Konto angeblich vor Sperrung – falsche Bankmitarbeiter bringen Paar auf Rügen um mehrere Zehntausend Euro

Insel Rügen (ots). Am Mittwoch (16. September 2026) wurde der Polizei ein erfolgreicher Telefonbetrug zum Nachteil eines Paares auf der Insel Rügen bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der 74-jährige Geschädigte einen Anruf von einem bislang unbekannten Anrufer, der sich als Mitarbeiter eines Bankinstituts ausgab. Unter dem Vorwand, eine bevorstehende Sperrung des Bankkontos verhindern zu müssen, wurde der Geschädigte aufgefordert, einen übermittelten Link aufzurufen und dort unter anderem seine IBAN einzugeben.

Im weiteren Verlauf kam es zu mehreren Telefonaten mit vermeintlichen Bankmitarbeitern. Unter deren Einfluss veranlasste der Geschädigte schließlich eine Überweisung im mittleren vierstelligen Eurobereich. Auch seine 75-jährige Partnerin wurde auf den Anruf aufmerksam und anschließend durch die unbekannten Täter zu Überweisungen bewegt. Sie veranlasste insgesamt zwei Transaktionen in Höhe von mehr als 20.000 Euro. Dem Paar entstand dadurch ein erheblicher finanzieller Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor sogenannten Bankmitarbeiter-Betrugsmaschen: Bankmitarbeiter werden ihre Kunden nicht telefonisch dazu auffordern, über einen zugesandten Link sensible Bankdaten einzugeben oder Überweisungen zur vermeintlichen Sicherung eines Kontos vorzunehmen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und sich anschließend über die offiziellen Kontaktdaten selbstständig mit seiner Bank in Verbindung setzen. Keinesfalls sollten Links aus unbekannten Quellen geöffnet oder Zugangsdaten, PINs, TANs oder andere sensible Bankdaten telefonisch weitergegeben werden. Sollten bereits Überweisungen veranlasst worden sein, sollte unverzüglich die eigene Bank kontaktiert und Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Nachbar löscht Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr – Polizei geht von Brandstiftung aus

Bergen auf Rügen (ots). Am 12.09.2026 wurden Feuerwehr und Polizei gegen 10:00 Uhr zu einem Brand in einem Wintergarten in Bergen gerufen. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt, den Notruf abgesetzt und eigenständig angefangen den Brand zu bekämpfen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand bereits gelöscht und wurde durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Bergen noch nach Glutnestern überprüft. Aus bisher noch ungeklärter Ursache brach das Feuer im Wintergarten des Wohnhauses aus. Durch das Feuer wurde die Fassade des Wohnhauses, in Holz gefasste Fensterelemente des Wintergartens und dort gelagerte Malerutensilien beschädigt. Aufgrund des schnellen Eingreifens und die sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen des Nachbarn konnte eine Brandausbreitung und somit Schlimmeres verhindert werden.

Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Brandursachenermittler kam zum Einsatz. Nach derzeitigem Erkenntnisstand handelt es sich um eine Brandstiftung. Eine Anzeige wurde aufgenommen.

Insel Rügen: Mehrere Hundert Euro für Sex bezahlt – Frau verschwindet mit dem Geld, Kripo ermittelt

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 02. September 2026, wurde die Polizei gegen 20:00 Uhr auf Rügen über einen Vorfall im Zusammenhang mit einer sexuellen Dienstleistung informiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein Mann am selben Tag über eine entsprechende Dienstleistung mit einer Frau ein Treffen vereinbart haben. Dafür sei ein mittlerer dreistelliger Betrag vereinbart worden. Die Frau erschien anschließend am vereinbarten Treffpunkt in Begleitung von zwei männlichen Personen. Der Geldbetrag sei daraufhin übergeben worden.

