Bislang unbekannter Mann stirbt nach einem Zusammenstoß mit einem Regionalzug in Neubrandenburg

Neubrandenburg (ots). Bereits am 23.06.2023, gegen 17:20 Uhr, kam es auf der Bahnstrecke von Neubrandenburg nach Berlin zu einem tödlichen Zusammenstoß zwischen einem Regionalexpress und einem bislang unbekannten Mann. Trotz eingeleiteter Notbremsung konnte der Lokführer die Kollision nicht vermeiden. Die etwa 200 Insassen in dem Zug blieben nach aktuellen Erkenntnissen unverletzt. Es kam zu temporären Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Kriminalpolizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Hinweise, die für ein Fremdverschulden sprechen bzw. auf eine Straftat hindeuten, liegen der Polizei aktuell nicht vor. Trotz intensiven Ermittlungen ist die Identität des Mannes mit augenscheinlich schwarzen Haaren und grauem Bart bislang unklar. Bekleidet war der Verstorbene mit einem weißen Oberteil und einem grauen Langarmshirt sowie einer Jeanshose. Unweit des Unfallortes konnte die Polizei einen braunen Lederrucksack der Firma Gusti Leder auffinden, der im Innern die personalisierte, in Leder eingestanzte Inschrift „Für Papi in Liebe“ mit einem Herz aufwies und derzeit dem Verstorbenen zugeordnet wird.

Die Polizei erhofft sich in diesem Zusammenhang neue Hinweise, die zur Klärung der Identität des Mannes führen. Weitere Details zur Person werden gegenwärtig zum Schutz der Persönlichkeitsrechte des Verstorbenen nicht getätigt. Hierfür bittet die Polizei um Verständnis.

Tödlicher Zusammenstoß mit Regionalexpress auf der Insel Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am Abend des 24.06.2023 ereignete sich in Bergen auf Rügen ein tödlicher Zusammenstoß zwischen einem bislang unbekannten Mann und einem Regionalexpress der Deutschen Bahn. Der Zug mit insgesamt 81 Insassen war gegen 21:45 Uhr in Richtung Stralsund unterwegs, als es zur Kollision mit dem Mann kam. Der Kriminaldauerdienst Stralsund leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Gegenwärtig liegen jedoch keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die Ermittlungen dauern gegenwärtig an.

Der Zugverkehr musste für fast vier Stunden eingestellt werden. Von den Einschränkungen waren insgesamt vier Züge betroffen mit insgesamt 244 Minuten Verspätung. Zwei Züge fielen aufgrund des Einsatzes komplett aus. Die 79 Fahrgäste blieben unverletzt und wurden für ihren weiteren Anschluss im Nahverkehr durch die Freiwillige Feuerwehr zurück zum Bergener Bahnhof gefahren. Zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn gelten nach aktuellen Einschätzungen als leichtverletzt.

Badeunglück am Strand von Prerow

Prerow (ots). Am Vormittag des 14.06.2023 gegen 11:10 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg einen Notruf mit dem Hinweis, dass eine augenscheinlich hilf- und bewusstlose Person im Wasser soeben von Ersthelfenden an den Strand gerettet wird. Die sofort alarmierten Einsatz- und Rettungskräfte begaben sich mittels Funk-, Rettungs- und Notarztwagen sowie Boot und Rettungshubschrauber zum Einsatzort an den Prerower Strand, Höhe Strandaufgang 43. Zu diesem Zeitpunkt wurde der 80-Jährige aus Sachsen-Anhalt bereits durch Kräfte der DLRG, des Rettungsdienstes und der Polizei erstversorgt und reanimiert. Anschließend übernahmen weitere Rettungskräfte erforderliche Maßnahmen sowie das Verladen des Mannes in den Rettungshubschrauber für den Transport in ein Krankenhaus. Leider verstarb der 80-jährige Urlauber trotz aller eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen. Nach ersten Erkenntnissen kann hier eine Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden. Hinweise auf eine Straftat liegen derzeit nicht vor.

