Millionen-Versprechen und falsche BKA-Mitarbeiter: Telefonbetrüger erbeuten fast 12.000 Euro

Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (ots). Gleich zwei Fälle von Telefonbetrug sind der Polizei am gestrigen Tag bekannt geworden. In beiden Fällen gelang es den bislang unbekannten Tätern, ihre Opfer zur Überweisung von Geld zu bewegen. Die Geschädigten wohnen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Im ersten Fall meldete sich ein 89-jähriger Hinweisgeber bei der Polizei. Zuvor hatte er einen Anruf von bislang unbekannten Tätern erhalten. Diese teilten ihm mit, dass sich auf einem vermeintlichen Kryptowährungskonto ein Sparguthaben in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro befinde. Das Geld könne ihm ausgezahlt werden, allerdings müsse er zuvor Gebühren in Höhe von fast 2.000 Euro entrichten. Der 89-Jährige schenkte den Angaben Glauben und überwies die geforderte Summe. Erst im weiteren Verlauf stellte er fest, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte.

In einem zweiten Fall gaben sich die Täter am Telefon als vermeintliche Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) aus. Dem 47-jährigen Geschädigten wurde mitgeteilt, dass gegen ihn ein Verfahren wegen angeblichen Lottobetruges anhängig sei. Um weitere Maßnahmen zu verhindern, sollte er einen Betrag von knapp 5.000 Euro überweisen.

Aus Angst vor den angedrohten Konsequenzen kam der Geschädigte der Aufforderung nach und überwies die geforderte Summe. Anschließend meldeten sich die falschen BKA-Mitarbeiter erneut bei ihm und forderten nochmals knapp 5.000 Euro. Mit der erneuten Zahlung könne die Fahndung nach ihm gelöscht werden, so die Täter. Auch diesen Betrag überwies der Geschädigte. Damit entstand in diesem Fall ein finanzieller Schaden von knapp 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt auch hier wegen des Verdachts des Betruges.

Mitten in der Nacht: Einbrecher dringen in Stralsunder Pflegedienst ein

Stralsund (ots). In der vergangenen Nacht zum Sonntag, dem 13. September 2026, kam es im Stralsunder Stadtgebiet zu einem nächtlichen Einbruch. Gegen 00:50 Uhr drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Geschäftsräume eines Pflegedienstes in der Langenstraße ein. Nach ersten Erkenntnissen verursachten die Einbrecher durch ihr gewaltsames Vorgehen einen Sachschaden von schätzungsweise 600 Euro. Angaben zum Stehlgut liegen derzeit noch nicht abschließend vor und sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei Stralsund hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Zur Aufklärung der Tat bittet die Polizei nun um die Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen, die im Bereich der Langenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnten, oder Hinweise zu potenziellen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900 entgegen. Alternativ können Mitteilungen auch über die Internetwache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle eingereicht werden.

Achtung in Stralsund: Betrüger versuchen es aktuell mit Schockanrufen – mehrere Fälle gemeldet

Stralsund (ots). Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass wieder vor Betrügern, welche telefonischen Kontakt insbesondere zu älteren Personen aufnehmen, um so an ihr Geld zu gelangen. Der Polizei Stralsund sind heute bereits mehrere Fälle gemeldet worden, in denen Betrüger versuchten, an Geld der Angerufenen zu kommen. Die gängigste Masche war der Versuch, dass ein Angehöriger in einen schlimmen Unfall verwickelt sei, nun im Gefängnis sitze und freigekauft werden könne – das sind so genannte Schockanrufe. Aber auch Enkeltrick-Anrufe waren vereinzelt dabei.

Achtung bei Schockanrufen: In Deutschland gibt es keine Kautionen, mit der Menschen aus dem Gewahrsam oder von der Anklagebank ausgelöst werden können! Bisher gab es heute keinen geglückten Fall. Die Polizei hofft, dass die Betrüger weiterhin keinen Erfolg haben werden und rät zur Vorsicht und Prävention:

  • Skeptisch bleiben, wenn per Telefon oder per WhatsApp Geld gefordert wird. Noch dazu, wenn Kontaktdaten und Kontodaten nicht zu den eigentlichen Angehörigen gehören.
  • Die echten Angehörigen selbst anrufen (auch selbst Telefonnummer wählen!) und fragen, ob diejenigen wirklich in Not sind und Geld brauchen.
  • Bedenken: Es gibt keine Kaution / kein Freikaufen in Deutschland. Im Zweifel: Echtes Polizeirevier anrufen.
  • Bei weiteren Zweifeln: Mit dem eigenen Telefon die Polizei anrufen unter 110.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern oder auch älteren Nachbarn regelmäßig über Betrugsmaschen.

