Alkoholfahrt auf Rügen: 47-Jähriger mit 1,37 Promille erwischt – seine Abholerin fährt mit 0,63 Promille zur Polizei

Garz/Bergen auf Rügen (ots). Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, kontrollierten Polizeibeamte kurz nach Mitternacht auf der Landesstraße 291 kurz vor der Ortschaft Garz einen 47-jährigen VW-Fahrer. Während der Verkehrskontrolle ergaben sich Anhaltspunkte für eine mögliche alkoholbedingte Beeinflussung. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,37 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde der Führerschein des 47-Jährigen beschlagnahmt. Die Fahrzeugschlüssel wurden einer anderen Person übergeben. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr laufen.

Gegen 01:30 Uhr erschien eine 54-jährige Frau mit ihrem Toyota am Polizeihauptrevier, um den Mann abzuholen. Bei der Überprüfung ihrer Fahrtauglichkeit stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 0,63 Promille fest. Gegen die Frau wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ihr Fahrzeug stellt sie vor dem Polizeihauptrevier ab. Schließlich wurden beide Personen von einem weiteren Bekannten abgeholt. Dieser wies bei einer Überprüfung einen Atemalkoholwert von 0,14 Promille auf.

Die Polizei weist darauf hin, dass bereits geringe Mengen Alkohol die Wahrnehmung und das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können. Wer Alkohol getrunken hat, sollte das Fahrzeug stehen lassen und auf alternative Beförderungsmöglichkeiten zurückgreifen. Am sichersten ist es, nach dem Alkoholkonsum vollständig auf das Fahren zu verzichten.

Lebensgefährliche Kletteraktion an Rügens Kreidefelsen bei Sassnitz – Polizei und Ranger bringen drei junge Menschen in Sicherheit

Sassnitz (ots). Am Montag, dem 26. Oktober 2026, wurde der Polizei gegen 12:50 Uhr gemeldet, dass mehrere Personen im Bereich der Ernst-Moritz-Arndt-Sicht in Sassnitz offenbar den Kreidefelsen hinaufgeklettert waren. Vor Ort konnten zwei 16-Jährige und eine 18-jährige Person angetroffen werden. Alle drei sind ukrainische Staatsangehörige und stammen aus Nordrhein-Westfalen. Die Polizei und Ranger des Nationalparkes begleiteten die drei Personen zurück in einen sicheren Bereich. Auf die Beteiligten kommt nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige zu.

Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Kletteraktionen. Die Kreidefelsen sind teilweise brüchig und bergen erhebliche Absturzgefahren. Ein Fehltritt kann lebensgefährliche Folgen haben. Darüber hinaus können sich die Personen nicht nur selbst in Gefahr bringen, sondern bei erforderlichen Rettungsmaßnahmen auch Einsatzkräfte gefährden. Das Klettern an den Kreidefelsen ist kein Spaß. Wer sich abseits der ausgewiesenen Wege bewegt und die Felsen erklimmt, riskiert im schlimmsten Fall sein Leben. Die Polizei appelliert daher an alle Besucher, die geltenden Wegegebote zu beachten und sich nicht durch leichtsinnige Aktionen in Gefahr zu bringen.

19-Jähriger verliert am Jungfernstieg in Stralsund Kontrolle über BMW – Laterne gerammt, Auto schleudert auf Gehweg

Stralsund (ots)- Am 25.10.2026 gegen 19:15 Uhr ereignete sich auf dem Stralsunder Jungfernstieg Ecke Tribseer Damm ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 19-jährige Fahrzeugführer (syrischer Staatsbürger) eines Pkw 5er BMW den Stralsunder Jungfernstieg in Richtung Hauptbahnhof und wollte im weiteren Verlauf nach links in den Tribseer Damm abbiegen. Der Fahrzeugführer verlor vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug, kam in der weiteren Folge nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte hier mit einer Straßenlaterne. Im weiteren Verlauf schleuderte der Pkw dann zurück über die Fahrbahn und kam auf dem rechtsseitig befindlichen Gehweg zum Stillstand.

Bei dem Verkehrsunfall wurde der Unfallverursacher leicht verletzt und konnte nach einer ambulanten Behandlung durch die Rettungskräfte vor Ort wieder entlassen werden. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 16.000 Euro.

