Bergen (ots). Am 20.05.2026 gegen 19:00 Uhr kam auf der Kreisstraße 7 bei Kartzitz auf der Insel Rügen ein PKW Saab nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Der 61-jährige Fahrzeugführer, welcher sich allein im Fahrzeug befand, verstarb noch an der Unfallstelle. Am PKW entstand Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Die Straße war für den Einsatz der Rettungskräfte, der DEKRA, des Kriminaldauerdienstes und die Bergung des Fahrzeugs für fast vier Stunden gesperrt. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
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Motorradunfall mit schwer verletzter Person
Binz (ots). Am 20.05.2026 gegen 15:00 Uhr ereignete sich bei Binz auf der L29 ein Unfall zwischen einem PKW und einem Motorradfahrer. Die 68-jährige Fahrerin eines Jeep kam von der Proraer Allee aus Richtung der Dollahner Straße und wollte nach links auf die L29 in Richtung Binz abbiegen. Dabei übersah sie den von links kommenden und vorfahrtsberechtigen 66-jährigen Motorradfahrer, welcher sich auf der L29 befand und geradeaus in Richtung Prora fahren wollte und kollidierte mit diesem. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus verbracht. Die PKW-Fahrerin wurde nicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die L29 halbseitig gesperrt werden.
Gemeinsame Ermittlungserfolg der Bundespolizeiinspektion und Polizeiinspektion Stralsund nach Graffiti-Schmiererei an Zug in Lietzow
Rügen (ots). Am Freitag, dem 15.05.2026 wurde gegen 16:00 Uhr eine Sachbeschädigung durch Graffiti an einer Bahnanlage in der Gemeinde Lietzow bekannt. Nach ersten Erkenntnissen brachten die Täter an einem Zug ein Graffiti mit einer Größe von etwa 6,50 Metern mal 1,50 Metern an.
Die Bundespolizei wurde unmittelbar informiert. Im Rahmen der schnellen und engen Zusammenarbeit mit Kräften des Polizeireviers Sassnitz konnten im Zuge der weiteren Ermittlungen ein Fahrzeug sowie eine tatverdächtige Person im Nahbereich festgestellt werden. In dem Fahrzeug wurden unter anderem Spraydosen aufgefunden.
Im weiteren Verlauf erfolgte die Durchsuchung des Fahrzeuges. Dabei wurden verschiedene Beweismittel sichergestellt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird von insgesamt drei beteiligten Tätern ausgegangen. Gegen einen 41-jährigen Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten zwischen Prora und Mukran
Sassnitz (ots). Am Sonnabend, den 16.05.2026 um 13:00 Uhr kam es auf der L29 zwischen Mukran und Prora auf Rügen zu einem Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 28-jährige Fahrzeugführer eines PKW VW die Landstraße 29 zwischen Mukran und Prora. Davor befuhr ein 69-jähriger Fahrzeugführer eines PKW Peugeot die L29 in gleicher Richtung und musste verkehrsbedingt anhalten. Der Fahrzeugführer des VW bemerkte dies zu spät und fuhr auf den Peugeot auf.
Durch den Aufprall wurden die beiden 68- und 70-jährigen Mitfahrerinnen, welche hinten im Peugeot saßen, leicht verletzt. An beiden PKW entstand ein Schaden von ca. 4.000 Euro. Der VW war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der Verkehr konnte während der einstündigen Unfallaufnahme halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Brand eines Ferienhauses in Baabe auf der Insel Rügen
Baabe (ots). Am 14.05.2026 gegen 16:00 Uhr kam es im Ostseebad Baabe zum Brand eines Ferienhauses. Nach derzeitigem Kenntnisstand befand sich der 37-jährige Hauseigentümer im Gebäude und beheizte den Ofen, als es im Bereich des Dachstuhls zum Brandausbruch kam. Ein Nachbar bemerkte das Feuer und wählte umgehend den Notruf. Der Hauseigentümer konnte sich unverletzt aus dem Gebäude retten.
Die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Baabe, Sellin, Göhren und Middelhagen begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und konnten so ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Ferienhäuser verhindern.
Das Haus wurde durch den Brand und die Löscharbeiten jedoch so stark beschädigt, dass es nicht mehr bewohnbar ist. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 90.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und war zur Spurensuche eingesetzt. Zur Klärung der genauen Brandursache kam auf Weisung der Staatsanwaltschaft ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Dessen Untersuchung ergab einen technischen Defekt in Form eines Kurzschlusses als Brandursache.
