Insel Rügen: Mehrere Hundert Euro für Sex bezahlt – Frau verschwindet mit dem Geld, Kripo ermittelt

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 02. September 2026, wurde die Polizei gegen 20:00 Uhr auf Rügen über einen Vorfall im Zusammenhang mit einer sexuellen Dienstleistung informiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein Mann am selben Tag über eine entsprechende Dienstleistung mit einer Frau ein Treffen vereinbart haben. Dafür sei ein mittlerer dreistelliger Betrag vereinbart worden. Die Frau erschien anschließend am vereinbarten Treffpunkt in Begleitung von zwei männlichen Personen. Der Geldbetrag sei daraufhin übergeben worden.

Im weiteren Verlauf begab sich der Mann gemeinsam mit der Frau in ein Haus. Zu der sexuellen Handlung sei es jedoch nicht gekommen. Die Frau habe sich stattdessen entfernt. Als der Mann anschließend ein Foto eines Fahrzeugkennzeichens gefertigt habe, sei er nach eigenen Angaben von den drei Personen aufgefordert worden, keine Fotos aufzunehmen und das bereits gefertigte Bild zu löschen. Anschließend hätten sich alle drei Personen vom Tatort entfernt.

Nach Angaben des Geschädigten seien ihm zudem Betäubungsmittel sowie Medikamente zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit angeboten worden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betruges und der Nötigung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Einbruch in Hohendorf – Drohne und Gefahrgutzug im Einsatz, Säureverdacht bestätigt sich nicht

Hohendorf (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 2. September 2026, wurde die Polizei gegen 12:00 Uhr über den Verdacht des Einbruchs in ein Wohn- und Geschäftshaus in Hohendorf bei Groß Mohrdorf informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum vom 26. August 2026, gegen 16:20 Uhr, bis zum 2. September 2026, gegen 11:30 Uhr, unberechtigt Zutritt zu den Räumlichkeiten des Hauses.

Zur Spurensuche und -sicherung kam der Kriminaldauerdienst zum Einsatz. Im Zuge dessen wurde auch eine Drohne eingesetzt. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen bestand zwischenzeitlich der Verdacht, dass eine unbekannte Säure oder Base ausgetreten sein könnte. Daraufhin kam der Gefahrgutzug der Feuerwehr zum Einsatz. Der Verdacht bestätigte sich im weiteren Verlauf jedoch nicht. Verletzte Personen gab es nicht. Zur genauen Stehl- und Sachschadensumme können derzeit keine Angaben gemacht werden. Alle weiteren Umstände sind aktuell Gegenstand der Ermittlungen.

Beim Abbiegen übersehen – Transporterfahrer erfasst achtjährige Radfahrerin: Kind schwer verletzt

Barth (ots). Am heutigen Nachmittag (02.09.2026) kam es gegen 14:30 Uhr auf der L21 in Barth zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Kind schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 42-jähriger Mann mit seinem Transporter VW die L21 aus Richtung Löcknitz kommend. Auf Höhe einer Tankstelle beabsichtigte der 42-Jährige nach rechts abzubiegen. Die 8-jährige Radfahrerin befuhr den Radweg an der L21 aus entgegengesetzter Richtung und kreuzte somit den Transporter Fahrer. Dieser übersah die Radfahrerin und es kam zur seitlichen Kollision. Das Kind erlitt dabei schwere Verletzungen, wurde durch Rettungskräfte medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden am Transporter in Höhe von ca. 1.000 Euro.

17-Jähriger auf Fußgängerüberweg angefahren – Polizei sucht geflüchtete BMW-Fahrerin

