Körperliche Auseinandersetzung beim Schneeräumen in Stralsund

Stralsund (ots). Bereits am Freitag (06. Februar 2026) wurde die Polizei gegen 11:45 Uhr in die Stralsunder Rostocker Chaussee gerufen. Offenbar war es zu Streitigkeiten zwischen einem Radfahrer und einem Mann beim Schnee räumen gekommen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand beräumte ein 57-jähriger Mann seine Hofeinfahrt von Schnee und Eis. Ein 29-jähriger Mann nutzte den Geh- und Radweg mit seinem Fahrrad. Als der Radfahrer an dem 57-Jährigen vorbeifuhr, wurde er offenbar von diesem vom Fahrrad gezogen, zu Boden gebracht und in einen Schwitzkasten genommen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den 57-Jährigen aufgenommen.

Folgemeldung: Glätteunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Seit dem gestrigen (05. Februar 2026) kam es wetterbedingt zu Verkehrsunfällen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Ergänzend werden folgende Verkehrsunfälle vermeldet:

Am Donnerstag (05. Februar 2026) kam gegen 16:20 Uhr ein Mercedes-Transporter witterungsbedingt von der Bundesautobahn, kurz vor der Auffahrt zum Parkplatz Peenetal, in Fahrtrichtung Lübeck, von der Fahrbahn ab. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.5000 Euro. Gegen 16:30 Uhr kam ein Transporter auf Grund der auf der Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Lübeck auf Höhe der Gemeinde Süderholz von der Fahrbahn ab. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Um 16:40 Uhr befuhren zwei Fahrzeuge (beide BMW) die Bundesstraße 196 von Bergen kommend in Richtung Karow. Kurz nach der Einmündung zur Ortschaft Kaiseritz überholte ein Fahrzeug das andere. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse kam der überholende BMW ins Schleudern und touchierte den anderen BMW. Infolgedessen touchierte dieses Fahrzeug dann die rechtseitige Schutzplanke. Es entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro.

Um 21:45 Uhr befuhr ein Mitsubishi die Proraer Allee in Binz. Auf Höhe „Waldweg“ geriet der Fahrzeugführer infolge der Wetterverhältnisse und der daraufhin nicht angepassten Geschwindigkeit, ins Schleudern. Das Fahrzeug drehte sich zweimal um die eigene Achse und kollidierte dabei mit einem Laternenpfahl. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von 1.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Um 21:55 Uhr stand ein Pkw Kia geparkt auf einer Parkfläche bei einem Supermarkt im Stralsunder Carl-Heydemann-Ring. Ein VW Caddy befuhr den Parkplatz. Auf Grund der Witterung (vereiste Fahrbahn) rutschte der Caddy gegen den Kia. Durch den Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Um 22:30 Uhr kam ein Transporter Mercedes-Benz Vito auf der Bundesstraße 105 auf Höhe der Gemeinde Meesekenhagen auf Grund von Glätte und nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Es entstand Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro.

Am heutigen Freitag kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem Winterdienstfahrzeug auf einem Tankstellengelände in Sehlen auf Rügen. Gegen 00:40 Uhr befuhr das Winterdienstfahrzeug aufgrund der vereisten Fahrbahn auf dem Parkplatz ins Rutschen. Das Schiebeschild stieß daraufhin gegen die Fahrerseite eines abgeparkten Lkw. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Gegen 04:00 Uhr kam ein Kleintransporter Mercedes-Benz von der Bundesautobahn 20 auf Höhe Grimmen-West (Fahrtrichtung Lübeck) von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug ist nicht fahrbereit und muss noch geborgen werden. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei warnt an dieser Stelle, mit Blick auf die weiterhin angekündigten Witterungsverhältnisse, nochmals eindringlich, die Geschwindigkeit im Straßenverkehr dringend den Straßenverhältnissen anzupassen. Sofern möglich, sollte auf vermeidbare Fahrten am heutigen Tage verzichtet werden.

Viele Glätteunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis V-R (ots) – Am heutigen Donnerstag (05. Februar 2026) kam es wetterbedingt zu mehreren Verkehrsunfällen im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Gegen 11:40 Uhr befuhr die 46-jährige Fahrerin eines Pkw Audi die Bundesstraße 196 in Zirkow in Richtung Kreisverkehr. In einer Rechtskurve kam ihr ein Bus entgegen. Die 46-Jährige führte eine Lenkbewegung durch, ihr Fahrzeug kam ins Rutschen. Sie kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Straßenbaum. Die 46-jährige und ihre 44-jährige deutsche Beifahrerin wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.100 Euro. Der Audi musste geborgen werden.

