Versammlungsgeschehen am 03.05.2021 in der Hansestadt Stralsund

Stralsund (ots). Für Abend des 3. Mai 2021 wurde erneut bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen eine Versammlung angemeldet. Deshalb führte das Polizeihauptrevier Stralsund einen Polizeieinsatz mit Unterstützung von Einsatzkräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV und des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen durch. Wie in den vergangenen beiden Wochen startete an diesem Abend die Versammlung in Form eines Aufzuges im Stadtteil Knieper West. Thema der Versammlung war erneut: „Stralsund steht auf gegen den Corona-Wahnsinn!“

Kurz vor 19:00 Uhr setzten sich 47 Teilnehmer in Bewegung. Start- und Zielpunkt war der Trelleborger Platz. Der Aufzug ging durch die Maxim-Gorki-Straße, Heinrich-Heine-Ring, Ehm-Welk-Weg, Lion-Feuchtwanger-Straße, Heinrich-v.-Stephan-Straße zurück in den Heinrich-Heine-Ring. Während des Aufzuges stieg die Zahl der Teilnehmer auf 50 an. Gegen 19:45 Uhr erreichte der Aufzug den Trelleborger Platz. Dort befanden sich acht weitere Personen, die an der Abschlusskundgebung teilnehmen wollten. Aufgrund der Überschreitung der zulässigen Teilnehmerzahl wurde die Anzahl durch den Versammlungsleiter wieder auf 50 reduziert. Die Versammlung wurde nach einer Kundgebung gegen 20:30 Uhr beendet.

Die Versammlungsteilnehmer hielten sich an die Hygieneauflagen. Darüber hinaus kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen weiteren besonderen Vorkommnissen oder Störungen. Während des Versammlungsgeschehens kam es zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen.

Verkehrsunfallstatistik 2020 der Polizeiinspektion Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen)

Stralsund (ots). Am 03.05.2021 veröffentlichte das Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern die Jahresbilanz zum Verkehrsunfallgeschehen 2020. Ergänzend dazu stellt die Polizeiinspektion Stralsund im Folgenden die Verkehrsunfallbilanz des vergangenen Jahres für ihren Zuständigkeitsbereich vor:

Im Landkreis Vorpommern-Rügen ereigneten sich im Jahr 2020 insgesamt 8.543 Verkehrsunfälle, die durch die Polizei aufgenommen wurden. Damit zeigt sich der Rückgang an Verkehrsunfällen nicht nur landesweit, sondern auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund, wo die Gesamtzahl um 8,0 Prozent zurückging (2019: 9.289). Landesweit sanken die Verkehrsunfallzahlen um 9,3 Prozent. Auch die Zahl der verunglückten Personen (leicht, schwer und tödlich verletzte Menschen) ging deutlich zurück. Im vergangenen Jahr verunglückten bei insgesamt 742 Verkehrsunfällen 975 Personen. Das stellt einen Rückgang um 13,72 Prozent zum Vorjahreszeitraum dar (2019: 1.130). Dabei wurden 754 Personen leicht (2019: 878) und 214 Personen schwer (2019: 240) verletzt.

Im Jahr 2020 wurden erneut weniger Menschen im Straßenverkehr getötet als im Vorjahr. Während 2019 noch zwölf Menschen in Folge eines Verkehrsunfalls im Landkreis Vorpommern-Rügen verstarben, waren es im Jahr 2020 lediglich sieben (ein Rückgang um 41,7 Prozent). Somit ging diese Zahl nun im zweiten Jahr in Folge zurück (2018: 19 Verkehrstote). Bei den 2020 verstorbenen Verkehrsteilnehmern handelte es sich um drei Fußgänger, einen Rollstuhlfahrer und drei Pkw-Insassen. Erstmals seit dem Jahr 2016 verstarb damit kein Kradfahrer auf den Straßen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Drei der im Jahr 2020 tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer waren über 65 Jahre alt. Zwei Verkehrstote waren zwischen 35 und 65 Jahre alt und weitere zwei waren jünger als 15 Jahre.

Wie bereits in den Vorjahren stand im vergangenen Jahr die Unfallursache Geschwindigkeit an Platz eins der registrierten Verkehrsunfälle mit Personen- und schweren Sachschäden im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Zahl der schweren Verkehrsunfälle mit dieser Hauptunfallursache sank im Vergleich zum Vorjahr gering (2020: 231, 2019: 234). Die zweithäufigste Unfallursache im Landkreis Vorpommern-Rügen stellen Verstöße gegen die Vorfahrts-/Vorrangregeln dar (2020: 168, 2019: 209). An dritter Stelle stehen Verkehrsunfälle unter Alkohol- und/oder Betäubungsmitteleinfluss (2020: 70, 2019: 84), gefolgt von Fehlern beim Überholen (2020: 40, 2019: 48). Auch hier sind erfreulicherweise alle Zahlen im Vergleich zum Jahr 2019 leicht rückläufig.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Baumberührung ging im vergangenen Jahr ebenfalls zurück (2020: 76, 2019: 97). Bei 39 dieser Verkehrsunfälle kamen Personen zu Schaden. Insgesamt 16 Verkehrsteilnehmer erlitten schwere und 36 Personen leichte Verletzungen. Im Jahr 2019 zogen sich noch 22 Personen schwere und 47 Personen leichte Verletzungen zu. Ein Mensch verstarb 2019 nach einer Baumkollision.

Die Verkehrssicherheitsarbeit bleibt auch weiterhin eine Schwerpunktaufgabe der Polizeiinspektion Stralsund. Ziel ist es, die Zahlen der Verkehrsunfälle mit Personen- und schweren Sachschäden durch zielgerichtete Maßnahmen der Verkehrssicherheitsarbeit und Verkehrsprävention zu verringern. Insbesondere Anhaltekontrollen sollen die Fahrzeugführer hinsichtlich ihrer Verantwortung im Straßenverkehr sensibilisieren, um so das Risiko für Leib und Leben aller Verkehrsteilnehmer zu minimieren und Verkehrsunfälle zu verhindern.

