Schwerverletzter nach Verkehrsunfall in Bergen – Ford muss abgeschleppt werden

Bergen (ots). Am heutigen Montag (2. November 2026) kam es kurz vor 11:00 Uhr in der Schulstraße in Bergen auf Rügen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fußgänger. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 42-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem Ford die Schulstraße, als ein 87-jähriger Fußgänger die Fahrbahn überquerte. In der Folge kam es auf der Fahrbahn zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Fußgänger.

Der 87-Jährige erlitt dadurch schwere Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Als mögliche Unfallursache kommt derzeit Unaufmerksamkeit in Betracht. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Der Ford war infolge des Zusammenstoßes nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

E-Bike und VW kollidieren in Bergen – 1.200 Euro Sachschaden

Bergen auf Rügen (ots). Am heutigen Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, kam es um 11:00 Uhr in der Bahnhofstraße in Bergen auf Rügen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem Pkw Volkswagen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 67-jähriger E-Bike-Fahrer die Bahnhofstraße aus Richtung Ringstraße kommend in Richtung Markt. Auf Höhe der Callandstraße wollte er nach links abbiegen und stieß dabei seitlich mit einem Volkswagen zusammen, der von einem 69-jährigen Frau geführt wurde. Der E-Bike-Fahrer verletzte sich bei dem Zusammenstoß leicht und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.200 Euro.

Alkoholfahrt auf Rügen: 47-Jähriger mit 1,37 Promille erwischt – seine Abholerin fährt mit 0,63 Promille zur Polizei

Garz/Bergen auf Rügen (ots). Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, kontrollierten Polizeibeamte kurz nach Mitternacht auf der Landesstraße 291 kurz vor der Ortschaft Garz einen 47-jährigen VW-Fahrer. Während der Verkehrskontrolle ergaben sich Anhaltspunkte für eine mögliche alkoholbedingte Beeinflussung. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,37 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde der Führerschein des 47-Jährigen beschlagnahmt. Die Fahrzeugschlüssel wurden einer anderen Person übergeben. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr laufen.

Gegen 01:30 Uhr erschien eine 54-jährige Frau mit ihrem Toyota am Polizeihauptrevier, um den Mann abzuholen. Bei der Überprüfung ihrer Fahrtauglichkeit stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 0,63 Promille fest. Gegen die Frau wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ihr Fahrzeug stellt sie vor dem Polizeihauptrevier ab. Schließlich wurden beide Personen von einem weiteren Bekannten abgeholt. Dieser wies bei einer Überprüfung einen Atemalkoholwert von 0,14 Promille auf.

Die Polizei weist darauf hin, dass bereits geringe Mengen Alkohol die Wahrnehmung und das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können. Wer Alkohol getrunken hat, sollte das Fahrzeug stehen lassen und auf alternative Beförderungsmöglichkeiten zurückgreifen. Am sichersten ist es, nach dem Alkoholkonsum vollständig auf das Fahren zu verzichten.

Überholmanöver auf L301 bei Bergen geht schief – Golf kollidiert mit Lkw und Dacia: Fast 100.000 Euro Schaden

Bergen auf Rügen (ots). Am Montag, dem 19. Oktober 2026, kam es gegen 10:00 Uhr auf der Landesstraße 301 bei Bergen auf der Insel Rügen zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Dabei entstand Sachschaden an allen Fahrzeugen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 79-jähriger Mann mit seinem VW Golf die L 301 und beabsichtigte, einen vorausfahrenden Lkw zu überholen. Der Lkw wurde von einem 54-jährigen Mann geführt. Mutmaßlich scherte der Golf-Fahrer trotz Gegenverkehrs zum Überholen aus. Als er den entgegenkommenden Verkehr bemerkte, brach er den Überholvorgang offenbar ab und scherte wieder ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen der Beifahrerseite des VW Golf und der Fahrerseite des Lkw.

