Stralsund (ots). Am Nachmittag des 14.12.2020 kam es in Stralsund im Heinrich-Heine-Ring Ecke Thomas-Kantzow-Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fußgängerin und einem Pkw. Dabei erlitt die Fußgängerin schwere Verletzungen, infolgedessen sie in ein Krankenhaus kam. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen beabsichtigte die 34-jährige Fahrerin eines Pkw Ford gegen 16:45 Uhr von der Thomas-Kantzow-Straße nach links auf den Heinrich-Heine-Ring einzufahren. Dabei übersah sie offenbar die 42-Jährige, die den Heinrich-Heine-Ring im Bereich der dortigen Fußgängerfurt überquerte und stieß mit dieser zusammen. Dadurch stürzte die Fußgängerin zu Boden und verletzte sich schwer. Die Ermittlungen zum genauen Unfallgeschehen dauern noch an. Sichtbarer Sachschaden entstand nach ersten Erkenntnissen nicht.
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Vorrang missachtet – Verkehrsunfall in Stralsund
Stralsund (ots). Am Vormittag des 14.12.2020 ereignete sich am Ortsausgang von Stralsund ein Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw, bei dem zwei Fahrzeuginsassen leicht verletzt wurden und ein Kind zur Beobachtung in ein Krankenhaus kam. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen befuhr die 30-jährige Fahrerin eines Pkw VW gegen 08:00 Uhr die Greifswalder Chaussee stadtauswärts. An der Kreuzung Rotdornweg/Deviner Weg kam ihr die 39-Jährige in ihrem Pkw Skoda entgegen. Für beide Fahrtrichtungen zeigte die Lichtsignalanlage Grün an. Als die 39-Jährige nach links in den Rotdornweg einbog, beachtete sie offenbar nicht den Vorrang der geradeausfahrenden VW-Fahrerin, sodass es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge kam. Diese waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die beiden Fahrerinnen kamen aufgrund ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch ein 6-jähriges Kind, welches in dem VW mitfuhr, kam zur medizinischen Untersuchung in die Klinik. Sichtbare Verletzungen wies das Kind zunächst jedoch nicht auf. Der entstandene Gesamtsachschaden wird gegenwärtig auf rund 10.000 Euro geschätzt.
Versammlungsgeschehen am 14.12.2020 in der Hansestadt Stralsund
Stralsund (ots). Wie bereits seit mehreren Monaten war auch für diesen Montag (14.12.2020) eine Versammlung unter freiem Himmel auf dem Alten Markt in Stralsund bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldet worden. Unter anderem aufgrund der derzeitig hohen Corona-Infektionszahlen erließ die Versammlungsbehörde am 14.12.2020 eine Verbotsverfügung für die Versammlung. Das Polizeihauptrevier Stralsund führte wie in den Vorwochen mit Unterstützungskräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und benachbarter Dienststellen einen Polizeieinsatz durch. Auch zwei Mitarbeiter der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen waren im Einsatz. Gegen 19:00 Uhr versammelten sich im Bereich der Altstadt trotz des Versammlungsverbotes mehrere kleinere Personengruppen. Die Personen wurden gezielt durch die Polizeibeamten angesprochen und auf das Versammlungsverbot hingewiesen. Einige Personen verließen daraufhin die Innenstadt wieder. Es wurden mehrere Platzverweise für den Bereich der Innenstadt ausgesprochen. Eine Gruppe von etwa 35 bis 40 Personen skandierte unter anderem Parolen wie „Wir sind das Volk“ oder „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“. Nach Rücksprache mit der Versammlungsbehörde wurde dieses Vorgehen als Versammlung gewertet. Die Beamten stellten die Personalien dieser Personen fest und leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungs- und gegen das Infektionsschutzgesetz ein. Eine 46-jährige Frau aus dieser Personengruppe griff einen Polizeibeamten mit einem Regenschirm an. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen im Gesicht, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. Gegen die Frau wird nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Außerdem befand sich innerhalb dieser Personengruppe ein 56 jähriger Deutscher aus Berlin, der auf Nachfrage mitteilte, dass er sich zu touristischen Zwecken in Mecklenburg-Vorpommern aufhält. Die Beamten fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung M-V und forderten den Mann auf, das Bundesland umgehend zu verlassen.