Gegen 12 Uhr befuhr eine 26-jährige Audifahrerin die Bundesstraße 96 von Rambin in Fahrtrichtung Samtens. Ein 22-jähriger VW Polo-Fahrer, eine 36-jährige VW Polo-Fahrerin und eine 64-jährige Peugeot-Fahrerin befuhren hintereinander die Bundesstraße 96 von Samtens in Fahrtrichtung Rambin. Kurz vor dem Rastplatz zwischen Rambin und Samtens fuhr die Audifahrerin auf die linke der zwei Fahrspuren. Dabei geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern, drehte sich und touchierte den entgegenkommenden Volkswagen Polo. In der weiteren Folge drehte sich der Audi weiter und kolldierte mit dem nachfolgenden VW Polo frontal. In der weiteren Folge wurde der Volkswagen in den nachfolgenden Peugeot geschoben. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die 22-Jährige und der 36-Jährige wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundestraße 96 war insgesamt zwei Stunden voll gesperrt.

Gegen 12:30 Uhr rutschte ein 55-jähriger gebürtiger Syrer auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Glätte gegen eine Lichtzeichenanlage im Stralsunder Heinrich-Heine-Ring, es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Das Fahrzeug musste geborgen werden.

Gegen 13 Uhr befuhr ein PKW Mercedes die Strasse „An de Bäk“ aus Richtung Chausseestraße kommend in Richtung Bäderstraße fahrend in Born auf Rügen. Ein Winterdienstfahrzeug der Marke Mercedes befuhr die von links einmündende Strasse „Pumpeneck“ und wollte nach rechts in die Strasse „An de Bäk“ einbiegen. Als der 43-jährige Fahrer des Winterdienstfahrzeuges den Mercedes bemerkte, bremste er, rutschte jedoch auf Grund der Straßenverhältnisse in den PKW und beschädigte diesen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Gegen 13 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einen Bus auf der Landesstraße 303 auf Höhe des Forsthauses Werder in der Nähe von Sassnitz. Ursächlich war offenbar eine falsche Bereifung. Es entstand Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Um 13:15 Uhr kam ein PKW auf der Bundesautobahn 20 auf Höhe der Anschlussstelle Gützkow in Fahrtrichtung Rostock auf Grund von nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Es entstand Sachschaden in Höhe von 4.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei warnt an dieser Stelle, mit Blick auf die weiterhin angekündigten Witterungsverhältnisse, nochmals eindringlich, die Geschwindigkeit im Straßenverkehr dringend den Straßenverhältnissen anzupassen.

Unbekannte erlangen fast 160.000 Euro durch Anlagebetrug in zwei Fällen

Stralsund/Greifswald (ots). In der vergangenen Woche haben unbekannte Täter in gleich zwei Fällen Menschen um ihr Geld gebracht. Durch einen sogenannten Anlagebetrug erlangten sie insgesamt fast 160.000 Euro.

Bereits am vergangenen Freitag, 23. Januar 2026, meldete sich ein 68-Jähriger aus dem Stralsunder Umland bei der Polizei. Bereits im September letzten Jahres suchte der Mann nach einer Geldanlage und stieß hierbei auf ein vermeintlich lukratives Angebot einer Internetseite. Nach einer Beratung durch die Firma investierte der 68-Jährige bis zum Ende des Jahres 2025 rund 55.000 Euro.

Als er dann jedoch eine Auszahlung des vermeintlich erlangten Gewinns forderte, begannen die Probleme. Zunächst sollte sich die Auszahlung verzögern und zu Beginn des Januars stattfinden, doch hierzu kam es nicht. Auf Nachfragen des Geschädigten erhielt er keine Antwort, sodass er schließlich von einem Betrug ausgehen musste und sich an die Polizei wandte.

Das dieses Phänomen nach wie vor kein Einzelfall ist, zeigt ein zweiter Sachverhalt aus dem Greifswalder Umland. Ein 85-Jähriger stieß im Internet auf eine Annonce einer Firma, die mit Kapitalanlage und hohen Renditen warb. Der Senior meldete sich daraufhin bei der Firma und entrichtete eine Eröffnungsgebühr von 250 Euro. Nachdem ihm suggeriert wurde, dass diese Investition erhebliche Gewinne erzielt hätte, investierte er insgesamt 104.000 Euro.

