Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Radfahrer in Stralsund mündet in diversen Strafanzeigen

Stralsund (ots). Am Montag, den 15.06.26 gegen 18:55 Uhr meldete eine Zeugin der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg, dass es zwischen zwei Unfallbeteiligten zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Stralsund gekommen ist.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 42-jähriger Staatsangehöriger mit seinem Fahrrad rücksichtslos und in Schlangenlinien den Geh-/Radweg auf dem Carl-Heydemann-Ring in Stralsund. In der Folge kollidierte dieser mit einem 17-jährigen Jugendlichen Fußgänger. Daraufhin soll der Fußgänger den Unfallverursacher beleidigt haben , woraufhin dieser den Jugendlichen mit der Faust ins Gesicht schlug. Dabei wurde der Jugendliche schwer verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht.

Der Unfallverursacher, welcher bei der Kollision zu Boden fiel, wurde leicht verletzt. Beide Unfallbeteiligte waren alkoholisiert. Gegen sie ermittelt nun die Kriminalpolizei u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und Beleidigung.

Betrugsversuch durch Schockanruf – Seniorin erkennt Masche gerade noch rechtzeitig

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag, dem 12.06.2026, wurde eine 76-jährige deutsche Frau aus Stralsund Opfer eines versuchten Schockanrufes. Dank ihres Misstrauens in letzter Minute erkannte sie die Betrugsmasche und verhinderte die Übergabe von Wertgegenständen an die Täter.

Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt die Geschädigte einen Anruf von einem Mann, der sich als Arzt einer Notaufnahme ausgab. Dieser teilte ihr mit, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Person ums Leben gekommen und ein Kind schwer verletzt worden sei. Zur Vermeidung einer angeblich unmittelbar bevorstehenden Haftstrafe müsse eine Kaution in Höhe von
100.000 Euro hinterlegt werden.

Im weiteren Verlauf des Telefonates wurde der Frau erklärt, dass als Sicherheitsleistung nicht nur Bargeld, sondern auch Schmuck, Wertgegenstände und sonstige Vermögenswerte akzeptiert würden. Diese sollte sie in einem Koffer bereitlegen, da eine Justizangestellte die Kaution in Kürze persönlich abholen werde.

Die Geschädigte ging zunächst von der Echtheit der geschilderten Situation aus.
Die Anrufer verfügten offenbar über zahlreiche persönliche Informationen und schilderten das angebliche Geschehen äußerst glaubhaft. Zudem übten sie erheblichen psychischen Druck aus und versuchten, die Frau dauerhaft am Telefon zu halten. Durch die dramatische Schilderung des vermeintlichen Unfalls und die Sorge um ihren Sohn befand sich die Geschädigte nach eigenen Angaben in einer Art Schockzustand und hinterfragte die Angaben zunächst nicht. Erst als eine angebliche Justizgehilfin an ihrer Wohnanschrift erschien, kamen der 76-Jährigen Zweifel. Insbesondere das äußere Erscheinungsbild der Frau sowie deren auffälliger Akzent machten die Geschädigte misstrauisch. Daraufhin verlangte sie, mit ihrem Sohn zu sprechen. Die Täter stellten daraufhin ein Telefonat mit einer männlichen Person her, die sich als ihr Sohn ausgab.

Die Geschädigte stellte dem vermeintlichen Sohn mehrere Fragen zu persönlichen Details, die nur ihr tatsächlicher Sohn beantworten konnte. Als die Person die Fragen nicht beantworten konnte, erkannte die Frau die Betrugsabsicht. Sie beendete das Gespräch und kündigte an, die Polizei zu verständigen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die vor der Tür stehende Täterin den Koffer mit den bereitgelegten Wertgegenständen bereits in den Händen. Als sie bemerkte, dass die Geschädigte den Betrug erkannt hatte, ließ sie den Koffer zurück und flüchtete zu Fuß vom Tatort. Ein Vermögensschaden entstand nicht.

