Polizei lobt Zivilcourage: Ersthelfer retten Leben auf B96-Rastplatz und fahren Ehefrau in Klinik

Altefähr (ots). Am gestrigen Montag, dem 13. Juli 2026, gegen 06:40 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 96 am Rastplatz Altefähr zu einem medizinischen Notfall. Ein Mann brach plötzlich zusammen und benötigte umgehend Hilfe. Ein 42-Jähriger aus Potsdam erkannte die Notlage sofort und leistete gemeinsam mit einer 61-Jährigen sowie einem 63-Jährigen aus der Oberpfalz unverzüglich Erste Hilfe. Die drei Ersthelfer begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Anschließend übernahmen die Einsatzkräfte die weitere medizinische Versorgung.

Doch damit war die Hilfsbereitschaft des 42-Jährigen noch nicht beendet: Er brachte die Ehefrau des Betroffenen in das Krankenhaus, in welches ihr Mann gebracht wurde und nahm dafür einen erheblichen Umweg in Kauf, bevor er seine Heimreise fortsetzte. Die Polizei möchte das vorbildliche Verhalten der drei Ersthelfer zum Anlass nehmen, sich ausdrücklich für ihr schnelles, besonnenes und engagiertes Handeln zu bedanken. Ihr Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, in einer Notsituation nicht wegzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen.

Großbrand bei Grimmen: 60 Hektar Gerstenfeld in Flammen und A20 voll gesperrt

Grimmen (ots). Am 12.07.2026 ging gegen 12:50 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein. Demnach kam es unweit der Anschlussstelle Grimmen-West der BAB 20 nördlich zu einem großflächigen Brand. Auf einer Fläche von ca. 60 Hektar verbrannte die erntefertige Wintergerste. Durch die starke Ausbreitung des Rauches wurde zeitweise die Autobahn 20 für diesen Bereich voll gesperrt, um etwaige Unfälle durch die starke Sichtbehinderung zu vermeiden. Durch mehrere Freiwillige Feuerwehren der Umgebung konnte der Brand gegen 14:05 Uhr, also nach circa einer Stunde, gelöscht und folgend die Autobahn durch die Polizei wieder freigegeben werden. Es gab keinerlei Verletzte. Der entstandene Schaden wird auf ca. 60.000 EUR geschätzt.

Fund auf der B96: Eigentümer von Surfsegel gesucht

B96/Brandshagen (ots). Am heutigen Montag, dem 6. Juli 2026, wurde gegen 12:45 Uhr auf der Bundesstraße 96 in Höhe der Anschlussstelle Brandshagen eine Tasche mit einem Surfsegel aufgefunden. Die Tasche wurde durch Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen geborgen und sichergestellt. Bislang konnte der Eigentümer des Surfsegels nicht ermittelt werden.

Wer das Surfsegel vermisst, wird gebeten, sich unter Angabe des Typs sowie besonderer Merkmale der Tasche beim Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 0383265712, über das digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Vortäuschen einer Entführung löst Polizeieinsatz aus

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Dienstag, dem 30. Juni 2026, gegen 18:30 Uhr, fuhr ein Pkw mit Anhänger am Polizeirevier Ribnitz-Damgarten vorbei. Aus dem Fahrzeug rief eine Person mehrfach: „Hilfe, Hilfe, ich werde entführt!“. Die Beamten leiteten umgehend einen Soforteinsatz ein. An der Fahndung nach dem Fahrzeug waren insgesamt drei Funkstreifenwagen beteiligt. Das Fahrzeug konnte kurze Zeit später im Nahbereich festgestellt und kontrolliert werden.

Im Rahmen der Überprüfung stellte sich heraus, dass keine tatsächliche Gefahrenlage vorlag. Ein 32-jähriger Mann gab an, den Hilferuf lediglich aus Spaß geäußert zu haben, weil er es lustig fand. Da es sich hierbei ganz klar nicht um einen Spaß handelt, wurden nun gegen den 32-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Zudem muss er mit den Kosten des durch sein Verhalten ausgelösten Polizeieinsatzes rechnen.

Die Polizei weist darauf hin, dass das Vortäuschen einer Notlage kein Kavaliersdelikt ist. Solche Handlungen binden Einsatzkräfte und können dazu führen, dass Hilfe bei tatsächlichen Notfällen verzögert wird. Darüber hinaus wird es strafrechtlich verfolgt.

