LKW kommt auf Grund von Windböen von der Straße ab

Sassnitz (ots). Am 09.02.2024 gegen 18:25 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg durch die Integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen Kenntnis von einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person. Ein 38-jähriger Lastkraftwagenfahrer befuhr die L29 von Serams kommend in Fahrtrichtung Binz. Aufgrund von Witterungsverhältnissen mit starken Windböen ist der Lastkraftwagenfahrer nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, kollidierte mit einem Straßenbaum und beschädigte die Bankette. Hierbei entstand am Straßenbaum und der Bankette ein geschätzter Sachschaden von 1.650 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand am Lkw ein geschätzter Sachschaden von 100.000 Euro. Der Fahrzeugführer wurde leichtverletzt in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Der 38-Jährige ist wohnhaft im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Brand im Seepark Sellin

Sellin (ots). Am 07.02.2024 gegen 23:30 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine starke Rauchentwicklung in einer Ferienhausanlage in der Ortslage Sellin gemeldet. Vor Ort konnte eine größere Rauchentwicklung festgestellt und die Quelle des Brandes im Kellerbereich der Wohnanlage lokalisiert werden. Durch die 52 eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Lancken-Granitz, Sellin, Baabe, Göhren und Middelhagen erfolgte die Brandbekämpfung sowie die Evakuierung der insgesamt 10 Bewohner. Gegen 01:00 Uhr war der Brand gelöscht und das Gebäude konnte gelüftet werden. Nach Brandortbegehung durch Feuerwehr und Polizei, wird nach derzeitigen Ermittlungsstand ein technischer Defekt am Akku eines im Kellerbereich abgestellten E-Bikes angenommen. Durch den Brand und der daraus resultierenden starken Rußablagerungen im gesamten Gebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 150.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Die Bewohner des Hauses wurden für die Nacht durch die Ferienvermietung in umliegenden Unterkünften untergebracht, da das Haus für die Nacht nicht weiter bewohnbar ist.

Polizeieinsatz in Sassnitzer Mehrfamilienhaus – Mann läuft mit Messer durchs Treppenhaus

Sassnitz (ots). Am Montag, dem 05.02.2024 gegen 10:00 Uhr kam es infolge eines Notrufs in Sassnitz zu einem gemeinsamen Einsatz von Polizei und Rettungsdienst. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge befand sich ein 63-jähriger Anwohner in einer besonderen psychischen Situation und hatte sich bei Eintreffen der Beamten offenbar bereits selbst mit einem Messer verletzt. Da er dieses in Angesicht der Beamten fortwährend in der Hand hielt und zudem in deren Richtung, begegneten ihm die eingesetzten Kräfte im Treppenhaus mit gezogener Pistole in einer sogenannten entschlossenen Sicherungshaltung. Da er auch nach mehrfacher Aufforderung das Messer nicht aus der Hand nahm und gleichzeitig die Gefahr einer Selbstverletzung bestand, konnte er unter Einsatz eines Reizstoffsprühgerätes letztlich zu Boden und dort unter Kontrolle gebracht werden.

Im Weiteren wurde er, ob der zumeist oberflächlichen Schnittverletzungen, dem Rettungsdienst und Notarzt zugeführt und auch zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang unter anderem Anzeigen wegen des Verdachts der Bedrohung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen in Lancken-Granitz

PR Sassnitz (ots). Am 03.02.2024, gegen 17:40 Uhr, kam es auf der B196 in der Ortslage Lancken-Granitz zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr di
34-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem PKW Toyota einen Parkplatz in der Dorfstraße und beabsichtigte, diesen nach links in Richtung Serams zu verlassen. Dabei missachtete sie die Vorfahrt der von links kommenden 69-jährigen Fahrzeugführerin eines PKW VW. In der weiteren Folge kam es zur Kollision zwischen beiden PKW. Beide Fahrzeugführerinnen wurden bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus nach Bergen verbracht. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme wurde bei der 34-jährigen Unfallbeteiligten starker Atemalkoholgeruch festgestellt. Da nicht auszuschließen ist, dass sie zum Zeitpunkt des Unfalls unter Einfluss alkoholischer Getränke stand, wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme und Bergung der PKW musste die B196 ca. eineinhalb Stunden voll gesperrt werden.

