Nachbar löscht Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr – Polizei geht von Brandstiftung aus

Bergen auf Rügen (ots). Am 12.09.2026 wurden Feuerwehr und Polizei gegen 10:00 Uhr zu einem Brand in einem Wintergarten in Bergen gerufen. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt, den Notruf abgesetzt und eigenständig angefangen den Brand zu bekämpfen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand bereits gelöscht und wurde durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Bergen noch nach Glutnestern überprüft. Aus bisher noch ungeklärter Ursache brach das Feuer im Wintergarten des Wohnhauses aus. Durch das Feuer wurde die Fassade des Wohnhauses, in Holz gefasste Fensterelemente des Wintergartens und dort gelagerte Malerutensilien beschädigt. Aufgrund des schnellen Eingreifens und die sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen des Nachbarn konnte eine Brandausbreitung und somit Schlimmeres verhindert werden.

Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Brandursachenermittler kam zum Einsatz. Nach derzeitigem Erkenntnisstand handelt es sich um eine Brandstiftung. Eine Anzeige wurde aufgenommen.

Achtung in Stralsund: Betrüger versuchen es aktuell mit Schockanrufen – mehrere Fälle gemeldet

Stralsund (ots). Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass wieder vor Betrügern, welche telefonischen Kontakt insbesondere zu älteren Personen aufnehmen, um so an ihr Geld zu gelangen. Der Polizei Stralsund sind heute bereits mehrere Fälle gemeldet worden, in denen Betrüger versuchten, an Geld der Angerufenen zu kommen. Die gängigste Masche war der Versuch, dass ein Angehöriger in einen schlimmen Unfall verwickelt sei, nun im Gefängnis sitze und freigekauft werden könne – das sind so genannte Schockanrufe. Aber auch Enkeltrick-Anrufe waren vereinzelt dabei.

Achtung bei Schockanrufen: In Deutschland gibt es keine Kautionen, mit der Menschen aus dem Gewahrsam oder von der Anklagebank ausgelöst werden können! Bisher gab es heute keinen geglückten Fall. Die Polizei hofft, dass die Betrüger weiterhin keinen Erfolg haben werden und rät zur Vorsicht und Prävention:

  • Skeptisch bleiben, wenn per Telefon oder per WhatsApp Geld gefordert wird. Noch dazu, wenn Kontaktdaten und Kontodaten nicht zu den eigentlichen Angehörigen gehören.
  • Die echten Angehörigen selbst anrufen (auch selbst Telefonnummer wählen!) und fragen, ob diejenigen wirklich in Not sind und Geld brauchen.
  • Bedenken: Es gibt keine Kaution / kein Freikaufen in Deutschland. Im Zweifel: Echtes Polizeirevier anrufen.
  • Bei weiteren Zweifeln: Mit dem eigenen Telefon die Polizei anrufen unter 110.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern oder auch älteren Nachbarn regelmäßig über Betrugsmaschen.

Ampel wird grün, Auto fährt an – dann fährt 87-Jähriger auf: Drei Menschen in Kliniken

Barth (ots). Heute Morgen gegen 08.50 Uhr ist es in Barth an der Kreuzung Höhe Barthestraße zu einem Unfall gekommen. Nach derzeitiger polizeilicher Kenntnis waren ein 87-jähriger Mann und seine 86-jährige Beifahrerin aus Richtung Zingst kommend in Richtung Innenstadt unterwegs als sie auf ein Auto auffuhren, das gerade im Begriff war, bei grün gewordener Ampel anzufahren. Die beiden Senioren sowie auch die Fahrerin des anderen beteiligten PKW – eine 48-jährige Frau – wurden vor Ort durch mehrere eingesetzte Rettungswagen behandelt und kamen alle vorsorglich mit zur weiteren Untersuchung in Kliniken. Das Auto des mutmaßlichen Unfallverursachers wurde abgeschleppt, das andere Auto blieb fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Frau sieht offenbar alkoholisierten Mann ins Auto steigen und ruft Polizei – 0,89 Promille

