Zwei Kollisionen hintereinander – Polizei beschlagnahmt Führerschein eines 86-Jährigen in Stralsund

Stralsund (ots). Gestern, am Dienstag (03.11.2026) kam es gegen 11:45 Uhr im Stralsunder Ortsteil Devin zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 86-jähriger Autofahrer mit seinem Mercedes die Deviner Straße. An einer Baustellenampel musste er verkehrsbedingt anhalten. Dabei fuhr er auf einen vor ihm stehenden VW auf, der von einem 83-Jährigen gefahren wurde. Im Anschluss an den Auffahrunfall habe der Mercedes-Fahrer beabsichtige, sein Fahrzeug zurückzusetzen. Dabei sei er rückwärts mit einem hinter ihm stehenden Fiat zusammengestoßen, an dessen Steuer sich eine 42-jährige Frau befand.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme kamen Polizeibeamte zum Einsatz, die speziell im Bereich der sogenannten Standardisierten Fahrtüchtigkeitstests (SFT) geschult sind. Dabei handelt es sich um ein standardisiertes Prüfverfahren, mit dem mögliche körperliche und geistige Leistungseinschränkungen von Fahrzeugführern festgestellt und dokumentiert werden können. Hierbei werden unter anderem die Koordination, Motorik, Konzentrationsfähigkeit und das Gleichgewicht überprüft. Die Tests dienen dazu, Hinweise auf eine mögliche Beeinträchtigung der aktuellen Fahrtüchtigkeit zu gewinnen.

Im vorliegenden Fall ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass der Verkehrsunfall möglicherweise im Zusammenhang mit körperlichen Einschränkungen des 86-Jährigen stehen könnte. Die Polizei nahm daher Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB auf. Der Führerschein des Mannes wurde im Zuge der polizeilichen Maßnahmen beschlagnahmt.

Gefährliche Überholmanöver im Visier – Landesweite Verkehrskontrollen starten am 3. November

Neubrandenburg/Rostock/Stralsund (ots). Schnell noch zum nächsten Termin, im Büro hat es länger gedauert und daher hat man es auf dem Nachhauseweg besonders eilig? Diese und viele Beispiele mehr können Gründe sein, warum Autofahrerinnen du Autofahrer andere Verkehrsteilnehmer überholen. Doch solche Manöver können an der falschen Stelle, oder wenn man beispielsweise Radfahrer überholt, ohne den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten, schwerwiegende Folgen haben. Landesweit gab es im Jahr 2025 mehr als 1.100 Unfälle aufgrund von Überholfehlern. Etwas mehr als 260 davon mit Personenschaden, darunter 66 Schwer-, 189 Leichtverletzte und neun Menschen, die dabei ums Leben kamen.

Wenngleich diese Zahlen gegenüber dem Jahr 2024 leicht rückläufig sind, sind sie dennoch Grund genug, für die Beamtinnen und Beamten der Landespolizei in diesem Monat bei den themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! den Fokus auf das Thema Überholen zu legen. Denn jeder Unfall ist, einer zu viel ist, auf dem Weg zur Vision Zero, also null Verkehrstote.

Weiterer Kontrollschwerpunkt in diesem Monat ist der gewerbliche Personen- und Güterverkehr. Dies umfasst den Transport von Gütern aller Art zwischen verschiedenen Orten. Der weitaus größte Teil der Güter wird dabei mit dem Lkw transportiert. Ebenso wichtig wie bedeutsam im Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern, ist dabei auch der Personenverkehr – sprich die Beförderung von Personen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ziel der Kontrollmaßnahmen ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit zu leisten. Dabei steht auch der Schutz der Fahrerinnen und Fahrer im Vordergrund, beispielweise. hinsichtlich der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten.

In den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock werden daher den gesamten Monat November verstärkt stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. Die Auftaktkontrollen finden am 03. November im Bereich der Polizeiinspektion Anklam statt. Über die Ergebnisse dieser Maßnahmen informieren wir am Folgetag mit einer gesonderten Pressemeldung.