Rügen-Zubringer dicht: Lkw rutscht in Graben – B96 bis zum Nachmittag voll gesperrt

Stralsund/B96 (ots). Aktuell ist die B96 zwischen der Anschlussstelle Miltzow in Richtung der Autobahn nach einem LKW-Unfall vollgesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis in den Nachmittag andauern. Der LKW-Fahrer ist aus bislang ungeklärter Ursache gegen 10.00 Uhr von der Straße in einen Graben gerutscht. Der 29-jährige polnische LKW-Fahrer war zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme unverletzt. Da aus dem LKW auch Betriebsstoffe auslaufen, muss die Fahrbahn entsprechend gereinigt werden. Der Schaden wird aktuell auf 12.000 Euro geschätzt.

Ausgerechnet Polizeirevier beschmiert – 19-Jähriger muss seinen „Tag“ selbst wieder wegwischen

Stralsund (ots). Am 08.09.2026 gegen 21:25 Uhr bemerkten zwei Polizeivollzugsbeamtinnen des Polizeihauptreviers Stralsund, welche im Gebäude ihren Dienst verrichteten, dass sich mindestens eine Person sehr dicht am vorderen Teil des Gebäudes befand und dann langsam an diesem entlang ging. Eine weitere Person stand etwas abseits.

Beide Beamtinnen gingen nun vor das Gebäude um nachzuschauen, warum sich dort Personen aufhielten. Hier konnte im Vorbeigehen schon erkannt werden, dass eine Fensterscheibe des Gebäudes beschmiert wurde und sich insgesamt drei Personen entfernt hatten. Diese befanden sich bereits auf der anderen Straßenseite, ca. 100 Meter entfernt, und gingen weiter fußläufig in Richtung Bahnhof.

Die Personen konnten im Zuge der fußläufigen Nacheile auf Höhe der Barther Straße 13 gestoppt werden. Bei diesen handelte es sich um zwei männliche Heranwachsende im Alter von 18 und 19 Jahren und eine weibliche 14-jährige Jugendliche (alle deutsche Staatsangehörige), welche alle aus Stralsund kommen. Im weiteren Verlauf konnte bekannt gemacht werden, dass der bereits mehrfach polizeilich bekannte 19-Jährige einen „Tag“ mittels Eddingstift auf ein Fenster des Polizeihauptreviers Stralsund zeichnete. Der Edding wurde freiwillig herausgegeben und die Schmiererei durch den Beschuldigten wieder abgewischt. Im Anschluss der vor Ort geführten polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer nach Hause entlassen und die 14-Jährige ihrer Betreuerin übergeben. Gegen den 19-Jährigen wurde eine Anzeige aufgenommen und die Kriminalpolizei wird die weiteren Ermittlungen führen.

Sattelzug und Linienbus kollidieren in Stralsund – Busfahrerin eingeklemmt und schwer verletzt

Stralsund (ots). Am heutigen Dienstagmorgen, dem 25. August 2026, kam es gegen 06:30 Uhr in Stralsund zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Sattelzugmaschine und einem Linienbus. Nach derzeitigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall im Bereich einer Kreuzung im Voigdehäger Weg aufgrund eines Vorfahrtsverstoßes. Beteiligt waren eine Sattelzugmaschine der Marke MAN, die von einem 43-jährigen ukrainischem Staatsangehörigen geführt wurde, sowie ein Linienbus der Marke Citaro, der von einer 50-jährigen Frau gelenkt wurde. Bei dem Zusammenstoß wurde der 43-jährige Lkw-Fahrer leicht verletzt.

