Fahndungserfolg nach Traktordiebstahl: Gestohlenes Fendt-Gespann in Sassen aufgefunden

Bartmannshagen/Sassen (ots). Nach dem Diebstahl eines Traktors der Marke Fendt mitsamt Anhänger in Bartmannshagen gibt es einen ersten Ermittlungserfolg. Das Gespann konnte am heutigen Freitag lokalisiert werden. Das Fahrzeug wurde im Bereich der Gemeinde Sassen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) aufgefunden. Zur Sicherung möglicher Tatspuren und Beweismittel kam vor Ort der Kriminaldauerdienst (KDD) aus Anklam zum Einsatz.

Zum Hintergrund: Der Traktor war im Zeitraum von Donnerstag, dem 23. Juli 2026, 18:00 Uhr, bis Freitag, dem 24. Juli 2026, 06:25 Uhr, von einem Gelände in Bartmannshagen entwendet worden Die Polizei fragt nun: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Angaben zum Transport oder der Fahrtstrecke des Traktors zwischen Bartmannshagen und Sassen machen? Fielen im relevanten Zeitraum ungewöhnliche Fahrzeuge oder Personen im Umfeld der genannten Orte auf? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 038326570, die Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Medizinischer Notfall am Grünhufer Bogen: Transporter rammt zwei Ampeln

Stralsund (ots). Am heutigen Freitag (24. Juli 2026) kam es gegen 09:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf dem Stralsunder Grünhufer Bogen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 54-jähriger Mercedes-Transporterfahrer den Grünhufer Bogen, kommend aus Richtung Heinrich-Heine-Ring. Es kam offenbar zu einem medizinischen Notfall. In dessen Folge kam das Fahrzeug unkontrolliert nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr eine dortige Verkehrsinsel und kollidierte mit zwei Ampeln. Verletzt wurde bei dem Verkehrsunfall niemand. Der 54-Jährige wurde aufgrund des medizinischen Notfalls in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 60.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Die Straße war für etwa 90 Minuten voll gesperrt.

Sagard: Transporter stellt sich quer – hitzige Konfrontation mit Urlauber-Ehepaar

Sagard (ots). Am gestrigen Donnerstag (23. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr zu einem Vorfall auf dem Plattenweg zwischen Sagard und Martinshafen gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand war ein 65-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein gemeinsam mit seiner 62-jährigen Ehefrau mit ihren Fahrrädern auf dem Plattenweg aus Richtung Martinshafen in Richtung Sagard unterwegs. Dabei sollen die beiden von einem 22-jährigen Transporterfahrer von der Insel Rügen mit einem Mercedes-Benz überholt worden sein. Nach Angaben des Ehepaares soll der Transporter dabei sehr dicht an ihnen vorbeigefahren sein, ohne dass es zu einer Berührung kam.

Im weiteren Verlauf soll der Fahrzeugführer den Transporter quer auf den Plattenweg gestellt und das Ehepaar dadurch bis zum Stillstand ausgebremst haben. Anschließend soll es zu einer hitzigen verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Hintergrund soll unter anderem die Fahrweise der Radfahrer gewesen sein. Der Transporterfahrer soll der Auffassung gewesen sein, dass das Ehepaar nicht ausreichend Platz gemacht und zu viel Raum auf der Fahrbahn eingenommen habe.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 22-Jährige das Ehepaar auch beleidigt und bedroht haben. Zudem steht der Verdacht einer Sachbeschädigung und einer Körperverletzung im Raum. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun die Vorwürfe wegen des Verdachts der Nötigung, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung sowie der Körperverletzung.

Unglück auf Rügen: Kind läuft auf die Hauptstraße und wird von Auto erfasst

Glowe (ots). Am gestrigen Donnerstag (23. Juli 2026) kam es gegen 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Hauptstraße in Glowe. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 70-jähriger Fahrzeugführer aus dem Enzkreis mit seinem Porsche die Hauptstraße in Richtung Sagard. Auf Höhe einer Eisdiele befand sich ein vierjähriger Junge aus der Lausitz in Begleitung seiner Eltern.

