Wohnungsbrand in Divitz

Divitz (Nordvorpommern). Am Freitag, dem 16. Februar 2007, wurde die Polizei um 7:55 Uhr über einen Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Divitz bei Barth informiert. Die alarmierten Polizeibeamten trafen zusammen mit dem Notarzt ein. Starke Rauchentwicklung verhinderte vorerst weitere Maßnahmen. Die kurz darauf eingetroffenen Rettungskräfte der Feuerwehr bargen den 49-Jährigen Bewohner aus der vom Feuer angegriffenen Wohnung. Der Notarzt stellte gleich den Tod des Mannes fest. Die Bewohner der weiteren fünf Wohnungen des Hauses konnten rechtzeitig das Gebäude verlassen. Der Brand wurde schnell kontrolliert, ein Übergriff auf andere Wohnungen damit verhindert. Eine Fremdeinwirkung, die zum Tod des Mannes und zur Endstehung des Brandes führte wird gegenwärtig ausgeschlossen. Die Ermittlungen der Kriminaltechniker der Kriminalpolizeiinspektion Stralsund dauern an.

 

16.02.007, 15:41 Uhr: Brandursache geklärt

Als Ursache für die starke Rauchentwicklung in der Wohnung des 49-Jährigen, verstorbenen Mannes konnte ein Schwel- oder Glimmbrand festgestellt werden. Nach Ausschluss anderer möglicher Brandquellen werden Glimmreste von Tabakwaren als Brandursache angenommen. Somit hat der Verstorbene den Brand durch Rauchen im Bett verursacht.

Bei Bauarbeiten Gasleitung beschädigt

Stralsund. Während der Bauarbeiten auf dem Gelände des Meeresmuseums wurde am 15. Februar 2007 gegen 11:00 Uhr eine Gasleitung angebohrt. Bereits fünf Minuten später sorgten sechs eingesetzte Funkwagen für eine großräumige Absperrung des betroffenen Bereichs. Die eintreffende Feuerwehr bestätigte kurze Zeit darauf einen massiven Gasaustritt. Das Bestreben bestand dann darin, die Gasleitung abzuregeln. Mitarbeiter der Statdwerke Stralsund konnten umgehend den Gasaustritt stoppen. Weil das Gas nur über einen geringen Zeitraum ausströmte, unterblieb eine Überprüfung der angrenzenden Wohn- und Geschäftshäuser auf gefährliche Gaskonzentration und damit auch eine mögliche Evakuierung. Gegen 11:30 Uhr wurden die polizeilichen Sperrmaßnahmen aufgehoben.

Identität der Leiche und Ursache für Laubenbrand geklärt

Sassnitz. Mitarbeiter der Kriminalpolizeiinspektion Stralsund stellten unter Einbeziehung eines Sachverständigen für Brandursachenermittlung bei der am 13. Februar 2007 durchgeführten Begutachtung des Brandortes in Sassnitz die Brandursache fest. Beim Wechseln der Propangasflasche des mit Flüssiggas betriebenen Ofens war der 61-Jährige Bewohner der Laube unachtsam. Das ausgetretene Gas führte zur schnellen Brandausbreitung. Der im Eingangsbereich befindliche Brandherd verhinderte die Flucht aus dem brennenden Objekt. Die Sektion am 14. Februar 2007 bestätigte den Verdacht, dass sich der 61-Jährige zum Zeitpunkt des Brandes in der Laube befand. Die Todesursache ist eine Rauchgasvergiftung. Ein Ergebnis der Blutalkoholuntersuchung liegt noch nicht vor.