In der Folge kam der Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab und im Straßengraben zum Stillstand. Der VW Golf kollidierte anschließend mit einem entgegenkommenden Dacia, der von einem 89-jährigen deutschen Mann geführt wurde. Der 79-jährige Golf-Fahrer und der 54-jährige Lkw-Fahrer wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus nach Bergen gebracht. Der 89-jährige Dacia-Fahrer blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Als mutmaßliche Unfallursache wird derzeit ein Fehler beim Überholen geprüft.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB aufgenommen. Im Zuge der Unfallaufnahme und Bergung der beteiligten Fahrzeuge kam es auf der L 301 zeitweise zu Verkehrseinschränkungen und einer Vollsperrung. Die Schadenshöhe wird derzeit auf fast 100.000 Euro geschätzt.

Einbrecher stehlen Simson-Motoren und Ersatzteile aus Garage in Bergen auf Rügen – Polizei sucht auch im Internet nach Hinweisen

Bergen auf Rügen (ots)- Unbekannte Täter sind im Zeitraum vom Freitag, dem 9. bis zum Sonntag, dem 11. Oktober 2026, in eine Garage in der Friedenstraße in Bergen auf Rügen eingebrochen. Sie entwendeten offenbar mehrere Motoren und verschiedene Fahrzeugteile für Simson-Kleinkrafträder. Der Stehlschaden beläuft sich auf etwa 2.500 Euro, der Sachschaden auf rund 10 Euro. Der Kriminaldauerdienst sicherte vor Ort Spuren. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Diebstahls.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zum Verbleib der gestohlenen Teile geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Bergen unter 038388100, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über das Digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) zu melden. Auch Hinweise auf verdächtige Angebote von Simson-Motoren oder -Teilen im Internet sind für die Ermittlungen von Bedeutung.

61-Jähriger stellt sich in Bergen auf Rügen vor VW – Autofahrer überrollt seinen Fuß, Polizei ermittelt gegen beide

Bergen auf Rügen (ots). Am heutigen Freitag, dem 9. Oktober 2026, kam es um 11:15 Uhr in der Nonnenseestraße in Bergen auf Rügen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fußgänger. Dabei wurde ein 61-jähriger Mann verletzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr ein 67-jähriger Volkswagen-Fahrer an mehreren vor einem Tankstellengelände wartenden Fahrzeugen vorbei. Im Einmündungsbereich der Tankstelle soll sich daraufhin ein 61-jähriger Mann vor den Pkw gestellt haben, um den Fahrer offenbar wegen des mutmaßlichen Vorbeifahrens an den wartenden Fahrzeugen zur Rede zu stellen. Dabei soll er den Fahrzeugführer an der Weiterfahrt gehindert haben.

Als der Volkswagen anschließend an dem Mann vorbeifuhr, überrollte das Fahrzeug dessen Fuß. Der 61-Jährige erlitt Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den 67-jährigen Autofahrer aufgenommen. Darüber hinaus wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Nötigung gegen den 61-Jährigen erstattet. Die genauen Umstände des Geschehens sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

ICE erfasst Mann im Bahnhof Bergen auf Rügen – 54-Jähriger stirbt noch am Unfallort

Bergen auf Rügen (ots). Am heutigen Mittwoch, dem 30. September 2026, kam es gegen 09:45 Uhr zu einem tödlichen Unfall im Bereich der Gleisanlagen des Bahnhofs in Bergen auf Rügen. Nach derzeitigem Kenntnisstand führte ein 54-jähriger Mann im Bereich der Gleise Vegetationsarbeiten durch. Augenscheinlich bemerkte er einen herannahenden ICE und versuchte offenbar noch, den Gefahrenbereich zu verlassen. Dies gelang ihm jedoch nicht. Der Mann wurde in der weiteren Folge von dem Zug erfasst und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Er verstarb noch am Unfallort.

Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zudem ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unfallgeschehens dauern weiterhin an.

