Zusammenfassung von Verkehrsverstößen im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In den vergangenen Tagen stellten die Polizeibeamten im Landkreis Vorpommern-Rügen einige Verkehrsverstöße fest. So beobachtete ein aufmerksamer Bürger am 30.04.2020 gegen 17:30 Uhr, wie ein PKW Ford beim Verlassen einer Tankstelle in Tribsees die Bordsteinkante touchierte und verständigte daraufhin die Polizei. Der 66-jährige Fahrzeugführer konnte mit dem leicht beschädigten PKW an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 2,08 Promille.

In Sassnitz wurde am 02.05.2020 gegen 12:00 Uhr ein 24-Jähriger mit einem PKW Mercedes-Benz kontrolliert, nachdem er nach gegenwärtigem Kenntnisstand zuvor die Verbindungsstraße zwischen Dargast und der Straße Am Kreidebruch befahren hatte. Eine Atemalkoholüberprüfung im Rahmen der Verkehrskontrolle lieferte ein Ergebnis von 1,58 Promille bei dem Mann aus dem Landkreis-Vorpommern-Rügen.

In beiden Fällen entnahm ein Arzt den alkoholisierten Fahrzeugführern eine Blutprobe. Beide Führerscheine wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt. Die Männer müssen sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Am 01.05.2020 gegen 2:30 Uhr stoppten Beamte vom Polizeirevier Barth in der Barther Straße in Löbnitz einen PKW Mitsubishi. Beim 25-jährigen Fahrzeugführer ergab sich während der Kontrolle der Verdacht, dass er vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Ein Drogenvortest verlief positiv auf THC. Auch hier schloss sich eine Blutprobenentnahme an und die Fahrt war beendet. Sollte sich der Verdacht bestätigen muss der 25-Jährige aus Ribnitz-Damgarten mit einer Geldbuße in Höhe von 500 Euro, einem einmonatigen Fahrverbot sowie der Eintragung von zwei Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg rechnen. In Stralsund befuhr ein 21-jähriger Syrer am 02.05.2020 gegen 9:45 Uhr im Knieperdamm den Gehweg mit einem Elektroroller. Bei einer Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und das Führen dieses Rollers im öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig ist. Außerdem befand sich an dem Elektroroller ein Versicherungskennzeichen, das nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben war. Dem in Stralsund wohnhaften Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ähnlich erging es einem 50-Jährigen am 03.05.2020 gegen 16:00 Uhr in Barth. Er befuhr den Radweg in der Chausseestraße, als Polizeibeamte auf ihn aufmerksam wurden. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass der Elektroroller nicht mit einem erforderlichen Versicherungskennzeichen versehen war und kein Versicherungsschutz vorlag. Die Fahrt war an dieser Stelle beendet und der 50-Jährige aus der Region muss sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Fahrzeugführer mit mehr als drei Promille verursacht Verkehrsunfall

Stralsund (ots). Am 26.04.2020 gegen 17:20 Uhr riefen gleich mehrere Bürger bei der Polizei an und teilten mit, dass in der Greifswalder Chaussee in Stralsund ein PKW Citroen auffällig fährt. Auf einem Tankstellengelände stellten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund das genannte Fahrzeug dann fest. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen war der 36-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen mit dem Pkw zuvor gegen einen Müllbehälter auf dem Tankstellengelände gestoßen und hatte hierbei einen Sachschaden in Höhe von circa 100 Euro verursacht.

Bei der Verkehrsunfallaufnahme bemerkten die Beamten erheblichen Alkoholgeruch bei dem Deutschen. Eine entsprechende Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von 3,22 Promille. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich in dem PKW auch die Lebensgefährtin sowie drei Kinder im Alter von zwölf, sechs und zwei Jahren. Das Jugendamt erhielt Kenntnis von diesem Sachverhalt. Gegen den 36-Jährigen ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des Vollrausches sowie des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der B96

Stralsund/Grimmen (ots). Am Wochenende vom 24.04.2020 bis zum 26.04.2020 führten die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen wieder Geschwindigkeitsmessungen auf der B 96, dem Baustellenabschnitt B105/B96 sowie mit dem Videowagen durch. Die Ergebnisse und gemessenen Geschwindigkeiten sind erschreckend hoch. Die Beamten stellten im vorgenannten Baustellenbereich, in dem die derzeit zugelassenen Höchstgeschwindigkeit 60 km/h beträgt, am Freitag in den Abendstunden 193 Fahrzeuge fest, die zu schnell unterwegs waren. 26 Fahrer/innen befinden sich damit im Bußgeld- und 167 im Verwarngeldbereich. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 107 km/h. Am Samstag wurden an gleicher Stelle weitere 233 Fahrzeuge geblitzt, von denen sich 44 im Bußgeld- (mehr als 21 km/h schneller als erlaubt) und 209 im Verwarngeldbereich befinden. Hier waren zwei Fahrzeugführer mit je 109 km/h Spitzenreiter. Am Sonntag lösten wiederum 172 Fahrzeuge das Geschwindigkeitsmessgerät aus. 34 Mal sind die Verstöße mit einem Bußgeld und 138 Mal mit einem Verwarngeld bewährt. Der schnellste gemessene Pkw fuhr abermals 107 km/h.