PKW kommt alleinbeteiligt von Straße ab – 22-jähriger Fahrzeugführer verstirbt

Bergen auf Rügen (ots). Am 02.02.2024 gegen 22:25 Uhr ereignete sich auf der Insel Rügen ca. 300 Meter hinter dem Ortsausgang Bergen ein schwerer Verkehrsunfall. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen befuhr ein 22-jähriger Fahrzeugführer die Saßnitzer Chaussee aus Bergen kommend in Richtung der B96. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der PKW BMW auf gerader Fahrbahn nach rechts ab und kollidierte dort mit einem Straßenbaum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer samt Fahrersitz aus dem PKW geschleudert und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Nach erster ambulanter medizinischer Versorgung am Unfallort wurde der 22-Jährige zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Dort erlag der Fahrzeugführer später an seinen schweren Verletzungen. An dem PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der auf ca. 9.000 Euro geschätzt wird. Der Unfallfahrer war wohnhaft gewesen auf der Insel Rügen. Ermittlungen zur Unfallursache und Zeugenbefragungen ergaben keine Hinweise für ein Fremdverschulden. Die Kameraden der Feuerwehr aus Bergen kamen an der Unfallstelle zum Einsatz. Im Zuge der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Saßnitzer Chaussee zeitweilig voll gesperrt werden.

Verdächtiges Ansprechen von Kindern und Jugendlichen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Im Laufe des gestrigen Montagnachmittages (29.01.2024) kam es nach bisherigen Erkenntnissen in den Städten Barth, Bergen und Stralsund zu Sachverhalten mit möglicherweise strafrechtlich relevanten Ereignissen durch verdächtiges Ansprechen von Kindern. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen und prüft mögliche Zusammenhänge.

In Barth soll gegen 13:10 Uhr im Reifergang im Bereich des dortigen Ärztehauses und Abzweig August-Bebel-Straße ein 10-jähriges Mädchen angesprochen worden sein. Aus Richtung Hafenstraße soll ein weißer Pkw, mutmaßlich ein SUV, gekommen sein und hielt auf Höhe des Mädchens an. Der männliche Fahrer, vom Alter etwa Mitte 20, schwarze kurze Haare und dunkler 3-Tage-Bart fragte im akzentfreien Deutsch, ob das Mädchen Geld verdienen möchte. Das Mädchen verneinte und ging weiter. Der Pkw fuhr davon.

In Bergen kam es gleich zu zwei ähnlichen Sachverhalten. Gegen 15:15 Uhr soll ein 8-jähriges Mädchen im Bereich Dammstraße/Ringstraße angesprochen worden sein. Das Mädchen ging von der Dammstraße in die Stralsunder Straße und wurde mutmaßlich von einem weißen „längeren“ Pkw verfolgt und im Weiteren von dessen Fahrer angesprochen. Hier wird er wie folgt beschrieben: etwa 37/38 Jahre alt, kurze schwarze Haare, unrasiert, ungepflegte Zähne und sprach akzentfrei Deutsch. Das Mädchen lief weg und der Pkw fuhr weiter, bog augenscheinlich nach links in die Ringstraße in Richtung Bergen Süd.

Gegen 15:20 Uhr soll in der Ringstraße auf Höhe einer dortigen Spielhalle (Abzweig Stralsunder Chaussee) neben einem 12-jährigen Mädchen ein weißer „normaler“ Pkw gehalten und dessen Fahrer das Mädchen aufgefordert haben, einzusteigen. Der Fahrer wird in diesem Fall als 25 – 30-jähriger Mann mit kurzen schwarzen Haaren und mit hellem T-Shirt beschrieben. Er soll Deutsch gesprochen haben. Außerdem besteht hier der Verdacht, dass der Fahrer, während er das Mädchen ansprach, an seinem Glied manipulierte. Das Mädchen lief weg und der Pkw entfernte sich.