Grimmen (ots). Gestern Mittag ist einer Frau in Grimmen ein Mann aufgefallen, der offenbar alkoholisiert in sein Auto stieg und damit losfahren wollte. Sie entschied sich, die Polizei zu rufen, um ihren Verdacht, dass er unter Alkoholeinfluss Auto fahren könnte, mitzuteilen. Am Ende bestätigte sich die Vermutung: Die Beamten des Reviers Grimmen konnten den 72-jährigen Mann im Stadtgebiet antreffen und kontrollieren. Seine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,89 Promille. Die weitere Fahrt an dem Tag mit dem Auto wurde ihm untersagt.

Rügen-Zubringer dicht: Lkw rutscht in Graben – B96 bis zum Nachmittag voll gesperrt

Stralsund/B96 (ots). Aktuell ist die B96 zwischen der Anschlussstelle Miltzow in Richtung der Autobahn nach einem LKW-Unfall vollgesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis in den Nachmittag andauern. Der LKW-Fahrer ist aus bislang ungeklärter Ursache gegen 10.00 Uhr von der Straße in einen Graben gerutscht. Der 29-jährige polnische LKW-Fahrer war zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme unverletzt. Da aus dem LKW auch Betriebsstoffe auslaufen, muss die Fahrbahn entsprechend gereinigt werden. Der Schaden wird aktuell auf 12.000 Euro geschätzt.

Hyundai kracht in Leitplanke und überschlägt sich – 63.000 Euro Schaden

Barth (ots). Am 08.09.26 kam es gegen 23:40 Uhr auf der Landstraße 21 zwischen den Ortschaften Obermützkow und Jakobsdorf zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 44-jähriger Kraftfahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen kam aus der Fahrtrichtung Jakobsdorf kurz hinter der Ortschaft Nienhagen aus bisher ungeklärter Ursache erst nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der angrenzenden Leitplanke, welche dadurch beschädigt wurde. In der weiteren Folge fuhr das Fahrzeug über die Fahrbahn, kam nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich im Straßengraben. Der PKW Hyundai kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Kraftfahrer verletzte sich dabei leicht. Er konnte sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Er kam mit einem RTW in ein Krankenhaus. Die Freiwillige Feuerwehr Niepars kam zum Einsatz. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 63.000 Euro.

Ausgerechnet Polizeirevier beschmiert – 19-Jähriger muss seinen „Tag“ selbst wieder wegwischen

Stralsund (ots). Am 08.09.2026 gegen 21:25 Uhr bemerkten zwei Polizeivollzugsbeamtinnen des Polizeihauptreviers Stralsund, welche im Gebäude ihren Dienst verrichteten, dass sich mindestens eine Person sehr dicht am vorderen Teil des Gebäudes befand und dann langsam an diesem entlang ging. Eine weitere Person stand etwas abseits.

Beide Beamtinnen gingen nun vor das Gebäude um nachzuschauen, warum sich dort Personen aufhielten. Hier konnte im Vorbeigehen schon erkannt werden, dass eine Fensterscheibe des Gebäudes beschmiert wurde und sich insgesamt drei Personen entfernt hatten. Diese befanden sich bereits auf der anderen Straßenseite, ca. 100 Meter entfernt, und gingen weiter fußläufig in Richtung Bahnhof.

Die Personen konnten im Zuge der fußläufigen Nacheile auf Höhe der Barther Straße 13 gestoppt werden. Bei diesen handelte es sich um zwei männliche Heranwachsende im Alter von 18 und 19 Jahren und eine weibliche 14-jährige Jugendliche (alle deutsche Staatsangehörige), welche alle aus Stralsund kommen. Im weiteren Verlauf konnte bekannt gemacht werden, dass der bereits mehrfach polizeilich bekannte 19-Jährige einen „Tag“ mittels Eddingstift auf ein Fenster des Polizeihauptreviers Stralsund zeichnete. Der Edding wurde freiwillig herausgegeben und die Schmiererei durch den Beschuldigten wieder abgewischt. Im Anschluss der vor Ort geführten polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer nach Hause entlassen und die 14-Jährige ihrer Betreuerin übergeben. Gegen den 19-Jährigen wurde eine Anzeige aufgenommen und die Kriminalpolizei wird die weiteren Ermittlungen führen.