Ebenfalls am Sonntag kam es auf der B 96 zwischen den Anschlussstellen Brandshagen und Miltzow (Höhe Schönhof) bei erlaubten 100 km/h zu 23 Geschwindigkeitsüberschreitungen (6 – Bußgeld / 17 – Verwarngeld). Zusätzlich zu den stationär aufgebauten Messgeräten war am Wochenende auch der Videowagen unterwegs. Die herausragenden Überschreitungen sind auf der B 96 mit 172 km/h, 156 km/h, und 150 km/h bei erlaubten 100 km/h zu benennen. Von den genannten Verstößen werden zehn Fahrzeugführer/innen mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Im Hinblick auf die ab dem 28.04.2020 geltenden Veränderungen der Straßenverkehrsordnung sei hier noch einmal der Hinweis angefügt, dass unter anderem Geschwindigkeitsverstöße teilweise mit mehr Punkten, einem „schnelleren“ Fahrverbot bzw. höheren Bußgeldern geahndet werden.

Diverse Verkehrsverstöße im Bereich Barth festgestellt

Barth (ots). Die Beamten vom Polizeirevier Barth hatten am vergangenen Wochenende allerlei zu tun. In der Nacht von Freitag (24.04.2020) zu Samstag (25.04.2020) stellten sie drei Fahrzeugführer unter Einwirkung von Alkohol fest. Den Anfang machte Freitagabend gegen 20:15 Uhr ein 38-jähirger Barther, welcher im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle in Barth kontrolliert wurde, weil er mit seinem PKW VW zu schnell fuhr (65 km/ bei erlaubten 50 km/h). Während dieser Kontrolle fiel den Beamten Alkoholgeruch auf. Ein anschließender Vortest ergab 0,8 Promille.

In Oldendorf bei Altenpleen stellten die Beamten gleich zwei Fahrzeuge fest, dessen aus dem Bereich stammende Fahrer unter Einwirkung von Alkohol standen. Dabei hatte ein 39-jähriger Betroffener, der mit einem PKW Audi unterwegs war, 1,06 Promille und ein 40-jähriger Betroffener, welcher mit einem PKW VW angetroffen wurde, 0,62 Promille.

Gegen alle drei Personen wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der Regelsatz sieht hier im Grundtatbestand 500 Euro Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot vor. Die Führerscheinstelle wurde entsprechend verständigt.

Am Samstag (25.04.2020) gegen 15:45 Uhr stellten die Beamten im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Barth einen 26-jährigen Barther mit einem PKW Mercedes-Benz fest, welcher unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen schien. Ein entsprechender Drogenvortest auf Urinbasis reagierte positiv auf THC und Amphetamin. Es folgten eine Blutprobenentnahme zur Beweissicherung und die Verständigung der Führerscheinstelle. Der Betroffene wurde entsprechend belehrt.

Am Sonntag (26.04.2020) gegen 20:35 Uhr wurde der 26-jährige Barther erneut fahrend angetroffen, dieses Mal in Velgast. Einer beabsichtigten Verkehrskontrolle entzog er sich zunächst durch Flucht. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. Gegen 23:35 Uhr wurde er abermals fahrend angetroffen, dieses Mal bei Saal. Hier flüchtete er erneut, konnte aber nach kurzer Nacheile gestellt werden. Der Drogenvortest verlief abermals positiv, sodass erneut eine Blutprobenentnahme erfolgte. Erschwerend kamen dieses Mal die Flucht vor der Verkehrskontrolle und das Missachten der Zeichen und Weisungen von Polizeibeamten hinzu, sodass nunmehr der Verdacht einer Straftat gegeben war, was die Beschlagnahme von Führerschein und Sicherstellung von Fahrzeugschlüssel zur Folge hatte, um die Begehung weiterer Straftaten bzw. Ordnungswidrigkeiten zu verhindern. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen oder gar Geschädigte aus dem Bereich Velgast, die den Vorfall beobachtet haben, gebeten sich bei der Polizei in Barth unter Tel. 038231/6720 zu melden.

