Bergen auf Rügen (ots). Am 27.01.2021 führten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen auf der Landesstraße 293 in der Ortschaft Karow eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei stellten sie in etwa 1,5 Stunden Kontrollzeit insgesamt 18 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Ein 52-jähriger Mann aus Bergen auf Rügen war mit seinem PKW Mercedes-Benz bei erlaubten 50 km/h mit gemessenen 94 km/h unterwegs. Nach Abzug der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranz verbleibt eine vorwerfbare Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 41 km/h. Der Fahrzeugführer muss nun mit einem Fahrverbot von einem Monat, der Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und einer Geldbuße in Höhe von mindestens 200 Euro rechnen.
Kategorie: Verkehr
Kleintransporter fährt auf Polizeibeamten zu
Dierhagen (ots). Am 21.01.2021 führten Beamte vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr in Dierhagen-Ost eine stationäre Geschwindigkeitskontrolle durch. Hintergrund sind die Verkehrsunfallzahlen im Bereich der Landesstraße 21 in den letzten Monaten und Jahren. In den Jahren 2018 bis 2020 ereigneten sich allein zwischen Wustrow und Dierhagen 120 Verkehrsunfälle, bei denen 28 Verkehrsteilnehmer verletzt und eine Person (im Jahr 2020) getötet wurde.
Während dieser Geschwindigkeitskontrolle wurde um 11:31 Uhr durch das Messgerät ein Kleintransporter Hyundai mit einer Geschwindigkeit von 106 km/h bei erlaubten 80 km/h eingemessen. Das Fahrzeug setzte seine Fahrt zunächst fort, kehrte jedoch gegen 11:45 Uhr zurück zur Kontrollstelle. Der 59-jährige Fahrzeugführer aus Ribnitz-Damgarten stellte seinen Kleintransporter so ab, dass weitere Geschwindigkeitsmessungen nicht möglich waren und stieg aus. Er begutachtete das Messgerät, machte Fotos und stieg anschließend wieder in sein Fahrzeug. Als die Polizeibeamten die Identität des Mannes feststellen wollten, startete er den Motor und fuhr auf einen 59-jährigen Polizeibeamten zu. Dieser musste zur Seite springen und wurde trotzdem durch den linken Außenspiegel des Fahrzeugs am Arm getroffen. Der Polizeibeamte ist zunächst nicht dienstfähig.
Der 59-Jährige flüchtete anschließend in Richtung Wustrow. Durch eine sofortige Einbeziehung anderer Funkstreifenwagen konnte er jedoch kurze Zeit später durch Beamte vom Polizeirevier Barth in der Ortschaft Ahrenshoop angehalten und kontrolliert werden. Während der Verkehrskontrolle zeigte sich der Fahrzeugführer unkooperativ. Die Beamten stellten seine Identität fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, wegen Verdachts eines täglichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein.
Bei der Geschwindigkeitskontrolle in Dierhagen-Ost wurde die Geschwindigkeit von etwa 600 Kraftfahrzeugen gemessen. Insgesamt 36 Kraftfahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Ein Fahrzeugführer war so schnell unterwegs, dass er nun mit einem Fahrverbot rechnen muss.
Ermittlungen wegen des Verdachts einer Verkehrsstraftat in Ribnitz-Damgarten
Ribnitz-Damgarten (ots). Am vergangenen Wochenende kam es in Ribnitz-Damgarten zu einem Polizeieinsatz im Zusammenhang mit einem erheblichen Verkehrsverstoß. Am späten Samstagabend (16.01.2021) gegen 23:50 Uhr teilte ein Bürger aus Ribnitz-Damgarten der Polizei mit, dass es im Bereich des Marktes zu starkem Lärm durch Hupkonzerte von PKW, lauter Musik aus Kraftfahrzeugen und Aufheulen von Fahrzeugmotoren kommt. Zuvor gab es in den Monaten Dezember 2020 und Januar
2021 bereits Polizeieinsätze nach ähnlichen Beschwerden. Bei einer Überprüfung wurden teilweise mehr als zehn Kraftfahrzeuge im Stadtgebiet festgestellt, die in Kolonne fuhren und Verkehrsordnungswidrigkeiten begingen. Als Polizeibeamte gegen 03:00 Uhr eine Verkehrsordnungswidrigkeit ahnden wollten, entfernte sich ein PKW mit hoher Geschwindigkeit über die Klockenhäger Straße in Fahrtrichtung Klockenhagen. Während der Nacheile verhinderte ein anderer PKW BMW durch verkehrswidriges Verhalten und deutliches Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit die Ahndung der zuvor genannten Ordnungswidrigkeit eines anderen Fahrzeugführers. In der Ortslage Klockenhagen stoppte der PKW BMW. Der Führerschein des 19-jährigen deutschen Fahrzeugführers aus der Gemeinde Marlow wurde bei der folgenden Verkehrskontrolle beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen aller in Betracht kommenden Delikte.
Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit war sowohl in den Jahren 2019 als auch 2020 im Landkreis Vorpommern-Rügen die Hauptursache bei Verkehrsunfällen mit Personen- und schweren Sachschäden. Die Polizei weist hier noch einmal darauf hin, dass bei Nichteinhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und daraus resultierenden Verkehrsunfällen teilweise auch unbeteiligte Menschen schwer verletzt oder gar getötet werden können.
Zahlreiche Verkehrsverstöße in den vergangenen Tagen
Barth (ots). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeirevier Barth kam es am vergangenen Wochenende im Rahmen von Verkehrskontrollen zu diversen Feststellungen von Verstößen gegen bestehende Verkehrsregeln. So wurden unter anderem zwei Straf- und 26 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Am Freitag (15.01.2021) gegen 17:25 Uhr wurde in Saal ein Pkw Ford einer Kontrolle unterzogen. Die 42-jährige Fahrzeugführerin aus der Region war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Dafür stand sie augenscheinlich unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv auf Amphetamin, Metamphetamin und THC. Es schloss sich eine Blutprobenentnahme im Krankenhaus an. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.
Weiterhin wurde am 16.01.2021 gegen 03:50 Uhr in Prohn ein Pkw VW kontrolliert. Der 22-jährige Fahrer aus der Gemeinde Altenpleen stand offenbar unter Alkoholeinfluss. Ein gerichtsverwertbarer Alkoholtest ergab einen Wert von 0,66 Promille. Ihn erwartet im Regelsatz nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.
Ebenfalls am 16.01.2021 wurde gegen 13:10 Uhr in Barth ein Fahrradfahrer kontrolliert. Der 52-jähriger Barther schien deutlich alkoholisiert zu sein. Ein Vortest ergab 2,80 Promille. Auch hier schloss sich eine Blutprobenentnahme und eine Strafanzeige an.
Am 17.01.2021 wurde gegen 11:45 Uhr zwischen Prohn und Stralsund ein Pkw Opel angehalten und kontrolliert. Auch hier ergab sich der Verdacht einer Alkoholbeeinflussung. Ein gerichtsverwertbarer Alkoholtest bei dem aus der Nähe von Stralsund stammenden 58-jährigen Fahrzeugführer ergab einen Wert von 0,78 Promille. Ihn erwarten ebenso ein Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.
In allen vier Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt und die Führerscheinstelle verständigt.
Daneben wurden in Löbnitz fünf Rotlichtverstöße (im Regelsatz zu je 70 Euro Bußgeld und einem Punkt), auf der Bundesstraße 105 zwei Überholverstöße (zu je 70 Euro Bußgeld und einem Punkt) und fünf Handyverstöße (je 100 Euro Bußgeld und ein Punkt) sowie zwölf weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet. Bei elf kontrollierten Kraftfahrzeugen wurden außerdem sogenannte Kontrollberichtsverfahren aufgrund von Mängeln am Fahrzeug eingeleitet. Die Verantwortlichen haben nun sieben Tage Zeit, diese Mängel abzustellen.
Alkoholisierter Fahrzeugführer ohne Fahrerlaubnis gestellt
Barth (ots). In den frühen Morgenstunden des 12.01.2021 stellten Beamte vom Polizeirevier Barth während der Streifentätigkeit einen Verkehrsverstoß fest. Gegen 2:30 Uhr kontrollierten die Beamten in der Ernst-Thälmann-Straße in Velgast einen PKW Mercedes-Benz. Dabei stellte sich heraus, dass der 31-jährige deutsche Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Außerdem war er erheblich alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,04 Promille. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Trunkenheit im Verkehr.
Wiederholtes Fahren ohne Fahrerlaubnis auf der Insel Rügen
Bergen auf Rügen (ots). Am vergangenen Wochenende wurde ein 65-Jähriger ohne Fahrerlaubnis auf der Insel Rügen zwei Mal gestoppt. Zunächst kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen den 65-jährigen Deutschen in der Alleestraße in Putbus am 08.01.2021 gegen 16:20 Uhr, als er mit einem Traktor und Anhänger ohne erforderliche Kennzeichen fuhr. Bei der Überprüfung des Gespanns stellte sich heraus, dass die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Traktors mehr als 6 km/h beträgt und damit eine Zulassungspflicht besteht und der Fahrzeugführer eine Fahrerlaubnis benötigt. Diese wurde ihm jedoch entzogen. Weiterhin war die Ladung auf dem Anhänger nicht ausreichend gesichert. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt und er wurde über die Folgen seines Handelns belehrt.
