Lebensgefahr auf den Eisflächen der Prorer Wiek – Polizei warnt eindringlich – Sassnitzer Mole weiter gesperrt

Sassnitz (ots). Wie bereits am gestrigen Montag (09. Februar 2026) berichtet, besteht weiterhin akute Lebensgefahr beim Betreten der Eisflächen in der Prorer Wiek. Es wird weiterhin ausdrücklich davor gewarnt, Eisflächen zu betreten, zu begehen oder für Freizeitaktivitäten zu nutzen. Eltern werden gebeten, besonders auf Kinder und Jugendliche zu achten und sie eindringlich über die bestehenden Gefahren aufzuklären.

Im Falle eines Einbruchs besteht aufgrund der derzeit niedrigen Wassertemperaturen und der instabilen Eisverhältnisse unmittelbare Lebensgefahr. Rettungsmaßnahmen sind unter diesen Bedingungen extrem schwierig und bringen auch die eingesetzten Einsatzkräfte in erhebliche Gefahr. Die Polizei ist heute und morgen mit einem Hubschrauber unter Einsatz von Wärmebildkameras im Einsatz, um Personen auf den Eisflächen ausfindig zu machen. Zusätzlich sind Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes vor Ort, die über Lautsprecherdurchsagen fortlaufend vor dem Betreten des Eises warnen und Personen am Betreten der Eisflächen hindern.

Es werden Eisbrecher eingesetzt. Hierdurch kommt es zu massiven Eisverschiebungen, die die ohnehin bestehende Gefahrenlage nochmals erheblich verschärfen. Betroffen sind sämtliche Bereiche, insbesondere der Hafen von Mukran sowie der Sassnitzer Stadthafen. Die Sassnitzer Mole bleibt weiterhin gesperrt.

Verkehrsunfall unter Einwirkung von Alkohol auf der Insel Rügen

Sassnitz (ots). Am 09.02.2026 gegen 20 Uhr kam es auf der B196 zwischen den Ortschaften Serams und Lancken-Granitz zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Hierbei befuhr die 30-jährige polnische Fahrzeugführerin mit ihrem PKW Renault die B196 und kam aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und rutschte in der Straßengraben. Dies bemerkte ein aufmerksamer Bürger und informierte über Notruf die Polizei. Umgehend wurde ein Funkstreifenwagen des Polizeirevier Sassnitz zum Einsatz gebracht. Durch diese konnte das Fahrzeug und die Fahrzeugführerin vor Ort festgestellt werden.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft der Fahrzeugführerin fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,68 Promille. Gegen die Fahrzeugführerin wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet. An ihrem Fahrzeug entstand nur geringer Sachschaden.

Einbrecher kocht, nimmt Bad und wird dabei erwischt

Sassnitz (ots) Die Sassnitzer Polizei wurde am gestrigen Sonntag (08. Februar 2026) gegen 18 Uhr nach Hagen gerufen. Eine Person soll sich unbefugt in einem Einfamilienhaus aufhalten. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich ein 25-jähriger Ukrainer unbefugt Zutritt zu dem Einfamilienhaus. Die Beamten fanden mehrere Zimmer in beleuchtetem Zustand vor. Vom Hof aus konnten die Beamten beobachten, wie der Mann in einer Badewanne im Obergeschoss saß. Als der 25-Jährige die Beamten bemerkte, stieg er aus der Badewanne und verließ das Badezimmer.

Anschließend begaben sich die Polizeibeamten ins Haus und trafen auf den unbekleideten Mann. Der Mann leistete Widerstand und trat aggressiv auf. Weiterhin wurde festgestellt, dass er sich im Vorfeld Essen zubereitet haben muss. Der Mann verursachte einen Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Laterne umgefahren, wer ist es gewesen?

Bergen auf Rügen (ots). Der Bergener Polizei wurde am gestrigen Sonntag (08. Februar 2026) gegen 04:30 Uhr mitgeteilt, dass auf dem Gehweg in der Sassnitzer Chaussee eine Laterne liegen würde. Diese wurde vermutlich angefahren, ein Verursacher war bis dato nicht vor Ort.

Beim dokumentieren des Sachverhaltes wurden die Polizeibeamten durch einen 22-jährigen Mann angesprochen. Dieser erklärte, dass er dagegen gefahren sei. Es konnte Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden (0,44 Promille Atemalkohol). Es wurde eine doppelte Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt.

Im weiteren Verlauf erklärte der 22-Jährige, dass er doch nicht gefahren sei, sondern das dies sein Bekannter gewesen sei. Der 21-jährige Mann konnte ebenfalls angetroffen werden. Die freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 0,86 Promille. Ein Drogentest reagierte positiv auf Betäubungsmittel. Zunächst erklärte der 21-Jährige nicht gefahren zu sein. Erklärte später jedoch, das Fahrzeug ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren zu sein. Eine Doppelte Blutprobenentnahme wurde ebenfalls angeordnet und durchgeführt. Beide Männer äußerten den identischen Unfallhergang. Der Fahrer eines BMW befuhr die Sassnitzer Chaussee in Richtung Bundesstraße 96. Auf Höhe des Sportplatzes kam dieser nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Der Führerschein des 22-Jährigen wurde beschlagnahmt. Der 21-Jährige hatte keine Fahrerlaubnis. Es konnte nicht abschließend geklärt werden, wer von den beiden das Fahrzeug geführt hat und ist nun Teil der Ermittlungen der Polizei.

Weiterhin wird ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung und des Straßenverkehrsgesetzes sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Warnmeldung Insel Rügen: Betreten der Eisflächen in der Prorer Wiek lebensgefährlich

Sassnitz (ots). In der Prorer Wiek im Bereich Sassnitz und Mukran wird dringend davor gewarnt, die Eisflächen zu betreten. Die derzeitige Eislage ist aufgrund von Strömungen und wechselnden Temperaturen instabil und nicht tragfähig. Zur Gewährleistung der Schifffahrt ist in Kürze mit dem Einsatz von Eisbrechern zu rechnen. Dadurch können sich vorhandene Eisflächen plötzlich lösen, brechen oder in Bewegung geraten. Es besteht akute Gefahr, dass Personen unerwartet ins Wasser einbrechen oder von treibenden Eisschollen erfasst werden.

Das Betreten der Eisflächen stellt eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben dar. Die Polizei appelliert eindringlich, die Eisflächen nicht zu betreten. Eltern werden gebeten, ihre Kinder zu warnen und von den gefährdeten Bereichen fernzuhalten.

Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person bei Siggermow auf der Insel Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 05.02.2026 gegen 14:50 Uhr ereignete sich auf der L301 auf Höhe der Ortschaft Siggermow ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 23-Jährige Fahrzeugführer eines Transporters die L301. Aufgrund der den Witterungsbedingungen nicht angepassten Geschwindigkeit kam er mit seinem Fahrzeugnach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte einen Baum. In der weiteren Folge kollidierte der Transporter frontal mit einem weiteren Baum.

Der 23-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und in ein Krankenhaus nach Stralsund verbracht. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 42.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Transporters war die L301 für ca. 40 Minuten voll und weitere 90 Minuten halbseitig gesperrt.

Erfolgreiche Ermittlungsarbeit: Tätergruppierung nach Reifendiebstählen im ganzen Land in Untersuchungshaft

Bergen (ots). Nach gut einem Jahr umfangreicher Ermittlungsarbeit in zahlreichen Dienststellen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, konnten in der Nacht auf Montag (26.01.2026) gegen 03:00 Uhr drei Tatverdächtige in einem Autohaus in Bergen auf der Insel Rügen auf frischer Tat gestellt werden. Den drei polnischen 37, 38 und 39 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, seit März 2025 landesweit mehrere Angriffe auf Reifenhandel und Autohäuser verübt, und dabei hunderte Reifensätze entwendet zu haben. Allein in einem Fall in einem Greifswalder Autohaus im vergangenen September, entstand dabei ein Schaden von etwa 140.000 Euro. Der Gesamtschaden der Taten beläuft sich in der Summe auf mehr als 600.000 Euro.

