Überfall im Stralsunder Stadtwald: Zwei Männer rauben 27-Jährigem das E-Bike

Stralsund (ots). Am heutigen Montag (20. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 7:00 Uhr über einen mutmaßlichen Raub im Stralsunder Stadtwald informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 27-jähriger Mann mit seinem schwarzen E-Bike der Marke Riese & Müller den Stadtwald aus Richtung Strelapark kommend. Auf Höhe der Königsmarkstraße und der Vogelwiese sollen plötzlich zwei bislang unbekannte männliche Personen aus einer Böschung hinter einem Baum hervorgesprungen sein.

Einer der Tatverdächtigen soll den 27-Jährigen von seinem E-Bike gestoßen haben, sodass dieser zu Boden stürzte. Anschließend sollen die beiden Männer das E-Bike an sich genommen haben und in Richtung Strelapark geflüchtet sein. Die beiden Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:

  • männlich, etwa 30 beziehungsweise 50 Jahre alt,
  • jeweils mit einem schwarzen Windbreaker bekleidet und mit einem schwarzen Schlauchschal bis zum Nasenbereich maskiert,
  • der ältere Tatverdächtige soll eine Glatze gehabt haben.

Der 27-Jährige flüchtete anschließend zu Fuß bis zur Einmündung An den Bleichen/Ecke Vogelwiese. Dort machte er eine Passantin auf sich aufmerksam, die ihm half, die Polizei zu verständigen. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zum Auffinden der Tatverdächtigen oder des entwendeten E-Bikes. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes sowie des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tatverdächtigen oder zum Verbleib des schwarzen E-Bikes geben können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Kramerhof: Kinderwagen kippt bei Schlägerei um – Baby (7 Monate) und Vater im Krankenhaus

Kramerhof (ots). Am Samstag, dem 1/. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr in die Dorfstraße nach Kramerhof gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll ein 35-jähriger Mann gemeinsam mit seinen beiden Kindern im Alter von sechs Jahren und sieben Monaten entlang der Dorfstraße unterwegs gewesen sein. Das jüngere Kind habe sich in einem Kinderwagen befunden.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge soll sich von hinten ein Volkswagen genähert haben. Nach Angaben des 35-Jährigen sei mehrfach gehupt worden. Anschließend sollen eine Frau und ein Mann aus dem Fahrzeug ausgestiegen sein. Zunächst soll es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein.

Im weiteren Verlauf soll der bislang unbekannte Mann den 35-Jährigen geschlagen haben. Der Geschädigte sei daraufhin zu Boden gestürzt. Nach bisherigen Erkenntnissen sei dabei auch der Kinderwagen umgekippt. Der 35-Jährige sowie das sieben Monate alte Kind erlitten Verletzungen und wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau und der Mann verließen anschließend mit dem Volkswagen die Örtlichkeit.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Ablauf des Geschehens machen können, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Vier Gullideckel aus Fahrbahn gehoben – Kripo ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr

Stralsund (ots). Am gestrigen Sonntag (19. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 09:00 Uhr darüber informiert, dass in der Wasserstraße in Stralsund mehrere Gullideckel aus der Fahrbahn herausgehoben worden waren. Nach derzeitigem Kenntnisstand hoben bislang unbekannte Tatverdächtige insgesamt vier Schachtabdeckungen aus ihrer Verankerung und legten sie neben der Fahrbahn ab. Die eingesetzten Polizeibeamten setzten die Deckel wieder ein und beseitigten die Gefahr für den Straßenverkehr. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.

Das Herausheben von Gullideckeln ist kein harmloser Streich. Offene Schachtöffnungen stellen für alle Verkehrsteilnehmer eine erhebliche Gefahr dar. Solche Handlungen können schwere Verkehrsunfälle und erhebliche Verletzungen zur Folge haben und werden entsprechend strafrechtlich verfolgt.