Drei Menschen in Wohnung, als Feuer ausbricht – 46-Jähriger kommt ins Krankenhaus

Grimmen (ots). Am 05.09.2026 wurde die Polizei gegen 15:10 Uhr über einen Wohnungsbrand in der Leningrader Straße in Grimmen informiert. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs befanden sich drei Personen in der Wohnung. Nach bisherigen Erkenntnissen brach der Brand aus bislang ungeklärter Ursache in einem Zimmer in der Wohnung aus. Ein 46-jähriger Mann wurde dabei verletzt und musste zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die alarmierte Feuerwehr Grimmen konnte den Brand nach ungefähr einer halben Stunde vollständig löschen. Nach Abschluss der Arbeiten durch die Feuerwehr konnten die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 6.000 Euro geschätzt. Die genaue Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz. Ein Brandursachenermittler wurde angefordert.

Beim Linksabbiegen Motorrad übersehen – 38-Jähriger schwer verletzt, Rettungshubschrauber im Einsatz

Grimmen (ots). Am 07.09.2026 kam es gegen 11:33 Uhr in Poggendorf an der Kreuzung B194/L26 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Krad. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollte die 38-jährige Fahrzeugführerin des Pkw aus Richtung Demmin kommend nach links auf die L26 in Richtung Rakow abbiegen. Dabei übersah sie den entgegenkommenden 38-jährigen deutschen Kradfahrer, der auf der B194 aus Richtung Grimmen in Richtung Demmin fahren wollte und es kam zur Kollision.

Der Kradfahrer verletzte sich dabei schwer – jedoch nicht lebensbedrohlich – und wurde mittels eines Rettungshubschraubers in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht. Die Fahrzeugführerin des Pkw sowie die weiteren drei Insassen blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch einen eingesetzten Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 EUR. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der beiden Fahrzeuge kam es zu Einschränkungen des Verkehrsflusses im Kreuzungsbereich, der Verkehr konnte jedoch weitestgehend halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Feuer in Mehrfamilienhaus in Göhren – 45.000 Euro Schaden, Kripo ermittelt

Sassnitz (ots). Am 05.09.2026 gegen 08:20 Uhr wurde der Polizei der Brand eines Mehrfamilienhauses in Göhren gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Polizei war das Feuer bereits durch Kräfte der freiwilligen Feuerwehr gelöscht. Der Brand ist im 1. Obergeschoss in einem Raum ausgebrochen und hat den Fussboden, die Decke und noch im Raum befindliches altes Mobiliar beschädigt. Personen sowie angrenzende Gebäude waren zu keiner Zeit gefährdet. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von ca. 45.000 EUR. Ob das Gebäude noch bewohnt wird und was ursächlich für den Brand sein könnte, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Personen, die verdächtige Beobachtungen im angegebenen Tatzeitraum im Bereich der Thießower Straße gemacht haben oder sachdienliche Hinweise zu Tat oder Tätern geben können, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, das digitale Polizeirevier der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Transporter erfasst zehnjährigen Radfahrer in Grimmen – Fahrer flüchtet vom Unfallort

Grimmen (ots). Bereits am Freitag, dem 21. August 2026, kam es um 07:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Gewerbegebiet „Zum Rauhen Berg“ in Grimmen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren zwei Kinder mit ihren Fahrrädern den Radweg aus Richtung Ampelkreuzung, Shell-Tankstelle in Richtung Gewerbegebiet „Zum Rauhen Berg“. Sie wollten anschließend die dortige Querungshilfe nutzen, um weiter in Richtung eines Baustoffhandels zu fahren. Zur gleichen Zeit soll ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit einem Transporter diese Straße aus Richtung der Ampelkreuzung, Bundesstraße 194 befahren haben. Im Bereich der Querungshilfe kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Transporter und dem Fahrrad eines zehnjährigen Kindes.