B96 Richtung Stralsund gesperrt – Aufwendige Bergung eines verunglückten Sattelzugs

B96/Miltzow (ots). Am heutigen Freitag (30. Oktober 2026) kam es gegen 03:45 Uhr auf der B96 (Rügenzubringer) zwischen der Autobahn 20 und der Anschlussstelle Miltzow zu einem Verkehrsunfall mit einem LKW-Gespann. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 30-jähriger polnischer Fahrer mit seinem Sattelzug die B96 in Fahrtrichtung Stralsund, als er von der Fahrbahn abkam und im Straßengraben landete. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Nach weiteren Erkenntnissen könnte Sekundenschlaf des Fahrzeugführers als mögliche Unfallursache in Betracht kommen. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Süderholz und Grimmen waren ebenfalls im Einsatz und kümmerten sich insbesondere um die auslaufenden Betriebsstoffe. Nach derzeitigen Erkenntnissen könnten im Zuge des Unfalls etwa 200 Liter Kraftstoff in das Erdreich gelangt sein. Das zuständige Umweltamt wird im Laufe des Vormittags weitere Maßnahmen zur Prüfung und gegebenenfalls Beseitigung möglicher Umweltschäden veranlassen.

Die B96 musste aufgrund des Unfalls gesperrt werden. Seit etwa 07:00 Uhr ist die Vollsperrung erforderlich, da die Bergung des Sattelzuggespanns durch ein Abschleppunternehmen erfolgt. Im Anschluss wird mit weiteren Verkehrseinschränkungen gerechnet. Die Maßnahmen werden voraussichtlich bis heute Mittag andauern. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 160.000 Euro geschätzt.

19-Jähriger verliert am Jungfernstieg in Stralsund Kontrolle über BMW – Laterne gerammt, Auto schleudert auf Gehweg

Stralsund (ots)- Am 25.10.2026 gegen 19:15 Uhr ereignete sich auf dem Stralsunder Jungfernstieg Ecke Tribseer Damm ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 19-jährige Fahrzeugführer (syrischer Staatsbürger) eines Pkw 5er BMW den Stralsunder Jungfernstieg in Richtung Hauptbahnhof und wollte im weiteren Verlauf nach links in den Tribseer Damm abbiegen. Der Fahrzeugführer verlor vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug, kam in der weiteren Folge nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte hier mit einer Straßenlaterne. Im weiteren Verlauf schleuderte der Pkw dann zurück über die Fahrbahn und kam auf dem rechtsseitig befindlichen Gehweg zum Stillstand.

Bei dem Verkehrsunfall wurde der Unfallverursacher leicht verletzt und konnte nach einer ambulanten Behandlung durch die Rettungskräfte vor Ort wieder entlassen werden. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 16.000 Euro.

Zwei Alkoholunfälle in Stralsund: E-Scooter-Fahrer schwer verletzt – 18-Jähriger muss Führerschein abgeben

Stralsund (ots). Am gestrigen Sonntag (18. Oktober 2026) kam es in Stralsund zu zwei Verkehrsunfällen, bei denen die beteiligten Fahrzeugführer offenbar unter Alkoholeinfluss standen.

Gegen 00:00 Uhr stürzte ein 30-jähriger Mann mit einem E-Scooter im Heinrich-Heine-Ring. Dabei zog er sich nach ersten Informationen schwere Verletzungen zu und wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille. Im Krankenhaus wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

Im Jungfernstieg wurde der Polizei ebenfalls am Sonntag ein beschädigter Pkw gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 18-jähriger Fahrzeugführer gegen 10:30 Uhr offenbar unter Alkoholeinfluss ein weiteres Fahrzeug beschädigt. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von knapp 0,4 Promille. Die Polizei veranlasste eine Blutprobenentnahme und stellte den Führerschein des Mannes sicher. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass für Fahrzeugführer unter 21 Jahren sowie für Fahranfänger in der Probezeit ein absolutes Alkoholverbot gilt. Bereits geringe Alkoholmengen können daher rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Unabhängig davon kann Alkohol auch unterhalb der allgemeinen Grenze von 0,5 Promille strafrechtlich relevant sein, wenn eine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit oder eine Gefährdung des Straßenverkehrs vorliegt. Neben strafrechtlichen Konsequenzen können auch führerscheinrechtliche Maßnahmen folgen.

Wohnungsbrand am Tribseer Damm in Stralsund – zehn Menschen verletzt, gesamtes Mehrfamilienhaus unbewohnbar

Stralsund (ots). Am Mittwochmorgen (14. Oktober 2026) kam es gegen 06:15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Tribseer Damm in Stralsund. Nach ersten Erkenntnissen brach in der betroffenen Wohnung ein offenes Feuer aus. Die alarmierte Stralsunder Feuerwehr konnte den Brand zeitnah löschen. Alle Personen, die sich im Gebäude aufhielten, konnten evakuiert werden oder das Haus eigenständig verlassen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden insgesamt zehn Personen verletzt. Neun Personen erlitten leichte Verletzungen, eine Person wurde schwerverletzt zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die anderen Verletzten wurden ambulant versorgt.

Das Mehrfamilienhaus ist nach ersten Einschätzungen derzeit unbewohnbar. Die betroffenen Bewohner kamen in den Morgenstunden zunächst in einer nahegelegenen Agentur für Arbeit unter. Die weitere Unterbringung der Bewohner wird derzeit organisiert. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bislang nicht vor. Die Staatsanwaltschaft Stralsund hat dem Einsatz eines Brandursachenermittlers zugestimmt. Dieser soll voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages die Ermittlungen am Brandort unterstützen.

Es kam zwischenzeitlich zu Verkehrseinschränkungen aufgrund der Lösch- und Rettungsmaßnahmen. Der Tribseer Damm ist zum jetzigen Zeitpunkt wieder frei befahrbar. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen.

Gartenlaube in Stralsund brennt – 17-Jährige durch Rauch verletzt, Kripo ermittelt zur Brandursache

Stralsund (ots). Am Sonntagnachmittag, dem 11.10.2026, kam es gegen 15:55 Uhr zu einem Brand in der Kleingartenanlage „Am Schwarzen Weg“ in Stralsund. Aus bislang ungeklärter Ursache brach in einer leerstehenden Gartenlaube ein Feuer aus. Die alarmierte Feuerwehr traf zeitnah am Einsatzort ein, sodass der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden konnte.

Im Zuge des Vorfalls erlitt eine 17-jährige Zeugin durch das Einatmen von Rauchgasen leichte gesundheitliche Beeinträchtigungen. Sie wurde zur medizinischen Untersuchung und Betreuung in das Helios Hanseklinikum gebracht, konnte dieses jedoch nach einer ambulanten Behandlung bereits wieder verlassen.

Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf rund 1.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, die zum besagten Zeitpunkt im Bereich der Kleingartenanlage verdächtige Personen- oder Fahrzeugbewegungen beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise zu potenziellen Tatverdächtigen geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, die Internetwache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Heftiger Zusammenstoß an Stralsunder Kreuzung – beide Fahrer verletzt, zwei Autos müssen abgeschleppt werden

Stralsund (ots). Am Sonntagnachmittag, dem 11.10.2026, kam es im Kreuzungsbereich der Prohner Straße und der Rudolf-Virchow-Straße in Stralsund zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Die Rettungsleitstelle informierte die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gegen 13:40 Uhr über den Vorfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierten im Kreuzungsbereich aus noch ungeklärter Ursache die Fahrzeuge eines 36-jährigen und eines 40-jährigen Autofahrers. Beide Unfallbeteiligten stammen aus Stralsund. Sie erlitten durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung mit dem Rettungsdienst in das Helios Hanseklinikum Stralsund gebracht.

Die beiden beteiligten Pkw – ein Skoda Rapid und ein Seat Leon – waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit. Sie mussten durch ein Abschleppunternehmen von der Unfallstelle geborgen werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.

Neue Skaterbahn in Stralsund auf fünf Quadratmetern mit Graffiti beschmiert – Polizei sucht vier bis fünf Tatverdächtige

Stralsund (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 07. Oktober 2026, wurde die Polizei zum Skaterplatz an der Stralsunder Karl-Marx-Straße gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand hatten dort vier bis fünf Personen die Rückseite der neuen Skaterbahn in Richtung Weidenkamp auf einer Fläche von etwa fünf Quadratmetern mit Graffiti beschmiert. Zeugen beobachteten, wie sich die Tatverdächtigen anschließend über einen Stichweg am Wasser (kleiner Frankenteich) in Richtung Bahnhofstraße entfernten. Eine unmittelbar eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief ohne Erfolg. Von vier Personen liegen folgende Beschreibungen vor:

  • männlich: schwarzer Kapuzenpullover, helle Jeans
  • männlich: schwarzer Kapuzenpullover, dunkle Jeans
  • weiblich: graue Jacke, orangefarbene offene Haare
  • weiblich: zwei Zöpfe

Die Polizei bittet Personen, die am Skaterplatz oder im näheren Umfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den beschriebenen Personen machen können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900 zu melden. Hinweise können auch über das Digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle gegeben werden.

Mit 1,52 Promille im Krankenfahrstuhl gegen Renault gefahren – Polizei ermittelt nach Unfall in Stralsund

Stralsund (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 07. Oktober 2026, kam es gegen 11:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes am Heinrich-Heine-Ring in Stralsund zu einem Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand kollidierte ein 62-jähriger Fahrer eines Krankenfahrstuhls aufgrund einer Unachtsamkeit mit einem Renault. Der 83-jährige Fahrer des Pkw sowie der 62-Jährige blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro.

Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem 62-Jährigen fest. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,52 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr. Die zuständige Führerscheinstelle wurde über den Sachverhalt informiert.

Tötungsdelikt in Stralsund: 42-Jährige starb an multiplen Stichverletzungen – 23-Jähriger in Untersuchungshaft

Gemeinsame Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Stralsund zu einem Tötungsdelikt in Stralsund

Stralsund (ots). Im Zusammenhang mit einem Wohnungsbrand in Stralsund am vergangenen Montag (05.10.2026), kann ergänzend mitgeteilt werden, dass in der Wohnung eine Leiche aufgefunden worden ist. Es handelt sich hierbei um eine 42-jährige Frau. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis ist sie multiplen Stichverletzungen erlegen.

Im Zusammenhang mit dem Wohnungsbrand, wurde eine Person gesucht, die sich laut Zeugenaussagen zuvor in der Wohnung aufgehalten haben soll. In Folge umfangreicher polizeilicher Maßnahmen, konnte der gesuchte 23-Jährige Mann festgenommen werden.

Aufgrund der vorliegenden Spuren- und Indizienlage, beantragte die zuständige Staatsanwaltschaft Stralsund am 06.10.2026 einen Haftbefehl gegen den Mann wegen des dringenden Tatverdachts eines Tötungsdelikts sowie vorsätzlicher Brandstiftung. Am gestrigen Tag hat das Amtsgericht Stralsund antragsgemäß Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der zuständigen Kriminalpolizeiinspektion Anklam dauern an.

Unfall bei Stralsund – Mercedes kommt in Kramerhof von der Straße ab

Stralsund (ots). Am 06.10.2026 kam es gegen 16:40 Uhr in der Ortsdurchfahrt Kramerhof bei Stralsund zu einem Verkehrsunfall unter Alleinbeteiligung eines Pkw. Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein 21-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Rostock mit seinem Pkw Mercedes-Benz die Ortsdurchfahrt in Kramerhof. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam er in einer Linkskurve nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in die dortige Böschung.