Zwei Leichtverletzte bei einem Verkehrsunfall auf der 96 bei Bergen auf Rügen
Bergen (ots). Am 09.05.2026 um 8:08 Uhr kam es auf der Bundesstraße 96 in Richtung Bergen Höhe der dortigen Tankstelle zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 63 Jahre alte Unfallverursacher die Bundesstraße 96 aus Richtung Bergen kommend mit seinem VW Caddy. Beim Abbiegevorgang auf den Vorplatz der dortigen Tankstelle übersah dieser einen Mercedes-Benz CLK (Fahrzeugführer ist 21 Jahre alt) und missachtete dessen Vorfahrt. In der Folge kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurden beide Fahrer leicht verletzt und ins Krankenhaus verbracht.
Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Zudem wurde die Fahrbahn durch auslaufende Betriebsstoffe dermaßen verunreinigt, dass eine Fachfirma den Straßenbelag reinigen musste. Der entstandene Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergungsmaßnahmen und Reinigung der Fahrbahn war die Bundesstraße 96 in beiden Richtungen für etwa 2 Stunden gesperrt.
Zwei augenscheinlich manipulierte Kleinkrafträder Simson auf der Insel Rügen sichergestellt
Glowe/Sagard (ots). Am 08.05.2026 gegen 21:45 Uhr befuhr eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sassnitz die Landstraße 30 zwischen Glowe und Sagard. Hierbei fielen zwei Fahrzeugführer mit ihrem Kleinkrafträdern Simson S 51 auf, welche mit ca. 80km/h die Landstraße befuhren.
Daraufhin erfolgte die Kontrolle der beiden 15-jährigen Fahrzeugführer und ihrer Fahrzeuge. Nach derzeitigen Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass beide Fahrzeuge manipuliert waren, so dass diese erhöhten Fahrleistungen aufwiesen. Gegen die beiden Fahrzeugführer wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Kleinkrafträder wurden sichergestellt und durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen.
Betrunkener Fahrzeugführer verursacht mehrere Verkehrsunfälle
Sassnitz (ots). Am 08.05.2026 gegen 11:30 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass er sich mit seinem Fahrzeug auf der B96 von Sassnitz in Richtung Sargard fährt und vor ihm ein PKW Citroen in Schlangenlinie fährt. Der Fahrzeugführer habe bereits kurz vor der Ortschaft Sargard einen Leitpfosten beschädigt. Anschließend fuhr er in die Ortschaft Sagard ein.
Hier beabsichtigte der 65- jährige Fahrzeugführer auf dem Markt seinen PKW zu wenden. Auch hierbei streifte er einen abgeparkten Toyota. Der Zeuge konnte nun die Weiterfahrt, bis zum Eintreffen der Polizei, verhindern. Gegen den 65- Jährigen wurde ein Verfahren wegen Unfallflucht unter Alkohol eingeleitet und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Insgesamt entstand ein Schaden von 4.000 Euro.
Betrug verursacht 43.000 Euro Schaden
Insel Rügen (ots). Am gestrigen Tag (07. Mai 2026) wandte sich ein 56-jähriger Mann an die Beamten des Polizeirevieres in Sassnitz, um einen Betrug anzuzeigen. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt er am Morgen eine E-Mail, die vermeintlich von seinem Chef stammte. In dieser wurde er aufgefordert 43.000 Euro vom Firmenkonto auf ein portugiesisches Konto zu überweisen. Da ihm diese Aufforderung, aufgrund des Arbeitsgegenstandes der Firma, nicht unseriös vorkam, überwies er die geforderte Summe auf das angegebene Konto. Erst nach der getätigten Überweisung prüfte der 56-Jährige zufällig, ob die E-Mail des Absenders mit der E-Mail seines Chefs übereinstimme. Daraufhin musste er feststellen, dass dies nicht der Fall war und vermutete einen Betrug.
Perfider Telefonbetrug: Täter nutzen Trauerfall für Schockanruf aus
Schaprode (ots). Am gestrigen Dienstag (05. Mai 2026) wurde die Polizei nach Schaprode gerufen. Hintergrund war ein versuchter Betrug im Rahmen eines sogenannten Schockanrufs. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt eine 90-jährige Frau einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer behauptete, der Sohn der Seniorin habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Dabei sei er angeblich über einen Fußgängerüberweg gefahren und habe eine Fußgängerin tödlich verletzt. Dem Sohn drohe nun eine mehrjährige Haftstrafe.