Pflanzenschutzmittel im sechsstelligen Wert gestohlen – Stunden später entdeckt Polizei Ware für 70.000 Euro in Transporter

Bergen/Eggesin (ots). Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (24.09.2026 und 25.09.2026) kam es zu einem Einbruch in einen Agrarbetrieb im Bereich Bergen. Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die Täter dabei in einem Zeitraum von 19:30 Uhr bis 07:00 Uhr Zutritt zu der Lagerhalle und entwendeten Pflanzenschutzmittel, welches einen Wert im unteren sechststelligen Bereich hat. Im weiteren Verlauf flüchteten die Täter mit dem erlangten Diebesgut in unbekannte Richtung.

In den frühen Morgenstunden des Freitags (25.09.2026) gegen 06:15 Uhr stellte die Bundespolizei einen 34-jährigen Polen in Eggesin fest, welcher auf der Ladefläche seines Transporters mehrere Kartons mit diversen Pflanzenschutzmitteln geladen hatte. Der Gesamtwert wird auf 70.000 Euro geschätzt.

Im Zuge der Identitätsfeststellung wurde bekannt, dass der Mann bereits wegen diverser Eigentumsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten ist und über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt. Zudem konnte der 34-Jährige keinen Eigentumsnachweis für die Pflanzenschutzmittel erbringen, sodass der Verdacht des besonders schweren Falls des Diebstahls vorliegt.

Die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurden durch die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern geführt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang mit dem eingangs geschilderten Diebstahl im Bereich Bergen auf Rügen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stralsund wurde der 34-jährige Pole vorläufig festgenommen und der Transporter Renault sichergestellt. Noch am Abend wurde der Mann dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Der 34-Jährige wurde anschließend in die Justizvollzuganstalt überführt.

Alkohol am Lenker – 16-jährige E-Scooter-Fahrerin muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen

Stralsund/Bergen (ots). Im Rahmen der Streifentätigkeit kontrollierten Beamte des Polizeihauptreviers Bergen am Donnerstagabend, dem 24. September 2026, gegen 20:45 Uhr eine E-Scooter-Fahrerin im Bereich Bergen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die 16-jährige Jugendliche unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,8 Promille.

Für Fahranfängerinnen und Fahranfänger sowie Personen unter 21 Jahren gilt im Straßenverkehr ein absolutes Alkoholverbot, die sogenannte 0,0-Promille-Grenze. Die Jugendliche muss sich daher wegen des Verstoßes gemäß § 24c des Straßenverkehrsgesetzes verantworten. Den Fall nimmt die Polizei zum Anlass, auf die besonderen rechtlichen und tatsächlichen Gefahren im Zusammenhang mit E-Scootern hinzuweisen. Denn: Ein E-Scooter ist rechtlich kein Fahrrad und auch kein gewöhnlicher Tretroller, sondern ein Kraftfahrzeug. Für das Führen gelten deshalb unter anderem die entsprechenden Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes.

Gerade für junge Fahrerinnen und Fahrer kann ein Verstoß zudem über das aktuelle Verkehrsgeschehen hinaus Folgen haben. Verstöße gegen die für Fahranfänger und unter 21-Jährige geltenden Alkoholvorschriften können sich auf das Fahrerlaubnisrecht und damit auch auf die spätere Erteilung einer Fahrerlaubnis auswirken.

65 Verkehrsunfälle mit E-Scootern seit 2022 Wie relevant das Thema ist, zeigen auch die Verkehrsunfallzahlen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Seit 2022 registrierte die Polizei insgesamt 65 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von E-Scootern. Bei 40 dieser Unfälle wurden Personen leicht verletzt, sieben Personen erlitten schwere Verletzungen. Bei einem Verkehrsunfall kam ein E-Scooter-Fahrer ums Leben. Auch jüngere Verkehrsteilnehmer sind in den Unfallzahlen deutlich vertreten: Bei 27 der insgesamt 65 Unfälle war eine beteiligte Person unter 20 Jahre alt.

