L30 bei Altenkirchen: Vollsperrung nach Unfall zwischen Pkw und Wohnmobil

Altenkirchen/Rügen (ots). Am 26.07.2026 gegen 17:09 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße 30 auf Höhe der Ortschaft Altenkirchen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Ein Pkw Skoda und ein Wohnmobil befuhren hintereinander die L 30 aus Richtung Wiek kommend in Richtung Juliusruh. Der Fahrer des Skoda beabsichtigte, am Abzweig Gudderitz nach links abzubiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste er verkehrsbedingt anhalten.

Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte der 62-jährige Fahrer des Wohnmobils das verkehrsbedingte Anhalten des vorausfahrenden Skoda zu spät und fuhr auf diesen auf. Durch den Verkehrsunfall wurde die Beifahrerin des Skoda leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus nach Bergen gebracht. Die L 30 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge voll gesperrt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 15.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Neben Kräften des Polizeireviers Sassnitz waren die Freiwilligen Feuerwehren Breege und Altenkirchen sowie zwei Rettungswagen im Einsatz.

Unfall am Campingplatz Göhren: Abbiegender Pkw und überholendes E-Bike stoßen zusammen

Göhren (ots). Am Samstag, dem 25.07.2026, gegen 10:00 Uhr, ereignete sich in der Bahnhofstraße in Göhren auf Rügen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte ein 36-jähriger Fahrer eines BMW, der aus Richtung der B 196 kam, nach links auf den dortigen Campingplatz abzubiegen. Ein hinter ihm fahrender 30-jähriger E-Bike-Fahrer setzte zeitgleich zum Überholen an. In der Folge kam es zur Kollision zwischen beiden Fahrzeugen. Der Fahrer des E-Bikes erlitt leichte Verletzungen und wurde medizinisch versorgt. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf etwa 3.500 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen.

Sagard: Transporter stellt sich quer – hitzige Konfrontation mit Urlauber-Ehepaar

Sagard (ots). Am gestrigen Donnerstag (23. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr zu einem Vorfall auf dem Plattenweg zwischen Sagard und Martinshafen gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand war ein 65-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein gemeinsam mit seiner 62-jährigen Ehefrau mit ihren Fahrrädern auf dem Plattenweg aus Richtung Martinshafen in Richtung Sagard unterwegs. Dabei sollen die beiden von einem 22-jährigen Transporterfahrer von der Insel Rügen mit einem Mercedes-Benz überholt worden sein. Nach Angaben des Ehepaares soll der Transporter dabei sehr dicht an ihnen vorbeigefahren sein, ohne dass es zu einer Berührung kam.

Im weiteren Verlauf soll der Fahrzeugführer den Transporter quer auf den Plattenweg gestellt und das Ehepaar dadurch bis zum Stillstand ausgebremst haben. Anschließend soll es zu einer hitzigen verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Hintergrund soll unter anderem die Fahrweise der Radfahrer gewesen sein. Der Transporterfahrer soll der Auffassung gewesen sein, dass das Ehepaar nicht ausreichend Platz gemacht und zu viel Raum auf der Fahrbahn eingenommen habe.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 22-Jährige das Ehepaar auch beleidigt und bedroht haben. Zudem steht der Verdacht einer Sachbeschädigung und einer Körperverletzung im Raum. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun die Vorwürfe wegen des Verdachts der Nötigung, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung sowie der Körperverletzung.

Unglück auf Rügen: Kind läuft auf die Hauptstraße und wird von Auto erfasst

Glowe (ots). Am gestrigen Donnerstag (23. Juli 2026) kam es gegen 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Hauptstraße in Glowe. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 70-jähriger Fahrzeugführer aus dem Enzkreis mit seinem Porsche die Hauptstraße in Richtung Sagard. Auf Höhe einer Eisdiele befand sich ein vierjähriger Junge aus der Lausitz in Begleitung seiner Eltern.

Das Kind löste sich offenbar aus der Obhut seiner Eltern und lief Richtung Fahrbahn. Trotz engeleiteter Gefahrenbremsung kam es zur Kollision zwischen dem Kind und dem Porsche. Der Junge wurde dabei verletzt und anschließend durch den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Porsche entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme war die Hauptstraße für rund eine Stunde halbseitig gesperrt.

