Großbrand in Saatel bei Barth – Scheune steht in Vollbrand, rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz und 160.000 Euro Schaden, keine Verletzten – Brandursache noch unklar

Saatel (ots). Am 26.08.2026 kam es gegen 17:40 Uhr in Saatel zum Brand einer Scheune. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Zur Brandbekämpfung waren rund 100 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Barth, Groß Kordshagen, Hermannshof, Karnin, Kenz-Küstrow, Löbnitz, Saatel, Stralsund, Velgast, Zingst und Wieck im Einsatz. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch Kräfte des Technischen Hilfswerks aus Barth. Der Brand konnte erst in den Abendstunden gelöscht werden.

Durch die starke Hitzeentwicklung wurden mehrere Fensterscheiben des unmittelbar neben der Scheune befindlichen Wohngebäudes beschädigt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von etwa 160.000 Euro. Personen und Tiere wurden durch den Brand nicht verletzt. Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz. Zudem wurde ein Brandursachenermittler hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Sattelzug und Linienbus kollidieren in Stralsund – Busfahrerin eingeklemmt und schwer verletzt

Stralsund (ots). Am heutigen Dienstagmorgen, dem 25. August 2026, kam es gegen 06:30 Uhr in Stralsund zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Sattelzugmaschine und einem Linienbus. Nach derzeitigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall im Bereich einer Kreuzung im Voigdehäger Weg aufgrund eines Vorfahrtsverstoßes. Beteiligt waren eine Sattelzugmaschine der Marke MAN, die von einem 43-jährigen ukrainischem Staatsangehörigen geführt wurde, sowie ein Linienbus der Marke Citaro, der von einer 50-jährigen Frau gelenkt wurde. Bei dem Zusammenstoß wurde der 43-jährige Lkw-Fahrer leicht verletzt.

Die Busfahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Sie wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste im Linienbus. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Sattelzugmaschine und der Linienbus waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Zudem liefen Betriebsstoffe aus. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

Die Unfallstelle war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten gesperrt. Gegen 10:20 Uhr konnte die Fahrbahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Mit Hammer auf Tisch geschlagen: 52-Jähriger sorgt für Polizeieinsatz in Stralsunder Behörde

Stralsund (ots). Am Montag, dem 24. August 2026, wurde die Polizei gegen 10:30 Uhr zu einer Behörde in Stralsund gerufen. Nach ersten Erkenntnissen soll sich dort ein 52-jähriger Staatsangehöriger in einem Büro aggressiv verhalten und im weiteren Verlauf mit einem mitgeführten Hammer auf einen Tisch geschlagen haben. Zudem soll es zu einer Bedrohungssituation gekommen sein. Hintergrund soll nach bisherigen Erkenntnissen unter anderem die mutmaßliche Forderung nach Geld gewesen sein.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann durchsucht. Dabei wurden in einem von ihm mitgeführten Rucksack ein Hammer, ein Küchenmesser sowie zwei Schraubendreher festgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt der 52-Jährige einen Platzverweis. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Nötigung, Erpressung, Sachbeschädigung und räuberischen Erpressung aufgenommen.

Zwei mutmaßliche Betrugsfälle in Ribnitz-Damgarten und Wolgast – Polizei warnt vor Fake-Shops

Ribnitz-Damgarten/Wolgast (ots). Am gestrigen Montag, dem 24. August 2026, wurden der Polizei in Vorpommern zwei Fälle von mutmaßlichem Betrug beim Online-Einkauf angezeigt. In beiden Fällen bestellten die Betroffenen Waren über das Internet, erhielten diese jedoch nicht.

Im Polizeirevier Ribnitz-Damgarten erstattete ein 61-jähriger Mann Anzeige. Er wollte im Internet mehrere Paletten Holzkohle im Gesamtwert von rund 1.400 Euro erwerben. Nachdem er den geforderten Betrag überwiesen hatte, wartete er vergeblich auf die Lieferung. Die Ware ist bislang nicht eingetroffen. Nach ersten Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass es sich bei dem Anbieter um einen sogenannten Fake-Shop handelt.

