Mann soll Kinder angesprochen haben

Stralsund (ots). Am Donnerstagabend (12.12.2024) wurde die Polizei in Stralsund über ein verdächtiges Ansprechen zweier Kinder informiert. Nach ersten Erkenntnissen habe ein Mann beide Kinder im Stadtteil Knieper-West gegen 18:00 Uhr angesprochen. Die beiden 10-jährigen Jungs, die die Situation vermutlich anfangs nicht sofort richtig einschätzen konnten, sollen mit dem Mann ins Gespräch gekommen sein, sollen aber nach kurzer Zeit dann doch weg gelaufen sein. Einer der beiden Jungs vertraute sich anschließend seiner Mutter an, die umgehend die Polizei informierte an.

Der Beschreibung nach war der deutsch sprechende Mann etwa 35 bis 40 Jahre alt, hatte rötliche, kurze, glatte Haare, einen Vollbart, war 165-170 cm groß und war dunkelt gekleidet und hatte ein schwarzes Damenrad bei sich.

Die Polizei Stralsund nimmt die Schilderungen des Kindes sehr ernst und sucht Zeugen, die Hinweise zu weiteren verdächtigen Feststellungen geben können oder Angaben zur Person machen können. Auskünfte nimmt die Polizei Stralsund unter der Telefonnummer 03831 28900 entgegen.

Verständlicherweise sorgen Vorfälle dieser Art insbesondere bei Eltern für große Verunsicherung. Viele Eltern wenden sich nach verdächtigen Erlebnissen ihrer Kinder mit zahlreichen Fragen an die Polizei. Das ist nachvollziehbar und in diesen Fällen genau der richtige Weg. Wenn Ihr Kind von einem Vorfall berichtet, bei dem es von einer fremden Person angesprochen und sogar bedrängt oder berührt wurde, sind die polizeilichen

Ratschläge:

  • Bemühen Sie sich, Ruhe zu bewahren.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es bei Ihnen in Sicherheit ist.
  • Geben Sie dem Kind die Bestätigung, dass es richtig war, darüber zu sprechen.
  • Glauben Sie Ihrem Kind.
  • Hören Sie der Schilderungen Ihres Kindes aufmerksam zu und lassen Sie es ausreden.
  • Lassen Sie Ihr Kind mit eigenen Worten berichten und versuchen Sie, ihre eigenen Eindrücke nicht als Wahrnehmung Ihrer Kinder zu bewerten.
  • Verständigen Sie in Akutsituationen sofort über den Notruf 110 die Polizei.
  • Informieren Sie auch dann die Polizei, wenn die Tat schon einige Stunden zurückliegt.

Darüber hinaus ist schon im Vorfeld wichtig, mit Kindern solche Situationen in einer ruhigen Atmosphäre zu besprechen. Machen sie die Situation für sich und Ihr Kind handhabbar. Legen Sie mit ihrem Kind gemeinsam fest, wie es sich verhalten kann, wenn es von einer fremden Person angesprochen wird. Ermuntern Sie Ihr Kind, dass es „Nein“ sagen darf. Ihr Kind darf Gespräche mit Fremden sofort und auch bestimmend unterbinden. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es niemals Geld, Süßigkeiten oder Geschenke annehmen darf oder sich damit locken lassen soll. Ihr Kind muss sich von niemanden berühren lassen, egal an welchen Körperstellen (zum Beispiel auch an Haaren oder Füßen) Überlegen Sie, wo Ihr Kind Hilfe bekommen kann, wenn es ohne die Begleitung eines Erwachsenen unterwegs ist. Motivieren Sie Ihr Kind, um Hilfe zu bitten, wenn es Hilfe braucht. Kennt Ihr Kind den Polizeiruf 110? Und erinnern Sie erneut daran, dass der Notruf immer kostenlos ist und von jedem Telefon aus gewählt werden kann.

Geflügeldieb treibt sein Unwesen

Stralsund (ots). Ähnlich, wie in einem bekannten Kinderlied, wurde der Polizei am gestrigen Dienstag, dem 11. Dezember 2024, gleich mehrere Diebstähle von Geflügel gemeldet. Allerdings nicht vom Fuchs, sondern von bislang unbekannten Tatverdächtigen.