Grimmen (ots). Bereits am 18.08.2026 kam es gegen 06:35 Uhr auf dem Fußgängerüberweg am Kreisverkehr des Grimmener Bahnhof zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und einem Pkw, bei dem der Fußgänger leichte Verletzungen erlitt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam der 17-jährige Fußgänger, der zum Unfallzeitpunkt einen E-Scooter schob, aus Richtung Bahnhof und wollte in Richtung Friedrichstraße den Fußgängerüberweg am Kreisverkehr überqueren. Beim Passieren des Fußgängerüberweges soll ein grauer Pkw BMW aus Richtung Kreisverkehr gekommen und nach rechts in die Bahnhofstraße abgebogen sein. Auf dem Fußgängerüberweg soll es dann zu einer Kollision gekommen sein. In Folge des Zusammenstoßes des Pkw mit dem mitgeführten E-Scooter fiel der 17-Jährige zu Boden und verletzte sich leicht. Nach Angaben von Zeugen soll das Fahrzeug von einer Frau geführt worden sein. Die Fahrerin des BMW soll sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt haben. Am mitgeführten E-Scooter entstand zudem Sachschaden in Höhe von ca. 150 Euro.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Unerlaubtes Entfernens vom Unfallort. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Grimmener Polizei unter der Rufnummer 038326570 zu melden.

Einbrecher stehlen Pflanzenschutzmittel aus Agrarfirma – 18.000 Euro Schaden

Jahnkendorf/Marlow (ots). Am heutigen Dienstag, dem 1. September 2026, wurde die Polizei gegen 08:30 Uhr über einen Einbruch in eine Agrarfirma in Jahnkendorf informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Täter unbefugt Zutritt zu dem Betrieb und entwendeten Pflanzenschutzmittel im Wert von etwa 18.000 Euro.

Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz und führte Maßnahmen zur Spurensuche und -sicherung durch. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen. Die Polizei nimmt den aktuellen Sachverhalt zum Anlass, insbesondere landwirtschaftliche Betriebe auf geeignete Sicherungsmaßnahmen hinzuweisen. Pflanzenschutzmittel stellen aufgrund ihres teilweise hohen Wertes ein attraktives Ziel für Straftäter dar. Lagerstätten sollten daher möglichst gegen unbefugten Zutritt gesichert werden. Eine ausreichende mechanische Sicherung von Türen und Fenstern sowie technische Sicherungsmaßnahmen können dazu beitragen, Einbrüche zu erschweren.

Enkelin angeblich an Krebs erkrankt – Betrüger fordern 30.000 Euro von 81-Jähriger auf Rügen

Glowe (ots) – Am heutigen Dienstag, dem 01. September 2026, kam es gegen 12:00 Uhr in Glowe auf Rügen zu einem versuchten Betrug durch einen sogenannten Schockanruf.

Eine 81-jährige deutsche Frau erhielt einen Anruf, bei dem ihr geschildert wurde, dass ihre Enkeltochter schwer an Krebs erkrankt sei. Angeblich benötige diese dringend ein teures Medikament aus dem Ausland, dessen Kosten sich auf etwa 40.000 Euro belaufen würden. Da die Enkeltochter angeblich selbst lediglich über 10.000 Euro verfüge, forderten die unbekannten Täter von der Seniorin weitere 30.000 Euro zur Finanzierung des vermeintlich lebensnotwendigen Medikaments.

Die 81-Jährige reagierte richtig und nahm selbstständig Kontakt zu ihrer Tochter auf. Dadurch konnte der Betrugsversuch rechtzeitig erkannt werden. Zu einer Geldübergabe oder einem finanziellen Schaden kam es nicht.

Die Polizei warnt erneut vor sogenannten Schockanrufen. Die Täter versuchen dabei, insbesondere ältere Menschen durch erfundene Notlagen von Angehörigen emotional unter Druck zu setzen und zu schnellen Entscheidungen zu bewegen.
Häufig wird behauptet, ein Familienmitglied sei schwer verletzt, lebensbedrohlich erkrankt oder befinde sich in einer anderen dramatischen Situation und benötige dringend eine hohe Geldsumme.