Am Folgetag (09.01.2021) stellten Beamten der selben Dienststelle gegen 10:30 Uhr das gleiche Gespann erneut in der Ringstraße in Bergen auf Rügen ohne Kennzeichen fest. Fahrzeugführer war wieder der 65-Jährige Mann von der Insel Rügen. Eine Weiterfahrt wurde dem Mann erneut untersagt und die entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, der Abgabenordnung sowie des Kraftfahrzeugsteuergesetzes gegen den 65-Jährigen.
Diverse Verkehrsverstöße bei Kontrollen festgestellt
Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 04.01.2021 deckten Beamte der Polizeiinspektion Stralsund bei Verkehrskontrollen mehrere Verstöße auf. In Stralsund wurde gegen 06:45 Uhr in der Wasserstraße ein PKW VW angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Anzeichen für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln beim 22-jährigen Fahrzeugführer fest. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem Stralsunder eine Blutprobe, welche nun durch die Rechtsmedizin untersucht wird.
Ebenfalls in Stralsund, konkret im Carl-Heydemann-Ring, kontrollierten Polizeibeamte gegen 14:10 Uhr einen PKW Opel. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 36-jährige Fahrzeugführer aus der Gemeinde Prohn gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und auch schon mehrfach beim Führen eines Kraftfahrzeuges ohne erforderliche Fahrerlaubnis festgestellt wurde. Darüber hinaus hatte der 36-Jährige im Vorfeld vermutlich Betäubungsmittel konsumiert. Ein Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Auch hier entnahm ein Arzt dem Fahrzeugführer eine Blutprobe.
Beamte vom Polizeirevier Sassnitz bemerkten gegen 11 Uhr in Binz in der Bahnhofstraße einen Mercedes-Benz, dessen Fahrer während der Fahrt unerlaubt telefonierte. Um die festgestellte Ordnungswidrigkeit zu ahnden, stoppten sie das Fahrzeug. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 41-jährige Fahrzeugführer von der Insel Rügen vermutlich auch zeitnah Betäubungsmittel konsumiert hatte. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe, weshalb auch hier ein Arzt dem Mann eine Blutprobe entnahm.
In allen Fällen wird nun wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt und die zuständigen Führerscheinstellen erhielten Kenntnis. Gegen den 36-Jährigen aus der Gemeinde Prohn wird darüber hinaus noch wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Gefälschtes Dokument bei einer Verkehrskontrolle in Schmedshagen
Barth (ots). Am 15.12.2020 stellten Beamte vom Polizeirevier Barth bei einer Verkehrskontrolle ein gefälschtes Dokument fest. Gegen 12:00 Uhr kontrollierten sie in der Stralsunder Straße in Schmedshagen einen VW Transporter, dessen Fahrzeugführer den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt während der Fahrt nicht angelegt hatte. Der 39-jährige deutsche Mann aus der Gemeinde Niepars zeigte den Beamten ein Dokument vor, aus dem hervorging, dass er von der Pflicht, den Sicherheitsgurt anzulegen, entbunden ist. Den Beamten kamen Zweifel an der Echtheit des Dokuments, sodass sie entsprechende Nachforschungen anstellten. Dabei erhärtete sich der Verdacht, dass es sich um eine Fälschung handeln könnte. Die Beamten stellten das Dokument sicher und leiteten gegen den 39-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ein. Seit dem 01.01.1976 gibt es in Deutschland eine gesetzlich vorgeschriebene Pflicht zum Anlegen des Sicherheitsgurtes während der Fahrt. Diese ist in Paragraph 21a der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt. Hier werden auch einige Ausnahmen, wie zum Beispiel das Fahren mit Schrittgeschwindigkeit auf Parkplätzen, benannt. Außerdem können Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bei der Straßenverkehrsbehörde einen schriftlichen Antrag zur Befreiung von der Gurtpflicht stellen. Dem Antrag ist eine ärztliche Bescheinigung beizufügen, aus der hervorgeht, dass die Gurtpflicht die Gesundheut in großem Maße beeinträchtigen würde. Eine Gurtbefreiung kann zeitlich begrenzt ausgestellt werden oder auch unbefristet, wenn es sich um einen nicht besserungsfähigen Dauerzustand handelt. Darüber hinaus sind Menschen mit einer Körpergröße von weniger als 150 Zentimetern von der Gurtanlegepflicht befreit.
Zahlreiche Fahrzeugführer unter Alkohol- und Drogeneinfluss am vergangenen Wochenende gestoppt
Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Im Rahmen der landesweiten Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ führten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund am vergangenen Wochenende viele stationäre und mobile Verkehrskontrollen mit dem Hauptaugenmerk „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ durch. Dabei stellten sie zehn Verkehrssünder fest, die alkoholisiert oder berauscht am Straßenverkehr teilnahmen.
