Pilotprojekt: „Straße wir kommen“ – Radfahrprüfung im öffentlichen Straßenverkehr

Stralsund/Putbus (ots). Der Präventionsbereich der Polizeiinspektion Stralsund startet ein Pilotprojekt zur jährlich stattfindende Radfahrprüfung und plant, diese erstmals im öffentlichen Straßenverkehr durchzuführen. Für viele Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen beginnt bald die aufregende und spannende Zeit der Radfahrausbildung, bei der Fähigkeiten und Fertigkeiten beim Fahren geübt werden. Das Erlernen von theoretischem Grundwissen der Verkehrssicherheit als Radfahrer gehört als fester Bestandteil in den Schulunterricht. Mit dem vollendeten zehnten Lebensjahr müssen Kinder mit dem Fahrrad den Radweg oder die Fahrbahn benutzen.

Damit die Viertklässler ihr erlerntes theoretisches Wissen auch praktisch anwenden können, wird die Radfahrprüfung mit Unterstützung der Präventionsberaterinnen, der örtlichen Polizei oder auch der Verkehrswacht durchgeführt. Die Art der Durchführung kann dabei sehr unterschiedlich aussehen. So wird von den Stralsunder Schulen der Verkehrsgarten in Grünhufe genutzt. Die aktuelle Alternative ist ein aufgebauter Fahrradparcours auf dem Schulhof.

In diesem Jahr haben die Präventionsberaterinnen der Polizeiinspektion Stralsund ein Pilotprojekt zur praktischen Radfahrausbildung ins Leben gerufen, um die Kinder noch besser auf das Fahren im öffentlichen Straßenverkehr vorzubereiten. Die Radfahrausbildung findet demnach für die Schüler und Schülerinnen von sechs Schulen im Landkreis Vorpommern-Rügen in einer neuen Variante statt.

Damit die Viertklässler ihre teils ersten Erfahrungen auf der Straße zwischen den Fahrzeugen nicht alleine machen müssen, haben sie ab diesem Jahr zwar die Möglichkeit unter realen Bedingungen aber mit Streckenposten, Warnhinweisen und gemeinsam mit anderen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden die Ausbildung zu absolvieren.

Das Pilotprojekt „Straße wir kommen“ gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil geht es unter anderem darum, auf der Straße zu fahren, sich zurechtzufinden, die Verkehrsregeln einzuhalten sowie das richtige Linksabbiegen zu üben. Da bekanntlich die Wiederholung von Neuem das Erlebte festigt, wird eine Woche später, in einem zweiten Teil, eine erneute Tour auf der gleichen Strecke gefahren. Für viele Kinder ist es sehr aufregend und manchmal auch beängstigend, etwas Neues zu machen. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass die Kinder unter realen Bedingungen die Sicherheit im Umgang mit dem Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr gewinnen und die Verkehrsregeln und -zeichen in der Praxis festigen.

Den Einstieg als erste Schule in unserem Landkreis wird die Grundschule „Boddenwind“ in Putbus am 18.04.2023 ab 08:00 Uhr machen und damit den ersten Teil der praktischen Radfahrausbildung im öffentlichen Straßenverkehr durchführen.

Die Polizei bittet Fahrzeugführer folgende Hinweise zu beachten: Bitte verhalten Sie sich entsprechend der vorgeschriebenen Verkehrsregeln. Nur dann können die Kinder die realen Situationen im öffentlichen Straßenverkehr erfahren.

Verkehrsordnungswidrigkeit endet im Handgemenge

Stralsund (ots). Zwei verletzte Senioren beschäftigten am 06.04.2023 die Stralsunder Polizei. Gegen 10:30 Uhr erschien ein 88-jähriger Stralsunder im Revier und teilte mit, dass es gerade zu einer Auseinandersetzung mit einem anderen Autofahrer kam. Nach ersten Erkenntnissen hielt der 88-Jährige an einer Ampel in der Prohner Straße, als plötzlich der Fahrer des hinter ihm wartenden Fahrzeugs ausgestiegen sein soll und ihm unvermittelt ins Gesicht geschlagen habe. Möglicher Streitpunkt: der 88-Jährige soll dem 74-jährigen Stralsunder die Vorfahrt genommen haben.