„161“ auf AfD-Wahlkreisbüro gesprüht – Staatsschutz ermittelt in Grimmen

Grimmen (ots). Am 31.08.2026, in der Zeit zwischen 10:30 Uhr und 16:30 Uhr, kam es am Wahlkreisbüro der AfD in der Mühlenstraße in Grimmen zu einer Sachbeschädigung. Durch bislang unbekannte Täter wurde auf eine Scheibe des Büros in weißer Farbe der Schriftzug „161“ gesprüht. Dieser hat die Größe von 0,80 Meter mal 1,10 Meter. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 50 Euro geschätzt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeirevier in Grimmen unter 03832657225, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Notruf löst große Suchaktion in Altefähr aus – Polizei vermutet Falschmeldung und prüft Call-ID-Spoofing

Altefähr (ots). Am gestrigen Sonntag, dem 30. August 2026, wurde die Polizei gegen 10:30 Uhr über eine mögliche Gefahrenlage in Altefähr informiert. Nach ersten Angaben soll eine Person ins Wasser gesprungen und anschließend nicht wieder aufgetaucht sein. Daraufhin wurden umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Neben der Polizei waren unter anderem Kräfte der Wasserschutzpolizei, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie der Feuerwehr im Einsatz und suchten den betreffenden Bereich ab. Zwischenzeitlich kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Eine Person konnte im Rahmen der Suchmaßnahmen nicht festgestellt werden. Auch Passanten im Nahbereich konnten keine entsprechenden Beobachtungen bestätigen. Die umfangreichen Suchmaßnahmen wurden schließlich ohne Feststellung einer vermissten oder hilfsbedürftigen Person beendet.

Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht der Verdacht, dass es sich bei der Mitteilung um eine Falschmeldung handeln könnte. Im Zusammenhang mit dem eingegangenen Notruf wird derzeit unter anderem ein sogenanntes Call-ID-Spoofing geprüft. Dabei kann die tatsächlich verwendete Telefonnummer durch technische Manipulation verschleiert werden, sodass beim Angerufenen eine andere Telefonnummer angezeigt wird. Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen aufgenommen.

Kühltruhe brennt im Keller – fünf Bewohner in Velgast aus Mehrfamilienhaus evakuiert

Velgast (ots). Am späten Sonntagabend (30.08.2026) kam es in der Straße „Am Gutshof“ in Velgast zu einem gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Gegen 23:40 Uhr wurde eine starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr evakuierten umgehend fünf Bewohner sicher aus dem Gebäude.

Bei der anschließenden Erkundung machten die Kameraden der Feuerwehr die Ursache im Kellerbereich ausfindig. In einem dortigen Mieterkeller war eine Kühltruhe aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten und schmorte. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Velgast, Karnin und Richtenberg, die mit rund 25 Kräften vor Ort waren, brachten das defekte Gerät ins Freie und lüfteten das Wohnhaus gründlich durch. Alle Bewohner konnten im Anschluss unverletzt in ihre Wohnungen zurückkehren. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.

Sekundenschlaf am Steuer – Seat kracht gegen Werbeschild, Polizei beschlagnahmt Führerschein und Fahrzeug

Bergen auf Rügen (ots). Ein 33-jähriger Autofahrer hat am späten Samstagabend in Bergen auf Rügen einen Verkehrsunfall verursacht, nachdem er am Steuer eingeschlafen war. Gegen 21:20 Uhr meldeten Zeugen dem Polizeihauptrevier Bergen einen schweren Zusammenstoß in der Straße der DSF.

Nach ersten Erkenntnissen kam der 33-jährige Fahrer eines Seat Leon im Bereich der Abfahrt zur Putbuser Chaussee aufgrund von Sekundenschlaf von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet über die Straße und kollidierte frontal mit einem Werbeschild. Der Unfallfahrer erlitt einen Schock und wurde vor Ort durch Rettungskräfte medizinisch erstversorgt. Zur weiteren Untersuchung und Überwachung kam er vorsorglich mit dem Rettungswagen in das Sana Krankenhaus Bergen. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 5.000 Euro. Er war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Schaden an der Werbetafel wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Die Polizei beschlagnahmte noch vor Ort den Führerschein des Mannes. Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt das zuständige Kriminalkommissariat.

Lkw brennt auf B96 vollständig aus – stundenlange Sperrung, weiterer Unfall im Rückstau

B96/Stralsund (ots). Am Samstagnachmittag (29.08.2026) führte der Brand eines Lastkraftwagens auf der Bundesstraße 96 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Richtungsfahrbahn zur Autobahn 20 musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Gegen 14:50 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über den brennenden Lkw zwischen den Anschlussstellen Brandshagen und Miltzow informiert.