Vermisster Bootsführer im Vitter Bodden leblos aufgefunden

Stralsund (ots). Nach kurzer Suche konnte am Dienstagnachmittag ein vermisster Sportbootführer in den Boddengewässern zwischen Rügen und Hiddensee nur noch tot geborgen werden. Der 44-jährige Mann von der Insel Rügen hatte am Abend des 22.05.2023 mit seinem „Ibis“-Motorboot eine Ausfahrt unternommen. Als er am nächsten Tag nicht zur Arbeit erschien, informierte sein Kollege die Polizei. Diese startete sofort eine Suchaktion. Beteiligt waren die Seenotrettungsboote „Hans Ingwersen“ und „Manfred Hessdörfer“ von der DGzRS, das Zollboot „Bad Zwischenahn“, das WSP-Boot „Bug“ sowie der Polizeihubschrauber „Merlin 1“. Zunächst wurde nur das leere Sportboot aufgefunden. Kurz darauf sichtete die Crew des Hubschraubers auch die leblose Person im flachen Wasser. Die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Todesursache dauern an.

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Stralsund und des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zum Polizeieinsatz in Jarmen

Jarmen (ots). Wie bereits in der Erstmeldung vom 17.03.2023 mitgeteilt wurde, kam es am Freitagabend gegen 17:50 Uhr in Jarmen zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Polizeibeamter mit einem Schwert (Erstmeldung: Messer) angegriffen und schwerverletzt wurde. Daraufhin kam es zur Schussabgabe aus der Dienstwaffe, infolgedessen der Angreifer verstarb. Doch was war genau passiert?

Gegen 17:00 Uhr erhielt das Polizeihauptrevier Anklam eine Mitteilung der Polizei aus Sachsen-Anhalt, wonach sich eine Hinweisgeberin Sorgen um ihren Bekannten machen würde. Er befände sich in einem psychischen Ausnahmezustand und wäre nunmehr nicht mehr telefonisch zu erreichen. Die drei eingesetzten Beamten der Polizeistation Jarmen erhielten den Auftrag, den Sachverhalte zu prüfen und vor Ort zu fahren. Für die Beamten ein Routineeinsatz, wie er häufig vor kommt. Da niemand die Wohnungstür öffnete, wurde die Wohnungsinhaberin über den Sachverhalt informiert. Sie kam kurze Zeit später vor Ort und öffnete die Tür, so dass der spätere Angreifer augenscheinlich wohlbehalten in der Wohnung angetroffen werden konnte.

Warum der 32 Jahre alte Mann plötzlich zum Schwert griff und einen Polizeibeamten attackierte, ist bislang unklar und Gegenstand der aktuell laufenden Ermittlungen. Klar ist jedoch, dass der Polizeibeamte durch den Mann schwer am Arm verletzte wurde und dieser sich mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe zur Wehr setzte. „Gegenwärtig gehen wir davon aus, dass der Polizeibeamte in Notwehr gehandelt hat. Es liegen keine Verdachtsmomente gegen den Beamten vor.“, so Oberstaatsanwalt Martin Cloppenburg von der Staatsanwaltschaft Stralsund.

Die beiden schwerverletzten Personen wurden sofort medizinisch erstversorgt. Der Polizeibeamte wurde in eine nahliegende Klinik gebracht und noch am Abend notoperiert. Der schwerverletzte Angreifer wurde noch vor Ort reanimiert. Er erlag jedoch seiner Verletzung. Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat zwischenzeitlich die Ermittlungen übernommen.

Polizeieinsatz in Jarmen, Tatverdächtiger stirbt nach Schusswaffengebrauch

Jarmen (ots). In den heutigen Abendstunden, gegen 17:50 Uhr, kam in Jarmen zu einem Polizeieinsatz bei dem ein Polizeibeamter mit einem Messer angegriffen und schwerverletzt wurde. Daraufhin kam es zur Schussabgabe aus der Dienstwaffe, um den 32-jährigen deutschen Tatverdächtigen angriffsunfähig zu machen. Infolge dessen verstarb der Angreifer an seinen Verletzungen. Der schwerverletzte Polizeibeamte wird gegenwärtig in einem Krankenhaus behandelt. Die Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen übernommen.