Einen weiteren Fall zeigte eine 39-jährige Frau aus Wolgast im Polizeirevier Wolgast an. Sie wollte im Internet eine elektrische Katzentoilette kaufen. Die von ihr aufgerufene Internetseite sah dabei nahezu identisch mit dem Online-Shop eines bekannten Discounters aus. Die Frau genehmigte eine Zahlung per Lastschrift. Die Ware wurde jedoch nicht geliefert. Zwischenzeitlich war die Internetseite nicht mehr erreichbar. Der entstandene Schaden liegt bei knapp 100 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen ging die Zahlung auf ein ausländisches Konto.

In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Fake-Shops sind häufig auf den ersten Blick nur schwer von seriösen Online-Händlern zu unterscheiden. Teilweise werden bestehende Internetseiten kopiert oder bekannte Händler und Marken optisch nachgeahmt. Die Polizei rät daher, vor einer Bestellung genau hinzusehen:

  • Internetadresse prüfen: Enthält die URL ungewöhnliche Schreibweisen, zusätzliche Zeichen oder ähnelt sie nur der Adresse eines bekannten Händlers?
  • Impressum kontrollieren: Ist ein vollständiges Impressum vorhanden? Stimmen Name, Anschrift und Kontaktdaten? Auch ein vorhandenes Impressum kann gefälscht sein.
  • Preise vergleichen: Angebote, die deutlich günstiger sind als bei anderen Anbietern, sollten misstrauisch machen.
  • Zahlungsart beachten: Besonders bei Vorkasse oder Überweisung ist Vorsicht geboten. Bei unbekannten Anbietern sollte geprüft werden, welche sicheren Zahlungsarten angeboten werden.
  • Bewertungen prüfen: Unabhängige Erfahrungsberichte anderer Käufer können Hinweise auf einen unseriösen Anbieter geben. Ausschließlich positive Bewertungen sollten ebenfalls kritisch hinterfragt werden.
  • Gütesiegel überprüfen: Ein Gütesiegel allein ist kein Beweis für die Seriosität eines Shops. Es sollte geprüft werden, ob das
    Siegel tatsächlich zu einem echten Zertifikat und dem entsprechenden Anbieter führt.
  • Shop vor dem Kauf überprüfen: Die Verbraucherzentrale bietet mit dem Fakeshop-Finder eine Möglichkeit, Internetadressen von Online-Shops vor einer Bestellung überprüfen zu lassen.

Wer bereits auf einen Fake-Shop hereingefallen ist, sollte schnell handeln. Betroffene sollten umgehend ihre Bank beziehungsweise den jeweiligen Zahlungsdienstleister kontaktieren und prüfen lassen, ob die Zahlung noch gestoppt oder zurückgeholt werden kann. Außerdem sollten Bestellbestätigungen, E-Mails, Zahlungsbelege, Screenshots und sämtliche weiteren Informationen zum Anbieter gesichert werden. Anschließend sollte Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

38-jähriger Radfahrer bewusstlos an Kreisstraße zwischen Schlemmin und Trinwillershagen entdeckt – Verdacht auf schwere innere Verletzungen, Polizei sucht Zeugen für möglichen Unfall

Schlemmin (ots). In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags (22. August 2026) wurde die Polizei über einen bewusstlos aufgefundenen Radfahrer auf einer Kreisstraße in der Nähe von Schlemmin informiert. Gegen 04:15 Uhr hatte eine Kurierdienstfahrerin den 38-jährigen Mann neben seinem Fahrrad liegend festgestellt. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt nicht ansprechbar. Da zunächst nur geringe äußerlich erkennbare Verletzungen festgestellt werden konnten, wurde umgehend ein Rettungswagen verständigt. Aufgrund des Zustandes des Mannes wurde er anschließend mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus geflogen. Dort wurden vermutlich schwerwiegendere innere Verletzungen festgestellt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 38-Jährige aus der Region mit einem schwarzen Rennrad der Marke „Bulls“ unterwegs. Das Fahrrad war mit eingeschalteter Beleuchtung ausgestattet. Die Polizei geht derzeit von einem möglichen Verkehrsunfall aus. Die genauen Umstände, wie es zu dem Geschehen kam, sind jedoch bislang unklar. Insbesondere ist derzeit nicht bekannt, wann und unter welchen Umständen der Radfahrer zu Fall kam.