Hierbei wurden im vergangenen Jahr fast 43.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet (2019: 41.936). Mehr als 7.000 Verkehrsteilnehmer wurden direkt nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung in einer Anhaltekontrolle mit ihrem Fehlverhalten der Nichteinhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit konfrontiert. Die Polizistinnen und Polizisten ahndeten zudem mehr als 1.800 Handyverstöße und damit etwa 200 mehr als im Vorjahr. Einen deutlichen Rückgang gab es bei den Feststellungen von Drogenverstößen im Straßenverkehr (2020: 196, 2019: 314). Die Anzahl der festgestellten Trunkenheitsfahrten stieg im Vergleich zum Vorjahr geringfügig an (2020: 389, 2019: 382).

Auch im Jahr 2020 stellten Zusammenstöße mit Wild mit rund 31% einen nicht unwesentlichen Anteil der insgesamt registrierten Verkehrsunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen dar (etwa 2.650 Verkehrsunfälle mit Wildbeteiligung). Der Anteil an den Gesamtunfällen stieg um etwa 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Bereich der Kollisionen mit Wildtieren bilden dabei erneut Zusammenstöße mit Rehwild (etwa 82%), gefolgt von Schwarzwild und Füchsen. Bei den im Jahr 2020 registrierten Kollisionen mit Wildtieren wurden insgesamt 24 Menschen verletzt. Getötet wurde bei Wildunfällen im vergangenen Jahr niemand.

Außerdem wurden im Jahr 2020 insgesamt 442 Verkehrsunfälle mit Zweiradfahrern im Landkreis Vorpommern-Rügen polizeilich erfasst (etwa 5% der insgesamt registrierten Verkehrsunfälle). Bei knapp 73% der Verkehrsunfälle mit Zweiradfahrern zog sich mindestens ein Beteiligter Verletzungen zu. 76 Verkehrsteilnehmer wurden schwer und 268 leicht verletzt. Das zeigt, dass die Folgen eines Verkehrsunfalls mit einem motorisierten oder nicht motorisierten Zweirad oft schwerwiegend sind, denn sie haben im Gegensatz zu einem PKW oder LKW keine Knautschzone.

Für das Verkehrsunfallgeschehen im ersten Quartal dieses Jahres lässt sich bilanzieren, dass sich im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund etwa 1.500 Verkehrsunfälle ereigneten (rund 100 weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum), bei denen insgesamt 33 Menschen schwer und 79 leicht verletzt wurden. Zwei Menschen verstarben in den ersten Monaten auf den Straßen des Landkreises Vorpommern-Rügen infolge von Verkehrsunfällen.

Gemeinsame Kontrolle von Polizei und Ordnungsamt in Stralsund

Stralsund (ots). Am 28.04.2021 führten Kontaktbeamte des Polizeihauptreviers Stralsund gemeinsam mit Mitarbeitern vom Ordnungsamt der Hansestadt Stralsund in den Nachmittagsstunden Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Stralsunder Innenstadt durch. Gegenwärtig besteht unter anderem in der Fußgängerzone der Stralsunder Innenstadt in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Hierzu sind entsprechende Hinweise jeweils dort angebracht, wo die Fußgängerzone beginnt bzw. endet. Während der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte vereinzelt Fußgänger fest, die keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Ein Bürger zeigte sich wenig einsichtig und wollte die Einsatzkräfte zunächst ignorieren. Letztlich wurden seine Personalien ermittelt, er wurde belehrt und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige eingeleitet.

Leider sind sowohl die Einsatzkräfte der Polizei als auch die Mitarbeitenden der Ordnungsämter immer wieder erheblicher Kritik und Anfeindungen ausgesetzt. Dabei erfolgen die Kontrollen im Interesse des Allgemeinwohls und dienen letztlich dem Ziel, der Ausbreitung des Corona-Virus konsequent entgegenzuwirken. Dieses Ziel lässt sich nur erreichen, wenn sich die gesamte Gesellschaft an die geltenden Vorschriften hält. Polizei und Ordnungsamt waren am Ende der Kontrolle insgesamt zufrieden, denn die meisten Bürger hatten Verständnis für die getroffenen Maßnahmen, die vorrangig dem Gesundheitsschutz dienen sollen. Insgesamt fertigten die Kontrollierenden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die derzeit gültige Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern und fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen, weil Bürger die Fußgängerzone unerlaubt mit dem Fahrrad bzw. einer sogar mit dem PKW befahren haben.

Kontrolle Polizeit und Ordnungsamt Stralsund
Foto: PI Stralsund

Zukünftig sind regelmäßig gemeinsame Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt in der Hansestadt Stralsund geplant. Alle Bürger werden in diesem Zusammenhang nochmals gebeten, sich an die derzeitigen Regelungen zu halten und Verständnis für die durchgeführten Kontrollen aufzubringen.