Aufgrund eines technischen Defekts fing das Fahrzeug Feuer und brannte in der Folge vollständig aus. Der 56-jährige Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb glücklicherweise unverletzt. Zur Brandbekämpfung eilten die Freiwilligen Feuerwehren aus Brandshagen, Reinberg und Miltzow mit einem Großaufgebot zur Unglücksstelle. Auch ein Rettungswagen war vorsorglich im Einsatz. Für die Dauer der akuten Löscharbeiten war ab etwa 15:15 Uhr eine Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen für rund 45 Minuten erforderlich.

Während die Fahrbahn in Richtung der Insel Rügen danach wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte, blieb die Gegenfahrbahn in Richtung A 20 ab der Anschlussstelle Brandshagen für die aufwendige Bergung des Wracks und die anschließende Fahrbahnreinigung bis ca. 20:00 Uhr voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden am Lkw wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Im Zuge des Rückstaus ereignete sich zudem ein Folgeunfall: Ein im Einsatz befindliches Feuerwehrfahrzeug kollidierte während der Anfahrt leicht mit einem Pkw-Gespann (Auto mit Wohnanhänger). Bei diesem Zusammenstoß verletzte sich niemand, es entstand jedoch ein zusätzlicher Sachschaden von circa 4.000 Euro.

Gartenlaube in Sassnitz brennt vollständig nieder – Kripo ermittelt zur Brandursache

Sassnitz (ots). Am 29.08.2026 gegen 02.20 Uhr wurde der Einsatzleitstelle der Polizei ein Feuer im Bereich des Kleingartenvereins „An der B96“ in Sassnitz gemeldet. Durch die eingesetzten Kräfte des Polizeireviers Sassnitz wurde eine Gartenlaube im Vollbrand festgestellt. Den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

Durch das Feuer wurde die Gartenlaube vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist derzeit unklar. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizeiinspektion Anklam geführt.

Zwei Fahrzeuge blinken zum Abbiegen – VW fährt auf B196 und übersieht dahinter fahrende Harley: Motorradfahrer schwer verletzt

Bergen auf Rügen (ots). Am Freitagnachmittag (28.06.2026) ereignete sich gegen 15:20 Uhr im Einmündungsbereich der B 196 und der Königsstraße ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei beabsichtigte ein 71-jähriger Autofahrer von Rügen, mit seinem VW Golf von der Königsstraße auf die B 196 in Richtung Karow einzubiegen. Zu diesem Zeitpunkt näherten sich aus Richtung Karow zwei Fahrzeuge, die per Fahrtrichtungsanzeiger signalisierten, in die Königsstraße abzubiegen. Beim Einfahren auf die Bundesstraße übersah der 71-Jährige jedoch einen dahinter fahrenden 60-jährigen Motorradfahrer aus Nordrhein-Westfalen, der mit seiner Harley-Davidson ebenfalls aus Richtung Karow kam.

Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 60-jährige Kradfahrer zog sich bei der Kollision schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Die 70-jährige Beifahrerin im VW erlitt einen Schock.

Beide beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe war die Freiwillige Feuerwehr Bergen im Einsatz, um die Fahrbahn zu reinigen. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die B 196 für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Im Anschluss wurde der Verkehr für eine weitere Stunde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der entstandene Gesamtsachschaden wird von der Polizei auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Hafniumoxid im Wert von bis zu zwei Millionen Euro gestohlen – mutmaßliche Beute später derselben Firma angeboten

Vorpommern-Rügen/Anklam (ots). Am 18.06.2026 wurde der Diebstahl von Hafniumoxid (chemische Verbindung in Pulverform) von einem Firmengelände im Landkreis Vorpommern Rügen angezeigt. Das Material war in einem Container gelagert und hatte zum Tatzeitpunkt einen geschätzten Marktwert von etwa ein bis zwei Millionen Euro.

Im Rahmen der Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Anklam ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Diebstahl und einem rumänischen Unternehmen, welches damit ebenso Handel betreibt. Bereits vor Bekanntwerden des Fehlens des Materials wurde der geschädigten Firma über einen rumänischen Geschäftskontakt ein Angebot über eine ähnliche Menge Hafnium unterbreitet. Eine zugesandte Vorab-Probe erwies sich bei einer Untersuchung als Hafniumoxid. Aufgrund der charakteristischen Zusammensetzung ergab sich der Verdacht, dass es sich um das entwendete Material handeln könnte.