Großeinsatz aufgrund einer Vermisstensuche

Bad Sülze (ots). Am Montag, dem 26.12.2022 meldete sich gegen 22:00 Uhr ein 23-jähriger Hinweisgeber bei der Polizei in Ribnitz-Damgarten und meldete einen nahen Verwandten als vermisst. Der seit 17:00 Uhr als vermisst geltende 63-jährige infantile Mann befand sich nach ersten Erkenntnissen auf dem wenige hundert Meter langen Heimweg in Bad Sülze und kam dort nicht an. So wurde umgehend ein Großaufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften zum Einsatz gebracht. Neben mehreren Polizeibeamten unterstützten die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden aus Bad Sülze, Ribnitz-Damgarten und Grimmen die Suche. Weiterhin wurden ein Fährtenspürhund der Polizei sowie der Polizeihubschrauber angefordert. Eine Drohne mit Wärmebildkamera wurde über die Feuerwehr ebenfalls eingesetzt.

Durch eingehende Hinweise ergab sich der Verdacht, dass sich der Vermisste in der Nähe der Recknitz aufhalten könnte, was zu einer großflächigen Suche an dem Gewässer führte. Gegen 1:30 Uhr konnte der Vermisste nur noch leblos im Wasser gefunden und durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr geborgen werden. Der Kriminaldauerdienst Stralsund kam zum Einsatz und leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Die genauen Umstände des Todes sind Gegenstand der Ermittlungen.

Brand eines Einfamilienhauses in Niepars – 67-jährige Bewohnerin vermisst

Niepars (ots). Am 11.10.2022 veröffentliche das Polizeipräsidium Neubrandenburg eine Pressemitteilung zum Brand eines Einfamilienhauses in Niepars. Ergänzend dazu kann nach jetzigem Stand der Ermittlungen mitgeteilt werden, dass bei den Löscharbeiten durch die Feuerwehr mutmaßliche menschliche Überreste am Brandort gefunden wurden. Aufgrund der Verbrennungen konnte bislang noch keine zweifelsfreie Identifizierung erfolgen. Ob es sich dabei um die 67-jährige Bewohnerin handelt, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht festgestellt werden. Der Kriminaldauerdienst aus Stralsund hat die ersten Ermittlungen aufgenommen und beginnt mit der Spurensuche und -sicherung sobald die einsturzgefährdete Brandruine betreten werden kann. Wie es zu dem Brand kam ist ebenfalls Gegenstand weiterer Ermittlungen. Es wird am heutigen Tage ebenfalls ein durch die Staatsanwaltschaft Stralsund angeordneter Brandursachenermittler zum Einsatz kommen. Die aktuelle Schadenhöhe wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.

Nachmeldung zum Verkehrsunfall in Stralsund: Radfahrer verstorben

Stralsund (ots). Wie bereits am Mittwoch, dem 24.08.2022 durch das Polizeipräsidium Neubrandenburg berichtet wurde, ereignete sich gegen 15:50 Uhr in der Richtenberger Chaussee in Stralsund ein Verkehrsunfall, bei dem ein 60-jähriger Mann lebensbedrohliche Verletzungen erlitt. Er war mit einem Fahrrad gegen eine Straßenlaterne geprallt. Leider ist der Mann am 31.08.2022 im Krankenhaus verstorben. Damit sind in diesem Jahr bereits 13 Menschen im Landkreis Vorpommern-Rügen tödlich verunglückt.

Leblose Person aus der Ostsee in Göhren geborgen

Göhren (ots). Am 30.08.2022 gegen 20.00 Uhr meldete eine 59-jährige Frau aus Niedersachsen ihren Ehemann bei der Polizei als vermisst. Laut derzeitigem Kenntnisstand ging der 60-Jährige etwa eine Stunde zuvor zum Strand, um in der Ostsee zu baden. Die Frau suchte später nach ihrem Mann und fand am Strand lediglich seine persönlichen Sachen. Polizei, Feuerwehr, Seenotretter und Rettungsdienst begannen noch am selben Abend mit der Suche nach dem Vermissten. Die groß angelegte Suchaktion mit Hubschrauber, Schiffen und Suchkräften an Land blieb jedoch zunächst erfolglos.