Fahrradfahrer fährt, ohne Pedale zu bedienen

Stralsund (ots). Am vergangenen Samstag (13. Juni 2026) stellten Stralsunder Polizeibeamte gegen 22:00 Uhr während der Streifentätigkeit einen auffälligen Radfahrer fest. Der 40-jährige Mann fuhr mit dem Fahrrad, ohne die Pedale zu betätigen. Während der durchgeführten Verkehrskontrolle konnte ein Gashebel festgestellt werden, der das Fahrrad offenbar bis zu 18km/h fahren lässt, ohne dass die Pedale bedient werden müssen. An dem E-Bike befand sich kein Versicherungskennzeichen.

Weiterhin war ein Vortest positiv auf THC und Amphetamine. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Dem 40-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, das Straßenverkehrsgesetz und das das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Betrunkener Motorradfahrer flüchtet und stößt mit Funkstreifenwagen in Stralsund zusammen

Stralsund (ots). Am 05.06.2026 gegen 23:50 Uhr meldeten mehrere Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und dem Polizeihauptrevier Stralsund, dass im Tribseer Damm eine augenscheinlich stark alkoholisierte männliche Person versucht, ein Kraftrad zu führen. Dabei soll die Person auch teilweise auf dem dortigen Gehweg gefahren sein. Das Kraftrad sei anschließend weiter in Richtung Hauptbahnhof gefahren.

Durch einen Funkstreifenwagen des Polizeirevieres Grimmen, welcher zu diesem Zeitpunkt im Zuge von Verkehrskontrollmaßnahmen in Stralsund eingesetzt war, konnte das Kraftrad der Marke „MZ“ fahrenderweise im Tribseer Damm festgestellt werden. Der Fahrzeugführer missachtete in der Folge die Anhaltesignale der eingesetzten Beamten und flüchtete. In der Karl-Marx-Straße hielt der Fahrzeugführer schließlich an. Als der Funkstreifenwagen neben dem Kraftrad hielt, stürzte der Fahrzeugführer seitlich mit dem Kraftrad gegen den Funkstreifenwagen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Bei dem nun festgestellten Fahrzeugführer handelte es sich um einen 21-Jährigen Stralsunder. Dieser war mit 2,58 Promille nicht nur deutlich alkoholisiert, sondern auch nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis.

Das Kraftrad war mutmaßlich nicht zugelassen und das daran angebrachte Kennzeichenschild gefälscht. Es erfolgte die Blutprobenentnahme beim 21-Jährigen, die Sicherstellung des Kraftrades sowie die Einleitung mehrerer Strafverfahren gegen den Fahrzeugführer.

Langsamer Verkehrsteilnehmer sorgt für ungewöhnlichen Einsatz in Stralsund

Stralsund (ots). Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund führten am heutigen Mittwochmorgen (02.06.2026) gegen 9:00 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle in der Bahnhofstraße durch. Dabei geriet ein Verkehrsteilnehmer in den Fokus, der zwar ohne Zweifel unterwegs war, allerdings keinerlei Gefahr lief, wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet zu werden.

Schildkröte auf Gehweg, Polizei nimmt Tier in Obhut
Foto: Polizei Stralsund

Eine aufmerksame Passantin machte die Einsatzkräfte auf eine Schildkröte aufmerksam, die sich gemächlich auf dem Gehweg in Richtung der Messstelle bewegte. Nach ersten Erkenntnissen hielt sich das Tier vorbildlich an die Verkehrsregeln: Es nutzte den Gehweg, zeigte keine Anzeichen überhöhter Geschwindigkeit und verhielt sich insgesamt äußerst unauffällig.

Da die Herkunft der Schildkröte zunächst unklar war, kümmerten sich die Polizeibeamten um das ungewöhnliche Fundtier. In Zusammenarbeit mit dem Stralsunder Zoo wurde das Tier schließlich in Obhut genommen. Dort wird nun geprüft, um welche Schildkrötenart es sich handelt. Sollte es eine heimische Art sein, wird untersucht, ob eine Auswilderung in geeigneten Gewässern möglich ist. Handelt es sich hingegen um ein ausgesetztes oder nicht heimisches Tier, wird über eine dauerhafte Unterbringung entschieden. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der aufmerksamen Hinweisgeberin. Dank ihres Einsatzes konnte die Schildkröte sicher versorgt werden.