Am 21.08.2026 kam es schließlich zu einer angekündigten Auslieferung des mutmaßlich gestohlenen Materials. Zwei rumänische Staatsangehörige trafen mit einem Fahrzeug auf dem Firmengelände ein und führten mehrere Säcke mit sich. Beide Personen wurden durch Kräfte der Kriminalpolizeiinspektion Anklam vorläufig festgenommen. Bei einer ersten Untersuchung zeigte das sichergestellte Material eine charakteristische Färbung und ein Röntgenfluoreszenz-Ergebnis, die nach Angaben des betroffenen Unternehmens mit dem zuvor entwendeten Material übereinstimmt. Eine abschließende Untersuchung durch ein unabhängiges Institut steht noch aus.

Das Material wurde vor Ort gesichert und versiegelt. Das verwendete Fahrzeug wurde kriminaltechnisch untersucht und sichergestellt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht ein dringender Verdacht, dass es sich bei dem angebotenen Hafniumoxid um einen Teil der im Juni entwendeten Menge handelt. Die Ermittlungen zur vollständigen Herkunft des Materials, zum Ablauf der Tat und zu möglichen weiteren Beteiligten dauern an. Die beiden Tatverdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft.

Sattelzug und Linienbus kollidieren in Stralsund – Busfahrerin eingeklemmt und schwer verletzt

Stralsund (ots). Am heutigen Dienstagmorgen, dem 25. August 2026, kam es gegen 06:30 Uhr in Stralsund zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Sattelzugmaschine und einem Linienbus. Nach derzeitigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall im Bereich einer Kreuzung im Voigdehäger Weg aufgrund eines Vorfahrtsverstoßes. Beteiligt waren eine Sattelzugmaschine der Marke MAN, die von einem 43-jährigen ukrainischem Staatsangehörigen geführt wurde, sowie ein Linienbus der Marke Citaro, der von einer 50-jährigen Frau gelenkt wurde. Bei dem Zusammenstoß wurde der 43-jährige Lkw-Fahrer leicht verletzt.

Die Busfahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Sie wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste im Linienbus. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Sattelzugmaschine und der Linienbus waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Zudem liefen Betriebsstoffe aus. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

Die Unfallstelle war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten gesperrt. Gegen 10:20 Uhr konnte die Fahrbahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Mit Hammer auf Tisch geschlagen: 52-Jähriger sorgt für Polizeieinsatz in Stralsunder Behörde

Stralsund (ots). Am Montag, dem 24. August 2026, wurde die Polizei gegen 10:30 Uhr zu einer Behörde in Stralsund gerufen. Nach ersten Erkenntnissen soll sich dort ein 52-jähriger Staatsangehöriger in einem Büro aggressiv verhalten und im weiteren Verlauf mit einem mitgeführten Hammer auf einen Tisch geschlagen haben. Zudem soll es zu einer Bedrohungssituation gekommen sein. Hintergrund soll nach bisherigen Erkenntnissen unter anderem die mutmaßliche Forderung nach Geld gewesen sein.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann durchsucht. Dabei wurden in einem von ihm mitgeführten Rucksack ein Hammer, ein Küchenmesser sowie zwei Schraubendreher festgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt der 52-Jährige einen Platzverweis. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Nötigung, Erpressung, Sachbeschädigung und räuberischen Erpressung aufgenommen.

Volvo kommt zwischen Prerow und Zingst von der L21 ab – Beifahrerin verletzt

Barth (ots). Am 23.08.2026 gegen 13.15 Uhr wurde über den Notruf der Polizei mitgeteilt, dass es zu einem Verkehrsunfall auf der L 21 zwischen Prerow und Zingst gekommen ist. Hier kam ein PKW Volvo nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im angrenzenden Graben liegen. Der 58- jährige Fahrzeugführer blieb unverletzt. Die 56- jährige Beifahrerin wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus zur weiteren Beobachtung verbracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Die Fahrbahn wurde zur Unfallaufnahme und zur Bergung des Fahrzeuges kurzzeitig halbseitig gesperrt.