Am 31.08.2022 setzten Polizei, Feuerwehr, Seenotretter und Rettungsdienst die Suche nach dem 60-Jährigen fort. Gegen 9:45 Uhr stellte ein Hubschrauber im Wasser zwischen Baabe und Göhren eine Person fest. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Göhren konnten den leblosen Mann, für den jede Hilfe zu spät kam, ans Ufer bringen. Dort stellte ein Notarzt den Tod des Mannes fest. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen zur bislang unbekannten Todesursache. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen aktuell nicht vor.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) setzte neben einem Seenotrettungskreuzer auch einen Such- und Rettungshubschrauber der Marineflieger, ein Ölüberwachungsflugzeug der Marine sowie weitere Rettungshubschrauber, Offshore-Versorgungs- und Hilfsschiffe, Boote des Zolls und des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes und im Küstenbereich kleine Feuerwehrboote ein. Zudem wurde ein Mayday Relay an alle in der Nähe befindlichen Schiffe mit der Bitte, Ausschau nach einem Menschen im Wasser zu halten, gesendet.

Nachmeldung zum Verkehrsunfall auf Hiddensee: Radfahrerin verstorben

Insel Hiddensee (ots). Wie bereits am Dienstag, dem 23.08.2022 durch das Polizeipräsidium Neubrandenburg berichtet wurde, ereignete sich gegen 17:40 Uhr auf der Insel Hiddensee ein Verkehrsunfall, bei dem eine 68-jährige Frau lebensbedrohliche Verletzungen erlitt. Sie war mit einem E-Bike gestürzt. Leider ist die Frau in der Nacht vom 23.08.2022 zum 24.08.2022 im Krankenhaus verstorben. Damit sind in diesem Jahr bereits zwölf Menschen bei elf Verkehrsunfällen im Landkreis Vorpommern-Rügen tödlich verunglückt. Zum Vergleich: Im gleichen Vorjahreszeitraum verstarben neun Verkehrsteilnehmer bei neun Verkehrsunfällen.

Motorradfahrer verunglückt auf der Bundesstraße 105 tödlich

Grimmen (ots). Am 24.08.2022 verstarb ein Motorradfahrer nach einem Zusammenprall mit einem PKW auf der Bundesstraße 105 zwischen Stralsund und Greifswald. Gegen 11:45 Uhr befuhr der 45-jährige Kradfahrer die Bundesstraße in Fahrtrichtung Greifswald. Laut derzeitigem Kenntnisstand überholte er mehrere Autos. Ein 77-Jähriger wollte mit seinem PKW Mercedes-Benz auf Höhe des Abzweiges Dömitzow nach links auf die alte B 96 abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen Krad und PKW. Der 45-jährige Kradfahrer aus Demmin stürzte und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der PKW-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Mann aus Dresden musste nach der medizinischen Erstversorgung am Unfallort nicht stationär aufgenommen werden. Seine 73-jährige Beifahrerin blieb unverletzt. Zur Ermittlung der Verkehrsunfallursache wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund ein Sachverständiger der Dekra zum Einsatz gebracht. Ein Abschleppunternehmen übernahm die Bergung des Krades und des PKW. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut ersten Schätzungen auf etwa 15.000 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste die Fahrbahn für etwa zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stralsund und der Polizeiinspektion Stralsund: Nachmeldung zum schweren Sportbootunfall auf dem Ribnitzer See

Ribnitz-Damgarten (ots). Wie das Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern am 17.08.2022 um 02:14 Uhr in einer Erstmeldung berichtete, ereignete sich am 16.08.2022 auf dem Ribnitzer See ein schwerer Sportbootunfall.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand kollidierten gegen 21:40 Uhr ein Angelboot und ein Kajütboot aus bislang unbekannter Ursache miteinander. Dabei ist das mit einem mehr als 100 PS starken Außenbordmotor ausgerüstete Angelboot vermutlich mit dem backbordseitigen Heckbereich des Kajütbootes kollidiert. Eine 66-jährige Frau, die sich zuvor auf dem Kajütboot befand, wurde durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr an Land gebracht, wo sie ihren schweren Verletzungen erlag. Der 56-jährige Bootsführer des Kajütbootes aus München erlitt schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Rostock geflogen. Auf dem Kajütboot befanden sich vier weitere Personen im Alter von 14 bis 74 Jahren, die alle schwer verletzt wurden. Der 35-jährige Führer des Angelbootes erlitt leichte Verletzungen. Er war nicht alkoholisiert. Seine beiden 28-jährigen Mitfahrer erlitten ebenfalls leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden durch Rettungskräfte in die Boddenklinik Ribnitz-Damgarten sowie in eine Rostocker Klinik gebracht.