Als er seinen vermeintlichen Gewinn auszahlen lassen wollte, sorgte dies jedoch für Probleme und auch in diesem Fall folgte ein Kontaktabbruch durch die Täter.

Immer wieder werden Menschen im Internet auf unseriöse Geldanlagen aufmerksam und verlieren dabei oft ihre gesamten Ersparnisse. Dabei nutzen die meist aus dem Ausland agierenden Täterinnen und Täter Werbeanzeigen im Internet oder in sozialen Medien, Anrufe von Callcentern oder E-Mails für ihre Betrugsmasche. Für die Betrugsmasche werden eigens geschaffene, tatsächlich nicht existierende Anlageplattformen für Online-Investments eingerichtet und durch Bewertungen von vermeintlichen Anlegern der Eindruck erweckt, man könne mit der Anlage viel Geld verdienen. Zudem legen sich einige Betrüger seriös scheinende Webseiten an, um Vertrauen zu erwecken.

Dieseldiebe in Stralsund unterwegs

Stralsund (ots). In der Zeit von Freitag, dem 23. Januar 2026, 15:00 Uhr, bis Dienstag, dem 27. Januar 2026, 07:30 Uhr, zapften bislang unbekannte Täter circa 175 Liter Diesel aus einem Radlader ab. Der Radlader war auf einer Baustelle gegenüber einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Greifswalder Chaussee in Stralsund/Andershof abgestellt. Der entstandene Sach- und Stehlschaden wird auf etwa 275 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Diebstahls aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund unter der Telefonnummer 03831 28900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Verkehrsunfall mit schwer verletztem Fußgänger

Stralsund (ots). Am 25.01.2026 kam es gegen 17:10 Uhr in Stralsund in der Friedrich-Engels-Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 58-jährige Frau schwer verletzt wurde. Eine 41-Jährige befuhr mit ihrem Pkw Nissan die Friedrich-Engels-Straße in Richtung Carl-Heydemann-Ring. Plötzlich betrat die 58-jährige Frau zwischen zwei abgeparkten Autos die Straße. Die Fahrzeugführerin versuchte noch nach links auszuweichen, konnte jedoch einen seitlichen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Die Fußgängerin erlitt dadurch Verletzungen am Kopf und wurde zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in die Helios Klinik in Stralsund verbracht. Lebensgefahr besteht nicht. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 2000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Ladendieb nach Fluchtversuch und Bedrohung vorläufig festgenommen

Stralsund (ots). Am Dienstag (20. Januar 2026) kam es gegen 13:30 Uhr in einem Baumarkt in Wendorf bei Stralsund zu einem Ladendiebstahl. Ein männlicher Tatverdächtiger entwendete nach ersten Erkenntnissen Technik im Wert von etwa 350 Euro.

Nachdem die elektronische Diebstahlssicherung ausgelöst hatte, flüchtete der Mann aus dem Geschäft und lief über einen angrenzenden Acker. Fünf Mitarbeiter des Baumarktes verfolgten den Tatverdächtigen. Während der Flucht soll dieser die Verfolger mit Gewalt bedroht haben. Den Mitarbeitern gelang es, den Mann an der weiteren Flucht zu hindern und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen vor Ort die Anzeige auf.

Bei dem 38-jährigen Tatverdächtigen wurde eine Atemalkoholisierung von nahezu einem Promille festgestellt. Zudem ergaben sich Anhaltspunkte auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Im Rahmen einer Durchsuchung wurden entsprechende Substanzen aufgefunden. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt.

Der mehrfach polizeibekannte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an und werden wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls, der Nötigung sowie des Ladendiebstahls geführt. Über eine mögliche Haftrichtervorführung sowie eine Haftantragprüfung entscheiden nun die zuständigen Stellen.

Festnahme eines Tatverdächtigen auf frischer Tat

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion und der Polizeiinspektion Stralsund

Stralsund (ots). Am gestrigen Montagabend (19. Januar 2026) wurde eine Streife der Bundespolizei gegen 22:20 Uhr auf dem Gelände des Stralsunder Hauptbahnhofes durch ein klirrendes Geräusch auf eine Straftat aufmerksam. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine männliche Person fest, die augenscheinlich gerade versuchte, in ein Geschäft einzubrechen und dabei eine Scheibe beschädigt hatte.