Zeugenaufruf nach Diebstahl eines E-Trikes in Stralsund

Stralsund (ots). Die Kriminalpolizei sucht Zeugen nach dem Diebstahl eines neuwertigen E-Trikes in der Hansestadt Stralsund. In der Zeit vom 26.04.2021, 19:30 Uhr bis zum 27.04.2021, 7:00 Uhr entwendeten bisher Unbekannte in der Damitzer Straße ein acht Monate altes Elektrodreirad des Herstellers Pfau-Tec, Modell „Scoobo“ (Farbe: blau-grau-metallic). Der Schaden beläuft sich auf circa 4.500 Euro. Wer Angaben zur Tat, dem oder den Tätern beziehungsweise zum Aufenthaltsort des Fahrzeugs machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Stralsund (Telefon: 03831/28900), jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Versammlungsgeschehen am 26.04.2021 in der Hansestadt Stralsund

Stralsund (ots). Anlässlich einer bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeten Versammlung führte das Polizeihauptrevier Stralsund am 26.04.2021 einen Polizeieinsatz durch. Dabei wurden die Einsatzkräfte erneut von Beamten des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV unterstützt. Die Versammlung in Form eines Aufzuges fand wie in der Woche zuvor im Stadtteil Knieper West statt. Thema der Versammlung war wieder: „Stralsund steht auf gegen den Corona-Wahnsinn.“ Vom Trelleborger Platz aus begaben sich die 35 Teilnehmer gegen 18:00 Uhr in Richtung Maxim-Gorki-Straße, Heinrich-Heine-Ring, Ehm-Welk-Weg, Lion-Feuchtwanger-Straße, Heinrich-von-Stephan-Straße und anschließend zurück in den Heinrich-Heine-Ring. Am Trelleborger Platz endete die Versammlung nach einer Kundgebung gegen 20:25 Uhr.

Zum wiederholten Male hielten sich zwei Versammlungsteilnehmer nicht an die Hygieneauflagen. Gegen die beiden Männer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen leiteten die Einsatzkräfte ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern, ein. Darüber hinaus kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen weiteren besonderen Vorkommnissen oder Störungen. Während des Versammlungsgeschehens kam es zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen.

Zwei Drogenfahrten durch Verkehrskontrollen aufgedeckt

Stralsund/Barth (ots). In der vergangenen Nacht hat die Polizei gleich zwei Fahrzeugführer kontrolliert, die augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren sind.

Die Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund haben am 22.04.2021 gegen 23:00 Uhr einen PKW Audi im Stadtteil Grünthal-Viermorgen in Stralsund kontrolliert. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen fuhr der 36-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Amphetaminen. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und eine Blutprobe zur Beweissicherung durch einen Arzt entnommen.

Auch in Barth wurde zwei Stunden später ein 51-Jähriger aus der Gemeinde Velgast mit seinem Fiat Transporter im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten. Der Fahrer stand augenscheinlich unter dem Einfluss von THC. Ein positiver Drogenvortest führte auch in diesem Fall zum Ende der Fahrt und einer Blutprobenentnahme im Krankenhaus in Ribnitz-Damgarten.

Beide Fahrer erwartet mindestens ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.

Zeugenaufruf nach Bedrohung und Beleidigung in einem Testzentrum in Stralsund

Stralsund (ots). Am Donnerstag, dem 22.04.2021 hat ein unbekannter Mann zwischen 11:15 Uhr und 11:30 Uhr das Testzentrum auf dem Alten Markt in Stralsund betreten. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen haben zwei Mitarbeiter des Testzentrums den Mann über das Testverfahren informieren wollen. Der Mann wurde im Laufe des Gesprächs immer aggressiver und lauter, was darin endete, dass er die 50-jährige Mitarbeiterin und ihren 18-jährigen Kollegen beleidigte und bedrohte. Anschließend verliess der Täter das Testzentrum in Richtung Ossenreyerstraße.

Der Tatverdächtige konnte wie folgt beschrieben werden: Zirka 190 cm groß, 50-60 Jahre alt, Europäisches Erscheinungsbild mit schlanker Gestalt, Kurze Haare und mit einem schwarzen Basecap bedeckt, Schwarzer Kapuzenpullover und eine Jacke in der Farbe Khaki mit der Aufschrift „Hilfiger Denim“, Schwarze Hose.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Tatverdächtigen im Zusammenhang mit der oben genannten Tat geben kann, wird gebeten sich im Polizeihauptrevier Stralsund, unter der Telefonnummer 03831/28900 zu melden oder sich an die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Ergänzung zur Pressemitteilung eines Verdächtigen der Streifenwagen rammte

Grimmen (ots). Am 18.04.2021 berichtete das Polizeipräsidium Neubrandenburg in einer Pressemitteilung über einen Verdächtigen, welcher vor einer Verkehrskontrolle flüchtete und anschließend einen Streifenwagen des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen rammte. Dabei wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Beide Beamte konnten nach einer ersten Untersuchung und Behandlung im Krankenhaus nach kurzer Zeit entlassen werden. Einer der beiden Polizisten bleibt voraussichtlich für mehrere Wochen dienstunfähig. Der 31-jährige Beschuldigte wurde gestern, am 19.04.2021 einem Richter am Amtsgericht Stralsund vorgeführt. Im Ergebnis der Haftvorführung wurde die Untersuchungshaft des Beschuldigten, unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angeordnet. Der entstandene Sachschaden durch die Taten vom Sonntag wird mittlerweile auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Versammlungsgeschehen am 19.04.2021 in der Hansestadt Stralsund

Stralsund (ots). Anlässlich einer bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeten Versammlung führte das Polizeihauptrevier Stralsund am 19.04.2021 einen Polizeieinsatz durch. Dabei wurden die Einsatzkräfte von Beamten des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV unterstützt. Anders als in den vergangenen Wochen startete an diesem Abend die Versammlung in Form eines Aufzuges im Stadtteil Knieper West. Thema der Versammlung war: „Stralsund steht auf gegen den Corona-Wahnsinn.“

Kurz nach 18:00 Uhr setzten sich die 35 Teilnehmer in Bewegung. Start- und Zielpunkt war der Trelleborger Platz. Der Aufzug ging durch die Maxim-Gorki-Straße, Heinrich-Heine-Ring, Ehm-Welk-Weg, Lion-Feuchtwanger-Straße, Heinrich-v.-Stephan-Straße zurück in den Heinrich-Heine-Ring. Am Trelleborger Platz endete die Versammlung nach einer Kundgebung gegen 20:00 Uhr mit 46 Teilnehmern. Vor dem Beginn des Aufzugs wurden die Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung auf eine Befreiung kontrolliert. Zwei Versammlungsteilnehmer hielten sich nicht an die Hygieneauflagen. Gegen die beiden Männer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen leiteten die Einsatzkräfte ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern, ein. Während dieser Maßnahme wurde ein Polizeibeamter durch einen der beiden Männer beleidigt. Somit wurde ebenfalls eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet. Darüber hinaus kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen weiteren besonderen Vorkommnissen oder Störungen. Während des Versammlungsgeschehens kam es zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen.