Das Kind wurde durch den Zusammenstoß verletzt, zudem entstand Sachschaden am Fahrrad. Der bislang unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen weißen VW-Transporter, mit schwarzer Aufschrift an den Seiten, gehandelt haben. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum beteiligten Fahrzeug machen können, sich beim Polizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 038326570, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Tatverdächtiger kehrt zum Gutshaus zurück – doch die Polizei wartet dort bereits auf ihn

Grimmen (ots). Am Mittwoch, dem 2. September 2026, gegen 18:00 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einem möglichen Einbruch in ein leerstehendes Gutshaus im Bereich Grimmen. Zwei Zeugen im Alter von 40 und 44 Jahren beobachteten zuvor zwei offenbar männliche Personen, die den Rahmen eines Kleinkraftrades in einen Transporter luden. Die Zeugen sprachen die beiden Männer an und stellten im Anschluss an dem leerstehenden Gutshaus eine offenstehende Kellertür fest.

Die beiden Tatverdächtigen entfernten sich zunächst vom Ort. Zu einem späteren Zeitpunkt kehrte einer der Männer mit dem Transporter zurück. Polizeibeamte erwarteten ihn bereits vor Ort und stellten bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeuges den zuvor von den Zeugen beobachteten Rahmen eines Kleinkraftrades fest.

An dem leerstehenden Gutshaus entstand nach derzeitigen Erkenntnissen kein Sachschaden. Der entstandene Schaden wird gegenwärtig auf etwa 100 Euro geschätzt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 22-jährigen Mann. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls aufgenommen. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei den beiden aufmerksamen Zeugen für ihr umsichtiges Handeln und ihre Hinweise, die dazu beitrugen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln.

Insel Rügen: Mehrere Hundert Euro für Sex bezahlt – Frau verschwindet mit dem Geld, Kripo ermittelt

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 02. September 2026, wurde die Polizei gegen 20:00 Uhr auf Rügen über einen Vorfall im Zusammenhang mit einer sexuellen Dienstleistung informiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein Mann am selben Tag über eine entsprechende Dienstleistung mit einer Frau ein Treffen vereinbart haben. Dafür sei ein mittlerer dreistelliger Betrag vereinbart worden. Die Frau erschien anschließend am vereinbarten Treffpunkt in Begleitung von zwei männlichen Personen. Der Geldbetrag sei daraufhin übergeben worden.

Im weiteren Verlauf begab sich der Mann gemeinsam mit der Frau in ein Haus. Zu der sexuellen Handlung sei es jedoch nicht gekommen. Die Frau habe sich stattdessen entfernt. Als der Mann anschließend ein Foto eines Fahrzeugkennzeichens gefertigt habe, sei er nach eigenen Angaben von den drei Personen aufgefordert worden, keine Fotos aufzunehmen und das bereits gefertigte Bild zu löschen. Anschließend hätten sich alle drei Personen vom Tatort entfernt.

Nach Angaben des Geschädigten seien ihm zudem Betäubungsmittel sowie Medikamente zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit angeboten worden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betruges und der Nötigung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Einbruch in Hohendorf – Drohne und Gefahrgutzug im Einsatz, Säureverdacht bestätigt sich nicht

Hohendorf (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 2. September 2026, wurde die Polizei gegen 12:00 Uhr über den Verdacht des Einbruchs in ein Wohn- und Geschäftshaus in Hohendorf bei Groß Mohrdorf informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum vom 26. August 2026, gegen 16:20 Uhr, bis zum 2. September 2026, gegen 11:30 Uhr, unberechtigt Zutritt zu den Räumlichkeiten des Hauses.