Gegen 21:30 Uhr hatten die meisten Personen die Innenstadt verlassen und der Polizeieinsatz wurde beendet. Ob und inwiefern weitere Verstöße gegen das Versammlungs- oder Infektionsschutzgesetz begangen wurden, ist Gegenstand weiterer Prüfmaßnahmen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stralsund und der Polizei: Fünf Männer nach Raubstraftat inhaftiert
Stralsund (ots). In den frühen Morgenstunden des vergangenen 11.12.2020 kam es auf dem Dänholm in Stralsund zu einer Raubstraftat. Nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei erließ der zuständige Amtsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stralsund am Samstag Haftbefehl gegen insgesamt fünf Tatverdächtige. Die fünf Männer im Alter zwischen 19 und 42 Jahren wurden noch am Wochenende an eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen erhielt die Polizei am Freitag gegen 1:00 Uhr die Information, dass in der Rudenstraße mehrere vermummte Personen aus einem Auto stiegen und in ein Mehrfamilienhaus gingen. Als Polizeibeamte am Ereignisort eintrafen, zeigten ein 27-Jähriger und eine 24-Jährige an, dass ihnen soeben aus der Wohnung eine größere Summe Bargeld geraubt wurde. Dabei führten die Täter offenbar einen waffenähnlichen Gegenstand sowie eine Eisenstange mit sich. Gemeinsam mit Beamten der Bundespolizeiinspektion Stralsund gelang es den eingesetzten Beamten der Polizeiinspektion Stralsund im Rahmen der Nahbereichsfahndung, vier Tatverdächtige anzutreffen und vorläufig festzunehmen. Im Zuge der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte ebenfalls ein Tatverdacht gegen einen weiteren 19-Jährigen begründet werden, der am 12.12.2020 gegen 19:30 Uhr in Stralsund festgenommen werden konnte.
Vermisstensuche nimmt glücklichen Ausgang
Stralsund (ots). Am frühen Abend des 10.12.2020 waren Beamte des Polizeirevieres Barth, mit Unterstützung des Polizeihauptrevieres Stralsund und einem Diensthundführer mit einem Fährtensuchhund des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV bei einer Suche eines als vermisst gemeldeten Mannes eingesetzt. Gegen 17:30 Uhr meldete die Ehefrau ihren 81-jährigen Mann über den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg als vermisst. Beide stammen aus der Region des Amtsbereiches Altenpleen. Für den Mann konnte eine Gefahr für Leib und Leben begründet werden. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Suchmaßnahmen in der Nähe von Stralsund wurde auch der Fährtensuchhund als unterstützendes Einsatzmittel mit angefordert. Nach rund zweistündiger Suche konnte der Senior an einer Bushaltestelle in Klein Kedingshagen angetroffen werden. Der Mann konnte nach einer kurzen medizinischen Untersuchung durch hinzugerufene Rettungskräfte wieder an seine Frau übergeben werden.
Gemeinsamer Polizei- und Rettungseinsatz in Stralsund
Stralsund (ots). In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch, dem 09.12.2020, kam es vor der Stralsunder Schule „IGS Grünthal“ zu einem gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr und Kräften des Polizeihauptrevieres Stralsund sowie des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Grimmen. Grund war die Meldung der Integrierten Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen gegen 23:20 Uhr über einen möglichen Brand im Bereich der Photovoltaikanlage der Schule. Die umgehend alarmierten Einsatzkräfte sperrten den Bereich vor der Schule ab. Eingesetzt waren insgesamt drei Funkstreifenwagenbesatzungen. Die Kameraden der Stralsunder Feuerwehr, die bereits vor dem Eintreffen der Polizei vor Ort waren, konnten jedoch kein Feuer ausmachen. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass es sich bei den wahrgenommenen vermeintlichen Funken des Hinweisgebers um Spiegelung einer anderen Lichtquelle handelte, wie beispielsweise Weihnachtsdekoration, Laser o.ä.. Ein Brand konnte definitiv ausgeschlossen werden, so dass die Sperrung gegen 23:45 Uhr wieder aufgehoben werden konnte und der Einsatz beendet wurde.
Verkehrsunfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss in Stralsund
Stralsund (ots). Am 07.12.2020 ereigneten sich in Stralsund zwei Verkehrsunfälle, bei denen Fahrzeugführer unter Alkohol- bzw.
