Angriff am Fischmarkt in Zingst – Ermittlungen wegen Körperverletzung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis

Zingst (ots). Am 01.11.2026 gegen 15:35 Uhr kam es in der Ortslage Zingst vor der hiesigen Apotheke zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern. Nach bisherigen Erkenntnissen und Aussagen anwesender Zeugen, befuhr ein 27-jähriger türkischer Staatsbürger mit seinem Pkw den dort verkehrsberuhigten Bereich, den Fischmarkt. Er stieg aus seinem Fahrzeug, welches er mittig auf der Fahrbahn stehen ließ und wollte sich durch die dortigen Passanten zu einer Apotheke begeben. Er zog dabei ohne ersichtlichen Grund einen dort anwesenden Straßenkünstler zur Seite und schlug unvermittelt einem unbeteiligten 36-jährigen Urlauber mit der Faust ins Gesicht. Der Urlauber erlitt eine Platzwunde an der Oberlippe, die ärztlich versorgt werden musste. Der 27-Jährige stieg dann wieder in seinen Pkw und fuhr zügig durch die Fußgängerzone davon. Der Fahrer konnte kurze Zeit später festgestellt werden. Die durchgeführte Kontrolle ergab, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Es wird ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Messerangriff auf Supermarktparkplatz in Barth – 17-Jähriger notoperiert, 21-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stralsund und der Polizeiinspektion Stralsund

Barth (ots). Am Montagabend (19.10.2026) kam es kurz vor 19:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Langen Straße in Barth zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 21-jähriger Tatverdächtiger im Verlauf eines Streits ein Messer gezogen und damit einen 17-jährigen Jugendlichen verletzt haben. Dieser erlitt augenscheinlich Schnitt- und Stichverletzungen im Bauchbereich und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er notoperiert werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand befindet sich der Jugendliche in einem kritischen, jedoch nicht lebensbedrohlichen Zustand.

Der Tatverdächtige flüchtete zunächst vom Tatort, konnte jedoch im weiteren Verlauf durch Polizeikräfte gestellt und vorläufig festgenommen werden. Gegen den 21-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Es liegen zudem Anhaltspunkte dafür vor, dass der Tatverdächtige zum Zeitpunkt des Geschehens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden haben könnte. Bei dem 17-Jährigen wurde eine Atemalkoholkonzentration von über
1,6 Promille festgestellt. Die entsprechenden Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

61-Jähriger stellt sich in Bergen auf Rügen vor VW – Autofahrer überrollt seinen Fuß, Polizei ermittelt gegen beide

Bergen auf Rügen (ots). Am heutigen Freitag, dem 9. Oktober 2026, kam es um 11:15 Uhr in der Nonnenseestraße in Bergen auf Rügen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fußgänger. Dabei wurde ein 61-jähriger Mann verletzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr ein 67-jähriger Volkswagen-Fahrer an mehreren vor einem Tankstellengelände wartenden Fahrzeugen vorbei. Im Einmündungsbereich der Tankstelle soll sich daraufhin ein 61-jähriger Mann vor den Pkw gestellt haben, um den Fahrer offenbar wegen des mutmaßlichen Vorbeifahrens an den wartenden Fahrzeugen zur Rede zu stellen. Dabei soll er den Fahrzeugführer an der Weiterfahrt gehindert haben.

Als der Volkswagen anschließend an dem Mann vorbeifuhr, überrollte das Fahrzeug dessen Fuß. Der 61-Jährige erlitt Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den 67-jährigen Autofahrer aufgenommen. Darüber hinaus wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Nötigung gegen den 61-Jährigen erstattet. Die genauen Umstände des Geschehens sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Messerattacke auf Landwirtschaftsbetrieb – Polizei umstellt Gebäude und verfolgt Tatverdächtigen

Engelswacht/Sundhagen (ots) – Am gestrigen Sonntag, dem 04. Oktober 2026, wurde die Polizei gegen 17:00 Uhr zu einem landwirtschaftlichen Betrieb nach Engelswacht in der Gemeinde Sundhagen gerufen. Nach derzeitigen Erkenntnissen war es dort zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen, die anschließend in eine körperliche Auseinandersetzung überging.