Alkohol und andere berauschende Mittel spielten ebenfalls eine Rolle. Zehn der registrierten E-Scooter-Unfälle ereigneten sich unter Alkoholeinfluss, vier weitere unter dem Einfluss von Rauschmitteln. Die Polizei appelliert deshalb insbesondere an junge E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrer, die Fahrzeuge nicht als „Spielzeug“ oder als verlängerten Tretroller zu betrachten. E-Scooter nehmen am öffentlichen Straßenverkehr teil und können insbesondere bei höherer Geschwindigkeit oder in Verbindung mit Alkohol zu schweren Verkehrsunfällen führen. Wer einen E-Scooter fährt, ist Verkehrsteilnehmer – und trägt damit Verantwortung für sich und andere. Alkohol und Drogen haben dabei nichts am Lenker verloren.

Konto angeblich vor Sperrung – falsche Bankmitarbeiter bringen Paar auf Rügen um mehrere Zehntausend Euro

Insel Rügen (ots). Am Mittwoch (16. September 2026) wurde der Polizei ein erfolgreicher Telefonbetrug zum Nachteil eines Paares auf der Insel Rügen bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der 74-jährige Geschädigte einen Anruf von einem bislang unbekannten Anrufer, der sich als Mitarbeiter eines Bankinstituts ausgab. Unter dem Vorwand, eine bevorstehende Sperrung des Bankkontos verhindern zu müssen, wurde der Geschädigte aufgefordert, einen übermittelten Link aufzurufen und dort unter anderem seine IBAN einzugeben.

Im weiteren Verlauf kam es zu mehreren Telefonaten mit vermeintlichen Bankmitarbeitern. Unter deren Einfluss veranlasste der Geschädigte schließlich eine Überweisung im mittleren vierstelligen Eurobereich. Auch seine 75-jährige Partnerin wurde auf den Anruf aufmerksam und anschließend durch die unbekannten Täter zu Überweisungen bewegt. Sie veranlasste insgesamt zwei Transaktionen in Höhe von mehr als 20.000 Euro. Dem Paar entstand dadurch ein erheblicher finanzieller Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor sogenannten Bankmitarbeiter-Betrugsmaschen: Bankmitarbeiter werden ihre Kunden nicht telefonisch dazu auffordern, über einen zugesandten Link sensible Bankdaten einzugeben oder Überweisungen zur vermeintlichen Sicherung eines Kontos vorzunehmen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und sich anschließend über die offiziellen Kontaktdaten selbstständig mit seiner Bank in Verbindung setzen. Keinesfalls sollten Links aus unbekannten Quellen geöffnet oder Zugangsdaten, PINs, TANs oder andere sensible Bankdaten telefonisch weitergegeben werden. Sollten bereits Überweisungen veranlasst worden sein, sollte unverzüglich die eigene Bank kontaktiert und Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Nachbar löscht Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr – Polizei geht von Brandstiftung aus

Bergen auf Rügen (ots). Am 12.09.2026 wurden Feuerwehr und Polizei gegen 10:00 Uhr zu einem Brand in einem Wintergarten in Bergen gerufen. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt, den Notruf abgesetzt und eigenständig angefangen den Brand zu bekämpfen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand bereits gelöscht und wurde durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Bergen noch nach Glutnestern überprüft. Aus bisher noch ungeklärter Ursache brach das Feuer im Wintergarten des Wohnhauses aus. Durch das Feuer wurde die Fassade des Wohnhauses, in Holz gefasste Fensterelemente des Wintergartens und dort gelagerte Malerutensilien beschädigt. Aufgrund des schnellen Eingreifens und die sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen des Nachbarn konnte eine Brandausbreitung und somit Schlimmeres verhindert werden.

Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Brandursachenermittler kam zum Einsatz. Nach derzeitigem Erkenntnisstand handelt es sich um eine Brandstiftung. Eine Anzeige wurde aufgenommen.