Der Fahrzeugführer sowie seine drei Insassen konnten sich selbstständig aus dem verunfallten Pkw befreien. Alle vier Personen blieben bei dem Verkehrsunfall unverletzt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt etwa 20.000 Euro geschätzt.

Überholmanöver geht offenbar schief – 74-Jährige bei Unfall auf Grünhufer Bogen verletzt

Stralsund (ots). Am heutigen Dienstag, dem 06. Oktober 2026, kam es kurz nach 06:00 Uhr auf dem Grünhufer Bogen in Stralsund zu einem Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand waren eine 23-jährige Fahrerin eines Honda und ein 83-jähriger Fahrer eines Skoda beteiligt. Ursächlich war offenbar ein Fehler beim Überholen.

Die 74-jährige Beifahrerin des Skoda wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge kam es auf dem Grünhufer Bogen für etwa zwei Stunden zu Verkehrseinschränkungen.

Rauchentwicklung in Stralsunder Wohnung – Polizei sucht mit Hubschrauber und Hunden nach möglicher Kontaktperson

Stralsund (ots). Am heutigen Montag, dem 5. Oktober 2026, wurde die Polizei um 12:40 Uhr über eine Rauchentwicklung in einer Wohnung in der Arnold-Zweig-Straße in Stralsund informiert. Die Feuerwehr kam zum Einsatz. Im Zuge der weiteren Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf eine Person, die sich möglicherweise vor dem Brandgeschehen in der Wohnung aufgehalten hat. Nach dieser wurde im weiteren Verlauf mit Unterstützung von Polizeidiensthunden, einem Polizeihubschrauber, Kräften der Bundespolizei sowie der Wasserschutzpolizei gesucht. Die Person konnte schließlich im Bereich des Grünhufer Bogens im Stadtwald festgestellt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Dabei wird insbesondere geprüft, in welchem Zusammenhang die Person mit dem Brandgeschehen steht. Die Ermittlungen zum Ablauf des Geschehens und der Tatumstände dauern an.

Geparkter Skoda in Stralsund in Flammen – Zeugen berichten von Knall vor dem Brand

Stralsund (ots). Am gestrigen Sonntag, dem 04. Oktober 2026, wurde die Polizei kurz vor Mitternacht in die Prohner Straße nach Stralsund gerufen. Dort brannte ein geparkter Pkw der Marke Skoda. Das Fahrzeug war offenbar bereits am Freitag, dem 2. Oktober 2026, gegen 21:00 Uhr dort abgestellt und seitdem nicht mehr bewegt worden. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Umliegende Fahrzeuge oder Gebäude wurden nicht beschädigt. Personen wurden nicht verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen soll es vor dem Brandausbruch zu einem Knall gekommen sein. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 9.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung aufgenommen.

Wer in der Nacht zum heutigen Montag, dem 05. Oktober 2026, im Bereich der Prohner Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder Angaben zum Brandgeschehen machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, das digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mann meldet Schuss aus Wohnung – Rückruf unmöglich, am Einsatzort findet Polizei nichts

Stralsund (ots), In der Nacht zum heutigen Freitag, dem 2. Oktober 2026, meldete sich gegen 00:30 Uhr ein bislang unbekannter Anrufer beim Polizeihauptrevier Stralsund. Der Mann gab an, Nachbar zu sein, und berichtete von einem Streit zwischen zwei Personen in einer Wohnung. Zudem habe er einen Schuss wahrgenommen.

Auf mehrfache Nachfrage der Polizeibeamten zu weiteren Einzelheiten und zur Herkunft der verwendeten Telefonnummer brach der Mann das Gespräch ab. Ein Rückruf war nicht möglich. Die von ihm benannte Straße wurde durch die Polizei überprüft. Hinweise auf die geschilderte Situation oder eine tatsächliche Gefahrenlage ergaben sich dabei nicht.

Bereits in den vergangenen Wochen war es zu einem ähnlichen Anruf im Polizeihauptrevier Stralsund gekommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen möglichen Zusammenhang. Dabei besteht der Verdacht des Missbrauchs von Notrufen.