Polizeiinspektion Stralsund bietet Fahrradcodierung im Rotenseepark an

Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 4. Juli 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr im Rotenseepark in Bergen auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung im Rahmen des Blaulichttages statt. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Stralsund ist vor Ort und kommt gern mit den Besuchern ins Gespräch. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde.

Mann frustriert über Fußballergebnisse – Polizei muss einschreiten

Tribsees (ots). In der Nacht zum heutigen Dienstag, dem 30. Juni 2026, wurde die Polizei mehrfach zu einer Wohnung eines 33-jährigen Rumänen in der Ernst-Thälmann-Straße in Tribsees gerufen. Beim ersten Einsatz gegen 02:45 Uhr trafen die Beamten den Mann an, ermahnten ihn zur Ruhe und drohten für den Wiederholungsfall weitere Maßnahmen an.

Gegen 03:30 Uhr gingen weitere Beschwerden über ruhestörenden Lärm ein. Gegenüber den eingesetzten Beamten erklärte der 33-Jährige, er sei frustriert über die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft und habe seinem Ärger Luft machen wollen. Da die Polizei mehrfach wegen Ruhestörung einschreiten musste, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Mann aufgenommen.

Erstmeldung: Erstmeldung: Verkehrsunfall auf der B96n führt zu Vollsperrung

B96/Miltzow (ots). Am heutigen Freitag (26. Juni 2026) kam es gegen 08:30 Uhr auf der Bundesstraße 96 bei Miltzow zu einem Verkehrsunfall. Die Bundesstraße 96 ist für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung gegenwärtig in Richtung in Richtung Stralsund noch voll gesperrt.

Stauerscheinungen haben sich bereits gebildet. Durch die integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen wird eine Wasserversorgung für die sich im Stau befindenden Personen realisert. Die Rettungsgasse ist hierfür unbedingt freizuhalten.

Rastplatz Riedbruch Nord: Polizei befreit 22-Jährigen aus überhitztem Transporter

A20/Riedbruch Nord (ots). Am gestrigen Mittwoch (25. Juni 2026) gegen 11:30 Uhr erhielt das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen einen Notruf von einem 22-jährigen Deutschen, der auf dem Rastplatz Riedbruch Nord in seinem Transporter eingeschlossen war. Der Mann hatte sich nach eigenen Angaben zum Ausruhen in den Laderaum seines Transporters gelegt. Währenddessen fiel die Hecktür zu und ließ sich von innen nicht mehr öffnen. Da sich im Laderaum weder Fenster noch eine andere Fluchtmöglichkeit befanden, war der Mann eingeschlossen. Glücklicherweise hatte er sein Mobiltelefon dabei und setzte den Notruf ab.

Die eingesetzten Polizeibeamten öffneten das Fahrzeug und befreiten den Mann. Bereits beim Eintreffen stellten die Beamten fest, dass sich der Fahrzeugführer aufgrund der hohen Temperaturen in einer körperlich belastenden Situation befand. Bei einer Außentemperatur von etwa 25 Grad stand das Fahrzeug in der prallen Sonne. Im Laderaum herrschten bereits deutlich höhere Temperaturen, die Atemluft bis auf ein Minimum reduziert und spürbar aufgeheizt. Der Mann war stark verschwitzt und litt bereits unter Atemnot. Zum Glück blieb der Vorfall ohne schwerwiegende gesundheitliche Folgen.

Einsatz im Heinrich-Heine-Ring: Polizei bemerkt verfassungsfeindliches Tattoo bei Ruhestörer

Stralsund (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 24. Juni 2026, gegen 0:40 Uhr, wurde die Stralsunder Polizei über eine Personengruppe auf einem Parkplatz im Heinrich-Heine-Ring informiert. Die Personengruppe soll durch lautes Rufen sowie das Abspielen lauter Musik die Nachtruhe gestört haben.