Bei der anschließenden Überprüfung des 74-Jährigen erstattet dieser ebenfalls Anzeige, weil auch der 88-Jährigen ihm ins Gesicht geschlagen haben soll. Beide Männer waren leicht verletzt und trugen Rötungen, Schwellungen und Kratzer davon. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der wechselseitigen Körperverletzung aufgenommen und versucht nun die genauen Umstände und den Ablauf des Handgemenges zu erhellen.

Hoher Schaden nach Kellereinbruch in Stralsunder Altstadt

Stralsund (ots). Am Dienstagabend, dem 04.04.2023 wurde die Stralsunder Polizei über einen möglichen Kellereinbruch informiert. Ersten Ermittlungen zufolge haben bislang unbekannte Täter aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses im westlichen Teil der Altstadt diverses Angel- und Segelequipment gestohlen, darunter über fünfzehn hochwertige Angelrouten und -rollen und auch Segelbekleidung. Die mutmaßliche Tatzeit ist vom Freitag, dem 31.03.2023 bis zur Feststellzeit. Der geschätzte Gesamtschaden beträgt 10.000 Euro. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Stralsund unter 03831/28900, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Trunkenbold pöbelt sich in die Klinik

Stralsund (ots). Am Dienstag, dem 04.04.2023 wurde die Polizei gegen 19:00 Uhr in die Altstadt gerufen, da dort ein Störer andere Personen anpöbeln und bedrängen soll. Ersten Erkenntnissen zufolge geriet ein alkoholisierter 26-jähriger Mann mit einer Gruppe von Personen aneinander und soll auch eine Flasche in die Richtung geworfen haben – verletzt wurde keiner. Die Polizei nahm neben den Personalien der Beteiligten auch eine entsprechende Anzeige auf. Die Beamten staunten nicht schlecht bei dem sich anschließenden Atemalkoholtest für den nunmehr Tatverdächtigen. Das Gerät zeigte einen stattlichen Wert von 4,03 Promille.

Ob und inwiefern dieser Wert eine Rolle für das dann Folgende spielt, bleibt zu ermitteln. Der 26-Jährige fing im Weiteren an die eingesetzten Beamten zu beleidigen und nach ihnen zu treten. Auch hier wurde kein Beamter verletzt, entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. Bei dem Delinquenten wurde zur Beweissicherung im Krankenhaus eine Blutprobenentnahme durchgeführt und dort verbrachte er dann auch ob des hohen Promillewertes die Nacht.

Garageneinbrüche und versuchter PKW-Diebstahl in Stralsund

Stralsund (ots). Am 03.03.2023 wurde der Polizei eine Serie von Garageneinbrüchen im Stadtteil Knieper West gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen haben derzeit unbekannte Täter in der Zeit zwischen Samstag (01.04.2023) gegen 12:00 Uhr und Montag gegen 19:00 Uhr mindestens sieben Garagen im Komplex der Arnold-Zweig-Straße angegriffen. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen wurden davon zwei Garagen geöffnet und Gegenstände wie Angelzubehör und Werkzeug gestohlen. Aber der oder die Täter hatten es auch auf einen PKW abgesehen. Offensichtlich wurde versucht eine Limousine der Marke Saab zu stehlen, was augenscheinlich aber nicht gelang. Der entstandene Schaden beläuft sich auf über 1.000 Euro. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz und hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Zeugenaufruf zu einer mutmaßlichen Bedrohung mit einem Messer in Stralsund

Stralsund (ots). Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung zum Nachteil einer 45-jährigen Frau und ihrem 56-jährigen Begleiter aufgenommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen bedrohte ein bislang unbekannter Mann die beiden Geschädigten am 01.04.2023, gegen 16:30 Uhr, im Bereich der Markant-Kaufhalle in der Hans-Fallada-Straße mutmaßlich mit einem Messer, infolgedessen es zu einem Gerangel gekommen sein soll, bei dem sich die 45-Jährige leichte Verletzungen an der Hand zuzog. Der 56-Jährige blieb indes unverletzt. Der Tatverdächtige konnte unerkannt zu Fuß fliehen, wurde jedoch wie folgt beschrieben:

  • ca. 180 cm groß,
  • deutschsprachig,
  • ohne Bart,
  • hellblaue Augen,
  • bekleidet mit einer blauen Jeans und blauen Jacke.

Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer das Geschehen beobachtet hat oder Hinweise zu dem möglichen Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund (03831/28900), jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache www.polizei.mvnet.de zu melden.

In Stralsund entwendetes Auto in Greifswald zu Schrott gefahren

Stralsund/Greifwald (ots). Am Freitag, dem 31.03.2023 wurde gegen 06:15 Uhr der Polizei ein Einbruch in eine Stralsunder Firma in der Greifswalder Chaussee gemeldet. Ersten Erkenntnissen zufolge verschafften sich bislang unbekannte Täter mutmaßlich über Nacht (Donnerstag, 30.03.23, 16:45 Uhr bis zur Feststellzeit) gewaltsam Zutritt zu den Geschäftsräumen und entwendeten dort unter anderem die Fahrzeugschlüssel zu einem Firmenfahrzeug. In der weiteren Folge wurde eben dieses Fahrzeug, ein schwarzer Opel Corsa, Baujahr 2020, mit amtlichen Kennzeichen „NB“ für Neubrandenburg entwendet. Die Polizei kam zur Anzeigenaufnahme vor Ort. Der Kriminaldauerdienst sicherte entsprechende Spuren am Tatort.

Gegen 07:00 Uhr wurde der Polizei in Greifswald ein Verkehrsunfall mit augenscheinlicher Unfallflucht gemeldet. Demnach soll im Mendelejewweg ein schwarzer Opel Corsa in zwei parkende Pkw gefahren sein – der Fahrer flüchtig. Auch hier kam die Polizei vor Ort und wurde bei der Spurensuche und -sicherung durch den Kriminaldauerdienst unterstützt. Eine Überprüfung des Kennzeichens und der Fahrzeugidentifizierungsnummer belegte eine Übereinstimmung mit dem entwendeten Auto aus Stralsund. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von mindestens 3.000 Euro.

Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer kann Angaben zu dem schwarzen drei Jahre alten Opel Corsa mit Neubrandenburger Kennzeichen machen – womöglich fiel dieser die Nacht in Stralsund oder Greifswald, beziehungsweise auf dem Weg dorthin auf? Wer kann Angaben zu dem Einbruch in Stralsund oder zum Unfallgeschehen in Greifswald machen? Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Stralsund unter 03832/28900, der Polizei in Greifswald unter 03834/5400, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Versuchter Raub in Stralsund Vogelsang

Stralsund (ots). Bereits am 29.03.2023 ereignete sich gegen 18:45 Uhr in der Stralsunder Vogelsangstraße etwa auf Höhe der Hausnummer 41 die mutmaßliche Raubstraftat. Ersten Erkenntnissen zufolge traf dort ein 46-jähriger Geschädigter auf drei ihm unbekannte Männer. Er wurde wohl ohne Vorwarnung niedergeschlagen und es wurde Geld von ihm verlangt. Eine bislang unbekannte Zeugin soll von einem Balkon eines angrenzenden Mehrfamilienhauses auf den Sachverhalt aufmerksam geworden sein und in der weiteren Folge lautstark in die Richtung gerufen haben. Die Männer ließen daraufhin von dem Opfer ab und verschwanden. Der 46-Jährige wurde durch den Angriff leicht verletzt und durch einen herbeigerufenen Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer kann Angaben zu den drei Männern am 29.03.2023 gegen 18:45 Uhr in dem Bereich der Vogelsangstraße/Mühlgrabenstraße machen? Zeugen, insbesondere die Person auf dem Balkon, werden gebeten sich bei der Polizei in Stralsund unter 03831/28900, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Kind bei Verkehrsunfall in Stralsund schwer verletzt

Stralsund (ots). Am 29.03.2023 kam es in Stralsund gegen 07:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Kind. Nach ersten Erkenntnissen wollte ein 11-jähriger Junge im Heinrich-Heine-Ring auf Höhe der Heinrich-v.-Stephan-Straße die Fahrbahn überqueren. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen hielt der Junge zunächst an einer Querungshilfe an, lief dann aber plötzlich auf die Straße und wurde von einem PKW der Marke Mazda erfasst. Die 57-jährige Autofahrerin konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern, wodurch der Junge schwer aber offensichtlich nicht lebensbedrohlich verletzt wurde. Das Schulkind wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gefahren. Ein Sachschaden ist augenscheinlich nicht entstanden.