In der Zeit von 10. Dezember 2024, 17 Uhr, bis 11. Dezember 2024, 7:30 Uhr, drangen bislang unbekannte Tatverdächtige in eine Parzelle des Kleingartenvereins „Südwest“ in Grimmen ein und stahlen zwei Pommerngänse und drei Flugenten aus einem Stall. Der Wert der Tiere beläuft sich auf circa 280 Euro.

Im gleichen Zeitraum drangen ebenfalls unbekannte Täter in den Grimmener Tierpark ein und stahlen drei Hühner. Der entstandene Schaden wird auf 50 Euro beziffert.

In der Zeit von 10. Dezember 2024, 20 Uhr, bis 11. Dezember 2024, 9:50 Uhr, wurden zwei Hühner und ein Zwerghahn, hier in der Gartenanlage Hoikenrade 1 Opfer der mutmaßlichen Geflügeldiebe. Auch hier entstand ein Schaden von etwa 50 Euro.

Im Verlauf des Nachmittages, gegen 16:30 Uhr wurde dann ein weiterer Geflügeldiebstahl angezeigt. Hier wurden vier Masthühner aus einer Gartenparzelle „Vogelsang“ in Stralsund entwendet.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die zur Aufklärung der Sachverhalte beitragen können. Womöglich werden die Tiere, als Weihnachtsbraten angepriesen, über das Internet zum Verkauf angeboten.

Sachdienliche Hinweise richten Sie bitte an die Polizei in Grimmen unter 038326 570 oder Stralsund unter 03831 28900 oder die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Ergebnisse der Auftaktveranstaltung „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt Alkohol, Drogen, Medikamente

Neubrandenburg/Rostock (ots). Seit dem 1. Dezember 2024 kontrollieren Einsatzkräfte der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Zusammenhang mit der Verkehrskampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ Fahrzeugführer in ganz Mecklenburg-Vorpommern zum aktuellen Schwerpunkt Alkohol, Drogen und Medikamente im Straßenverkehr.

Im Bereich beider Präsidien wurden landesweit zum Auftakt der Kontrollen am vergangenen Freitag (06.12.2024) insgesamt mehr als 600 Fahrzeuge kontrolliert. Im Rahmen der Großkontrolle auf der BAB 20 und weiteren landesweiten Kontrollen waren mehr als 80 Beamtinnen und Beamte im Einsatz.

Dabei konnten insgesamt sechs Verstöße wegen Fahren unter Alkoholeinfluss sowie 17 Drogenverstöße festgestellt werden. Weiterhin wurden 41 weitere Verstöße aufgenommen – unter anderem wegen Vorfahrtsfehlern sowie der Handynutzung am Steuer.

Die Polizei wird in den kommenden Wochen weiterhin verstärkt unter den genannten Schwerpunkten kontrollieren.

Dinkelkissen löst Brand u Terrasse aus

Stralsund (ots). Am gestrigen Sonntag, dem 8. Dezember 2024 wurde die Polizei gegen 10 Uhr zum Studierendenwohnheim Holzhausen in Stralsund gerufen. Offenbar erhitzte eine 20-jährige am Vorabend ein Dinkelkissen in der Mikrowelle. Da es anfing zu qualmen, stellte sie es gegen 22 Uhr in einer Plastikschale auf die Holzterrasse, augenscheinlich kontrollierte sie die Schale gegen 23 Uhr nochmal und ging ins Bett.

Am nächsten Morgen stellte sie Rauchgeruch und Flammen auf der Terrasse fest. Die Holzterrasse hatte Feuer gefangen. Laut Angaben der Feuerwehr hatte die 20-Jährige großes Glück, die aus Holz bestehende Hauswand hatte sich bereits stark erhitzt, jedoch noch nicht entzündet. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Es wurde Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen.

Drogen im Straßenverkehr (DiS)-Verkehrskontrolltag der Polizeiinspektion Stralsund vom 6. Dezember 2024 mit stationärer Verkehrskontrolle sowie mobilen Kontrollen im Stadtgebiet Stralsund

Stralsund (ots). Die Verkehrssicherheitsarbeit zählt mit zu den Hauptaufgabenfeldern der Landespolizei M-V. Dabei kommt der Umsetzung der Null-Toleranz-Strategie der Polizei gegenüber Alkohol, Drogen und Medikamenten im Straßenverkehr eine besondere Rolle zu. Im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund wurde 2023 im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Zunahme bei den Verstößen gegen die gesetzlichen Vorschriften im Zusammenhang mit dem Führen eines Fahrzeuges unter Beeinflussung durch Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln festgestellt. Dabei handelte es sich um 874 Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen (+ 21,90 Prozent = 157 Fälle).