Im weiteren Verlauf setzte der Täter die Frau gezielt unter emotionalen Druck. Er gab an, dass der Sohn aufgrund der Situation auch die bevorstehende Beerdigung seines kürzlich verstorbenen Vaters verpassen würde. Besonders perfide: Dem Anrufer waren sowohl der Name des Sohnes als auch der kürzlich erfolgte Todesfall bekannt. Diese Informationen könnten aus einer kürzlich veröffentlichten Todesanzeige stammen.
Anschließend forderte der Täter eine angebliche Kaution in Höhe einer hohen sechsstelligen Summe, um eine Inhaftierung des Sohnes zu verhindern. Zudem erkundigte er sich nach vorhandenen Bargeldbeständen im Haushalt der Frau. Der Anrufer kündigte an, sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu melden.
Im weiteren Verlauf kam es zu einem Telefonat mit dem Sohn der Seniorin. Dabei stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. In der Folge wurde die Polizei verständigt. Zu einem Vermögensschaden kam es nicht.
Der geschilderte Fall zeigt erneut, wie gezielt und skrupellos Betrüger vorgehen. Sie nutzen öffentlich zugängliche Informationen, beispielsweise aus Todesanzeigen, sozialen Netzwerken oder Telefonverzeichnissen, um ihre Geschichten glaubwürdig erscheinen zu lassen und emotionalen Druck aufzubauen.
Erheblich alkoholisierte Fahrzeugführerin auf Rügen festgestellt
Sagard (ots). Am 05.05.2026 gegen 16:50 Uhr meldete über den Notruf ein Zeuge der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass eine alkoholisierten Frau mit einem PKW in Sargard unterwegs ist. Umgehend wurden Einsatzkräfte des Polizeirevier Sassnitz zum Einsatz gebracht. Durch diese konnte die 40-jährige Fahrzeugführerin in Sagard auf dem Parkplatz des EDEKA festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.
Schnelle Hilfe: Polizei sichert verlorenen Rucksack
Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 02. Mai 2026 gegen 17:30 Uhr, wandte sich ein aufgelöster Bürger telefonisch an die Polizei und bat um Unterstützung. Der Mann befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem Zug in Richtung Stuttgart und hatte kurz zuvor am Bahnhof Bergen auf Rügen vermutlich seinen Rucksack auf dem Bahnsteig in einem Wartehäuschen zurückgelassen.
Da dem Anrufer keine Möglichkeit zur eigenständigen Nachschau oder Sicherung seiner persönlichen Gegenstände zur Verfügung stand, wurde umgehend eine Streifenbesatzung eingesetzt. Vor Ort konnte der beschriebene Rucksack samt Inhalt, darunter ein Tablet, aufgefunden und gesichert werden. Der Eigentümer wurde zeitnah über den Erfolg informiert und zeigte sich erleichtert. Die Übergabe des Rucksacks erfolgte anschließend an Angehörige des Mannes.
Sassnitz: Zwei Carports durch Brand beschädigt
Sassnitz (ots). Am 02.05.2026 um 17:30 Uhr wurde der Brand eines Carports in Sassnitz bekannt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte dieser bereits in voller Ausdehnung. Anschließend griff das Feuer auf einen angrenzenden Carport des Nachbarhauses über. Der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz gelang es ein Übergreifen auf die Wohnhäuser zu verhindern. Fahrzeuge befanden sich nicht mehr in den Carports.
Die 72-Jährige Eigentümerin eines Carports erlitt beim Versuch das Feuer eigenständig zu Löschen Brandverletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass der Carport durch die 72-Jährige beim Abbrennen von Unkraut mit einem Gasbrenner in Brand gesetzt wurde. Der Sachschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung wurde eingeleitet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Pkw kommt von der Fahrbahn ab – zwei schwer verletzte Personen
Güttin/Bergen auf Rügen (ots). Am 02.05.2026, gegen 17:15 Uhr kam es auf der Straße K11 bei Güttin zu einem Verkehrsunfall mit 2 schwer verletzten Personen. Der 33 Jahre alte Unfallverursacher befuhr mit seinem Pkw Opel die Kreisstraße aus Richtung Güttin in Richtung L30 und kam aus bis lang ungeklärter Ursache hinter einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei berührte er mit seiner rechten Fahrzeugseite einen Baum und kam 60 Meter nach der Baumberührung auf der Fahrbahn zum Stehen. Im Fahrzeug befand sich eine weibliche Person auf dem Beifahrersitz.