Drogeneinfluss standen. Gegen 7:15 Uhr stieß ein 84-jähriger Stralsunder aus bislang unbekannter Ursache in der Rostocker Chaussee mit seinem PKW Toyota mit einem entgegenkommenden LKW Daimlerchrysler zusammen, als er nach links in die Straße Am Feldrain abbiegen wollte. Der 84-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde durch Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht. Der 49-jährige LKW-Fahrer und sein 17-jähriger Beifahrer, beide aus der Gemeinde Niepars, blieben unverletzt. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass der LKW-Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 0,52 Promille. Ein Arzt entnahm dem 49-Jährigen eine Blutprobe und die Polizeibeamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Die zuständige Führerscheinstelle wird in Kenntnis gesetzt. Gegen den LKW-Fahrer wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.
In der Nähe des oben genannten Unfallortes, ebenfalls in der Rostocker Chaussee, ereignete sich wenige Minuten später ein weiterer Verkehrsunfall. Ein 24-jähriger Stralsunder, der mit seinem PKW Audi in Fahrtrichtung Rostock fuhr, musste aufgrund des oben genannten Verkehrsunfalls halten. Der dahinter fahrende 24-jährige Stralsunder fuhr mit seinem VW Transporter auf den PKW Audi auf. Dabei entstand geringer Sachschaden in Höhe von rund 200 Euro. Der Fahrer des PKW Audi erlitt leichte Verletzungen. Während der Verkehrsunfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten beim Fahrer des VW Anzeichen für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte schließlich ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Aus diesem Grund folgte eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt und die Führerscheinstelle wurde durch die Polizeibeamten informiert. Gegen den VW-Fahrer wird nun unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ermittelt.
Zahlreiche Fahrzeugführer unter Alkohol- und Drogeneinfluss am vergangenen Wochenende gestoppt
Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Im Rahmen der landesweiten Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ führten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund am vergangenen Wochenende viele stationäre und mobile Verkehrskontrollen mit dem Hauptaugenmerk „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ durch. Dabei stellten sie zehn Verkehrssünder fest, die alkoholisiert oder berauscht am Straßenverkehr teilnahmen.
Den Anfang machte am Freitag, dem 04.12.2020, ein 43-Jähriger Fahrer eines PKW Ford in Barth, der in der Straße Am Kemmenacker angehalten und kontrolliert wurde. Er war bereits am Vormittag, konkret um 10:20 Uhr, mit einem gemessenen Atemalkoholwert von 1,17 Promille erheblich alkoholisiert. Ebenfalls am 04.12.2020, etwa gegen 17:45 Uhr, teilte ein Bürger der Polizei mit, dass auf der Landesstraße 29 zwischen Binz und Prora vor ihm ein PKW Hyundai etwas auffällig fährt. Der Zeuge begab sich an einer Ampelkreuzung im Bereich Mukran, als der PKW stand, zur Fahrzeugführerin und konnte eine Weiterfahrt der Frau verhindern, als er merkte, dass sie alkoholisiert war. Beamte vom Polizeirevier Sassnitz stellten fest, dass die 51-jährige Fahrzeugführerin von der Insel Rügen mit 1,83 Promille stark alkoholisiert war. In beiden Fällen entnahm ein Arzt den Fahrzeugführern eine Blutprobe und die Polizeibeamten stellten die Führerscheine der alkoholisierten Fahrzeugführer sicher. Außerdem leiteten die Beamten jeweils wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein Ermittlungsverfahren ein und informierten darüber hinaus die zuständigen Führerscheinstellen.
Am 04.12.2020 gegen 20:20 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Hansestadt im Grünhufer Bogen eine 36-jährige Stralsunderin, die mit einem Elektroroller den Radweg in Richtung Strelapark befuhr. Am Elektroroller befand sich kein Versicherungskennzeichen, was zum Führen im öffentlichen Verkehrsraum vorgeschrieben ist. Außerdem ist aufgrund der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit des Kraftfahrzeugs die Führerscheinklasse AM zum Führen notwendig. Die Fahrzeugführerin war jedoch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Darüber hinaus war sie alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,60 Promille. Zusätzlich zeigte ein durchgeführter Drogenvortest ein positives Ergebnis auf Cannabis und Amphetamin. Nach einer durch einen Arzt realisierten Blutprobenentnahme bei der 36-Jährigen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen der aufgeführten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten ein.
Im Stadtgebiert von Barth fiel Polizeibeamten am 04.12.2020 gegen 21:00 Uhr ein Radfahrer auf, der in Schlangenlinien fuhr. Bei einer Verkehrskontrolle in der Barthestraße stellte sich heraus, dass der 37-jährige Radfahrer aus Barth alkoholisiert war. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,79 Promille. Nach einer Blutprobenentnahme leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.