Unbekannte stehlen fünf Autokennzeichen aus Tiefgarage einer Kurklinik in Sellin – Polizei sucht Zeugen

Sellin (ots). Am Dienstag, dem 20. Oktober 2026, wurde der Polizei ein Diebstahl von insgesamt fünf Kfz-Kennzeichentafeln aus der Tiefgarage einer Kurklinik im Kurweg in Sellin auf der Insel Rügen gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden an fünf dort abgestellten Fahrzeugen jeweils die hinteren Kennzeichentafeln entwendet. Die betroffenen Kennzeichen stammen aus Berlin sowie aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die vorderen Kennzeichentafeln der Fahrzeuge verblieben jeweils am Fahrzeug. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer hat im Bereich der Tiefgarage der Kurklinik im Kurweg in Sellin auffällige Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten? Auch Personen, denen selbst Kennzeichentafeln gestohlen wurden und die bislang noch keine Anzeige erstattet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Gartenlaube brennt nachts in Grimmen lichterloh – zwei weitere Lauben beschädigt, mindestens 7.000 Euro Schaden

Grimmen (ots). Am heutigen Freitag, dem 23.10.2026, wurde die Polizei gegen 02:00 Uhr über einen Brand in einer Kleingartenanlage in der Ludwig-van-Beethoven-Straße in Grimmen informiert. Ein Zeuge hatte zuvor einen Feuerschein bemerkt und daraufhin den Brand gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Gartenlaube aus Holz bereits in Vollbrand. Durch das Feuer wurden zwei unmittelbar angrenzende Gartenlauben ebenfalls beschädigt. Die Feuerwehr Grimmen konnte den Brand löschen.

Da die Brandursache bislang unklar ist, kam der Kriminaldauerdienst zum Einsatz. Ob ein Brandursachenermittler hinzugezogen wird, wird derzeit geprüft. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 7.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Kostenlose Fahrradcodierung in Sassnitz am 28. Oktober – Polizei erklärt, was Radfahrer beachten müssen

Sassnitz (ots). Am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, findet in der Zeit von 09:00 bis 17:00 Uhr am Parkplatz „Zentrum“ in der Bachstraße in Sassnitz auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Bei Regenwetter findet die Aktion in dem dortigen Gebäude der Feuerwehr statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde. Neben der individuellen Kennzeichnung empfiehlt die Polizei, abgestellte Fahrräder immer gegen Diebstahl zu sichern. Das heißt, Nutzen Sie stabile Fahrradschlösser, bei E-Bikes gern mehrere Schlösser verwenden. Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an fest verankerten Gegenständen an und sichern Sie Ihr Fahrrad immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad.

Frontalcrash in Brandshagen: Zwei Fahrer schwerstverletzt und eingeklemmt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Stralsund/Brandshagen (ots). Am Dienstag, den 20.10.2026 gegen 15.00 Uhr, befuhr ein 38jähriger Stralsunder mit seinem PKW Audi in der Ortslage Brandshagen die Neuhöfer Straße aus Richtung der B96 kommend in Richtung Ortsmitte. Ihm entgegen kam ein 30jähriger KIA-Fahrer aus der Region. Auf Höhe der Unfallstelle in Brandshagen kam es aus bisher ungeklärter Ursache zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Beide Fahrzeugführer sind bei diesem Zusammenstoß schwerstverletzt worden. Zur Bergung der Verletzten wurde die Freiwillige Feuerwehr Sundhagen zum Einsatz gebracht. Diese befreiten die eingeklemmten Fahrer aus ihren Fahrzeugen. Die Unfallbeteiligten wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser verbracht. Beide Fahrzeuge waren durch die Wucht des Zusammenstoßes nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Die Gemeindestraße in Brandshagen war für fünf Stunden für die Unfallaufnahme voll gesperrt. Der Einsatz eines DEKRA-Sachverständigen zur Ermittlung des Unfallherganges wurde durch die Staatsanwaltschaft Stralsund angeordnet.

Messerangriff auf Supermarktparkplatz in Barth – 17-Jähriger notoperiert, 21-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stralsund und der Polizeiinspektion Stralsund

Barth (ots). Am Montagabend (19.10.2026) kam es kurz vor 19:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Langen Straße in Barth zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 21-jähriger Tatverdächtiger im Verlauf eines Streits ein Messer gezogen und damit einen 17-jährigen Jugendlichen verletzt haben. Dieser erlitt augenscheinlich Schnitt- und Stichverletzungen im Bauchbereich und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er notoperiert werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand befindet sich der Jugendliche in einem kritischen, jedoch nicht lebensbedrohlichen Zustand.