Beide Personen wurden durch den Unfall schwer verletzt und mittels Rettungshubschrauber in das Universitätskrankenhaus nach Greifswald geflogen. Zum Einsatz kam die Freiwillige Feuerwehr Dreschvitz mit 15 Kameraden. Im Zuge des Rettungseinsatzes musste die Kreisstraße 11 bei Güttin für ca. eine Stunde gesperrt werden. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von 6.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Einbruch in Vereinsheim – Spardose gestohlen
Baabe (ots). Im Zeitraum von Freitag, dem 24. April 2026, 18:00 Uhr, bis Samstag, dem 25. April 2026, 19:20 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein Vereinsheim auf dem Sportplatz in Baabe. Nach derzeitigem Erkenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zum Gebäude, indem sie ein Fenster aufhebelten. Im Inneren des Vereinsheims entwendeten sie eine Spardose des Fördervereins sowie zwei Flaschen Spirituosen. Der entstandene Stehlschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Darüber hinaus entstand ein Sachschaden am Fensterrahmen in Höhe von circa 100 Euro. Der Kriminaldauerdienst war zur Spurensicherung im Einsatz. Die weiteren Ermittlungen wurden aufgenommen. Bereits im vergangenen Jahr ereignete sich an derselben Örtlichkeit ein Einbruchsdiebstahl, bei dem Bargeld aus der Kasse entwendet wurde.
Zeugenaufruf nach Brand einer Waldfläche in Göhren
Göhren/Rügen (ots). Am 23.04.2026 gegen 14:45 Uhr ging ein Hinweis über einen Flächenbrand in Göhren in der Bahnhofstraße in der Nähe des Regenbogencamps ein. Aus bislang ungeklärter Ursache brannte eine Waldfläche von ca. 200 Quadratmetern, es wurden dabei neun Bäume und 40 Setzlinge beschädigt. Personen wurden nicht verletzt, der Schaden beläuft sich auf ca. 23.000 Euro. Zur Löschung wurden die freiwilligen Feuerwehren Sellin, Baabe, Göhren, Thiessow und Middelhagen mit insgesamt 40 Einsatzkräften eingesetzt.
Da von einer Selbstentzündung nicht auszugehen ist, wurden Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Hier bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer hat verdächtige Personen und Handlungen im Bereich der Brandstelle bemerkt? Hinweise dazu nimmt die Polizei in Sassnitz unter 0383923070, der Polizeinotruf unter 110 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Krimineller betrügt Rentnerin auf der Insel Rügen um 800 Euro
Insel Rügen (ots). Eine 84-Jährige Frau von der Insel Rügen erstatte am gestrigen Nachmittag Strafanzeige bei der Sassnitzer Polizei, da sie vermutete Opfer eines Betruges geworden zu sein. Bereits im März erhielt sie per Nachricht einen Link zum Onlineprofil eines vermeintlichen Agenten, welcher versprach schnell Geld verschaffen zu können. Im Rahmen der Kontaktaufnahme zu dem Agenten übermittelte die Rentnerin persönliche Daten, woraufhin eine Verifizierung ihrer Person mitgeteilt wurde. In weiterer Folge sei sie erneut durch den vermeintlichen Agenten kontaktiert worden. Im Rahmen eines Telefonates wurde ihr mitgeteilt, dass sie sich für einen Kurierdienst entscheiden müsse, welcher ihr die geforderte Geldsumme nach Hause bringen würde.
Die Geschädigte wählte daraufhin ein Angebot mit einer Versandgebühr in Höhe von 200 Euro aus. Der Anrufer teilte der Rentnerin anschließend mit, dass sie Guthabenkarten im Wert von 200 Euro kaufen solle, mit welchen der Kurier bezahlt werden sollte. Die Frau kam der Aufforderung nach und übersandte dem Tatverdächtigen Bilder der Guthabenkarten, wodurch diese für den Täter nutzbar wurden. Durch die Nennung weiterer Vorwände erwarb die Rentnerin weitere Guthabenkarten im Gesamtwert von 600 Euro und übersandte Bilder von diesen an den Täter.
Da die Geschädigte nach weiterem Ausbleiben der Geldlieferung jedoch skeptisch wurde, wandte sie sich an die Polizei und erstatte Anzeige. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Betruges.