Die Polizei sucht daher Zeugen, die in den frühen Morgenstunden des 22. August 2026 im Bereich der Kreisstraße zwischen Schlemmin und Trinwillershagen unterwegs waren und möglicherweise den Radfahrer oder andere Verkehrsteilnehmer beobachtet haben. Von besonderem Interesse sind Hinweise zum möglichen Unfallgeschehen sowie Angaben dazu, wann und von wo der 38-Jährige mit seinem Rennrad unterwegs war. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Ribnitz-Damgarten unter der Telefonnummer 038218750 oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de

Gefährliche Körperverletzung in Klockenhagen? Polizei ermittelt gegen 72-jährigen Grundstückseigentümer

Klockenhagen (ots). In der Nacht zu Samstag (22. August 2026) kam es in Klockenhagen bei Ribnitz-Damgarten zu einem ungewöhnlichen Sachverhalt, zu dem die Polizei nun Ermittlungen führt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich kurz nach 01:00 Uhr eine Gruppe Minderjähriger im Ort aufgehalten und dort möglicherweise Verstecken gespielt haben. In diesem Zusammenhang sollen die Kinder und Jugendlichen offenbar unberechtigt das Grundstück eines 72-jährigen Mannes betreten haben.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen soll der Grundstückseigentümer daraufhin einen Jungen mit einem Gartenwerkzeug am Bein beziehungsweise an der Wade verletzt haben. Es sei eine blutende Stichverletzung dadurch entstanden. Die genauen Umstände des Geschehens sowie der konkrete Ablauf sind derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die Polizei hat gegen den 72-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Den Jugendlichen wird zugleich der Verdacht des Hausfriedensbruchs vorgeworfen.

SailGP 2026 in Sassnitz – Polizei zieht positive Bilanz nach zwei Veranstaltungstagen

Sassnitz (ots). An den letzten zwei Tagen (22. und 23. August 2026) fand in Sassnitz zum zweiten Mal der SailGP statt. Rund 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten an beiden Veranstaltungstagen die Rennen von den Tribünen aus. Darüber hinaus lockte der SailGP zahlreiche weitere Besucherinnen und Besucher nach Sassnitz, die das sportliche Geschehen rund um die Veranstaltung verfolgten.

Aus polizeilicher Sicht verlief das Veranstaltungswochenende insgesamt sehr ruhig und störungsfrei. Die Einsatzkräfte waren im Veranstaltungsbereich sowie im Umfeld präsent und sorgten gemeinsam mit den weiteren beteiligten Kräften für einen sicheren Ablauf. Insgesamt wurden lediglich zwei Gefahrenabwehrvorgänge aufgenommen. Zudem wurde eine Fundsache bei der Polizei abgegeben. Auch im wasserseitigen Veranstaltungsbereich blieb die Lage ruhig.

Die Polizei zieht damit eine positive Bilanz des diesjährigen SailGP in Sassnitz. Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Einsatz- und Unterstützungskräften sowie dem Veranstalter und dem Organisationsteam des SailGP. Die Zusammenarbeit mit den Organisatoren sowie den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz und der Stadt Sassnitz verlief jederzeit professionell und vertrauensvoll. Die enge Abstimmung und das gute Zusammenspiel aller Beteiligten haben maßgeblich dazu beigetragen, dass der SailGP auch in diesem Jahr sicher und reibungslos durchgeführt werden konnte. Die Polizei blickt damit auf ein gelungenes Veranstaltungswochenende zurück.

Volvo kommt zwischen Prerow und Zingst von der L21 ab – Beifahrerin verletzt

Barth (ots). Am 23.08.2026 gegen 13.15 Uhr wurde über den Notruf der Polizei mitgeteilt, dass es zu einem Verkehrsunfall auf der L 21 zwischen Prerow und Zingst gekommen ist. Hier kam ein PKW Volvo nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im angrenzenden Graben liegen. Der 58- jährige Fahrzeugführer blieb unverletzt. Die 56- jährige Beifahrerin wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus zur weiteren Beobachtung verbracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Die Fahrbahn wurde zur Unfallaufnahme und zur Bergung des Fahrzeuges kurzzeitig halbseitig gesperrt.

Kellerbrand am Neuen Markt in Stralsund – Feuerwehr verhindert Ausbreitung, trotzdem 100.000 Euro Schaden

Stralsund (ots). Am 22.08.2026, gegen 15:10 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand am Neuen Markt in Stralsund gerufen. Bei Eintreffen der Kräfte wurde festgestellt, dass es in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhaus, in dem sich die Versorgungsleitungen befinden, aus bislang ungeklärter Ursache zum Brandausbruch gekommen ist. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und konnten die Flammen schnell löschen. Somit konnte ein Ausbreiten der Flammen auf weitere Räume verhindert werden. Durch das Feuer wurde außerdem eine Wasserleitung beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Es mussten auch keine Personen aus dem Gebäude evakuiert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft kommt am 23.08.2026 ein Brandursachenermittler zum Einsatz.