Am Freitagabend (24.04.2020) gegen 21:10 Uhr befuhr ein 21-Jähriger aus Zingst die L 21 aus Richtung Wieck kommend in Fahrtrichtung Born. Dabei überschritt er die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h teilweise erheblich, indem er mit bis zu 140 km/h unterwegs war. Die Beamten entschlossen sich daraufhin den Pkw Mercedes zu kontrollieren, insbesondere als er in der Ortslage Born (innerorts erlaubt 50 km/h) seine Geschwindigkeit nicht reduzierte und mit jenen 140 km/h weiterfuhr. Den Fahrzeugführer erwarten im Grundtatbestand 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot. Da es sich um einen Fahranfänger handelte, der sich noch in der Probezeit befand, erwarten ihn zudem eine Verlängerung der Probezeit auf 4 Jahre und ein Aufbauseminar verbunden mit Kosten in Höhe von circa 500 Euro.

Person im Gleisbett – Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Abend des 23.04.2020 kurz vor 18:00 Uhr wurden die Beamten des Polizeirevieres über eine Person informiert, die sich im Gleisbett der Bahnsteige des Bahnhofes Ribnitz-Damgarten befand. Verletzt wurde niemand. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde ein Mann durch eine Mitarbeiterin der Bahnaufsicht im Gleisbett entdeckt. Dieser Mann hielt sich im Bereich des Bahnsteiges auf, auf dem kurz darauf ein ICE einfuhr. Die männliche Person, bei dem es sich um einen 59-jährigen Deutschen aus dem Bereich Marlow handelt, wurde vor Ort von der Hinweisgeberin festgehalten, sodass diese an die Polizeikräfte übergeben werden konnte. Der 59-Jährigen wurde des Platzes verwiesen und über die Gefahren auf Gleisanlagen belehrt – zudem wurde die Strafanzeige wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gefertigt. Die Ermittlungen dazu wurden aufgenommen. Der Bahnverkehr bzw. der ICE wurden trotz der unmittelbaren Gefahr nicht beeinträchtigt. Aufgrund der Gefahren, die bei Betreten der Bahnanlagen entstehen können, werden hier noch einmal Hinweise gegeben, die beachtet werden müssen. Denn Züge durchfahren mitunter Bahnhöfe mit hohen Geschwindigkeiten. Sie können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg. Gerade ICE nähern sich fast lautlos. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt! Bahnen fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide Richtungen befahren.

Verkehrskontrolle deckt Fahren ohne Fahrerlaubnis auf

Tribsees (ots). Am Nachmittag des 22.04.2020 kontrollierten die Beamten des Polizeirevieres Grimmen einen Fahrer eines Kleinkraftrades in Tribsees. Gegen den Mann wurde jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. So zogen die Beamten den 63-jährigen Deutschen gegen 15:30 Uhr zum Zwecke einer Verkehrskontrolle in der Sülzer Chaussee in Tribsees aus dem Verkehr. Der aus der Region Grimmen stammende Mann war mit einem Moped der Marke Baotian unterwegs, für welches eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h (49 Kubikzentimeter Hubraum) angegeben ist. Damit hätte der 63-Jährige den kontrollierenden Beamten eine Fahrerlaubnis mindestens der Klasse AM vorweisen müssen. Der Mopedfahrer gab allerdings an, nicht im Besitz einer entsprechenden Fahrerlaubnis zu sein. Daraufhin wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und die Führerscheinstelle über den Fall verständigt.

Verkehrskontrolle deckt gleich mehrere Verstöße auf

Barth (ots)- Bei einer Verkehrskontrolle am Mittag des 21.04.2020 deckten die Beamten des Polizeirevieres Barth gleich mehrere Verkehrsverstöße auf. So kontrollierten sie gegen 11:50 Uhr einen Pkw BMW auf der Bundesstraße 105 bei Martenshagen, als ein Pkw VW Passat vorbeifuhr, dessen Insassen (zwei 21 und 30 Jahre alter Barther) den Beamten bekannt waren. Die Beamten kontrollierten daraufhin diese beiden Männer. Dabei ergab sich der Verdacht, dass der 21-jährige Deutsche ohne erforderliche Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln den Pkw VW Passat im öffentlichen Straßenverkehr führte. Ein Drogenvortest reagierte bei dem 21-Jährigen positiv auf THC und Amphetamin, weshalb bei dem jungen Mann zur Beweismittelsicherung eine Blutprobe im Krankenhaus in Ribnitz-Damgarten entnommen wurde. Gegen 14:30 Uhr trafen die Barther Beamten den Pkw VW Passat erneut im Bereich Divitz-Spoldershagen an. Dieses Mal saß jedoch ein 25 Jahre alter Deutscher am Steuer, der auch die Papiere zum Fahrzeug vorzeigen konnte. Bei der Überprüfung des Fahrers konnten keinerlei Mängel festgestellt werden. Das Fahrzeug wies allerdings zahlreiche Umbauten auf, die nicht ordnungsgemäß zugelassen waren, weshalb damit die Betriebserlaubnis für den Pkw VW Passat erloschen war. Die Beamten setzten den Passat außer Betrieb, untersagten dem 25-Jährigen die Weiterfahrt und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der 21-Jährige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen im Krankenhaus nach Hause entlassen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Straßenverkehrs- sowie Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Trunkenheitsfahrten und weitere Feststellung am vergangenen Wochenende