Im Zuge der Einführung des Cannabisgesetzes der damit bei den Kraftfahrzeugführern zu erwartenden, verstärkt fehlenden Abgrenzung zwischen Konsum und anschließendem Führen eines Kraftfahrzeuges im öffentlichen Straßenverkehr, sind weitere negative Auswirkungen zu erwarten.

Die DiS-Tage setzen sich aus zwei Fortbildungstagen und einem daran anschließenden Kontrolltag zusammen. Dabei sollen die bei der Theorieveranstaltung vermittelten Inhalte im Rahmen von mobilen und stationären Verkehrskontrollen praktisch angewandt werden. Bereits im April 2024 wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund DiS -Tage durchgeführt. Ziel ist hierbei, die Sicherheit des Straßenverkehrs zu erhöhen und das Verhalten der Verkehrsteilnehmer nachhaltig positiv zu beeinflussen. Die Polizeiinspektion Stralsund zieht insgesamt ein positives Fazit zu den Ergebnissen der Verkehrskontrollen.

Bei der Verkehrskontrolle am Freitag, dem 6. Dezember 2024 auf dem Parkplatz Peenetal der BAB 20 in Fahrtrichtung Stettin sowie den mobilen Verkehrskontrollen im Stadtgebiet Stralsund, die unter dem Themenschwerpunkt Alkohol, Drogen und Medikamente im Straßenverkehr laufen, wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Insgesamt wurden im Zeitraum von 12:00 bis 20:00 Uhr 250 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 14 Ordnungswidrigkeiten und 10 Straftaten registriert. Bei 15 Verkehrsteilnehmern besteht gegenwärtig der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss Drogen am Straßenverkehr teilgenommen haben. Gegen sie wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

Neben den o.a. Verkehrsverstößen stellten die kontrollierenden Beamten zudem auch 6 Verstöße fest, darunter 2 x Handyverstoß, 3 x abgelaufene HU und 1 x Rotlichtverstoß. Darüber hinaus wurden auch andere Mängel registriert, bei denen sogenannte Kontrollberichtsverfahren 4 x eingeleitet wurden, in denen den Verantwortlichen im Rahmen einer zeitlichen Frist die Gelegenheit gegeben wird, diese Mängel zu beseitigen (z.B. abgelaufene Hauptuntersuchung, nicht mitgeführte Dokumente, bauliche Mängel usw.).

Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei ist. Berauschte Fahrer zählen mit zu den Hauptunfallursachen von zum Teil folgenschweren Verkehrsunfällen. Neben Alkohol zählen zu den an den häufigsten konsumierten Rausc hmitteln u.a. Cannabis (THC), Amphetamine, Kokain, Heroin und Ecstasy. Dabei drohen den Betroffenen/Beschuldigten neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen auch empfindliche Sanktionen durch die Bußgeldstelle oder Fahrerlaubnisbehörde.

Spontanversammlung von syrischen Staatsbürgern in Stralsund

Stralsund (ots). Am 08.12.2024 gegen 15:30 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, dass sich in der Vogelsangstraße in 18437 Stralsund auf der Fläche vor den Wohnhäusern eine größere Personengruppe versammelt. Es sollen ca. 40 bis 50 Personen sein. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Stralsund bestätigte sich der Sachverhalt. Hier versammelten sich auf Grund der aktuellen politischen Entwicklungen in Syrien in der Spitze bis zu 110 syrische Staatsangehörige auf der Freifläche vor den Wohnhäusern. Es wurden Gesänge angestimmt und syrische Fahnen geschwenkt. Damit wurde der Sieg über das Assad-Regime gefeiert. Es herrschte eine ausgelassene, feierliche Stimmung. Gegen 17:00 Uhr wurde die Spontanversammlung wieder beendet. Während der Versammlung kam es zu keinerlei Störungen.

Diebstahl eines PKW Skoda Octavia RS in 18435 Stralsund

Stralsund (ots). Im Zeitraum vom 05.12.2024, 18:00 Uhr bis 07.12.2024, 08:00 Uhr wurde ein Fahrzeug des Hersteller Skoda in Stralsund entwendet. Der PKW befand sich zum Tatzeitpunkt auf einem Parkplatz in der Friedrich-Wolf-Straße. Bei dem entwendeten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Skoda Octavia RS mit dem amtlichen Kennzeichen HST-PK 86. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt.