Im weiteren Verlauf begab sich der Mann gemeinsam mit der Frau in ein Haus. Zu der sexuellen Handlung sei es jedoch nicht gekommen. Die Frau habe sich stattdessen entfernt. Als der Mann anschließend ein Foto eines Fahrzeugkennzeichens gefertigt habe, sei er nach eigenen Angaben von den drei Personen aufgefordert worden, keine Fotos aufzunehmen und das bereits gefertigte Bild zu löschen. Anschließend hätten sich alle drei Personen vom Tatort entfernt.

Nach Angaben des Geschädigten seien ihm zudem Betäubungsmittel sowie Medikamente zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit angeboten worden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betruges und der Nötigung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Sekundenschlaf am Steuer – Seat kracht gegen Werbeschild, Polizei beschlagnahmt Führerschein und Fahrzeug

Bergen auf Rügen (ots). Ein 33-jähriger Autofahrer hat am späten Samstagabend in Bergen auf Rügen einen Verkehrsunfall verursacht, nachdem er am Steuer eingeschlafen war. Gegen 21:20 Uhr meldeten Zeugen dem Polizeihauptrevier Bergen einen schweren Zusammenstoß in der Straße der DSF.

Nach ersten Erkenntnissen kam der 33-jährige Fahrer eines Seat Leon im Bereich der Abfahrt zur Putbuser Chaussee aufgrund von Sekundenschlaf von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet über die Straße und kollidierte frontal mit einem Werbeschild. Der Unfallfahrer erlitt einen Schock und wurde vor Ort durch Rettungskräfte medizinisch erstversorgt. Zur weiteren Untersuchung und Überwachung kam er vorsorglich mit dem Rettungswagen in das Sana Krankenhaus Bergen. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 5.000 Euro. Er war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Schaden an der Werbetafel wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Die Polizei beschlagnahmte noch vor Ort den Führerschein des Mannes. Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt das zuständige Kriminalkommissariat.

Zwei Fahrzeuge blinken zum Abbiegen – VW fährt auf B196 und übersieht dahinter fahrende Harley: Motorradfahrer schwer verletzt

Bergen auf Rügen (ots). Am Freitagnachmittag (28.06.2026) ereignete sich gegen 15:20 Uhr im Einmündungsbereich der B 196 und der Königsstraße ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei beabsichtigte ein 71-jähriger Autofahrer von Rügen, mit seinem VW Golf von der Königsstraße auf die B 196 in Richtung Karow einzubiegen. Zu diesem Zeitpunkt näherten sich aus Richtung Karow zwei Fahrzeuge, die per Fahrtrichtungsanzeiger signalisierten, in die Königsstraße abzubiegen. Beim Einfahren auf die Bundesstraße übersah der 71-Jährige jedoch einen dahinter fahrenden 60-jährigen Motorradfahrer aus Nordrhein-Westfalen, der mit seiner Harley-Davidson ebenfalls aus Richtung Karow kam.

Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 60-jährige Kradfahrer zog sich bei der Kollision schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Die 70-jährige Beifahrerin im VW erlitt einen Schock.

Beide beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe war die Freiwillige Feuerwehr Bergen im Einsatz, um die Fahrbahn zu reinigen. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die B 196 für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Im Anschluss wurde der Verkehr für eine weitere Stunde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der entstandene Gesamtsachschaden wird von der Polizei auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Zwei Autofahrer, zwei Meinungen, ein Stau: Polizei schlichtet Vorfahrtsstreit in Bergen

Bergen/Rügen (ots). Wer hat Vorfahrt oder eben nicht? Diese Frage sorgte am Montagnachmittag (10. August 2026) für einen kleinen Stau und große Diskussionen in der Innenstadt von Bergen auf Rügen. Gegen 15:00 Uhr meldete sich eine Hinweisgeberin bei der Polizei und teilte mit, dass sich der Verkehr in einer Straße der Innenstadt staue. Grund dafür seien zwei Fahrzeugführer, die sich lautstark über die richtige Vorfahrtsregelung stritten. Nach ihrer Einschätzung könnte die Diskussion zudem demnächst etwas weniger sachlich werden. Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Bergen trafen die beiden Verkehrsteilnehmer tatsächlich noch in angeregter Diskussion an. Beide waren offenbar fest davon überzeugt, im Recht zu sein – und entsprechend wenig geneigt, dem jeweils anderen die Vorfahrt zu lassen.