In Stralsund kam es gegen 16:45 Uhr zu einem Sachverhalt, bei dem ein 15-jähriges Mädchen in der Heinrich-von-Stephan-Straße durch den Fahrer eines weißen Pkw angesprochen wurde. Auch ihr wurde offenbar Geld angeboten und auch in diesem Fall soll der Fahrer an seinem Glied manipuliert haben. Das Mädchen flüchtete und der Pkw fuhr davon. Bei dem weißen Pkw könnte es sich in diesem Fall um einen 4-türigen Mazda mit hinteren abgedunkelten Scheiben handeln. Dieser Mann wird als 30 – 40 Jahre alter Mann mit kurzen schwarzen Haaren (fast Glatze) und buschigen schwarzen Augenbrauen beschrieben. Er sei dünn und trug vermutlich eine hellblaue Jeans und einen dunklen Pullover ohne Kapuze. Seine Stimme soll recht hell/hoch gewesen sein.

Der Polizei liegen Fragmente eines Kennzeichens vor, welche allerdings recht vakant sind. Ein möglicher Zusammenhang zwischen den Taten wird geprüft und kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Die Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung. Wer kann Angaben zum weißen Pkw und dessen Fahrer machen? Wer hat konkret an den betreffenden Orten zu den angegebenen Zeiten relevante Feststellungen in den jeweiligen Bereichen gemacht? Womöglich wurden insbesondere gestern Nachmittag weitere Kinder angesprochen, die vielleicht ihren Eltern davon erzählt haben – zu dem Zeitpunkt wurde solch einem Ansprechen aber nicht die Bedeutung beigemessen. Diese Eltern werden ebenfalls aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise bitte an das Polizeihauptrevier Stralsund unter 03831 28900, die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang Folgendes: Sprechen Sie als Eltern mit Ihren Kindern grundsätzlich über solche Szenarien. Das verschafft Vertrauen und gibt Sicherheit. Halten Sie Ihr Kind zur Pünktlichkeit und zum Einhalten getroffener Absprachen an. Vereinbaren Sie einen festen Schulweg, im besten Fall gemeinsam mit anderen Kindern. Suchen Sie im Vorfeld gemeinsam nach sogenannten „Rettungsinseln“ (Geschäfte, Arztpraxen usw.). Bringen sie den Namen Ihres Kindes nicht von außen auf Kleidung oder Schulranzen auf. Spricht ein fremder das Kind beim Namen an, schafft das unter Umständen trügerisches Vertrauen. Lernen Sie mit Ihrem Kind den Notruf der Polizei (110) auswendig und was es sagen muss (unter anderem Wo, Was, Name etc.).

Fahrzeugdieb nach Verfolgungsfahrt in Stralsund festgenommen

Stralsund (ots). Einer Streifenbesatzung des Polizeirevier Sassnitz fiel am 21.01.2024 gegen 7:30 Uhr in Neu Mukran ein kürzlich gestohlener Transporter VW T 4 auf. Als die Beamten das Fahrzeug stoppen wollten, flüchtete der 37-jährige Fahrer in Richtung Bergen, missachte permanent die Anhaltezeichen der Polizei und durchbrach in Bergen eine Straßensperre. Danach raste der vorbestrafte Mann von der Insel Rügen weiter in Richtung Stralsund und überfuhr einen durch die Polizei ausgelegten sogenannten STOP STICK auf der Rügenbrücke. Trotz platter Reifen gelang es dem Tatverdächtigen, bis auf den Parkplatz Burger King Stralsund zu fahren. Dort klickten dann die Handschellen. Da der Verdacht besteht, dass der 37-jährige unter Betäubungsmitteleinfluss stand, erfolgte eine Blutentnahme. Während des Einsatzes wurden zwei Streifenwagen und der Transporter beschädigt. Der Schaden beträgt etwa 2.500 EUR Auf Weisung der Staatsanwaltschaft kam der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß.

34 Jahre alter Mann stirbt bei Verkehrsunfall auf der Insel Rügen

Samtens (ots). Nach bisherigen Erkenntnissen kam am 21.01.2024 gegen 07:50 Uhr ein 34-jähriger Mann mit seinem PKW Mercedes AMG auf der L 30 zwischen Samtens und Berglase nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort vermutlich mit hoher Geschwindigkeit frontal mit einem Straßenbaum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer, der sich allein im PKW befand, getötet und das Fahrzeug völlig zertrümmert. Hier entstand Sachschaden von ca. 50.000 EUR. Die Ermittlungen wie es zu diesem Unfall kam übernimmt nun die Kriminalpolizei in Bergen auf Rügen.