Sassnitz: 80 Meter über dem Abgrund – Kletterer muss aus Kreidefelsen befreit werden

Sassnitz (ots) – Am 23.07.2026 gegen 15:40 Uhr wurde der Polizei in Sassnitz eine in Not geratene Person an den Kreidefelsen in der Nähe des Unesco-Welterbeforums (Waldhalle) gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen ging ein 20-jähriger polnischer Mann am Strand unterhalb der Steilküste auf Höhe der Wissower Klinken spazieren. Währenddessen entschloss er sich, die Kreidefelsen hinauf zu klettern und geriet in einer Höhe von ca. 80 Metern in eine hilflose Lage, aus der er sich nicht mehr selbstständig befreien konnte.

Zwei Wanderer oben auf den Kreidefelsen sahen den Mann und informierten daraufhin die Polizei. Umgehend kamen Polizeibeamte des Polizeireviers Sassnitz, Rettungskräfte und mehrere Kameraden der Höhenrettung der Feuerwehr Sassnitz zum Einsatz. Durch die Höhenretter konnte die Person aus seiner Lage befreit werden. Außer ein paar kleinen Hautabschürfungen blieb die Person unverletzt.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es verboten ist, die ausgewiesenen Wege im Nationalpark zu verlassen. Dazu gehört auch der Steinstrand entlang der Steilküste. Es besteht Lebensgefahr. Gegen den Mann wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, welches eine Geldbuße von bis zu 5.000 EUR nach sich ziehen kann, dazu werden ihm weitere Kosten für den Einsatz der Rettungskräfte auferlegt.

B96 nahe Rambin: Drei Stunden Sperrung nach Unfall mit zwei Autos und vier Verletzten

B96/Rambin (ots). Am gestrigen Mittwoch (22. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 14:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 96, Höhe Rambin gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren ein Pkw Volkswagen und ein Pkw Skoda die Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Bergen. Der 22-jährige Fahrer des Volkswagen befand sich auf der linken Fahrspur, der Skoda einer dreiköpfigen Familie aus Osthessen auf der rechten. Bei dem Versuch des Volkswagen, in die rechte Fahrspur einzuscheren, kollidierte das hintere rechte Rad mit dem vorderen linken Rad des Skoda. In der weiteren Folge verlor der 22-jährige Mann aus Thüringen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit der rechten Schutzplanke. Infolgedessen geriet das Auto ins Schleudern und drehte sich mehrfach um die eigene Achse, bis es ein weiteres Mal mit der rechten Schutzplanke kollidierte und zum Stehen kam.

Vier Personen wurden leciht verletzt und mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Die Bundesstraße 96 war für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung der Pkw für etwa drei Stunden gesperrt.

Polizei lobt Zivilcourage: Ersthelfer retten Leben auf B96-Rastplatz und fahren Ehefrau in Klinik

Altefähr (ots). Am gestrigen Montag, dem 13. Juli 2026, gegen 06:40 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 96 am Rastplatz Altefähr zu einem medizinischen Notfall. Ein Mann brach plötzlich zusammen und benötigte umgehend Hilfe. Ein 42-Jähriger aus Potsdam erkannte die Notlage sofort und leistete gemeinsam mit einer 61-Jährigen sowie einem 63-Jährigen aus der Oberpfalz unverzüglich Erste Hilfe. Die drei Ersthelfer begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Anschließend übernahmen die Einsatzkräfte die weitere medizinische Versorgung.

Doch damit war die Hilfsbereitschaft des 42-Jährigen noch nicht beendet: Er brachte die Ehefrau des Betroffenen in das Krankenhaus, in welches ihr Mann gebracht wurde und nahm dafür einen erheblichen Umweg in Kauf, bevor er seine Heimreise fortsetzte. Die Polizei möchte das vorbildliche Verhalten der drei Ersthelfer zum Anlass nehmen, sich ausdrücklich für ihr schnelles, besonnenes und engagiertes Handeln zu bedanken. Ihr Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, in einer Notsituation nicht wegzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen.

Frontalcrash bei Samtens: Zwei Totalschäden und 80.000 Euro Sachschaden auf Rügen

Samtens/Rügen (ots). Am 12.07.2026 gegen 10:15 Uhr ereignete sich auf der B 96 hinter der Ortschaft Samtens ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und drei leichtverletzten Personen, bei dem ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 80.000 Euro entstand.

Ein 84- jähriger Fahrer eines VW Multivan befuhr die einspurige Fahrbahn aus Richtung Stralsund kommend in Richtung Bergen. Im Gegenverkehr der zweispurigen Richtungsfahrbahn, befand sich ein Pkw BMW mit drei Insassen im Alter von 47,48 und 16 Jahren auf dem linken Fahrstreifen im Überholvorgang. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der Fahrzeugführer des Multivan über die Fahrstreifenbegrenzung bis ganz nach links auf den rechten Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Durch Lichtzeichen von Verkehrsteilnehmern wurde er auf seinen Fahrfehler aufmerksam und lenkte sein Fahrzeug wieder in Richtung des rechten Fahrstreifens. In weiterer Folge kam es dann zum Zusammenstoß mit dem BMW, welcher noch versuchte mit einer Gefahrenbremsung und eines Ausweichmanövers einen Zusammenstoß zu verhindern.

Der Fahrer des VW Multivan wurde leichtverletzt ins Krankenhaus verbracht und konnte dieses nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Im BMW wurden der Fahrer und seine Beifahrerin ebenfalls leichtverletzt, konnten jedoch an der Unfallstelle ambulant behandelt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Gegen den Fahrer des VW wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und der Führerschein wurde beschlagnahmt. Die B 96 war zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für ca. drei Stunden voll gesperrt.

Angriff am Strandaufgang 33: Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Mithilfe

Binz (ots). Am 09.07.2026 kam es gegen 22:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Bereich der Strandpromenade im Ostseebad Binz. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befand sich der 30-jährige lettische Staatsangehörige auf Höhe des Strandaufganges 33, als er durch mehrere bis dato unbekannte Tatverdächtige angegriffen und verletzt wurde. Anschließend flohen die Tatverdächtigen vom Tatort.

Eine Mitarbeiterin des örtlichen Sicherheitsdienstes wurde während ihrer Kontrollfahrt auf den blutenden Mann aufmerksam und verständigte die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen. Der Geschädigte soll dabei von einem weiteren Mann gehalten und gestützt worden sein. Nach Ankunft des Sicherheitsdienstes habe sich der Hilfe leistende Mann ohne Angaben von Personalien entfernt. Ein weiterer unbekannter Zeuge soll den Geschädigten bereits länger beobachtet haben. Der Zeuge begab sich kurzzeitig zum Ereignisort und sprach die Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes an, entfernte sich anschließend jedoch auch, ohne die Angabe von Personalien.

Der Geschädigte wurde mit Gesichtsverletzungen in das Klinikum nach Greifswald verbracht. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert. Die Polizei bittet die beschriebenen Zeugen sowie die Bevölkerung um Mithilfe zur Aufklärung der Straftat. Wer sachdienliche Angaben zum Tathergang oder den flüchtigen Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten sich bei dem Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, der Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Tragödie auf der B96 bei Rambin: Ein Toter und fünf Schwerverletzte – darunter Kinder

B69/Rambin (ots). Am Samstag, den 04.07.2026 kam es um 10:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Die 33-jährige Fahrerin eines Transporters befuhr die B96 in Fahrtrichtung Bergen. Im Gegenverkehr befand sich eine 61-jährige Fahrzeugführerin eines Pkw, welche auf Höhe der Ortschaft Rambin einen weiteren Verkehrsteilnehmer auf der Überholspur passierte.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Fahrerin des Transporters zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und anschließend in den Gegenverkehr. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Beifahrer des Pkw an der Unfallstelle verstarb. Insgesamt wurden die Fahrerinnen, sowie die jeweiligen Mitfahrenden schwerverletzt in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Es handelt sich um fünf schwerverletzte Personen im Alter von 5 bis 32 Jahren.

Die B96 wurde an der Unfallstelle für fünf Stunden voll gesperrt. Zur Bergung der Personen befanden sich die umliegenden Freiwilligen Feuerwehren, sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von der Unfallstelle geborgen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger der DEKRA am Unfallort zum Einsatz gebracht.Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 14.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung in Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall.

Gingst: Stark betrunkener Mieter löst Feuerwehreinsatz mit 70 Kräften aus

Gingst (ots). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeihauptrevier Bergen kam es am 04.07.2026 gegen 00:30 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in der Ortslage Gingst. Ursächlich für den Einsatz war eine starke Rauchentwicklung, ausgehend aus der Wohnung eines Mehrparteienhauses.