Stralsund: Täter nach Raubüberfall auf eine Tankstelle gefasst

Stralsund (ots). Am 01.06.2026, gegen 20:40 Uhr, betrat eine männliche Person die Tankstelle „Strelapark Tank“ in Stralsund. Zunächst machte es den Anschein, dass die Person Zigaretten käuflich erwerben möchte. Im nächsten Moment zog er einen waffenähnlichen Gegenstand aus der Jackentasche und richtete diesen auf die Mitarbeiterin. Dann forderte die Person die Mitarbeiterin auf, Geld herauszugeben. Die Mitarbeiterin übergab daraufhin eine noch nicht genau bezifferbare Geldsumme. Der Täter nahm das Geld entgegen und flüchtete anschließend fußläufig in Richtung Strelapark.

Die sofort eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Stralsund und des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Anklam begaben sich sofort in die Nahbereichsfahndung nach dem Flüchtigen. Nach Sichtung der vorhandenen Videoaufzeichnungen der Tankstelle und anhand der Personenbeschreibung durch die Mitarbeiterin, wurde der Flüchtige kurz darauf im Heinrich-Heine-Ring festgestellt. Dieser wurde vor Ort aufgrund des Raubdeliktes vorläufig festgenommen. Bei diesem handelt es sich um einen 17-jährigen Deutschen aus Stralsund.

Der pistolenähnliche Gegenstand wurde in der Nähe des Tatortes durch Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund aufgefunden. Bei diesem handelt es sich um eine Softair-Waffe. Der Kriminaldauerdienst hat die Tatortarbeit und die ersten Vernehmungen übernommen. Die 55-jährige Tankstellen-Mitarbeiterin erlitt durch den Überfall einen Schock und wurde vor Ort durch Rettungskräfte medizinisch erstversorgt. Der Beschuldigte befindet sich derzeit noch im polizeilichen Gewahrsam. Über die weitere Verfahrensweise wird die Staatsanwaltschaft Stralsund nach Vorliegen weiterer Ermittlungsergebnisse entscheiden.

Drei Verletzte bei Garagenbrand in Stralsund

Stralsund (ots). Am 27.05.2026 gegen 18:00 Uhr kam es in der Zunftstraße in 18437 Stralsund zu einem Garagenbrand. Die Garage befindet sich an der Giebelseite eines Mehrfamilienhauses und ist mit diesem direkt verbunden. In der Garage befanden sich diverse Elektronikartikel, insbesondere Akkus, sowie eine Vielzahl von Butangaskartuschen.

Zur Brandbekämpfung kamen die Kameraden der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr aus Stralsund mit insgesamt 17 Kameraden zum Einsatz. Durch diese konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf das Mehrfamilienhaus verhindert werden. Bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte kam es zu ersten Löschmaßnahmen von zwei Bewohnern des Mehrfamilienhauses und einem Passanten. Die drei Personen im Alter von 17, 37 und 46 Jahren wurden bei dem Löschversuch verletzt und mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum am Sund gebracht. Die Garage wurde durch den Brand erheblich beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro. Das Mehrfamilienhaus blieb unbeschädigt und ist weiterhin bewohnbar.

Zur Ermittlung der Brandursache kam der Kriminaldauerdienst Stralsund und ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird als Brandursache ein technischer Defekt angenommen.

Ohne Luft und berauscht unterwegs

Stralsund (ots). In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags (23.05.2026) stellten Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund gegen 01:30 Uhr im Tribseer Damm in Stralsund einen PKW der Marke Hyundai fest, der mit zwei platten Reifen unterwegs war.

Als die eingesetzten Polizeibeamten den Fahrzeugführer zum Anhalten aufforderten, kollidierte das Fahrzeug mit einem abgeparkten Auto. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt. Im Rahmen der anschließenden Verkehrskontrolle wurde bei dem 32-jährigen Fahrzeugführer ein Atemalkoholwert von 1,73 Promille festgestellt. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verkehrsunfalls aufgenommen.

Stralsund: Verkehrsunfall mit lebensbedrohlich verletztem Kind in Friedrich-Wolf-Straße

Stralsund (ots). Am heutigen Montagmorgen (18.05.2026) gegen 09:00 Uhr kam es in der Friedrich-Wolf-Straße in Stralsund zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 4-jährigen Jungen und einer 22-jährigen Fahrzeugführerin eines VW. Nach ersten Erkenntnissen lief das Kind vermutlich unvermittelt auf die Fahrbahn und wurde dort von dem Pkw erfasst. Der Junge erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen.