Die Polizeibeamten übernahmen kurzerhand die Moderation des unfreiwilligen „Verkehrsgipfels“. Durch ihr beruhigendes Einwirken konnte die Situation schließlich ohne weitere Eskalation aufgelöst werden. Der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen. Strafrechtlich oder anderweitig polizeilich relevant war der Vorfall nicht. Die beiden Beteiligten konnten die Örtlichkeit schließlich wieder guten Mutes verlassen – vermutlich mit weiterhin leicht unterschiedlichen Ansichten zur Vorfahrt.

Nachbar beschwert sich über Lärm – zwei 15-Jährige treten seine Wohnungstür ein und dringen ein

Bergen auf Rügen (ots). Eine nächtliche Ruhestörung im Bergener Ortsteil Rotensee führte am späten Donnerstagabend zu einem Polizeieinsatz, einer verletzten Person und mehreren Strafanzeigen gegen zwei Jugendliche. Gegen 23:00 Uhr verursachten Bewohner einer Wohnung in Bergen-Rotensee erheblichen Lärm. Ein darüber wohnender Nachbar wurde dadurch aus dem Schlaf gerissen und forderte die Verursacher durch ein Fenster auf, die Ruhe einzuhalten.

Die beiden 15-jährigen Störer begaben sich daraufhin unverzüglich zur Wohnung des Mannes im Obergeschoss. Dort traten sie wiederholt so massiv gegen die Wohnungstür, bis diese beschädigt wurde und aufsprang. Die Jugendlichen drangen in die Wohnung ein, woraufhin sich eine lautstarke Diskussion entwickelte. Als der Mieter die beiden Teenager schließlich aus den Räumlichkeiten drängte, kam es zu einem Gerangel. Hierbei erlitt der Bewohner leichte Verletzungen am Ellenbogen. Die Tatverdächtigen entfernten sich zunächst vom Hausaufgang, kehrten jedoch während der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme an den Einsatzort zurück.

Als einer der 15-Jährigen erneut versuchte, den Nachbarn körperlich anzugreifen und den klaren Anweisungen der eingesetzten Beamten keine Folge leistete, mussten die Polizisten ihn zu Boden bringen und vorübergehend fesseln. Im Zuge der weiteren Ermittlungen vor Ort stellte sich zudem heraus, dass derselbe Jugendliche zuvor bereits gegen das parkende Fahrzeug einer Zeugin getreten und dieses beschädigt hatte.

Der insgesamt entstandene Sachschaden an Tür und Pkw wird auf rund 700 Euro geschätzt. Beide Jugendliche wurden durch nachgeforderte Rettungskräfte medizinisch untersucht. Während einer der Tatverdächtigen im Anschluss an seine Erziehungsberechtigten übergeben werden konnte, wurde der zweite Jugendliche zur stationären Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. Er hatte nach eigenen Angaben zuvor verschreibungspflichtige Medikamente bzw. Substanzen konsumiert.

Die Polizei hat gegen die beiden Jugendlichen Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Polizeiinspektion Stralsund bietet Fahrradcodierung im Rotenseepark an

Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 4. Juli 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr im Rotenseepark in Bergen auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung im Rahmen des Blaulichttages statt. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Stralsund ist vor Ort und kommt gern mit den Besuchern ins Gespräch. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde.