Der Tatverdächtige flüchtete zunächst vom Tatort, konnte jedoch im weiteren Verlauf durch Polizeikräfte gestellt und vorläufig festgenommen werden. Gegen den 21-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Es liegen zudem Anhaltspunkte dafür vor, dass der Tatverdächtige zum Zeitpunkt des Geschehens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden haben könnte. Bei dem 17-Jährigen wurde eine Atemalkoholkonzentration von über
1,6 Promille festgestellt. Die entsprechenden Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Überholmanöver auf L301 bei Bergen geht schief – Golf kollidiert mit Lkw und Dacia: Fast 100.000 Euro Schaden

Bergen auf Rügen (ots). Am Montag, dem 19. Oktober 2026, kam es gegen 10:00 Uhr auf der Landesstraße 301 bei Bergen auf der Insel Rügen zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Dabei entstand Sachschaden an allen Fahrzeugen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 79-jähriger Mann mit seinem VW Golf die L 301 und beabsichtigte, einen vorausfahrenden Lkw zu überholen. Der Lkw wurde von einem 54-jährigen Mann geführt. Mutmaßlich scherte der Golf-Fahrer trotz Gegenverkehrs zum Überholen aus. Als er den entgegenkommenden Verkehr bemerkte, brach er den Überholvorgang offenbar ab und scherte wieder ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen der Beifahrerseite des VW Golf und der Fahrerseite des Lkw.

In der Folge kam der Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab und im Straßengraben zum Stillstand. Der VW Golf kollidierte anschließend mit einem entgegenkommenden Dacia, der von einem 89-jährigen deutschen Mann geführt wurde. Der 79-jährige Golf-Fahrer und der 54-jährige Lkw-Fahrer wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus nach Bergen gebracht. Der 89-jährige Dacia-Fahrer blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Als mutmaßliche Unfallursache wird derzeit ein Fehler beim Überholen geprüft.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB aufgenommen. Im Zuge der Unfallaufnahme und Bergung der beteiligten Fahrzeuge kam es auf der L 301 zeitweise zu Verkehrseinschränkungen und einer Vollsperrung. Die Schadenshöhe wird derzeit auf fast 100.000 Euro geschätzt.

Einbrecher schlagen am helllichten Tag in Bartelshagen I zu – Wertgegenstände aus Einfamilienhaus gestohlen

Marlow (ots). Bereits am vergangenen Montag (12. Oktober 2026) wurde der Polizei in Ribnitz-Damgarten ein Wohnungseinbruchsdiebstahl in Bartelshagen I bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum zwischen 07:00 und 14:00 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus in der Langen Straße. Aus dem Wohnhaus entwendeten sie Wertgegenstände im unteren vierstelligen Eurobereich. Der Kriminaldauerdienst kam am Tatort zum Einsatz und sicherte Spuren.

Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum in der Langen Straße auffällige Personen oder Fahrzeugbewegungen beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Ribnitz-Damgarten unter der Telefonnummer 038218750 zu melden.

Zwei Alkoholunfälle in Stralsund: E-Scooter-Fahrer schwer verletzt – 18-Jähriger muss Führerschein abgeben

Stralsund (ots). Am gestrigen Sonntag (18. Oktober 2026) kam es in Stralsund zu zwei Verkehrsunfällen, bei denen die beteiligten Fahrzeugführer offenbar unter Alkoholeinfluss standen.

Gegen 00:00 Uhr stürzte ein 30-jähriger Mann mit einem E-Scooter im Heinrich-Heine-Ring. Dabei zog er sich nach ersten Informationen schwere Verletzungen zu und wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille. Im Krankenhaus wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

Im Jungfernstieg wurde der Polizei ebenfalls am Sonntag ein beschädigter Pkw gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 18-jähriger Fahrzeugführer gegen 10:30 Uhr offenbar unter Alkoholeinfluss ein weiteres Fahrzeug beschädigt. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von knapp 0,4 Promille. Die Polizei veranlasste eine Blutprobenentnahme und stellte den Führerschein des Mannes sicher. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass für Fahrzeugführer unter 21 Jahren sowie für Fahranfänger in der Probezeit ein absolutes Alkoholverbot gilt. Bereits geringe Alkoholmengen können daher rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Unabhängig davon kann Alkohol auch unterhalb der allgemeinen Grenze von 0,5 Promille strafrechtlich relevant sein, wenn eine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit oder eine Gefährdung des Straßenverkehrs vorliegt. Neben strafrechtlichen Konsequenzen können auch führerscheinrechtliche Maßnahmen folgen.