Zur weiteren medizinischen Versorgung wurde das Kind durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund kam ein Unfallursachenermittler der DEKRA zum Einsatz. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Nachbarschaftsstreitigkeiten beschäftigen die Polizei in Stralsund und Barth

Stralsund/Barth (ots). Am gestrigen Donnerstag (14.05.2026) wurden der Polizei gleich zwei Auseinandersetzungen unter Nachbarn gemeldet, die nun strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen.

Im ersten Fall kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Stralsunder Altstadt zu einem Streit zwischen Nachbarn. Nach derzeitigen Erkenntnissen klingelte ein 47-jähriger Mieter bei seiner 42-jährigen Nachbarin und forderte sie auf, keinen Müll im Hausflur abzustellen. In der weiteren Folge soll der Mann den dort abgestellten Müll genommen und in die Wohnung der Frau geworfen haben. Zudem habe er ihr für den Wiederholungsfall Konsequenzen angedroht. Die Geschädigte fühlte sich hierdurch nicht nur erheblich eingeschüchtert, sondern dies führte auch zu Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung.

Ein weiterer Sachverhalt wurde der Polizei gegen 14:15 Uhr in Barth gemeldet. Ursprünglich war mitgeteilt worden, dass es zu Streitigkeiten zwischen einer 26-jährigen Frau und ihrem 30-jährigen Partner gekommen sein soll. Die Ermittlungen vor Ort ergaben jedoch ein anderes Bild. Demnach soll eine 51-jährige Nachbarin die Frau zeitweise in einer Wohnung eingeschlossen haben, um zu verhindern, dass diese zu ihrem Partner gelangt. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass sie über den Mann unwahre Behauptungen verbreitet haben soll. Gegen die 51-Jährige wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung sowie der üblen Nachrede eingeleitet. Die Atemalkoholwerte bei den beteiligten Personen lagen bei über zwei Promille.

Trunkenheitsfahrten in Stralsund

Stralsund (ots). Am Sonntagmittag ereigneten sich gleich zwei Trunkenheitsfahrten in Stralsund. Um 11:06 Uhr meldeten Zeugen dem Polizeihauptrevier Stralsund, dass eine torkelnde und scheinbar stark alkoholisierte, männliche Person gerade in seinen PKW VW eingestiegen ist und auf der Rostocker Chaussee in westliche Richtung fährt. Kurz darauf konnte der 49-jährige, slowakische Fahrzeugführer in der Barther Straße von den Beamten festgestellt werden. Er wies eine Atemalkoholkonzentration von 2,58 Promille auf. Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Gegen 13:45 Uhr meldeten Zeugen der Einsatzleitstelle Neubrandenburg eine weitere mögliche Trunkenheitsfahrt in Stralsund. Die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund konnten den betreffenden PKW VW in der Werftstraße anhalten und kontrollieren. Die 42-jährige Fahrzeugführerin von der Insel Rügen hatte einen Atemalkoholwert von 1,92 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und gegen die Fahrzeugführerin wird ebenfalls wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Mülltonnenbrand in Stralsund

Stralsund (ots). Am 09.05.2026 gegen 20:25 Uhr erhielt die Polizei durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen Kenntnis vom Brand eines Schuppens im Antonie-Biel-Ring in Stralsund. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr hatte der Grundstückseigentümer den Brand bereits eigenständig gelöscht.

Nach derzeitigen Erkenntnissen brannte aus bislang unbekannter Ursache eine Mülltonne in einem Unterstand auf dem Grundstück. Das Feuer griff anschließend auf weitere Gegenstände im Unterstand über. Der Grundstückseigentümer bemerkte den Brand und konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Der Kriminaldauerdienst Stralsund kam am Brandort zur Spurensicherung zum Einsatz. Es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet. Es entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Verkehrsunfall mit verletzter Person auf der B105 bei Stralsund

Stralsund (ots). Am 09.05.2026 gegen 01:10 Uhr kam es auf der B 105 bei Stralsund zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 63-jährige Fahrzeugführer mit seinem PKW VW die B 105 aus Stralsund kommend in Richtung Rostock. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte u.a. mit einem Verkehrszeichen. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht, konnte dieses aber nach kurzer Behandlung wieder verlassen.