Mit vereinten Kräften der 70 eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich West-Rügen und den Beamten des Polizeihauptrevier Bergen gelang es die fünf Mietparteien des Wohnhauses vollständig zu evakuieren. Zu der Wohnung des Verursachers musste sich gewaltsam Zutritt verschafft werden um diesen aus der Gefahr zu bringen.

Der Verursacher selbst hatte einen Atemalkoholwert von 2,20 Promille. Dieser Mieter wurde kurzeitig medizinisch betreut, eine ambulante Behandlung war allerdings nicht erforderlich. Auf Grund des schlechten Allgemeinzustandes, im Zusammenspiel mit der starken Alkoholisierung, wurde der Verursacher zum Schutze seiner eigenen Person in das Polizeihauptrevier Bergen zur Gewahrsamnahme verbracht. Es wurden keine Personen verletzt, noch entstand Sachschaden am Mietobjekt. Die starke Rauchentwicklung war ein Elektrogeräte auf einer eingeschalteten Herdplatte.

In der Wohnung überrascht: Sassnitzerin stellt Einbrecher auf frischer Tat

Sasssnitz (ots). Am 03.07.2026 kam es gegen 12:00 Uhr in Sassnitz zu einem versuchten Wohnungseinbruchdiebstahl. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich ein 26-jähriger ungarische Täter Zutritt über ein gekipptes Fenster im Hinterhof und Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Er gelangte in die Wohnung einer 47-jährigen Geschädigten.

Der Täter durchwühlte die Schränke in der Wohnung. Dabei machte er offensichtlich Geräusche, durch die die Geschädigte, welche sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, auf ihn aufmerksam wurde. Die Geschädigte konnte den Täter dann im Flur stellen und ihn ansprechen. Der Täter leistete dabei keinen Widerstand. Daraufhin flüchtete der Täter aus der Wohnung.

Zusätzlich zur Nahbereichsfahndung eingesetzte Kräfte der Bundespolizeiinspektion Stralsund konnten den Täter im Nahbereich feststellen und vorläufig festnehmen. Dabei kam es zum Einsatz von Reizstoff, da der Täter erneut flüchten wollte. Bei der Maßnahme verletzte sich ein Kollege der Bundespolizei leicht, war aber weiterhin dienstfähig. Der Täter musste aufgrund des Reizstoffeinsatzes ins nächstgelegene Krankenhaus nach Bergen zur weiteren Behandlung gebracht werden. Für die Tatortarbeit kam der Kriminaldauerdienst zum Einsatz und die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahl aufgenommen.

Mann uriniert gegen Polizeirevier und leistet Widerstand

Sassnitz (ots). Am heutigen Morgen gegen 03:00 Uhr urinierte ein 44-jähriger deutscher Mann augenscheinlich im Eingangsbereich des Polizeireviers Sassnitz gegen das Dienstgebäude. Die eingesetzten Polizeibeamten forderten den Mann auf, sein Verhalten einzustellen und sich nach Hause zu begeben.

Stattdessen soll der 44-Jährige einen Stoffbeutel gegen ein Fenster des Gebäudes geworfen und sich anschließend zur Schrankenanlage des Reviers begeben haben. Der Versuch, die Schranke zu überklettern, misslang. Dem 44-Jährigen wurde ein Platzverweis ausgesprochen, dem er offenbar nicht nachkam. Im weiteren Verlauf leistete der 44-Jährige Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Zur Durchsetzung der Maßnahmen kam ein Reizstoffsprühgerät zum Einsatz. Anschließend wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest konnte erst um 05:45 Uhr durchgeführt werden und ergab einen Wert von 2,7 Promille.

Gegen den 44-jährigen Mann wird nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt.

Polizeiinspektion Stralsund bietet Fahrradcodierung im Rotenseepark an

Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 4. Juli 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr im Rotenseepark in Bergen auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung im Rahmen des Blaulichttages statt. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Stralsund ist vor Ort und kommt gern mit den Besuchern ins Gespräch. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde.

Tragödie am Strand von Drewoldke: Badegäste entdecken leblosen Mann im Wasser

Drewoldke (ots). Am Samstag, dem 27. Juni 2026, wurde die Polizei durch die integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über eine leblose Person am Strand von Drewoldke auf Rügen informiert. Der 70-jährige Mann aus Stralsund wurde gegen 16:50 Uhr durch Badegäste im Wasser treibend entdeckt und dann aus der Ostsee gezogen. Trotz Reanimationsversuchen durch die Ersthelfer konnte der alarmierte Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

3,87 Promille: Volltrunkener Busfahrer verängstigt Jugendgruppe auf Rügen

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (23. Juni 2026) gegen 19:00 Uhr rief der Leiter einer Jugendgruppe aus dem Bundesland Hessen die Polizei. Die Gruppe mit insgesamt 115 Personen ist derzeit in einer Jugendherberge auf der Insel Rügen untergebracht.