Dreister Diebstahl am Strand: Einbrecher plündern Rettungsturm in Ahrenshoop

Ahrenshoop (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Sonntag, dem 19. Juli 2026 gegen 9:20 Uhr über einen Einbruch in einen Rettungsturm der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) in Ahrenshoop informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum von Sonntag, dem 19. Juli 2026, 00:00 Uhr, bis 06:45 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Rettungsturm am Strandaufgang 12 im Kirchnersgang. Aus dem Rettungsturm wurden unter anderem mehrere Funkgeräte, ein Rettungsrucksack samt medizinischer Ausrüstung, ein Defibrillator sowie Bargeld unter anderem aus einer Spendendose entwendet. Zudem verursachten die Täter Beschädigungen am Rettungsturm.

Der entstandene Stehlschaden wird auf etwa 3.100 Euro geschätzt, der Sachschaden auf rund 500 Euro. Der entwendete Defibrillator konnte im Rahmen der Tatortarbeit in einer nahegelegenen Düne aufgefunden werden. Ob er weiterhin funktionstüchtig ist, muss geprüft werden.

Der Kriminaldauerdienst war zur Spurensuche und -sicherung am Einsatzort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls und der Sachbeschädigung aufgenommen.Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Rettungsturms wahrgenommen haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich im Polizeirevier Ribnitz-Damgarten unter der Telefonnummer 038218750, über das digitale Polizeirevier
(www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

13-Jährige verliert Kontrolle über E-Scooter – 76-jährige Fußgängerin muss ins Krankenhaus

Mönchgut (ots). Am gestrigen Donnerstag, dem 16. Juli 2026, ereignete sich auf dem Fuß- und Radweg entlang der Landesstraße 292 auf dem Mönchgut (Insel Rügen) ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 13-Jährige von der Insel Rügen mit ihrem E-Scooter den Fuß- und Radweg. Dabei zog sie offenbar ein zuvor liegengebliebenes Mofa. Auf dem Mofa soll sich eine weitere Person befunden haben.

In einer Kurve kam der 13-Jährigen eine 76-jährige Frau aus Brandenburg zu Fuß entgegen. Beim Versuch, Mofa und E-Scooter voneinander zu trennen, verhakten sich offenbar die Lenker der beiden Fahrzeuge. In der weiteren Folge verlor die 13-Jährige die Kontrolle über den E-Scooter und stieß mit der Fußgängerin zusammen. Die 76-Jährige verletzte sich leicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 50 Euro.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass für den E-Scooter kein erforderlicher Haftpflichtversicherungsschutz bestand. Der E-Scooter wurde sichergestellt. Strafanzeigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz wurden aufgenommen.

Zwei Menschen schlafen im Volvo, als das Auto von außen brennt – Kripo ermittelt wegen Brandstiftung

Ummanz (ots). Bereits in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, dem 15. Juli 2026, kam es gegen 02:30 Uhr zu einem Brand an einem Pkw auf einem Campingplatz auf Ummanz. Nach bisherigen Erkenntnissen schliefen zwei Personen in einem auf dem Campingplatz abgestellten Volvo, als sie durch Brandgeruch geweckt wurden. Beim Verlassen des Fahrzeugs stellten sie fest, dass dieses im Bereich der Fahrzeugaußenseite brannte. Es gelang ihnen, das Feuer mithilfe eines Feuerlöschers selbst zu löschen. Personen wurden durch den Brand glücklicherweise nicht verletzt. Auch umliegende Zelte und Wohnwagen wurden nicht beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst war zur Spurensicherung im Einsatz. Zudem wurde ein Brandursachenermittler hinzugezogen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann ein technischer Defekt als Brandursache ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht zum 15. Juli 2026 im Bereich des Campingplatzes auf Ummanz verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich im Polizeihauptrevier Bergen unter der Telefonnummer 038388100, über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Nachbar beschwert sich über Lärm – zwei 15-Jährige treten seine Wohnungstür ein und dringen ein