Die Polizei Stralsund hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, sich telefonisch beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831 28900, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Erst Glühwein, dann mit dem Auto heim? Beginn der themenorientierten Verkehrskontrollen zum Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Neubrandenburg/Rostock (ots). Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – wer seine leeren Glühweingläser auf dem Weihnachtsmarkt zählen kann, wie die Kerzen am Adventskranz, sollte am Ende sein Auto auf alle Fälle stehen lassen. Im Jahr 2023 zählte das Fahren unter Alkoholeinfluss noch immer zu einer der vier häufigsten Unfallursachen. Vorläufige Zahlen für das aktuelle Jahr zeigen, dass sich das bisher auch 2024 kaum verändert hat.

Hinzu kommt im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine Steigerung bei Straftaten und Ordnungswidrigkeiten ohne Verkehrsunfall – sprich Verkehrsteilnehmer, die unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol und/oder Medikamenten angehalten wurden. Dazu zählen jedoch nicht nur die Autofahrer. Auch auf dem Fahrrad oder auf E-Scootern stellen die Polizistinnen und Polizisten immer wieder angetrunkene oder anderweitig berauschte Fahrerinnen und Fahrer fest.

Grund genug also, für die Beamtinnen und Beamten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern im kommenden Monat bei den themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! den Fokus auf Alkohol- Drogen- und Medikamenteneinfluss am Steuer zu legen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel auf dem Weg zur Vision Zero, also null Verkehrstote.

In den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock wurden und werden daher den gesamten Monat Dezember verstärkt stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. Die Auftaktkontrolle findet am 06. Dezember 2024 im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund statt.

Bei Fahrradfahrern liegt die geltende Promillegrenze übrigens bei 1,6 – damit ist man absolut fahruntüchtig und begeht eine Straftat. Aber Achtung! Strafbar ist das Ganze bereits ab einem Wert von 0,3 Promille, sobald Ausfallerscheinungen, also beispielsweise das Fahren in Schlangenlinien, dazukommen. Bei E-Scootern sind die Grenzen noch strikter: Hier gilt derselbe Wert, wie bei Autofahrern (0,5 Promille). Fahranfänger unterliegen in der Probezeit sogar einem strikten Alkoholverbot.

Beim Cannabis-Konsum gilt für Fahranfänger, Menschen bis 21 Jahre oder sich in der Probezeit befindliche Personen ein absolutes Cannabisverbot. Für alle anderen gilt ein Verbot des Mischkonsums von Cannabis mit Alkohol. Der gesetzliche Grenzwert THC liegt nach einer Gesetzesänderung aus diesem Jahr bei 3,5ng/ml im Blutserum.

Brand eines Restaurants in Stralsund

Stralsund (ots). Am 01.12.24 gegen 23:45 Uhr bemerkte ein Bewohner, dass es in dem im Erdgeschoß eines Mehrfamilienhauses befindlichen Restaurant zu einem Brandausbruch gekommen ist.

Umgehend wurden Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zum Einsatz gebracht. Durch die 35 Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr aus Stralsund sowie der vier Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers Stralsund mussten die Bewohner des Mehrfamilienhauses aufgrund der starken Rauchentwicklung zunächst evakuiert werden. Aufgrund der sehr geringen Temperaturen wurde für die Bewohner vorübergehend ein Kältebus bereitgestellt.

Den eingesetzten Feuerwehren gelang es anschließend ein Übergreifen des Brandes vom Restaurant auf die darüber liegenden Wohnungen zu verhindern. Eine Anwohnerin klagte aufgrund der Rauchentwicklung über leichte Atemnot, konnte aber nach ambulanter Behandlung in ihre Wohnung zurückkehren. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Ein Brandursachenermittler kommt zum Einsatz.