Kellerbrand am Neuen Markt in Stralsund – Feuerwehr verhindert Ausbreitung, trotzdem 100.000 Euro Schaden

Stralsund (ots). Am 22.08.2026, gegen 15:10 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand am Neuen Markt in Stralsund gerufen. Bei Eintreffen der Kräfte wurde festgestellt, dass es in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhaus, in dem sich die Versorgungsleitungen befinden, aus bislang ungeklärter Ursache zum Brandausbruch gekommen ist. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und konnten die Flammen schnell löschen. Somit konnte ein Ausbreiten der Flammen auf weitere Räume verhindert werden. Durch das Feuer wurde außerdem eine Wasserleitung beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Es mussten auch keine Personen aus dem Gebäude evakuiert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft kommt am 23.08.2026 ein Brandursachenermittler zum Einsatz.

Maskiert und mit Eisenstange: Zwei Männer lauern Lieferanten in Zingst auf – Postfiliale aufgebrochen

Zingst (ots). Am heutigen Donnerstagmorgen (20. August 2026) ist es gegen 04:00 Uhr im Ostseebad Zingst offensichtlich zu einem versuchten Überfall auf einen Lieferanten gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein LKW-Fahrer zu dieser Zeit dabei eine Bäckereifiliale in der Hafenstraße zu beliefern. Während sich der Mann auf der Ladefläche seines Fahrzeuges befand, sollen sich zwei bislang unbekannte männliche Personen dem Fahrzeug genähert haben. Die beiden Tatverdächtigen sollen maskiert und mit einer Eisenstange bewaffnet gewesen sein. Sie sollen den Lieferanten angesprochen und versucht haben, an ihn beziehungsweise den Lkw zu gelangen. Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es nicht. Der Lieferant konnte sich auf der Ladefläche aufhalten und blieb unverletzt.

Nach Angaben des Hinweisgebers besteht der Verdacht, dass die beiden Tatverdächtigen den Lieferanten beziehungsweise dessen Abläufe bereits am Vortag beobachtet haben könnten. Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: – männlich – dunkel gekleidet – maskiert – vermutlich mit E-Scooter unterwegs – sie sollen gebrochen Deutsch (eventuell mit osteuropäischem Akzent) gesprochen haben

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellten die Polizeibeamten zudem einen Einbruch in eine Postfiliale auf der Rückseite des Gebäudes fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde hierbei ein Gullydeckel gegen eine Fensterscheibe geworfen. Durch die entstandene Beschädigung gelangten bislang unbekannte Täter augenscheinlich in die Geschäftsräume.

Ob ein Zusammenhang zwischen dem Einbruch und dem versuchten Überfall besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie wegen des Verdachts der Bedrohung gemäß § 241 StGB aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden, insbesondere im Zeitraum um 04:00 Uhr, verdächtige Personen oder E-Scooter im Bereich der Hafenstraße in Zingst beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Barth unter der Telefonnummer 0382316720 zu melden. Insbesondere werden auch Personen gebeten, sich zu melden, denen am Mittwoch, dem 19. August 2026, verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Lieferfahrzeug oder der Bäckereifiliale aufgefallen sind.

Crash mit Rügens Kult-Bahn: Volvo kollidiert mit „Rasendem Roland“

Baabe (ots). Am 19.08.26 gegen 18:20 Uhr ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang des „Rasenden Roland“ in Baabe auf der Insel Rügen ein Verkehrsunfall zwischen einem Zug und einem PKW. Ein 64- jähriger Volvo- Fahrer befuhr die B196 aus Göhren kommend und bog anschließend nach rechts in die Strandstr. ein. Hier hielt er zunächst am unbeschrankten Bahnübergang. Dabei übersah sah er einen nahenden Zug der Kleinbahn und fuhr an. Dabei kollidierte er mit dem „Rasenden Roland“. Der Fahrzeugführer fuhr allein im PKW, im Zug befanden sich 103 Personen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 6.000 Euro.