Polizei lobt Zivilcourage: Ersthelfer retten Leben auf B96-Rastplatz und fahren Ehefrau in Klinik

Altefähr (ots). Am gestrigen Montag, dem 13. Juli 2026, gegen 06:40 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 96 am Rastplatz Altefähr zu einem medizinischen Notfall. Ein Mann brach plötzlich zusammen und benötigte umgehend Hilfe. Ein 42-Jähriger aus Potsdam erkannte die Notlage sofort und leistete gemeinsam mit einer 61-Jährigen sowie einem 63-Jährigen aus der Oberpfalz unverzüglich Erste Hilfe. Die drei Ersthelfer begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Anschließend übernahmen die Einsatzkräfte die weitere medizinische Versorgung.

Doch damit war die Hilfsbereitschaft des 42-Jährigen noch nicht beendet: Er brachte die Ehefrau des Betroffenen in das Krankenhaus, in welches ihr Mann gebracht wurde und nahm dafür einen erheblichen Umweg in Kauf, bevor er seine Heimreise fortsetzte. Die Polizei möchte das vorbildliche Verhalten der drei Ersthelfer zum Anlass nehmen, sich ausdrücklich für ihr schnelles, besonnenes und engagiertes Handeln zu bedanken. Ihr Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, in einer Notsituation nicht wegzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen.

Frontalcrash bei Samtens: Zwei Totalschäden und 80.000 Euro Sachschaden auf Rügen

Samtens/Rügen (ots). Am 12.07.2026 gegen 10:15 Uhr ereignete sich auf der B 96 hinter der Ortschaft Samtens ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und drei leichtverletzten Personen, bei dem ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 80.000 Euro entstand.

Ein 84- jähriger Fahrer eines VW Multivan befuhr die einspurige Fahrbahn aus Richtung Stralsund kommend in Richtung Bergen. Im Gegenverkehr der zweispurigen Richtungsfahrbahn, befand sich ein Pkw BMW mit drei Insassen im Alter von 47,48 und 16 Jahren auf dem linken Fahrstreifen im Überholvorgang. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der Fahrzeugführer des Multivan über die Fahrstreifenbegrenzung bis ganz nach links auf den rechten Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Durch Lichtzeichen von Verkehrsteilnehmern wurde er auf seinen Fahrfehler aufmerksam und lenkte sein Fahrzeug wieder in Richtung des rechten Fahrstreifens. In weiterer Folge kam es dann zum Zusammenstoß mit dem BMW, welcher noch versuchte mit einer Gefahrenbremsung und eines Ausweichmanövers einen Zusammenstoß zu verhindern.

Der Fahrer des VW Multivan wurde leichtverletzt ins Krankenhaus verbracht und konnte dieses nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Im BMW wurden der Fahrer und seine Beifahrerin ebenfalls leichtverletzt, konnten jedoch an der Unfallstelle ambulant behandelt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Gegen den Fahrer des VW wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und der Führerschein wurde beschlagnahmt. Die B 96 war zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für ca. drei Stunden voll gesperrt.

Angriff am Strandaufgang 33: Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Mithilfe

Binz (ots). Am 09.07.2026 kam es gegen 22:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Bereich der Strandpromenade im Ostseebad Binz. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befand sich der 30-jährige lettische Staatsangehörige auf Höhe des Strandaufganges 33, als er durch mehrere bis dato unbekannte Tatverdächtige angegriffen und verletzt wurde. Anschließend flohen die Tatverdächtigen vom Tatort.

Eine Mitarbeiterin des örtlichen Sicherheitsdienstes wurde während ihrer Kontrollfahrt auf den blutenden Mann aufmerksam und verständigte die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen. Der Geschädigte soll dabei von einem weiteren Mann gehalten und gestützt worden sein. Nach Ankunft des Sicherheitsdienstes habe sich der Hilfe leistende Mann ohne Angaben von Personalien entfernt. Ein weiterer unbekannter Zeuge soll den Geschädigten bereits länger beobachtet haben. Der Zeuge begab sich kurzzeitig zum Ereignisort und sprach die Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes an, entfernte sich anschließend jedoch auch, ohne die Angabe von Personalien.