Verkehrsunfall zwischen PKW und Fußgänger in Stralsund

Stralsund (ots). Am 30.11.2024 gegen 20 Uhr kam eine Funkstreifenbesatzung des Polizeihauptreviers Stralsund im Rahmen der Streifentätigkeit auf einen Verkehrsunfall in der Lindenallee in Stralsund zu. Auf Höhe des dortigen Lindencenters war es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw Mercedes-Benz und einem Fußgänger gekommen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr ein 35-jähriger syrischer Fahrzeugführer die Lindenallee in Fahrtrichtung Grünhufer Bogen als ein 71-jähriger Fußgänger die Fahrbahn von einer Bushaltestelle aus betrat. Dabei wurde der Fußgänger vom Fahrzeug erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Er erlitt Verletzungen am Kopf- und Rückenbereich und musste mittels Rettungswagen zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht und stationär aufgenommen werden. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von 1500 EUR.

Verkehrsunfall mit einer verletzten Person in der Karl-Marx-Straße in Stralsund

Stralsund (ots). Am 29.11.2024 gegen 21:00 Uhr ereignete sich auf der Karl-Marx-Straße in Stralsund ein Verkehrsunfall, im Rahmen dessen ein Pkw Renault Twingo aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit zwei dort parkenden Fahrzeugen zusammenstieß.

Die verunfallte 19-jährige syrische Staatsbürgerin, welche als Lieferfahrerin im Einsatz war, erlitt leichte Verletzungen im Gesichtsbereich und wurde mittels Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

Das Fahrzeug der Unfallfahrerin war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. An ihm entstand ein Sachschaden von ca. 8.000 EUR. An den beiden parkenden Fahrzeugen entstand insgesamt ein Schaden in Höhe von ca. 7.000 EUR.

Parkvorgang geht schief – zwei Schwerverletzte im Krankenhaus und drei Autos beschädigt

Stralsund (ots). Am heutigen Freitag, dem 29. November 2024, kam es gegen 11 Uhr zu einem folgenschweren Parkmanöver in Stralsund. Die 72-jährige Fahrerin eines Suzuki hatte ihren PKW auf dem Parkplatz des Krankenhauses in der Großen Parower Straße geparkt. Vor ihr stand ein PKW Renault auf der Fahrbahn.

Die 72-Jährige stieg in ihr Fahrzeug, während der 46-jährige Fahrer des Renault einem 59-jährigen auf der Beifahrerseite beim Einsteigen behilflich war. Die Suzuki-Fahrerin fuhr dann plötzlich los, klemmte die beiden vor ihrem Fahrzeug befindlichen Personen zwischen den Fahrzeugen ein und kam dabei noch an das neben ihr geparkte Fahrzeug PKW Volkswagen.

Der 46-Jährige und der 59-Jährige kamen schwerverletzt in das Krankenhaus. Es entstand Sachschaden an allen drei beteiligten Fahrzeugen in Höhe von etwa 7.000 Euro.

Tankdeckel abgetreten – Polizei sucht Zeugen

Stralsund (ots). In der Zeit von Donnerstag, dem 14. November 2024, 21:45 Uhr bis Freitag, dem 15. November 2024, 7:45 Uhr wurden insgesamt fünf Fahrzeuge in der Stralsunder Lambert-Steinwich-Straße beschädigt. Augenscheinlich wurden die Tankdeckel zum Teil rausgerissen, mindestens aber beschädigt.

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die in dieser sonst ruhigen Gegend etwas Auffälliges gesehen hat. Wer relevante Angaben machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund unter 03831 28900, an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Duo schlägt mehrere Menschen und leistet Widerstand

Stralsund (ots) – Am gestrigen Donnerstag, dem 28. November 2024, kam es um 17:45 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Stralsund. Zwei ukrainische Männer (41 und 27 Jahre) bepöbelten offenbar zunächst Fahrgäste in einem Linienbus. Ursprung war scheinbar durch die Männer absichtlich verschüttetes Bier. Es kam zu einem verbalen Konflikt zwischen ihnen und einem 14-jährigen deutschen Jugendlichen. In der weiteren Folge griff der 27-Jährige den 14-Jährigen körperlich an. Der 41-Jährige fasste dem Opfer in seine Jackentasche und entwendet eine E-Zigarette.

An der Haltestelle Wasserstraße flüchteten der 14-Jährige und seine 15-jährigen deutsche Begleiterin. Ein dritter 17-jähriger deutscher Jugendlicher aus dieser Gruppe blieb an Haltestelle zurück und wurde durch den 27-Jährigen an der Flucht gehindert und ebenfalls körperlich angegriffen. Der 41-Jährige beteiligte sich augenscheinlich an dem körperlichen Angriff. Dann mischten sich zwei unbeteiligte Passanten ein. Auch diese wurden durch die Männer angegriffen. Dem 17-Jährigen gelang die Flucht.

Die Ukrainer wirkten rauschmittelbeeinflusst. Eine Atemalkoholkontrolle ergab bei dem 27-Jährigen einen Wert von 2,15 Promille. Der 41-Jährige verweigerte den Test komplett.

Durch die Staatsanwalt Stralsund wurde die vorläufige Festnahme sowie die Blutprobenentnahme bei beiden Beschuldigten angeordnet.

Beide Männer leisteten während der polizeilichen Maßnahme anhaltend und teils massiven Widerstand bis hin zum tätlichen Angriff. Ein Beamter wurden bespuckt und eine Beamtin so am Knie verletzt, dass sie nicht mehr dienstfähig war. Der Kriminaldauerdienst kam ebenfalls zur Spurensicherung zum Einsatz.

Es wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts des Raubes, der einfachen und gefährlichen Körperverletzung, des Diebstahls und der Beleidigung, sowie des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Zeugenaufruf zum Vorfall auf Stralsunder Weihnachtsmarkt

Stralsund (ots). Wie bereits berichtet, kam es bereits am Montag, dem 25. November 2024, gegen 18 Uhr zu einem Vorfall auf dem Stralsunder Weihnachtsmarkt.

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Wer relevante Angaben zur Tat machen kann oder möglicherweise den Ablauf gefilmt hat, wird gebeten sich bei der Polizei in Stralsund unter 03831 28900, an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle wenden.

Weihnachtsmann schlägt Kind mit Rute ins Gesicht

Stralsund (ots). Am gestrigen Montag, dem 25. November 2024, besuchte eine 34-jährige Stralsunderin mit ihren Kindern den hiesigen Weihnachtsmarkt. Augenscheinlich steckte ein vierjähriger Junge einem 62-jährigen Mann, der als Weihnachtsmann verkleidet war, die Zunge heraus. In der weiteren Folge schlug der 62-jährige Weihnachtsmann dem Jungen mit der Rute ins Gesicht, wodurch der Vierjährige Schmerzen erlitt. Der 62-Jährige sah seine Handlung offenbar als „erzieherische Maßnahme“, welche ihm eine Strafanzeige wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung einbrachte.

Trunkenheitsfahrt mit Folgen

Stralsund (ots). Zeugen beobachteten in den Abendstunden des 25.11.2024 in der Hansestadt Stralsund, wie ein PKW Ford von der Straße abkam und mit einer Straßenlaterne kollidierte. Der Fahrzeugführer sei torkelnd aus seinem PKW gestiegen, äußerte dem Zeugen gegenüber, dass er völlig betrunken sei und verließ anschließend fußläufig die Unfallstelle. Um 21:49 Uhr verständigte der Zeuge über den Notruf die Polizei. Sofort eingesetzte Beamte des Polizeihauptrevieres Stralsund fanden in der Hafenstraße eine beschädigte Straßenlaterne und den stark beschädigten PKW am linken Fahrbahnrand vor. Der Ford wies diverse weitere Beschädigungen auf, die nicht zum Unfallort passten. Im weiteren Verlauf konnte in der Dänholmstraße ein weiterer Unfallort festgestellt werden.

Der 63-jährige Fahrzeugführer aus Stralsund konnte durch Nachermittlungen an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Er wurde bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt und wies einen Atemalkoholwert von 1,93 Promille auf. Ein Arzt entnahm ihm zwei Blutproben und seinen Führerschein stellten die Polizeisten sicher.

Gegen den 63-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und Verkehrsunfallflucht ermittelt. Der Kriminaldauerdienst Stralsund übernahm die Spurensicherung am Unfallort und die Feuerwehr sicherte die durch den Verkehrsunfall umgestürzte Straßenlaterne. Es entstand ein Gesamtschaden von mehr als 22.000 Euro.

Immer mehr Bürger werden Opfer von Betrugsstraftaten

Stralsund (ots). Gegenwärtig werden vermehrt Betrugsstraftaten im Zusammenhang mit angeblichen Problemen bei privaten Konten angezeigt, die den gleichen bzw. einen ähnlichen Modus Operandi aufweisen.