Verkehrshinweise anlässlich mehrerer angemeldeter Autokorsos am 22.01.2024

PP Neubrandenburg (ots). Aufgrund einer Vielzahl für Montag angemeldeter Korsos, zu denen mehrere hundert Fahrzeuge erwartet werden, warnt die Polizei vor erheblichen Verkehrsbehinderungen in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen. Mit Stand vom Freitag, 19.01.2024, 12:00 Uhr wurden für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sechs Autokorsos angemeldet. Die Fahrzeugkolonnen starten zwischen 06:00 und 07:00 Uhr jeweils aus Neubrandenburg, Demmin, Waren, Neustrelitz und Feldberg. Sie werden auf folgenden Strecken den Zwischenkundgebungsort auf dem Neubrandenburger Markt erreichen:

Aufzug I:

  • Waren – über B 192 nach Neubrandenburg

Aufzug II:

  • Demmin – Burow – Altentreptow – Neubrandenburg

Aufzug III:

  • Feldberg – Woldegk – Neubrandenburg

Aufzug IV:

  • Neustrelitz (über B 96) – Neubrandenburg

Aufzug V:

  • Weitin (Gewerbegebiet) – Korso durch das Stadtgebiet

Aufzug VI:

  • Parkplatz Stadthalle – Korso durch das Stadtgebiet
  • Stationäre Versammlung auf dem Marktplatz Neubrandenburg 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Für den Landkreis Vorpommern-Greifswald wurden mit Stand 19.01.2024, 12:00 Uhr für den 22.01.2024 insgesamt sieben Autokorsos angemeldet. Hier starten die Fahrzeugkolonnen zwischen 05:00 und 12:00 Uhr in Greifswald, Ueckermünde, Penkun, Karlshagen, Pasewalk, Wrangelsburg und Anklam. Auf folgenden Strecken kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen:

Aufzug I:

  • Ueckermünde – Greifswald

Aufzug II:

  • Penkun – BAB 11 – Grenzübergang Pomellen

Aufzug III:

  • Pasewalk – Neubrandenburg

Aufzug IV:

  • Karlshagen – Greifswald

Aufzug V:

  • Anklam – Greifswald

Aufzug VI:

  • Gewerbegebiet Greifswald – Korso durch das Stadtgebiet – Abschlusskundgebung an der Europakreuzung

Aufzug VII:

  • Wrangelsburg – Wolgast (Start 12:00 Uhr)

Für den Landkreis Vorpommern-Rügen wurden mit Stand 19.01.2024, 12:00 Uhr für den 22.01.2024 fünf Autokorsos angemeldet.

Aufzug I:

  • Bergen – Stralsund

Aufzug II:

  • Ribnitz-Dammgarten – Stralsund

Aufzug III:

  • Barth – Stralsund

Aufzug IV:

  • Grimmen – Stralsund

Aufzug V:

  • Stralsund – Korso durch das Stadtgebiet – Richtung Landratsgebäude

Aufgrund der Aufzüge ist in allen drei Landkreisen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Aktuelle Informationen zur Verkehrslage werden am Montag auf unseren „X“-Kanälen unter Verwendung des #MV2201 bekannt gegeben. Darüber hinaus wird gebeten, auf Durchsagen im Rundfunk zu achten. Zudem bitten wir, die entsprechenden Mitteilungen der Landkreise zu verfolgen.

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 17.01.2024 gegen 20:50 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen Kenntnis von einem Wohnungsbrand in der Bahnhofstraße in Bergen auf Rügen. Beim Eintreffen der Einsatz- und Rettungskräfte bestätigte sich der Sachverhalt. In der Küche einer Wohnung im Erdgeschoss brannte es. Die eingesetzten Freiwilligen Feuerwehren aus Bergen und Sehlen begannen sofort mit den Löscharbeiten. Im Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses befand sich noch eine schwerkranke Person. Diese wurde durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus der Wohnung geborgen. Zwei weitere Bewohner aus der brennenden Wohnung konnten diese alleine verlassen. Alle Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Wohnung befanden, wurden vorsorglich zur Beobachtung durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist ein Herd in der Erdgeschosswohnung explodiert. Die genaue Brandursache konnte vor Ort nicht abschließend geklärt werden. Deshalb kam der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Stralsund zum Einsatz. Zudem wird am Folgetag ein Brandursachenermittler den Brandort untersuchen. Es wird eine Strafanzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen, schweren Brandstiftung aufgenommen. Schätzungsweise ist ein Schaden in Höhe von 30.000 EUR entstanden.

