Verfahren abläuft oder sie ihre Daten überprüfen und personalisieren müssten. Über einen Link oder einen Button in der E-Mail gelangten die Betroffenen auf die augenscheinlich richtige Internetseite ihrer Bank. Hier registrierten sie sich mit den Zugangsdaten für ihren Online-Banking-Account. In einigen Fällen fand zusätzlich ein Telefonat mit einem angeblichen Mitarbeiter der Bank statt, in welchem er die weitere Vorgehensweise erklärte. Dazu erhielten einige Geschädigte im Vorfeld einen Sicherheits-PIN, welchen der Mitarbeiter zu Beginn des Telefonats nannte. Auf den Displays der Geschädigten erschien mitunter die exakte Telefonnummer ihrer Bankberater. Später erhielten die Geschädigten in der Regel eine vermeintliche SMS ihrer Bank, woraufhin sie sich erneut in ihrem Onlinebanking registrieren mussten. Direkt im Anschluss an die Registrierungen über die versendeten Links und Buttons wurden teils mehrere Abbuchungen von den Konten der Geschädigten vorgenommen und auf verschiedene Konten ins Ausland überwiesen. Hierbei handelte es sich in der Regel um Geldbeträge in vierstelliger Höhe. Kurze Zeit später konnten die Geschädigten nicht mehr auf ihr Online-Banking zugreifen.
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang: Schützen Sie Ihr Konto vor dem Zugriff von Betrügern. Wenden Sie sich sofort an Ihre Bank, sobald Sie einen Betrug vermuten. Die Banken verschicken grundsätzlich keine E-Mails, in denen Kunden dazu aufgefordert werden, ihre Kontodaten einzugeben. Grundsätzlich sollten Sie niemals einen in der E-Mail enthaltenen Link anklicken oder beigefügte Dateianhänge öffnen. Aktuelle Warnhinweise und Infos über typische Tricks erhalten Sie auf der Internetseite Ihrer Bank.
Gartenlaubeneinbrüchen in der dunklen Jahreszeit vorbeugen
Stralsund (ots). Nun beginnt die Jahreszeit, in der die Kleingärten wieder winterfest gemacht werden und es vermehrt zu Gartenlaubeneinbrüchen kommen kann. So geschah es in den vergangenen Tagen auch im Stralsunder Kleingartenverein „Zur Linde“ in Grünhufe. Hier verschafften sich nach bisherigen Erkenntnissen der oder die unbekannte(n) Täter gewaltsam Zutritt zu einer Gartenlaube und entwendeten elektronische Geräte. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 200 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.
Die Polizei rät, die Gebäude bzw. die Werkzeug- und Geräteschuppen zu sichern und keine Wertgegenstände im Garten zurückzulassen bzw. dort zu deponieren. Die Täter hinterlassen bei ihren Diebestouren in aller Regel auch Sachschäden, die nicht selten den Wert des Diebesgutes überstiegen. Ein Grund mehr, entsprechende Vorsorgen zum Schutz vor Einbrechern zu treffen. Betrachten Sie ihren Garten ruhig einmal mit den Augen eines Einbrechers, um so Schwachpunkte zu analysieren. Beliebte Einstiegspunkte sind Fenster, Türen und Dachluken. Statten Sie ihre Gebäude mit einem stabilen und soliden Grundschutz aus. Kisten, Leitern und Mülltonnen könnten als Steighilfe dienen, schließen Sie diese deshalb weg. Verstecken Sie keine Zweitschlüssel in Blumentöpfen, unter Fußmatten oder ähnlichen Dingen. Überprüfen Sie ihren Garten auch in den Wintermonaten regelmäßig. Nehmen Sie gegebenenfalls auch Kontakt mit ihrem Vereinsvorstand auf, um gemeinsame Kontrollgänge zu unternehmen.
Trotz aller Vorsorge gibt es keinen hundertprozentigen Schutz vor Einbrechern. Im Schadensfall informieren Sie bitte sofort die Polizei und verändern den Tatort nicht. Begeben Sie sich nicht in Gefahr, versuchen Sie nicht einen mutmaßlichen Einbrecher auf frischer Tat zu stellen. Rufen Sie über den Notruf 110 immer die Polizei. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich auch im Internet unter www.polizei-beratung.de.
Am Sonntag, dem 31.10.2021 findet in der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizeiinspektion Stralsund, Frankendamm 21, eine Informationsveranstaltung zum bundesweiten „Tag des Einbruchschutzes“ in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr statt.