Mit brennender Zigarette und Kerze eingeschlafen? Gartenlaube in Ribnitz-Damgarten brennt aus – Besitzer verletzt

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 19.10.2026, gegen 00:50 Uhr, bemerkten Polizeibeamte des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten in einer Gartenanlage in der Stralsunder Straße einen Brand. Sie begaben sich umgehend zum betroffenen Garten. Gleichzeitig wurde die Rettungsleitstelle über den Brand informiert. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ribnitz-Damgarten wurden daraufhin zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Bei Eintreffen der Polizei am Brandort befand sich der 69-jährige Gartenbesitzer noch in der brennenden Laube. Er konnte diese kurze Zeit später eigenständig verlassen. Der Laubenbesitzer erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde mit einem RTW zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus verbracht.

Die Laube brannte vollständig aus und auch die Dachrinne eines Schuppens der Nachbarparzelle wurde durch die Flammen beschädigt. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt. Ersten Ermittlungen zufolge soll 69-Jährige mit einer brennenden Zigarette und einer angezündeten Kerze eingeschlafen sein, was zum Brandausbruch geführt haben könnte. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache sind jedoch noch nicht abgeschlossen.

Vorfahrt missachtet: Ford überschlägt sich auf L22 bei Franzburg – drei Verletzte, Rettungshubschrauber im Einsatz

Franzburg (ots). Am 18.10.2026 ereignete sich gegen 13:50 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall mit Sachschaden und mehreren verletzten Personen auf der Landesstraße 22 zwischen Müggenhall und Millienhagen. Zum Unfallzeitpunkt befuhr die 41-jährige Fahrzeugführerin eines PKW Ford die Landesstraße aus Millienhagen kommend in Richtung Müggenhall. Gleichzeitig befuhr ein 60-jähriger Fahrzeugführer eines PKW Mercedes-Benz die Gemeindestraße aus Wolfshagen kommend in Richtung Landesstraße 22. Beim Einfahren auf die L22 übersah der Fahrzeugführer des Mercedes-Benz die vorfahrtsberechtigte Fahrerin des Ford und kollidierte mit dieser. Durch den Aufprall überschlug sich der PKW Ford und kam neben der Fahrbahn zum Stehen. Die Fahrerin, sowie ihr 58-jähriger Beifahrer, wurden schwer- bzw. leichtverletzt. Der Fahrzeugführer des Mercedes-Benz wurde ebenfalls leichtverletzt. Alle Beteiligten kamen in umliegende Krankenhäuser.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die L22 kurzzeitig voll und daraufhin halbseitig gesperrt. Neben zwei Rettungswagen und einem Notarztwagen kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Der PKW Ford war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein regionales Abschleppunternehmen geborgen. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 17.000 Euro. Alle Beteiligten stammen aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen.

Audi rammt nachts in Wiek vier parkende Autos und eine Laterne – 41.000 Euro Schaden

Wiek auf Rügen (ots). Am 18.10.2026 gegen 02:40 Uhr ereignete sich auf der Landesstrasse 30 in der Ortslage Wiek ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde und hoher Sachschaden entstand. Ein Pkw Audi befuhr in Wiek die „Straße der DSF“ in Fahrtrichtung Zürkvitz. In einer Rechtskurve kam der PKW nach links von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte das Fahrzeug mit insgesamt vier parkenden Pkw und einer Laterne.

Der 25-jährige Fahrer des Pkw Audi wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und wurde zur Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Es entstand ein Gesamtschaden wird auf insgesamt ca. 41.000 Euro geschätzt. Der Pkw des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Lauter Knall mitten in der Nacht – Opel brennt in Dranske vollständig aus, Kripo ermittelt wegen Brandstiftung

Dranske (ots). Am heutigen Tag gegen 04:00 Uhr informierte die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen die Polizei über den Brand eines Pkw. Die geschädigten Fahrzeugbesitzer gaben an, durch einen lauten Knall geweckt worden zu sein, stellten den Brand fest und informierten die Feuerwehr. Der Brandort befand sich in der Wittower Straße in Dranske.