Versammlungsgeschehen am 17.01.2024 in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 17.01.2024 führte das Polizeihauptrevier Bergen einen Einsatz mit eigenen und unterstützenden Kräften benachbarter Reviere durch. Anlass war die Anmeldung einer Versammlung des Kreisverbandes der AfD Vorpommern-Rügen, der unter dem Motto „Das Boot ist voll“ mit rund 10 Teilnehmern eine Mahnwache in der Bergener Ringstraße nahe des Kreisverkehres Graskammer durchführen wollte. Dagegen plante die Initiative von Fridays for Future und weiteren Bündnissen eine Gegenversammlung mit rund 100 Teilnehmern unter dem Motto „Rügen gegen Rechts“ abzuhalten.

Die Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen beauflagte in diesem Zusammenhang unter anderem entsprechende Versammlungsorte. Beide Versammlungen sollten gegen 17:00 Uhr beginnen. Für ihre Gegenversammlung im Bereich der Ringstraße konnte die Initiative Fridays for Future rund 250 Personen mobilisieren. Am Versammlungsort der AfD registrierte die Polizei jedoch keinerlei Personen. Gegen 17:15 Uhr wandte sich der Versammlungsleiter der AfD telefonisch an die Polizei und teilte seine gegenwärtig stattfindende Mahnwache auf dem Bergener Marktplatz mit rund 20 Personen mit. Nachdem die Polizei persönlichen Kontakt mit dem Versammlungsleiter vor Ort aufgenommen hatte, beendete er seine Mahnwache. Ein möglicher Verstoß nach dem Versammlungsgesetz wird nun geprüft.

Die Gegenversammlung verlegte zwischenzeitlich zum zweiten angemeldeten Versammlungsort im Bereich des Bahnhofs. Dort zeigten die Versammlungsteilnehmer temporär lautstarken Protest im Bereich einer dortigen Gaststätte, wo sich ehemalige Teilnehmer der AfD-Mahnwache aufhielten. Gegen 19:30 Uhr war die Gegenversammlung beendet. Aus Sicht der Polizei verlief das Versammlungsgeschehen insgesamt friedlich. Die Polizeiinspektion Stralsund begleitete den Einsatz parallel auf dem Nachrichtendienst X (ehemals Twitter) auf dem Account @Polizei_HST unter dem Hashtag #RÜG1701.

Ergänzungsmeldung: Brand eines Transporters in Sassnitz

Sassnitz (ots). Am 12.01.2024, gegen 02:10 Uhr kam es im Fischerring in Sassnitz zum Brand eines Transporters der Marke Ford. Das Polizeipräsidium Neubrandenburg und die Polizeiinspektion Stralsund berichteten bereits über den Sachverhalt in mehreren Pressemitteilungen.

Ein Brandursachenermittler kam in dem Fall zu dem vorläufigen Ergebnis, dass das Fahrzeug eines Krankenfahrdienstes offenbar vorsätzlich in Brand gesetzt wurde und im Anschluss vollständig ausbrannte. Dadurch entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 12.000 Euro. Die Kriminalpolizei in Sassnitz nahm die Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung auf. Ergänzend verteilte der Eigentümer eigenverantwortlich Flyer im Bereich Sassnitz, in welchem er eine hohe Summe als Belohnung für sachdienliche Hinweise auslobte. Auch in sozialen Netzwerken suchte er nach Zeugen. Daraufhin erreichten ihn mehrere Hinweise, die Bestandteil der kriminalpolizeilichen Ermittlungen sind.

Aktuell stehen nunmehr zwei Personen im konkreten Tatverdacht, die möglicherweise für den Brand am Transporter verantwortlich sind. Zu den genauen Hintergründen, etwa einem möglichen Motiv, können zurzeit noch keine Angaben gemacht werden, da die Tatverdächtigen noch rechtliches Gehör erhalten. Auch weitere Details zu konkreten Ermittlungsergebnissen zu den beiden Personen wie etwa Alter und Herkunft werden aus polizeitaktischen Gründen gegenwärtig noch nicht preisgegeben. Hierfür bittet die Polizei um Verständnis.