Beide Boote wurden durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Ribnitz und Dierhagen an Land gebracht und auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung sowie der Gefährdung des Schiffsverkehrs, aufgenommen.

Löschung der Öffentlichkeitsfahndung nach Vermisstem aus Reinkenhagen

Grimmen (ots). Am Nachmitte des 08.08.2022 erhielt die Polizei von einer Hinweisgeberin gegen 15:00 Uhr die Information, dass sich im Bereich eines Waldstücks in der Südlichen Randstraße in Grimmen ein Leichnam befindet. Die Identität des Leichnams war zunächst ungeklärt. Der hinzugerufene Kriminaldauerdienst Stralsund leitete, wie in solchen Fällen üblich, ein Todesermittlungsverfahren ein. Hinweise auf eine Straftat liegen der Polizei aktuell nicht vor.

Die weiteren Untersuchungen und Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei dem Leichnam um den seit Juli vermissten 38-jährigen Mann aus Reinkenhagen handelt. Die polizeilichen Fahndungsmaßnahmen wurden beendet.

Leichnam im Bodden in Born entdeckt

Born (ots). Über einen Hinweisgeber erhielt die Polizei am Montagvormittag, dem 08. August 2022, gegen 11:00 Uhr die Information, dass im Bereich des Borner Hafens eine leblose Person im Wasser gesichtet wurde. Durch die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Born erfolgte die Bergung des Leichnams. Die eingesetzten Beamten des Polizeirevieres Barth sicherten den Fundort des aufgefundenen Leichnams ab. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei dem Leichnam um einen Mann, dessen Identität bislang nicht geklärt ist. Der hinzugerufene Kriminaldauerdienst Stralsund leitete ein Todesermittlungsverfahren ein.

Bei den weiteren Ermittlungen bezieht die Polizei auch die Vermisstenfahndungen des seit Freitag vermissten 43-jähriger Anglers aus Jena mit ein. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern aktuell noch an. Sobald Ergebnisse zur Identität und den genauen Todesumständen des aufgefundenen Leichnams vorliegen, wird unaufgefordert nachberichtet.

Tödlicher Verkehrsunfall bei Marlow

Marlow (ots). Am 23.06.2022 ging gegen 5:00 Uhr über den Notruf im Polizeipräsidium Neubrandenburg der Hinweis zu einem schweren Verkehrsunfall ein. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 89-jähriger aus der Region stammender Man mit seinem PKW der Marke Nissan die Landesstraße 182. Zwischen den Ortschaften Alt und Neu Guthendorf bei Marlow, kam das Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Baum. Der Fahrer wurde durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der umliegenden Gemeinden aus dem Fahrzeug befreit. Der 89-Jährige erlitt durch den Unfall so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Während der Unfallaufnahme wurde die L182 zeitweise voll gesperrt. Durch ein Bergungsunternehmen wurde das Fahrzeug anschließend abgeschleppt und die Fahrbahn von auslaufenden Betriebsstoffen gereinigt. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund ein Sachverständiger der Dekra zum Einsatz gebracht. Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.

Fund einer Leiche nach Brand einer Garage

Barth (ots). Am 31.05.2022 gegen 9:00 Uhr erhielten Polizei und Feuerwehr die Information, dass es im Garagenkomplex in der Louis-Fürnberg-Straße in Barth zu einer Rauchentwicklung kam. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Barth verschafften sich Zutritt und begannen umgehend mit den Löscharbeiten eines Feuers in einer Garage. Im Anschluss wurde in der Garage eine männliche Leiche gefunden, die aufgrund der Verbrennungen bislang noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden konnte. Wie es zu dem Brand kam ist ebenfalls Gegenstand weiterer Ermittlungen. Ein Fremdverschulden wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vermutet. Die Kriminalpolizei war zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.