Das Kind löste sich offenbar aus der Obhut seiner Eltern und lief Richtung Fahrbahn. Trotz engeleiteter Gefahrenbremsung kam es zur Kollision zwischen dem Kind und dem Porsche. Der Junge wurde dabei verletzt und anschließend durch den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Porsche entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme war die Hauptstraße für rund eine Stunde halbseitig gesperrt.

Stralsund: Weil er eine Quittung forderte – Security soll Toilettengast genötigt haben

Stralsund (ots). Am gestrigen Donnerstag, dem 23. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 22:15 Uhr in die Hafenstraße in Stralsund gerufen. Anlass war der Verdacht einer Nötigung im Bereich der dort stattfindenden Wallensteintage. Nach derzeitigem Kenntnisstand besuchte ein 31-jähriger Mann einen Toilettencontainer. Eine Mitarbeiterin soll ihn aufgefordert haben, für die Nutzung ein Entgelt in Höhe von 50 Cent zu entrichten. Der Mann habe daraufhin um die Aushändigung einer Quittung gebeten. Da ihm diese nach seinen Angaben nicht habe ausgehändigt werden können, habe er den Toilettencontainer zunächst verlassen, ohne das Nutzungsentgelt zu entrichten.

Bei einem späteren erneuten Toilettenbesuch sei der 31-Jährige erneut zur Zahlung aufgefordert worden und habe wieder um eine Quittung gebeten. Im weiteren Verlauf soll die Mitarbeiterin den Sicherheitsdienst hinzugezogen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 33-jährige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den 31-Jährigen dann genötigt haben. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung übernommen.

Stralsund: Unfall im Deviner Weg – 20.000 Euro Sachschaden nach Kollision mit Linienbus

Stralsund (ots). Am gestrigen Donnerstag, dem 23. Juli 2026, ereignete sich gegen 13:20 Uhr im Deviner Weg in Stralsund ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Linienbus. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren ein 76-jähriger Fahrer eines Skoda sowie ein 60-jähriger Fahrer eines Linienbusses den Deviner Weg und beabsichtigten, nach links in den Gustower Weg in Richtung des Einkaufszentrums abzubiegen. Der Skoda nutzte die linke Linksabbiegerspur, der Gelenkbus die rechte.

Während der Skoda noch an der Einmündung wartete, begann der Gelenkbus den Abbiegevorgang. Aufgrund der beengten Straßenverhältnisse hielt der Bus im Kreuzungsbereich an, um dem Pkw zunächst das Abbiegen zu ermöglichen. Als der 76-Jährige anschließend anfuhr, geriet sein Fahrzeug nach derzeitigem Kenntnisstand beim Abbiegevorgang zu weit nach rechts und kollidierte mit der linken Fahrzeugseite des stehenden Linienbusses. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 20.000 Euro. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Zehn Hähne, vier Hühner und fünf Enten verendet: Polizei vermutet Brandstiftung in Tribsees

Tribsees (ots). Am heutigen Freitag, dem 24. Juli 2026, wurde die Polizei um 04:20 Uhr zu einem Brand in der Bergstraße in Tribsees gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand geriet ein Hühnerstall mit mehreren Anbauten und Volieren aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr löschten das Feuer. Personen wurden nicht verletzt. Bei dem Brand verendeten jedoch zehn Hähne, vier Hühner sowie fünf Enten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen.

Sassnitz: 80 Meter über dem Abgrund – Kletterer muss aus Kreidefelsen befreit werden

Sassnitz (ots) – Am 23.07.2026 gegen 15:40 Uhr wurde der Polizei in Sassnitz eine in Not geratene Person an den Kreidefelsen in der Nähe des Unesco-Welterbeforums (Waldhalle) gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen ging ein 20-jähriger polnischer Mann am Strand unterhalb der Steilküste auf Höhe der Wissower Klinken spazieren. Währenddessen entschloss er sich, die Kreidefelsen hinauf zu klettern und geriet in einer Höhe von ca. 80 Metern in eine hilflose Lage, aus der er sich nicht mehr selbstständig befreien konnte.