Bergen auf Rügen (ots). Eine nächtliche Ruhestörung im Bergener Ortsteil Rotensee führte am späten Donnerstagabend zu einem Polizeieinsatz, einer verletzten Person und mehreren Strafanzeigen gegen zwei Jugendliche. Gegen 23:00 Uhr verursachten Bewohner einer Wohnung in Bergen-Rotensee erheblichen Lärm. Ein darüber wohnender Nachbar wurde dadurch aus dem Schlaf gerissen und forderte die Verursacher durch ein Fenster auf, die Ruhe einzuhalten.

Die beiden 15-jährigen Störer begaben sich daraufhin unverzüglich zur Wohnung des Mannes im Obergeschoss. Dort traten sie wiederholt so massiv gegen die Wohnungstür, bis diese beschädigt wurde und aufsprang. Die Jugendlichen drangen in die Wohnung ein, woraufhin sich eine lautstarke Diskussion entwickelte. Als der Mieter die beiden Teenager schließlich aus den Räumlichkeiten drängte, kam es zu einem Gerangel. Hierbei erlitt der Bewohner leichte Verletzungen am Ellenbogen. Die Tatverdächtigen entfernten sich zunächst vom Hausaufgang, kehrten jedoch während der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme an den Einsatzort zurück.

Als einer der 15-Jährigen erneut versuchte, den Nachbarn körperlich anzugreifen und den klaren Anweisungen der eingesetzten Beamten keine Folge leistete, mussten die Polizisten ihn zu Boden bringen und vorübergehend fesseln. Im Zuge der weiteren Ermittlungen vor Ort stellte sich zudem heraus, dass derselbe Jugendliche zuvor bereits gegen das parkende Fahrzeug einer Zeugin getreten und dieses beschädigt hatte.

Der insgesamt entstandene Sachschaden an Tür und Pkw wird auf rund 700 Euro geschätzt. Beide Jugendliche wurden durch nachgeforderte Rettungskräfte medizinisch untersucht. Während einer der Tatverdächtigen im Anschluss an seine Erziehungsberechtigten übergeben werden konnte, wurde der zweite Jugendliche zur stationären Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. Er hatte nach eigenen Angaben zuvor verschreibungspflichtige Medikamente bzw. Substanzen konsumiert.

Die Polizei hat gegen die beiden Jugendlichen Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

46-Jähriger in Marlow mit gestohlener Simson gestoppt – über ein Promille Alkohol, Drogenverdacht, keine Fahrerlaubnis und kein Versicherungsschutz: Polizei stellt Moped sicher

Marlow (ots). Beamte des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten haben am Donnerstagabend in Marlow einen Kleinkraftrad-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann gleich eine ganze Reihe schwerwiegender Delikte begangen hatte.

Gegen 18:30 Uhr stoppten die Einsatzkräfte den 46-jährigen Fahrer einer Simson für eine allgemeine Verkehrskontrolle. Bereits zu Beginn der Überprüfung bemerkten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp über ein Promille. Da zudem der begründete Verdacht bestand, dass der Zweiradfahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Diese wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus von einem Arzt durchgeführt.

Bei der Überprüfung der Dokumente und des Fahrzeugs deckten die Beamten weitere Straftaten auf. Der 46-Jährige war nicht im Besitz der erforderlichen Führerscheinklasse. Die Überprüfung der Simson im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass das Moped seit Ende 2022 nach einem Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben ist. Auch bestand für das Kleinkraftrad keine gültige Pflichtversicherung. Die Polizeibeamten stellten das gestohlene Zweirad vor Ort sicher.

Gegen den Mann wurden entsprechende Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des Verdachts des Diebstahls bzw. der Hehlerei eingeleitet. Nach Abschluss aller polizeilichen Erstmaßnahmen wurde der Tatverdächtige wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizei geführt.