Ladendieb mit Haftbefehl gefasst
Stralsund (ots). Am 13.10.2021 kam es gegen 10:30 Uhr zu einem versuchten Ladendiebstahl in einem Stralsunder Juweliergeschäft. Ein 29-Jähriger und ein 41-Jähriger versuchten nach jetzigem Ermittlungsstand eine Goldkette aus dem Fachgeschäft zu entwenden. Sie bemerkten jedoch, dass eine Mitarbeiterin sie, trotz Ablenkungsversuche, bei der Tat beobachtete und legten das Schmuckstück zurück. Anschließend flüchteten die Männer in einem Pkw Honda mit irischem Kennzeichen, welcher in unmittelbarer Nähe stand. Die Polizei konnte den besagten Pkw in der Greifswalder Chaussee, Höhe Ortsausgang, feststellen und anhalten. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass gegen den 29-Jährigen ein Haftbefehl wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis vorliegt. Der Gesuchte konnte die offene Geldsumme seiner Ersatzfreiheitsstrafe begleichen und somit weiterhin auf freiem Fuß bleiben. Beide Männer leben in Irland und besitzen die rumänische Staatsbürgerschaft. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls aufgenommen.
Täter samt Diebesgut nach Einbruch ermittelt
Stralsund (ots). In der vergangenen Woche (konkret in den frühen Morgenstunden des 07.10.2021) kam es zu einem Einbruch in ein Restaurant in der Stralsunder Altstadt. Der Täter erbeutete dabei einen Tresor mit Bargeld, in dem sich ein vierstelliger Betrag befand. Durch Zeugenhinweise konnte der Einbrecher bereits am nächsten Tag ermittelt werden. Dabei handelte es sich um einen 46-jährigen Stralsunder. Dieser war geständig und führte die Beamten an den Ort, an dem er den Tresor entsorgt hatte, nachdem er vergebens versucht hatte diesen zu öffnen. Das erbeutete Diebesgut konnte somit sichergestellt und an den Eigentümer zurückgegeben werden. Gegen den Stralsunder wird nun wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt.
Mittagszeit fordert drei Leichtverletzte bei Verkehrsunfällen
Stralsund (ots). Am 12.10.2021 kam es im Landkreis Vorpommern-Rügen zur Mittagszeit gleich zu zwei Verkehrsunfällen mit mehreren leichtverletzten Personen.
Gegen 12:45 Uhr kam es in Stralsund zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Pkw. Ein 53-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw Citroen befuhr die Rudolf-Virchow-Straße und bog nach links in die Prohner Straße ab. Nach jetzigem Ermittlungsstand kollidierte er dabei mit einem 83-jährigen Radfahrer, welcher in diesem Moment die Prohner Straße, auf dem dortigen Radweg, überquerte. Der 83-jährige erlitt dabei nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen im Bereich des Kopfes und der Schulter. Er wurde zur Untersuchung und weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Der 53-Jährige blieb unverletzt. Beide Fahrzeugführer stammen aus Stralsund und besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit. Der Pkw war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden am Citroen wird derzeit auf 4.000 Euro geschätzt. Die Kreuzung musste im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme halbseitig gesperrt werden.
Gegen 13:45 Uhr kam es in Bergen auf Rügen zu einem Alleinunfall. Eine 26-jährige Fahrzeugführerin eines Pkw VW befuhr die Ringstraße und bog nach rechts in die Bahnhofstraße ab. Nach bisherigen Erkenntnissen kam die 26-Jährige unmittelbar nach dem Abbiegen, aus bislang ungeklärter Ursache, plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem in einer Parktasche abgestellten Pkw Ford Fiesta. Durch den Aufprall auf das Heck des parkenden Fahrzeugs wurden die Airbags beim VW ausgelöst. Die Fahrzeugführerin und ihre 23-jährige Beifahrerin wurden dabei leicht verletzt. Sie wurden zur Untersuchung und weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Der VW und der Ford waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Bergungsunternehmen abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird derzeit auf circa 12.000 Euro geschätzt.
Länderübergreifende Roadpol Kontrolle
Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 11.10.2021 nahmen Polizisten der Polizeiinspektion Stralsund an den deutschlandweiten Verkehrskontrollen zum Thema „Truck and Bus“ teil. Schwerpunkt der Maßnahme bildete die Überprüfung des LKW-Verkehrs mit dem Ziel, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die Anzahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren. Dazu waren im Landkreis Vorpommern-Rügen in der Zeit von 7:00 bis 12:00 Uhr vier Polizeibeamte auf der Bundesstraße 105, Parkplatz Karniner Wald, zwei Beamte mit der Geschwindigkeitsmessanlage auf der Bundesstraße 96, im Bereich der Anschlussstelle Abtshagen und zwei weitere Beamte mobil mit dem Videowagen im Einsatz.