Den Anfang machte am Freitag, dem 04.12.2020, ein 43-Jähriger Fahrer eines PKW Ford in Barth, der in der Straße Am Kemmenacker angehalten und kontrolliert wurde. Er war bereits am Vormittag, konkret um 10:20 Uhr, mit einem gemessenen Atemalkoholwert von 1,17 Promille erheblich alkoholisiert. Ebenfalls am 04.12.2020, etwa gegen 17:45 Uhr, teilte ein Bürger der Polizei mit, dass auf der Landesstraße 29 zwischen Binz und Prora vor ihm ein PKW Hyundai etwas auffällig fährt. Der Zeuge begab sich an einer Ampelkreuzung im Bereich Mukran, als der PKW stand, zur Fahrzeugführerin und konnte eine Weiterfahrt der Frau verhindern, als er merkte, dass sie alkoholisiert war. Beamte vom Polizeirevier Sassnitz stellten fest, dass die 51-jährige Fahrzeugführerin von der Insel Rügen mit 1,83 Promille stark alkoholisiert war. In beiden Fällen entnahm ein Arzt den Fahrzeugführern eine Blutprobe und die Polizeibeamten stellten die Führerscheine der alkoholisierten Fahrzeugführer sicher. Außerdem leiteten die Beamten jeweils wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein Ermittlungsverfahren ein und informierten darüber hinaus die zuständigen Führerscheinstellen.
Am 04.12.2020 gegen 20:20 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Hansestadt im Grünhufer Bogen eine 36-jährige Stralsunderin, die mit einem Elektroroller den Radweg in Richtung Strelapark befuhr. Am Elektroroller befand sich kein Versicherungskennzeichen, was zum Führen im öffentlichen Verkehrsraum vorgeschrieben ist. Außerdem ist aufgrund der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit des Kraftfahrzeugs die Führerscheinklasse AM zum Führen notwendig. Die Fahrzeugführerin war jedoch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Darüber hinaus war sie alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,60 Promille. Zusätzlich zeigte ein durchgeführter Drogenvortest ein positives Ergebnis auf Cannabis und Amphetamin. Nach einer durch einen Arzt realisierten Blutprobenentnahme bei der 36-Jährigen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen der aufgeführten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten ein.
Im Stadtgebiert von Barth fiel Polizeibeamten am 04.12.2020 gegen 21:00 Uhr ein Radfahrer auf, der in Schlangenlinien fuhr. Bei einer Verkehrskontrolle in der Barthestraße stellte sich heraus, dass der 37-jährige Radfahrer aus Barth alkoholisiert war. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,79 Promille. Nach einer Blutprobenentnahme leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.
In etwa zur gleichen Zeit kontrollierten Polizeibeamte in der Friedrichstraße in Grimmen einen PKW VW. Der polizeibekannte 34-jährige Fahrzeugführer stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Dem Mann wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen und die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein.
Am 04.12.2020 gegen 21:25 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Parower Chaussee in der Hansestadt einen PKW Skoda. Bei dem 31-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen besteht ebenfalls der Verdacht, dass er seinen PKW unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führte. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Im Fahrzeug des 31-Jährigen fanden die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel sowie Konsumhilfen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen hierzu übernommen.
Auch in Velgast, konkret im Hoeveter Weg, wurde am 04.12.2020 gegen 22:45 Uhr ein PKW VW angehalten, bei dem der Fahrzeugführer im Verdacht steht, sein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben. Ein Vortest bei dem 25-Jährigen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zeigte ein positives Ergebnis auf THC. Auf den Fahrzeugführer kommt nun unter anderem ein Bußgeld von mindestens 500 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot zu, sollte die Blutuntersuchung das Ergebnis des Vortests bestätigen.
Durch eine Verkehrsordnungswidrigkeit machte ein 34-jähriger PKW-Fahrer aus Schleswig-Holstein am 05.12.2020 gegen 20:30 Uhr in der Stralsunder Altstadt auf sich aufmerksam. Er befuhr die Frankenstraße (Einbahnstraße) verbotswidrig in die entgegengesetzte Richtung und wurde zur Ahndung der festgestellten Verkehrsordnungswidrigkeit von Polizeibeamten angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein entsprechender Test ergab einen Wert von 1,22 Promille. Die Beamten stellten den Führerschein des 34-Jährigen sicher und leiteten nach einer durch einen Arzt realisierten Blutprobenentnahme ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.