Die Polizei warnt davor, Notrufe oder polizeiliche Einsatzkräfte mit erfundenen Sachverhalten zu beschäftigen. Solche Anrufe können unnötige Einsatzmaßnahmen auslösen und wichtige Ressourcen binden. Auch mögliche Nachahmer sollten sich bewusst sein: Was vielleicht als vermeintlicher „Spaß“ gedacht ist, kann schnell einen echten Polizeieinsatz auslösen und hat nichts mit einem harmlosen Scherz zu tun. Wer tatsächlich eine Straftat oder eine akute Gefahr wahrnimmt, sollte selbstverständlich weiterhin nicht zögern, die Polizei über den Notruf 110 zu informieren. Dabei sind möglichst konkrete Angaben zu Ort und Situation hilfreich.

Polizei startet landesweite Verkehrskontrollen in Mecklenburg-Vorpommern – Vorfahrt im Fokus

Neubrandenburg/Rostock (ots). Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ und werden den gesamten Monat Oktober über fortgeführt.

Wie wichtig die Einhaltung der Vorfahrts- und Vorrangregeln ist, zeigen die Unfallzahlen: Im vergangenen Jahr verloren in Mecklenburg-Vorpommern sechs Menschen bei Verkehrsunfällen infolge von Vorfahrts- oder Vorrangfehlern ihr Leben (Vergleich 2025: 7). Knapp 700 Menschen wurden verletzt, 84 von ihnen schwer.

Auch in diesem Monat sind deshalb die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten der acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock landesweit im Einsatz. Neben der Überwachung des Verkehrs, steht dabei insbesondere die Sensibilisierung der Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer für die Gefahren im Mittelpunkt, die aus der Missachtung von Vorfahrts- und Vorrangregelungen entstehen können.

Schwerer Unfall in Stralsund – E-Bike-Fahrer am Grünhufer Bogen verletzt

Stralsund (ots). Am heutigen Mittwochmorgen, dem 30. September 2026, kam es gegen 08:00 Uhr an einem Kreisverkehr am Stralsunder Grünhufer Bogen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw Ford und einem E-Bike. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 60-jähriger Fahrer des Ford den Kreisverkehr, als es offenbar aufgrund eines Vorfahrtsfehlers zum Zusammenstoß mit einem 48-jährigen E-Bike-Fahrer kam.

Der 48-Jährige wurde dabei schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Fahrrad kostenlos codieren lassen – Aktion am Sonntag im Stralsunder Strelapark

Stralsund (ots). Am Sonntag, dem 04. Oktoober 2026, findet in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr auf dem Parkplatz des Stralsunder Strelaparkes eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Polizei sucht Vermissten in Stralsund und erwischt dabei mutmaßlichen Einbrecher auf frischer Tat – 27-Jähriger vorläufig festgenommen

Stralsund (ots). Im Rahmen der Suche nach einer vermissten Person haben Polizeibeamte in der Nacht zu Freitag einen 27-jährigen Tatverdächtigen bei einem Einbruch in eine Gartenhütte auf frischer Tat gestellt. Gegen 01:30 Uhr unterstützten umliegende Polizeikräfte das Polizeihauptrevier Stralsund bei der Suche nach der vermissten Person. Eine in die Suche eingebundene Streifenwagenbesatzung befand sich dabei im Theodor-Storm-Weg im Stadtteil Knieper West. Auf einem Grundstück stellten die Beamten einen Einbruch in eine Gartenhütte fest. Der 27-jährige Tatverdächtige befand sich augenscheinlich gerade dabei, mehrere Gartengeräte aus der Hütte zu entwenden.

Die Polizeibeamten stellten den Mann vor Ort. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten zudem eine Sprühdose mit Reizstoff bei ihm und stellten dieses sicher. Gegen den 27-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Aufgrund polizeilicher Vorerkenntnisse wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die vorläufige Festnahme an. Im Laufe des Tages soll über die Beantragung eines Haftbefehls entschieden werden. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.