Bei den LKW-Kontrollen wurde ein besonderes Augenmerk auf den technischen Zustand der Fahrzeuge und die ordnungsgemäße Ladungssicherung gelegt. Die Beamten stellten insgesamt sechs Verstöße in den Bereichen technische Mängel, nicht vorschriftsmäßige Ladung, Überladung und Geschwindigkeit fest. Darüber hinaus musste einem Trucker sogar die Weiterfahrt untersagt werden. An seinem Fahrzeug drohte der seitliche Unterfahrschutz abzufallen und ein Reifen wies erhebliche Beschädigungen auf. Auf der Bundesstraße 105 wurden insgesamt 71 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. 15 Fahrzeugführer müssen nun mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 60 Euro und einem Punkt in Flensburg und weitere 56 Fahrzeugführer mit einem Verwarngeld rechnen. Weiterhin kam es zu vier Überholverstößen und zwei Verstößen wegen Handynutzung am Steuer. Auf der B96 konnten mit der Geschwindigkeitsmessanlage insgesamt 59 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden, wobei drei im Bußgeldbereich waren. Vom Videowagen aus konnten drei weitere Geschwindigkeitsverstöße, ebenfalls im Bußgeldbereich, festgestellt und geahndet werden. Die Kontrollergebnisse zeigen, wie wichtig eine regelmäßige Verkehrsüberwachung für die Verkehrssicherheit ist. Nach dem Motto „Stay alive and save lives“ (übersetzt: Bleib am Leben, rette Leben) werden auch zukünftig europaweite Roadpol-Kontrollen stattfinden.
Zeugenaufruf nach Sturz einer Seniorin in einem Stralsunder Linienbus
Stralsund (ots). Bereits am 26.05.2021 kam es in einem Linienbus in Stralsund zu einem Sturz einer Seniorin, zu dem die Polizei nun zwei Zeugen sucht. Am oben genannten Tag, einem Mittwoch, gegen 10:10 Uhr stieg eine 83-jährige Frau in einen Bus der Linie 3 im Heinrich-Heine-Ring in Stralsund. Als sie ihre Fahrkarte entwertete fuhr der Bus in Richtung Thomas-Kantzow-Straße an und bremste auf Höhe einer Tankstelle stark ab, so dass die Seniorin stürzte und sich dabei schwere Verletzungen zuzog. Da sie nicht allein aufstehen konnte, half ein Ehepaar, welches sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls im Bus befand, ihr und platzierte sie auf einem Sitz. Später musste die Seniorin mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort operiert werden.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung gegen die Busfahrerin und sucht nach dem Ehepaar, welches so freundlich war der Seniorin aufzuhelfen. Die Eheleute werden gebeten, sich während der Geschäftszeit bei der Kriminalpolizei Stralsund unter der Telefonnummer 03831/2830244 oder außerhalb der Geschäftszeit im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900 zu melden.
Verkehrsanbindung zur Insel Rügen durch Verkehrsunfall gekappt
Stralsund (ots). Am Morgen des 11.10.2021 ereignete sich gegen 9:45 Uhr auf dem Rügendamm ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Ludwiglust-Parchim den Rügendamm aus Richtung Stralsund kommend. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der 28-Jährige mit seinem Pkw VW Caddy in den Gegenverkehr, wo er seitlich mit einem entgegenkommenden Pkw Dacia Sandero kollidierte.
In dem Dacia befand sich ein 77-Jähriger Mann von der Insel Rügen. Dieser geriet durch den Zusammenstoß ebenfalls in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem weiteren Pkw zusammen. Bei dem dritten beteiligten Fahrzeug handelte es sich um einen Pkw Ford Kuga, in welchem sich ein 58-Jähriger Mann aus dem Landkreis Rostock befand.
Der 77-Jährige wurde durch die Zusammenstöße schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzt und zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Die beiden anderen Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt. Zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls war die Rückenbrücke, aufgrund von Bauarbeiten, voll gesperrt. Im Zuge der Verkehrsunfallaufnahme musste der Rügendamm für circa drei Stunden ebenfalls voll gesperrt werden. Nach Rücksprache wurden die Bauarbeiten auf der Rügenbrücke kurzfristig eingestellt und die Straße wieder freigegeben. Aufgrund der Überschneidungen der Geschehnisse war die Anbindung von und nach Rügen für etwa eine halbe Stunde unterbrochen.
Die drei beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch ein Bergungsunternehmen abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden wird vorerst auf 30.000 Euro geschätzt. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr aus Stralsund waren im Einsatz. Gegen den 28-Jährigen Caddy-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Alkoholisierter Fahrzeugführer leistet Widerstand bei einer Verkehrskontrolle
Stralsund (ots). Am 06.10.2021 gegen 18:15 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis, dass in Stralsund Andershof auf dem dortigen Parkplatz eines Supermarktes ein Transporter mit offenen Türen steht und der Fahrzeugführer augenscheinlich alkoholisiert in den Supermarkt gegangen ist. Das Fahrzeug konnte kurz darauf in der Umgebung durch die Polizei festgestellt werden. Der Fahrzeugführer missachtete die Anhaltesignale und versuchte sich der Verkehrskontrolle zu entziehen, bevor er anhielt. Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 40-jährigen Mann. Dieser leistete im Zuge der Verkehrskontrolle Widerstand gegenüber den Polizeibeamten, woraufhin diese nach Ankündigung Pfefferspray einsetzen mussten, um den Angriff abzuwehren. Da der 40-Jährige Anhaltspunkte für eine Alkoholbeeinflussung zeigte, jedoch jegliche Vortests verweigerte, wurde eine Blutprobe zur Beweissicherung entnommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr und des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen.