Dabei soll ein 58-jähriger Mann von einem 36-Jährigen polnischen Staatsbürger mit einem Messer angegriffen worden sein. Der 58-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt nach bisherigen Erkenntnissen keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Da sich der Tatverdächtige zunächst noch auf dem Gelände befand, kamen mehrere Streifenwagen zum Einsatz. Das Gebäude wurde durch Polizeibeamte umstellt. Der 36-Jährige verließ daraufhin das Gebäude und konnte nach kurzer Verfolgung gestellt werden.

Ein bei dem Mann durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC und Amphetamin. Im Anschluss wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung am Tatort. Der 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Auseinandersetzung dauern an.

38-jähriger Radfahrer bewusstlos an Kreisstraße zwischen Schlemmin und Trinwillershagen entdeckt – Verdacht auf schwere innere Verletzungen, Polizei sucht Zeugen für möglichen Unfall

Schlemmin (ots). In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags (22. August 2026) wurde die Polizei über einen bewusstlos aufgefundenen Radfahrer auf einer Kreisstraße in der Nähe von Schlemmin informiert. Gegen 04:15 Uhr hatte eine Kurierdienstfahrerin den 38-jährigen Mann neben seinem Fahrrad liegend festgestellt. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt nicht ansprechbar. Da zunächst nur geringe äußerlich erkennbare Verletzungen festgestellt werden konnten, wurde umgehend ein Rettungswagen verständigt. Aufgrund des Zustandes des Mannes wurde er anschließend mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus geflogen. Dort wurden vermutlich schwerwiegendere innere Verletzungen festgestellt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 38-Jährige aus der Region mit einem schwarzen Rennrad der Marke „Bulls“ unterwegs. Das Fahrrad war mit eingeschalteter Beleuchtung ausgestattet. Die Polizei geht derzeit von einem möglichen Verkehrsunfall aus. Die genauen Umstände, wie es zu dem Geschehen kam, sind jedoch bislang unklar. Insbesondere ist derzeit nicht bekannt, wann und unter welchen Umständen der Radfahrer zu Fall kam.

Die Polizei sucht daher Zeugen, die in den frühen Morgenstunden des 22. August 2026 im Bereich der Kreisstraße zwischen Schlemmin und Trinwillershagen unterwegs waren und möglicherweise den Radfahrer oder andere Verkehrsteilnehmer beobachtet haben. Von besonderem Interesse sind Hinweise zum möglichen Unfallgeschehen sowie Angaben dazu, wann und von wo der 38-Jährige mit seinem Rennrad unterwegs war. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Ribnitz-Damgarten unter der Telefonnummer 038218750 oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de

Gefährliche Körperverletzung in Klockenhagen? Polizei ermittelt gegen 72-jährigen Grundstückseigentümer

Klockenhagen (ots). In der Nacht zu Samstag (22. August 2026) kam es in Klockenhagen bei Ribnitz-Damgarten zu einem ungewöhnlichen Sachverhalt, zu dem die Polizei nun Ermittlungen führt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich kurz nach 01:00 Uhr eine Gruppe Minderjähriger im Ort aufgehalten und dort möglicherweise Verstecken gespielt haben. In diesem Zusammenhang sollen die Kinder und Jugendlichen offenbar unberechtigt das Grundstück eines 72-jährigen Mannes betreten haben.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen soll der Grundstückseigentümer daraufhin einen Jungen mit einem Gartenwerkzeug am Bein beziehungsweise an der Wade verletzt haben. Es sei eine blutende Stichverletzung dadurch entstanden. Die genauen Umstände des Geschehens sowie der konkrete Ablauf sind derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die Polizei hat gegen den 72-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Den Jugendlichen wird zugleich der Verdacht des Hausfriedensbruchs vorgeworfen.

73-Jähriger schubst AfD-Wahlkämpfer – und erhebt selbst Körperverletzungsvorwurf

Insel Hiddensee (ots). Am Montag, dem 17. August 2026, kam es gegen 16:15 Uhr auf Hiddensee im Zusammenhang mit einem Wahlkampfstand der AfD zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 73-jähriger Bürger, der sich vor Ort befand um seinen Protest zu äußern, einen 31-jährigen Teilnehmer des Wahlkampfstandes beim Weggehen von hinten geschubst haben. Der 73-Jährige gab gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten an, zuvor von dem 31-Jährigen gekniffen worden zu sein.