Aufmerksame Nachbarin rettet 86-Jährige in Lauterbach aus hilfloser Lage

Lauterbach (ots). Am gestrigen Dienstagabend (14. Juli 2026) informierte eine aufmerksame Anwohnerin aus Lauterbach gegen 20:30 Uhr die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen. Zuvor war ihr aufgefallen, dass das Essen ihrer 86-jährigen Nachbarin noch unangetastet vor der Wohnungstür stand. Da auch mehrfaches Klingeln und Klopfen sowie Nachfragen bei weiteren Nachbarn ohne Erfolg blieben, vermutete sie, dass sich die Seniorin in einer hilflosen Lage befinden könnte.

Gemeinsam mit der Feuerwehr und der Polizei wurde die Wohnung aufgesucht. Die Einsatzkräfte öffneten die Tür und fanden die 86-Jährige tatsächlich in einer hilflosen Lage vor. Sie wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das umsichtige Handeln der Nachbarin hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Seniorin schnell geholfen werden konnte. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich für dieses aufmerksame und verantwortungsbewusste Verhalten.

Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen allein leben, zeigt dieser Einsatz, wie wichtig eine funktionierende Nachbarschaft ist. Wer aufmerksam ist, Veränderungen bemerkt und im Zweifel lieber einmal zu viel als einmal zu wenig Hilfe verständigt, kann unter Umständen Leben retten. Zivilcourage beginnt oft mit kleinen Gesten: dem aufmerksamen Blick füreinander und dem Mut, bei einem unguten Gefühl zu handeln.

Ablenkung am Steuer – Frau kommt bei Grimmen von der Fahrbahn ab und kollidiert mit Baum

Grimmen (ots). Am heutigen Morgen, 15. Juli 2026, ereignete sich gegen 08:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der L 26 zwischen Bretwisch und Rakow. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 38-jährige Frau die L 26, mit ihrem Pkw und ihren drei Hunden, aus Richtung Bretwisch in Richtung Rakow. Zwischen den beiden Ortschaften habe sie sich kurz nach hinten zu ihren Vierbeinern gedreht und sei folgend nach rechts von der Fahrbahn abgekommen.

Anschließend kollidierte sie mit einem Straßenbaum. Der Pkw überschlug sich daraufhin und kam mittig der Fahrbahn, auf dem Dach liegend, zum Stehen. Die Fahrerin des Pkw zog sich leichte Verletzungen zu und wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 8.500 Euro. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Die L 26 war für circa 1,5 Stunden gesperrt. Die drei Hunde der 38-Jährigen blieben unverletzt.

Pedelec-Fahrerin übersieht offenbar Auto beim Überqueren der L21 – Rettungshubschrauber im Einsatz

Ahrenshoop/Born (ots). Am heutigen Morgen, 14. Juli 2026, wurde der Polizei gegen 09:10 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der L 21 zwischen Ahrenshoop und Born mitgeteilt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 76-Jähriger die L 21 mit seinem Pkw in Richtung Born. Zeitgleich befuhr eine 75-Jährige mit ihrem Pedelec einen Radweg nahe der Ortschaft Born in Richtung L 21. Kurz vor dem Ortseingangsschild kreuzt der Radweg die L 21.

Die 75-Jährige sei unvermittelt auf die Fahrbahn gefahren, um diese zu kreuzen und habe hierbei den herannahenden Pkw übersehen. Der Pkw-Fahrer habe die Radfahrerin zwar noch bemerkt und ein Bremsmanöver eingeleitet, konnte sein Fahrzeug jedoch nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer, in Folge dessen sich die 75-Jährige schwere Verletzungen zuzog. Sie wurde zur weiteren medizinischen Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Die L 21 war zur Bergung der Fahrzeuge kurzzeitig gesperrt.