Bürger zeigen Zivilcourage und stellen einen Ladendieb
Stralsund (ots). Am 02.10.2021 zeigten zwei Bürger in der Hansestadt Stralsund Zivilcourage. Gegen 13:30 Uhr stellte ein Mitarbeiter eines Supermarktes im Carl-Heydemann-Ring einen 38-jährigen Ladendieb. Laut derzeitigem Kenntnisstand steckte er Waren im Wert von circa fünf Euro in seinen Rucksack und verließ anschließend das Geschäft, ohne zu bezahlen. Nach dem Passieren des Kassenbereiches sprach ein Mitarbeiter den 38-Jährigen auf dem Parkplatz vor dem Markt an und es kam zu einem Streitgespräch. Der Dieb riss sich los und entfernte sich ohne seinen Rucksack. Zwei deutsche Zeugen im Alter von 53 und 60 Jahren nahmen die Verfolgung des Täters auf und stellten ihn noch im Carl-Heydemann-Ring. Beim Versuch, ihn bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten, versuchte der 38-Jährige erneut sich loszureißen. Die Zeugen brachten den Mann zu Boden und übergaben ihn kurze Zeit später an eintreffende Polizeibeamte. Davor beleidigte und bedrohte der 38-Jährige die beiden Zeugen.
Es stellte sich heraus, dass der Dieb erheblich alkoholisiert war. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,83 Promille. Während der Anzeigenaufnahme verhielt der 38-Jährige sich weiterhin sehr aggressiv gegenüber den beiden Zeugen. Aus diesem Grund kündigten die Polizeibeamten den bevorstehenden Einsatz der Bodycam an, woraufhin sich der Tatverdächtige beruhigte. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen diverser Delikte gegen den Mann aus der Hansestadt. Die Polizei bedankt sich auch hier noch einmal bei den beiden Zeugen für ihr zivilcouragiertes Handeln. Sie haben maßgeblich zur Feststellung der Identität des Diebes beigetragen und sich dabei vorbildlich verhalten.
Alkoholisierter Fahrer landet im Gewahrsam
Stralsund (ots). In den Morgenstunden des 29.09.2021 sorgte einen 25-jähriger Mann gleich mit einer Vielzahl von Verstößen für einen polizeilichen Einsatz. Gegen 2:30 Uhr fuhr der aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen stammende Mann mit einem Quad der Marke Nitro auf dem Parkplatz am Strelapark. Nach jetzigen Erkenntnissen verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu. Bei der Unfallaufnahme durch die Polizei und die Versorgung der Verletzung durch eine Rettungswagenbesatzung stellten die Einsatzkräfte Alkoholgeruch in der Atemluft des 25-Jährigen fest. Ein durchgeführter Test zeigte einen Wert von 1,80 Promille an. Weiterhin stellte sich heraus, dass das Quad weder versichert noch zugelassen ist und auch der Fahrer vermutlich nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Aufgrund der Alkoholisierung wurde der Quadfahrer zur Entnahme und Sicherung einer Blutprobe in ein Krankenhaus gefahren. Diese Maßnahme verweigerte der Mann und wehrte sich gegen die mittlerweile sechs eingesetzten Polizeibeamten und beleidigte diese. Nachdem ein Arzt das Blut entnahm, wurde der Mann für den Rest der Nacht im Polizeihauptrevier Stralsund in Gewahrsam genommen. Gegen den 25-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung aufgenommen.
Schwerverletzte nach Auffahrunfall in Stralsund
Stralsund (ots). Am 27.09.2021 kam es gegen 12:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen in der Greifswalder Chaussee in Stralsund. Nach jetzigen Erkenntnissen musste eine 51-jährige Fahrerin eines VW Polo auf Höhe des Garzer Weges verkehrsbedingt abbremsen. Vermutlich bemerkte der 80-jährige Fahrer eines Audi 80 dies zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden VW auf. Durch den Zusammenstoß verletzte sich die 51-jährige Stralsunderin schwer und wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch ein Bergungsunternehmen abgeschleppt. Der entstandene Schaden wird vorerst auf 8.000 Euro geschätzt. Gegen den aus Stralsund stammenden Audi-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Während der Zeit der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu Verkehrseinschränkungen auf der Greifswalder Chaussee.