Der 64-jährige Mann teilte mit, dass der zuständige Busfahrer bereits den gesamten Tag stark alkoholisiert wirkte. Zwar habe der Fahrer den Bus nicht geführt, sein Verhalten habe jedoch die Jugendlichen verängstigt. Der Gruppenleiter sah eine mögliche Gefahr für die Jugendlichen und bat um polizeiliche Unterstützung.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Identität des Busfahrers fest. Bei dem 33-jährigen Mann wurde ein Atemalkoholwert von 3,87 Promille gemessen. Anschließend wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zudem informierte die Polizei die zuständige Führerscheinstelle über den Vorfall, die mit der Prüfung der Fahreignung beauftragt wird.

Tragischer Badeunfall auf Rügen: Kitesurfer aus Sachsen verstorben

Wiek (ots). Am Montag, dem 22.06.2026 wurde die Polizei gegen 17:00 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über eine leblose Person im Wasser am sogenannten Kitestrand bei Wiek auf der Insel Rügen informiert.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Mann durch drei Zeugen aus dem Wasser geborgen. Die Ersthelfer leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Gemeinsam mit den kurz darauf eintreffenden Rettungskräften wurden die Wiederbelebungsmaßnahmen fortgeführt. Trotz aller Bemühungen konnte letztlich nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 52-jährigen Urlauber aus Sachsen, der sich derzeit auf der Insel Rügen aufhielt. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Mann als Kitesurfer auf dem Wasser unterwegs war und möglicherweise verunglückte. Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Gegenstand der laufenden Ermittlungen ist die Klärung der genauen Umstände, die zum Tod des 52-Jährigen geführt haben.

Lauben in Kleingartenanlagen aufgebrochen – Zeugen gesucht

Sassnitz (ots). Am 19. Juni 2026 wurden dem Polizeirevier Sassnitz mehrere Einbrüche in Gartenlauben gemeldet. Im Kleingartenverein „Rügenland“ in Klementelvitz sollen insgesamt fünf Gartenlauben angegriffen worden sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich der oder die Unbekannte gewaltsam Zutritt zu den Lauben. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Der entstandene Stehlschaden beläuft sich auf rund 50 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden überwiegend Speiseeis und alkoholische Getränke entwendet.

Weiterhin wurde polizeibekannt, dass eine Gartenlaube in der Kleingartenanlage Sassnitz Lanken e.V. aufgebrochen wurde. Hier entstand ein Stehlschaden in Höhe von 50,00 Euro und ein Sachschaden von etwa 100 Euro. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen.

Zeugen, die im Bereich der beiden Kleingartenvereine verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Zeit vom 18. Juni 2026, 17 Uhr, bis zum 19. Juni, 10 Uhr, beobachtet haben oder sonstige Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schüsse vom Balkon in Sassnitz: 79-jährige Nachbarin durch Abpraller verletzt

Sassnitz (ots). Am Freitag, dem 19. Juni 2026, gegen 16:00 Uhr, wurde die Polizei in Sassnitz in die Litauische Straße gerufen. Eine 79-jährige Frau gab an, dass ihr 36-jähriger Nachbar von seinem Balkon aus mit einem Luftgewehr geschossen haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Geschoss abgeprallt und die 79-Jährige am Arm getroffen haben. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden bei dem 36-Jährigen vier Softair-Waffen sowie eine Druckluftwaffe beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Auch beim Umgang mit Luftdruck- und Softairwaffen gelten gesetzliche Vorgaben. Insbesondere ist sicherzustellen, dass Geschosse das eigene Grundstück nicht verlassen und keine Personen gefährdet werden. Das Schießen von Balkonen oder aus anderen Bereichen, von denen aus Geschosse öffentliche Flächen oder Nachbargrundstücke erreichen können, birgt erhebliche Risiken. Die Polizei weist darauf hin, dass Luftdruckwaffen keine Spielzeuge sind. Durch Geschosse oder Abpraller können Menschen verletzt und erhebliche Gefahren verursacht werden. Verstöße können straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.