Die Busfahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Sie wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste im Linienbus. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Sattelzugmaschine und der Linienbus waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Zudem liefen Betriebsstoffe aus. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

Die Unfallstelle war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten gesperrt. Gegen 10:20 Uhr konnte die Fahrbahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Mit Hammer auf Tisch geschlagen: 52-Jähriger sorgt für Polizeieinsatz in Stralsunder Behörde

Stralsund (ots). Am Montag, dem 24. August 2026, wurde die Polizei gegen 10:30 Uhr zu einer Behörde in Stralsund gerufen. Nach ersten Erkenntnissen soll sich dort ein 52-jähriger Staatsangehöriger in einem Büro aggressiv verhalten und im weiteren Verlauf mit einem mitgeführten Hammer auf einen Tisch geschlagen haben. Zudem soll es zu einer Bedrohungssituation gekommen sein. Hintergrund soll nach bisherigen Erkenntnissen unter anderem die mutmaßliche Forderung nach Geld gewesen sein.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann durchsucht. Dabei wurden in einem von ihm mitgeführten Rucksack ein Hammer, ein Küchenmesser sowie zwei Schraubendreher festgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt der 52-Jährige einen Platzverweis. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Nötigung, Erpressung, Sachbeschädigung und räuberischen Erpressung aufgenommen.

Kellerbrand am Neuen Markt in Stralsund – Feuerwehr verhindert Ausbreitung, trotzdem 100.000 Euro Schaden

Stralsund (ots). Am 22.08.2026, gegen 15:10 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand am Neuen Markt in Stralsund gerufen. Bei Eintreffen der Kräfte wurde festgestellt, dass es in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhaus, in dem sich die Versorgungsleitungen befinden, aus bislang ungeklärter Ursache zum Brandausbruch gekommen ist. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und konnten die Flammen schnell löschen. Somit konnte ein Ausbreiten der Flammen auf weitere Räume verhindert werden. Durch das Feuer wurde außerdem eine Wasserleitung beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Es mussten auch keine Personen aus dem Gebäude evakuiert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft kommt am 23.08.2026 ein Brandursachenermittler zum Einsatz.

Falschfahrer zwischen B96 und B194 unterwegs – Polizei bittet Autofahrer um Hinweise

Stralsund (ots) Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei am Mittwochmorgen, dem 19. August 2026, einen möglichen Falschfahrer auf der B105 im Bereich Stralsund. Gegen 8:00 Uhr gingen sowohl beim Polizeihauptrevier Stralsund als auch über den polizeilichen Notruf mehrere Hinweise auf einen Pkw ein, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein soll. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr das Fahrzeug auf der B105 in Richtung Rostock, und zwar auf dem mehrspurigen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen B96 und B194. Mehrere Hinweisgeber schilderten einen dunkelgrünen Pkw, an dessen Steuer sich ein augenscheinlich älterer Mann befunden haben soll.

Die eingesetzten Polizeibeamten überprüften umgehend den betreffenden Streckenabschnitt sowie das nähere Umfeld. Der beschriebene Pkw konnte jedoch nicht mehr festgestellt werden.

Aufgrund der übereinstimmenden Hinweise wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Die Polizei bittet nun weitere Verkehrsteilnehmer, die den Falschfahrer am Mittwochmorgen auf der B105 zwischen den Anschlussstellen B96 und B194 gesehen haben, sich zu melden. Insbesondere von Interesse sind Angaben zum Kennzeichen, zum Fahrzeug oder zum Fahrer sowie Hinweise dazu, ob es durch das Fahrverhalten zu konkreten Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer gekommen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter 0383128900 zu melden.

Nächtliche Einbrüche in Stralsund: Kriminalpolizei ermittelt an drei Tatorten

Stralsund (ots). Am vergangenen Wochenende wurden der Polizei zu mehreren Einbrüchen in Stralsund gerufen. Am frühen Samstagmorgen (15. August 2026) wurde gegen 04:30 Uhr ein Einbruch in der Ossenreyerstraße bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Tatverdächtige zunächst gewaltsam Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus und drangen anschließend in die Räumlichkeiten einer dort ansässigen Bäckerei ein. Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz und sicherte Spuren am Tatort. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Ob und in welcher Höhe Gegenstände entwendet wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Bereits gegen 03:00 Uhr desselben Tages wurde der Polizei ein Einbruch in einen Friseursalon im Knieperdamm gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen verschaffte sich ein bislang unbekannter männlicher Tatverdächtiger gewaltsam Zutritt zu den Geschäftsräumen und durchsuchte diese. Der Kriminaldauerdienst kam auch hier zum Einsatz. Zum möglichen Stehlschaden liegen derzeit noch keine abschließenden Erkenntnisse vor.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich in eine öffentliche Einrichtung in der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Langdorfer Berg. Dort stellten Mitarbeiter einen gewaltsamen Einbruch in ein Büro fest. Der oder die bislang unbekannten Tatverdächtigen verschafften sich Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchten unter anderem mehrere Schränke. Auch in diesem Fall ist derzeit noch nicht bekannt, ob und welche Gegenstände entwendet wurden.