Stralsund, Barth, Sassnitz, Grimmen (ots). Vom 17.04.2020 bis zum 19.04.2020 stellten die Beamten im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund mehrere Verkehrsverstöße unter anderem in Groß Kordshagen, Glowe und Stralsund fest. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

In Groß Kordshagen kam es am Freitagabend (17.04.2020) auf der L 21 während eines Überholvorganges zu einem Verkehrsunfall mit einer Sattelzugmaschine und einem Sprinter der Marke Daimler. Verletzt wurde weder der 58-jährige deutsche Fahrer des Sattelschleppers noch der 60-jährige deutsche Sprinter-Fahrer, bei dem ein Schaden von etwa 550 Euro entstand. In diesem Zusammenhang wird geprüft, ob hier ein Fall von Unfallflucht vorliegt, denn erst im Nachgang konnte der 58 Jahre alte Fahrer zum Sachverhalt befragt werden.

Am 18.04.2020 gegen 8:00 Uhr rangierte und parkte ein 82-jähriger deutscher Pkw-Fahrer in Glowe rückwärts in eine Zufahrt. Dabei stieß er gegen den Zaun des Nachbargrundstücks und beschädigte (Schaden ca. 350 Euro) diesen. Wenig später entfernte sich der Fahrzeugführer unerlaubt vom Unfallort. Ein Zeuge, der den Unfall beobachtete, informierte die Beamten des Polizeirevieres Sassnitz. Diese stellten den 82-Jährigen zur Rede und führten einen Atemalkoholtest, der einen Wert von 1,22 Promille ergab, durch.

Am Abend des gleichen Tages gegen 18:30 Uhr stellten die Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund zum wiederholten Male einen 41-jährigen deutschen Radfahrer im Ehm-Welk-Weg, der unter dem Einfluss von 1,97 Promille Alkohol stand. Bereits am Vorabend (17.04.2020) wurde dieser mit 2,17 Promille gestoppt, da er zuvor eine rot-signalisierende Lichtzeichenanlage überfuhr.

In den beschriebenen Fällen wurde den betroffenen Personen das weitere Führen eines Fahrzeugs zunächst untersagt, eine Blutprobe entnommen, der Führerschein in einem Fall sichergestellt, die zuständige Führerscheinstelle informiert sowie Strafanzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt bzw. der Verkehrsunfallflucht erstattet.

„Schnelle“ Messungen konnten die Kollegen des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Grimmen zwischen den Anschlussstellen Brandshagen und Miltzow durchführen. Am Samstagabend wurden insgesamt 18 Geschwindigkeitsverstöße im Verwarn- und Bußgeldbereich festgestellt. Der oder die schnellste Fahrzeugführer/in eines Pkw befuhr die B 96 (Rügenzubringer) mit 179 km/h bei erlaubten 100 km/h. Dem oder der noch zu ermittelnden Fahrer/in erwartet ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkten im Flensburger Register sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. Auch am Sonntagabend gab es Überschreitungen der Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h. An gleicher Stelle waren es 22 Verstöße an der Zahl – mit einem Spitzenreiter von 147 gemessenen Kilometern in der Stunde. Hier drohen dem Fahrer bzw. der Fahrerin ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Fahren ohne Fahrerlaubnis mit einem „Hoverboard“ in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots)- Am 15.04.2020 gegen 20:50 Uhr stellten Polizeibeamte in der Feldstraße in Bergen auf Rügen eine Jugendliche fest, die ein sogenanntes „Hoverboard“ im öffentlichen Straßenverkehr führte. Die Beamten kontrollierten die 16-jährige deutsche Fahrzeugführerin von der Insel Rügen und stellten dabei fest, dass das „Hoverboard“ keine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr besaß. Aus diesem Grund wurde der 16-Jährigen die Weiterfahrt untersagt. Außerdem leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Verstoßes gegen die Fahrzeugzulassungsverordnung und darüber hinaus wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei darauf hinweisen, dass Self-Balance-Scooter zwar in der Regel unproblematisch erworben werden können, sie aber in der Regel nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind. Einige Verkäufer weisen darauf auch explizit hin. Da die Scooter meist mit einem Elektromotor ausgestattet sind und über eine bauartbestimmte Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h verfügen, werden sie rechtlich als Kraftfahrzeug eingestuft. Zum Führen im öffentlichen Straßenverkehr müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Eine behördliche Erlaubnis der zuständigen Behörde, also eine
    Zulassung,
  • ein Versicherungsvertrag für die Abdeckung von Personen- und
    Sachschäden sowie sonstigen Vermögensschäden und
  • der Fahrzeugführer muss mindestens im Besitz der Fahrerlaubnis
    der Klasse B sein.

Einer Inbetriebnahme eines „Hoverboards“ außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs (z.B. auf dem Privatgrundstück) steht aus rechtlicher Sicht nichts entgegen.

Fahrzeug in Stralsund kontrolliert- mehrere Delikte festgestellt

Stralsund (ots). Am 15.04.2020 gegen 19:10 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Vogelsangstraße einen PKW Ford. Dabei stellten sie gleich mehrere Verstöße fest. Der 42-jährige deutsche Fahrzeugführer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Ein Drogenvortest bei dem Mann aus Stralsund verlief positiv. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem Mann eine Blutprobe. Weiterhin fanden die Beamten bei dem 42-Jährigen eine Dose mit vermutlich Betäubungsmitteln, welche sie beschlagnahmten. Außerdem stellte sich heraus, dass die Kennzeichen, die sich am Fahrzeug befanden, gar nicht dem PKW zugeteilt waren. Der PKW war nicht zugelassen. Schlussendlich fanden die Beamten im Kofferraum zwei Kennzeichentafeln, die bereits im Februar 2020 als gestohlen gemeldet wurden. Auch die Kennzeichen wurden sichergestellt. Der 42-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Diebstahl, Urkundenfälschung und unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten.

Mehrere Verkehrsverstöße im Rahmen der Kontrollmaßnahmen im Bereich Fischland-Darß-Zingst festgestellt

Fischland-Darß-Zingst (ots). Entsprechend der ministeriellen Festlegung werden sowohl an den Landesgrenzen als auch innerhalb des Landes MV sowie vor den Ostseeinseln Fahrzeugkontrollen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus durchgeführt. Bei diesen Fahrzeugkontrollen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst werden die Beamten der Polizeireviere Ribnitz-Damgarten und Barth durch Kräfte des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV unterstützt.

Am 08.04.2020 stellten die kontrollierenden Beamten eine Reihe von Verkehrsstraftaten fest und leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren ein. So fuhr kurz nach 13:00 Uhr ein 43-jähriger Litauer mit seinem Pkw VW in die Kontrollstelle auf der Landesstraße 21 bei Körkwitz Hof. Im Rahmen der Überprüfung seines Reisegrundes ergab sich für die Beamten der Verdacht, dass der Mann sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol führte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,81 Promille. Es schlossen sich eine Blutprobenentnahme bei dem 43-Jährigen an und die Sicherstellung seines Führerscheins. Der Mann wollte auf die Halbinsel, um dort zu arbeiten.

Gegen 15:30 Uhr stellten die Beamten in derselben Kontrollstelle einen 22-jährigen Polen in seinem Pkw VW fest, bei dessen Kontrolle ein Drogenvortest positiv auf THC und Amphetamine reagierte. Insofern folgten zur Beweismittelsicherung eine Blutprobenentnahme bei dem 22-Jährigen und die Mitteilung an die Führerscheinstelle. Bei der anschließenden Durchsuchung seines Fahrzeugs und seiner Wohnung fanden die eingesetzten Beamten zudem Betäubungsmittel, Utensilien zu deren Konsum sowie Reizgas, welche anschließend beschlagnahmt wurden. Die Ermittlungen u.a. zum Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie des Waffengesetzes wurden aufgenommen.

Während der polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem 22-jährigen Polen ergab sich für die Beamten zudem der Verdacht, dass ein weiterer 26-jähriger Mann aus Polen sein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führte, ohne im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein. Diese wurde ihm bereits vor einigen Wochen entzogen. Der 26-Jährige wollte den 22-Jährigen gegen 17:00 Uhr mit seinem Pkw Ford vom Krankenhaus abholen. Nun ermittelt die Kriminalpolizei auch gegen den 26-Jährigen.