Versammlungsgeschehen am 12.04.2021 in der Hansestadt Stralsund

Stralsund (ots). Anlässlich einer bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeten Versammlung führte das Polizeihauptrevier Stralsund am 12.04.2021 einen Polizeieinsatz durch. Dabei wurden die Einsatzkräfte von Beamten des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV unterstützt. Anders als in den vergangenen Wochen startete an diesem Abend die Versammlung in Form eines Aufzuges am Theatervorplatz. Gegen 19:30 Uhr setzten sich die 34 Teilnehmer in Bewegung. Thema der Versammlung war: „Stralsund steht auf gegen den Corona-Wahnsinn.“ Über den Alten Markt begaben sich die Teilnehmer durch die Stralsunder Altstadt und anschließend zurück zum Theatervorplatz. Dort endete die Versammlung nach einer Kundgebung gegen 21:00 Uhr. Vor dem Beginn des Aufzugs wurden die Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung auf eine Befreiung kontrolliert. Acht Personen konnten eine solche vorlegen. Zwei Versammlungsteilnehmer hielten sich nicht an die Hygieneauflagen. Gegen die beiden Männer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen leiteten die Einsatzkräfte ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern, ein. Darüber hinaus kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen weiteren besonderen Vorkommnissen oder Störungen. Während des Versammlungsgeschehens kam es zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen.

Stralsunder Polizisten stellen Randalierer

Stralsund (ots). Am 10.04.2021 meldete eine Hinweisgeberin gegen 2:30 Uhr über den Notruf des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass sie beobachtet, wie mehrere Jugendliche in Stralsund vermutlich Fahrzeuge beschädigen. Durch das schnelle Eingreifen der Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Stralsund konnte in der Gentzkowstraße eine Gruppe aus mehreren augenscheinlich Jugendlichen gesichtet werden. Die vermeintlichen Tatverdächtigen flüchteten in unterschiedliche Richtungen. Zwei Heranwachsende im Alter von 19 Jahren konnten gestellt und befragt werden. Die beiden Personen wurden anschließend aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Nach ersten Erkenntnissen gingen von dieser Gruppe Sachbeschädigungen an Hinweisschildern aus. Fahrzeuge wurden vermutlich nicht beschädigt. Der aktuell bekannte Sachschaden wird auf 35 Euro geschätzt. Zeugen, die zum fraglichen Zeitraum den Vorfall oder auffällige Personen beobachtet haben oder weitere Straftaten bemerkt haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Verkehrsunfall mit einer verletzten Fahrerin und hohem Sachschaden

Stralsund (ots). Am 06.04.2021 gegen 14:00 Uhr kam es auf der Greifswalder Chaussee in Stralsund zu einem Verkehrsunfall. Eine 57-jährige Audi-Fahrerin befuhr die L222 aus Richtung B96 in Richtung Stralsund und bog auf Höhe der Zufahrt zum Tierheim nach links ab. Dabei übersah sie nach derzeitigem Kenntnisstand den von hinten überholenden 55-jährigen Mercedes-Fahrer. Durch den Zusammenstoß der Fahrzeuge wurde die Stralsunderin leicht verletzt. Sie wurde durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus nach Stralsund gefahren. Der 55-Jährige aus Stralsund blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Zeit der Verkehrsunfallaufnahme wurde die Greifswalder Chaussee zeitweise voll gesperrt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 66.000 Euro.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2020 für den Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Das Innenministerium MV stellte am 30.03.2021 die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2020 für das Land Mecklenburg-Vorpommern vor. Innenminister Torsten Renz führte dazu u.a. aus, dass das Pandemiegeschehen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sich teilweise auch in der Kriminalitätslage widerspiegelt. Die Anzahl an Straftaten sind im letzten Jahr um 4,8 Prozent gesunken. Nähere Informationen zur Kriminalitätsentwicklung im Land und die wesentlichsten Veränderungen dazu gibt es in der Pressemitteilung vom 30.03.2021.

Ergänzend stellt nunmehr die Polizeiinspektion Stralsund ihre Bilanz zur Kriminalitätsentwicklung im Landkreis Vorpommern-Rügen im vergangenen Jahr vor:

Der Polizeiinspektion Stralsund sind im Berichtszeitraum des Jahres 2020 insgesamt 15.640 Straftaten bekannt geworden. Das stellt im Vergleich zum Vorjahr 2019 einen Rückgang der Fallzahlen (2019: 16.010) um 2,3 Prozent dar. Damit hat sich das Kriminalitätsgeschehen im Vergleich der letzten Jahre seit 2008 weiter auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. „Das Pandemiegeschehen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist bei der Bewertung der Kriminalitätslage mit zu betrachten. Insbesondere die Beschränkungen haben die Kriminalitätsentwicklung in Teilen im letzten Jahr beeinflusst. Einzelne Bereiche der PKS sind jedoch auch ein Ergebnis erfolgreicher Polizeiarbeit. So konnten rund 65 Prozent der Straftaten im Landkreis Vorpommern-Rügen aufgeklärt werden. Damit bewegt sich die Aufklärungsquote der Polizeiinspektion Stralsund für das vergangene Jahr erneut auf einem sehr ansprechenden Niveau und liegt weiter über dem Landeswert mit 62,9 Prozent. An diesem Ergebnis haben auch viele aufmerksame Bürgerinnen und Bürger sowie zivilcouragierte Zeugen dankenswerterweise mitgewirkt. Leider gab es jedoch auch in Teilbereichen einen Negativ-Trend festzustellen. So stiegen beispielsweise die Anzahl an Straftaten im Bereich der sozialen Nähe oder auch bei den Sexualdelikten.“, so der Leiter der Polizeiinspektion Stralsund Dr. Michael Peters bei der Auswertung der PKS 2020.

Straftaten und Aufklärung, Polizei Stralsund, 2016-2020
Grafik: Polizei Stralsund

Bei der Betrachtung der Kriminalitätsentwicklung in den einzelnen Straftatenhauptgruppen lässt sich festhalten, dass der stärkste Rückgang an Fallzahlen in den Bereichen der Straftaten gegen das Leben (-46,2 Prozent) sowie der Diebstahlsdelikte (Diebstahl ohne erschwerende Umstände -9,7 Prozent, Diebstahl unter erschwerenden Umständen -19,4 Prozent) und Wohnungseinbrüche gesamt (-18,8 %) zu verzeichnen ist. Für die Bereiche der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sowie der Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit sind der Polizeiinspektion Stralsund hingegen mehr Fälle bekannt geworden. Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung stieg die Zahl um 45 Fälle zum Vorjahr und damit um 21,2 Prozent an (2019: 212). Die Fälle der Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit erhöhten sich um 4,1 Prozent auf 2.674 Straftaten (2019: 2.569). Dabei ist der Anstieg im Wesentlichen im Bereich der angezeigten Freiheitsdelikte auszumachen. So wurden der Polizei im Landkreis Vorpommern-Rügen 119 Fälle mehr als im Vorjahr bekannt
(2019: 735, 2018: 791). Hier kann ein möglicher Zusammenhang mit dem Anstieg im Bereich von Körperverletzungsdelikten innerhalb von Partnerschaften und Familien hergestellt werden. In vielen Fällen häuslicher Gewalt spielen Straftaten gegen die persönliche Freiheit mitunter eine wesentliche Rolle. So werden die Opfer bei Streitsituationen oftmals auch daran gehindert, die Wohnung zu verlassen.
Die Polizeiinspektion Stralsund registrierte so im vergangenen Jahr insgesamt 854 Straftaten gegen die persönliche Freiheit. 563 Strafanzeigen wurden im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt aufgenommen. Damit stieg die Zahl der Fälle Häuslicher Gewalt um 16,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Dies stellt den höchsten Wert seit 2016 dar (2019: 484, 2018: 462, 2017: 434, 2016: 444). Dabei gab es im letzten Jahr laut der PKS innerhalb von Partnerschaften 117 männliche (Erwachsene, Kinder) und 275 weibliche (Erwachsene, Kinder) Opfer zu verzeichnen. Innerhalb von Familien beliefen sich die Opferzahlen im Jahr 2020 auf 68 (männlich) und 91 (weiblich). Dies stellt insgesamt einen Anstieg an Opferzahlen im Zusammenhang mit Körperverletzungen innerhalb von Partnerschaften und Familien zum Vorjahreszeitraum (2019: Partnerschaften 63 männlich/216 weiblich, Familien 77 männlich/102 weiblich) dar.

Gewalt in Partnerschaften, Familien 2018-2020, Statistik Polizei Stralsund
Grafik: Polizei Stralsund

Wie bereits im vergangenen Jahr vermutet wurde, wirkten sich die von der Landesregierung beschlossenen Reise- und Kontaktbeschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger im vergangenen Jahr auch auf die Kriminalitätsentwicklung im Bereich der Wohnungseinbruchsdiebstähle und der gesondert betrachteten Tageswohnungseinbrüche aus. Durch die Beschränkungen und Verlagerung der Arbeitswelt in die Homeoffice-Tätigkeit blieben viele Menschen zuhause. Damit änderte sich die Tatgelegenheitsstruktur. Es gab weniger Möglichkeiten für Diebe, in Wohnungen und Häuser einzubrechen. Auch kann die eingeschränkte Reisemöglichkeit beispielsweise für überregional agierende Täter mit als Grund für den Rückgang genannt werden. So sanken die Zahlen der Wohnungseinbrüche um
15 Prozent auf 68 Fälle (2019: 80). Die Zahl der Tageswohnungseinbrüche (Tatzeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr) ging um rund 23 Prozent zurück auf 57 bekannt gewordene Fälle (2019: 74). Damit wurde insgesamt das niedrigste Niveau der letzten Jahre seit 2008 erreicht. Im Jahr 2015 gab es hingegen den höchsten Stand zu verzeichnen (Wohnungseinbrüche: 54, Tageswohnungseinbrüche: 120). Die Polizeiinspektion Stralsund setzt in diesem Zusammenhang weiterhin verstärkt auf Präventionsmaßnahmen. So kann die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Stralsund von Firmen und insbesondere Privatleuten zu Beratungen zum Thema Einbruchschutz herangezogen werden. Über die Möglichkeiten eines effektiven Einbruchschutzes informiert auf Wunsch und direkt vor Ort Kriminalhauptkommissar Karsten Block. Termine für eine unverbindliche Beratung können unter der Telefonnummer 03831 245-238 bzw. per Mail karsten.block@polmv.de vereinbart werden.

Entgegen dem insgesamt rückläufigen Trend innerhalb der Gruppe der Diebstahlsdelikte im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund gibt es im Teilbereich der Fahrraddiebstähle einen deutlichen Anstieg im Berichtszeitraum festzustellen. Die bekannt gewordenen Fälle sind im Vergleich zu 2019 um 119 Fälle auf 675 Straftaten gestiegen. Das stellt einen Zuwachs von 21,4 Prozent zum Vorjahr dar. Im Vergleich der letzten Jahre liegen die Fahrraddiebstähle für das vergangene Jahr jedoch im Bereich des Durchschnittswertes.

Wesentliche Veränderungen gab es auch innerhalb der Betrugsstraftaten im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte zu verzeichnen. Seit 2016 waren die Betrugszahlen im Landkreis Vorpommern-Rügen insgesamt im Durchschnitt betrachtet rückläufig. Im vergangenen Jahr war jedoch wieder ein leichter Anstieg der Fallzahlen feststellen, entgegen dem landesweiten Trend mit einem Rückgang von
5,2 Prozent. So wurden im Landkreis Vorpommern-Rügen insgesamt 1.947 Betrugsfälle registriert (2019: 1.898). Das ergibt einen Zuwachs von 2,6 Prozent. Dieser Anstieg spiegelt sich auch im Bereich des Internetbetrugs wider.
Aufgrund des durch die Corona-Pandemie zeitweise geschlossenen Einzelhandels haben Bürgerinnen und Bürger zunehmend Online-Käufe durchgeführt. Dabei sind die Geschädigten mitunter auf sogenannte Fakeshops reingefallen, indem sie zwar das Geld überwiesen haben, ihre Ware jedoch nie erhielten. Die Zahlen steigen jedoch nicht erst seit dem vergangenen Jahr. So gibt es hier seit 2016 betrachtet, mit
482 Fällen, einen durchschnittlichen Zuwachs der Fallzahlen zu verzeichnen. Von 2019 zu 2020 stieg die Zahl der bekanntgewordenen Internetbetrugshandlungen nochmal um 21,3 Prozent (2019: 591, 2020: 717). Die Trickbetrugsstraftaten, wie der sogenannte Enkeltrick, angebliche Gewinnversprechen oder der falsche Polizist, bilden ebenso einen großen Bereich innerhalb der Betrugsdelikte, werden jedoch nicht gesondert in der PKS erfasst.

In der Straftatenhauptgruppe der sonstigen Straftaten ist erneut ein Anstieg zum Vorjahreszeitraum festzustellen. So stiegen die Fallzahlen um 115 Fälle auf insgesamt 4.665. Das stellt einen leichten Zuwachs von 2,5 Prozent dar (2019: 4.550). Hier finden sich beispielsweise der Bereich der erpresserischen E-Mails mit Bitcoin-Forderungen wieder, aber auch Widerstand gegen die Staatsgewalt und Straftaten gegen die öffentliche Ordnung sowie Beleidigungsstraftaten.

Die Entwicklung der Betäubungskriminalität ist, entgegen dem landesweiten Trend, seit dem vergangenen Jahr leicht rückläufig. Nach einem Höchststand im Vorjahreszeitraum mit 1.461 registrierten Straftaten liegt der Wert für das Jahr 2020 nun bei 1.289 Fällen. In der Langzeitbetrachtung der letzten 10 Jahre steigen die Zahlen im Landkreis Vorpommern-Rügen im Durchschnitt jedoch kontinuierlich an. Die Straftaten im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität wurden insbesondere durch (Verkehrs-) Kontrollmaßnahmen, aber auch durch eine intensive Sachbearbeitung sowie Ermittlungstätigkeit im Kriminalkommissariat aufgedeckt. Auch hier setzt die Polizeiinspektion Stralsund verstärkt auf Präventionsmaßnahmen, um auf die Folgen im Zusammenhang mit der Betäubungsmittelkriminalität, die die Beamtinnen und Beamten täglich insbesondere mit Jugendgruppen im Alltag spüren, aufmerksam zu machen. Der Drogenkonsum führt nicht selten zu psychischen Erkrankungen bis hin zum kompletten Kontrollverlust, den die Polizistinnen und Polizisten regelmäßig im Zusammenhang mit Widerstandshandlungen feststellen müssen. Die Präventionsberaterinnen der Polizeiinspektion Stralsund bieten in diesem Zusammenhang, insbesondere für Schulen, Beratungen zum Thema Drogenkriminalität an. Bei Interesse kann der Präventionsbereich wie folgt erreicht werden:

Polizeiinspektion Stralsund
Polizeiliche Prävention
Frankendamm 21
18439 Stralsund
Telefon: 03831/245-235
E-Mail: sbe-praevention-pi.stralsund@polmv.de.

Weitere Präventionshinweise im Zusammenhang mit dem Konsum von Betäubungsmitteln insbesondere Drogenkonsum erkennen und Abhängigkeit vorbeugen – kann man der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) entnehmen: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/drogen/.

Eine positive Entwicklung gab es im Bereich der angezeigten Sachschäden zu verzeichnen. Hier war das Kriminalitätsgeschehen im vergangenen Jahr leicht rückläufig (2020: 2.028, 2019: 2.042). Den größten Rückgang gab es mit 16,8 Prozent im Bereich der angezeigten Graffitischmierereien. Hier sanken die Zahlen vom Vorjahreszeitraum (2019: 463) auf 385 Strafanzeigen im letzten Jahr. Bereits seit 2017 (601 Fälle) registriert die Polizeiinspektion Stralsund hier immer weniger Fälle. Gleichwohl geht die Polizei auch davon aus, dass es in diesem Bereich ein relativ hohes Dunkelfeld gibt, da nicht jede Schmiererei von den Geschädigten angezeigt wird. In diesem Zusammenhang verweist die Polizeiinspektion Stralsund auf das Graffiti-Projekt „Sta(tt)dt gestalten“ des Vereins zur Förderung der Kriminalitätsprävention in Stralsund e. V., mit dem beispielgebend gegen illegale Graffiti vorgegangen wird: https://www.kriminalita etspraevention.de/projekte/graffiti-projekt-stattdt-gestalten/.