Brand im Stralsunder Stadtteil Grünhufe

Stralsund (ots). Am 29.03.2023 gegen 00:10 Uhr informierte eine deutsche Anwohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Helmuth-Graf-v.-Moltke-Str. in Stralsund die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über den Verdacht eines Brandes in ihrem Wohnhaus. Bevor die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Stralsund und des Polizeihauptreviers Stralsund am Einsatzort eintrafen, war der Brand bereits durch einen 35-jährigen Anwohner, welcher Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist, gelöscht worden.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde ein Kinderwagen im Kellerbereich durch den oder die Täter in Brand gesetzt. Bei den Löscharbeiten verletzte sich der 35-jährige Anwohner. Er musste wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung zur medizinischen Begutachtung ins Krankenhaus gebracht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5000 Euro. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Es erfolgte auch keine Evakuierung der anderen Mieter.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung. Im Rahmen der Ermittlungen kamen Beamte der Kriminaldauerdienstes Stralsund vor Ort zum Einsatz. Zeugen, welche zum Tatzeitpunkt relevante Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/2890624 zu melden. Hinweise können auch bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetseite der Polizei M-V unter www.polizei.mvnet.de gegeben werden.

Heizungsbrand im Einfamilienhaus in Stralsund

Stralsund (ots). Am 26. März 2023 gegen 11:00 Uhr wurde dem Polizeihauptrevier Stralsund bekannt, dass es in einem Einfamilienhaus in Stralsund zu einem Brand gekommen sein soll. Nach derzeitigem Erkenntnisstand soll es nach Angaben der Bewohner, eine 59-jährige Frau und ein 60-jähriger Mann, im Haus einen lauten Knall gegeben haben. Anschließend stieg dichter Rauch aus dem Keller in den Wohnbereich. Beide Personen verließen daraufhin das Haus und verständigten eigenständig die Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. Neben den zwei zum Einsatz gebrachten Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Stralsund kamen auch 11 Kameraden der Berufsfeuerwehr und 7 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stralsund zum Einsatz. Diese haben unmittelbar nach Eintreffen am Einsatzort mit den Löscharbeiten begonnen und konnten kurz darauf das Feuer löschen. Das Wohnhaus ist derzeit nicht bewohnbar und der durch das Feuer entstandenen Sachschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Nach ersten Ermittlungen wird von einem technischen Defekt der Heizungsanlage als Brandursache ausgegangen. Dennoch kann eine fahrlässige Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gemeinsamer Rettungsdienst- und Polizeieinsatz an Stralsunder Schule

Stralsund (ots). Am heutigen Freitag, dem 24.03.2023, kam es gegen 13:45 Uhr zu einem gemeinsamen Einsatz von Polizei und Rettungsdienst an einer Schule in der Stralsunder Frankenvorstadt. Dem voraus gingen augenscheinlich Erkenntnisse des Schulkörpers zu einem 13-jährigen Kind, welches zuvor mutmaßlich in seinem Verhalten und durch mögliche Äußerungen für die Schulleitung und Polizei eine nicht in Gänze auszuschließende bedrohliche Situation begründete. Unter Einbeziehung des Rettungsdienstes, insbesondere in Form des Kriseninterventionsteams und der Polizei, wurden alle notwendigen medizinischen und gefahrabwehrrechtlichen Maßnahmen getroffen.

Ersten Erkenntnissen zufolge könnte sich das Kind in einer besonders psychisch belastenden Situation befunden haben. Menschen wurden nicht gefährdet. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte des Kindes werden keine weiteren Details zur Person oder Geschehen veröffentlicht. Hierfür bittet die Polizei um Verständnis.