Der Geschädigte wurde mit Gesichtsverletzungen in das Klinikum nach Greifswald verbracht. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert. Die Polizei bittet die beschriebenen Zeugen sowie die Bevölkerung um Mithilfe zur Aufklärung der Straftat. Wer sachdienliche Angaben zum Tathergang oder den flüchtigen Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten sich bei dem Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, der Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Tragödie auf der B96 bei Rambin: Ein Toter und fünf Schwerverletzte – darunter Kinder

B69/Rambin (ots). Am Samstag, den 04.07.2026 kam es um 10:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Die 33-jährige Fahrerin eines Transporters befuhr die B96 in Fahrtrichtung Bergen. Im Gegenverkehr befand sich eine 61-jährige Fahrzeugführerin eines Pkw, welche auf Höhe der Ortschaft Rambin einen weiteren Verkehrsteilnehmer auf der Überholspur passierte.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Fahrerin des Transporters zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und anschließend in den Gegenverkehr. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Beifahrer des Pkw an der Unfallstelle verstarb. Insgesamt wurden die Fahrerinnen, sowie die jeweiligen Mitfahrenden schwerverletzt in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Es handelt sich um fünf schwerverletzte Personen im Alter von 5 bis 32 Jahren.

Die B96 wurde an der Unfallstelle für fünf Stunden voll gesperrt. Zur Bergung der Personen befanden sich die umliegenden Freiwilligen Feuerwehren, sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von der Unfallstelle geborgen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger der DEKRA am Unfallort zum Einsatz gebracht.Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 14.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung in Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall.

Gingst: Stark betrunkener Mieter löst Feuerwehreinsatz mit 70 Kräften aus

Gingst (ots). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeihauptrevier Bergen kam es am 04.07.2026 gegen 00:30 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in der Ortslage Gingst. Ursächlich für den Einsatz war eine starke Rauchentwicklung, ausgehend aus der Wohnung eines Mehrparteienhauses.

Mit vereinten Kräften der 70 eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich West-Rügen und den Beamten des Polizeihauptrevier Bergen gelang es die fünf Mietparteien des Wohnhauses vollständig zu evakuieren. Zu der Wohnung des Verursachers musste sich gewaltsam Zutritt verschafft werden um diesen aus der Gefahr zu bringen.

Der Verursacher selbst hatte einen Atemalkoholwert von 2,20 Promille. Dieser Mieter wurde kurzeitig medizinisch betreut, eine ambulante Behandlung war allerdings nicht erforderlich. Auf Grund des schlechten Allgemeinzustandes, im Zusammenspiel mit der starken Alkoholisierung, wurde der Verursacher zum Schutze seiner eigenen Person in das Polizeihauptrevier Bergen zur Gewahrsamnahme verbracht. Es wurden keine Personen verletzt, noch entstand Sachschaden am Mietobjekt. Die starke Rauchentwicklung war ein Elektrogeräte auf einer eingeschalteten Herdplatte.

In der Wohnung überrascht: Sassnitzerin stellt Einbrecher auf frischer Tat

Sasssnitz (ots). Am 03.07.2026 kam es gegen 12:00 Uhr in Sassnitz zu einem versuchten Wohnungseinbruchdiebstahl. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich ein 26-jähriger ungarische Täter Zutritt über ein gekipptes Fenster im Hinterhof und Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Er gelangte in die Wohnung einer 47-jährigen Geschädigten.

Der Täter durchwühlte die Schränke in der Wohnung. Dabei machte er offensichtlich Geräusche, durch die die Geschädigte, welche sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, auf ihn aufmerksam wurde. Die Geschädigte konnte den Täter dann im Flur stellen und ihn ansprechen. Der Täter leistete dabei keinen Widerstand. Daraufhin flüchtete der Täter aus der Wohnung.

Zusätzlich zur Nahbereichsfahndung eingesetzte Kräfte der Bundespolizeiinspektion Stralsund konnten den Täter im Nahbereich feststellen und vorläufig festnehmen. Dabei kam es zum Einsatz von Reizstoff, da der Täter erneut flüchten wollte. Bei der Maßnahme verletzte sich ein Kollege der Bundespolizei leicht, war aber weiterhin dienstfähig. Der Täter musste aufgrund des Reizstoffeinsatzes ins nächstgelegene Krankenhaus nach Bergen zur weiteren Behandlung gebracht werden. Für die Tatortarbeit kam der Kriminaldauerdienst zum Einsatz und die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahl aufgenommen.

Mann uriniert gegen Polizeirevier und leistet Widerstand

Sassnitz (ots). Am heutigen Morgen gegen 03:00 Uhr urinierte ein 44-jähriger deutscher Mann augenscheinlich im Eingangsbereich des Polizeireviers Sassnitz gegen das Dienstgebäude. Die eingesetzten Polizeibeamten forderten den Mann auf, sein Verhalten einzustellen und sich nach Hause zu begeben.