Die eingesetzten Polizeibeamten trafen die etwa zehnköpfige Personengruppe vor Ort an und stellten die Ruhe wieder her. Im weiteren Verlauf löste sich die Gruppe auf. Während der Sachverhaltsaufnahme bemerkten die eingesetzten Kräfte bei einem 29-jährigen Mann ein am linken Oberarm tätowiertes verfassungsfeindliches Symbol, das öffentlich sichtbar getragen wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Schüsse vom Balkon in Sassnitz: 79-jährige Nachbarin durch Abpraller verletzt

Sassnitz (ots). Am Freitag, dem 19. Juni 2026, gegen 16:00 Uhr, wurde die Polizei in Sassnitz in die Litauische Straße gerufen. Eine 79-jährige Frau gab an, dass ihr 36-jähriger Nachbar von seinem Balkon aus mit einem Luftgewehr geschossen haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Geschoss abgeprallt und die 79-Jährige am Arm getroffen haben. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden bei dem 36-Jährigen vier Softair-Waffen sowie eine Druckluftwaffe beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Auch beim Umgang mit Luftdruck- und Softairwaffen gelten gesetzliche Vorgaben. Insbesondere ist sicherzustellen, dass Geschosse das eigene Grundstück nicht verlassen und keine Personen gefährdet werden. Das Schießen von Balkonen oder aus anderen Bereichen, von denen aus Geschosse öffentliche Flächen oder Nachbargrundstücke erreichen können, birgt erhebliche Risiken. Die Polizei weist darauf hin, dass Luftdruckwaffen keine Spielzeuge sind. Durch Geschosse oder Abpraller können Menschen verletzt und erhebliche Gefahren verursacht werden. Verstöße können straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Waghalsige Flucht durch Vorpommern: 50-Jähriger rast ohne Versicherung mit Tempo 200 vor der Polizei davon

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Sonntagabend, dem 21.06.2026) beabsichtigten Beamte des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten gegen 21:30 Uhr in der Ortslage Ahrenshagen-Daskow die Kontrolle eines Pkw durchzuführen, nachdem ihnen das Fahrzeug aufgrund fehlender amtlicher Kennzeichen aufgefallen war.

Die Polizeibeamten schalteten daraufhin das Blaulicht sowie das Anhaltesignal ein, um den Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhalteaufforderung und entzog sich der Kontrolle. Es folgte eine Verfolgungsfahrt durch die Ortslagen Ahrenshagen, Ravenhorst und Eixen bis nach Kavelsdorf. Nach bisherigen Erkenntnissen legte der Fahrzeugführer dabei eine Strecke von etwa 20 Kilometern zurück und erreichte teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h.

Trotz der hohen Geschwindigkeit und der erheblichen Gefährdung gelang es den eingesetzten Polizeibeamten, das Fahrzeug schließlich anzuhalten. Personen wurden dabei glücklicherweise nicht verletzt, Sachschäden sind nach derzeitigen Erkenntnissen ebenfalls nicht entstanden. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 50-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobenentnahme in einem Krankenhaus angeordnet und durchgeführt.

Darüber hinaus ergaben die Ermittlungen, dass der genutzte Pkw weder zugelassen noch haftpflichtversichert war. Gegen den 50-Jährigen wurde weiterhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.

Böller in der Nacht gezündet – Tatverdächtiger gestellt

Sassnitz (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 17. Juni 2026, nahmen mehrere Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr einen lauten Knall in unmittelbarer Nähe des Polizeireviers Sassnitz wahr. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Beamten einen 28-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Bahnhofstraße fest. Der Mann gab an, zuvor einen Böller gezündet zu haben. Zudem erklärte er, noch weitere Böller bei sich zu führen. Diese wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Böllern um pyrotechnische Gegenstände, für deren Umgang eine entsprechende Genehmigung erforderlich ist. Eine solche Genehmigung konnte der 28-Jährige nicht vorweisen. Auf die Frage nach dem Grund für das Zünden des Böllers gab er an, von mehreren Personen dazu aufgefordert worden zu sein, da diese hören wollten, wie sich ein solcher Böller anhört. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit genehmigungspflichtigen pyrotechnischen Gegenständen erhebliche Gefahren birgt und ohne entsprechende Erlaubnis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Kurzzeitige Überschwemmung der B96

Bergen (ots). Am 07.06.2026 gegen 13:30 Uhr kam es auf der B96 zwischen Scharpitz und Rambin unter der Bahnunterführung zu einer kurzzeitigen Überschwemmung der Fahrbahn durch Starkregen. Dabei stand der rechte Fahrstreifen in Richtung Bergen ca. 50 cm unter Wasser, so dass es sofort zu Stauerscheinungen kam und die Fahrzeuge die Stelle nur über die Gegenfahrbahn passieren konnten. Der Verkehr wurde über das Verkehrsleitsystem umgeleitet und die bereits auf der B96 befindlichen Fahrzeuge durch Polizeikräfte an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Nach ungefähr dreißig Minuten war das Wasser abgelaufen und die Maßnahmen konnten eingestellt werden. Zu anlassbezogenen Unfällen kam es glücklicherweise nicht.