Gartenlaube abgebrannt – Unbekannter Toter

Sassnitz. In den gestrigen späten Abendstunden brannte eine zu einem Wohngebäude umgebaute teilmassive Gartenlaube fast vollständig nieder. Der Brand des am Stadtrand von Sassnitz etwas abgelegen liegenden kleinen Gebäudes wurde der Polizei am Montag, dem 12. Februar 2007, gegen 21:20 Uhr gemeldet. Die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten wurden durch den 49-Jährigen Mitteilenden in unmittelbarer Nähe des Brandortes erwartet. Durch diesen erfuhren sie, dass seit einiger Zeit ein 61-Jähriger Sassnitzer dieser Gartenlaube bewohnte. Ob dieser sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude befand, konnte er nicht mitteilen. Die Beamten konnten eine Überprüfung nicht mehr durchführen, der Brand hatte sich bereits so stark ausgedehnt, dass ein gefahrloses Herankommen an das Objekt nicht möglich war. Nachdem das Feuer durch die eingesetzten Wehren aus Sassnitz und Sagard gelöscht worden war, wurde zwischen den Gebäuderesten eine stark verkohlte Leiche aufgefunden. Ob es sich beim aufgefundenen Leichnam um den 61-Jährigen handelt konnte zu diesem Zeitpunkt nicht festgestellt werden. Ebenfalls unklar bleibt die Ursache des Brandes.

Tankbetrug in Grimmen – Täter gefasst

Grimmen. Der Fahrer eines mit drei Personen besetzten Peugeot tankte am 12.02.2007 gegen 23:30 Uhr an einer Tankstelle in Grimmen. Danach flüchtete das Trio ohne Bezahlung in Richtung Rostock. Polizeibeamte konnten das Fahrzeug, von dem nur die Kennzeichenbuchstaben DBR bekannt waren, bei Leyerhof stoppen. Die drei Insassen, zwei Männer und eine Frau aus Neubukow im Alter von 22 und 21 Jahren, wurden vorläufig festgenommen. Der Fahrer stand sichtlich unter Drogeneinfluß. Sein Führerschein wurde nach einer Blutprobenentnahme sichergestellt. Bei seinem Mitfahrer wurden geringe Mengen an Drogen gefunden. Im Fahrzeug selbst fanden die Beamten mehrere Kennzeichentafeln. Es wird geprüft, ob diese für andere Tankbetrügereien benutzt wurden.

Zahlreiche Trunkenheits- und Drogenfahrten am Wochenende

Die Beamten der Polizeidirektion Stralsund haben am vergangen Wochenende wieder zahlreiche Trunkenheits- und Drogenfahrten feststellen müssen. In Nordvorpommern, in Stralsund und auf der Insel Rügen sind dabei wieder einige Führerscheine eingezogen worden. Den Reigen hat ein 34-Jähriger Ribnitzer am 09.02.2007 gegen 20:50 Uhr eröffnet, der mit seinem Peugeot auf dem Rügenzubringer (B96) in die Leitplanken „rauschte“. Das Atemalkoholgerät zeigte bei ihm 2,07 Promille an. In den frühen Morgenstunden des 10.02.2007 fielen zwei junge Kraftfahrer (22/25)mit 0,66 und 0,97 Promille in Stralsund auf. In Ribnitz wurde am gleichen Tag gegen 20:50 Uhr ein Rostocker Golf angehalten, weil dessen Fahrer den Gurt nicht angelegt hatte. Bei dem 28-Jährigen wurden 1,24 Promille festgestellt. Am Sonntagmorgen war ein Radfahrer mit 1,75 Promille in Stralsund unterwegs. Viel früher, kurz nach 0:00 Uhr, wurde in Ribnitz ein mit vier Personen besetzter PKW angehalten. Der 26-jährige Fahrer hatte 2,77 Promille „intus“. Gegen 2:50 Uhr war ein 19-Jähriger PKW-Fahrer mit 1,48 Promille zwischen Krönnevitz und Preetz unterwegs. Auf der Insel Rügen wurden am Sonntag zwei Kraftfahrer in Bergen und Sassnitz angehalten, bei denen der Drogenschnelltest positiv auf Cannabis anzeigte. Bereits am 09.02.207 war ein unbekannter PKW-Fahrer gegen 23:00 Uhr in Bartelshagen I in einen Zaun gefahren und geflüchtet. Zu seinem Pech blieb das vordere Kennzeichen an der Unfallstelle zurück. Auch hier wird ermittelt, ob Alkohol der Grund für die die Flucht war.