Die Täter geben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und sprechen die Geschädigten auf vermeintlich angegriffene Konten an. Als Lösung werden Überweisungen auf ein „sicheres“ Konto vorgeschlagen und die Geschädigten dazu gebracht, Gelder von ihrem „angegriffenen“ Konto auf dieses angeblich sichere Konto zu überweisen. Zum Teil werden die Geschädigten im Nachgang zur „sicheren Identifizierung dieses Zahlungsverkehrs“ aufgefordert, ein Foto ihres Personalausweises per Messengerdienst zu übermitteln, mit dem die Täter sodann weitere Straftaten begehen.

Falsche Bankmitarbeiter gehen professionell vor und nutzen technologische Möglichkeiten, um ihre Opfer zu täuschen. Durch das Vortäuschen eines Sicherheitsproblems, wie z. B. dass das Konto ausgespäht wurde oder unberechtigte Abbuchungen vorgenommen wurden, üben die Täter Druck aus und erlangen so vertrauliche Daten.

Das kann vor Betrug schützen:

  • Kontaktieren Sie immer zuerst ihre Hausbank und halten Rücksprache.
  • Seriöse Geldinstitute kontaktieren Sie nicht über Messangerdienste.
  • Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
  • Vorsicht vor Identitätsdiebstahl: Übermitteln Sie keine Kopien Ihrer Ausweisdokumente.
  • Überweisen Sie keine Gelder an unbekannte Konten.
  • Erstatten Sie unbedingt Anzeige, wenn Sie den Verdacht einer Straftat haben.

Verdacht der versuchten schweren Brandstiftung im Kellerbereich des Ordnungsamtes Stralsund

Stralsund (ots). Am heutigen Donnerstag, dem 14. November 2024, um 09:05 Uhr wurde ein Brand im Keller des Ordnungsamtes Stralsund in der Schillstraße gemeldet. Nach derzeitigem Kenntnisstand legten der oder die bislang unbekannten Tatverdächtigen einen Brand im Kellerbereich des Hauses. Durch die Feuerwehr wurde der das Feuer schnell bekämpft, der Kellerbereich war dennoch komplett verrußt.

Das Gebäude wurde umgehend nach Bekanntwerden des Brandes evakuiert, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Auf Grund der Rauchgase wurde das komplette Gebäude bis zum 15.11.2024 gesperrt.

Der Kriminaldauerdienst und ein Brandursachenermittler kamen zum Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung aufgenommen. Zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Erpressung mit Nacktaufnahmen – alte Betrugsmasche immer noch aktuell

Vorpommern-Rügen (ots). Immer mal wieder kommt es im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund zu Anzeigenerstattungen nach sexuellen Erpressungen. Was zunächst oft als harmloser Flirt über ein soziales Netzwerk beginnt, endet meistens mit hohen Geldforderungen für die Opfer.

Der Begriff „Sextortion“ setzt sich aus den englischen Wörtern „Sex“ und „Extortion“ – Erpressung – zusammen. Die Täter nutzen dabei oft die Unwissenheit oder das Vertrauen der Opfer aus, um sie dazu zu bringen, intime Bilder oder Videos von sich zu machen oder bereits vorhandenes Material preiszugeben.

So erging es gestern auch einem deutschen Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen. Der 38-Jährige lernte am gestrigen Mittwoch über Facebook eine Frau kennen und chattete zunächst mit ihr. Im weiteren Chatverlauf wurde das Opfer durch geschickte Gesprächsführung überredet, sich vor der Webcam auszuziehen und seinen Intimbereich zu zeigen. Dies wurde vermutlich von der Täterin oder dem Täter aufgenommen. Im Anschluss forderten die Unbekannten von dem Mann 25.000 Euro und drohte, das Video zu veröffentlichen, wenn er das Geld nicht bezahlt. Der 38-Jährige entschied sich dazu, nicht auf die Erpressung einzugehen, sondern die Polizei einzuschalten.

An dieser Stelle warnen wir ausdrücklich vor der Weitergabe und Veröffentlichung von intimen Bild- und Videomaterial. Unterlassen Sie es, solche Aufnahmen anzufertigen und sie zu verschicken, oder zu veröffentlichen. Sollten Sie doch einmal Opfer einer Erpressung werden, zahlen Sie das Geld nicht! Sichern Sie stattdessen E-Mails und Chatverläufe und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Warnen Sie auch Jugendliche in Ihrem Bekanntenkreis vor dieser Masche.