Verdacht auf präpariertes Tierfutter im Innenstadtbereich in Greifswald – Polizei rät zur Vorsicht

Greifswald (ots). Am heutigen Tag (29.05.2026) erreichte die Polizei der Hinweis einer Bürgerin, dass unmittelbar vor einem Wohnhaus im Greifswalder Innenstadtbereich Hundefutter aufgefunden wurde, welches mit Glassplittern durchsetzt sei. Auch im weiteren Umfeld des Fundortes sollen Glassplitter festgestellt worden sein. Da es sich um einen öffentlich zugänglichen Bereich handelt, in dem regelmäßig Hunde, Katzen sowie weitere Tiere und Kinder unterwegs sind, bittet die Polizei in dem betroffenen Bereich sowie im gesamten Stadtgebiet um erhöhte Aufmerksamkeit. Wer verdächtiges Tierfutter findet, wird darum gebeten, dieses nicht zu berühren und umgehend die Polizei zu verständigen. Die Polizei prüft derzeit den Sachverhalt und hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

Fazit des Polizeieinsatzes in Demmin

Demmin (ots). Die Polizeiinspektion Neubrandenburg hat heute aufgrund mehrerer Versammlungen einen Großeinsatz in Demmin durchgeführt, um für alle Teilnehmenden das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. Im Stadtgebiet gab es im Vorfeld zehn angemeldete mobile und stationäre Versammlungen sowie eine, die sich im weiteren Verlauf spontan formiert hat. Wie jedes Jahr am 8. Mai hatte „Die Heimat“ einen Aufzug durch die Stadt mit anschließender Kundgebung am Hafen angemeldet.

Die größte Gegenveranstaltung begann gegen 18:00 Uhr am Bahnhof in Demmin mit in der Spitze etwa 1500 Teilnehmenden. Die Route führte durch das Stadtzentrum. Innerhalb des Aufzuges kam es zeitweise zu einer Sitzblockade durch die Teilnehmenden in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Die Aufzugsstrecke der „Heimat“, mit circa 300 Teilnehmern, wurde lageangepasst durch die Versammlungsbehörde verändert.

Grundsätzlich verliefen die Aufzüge und Kundgebungen ohne größere Störaktionen. Vereinzelnd kam es zu Versuchen, polizeiliche Absperrungen zu durchbrechen. Dabei kam es auch zum polizeilichen Einsatz von Reizstoffsprühgeräten. Für alle Versammlungen konnte das Recht auf Versammlungsfreiheit gewährleistet werden.

Insgesamt waren Polizeikräfte im mittleren dreistelligen Bereich im Einsatz, darunter auch Kräfte der Bereitschaftspolizei, der Wasserschutzpolizei, der Kriminalpolizei und Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern. Auch der Polizeihubschrauber und Diensthunde der Polizei kamen zum Einsatz.

Im Verlaufe des Abends kam es zu einer Blendung der Besatzung des Polizeihubschraubers offensichtlich mit einem Laserpointer. In der weiteren Folge konnte ein Tatverdächtiger festgestellt werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr wurden aufgenommen.

Ermittlungen wegen unbefugter Veröffentlichung von Videoaufnahmen

Stralsund (ots). Bereits im April 2026 wurde ein Mann während der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit von einem bekannten Influencer mit hoher Reichweite gefilmt. Nach bisherigen Erkenntnissen, erfolgte die Aufnahme sowie deren anschließende Veröffentlichung in sozialen Netzwerken, ohne die erforderliche Einwilligung des Betroffenen.

Der Geschädigte erstattete nun Strafanzeige. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen sowie möglicher Verstöße gegen das Kunsturhebergesetz.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Anfertigen und insbesondere das Verbreiten von Bild- und Tonaufnahmen, ohne Einwilligung der betroffenen Personen, strafbar sein kann. Auch im öffentlichen Raum gilt das Recht am eigenen Bild. Verstöße können strafrechtliche Konsequenzen sowie zivilrechtliche Ansprüche nach sich ziehen.

Wer Fotos oder Videos von anderen Personen aufnehmen oder veröffentlichen möchte, sollte sich grundsätzlich vorab deren ausdrückliche Zustimmung einholen. Dies gilt insbesondere bei Veröffentlichungen in sozialen Medien, da sich Inhalte dort schnell und unkontrolliert verbreiten können. Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen und die Persönlichkeitsrechte anderer zu respektieren.

Schnelle Hilfe: Polizei sichert verlorenen Rucksack

Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 02. Mai 2026 gegen 17:30 Uhr, wandte sich ein aufgelöster Bürger telefonisch an die Polizei und bat um Unterstützung. Der Mann befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem Zug in Richtung Stuttgart und hatte kurz zuvor am Bahnhof Bergen auf Rügen vermutlich seinen Rucksack auf dem Bahnsteig in einem Wartehäuschen zurückgelassen.

Da dem Anrufer keine Möglichkeit zur eigenständigen Nachschau oder Sicherung seiner persönlichen Gegenstände zur Verfügung stand, wurde umgehend eine Streifenbesatzung eingesetzt. Vor Ort konnte der beschriebene Rucksack samt Inhalt, darunter ein Tablet, aufgefunden und gesichert werden. Der Eigentümer wurde zeitnah über den Erfolg informiert und zeigte sich erleichtert. Die Übergabe des Rucksacks erfolgte anschließend an Angehörige des Mannes.

Handys in Demmin gestohlen und in Grimmen gefunden

Demmin/Grimmen (ots). Nach dem abendlichen Handballtraining in der Sporthalle in Demmin haben sieben Sportlerinnen und Sportler in der Umkleidekabine festgestellt, dass ihre Handys gestohlen worden sind. Der entstandene Schaden beträgt mindestens 4.000 Euro. Die Diebstähle wurden von der Polizei Demmin in Anzeigen aufgenommen. Und nur kurze Zeit später konnte ein Diebstahlsopfer sein Handy orten und zwar an einer Wohnadresse in Grimmen.

Die benachbarten Revierkollegen wurden informiert und gebeten, die Anschrift zu prüfen. Und tatsächlich konnten die Beamten vor Ort bei der Durchsuchung der Anschrift die sieben gestohlenen Handys aus der Demminer Turnhalle finden und sicherstellen.

Die Polizei geht aktuell von drei Tatverdächtigen aus – eine 20-Jährige und zwei 16-jährige männliche Jugendliche – gegen die nun entsprechende Ermittlungen eingeleitet wurden. Nach entsprechenden Maßnahmen der Polizei konnten die Smartphones heute wieder an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden.

Katze versperrt 19-Jähriger in Stralsund den Weg zur eigenen Wohnung – Polizei hilft

Stralsund (ots). In der Nacht zum heutigen Donnerstag ist die Polizei zu einem ungewöhnlichen Einsatz in der Stralsunder Lion-Feuchtwanger-Straße gerufen worden. Gegen 01:30 Uhr meldete eine 19-jährige Frau, dass im Treppenhaus ihres Wohnhauses eine fauchende Katze sitze und ihr den Weg zur Wohnung versperre. Nach eigenen Angaben hatte die Frau bereits eine Stunde vergeblich versucht, das Tier aus dem Haus zu scheuchen. Schließlich wandte sie sich an die Polizei und bat um Hilfe.

Die eingesetzten Beamten konnten die Situation schnell entschärfen. Sie führten die 19-Jährige vorsichtig an der Katze vorbei, sodass sie wohlbehalten in ihre Wohnung gelangen konnte. Wie sich später herausstellte, gehörte das Tier offenbar einer Anwohnerin.

Einbruch in Einfamilienhaus in Sundhagen

Grimmen (ots). Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Sundhagen nahe Stralsund haben bislang unbekannte Täter am Osterwochenende die Abwesenheit der Hauseigentümer ausgenutzt. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter in der Zeit von Freitag, 12:00 Uhr bis Montag, 13:00 Uhr gewaltsam Zutritt zum Haus. Im Inneren wurden diverse Schränke und Einrichtungsgegenstände durchwühlt. Der genaue Stehlschaden ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zur Spurensuche- und Sicherung befindet sich der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Anklam im Einsatz. Der Schaden wird derzeit auf ca. 650 Euro geschätzt.

Zeugen, die im genannten Tatzeitraum in Sundhagen, speziell im Bereich Wüstenfelde, relevante Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Grimmen unter der Telefonnummer 038326570 oder die Onlinewache der Landepolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de zu melden.