Vermisster in Bad Sülze

Bad Sülze (Nordvorpommern). Wie der Polizei heute mitgeteilt wurde, wird seit dem 09.02.2007 ein 39-Jähriger aus Bad Sülze vermisst. Mehrere Streifenwagen, ein Polizeihubschrauber, ein Fährtenhund und die Angehörigen selber suchten mehrere Stunden lang den Bereich ab. Zur Zeit gibt es keine weitere Hinweise zu seinem Aufenthaltsort. Der Gesuchte ist psychisch krank und wird als Einsiedler bezeichnet. Er meidet Menschen und hält sich vermutlich im Wald oder in leerstehenden Gebäuden auf. Weitere Angaben sind:

– 1,72 m groß, untersetzte Figur – trägt einen schwarzen „Rauschebart“ und zerzauste schwarze Haare– bekleidet mit schwarzen Halbschuhen, schwarzer Jogginghose und einem schwarzen Kapuzenshirt

Ein aktuelles Bild liegt nicht vor. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.   

 

Sachbeschädigung in Stralsund

Stralsund. Mehrere Tausend Euro Schaden verursachten zwei Betrunkene in Stralsund. Eine Anwohnerin vermutete am 09.02.2007 einen Einbruch in den EDEKA Markt in der Tribseer Vorstadt und informierte gegen 23:00 Uhr die Polizei. Die zunächst Unbekannten rissen Einkaufskörbe los und kletterten auf das Dach des Marktes. Dort rissen sie Firststeine vom Dach und warfen diese runter. Als die Polizei eintraf, waren die Täter verschwunden. Die eingeleitete Fahndung wurde jedoch vom frisch gefallenden Schnee unterstützt und im Zuge der Tatortbereichsfahndung konnten zwei Tatverdächtige in der Barther Straße gestellt werden. Dem 23-Jährigem Stralsunder und einem 18-Jährigem aus Nordvorpommern konnten auf Grund der Schuhabdrücke weitere Beschädigungen wie umgestoßene Mülltonnen, eine beschädigte Telefonzelle und zwei Straßenlaternen zugeordnet werden. Am folgenden Tag wurden beschädigte Scheinwerfer an einem Fahrzeug gemeldet. Die Verursacher waren alkoholisiert (1,47 und 1,07 Promille). Das Motiv für die Taten ist unklar.

Wohnungsbrand bei Sagard auf Rügen

Sagard (Rügen). Am 09.02.2007 gegen 20:45 Uhr entzündete eine Kerze einen Tannenbaum. Dabei wurden die Einrichtung und die Elektrik des Hauses stark beschädigt. Der Schaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die 70- und 74-Jährigen Bewohner kamen mit Verdacht der Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Bergen.

74-jähriger Rüganer stirbt bei Verkehrsunfall

Landstraße 301 (Rügen). Am 09.02.2007 ist ein 74-Jähriger Mann mit seinem Renault Megane gegen 12:20 Uhr in der Nähe des Abzweiges Gagern nach rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Straßenbaum gefahren. Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Gegenwärtig wird geprüft, ob eine Herzattacke des Rentners als Unfallursache in Frage kommt.

Foto: PD Stralsund

Ob die den Flieger noch bekommen haben?

Stralsund. Norddeutsche Ruhe ist ja an sich eine feine Sache, sie kann aber auch zu Komplikationen führen. Eine 43-Jährige Frau hat in den frühen Morgenstunden des 09.02.2007 über eine Stunde lang vergeblich versucht ihren Bekannten, mit dem sie in den Urlaub fliegen wollte, wachzuklingeln. Seine Wohnung in der Stralsunder Innenstadt war zwar erleuchtet, aber trotz aller Bemühungen rührte sich dort nichts. Letztendlich rief die Frau gegen 4:00 Uhr die Rettungsleitstelle an, weil sie von einer hilflosen Lage des 43-Jährigen ausging. Polizei und Feuerwehr rückten an. Die Blauröcke schlugen ein Fenster ein und gelangten so in die Wohnung. Dort wurde der vermeintlich Hilflose in tiefem Schlaf vorgefunden. Ob die Beiden den um 6:00 Uhr von Rostock-Laage abgehenden Flieger noch erreicht haben, ist nicht bekannt.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Insel Rügen

