Neun Verletzte durch Benutzung eines Holzkohlegrills in der Gartenlaube

Stralsund (ots). Am 13.12.2025 gegen 17:16 Uhr meldet die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern Rügen der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass sich ein Rettungswagen im Kleingartenverein Kedingshagen 2 in der Vogelsangstraße In Stralsund im Einsatz befindet.

In einem Garten des Kleingartenvereins sollen mehrere Personen verletzt sein, darunter auch mehrere Kindern. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Stralsund bestätigte sich der Sachverhalt. Der 35-jährige Tatverdächtige befand sich mit drei weiteren Erwachsenen im Alter von 33 bis 38 Jahren und fünf Kindern im Alter von 2 bis 11 Jahren in der Gartenlaube in seinem Garten. Da es ihnen in der Laube zu kalt wurde, entschloss sich der Tatverdächtige einen Holzkohlegrill in Betrieb zu nehmen. Hierdurch kam es in der Laube zu einer Rauchentwicklung und alle Anwesenden zogen sich eine Rauchgasvergiftung zu.

Alle Beteiligten wurden mit Rettungswagen ins Klinikum Stralsund gebracht. Wo sie vorsorglich stationär aufgenommen wurden. Gegen den 35-jährigen wurde Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet. Bei den Beteiligten handelt es sich um deutsche (mit syrischem Migrationshintergrund) und syrische Staatsbürger.

Unbekleideter Mann im Grimmener Stadtgebiet unterwegs

Grimmen (ots). Während einer Streife stellten Polizeibeamte am gestrigen Mittwoch (11. Dezember 2025) gegen 11:45 Uhr auf dem Friedhofsgelände in Grimmen eine unbekleidete, männliche Person fest. Diese bewegte sich in Richtung Bahnhofstraße. Zu diesem Zeitpunkt war die Bahnhofstraße sehr belebt.

Die Person wurde durch die Polizeibeamten angesprochen und aufgefordert, mit einem mitgeführten Handtuch sein Genital zu bedecken. Dieser Aufforderung kam er nicht nach und entfernte sich in Richtung Mahnmal. In der weiteren Folge wurde der Mann festgehalten und aufgefordert, sich mit seinem ebenfalls mitgeführten Reisepass auszuweisen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, stattdessen griff er die Polizeibeamten an und widersetzte sich der polizeilichen Maßnahme. In der weiteren Folge wurde der 50-jährige Mann überwältigt. Anschließend brachte ihn ein Rettungswagen mit Polizeibegleitung in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.

Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Widerstandes und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen einfacher Körperverletzung aufgenommen.

Auseinandersetzung am Stralsunder Neuen Markt eskaliert

Stralsund (ots). Die Polizei wurde am Freitag, dem 05. Dezember 2025, 23:20 Uhr zum Stralsunder Neuen Markt gerufen. Ein 22-Jähriger gab an, zuvor von einer unbekannten Person geschlagen und verletzt worden zu sein.

Offenbar bat eine dem 22-Jährigen unbekannte Person um einen Schluck Bier in einem unangemessenen Ton. Als der 22-Jährige daraufhin um einen höflicheren Umgangston bat, schlug der Täter scheinbar unvermittelt zu und traf den 22-Jährigen im Gesicht. Augenscheinlich wurde anschließend mit Tritten gegen den Kopf weiter auf den 22-Jährigen eingewirkt.

In der weiteren Folge flüchtete der 22-Jährige in den dortigen Kiosk. Der Tatverdächtige flüchtete zusammen mit einer anderen unbekannten Person in die Frankenstraße. Eine Nachbereichssuche nach dem Tatverdächtigen durch die Polizei verlief ohne Ergebnis. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen vor Ort konnte ein 18-Jähriger Mann als Tatverdächtiger festgestellt werden. Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Angriff auf Minderjährige – Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Grimmen (ots). Am Donnerstagmorgen (20. November 2025) kam es in der Bahnhofstraße in Grimmen offensichtlich zu einem Angriff auf eine Personengruppe. Nach bisherigen Erkenntnissen warteten sechs Jungen an den geschlossenen Schranken, als sich ein augenscheinlich alkoholisierter Mann näherte.

Der Tatverdächtige soll die Minderjährigen zunächst angesprochen und verbal provoziert haben. In der Folge schlug der Mann ein Kind und einen Jugendlichen ins Gesicht. Beide erlitten hierbei leichte Verletzungen. Anschließend entfernte sich der Tatverdächtige vom Ort des Geschehens.

Aufgrund der detaillierten Personenbeschreibung der Geschädigten und Zeugen richtet sich der Anfangsverdacht gegen einen 22-jährigen polizeibekannten Mann aus der Region. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie der Beleidigung aufgenommen und lobt in dem Zusammenhang das Verhalten der Jungen, dass diese umgehend die Polizei informiert haben und sachdienliche Informationen geben konnten.

Mann mit Bierflasche niedergeschlagen: Polizei sucht Zeugen

Stralsund (ots). Am frühen Sonntagmorgen (16.11.2025) kam es in der Wolfgang-Heinze-Straße zu einer bislang ungeklärten Gewalttat, zu der die Polizei Stralsund nun Zeugen sucht. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Geschädigter gegen 04:30 Uhr zu Fuß im Bereich der Hausnummer 4 unterwegs, als er offenbar von einer unbekannten Person oder mehreren bislang unbekannten Tätern mit einer Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen wurde. Der Mann verlor daraufhin offenbar kurzfristig das Bewusstsein.

Als er wenig später wieder zu sich kam, stellte er fest, dass seine Kopfhörer fehlten. Der Sachschaden wird auf etwa 50 Euro geschätzt. Ob die Kopfhörer gezielt entwendet wurden oder im Zusammenhang mit der Tat verloren gingen, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der Geschädigte erlitt eine Schnitt- und Kopfverletzung, die im Krankenhaus medizinisch versorgt werden musste.

Die Polizei in Stralsund ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, sowie – abhängig vom Ermittlungsergebnis – auch wegen eines möglichen Diebstahls oder Raubes. Die Polizei bittet Personen, die sich am frühen Sonntagmorgen in der Wolfgang-Heinze-Straße aufgehalten haben oder Beobachtungen im Bereich Hausnummer 4 gemacht haben, um Hinweise unter der Telefonnummer 0383128900, der Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Nachbarschaftsstreit eskaliert – Strom aus, Pfefferspray an

Stralsund (ots). In der Nacht von Samstag auf Sonntag (16.11.2025) kam es gegen 01:45 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Grünthal-Viermorgen zu einer Nachbarschaftsstreitigkeit, die nach ersten Erkenntnissen deutlich über das übliche „Etwas leiser bitte!“ hinausging.

Ein 56-jähriger Tatverdächtiger soll zunächst versucht haben, im gesamten Haus den Strom abzustellen. Dazu manipulierte er offensichtlich an Sicherungen des Sicherungskastens. Ob ihn eine ausgeartete Feier dazu inspirierten, ist bislang unklar. Die tatsächlichen Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen.

Die Situation eskalierte jedoch weiter: Als der minderjährige Geschädigte den Hausflur betrat, soll der Tatverdächtige ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben. Der Jugendliche erlitt dadurch leichte Verletzungen.

Die Polizei stellte vor Ort den Sachverhalt fest und leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie versuchter Sachbeschädigung ein, da der 56-Jährige beim Versuch, die Sicherungen zu entfernen oder zu beschädigen, auch den Sicherungskasten in Mitleidenschaft gezogen haben soll.

39-Jähriger bedroht 25-Jährigen mit Schreckschusswaffe

Grimmen (ots). Am gestrigen Abend traf sich eine Personengruppe beim Garagenkomplex in der Grimmener Dr.-Otto-Nuschke-Straße. Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 23:00 Uhr zu einem Streit zwischen einem 39-Jährigen und einem 25-Jährigen. In der weiteren Folge soll der 39-Jährige den 25-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe bedroht und in die Luft geschossen haben. Ein weiterer Schuss verfehlte den 25-Jährigen offenbar nur, weil eine andere Person aus der Gruppe diesen durch körperliche Gewalt gegen den 39-Jährigen abwehrte.

Der 39-Jährige entfernte sich mit der Aussage, seinen Garten aufsuchen zu wollen. Eine Durchsuchung des Gartens wurde angeordnet und durchgeführt. Der 39-Jährige und die Schreckschusspistole konnte nicht aufgefunden werden. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Beleidigung, der versuchten Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Zur Einsatzbewältigung waren mehrere Funkstreifenwagen im Einsatz.

Polizei rückt zur Ruhestörung aus und wird angegriffen

Stralsund (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 06. November 2025, wurde die Stralsunder Polizei gegen 17:30 Uhr auf Grund einer gemeldeten Ruhestörung in die Friedrich-List-Straße gerufen. Zeugen gaben an, bereits seit etwa 15:00 Uhr durch laute Musik in ihrer Ruhe gestört worden zu sein. Beim Eintreffen der Beamten war jedoch lediglich Zimmerlautstärke wahrnehmbar. Der vermeintliche Verursacher der Lärmbelästigung öffnete die Wohnungstür nicht.

Gegen 21:00 Uhr wurde die Polizei erneut in die Friedrich-List-Straße gerufen. Vor Ort trafen die Beamten auf einen aggressiven, polizeibekannten 47-jährigen Mann. Zur Verhinderung weiterer Ruhestörungen sollte der Lautsprecher sichergestellt werden. Der 47-Jährige widersetzte sich dieser Maßnahme und griff im weiteren Verlauf einen Polizeibeamten an. Der Beamte wurde unter anderem im Gesicht und an der Hand verletzt und ist vorerst nicht dienstfähig. In der Wohnung wurde zudem ein Schlagring aufgefunden und sichergestellt, bei dem es sich um einen verbotenen Gegenstand handelt.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Widerstandes und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Mann im psychischen Ausnahmezustand begeht mehrere Straftaten in Fuhlendorf

Fuhlendorf (ots). Am Abend des 02.11.2025 kam es in Fuhlendorf zu mehreren polizeilichen Einsatzanlässen, die auf das Verhalten eines 26-jährigen Mannes aus der Region zurückzuführen sind. Gegen 21:30 Uhr erhielten Beamte des Polizeireviers Barth den Hinweis, dass eine männliche Person mehrere Mülltonnen mitten auf die Fahrbahn gestellt habe.

Während die Einsatzkräfte die Hindernisse beseitigten, wurden sie von Anwohnern auf weitere Vorkommnisse aufmerksam gemacht. Demnach soll der Mann unbefugt ein Wohnhaus betreten, Gegenstände daraus entwendet und zudem einen Pkw beschädigt haben.

Als die Beamten den Tatverdächtigen ansprachen, reagierte dieser aggressiv, bespuckte einen Polizeibeamten und griff diesen körperlich an. Durch die Polizeibeamten mussten Reizgas eingesetzt werden. Durch die Widerstandshandlungen wurde ein Beamter leicht verletzt.

Kurz darauf erreichte die Polizei ein weiterer Notruf. In unmittelbarer Nähe der vorangegangenen Ereignisse stand ein Einfamilienhaus in Brand – nach bisherigen Erkenntnissen jenes, in dem der Tatverdächtige wohnte. Mehrere freiwillige Feuerwehren kamen zum Einsatz und konnten den Brand löschen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass der Mann dieses Feuer vorsätzlich gelegt hat.

Der Tatverdächtige wurde durch einen Notarzt untersucht und auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, des Diebstahls, Hausfriedensbruchs, der Sachbeschädigung, Beleidigung, fahrlässigen Körperverletzung, Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sowie der schweren Brandstiftung eingeleitet.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. In den frühen Morgenstunden des 03.11.2025 bemerkten Einsatzkräfte erneut Rauchentwicklung an dem Einfamilienhaus. Offenbar hatte sich ein Glutnest wieder entzündet, sodass die Feuerwehr erneut ausrücken musste. Das Haus brannte anschließend in voller Ausdehnung und ist nicht mehr bewohnbar.

Körperliche Auseinandersetzung löst Polizeieinsatz aus

Grimmen (ots). Während der Streifentätigkeit wurde die Polizei in Grimmen am gestrigen Montag (27. Oktober 2025) gegen 22:15 Uhr auf eine körperliche Auseinandersetzung vor dem Supermarkt in der Friedrichstraße hingewiesen. Vor Ort angekommen, konnte eine größere Personengruppe angetroffen werden.

Augenscheinlich lagen Verletzungen bei einigen Personen dieser Gruppe vor, dennoch bestritten diese, sich vorher körperlich auseinandergesetzt zu haben. Einige Minuten später wurde die Polizei erneut auf diese körperliche Auseinandersetzung hingewiesen. Erst als weitere Funkstreifenwagen eintrafen, gab ein 22-jähriger Mann an, zuvor von einem 22-jährigen Mann und einem 23-jährigen Mann geschlagen worden zu sein. Der 22-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf. Während der Klärung des oben benannten Sachverhaltes, kam es durch einen 37-jährigen Mann zu einer Bedrohung gegenüber dem bereits geschädigten 22-Jährigen Mann. Weiterhin wurden anwesende Polizeibeamte durch den 37-Jährigen beleidigt.

Die vier beteiligten Personen dieses Sachverhaltes waren augenscheinlich alle alkoholisiert. Insgesamt kamen fünf Funkstreifenwagen zum Einsatz. Die Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen die 22- und 23-jährigen Männer und des Verdachts der Bedrohung und Beleidigung gegen den 37-Jährigen aufgenommen.

Polizist wird während Verkehrskontrolle angefahren

Richtenberg (ots). Am gestrigen Dienstag, dem 21. Oktober 2025, befand sich die Polizei gegen 11:15 Uhr in Richtenberg im Einsatz. Eine 82-jährige Fahrerin eines Pkw Opel befuhr die Lange Straße in Richtenberg aus Richtung Müggenhall kommend in Richtung Steinhagen. Ein 55-jähriger Polizeibeamter führte am rechten Fahrbahnrand eine Verkehrskontrolle bei einem anderen Fahrzeugführer durch. Der Polizeibeamte stand auf Höhe der Fahrertür auf der Fahrbahn. Die 82-Jährige kam von hinten und fuhr an dem haltenden Fahrzeug vorbei. Hierbei schätzte sie den Seitenabstand offenbar falsch ein und stieß mit dem rechten Außenspiegel gegen das rechte Bein des Polizisten.

Er wurde zur weiteren Versorgung seiner Verletzung ins Krankenhaus gebracht. Am Opel entstand ein Sachschaden von etwa 150,00 Euro. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung aufgenommen.

Größerer Polizeieinsatz nach Körperlichen Übergriff Stralsund

Stralsund (ots). Am 11.10.2025 gegen 19:30 Uhr wird durch die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen eine körperliche Auseinandersetzung mit einer verletzten Person in einer Wohnung in Stralsund, Lion-Feuchtwanger-Straße mitgeteilt. Weiterhin wurde bekannt, dass sich in der Wohnung mehrere alkoholisierte Personen aufhalten sollen.

Auf Grund der vorliegenden Informationen kamen neben Einsatzkräften des Rettungsdienstes auch drei Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Stralsund zum Einsatz. In der Wohnung konnten mehrere zum Teil stark alkoholisierte deutsche Staatsangehörige im Alter von 33 bis 56 Jahren angetroffen werden, wobei ein 41-jähriger auf Grund seiner Verletzungen durch den Rettungsdienst in das Klinikum Stralsund verbracht und stationär aufgenommen wurde. Der Kriminaldauerdienst Stralsund kam ebenfalls zum Einsatz und hat die weiteren Ermittlungen zur Aufklärung der Umstände, wie es zu den Verletzungen des Geschädigten kam, übernommen.

Alkoholisierter und aggressiver Mann beschäftigt die Stralsunder Polizei

Stralsund (ots). Am Morgen des gestrigen Dienstags (16.09.2025) kam es gegen 09:45 Uhr zu einem Polizeieinsatz mit mehreren Polizeibeamten in der Ossenreyerstraße in Stralsund. Nach ersten polizeilichen Hinweisen habe es vor einem Einkaufsmarkt eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gegeben. Vor Ort konnten die Beamten eine Personengruppe mehrerer polizeibekannter und offensichtlich alkoholisierter Männer antreffen. Eine erste Befragung dieser Personen gestaltete sich schwierig und führte dazu, dass ein 43-jähriger Stralsunder den Beamten vor die Füße spuckte und verbal äußerst aggressiv reagiert haben soll.

Erst durch einen unbeteiligten Zeugen kam heraus, dass der 43-Jährige einen unbekannten Mann mit Tritten angegriffen und eventuell verletzt haben könnte. Außerdem soll der Tatverdächtige auch ein Beil bei sich haben.

Im Rahmen der durchgeführten Durchsuchung des 43-Jährigen leistete dieser aktiv Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, beleidigte und bedrohte die Beamten und musste aufgrund der massiven Gegenwehr sogar mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und fixiert werden. Bei der Durchsuchung wurde neben einem Taschenmesser auch ein Beil aufgefunden, welches im Anschluss sichergestellt wurde.

Ein Atemalkoholwert ergab beim Tatverdächtigen einen Wert von 1,9 Promille und führt auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft zu einer Blutprobenentnahme in einem Krankenhaus. Damit es zu keinen weiteren Störungen kommen kann, erhielt der renitente Störer auch einen Platzverweis für die Stralsunder Innenstadt.

Da sich der 43-Jährige daran offensichtlich nicht hielt, kam es gegen 13:15 Uhr zu einem weiteren Einsatz in der Kleinen Parower Straße. Dort habe er Mitarbeiter einer Bäckerei ebenfalls beleidigt, bedroht und darüber hinaus noch verfassungsfeindliche Ausrufe getätigt. Eine erneute Überprüfung seiner Alkoholisierung zeigte ein Ergebnis von fast drei Promille und führte dazu, dass er in ein Krankenhaus eingewiesen wurde und sich zukünftig unter anderem wegen des Verdachts der Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten muss.

Schlägerei bei Brand in Stralsunder Gartensparte

Stralsund (ots). Am späten Abend des 13.09.2025 (Samstag) gegen 23:20 Uhr kam es zu einem gemeinsamen Einsatz des Polizeihauptreviers Stralsund und der Stralsunder Feuerwehrkräften in einer Gartensparte im Stadtteil Tribseer Wiesen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte ein Komplex aus Schuppen bzw. Unterständen im Vollbrand festgestellt werden. Nach aktueller Schätzung entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Personen kamen hierbei nicht zu Schaden. Die Brandursache ist gegenwärtig noch Gegenstand der Ermittlungen, in diesem Zusammenhang kommt auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund ein Brandursachenermittler zum Einsatz.

Die Maßnahmen von Feuerwehr und Polizei wurden von Besuchern einer Feierlichkeit in der Gartensparte teils erheblich behindert. Unter den teilweise deutlich alkoholisierten und aggressiven Feiernden kam es zu Körperverletzungsdelikten, zur Beruhigung der Lage wurden weitere Polizeikräfte des Polizeihauptreviers Stralsund und Kräfte der Bundespolizei zur Unterstützung hinzugezogen. Drei Personen wurden bei den Auseinandersetzungen leicht verletzt und mussten teils ambulant versorgt werden.

Insgesamt waren 11 Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund sowie 17 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stralsund zur Brandbekämpfung im Einsatz.

Es wurden mehrere Strafverfahren eröffnet. Die Kriminalpolizei Stralsund übernimmt die Ermittlungen.

38-Jähriger verliert in Amtsgebäude Beherrschung

Barth (ots). Ein 38-jähriger Mann erschien am gestrigen Dienstag (03. September 2025) im Amtsgebäude von Barth, weil er offenbar eine Aufforderung erhielt, einen neuen Bundespersonalausweis zu beantragen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand deaktivierte die 59-jährige Ordnungsamtsmitarbeiterin den abgelaufenen Ausweis des Mannes und beantragte einen Neuen. In der weiteren Folge wollte der Mann wissen, ob der neue Ausweis kostenpflichtig sei, was durch die 59-Jährige bejaht wurde. Damit nicht einverstanden, verlangte der Mann seinen abgelaufenen Ausweis zurück und verlor augenscheinlich die Beherrschung. Offenbar schubste der 38-Jährige die Frau gegen einen Drucker, wurde handgreiflich, riss den alten Ausweis aus den Händen der Frau und flüchtete. Eine 58-jährige Kollegin stellte sich noch mutig in den Weg, um den Mann aufzuhalten. Auch sie wurde zur Seite geschubst. Als weitere Kollegen, alarmiert durch die Lautstärke, zur Hilfe eilten, hatte der Mann das Amt Gebäude bereits verlassen.

Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte oder gleichgestellte Personen ermittelt.

Pfeffriger Streit vor Schnellrestaurant

Süderholz (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 28. August 2025, wurde die Polizei gegen 17:45 Uhr zum Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Gemeinde Süderholz gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand parkte die 38-jährige Frau eines 37-Jährigen ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz des Schnellrestaurants direkt neben dem Skoda eines 24-jährigen Mannes. Offenbar lehnte der 37-jährige Beifahrer bei Aussteigen die Fahrzeugtür an das Fahrzeug des 24-Jährigen mit der Maßgabe, das Auto nicht zu beschädigen.

Scheinbar nahm der 24-Jährige das anders wahr, vermutete eine Beschädigung und stellte den 37-Jährigen zur Rede. In der weiteren Folge kam es zur Diskussion, es folgte eine verbale Auseinandersetzung. Schließlich soll der 24-Jährige ein sogenanntes „Pfefferspray“ aus seiner Tasche gezogen und einen Sprühstoß abgegeben haben. Im Anschluss soll der 24-Jährige wieder in sein Auto gegangen sein, augenscheinlich um sich vom Parkplatz zu entfernen. Freunde und die Ehefrau des 37-Jährigen stellten sich hinter den Skoda, offenbar um den Mann an der Wegfahrt zu hindern. Er soll beim Rückwärtsfahren gegen das Bein der Frau gefahren sein.

Der 37-Jährige wurde mit einem Krankenwagen in eine Augenklinik gebracht. Eine freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,84 Promille. Gegen den 24-Jährigen ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Körperverletzungen und des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Mann belästigt Passanten am Strand und führt Machete mit sich

Binz (ots). Am gestrigen Dienstag, dem 26. August 2025, wurde die Polizei gegen 15:30 Uhr an den Strand von Binz gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand belästigte ein 51-jähriger Mann mehrere Personen und urinierte im öffentlichen Raum. Weiterhin soll er versucht haben, einen 42-jährigen Brandenburger und einen 18-jährigen von der Insel Rügen zu schlagen. Die Schläge trafen jedoch nicht bzw. konnten abgeblockt werden. Verletzt wurde niemand.

Augenscheinlich führte der 51-Jährige eine Machete mit sich, die er offenbar zuvor dem 42-Jährigen vor die Füße warf. Die Machete wurde sichergestellt. Eine Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,80 Promille. Der 51-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg ins Polizeirevier bedrohte der 51-Jährige einen Polizisten. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung, Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetzes aufgenommen.

Zwei Fahrzeugführer verursachen mehrere Verkehrsunfälle auf der B105 bei Reinberg

Reinberg (ots). Am 22.08.2025 gegen 19:40 Uhr kam es auf der B105 bei Reinberg zu mehreren Verkehrsunfällen.

Hierbei befuhr der 49-jährige Fahrzeugführer eines PKW Skoda die B105 aus Richtung Greifswald kommend in Richtung Rostock. Kurz vor der Ortschaft Reinberg beabsichtige er einen vor ihm deutlich langsamer fahrenden Transporter zu überholen und wechselte auf die linke Fahrspur. Dabei übersah er den hinter ihm fahrenden PKW BMW eines 24-jährigen Fahrzeugführers, welcher sich bereits auf der linken Fahrspur befand und ihn und den Transporter überholen wollte. Um einen Zusammenstoß mit dem PKW Skoda zu vermeiden, wich der PKW BMW nach links aus und kollidierte mit einem Leitpfosten. Hierbei wurde der linke Außenspiegel des BMW beschädigt.

Da der Skoda-Fahrer seine Fahrt fortsetzte, folgte ihm der BMW-Fahrer. Er versuchte mittels Lichthupe auf sich aufmerksam zu machen und den Unfallgegner zum Anhalten zu bewegen. Als dies nicht gelang, überholte er den Skoda und setzte sich vor diesen, um ihn zu stoppen. Hierbei kam es zur seitlichen Berührung beider Fahrzeuge. An der Kreuzung B105/L30 kamen beide PKW zum Stehen da die Lichtzeichenanlage das Farbzeichen „Rot“ anzeigte. Der BMW-Fahrer stieg aus seinem PKW und begab sich zum PKW Skoda. Er sprach den Skoda-Fahrer an und wollte diesen dazu bringen, den Verkehrsunfall durch die Polizei aufnehmen zu lassen.

Stattdessen fuhr der Skoda-Fahrer mit seinem Fahrzeug an und gegen den vor ihm stehenden 24-jährigen BMW-Fahrer. Diesem gelang es auf die Motorhaube des Skoda zu springen. Trotzdem fuhr der Skoda-Fahrer weiter. Nach ca. 20 Metern ließ sich der BMW-Fahrer von der Motorhaube fallen. Hierbei zog er sich leichte Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum von Stralsund gebracht werden.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.000 EUR. Der Skoda-Fahrer verließ auch diesen Unfallort in Fahrtrichtung Stralsund. Durch umgehend eingesetzte Funkstreifenwagen der Polizeireviere Grimmen und Stralsund gelang es den Skoda-Fahrer festzustellen und einer Kontrollen zu unterziehen.

Gegen beide Fahrzeugführer wurden Strafanzeigen erstattet. Gegen den Skoda-Fahrer wegen Verkehrsunfallflucht, wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und wegen gefährlicher Körperverletzung. Gegen den BMW-Fahrer wegen Nötigung im Straßenverkehr, da er den Skoda-Fahrer mit Gewalt zwingen wollte, anzuhalten.

Aggressiver Mann: Feuerwehrkräfte eilen zur Hilfe

Stralsund (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 13. August 2025, wurde die Stralsunder Polizei um 19:30 Uhr zur Hansawiese gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll ein 29-jähriger Mann mehrere Menschen auf der Hansawiese herabwürdigend beleidigt haben. Weiterhin soll er mehrfach eine strafbare Geste samt Parole gezeigt und geäußert haben. Augenscheinlich habe er zwei Männer geschubst und versucht, einen von ihnen ins Wasser zu schieben.

Einsatzkräfte der angrenzenden Berufsfeuerwehr wurden auf den Vorfall aufmerksam und eilten hinzu. Der 29-Jährige verhielt sich auch ihnen gegenüber aggressiv. Die Feuerwehrkräfte brachten ihn zu Boden und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Eine freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 2,85 Promille. Der 29-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen und der Körperverletzung aufgenommen.

Wallensteintage 2025 in Stralsund – Polizei zieht positive Bilanz und lobt die Zusammenarbeit der Sicherheitskräfte

Stralsund (ots). Die Stralsunder Wallensteintage 2025 verliefen aus Sicht der Polizei überwiegend friedlich und störungsfrei. Für Sicherheit auf dem Veranstaltungsgelände sowie im Straßenverkehr sorgten Einsatzkräfte des Polizeihauptreviers Stralsund gemeinsam mit Unterstützungskräften des Landesbereitschaftspolizeiamts.

Durch verstärkte Fußstreifen, die die Arbeit der privaten Sicherheitsdienste ergänzten, zeigte die Polizei sichtbare Präsenz – ein Umstand, der von Besucherinnen und Besuchern durchweg positiv aufgenommen wurde. Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und weiteren Akteuren gestaltete sich eng und professionell.

Trotz des insgesamt ruhigen Verlaufs kam es im Zeitraum von Donnerstag, dem 24. Juli, bis Sonntag, dem 27. Juli 2025, zu einzelnen polizeilichen Einsätzen:

Körperverletzungen: Insgesamt wurden sechs Fälle registriert, bei denen es sich überwiegend um wechselseitige, leichte Auseinandersetzungen zwischen Gruppen verschiedener Alters- und Herkunftsgruppen handelte.

Waffenverstöße: In zwei Fällen stellte die Polizei bei Kontrollen ein Einhandmesser sowie einen Teleskopschlagstock sicher. Gegen die betreffenden Männer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz: Ein neunjähriges Kind betrieb eigenständig einen Marktstand, während sich seine Eltern an einem anderen Stand aufhielten. Dies stellt einen Verstoß gegen geltende Schutzvorschriften dar.

Platzverweis missachtet: Ein 40-jähriger russischer Staatsbürger störte am Samstagabend (26. Juli) gegen 22:30 Uhr den Veranstaltungsablauf und erhielt daraufhin einen Platzverweis. Da er diesem nicht nachkam und erneut das Gelände betrat, wurde er in Gewahrsam genommen.

Einbruchdiebstahl: In der Nacht zum Sonntag (27. Juli) drangen bislang unbekannte Täter zwischen 01:00 und 09:30 Uhr in ein Verkaufszelt in der Knieperstraße ein und entwendeten Kinderspielzeug im Wert von etwa 350 Euro.

Weitere Vorfälle: Die Polizei registrierte zudem zwei Beleidigungen, eine Bedrohung sowie eine Sachbeschädigung.

Die Polizei Stralsund blickt auf ein gelungenes historisches Spektakel zurück. Die hohe Präsenz der Sicherheitskräfte sowie die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten trugen maßgeblich zu einem sicheren und weitgehend störungsfreien Verlauf der Wallensteintage 2025 bei.