Während der Kontrollmaßnahmen an der Meiningenbrücke ging den Beamten kurz vor 14:00 Uhr ein 59-jähriger Deutscher aus Barth ins Netz, der unter dem Einfluss von Alkohol ein Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr führte. Eine Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von über 2,8 Promille. Auch bei diesem Mann schlossen sich eine Blutprobenentnahme zur Beweismittelsicherung an. Anschließend wurde auch dem Barther die Weiterfahrt untersagt.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Bergen auf Rügen (ots). In der Nacht des 09.04.2020 gegen 1:20 Uhr erhielten die Beamten des Polizeihauptrevieres Bergen von einem Hinweisgeber die Information, dass in der Ringstraße zwei Gullydeckel entfernt worden sind. Die eingesetzten Beamten begaben sich umgehend zum Einsatzort, da die Gefahr bestand, das andere Verkehrsteilnehmer möglicherweise in diese Regenabflussschächte geraten könnten. Hier hatte jedoch der 30-jährige Hinweisgeber die Gullydeckel vom Gehweg bereits wieder auf die entsprechenden Abflussschächte auf der Fahrbahn eingesetzt, sodass die weitere denkbare Gefahren schnell abgewendet wurden. Hier bedankt sich die Polizei ausdrücklich bei dem Hinweisgeber für das zeitnahe Einschreiten und Informieren. Die Ermittlungen in diesem Fall, wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, wurden gegen bisher unbekannte Täter aufgenommen. Weitere Zeugen, die möglicherweise auffällige Personenbewegungen in der Ringstraße beobachtet haben und Angaben dazu machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03838/8100 an die Polizei in Bergen zu wenden.

Mehrere Verkehrsstraftaten bei einem Fahrer in Stralsund festgestellt

Stralsund (ots). Gleich mehrere Verstöße stellten die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund bei einem 42-jähren Motorradfahrer am 02.04.2020 gegen 16:50 Uhr, fest – als sie eine Verkehrskontrolle in der Barther Straße durchführten. Zunächst allerdings schien es, als wenn sich der Stralsunder der Kontrolle entziehen wollte, denn er reagierte nicht sofort auf die Anhaltesignale der beiden Polizeibeamten. Die Überprüfung des Fahrzeugführers ergab, dass der 42-Jährige ohne die erforderliche Fahrerlaubnis zu besitzen, unterwegs war, scheinbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr und das Motorrad (Kawasaki) in Fahndung steht bzw. als entwendet gemeldet wurde. Hinzu kommt, dass das Kennzeichen nicht den geltenden Vorschriften entsprach. Im Anschluss untersagten die Beamten dem Mann die Weiterfahrt und führten Folgemaßnahmen, wie u.a. einen Drogenvortest, das Veranlassen der Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Motorrades sowie des Kennzeichens durch.

Durch die Beamten wurden die verschiedenen Straftaten (u.a. Gefährdung des Straßenverkehrs, Urkundenfälschung, Fahren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis) zur Anzeige gebracht, sodass die Ermittlungen entsprechend aufgenommen werden. Im Rahmen dieser wird u.a. auch geklärt, ob das Motorrad gestohlen wurde, oder ob hier der Verdacht des Versicherungsbetruges besteht.

Rüganer muss nach Geschwindigkeitsüberschreitung mit Fahrverbot rechnen

Putbus (ots). Am 24.02.2020 führten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen in der Ortschaft Putbus eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Die Beamten nahmen dabei die Verkehrsteilnehmer auf der Landesstraße 301, die in Fahrtrichtung Bergen unterwegs waren, ins Visier. In der Zeit von 9:30 bis 10:30 Uhr überschritten insgesamt neun Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Der schnellste Fahrzeugführer war ein 59-jähriger Mann von der Insel Rügen, der mit seinem Mercedes-Benz mit einer Geschwindigkeit von 86 km/h durch die Beamten gemessen wurde. Abzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranz überschritt der Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit somit um 33 km/h. Die Beamten leiteten gegen den 59-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der Mann muss mit einer Geldbuße in Höhe von 160 Euro, einem einmonatigen Fahrverbot und einer Eintragung von zwei Punkten in der Verkehrssünderdatei in Flensburg rechnen. Auch gegen die anderen acht Fahrzeugführer, die zu schnell unterwegs waren, leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Fahrzeugführer eines Elektro-Scooters in Stralsund vermutlich unter Drogeneinfluss