Taxifahrerin wird von unbekanntem Mann bedroht: Zeugen gesucht
Bergen auf Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (21. April 2026) parkte eine 51-jährige Frau mit ihrem Taxi auf einem Parkplatz in einem Wohngebiet in Bergen auf Rügen (Herrmann-Matern-Straße) und machte dort Pause. Gegen 10:30 Uhr nahm sie einen aufgebrachten Mann wahr. Dieser äußerte seinen Unmut darüber, dass sie mit ihrem Fahrzeug in diesem Wohngebiet stehen würde. Weiterhin soll er die Frau beleidigt und mit einem pistolenähnlichen Gegenstand bedroht haben.
Der Mann wird wie folgt beschrieben:
- 60 – 65 Jahre alt, graue, kurze Haare, geschätzte Körpergröße etwa 1,65 Meter,
- er trug eine Brille, eine dunkle Hose, ein bräunlich kariertes Hemd und eine schwarze Steppweste mit einem weißen Logo auf Brusthöhe.
Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung, Beleidigung, Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Angaben zu dem Sachverhalt oder der beschriebenen Person machen können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Bergen unter 038388100, bei der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Alkoholfahrten beschäftigen Polizei
Stralsund (ots). Wegen des Verdachts der Fahrten unter Alkohol kam die Polizei am vergangenen Samstag (18. April 2026) mehrfach zum Einsatz. Drei dieser Fälle werden im Folgenden näher beschrieben:
In den frühen Morgenstunden gegen 02:00 Uhr erschien ein augenscheinlich alkoholisierter 18-jähriger Mann im Polizeirevier Grimmen. Er wollte auf „Nummer Sicher gehen“ und sich vergewissern, ob er mit seinem Elektrofahrrad weiterfahren dürfe. Durfte er nicht: die Überprüfung seines Atemalkohols ergab einen Wert von 1,92 Promille. Er gab an, vorher mit dem Fahrrad nach einer Party zum Polizeirevier gefahren zu sein. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt, eine Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt.
Gegen 19:00 Uhr ging ein Hinweis auf eine augenscheinlich angetrunkene Person, welche beabsichtigte ei Fahrzeug zu führen, bei der Polizei in Bergen ein. Die Polizeibeamten konnten das Fahrzeug feststellen und kontrollieren. Die Überprüfung des Atemalkohols des 42-jährigen VW-Fahrers ergab einen Wert von 2,27 Promille. Weiterhin gab der Mann an, dass er Betäubungsmittel konsumiert habe. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Polizei dankt der hinweisgebenden Person.
Im Rahmen der Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte gegen 21:00 Uhr einen Pkw Suzuki fest, welcher aus Sagard kommend über die Bundesstraße 96 nach Sassnitz fuhr. Augenscheinlich fuhr die 68-jährige Frau in leichten Schlangenlinien. Während der Verkehrskontrolle konnte bei der Frau ein Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Die Frau gab an, vor Fahrtantritt Rotwein konsumiert zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.
In allen drei Fällen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.
Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen in Wiek auf Rügen
Sassnitz/Rügen (ots). Am Sonnabend, den 18.04.2026 um 17:00 Uhr kam es in der Ortschaft Wiek auf Rügen zu einem Verkehrsunfall mit Sach- und Personenschaden zwischen zwei PKW. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr die 18-jährige Fahrzeugführerin von der Insel Rügen mit ihrem PKW Audi die Ortschaft Wiek in Richtung Altenkirchen. In einer Linkskurve kam sie aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrspur und kollidierte frontal mit dem entgegen kommenden PKW Skoda einer 27-jährigen Fahrzeugführerin aus dem Landkreis Meißen. Beide Fahrzeuge waren infolge des Unfalles nicht mehr fahrbereit und mussten im Auftrag der Polizei geborgen werden. Es entstand ein Schaden von ca. 40.000 EUR.
Die Fahrzeugführerin des Audi wurde durch den Unfall schwer verletzt und musste zur weiteren Behandlung mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Stralsund geflogen werden. Die 15-jährige Mitfahrerin im Audi wurde leicht verletzt und vor Ort behandelt. Die Fahrzeugführerin des Skoda wurde ebenfalls schwer verletzt und musste durch einen weiteren Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Greifwald geflogen werden. Ein 2-jähriges Kind im Skoda wurde leicht verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus nach Greifswald verbracht. Die Fahrbahn musste für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge ca. zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet.