36-Jähriger hält die Polizei in Atem

Stralsund (ots). Am Dienstag, dem 01.08.2023, beschäftigte ein 36-jähriger Mann die Polizei gleich in mehreren Einsätzen. Am Ende kam der Stralsunder in Begleitung der Polizei in das Helios-Klinikum und verblieb auf der dortigen Intensivstation.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen steht der 36-Jährige im dringenden Tatverdacht, am Nachmittag des 01.08.2023 unter anderem eine Körperverletzung im Rahmen einer häuslichen Gewalt begangen zu haben. Nachdem alle polizeilichen Maßnahmen mit dem Mann beendet waren, wurde er wieder auf freien Fuß gelassen, da die rechtlichen Voraussetzungen für weitere freiheitsbeschränkende oder entziehende Maßnahmen nicht vorlagen.

Gegen 21:30 Uhr gingen beim Notruf der Polizei gleich mehrere Hinweise ein, dass der 36-Jährige nun randalierend durch den Stralsunder Stadtteil Knieper zieht und dort mehrere Autos beschädigt. Die umgehend zum Einsatz gebrachten Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevieres Stralsund konnten den Tatverdächtigen schnell ergreifen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab ein Ergebnis von 2,23 Promille. Ermittlungen ergaben, dass der Mann offenbar bei seinem abendlichen Spaziergang mehrere Fahrzeuge beschädigte sowie einen Passanten mutmaßlich bedrohte, beleidigte und leicht verletzte, nachdem er auf sein Handeln angesprochen wurde. Die Motivlage des Tatverdächtigen bleibt dazu noch zu ermitteln. Während der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der Tatverdächtige kooperativ und ruhig. Konkrete Hinweise auf weitere Straftaten ergaben sich für die Beamten nicht, weshalb der 36-Jährige erneut aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde, nachdem er einen Platzverweis für den Bereich der Heinrich-von-Stephan-Straße erhielt.

Gegen 01:40 Uhr gingen zu dem Stralsunder erneut Bürgerhinweise ein, dass er sich im Bereich der Heinrich-von-Stephan-Straße bewegt und dort offenbar die nächtliche Ruhe stört. Nachdem die Beamten den Mann erneut aufgreifen konnten, wurde dieser im Rahmen der weiteren Gewahrsamstauglichkeitsuntersuchung einem Arzt vorgestellt. Bei der Feststellung der Gewahrsamstauglichkeit wurde eine mögliche schwerwiegende Erkrankung diagnostiziert, sodass der 36-Jährige auf die Intensivstation verlegt wurde und dort für mindestens 24h verbleibt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Mögliche weitere Geschädigte, zum Beispiel im Zusammenhang mit beschädigten Fahrzeugen, werden gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund (Telefon 03831/2890-0) oder über die Onlinewache der Landespolizei MV www.polizei.mvnet.de zu melden.

Kirchentür in Stralsund angezündet

Stralsund (ots). Am Dienstag, dem 18.07.2023 wurde gegen 06:15 Uhr die Polizei darüber informiert, dass die Eingangstür der Nikolaikirche auf Seiten der Badenstraße brennen soll. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort war die Feuerwehr bereits im Einsatz und konnte das Feuer rasch löschen. Ein technischer Defekt oder gar eine Selbstentzündung schienen eher unwahrscheinlich, so dass zunächst der Kriminaldauerdienst und im Weiteren nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Brandursachenermittler zum Einsatz kamen.

Brand Nikolaikirche Stralsund, Kirchentür brannte
Foto: PI Stralsund

Im Ergebnis dessen wird wegen des Anfangsverdachts einer vorsätzlichen Brandstiftung gegen unbekannt ermittelt. Der Schaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Mutmaßliche Tatzeit die Nacht von Montag, 17.07.2023 zu Dienstag 18.07.2023, speziell etwa 03:00 Uhr bis 06:00 Uhr. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen zu Tat oder Tätern. Informationen bitte an die Polizei in Stralsund unter 03831/28900, die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de/onlinewache oder jede andere Polizeidienststelle.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss auf der B96 bei Stralsund

Stralsund (ots). Am 16.07.2023 wurde um 07:25 Uhr durch einen Zeugen der Polizei mitgeteilt, dass ein Fahrzeugführer eines PKW Toyota, welcher aus Richtung BAB20 kommend die B96 befuhr, in der Abfahrt der Anschlussstelle Andershof von der Fahrbahn abgekommen sei und verunfallte. An der Unfallstelle konnten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 44-jährigen Fahrzeugführer feststellen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,99 Promille. Einen Führerschein konnten die Beamten vor Ort nicht mehr sicherstellen, da dieser bereits in der Vergangenheit entzogen worden ist. Aufgrund von Bergungsmaßnahmen des nicht fahrbereiten Fahrzeugs, kam es kurzzeitig zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Durch den Verkehrsunfall ist ein Sachschaden von 7.000 EUR entstanden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie dem tateinheitlichen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Fahrzeugführer nach Zeugenhinweis mit über 2 Promille in Stralsund festgestellt

Stralsund (ots). Am 14.07.2023 gegen 16:40 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, dass er sich in Stralsund in der Richtenberger Chaussee auf dem Parkplatz des Getränkelandes befindet. Dort hat er den Fahrzeugführer eines PKW Fiat 500 festgestellt, welcher unter erheblicher Einwirkung von Alkohol steht. Der Fahrzeugführer hat einen schwankenden Gang und muss sich teilweise beim Gehen festhalten. Der Fahrer hat sich in sein Fahrzeug gesetzt und ist davon gefahren. Da sich der Zeuge das Kennzeichen am Fahrzeug gemerkt hatte, konnte der 47-jährige Fahrzeugführer bekannt gemacht und an seiner Wohnanschrift aufgesucht werden. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,16 Promille. Bei Fahrzeugführer wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt, sein Führerschein wurde beschlagnahmt und gegen ihn wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet.

Polizeieinsatz in Stralsund aufgrund einer nicht angemeldeten Demonstration

Stralsund (ots). Am Mittwoch, dem 12.07.2023 führte die Polizei in Stralsund einen Einsatz in Erwartung einer Protestaktion der „Letzten Generation“ durch. Da der genaue Ort nicht bekannt war, wurden neuralgische Punkte in der Stadt besetzt.

Gegen 14:30 Uhr erreichten erste Notrufe die Einsatzleitestelle, dass es auf dem Heinrich-Heine-Ring auf Höhe eines Supermarktes zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommt. Ausgelöst wurden diese augenscheinlich durch sechs Personen, welche sich auf der Fahrbahn befinden und sich in Teilen auch festgeklebt haben sollen. Umgehend vor Ort zusammengezogene Kräfte der Polizei bestätigten schnell, dass sich zwei der sechs Personen augenscheinlich mit Händen auf die Straße geklebt hatten. Umstehend konnten außerdem noch vier weitere Personen der Gruppe zugehörig festgestellt werden.

Durch Zeugen vor Ort und sogar mittels Handyvideos gesichert, wurde bekannt, dass es noch vor Eintreffen der Polizei zu Auseinandersetzungen verschiedener Personen auf der Straße kam. Insbesondere geriet ein Lkw-Fahrer ins Visier der Polizei. Dieser hatte zunächst versucht die Demonstranten von der Straße zu zerren, offenbar auch unter Androhung von Schlägen. Im Weiteren fuhr er mit dem Lkw an, obwohl sich noch eine männliche Person sitzend davor befand. Zwei Demonstranten wurden dabei leicht verletzt.

Durch die eingesetzten Kräfte konnten zügig sowohl entsprechende Verkehrsmaßnahmen als auch polizeiliche Maßnahmen mit der Versammlung selbst durchgeführt werden. Auch wurden umgehend Absprachen mit der zuständigen Versammlungsbehörde durchgeführt. Nach dem Lkw und dessen Fahrer wurde unterdessen gefahndet. Am späten Nachmittag meldete sich eine männliche Person bei der Polizei in Grimmen und gab an, der Lkw-Fahrer zu sein. Gegen den 41-jährigen Deutschen wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen wegen des Anfangsverdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Sein Führerschein wurde zudem beschlagnahmt.

Ebenfalls zum Einsatz kamen ein Rettungswagen und ein Notarzt. Notfallmedizinische Maßnahmen waren allerdings nicht notwendig. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt.

Die Vollsperrung wurde gegen 16:00 Uhr aufgehoben. Nachdem sich der Klebstoff eines Demonstranten augenscheinlich von selbst löste, konnte er von der Straße begleitet werden. Der Kleber des Zweiten wurde mit Speiseöl gelöst. Die Verkehrseinschränkungen hielten sich ersten Erkenntnissen zufolge in Grenzen. Schwierigkeiten taten sich eher im Umgang mit der vor Ort befindlichen Bevölkerung auf, welche ob der Protestaktion recht aufgebracht schien. Vereinzelt mussten Platzverweise ausgesprochen werden. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an die Bürger, besonnen auf solcheProtestaktionen zu reagieren, gegebenenfalls mache man sich als Autofahrer oder wie in diesem Falle als Lkw-Fahrer selbst strafbar.

Gegen die Demonstranten wird wegen des Anfangsverdacht einer Straftat nach dem Versammlungsgesetz, Nötigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Warnung: Schockanrufe in Stralsund

Stralsund (ots). Vorsicht! Aktuell rufen Betrüger an! Seit den Mittagsstunden haben sich Betrüger offenbar mal wieder den Landkreis Vorpommern-Rügen vorgenommen. Zur Zeit erreichen uns vermehrt Anrufe von Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet Stralsund. Glücklicherweise erkannten die Angerufenen die Masche und blieben ohne Schaden.

Bislang versuchten die Betrüger mit der typischen Variante des angeblich schweren Verkehrsunfalls des Sohnes oder der Tochter an das Geld der Angerufenen zu gelangen. In diesen Fällen ist es so, dass die Betrüger, sobald sich jemand auf das Gespräch einlässt, an angebliche Polizeibeamte, Richter oder Staatsanwälte weitervermittelt und diese dann eine Kaution zur Abwendung der Haft anbieten.

Achtung! Weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft, noch ein Gericht rufen Sie an, um über einen solchen Sachverhalt zu informieren oder mit Ihnen um die Zahlung einer Kaution zu „verhandeln“. Wer nicht Opfer von Betrügern am Telefon werden will, verhält sich am besten so, wie die bislang Angerufenen aus Stralsund. Legen Sie auf und informierten Sie die Polizei!

Ferdinand von Schill kommt nicht zur Ruhe – Denkmal wieder beschädigt

Stralsund (ots) Mutmaßlich über das zurückliegende Wochenende vom Freitag, dem 07.07.2023 bis Montag, dem 10.07.2023 wurde durch bisher unbekannte Täter das in ein Baugerüst gehüllte Schill-Denkmal am Olof-Palme-Platz in Stralsund erneut angegriffen. Der in der Vergangenheit bereits mehrfach entwendet Säbel ist zwar noch dort, allerdings mit abgebrochener Spitze. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro.

Zeugen, die Angaben machen können zur Tat oder den Täter oder aber zum Verbleib der Säbelspitze, können sich bei der Polizei in Stralsund unter 03831/28900, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de/onlinewache oder jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Schill-Denkmal Stralsund beschädigt
Foto: Polizei Stralsund

Rücksichtslose Fahrweise endet mit Führerscheinsicherstellung

Stralsund (ots) Am Montag, dem 03.07.2023 gegen 17:30 Uhr wurde eine Videowagenbesatzung der „besonderen Verkehrsüberwachung“ des Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen auf der Bundesstraße 105 Höhe Brandshagen auf einen BMW M6 mit polnischen Kennzeichen aufmerksam. Dieser überholte die Beamten ordnungswidrig trotz durchgehender Fahrstreifenbegrenzung. Er fuhr weiter in Richtung Stralsund. Die Bundesstraße 96 befuhr er dann in derart rücksichtsloser Art und Weise, dass die Beamten ihr Dienstfahrzeug auf Geschwindigkeiten teilweise weit über 200 km/h beschleunigen mussten, um am Fahrzeug dranzubleiben.

Videowagen auf der B105 filmt BMW M6 Raser
Foto: PI Stralsund

Auf seinem Weg nötigte er augenscheinlich durch dichtes Auffahren weitere Verkehrsteilnehmer. Es war erkennbar, dass er die höchstmögliche Geschwindigkeit auf der Strecke erreichen wollte. Entsprechend zogen die Beamten das Fahrzeug an der Abfahrt Prohn aus dem Verkehr. Bei der sich anschließenden Verkehrskontrolle ergab sich dann zusätzlich der Verdacht, dass der 37-jährige polnische Staatsbürger unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt.

Der Fahrer muss sich nun wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Nötigung im Straßenverkehr sowie einer Ordnungswidrigkeit wegen des Fahrens unter der Beeinflussung berauschender Mittel verantworten. Seinen Führerschein stellten die Beamten nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Stralsund noch am Anhalteort sicher.

Kripo meldet Ermittlungsabschluss im Zusammenhang mit totem Hund

Stralsund (ots). Bereits am 23.03.2023 sowie 27.04.2023 berichtete die Polizeiinspektion Stralsund über einen toten Hund, der an einer Wasserstelle bei Stralsund aufgefunden wurde.

Durch umfangreiche Ermittlungen konnte eine Züchterin im Ausland kontaktiert werden. Diese stellte sich als Zeugin zur Verfügung und gab an, den Hund an einen 31-jährigen Stralsunder verkauft zu haben. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen sind nun abgeschlossen, sodass die Akte an die Staatsanwaltschaft Stralsund abgegeben wurde. Der 31-jährige deutsche Beschuldigte muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten.

Zwei Kinder auf Spielplatz in Stralsund belästigt

Stralsund (ots). Auf einem Spielplatz in Stralsund zwischen dem Hellmuth-Heyden-Weg und der Heinrich-von-Stephan-Straße soll ein bisher unbekannter Mann gestern zwischen 16:00 und 17:00 Uhr zwei sechs Jahre alte deutsche Kinder vermutlich mit sexuellem Hintergrund angesprochen und belästigt haben. Dabei hat der Tatverdächtige nach jetzigem Kenntnisstand mindestens eines der Kinder angefasst – allerdings wohl nicht im Intimbereich. Anschließend habe er sich zu einer Hauswand begeben und dort sein Glied sichtbar für die Kinder entblößt.

Die Kinder erzählten ihren Eltern von dem Vorfall, die dann sofort bei der Polizei Anzeige erstatteten. Eine konkrete Beschreibung des Tatverdächtigen ist momentan nicht möglich. Er soll lediglich „älter“ gewesen sein. Beamte des Hauptreviers Stralsund waren für Erstmaßnahmen und Spurensicherung am Tatort im Einsatz. Die Kripo Anklam hat die weiteren Ermittlungen wegen Exhibitionistischer Handlungen vor Kindern sowie sexuellem Missbrauch von Kindern aufgenommen.

Die Ermittler bitten in diesem Zusammenhang nach Hinweisen aus der Bevölkerung. Wer hat den Vorfall gestern am späten Nachmittag beobachtet und kann Angaben zum Tatverdächtigen machen? Sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeihauptrevier Stralsund unter 03831/28900, an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Die Vorgehensweise der Eltern in diesem Fall ist genau richtig gewesen. In den vergangenen Wochen hat es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, zu dem die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gehören, immer wieder Gerüchte über verdächtiges Ansprechen und Belästigen von Kindern gegeben, die teilweise ausschließlich in WhatsApp-Gruppen oder anderen Messenger-Diensten verbreitet wurden. Aber nur, wenn die Polizei solche möglichen Sachverhalte mitgeteilt bekommt, können Ermittlungen in Gang gesetzt werden.

Verdacht der schweren Brandstiftung in der Stralsunder Altstadt

Stralsund (ots). Am 24.06.2023 gegen 01:00 Uhr informierte die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus Alter Markt in Stralsund. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund kurz darauf vor Ort eintrafen, wurde ein Brand im Kellerbereich eines Mehrfamilienhaues festgestellt. Durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Stralsund wurde im Anschluss sofort mit der Brandbekämpfung im Kellerbereich des Mehrfamilienhauses und der Evakuierung betroffener Bewohner per Drehleiter begonnen.

Durch den Brand und die dadurch entstandene starke Rauchentwicklung wurde ein 31-jähriger Bewohner leicht verletzt und mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Klinikum am Sund gebracht. Der Kellerbereich ist derzeit nicht mehr nutzbar. Der Sachschaden wird derzeit auf 5.000EUR geschätzt. Der Kriminaldauerdienst Stralsund hat die Ermittlungen vor Ort übernommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung wurde eingeleitet.

Brand einer Küche in einem Mehrfamilienhaus in Stralsund

Stralsund (ots). Am 23.06.2023 gegen 15:15 Uhr informierte die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über einen Brand in der Parkstraße in Stralsund. Hier brannte es in einer Küche in einer Wohnung. Der Brand wurde durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Stralsund bekämpft. Die Küche brannte aber vollständig aus. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt.

Die beiden allein in der Wohnung befindlichen 13- und 16-jährigen Kinder konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die betroffenen Wohnung ist durch den Brand derzeit unbewohnbar. Zwei weitere Wohnungen wurden durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden wird derzeit auf 25.000EUR geschätzt. Zur Klärung der genauen Brandursache kommt ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung wurde eingeleitet.

Verkehrsunfall mit einem lebensbedrohlich verletzten Kradfahrer auf der B105 bei Stralsund

Niepars/Stralsund (ots). Am 21.06.2023 gegen 16:20 Uhr kam es auf der B105 Höhe Langendorfer Berg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Krad. Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr der 60-jährige Fahrzeugführer eines PKW VW aus Richtung Freienlande kommend auf die B105 in Richtung Niepars auf und beabsichtigte hinter einer Verkehrsinsel verbotswidrig zu wenden, um weiter in Richtung Stralsund zu fahren. Zeitgleich befuhr ein 61-Jähriger mit seinem Krad der Marke Kawasaki die B105 aus Richtung Stralsund kommend in Richtung Niepars. Der Fahrzeugführer des PKW übersah bei seinem Wendemanöver das Krad und stieß frontal mit diesem zusammen. Durch den Aufprall wurde der 61-Jährige vom Motorrad geschleudert. Er zog sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum Greifswald geflogen. Die beiden Unfallbeteiligten wohnen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Beide Fahrzeuge waren aufgrund des Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand Sachschaden von insgesamt 25.000 Euro.

Ergänzung: Ansprechen von Kindern und Weiterleiten von Informationen

Stralsund (ots). Am 15.06.2023 berichtete die Polizeiinspektion Stralsund über eine Sachlage in Stralsund, in der über verschiedene soziale Netzwerke und WhatsApp Gruppen Hinweise zu einem 35-Jährigen aus Somalia der Polizei bekannt und im Internet öffentlich gemacht worden sind.

In diesem Zusammenhang fand zwischen den beteiligten Behörden und Dienststellen von Landes- und Bundespolizei, Ausländerbehörde und der Hansestadt Stralsund ein enger Austausch zu weiteren Möglichkeiten im Umgang mit dem Somalier statt.

Zwischenzeitlich bewegte sich der 35-Jährige in den vergangenen Tagen nicht nur im Raum Stralsund, sondern auch in Richtung Greifwald. Hier wurde er wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz in Gewahrsam genommen. Ein bereits initiierter Haftantrag wurde an die zuständige Dienststelle gesandt, sodass eine richterliche Anhörung stattfinden konnte. Im Ergebnis dieser wird der 35-Jährige nun an die zuständige Anlaufstelle im Landkreis Warendorf (NRW) überstellt.

Im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund sind unterdessen keine weiteren Meldungen über ein mögliches Ansprechen von Kindern eingegangen.