Die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen gesamt, ohne Berücksichtigung der aufenthaltsrechtlichen Straftaten, wird für den Landkreis Vorpommern-Rügen im Jahr 2020 mit insgesamt 6.398 beziffert. Davon ermittelte die Polizei 628 nichtdeutsche Tatverdächtige (2019: 629). Das stellt einen prozentualen Anteil von 10,9 Prozent der aufgeklärten Straftaten, ohne Berücksichtigung der aufenthaltsrechtlichen Straftaten, dar. Dabei sind die mit syrischer, polnischer und türkischer Herkunft am häufigsten ermittelten nichtdeutschen Tatverdächtigen. Den größten Teil an Straftaten verüben jedoch Tatverdächtige mit deutscher Staatsangehörigkeit. Hier ermittelte die Polizeiinspektion Stralsund im vergangenen Jahr insgesamt 5.770 tatverdächtige Personen (2019: 5.945).

Polizei sucht Geschädigten und weiteren Zeugen zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Stralsund

Stralsund (ots). Die Kriminalpolizei bittet in einem aktuellen Ermittlungsverfahren um Mithilfe aus der Bevölkerung. Am Dienstag, dem 16.03.2021, kam es gegen 15:00 Uhr in Stralsund, vor dem Haus Tribseer Damm 64 zu einer Körperverletzung. Zeugen hatten die Polizei verständigt. Die Beamten konnten den 40-jährigen, deutschen Tatverdächtigen, der zum Tatzeitpunkt ohne Oberbekleidung zu Fuß unterwegs war, im Anschluss ermitteln. Gesucht wird jedoch der bislang unbekannte Geschädigte, der von dem 40-Jährigen vor dem Haus auf dem Gehweg angegriffen wurde.

Der unbekannte Geschädigte kann wie folgt beschrieben werden:

  • männlich,
  • europäischer Phänotyp,
  • geschätztes Alter: mindestens 50 Jahre,
  • geschätzte Größe: mindestens 1,88m,
  • kurze, dunkle Haare an den Seiten mit sogenannter Halbglatze,
  • zum Tatzeitpunkt bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Hose.

Der unbekannte Zeuge kann wie folgt beschrieben werden:

  • männlich,
  • vermutlich europäischer Phänotyp,
  • zwischen 1,70m – 1,80m,
  • zum Tatzeitpunkt bekleidet mit einer hellen Jeans und einer schwarzen Kapuzenjacke, mit einem schwarzen Rucksack.

Der Geschädigte sowie ein weiterer bislang unbekannter Zeuge, der zu Hilfe kam, werden gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund (Telefon 03831/28900) zu melden.

Versammlungsgeschehen vom 29.03.2021 in der Stralsunder Innenstadt

Stralsund (ots) – Die für den gestrigen Montagabend angemeldete Versammlung lief unter dem Motto: „Demo gegen Ermächtigungsgesetze, Amts und Polizeiwillkür“. Das Polizeihauptrevier Stralsund bewältigte den Einsatz mit eigenen und unterstützenden Kräften. Geplant war ein Protestmarsch durch die Stralsunder Innenstadt. Zu Beginn der Versammlung, gegen 19:00 Uhr, entschied sich die Versammlungsleiterin in Absprache mit Polizei und Versammlungsbehörde, für den Verbleib auf dem Alten Markt und gegen einen Aufzug. Die stationäre Versammlung mit verschiedenen Musik- und Redebeiträgen fand mit rund 50 Teilnehmern statt und endete gegen 21:30 Uhr. Aus polizeilicher Sicht verlief das Versammlungsgeschehen ohne besondere Vorkommnisse und insgesamt störungsfrei.

Pkw landet auf dem Dach

Stralsund (ots). Heute Vormittag, am 25.03.2021, ereignete sich in Stralsund ein Verkehrsunfall, bei dem ein 68-Jähriger mit seinem neuwertigen Pkw Honda verunglückte und auf dem Dach zum Liegen kam. Der Fahrer musste anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren werden.

Verkehrsunfall Stralsund, Honda auf dem Dach
Foto: PI Stralsund

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 68-jährige Mann gegen 08:25 Uhr den Grünhufer Bogen aus Richtung Heinrich-Heine-Ring, als er aus bisher ungeklärter Ursache kurz hinter der Kreuzung Arnold-Zweig-Straße offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Infolgedessen kam der Pkw nach links von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Bordstein auf eine angrenzende Grünfläche und prallte dort gegen einen Baum. Durch den Aufprall kippte der Honda anschließend auf die Seite und kam auf dem Dach zum Liegen.

Der bei dem Alleinunfall entstandene Sachschaden wird gegenwärtig auf 35.000 Euro geschätzt. Bei der Bergung des nicht mehr fahrbereiten Hondas unterstützte neben einem Abschleppunternehmen auch die Stralsunder Feuerwehr, da es sich bei dem verunfallten Fahrzeug um einen Hybridwagen handelte.

Die Fahrbahn musste für den Zeitraum der Verkehrsunfallaufnahme und Bergung zeitweisevoll gesperrt werden. Gegen 10:00 Uhr konnte die Strecke der Fahrtrichtung Heinrich-Heine-Ring wieder freigegeben werden.