Zur Spurensuche und -sicherung kam der Kriminaldauerdienst zum Einsatz. Im Zuge dessen wurde auch eine Drohne eingesetzt. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen bestand zwischenzeitlich der Verdacht, dass eine unbekannte Säure oder Base ausgetreten sein könnte. Daraufhin kam der Gefahrgutzug der Feuerwehr zum Einsatz. Der Verdacht bestätigte sich im weiteren Verlauf jedoch nicht. Verletzte Personen gab es nicht. Zur genauen Stehl- und Sachschadensumme können derzeit keine Angaben gemacht werden. Alle weiteren Umstände sind aktuell Gegenstand der Ermittlungen.

Beim Abbiegen übersehen – Transporterfahrer erfasst achtjährige Radfahrerin: Kind schwer verletzt

Barth (ots). Am heutigen Nachmittag (02.09.2026) kam es gegen 14:30 Uhr auf der L21 in Barth zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Kind schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 42-jähriger Mann mit seinem Transporter VW die L21 aus Richtung Löcknitz kommend. Auf Höhe einer Tankstelle beabsichtigte der 42-Jährige nach rechts abzubiegen. Die 8-jährige Radfahrerin befuhr den Radweg an der L21 aus entgegengesetzter Richtung und kreuzte somit den Transporter Fahrer. Dieser übersah die Radfahrerin und es kam zur seitlichen Kollision. Das Kind erlitt dabei schwere Verletzungen, wurde durch Rettungskräfte medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden am Transporter in Höhe von ca. 1.000 Euro.

17-Jähriger auf Fußgängerüberweg angefahren – Polizei sucht geflüchtete BMW-Fahrerin

Grimmen (ots). Bereits am 18.08.2026 kam es gegen 06:35 Uhr auf dem Fußgängerüberweg am Kreisverkehr des Grimmener Bahnhof zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und einem Pkw, bei dem der Fußgänger leichte Verletzungen erlitt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam der 17-jährige Fußgänger, der zum Unfallzeitpunkt einen E-Scooter schob, aus Richtung Bahnhof und wollte in Richtung Friedrichstraße den Fußgängerüberweg am Kreisverkehr überqueren. Beim Passieren des Fußgängerüberweges soll ein grauer Pkw BMW aus Richtung Kreisverkehr gekommen und nach rechts in die Bahnhofstraße abgebogen sein. Auf dem Fußgängerüberweg soll es dann zu einer Kollision gekommen sein. In Folge des Zusammenstoßes des Pkw mit dem mitgeführten E-Scooter fiel der 17-Jährige zu Boden und verletzte sich leicht. Nach Angaben von Zeugen soll das Fahrzeug von einer Frau geführt worden sein. Die Fahrerin des BMW soll sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt haben. Am mitgeführten E-Scooter entstand zudem Sachschaden in Höhe von ca. 150 Euro.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Unerlaubtes Entfernens vom Unfallort. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Grimmener Polizei unter der Rufnummer 038326570 zu melden.

Einbrecher stehlen Pflanzenschutzmittel aus Agrarfirma – 18.000 Euro Schaden

Jahnkendorf/Marlow (ots). Am heutigen Dienstag, dem 1. September 2026, wurde die Polizei gegen 08:30 Uhr über einen Einbruch in eine Agrarfirma in Jahnkendorf informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Täter unbefugt Zutritt zu dem Betrieb und entwendeten Pflanzenschutzmittel im Wert von etwa 18.000 Euro.

Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz und führte Maßnahmen zur Spurensuche und -sicherung durch. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen. Die Polizei nimmt den aktuellen Sachverhalt zum Anlass, insbesondere landwirtschaftliche Betriebe auf geeignete Sicherungsmaßnahmen hinzuweisen. Pflanzenschutzmittel stellen aufgrund ihres teilweise hohen Wertes ein attraktives Ziel für Straftäter dar. Lagerstätten sollten daher möglichst gegen unbefugten Zutritt gesichert werden. Eine ausreichende mechanische Sicherung von Türen und Fenstern sowie technische Sicherungsmaßnahmen können dazu beitragen, Einbrüche zu erschweren.