Polizei ermittelt nach Brand in Stralsunder Mehrfamilienhaus

Stralsund (ots). Am 23.03.2023,gegen 22:45 Uhr ist die Polizei über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Hellmuth-Heyden-Weg 1 in Stralsund informiert worden. Nach ersten Erkenntnissen war die Brandausbruchsstelle in der Wohnung im 1.Obergeschoss. Das Feuer konnte durch die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Die 85-jährige Mieterin wurde mit einer Rauchgasvergiftung und Verbrennungen zweiten Grades schwer verletzt aus der Wohnung gerettet. Zur weiteren medizinischen Behandlung wurde die Verletzte ins Helios Hanseklinikum Stralsund verlegt. Eine Evakuierung weiterer Bewohner war nicht notwendig. Die ersten Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Stralsund haben ergeben, dass die Brandausbruchsstelle im Schlafzimmer festgestellt werden konnte. Es lag eine starke Verrußung der betreffenden Wohnung und des gesamten Hausflures vor. Alle Wohnungen (5 Etagen mit 20 Mietparteien), mit Ausnahme der verantwortlichen Wohnung, sind weiter bewohnbar. Der Gesamtschaden wird mit 100.000 Euro angegeben. Zur vollständigen Klärung der Brandursache erfolgt am 24.03.2023 die Anforderung und der Einsatz eines Brandursachenermittlers über den zuständigen Dezernenten der Staatsanwaltschaft Stralsund. Es wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.

Toter Hund gefunden – Polizei sucht Zeugen

Stralsund (ots). Einen grausigen Fund tätigten zwei Jäger am Vormittag des 22.03.2023. Die beiden Finder sahen bei Arbeiten in ihrem Jagdrevier in einem kleinen Teich einen Tierkadaver im Wasser. Bei dem Fundort handelt es sich um eine Wasserstelle an der Rostocker Chaussee vor den Toren Stralsunds, hinter dem Bahnübergang in Richtung Freienlande. Ersten Erkenntnissen nach, wurde das Tier mit einem schweren Gegenstand in dem Teich unter Wasser gehalten. Bei dem verstorbenen Hund handelte es sich augenscheinlich um eine junge Mischlingshündin, derzeit unbekannter Rasse. Der Welpe trug ein schwarzes Lederhalsband, ohne Hundemarke.

Bildquelle: Polizei Stralsund

Die Bergung des Hundes erfolgt durch die Kameraden der Stralsunder Feuerwehr. Der Kadaver wurde sichergestellt und an das Veterinäramt des Landkreises Vorpommern-Rügen übergeben. Eine anschließende Untersuchung soll die genauen Umstände des Todes klären. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Hinweise zum Hund oder einem Besitzer geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund unter 03831/28900 zu melden.

Nachmeldung: Balkonbrand in Stralsund Grünthal-Viermorgen

Stralsund (ots). Wie bereits gestern berichtet, kam es zu einem Balkonbrand in der Lübecker Allee. Nach neusten Erkenntnissen hat sich der Sachschaden nunmehr auf mindesten 200.000 Euro erhöht. Von den in Mitleidenschaft gezogenen Wohnungen sind vier aktuell nicht bewohnbar. Die ersten Erkenntnisse des Sachverständigen zur Ermittlung der Brandursache sehen einen technischen Defekt als wahrscheinlich an.

Ein Störenfried, zwei Strafanzeigen

Stralsund (ots). In der Nacht vom 14.03.2023 auf den 15.03.2023 wurde der Polizei in Stralsund gegen 23:30 Uhr eine stark alkoholisierte Person gemeldet, welche in der Nähe des Strelapark pöbelnd mit den anwesenden Personen aneinandergeriet. Außerdem solle die Person Fahrräder auf die Fahrbahn geworfen habe. Vor Ort trafen die Beamten auf einen polizeibekannten 31-jährigen Mann, welcher bei der anschließend durchgeführten Atemalkoholkontrolle einen Wert von 2,71 Promille aufwies. Neben den Pöbeleien habe er außerdem mehrfach verfassungsfeindliche Äußerungen von sich gegeben. Aufgrund dessen wurde eine Strafanzeige wegen des Anfangsverdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung wurde zudem bekannt, dass der Beschuldigte ebenfalls mit dem Fahrrad gefahren sein soll. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung wurde daraufhin eine Blutprobenentnahme im Krankenhaus in Stralsund durchgeführt und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Somit ergaben sich für ihn direkt zwei Strafanzeigen in einer Nacht.

Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Stralsund Grünhufe

Stralsund (ots). Am 10.03.2023 gegen 20.15 Uhr erhielt die Polizei über die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen die Mitteilung, dass in Stralsund, Stadtteil Grünhufe, in der C.-F.-Goerdeler Str. 17 der Hausflur eines Mehrfamilienwohnblockes stark verqualmt sei und ein Brand des Wohnblockes vermutet wird. Einsatzkräfte der Polizei trafen zeitgleich mit den Rettungs- und Feuerwehrkräften ein. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen, begann mit der Lüftung des Wohnblockes und ermittelte vermeintlich geschädigte Personen. Nach dem Löschvorgang wurde festgestellt, dass die Quelle des Brandes ein Kinderwagen im unteren Hausaufgang des Mehrfamilienwohnblockes war. Das Gebäude blieb weiterhin bewohnbar. Personen wurden nicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise können im Polizeihauptrevier Stralsund unter 03831/2890624, unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle gegeben werden.

Verdacht der schweren Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Stralsund

Stralsund (ots). Am 09.03.2023 erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Mitteilung über die Integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern Rügen, dass es gegen 22:50 Uhr im Stralsunder Stadtteil Grünthal-Viermorgen zu einem Brand gekommen sei. Die Kriminalpolizei hat in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Nach gegenwärtigen Erkenntnissen wurde in der Jakob-Kaiser-Straße durch den/die bislang unbekannten Tatverdächtigen ein im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses befindlicher Kinderwagen auf bisher ungeklärte Art und Weise in Brand gesetzt. Dadurch kam es in der weiteren Folge zu Beschädigungen an den Wänden und Leitungen. Zudem wurde das gesamte Treppenhaus durch die Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Die Stralsunder Feuerwehr konnten den Brand schnell löschen und eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern. Ein 2-jähriges Kind musste im Anschluss zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren werden, da es offenbar Rauchgase eingeatmet hatte. Der entstandene Gesamtsachschaden wird gegenwärtig auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Pkw kollidiert in der Stralsunder Innenstadt mit einem Baum

Stralsund (ots). Am 08.03.2023 gegen 11:15 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall mit Sachschaden in der Seestraße in Stralsund. Bei Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Stralsund an der Unfallstelle waren die Kameraden der Stralsunder Feuerwehr sowie ein Rettungswagen bereits vor Ort. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 19-jährige Fahrzeugführer aus Stralsund mit einem PKW Toyota die Seestraße aus Richtung Innenstadt kommend in Richtung Olof-Palme Platz. Hier kam der Fahrzeugführer augenscheinlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in der dortigen Kurve auf Höhe der Seestraße 3 nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend stieß der junge Fahrer mit seinem Pkw gegen einen dort befindlichen Baum.

Der 19-Jährige verletzte sich bei der Kollision nicht, jedoch wurde das Fahrzeug so stark beschädigt, dass dieses nicht mehr fahrbereit war und durch einen Abschleppdienst geborgen werden musste. Der entstandene Gesamtsachschaden am Fahrzeug sowie an dem Baum wird gegenwärtig auf ungefähr 3.000 Euro geschätzt.

Bewerbertag der Polizei in Stralsund

Stralsund (ots). Am Samstag dem 18.03.2023 findet erstmals ein dezentraler Bewerbertag der Polizei in Stralsund statt. Wer Lust auf einen spannenden und verantwortungsvollen Beruf, einen guten Verdienst und einen sicheren Arbeitsplatz hat, ist hier vermutlich genau richtig. Start für alle Interessenten ist um 08:30 Uhr mit der Anmeldung am Empfang und um 09:00 Uhr mit der Begrüßung im Konferenzsaal der Polizeiinspektion Stralsund (im Frankendamm 21).

An dem Tag haben bewerbungsfähige Teilnehmer nicht nur die Möglichkeit, sich umfangreich über die Ausbildung oder das Studium bei der Landespolizei MV zu informieren, sondern können sich auch gleich bewerben und sogar ein Diktat schreiben und somit den ersten Schritt des Auswahlverfahrens bestreiten. Es besteht die Chance Fragen zum Auswahlverfahren zu stellen und Übungsaufgaben auch zum kognitiven Leistungstest zu absolvieren. Jeder Teilnehmende bekommt anschließend eine Auswertung, Beratung und ein Abschlussgespräch.