Zwei Wanderer oben auf den Kreidefelsen sahen den Mann und informierten daraufhin die Polizei. Umgehend kamen Polizeibeamte des Polizeireviers Sassnitz, Rettungskräfte und mehrere Kameraden der Höhenrettung der Feuerwehr Sassnitz zum Einsatz. Durch die Höhenretter konnte die Person aus seiner Lage befreit werden. Außer ein paar kleinen Hautabschürfungen blieb die Person unverletzt.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es verboten ist, die ausgewiesenen Wege im Nationalpark zu verlassen. Dazu gehört auch der Steinstrand entlang der Steilküste. Es besteht Lebensgefahr. Gegen den Mann wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, welches eine Geldbuße von bis zu 5.000 EUR nach sich ziehen kann, dazu werden ihm weitere Kosten für den Einsatz der Rettungskräfte auferlegt.

Wildkamera entlarvt mutmaßliche Eindringlinge in Kleingarten in Grimmen – Männer geben Interesse an Bärenklau an, Kamera und Zaun beschädigt

Grimmen (ots). Am Mittwoch, dem 22. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 21:30 Uhr zur Gartensparte „Hoikenrade“ in Grimmen gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand erhielt ein 43-jähriger Kleingartenbesitzer über eine in seinem Garten installierte Wildkamera einen Bewegungsalarm. Daraufhin begab er sich umgehend zu seinem Grundstück. Auf dem Weg dorthin begegneten ihm ein 29-jähriger und ein 26-jähriger Mann, von denen einer einen Handwagen mit sich führte.

Der Geschädigte will die beiden anhand der Aufnahmen seiner Wildkamera erkannt haben und sprach sie auf ihren Aufenthalt in seinem Garten an. Die beiden Männer gaben an, sie hätten sich lediglich den im Garten wachsenden Bärenklau ansehen wollen. Der 43-Jährige verständigte daraufhin die Polizei. Bei der Nachschau stellte der Geschädigte fest, dass die an einem Baum befestigte Wildkamera offenbar abgeschlagen und beschädigt worden war. Zudem wies der Grundstückszaun Beschädigungen auf.

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme teilte der 43-Jährige außerdem mit, dass bereits in der Nacht vom 20. zum 21. Juli 2026 zwei Vogelvolieren von seinem Grundstück entwendet worden waren. Hierzu hatte er bereits Strafanzeige erstattet. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich nach derzeitigen Erkenntnissen auf etwa 900 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen die beiden 29- und 26-jährigen Deutschen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und der Sachbeschädigung aufgenommen. Wer für den Diebstahl der beiden Vogelvolieren verantwortlich ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Vorfälle am Bahnhof Barth: Körperverletzung wegen Fastfood und verfassungsfeindliche Parolen

Barth (ots). Die Barther Polizei wurde bereits am Dienstag, dem 21. Juli 2026, gegen 20:30 Uhr an den Bahnhof von Barth gerufen. Dort soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen männlichen Personen gekommen sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand geriet ein 19-jähriger Jugendlicher mit einem 26-jährigen Mann offenbar in Streitigkeiten, nachdem der 19-Jährige den Döner des 26-Jährigen auf den Boden geworfen hatte. Daraufhin soll es zur Rangelei mit anschließender wechselseitiger Körperverletzung zwischen den beiden und einem weiteren Mann, einem 24-jährigen Mann gekommen sein.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 19-Jährigen ergab einen Wert von 2,03 Promille. Der Test bei dem 24-Jährigen ergab einen Wert von 1,00 Promille. Der 26-Jährige verweigerte einen Atemalkoholtest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen. Im Zuge der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme fiel ein 30-jähriger Mann auf. Dieser tätigte lautstark verfassungsfeindliche Aussagen. Weiterhin war an seinem Bein ein verfassungsfeindliches Tattoo sichtbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Vorfahrtsfehler bei Tribsees: Zwei Pkw kollidieren auf der L192

Tribsees (ots). Die Polizei wurde am heutigen Donnerstag, dem 23. Juli 2026, gegen 09:20 Uhr in die Sülzer Chaussee nach Tribsees gerufen. Nach derzeitigen Kenntnisstand befuhr eine 71-jährige Opel-Fahrerin aus der Region den Verbindungsweg in Tribsees aus Richtung Innenstadt kommend, in Richtung der Landesstraße 192. Auf der vorfahrtsberechtigten Landesstraße 192 fuhr ein 70-jähriger deutscher BMW-Fahrer aus Niedersachsen aus Richtung der Bundesautobahn 20 kommend, in Richtung Stralsund.