Insel Rügen: Mehrere Hundert Euro für Sex bezahlt – Frau verschwindet mit dem Geld, Kripo ermittelt

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 02. September 2026, wurde die Polizei gegen 20:00 Uhr auf Rügen über einen Vorfall im Zusammenhang mit einer sexuellen Dienstleistung informiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein Mann am selben Tag über eine entsprechende Dienstleistung mit einer Frau ein Treffen vereinbart haben. Dafür sei ein mittlerer dreistelliger Betrag vereinbart worden. Die Frau erschien anschließend am vereinbarten Treffpunkt in Begleitung von zwei männlichen Personen. Der Geldbetrag sei daraufhin übergeben worden.

Im weiteren Verlauf begab sich der Mann gemeinsam mit der Frau in ein Haus. Zu der sexuellen Handlung sei es jedoch nicht gekommen. Die Frau habe sich stattdessen entfernt. Als der Mann anschließend ein Foto eines Fahrzeugkennzeichens gefertigt habe, sei er nach eigenen Angaben von den drei Personen aufgefordert worden, keine Fotos aufzunehmen und das bereits gefertigte Bild zu löschen. Anschließend hätten sich alle drei Personen vom Tatort entfernt.

Nach Angaben des Geschädigten seien ihm zudem Betäubungsmittel sowie Medikamente zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit angeboten worden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betruges und der Nötigung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Sekundenschlaf am Steuer – Seat kracht gegen Werbeschild, Polizei beschlagnahmt Führerschein und Fahrzeug

Bergen auf Rügen (ots). Ein 33-jähriger Autofahrer hat am späten Samstagabend in Bergen auf Rügen einen Verkehrsunfall verursacht, nachdem er am Steuer eingeschlafen war. Gegen 21:20 Uhr meldeten Zeugen dem Polizeihauptrevier Bergen einen schweren Zusammenstoß in der Straße der DSF.

Nach ersten Erkenntnissen kam der 33-jährige Fahrer eines Seat Leon im Bereich der Abfahrt zur Putbuser Chaussee aufgrund von Sekundenschlaf von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet über die Straße und kollidierte frontal mit einem Werbeschild. Der Unfallfahrer erlitt einen Schock und wurde vor Ort durch Rettungskräfte medizinisch erstversorgt. Zur weiteren Untersuchung und Überwachung kam er vorsorglich mit dem Rettungswagen in das Sana Krankenhaus Bergen. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 5.000 Euro. Er war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Schaden an der Werbetafel wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Die Polizei beschlagnahmte noch vor Ort den Führerschein des Mannes. Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt das zuständige Kriminalkommissariat.

Zwei Fahrzeuge blinken zum Abbiegen – VW fährt auf B196 und übersieht dahinter fahrende Harley: Motorradfahrer schwer verletzt

Bergen auf Rügen (ots). Am Freitagnachmittag (28.06.2026) ereignete sich gegen 15:20 Uhr im Einmündungsbereich der B 196 und der Königsstraße ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei beabsichtigte ein 71-jähriger Autofahrer von Rügen, mit seinem VW Golf von der Königsstraße auf die B 196 in Richtung Karow einzubiegen. Zu diesem Zeitpunkt näherten sich aus Richtung Karow zwei Fahrzeuge, die per Fahrtrichtungsanzeiger signalisierten, in die Königsstraße abzubiegen. Beim Einfahren auf die Bundesstraße übersah der 71-Jährige jedoch einen dahinter fahrenden 60-jährigen Motorradfahrer aus Nordrhein-Westfalen, der mit seiner Harley-Davidson ebenfalls aus Richtung Karow kam.

Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 60-jährige Kradfahrer zog sich bei der Kollision schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Die 70-jährige Beifahrerin im VW erlitt einen Schock.