3,87 Promille: Volltrunkener Busfahrer verängstigt Jugendgruppe auf Rügen

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (23. Juni 2026) gegen 19:00 Uhr rief der Leiter einer Jugendgruppe aus dem Bundesland Hessen die Polizei. Die Gruppe mit insgesamt 115 Personen ist derzeit in einer Jugendherberge auf der Insel Rügen untergebracht.

Der 64-jährige Mann teilte mit, dass der zuständige Busfahrer bereits den gesamten Tag stark alkoholisiert wirkte. Zwar habe der Fahrer den Bus nicht geführt, sein Verhalten habe jedoch die Jugendlichen verängstigt. Der Gruppenleiter sah eine mögliche Gefahr für die Jugendlichen und bat um polizeiliche Unterstützung.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Identität des Busfahrers fest. Bei dem 33-jährigen Mann wurde ein Atemalkoholwert von 3,87 Promille gemessen. Anschließend wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zudem informierte die Polizei die zuständige Führerscheinstelle über den Vorfall, die mit der Prüfung der Fahreignung beauftragt wird.

Ermittlungen nach Verbreitung eines manipulierten Bildes unter Schülern auf Rügen – Polizei warnt vor strafbaren WhatsApp-Stickern

Rügen (ots). Am Mittwoch, dem 17.06.2026, wurde der Polizei auf der Insel Rügen ein Sachverhalt angezeigt, bei dem das Bild einer minderjährigen Geschädigten offenbar digital manipuliert und anschließend über einen Messenger-Dienst verbreitet wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen erschienen die Geschädigte sowie ihre Erziehungsberechtigten auf einer Polizeidienststelle und erstatteten Anzeige. Demnach soll ein Bild des Gesichts des Kindes mit pornografischen Inhalten kombiniert und anschließend als sogenannter WhatsApp-Sticker an mehrere Schülerinnen und Schüler weitergeleitet worden sein.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird unter anderem geprüft, welche Straftatbestände im konkreten Einzelfall erfüllt sein könnten. Im vorliegenden Fall stehen insbesondere Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verbreitung pornografischer Inhalte im Raum. Darüber hinaus können derartige Handlungen – abhängig von den Umständen des Einzelfalls – auch weitere straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Hierzu zählen beispielsweise Beleidigungsdelikte oder Verstöße gegen Persönlichkeits- und Bildrechte.

Die Polizei nimmt den Sachverhalt zum Anlass, insbesondere Kinder, Jugendliche und Heranwachsende für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. Was auf den ersten Blick als vermeintlicher Scherz oder „lustiger Sticker“ erscheinen mag, kann für die betroffenen Personen erhebliche persönliche Folgen haben und strafrechtlich relevant sein.

Wer Bilder anderer Personen ohne deren Einverständnis bearbeitet, verfremdet oder verbreitet, verletzt unter Umständen deren Rechte. Insbesondere dann, wenn Inhalte sexualisiert, beleidigend oder herabwürdigend sind, handelt es sich keineswegs um einen harmlosen Spaß.

Die Polizei weist zudem darauf hin, dass strafrechtliche Ermittlungen regelmäßig die Sicherung digitaler Beweismittel erforderlich machen können. Dies kann unter anderem die Beschlagnahme oder Auswertung von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten umfassen.

Ehepaar bei Verkehrsunfall verletzt

Bergen (ots). Der 91-jährige Fahrzeugführer befuhr am 14.06.2026 gegen 15:28 Uhr mit seinem PKW Opel die B 196 aus Richtung Zirkow kommend in Richtung Pantow. Auf Höhe des Erlebnishofes kam er aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Leitpfosten und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer und seine 89-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung, vornehmlich zur Beobachtung, durch den Rettungsdienst ins Bergener Krankenhaus verbracht. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Für die Unfallaufnahme war die B 196 für ca. eine Stunde voll gesperrt, anschließend konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Schilderdieb auf Rügen? Kriminalpolizei stellt neun Ortstafeln sicher

Insel Rügen (ots). Nach einem Zeugenhinweis hat die Kriminalpolizei am gestrigen Tag im Rahmen eines Durchsuchungsbeschlusses mehrere mutmaßlich entwendete Ortstafeln auf der Insel Rügen sichergestellt. Offenbar sollte sich eine als gestohlen gemeldete Ortstafel im Besitz eines Tatverdächtigen befinden. Auf Grundlage dieses Hinweises erwirkte die Kriminalpolizei einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss.