Ermittlungen wegen unbefugter Veröffentlichung von Videoaufnahmen

Stralsund (ots). Bereits im April 2026 wurde ein Mann während der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit von einem bekannten Influencer mit hoher Reichweite gefilmt. Nach bisherigen Erkenntnissen, erfolgte die Aufnahme sowie deren anschließende Veröffentlichung in sozialen Netzwerken, ohne die erforderliche Einwilligung des Betroffenen.

Der Geschädigte erstattete nun Strafanzeige. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen sowie möglicher Verstöße gegen das Kunsturhebergesetz.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Anfertigen und insbesondere das Verbreiten von Bild- und Tonaufnahmen, ohne Einwilligung der betroffenen Personen, strafbar sein kann. Auch im öffentlichen Raum gilt das Recht am eigenen Bild. Verstöße können strafrechtliche Konsequenzen sowie zivilrechtliche Ansprüche nach sich ziehen.

Wer Fotos oder Videos von anderen Personen aufnehmen oder veröffentlichen möchte, sollte sich grundsätzlich vorab deren ausdrückliche Zustimmung einholen. Dies gilt insbesondere bei Veröffentlichungen in sozialen Medien, da sich Inhalte dort schnell und unkontrolliert verbreiten können. Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen und die Persönlichkeitsrechte anderer zu respektieren.

Alkoholisierter Radfahrer leistet Widerstand

Stralsund (ots). Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stellte die Polizei am 25.04.26 gegen 22:37 Uhr in der Stralsunder Altstadt einen alkoholisierten Radfahrer fest. Während der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf eine erhebliche Alkoholisierung eines 40-jährigen Mannes. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille.

Im weiteren Verlauf leistete der Mann Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, sodass Zwangsmaßnahmen erforderlich wurden. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurden mutmaßliche Betäubungsmittel aufgefunden. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die eingesetzten Kräfte blieben unverletzt.

Unbekannte stehlen Buntmetall in Stralsund

Stralsund (ots). Am gestrigen Mittwoch wurde der Stralsunder Polizei der Diebstahl von 45 Metern Kupferkabel aus einem elektrischen Baufahrstuhl im Heinrich-Heine-Ring mitgeteilt. Nach bisherigen Erkenntnissen begaben sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum vom 21. April 2026, 16:00 Uhr, bis 22. April 2026, 07:00 Uhr zu dem Fahrstuhl. Dort wurde die Kabel vom Gerät abgetrennt und entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 3.000 Euro. Der Fahrstuhl ist nicht mehr nutzbar.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und such nach Zeugen, die Angaben zu Tat oder Täter machen können. Wenn Sie im genannten Zeitraum Beobachtungen im Bereich Heinrich-Heine-Ring/Maxim-Gorki-Straße gemacht haben, werden Sie gebeten sich unter der 038312890625 an das Polizeihauptrevier Stralsund, unter www.polizei.mvnet.de an die Onlinewache der Landespolizei M-V oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Alkoholfahrten beschäftigen Polizei

Stralsund (ots). Wegen des Verdachts der Fahrten unter Alkohol kam die Polizei am vergangenen Samstag (18. April 2026) mehrfach zum Einsatz. Drei dieser Fälle werden im Folgenden näher beschrieben:

In den frühen Morgenstunden gegen 02:00 Uhr erschien ein augenscheinlich alkoholisierter 18-jähriger Mann im Polizeirevier Grimmen. Er wollte auf „Nummer Sicher gehen“ und sich vergewissern, ob er mit seinem Elektrofahrrad weiterfahren dürfe. Durfte er nicht: die Überprüfung seines Atemalkohols ergab einen Wert von 1,92 Promille. Er gab an, vorher mit dem Fahrrad nach einer Party zum Polizeirevier gefahren zu sein. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt, eine Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt.

Gegen 19:00 Uhr ging ein Hinweis auf eine augenscheinlich angetrunkene Person, welche beabsichtigte ei Fahrzeug zu führen, bei der Polizei in Bergen ein. Die Polizeibeamten konnten das Fahrzeug feststellen und kontrollieren. Die Überprüfung des Atemalkohols des 42-jährigen VW-Fahrers ergab einen Wert von 2,27 Promille. Weiterhin gab der Mann an, dass er Betäubungsmittel konsumiert habe. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Polizei dankt der hinweisgebenden Person.