Stralsund (ots). Am 10.02.2020 kontrollierten Polizeibeamte gegen 13:55 Uhr im Heinrich-Heine-Ring in Stralsund den Fahrer eines E-Scooters. Dabei stellten sie fest, dass der 34-Jährige aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Mann sagte gegenüber den Beamten, dass er vor kurzem Amphetamine konsumiert hatte. Daraufhin wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Ein Arzt entnahm dem 34-Jährigen eine Blutprobe. Aufgrund dieser Feststellung wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Verkehrsteilnehmer eingeleitet. Außerdem führte der Rollerfahrer zur Tatzeit ein Messer bei sich, wofür kein berechtigtes Interesse vorlag. Die Beamten beschlagnahmten das Messer und leiteten zusätzlich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

22-Jähriger geriet gleich zweimal ins Visier der Beamten

Stralsund (ots). Gegen Mittag am 06.02.2020 zogen die Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund einen 22-jährigen deutschen Radfahrer aus dem Verkehr, der unter dem Einfluss von Alkohol stand. Der junge Mann geriet bereits am Vortag ins Visier der Beamten. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der aus Stralsund stammende 22-Jährige gegen 12:45 Uhr den Heinrich-Heine-Ring. Während seiner Fahrt mit dem Rad telefonierte der Stralsunder, was die Aufmerksamkeit der Stralsunder Beamten auf ihn lenkte. Die Polizisten stoppten den Radfahrer. Während der Kontrolle ergab sich für die Beamten der Verdacht, dass der 22-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol stand. Eine Atemalkoholüberprüfung bestätigte diesen Verdacht und ergab einen Wert von über 2,3 Promille. Daraufhin wurde bei dem Stralsunder eine Blutprobe im Krankenhaus entnommen. Im Anschluss wurde der 22-Jährige wieder nach Hause entlassen. Erst einen Abend zuvor war der bereits polizeibekannte 22-Jährige mit einer Trunkenheitsfahrt aufgefallen. Gegen 22:00 Uhr machte er durch seine unsichere Fahrweise auf sich aufmerksam, als er mit seinem Rad im Tribseer Damm unterwegs war. Eine Atemalkoholkontrolle ergab hier ein Ergebnis von über 1,6 Promille. Der 22-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt verantworten. Die Führerscheinstelle wurde ebenfalls über die beiden Sachverhalte in Kenntnis gesetzt.

Alkoholisierte Fußgängerin gefährdete andere Verkehrsteilnehmer in Stralsund

Stralsund (ots). Die Kriminalpolizei in Stralsund hat die Ermittlungen zum Verdacht der Straßenverkehrsgefährdung gegen eine 21-jährige deutsche Stralsunderin aufgenommen. Am späten Abend des 04.02.2020 soll die Frau gegen 22:00 Uhr in der Prohner Straße in Stralsund vor mehrere Fahrzeuge gesprungen sein. Dabei konnten die jeweiligen Fahrzeugführer*innen einen Zusammenstoß mit der 21-Jährigen nur durch ein Brems- bzw. Ausweichmanöver verhindern. Verletzt wurde bei diesen Ereignissen niemand. Sachschaden entstand ebenfalls nicht. Die umgehend eingesetzten Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund konnten die 21-Jährige nach einem Bürgerhinweis an ihrer Wohnung antreffen. Für die Beamten ergab sich der Verdacht, dass die Frau unter dem Einfluss von Alkohol steht. Eine Atemalkoholüberprüfung bestätigte diesen Verdacht und ergab einen Wert von über 2,8 Promille. Daraufhin wurde bei der 21-Jährigen im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Im Anschluss wurde sie aus den polizeilichen Maßnahmen nach Hause entlassen.

Ergebnisse der Verkehrskontrollen zur Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt auf Vorfahrt und Vorrang

Landkreis Vorpommern-Rügen/Stralsund (ots). Am 04.02.2020 starteten landesweit die themenorientierten Verkehrskontrollen im Rahmen der Kampagne der Landespolizei MV „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunktthema „Vorfahrt und Vorrang“. Dabei kontrollierte die Polizeiinspektion Stralsund mit insgesamt 14 Beamten an acht verschiedenen Kontrollstellen. Insgesamt mussten die eingesetzten Beamten bei 13 Kfz-Führern Vorrang-/Vorfahrtsverstöße ahnden. Auch 45 Radfahrer nahmen die Beamten ins Visier, die gegen die Vorfahrtsregelungen verstießen. Im Zusammenhang mit den oben genannten Verkehrskontrollen gingen den Beamten zudem 31 Temposünder ins Netz. Vor einer Stralsunder Kindertagesstätte registrierten die Beamten insgesamt 27 Verstöße im Verwarngeldbereich. Vier Fahrzeugführer erhielten aufgrund ihrer überhöhten Geschwindigkeit ein Bußgeld, darunter ein schwedischer Fahrzeugführer, der mit 55 km/h bei erlaubten 30 km/h unterwegs war. Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurden am gestrigen Tag insgesamt 149 Vorfahrts-/Vorrangverstöße geahndet. Die themenorientierten Verkehrskontrollen werden noch über den gesamten Monat Februar zum Schwerpunktthema fortgeführt.