Maskiert und mit Eisenstange: Zwei Männer lauern Lieferanten in Zingst auf – Postfiliale aufgebrochen

Zingst (ots). Am heutigen Donnerstagmorgen (20. August 2026) ist es gegen 04:00 Uhr im Ostseebad Zingst offensichtlich zu einem versuchten Überfall auf einen Lieferanten gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein LKW-Fahrer zu dieser Zeit dabei eine Bäckereifiliale in der Hafenstraße zu beliefern. Während sich der Mann auf der Ladefläche seines Fahrzeuges befand, sollen sich zwei bislang unbekannte männliche Personen dem Fahrzeug genähert haben. Die beiden Tatverdächtigen sollen maskiert und mit einer Eisenstange bewaffnet gewesen sein. Sie sollen den Lieferanten angesprochen und versucht haben, an ihn beziehungsweise den Lkw zu gelangen. Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es nicht. Der Lieferant konnte sich auf der Ladefläche aufhalten und blieb unverletzt.

Nach Angaben des Hinweisgebers besteht der Verdacht, dass die beiden Tatverdächtigen den Lieferanten beziehungsweise dessen Abläufe bereits am Vortag beobachtet haben könnten. Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: – männlich – dunkel gekleidet – maskiert – vermutlich mit E-Scooter unterwegs – sie sollen gebrochen Deutsch (eventuell mit osteuropäischem Akzent) gesprochen haben

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellten die Polizeibeamten zudem einen Einbruch in eine Postfiliale auf der Rückseite des Gebäudes fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde hierbei ein Gullydeckel gegen eine Fensterscheibe geworfen. Durch die entstandene Beschädigung gelangten bislang unbekannte Täter augenscheinlich in die Geschäftsräume.

Ob ein Zusammenhang zwischen dem Einbruch und dem versuchten Überfall besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie wegen des Verdachts der Bedrohung gemäß § 241 StGB aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden, insbesondere im Zeitraum um 04:00 Uhr, verdächtige Personen oder E-Scooter im Bereich der Hafenstraße in Zingst beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Barth unter der Telefonnummer 0382316720 zu melden. Insbesondere werden auch Personen gebeten, sich zu melden, denen am Mittwoch, dem 19. August 2026, verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Lieferfahrzeug oder der Bäckereifiliale aufgefallen sind.

Crash mit Rügens Kult-Bahn: Volvo kollidiert mit „Rasendem Roland“

Baabe (ots). Am 19.08.26 gegen 18:20 Uhr ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang des „Rasenden Roland“ in Baabe auf der Insel Rügen ein Verkehrsunfall zwischen einem Zug und einem PKW. Ein 64- jähriger Volvo- Fahrer befuhr die B196 aus Göhren kommend und bog anschließend nach rechts in die Strandstr. ein. Hier hielt er zunächst am unbeschrankten Bahnübergang. Dabei übersah sah er einen nahenden Zug der Kleinbahn und fuhr an. Dabei kollidierte er mit dem „Rasenden Roland“. Der Fahrzeugführer fuhr allein im PKW, im Zug befanden sich 103 Personen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 6.000 Euro.

Falschfahrer zwischen B96 und B194 unterwegs – Polizei bittet Autofahrer um Hinweise

Stralsund (ots) Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei am Mittwochmorgen, dem 19. August 2026, einen möglichen Falschfahrer auf der B105 im Bereich Stralsund. Gegen 8:00 Uhr gingen sowohl beim Polizeihauptrevier Stralsund als auch über den polizeilichen Notruf mehrere Hinweise auf einen Pkw ein, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein soll. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr das Fahrzeug auf der B105 in Richtung Rostock, und zwar auf dem mehrspurigen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen B96 und B194. Mehrere Hinweisgeber schilderten einen dunkelgrünen Pkw, an dessen Steuer sich ein augenscheinlich älterer Mann befunden haben soll.

Die eingesetzten Polizeibeamten überprüften umgehend den betreffenden Streckenabschnitt sowie das nähere Umfeld. Der beschriebene Pkw konnte jedoch nicht mehr festgestellt werden.

Aufgrund der übereinstimmenden Hinweise wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Die Polizei bittet nun weitere Verkehrsteilnehmer, die den Falschfahrer am Mittwochmorgen auf der B105 zwischen den Anschlussstellen B96 und B194 gesehen haben, sich zu melden. Insbesondere von Interesse sind Angaben zum Kennzeichen, zum Fahrzeug oder zum Fahrer sowie Hinweise dazu, ob es durch das Fahrverhalten zu konkreten Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer gekommen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter 0383128900 zu melden.

SailGP in Sassnitz: Zufahrt zeitweise nur mit Sondergenehmigung – alle Sperrungen, Parkplätze und Shuttlebusse im Überblick

Sassnitz (ots). Am 22. und 23. August 2026 wird Sassnitz erstmals Austragungsort der weltweit renommierten Segelserie SailGP. Mit spektakulären Rennen, internationalen Teams und maritimem Flair erwartet die Stadt ein Sportereignis der Spitzenklasse und zugleich eine große logistische Herausforderung. Um einen sicheren und geregelten Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten, setzt die Stadt Sassnitz ein temporäres Verkehrs- und Parkkonzept um. Anreisende, Einwohner und Berufstätige werden gebeten, sich rechtzeitig über die Einschränkungen zu informieren und die ausgeschilderten Umleitungen sowie Shuttle-Angebote zu nutzen.

Verkehrseinschränkungen im Überblick

Zufahrt nach Sassnitz: Am 22. und 23. August 2026 ist die Einfahrt nach Sassnitz über die Bundesstraße 96 (Kreuzung Lancken), die Dorfstraße, die Mukraner Straße sowie die Landesstraße 303 (Werder) jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr nur eingeschränkt möglich. Die Einfahrt in die Stadt ist in diesem Zeitraum nur mit Sondergenehmigung gestattet. Die Ausfahrt aus der Stadt ist jederzeit erlaubt. Das Fahren innerhalb von Sassnitz bleibt weitestgehend möglich.

Sperrung der Hafendurchfahrt: Die Straße zwischen RügenFisch und der Wasserschutzpolizei ist vom 06. August bis 01. September 2026 vollständig gesperrt. Auf dem Parkplatz Westhafen gilt absolutes Haltverbot.

Windpromenade: Die Wiese am Molenfußgebäude ist vom 27. Juli 2026 bis zum 05. September 2026 gesperrt.

Kistenplatz: Der Kistenplatz wird als Fahrradstellplatz für die Veranstaltung eingerichtet. Das Parken für Familien und Gäste der Einschulung am 22. August 2026 wird weiterhin möglich sein.

Zufahrten zum Stadthafen: Zur Absicherung der Veranstaltung wird Straße der Jugend am 22. und 23. August 2026 von 10:00 bis ca. 15:00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Weiterhin ist die Landesstraße 202 am Abzweig Werder (Richtung Hagen gesperrt). Von 10:00 bis ca. 16:00 Uhr ist die Landesstraße 29 im Bereich Mukran und die Kreuzung Gewerbepark / Mukraner Straße gesperrt. Von 10:00 bis 20:00 Uhr ist die Hafenstraße / Ecke Seestraße, der Bereich zwischen Rügenfisch und Wasserschutzpolizei sowie der Abschnitt zwischen der oberen Zufahrt zum Parkhaus und der unteren Zufahrt zum Parkhaus gesperrt.

Parken & Shuttle: Vom 22. August 2026, 8:00 Uhr, bis 23. August 2026, ca. 19:00 Uhr, sind die Parkplätze Dwasieden, Kistenplatz und Berufsschule nur mit einem gültigen Parkticket des Veranstalters der SailGP nutzbar. In Mukran werden auf der Süd- und Nordstraße zwei Auffangparkplätze inklusive Shuttle-Service eingerichtet. Die Shuttlebusse verkehren an beiden Tagen ab 10:00 Uhr regelmäßig bis zum Rügen-Platz. Von dort aus ist der Stadthafen barrierefrei erreichbar.

Wasserseitige Verkehrseinschränkungen im Bereich des Stadthafens Sassnitz Auch bei der Ansteuerung des Stadthafens Sassnitz und beim Navigieren innerhalb des Hafens kommt es zu Einschränkungen und Behinderungen für die Schifffahrt.

Seit heute, dem 19. August 2026, finden die Trainings in der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Dadurch kann es südlich der Mole von Sassnitz zu Verkehrseinschränkungen kommen kann.

Direkt südöstlich des Hafens wird im Zeitraum vom 21.-23. August 2026 täglich für mehrere Stunden eine Zone eingerichtet, die den Trainings- und Rennfahrten der foilenden F50-Katamarane des Sail Grand Prix vorbehalten ist. Diese Zone wird mit Seezeichen markiert und darf nur durch autorisierte Fahrzeuge befahren werden. Besonders für von Nordosten anlaufende Fahrzeuge ist die Ansteuerung der Hafeneinfahrt in den Zeiträumen der Aktivierung der Exklusiv-Zone mit einem geringfügigen Umweg verbunden.

Im Stadthafen Sassnitz ist ab sofort bis zum 23. August 2026 das Festmachen an der Ostmole nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Hafenbehörde möglich. Im Westhafen werden im gesamten Gebiet zwischen der Westmole und dem Fähranleger 12 Mooringtonnen ausgelegt, so dass das Hafenbecken ab sofort nicht für den allgemeinen Verkehr genutzt werden kann. Die Durchfahrt in den östlichen Teil des Hafens bleibt jedoch in einem Korridor von ca. 90 m Breite entlang der Ostmole möglich.

Die Entfernung der Moorings ist ab dem 23. August 2026 vorgesehen und wird voraussichtlich ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen. Es sind keine allgemeinen Sperrungen für den Schiffsverkehr vorgesehen. Die ortsansässige Ausflugsschifffahrt bleibt während des Zeitraums in Betrieb. Ebenso sind Ausfahrten mit den an der Sassnitz Sail teilnehmenden Traditionsschiffen möglich.

Angaben zu den einzelnen Abfahrtzeiten und -orten sollten direkt bei den Betreibern der Schiffe erfragt oder den lokalen Informationsmöglichkeiten entnommen werden.

An den Renntagen kann es zu kurzzeitigen Fahrwassersperrungen im Bereich der Hafeneinfahrt kommen. Alle Verkehrsteilnehmer, besonders Sportbootführer, deren Fahrzeuge nicht mit Ukw-Seefunk ausgerüstet sind, werden gebeten, mit besonderer Vorsicht und Rücksichtnahme zu navigieren und die Signale der eingesetzten Sicherungsfahrzeuge zu beachten. Die Wasserschutzpolizei wird verstärkt präsent sein und erforderlichenfalls verkehrslenkend eingreifen. Fahrwassersperrungen werden ausschließlich durch Polizeifahrzeuge vorgenommen, die in diesem Fall ein blaues Funkellicht zeigen.

Die Liegeplatzkapazitäten für Gastlieger sind stark eingeschränkt, so dass Fahrzeugführer ohne Reservierung damit rechnen müssen, dass sie keine Liegemöglichkeit finden bzw. schon bei der Anmeldung zum Einlaufen abgewiesen werden müssen. Anläufe im Zusammenhang mit Notfall- oder Gefahrensituationen werden aber jederzeit ermöglicht. Im Einzelfall erhalten Sie weitere Informationen beim Hafenamt der Stadt Sassnitz. Die dortige Zentrale für die Verkehrslenkung in den Sassnitzer Häfen ist auf Ukw-Kanal 15 unter dem Rufnamen Sassnitz Port oder telefonisch unter der Rufnummer 038392 661188 erreichbar. Die Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz erreichen Sie unter der Rufnummer 038392 3080.

Wahllos Steine gegen Fenster geworfen: 23-Jähriger richtet auf Binzer Strandpromenade 10.000 Euro Schaden an

Binz (ots). Am 19.08.2026 gegen 01:00 Uhr wurde die Polizei über eine männliche Person informiert, welcher auf der Binzer Strandpromenade im Ostseebad Binz scheinbar wahllos mit Steinen auf Fenster der anliegenden Gebäude warf. Der 23-jährige Tatverdächtige wurde zwischenzeitlich von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes und Hotelangestellten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten konnten die verursachten Sachbeschädigungen feststellen und dokumentieren.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden an drei Gebäuden insgesamt fünf Fensterscheiben, darunter auch großflächige Panoramagläser, beschädigt. Bei den angegriffenen Gebäuden handelt es sich um zwei Hotels, sowie ein Geschäftshaus. Aufgrund der Größe der Fenster wird der Sachschaden bisher auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Nach Feststellung der Personalien und der Erteilung eines Platzverweises wurde der Tatverdächtige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Zur Motivation der Tat äußerte sich dieser nicht.

Lkw-Reifen platzt während der Fahrt: Unfall auf der B96 bei Süderholz – zwei Verletzte

B96/Süderholz (ots). Am Dienstag, dem 18. August 2026, kam es gegen 11:00 Uhr auf der B96 in Fahrtrichtung A20 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Lkw während der Fahrt einen Reifenplatzer. In der Folge kam es zum Zusammenstoß mit einem nachfolgenden Pkw. Bei dem Verkehrsunfall wurden die beiden Fahrzeugführer im Alter von 46 und 62 Jahren leicht verletzt. Beide wurden zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge musste die B96 in Fahrtrichtung A20 halbseitig gesperrt werden.

73-Jähriger schubst AfD-Wahlkämpfer – und erhebt selbst Körperverletzungsvorwurf

Insel Hiddensee (ots). Am Montag, dem 17. August 2026, kam es gegen 16:15 Uhr auf Hiddensee im Zusammenhang mit einem Wahlkampfstand der AfD zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 73-jähriger Bürger, der sich vor Ort befand um seinen Protest zu äußern, einen 31-jährigen Teilnehmer des Wahlkampfstandes beim Weggehen von hinten geschubst haben. Der 73-Jährige gab gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten an, zuvor von dem 31-Jährigen gekniffen worden zu sein.

Es sollen Videoaufzeichnungen des Geschehens vorliegen, die im Rahmen der weiteren Ermittlungen ausgewertet werden sollen. Die Ermittlungen zu den jeweiligen Handlungen und dem genauen Ablauf des Geschehens dauern an. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung.

Schwerer Unfall bei Polizeikontrolle im Sassnitzer Hafen: Beamter und 17-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Staatsanwaltschaft Stralsund zum Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten Polizeibeamten

Sassnitz (ots). Am Freitagabend (14. August 2026) kam es gegen 21:30 Uhr im Bereich des Hafengeländes in Sassnitz zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Polizeibeamter und ein 17-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt wurden. Nach ersten Erkenntnissen befand sich eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sassnitz im Bereich des Hafens, um Verkehrskontrollen durchzuführen. Dabei sollen sich aus größerer Entfernung zwei Motorräder genähert haben, die deutlich hörbar und augenscheinlich ohne eingeschaltete Beleuchtung unterwegs gewesen sein sollen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand könnte es sich bei den Fahrzeugen um nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Cross-Motorräder gehandelt haben.

Ein Polizeibeamter trat daraufhin auf die Fahrbahn und gab Anhaltezeichen. Nach ersten Erkenntnissen entstand bei den Einsatzkräften der Eindruck, dass die Motorradfahrer sich der beabsichtigten Kontrolle entziehen wollten. Die Motorräder sollen Ihre Geschwindigkeit weiter erhöht haben. Ein Zweirad mit einem derzeit unbekannten Fahrer konnte fliehen. In der weiteren Folge kam es zur Kollision zwischen dem anderem Motorrad und dem auf der Straße stehenden Polizeibeamten. Der 17-jährige deutsche Fahrer kam anschließend zu Fall. Sowohl der 29-jährige Polizeibeamte als auch der 17-Jährige erlitten schwere Verletzungen und wurden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wobei der Polizeibeamte mit einem Rettungshubschrauber transportiert wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht für beide keine Lebensgefahr.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und insbesondere zur Fahrweise des 17-Jährigen dauern an. Es besteht der Verdacht, dass das Motorrad nicht zugelassen und der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Nächtliche Einbrüche in Stralsund: Kriminalpolizei ermittelt an drei Tatorten