Im Heideweg in Fuhlendorf kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Barth am Nikolaustag gegen 0:30 Uhr einen PKW Audi. Der 21-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen stand unter Alkoholeinfluss. Eine beweissichere Atemalkoholmessung im Polizeirevier Barth ergab ein Ergebnis von umgerechnet 0,80 Promille. Der 21-Jährige muss nun mit einem erheblichen Bußgeld, einem mindestens einmonatigen Fahrverbot sowie einer Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.
Am 07.12.2020 gegen 01:10 Uhr fiel Beamten vom Polizeihauptrevier Stralsund im Knieperdamm in Stralsund im Gegenverkehr ein PKW Skoda auf, der ohne eingeschaltetes Abblendlicht fuhr. Die Beamten wendeten und stoppten den PKW. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 30-jährige Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stand. Aus diesem Grund wurde der Mann im Polizeihauptrevier Stralsund einer beweissicheren Atemalkoholmessung unterzogen, die einen Wert von umgerechnet 0,76 Promille ergab. Der Fahrzeugführer muss mit ähnlichen Sanktionen wie der in Fuhlendorf kontrollierte 21-Jährige rechnen.
Ergebnisse der Auftaktkontrollen Fahren.Ankommen.LEBEN!
Stralsund (ots). Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg bereits berichtete, fanden gestern (03.12.2020) im gesamten Bundesland die Auftaktkontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! mit dem Hauptaugenmerk auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr statt. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund stellten die eingesetzten Beamten bei diesen Kontrollen gleich mehrere verschiedene Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest. Gegen 18:50 Uhr wurde in der Rostocker Chaussee in Stralsund ein PKW Skoda kontrolliert. Der 36-jährige Fahrzeugführer stand nach derzeitigem Kenntnisstand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Vortest verlief positiv auf Cannabis. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eine Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein.
Eine 45-jährige Fahrerin aus der Gemeinde Steinhagen wurde um 20:10 Uhr mit ihrem PKW Audi in der Barther Straße in Stralsund angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Frau gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Darüber hinaus verdichteten sich die Anzeichen, dass sie möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Vortest zeigte hier ein positives Ergebnis auf Amphetamine. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Beiden Fahrzeugführern entnahm ein Arzt Blutproben und ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Führerscheinstellen erhielten Kenntnis.
Darüber hinaus stoppten die Beamten gegen 22:00 Uhr im Frankendamm in Stralsund einen PKW Ford mit einem polnischen Kennzeichen. Der 30-jährige Fahrer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Am 04.12.2020 um 0:15 Uhr kontrollierten die Beamten in der Ravensberger Straße in Stralsund einen PKW Mercedes-Benz. Der 62-jährige Fahrzeugführer aus Berlin war ebenfalls nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen die beiden letztgenannten Fahrzeugführer ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Außerdem werden Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung geprüft.
Des Weiteren wurden bei den Kontrollen 17 weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten wie zum Beispiel das Nutzen eines Mobiltelefons während der Fahrt oder das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt.
Radfahrer bei Kontrolle mit Drogen erwischt
Grimmen (ots). Am 30.11.2020 führten Mitarbeiter vom Polizeirevier Grimmen gemeinsam mit Mitarbeitern der Ordnungsbehörde im Stadtgebiet von Grimmen Kontrollen durch. Gegen 18:15 Uhr kontrollierten die Polizeibeamten im St.-Jürgens-Weg einen 40-Jährigen, der mit einem Pedelec mit einer defekten Beleuchtung unterwegs war. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten den Geruch von Betäubungsmitteln. Sie durchsuchten den Fahrzeugführer und seinen Rucksack. Dabei fanden sie diverse Betäubungsmittel in nicht geringer Menge und Utensilien zum Konsum von Betäubungsmitteln sowie eine vierstellige Summe Bargeld, die sie beschlagnahmten. Im Anschluss durchsuchten die Beamten nach einer richterlichen Anordnung die Wohnung des Mannes aus Grimmen, wo sie weitere Konsumutensilien fanden und beschlagnahmten. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen den 40-Jährigen.
Trunkenheitsfahrten in Stralsund
Stralsund (ots). Am vergangenen Wochenende stellte die Polizei in Stralsund gleich mehrere Kraftfahrzeugführer unter Alkoholeinfluss fest, teilweise mit erheblichen Werten bereits am Tage. Ein aufmerksamer Bürger teilte am 27.11.2020 gegen 21:00 Uhr über den Notruf mit, dass ein Mann soeben mit seinem PKW Nissan vom Parkplatz eines Supermarktes im Carl-Loewe-Ring gefahren sei, der vermutlich unter Alkoholeinfluss stand. Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund stellten im Rahmen der Überprüfung dieses Hinweises fest, dass der 59-jährige Fahrzeugführer tatsächlich erheblich alkoholisiert war. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 2,22 Promille.