Bei der Durchsuchung eines Objektes auf der Insel Rügen fanden die eingesetzten Beamten insgesamt neun Ortstafeln. Nach bisherigen Erkenntnissen stammen sämtliche sichergestellten Tafeln von verschiedenen Orten auf der Insel Rügen. Die Ortstafeln wurden sichergestellt. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt.

Das Entwenden von Ortstafeln ist kein harmloser Streich, sondern stellt eine Straftat dar. Neben dem entstandenen Sach- und Vermögensschaden können fehlende Verkehrs- und Ortsbeschilderungen zu Irritationen im Straßenverkehr führen und die Orientierung von Verkehrsteilnehmern erschweren. Die Polizei weist darauf hin, dass der Diebstahl von Verkehrs- und Ortsschildern strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

Graffiti am Parteibüro der Partei „Die Linke“ in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). In der Zeit vom 05.06.2026, 21 Uhr Uhr bis 06.06.2026, 10 Uhr haben bis dato unbekannte Täter das Parteibüro der Partei „Die Linke“ in Bergen auf Rügen am Markt beschmiert. Hier wurden mit blauer Farbe verschieden Zahlenkombinationen sowie Kennzeichen von verfassungswidrigen Organisationen aufgebracht. Der Sachschaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Zeugen, welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich im Polizeihautrevier in Bergen auf Rügen unter der Telefonnummer 038388100 oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Brennender Mähdrescher auf der B 196

Bergen auf Rügen (ots). Am 04.06.2026 gegen 17:45 Uhr befuhr ein Mähdrescher die B 196 aus Richtung Karow kommend in Fahrtrichtung Bergen. Kurz vor der Ortschaft Bergen geriet das Fahrzeug augenscheinlich in Brand und stoppte auf der Fahrbahn.

Durch den Fahrzeugführer konnten im Anschluss die Flammen mit eigenen Bordmitteln gelöscht werden. Durch die zwischenzeitlich hinzugezogene Feuerwehr wurde ein weiterer kleiner Brandherd im Maschinenbereich gelöscht. Anschließend erfolgte die notdürftige Reparatur des Fahrzeugs zur Weiterfahrt durch angeforderte Servicetechniker.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca.5.000 Euro. Die Fahrbahndecke wurde durch den Vorfall augenscheinlich nicht beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Bergen war mit 27 Kameraden/Kameradinnen im Einsatz. Das Fahrzeug konnte nach erfolgter Reparatur die Fahrt zu einer Werkstatt bei Bergen fortsetzen. Für die Dauer der Maßnahmen war die B 196 für circa drei Stunden voll- bzw. halbseitig gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet bzw. am Einsatzort vorbeigeleitet.

Zwei Leichtverletzte bei einem Verkehrsunfall auf der 96 bei Bergen auf Rügen

Bergen (ots). Am 09.05.2026 um 8:08 Uhr kam es auf der Bundesstraße 96 in Richtung Bergen Höhe der dortigen Tankstelle zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 63 Jahre alte Unfallverursacher die Bundesstraße 96 aus Richtung Bergen kommend mit seinem VW Caddy. Beim Abbiegevorgang auf den Vorplatz der dortigen Tankstelle übersah dieser einen Mercedes-Benz CLK (Fahrzeugführer ist 21 Jahre alt) und missachtete dessen Vorfahrt. In der Folge kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurden beide Fahrer leicht verletzt und ins Krankenhaus verbracht.

Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Zudem wurde die Fahrbahn durch auslaufende Betriebsstoffe dermaßen verunreinigt, dass eine Fachfirma den Straßenbelag reinigen musste. Der entstandene Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergungsmaßnahmen und Reinigung der Fahrbahn war die Bundesstraße 96 in beiden Richtungen für etwa 2 Stunden gesperrt.

Schnelle Hilfe: Polizei sichert verlorenen Rucksack

Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 02. Mai 2026 gegen 17:30 Uhr, wandte sich ein aufgelöster Bürger telefonisch an die Polizei und bat um Unterstützung. Der Mann befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem Zug in Richtung Stuttgart und hatte kurz zuvor am Bahnhof Bergen auf Rügen vermutlich seinen Rucksack auf dem Bahnsteig in einem Wartehäuschen zurückgelassen.

Da dem Anrufer keine Möglichkeit zur eigenständigen Nachschau oder Sicherung seiner persönlichen Gegenstände zur Verfügung stand, wurde umgehend eine Streifenbesatzung eingesetzt. Vor Ort konnte der beschriebene Rucksack samt Inhalt, darunter ein Tablet, aufgefunden und gesichert werden. Der Eigentümer wurde zeitnah über den Erfolg informiert und zeigte sich erleichtert. Die Übergabe des Rucksacks erfolgte anschließend an Angehörige des Mannes.

Taxifahrerin wird von unbekanntem Mann bedroht: Zeugen gesucht

Bergen auf Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (21. April 2026) parkte eine 51-jährige Frau mit ihrem Taxi auf einem Parkplatz in einem Wohngebiet in Bergen auf Rügen (Herrmann-Matern-Straße) und machte dort Pause. Gegen 10:30 Uhr nahm sie einen aufgebrachten Mann wahr. Dieser äußerte seinen Unmut darüber, dass sie mit ihrem Fahrzeug in diesem Wohngebiet stehen würde. Weiterhin soll er die Frau beleidigt und mit einem pistolenähnlichen Gegenstand bedroht haben.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • 60 – 65 Jahre alt, graue, kurze Haare, geschätzte Körpergröße etwa 1,65 Meter,
  • er trug eine Brille, eine dunkle Hose, ein bräunlich kariertes Hemd und eine schwarze Steppweste mit einem weißen Logo auf Brusthöhe.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung, Beleidigung, Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Angaben zu dem Sachverhalt oder der beschriebenen Person machen können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Bergen unter 038388100, bei der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Betrunkene laufen auf Bundesstraße, bepöbeln Polizisten – einer leistet Widerstand

Bergen auf Rügen (ots)- In der Nacht zum gestrigen Sonntag (12. April 2026) wurde die Polizei zur Bundesstraße 96 auf Rügen gerufen, weil sich alkoholisierte Personen auf der Straße aufhalten sollen.

Die Polizeibeamten stellten auf der Bundesstraße 96, etwa 150 Meter vom Kreisverkehr Bundesstraße 196 / Bundesstraße 96 entfernt, zwei männliche Personen fest, die sich unmittelbar aus Richtung Samtens kommend in Richtung Bergen bewegten. Sie verhielten sich hochgradig provokant, jubelten und pöbelten in Richtung der Beamten.

Auf die Ansprache der Polizeibeamten reagierte ein 31-Jähriger von der Insel Rügen aggressiv. In der weiteren Folge griff er die Beamten offenbar an, sodass sogar ein Reizstoffsprühgerät zum Einsatz kam. Der tätliche Angriff des Mannes auf die Polizisten konnte abgewehrt werden. Er war stark alkoholisiert (2,06 Promille Atemalkohol) und kam ins polizeiliche Gewahrsam.