Im Rahmen der Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte gegen 21:00 Uhr einen Pkw Suzuki fest, welcher aus Sagard kommend über die Bundesstraße 96 nach Sassnitz fuhr. Augenscheinlich fuhr die 68-jährige Frau in leichten Schlangenlinien. Während der Verkehrskontrolle konnte bei der Frau ein Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Die Frau gab an, vor Fahrtantritt Rotwein konsumiert zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

In allen drei Fällen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Sachbeschädigung an Fahrzeugen in Stralsund – Zeugen gesucht

Stralsund (ots). In der Stralsunder Hainholzstraße wurden im Zeitraum vom 23. März 2026, 22:00 Uhr, bis zum 24. März 2026, 06:15 Uhr, mehrere Fahrzeuge beschädigt. Bei insgesamt fünf Fahrzeugen wurden jeweils Außenspiegel abgetreten oder abgebrochen. Bei einem Fahrzeug wurde die Frontscheibe massiv beschädigt. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 2.500 Euro. In diesem Zusammenhang ermittelt die Kriminalpolizei und sucht eine Person, welche wie folgt beschrieben werden kann:

  • Männlich, etwa 17 bis 22 Jahre alt, circa 1,70-1,80 Meter groß und von schlaksiger Gestalt,
  • zu diesem Zeitpunkt bekleidet mit einem schwarzen Kapuzenpullover mit weißem Frontaufdruck.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu dieser Person machen können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter Telefon: 03831 28900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) ober bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Knieper West: Brand eines Mehrfamilienhauses in Stralsund

Stralsund (ots). Am 13.04.2026 um 19:39 Uhr teilte die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen einen Wohnungsbrand in der Arnold-Zweig-Straße in Stralsund mit. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte eine Wohnung des Mehrfamilienhauses bereits in voller Ausdehnung.

Eine 75-jährige Bewohnerin konnte durch die Feuerwehr aus ihrer brennenden Wohnung gerettet werden. Sie wurde schwerverletzt ins Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Ein zu Hilfe eilender Nachbar hatte zuvor versucht die Dame aus ihrer Wohnung zu retten. Er wurde dabei leicht verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus nach Stralsund gebracht.

Alle restlichen Bewohner konnten vorerst in ihren Wohnungen verbleiben. Am Einsatz beteiligt, waren die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund sowie der freiwilligen Feuerwehr Stralsund, zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen, ein Kriseninterventionsteam, Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund und des Kriminaldauerdienst. Nach ersten Erkenntnissen ist es in einer Wohnung des zweiten Obergeschosses aus noch ungeklärter Ursache zum Ausbruch des Brandes gekommen. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar und es ist ein Sachschaden in Höhe von ca. 150.000 Euro entstanden. Ein Brandursachenermittler wird zum Einsatz gebracht und die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Stralsund aufgenommen.

Betrunken mit E-Scooter in Fußgängerzone gestürzt

Stralsund (ots). Am 11.04.2026 gegen 20:30 Uhr kam es in der Stralsunder Altstadt zu einem Rettungseinsatz, nachdem eine gestürzte und bewusstlose E Scooter Fahrerin gemeldet wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr eine 37-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem E-Scooter die Ossenreyerstraße und stürzte alleinbeteiligt, wobei sie sich eine Kopfplatzwunde zuzog, welche im Klinikum medizinisch versorgt werden musste.

Im Rahmen der Sachverhaltsklärung durch die Kollegen des Polizeihauptrevieres Stralsund wurde festgestellt, dass die E-Scooter Fahrerin unter dem Einfluss von Alkohol stand. Es wurde ein Atemalkoholwert von 0,43 Promille sowie eine Betäubungsmittelbeeinflußung festgestellt.

Daraufhin erfolgte die Entnahme einer Blutprobe und die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr. Des Weiteren bestand für den zuvor geführten E-Scooter keine entsprechende Pflichtversicherung. Auch hier erfolgte die Einleitung eines entsprechenden Strafverfahrens.