Prora (Rügen) Am heutigen Tag um 14:23 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Insel Rügen. Ungefähr 200 Meter hinter der Kreuzung Karow in Richtung Prora scherte ein 33-Jähriger Passatfahrer aus, um einen vor ihn fahrenden LKW zu überholen. Dabei kam es aus bisher unbekannter Ursache zu einer seitlichen Berührung mit einem in gleicher Richtung fahrenden Ford Fiesta. Der 20-Jährige Fahrer, der alleine im Fahrzeug war, verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr frontal gegen einen Straßenbaum. Dabei erlitt er schwerste Verletzungen, an denen er noch an der Unfallstelle verstarb. Bei der Unfallaufnahme wurden Sachverständige der Dekra Stralsund hinzugezogen. Die Straße musste bis 17:00 Uhr voll gesperrt werden.

Stralsund – die Stadt der Schwäne

Stralsund ist nicht nur Weltkulturerbe, sondern scheint sich auch zur Stadt der Schwäne zu entwickeln. Zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit musste sich die Polizei mit einem dieser Vögel beschäftigen. Kraftfahrer informierten die Einsatzleitstelle gegen 14:20 Uhr über einen auf dem Rügendamm sitzenden Schwan, der den Verkehr behindert. Die eintreffenden Beamten fanden das verängstigte, von den Autos umkurvte Tier am Fahrbahnrand. Leitplanken und Brückengeländer an beiden Seiten machten ihm die Flucht unmöglich. Ein Treibversuch mittels Besen und Dienstmütze gelang zwar, war aber auf Grund der langen Marschstrecke und des Watschelganges nicht sehr effektiv. Kurz entschlossen griff ein schwanenerfahrener Polizist zu und „klemmte“ sich den Vogel unter den Arm. Nach einem schwierigen Weg die Böschung hinab wurde der im Polizeigriff äußerst friedliche Schwan an der Wasserkante abgesetzt. Die Bauarbeiter auf der neuen Rügenbrücke, die die Aktion von einer höheren Warte aus verfolgen konnten, klatschten zum Abschluss Beifall. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr kam zu spät – die Polizei war schneller.

Jugendliche Täter gestehen zehn Einbrüche

Ribnitz-Damgarten. Zwei Jugendliche im Alter von 14 Jahren aus Ribnitz und ein 17-Jähriger aus dem Landkreis haben bei der Vernehmung durch die Kriminalpolizei insgesamt zehn  Einbruchsdiebstähle gestanden. Fünf mal sind das Anglerheim und einmal das Sportlerheim des PSV in Damgarten von ihnen heimgesucht worden. In Ribnitz waren der Famila-Markt (2 mal) und das Schulprojekt Prager Straße und die Krebsstation (je 1 mal) das Ziel ihrer Einbruchstouren. Am frühen Morgen des 06.02.2007 wurden diese „Beschaffungsmaßnahmen“ durch eine Streife der Schutzpolizei beendet, die routinemäßig das Anglerheim in der Schillstraße überprüfte. Das Trio hatte geplant dort erneut in die Gaststätte einzusteigen und versuchte erfolglos auf Fahrrädern vor den Beamten zu flüchten. Gegenwärtig prüfen die Ermittler ob ihnen noch weitere Taten nachgewiesen werden können und ob es Komplizen gibt.

Polizei sucht Geschädigten

Stralsund. Paradox, die Polizei hat einen Täter ermittelt, kennt aber den Geschädigten nicht. In Vernehmungen zu einem anderen Sachverhalt erhielt die Polizei Kenntnis von einer Straftat. Am Abend des 29. Dezember vergangenen Jahres leerten drei Jugendliche gemeinsam mehrere Flaschen Sekt. Einem 16-Jährigen Stralsunder reichte sein Anteil nicht aus, er trank auch noch den Rest aus den Flaschen der anderen beiden Jugendlichen aus. So gestärkt forderte er von einem 30- bis 35-Jährigen Mann, ca. 185 cm groß, normale Gestalt, dunkle Haare, bekleidet mit einer blauen Jeans, anfangs nur Zigaretten. Der in der Bushaltestelle Knieperdamm, Ecke Hainholzstraße, wartende Mann gab an, Nichtraucher zu sein. Der 16-Jährige forderte daraufhin Alkohol. Die eine Flasche Wein, die der Mann bei sich trug, wollte er jedoch mit nach Hause nehmen. Dreimal schlug der Jugendliche zu, traf den Mann im Gesicht, schlug sogar die Brille aus dem Gesicht. Ein bislang unbeteiligter älterer Jugendlicher schritt ein und drohte dem 16-Jährigen, dass er dasselbe mit ihm machen wird, wenn er nicht aufhört. Die beiden Wegbegleiter des 16-Jährigen hielten ihn ab jetzt von weiteren Taten ab. Die Polizei bittet den Geschädigten sich unter der Telefonnummer 03831/245-605 zu melden.