Am 29.11.2020 gegen 11:00 Uhr wurde bei einer Verkehrskontrolle in der Barther Straße ein PKW Hyundai gestoppt. Der 62-jährige Fahrzeugführer war ebenfalls stark alkoholisiert. Nach einer Atemalkoholmessung, die einen Wert von 2,19 Promille ergab, war die Fahrt für den Stralsunder an dieser Stelle beendet.
Ein Arzt entnahm den beiden Fahrzeugführern Blutproben und die Beamten stellten ihre Führerscheine sicher. Darüber erhielt auch die Führerscheinstelle Kenntnis. Gegen beide Männer leiteten die Beamten weiterhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein. Bei Bestätigung der Alkoholwerte im Blut werden sie für längere Zeit nicht mehr als Kraftfahrzeugführer am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.
Außerdem war am 28.11.2020 gegen 10:00 Uhr ein 57-jähriger Fahrer mit seinem PKW Honda im Hellmuth-Heyden-Weg unterwegs, der ebenfalls alkoholisiert war. Eine beweissichere Atemalkoholmessung bei dem Fahrzeugführer im Polizeihauptrevier Stralsund ergab einen Wert von 0,74 Promille. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der 57-Jährige Stralsunder muss nun unter anderem mit einem Bußgeld und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
Alkoholisierter LKW-Fahrer gestoppt
Stralsund (ots). Am 24.11.2020 stoppte die Polizei einen LKW, dessen Fahrer erheblich alkoholisiert war. Gegen 14:15 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Hansestadt in der Vogelsangstraße einen LKW MAN, der aus Richtung Groß Kedingshagen kam. Der LKW transportierte zu diesem Zeitpunkt etwa 25 Tonnen Erntegut. Bei der Verkehrskontrolle stellten die Beamten erheblichen Atemalkoholgeruch beim 59-jährigen Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald fest. Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem Mann einen Wert von 1,58 Promille. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem LKW-Fahrer eine Blutprobe. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt und stellten seinen Führerschein sicher. Gegen den 59-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Ergebnisse zum Start der Auftaktkontrollen zum Schwerpunktthema Vorfahrt/Vorrang
Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 5. November 2020 starteten in Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Kampagne der Landespolizei MV „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“. Die Polizeiinspektion Stralsund beteiligte sich ebenfalls an den Kontrollmaßnahmen und musste bereits eine Vielzahl an Verkehrsverstößen registrieren.
An mehreren Kontrollorten, vorrangig in der Hansestadt Stralsund sowie im Grimmener Umland, führten die eingesetzten Beamten in der Zeit von 07:00 bis 13:00 Uhr Anhaltekontrollen durch, um die Verkehrsteilnehmer hinsichtlich ihrer Verantwortung im Straßenverkehr und ihres Verkehrsverstoßes zu sensibilisieren.
So gingen den Beamten im Bereich Zarrentin und Reinkenhagen insgesamt 16 Temposünder ins Netz. Negative Spitzenreiter waren der Fahrer eines Pkw Opel, der in Reinkenhagen innerorts 23 km/h zu schnell unterwegs war und der Fahrer eines Pkw Mercedes-Benz, der in Zarrentin mit 103 km/h statt der erlaubten 70 km/h eingemessen wurde. Beide Fahrer müssen jetzt mit einem Bußgeld rechnen. Auch auf zwei weitere Temposünder kommt ein Bußgeld zu. Zwölf Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Verwarngeld rechnen, weil sie sich nicht an die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit hielten.
Im Bereich Stralsund stellten die Beamten insgesamt 45 Verstöße gegen die Vorfahrts-/Vorrangregelungen fest. Zwölf Fahrradfahrer begingen an Kreuzungen oder Einmündungen einen Rotlichtverstoß. Acht Kfz-Fahrer verhielten sich am sog. Grünpfeil nicht richtig, fünf weitere missachteten das sog. Stoppschild oder begingen einen sonstigen Vorfahrtsverstoß. Des Weiteren wurden insgesamt 20 Radfahrer kontrolliert, die mit ihrem Zweirad den Radweg auf der falschen Seite benutzten sowie einer, der während der Fahrt sein Handy benutzte.
Im vergangenen Jahr war die Missachtung von Vorfahrts- und Vorrangregelungen die zweithäufigste Unfallursache in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere mit Blick auf folgenschwere Verkehrsunfälle. Die Polizeiinspektion Stralsund musste für den Landkreis Vorpommern-Rügen 2019 insgesamt 209 Verkehrsunfälle mit Personen – und schweren Sachschäden registrieren.