Polizei in Bergen auf Rügen sucht Zeugen zu mehreren Einbrüchen

Bergen auf Rügen (ots). Die Kriminalpolizei ermittelt gegenwärtig in mehreren Fällen des Einbruchsdiebstahls im Bereich Bergen auf Rügen und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung.

Wie gegenüber dem Polizeirevier Bergen angezeigt wurde, verschafften sich der oder die unbekannten Täter im Zeitraum von Samstagabend bis Sonntagvormittag (13.01.2024, 20:45 Uhr – 14.01.2024, 09:00 Uhr) gewaltsam Zutritt in fünf Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses in der Gingster Chaussee. Offenbar auf der Suche nach Wertgegenständen entwendeten der/die Unbekannten aus einem Abteil Lebensmittel, Schmuck und Motorradausrüstung im Wert von mehreren hundert Euro. Ob auch Gegenstände aus anderen Kellerabteilen entwendet wurden, ist Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen.

Im nahezu gleichen Zeitraum griffen der oder unbekannten Täter nach aktuellen Kenntnissen auch drei Kellerabteile in einem Mehrfamilienhaus in der Friedensstraße an und stahlen aus einem Keller Wertgegenstände im Wert von rund 400 Euro und aus dem anderen Keller alkoholische Getränke. Aus dem dritten Abteil wurde augenscheinlich nichts entwendet.

Auf insgesamt acht Garagen und Schuppen in der Friedensstraße hatten es der oder die Täter in der Nacht von Samstag zu Sonntag ebenfalls abgesehen. Dabei wurde aus einer Garage u.a. Werkzeug entwendet. Der durch den Diebstahl entstandene Schaden wird gegenwärtig auf rund 460 Euro geschätzt. Ob auch aus den anderen Gebäuden Gegenstände entwendet wurden, wird zurzeit noch ermittelt. Gegenstand der Ermittlungen ist auch, ob und inwieweit die Sachverhalte möglicherweise zusammenhängen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in allen Fällen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer sachdienliche Hinweise gegeben kann, wird gebeten sich an das Polizeihauptrevier Bergen (Tel. 03838/8100), jede andere Polizeidienststelle oder an die Onlinewache der Landespolizei MV www.polizei.mvnet.de zu wenden.

Ergänzung zur Nachmeldung (Zeugenaufruf) zum Brand eines Transporters in Sassnitz

Sassnitz (ots). Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang mit dem Brand eines Transporters in Sassnitz um Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen, die Angaben zur Tat oder den Tätern machen können oder womöglich zeitlich vorgelagert Feststellungen in dem Bereich gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Sassnitz unter 038392 3070, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Nachmeldung: Brand eines Transporters in Sassnitz

Sassnitz (ots). Am 12.01.2024 gegen 02:10 Uhr kam es im Fischerring in Sassnitz zum Brand eines Transporters. Das Polizeipräsidium Neubrandenburg berichtete bereits über den Sachverhalt in einer ersten Pressemitteilung.

Auf Anordnung der Stralsunder Staatsanwaltschaft erfolgte der Einsatz eines Brandursachenermittlers. Dieser kam nach Untersuchung des Brandortes zu dem vorläufigen Ergebnis, dass offenbar Brandstiftung ursächlich zu sein scheint. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern weiterhin an. Weitere Details zu möglichen Spuren, die für eine Brandstiftung sprechen würden, werden gegenwärtig aus kriminaltaktischen Gründen nicht preisgegeben. Hierfür bittet die Polizei um Verständnis.

Brand eines Transporters in Sassnitz

Sassnitz (ots). Am 12.01.2024 gegen 02:10 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr über den Brand eines Transporters der Marke Ford im Fischerring in Sassnitz informiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Fahrzeug bereits in voller Ausdehnung. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz waren zur Brandbekämpfung eingesetzt und konnten das Feuer schnell löschen. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro. Der Kriminaldauerdienst aus Stralsund hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Diese dauern gegenwärtig noch an.