Der Tatverdächtige wurde noch am Tatort auf frischer Tat gestellt. Da der Mann keine Ausweisdokumente mit sich führte, wurde seine Identität mittels elektronischen Fingerabdrucks festgestellt. Es handelt sich um einen 32-jährigen ungarischen Staatsangehörigen.

Im weiteren Verlauf wurde der Tatverdächtige an Kräfte des Polizeihauptrevieres Stralsund und des Kriminaldauerdienstes übergeben. Dieser sicherte Spuren am Tatort sowie an der Person und übernahm die weitere Sachbearbeitung. Der Tatort wurde anschließend abgesichert.

Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls verantworten. Aufgrund einer Vielzahl von Straftaten im gesamten Bundesgebiet wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Stralsund die vorläufige Festnahme angeordnet.

Die bei dem Einbruchsversuch erlittenen Schnittverletzungen des Tatverdächtigen wurden medizinisch versorgt. Der Mann befindet sich derzeit im polizeilichen Gewahrsam. Über eine Haftprüfung wird durch die zuständigen Stellen entschieden.

Stralsund: Verkehrsunfall mit schwer verletztem Fußgänger

Stralsund (ots). Am Montag (19. Januar 2026) ereignete sich gegen 10:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf dem Tribseer Damm in Stralsund. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 41-jähriger Fahrzeugführer mit einem Pkw der Marke VW den Tribseer Damm aus Richtung Bahnhof. Auf Höhe einer dort befindlichen Bushaltestelle betrat ein 26-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger offensichtlich unvermittelt die Fahrbahn. Trotz sofort eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte der Fahrzeugführer einen Zusammenstoß zwischen dem Auto und dem Fußgänger nicht verhindern. Der 26-Jährige erlitt mutmaßlich schwere Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss deckt Diebstahl von Kennzeichen auf

Stralsund (ots). Am 18.01.2026 gegen 23:00 Uhr kam es in Stralsund in der Hagemeisterstraße zu einem Verkehrsunfall. Nach derzeitigen Ermittlungsstand kam der 26-jährige Fahrzeugführer eines PKW Opel mit seinem PKW bei winterglatter Fahrbahn von der Fahrbahn ab und durchfuhr hier einen Zaun nebst Hecke, bevor er mit seinem PKW zum Stillstand kam. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellte die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille.

Weiterhin räumte der nunmehr Beschuldigte den Konsum von Betäubungsmitteln vor Fahrtantritt ein. Eine weitere Überprüfung ergab, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis und das Fahrzeug weder pflichtversichert noch angemeldet war. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Fahrer ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Urkundenfälschung. Eine entsprechende Blutprobenentnahme wurde im Klinikum Stralsund veranlasst.

Weiterhin konnte im Rahmen der Unfallaufnahme der Diebstahl von Kennzeichentafel aufgeklärt werden. Die am verunfallten PKW angebrachten Kennzeichentafeln wurden nämlich kurz zuvor in Stralsund, Frankendamm von einem PKW Citroen entwendet. Auch hier wurde ein entsprechendes Strafverfahren wegen des Verdachtes des Diebstahls gegen den Unfallfahrer eingeleitet. Da das verunfallte Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, wurde es durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen.

Pinguin auf Abwegen?

Stralsund (ots). Am heutigen Donnerstag (15. Januar 2026) wurde die Polizei über einen frei laufenden Pinguin auf der Rügenbrücke infomiert. Zur Überprüfung des Sachverhaltes begab sich eine Funkstreifenwagenbesatzung vor Ort, konnte aber keinen frei laufenden Pinguin feststellen.

Die Rücksprache mit Experten des Deutschen Meeresmuseums ergab, dass es sich um einen jungen Kormoran handeln könnte, da sich diese zum Verwechseln ähnlich sehen würden. Ob es sich um einen Pinguin, einen Kormoran oder eine optische Täuschung handelte, kann nicht abschließend geklärt werden.