Die Opelfahrerin nahm ihm augenscheinlich die Vorfahrt. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte der BMW-Fahrer einen Zusammenstoß nicht verhindern. Durch den Aufprall der beiden Fahrzeuge verletzte sich die 71-Jährige leicht und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Die Fahrbahn war für etwa eine Stunde halbseitig gesperrt.

Zwei Kinder in Stralsund offenbar von Gleichaltrigen gewürgt – Polizei prüft Zusammenhang mit lebensgefährlicher „Blackout Challenge“

Stralsund (ots). Am Dienstag, dem 21. Juli 2026, erstattete eine Mutter im Polizeihauptrevier Stralsund Anzeige, nachdem ihre beiden minderjährigen Kinder unabhängig voneinander von gleichaltrigen Kindern gewürgt beziehungsweise in den Schwitzkasten genommen worden sein sollen. Nach derzeitigen Erkenntnissen ereigneten sich die Vorfälle an verschiedenen Tagen. Es besteht der Verdacht, dass die Handlungen im Zusammenhang mit der sogenannten „Blackout Challenge“ stehen könnten, die derzeit in sozialen Medien kursiert.

Die Polizei nimmt diese Vorfälle zum Anlass, erneut eindringlich vor den Gefahren solcher Online-Challenges zu warnen. Bereits am 13. Juli 2026 hatte das Polizeipräsidium Rostock auf die lebensgefährliche „Blackout Challenge“
hingewiesen. Bei der sogenannten „Blackout Challenge“ versuchen Kinder und Jugendliche durch Würgen oder das absichtliche Herbeiführen eines Sauerstoffmangels eine kurzzeitige Bewusstlosigkeit zu erreichen. Dies kann innerhalb kürzester Zeit zu schweren Verletzungen, bleibenden gesundheitlichen Schäden oder sogar zum Tod führen.

Die Polizei appelliert deshalb eindringlich an Eltern, Schulen, Vereine sowie alle Erziehungsverantwortlichen, mit Kindern und Jugendlichen über die erheblichen Gefahren solcher Mutproben zu sprechen. Kinder sollten für die Risiken sensibilisiert und dazu ermutigt werden, sich nicht von Gruppendruck oder vermeintlichen Trends in sozialen Netzwerken beeinflussen zu lassen. Sollten Eltern oder Erziehungsverantwortliche feststellen, dass Kinder an derartigen Challenges teilnehmen oder andere dazu auffordern, empfiehlt die Polizei, das Gespräch zu suchen und gegebenenfalls Schule oder Polizei zu informieren.

Dramatische Rettung auf Hiddensee: Spaziergänger holt Frau bei Sturm aus der Ostsee

Vitte/Hiddensee (ots). Am Mittwochabend (22. Juli 2026) wurde der Inselpolizist auf Hiddensee gegen 21:15 Uhr über einen Badeunfall am Strand in Vitte informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand begab sich eine 50-jährige Frau aus Berlin trotz gezogenem roten Sturmballs (Badeverbot) in die Ostsee. Kurz darauf geriet sie in Schwierigkeiten und wurde mehrfach gegen Buhnen gespült.

Ein 50-jähriger Spaziergänger bemerkte die Notlage der Frau und begab sich ins Wasser. Daraufhin verständigte die Begleiterin des Mannes die Rettungskräfte. Der 50-Jährige brachte die Frau aus dem Wasser an Land. Dort nahmen sie Rettungsschwimmer entgegen. Die 50-Jährige erlitt eine Unterkühlung sowie mehrere Schnittverletzungen. Sie wurde zur weiteren medizinischen Versorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Stralsund geflogen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Warnhinweise an Stränden unbedingt zu beachten. Wer eine Person in einer Notlage auf dem Wasser bemerkt, sollte unverzüglich den Notruf wählen und stets die eigene Sicherheit im Blick behalten. Rettungsversuche ohne geeignete Sicherung können Helfende selbst in Lebensgefahr bringen.