Es sollen Videoaufzeichnungen des Geschehens vorliegen, die im Rahmen der weiteren Ermittlungen ausgewertet werden sollen. Die Ermittlungen zu den jeweiligen Handlungen und dem genauen Ablauf des Geschehens dauern an. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung.

Über drei Promille: 35-Jähriger greift Pfleger und Polizisten in Stralsund an

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag (14. August 2026) kam es gegen 17:30 Uhr in einem Krankenhaus in der Rostocker Chaussee in Stralsund zu einem Einsatz der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 35-jähriger Mann zunächst eine Patientin im Krankenhaus bedroht haben. Im weiteren Verlauf ging der Mann wiederholt auf einen Pfleger zu, schubste diesen und schlug ihm gegen die Brust. Zudem beschädigte er die Brille des Mitarbeiters.

Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend aus dem Krankenhaus. Der stark alkoholisierte Mann konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung durch Polizeibeamte angetroffen und unter Kontrolle gebracht werden. Während der polizeilichen Maßnahmen trat der 35-Jährige nach einem Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Der Beamte blieb dienstfähig. Zudem äußerte der Tatverdächtige wiederholt Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Auf Anordnung eines Bereitschaftsrichters wurde bei dem Mann eine Blutprobenentnahme aufgrund einer Atemalkoholkonzentration von über drei Promille durchgeführt. Anschließend verblieb er zunächst zur medizinischen Versorgung im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigungen sowie des tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten aufgenommen.

Sagard: Transporter stellt sich quer – hitzige Konfrontation mit Urlauber-Ehepaar

Sagard (ots). Am gestrigen Donnerstag (23. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr zu einem Vorfall auf dem Plattenweg zwischen Sagard und Martinshafen gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand war ein 65-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein gemeinsam mit seiner 62-jährigen Ehefrau mit ihren Fahrrädern auf dem Plattenweg aus Richtung Martinshafen in Richtung Sagard unterwegs. Dabei sollen die beiden von einem 22-jährigen Transporterfahrer von der Insel Rügen mit einem Mercedes-Benz überholt worden sein. Nach Angaben des Ehepaares soll der Transporter dabei sehr dicht an ihnen vorbeigefahren sein, ohne dass es zu einer Berührung kam.

Im weiteren Verlauf soll der Fahrzeugführer den Transporter quer auf den Plattenweg gestellt und das Ehepaar dadurch bis zum Stillstand ausgebremst haben. Anschließend soll es zu einer hitzigen verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Hintergrund soll unter anderem die Fahrweise der Radfahrer gewesen sein. Der Transporterfahrer soll der Auffassung gewesen sein, dass das Ehepaar nicht ausreichend Platz gemacht und zu viel Raum auf der Fahrbahn eingenommen habe.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 22-Jährige das Ehepaar auch beleidigt und bedroht haben. Zudem steht der Verdacht einer Sachbeschädigung und einer Körperverletzung im Raum. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun die Vorwürfe wegen des Verdachts der Nötigung, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung sowie der Körperverletzung.

Vorfälle am Bahnhof Barth: Körperverletzung wegen Fastfood und verfassungsfeindliche Parolen

Barth (ots). Die Barther Polizei wurde bereits am Dienstag, dem 21. Juli 2026, gegen 20:30 Uhr an den Bahnhof von Barth gerufen. Dort soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen männlichen Personen gekommen sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand geriet ein 19-jähriger Jugendlicher mit einem 26-jährigen Mann offenbar in Streitigkeiten, nachdem der 19-Jährige den Döner des 26-Jährigen auf den Boden geworfen hatte. Daraufhin soll es zur Rangelei mit anschließender wechselseitiger Körperverletzung zwischen den beiden und einem weiteren Mann, einem 24-jährigen Mann gekommen sein.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 19-Jährigen ergab einen Wert von 2,03 Promille. Der Test bei dem 24-Jährigen ergab einen Wert von 1,00 Promille. Der 26-Jährige verweigerte einen Atemalkoholtest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen. Im Zuge der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme fiel ein 30-jähriger Mann auf. Dieser tätigte lautstark verfassungsfeindliche Aussagen. Weiterhin war an seinem Bein ein verfassungsfeindliches Tattoo sichtbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Zwei Kinder in Stralsund offenbar von Gleichaltrigen gewürgt – Polizei prüft Zusammenhang mit lebensgefährlicher „Blackout Challenge“

Stralsund (ots). Am Dienstag, dem 21. Juli 2026, erstattete eine Mutter im Polizeihauptrevier Stralsund Anzeige, nachdem ihre beiden minderjährigen Kinder unabhängig voneinander von gleichaltrigen Kindern gewürgt beziehungsweise in den Schwitzkasten genommen worden sein sollen. Nach derzeitigen Erkenntnissen ereigneten sich die Vorfälle an verschiedenen Tagen. Es besteht der Verdacht, dass die Handlungen im Zusammenhang mit der sogenannten „Blackout Challenge“ stehen könnten, die derzeit in sozialen Medien kursiert.

Die Polizei nimmt diese Vorfälle zum Anlass, erneut eindringlich vor den Gefahren solcher Online-Challenges zu warnen. Bereits am 13. Juli 2026 hatte das Polizeipräsidium Rostock auf die lebensgefährliche „Blackout Challenge“
hingewiesen. Bei der sogenannten „Blackout Challenge“ versuchen Kinder und Jugendliche durch Würgen oder das absichtliche Herbeiführen eines Sauerstoffmangels eine kurzzeitige Bewusstlosigkeit zu erreichen. Dies kann innerhalb kürzester Zeit zu schweren Verletzungen, bleibenden gesundheitlichen Schäden oder sogar zum Tod führen.

Die Polizei appelliert deshalb eindringlich an Eltern, Schulen, Vereine sowie alle Erziehungsverantwortlichen, mit Kindern und Jugendlichen über die erheblichen Gefahren solcher Mutproben zu sprechen. Kinder sollten für die Risiken sensibilisiert und dazu ermutigt werden, sich nicht von Gruppendruck oder vermeintlichen Trends in sozialen Netzwerken beeinflussen zu lassen. Sollten Eltern oder Erziehungsverantwortliche feststellen, dass Kinder an derartigen Challenges teilnehmen oder andere dazu auffordern, empfiehlt die Polizei, das Gespräch zu suchen und gegebenenfalls Schule oder Polizei zu informieren.

45-Jähriger randaliert an Einkaufszentrum in Stralsund, ignoriert Hausverbot und schlägt Passanten – Polizei nimmt Mann in Gewahrsam

Stralsund (ots). Am Dienstag (21. Juli 2026) gegen 16:00 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz im Grünhufer Bogen in Stralsund gerufen. Nach derzeitigen Erkenntnissen fiel dort ein 45-jähriger Mann im Bereich eines Einkaufszentrums durch sein aggressives Verhalten auf. Zuvor war ihm durch den Sicherheitsdienst des Geländes ein Hausverbot ausgesprochen worden, da er den Ablauf des Geschäftsbetriebes störte. Dem kam der Mann jedoch offensichtlich nicht nach und beleidigte weiterhin mehrere Personen.

Nach jetzigen Erkenntnissen erteilten die eingesetzten Polizeibeamten dem 45-Jährigen einen Platzverweis und waren dabei, diesen durchzusetzen. Im weiteren Verlauf schlug der Mann einen unbeteiligten Passanten. Anschließend flüchtete er zunächst, konnte jedoch kurze Zeit später durch die eingesetzten Polizeibeamten gestellt werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann vorerst in polizeilichen Gewahrsam genommen. Gegen den 45-jährigen Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs, der Beleidigung sowie der Bedrohung eingeleitet.