In etwa zur gleichen Zeit kontrollierten Polizeibeamte in der Friedrichstraße in Grimmen einen PKW VW. Der polizeibekannte 34-jährige Fahrzeugführer stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an. Dem Mann wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen und die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein.
Am 04.12.2020 gegen 21:25 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Parower Chaussee in der Hansestadt einen PKW Skoda. Bei dem 31-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen besteht ebenfalls der Verdacht, dass er seinen PKW unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führte. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Im Fahrzeug des 31-Jährigen fanden die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel sowie Konsumhilfen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen hierzu übernommen.
Auch in Velgast, konkret im Hoeveter Weg, wurde am 04.12.2020 gegen 22:45 Uhr ein PKW VW angehalten, bei dem der Fahrzeugführer im Verdacht steht, sein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben. Ein Vortest bei dem 25-Jährigen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zeigte ein positives Ergebnis auf THC. Auf den Fahrzeugführer kommt nun unter anderem ein Bußgeld von mindestens 500 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot zu, sollte die Blutuntersuchung das Ergebnis des Vortests bestätigen.
Durch eine Verkehrsordnungswidrigkeit machte ein 34-jähriger PKW-Fahrer aus Schleswig-Holstein am 05.12.2020 gegen 20:30 Uhr in der Stralsunder Altstadt auf sich aufmerksam. Er befuhr die Frankenstraße (Einbahnstraße) verbotswidrig in die entgegengesetzte Richtung und wurde zur Ahndung der festgestellten Verkehrsordnungswidrigkeit von Polizeibeamten angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein entsprechender Test ergab einen Wert von 1,22 Promille. Die Beamten stellten den Führerschein des 34-Jährigen sicher und leiteten nach einer durch einen Arzt realisierten Blutprobenentnahme ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.
Im Heideweg in Fuhlendorf kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Barth am Nikolaustag gegen 0:30 Uhr einen PKW Audi. Der 21-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen stand unter Alkoholeinfluss. Eine beweissichere Atemalkoholmessung im Polizeirevier Barth ergab ein Ergebnis von umgerechnet 0,80 Promille. Der 21-Jährige muss nun mit einem erheblichen Bußgeld, einem mindestens einmonatigen Fahrverbot sowie einer Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.
Am 07.12.2020 gegen 01:10 Uhr fiel Beamten vom Polizeihauptrevier Stralsund im Knieperdamm in Stralsund im Gegenverkehr ein PKW Skoda auf, der ohne eingeschaltetes Abblendlicht fuhr. Die Beamten wendeten und stoppten den PKW. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 30-jährige Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stand. Aus diesem Grund wurde der Mann im Polizeihauptrevier Stralsund einer beweissicheren Atemalkoholmessung unterzogen, die einen Wert von umgerechnet 0,76 Promille ergab. Der Fahrzeugführer muss mit ähnlichen Sanktionen wie der in Fuhlendorf kontrollierte 21-Jährige rechnen.
Ergebnisse der Auftaktkontrollen Fahren.Ankommen.LEBEN!
Stralsund (ots). Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg bereits berichtete, fanden gestern (03.12.2020) im gesamten Bundesland die Auftaktkontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! mit dem Hauptaugenmerk auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr statt. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund stellten die eingesetzten Beamten bei diesen Kontrollen gleich mehrere verschiedene Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest. Gegen 18:50 Uhr wurde in der Rostocker Chaussee in Stralsund ein PKW Skoda kontrolliert. Der 36-jährige Fahrzeugführer stand nach derzeitigem Kenntnisstand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Vortest verlief positiv auf Cannabis. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eine Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein.
Eine 45-jährige Fahrerin aus der Gemeinde Steinhagen wurde um 20:10 Uhr mit ihrem PKW Audi in der Barther Straße in Stralsund angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Frau gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Darüber hinaus verdichteten sich die Anzeichen, dass sie möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Vortest zeigte hier ein positives Ergebnis auf Amphetamine. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Beiden Fahrzeugführern entnahm ein Arzt Blutproben und ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Führerscheinstellen erhielten Kenntnis.
Darüber hinaus stoppten die Beamten gegen 22:00 Uhr im Frankendamm in Stralsund einen PKW Ford mit einem polnischen Kennzeichen. Der 30-jährige Fahrer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Am 04.12.2020 um 0:15 Uhr kontrollierten die Beamten in der Ravensberger Straße in Stralsund einen PKW Mercedes-Benz. Der 62-jährige Fahrzeugführer aus Berlin war ebenfalls nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen die beiden letztgenannten Fahrzeugführer ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Außerdem werden Verstöße gegen die Corona-Landesverordnung geprüft.
Des Weiteren wurden bei den Kontrollen 17 weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten wie zum Beispiel das Nutzen eines Mobiltelefons während der Fahrt oder das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt.
Mutmaßlicher Einbrecher vorläufig festgenommen
Stralsund (ots). Am Vormittag des 30.11.2020 konnte ein 25-jähriger Pole im Rahmen polizeilicher Fahndungsmaßnahmen vorläufig festgenommen werden. Der junge Mann steht im dringenden Tatverdacht, am Montagmorgen in ein Stralsunder Einfamilienhaus eingebrochen zu sein. Der 56-jährige Eigentümer hatte den Tatverdächtigen auf frischer Tat festgestellt, der anschließend floh. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verschaffte sich der 25-Jährige in den Morgenstunden gewaltsam Zutritt zum Wohnhaus im Stralsunder Stadtteil Tribseer. Der Tatverdächtige floh jedoch mit seiner Beute (u.a. Schmuck) zu Fuß, als er vom Geschädigten bemerkt wurde. Die umgehend zur Suche eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Stralsund konnten den Gesuchten anhand der bekannten Personenbeschreibung im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen feststellen und vorläufig festnehmen. Mutmaßliches Diebesgut sowie aufgefundenes Tatwerkzeug wurden ebenfalls bei dem jungen Mann sichergestellt. Auch ein mit dem 25 Jahre alten Mann im Zusammenhang stehender 57-jähriger Deutscher wurde als weiterer Tatverdächtiger zunächst vorläufig festgenommen.
Der Kriminaldauerdienst Stralsund kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Nach Rücksprache mit der Stralsunder Staatsanwaltschaft wurde der 57-Jährige noch am gestrigen Nachmittag wieder auf freien Fuß gelassen. Gegen den 25-Jährigen beantragte die Staatsanwaltschaft Haftantrag beim zuständigen Amtsgericht in Stralsund. Der Richter folgte am Nachmittag dem Antrag, erließ einen Haftbefehl gegen den jungen Mann und ordnete Untersuchungshaft an. Der 25-Jährige wurde im Anschluss an eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern in dem Fall noch an. Die beiden 25 und 57 Jahre alten Männer müssen sich wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls verantworten.
Versammlungsgeschehen am 30.11.2020 in Stralsund
Stralsund (ots). Wie bereits in den vergangenen Wochen führte das Polizeihauptrevier Stralsund mit eigenen und unterstützenden Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV auch am gestrigen Montag einen Polizeieinsatz durch. Für den 30.11.2020 hatte erneut die Initiative „Bürgerbewegung Stralsund“ einen Aufzug mit anschließender Kundgebung in der Stralsunder Altstadt bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldet. Seit Ende Mai dieses Jahres fanden die sogenannten Montagsspaziergänge in der Hansestadt statt. Seit einigen Wochen registriert die Polizei leicht wachsende Teilnehmerzahlen. Gestern Abend nahmen an dem Protest rund 200 Personen teil, deren Versammlungsrecht durch die eingesetzten Polizeikräfte gewährleistet wurde. Unter dem Motto: „Es ist Zeit, es zu beenden!“, „Grundrechte schützen, Freiheit wahren“, „Friedlich für Einigkeit – Recht – Freiheit“ bewegte sich der Aufzug kurz nach 19:00 Uhr vom Alten Markt durch die Ossenreyerstraße zum Neuen Markt und zurück. Im Bereich der Mönchstraße warfen bislang unbekannte Personen aus einem Hausaufgang mit sogenannten „Wasserbomben“ in Richtung des Aufzugs. Personen wurden dabei nicht getroffen. Das Versammlungsgeschehen schloss mit einer Kundgebung auf dem Alten Markt ab.
Sowohl die Vertreter der Versammlungsbehörde als auch Polizei mussten während der rund zweistündigen Protestaktion feststellen, dass sich stellenweise nicht immer alle Teilnehmer an die von der Versammlungsbehörde erteilten Hygieneauflagen hielten. Sowohl durch den Versammlungsleiter, aber auch gezielt durch die Polizeibeamten, wurden die entsprechenden Personen angesprochen. Einige Versammlungsteilnehmer konnten eine Befreiung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorweisen. Die anderen kamen der Aufforderung, eine Mund-Nasen-Bedeckung aufzusetzen, umgehend nach. Ansonsten kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen weiteren Vorkommnissen bzw. Störungen. Die Versammlungsteilnehmer waren insgesamt kooperativ.
Graffiti-Sprayer auf frischer Tat ertappt
Stralsund (ots). Bereits am Freitag, dem 27.11.2020, stellten Beamte von der Stralsunder Polizei zwei Täter auf frischer Tat fest. Gegen 9:30 Uhr bemerkten sie im Heuweg an der Unterführung der Bundesstraße 96 zwei männliche Personen, die gerade dabei waren mit Spraydosen großflächige Graffiti auf einer Betonmauer aufzubringen. Die Beamten stellten die Personalien der beiden Männer fest. Es handelte sich um einen 30-Jährigen und einen 19-Jährigen. Beide Männer wohnen in der Hansestadt. Die Spraydosen wurden im Rahmen der Beweissicherung sichergestellt. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist kann gegenwärtig noch nicht gesagt werden und ist Bestandteil der weiteren Ermittlungen.
Trunkenheitsfahrten in Stralsund
Stralsund (ots). Am vergangenen Wochenende stellte die Polizei in Stralsund gleich mehrere Kraftfahrzeugführer unter Alkoholeinfluss fest, teilweise mit erheblichen Werten bereits am Tage. Ein aufmerksamer Bürger teilte am 27.11.2020 gegen 21:00 Uhr über den Notruf mit, dass ein Mann soeben mit seinem PKW Nissan vom Parkplatz eines Supermarktes im Carl-Loewe-Ring gefahren sei, der vermutlich unter Alkoholeinfluss stand. Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund stellten im Rahmen der Überprüfung dieses Hinweises fest, dass der 59-jährige Fahrzeugführer tatsächlich erheblich alkoholisiert war. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 2,22 Promille.
Am 29.11.2020 gegen 11:00 Uhr wurde bei einer Verkehrskontrolle in der Barther Straße ein PKW Hyundai gestoppt. Der 62-jährige Fahrzeugführer war ebenfalls stark alkoholisiert. Nach einer Atemalkoholmessung, die einen Wert von 2,19 Promille ergab, war die Fahrt für den Stralsunder an dieser Stelle beendet.
Ein Arzt entnahm den beiden Fahrzeugführern Blutproben und die Beamten stellten ihre Führerscheine sicher. Darüber erhielt auch die Führerscheinstelle Kenntnis. Gegen beide Männer leiteten die Beamten weiterhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein. Bei Bestätigung der Alkoholwerte im Blut werden sie für längere Zeit nicht mehr als Kraftfahrzeugführer am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.
Außerdem war am 28.11.2020 gegen 10:00 Uhr ein 57-jähriger Fahrer mit seinem PKW Honda im Hellmuth-Heyden-Weg unterwegs, der ebenfalls alkoholisiert war. Eine beweissichere Atemalkoholmessung bei dem Fahrzeugführer im Polizeihauptrevier Stralsund ergab einen Wert von 0,74 Promille. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der 57-Jährige Stralsunder muss nun unter anderem mit einem Bußgeld und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
Verkehrsunfallgeschehen in Stralsund
Stralsund (ots). In den letzten 24 Stunden ereigneten sich in der Hansestadt Stralsund drei Verkehrsunfälle. Bei einem Verkehrsunfall wurden zwei Frauen verletzt, bei einem anderen Verkehrsunfall entstand erheblicher Sachschaden. Am 25.11.2020 gegen 14:25 Uhr kam es im Frankendamm zu einem Vorfahrtsverstoß, in dessen Folge zwei Fahrzeuge kollidierten. Eine 29-jährige Deutsche aus der Hansestadt befuhr mit ihrem PKW Opel die Fährhofstraße in Fahrtrichtung Frankendamm und wollte nach links auf diesen einbiegen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand missachtete sie dabei die Vorfahrt des von links kommenden PKW Suzuki und stieß mit diesem zusammen. Sowohl die Opel-Fahrerin als auch die 59-jährige Suzuki-Fahrerin aus Samtens erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die 59-Jährige zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 8.000 Euro.
In den heutigen frühen Morgenstunden (26.11.2020) gegen 2:30 Uhr kam in der Feldstraße am Abzweig Tribseer Wiesen ein Kleintransporter der Marke Citroen nach links von der Fahrbahn ab. Der 41-jährige Fahrzeugführer aus Stralsund blieb zwar unverletzt, aber am Kleintransporter entstand ein erheblicher Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro.
Alkoholisierter LKW-Fahrer gestoppt
Stralsund (ots). Am 24.11.2020 stoppte die Polizei einen LKW, dessen Fahrer erheblich alkoholisiert war. Gegen 14:15 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund in der Hansestadt in der Vogelsangstraße einen LKW MAN, der aus Richtung Groß Kedingshagen kam. Der LKW transportierte zu diesem Zeitpunkt etwa 25 Tonnen Erntegut. Bei der Verkehrskontrolle stellten die Beamten erheblichen Atemalkoholgeruch beim 59-jährigen Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald fest. Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem Mann einen Wert von 1,58 Promille. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem LKW-Fahrer eine Blutprobe. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt und stellten seinen Führerschein sicher. Gegen den 59-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Polizeieinsatz anlässlich des Montagsspaziergangs am 23.11.2020 in Stralsund
Stralsund (ots). Am Abend des 23.11.2020 führte das Polizeihauptrevier Stralsund mit eigenen und unterstützenden Kräften einen Einsatz zum Schutz einer bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeten Versammlung durch. Bereits seit Ende Mai 2020 fanden in der Hansestadt regelmäßig die sogenannten Montagsspaziergänge der Volksinitiative „Sofort zurück zur Demokratie“ statt, wobei die Veranstalter unter dem Motto: „Grundrechte schützen, Freiheit wahren“ Mahnwachen auf dem Alten Markt mit unterschiedlich hohen Teilnehmerzahlen abhielten. Dabei begleitete die Polizei stets das Versammlungsgeschehen und gewährleistete so das Recht auf Versammlungsfreiheit.
Gestern liefen der angemeldete Aufzug und Versammlung unter freiem Himmel der nunmehr lautenden Initiative „Bürgerbewegung Stralsund“ unter dem Motto: „Es ist Zeit, es zu beenden!“, „Grundrechte schützen, Freiheit wahren“, „Friedlich für Einigkeit – Recht – Freiheit“. Beginnend ab 19:00 Uhr nahmen insgesamt rund 190 Personen an dem Protestmarsch durch die Altstadt teil, dessen Start- und Zielort der Alte Markt war. Das Versammlungsgeschehen wurde ebenfalls durch einen Vertreter des Landkreises Vorpommern-Rügen begleitet. Vor dem Wahlkreisbüro der Bundeskanzlerin in der Ossenreyerstraße äußerten die Teilnehmer ihre politischen Ansichten und riefen u.a. Sprechchöre wie „Merkel muss weg!“. Das Versammlungsgeschehen schloss mit einer Kundgebung vor dem Stralsunder Rathaus ab.
Sowohl die Versammlungsbehörde als auch Polizei mussten während der rund zweistündigen Protestaktion feststellen, dass sich stellenweise nicht immer alle Teilnehmer an die von der Versammlungsbehörde erteilten Hygieneauflagen hielten. Ansonsten kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen weiteren Vorkommnissen bzw. Störungen.
Vermeintliche „Gaunerzinken“ in Stralsund Andershof
Stralsund (ots). Nachdem aufmerksame Bürger in den letzten Tagen im Bereich Stralsund Andershof vermeintliche „Gaunerzinken“ vor privaten Grundstücken bemerkt und der Polizei in Stralsund gemeldet hatten, kann diese nun Entwarnung geben. So stellten betroffene Anwohner farbliche Markierungen auf der Straße fest, die sogenannten „Gaunerzinken“ teilweise ähnlich sehen. Überprüfungen der Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund ergaben jedoch, dass es sich bei diesen Zeichen um Vermessungsmarkierungen handelte. Ein Teil der Markierungen wies mittig einen Messnagel auf. Auch bei ihrer Streifentätigkeit konnten die eingesetzten Beamten bislang keinen weiteren Hinweis dafür feststellen, dass Unbekannte diese Markierungen angebracht haben, um später Straftaten zu verüben.