B96 nahe Rambin: Drei Stunden Sperrung nach Unfall mit zwei Autos und vier Verletzten

B96/Rambin (ots). Am gestrigen Mittwoch (22. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 14:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 96, Höhe Rambin gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren ein Pkw Volkswagen und ein Pkw Skoda die Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Bergen. Der 22-jährige Fahrer des Volkswagen befand sich auf der linken Fahrspur, der Skoda einer dreiköpfigen Familie aus Osthessen auf der rechten. Bei dem Versuch des Volkswagen, in die rechte Fahrspur einzuscheren, kollidierte das hintere rechte Rad mit dem vorderen linken Rad des Skoda. In der weiteren Folge verlor der 22-jährige Mann aus Thüringen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit der rechten Schutzplanke. Infolgedessen geriet das Auto ins Schleudern und drehte sich mehrfach um die eigene Achse, bis es ein weiteres Mal mit der rechten Schutzplanke kollidierte und zum Stehen kam.

Vier Personen wurden leciht verletzt und mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Die Bundesstraße 96 war für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung der Pkw für etwa drei Stunden gesperrt.

45-Jähriger randaliert an Einkaufszentrum in Stralsund, ignoriert Hausverbot und schlägt Passanten – Polizei nimmt Mann in Gewahrsam

Stralsund (ots). Am Dienstag (21. Juli 2026) gegen 16:00 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz im Grünhufer Bogen in Stralsund gerufen. Nach derzeitigen Erkenntnissen fiel dort ein 45-jähriger Mann im Bereich eines Einkaufszentrums durch sein aggressives Verhalten auf. Zuvor war ihm durch den Sicherheitsdienst des Geländes ein Hausverbot ausgesprochen worden, da er den Ablauf des Geschäftsbetriebes störte. Dem kam der Mann jedoch offensichtlich nicht nach und beleidigte weiterhin mehrere Personen.

Nach jetzigen Erkenntnissen erteilten die eingesetzten Polizeibeamten dem 45-Jährigen einen Platzverweis und waren dabei, diesen durchzusetzen. Im weiteren Verlauf schlug der Mann einen unbeteiligten Passanten. Anschließend flüchtete er zunächst, konnte jedoch kurze Zeit später durch die eingesetzten Polizeibeamten gestellt werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann vorerst in polizeilichen Gewahrsam genommen. Gegen den 45-jährigen Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs, der Beleidigung sowie der Bedrohung eingeleitet.

Kleidung für 300 Euro in Stralsund gestohlen und mit Linienbus geflüchtet – Ladendetektiv verfolgt zwei Verdächtige bis zur Feststellung durch die Polizei

Stralsund (ots). Am Dienstag (21. Juli 2026) gegen 13:00 Uhr, informierte ein Ladendetektiv eines Bekleidungsgeschäftes in der Stralsunder Ossenreyerstraße die Polizei über einen aktuellen Ladendiebstahl. Nach ersten Erkenntnissen hatten zwei Tatverdächtige mehrere Kleidungsstücke entwendet und seien anschließend mit einem Linienbus geflüchtet. Der Ladendetektiv nahm die Verfolgung auf und hielt währenddessen Kontakt zur Polizei. Im Bereich Jungfernstieg konnten die beiden Tatverdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren festgestellt werden. Bei ihnen wurde das mutmaßliche Diebesgut aufgefunden und sichergestellt. Der entstandene Stehlschaden beläuft sich auf rund 300 Euro. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 17 und 18 Jahren. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet.