In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und prüft Zusammenhänge. Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der jeweiligen Tatorte beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Über drei Promille: 35-Jähriger greift Pfleger und Polizisten in Stralsund an

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag (14. August 2026) kam es gegen 17:30 Uhr in einem Krankenhaus in der Rostocker Chaussee in Stralsund zu einem Einsatz der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 35-jähriger Mann zunächst eine Patientin im Krankenhaus bedroht haben. Im weiteren Verlauf ging der Mann wiederholt auf einen Pfleger zu, schubste diesen und schlug ihm gegen die Brust. Zudem beschädigte er die Brille des Mitarbeiters.

Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend aus dem Krankenhaus. Der stark alkoholisierte Mann konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung durch Polizeibeamte angetroffen und unter Kontrolle gebracht werden. Während der polizeilichen Maßnahmen trat der 35-Jährige nach einem Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Der Beamte blieb dienstfähig. Zudem äußerte der Tatverdächtige wiederholt Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Auf Anordnung eines Bereitschaftsrichters wurde bei dem Mann eine Blutprobenentnahme aufgrund einer Atemalkoholkonzentration von über drei Promille durchgeführt. Anschließend verblieb er zunächst zur medizinischen Versorgung im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigungen sowie des tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten aufgenommen.

Beschleunigungsrennen auf der B96: Fahranfänger müssen Führerscheine abgeben

Stralsund/Rügen (ots). Die Polizisten des Polizeihauptrevieres Bergen konnten am Dienstagabend (11. August 2026) ein mutmaßliches illegales Straßenrennen auf der Bundesstraße 96, dem sogenannten Rügenzubringer, beendet. Gegen zwei 18-jährige Fahrzeugführer werde nun wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen habe eine andere Verkehrsteilnehmerin gegen 23:45 Uhr die beiden Fahrzeuge auf der zweispurigen B 96 beobachtet. Die beiden Autofahrer hätten ihre Geschwindigkeit zunächst deutlich reduziert und sich anschließend über einen längeren Abschnitt mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf gleicher Höhe bewegt. Danach hätten sie ihre Fahrzeuge offenbar gleichzeitig stark beschleunigt und ein sogenanntes Beschleunigungsrennen durchgeführt.

Die Hinweisgeberin ist dabei von erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgegangen und hat die Beobachtung umgehend der Polizei gemeldet. Nach dem Hinweis konnten die Einsatzkräfte die beiden Fahrzeuge und deren Fahrer antreffen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft werde der Sachverhalt derzeit als Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d StGB bewertet. Die Führerscheine der beiden Fahranfänger seien im Rahmen des Strafverfahrens beschlagnahmt worden. Die weiteren Ermittlungen würden nun klären, wie sich das Geschehen im Einzelnen ereignet habe.

Wohnungsbrand: Bewohner evakuiert – Frau mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus

Stralsund (ots). Am Dienstag, dem 11. August 2026, wurde der Polizei durch die integrierte Rettungsleitstelle gegen 12:00 Uhr ein möglicher Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Parkstraße im Stralsunder Ortsteil Vogelsang gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen war es zu einer Rauchentwicklung gekommen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand nach ihrem Eintreffen schnell unter Kontrolle bringen. Vorsorglich wurden die Bewohner der umliegenden Wohnungen teilweise aus dem Gebäude evakuiert.

Eine Bewohnerin wurde nach ersten Erkenntnissen durch das Geschehen leicht verletzt und mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Bewohner wurden vor Ort medizinisch untersucht. Zu deren Gesundheitszustand können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Kriminaldauerdienst war vor Ort, um erste Spuren zu sichern. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kommt zudem ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Die Ermittlungen zur Höhe des entstandenen Sachschadens dauern an.