Nachdem zunächst verschiedene Dienststellen mit den Ermittlungen betraut waren, wurde die weitere Bearbeitung der Fälle im Dezember 2025 federführend von der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Stralsund und der Kriminalpolizeiinspektion Anklam übernommen. Die zentral durchgeführten Ermittlungen gewährleisteten die Durchführung von abgestimmten, umfänglichen Maßnahmen bis zum Zeitpunkt des Ergreifens der Tatverdächtigen. Dadurch war der mutmaßliche nächste Tatort kurzfristig bekannt. Hier konnten die Tatverdächtigen durch den Zugriff von Spezialeinheiten gestellt werden. In den Wochen zuvor fand eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Diensteinheit, GDE, (Kooperation der Bundespolizeiinspektion Pasewalk, der Polizeiinspektion Anklam und des Hauptzollamtes Stralsund), den umliegenden Revieren sowie den Kriminaldauerdiensten statt.

Polizeipräsident Arne Wurzler würdigt diesen gemeinsamen Erfolg. „Ermittlungen sind oftmals langwierig, personalintensiv und jede Beamtin und jeder Beamte benötigt viel Geduld. Wir können stolz auf diesen Erfolg sein. Die Zusammenarbeit so vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Dienststellen im Polizeipräsidium Neubrandenburg, gemeinsam mit anderen Behörden, hat beispielhaft funktioniert.“

Am Dienstagnachmittag (27.01.2026) wurden die drei Männer dem Haftrichter vorgeführt. Dort wurde gegen sie ein Haftbefehl wegen schweren Bandendiebstahls nach § 244a StGB erlassen. Die eingesetzten Beamten brachten die Tatverdächtigen anschließend in die JVA Stralsund, in die JVA Bützow sowie in die JVA nach Waldeck, wo sie sich nun in Untersuchungshaft befinden. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben gemacht werden.

Verkehrsunfälle mit LKW im Landkreis Vorpommern-Rügen

Jakobsdorf/Sagard (ots). Am gestrigen Dienstag (27. Januar 2026) kam es zu zwei Verkehrsunfällen mit beteiligten Lastkraftwagen im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Gegen 14:20 Uhr wurde die Polizei nach Jakobsdorf (Landesstraße 192) gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand überholte ein 47-jähriger Fahrer eines VW Crafter im Baustellenbereich trotz geltenden Überholverbots. Dabei stieß er frontal gegen einen abbiegenden LKW der Marke MAN mit Auflieger, welcher sich bereits im Abbiegevorgang befand.

Der 47-Jährige Fahrer des Crafter wurde leicht verletzt, seine 46-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Der 49-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Für die Bergungsmaßnahmen war die Landesstraße 192 für etwa eine Stunde gesperrt. Die Feuerwehr entfernte ausgelaufene Betriebsstoffe von der Fahrbahn. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Gegen den 47-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung ermittelt.

Gegen 16 Uhr befuhr ein 66-jähriger Fahrer eines LKW der Marke DAF mit Auflieger aus dem Kreis Pinneberg die Landesstraße 30 in Sagard auf Rügen. Er scherte aus, um einen vor ihm fahrenden LKW zu überholen. Dabei übersah er offenbar den Pkw eines 43-jährigen Mannes von der Insel Rügen, welcher sich bereits im Überholvorgang befand. Es kam zu einem Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Der LKW-Fahrer entfernte sich zunächst vom Unfallort, meldete sich aber im Anschluss bei der Polizei, da er einen Verkehrsunfall vermutete.

Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung aufgenommen.

Sportübungen lösen Rettungseinsatz aus

Sassnitz (ots). Am vergangenen Freitag (23. Januar 2026) wurde die Sassnitzer Polizei über eine vermeintlich hilflose Person informiert. Dieser Sachverhalt bestätigte sich vor Ort jedoch nicht. Vielmehr führte ein 29-jähriger Mann aus Berlin auf einem Fahrradweg Sportübungen (Liegestütze) durch. Die alarmierten Rettungskräfte stellten keinen weiteren Handlungsbedarf fest.

Vier Verletzte bei einem Verkehrsunfall auf der Insel Rügen

Neklade (ots). Am 24.01.2026, gegen 21:35 Uhr, kam es in der Ortslage Neklade auf der Insel Rügen zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Dabei befuhr der 21-jährige Fahrzeugführer eines Pkw Volvo XC 70 einen Wirtschaftsweg aus Richtung Neklade kommend in Fahrtrichtung Bergen über die Ortslage Neklade-Ausbau. Aufgrund der den witterungsbedingten Fahrbahnverhältnisse (Glätte und unebene Fahrbahn) unangepasster Geschwindigkeit verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab, geriet ins Schleudern und überschlug sich in der Folge mehrfach. Das Fahrzeug kam final auf der Seite liegend zum Stehen. Alle vier Insassen konnten das Fahrzeug selbstständig über das Schiebedach verlassen. Sie zogen sich bei dem Unfall jedoch leichte Verletzungen zu und wurden durch einen Rettungswagen in das Sana-Krankenhaus Bergen zur weiteren medizinischen Behandlung verbracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 EUR.

Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person und hohem Sachschaden auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 22.01.26 gegen 15:40 Uhr ereignete sich auf der L 30 zwischen Gingst und Bergen ein Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnisstand verlor die 29-jährige Fahrerin eines Ford in einer Rechtskurve am Ortsausgang Gingst die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie geriet dadurch auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Audi einer entgegenkommenden 42-Jährigen. Der Audi kam von der Fahrbahn ab und an einer Straßenlaterne zum Stehen.

Die 29-Jährige Fahrerin wurde leichtverletzt und vorsorglich in ein Stralsunder Krankenhaus gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

Brand eines Gebäudes einer Metallbaufirma in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am Mittwoch, 21.01.2026 gegen 00:10 Uhr wurde bekannt, dass es auf dem Gelände eines Metallbaubetriebes in der Bergener Arkonastraße brennen soll, nach Hinweisgeberangaben sollen Rauch und Flammen in mehreren Fenstern des betroffenen Gebäudes sichtbar sein.

Beim Eintreffen der Polizeikräfte aus dem Polizeihauptrevier Bergen war der Dachstuhl des betroffenen Gebäudes bereits vollständig in Brand geraten. Die Feuerwehren aus Bergen und Umgebung begannen sofort mit den Löscharbeiten und konnten ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindern. Die genaue Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden, dazu soll nach abgeschlossener Brandbekämpfung und hergestellter Begehbarkeit des Brandortes nach Möglichkeit ein Brandursachenermittler die Kriminalpolizei bei ihren Ermittlungen unterstützen.

Nach Aussagen der Geschäftsführung des Unternehmens war in dem brennenden Gebäude die Heizungsanlage untergebracht. Vorläufige Schätzungen beziffern der Sachschaden auf ca. 150.000 Euro, die Kriminalpolizei ermittelt derzeit in einem Strafverfahren der fahrlässigen Brandstiftung. Zur Brandbekämpfung kamen die freiwilligen Feuerwehren aus Bergen, Putbus, Sehlen und Samtens mit ca. 80 Kameraden zum Einsatz.

Rosenkohldiebe beschädigen Hochbeet in Sassnitz

Sassnitz (ots). Über das digitale Polizeirevier zeigte ein 37-jähriger Sassnitzer ein eher ungewöhnliches Delikt an: Unbekannte hatten es auf seinen Rosenkohl abgesehen und gingen dabei nicht gerade zimperlich vor.

Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Gemüseliebhaber Zugang zum Hochbeet in der Gartensparte „An der Schranke“. Dort ernteten sie kurzerhand den angebauten Rosenkohl und hinterließen neben leergefegten Pflanzen auch ein beschädigtes Hochbeet.

Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 70 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen und hofft, dass die Täter ihr Gemüse künftig rechtmäßig einkaufen.

Autofahrerin ohne Fahrerlaubnis und Zulassung unter Drogenverdacht gestoppt

Sassnitz (ots). Im Rahmen der Streifentätigkeit stoppten Beamte am Dienstagmorgen (13. Januar 2026) gegen 07:15 Uhr im Stadtgebiet von Sassnitz einen Pkw, der anschließend wegen mehrerer Verstöße die Fahrt nicht fortsetzte. Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug bereits außer Betrieb gesetzt war und die angebrachten Kennzeichen manipuliert sein könnten, sodass das Fahrzeug unzulässigerweise im öffentlichen Straßenverkehr genutzt wurde.

Weiterhin ergab die Überprüfung, dass die 43-jährige Fahrerin des Ford aufgrund einer vorangegangenen Verkehrsstraftat nicht mehr im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ. Allerdings zeigte die Frau von der Insel Rügen Anzeichen, die auf einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten.

Aus diesem Grund sollte zur Beweissicherung eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt durchgeführt werden. Während der Maßnahme verhielt sich die Frau renitent und leistete Widerstand gegenüber den eingesetzten Beamten. Sowohl die Fahrzeugführerin als auch die Polizeibeamten blieben hierbei glücklicherweise unverletzt.

Gegen die 43-Jährige wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt, unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Verstößen gegen zulassungs- und versicherungsrechtliche Vorschriften, unter anderem gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Sachbeschädigung am Wahlkreisbüro der Partei “ Die LINKE“ in Bergen

Bergen auf Rügen (ots). Bisher unbekannte Täter haben im Zeitraum vom 08.01.2026, 19:15 Uhr, bis 09.01.2026, 15:00 Uhr die Eingangstür zum Wahlkreisbüro „Die Linke“ Markt 8 in Bergen beschädigt. Die unbekannten Täter brachten auf die Büroeingangstür drei Graffiti mit Sprühfarbe auf einer Gesamtfläche von 2.20m x 1.80m auf. Es wurde eine Flagge in den Farben schwarz, weiß und rot und ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug „FCK ANTIFA“ angebracht. Der Sachschaden beträgt ca. 1.000 Euro.

Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich im Polizeirevier Bergen unter 038385 810224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Verkehrsunfall mit verletztem Jugendlichen und Polizeibeteiligung

Sassnitz (ots). Am heutigen Donnerstag (08.01.2026) ereignete sich gegen 08.15 Uhr in Sassnitz ein Verkehrsunfall, bei dem ein Jugendlicher schwer verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein Streifenwagen des Polizeireviers Sassnitz im Rahmen der Streifentätigkeit die Stralsunder Straße. An einer Ampel stellte der Beamte eine Verkehrsordnungswidrigkeit fest. Ein Transporter soll zuvor einen Rotlichtverstoß begangen haben. Der Fahrzeugführer des Streifenwagens entschied sich daraufhin, das Fahrzeug einer Kontrolle zu unterziehen und beabsichtigte, das Blaulicht einzuschalten.

Offenbar in diesem Moment betrat ein 17-jähriger Jugendlicher den Bereich der Fußgängerampel und wurde frontal vom Streifenwagen erfasst. Der Jugendliche erlitt schwere, nach aktuellem Kenntnisstand jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in Begleitung eines Erziehungsberechtigten in ein Krankenhaus gebracht.