Kramerhof: Kinderwagen kippt bei Schlägerei um – Baby (7 Monate) und Vater im Krankenhaus

Kramerhof (ots). Am Samstag, dem 1/. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr in die Dorfstraße nach Kramerhof gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll ein 35-jähriger Mann gemeinsam mit seinen beiden Kindern im Alter von sechs Jahren und sieben Monaten entlang der Dorfstraße unterwegs gewesen sein. Das jüngere Kind habe sich in einem Kinderwagen befunden.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge soll sich von hinten ein Volkswagen genähert haben. Nach Angaben des 35-Jährigen sei mehrfach gehupt worden. Anschließend sollen eine Frau und ein Mann aus dem Fahrzeug ausgestiegen sein. Zunächst soll es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein.

Im weiteren Verlauf soll der bislang unbekannte Mann den 35-Jährigen geschlagen haben. Der Geschädigte sei daraufhin zu Boden gestürzt. Nach bisherigen Erkenntnissen sei dabei auch der Kinderwagen umgekippt. Der 35-Jährige sowie das sieben Monate alte Kind erlitten Verletzungen und wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau und der Mann verließen anschließend mit dem Volkswagen die Örtlichkeit.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Ablauf des Geschehens machen können, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Nachbar beschwert sich über Lärm – zwei 15-Jährige treten seine Wohnungstür ein und dringen ein

Bergen auf Rügen (ots). Eine nächtliche Ruhestörung im Bergener Ortsteil Rotensee führte am späten Donnerstagabend zu einem Polizeieinsatz, einer verletzten Person und mehreren Strafanzeigen gegen zwei Jugendliche. Gegen 23:00 Uhr verursachten Bewohner einer Wohnung in Bergen-Rotensee erheblichen Lärm. Ein darüber wohnender Nachbar wurde dadurch aus dem Schlaf gerissen und forderte die Verursacher durch ein Fenster auf, die Ruhe einzuhalten.

Die beiden 15-jährigen Störer begaben sich daraufhin unverzüglich zur Wohnung des Mannes im Obergeschoss. Dort traten sie wiederholt so massiv gegen die Wohnungstür, bis diese beschädigt wurde und aufsprang. Die Jugendlichen drangen in die Wohnung ein, woraufhin sich eine lautstarke Diskussion entwickelte. Als der Mieter die beiden Teenager schließlich aus den Räumlichkeiten drängte, kam es zu einem Gerangel. Hierbei erlitt der Bewohner leichte Verletzungen am Ellenbogen. Die Tatverdächtigen entfernten sich zunächst vom Hausaufgang, kehrten jedoch während der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme an den Einsatzort zurück.

Als einer der 15-Jährigen erneut versuchte, den Nachbarn körperlich anzugreifen und den klaren Anweisungen der eingesetzten Beamten keine Folge leistete, mussten die Polizisten ihn zu Boden bringen und vorübergehend fesseln. Im Zuge der weiteren Ermittlungen vor Ort stellte sich zudem heraus, dass derselbe Jugendliche zuvor bereits gegen das parkende Fahrzeug einer Zeugin getreten und dieses beschädigt hatte.

Der insgesamt entstandene Sachschaden an Tür und Pkw wird auf rund 700 Euro geschätzt. Beide Jugendliche wurden durch nachgeforderte Rettungskräfte medizinisch untersucht. Während einer der Tatverdächtigen im Anschluss an seine Erziehungsberechtigten übergeben werden konnte, wurde der zweite Jugendliche zur stationären Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. Er hatte nach eigenen Angaben zuvor verschreibungspflichtige Medikamente bzw. Substanzen konsumiert.

Die Polizei hat gegen die beiden Jugendlichen Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Schlange, Pferd und Hundebiss: Polizei in der Region Stralsund mehrfach wegen Tieren gefordert

Stralsund (ots) – Die Polizei wurde in den vergangenen Tagen mehrfach gerufen, weil Tiere dafür Anlass gegeben hatten.

Bereits am Freitag, dem 10. Juli 2026, verständigte eine Stralsunderin die Polizei, nachdem sie an der Hauswand eines Mehrfamilienhauses in der Fährstraße eine rot-weiße Schlange entdeckt hatte. Da sie von einer Giftschlange ausging, wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehr sicherte das Tier und brachte es in den Tierpark. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich vermutlich um eine ungiftige Rote Königsnatter.