Suche nach einer vermissten Person

Stralsund. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche nach dem suizidgefährdeten Gerhard Gehrke. Der Vermisste hat am 30.01.2007 gegen 13:00 Uhr selbständig das Krankenhaus West in Stralsund verlassen. Er war zuletzt in 18516 Süderholz, OT Grischow, in einem psychosozialen Wohnheim untergebracht. Der 50-Jährige hat sich in Vergangenheit oftmals in den Waldgebieten zwischen Sehlen und Bergen auf der Insel Rügen aufgehalten. Der Vermisste ist etwa 192 Zentimeter groß und schlank. Er ist Einzelgänger, ein aktuelles Bild vom ihm liegt nicht vor. Am Tag seines Verschwindens trug Herr Gehrke einen grau-blauen Anorak, darunter eine graue Stoffjacke und ein rotes Karohemd. Sachdienliche Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Stralsund unter Telefon 03831/2890-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Ergänzung 07.02.2007, 8:00 Uhr

Der vermisste und suizidgefährdete Gerhard Gehrke wurde in den gestrigen Morgenstunden aufgefunden. Am 6. Februar 2007 gegen 8:50 Uhr entdeckte eine Polizeistreife den als vermisst gemeldeten 50-Jährigen Mann. Bereits am Montagnachmittag meldeten Anwohner im Bereich von Tilzow eine Person, die auf die Beschreibung des Mannes passte. Er hatte sich in der Waldregion, in alten Bunkeranlagen, in der Nähe von Bergen aufgehalten und ist nun auf eigenen Wunsch im Klinikum West in Stralsund, Station 52 aufgenommen worden.

Verkehrsunfall auf Rügen – Motorradfahrer schwer verletzt

Bergen (Umgehungsstraße). Am 04.02.2007 um 8:30 Uhr befuhr ein 50-Jähriger Kradfahrer aus Krefeld mit einem Motorrad BMW auf Rügen die B96 aus Richtung Stralsund kommend in Richtung Sassnitz. Zwischen der Kubbelkower Kreuzung und der Esso-Tankstelle Bergen kam er in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort streifte er erst zwei Straßenbäume und stürzte anschließend. Der Kradfahrer wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik Greifswald geflogen. Die Polizeibeamten stellten beim Verursacher Alkohol in der Atemluft fest. Es wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Die Bundesstraße 96 musste für die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen für ungefähr eine Stunde voll gesperrt werden.

Mopedfahrer missachtete Vorfahrt

Stralsund. Am 1. Februar 2007 gegen 13:40 Uhr ereignete sich auf der Kreuzung Rudolf-Virchow-Straße und Kedingshäger Straße ein Zusammenstoß zwischen einem Moped und einem Pkw BMW. Die 38-Jährige BMW-Fahrerin befuhr die Rudolf-Virchow-Straße und wollte die Kreuzung in Richtung Vogelwiese queren. Nach Zeugenaussagen wurde der BMW an der Kreuzung abgebremst und beim dann folgenden Befahren sei das aus Richtung Müllert-Grählert-Straße kommende Moped ungebremst in die Seite des BMW gefahren. Der 61-Jährige Mopedfahrer wollte auf der Kedingshäger Straße in Richtung Heinrich-Heine-Ring weiterfahren und hat den Vorrang des BMW missachtet. Der 61-Jährige wurde schwer verletzt in das Klinikum Stralsund verbracht. An den Fahrzeugen entstand nur geringer Sachschaden.