Mehr als 400 Polizisten im Einsatz – Landtagswahl in MV verläuft nahezu störungsfrei

Neubrandenburg/Rostock (ots). Am gestrigen Sonntag (20.09.2026) fand in Mecklenburg-Vorpommern die Landtagswahl statt. Um einen sicheren und geordneten Ablauf des Wahltages zu gewährleisten, waren insgesamt mehr als 400 Beamtinnen und Beamte im ganzen Land im Einsatz.

Insgesamt kann die Polizei mitteilen, dass Wahltag und -abend grundsätzlich ruhig und nahezu störungsfrei verliefen. Es wurden landesweit eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, eine nach § 130 StGB (Volksverhetzung) sowie eine Anzeige wegen Beleidigung aufgenommen. Letzteres ereignete sich im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dort ist ein Medienvertreter des ZDF durch einen Bürger vor einem Wahlbüro beleidigt worden. Festzuhalten ist jedoch, dass aus Sicht der Polizei die Wahl an sich sowie die Auszählungen im Anschluss, ordnungsgemäß durchgeführt werden konnten.

Die beiden Einsatzführer am gestrigen Tag, Polizeipräsident Heiko Tesch aus Neubrandenburg und Polizeidirektor Stefan Qualmann, zeigten sich mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden. „Wir wollten allen rund 1,3 Millionen Wahlberechtigten im Land ihr Recht auf demokratische Mitbestimmung ermöglichen. Das ist uns gelungen. Auch, und vor allem, durch die vielen Kolleginnen und Kollegen, die im Einsatz waren. Unser besonderer Dank gilt daher allen eingesetzten Beamtinnen und Beamten für ihre Bereitschaft“, so Präsident Heiko Tesch.

Zeuge beobachtet mutmaßlichen Baustelleneinbruch – Polizei stellt kurz darauf zwei Tatverdächtige

Stralsund (ots). Dank eines aufmerksamen und couragierten Hinweisgebers konnten Polizeibeamte am Donnerstagabend, dem 17. September 2026, zwei Tatverdächtige nach einem mutmaßlichen Einbruch in eine Baustelle im Bereich des Neuen Marktes in der Stralsunder Altstadt feststellen. Gegen 23:30 Uhr teilte der Hinweisgeber der Polizei über den Notruf mit, dass er aktuell beobachte, wie sich zwei Personen unberechtigt in einer Baustelle aufhalten. Nach seinen Angaben befand sich mindestens eine Person im Inneren des im Umbau befindlichen Objektes.

Aufgrund seiner detaillierten Personenbeschreibung konnten die eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Stralsund kurze Zeit später zwei Personen feststellen, auf die die Beschreibung zutraf. Bei der anschließenden Überprüfung erhärtete sich der Tatverdacht gegen eine 23-Jährige und ihren 29-jährigen Begleiter. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten es die Tatverdächtigen offenbar auf Werkzeuge und weitere Gegenstände abgesehen. Im Tatobjekt konnten bereits zum Abtransport bereitgelegte Gegenstände festgestellt werden. Der Wert des mutmaßlichen Diebesgutes wird derzeit auf etwa 350 Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst kam ebenfalls zum Einsatz und sicherte am Tatort weitere Spuren. Ob durch das Eindringen in das Objekt ein Sachschaden entstanden ist, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Gegen beide Personen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls und des Hausfriedensbruchs eingeleitet.

E-Kleinstfahrzeug kollidiert mit Fahrrad – 13-Jähriger in Stralsund schwer verletzt

Stralsund (ots). Am Donnerstag (17.09.2026) kam es gegen 14:30 Uhr in Stralsund in der Richtenberger Chaussee zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Elektro-Kleinstfahrzeug und einem Fahrrad. Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 16-jährige Jugendliche mit einem Elektro-Kleinstfahrzeug die Fahrbahn. Auf Höhe einer Verkehrsinsel soll ein 13-jähriger Fahrradfahrer auf die Fahrbahn gefahren sein. In der weiteren Folge kam es zur Kollision zwischen dem Elektro-Kleinstfahrzeug und dem Fahrrad.

Der 13-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen besteht der Verdacht auf Verletzungen am Knie sowie am Kopf. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nach bisherigem Kenntnisstand kann eine nicht an die Verkehrssituation angepasste Geschwindigkeit der Fahrerin des Elektro-Kleinstfahrzeugs als mögliche Unfallursache nicht ausgeschlossen werden.

Knieper West: Anwohnerin beobachtet mutmaßlichen Kellereinbruch – Polizei stellt kurz darauf zwei Tatverdächtige

Stralsund (ots). Dank des aufmerksamen und couragierten Handelns einer Anwohnerin konnten in der vergangenen Nacht zwei Männer im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Einbruch in einen Wohnblock in der Friedrich-Wolf-Straße in Stralsund-Knieper West festgestellt werden. In den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstag (17.09.2026) meldete eine 44-jährige Anwohnerin gegen 04:00 Uhr über den Notruf, dass sie aktuell drei männliche Personen beobachte, die sich offenbar an Kellerräumen eines Wohnblocks zu schaffen machten.

Aufgrund ihrer sehr guten Personenbeschreibung konnten Polizeibeamte im näheren Umfeld, in der Arnold-Zweig-Straße, zwei Personen feststellen, auf die die Beschreibung der Hinweisgeberin zutraf. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten zudem mutmaßliche Tatutensilien bei den beiden Männern fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass die beiden Männer an einem Einbruch in Kellerräume beteiligt gewesen sein könnten. Ob und in welchem Umfang weitere Personen beteiligt waren, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls. Aktuell wird zudem geprüft, ob aus den Kellerräumen Gegenstände entwendet wurden. Auch die Höhe des durch die mutmaßliche Einbruchshandlung entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest.

Durch den schnellen Hinweis der Anwohnerin konnten zwei Tatverdächtige im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Tat festgestellt werden. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich für das aufmerksame und couragierte Handeln der Hinweisgeberin. Ihr schneller Anruf und ihre präzise Personenbeschreibung haben die polizeilichen Maßnahmen wesentlich unterstützt.

Pappe im Keller angezündet – Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Mehrfamilienhaus in Stralsund

Stralsund (ots). Am 16.09.2026 gegen 23:15 Uhr meldete ein Zeuge über den Polizeinotruf, dass Rauch aus dem Kellerbereich des Mehrfamilienhauses im Knieperdamm 47 in Stralsund steigen soll. Als die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund vor Ort eintrafen, konnte das Feuer im Kellerbereich schnell gelöscht und dadurch ein Übergreifen auf Teile des Hauses verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden und mussten auch nicht evakuiert werden.

Die Kameraden der Feuerwehr und die eingesetzten Polizeibeamten konnten feststellen, dass Pappe im Keller des Hauses angezündet wurde. Ein daneben befindlicher Müllsack brannte ebenfalls. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 100 Euro. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen zur versuchten schweren Brandstiftung. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, welche zur Aufklärung dieser Straftat beitragen, meldet sich bitte im Polizeihauptrevier Stralsund unter 0383128900, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder unter www.polizei.mvnet.de.

2,18 Promille, kein Führerschein und Fahrerwechsel – nach Spiegel-Crash fliegt alles auf

Stralsund (ots). Am 16.09.2026 gegen 17:30 Uhr ereignete sich im Damaschkeweg in Stralsund ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Nach Rücksprache mit den Unfallbeteiligten, Zeugen und der Spurenlage vor Ort, befuhren die beiden 29-jährigen männlichen Unfallbeteiligten den Damaschkeweg in entgegengesetzte Richtungen in Stralsund. An einer Engstelle fuhr der 29-jährige Transporterfahrer aus Stralsund so weit rüber, dass er den Spiegel des PKW VW des anderen Unfallbeteiligten, welcher aus Wismar stammt, touchierte.

Die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Stralsund übernahmen die ersten Ermittlungen vor Ort. Hier stellte sich heraus, dass der 29-jährige Stralsunder stark alkoholisiert den Transporter führte. Er hatte einen Atemalkoholwert von 2,18 Promille. Zudem gab dieser an, regelmäßig Betäubungsmittel zu konsumieren. Außerdem ist er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Das waren wahrscheinlich auch die Gründe, warum es zuvor noch einen Fahrerwechsel gab und der Stralsunder den Beamten erklären wollte, er sei nicht gefahren. Aber aufgrund von Zeugenaussagen und der Aussage des Wismarer Unfallbeteiligten, konnte dies widerlegt werden. Anschließend musste der Unfallverursacher die Beamten zum Krankenhaus begleiten. Hier wurde eine Blutprobe von einem Arzt entnommen, damit bestimmt werden kann, wie hoch die Alkohol- und Rauschmittelkonzentration zur Unfallzeit war. Im Anschluss konnte er den Weg nach Hause zu Fuß fortsetzen. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Stralsund übernommen.

Millionen-Versprechen und falsche BKA-Mitarbeiter: Telefonbetrüger erbeuten fast 12.000 Euro

Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (ots). Gleich zwei Fälle von Telefonbetrug sind der Polizei am gestrigen Tag bekannt geworden. In beiden Fällen gelang es den bislang unbekannten Tätern, ihre Opfer zur Überweisung von Geld zu bewegen. Die Geschädigten wohnen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Im ersten Fall meldete sich ein 89-jähriger Hinweisgeber bei der Polizei. Zuvor hatte er einen Anruf von bislang unbekannten Tätern erhalten. Diese teilten ihm mit, dass sich auf einem vermeintlichen Kryptowährungskonto ein Sparguthaben in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro befinde. Das Geld könne ihm ausgezahlt werden, allerdings müsse er zuvor Gebühren in Höhe von fast 2.000 Euro entrichten. Der 89-Jährige schenkte den Angaben Glauben und überwies die geforderte Summe. Erst im weiteren Verlauf stellte er fest, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte.

In einem zweiten Fall gaben sich die Täter am Telefon als vermeintliche Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) aus. Dem 47-jährigen Geschädigten wurde mitgeteilt, dass gegen ihn ein Verfahren wegen angeblichen Lottobetruges anhängig sei. Um weitere Maßnahmen zu verhindern, sollte er einen Betrag von knapp 5.000 Euro überweisen.

Aus Angst vor den angedrohten Konsequenzen kam der Geschädigte der Aufforderung nach und überwies die geforderte Summe. Anschließend meldeten sich die falschen BKA-Mitarbeiter erneut bei ihm und forderten nochmals knapp 5.000 Euro. Mit der erneuten Zahlung könne die Fahndung nach ihm gelöscht werden, so die Täter. Auch diesen Betrag überwies der Geschädigte. Damit entstand in diesem Fall ein finanzieller Schaden von knapp 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt auch hier wegen des Verdachts des Betruges.

Mitten in der Nacht: Einbrecher dringen in Stralsunder Pflegedienst ein

Stralsund (ots). In der vergangenen Nacht zum Sonntag, dem 13. September 2026, kam es im Stralsunder Stadtgebiet zu einem nächtlichen Einbruch. Gegen 00:50 Uhr drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Geschäftsräume eines Pflegedienstes in der Langenstraße ein. Nach ersten Erkenntnissen verursachten die Einbrecher durch ihr gewaltsames Vorgehen einen Sachschaden von schätzungsweise 600 Euro. Angaben zum Stehlgut liegen derzeit noch nicht abschließend vor und sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei Stralsund hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Zur Aufklärung der Tat bittet die Polizei nun um die Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen, die im Bereich der Langenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnten, oder Hinweise zu potenziellen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900 entgegen. Alternativ können Mitteilungen auch über die Internetwache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle eingereicht werden.

Achtung in Stralsund: Betrüger versuchen es aktuell mit Schockanrufen – mehrere Fälle gemeldet

Stralsund (ots). Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass wieder vor Betrügern, welche telefonischen Kontakt insbesondere zu älteren Personen aufnehmen, um so an ihr Geld zu gelangen. Der Polizei Stralsund sind heute bereits mehrere Fälle gemeldet worden, in denen Betrüger versuchten, an Geld der Angerufenen zu kommen. Die gängigste Masche war der Versuch, dass ein Angehöriger in einen schlimmen Unfall verwickelt sei, nun im Gefängnis sitze und freigekauft werden könne – das sind so genannte Schockanrufe. Aber auch Enkeltrick-Anrufe waren vereinzelt dabei.

Achtung bei Schockanrufen: In Deutschland gibt es keine Kautionen, mit der Menschen aus dem Gewahrsam oder von der Anklagebank ausgelöst werden können! Bisher gab es heute keinen geglückten Fall. Die Polizei hofft, dass die Betrüger weiterhin keinen Erfolg haben werden und rät zur Vorsicht und Prävention:

  • Skeptisch bleiben, wenn per Telefon oder per WhatsApp Geld gefordert wird. Noch dazu, wenn Kontaktdaten und Kontodaten nicht zu den eigentlichen Angehörigen gehören.
  • Die echten Angehörigen selbst anrufen (auch selbst Telefonnummer wählen!) und fragen, ob diejenigen wirklich in Not sind und Geld brauchen.
  • Bedenken: Es gibt keine Kaution / kein Freikaufen in Deutschland. Im Zweifel: Echtes Polizeirevier anrufen.
  • Bei weiteren Zweifeln: Mit dem eigenen Telefon die Polizei anrufen unter 110.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern oder auch älteren Nachbarn regelmäßig über Betrugsmaschen.

Rügen-Zubringer dicht: Lkw rutscht in Graben – B96 bis zum Nachmittag voll gesperrt

Stralsund/B96 (ots). Aktuell ist die B96 zwischen der Anschlussstelle Miltzow in Richtung der Autobahn nach einem LKW-Unfall vollgesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis in den Nachmittag andauern. Der LKW-Fahrer ist aus bislang ungeklärter Ursache gegen 10.00 Uhr von der Straße in einen Graben gerutscht. Der 29-jährige polnische LKW-Fahrer war zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme unverletzt. Da aus dem LKW auch Betriebsstoffe auslaufen, muss die Fahrbahn entsprechend gereinigt werden. Der Schaden wird aktuell auf 12.000 Euro geschätzt.

Ausgerechnet Polizeirevier beschmiert – 19-Jähriger muss seinen „Tag“ selbst wieder wegwischen

Stralsund (ots). Am 08.09.2026 gegen 21:25 Uhr bemerkten zwei Polizeivollzugsbeamtinnen des Polizeihauptreviers Stralsund, welche im Gebäude ihren Dienst verrichteten, dass sich mindestens eine Person sehr dicht am vorderen Teil des Gebäudes befand und dann langsam an diesem entlang ging. Eine weitere Person stand etwas abseits.

Beide Beamtinnen gingen nun vor das Gebäude um nachzuschauen, warum sich dort Personen aufhielten. Hier konnte im Vorbeigehen schon erkannt werden, dass eine Fensterscheibe des Gebäudes beschmiert wurde und sich insgesamt drei Personen entfernt hatten. Diese befanden sich bereits auf der anderen Straßenseite, ca. 100 Meter entfernt, und gingen weiter fußläufig in Richtung Bahnhof.

Die Personen konnten im Zuge der fußläufigen Nacheile auf Höhe der Barther Straße 13 gestoppt werden. Bei diesen handelte es sich um zwei männliche Heranwachsende im Alter von 18 und 19 Jahren und eine weibliche 14-jährige Jugendliche (alle deutsche Staatsangehörige), welche alle aus Stralsund kommen. Im weiteren Verlauf konnte bekannt gemacht werden, dass der bereits mehrfach polizeilich bekannte 19-Jährige einen „Tag“ mittels Eddingstift auf ein Fenster des Polizeihauptreviers Stralsund zeichnete. Der Edding wurde freiwillig herausgegeben und die Schmiererei durch den Beschuldigten wieder abgewischt. Im Anschluss der vor Ort geführten polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer nach Hause entlassen und die 14-Jährige ihrer Betreuerin übergeben. Gegen den 19-Jährigen wurde eine Anzeige aufgenommen und die Kriminalpolizei wird die weiteren Ermittlungen führen.

Lkw brennt auf B96 vollständig aus – stundenlange Sperrung, weiterer Unfall im Rückstau

B96/Stralsund (ots). Am Samstagnachmittag (29.08.2026) führte der Brand eines Lastkraftwagens auf der Bundesstraße 96 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Richtungsfahrbahn zur Autobahn 20 musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Gegen 14:50 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über den brennenden Lkw zwischen den Anschlussstellen Brandshagen und Miltzow informiert.

Aufgrund eines technischen Defekts fing das Fahrzeug Feuer und brannte in der Folge vollständig aus. Der 56-jährige Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb glücklicherweise unverletzt. Zur Brandbekämpfung eilten die Freiwilligen Feuerwehren aus Brandshagen, Reinberg und Miltzow mit einem Großaufgebot zur Unglücksstelle. Auch ein Rettungswagen war vorsorglich im Einsatz. Für die Dauer der akuten Löscharbeiten war ab etwa 15:15 Uhr eine Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen für rund 45 Minuten erforderlich.

Während die Fahrbahn in Richtung der Insel Rügen danach wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte, blieb die Gegenfahrbahn in Richtung A 20 ab der Anschlussstelle Brandshagen für die aufwendige Bergung des Wracks und die anschließende Fahrbahnreinigung bis ca. 20:00 Uhr voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden am Lkw wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Im Zuge des Rückstaus ereignete sich zudem ein Folgeunfall: Ein im Einsatz befindliches Feuerwehrfahrzeug kollidierte während der Anfahrt leicht mit einem Pkw-Gespann (Auto mit Wohnanhänger). Bei diesem Zusammenstoß verletzte sich niemand, es entstand jedoch ein zusätzlicher Sachschaden von circa 4.000 Euro.

Hafniumoxid im Wert von bis zu zwei Millionen Euro gestohlen – mutmaßliche Beute später derselben Firma angeboten

Vorpommern-Rügen/Anklam (ots). Am 18.06.2026 wurde der Diebstahl von Hafniumoxid (chemische Verbindung in Pulverform) von einem Firmengelände im Landkreis Vorpommern Rügen angezeigt. Das Material war in einem Container gelagert und hatte zum Tatzeitpunkt einen geschätzten Marktwert von etwa ein bis zwei Millionen Euro.

Im Rahmen der Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Anklam ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Diebstahl und einem rumänischen Unternehmen, welches damit ebenso Handel betreibt. Bereits vor Bekanntwerden des Fehlens des Materials wurde der geschädigten Firma über einen rumänischen Geschäftskontakt ein Angebot über eine ähnliche Menge Hafnium unterbreitet. Eine zugesandte Vorab-Probe erwies sich bei einer Untersuchung als Hafniumoxid. Aufgrund der charakteristischen Zusammensetzung ergab sich der Verdacht, dass es sich um das entwendete Material handeln könnte.

Am 21.08.2026 kam es schließlich zu einer angekündigten Auslieferung des mutmaßlich gestohlenen Materials. Zwei rumänische Staatsangehörige trafen mit einem Fahrzeug auf dem Firmengelände ein und führten mehrere Säcke mit sich. Beide Personen wurden durch Kräfte der Kriminalpolizeiinspektion Anklam vorläufig festgenommen. Bei einer ersten Untersuchung zeigte das sichergestellte Material eine charakteristische Färbung und ein Röntgenfluoreszenz-Ergebnis, die nach Angaben des betroffenen Unternehmens mit dem zuvor entwendeten Material übereinstimmt. Eine abschließende Untersuchung durch ein unabhängiges Institut steht noch aus.

Das Material wurde vor Ort gesichert und versiegelt. Das verwendete Fahrzeug wurde kriminaltechnisch untersucht und sichergestellt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht ein dringender Verdacht, dass es sich bei dem angebotenen Hafniumoxid um einen Teil der im Juni entwendeten Menge handelt. Die Ermittlungen zur vollständigen Herkunft des Materials, zum Ablauf der Tat und zu möglichen weiteren Beteiligten dauern an. Die beiden Tatverdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft.

Sattelzug und Linienbus kollidieren in Stralsund – Busfahrerin eingeklemmt und schwer verletzt

Stralsund (ots). Am heutigen Dienstagmorgen, dem 25. August 2026, kam es gegen 06:30 Uhr in Stralsund zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Sattelzugmaschine und einem Linienbus. Nach derzeitigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall im Bereich einer Kreuzung im Voigdehäger Weg aufgrund eines Vorfahrtsverstoßes. Beteiligt waren eine Sattelzugmaschine der Marke MAN, die von einem 43-jährigen ukrainischem Staatsangehörigen geführt wurde, sowie ein Linienbus der Marke Citaro, der von einer 50-jährigen Frau gelenkt wurde. Bei dem Zusammenstoß wurde der 43-jährige Lkw-Fahrer leicht verletzt.

Die Busfahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Sie wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste im Linienbus. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Sattelzugmaschine und der Linienbus waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Zudem liefen Betriebsstoffe aus. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

Die Unfallstelle war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten gesperrt. Gegen 10:20 Uhr konnte die Fahrbahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Mit Hammer auf Tisch geschlagen: 52-Jähriger sorgt für Polizeieinsatz in Stralsunder Behörde

Stralsund (ots). Am Montag, dem 24. August 2026, wurde die Polizei gegen 10:30 Uhr zu einer Behörde in Stralsund gerufen. Nach ersten Erkenntnissen soll sich dort ein 52-jähriger Staatsangehöriger in einem Büro aggressiv verhalten und im weiteren Verlauf mit einem mitgeführten Hammer auf einen Tisch geschlagen haben. Zudem soll es zu einer Bedrohungssituation gekommen sein. Hintergrund soll nach bisherigen Erkenntnissen unter anderem die mutmaßliche Forderung nach Geld gewesen sein.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann durchsucht. Dabei wurden in einem von ihm mitgeführten Rucksack ein Hammer, ein Küchenmesser sowie zwei Schraubendreher festgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt der 52-Jährige einen Platzverweis. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Nötigung, Erpressung, Sachbeschädigung und räuberischen Erpressung aufgenommen.

Kellerbrand am Neuen Markt in Stralsund – Feuerwehr verhindert Ausbreitung, trotzdem 100.000 Euro Schaden

Stralsund (ots). Am 22.08.2026, gegen 15:10 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand am Neuen Markt in Stralsund gerufen. Bei Eintreffen der Kräfte wurde festgestellt, dass es in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhaus, in dem sich die Versorgungsleitungen befinden, aus bislang ungeklärter Ursache zum Brandausbruch gekommen ist. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und konnten die Flammen schnell löschen. Somit konnte ein Ausbreiten der Flammen auf weitere Räume verhindert werden. Durch das Feuer wurde außerdem eine Wasserleitung beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Es mussten auch keine Personen aus dem Gebäude evakuiert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft kommt am 23.08.2026 ein Brandursachenermittler zum Einsatz.

Falschfahrer zwischen B96 und B194 unterwegs – Polizei bittet Autofahrer um Hinweise

Stralsund (ots) Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei am Mittwochmorgen, dem 19. August 2026, einen möglichen Falschfahrer auf der B105 im Bereich Stralsund. Gegen 8:00 Uhr gingen sowohl beim Polizeihauptrevier Stralsund als auch über den polizeilichen Notruf mehrere Hinweise auf einen Pkw ein, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein soll. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr das Fahrzeug auf der B105 in Richtung Rostock, und zwar auf dem mehrspurigen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen B96 und B194. Mehrere Hinweisgeber schilderten einen dunkelgrünen Pkw, an dessen Steuer sich ein augenscheinlich älterer Mann befunden haben soll.

Die eingesetzten Polizeibeamten überprüften umgehend den betreffenden Streckenabschnitt sowie das nähere Umfeld. Der beschriebene Pkw konnte jedoch nicht mehr festgestellt werden.

Aufgrund der übereinstimmenden Hinweise wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Die Polizei bittet nun weitere Verkehrsteilnehmer, die den Falschfahrer am Mittwochmorgen auf der B105 zwischen den Anschlussstellen B96 und B194 gesehen haben, sich zu melden. Insbesondere von Interesse sind Angaben zum Kennzeichen, zum Fahrzeug oder zum Fahrer sowie Hinweise dazu, ob es durch das Fahrverhalten zu konkreten Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer gekommen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter 0383128900 zu melden.