Am Streifenwagen entstand Sachschaden. Während der Unfallaufnahme kam es in der Stralsunder Straße zu geringen Verkehrseinschränkungen. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund ein Gutachter der DEKRA eingesetzt.

Auf der Suche nach einer Herberge?

Sassnitz (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Montag (22. Dezember 2025) gegen 19:00 Uhr in ein Sassnitzer Hotel in der Seestraße gerufen. Offenbar verschaffte sich ein 60-jähriger Mann unerlaubt Zutritt zu diesem Hotel und entwendete verschiedene Gegenstände, sowie Spirituosen und Nahrungsmittel. Im weiteren Verlauf verschaffte er sich Zugang zum Spa-Bereich und nutzte diesen. Weiterhin verbreite er augenscheinlich pornografische Bilder aus einer Zeitschrift in der Damenumkleidekabine. Darüber hinaus soll er Behauptungen über anwesende Personen geäußert haben. Eine freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,29 Promille. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruches, des Diebstahls, der Verbreitung pornografischer Inhalte, der Erschleichung von Leistungen und der üblen Nachrede ermittelt.

Brand einer Biogasanlage in Bergen

Bergen auf Rügen (ots). Am 20.12.2025 um 9:02 Uhr wurde der Polizei durch die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen ein Brandausbruch auf dem Gelände der Biogasanlage des Zweckverbandes ZWAR im Teteler Landweg bei Bergen gemeldet.

Vor Ort war ein Gebäudeteil der Biogasanlage, die Klärschlammverwertungsanlage, im Bereich des Daches in Brand geraten. Ursächlich war ein technischer Defekt an einer Rohrleitung. Es wurden keine Personen verletzt, der Sachschaden wird derzeit auf ca. 500.000 bis 700.000 EUR geschätzt.

Die Feuerwehren aus Bergen, Sehlen, Putbus, Buschvitz, Garz, Samtens und Binz führten die Löscharbeiten durch. Insgesamt waren im Verlauf des ca. dreistündigen Einsatzes rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Dienst.

Kassierer überwältigt Räuberin

Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 13.12.2025, gegen 12:50 Uhr kam es in einem Supermarkt in der Gingster Chaussee in Bergen auf Rügen zu einem versuchten Diebstahl von Lebensmitteln. Die 51-jährige Täterin wurde hinter dem Kassenbereich von Mitarbeitern auf die Tat angesprochen. Darauf reagierte sie aggressiv und wollte den Markt verlassen. Als sie festgehalten wurde, setzte sie sich zur Wehr, indem sie einen Mitarbeiter anspuckte und versuchte, ihn zu beißen und nach ihm zu treten. Dem Mitarbeiter gelang es, die Täterin bis zum Eintreffen der Polizei am Boden festzuhalten. Da die Diebin bei ihrer Tat in ihrem Rucksack auch noch zwei griffbereite Messer mitführte, muss sie sich nun wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls und des Diebstahls mit Waffen verantworten.

Zwei verletzte Personen nach Verkehrsunfall auf der Insel Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 10.12.2025 gegen 18:25 Uhr kam es auf der L293 zwischen Karow und Lubkow auf der Insel Rügen zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 70-jährige Fahrzeugführer eines PKW Chevrolet Matiz die L293 in Richtung Prora. Vor im fuhr eine 19-jährige Frau in einem PKW VW EOS. Als ein Reh vor dem PKW auf die Fahrbahn lief, bremste die 19-jährige Fahrzeugführerin ihren PKW ab, um einen Zusammenstoß mit dem Reh zu verhindern. Der Fahrer des PKW Chevrolet bemerkte dies zu spät und fuhr auf den PKW VW auf.

Die beiden Fahrzeugführer verletzten sich bei dem Unfall leicht und wurden durch den alarmierten Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen wurde die Straße vollgesperrt. An den beteiligten PKW entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 8.000 EUR. Der PKW Chevrolet war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.