Beim Eintreffen der Polizei führte die Freiwillige Feuerwehr aus Dranske Löscharbeiten durch, welche jedoch nicht mehr verhindern konnten, dass ein Pkw Opel vollständig ausbrannte. Zwei daneben parkende Pkw wurden durch die abstrahlende Hitze ebenfalls beschädigt, sodass ein geschätzter Gesamtschaden von ca. 11.00 Euro entstand.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in diesem Bereich beobachtet hat oder andere sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnumme
0383923070, über das Digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Unbekannte verwüsten Betonwerk in Barth und hinterlassen verfassungsfeindliche Schmiererei – 2.000 Euro Schaden

Barth (ots). Bislang unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum von Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, 16:00 Uhr, bis Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, 04:00 Uhr, Zutritt zu einer Arbeitshalle eines Betonwerks im Gewerbegebiet in Barth. Nach derzeitigem Kenntnisstand beschädigten die Täter mehrere Betonplatten und weitere Gegenstände. Zudem entfernten sie diverse Gegenstände, beschädigten diese und verteilten sie auf dem Gelände. Darüber hinaus hinterließen sie eine verfassungsfeindliche Schmiererei. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, des Hausfriedensbruchs sowie der Sachbeschädigung aufgenommen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Betonwerks beobachtet hat oder andere sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Barth unter der Telefonnummer 0382316720, über das digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Mit 1,4 Promille, ohne Führerschein und mit falschen Kennzeichen unterwegs – Polizei stoppt 38-Jährigen in Splietsdorf

Splietsdorf (ots). Alkohol im Blut, aber weder Führerschein noch eine gültige Zulassung für das Auto: Bei einer Verkehrskontrolle in Splietsdorf stellten Polizeibeamte in der Nacht zum heutigen Freitag, dem 16. Oktober 2026, gegen 00:30 Uhr gleich mehrere Verstöße fest.

Die Beamten kontrollierten einen 38-jährigen Renault-Fahrer. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,4 Promille. Außerdem gab der Mann an, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Auch bei den übrigen Voraussetzungen für eine Fahrt im Straßenverkehr sah es nicht besser aus: Der 38-Jährige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Sein Renault war nicht zugelassen und zudem mit falschen Kennzeichen versehen. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und stellten die Fahrzeugschlüssel sowie die Kennzeichen sicher.

Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, der Urkundenfälschung sowie weiterer möglicher Verstöße gegen die Straßenverkehrsvorschriften und das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Auch ein Verstoß gegen die Abgabenordnung steht im Raum.

Opel kracht bei Middelhagen auf Rügen gegen Baum – einjähriges Kind und beide Erwachsenen schwer verletzt

Middelhagen/Insel Rügen (ots). Am heutigen Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, kam es gegen 14:00 Uhr auf der Landesstraße 292 bei Middelhagen zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 31-jähriger Fahrer eines Opel die Landesstraße 292 aus Richtung Middelhagen kommend in Fahrtrichtung Lobbe. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Pkw nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Bei dem Unfall wurden der 31-jährige Fahrer, seine 31-jährige Beifahrerin sowie ein einjähriges Kind schwer verletzt. Alle drei Personen wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht. Der Opel war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Während der Unfallaufnahme kam es zu einer halbseitigen Sperrung der Fahrbahn. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Schwer verletzter Autofahrer bei Dranske – Kreisstraße 2 zeitweise voll gesperrt

Dranske (ots). Am heutigen Mittwoch (14. Oktober 2026) kam es gegen 8:00 Uhr auf der Kreisstraße 2 in der Gemeinde Dranske auf der Insel Rügen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 76-jähriger Fahrzeugführer schwer verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen kam der Mann mit seinem Pkw am Ende einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet in den Straßengraben und kippte dort um.

Der 76-Jährige erlitt dabei schwere, nach derzeitigen Erkenntnissen jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Die Kreisstraße 2 musste im Zuge der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt werden. Es kam lediglich zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Verkehrsunfall am Morgen bei Schmedshagen – Schulbus mit etwa 40 Schülern betroffen

Schmedshagen/Stralsund (ots). Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, kam es gegen 7:30 Uhr im Kreuzungsbereich bei Schmedshagen zu einem Verkehrsunfall mit zwei Pkw und einem Schulbus. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 43-jähriger Fahrer mit seinem Ford die Kreisstraße aus Richtung Kramerhof und beabsichtigte, in Richtung Stralsund abzubiegen. Dabei übersah er offenbar einen vorfahrtsberechtigten Nissan, der von einem 42-jährigen Mann geführt wurde. In der Folge kollidierten die beiden Pkw. Durch den Zusammenstoß wurde ein Fahrzeug gegen einen Schulbus gestoßen, der von einem 35-jährigen deutschen Mann gefahren wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sich zum Unfallzeitpunkt etwa 40 Schülerinnen und Schüler in dem Bus befunden haben. Diese waren beim Eintreffen der Polizei jedoch bereits nicht mehr vor Ort. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden in einer Gesamthöhe von etwa 25.000 Euro. Beide Pkw waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit. Die weiteren Umstände des Verkehrsunfalls sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.