Stralsund (ots). Am vergangenen Wochenende wurden der Polizei zu mehreren Einbrüchen in Stralsund gerufen. Am frühen Samstagmorgen (15. August 2026) wurde gegen 04:30 Uhr ein Einbruch in der Ossenreyerstraße bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Tatverdächtige zunächst gewaltsam Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus und drangen anschließend in die Räumlichkeiten einer dort ansässigen Bäckerei ein. Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz und sicherte Spuren am Tatort. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Ob und in welcher Höhe Gegenstände entwendet wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Bereits gegen 03:00 Uhr desselben Tages wurde der Polizei ein Einbruch in einen Friseursalon im Knieperdamm gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen verschaffte sich ein bislang unbekannter männlicher Tatverdächtiger gewaltsam Zutritt zu den Geschäftsräumen und durchsuchte diese. Der Kriminaldauerdienst kam auch hier zum Einsatz. Zum möglichen Stehlschaden liegen derzeit noch keine abschließenden Erkenntnisse vor.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich in eine öffentliche Einrichtung in der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Langdorfer Berg. Dort stellten Mitarbeiter einen gewaltsamen Einbruch in ein Büro fest. Der oder die bislang unbekannten Tatverdächtigen verschafften sich Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchten unter anderem mehrere Schränke. Auch in diesem Fall ist derzeit noch nicht bekannt, ob und welche Gegenstände entwendet wurden.

In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und prüft Zusammenhänge. Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der jeweiligen Tatorte beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Über drei Promille: 35-Jähriger greift Pfleger und Polizisten in Stralsund an

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag (14. August 2026) kam es gegen 17:30 Uhr in einem Krankenhaus in der Rostocker Chaussee in Stralsund zu einem Einsatz der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 35-jähriger Mann zunächst eine Patientin im Krankenhaus bedroht haben. Im weiteren Verlauf ging der Mann wiederholt auf einen Pfleger zu, schubste diesen und schlug ihm gegen die Brust. Zudem beschädigte er die Brille des Mitarbeiters.

Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend aus dem Krankenhaus. Der stark alkoholisierte Mann konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung durch Polizeibeamte angetroffen und unter Kontrolle gebracht werden. Während der polizeilichen Maßnahmen trat der 35-Jährige nach einem Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Der Beamte blieb dienstfähig. Zudem äußerte der Tatverdächtige wiederholt Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Auf Anordnung eines Bereitschaftsrichters wurde bei dem Mann eine Blutprobenentnahme aufgrund einer Atemalkoholkonzentration von über drei Promille durchgeführt. Anschließend verblieb er zunächst zur medizinischen Versorgung im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigungen sowie des tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten aufgenommen.

Erst Auto fünf Meter in Böschung, dann Crash am Stauende: Sechs Schwerverletzte bei Unfallserie auf der A20

Grimmen/A20 (ots). Am 16.08.2026 gegen 08:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall mit Sach- und Personenschaden auf der BAB 20, Richtungsfahrbahn Lübeck, zwischen den Anschlussstellen Greifswald und Grimmen-Ost. Ein 61-jähriger Fahrer eines Pkw Ford mit diplomatischen Kennzeichen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr auf der Bankette weiter und schleuderte letztlich frontal in eine Grabenböschung etwa fünf Meter unterhalb des Fahrbahngeländes. Dabei wurden er, seine 36-jährige Beifahrerin und zwei auf dem Rücksitz befindliche Kinder schwer verletzt. Die Beifahrerin wurde mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, der Fahrer und die Kinder in umliegende Krankenhäuser verbracht. Im Fahrzeug waren außerdem drei Hunde, die von der Tierrettung Vorpommern-Greifswald übernommen wurden.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 29 Kameraden zur Stelle und sicherte die schwierige Bergung der Verletzten ab. Vier RTW, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz, die Mitarbeiter der Autobahn GmbH des Bundes stellten den Wildschutzzaun wieder her. Die Autobahn 20 war für etwa eine Stunde voll, weitere vier Stunden halbseitig gesperrt. Der Sachschaden beträgt ca. 25.000 EUR.

Im Zusammenhang mit diesem Unfall ereignete sich gegen 09:50 Uhr ein Folgeunfall auf der BAB 20 Fahrtrichtung Lübeck auf Höhe der Ausfahrt Greifswald ein Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah der 77-jährige Fahrzeugführer ein Stauende und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf ein verkehrsbedingt stehendes Fahrzeug auf. Dabei verletzten sich sowohl der Fahrzeugführer, als auch die 72-jährige Mitfahrerin schwer und wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Auch der 79-jährige Beifahrer des im Stau stehenden Fahrzeuges verletzte sich leicht. Er wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch behandelt. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Dieser wird derzeit auf ca. 25.000 EUR geschätzt. Beide Fahrzeuge waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten wurde die Fahrbahn in Fahrtrichtung Lübeck halbseitig gesperrt. Es kam zu Verkehrseinschränkungen.