Große Beute in Divitz-Spoldershagen: Täter stehlen Außenborder, Solarpaneele und Angelzubehör

Divitz-Spoldershagen (ots). Bereits Anfang Juni erstatte ein 37-jähriger Mann aus Divitz-Spoldershagen Strafanzeige bei der Polizei, nachdem er einen Einbruchsdiebstahl in seinen Schuppen auf dem Gelände eines Gartens in der Dorfstraße Spoldershagen festgestellt hatte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand drangen bislang unbekannte Täter in der Zeit vom Sonntag (07. Juni 2026), 16:00 Uhr, bis zum Montag (08. Juni 2026), 10:00 Uhr, in seinen Schuppen ein und entwendeten hochwertige Werkzeuge und Gartengeräte unter anderem der Marken Stihl, Makita, Einhell und Gardena. Weiterhin entwendeten sie diverses Angelmaterial, einen Außenbordmotor und ein Notstromaggregat sowie Solarpaneele. Insgesamt entstand ein Stehlschaden von etwa 25.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen.

Im Zuge der Ermittlungen sucht die Polizei nach Zeugen. Der muss mindestens mit einem Fahrzeug vorgefahren sein. Hat jemand ein auffälliges Fahrzeug gesehen oder eine entsprechende Beobachtung im Dorf gemacht? Personen, die Angaben zum Sachverhalt oder zum Verbleib der entwendeten Gegenstände machen können, beispielsweise wenn ihnen diese im Internet zum Verkauf angeboten wurden oder entsprechende Anzeigen aufgefallen sind, werden gebeten, sich im Polizeirevier Barth unter 0382316720, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizei lobt Zivilcourage: Ersthelfer retten Leben auf B96-Rastplatz und fahren Ehefrau in Klinik

Altefähr (ots). Am gestrigen Montag, dem 13. Juli 2026, gegen 06:40 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 96 am Rastplatz Altefähr zu einem medizinischen Notfall. Ein Mann brach plötzlich zusammen und benötigte umgehend Hilfe. Ein 42-Jähriger aus Potsdam erkannte die Notlage sofort und leistete gemeinsam mit einer 61-Jährigen sowie einem 63-Jährigen aus der Oberpfalz unverzüglich Erste Hilfe. Die drei Ersthelfer begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Anschließend übernahmen die Einsatzkräfte die weitere medizinische Versorgung.

Doch damit war die Hilfsbereitschaft des 42-Jährigen noch nicht beendet: Er brachte die Ehefrau des Betroffenen in das Krankenhaus, in welches ihr Mann gebracht wurde und nahm dafür einen erheblichen Umweg in Kauf, bevor er seine Heimreise fortsetzte. Die Polizei möchte das vorbildliche Verhalten der drei Ersthelfer zum Anlass nehmen, sich ausdrücklich für ihr schnelles, besonnenes und engagiertes Handeln zu bedanken. Ihr Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, in einer Notsituation nicht wegzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen.

Kellerbrand in Grimmen: Mehrfamilienhaus beschädigt, eine Verletzte

Grimmen (ots). Am heutigen Dienstag, dem 14. Juli 2026, wurde der Polizei um 05:30 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Erich-Weinert-Straße in Grimmen gemeldet. Nach derzeitigem Kenntnisstand brannte eine Schlafcouch in einem frei zugänglichem Kellerbereich. Die Feuerwehr kam zum Einsatz und konnte den Brand löschen. Durch die starke Rauchentwicklung wurde eine 44-jährige Frau mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Brand wurden auch Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen im Keller beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund kam ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Zudem sicherte der Kriminaldauerdienst Spuren am Ereignisort. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise zum Brandgeschehen oder möglichen Verursachern geben können. Diese werden gebeten, sich an die Polizei in Grimmen unter der Telefonnummer 038326570, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schlange, Pferd und Hundebiss: Polizei in der Region Stralsund mehrfach wegen Tieren gefordert

Stralsund (ots) – Die Polizei wurde in den vergangenen Tagen mehrfach gerufen, weil Tiere dafür Anlass gegeben hatten.