Hoher Schaden nach Unfall – Linienbus kommt auf Rügen von der Fahrbahn ab

Insel Rügen (ots). Am Dienstag, dem 09.01.2024 gegen 13:40 Uhr befuhr ein Linienbus mit drei Fahrgästen die Verbindungsstraße zwischen Zeiten und Neparmitz auf Rügen und kam dort nach derzeitigen Erkenntnissen aufgrund von Glätte von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Hierbei wurde eine 43-jährige deutsche Frau aus Bergen leichtverletzt und wurde mittels Rettungsdienstes ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Zum Zwecke der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs kam es an der Unfallstelle für etwa zwei Stunden zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Verkehrsunfall mit Sachschaden unter Alkoholeinfluss bei Rambin

Rambin/Insel Rügen (ots). Glück im Unglück und einen Schutzengel hatte ein 43-jähriger Fahrzeugführer, als er am 08.01.2024 gegen 21:40 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen Rambin und Kasselvitz die Brücke über die B96 und die Eisenbahngleise in Richtung Kasselvitz befuhr. Er kam mit seinem Kleintransporter IVECO von der Fahrbahn ab und konnte nur noch durch das Brückengeländer gestoppt werden. Das Geländer hielt die Fahrt des Mannes auf und verhinderte den Absturz des Fahrzeuges auf die Gleise. Der Fahrzeugführer, welcher unter Alkoholeinfluss stand – eine Atemalkoholprüfung ergab einen Wert von 1,94 Promille – konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorlegen. Es entstand Sachschaden von ca. 14.000 Euro. Der 43-Jährige blieb unverletzt. Gegen ihn wurde Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Eine beweissichernde Blutprobenentnahme wurde durchgeführt. Am Geländer der Brücke entstand erheblicher Schaden. Es wurde durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rambin gesichert. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Brand einer Ferienwohnung in Wiek auf Rügen

Sassnitz/Insel Rügen (ots). Am 08.01.2024 gegen 12:10 Uhr ereignete sich in Wiek auf Rügen ein Wohnungsbrand mit hohem Sachschaden. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es aufgrund eines technischen Defektes an der Elektroinstallation eines als Ferienhaus genutzten Anbaus eines Wohnhauses zu einem Kabelbrand. Das entstandene Feuer griff auf den Dachstuhl des Ferienhauses über. Die Bewohner des Gebäudes konnten sich selbstständig ins Freie retten. Die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Wiek, Putgarten, Sagard, Breege, Altenkirchen, Sassnitz, Glowe und Dranske konnten ein Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude verhindern. Das Wohnhaus wurde nicht beschädigt, verletzt wurde niemand. Aktuell wird von einem Schaden von etwa 150.000 Euro ausgegangen.

Die Ferienwohnungen im Anbau sind gegenwärtig nicht mehr nutzbar. Die Nutzer der Wohnungen konnten in anderen Ferienwohnungen untergebracht werden. Die noch andauernden Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizei geführt. Dabei werden sie von einem Brandursachenermittler unterstützt.

Verkehrsunfall mit vier leichtverletzten Personen und hohem Sachschaden in Zirkow

Bergen/Rügen (ots). Am 04.01.2024 kam es gegen 17:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B196 in der Ortslage Zirkow. Gegenwärtig stellt sich der Unfallhergang wie folgt dar: Die 39-jährige Fahrzeugführerin eines BMW befuhr die Putbuser Straße in Zirkow. Sie hatte die Absicht, an der Kreuzung der B196 nach links in Richtung Bergen abzubiegen. Dabei übersah sie einen PKW Seat, der auf der B196 in Richtung Sellin fuhr. Die 62-jährige Fahrzeugführerin des Seat konnte den Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Beide Fahrzeuge wurden durch die Intensität des Zusammenpralls erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. In den beteiligten Fahrzeugen befand sich je ein Mitfahrer, darunter auch ein 7-jähriges Kind im Wagen der 39-Jährigen. Alle Personen wurden leichtverletzt. Sie wurden im SANA-Krankenhaus Bergen medizinisch versorgt. Da bei den beschädigten Kraftfahrzeugen Betriebsstoffe austraten, mussten zur Bereinigung der Unfallstelle diese zeitweise voll gesperrt werden. Beide Fahrzeuge wurden zudem durch Abschleppunternehmen geborgen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 40.000 Euro geschätzt.