Stattdessen soll der 44-Jährige einen Stoffbeutel gegen ein Fenster des Gebäudes geworfen und sich anschließend zur Schrankenanlage des Reviers begeben haben. Der Versuch, die Schranke zu überklettern, misslang. Dem 44-Jährigen wurde ein Platzverweis ausgesprochen, dem er offenbar nicht nachkam. Im weiteren Verlauf leistete der 44-Jährige Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Zur Durchsetzung der Maßnahmen kam ein Reizstoffsprühgerät zum Einsatz. Anschließend wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest konnte erst um 05:45 Uhr durchgeführt werden und ergab einen Wert von 2,7 Promille.

Gegen den 44-jährigen Mann wird nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt.

Polizeiinspektion Stralsund bietet Fahrradcodierung im Rotenseepark an

Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 4. Juli 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr im Rotenseepark in Bergen auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung im Rahmen des Blaulichttages statt. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Stralsund ist vor Ort und kommt gern mit den Besuchern ins Gespräch. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde.

Tragödie am Strand von Drewoldke: Badegäste entdecken leblosen Mann im Wasser

Drewoldke (ots). Am Samstag, dem 27. Juni 2026, wurde die Polizei durch die integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über eine leblose Person am Strand von Drewoldke auf Rügen informiert. Der 70-jährige Mann aus Stralsund wurde gegen 16:50 Uhr durch Badegäste im Wasser treibend entdeckt und dann aus der Ostsee gezogen. Trotz Reanimationsversuchen durch die Ersthelfer konnte der alarmierte Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

3,87 Promille: Volltrunkener Busfahrer verängstigt Jugendgruppe auf Rügen

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (23. Juni 2026) gegen 19:00 Uhr rief der Leiter einer Jugendgruppe aus dem Bundesland Hessen die Polizei. Die Gruppe mit insgesamt 115 Personen ist derzeit in einer Jugendherberge auf der Insel Rügen untergebracht.

Der 64-jährige Mann teilte mit, dass der zuständige Busfahrer bereits den gesamten Tag stark alkoholisiert wirkte. Zwar habe der Fahrer den Bus nicht geführt, sein Verhalten habe jedoch die Jugendlichen verängstigt. Der Gruppenleiter sah eine mögliche Gefahr für die Jugendlichen und bat um polizeiliche Unterstützung.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Identität des Busfahrers fest. Bei dem 33-jährigen Mann wurde ein Atemalkoholwert von 3,87 Promille gemessen. Anschließend wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zudem informierte die Polizei die zuständige Führerscheinstelle über den Vorfall, die mit der Prüfung der Fahreignung beauftragt wird.

Tragischer Badeunfall auf Rügen: Kitesurfer aus Sachsen verstorben

Wiek (ots). Am Montag, dem 22.06.2026 wurde die Polizei gegen 17:00 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über eine leblose Person im Wasser am sogenannten Kitestrand bei Wiek auf der Insel Rügen informiert.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Mann durch drei Zeugen aus dem Wasser geborgen. Die Ersthelfer leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Gemeinsam mit den kurz darauf eintreffenden Rettungskräften wurden die Wiederbelebungsmaßnahmen fortgeführt. Trotz aller Bemühungen konnte letztlich nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 52-jährigen Urlauber aus Sachsen, der sich derzeit auf der Insel Rügen aufhielt. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Mann als Kitesurfer auf dem Wasser unterwegs war und möglicherweise verunglückte. Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Gegenstand der laufenden Ermittlungen ist die Klärung der genauen Umstände, die zum Tod des 52-Jährigen geführt haben.

Lauben in Kleingartenanlagen aufgebrochen – Zeugen gesucht

Sassnitz (ots). Am 19. Juni 2026 wurden dem Polizeirevier Sassnitz mehrere Einbrüche in Gartenlauben gemeldet. Im Kleingartenverein „Rügenland“ in Klementelvitz sollen insgesamt fünf Gartenlauben angegriffen worden sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich der oder die Unbekannte gewaltsam Zutritt zu den Lauben. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Der entstandene Stehlschaden beläuft sich auf rund 50 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden überwiegend Speiseeis und alkoholische Getränke entwendet.

Weiterhin wurde polizeibekannt, dass eine Gartenlaube in der Kleingartenanlage Sassnitz Lanken e.V. aufgebrochen wurde. Hier entstand ein Stehlschaden in Höhe von 50,00 Euro und ein Sachschaden von etwa 100 Euro. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen.