Bereits am Freitag, dem 10. Juli 2026, verständigte eine Stralsunderin die Polizei, nachdem sie an der Hauswand eines Mehrfamilienhauses in der Fährstraße eine rot-weiße Schlange entdeckt hatte. Da sie von einer Giftschlange ausging, wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehr sicherte das Tier und brachte es in den Tierpark. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich vermutlich um eine ungiftige Rote Königsnatter.

Am Samstag, dem 11. Juli 2026, wurde der Polizei gegen 21:00 Uhr der versuchte Diebstahl eines Pferdes im Wert von etwa 5.000 bis 6.000 Euro aus einem Stall in Groß Mohrdorf gemeldet. Beim Verlassen der Stallungen befanden sich augenscheinlich noch alle Pferde in ihren Boxen. Später wurde jedoch ein Pferd im Ort aufgefunden. Es hatte sich offenbar verletzt und lief frei durch das Dorf. Nach derzeitigem Stand besteht der Verdacht, dass das Tier entwendet werden sollte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am gestrigen Sonntag, dem 12. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 17:45 Uhr nach Zipke gerufen. Dort soll es zu einem Hundebiss gekommen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen fand auf einem Privatgrundstück mit Pool ein Familientreffen statt. Offenbar spielten mehrere Anwesende gemeinsam mit einem Hund der Rasse American Bully, indem sie ein Spielzeug in den Pool warfen. Der Hund sprang hinterher, um das Spielzeug zu apportieren. Dabei geriet der Arm eines 14-jährigen Jugendlichen, der sich im Pool befand, in den Fang des Hundes. Der Jugendliche erlitt dadurch schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Frontalcrash bei Samtens: Zwei Totalschäden und 80.000 Euro Sachschaden auf Rügen

Samtens/Rügen (ots). Am 12.07.2026 gegen 10:15 Uhr ereignete sich auf der B 96 hinter der Ortschaft Samtens ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und drei leichtverletzten Personen, bei dem ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 80.000 Euro entstand.

Ein 84- jähriger Fahrer eines VW Multivan befuhr die einspurige Fahrbahn aus Richtung Stralsund kommend in Richtung Bergen. Im Gegenverkehr der zweispurigen Richtungsfahrbahn, befand sich ein Pkw BMW mit drei Insassen im Alter von 47,48 und 16 Jahren auf dem linken Fahrstreifen im Überholvorgang. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der Fahrzeugführer des Multivan über die Fahrstreifenbegrenzung bis ganz nach links auf den rechten Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Durch Lichtzeichen von Verkehrsteilnehmern wurde er auf seinen Fahrfehler aufmerksam und lenkte sein Fahrzeug wieder in Richtung des rechten Fahrstreifens. In weiterer Folge kam es dann zum Zusammenstoß mit dem BMW, welcher noch versuchte mit einer Gefahrenbremsung und eines Ausweichmanövers einen Zusammenstoß zu verhindern.

Der Fahrer des VW Multivan wurde leichtverletzt ins Krankenhaus verbracht und konnte dieses nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Im BMW wurden der Fahrer und seine Beifahrerin ebenfalls leichtverletzt, konnten jedoch an der Unfallstelle ambulant behandelt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Gegen den Fahrer des VW wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und der Führerschein wurde beschlagnahmt. Die B 96 war zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für ca. drei Stunden voll gesperrt.

Großbrand bei Grimmen: 60 Hektar Gerstenfeld in Flammen und A20 voll gesperrt

Grimmen (ots). Am 12.07.2026 ging gegen 12:50 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein. Demnach kam es unweit der Anschlussstelle Grimmen-West der BAB 20 nördlich zu einem großflächigen Brand. Auf einer Fläche von ca. 60 Hektar verbrannte die erntefertige Wintergerste. Durch die starke Ausbreitung des Rauches wurde zeitweise die Autobahn 20 für diesen Bereich voll gesperrt, um etwaige Unfälle durch die starke Sichtbehinderung zu vermeiden. Durch mehrere Freiwillige Feuerwehren der Umgebung konnte der Brand gegen 14:05 Uhr, also nach circa einer Stunde, gelöscht und folgend die Autobahn durch die Polizei wieder freigegeben werden. Es gab keinerlei Verletzte. Der entstandene Schaden wird auf ca. 60.000 EUR geschätzt.