Die Zahlen zeigen, dass derartige Fehler im Straßenverkehr schwere Folgen nach sich ziehen können. Insofern haben die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund auch weiterhin ein Augenmerk auf die Einhaltung der Vorfahrts-/Vorrangregelungen und führen noch den gesamten Monat Schwerpunktkontrollen zu diesem Thema durch.
Schwan sorgt auf der Rügenbrücke für Verkehrsbehinderungen
Stralsund (ots). Am Vormittag des 04.11.2020 kam es vor den Toren der Hansestadt Stralsund zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der B96 – Rügenbrücke. Grund war die Meldung gleich mehrerer Hinweisgeber über den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass ein augenscheinlich verletzter Schwan den fließenden Verkehr behindern soll. Die umgehend eingesetzten Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund konnten das Tier kurz vor 08:00 Uhr auf der Mittelspur der Rügenbrücke in Richtung Rügen feststellen und begleiteten es sicher zurück an Land. Der Schwan humpelte leicht und zeigte keinen Versuch, davon zu fliegen, weshalb ebenfalls die Stralsunder Feuerwehr alarmiert wurde. Den Kameraden gelang es jedoch nicht, den Schwan einzufangen. Dieser rettete sich vielmehr durch einen Sprung ins Wasser und schwamm davon. Insgesamt dauerte der tierische Einsatz rund 45 Minuten. Gegen 8:30 Uhr war die Fahrbahn wieder frei. Die Polizei bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Verkehrsteilnehmern, die während des laufenden Einsatzes besonders vorausschauend und vorsichtig fuhren.
Mehrere alkoholisierte Fahrzeugführerinnen festgestellt
Ribnitz-Damgarten/Insel Rügen (ots). Am 02.11.2020 kam die Polizei im Landkreis Vorpommern-Rügen mehrfach aufgrund von alkoholisierten Verkehrsteilnehmerinnen zum Einsatz. Gegen 15:45 Uhr fiel aufmerksamen Bürgern in Ribnitz-Damgarten auf dem Parkplatz eines Supermarktes eine augenscheinlich alkoholisierte Frau auf, die in ihr Fahrzeug steigen und losfahren wollte. Die Bürger hielten die Frau davon ab und verständigten die Polizei. Bei einer Atemalkoholkontrolle stellten die Beamten einen Wert von 1,97 Promille bei der 47-Jährigen aus Ribnitz-Damgarten fest. Da die Frau im Vorfeld vermutlich bereits mit dem PKW gefahren ist entnahm ein Arzt ihr eine Blutprobe. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt und die Führerscheinstelle informiert.
Auf der Insel Rügen gab es einen ähnlichen Sachverhalt. Gegen 19:15 Uhr teilte ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer mit, dass er in Bergen auf Rügen in der Ringstraße eine Frau mit einem PKW VW beobachtete, die in Schlangenlinien fuhr. Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen konnten den PKW kontrollieren. Die 58-jährige Fahrzeugführerin aus Bergen hatte vor Fahrtantritt ebenfalls Alkohol getrunken. Ein Test ergab einen Wert von 1,70 Promille. Auch hier folgten eine Blutprobenentnahme und der Führerschein der 58-Jährigen wurde sichergestellt.
Etwa zwei Stunden später kam auf der Landesstraße 29 zwischen Poseritz und Zeiten auf der Insel Rügen eine 36-Jährige mit ihrem PKW Citroen nach dem Durchfahren einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie geriet ins Schleudern und kam letztlich im Straßengraben zum Stehen. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Beamten erneut Alkoholeinfluss fest. Eine Atemalkoholmessung bei der Frau von der Insel Rügen ergab einen Wert von 1,47 Promille. Auch sie musste sich einer Blutprobenentnahme durch einen Arzt unterziehen und ihr Führerschein wurde sichergestellt. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun jeweils wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.
Polizei stellt flüchtenden Verkehrssünder auf Rügen
Bergen auf Rügen (ots). Am 27.10.2020 stellten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen einen Verkehrssünder, nachdem er zuvor versuchte, sich durch Flucht einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Gegen 16:45 Uhr bemerkten die Beamten auf der Landesstraße 301 zwischen Bergen und Putbus im Gegenverkehr einen PKW Mercedes-Benz, an dessen Steuer ein 28-jähriger Deutscher saß, von dem bekannt war, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die wurde dem Mann von der Insel Rügen aufgrund von Betäubungsmittelkonsum durch die Führerscheinstelle entzogen. Die Beamten wendeten, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Der in Richtung Bergen fahrende PKW Mercedes-Benz beschleunigte daraufhin stark und geriet aus dem Sichtfeld der Beamten. In einem Wohngebiet in Bergen sprachen mehrere Zeugen die Polizeibeamten an und wiesen auf den zuvor geflüchteten PKW hin. Während seiner Flucht soll der Fahrzeugführer laut Zeugenaussagen mit hoher Geschwindigkeit durch das Wohngebiet gefahren sein und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Nach kurzer Zeit konnten die Beamten zuerst das mittlerweile parkende Fahrzeug feststellen und dann auch den Fahrzeugführer, der sich in einem Gebüsch versteckt hatte.