Am Samstag, dem 11. Juli 2026, wurde der Polizei gegen 21:00 Uhr der versuchte Diebstahl eines Pferdes im Wert von etwa 5.000 bis 6.000 Euro aus einem Stall in Groß Mohrdorf gemeldet. Beim Verlassen der Stallungen befanden sich augenscheinlich noch alle Pferde in ihren Boxen. Später wurde jedoch ein Pferd im Ort aufgefunden. Es hatte sich offenbar verletzt und lief frei durch das Dorf. Nach derzeitigem Stand besteht der Verdacht, dass das Tier entwendet werden sollte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am gestrigen Sonntag, dem 12. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 17:45 Uhr nach Zipke gerufen. Dort soll es zu einem Hundebiss gekommen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen fand auf einem Privatgrundstück mit Pool ein Familientreffen statt. Offenbar spielten mehrere Anwesende gemeinsam mit einem Hund der Rasse American Bully, indem sie ein Spielzeug in den Pool warfen. Der Hund sprang hinterher, um das Spielzeug zu apportieren. Dabei geriet der Arm eines 14-jährigen Jugendlichen, der sich im Pool befand, in den Fang des Hundes. Der Jugendliche erlitt dadurch schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Angriff am Strandaufgang 33: Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Mithilfe

Binz (ots). Am 09.07.2026 kam es gegen 22:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Bereich der Strandpromenade im Ostseebad Binz. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befand sich der 30-jährige lettische Staatsangehörige auf Höhe des Strandaufganges 33, als er durch mehrere bis dato unbekannte Tatverdächtige angegriffen und verletzt wurde. Anschließend flohen die Tatverdächtigen vom Tatort.

Eine Mitarbeiterin des örtlichen Sicherheitsdienstes wurde während ihrer Kontrollfahrt auf den blutenden Mann aufmerksam und verständigte die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen. Der Geschädigte soll dabei von einem weiteren Mann gehalten und gestützt worden sein. Nach Ankunft des Sicherheitsdienstes habe sich der Hilfe leistende Mann ohne Angaben von Personalien entfernt. Ein weiterer unbekannter Zeuge soll den Geschädigten bereits länger beobachtet haben. Der Zeuge begab sich kurzzeitig zum Ereignisort und sprach die Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes an, entfernte sich anschließend jedoch auch, ohne die Angabe von Personalien.

Der Geschädigte wurde mit Gesichtsverletzungen in das Klinikum nach Greifswald verbracht. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert. Die Polizei bittet die beschriebenen Zeugen sowie die Bevölkerung um Mithilfe zur Aufklärung der Straftat. Wer sachdienliche Angaben zum Tathergang oder den flüchtigen Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten sich bei dem Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, der Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Blutige Attacke am Windpark: Unbekannter schlägt Camper und Hunde mit Lederriemen

Stralsund (ots). Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz nach einer Auseinandersetzung, die sich am Abend des 22.06.2026 im Bereich eines Feldweges nahe eines Windparks zwischen Greifswald und Stralsund ereignet haben soll.

Am Nachmittag des 23.06.2026 erschien ein Ehepaar aus Oberbayern im Polizeihauptrevier Greifswald und erstattete Anzeige. Die 62-jährige Frau und ihr 63-jähriger Ehemann waren mit ihrem Wohnmobil im Urlaub unterwegs und hatten am Vorabend gegen 20:00 Uhr auf einem Feldweg nahe eines Windparks bei Stralsund campiert. Gegen 20:30 Uhr soll ein bislang unbekannter Mann mit einem Fahrrad und einem Schäferhund die Örtlichkeit passiert haben. Nach Angaben der Geschädigten liefen deren unangeleinte Hunde, ein Labrador und ein Mischling, aus dem geöffneten Wohnmobil und gerieten mit dem Schäferhund des Unbekannten in eine Auseinandersetzung.

Im weiteren Verlauf soll der unbekannte Mann mehrfach mit einem Lederriemen, an dessen Ende ein Metallkarabiner angebracht war, auf die Hunde eingeschlagen haben. Der 63-Jährige habe daraufhin eingegriffen und die Tiere voneinander getrennt. Nach Angaben des Geschädigten sei er anschließend von dem Unbekannten mit dem Lederriemen geschlagen und verletzt worden.