Beide beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe war die Freiwillige Feuerwehr Bergen im Einsatz, um die Fahrbahn zu reinigen. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die B 196 für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Im Anschluss wurde der Verkehr für eine weitere Stunde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der entstandene Gesamtsachschaden wird von der Polizei auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Zwei Autofahrer, zwei Meinungen, ein Stau: Polizei schlichtet Vorfahrtsstreit in Bergen

Bergen/Rügen (ots). Wer hat Vorfahrt oder eben nicht? Diese Frage sorgte am Montagnachmittag (10. August 2026) für einen kleinen Stau und große Diskussionen in der Innenstadt von Bergen auf Rügen. Gegen 15:00 Uhr meldete sich eine Hinweisgeberin bei der Polizei und teilte mit, dass sich der Verkehr in einer Straße der Innenstadt staue. Grund dafür seien zwei Fahrzeugführer, die sich lautstark über die richtige Vorfahrtsregelung stritten. Nach ihrer Einschätzung könnte die Diskussion zudem demnächst etwas weniger sachlich werden. Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Bergen trafen die beiden Verkehrsteilnehmer tatsächlich noch in angeregter Diskussion an. Beide waren offenbar fest davon überzeugt, im Recht zu sein – und entsprechend wenig geneigt, dem jeweils anderen die Vorfahrt zu lassen.

Die Polizeibeamten übernahmen kurzerhand die Moderation des unfreiwilligen „Verkehrsgipfels“. Durch ihr beruhigendes Einwirken konnte die Situation schließlich ohne weitere Eskalation aufgelöst werden. Der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen. Strafrechtlich oder anderweitig polizeilich relevant war der Vorfall nicht. Die beiden Beteiligten konnten die Örtlichkeit schließlich wieder guten Mutes verlassen – vermutlich mit weiterhin leicht unterschiedlichen Ansichten zur Vorfahrt.

Nachbar beschwert sich über Lärm – zwei 15-Jährige treten seine Wohnungstür ein und dringen ein

Bergen auf Rügen (ots). Eine nächtliche Ruhestörung im Bergener Ortsteil Rotensee führte am späten Donnerstagabend zu einem Polizeieinsatz, einer verletzten Person und mehreren Strafanzeigen gegen zwei Jugendliche. Gegen 23:00 Uhr verursachten Bewohner einer Wohnung in Bergen-Rotensee erheblichen Lärm. Ein darüber wohnender Nachbar wurde dadurch aus dem Schlaf gerissen und forderte die Verursacher durch ein Fenster auf, die Ruhe einzuhalten.

Die beiden 15-jährigen Störer begaben sich daraufhin unverzüglich zur Wohnung des Mannes im Obergeschoss. Dort traten sie wiederholt so massiv gegen die Wohnungstür, bis diese beschädigt wurde und aufsprang. Die Jugendlichen drangen in die Wohnung ein, woraufhin sich eine lautstarke Diskussion entwickelte. Als der Mieter die beiden Teenager schließlich aus den Räumlichkeiten drängte, kam es zu einem Gerangel. Hierbei erlitt der Bewohner leichte Verletzungen am Ellenbogen. Die Tatverdächtigen entfernten sich zunächst vom Hausaufgang, kehrten jedoch während der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme an den Einsatzort zurück.

Als einer der 15-Jährigen erneut versuchte, den Nachbarn körperlich anzugreifen und den klaren Anweisungen der eingesetzten Beamten keine Folge leistete, mussten die Polizisten ihn zu Boden bringen und vorübergehend fesseln. Im Zuge der weiteren Ermittlungen vor Ort stellte sich zudem heraus, dass derselbe Jugendliche zuvor bereits gegen das parkende Fahrzeug einer Zeugin getreten und dieses beschädigt hatte.

Der insgesamt entstandene Sachschaden an Tür und Pkw wird auf rund 700 Euro geschätzt. Beide Jugendliche wurden durch nachgeforderte Rettungskräfte medizinisch untersucht. Während einer der Tatverdächtigen im Anschluss an seine Erziehungsberechtigten übergeben werden konnte, wurde der zweite Jugendliche zur stationären Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. Er hatte nach eigenen Angaben zuvor verschreibungspflichtige Medikamente bzw. Substanzen konsumiert.

Die Polizei hat gegen die beiden Jugendlichen Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Polizeiinspektion Stralsund bietet Fahrradcodierung im Rotenseepark an

Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 4. Juli 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr im Rotenseepark in Bergen auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung im Rahmen des Blaulichttages statt. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Stralsund ist vor Ort und kommt gern mit den Besuchern ins Gespräch. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde.