Ermittlungserfolg – Kriminalpolizei klärt mehrere Fälle von Graffitischmierereien in Stralsund auf

Stralsund (ots). Vier deutsche Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren stehen im dringenden Tatverdacht, seit Dezember 2020 eine Reihe von Sachbeschädigungen durch Graffiti in Stralsund begangen zu haben. Dabei hatten die Jugendlichen hauptsächlich Parkhäuser im Bereich der Altstadt im Fokus. Der Kriminalpolizei in Stralsund ist es gelungen, die zunächst unbekannten Tatverdächtigen zu identifizieren und ihnen eine Reihe von Sachbeschädigungen zuzuordnen.

Bei den mindestens 16 Taten entstand ein geschätzter Gesamtschaden von fast 6.000 Euro. Am 24.03.2021 wurde durch die Ermittler des Kriminalkommissariats Stralsund bei dem 17-jährigen Hauptverdächtigen ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Stralsund realisiert. Infolgedessen wurden mehrere Beweismittel wie Farben und Lacke gefunden und beschlagnahmt. Der 17-Jährige wurde im Anschluss wieder aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Die Ermittlungen werden indes noch weitergeführt.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei erneut darauf hinweisen, dass es sich bei nicht genehmigten Graffiti nicht um Kunst, sondern Straftaten handelt, für die eine Freiheits- oder Geldstrafe verhängt werden kann. Außerdem sollten die Verursacher damit rechnen, dass sie für die Kosten der Beseitigung aufkommen müssen.

Diebstahl aus einem PKW in Stralsund

Stralsund (ots). Am Montag, dem 22.03.2021 ging über den Notruf des Polizeipräsidiums Neubrandenburg der Hinweis ein, dass in Stralsund Devin die Scheibe eines PKW beschädigt wurde.

Nach aktuellem Ermittlungsstand stellte eine 47-Jährige mit ihrer 68-jährigen Beifahrerin ihr Fahrzeug gegen 14:00 Uhr auf dem Parkplatz „Naturschutzgebiet Höhe 23“ ab. Nach ca. einer halben Stunde kehrten die Frauen zum PKW zurück und stellten fest, dass eine hintere Scheibe beschädigt wurde und ihre Wertgegenstände entwendet wurden. Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 500EUR. Der Kriminaldauerdienst hat vor Ort Spuren gesichert und die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen. Beide Frauen besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.

In diesem Zusammenhang raten wir als Polizei: Achten Sie darauf, keine Wertgegenstände und persönlichen Sachen im Fahrzeug zu lassen. Verstecken Sie diese auch nicht im Kofferraum, Handschuhfach oder Fußraum. Auch das Abdecken unter Jacken und Decken führt mitunter nicht zur Verhinderung einer Diebstahlshandlung, da die vermeintlichen Täter diese Verstecke kennen und das Diebesgut dort trotzdem finden. Verschließen Sie ihr Fahrzeug ordnungsgemäß und stellen Sie Ihren PKW wenn möglich an gesicherten und öffentlichen Orten mit viel Publikumsverkehr ab.

Zeugen, die zum fraglichen Zeitraum den Vorfall oder auffällige Personen unmittelbar in der Nähe des Parkplatzes gesehen haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/2890-0, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Polizeieinsatz am 22.03.2021 in der Stralsunder Innenstadt

Stralsund (ots). Die für den gestrigen Montagabend angemeldete Versammlung lief erneut unter dem Motto: „Demo gegen das Infektionsschutzgesetz, Corona-Landesverordnung und die Landkreisverordnungen. Für sofortiges Ende des Lockdown. Gegen Polizeigewalt und Willkür. Für Freiheits- und Grundrechte. Für echte Demokratie.“ Das Polizeihauptrevier Stralsund begleitete den Aufzug durch die Stralsunder Altstadt mit eigenen und unterstützenden Kräften. Start und Ziel des Protestmarsches waren erneut der Alte Markt. Gegen 21:00 Uhr endete das Versammlungsgeschehen nach mehreren Redebeiträgen

Zwei Personen wurden in Absprache mit der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen zuvor von der Versammlung ausgeschlossen, da sie nicht bereit waren, sich an die erteilten Versammlungsauflagen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz, zu halten. Ihnen wurde ein Platzverweis erteilt, sodass der Protestmarsch durch die Altstadt mit insgesamt 28 Versammlungsteilnehmern stattfand.

Gegen die zwei Personen wurde zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung MV eingeleitet. Ansonsten verlief das Versammlungsgeschehen aus polizeilicher Sicht ohne weitere besondere Vorkommnisse und störungsfrei.

Zeugenaufruf nach Körperverletzung in Stralsund

Stralsund (ots). Bereits am 08.03.2021 gegen 10.15 Uhr soll es am Bahnübergang Voigdehäger Weg in Stralsund zu einer Körperverletzung gekommen sein, zu der die Kriminalpolizei nun Zeugen sucht. Nach derzeitigem Kenntnisstand standen am Bahnübergang zur oben genannten Zeit mehrere Fahrzeuge vor den geschlossenen Schranken. Der bislang unbekannte Fahrer eines PKW stieg aus seinem Fahrzeug und ging zum Fahrer des davor stehenden PKW Suzuki. Auf der Fahrerseite kam es zu einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung, wobei der Unbekannte dem 22-jährigen deutschen Suzuki-Fahrer mehrfach ins Gesicht geschlagen haben soll. Nachdem die Schranken wieder öffneten entfernte sich der Unbekannte mit seinem PKW.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gesucht werden Zeugen, die diese Tat beobachtet haben. Konkret soll ein Fahrer eines Pickup vor Ort geäußert haben, dass er die Tat aufgenommen habe. Wer sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat geben kann, wird gebeten sich an die Polizei Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden bzw. sich über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.