Enkelin angeblich an Krebs erkrankt – Betrüger fordern 30.000 Euro von 81-Jähriger auf Rügen

Glowe (ots) – Am heutigen Dienstag, dem 01. September 2026, kam es gegen 12:00 Uhr in Glowe auf Rügen zu einem versuchten Betrug durch einen sogenannten Schockanruf.

Eine 81-jährige deutsche Frau erhielt einen Anruf, bei dem ihr geschildert wurde, dass ihre Enkeltochter schwer an Krebs erkrankt sei. Angeblich benötige diese dringend ein teures Medikament aus dem Ausland, dessen Kosten sich auf etwa 40.000 Euro belaufen würden. Da die Enkeltochter angeblich selbst lediglich über 10.000 Euro verfüge, forderten die unbekannten Täter von der Seniorin weitere 30.000 Euro zur Finanzierung des vermeintlich lebensnotwendigen Medikaments.

Die 81-Jährige reagierte richtig und nahm selbstständig Kontakt zu ihrer Tochter auf. Dadurch konnte der Betrugsversuch rechtzeitig erkannt werden. Zu einer Geldübergabe oder einem finanziellen Schaden kam es nicht.

Die Polizei warnt erneut vor sogenannten Schockanrufen. Die Täter versuchen dabei, insbesondere ältere Menschen durch erfundene Notlagen von Angehörigen emotional unter Druck zu setzen und zu schnellen Entscheidungen zu bewegen.
Häufig wird behauptet, ein Familienmitglied sei schwer verletzt, lebensbedrohlich erkrankt oder befinde sich in einer anderen dramatischen Situation und benötige dringend eine hohe Geldsumme.

„161“ auf AfD-Wahlkreisbüro gesprüht – Staatsschutz ermittelt in Grimmen

Grimmen (ots). Am 31.08.2026, in der Zeit zwischen 10:30 Uhr und 16:30 Uhr, kam es am Wahlkreisbüro der AfD in der Mühlenstraße in Grimmen zu einer Sachbeschädigung. Durch bislang unbekannte Täter wurde auf eine Scheibe des Büros in weißer Farbe der Schriftzug „161“ gesprüht. Dieser hat die Größe von 0,80 Meter mal 1,10 Meter. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 50 Euro geschätzt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeirevier in Grimmen unter 03832657225, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Notruf löst große Suchaktion in Altefähr aus – Polizei vermutet Falschmeldung und prüft Call-ID-Spoofing

Altefähr (ots). Am gestrigen Sonntag, dem 30. August 2026, wurde die Polizei gegen 10:30 Uhr über eine mögliche Gefahrenlage in Altefähr informiert. Nach ersten Angaben soll eine Person ins Wasser gesprungen und anschließend nicht wieder aufgetaucht sein. Daraufhin wurden umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Neben der Polizei waren unter anderem Kräfte der Wasserschutzpolizei, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie der Feuerwehr im Einsatz und suchten den betreffenden Bereich ab. Zwischenzeitlich kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Eine Person konnte im Rahmen der Suchmaßnahmen nicht festgestellt werden. Auch Passanten im Nahbereich konnten keine entsprechenden Beobachtungen bestätigen. Die umfangreichen Suchmaßnahmen wurden schließlich ohne Feststellung einer vermissten oder hilfsbedürftigen Person beendet.

Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht der Verdacht, dass es sich bei der Mitteilung um eine Falschmeldung handeln könnte. Im Zusammenhang mit dem eingegangenen Notruf wird derzeit unter anderem ein sogenanntes Call-ID-Spoofing geprüft. Dabei kann die tatsächlich verwendete Telefonnummer durch technische Manipulation verschleiert werden, sodass beim Angerufenen eine andere Telefonnummer angezeigt wird. Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen aufgenommen.