Immer wieder erhält die Polizei derartige Hinweise über solche geheimen Zeichen, mit denen sich Gauner gegenseitig vor Hunden warnen oder lohnende Objekte kennzeichnen sollen. Ein solcher Fall ist der Polizeiinspektion Stralsund jedoch bislang nicht bekannt geworden, wo ein Einbruch im Zusammenhang mit einer derartigen Markierung stand. Erfahrungen haben gezeigt, dass Einbrecher in den meisten Fällen eine günstige Gelegenheit für ihre Tat nutzen, wie z.B. ein gekipptes Fenster oder nicht abgeschlossene Türen. Auch ein übervoller Briefkasten, runtergelassene Rollladen über mehrere Tage oder der Beitrag auf sozialen Netzwerken, dass man sich gerade im Urlaub befindet, machen es den Gaunern leicht und erhöhen das Risiko eines Einbruchs enorm.
Die Polizei bedankt sich jedoch bei den aufmerksamen Bürgern. Diese haben alles richtig gemacht, indem sie Fotos von den Markierungen gefertigt und ihre örtliche Polizei verständigt haben. So haben die Beamten die Möglichkeit, den Hinweisen nachzugehen und wie in diesem Fall den besorgten Bürgern die Angst zu nehmen.
Schulwegunfall – 14-Jähriger verletzt sich leicht
Stralsund (ots). Am Morgen des 18.11.2020 ereignete sich in Stralsund ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Radfahrer, bei dem ein 14-jähriger Jugendliche leichte Verletzungen davontrug. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 60-jährige Hyundai-Fahrer gegen 7:30 Uhr aus dem Kreisverkehr der Greifswalder Chaussee/Karl-Marx-Straße in die Werfstraße. Unmittelbar hinter dem Kreisverkehr beabsichtigte der aus der Gemeinde Löbnitz stammende Mann, rechts auf ein Grundstück einzufahren. Dabei bemerkte er offenbar den Jugendlichen auf seinem Fahrrad nicht rechtzeitig, der auf dem Radweg in Richtung Innenstadt unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, infolgedessen der Junge stürzte. Er wurde im Anschluss aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand nur sehr geringer Sachschaden.
Radfahrende sind neben Fußgängern die schwächsten Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr und nur wenig geschützt. Der aus Stralsund stammende Jugendliche trug jedoch zu seinem eigenen Schutz einen Fahrradhelm, was möglicherweise Schlimmeres verhindert hat.
Zeugenaufruf nach Einbrüchen in Stralsund
Stralsund (ots). Am 09.11.2020 wurden der Stralsunder Polizei zwei Einbrüche in der Hansestadt gemeldet. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt kann gegenwärtig noch nicht gesagt werden. Gegen 7:00 Uhr wurde bekannt, dass in der vergangenen Nacht in ein Büro einer Personaldienstleistungsfirma in der Stralsunder Altstadt eingebrochen wurde. Der oder die unbekannten Täter entwendeten eine geringe Menge Bargeld und richteten Sachschaden an.
In der Zeit vom 09.11.2020, 20:30 Uhr bis 10.11.2020, 12:00 Uhr drangen Unbekannte in einen Spirituosenladen in der Stralsunder Innenstadt ein. Hier entwendeten sie Alkohol und verursachten ebenfalls Sachschaden. Der insgesamt entstandene Schaden wird derzeit auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des besonders schweren Fall des Diebstahls und sucht nach Zeugen. Wer relevante Angaben zur Tat oder dem bzw. den Täter(n) machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Stralsund unter der Telefonnummer 03831/ 28900 oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Diebstahl von zwei Bootstrailern
Stralsund (ots). Wie der Polizei in Stralsund am 09.11.2020 angezeigt wurde, haben der oder die bislang unbekannten Tatverdächtigen am vergangenen Wochenende zwei Bootstrailer vom Gelände eines Baumarktes am Rande der Hansestadt Stralsund in Groß Lüdershagen gestohlen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und sucht nun Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen stahlen der oder die Unbekannten die beiden Bootstrailer im Zeitraum vom 07.11.2020, 15:30 Uhr bis 09.11.2020, 13:00 Uhr vom Parkplatz des Baumarktes. Bislang ist unbekannt, wie die Anhänger weggeschafft wurden. Die beiden Trailer der Marke TPV hatten keine amtlichen Kennzeichen und waren u.a. mit Radkrallen gesichert, die ebenfalls entwendet wurden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich gegenwärtig auf rund 1.400 Euro. Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer sachdienliche Hinweise zu den möglichen Tätern oder auffälligen Fahrzeugbewegungen im vorgenannten Zeitraum geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund (03831/28900) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.