Da der Einsatz direkt auf der Fahrbahn der Bundesstraße stattfand, wurde ein herannahender Pkw-Fahrer, ein 41-jähriger Rostocker, auf die Gefahrensituation hingewiesen. Der Mann stoppte und bot sofort seine Hilfe an. Mit der ihm ausgehändigten die Taschenlampe konnte er nahende Fahrzeuge rechtzeitig warnen.
Ein weiterer Mann, ein 23-jähriger Bergener, stellte sein Fahrzeug quer, um die Einsatzkräfte abzusichern.

Durch die außerordentliche Zivilcourage und das besonnene Handeln der beiden Männer bei der Absicherung des fließenden Verkehrs wurde eine lebensgefährliche Situation auf der Bundesstraße entschärft. Ohne den mutigen Einsatz hätten die Beamten die dynamische Lage kaum unter Kontrolle bringen können, ohne dass es zu weitaus schwerwiegenden Unfällen gekommen wäre. Die Polizei bedankt sich für das zivilcouragierte Verhalten.

Gegen den 31-Jährigen ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Alle beteiligten Personen sind deutsche Staatsbürger.

Verkehrsunfall mit Personenschaden und hohem Sachschaden bei Neklade

Bergen auf Rügen (ots). Am 12.04.2026 um 10:50 Uhr ereignete sich auf der L 301 Höhe der Einmündung Neklade ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Der 82-jährige Fahrer eines PKW Skoda befuhr die L 301 aus Richtung Putbus in Richtung Bergen. An der Einmündung Neklade übersah ein 39-jähriger Fahrer eines PKW Ford, der die L 301 kreuzte, den Skodafahrer und mißachtete dessen Vorfahrt. Beide Fahrzeuge stießen zusammen.

Dabei verletzten sich der Skodafahrer und dessen 77jährige deutsche Beifahrerin leicht und beide wurden zur medizinischen Behandlung ins Bergener Krankenhaus eingeliefert. Der PKW Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 45.000 Euro. Die L 301 war für die Unfallaufnahme für eine Stunde halbseitig gesperrt. Der Verkehr konnte wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Zur Aufnahme von ausgelaufenen Betriebsstoffen durch die Feuerwehr Bergen musste die Fahrbahn kurzzeitig voll gesperrt werden. Gegen den Fahrer des PKW Ford wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Mann nach Angriff auf Polizeibeamte in Haft

Bergen auf Rügen (ots). In den frühen Morgenstunden des 11. März 2026 kam es in der Bergener Störtebeckerstraße gegen 03:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, zu der die Polizei hinzugerufen wurde.

Nach ersten Erkenntnissen soll ein 25-jähriger afghanischer Staatsbürger einen 27-jährigen Landsmann besucht haben, die Wohnung jedoch trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen haben. In der Folge wurde der 27-Jährige durch den 25-Jährigen mit einem Messer bedroht, er soll ihn geschlagen, beleidigt und gebissen haben. Außerdem soll dabei der Fernseher des 27-Jährigen beschädigt worden sein.

Die Polizei ermittelt in diesem Fall wegen des Verdachts der Bedrohung, Beleidigung, der Körperverletzung, des Hausfriedensbruches und der Sachbeschädigung.

Während des Polizeieinsatzes wollte der 25-Jährige die Wohnung offenbar nicht freiwillig verlassen. Der Mann wurde unter lautstarkem Protest aus der Wohnung geführt und vor das Mehrfamilienhaus gebracht. Dort beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und schlug nach einem Beamten.

Der Schlag konnte abgewehrt werden, woraufhin der 25-Jährige zu Boden gebracht wurde. Dabei bespuckte er eine weiteren Polizeibeamten und biss einem Beamten in den Arm. Zudem soll er die Beamten mehrfach beleidigt haben. Durch den tätlichen Angriff wurde ein Beamter verletzt und ist derzeit dienstunfähig. Der 27-Jährige wurde in Gewahrsam genommen.

Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb zudem wegen eines tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung.

Noch am selben Tag wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Mann wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt gebracht und befindet sich in Untersuchungshaft.