Verdacht der schweren Brandstiftung in Stralsund

Stralsund (ots). Am 20.06.2023 gegen 00:20 Uhr informierte die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über eine starke Rauchentwicklung im Hausflur der Danziger Straße in 18437 Stralsund. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund kurz darauf vor Ort eintrafen, stellten sie starke Rauchentwicklung und zudem einen völlig verqualmten Hausflur des bewohnten Mehrfamilienhauses fest. Kurz darauf trafen auch ein Rettungswagen sowie ein Notarzt und die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund ein. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund begannen sofort mit der Brandbekämpfung, sodass das Feuer schnell gelöscht werden konnte. Die Brandausbruchsstelle befand sich im Kellerbereich des Hauses. Ersten Ermittlungen zufolge wurde hier ein abgestellter Kinderwagen durch den/die unbekannten Täter in Brand gesetzt. Durch die zügige Brandbekämpfung konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Alle Bewohner konnten in ihren Wohnungen verbleiben. Es wurden keine Personen bei dem Brand verletzt. Der Sachschaden wird zum jetzigen Zeitpunkt auf ca. 10.000 EUR geschätzt.

Zu den eingesetzten Kräften des Polizeihauptreviers Stralsund, den Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund und dem Rettungsdienst, kam auch der Kriminaldauerdienst Stralsund zum Einsatz. Es wurden Spuren am Tatort gesichert und die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen zu auffälligen Personenbewegungen oder zum Tatgeschehen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Stralsund (Telefon 03831/28900), die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden

Verdacht der schweren Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Stralsund

Stralsund (ots). Am 18.06.2023, gegen 16:00 Uhr, wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mitgeteilt, dass es in der Stralsunder Vogelsangstraße zu einem Brand gekommen ist. Ersten Erkenntnissen zufolge brach das Feuer im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses aus und breitete sich auf mehrere Kellerabteile aus, bevor es durch die Kameraden der Stralsunder Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Da es während der Brandbekämpfung zu einer starken Rauchentwicklung kam, wurden die Bewohner des Aufganges angewiesen, während des Einsatzes in ihren Wohnungen zu verbleiben. Lediglich ein 70-jähriger Bewohner des Gebäudes wurde mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch die Rettungskräfte in das Helios Klinikum in Stralsund gebracht. Weitere Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Nach der Brandlöschung und Belüftung des Hauses konnten alle Mieter in ihren Wohnungen verbleiben.

Der durch den Brand entstandene Sachschaden kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Der Kriminaldauerdienst aus Stralsund hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen zu auffälligen Personenbewegungen oder zu
Tatgeschehen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Stralsund (Telefon 03831/28900), die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Ergänzung – Polizeieinsatz mit mehreren Streifenwagen im Stralsunder Stadtteil Knieper West

Stralsund (ots). Der gestern Nachmittag festgenommene 26-jährige Tatverdächtige wurde am heutigen Tage (15.06.2023) einem Haftrichter vorgeführt. Der Haftrichter am Amtsgericht Stralsund entschied, einen Haftbefehl zu erlassen, sodass sich der Stralsunder voraussichtlich bis zu Beginn des gerichtlichen Strafverfahrens in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft befinden wird. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiterhin an und werden Bestandteil des Verfahrens sein.

Ansprechen von Kindern und Weiterleiten von Informationen

Stralsund (ots). Die Polizei in Stralsund ist durch mehrere Anrufe und Hinweise darauf aufmerksam gemacht worden, dass es zu von Eltern in verschiedenen WhatsApp Gruppen und in weiteren sozialen Netzwerken verbreitete Hinweise auf ein mögliches Ansprechen von Kindern durch eine männliche Person in der Nähe einer Grundschule gekommen sein soll. Sollte es hierzu sachdienliche Hinweise und Zeugen geben, werden diese gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund (Telefon 03831/2890 0) zu melden.

Der Polizei ist bekannt, dass sich seit einiger Zeit ein 35-Jähriger Mann aus Somalia im Zuständigkeitsbereich, aktuell in Stralsund, aufhält. Dieser sprach bereits Kinder im Bereich von Schulen an, trat jedoch strafrechtlich bisher noch nicht in Erscheinung. Da der Mann jedoch mit seinem äußeren Erscheinungsbild sowohl Kinder als auch zum Teil Erwachsene verunsicherte bzw. verängstigte, sahen sich Eltern in der Pflicht, über die sozialen Netzwerke und verschiedenste Gruppen Bilder des Mannes zu teilen und zu verbreiten. Dies zieht im Internet eine gewisse Aufmerksamkeit nach sich.