Ermittlungserfolg der Stralsunder Polizei nach Einbruchsdiebstahl

Stralsund (ots). Bereits Anfang Januar 2026 kam es zu einem Einbruchsdiebstahl in eine Apotheke im Tribseer Damm in Stralsund. Ein männlicher Tatverdächtiger verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Verkaufsraum einer Apotheke und drang in diese ein. Die Höhe des entstandenen Stehlschadens ist derzeit noch unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Tat ereignete sich gegen 20:00 Uhr und wurde von aufmerksamen Augenzeugen beobachtet, die umgehend die Polizei informierten. Einsatzkräfte der Polizei Stralsund waren kurze Zeit später vor Ort und konnten den Tatverdächtigen noch auf frischer Tat stellen.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 46-jährigen Mann aus Stralsund. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Mann erheblich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Zudem besteht der Verdacht, dass der Mann auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Der Tatverdächtige leistete bei seinem Antreffen massiven Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Diese blieben glücklicherweise unverletzt. Der Mann muss sich nun nicht nur wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls, sondern auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Beschuldigte auch für einen versuchten Einbruch in ein Süßwarengeschäft im Apollonienmarkt in Stralsund verantwortlich sein könnte. Diese Tat hatte sich bereits am selben Abend gegen 18:30 Uhr ereignet und wurde ebenfalls von einer Augenzeugin beobachtet, die den Tatverdächtigen gut beschreiben konnte und ihn mutmaßlich wiedererkennen kann.

Der 46-Jährige ist der Polizei bereits mehrfach bekannt und einschlägig vorbestraft, unter anderem wegen Eigentumsdelikten. Aufgrund der Gesamtumstände stellte die Staatsanwaltschaft Stralsund einen Haftantrag, dem das zuständige Gericht stattgab. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Auswertung sichergestellter Beweismittel könnte dazu führen, dass dem Tatverdächtigen noch weitere Einbruchsdiebstähle zugeordnet werden.

Mit Winterwetter in den Start der themenorientierten Verkehrskontrollen 2026: Polizei legt Fokus auf Hauptunfallursache bei Verkehrsunfällen

Neubrandenburg/Rostock (ots). Eine rote Ampel übersehen, ein Stoppschild überfahren oder auf der Nebenstraße die Vorfahrt missachtet – schon ist der Unfall passiert. Die Themen Vorfahrt und Vorrang waren 2024 die Hauptunfallursachen im Land Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 8.600 Vorfahrt- und Rotlichtverstöße stellte die Landespolizei 2024 fest. Im Falle solcher Verstöße bleibt es jedoch leider nicht immer nur bei Blechschäden. Oftmals kommt es zu schweren Verletzungen, in manchen Fällen auch zu Todesopfern.

Grund genug also, für die Beamtinnen und Beamten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, im Monat Januar bei den themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! den Fokus auf das Thema Vorfahrt/Vorrang zu legen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel auf dem Weg zur Vision Zero, also null Verkehrstote.

Weiterer Schwerpunkt in diesem Monat ist der technische Zustand der Fahrzeuge. Dazu zählen Kontrollen von Bereifungen, Licht sowie der Zustand der Scheiben, insbesondere der Frontscheiben. Denn auch hier gab es im vergangenen Jahr mehrere Unfälle, die auf einen unzureichenden technischen Zustand der Fahrzeuge zurückzuführen waren. Im Zuge von landesweiten Kontrollmaßnahmen wurden bis November 2025 mehr als 800 Verstöße gegen Vorschriften zur Beleuchtung, Bereifung und der Bremsanlagen durch die Polizei festgestellt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag die Anzahl auf einem annähernd gleichen Niveau.

In den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock werden daher den gesamten Monat Januar verstärkt stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. Die Auftaktkontrollen finden am 06. Januar 2026 im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg statt.

Bezüglich des Zustands Ihres Fahrzeugs rät die Polizei zudem Folgendes:

  • Frostschutzmittel für Kühler- und Scheibenwischanlage regelmäßig kontrollieren und nachfüllen.
  • Die Lichtanlage regelmäßig prüfen und auch am Tag mit eingeschaltetem Abblendlicht fahren.
  • Fenster unbedingt regelmäßig von innen und außen reinigen, um damit Sichtbeeinträchtigungen zu vermeiden.
  • Beschädigungen, Profiltiefen, Reifendruck und Reifenalter bei der Bereifung prüfen. Dabei gilt zu beachten, dass die Winterbereifung seit Oktober 2024 das ALPINE-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) vorweisen muss. M+S-Reifen sind nicht mehr erlaubt. Wer doch noch damit fährt, riskiert ein Bußgeld ab 60 Euro und 1 Punkt. Im Falle eines Unfalls fällt das Bußgeld höher aus.

Stralsund: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Nutzer eines Krankenfahrstuhls

Stralsund (ots). Am 31.01.2026 um 11:10 Uhr ereignete sich in Stralsund auf der Rostocker Chaussee ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen befuhr ein 48-jähriger Mann mit seinem PKW VW Golf die Rostocker Chaussee aus Richtung B105 kommend in Richtung Ostseecenter. Ein 90-jähriger Mann überquerte mit seinem Krankenfahrstuhl den Kreuzungsbereich Rostocker Chaussee in Richtung Freienlande, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten.

Der Fahrzeugführer des PKW schaffte es nicht mehr rechtzeitig zu bremsen und es kam zum Zusammenstoß. Dabei wurde der Krankenfahrstuhlfahrer schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und ins Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Es entstand ein Gesamtschaden von 1.500 Euro. Der Verkehr musste zeitweise auf eine Spur umgeleitet werden.

Silvester mal anders feiern – Verkehrskontrolle deckt unerwarteten „Partybus“ auf

Stralsund (ots). Am 31. Dezember 2025 kurz vor dem Jahreswechsel kontrollierten Polizeibeamte gegen 23:45 Uhr einen Mercedes Sprinter im Bereich des Knieperwalls in Stralsund. Vorausgegangen war ein Hinweis eines Verkehrsteilnehmers, der den Eindruck gewann, der Fahrer könne möglicherweise alkoholisiert sein.

Die Polizisten stoppten das Fahrzeug und unterzogen den 19-jährigen Fahrzeugführer einer entsprechenden Kontrolle. Der Verdacht hat sich nicht bestätigt: 0,0 Promille, keine Hinweise auf Drogenkonsum – nüchterner ging es kaum ins neue Jahr.

Die Besonderheit des Einsatzes zeigte sich jedoch im Anschluss: Während auf der vorderen Dreiersitzbank bereits zwei Beifahrer Platz genommen hatten, entdeckten die Beamten im Laderaum noch 13 weitere Personen, die dort ungesichert transportiert wurden. Alle Insassen waren zwischen 16 und 20 Jahre alt – von Sicherheitsgurten oder ordnungsgemäßen Sitzplätzen allerdings weit und breit keine Spur.

Da der 19-jährige Fahrer zwar im Besitz einer Pkw-Fahrerlaubnis war, für den Transport so vieler Personen jedoch eine andere Fahrerlaubnisklasse erforderlich gewesen wäre, wurde gegen ihn ein Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis eingeleitet. Auch der 21-jährige Halter des Fahrzeugs, der sich ebenfalls im Laderaum befand, erhielt eine entsprechende Anzeige nach § 21 StVG.

Die Weiterfahrt wurde selbstverständlich untersagt. Die minderjährigen Insassen wurden im Anschluss an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Da die Maßnahmen einige Zeit in Anspruch nahmen, dauerte der Einsatz über Mitternacht hinaus – und so rutschten die Beteiligten im Rahmen der polizeilichen Maßnahme ins neue Jahr. Sicherlich nicht die Silvesterparty, die sich alle vorgestellt hatten.

Was genau der Anlass dieser ungewöhnlichen „Sammelfahrt“ war, ist bislang nicht bekannt – vermutlich wollten die Personen gemeinsam zu einer Feier gelangen.

Täter nach Autodiebstahl festgenommen

Stralsund/Grimmen (ots). Am Sonntagnachmittag, dem 28.12.2025, gegen 13:50 Uhr wurde der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg gemeldet, dass gerade ein Pickup Isuzu D-Max in Stralsund an einem Schnellrestaurant in der Greifswalder Chaussee entwendet wurde.

Durch die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen des Polizeihauptreviers Stralsund und der umliegenden Dienststellen wurde das gestohlene Fahrzeug kurze Zeit später bei einem Schnellrestaurant bei Grimmen Ost festgestellt. Der Fahrzeugführer flüchtete aus dem Fahrzeug, konnte aber durch Einsatzkräfte des Autobahnpolizeireviers Grimmen gestellt werden. Es erfolgte die vorläufige Festnahme des Tatverdächtigen. Bei diesem handelt es sich um einen polizeibekannten 23-jährigen afghanischen Staatsbürger. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Anklam übernahm die weiteren Ermittlungen.

Zwei schwerverletzte Radfahrer nach Verkehrsunfällen

Neubrandenburg/Stralsund (ots). Am Montag (29.12.2025) kam es gegen 07:30 Uhr im Neubrandenburger Vogelviertel zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 89-jährigen Fahrradfahrer und einem Pkw der Marke Hyundai. Die 64-jährige Fahrzeugführerin beabsichtigte, an der Kreuzung Usedomer Straße und Ponyweg abzubiegen und könnte dabei nach derzeitigem Ermittlungsstand den Radfahrer übersehen haben. In der Folge kam es zum Zusammenstoß, wodurch der Senior stürzte und sich schwere Kopfverletzungen zuzog. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand Sachschaden.

Zu einem weiteren folgenschweren Fahrradunfall kam es am selben Tag gegen 10:00 Uhr im Stralsunder Stadtteil Langendorfer Berg. Ein 67-jähriger E-Bike-Fahrer war im Bereich der Kreuzung Robert-Bosch-Straße / Rudolf-Diesel-Straße unterwegs, als er nach bisherigen Erkenntnissen die Kontrolle über sein Fahrrad verlor und zu Fall kam. Als mögliche Unfallursachen kommen Glätte oder Nässe in Betracht. Der Mann erlitt ebenfalls eine schwere Kopfverletzung und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach derzeitigen Erkenntnissen trugen beide Radfahrer keinen Fahrradhelm. Dies dürfte maßgeblich zur Schwere der erlittenen Verletzungen beigetragen haben. Die Polizei weist erneut eindringlich darauf hin, bei jeder Witterung, zu jeder Jahreszeit und auch bei vermeintlich kurzen Strecken stets einen Schutzhelm zu tragen. Ein Helm kann im Ernstfall vor schweren oder gar lebensbedrohlichen Kopfverletzungen schützen.

Nach Anhaltesignal geflüchtet – Polizei stoppt berauschte Fahrzeugführerin

Stralsund (ots). In der Nacht zum Sonntag (21. Dezember 2025) wurde die Polizei in der Stralsunder Altstadt im Rahmen einer Streife um 02:40 Uhr auf ein Fahrzeug der Marke Skoda aufmerksam.

Das Fahrzeug erhöhte die Geschwindigkeit und beschleunigte augenscheinlich, nachdem die Beamten das Anhaltesignal setzten. In der weiteren Folge wurde der Skoda geparkt, die Fahrzeugführerin stieg aus und versuchte fußläufig zu flüchten. Sie konnte allerdings durch die Beamten gestoppt werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 0,24 Promille. Zudem hatte die Fahrzeugführerin körperliche Auffälligkeiten, welche auf einen Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Die 24-jährige Fahrzeugführerin bestätigte später auch den Konsum von Betäubungsmitteln. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und realisiert. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurde zudem eine Schlagring gefunden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, der Trunkenheit im Verkehr, des unbefugten Gebrauches eines Fahrzeuges und Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung sowie das Straßenverkehrsgesetz aufgenommen. Weiterhin wird wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz ermittelt.

Adlerkostüm löst Polizeieinsatz aus

Stralsund (ots). Am vergangenen Samstag (20. Dezember 2025) wurde der Polizei gegen 21:50 Uhr gemeldet, dass eine erwachsene Person auf dem Stralsunder Apollonienmarkt einen Jugendlichen angreifen soll.

Beim Eintreffen der Beamten vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt jedoch nicht. Vielmehr stellte sich heraus, dass sich ein Gratulant im Rahmen eines 40. Geburtstages einer weiteren Person als Adler verkleidet hatte und damit Passanten einfangen wollte. Dabei soll es im ersten Anschein so ausgesehen haben, als wollte er tatsächlich jemanden angreifen. Die betroffene Person erschrak sich daraufhin. Beide Parteien konnten sich jedoch untereinander verständigen und betrachteten die Angelegenheit damit anschließend als erledigt.

Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Stralsund

Stralsund (ots). Am 20.12.2025 wurde gegen 04:35 Uhr über die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Stralsund in der Prohner Straße im „Einstein Quartier“ gemeldet. In einem Aufenthaltsraum im Keller des Hauses gerieten Einrichtungsgegenstände in Brand und wurden durch die Stralsunder Berufsfeuerwehr gelöscht.

Aus den darüber befindlichen Wohnungen wurden drei deutsche Bewohner evakuiert. Personen wurden nicht verletzt, der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, nach ersten Erkenntnissen wird von einer fahrlässigen Handlung ausgegangen.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831 28900 oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.