Angriff am Strandaufgang 33: Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Mithilfe

Binz (ots). Am 09.07.2026 kam es gegen 22:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Bereich der Strandpromenade im Ostseebad Binz. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befand sich der 30-jährige lettische Staatsangehörige auf Höhe des Strandaufganges 33, als er durch mehrere bis dato unbekannte Tatverdächtige angegriffen und verletzt wurde. Anschließend flohen die Tatverdächtigen vom Tatort.

Eine Mitarbeiterin des örtlichen Sicherheitsdienstes wurde während ihrer Kontrollfahrt auf den blutenden Mann aufmerksam und verständigte die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen. Der Geschädigte soll dabei von einem weiteren Mann gehalten und gestützt worden sein. Nach Ankunft des Sicherheitsdienstes habe sich der Hilfe leistende Mann ohne Angaben von Personalien entfernt. Ein weiterer unbekannter Zeuge soll den Geschädigten bereits länger beobachtet haben. Der Zeuge begab sich kurzzeitig zum Ereignisort und sprach die Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes an, entfernte sich anschließend jedoch auch, ohne die Angabe von Personalien.

Der Geschädigte wurde mit Gesichtsverletzungen in das Klinikum nach Greifswald verbracht. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert. Die Polizei bittet die beschriebenen Zeugen sowie die Bevölkerung um Mithilfe zur Aufklärung der Straftat. Wer sachdienliche Angaben zum Tathergang oder den flüchtigen Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten sich bei dem Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, der Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

50 Wohnungen ausgeschlachtet: Kupferdiebe plündern leerstehendes Haus

Grimmen (ots). In der Leningrader Straße in Grimmen kam es nach derzeitigen Erkenntnissen zu einem Einbruchsdiebstahl in ein leerstehendes Mehrfamilienhaus, das sich im Eigentum einer Wohnungsgenossenschaft befindet und zum Abriss vorgesehen ist.

Nach bisherigen Ermittlungen verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum vom 15. Juni 2026 bis zum 1. Juli 2026 gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. In der Folge wurden aus etwa 50 Wohnungen mehrere hundert Kilogramm Kupferrohre entwendet. Der entstandene Stehlschaden wird derzeit auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Leningrader Straße beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 038326570, über die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Zeugen gesucht: Einbruch auf dem Barther Tennisplatz

Barth (ots). Bereits am Freitag, dem 03. Juli 2026, wurde die Polizei zum Tennisplatz nach Barth in die Louis-Fürnberg-Straße gerufen. Hier soll es zu einem Einbruchsdiebstahl gekommen sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand drangen bislang unbekannte Täter in der Zeit vom Donnerstag (02. Juli 2026), 21:00 Uhr, bis zum Freitag (03. Juli 2026), 15:00 Uhr, beim Tennisverein in Barth ein und entwendeten diverses Tennisequipment. Hierzu gehören drei Tennisschläger für Erwachsene und fünf Tennisschläger für Kinder und etwa 100 Tennisbälle. Insgesamt entstand ein Stehlschaden von etwa 600,00 und ein Sachschaden von 100,00 Euro. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen.

Einbruch Tennisplatz Barth, gestohlene Tennisschläger
Foto: Polizei Stralsund

Im Zuge der Ermittlungen sucht die Polizei nach Zeugen. Personen, die Angaben zum Sachverhalt oder zum Verbleib der gestohlenen Dinge (siehe Foto mit vergleichbaren Schlägern) machen kann, werden gebeten, sich im Polizeirevier Barth unter 0382316720, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.