Zeugen, die im Bereich der beiden Kleingartenvereine verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Zeit vom 18. Juni 2026, 17 Uhr, bis zum 19. Juni, 10 Uhr, beobachtet haben oder sonstige Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schüsse vom Balkon in Sassnitz: 79-jährige Nachbarin durch Abpraller verletzt

Sassnitz (ots). Am Freitag, dem 19. Juni 2026, gegen 16:00 Uhr, wurde die Polizei in Sassnitz in die Litauische Straße gerufen. Eine 79-jährige Frau gab an, dass ihr 36-jähriger Nachbar von seinem Balkon aus mit einem Luftgewehr geschossen haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Geschoss abgeprallt und die 79-Jährige am Arm getroffen haben. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden bei dem 36-Jährigen vier Softair-Waffen sowie eine Druckluftwaffe beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Auch beim Umgang mit Luftdruck- und Softairwaffen gelten gesetzliche Vorgaben. Insbesondere ist sicherzustellen, dass Geschosse das eigene Grundstück nicht verlassen und keine Personen gefährdet werden. Das Schießen von Balkonen oder aus anderen Bereichen, von denen aus Geschosse öffentliche Flächen oder Nachbargrundstücke erreichen können, birgt erhebliche Risiken. Die Polizei weist darauf hin, dass Luftdruckwaffen keine Spielzeuge sind. Durch Geschosse oder Abpraller können Menschen verletzt und erhebliche Gefahren verursacht werden. Verstöße können straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Ermittlungen nach Verbreitung eines manipulierten Bildes unter Schülern auf Rügen – Polizei warnt vor strafbaren WhatsApp-Stickern

Rügen (ots). Am Mittwoch, dem 17.06.2026, wurde der Polizei auf der Insel Rügen ein Sachverhalt angezeigt, bei dem das Bild einer minderjährigen Geschädigten offenbar digital manipuliert und anschließend über einen Messenger-Dienst verbreitet wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen erschienen die Geschädigte sowie ihre Erziehungsberechtigten auf einer Polizeidienststelle und erstatteten Anzeige. Demnach soll ein Bild des Gesichts des Kindes mit pornografischen Inhalten kombiniert und anschließend als sogenannter WhatsApp-Sticker an mehrere Schülerinnen und Schüler weitergeleitet worden sein.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird unter anderem geprüft, welche Straftatbestände im konkreten Einzelfall erfüllt sein könnten. Im vorliegenden Fall stehen insbesondere Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verbreitung pornografischer Inhalte im Raum. Darüber hinaus können derartige Handlungen – abhängig von den Umständen des Einzelfalls – auch weitere straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Hierzu zählen beispielsweise Beleidigungsdelikte oder Verstöße gegen Persönlichkeits- und Bildrechte.

Die Polizei nimmt den Sachverhalt zum Anlass, insbesondere Kinder, Jugendliche und Heranwachsende für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. Was auf den ersten Blick als vermeintlicher Scherz oder „lustiger Sticker“ erscheinen mag, kann für die betroffenen Personen erhebliche persönliche Folgen haben und strafrechtlich relevant sein.

Wer Bilder anderer Personen ohne deren Einverständnis bearbeitet, verfremdet oder verbreitet, verletzt unter Umständen deren Rechte. Insbesondere dann, wenn Inhalte sexualisiert, beleidigend oder herabwürdigend sind, handelt es sich keineswegs um einen harmlosen Spaß.

Die Polizei weist zudem darauf hin, dass strafrechtliche Ermittlungen regelmäßig die Sicherung digitaler Beweismittel erforderlich machen können. Dies kann unter anderem die Beschlagnahme oder Auswertung von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten umfassen.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landstraße 30 bei Glowe

Sassnitz (ots). Am 17.06.2026 gegen 13:55 Uhr ereignete sich auf der L30 auf Höhe des Abzweigs L303 ein Verkehrsunfall bei dem eine Person getötet wurde. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 66-jähriger Radfahrer die L30 aus Glowe kommend in Richtung Sagard. Auf Höhe des Abzweigs der L303 in Richtung Lohme bog der Radfahrer unvermittelt nach links ab. Dabei übersah der Radfahrer den PKW Nissan einer 37-jährigen Fahrzeugführerin, welche zu diesem Zeitpunkt die L30 in Richtung Glowe fuhr.

Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung der Fahrzeugführerin, konnte ein Zusammenstoß mit dem plötzlich vor ihr erscheinenden Radfahrer nicht mehr verhindert werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Radfahrer zurück auf seine ursprüngliche Fahrbahn geschleudert, wobei sein Fahrrad gegen den PKW Audi einer 28-jährigen Fahrzeugführerin prallte, welche zuvor hinter dem Radfahrer fuhr.

Durch den Zusammenstoß mit dem PKW Nissan wurde der Radfahrer so schwer verletzt, dass er trotz intensiver Wiederbelebungsmaßnahmen noch am Unfallort verstarb. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Der PKW Nissan war nicht mehr fahrbereit. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme, welche durch einen Sachverständigen der DEKRA unterstützt wurde, war die L30 für ca. vier Stunden voll gesperrt. Neben Einsatzkräften der Polizei kamen ein RTW, ein NEF, ein Rettungshubschrauber sowie die Kameraden der FFW Glowe am Unfallort zum Einsatz.

Böller in der Nacht gezündet – Tatverdächtiger gestellt

Sassnitz (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 17. Juni 2026, nahmen mehrere Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr einen lauten Knall in unmittelbarer Nähe des Polizeireviers Sassnitz wahr. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Beamten einen 28-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Bahnhofstraße fest. Der Mann gab an, zuvor einen Böller gezündet zu haben. Zudem erklärte er, noch weitere Böller bei sich zu führen. Diese wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Böllern um pyrotechnische Gegenstände, für deren Umgang eine entsprechende Genehmigung erforderlich ist. Eine solche Genehmigung konnte der 28-Jährige nicht vorweisen. Auf die Frage nach dem Grund für das Zünden des Böllers gab er an, von mehreren Personen dazu aufgefordert worden zu sein, da diese hören wollten, wie sich ein solcher Böller anhört. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit genehmigungspflichtigen pyrotechnischen Gegenständen erhebliche Gefahren birgt und ohne entsprechende Erlaubnis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Ehepaar bei Verkehrsunfall verletzt

Bergen (ots). Der 91-jährige Fahrzeugführer befuhr am 14.06.2026 gegen 15:28 Uhr mit seinem PKW Opel die B 196 aus Richtung Zirkow kommend in Richtung Pantow. Auf Höhe des Erlebnishofes kam er aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Leitpfosten und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer und seine 89-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung, vornehmlich zur Beobachtung, durch den Rettungsdienst ins Bergener Krankenhaus verbracht. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Für die Unfallaufnahme war die B 196 für ca. eine Stunde voll gesperrt, anschließend konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Schilderdieb auf Rügen? Kriminalpolizei stellt neun Ortstafeln sicher

Insel Rügen (ots). Nach einem Zeugenhinweis hat die Kriminalpolizei am gestrigen Tag im Rahmen eines Durchsuchungsbeschlusses mehrere mutmaßlich entwendete Ortstafeln auf der Insel Rügen sichergestellt. Offenbar sollte sich eine als gestohlen gemeldete Ortstafel im Besitz eines Tatverdächtigen befinden. Auf Grundlage dieses Hinweises erwirkte die Kriminalpolizei einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss.

Bei der Durchsuchung eines Objektes auf der Insel Rügen fanden die eingesetzten Beamten insgesamt neun Ortstafeln. Nach bisherigen Erkenntnissen stammen sämtliche sichergestellten Tafeln von verschiedenen Orten auf der Insel Rügen. Die Ortstafeln wurden sichergestellt. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt.

Das Entwenden von Ortstafeln ist kein harmloser Streich, sondern stellt eine Straftat dar. Neben dem entstandenen Sach- und Vermögensschaden können fehlende Verkehrs- und Ortsbeschilderungen zu Irritationen im Straßenverkehr führen und die Orientierung von Verkehrsteilnehmern erschweren. Die Polizei weist darauf hin, dass der Diebstahl von Verkehrs- und Ortsschildern strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

Graffiti am Parteibüro der Partei „Die Linke“ in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). In der Zeit vom 05.06.2026, 21 Uhr Uhr bis 06.06.2026, 10 Uhr haben bis dato unbekannte Täter das Parteibüro der Partei „Die Linke“ in Bergen auf Rügen am Markt beschmiert. Hier wurden mit blauer Farbe verschieden Zahlenkombinationen sowie Kennzeichen von verfassungswidrigen Organisationen aufgebracht. Der Sachschaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Zeugen, welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich im Polizeihautrevier in Bergen auf Rügen unter der Telefonnummer 038388100 oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.