Als die 62-jährige Ehefrau hinzukam, um die Situation zu beruhigen, sei sie von dem Tatverdächtigen gestoßen worden und zu Boden gefallen. Anschließend habe der Mann das Gesicht der Frau nach unten gedrückt, wodurch sie Verletzungen im Gesicht erlitt. Danach habe sich der unbekannte Mann mit seinem Hund und dem Fahrrad vom Ereignisort entfernt. Die Hunde des Ehepaares blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • etwa 30 bis 40 Jahre alt
  • ca. 1,80 Meter groß
  • kräftige Statur
  • sehr kurze helle Haare
  • leichter Stoppelbart
  • schwarze Schuhe mit schwarzen Socken
  • schwarze kurze Hose mit drei weißen Streifen
  • grauer Half-Zip-Pullover

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder Hinweise zur beschriebenen Person geben können, sich beim Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834540224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Alternativ können Hinweise auch über die Onlinewache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de übermittelt werden.

Schüsse vom Balkon in Sassnitz: 79-jährige Nachbarin durch Abpraller verletzt

Sassnitz (ots). Am Freitag, dem 19. Juni 2026, gegen 16:00 Uhr, wurde die Polizei in Sassnitz in die Litauische Straße gerufen. Eine 79-jährige Frau gab an, dass ihr 36-jähriger Nachbar von seinem Balkon aus mit einem Luftgewehr geschossen haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Geschoss abgeprallt und die 79-Jährige am Arm getroffen haben. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden bei dem 36-Jährigen vier Softair-Waffen sowie eine Druckluftwaffe beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Auch beim Umgang mit Luftdruck- und Softairwaffen gelten gesetzliche Vorgaben. Insbesondere ist sicherzustellen, dass Geschosse das eigene Grundstück nicht verlassen und keine Personen gefährdet werden. Das Schießen von Balkonen oder aus anderen Bereichen, von denen aus Geschosse öffentliche Flächen oder Nachbargrundstücke erreichen können, birgt erhebliche Risiken. Die Polizei weist darauf hin, dass Luftdruckwaffen keine Spielzeuge sind. Durch Geschosse oder Abpraller können Menschen verletzt und erhebliche Gefahren verursacht werden. Verstöße können straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Radfahrer in Stralsund mündet in diversen Strafanzeigen

Stralsund (ots). Am Montag, den 15.06.26 gegen 18:55 Uhr meldete eine Zeugin der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg, dass es zwischen zwei Unfallbeteiligten zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Stralsund gekommen ist.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 42-jähriger Staatsangehöriger mit seinem Fahrrad rücksichtslos und in Schlangenlinien den Geh-/Radweg auf dem Carl-Heydemann-Ring in Stralsund. In der Folge kollidierte dieser mit einem 17-jährigen Jugendlichen Fußgänger. Daraufhin soll der Fußgänger den Unfallverursacher beleidigt haben , woraufhin dieser den Jugendlichen mit der Faust ins Gesicht schlug. Dabei wurde der Jugendliche schwer verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht.

Der Unfallverursacher, welcher bei der Kollision zu Boden fiel, wurde leicht verletzt. Beide Unfallbeteiligte waren alkoholisiert. Gegen sie ermittelt nun die Kriminalpolizei u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und Beleidigung.

Täterin nach Angriff auf Radfahrerin im Volkspark Grimmen gestellt

Grimmen (ots). Am 18.05.2026 gegen 21:15 Uhr befuhr eine 47-jährige Radfahrerin den Bereich des Volksparkes in Grimmen. Dort wurde sie durch eine weibliche Person körperlich angegriffen und verbal beleidigt. Anschließend entfernte sich die Täterin vom Tatort und die Geschädigte informierte die Polizei.

Durch die eingesetzten Beamten des Polizeirevieres Grimmen konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung die Tatverdächtige nach kurzer Flucht gestellt werden. Dabei handelte es sich um eine 29-jährige Frau. Im Rahmen der Sachverhaltsbearbeitung konnte festgestellt werden, dass die Tatverdächtige mit knapp 2 Promille erheblich alkoholisiert war.

Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Die Geschädigte erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei Grimmen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.