Polizei- und Feuerwehreinsatz in Stralsund: Aufmerksame Zeugin rettet Hund aus Auto

Stralsund (ots) – Am gestrigen Montag (04. August 2026) wurde die Polizei gegen 12:30 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen darüber informiert, dass sich auf dem Stralsunder Neuen Markt ein Hund in einem verschlossenen Pkw befinden soll. Als die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort eintrafen, hatte die Feuerwehr das Fahrzeug bereits geöffnet und den Hund aus dem Wagen befreit. Das Tier wurde anschließend mit Wasser versorgt und erholte sich wieder. Zeitgleich erschien auch der Hundehalter am Einsatzort.

Eine aufmerksame Zeugin hatte zuvor die Rettungsleitstelle verständigt, nachdem sie den Hund in dem verschlossenen Fahrzeug bemerkt hatte. Gegen den Hundehalter wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass Kinder und Tiere bei sommerlichen Temperaturen niemals – auch nicht für kurze Zeit – in einem abgestellten Fahrzeug zurückgelassen werden dürfen. Bereits nach wenigen Minuten können sich die Temperaturen im Fahrzeuginneren auf lebensbedrohliche Werte erhöhen. Selbst leicht geöffnete Fenster bieten dabei keinen ausreichenden Schutz. Wer ein Kind oder Tier in einem überhitzten Fahrzeug bemerkt, sollte umgehend den Notruf 110 oder 112 verständigen.

Stralsund: Kreuzungsampel nach Kollision mit Transporter-Anhänger komplett ausgefallen

Stralsund (ots). In Stralsund kam es am 03.08.26 gegen 17.30 Uhr im Stadtteil Tribseer zu einem Verkehrsunfall. Ein 39-jähriger Unfallbeteiligter befuhr mit seinem Transporter samt Anhänger den Grünhufer Bogen in Stralsund in Fahrtrichtung Rostocker Chaussee. Er wollte nach links auf die Rostocker Chaussee in Richtung Rostock abbiegen. Dabei klappte ein Seitenteil an der rechten Seite des Anhängers nach außen und kollidierte mit einer dortigen Lichtzeichenanlage. Diese wurde durch die Kollision derart beschädigt, dass die gesamte Lichtzeichenanlage im Kreuzungsbereich anschließend ohne Funktion war. Die Anlage musste durch einen Verantwortlichen einer Fachfirma gesichert werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Mehrere Autofahrer wählen den Notruf: Falschfahrer unterwegs auf der B105

Stralsund (ots). Am 31.07.2026 befuhr ein 78-jähriger Stralsunder mit seinem Pkw Opel Meriva die B96 aus Stralsund kommend in Richtung Grimmen. Um 15:10 Uhr nutzte er nach jetzigem Stand der Ermittlungen vermutlich die Auffahrt von der B105 zur B96, um entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf die B105 in Richtung Rostock aufzufahren.

Zur gleichen Zeit befuhr ein 36-jähriger Rügener die B105 in Richtung B96 mit seinem Pkw Ford Ranger. Etwa mittig zwischen den Anschlussstellen B96 und B194 bemerkte der 36-jährige den entgegen der Fahrtrichtung auf der von ihm aus gesehen linken Spur herannahenden Pkw aufgrund des Straßenverlaufs zu spät und konnte eine Kollision trotz umgehend eingeleiteten Ausweichmanövers nicht vollständig verhindern, jedoch den Frontalzusammenstoß vermeiden.

Mehrere Hinweisgeber lösten per Notruf einen Einsatz von Polizei und Rettungsdienst aus. Im Rahmen dessen kamen mehrere Funkstreifenwagen der umliegenden Polizeireviere sowie ein Rettungswagen zum Einsatz. Die auf dem Beifahrersitz des Opel befindliche 83-jährige Ehefrau des Fahrzeugführers wurde durch den Unfall leicht verletzt und zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Die beiden Fahrzeugführer blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der Sachschaden beträgt schätzungsweise 28.000 Euro. Die Fahrbahn der B105 in Richtung Stralsund war folglich für die Dauer des Einsatzes von etwa 90 Minuten gesperrt und konnte um 17:02 Uhr wieder freigegeben werden.