3,87 Promille: Volltrunkener Busfahrer verängstigt Jugendgruppe auf Rügen

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (23. Juni 2026) gegen 19:00 Uhr rief der Leiter einer Jugendgruppe aus dem Bundesland Hessen die Polizei. Die Gruppe mit insgesamt 115 Personen ist derzeit in einer Jugendherberge auf der Insel Rügen untergebracht.

Der 64-jährige Mann teilte mit, dass der zuständige Busfahrer bereits den gesamten Tag stark alkoholisiert wirkte. Zwar habe der Fahrer den Bus nicht geführt, sein Verhalten habe jedoch die Jugendlichen verängstigt. Der Gruppenleiter sah eine mögliche Gefahr für die Jugendlichen und bat um polizeiliche Unterstützung.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Identität des Busfahrers fest. Bei dem 33-jährigen Mann wurde ein Atemalkoholwert von 3,87 Promille gemessen. Anschließend wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zudem informierte die Polizei die zuständige Führerscheinstelle über den Vorfall, die mit der Prüfung der Fahreignung beauftragt wird.

Ermittlungen nach Verbreitung eines manipulierten Bildes unter Schülern auf Rügen – Polizei warnt vor strafbaren WhatsApp-Stickern

Rügen (ots). Am Mittwoch, dem 17.06.2026, wurde der Polizei auf der Insel Rügen ein Sachverhalt angezeigt, bei dem das Bild einer minderjährigen Geschädigten offenbar digital manipuliert und anschließend über einen Messenger-Dienst verbreitet wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen erschienen die Geschädigte sowie ihre Erziehungsberechtigten auf einer Polizeidienststelle und erstatteten Anzeige. Demnach soll ein Bild des Gesichts des Kindes mit pornografischen Inhalten kombiniert und anschließend als sogenannter WhatsApp-Sticker an mehrere Schülerinnen und Schüler weitergeleitet worden sein.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird unter anderem geprüft, welche Straftatbestände im konkreten Einzelfall erfüllt sein könnten. Im vorliegenden Fall stehen insbesondere Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verbreitung pornografischer Inhalte im Raum. Darüber hinaus können derartige Handlungen – abhängig von den Umständen des Einzelfalls – auch weitere straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Hierzu zählen beispielsweise Beleidigungsdelikte oder Verstöße gegen Persönlichkeits- und Bildrechte.

Die Polizei nimmt den Sachverhalt zum Anlass, insbesondere Kinder, Jugendliche und Heranwachsende für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. Was auf den ersten Blick als vermeintlicher Scherz oder „lustiger Sticker“ erscheinen mag, kann für die betroffenen Personen erhebliche persönliche Folgen haben und strafrechtlich relevant sein.

Wer Bilder anderer Personen ohne deren Einverständnis bearbeitet, verfremdet oder verbreitet, verletzt unter Umständen deren Rechte. Insbesondere dann, wenn Inhalte sexualisiert, beleidigend oder herabwürdigend sind, handelt es sich keineswegs um einen harmlosen Spaß.

Die Polizei weist zudem darauf hin, dass strafrechtliche Ermittlungen regelmäßig die Sicherung digitaler Beweismittel erforderlich machen können. Dies kann unter anderem die Beschlagnahme oder Auswertung von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten umfassen.

Ehepaar bei Verkehrsunfall verletzt

Bergen (ots). Der 91-jährige Fahrzeugführer befuhr am 14.06.2026 gegen 15:28 Uhr mit seinem PKW Opel die B 196 aus Richtung Zirkow kommend in Richtung Pantow. Auf Höhe des Erlebnishofes kam er aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Leitpfosten und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer und seine 89-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung, vornehmlich zur Beobachtung, durch den Rettungsdienst ins Bergener Krankenhaus verbracht. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Für die Unfallaufnahme war die B 196 für ca. eine Stunde voll gesperrt, anschließend konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.