Während der polizeilichen Maßnahmen stellten die Beamten Anhaltspunkte für einen erneuten zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln bei dem Fahrzeugführer fest. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem Mann eine Blutprobe. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gegen den 28-Jährigen ein. In diesem Zusammenhang werden Zeugen, die den PKW Mercedes-Benz während der Flucht gesehen haben oder sogar gefährdet wurden, gebeten, sich bei der Polizei in Bergen unter der Telefonnummer 03838-8100 oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Mann beleidigt Polizeibeamte nach Geschwindigkeitsverstoß
Stralsund (ots). Am 23.10.2020 in den Abendstunden führten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Hansestadt eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Gegen 22:00 Uhr überschritt ein 37-jähriger Fahrer aus der Gemeinde Wendorf mit seinem PKW Seat die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Friedrich-Engels-Straße um 12 km/h (nach Abzug der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranz). In der Verkehrskontrolle zeigte der Fahrzeugführer ein durch einen österreichischen Arzt ausgestelltes Attest zur Befreiung vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vor. Recherchen ergaben den Verdacht des Ausstellens und des Gebrauches eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses. Daraufhin stellten die Beamten dieses Dokument sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Der 37-Jährige äußerte sein Unverständnis darüber und beleidigte im Zuge dessen die Polizeibeamten. Aus diesem Grund leiteten die Beamten ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.
Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens
Stralsund (ots). Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeihauptrevieres Stralsund wurde am späten Samstagabend Zeuge eines Autorennens zwischen einem Pkw Opel und einem VW auf dem Grünhufer Bogen in Stralsund. Die Kriminalpolizei hat nunmehr die Ermittlungen zum Verdacht des Verstoßes gemäß § 315d Strafgesetzbuch gegen die zwei 20- und 27-jährigen Fahrer aufgenommen. Die Polizeibeamten beobachteten am 17.10.2020, wie die beiden Pkw kurz vor 23:00 Uhr an der Kreuzung Barther Straße nebeneinander standen. Als die Ampel auf Grün umschaltete, beschleunigten beide Fahrzeuge auf weit über die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50km/h. Die zwei Fahrzeuge konnten zum Zwecke der Kontrolle gestoppt werden. Neben der Einleitung eines Strafverfahrens wurden auch die Führerscheine der beiden von der Insel Rügen stammenden Männer beschlagnahmt. Die Ermittlungen in dem Fall dauern weiter an.
Beschlagene Scheiben können zum Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr werden
Barth (ots). Feuchtigkeit im Auto, beschlagene Scheiben, schlechte Sicht – das Problem verstärkt sich in den Herbst- und Wintermonaten. Wenn die Feuchtigkeit aus der Luft an den kalten Fensterscheiben kondensiert, beschlagen die Scheiben von innen. Wer seine Fahrt im Blindflug startet, ohne vorher freie Sicht zu schaffen, bringt sich und andere in Gefahr. Die Fahrt eines Rentners in Barth musste deshalb gestern gestoppt werden. So bemerkte in den Morgenstunden des 13.10.2020 eine Rettungswagenbesatzung einen Opel, der mit auffälliger Fahrweise auf der Chausseestraße in Barth unterwegs war. Offenbar aufgrund mangelnder Sicht durch die Frontscheibe war der 88-jährige Fahrer gegen 7:45 Uhr zunächst auf die Gegenspur geraten.
In der weiteren Folge bemerkte der Senior scheinbar sein Fehlverhalten und lenkte zurück. Auf der rechten Fahrbahn fuhr er jedoch über einen Bordstein und kam anschließend auf einer Grünfläche zum Stehen. Die eingesetzten Beamten des Polizeirevieres Barth stellten als Ursache für die auffällige Fahrweise die beschlagene Frontscheibe in dem Pkw fest, untersagten dem Mann die Weiterfahrt und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn ein. Auf den Rentner wird in Kürze ein Bußgeld zukommen. Darüber hinaus wurde die Führerscheinstelle über den Sachverhalt informiert.
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang in der nasskalten Jahreszeit einen Zeitpuffer einzuplanen. Wer bereits unter Zeitdruck steht und schnell loswill, startet möglicherweise nur mit einem kleinen Sichtfenster oder sogar ganz im Blindflug. Das kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Eine freie Sicht kann bereits in wenigen Minuten hergestellt werden, beispielsweise mit der richtigen Lüftung oder einem geeigneten Wischtuch.