Durch die Polizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde sichergestellt. Da dieser vor Ort einen verwirrten bis desorientierten Eindruck machte, kam im Weiteren ein zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmern besonders geschulter Polizeibeamter zum Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Unfall im Boddenweg: Wohnanhänger löst sich während der Fahrt und rammt parkendes Auto

Stralsund (ots). Am heutigen Sonntagmorgen (26.07.2026) ereignete sich im Stralsunder Boddenweg ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall, bei dem erheblicher Sachschaden entstand. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Gegen 07:45 Uhr befuhr ein 43-jähriger Mann mit seinem Pkw-Gespann (Mercedes mit angekoppeltem Wohnanhänger) den Boddenweg. Nach ersten Erkenntnissen löste sich der Wohnanhänger während der Fahrt aufgrund eines technischen Defekts plötzlich vom Zugfahrzeug. Der Anhänger rollte in der Folge unkontrolliert weiter und prallte gegen einen am Straßenrand ordnungsgemäß abgestellten Pkw Ford. Der entstandene Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Medizinischer Notfall am Grünhufer Bogen: Transporter rammt zwei Ampeln

Stralsund (ots). Am heutigen Freitag (24. Juli 2026) kam es gegen 09:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf dem Stralsunder Grünhufer Bogen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 54-jähriger Mercedes-Transporterfahrer den Grünhufer Bogen, kommend aus Richtung Heinrich-Heine-Ring. Es kam offenbar zu einem medizinischen Notfall. In dessen Folge kam das Fahrzeug unkontrolliert nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr eine dortige Verkehrsinsel und kollidierte mit zwei Ampeln. Verletzt wurde bei dem Verkehrsunfall niemand. Der 54-Jährige wurde aufgrund des medizinischen Notfalls in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 60.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Die Straße war für etwa 90 Minuten voll gesperrt.

Stralsund: Weil er eine Quittung forderte – Security soll Toilettengast genötigt haben

Stralsund (ots). Am gestrigen Donnerstag, dem 23. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 22:15 Uhr in die Hafenstraße in Stralsund gerufen. Anlass war der Verdacht einer Nötigung im Bereich der dort stattfindenden Wallensteintage. Nach derzeitigem Kenntnisstand besuchte ein 31-jähriger Mann einen Toilettencontainer. Eine Mitarbeiterin soll ihn aufgefordert haben, für die Nutzung ein Entgelt in Höhe von 50 Cent zu entrichten. Der Mann habe daraufhin um die Aushändigung einer Quittung gebeten. Da ihm diese nach seinen Angaben nicht habe ausgehändigt werden können, habe er den Toilettencontainer zunächst verlassen, ohne das Nutzungsentgelt zu entrichten.

Bei einem späteren erneuten Toilettenbesuch sei der 31-Jährige erneut zur Zahlung aufgefordert worden und habe wieder um eine Quittung gebeten. Im weiteren Verlauf soll die Mitarbeiterin den Sicherheitsdienst hinzugezogen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 33-jährige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den 31-Jährigen dann genötigt haben. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung übernommen.

Stralsund: Unfall im Deviner Weg – 20.000 Euro Sachschaden nach Kollision mit Linienbus

Stralsund (ots). Am gestrigen Donnerstag, dem 23. Juli 2026, ereignete sich gegen 13:20 Uhr im Deviner Weg in Stralsund ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Linienbus. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren ein 76-jähriger Fahrer eines Skoda sowie ein 60-jähriger Fahrer eines Linienbusses den Deviner Weg und beabsichtigten, nach links in den Gustower Weg in Richtung des Einkaufszentrums abzubiegen. Der Skoda nutzte die linke Linksabbiegerspur, der Gelenkbus die rechte.

Während der Skoda noch an der Einmündung wartete, begann der Gelenkbus den Abbiegevorgang. Aufgrund der beengten Straßenverhältnisse hielt der Bus im Kreuzungsbereich an, um dem Pkw zunächst das Abbiegen zu ermöglichen. Als der 76-Jährige anschließend anfuhr, geriet sein Fahrzeug nach derzeitigem Kenntnisstand beim Abbiegevorgang zu weit nach rechts und kollidierte mit der linken Fahrzeugseite des stehenden Linienbusses. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 20.000 Euro. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.