Die Polizei nimmt diesen Sachverhalt sehr ernst und hat sofort adäquate Maßnahmen getroffen. Die Beamten des Stralsunder Polizeihauptreviers haben und behalten den Mann im Blick und werden sofort polizeiliche Maßnahmen ergreifen, wenn es notwendig wird. Zudem besteht ein stetiger Austausch mit der Stralsunder Ordnungsbehörde. Nach derzeitigem Kenntnistand liegen aktuell keine Hinweise auf Straftaten oder darauf vorbereitende Handlungen zum Nachteil von Kindern vor. Es gibt darüber hinaus keinerlei Anhaltspunkte für Befürchtungen in diese Richtung.

Weiterhin ergeht der dringende Appell hierzu, wenn solche Nachrichten empfangen werden, vor dem Weiterleiten, den Wahrheitsgehalt des Inhalts zu überprüfen. Wir bitten Sie, in dieser sensiblen Thematik weder Vermutungen noch mutmaßliches Wissen vor allem über Social Media zu verbreiten.

Polizeieinsatz mit mehreren Streifenwagen im Stralsunder Stadtteil Knieper West

Stralsund (ots). Am 14.06.2023 kam es in den Nachmittagsstunden zu einem Polizeieinsatz in der Stralsunder Arnold-Zweig-Straße, nachdem das Polizeihauptrevier Stralsund den Hinweis zu mehreren Schussgeräuschen aus dem Bereich erhielt. Die umgehend zum Einsatz gebrachten Funkstreifenwagen konnten schnell eine Wohnung ausfindig machen, aus der mutmaßlich diese Geräusche kamen. Diese konnte einem 26-jährigen Mann zugeordnet werden. Auf richterliche Anordnung des Amtsgerichtes Stralsund erfolgte eine Durchsuchung dieser Wohnung, infolgedessen eine Schreckschusswaffe mit mehreren Patronenhülsen aufgefunden wurde. Zudem fanden die eingesetzten Polizeibeamten verschiedene Betäubungsmittel, die beschlagnahmt wurden. Während der polizeilichen Maßnahmen leistete der Stralsunder Widerstand und griff die Beamten tätlich an. Dabei blieben sowohl die Polizisten als auch der junge Mann unverletzt. Da der Verdacht bestand, dass der 26-Jährige unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand, wurde zum Zwecke der Beweismittelsicherung eine Blutprobe bei dem Mann entnommen.

In Abstimmung mit der Stralsunder Staatsanwaltschaft wurde der 26-Jährige vorläufig festgenommen. Ob und inwieweit der junge Mann am morgigen Tag einem Haftrichter vorgeführt wird, bleibt abzuwarten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen u.a. zum Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz, Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung und Beleidigung aufgenommen. Diese dauern gegenwärtig noch an.

Stralsund: Irrfahrt in den Sandkasten endet mit Realisierung eines Haftbefehls

Stralsund (ots). In der Nacht von Samstag zu Sonntag (am 11.06.2023) erhielt das Polizeihauptrevier Stralsund den Hinweis zu einem 42-Jährigen Mann, der sich gegen 4:25 Uhr offenbar in einem Spielplatzsandkasten in der Stralsunder Fährstraße mit seinem Pkw VW festgefahren hatte. Die umgehend zum Einsatz gebrachten Polizeibeamten stellten schnell fest, dass der Mann sein Fahrzeug offenbar unter dem Einfluss von Alkohol gelenkt hatte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,73 Promille, infolgedessen eine Blutprobenentnahme bei dem Mann zur Beweismittelsicherung durchgeführt wurde.

Bei der Überprüfung des Mannes stellte sich zudem heraus, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl des Amtsgerichtes Wuppertal vorlag. Eine Überstellung in die Justizvollzugsanstalt konnte der 42-Jährige dadurch abwenden, dass er die geforderte Geldstrafe im vierstelligen Bereich begleichen konnte. Zudem ergaben sich Zweifel an seinen Ausweisdokumenten, weshalb mit Unterstützung der Bundespolizeiinspektion Stralsund nunmehr auch strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung gegen den 42-Jährigen geführt werden. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 42-Jährige aus Ueckermünde wieder auf freien Fuß gelassen. Der Pkw wurde mittels eines hinzugerufenen Abschleppunternehmens umgesetzt.