Unbekannte beschmieren Gebäude der Berufsfeuerwehr in Stralsund mit Graffiti – Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung

Stralsund (ots). In den frühen Morgenstunden des Montags, 20. Juli 2026, kam es in der Fährwall in der Stralsunder Altstadt zu einer Sachbeschädigung am Gebäude der Berufsfeuerwehr. Nach derzeitigen Erkenntnissen brachten bislang unbekannte Täter mit einem Graffiti-Marker zwei Schriftzüge an einer Hintertür sowie an der Hauswand des Gebäudes auf. Die Schriftzüge haben eine Größe von etwa 40 x 75 Zentimetern beziehungsweise 50 x 80 Zentimetern. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen unteren dreistelligen Eurobetrag geschätzt. Die Kosten für die Beseitigung der Schmierereien trägt vermutlich die Hansestadt Stralsund. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen.

Unabhängig vom Inhalt der aufgebrachten Schriftzüge gilt: Sachbeschädigungen an öffentlichen Gebäuden werden konsequent verfolgt. Einrichtungen der Daseinsvorsorge wie die Berufsfeuerwehr leisten täglich einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung. Beschädigungen an deren Gebäuden verursachen vermeidbare Kosten und gehen letztlich zulasten der Allgemeinheit.

Pkw mit Wohnanhänger kollidiert auf Ummanz mit Fahrrad – 6.000 Euro Sachschaden

Insel Ummanz (ots). Am gestrigen Dienstag (21.07.2026) kam es gegen 19:15 Uhr im Einmündungsbereich zur Straße „Am Focker Strom“ zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw mit Wohnanhänger und einem Radfahrer. Ein 62-jähriger Autofahrer aus Sachsen übersah beim Linksabbiegen von der Brücke aus Richtung Mursewiek den entgegenkommenden 46-jährigen Radfahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen. Bei dem Zusammenstoß stürzte der 46-Jährige über die Motorhaube des Pkw. Er zog sich Prellungen sowie Abschürfungen zu und wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus Bergen gebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden an Pkw und Fahrrad wird auf rund 6.000 Euro geschätzt.

VW kracht in Pantelitz mit John-Deere-Traktorgespann zusammen – 350.000 Euro Schaden und wirtschaftlicher Totalschaden an beiden Fahrzeugen

Pantelitz/Barth (ots). Am heutigen Dienstagabend (21.07.2026) ereignete sich gegen 18:30 Uhr im Viersdorfer Weg in Pantelitz ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem erheblicher Sachschaden entstand. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand beabsichtigte eine 32-jährige Autofahrerin, mit ihrem VW von einem Grundstück auf die Fahrbahn einzubiegen. Hierbei übersah sie offenbar ein vorfahrtberechtigtes Traktorgespann der Marke John Deere, das mit zwei Anhängern den Viersdorfer Weg befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Sowohl die 32-jährige Pkw-Lenkerin als auch der 55-jährige Fahrer des Gespanns blieben glücklicherweise unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand jedoch wirtschaftlicher Totalschaden, der auf insgesamt rund 350.000 Euro geschätzt wird. Die Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Schwierige Löscharbeiten im Schilf – Feuerwehr bekämpft Fahrzeugbrand auch von der Wasserseite

Dierhagen (ots). Am heutigen Dienstagnachmittag (21.07.2026) kam es gegen 15:20 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz nahe der Landesstraße 21 bei Dierhagen. Aufgrund eines technischen Defekts geriet dort ein landwirtschaftliches Spezialfahrzeug in Brand. Das betroffene Raupenfahrzeug war zu diesem Zeitpunkt mit Mulcharbeiten im Schilfgürtel ausgelastet. Als das Feuer an der Arbeitsmaschine ausbrach, reagierten die Insassen geistesgegenwärtig. Sie konnten das Fahrzeug rechtzeitig und unverletzt verlassen. Die Brandbekämpfung durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Dierhagen, Ribnitz-Damgarten und Klockenhagen gestaltete sich aufgrund des unwegsamen und abgelegenen Geländes äußerst schwierig. Die Einsatzkräfte mussten die Löschmaßnahmen unter anderem von der Wasserseite aus unterstützen. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die L21 im betroffenen Bereich halbseitig gesperrt. Der entstandene Gesamtsachschaden wird polizeilich auf rund 100.000 Euro geschätzt.