Bauernprotest mit Traktor-Konvoi am 17.01.2020 – Polizei rechnet mit Verkehrseinschränkungen zwischen Stralsund, Grimmen und Greifswald

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Für Freitag, den 17.01.2020, ist bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen ein Aufzug des Bauernverbandes Nordvorpommern e.V. angemeldet worden. Die Landwirte beabsichtigen, eine Rundfahrt mit zirka 50 Traktoren im Zeitraum von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr durchzuführen. Insbesondere in diesem Zeitraum muss mit Verkehrseinschränkungen auf den Strecken Stralsund Richtenberger Chaussee – B194 – Grimmen – Poggendorf – B109 – Griebenow – B 105 Greifswald – B 105 Reinberg – Brandshagen – Stralsund gerechnet werden. Es ist ebenso davon auszugehen, dass es bei der An- und Abfahrt zur Protestaktion zu Verkehrseinschränkungen im gesamten Bereich des Landkreises Vorpommern-Rügen kommt.

Das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen wird mit eigenen und unterstützenden Kräften den Bauernprotest begleiten. Einsatzbedingt und zur Gewährleistung des Versammlungsrechts wird es zeitweise zu Vollsperrungen im Bereich von Knotenpunkten auf der o.a. Strecke kommen.

Die Polizei empfiehlt, dass betroffene Verkehrsteilnehmer ihre Fahrten rechtzeitig planen und wenn möglich, den Bereich umfahren, da der Konvoi nicht überholt werden kann.

Falschfahrer auf der A20 gestoppt und Schlimmeres verhindert

A20/Süderholz (ots). In der Nacht zu Sonntag, dem 12.01.2020, meldete ein Hinweisgeber über den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass er kurz nach 04:00 Uhr einen Falschfahrer im Bereich der A20 bei Süderholz bemerkt habe. Der Klein Lkw war auf der Richtungsfahrbahn Lübeck der A20 in falscher Richtung (Stettin) unterwegs und kam dem Hinweisgeber zwischen den Anschlussstellen Grimmen Ost und Stralsund entgegen.

Die umgehend eingesetzten Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres (AVPR) Grimmen konnten den Lkw kurze Zeit später aufnehmen und beobachten, wie im Führerhaus des Lkw während der Fahrt ein Fahrerwechsel zwischen zwei Männern stattfand. Vor der Anschlussstelle Gützkow stoppte der Lkw zunächst auf dem Standstreifen. Dann wendete der Fahrer sein Fahrzeug und setzte seine Fahrt, nun auf der richtigen Fahrbahn, in Richtung Lübeck fort. Nachdem die Beamten den Klein Lkw über die Anschlussstelle Gützkow einholen konnten, zogen sie das Fahrzeug an der Abfahrt Grimmen Ost zur Kontrolle heraus.

Im Rahmen der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der für die Irrfahrt verantwortliche 44-jährige, aus Berlin stammende, Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Der nach dem Fahrerwechsel verantwortliche 34-jährige Fahrer, ebenfalls aus Berlin stammend, konnte hingegen die erforderliche Fahrerlaubnis vorlegen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zeugen, die den Sachverhalt ebenfalls beobachtet haben bzw. denen der Lkw möglicherweise auf ihrer Fahrbahn entgegenkam, werden gebeten, sich beim AVPR Grimmen (Tel. 038326/570-212) zu melden.

Irrfahrten können folgenschwere Verkehrsunfälle nach sich ziehen. Wer selbst versehentlich auf die falsche Richtungsfahrbahn gerät, der sollte Warnblinklicht einschalten und umgehend an den Fahrbahnrand fahren. Versuchen Sie bitte nicht zu wenden, sondern verlassen Sie Ihr Fahrzeug, begeben sich hinter die Schutzplanke und verständigen über 110 die Polizei. Diese wird umgehend Hilfe zum Einsatzort schicken.

Verkehrsteilnehmer, denen ein Falschfahrer auf ihrer Fahrbahn gemeldet wird, sollten ihre Geschwindigkeit verringern und nicht überholen. Wer die Möglichkeit hat, sollte den nächsten Parkplatz bzw. die nächste Abfahrt nutzen, bis die Gefahrenlage über den Verkehrsfunk aufgehoben wurde.