Nächtliche Einbrüche in Stralsund: Kriminalpolizei ermittelt an drei Tatorten

Stralsund (ots). Am vergangenen Wochenende wurden der Polizei zu mehreren Einbrüchen in Stralsund gerufen. Am frühen Samstagmorgen (15. August 2026) wurde gegen 04:30 Uhr ein Einbruch in der Ossenreyerstraße bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Tatverdächtige zunächst gewaltsam Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus und drangen anschließend in die Räumlichkeiten einer dort ansässigen Bäckerei ein. Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz und sicherte Spuren am Tatort. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Ob und in welcher Höhe Gegenstände entwendet wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Bereits gegen 03:00 Uhr desselben Tages wurde der Polizei ein Einbruch in einen Friseursalon im Knieperdamm gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen verschaffte sich ein bislang unbekannter männlicher Tatverdächtiger gewaltsam Zutritt zu den Geschäftsräumen und durchsuchte diese. Der Kriminaldauerdienst kam auch hier zum Einsatz. Zum möglichen Stehlschaden liegen derzeit noch keine abschließenden Erkenntnisse vor.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich in eine öffentliche Einrichtung in der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Langdorfer Berg. Dort stellten Mitarbeiter einen gewaltsamen Einbruch in ein Büro fest. Der oder die bislang unbekannten Tatverdächtigen verschafften sich Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchten unter anderem mehrere Schränke. Auch in diesem Fall ist derzeit noch nicht bekannt, ob und welche Gegenstände entwendet wurden.

In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und prüft Zusammenhänge. Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der jeweiligen Tatorte beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Über drei Promille: 35-Jähriger greift Pfleger und Polizisten in Stralsund an

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag (14. August 2026) kam es gegen 17:30 Uhr in einem Krankenhaus in der Rostocker Chaussee in Stralsund zu einem Einsatz der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 35-jähriger Mann zunächst eine Patientin im Krankenhaus bedroht haben. Im weiteren Verlauf ging der Mann wiederholt auf einen Pfleger zu, schubste diesen und schlug ihm gegen die Brust. Zudem beschädigte er die Brille des Mitarbeiters.

Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend aus dem Krankenhaus. Der stark alkoholisierte Mann konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung durch Polizeibeamte angetroffen und unter Kontrolle gebracht werden. Während der polizeilichen Maßnahmen trat der 35-Jährige nach einem Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Der Beamte blieb dienstfähig. Zudem äußerte der Tatverdächtige wiederholt Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Auf Anordnung eines Bereitschaftsrichters wurde bei dem Mann eine Blutprobenentnahme aufgrund einer Atemalkoholkonzentration von über drei Promille durchgeführt. Anschließend verblieb er zunächst zur medizinischen Versorgung im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigungen sowie des tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten aufgenommen.

Beschleunigungsrennen auf der B96: Fahranfänger müssen Führerscheine abgeben

Stralsund/Rügen (ots). Die Polizisten des Polizeihauptrevieres Bergen konnten am Dienstagabend (11. August 2026) ein mutmaßliches illegales Straßenrennen auf der Bundesstraße 96, dem sogenannten Rügenzubringer, beendet. Gegen zwei 18-jährige Fahrzeugführer werde nun wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen habe eine andere Verkehrsteilnehmerin gegen 23:45 Uhr die beiden Fahrzeuge auf der zweispurigen B 96 beobachtet. Die beiden Autofahrer hätten ihre Geschwindigkeit zunächst deutlich reduziert und sich anschließend über einen längeren Abschnitt mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf gleicher Höhe bewegt. Danach hätten sie ihre Fahrzeuge offenbar gleichzeitig stark beschleunigt und ein sogenanntes Beschleunigungsrennen durchgeführt.

Die Hinweisgeberin ist dabei von erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgegangen und hat die Beobachtung umgehend der Polizei gemeldet. Nach dem Hinweis konnten die Einsatzkräfte die beiden Fahrzeuge und deren Fahrer antreffen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft werde der Sachverhalt derzeit als Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d StGB bewertet. Die Führerscheine der beiden Fahranfänger seien im Rahmen des Strafverfahrens beschlagnahmt worden. Die weiteren Ermittlungen würden nun klären, wie sich das Geschehen im Einzelnen ereignet habe.