Mehr als 400 Polizisten im Einsatz – Landtagswahl in MV verläuft nahezu störungsfrei

Neubrandenburg/Rostock (ots). Am gestrigen Sonntag (20.09.2026) fand in Mecklenburg-Vorpommern die Landtagswahl statt. Um einen sicheren und geordneten Ablauf des Wahltages zu gewährleisten, waren insgesamt mehr als 400 Beamtinnen und Beamte im ganzen Land im Einsatz.

Insgesamt kann die Polizei mitteilen, dass Wahltag und -abend grundsätzlich ruhig und nahezu störungsfrei verliefen. Es wurden landesweit eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, eine nach § 130 StGB (Volksverhetzung) sowie eine Anzeige wegen Beleidigung aufgenommen. Letzteres ereignete sich im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dort ist ein Medienvertreter des ZDF durch einen Bürger vor einem Wahlbüro beleidigt worden. Festzuhalten ist jedoch, dass aus Sicht der Polizei die Wahl an sich sowie die Auszählungen im Anschluss, ordnungsgemäß durchgeführt werden konnten.

Die beiden Einsatzführer am gestrigen Tag, Polizeipräsident Heiko Tesch aus Neubrandenburg und Polizeidirektor Stefan Qualmann, zeigten sich mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden. „Wir wollten allen rund 1,3 Millionen Wahlberechtigten im Land ihr Recht auf demokratische Mitbestimmung ermöglichen. Das ist uns gelungen. Auch, und vor allem, durch die vielen Kolleginnen und Kollegen, die im Einsatz waren. Unser besonderer Dank gilt daher allen eingesetzten Beamtinnen und Beamten für ihre Bereitschaft“, so Präsident Heiko Tesch.

Kostenlose Fahrradcodierung in Binz: Am Freitag Rad und Personalausweis mitbringen

Binz auf Rügen (ots) – Am Freitag, dem 18. September 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr am Binzer Baumarkt, Proraer Chaussee 4c auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde. Neben der individuellen Kennzeichnung empfiehlt die Polizei, abgestellte Fahrräder immer gegen Diebstahl zu sichern:

  • Nutzen Sie stabile Fahrradschlösser, bei E-Bikes gern mehrere Schlösser verwenden.
  • Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an fest verankerten Gegenständen an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrrad immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad.
  • Bei E-Bikes sollten wertvolle Zubehörteile (z.B. Akku) unbedingt mit einem zusätzlichen Schloss gesichert werden.
  • Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl: Stellen Sie Ihr Rad nicht in dunklen Ecken ab.

Weitere Informationen rund um das Thema Diebstahl von Zweirädern sind auf www.polizei.mvnet.de und www.polizei-beratung.de zu finden.

Ampel wird grün, Auto fährt an – dann fährt 87-Jähriger auf: Drei Menschen in Kliniken

Barth (ots). Heute Morgen gegen 08.50 Uhr ist es in Barth an der Kreuzung Höhe Barthestraße zu einem Unfall gekommen. Nach derzeitiger polizeilicher Kenntnis waren ein 87-jähriger Mann und seine 86-jährige Beifahrerin aus Richtung Zingst kommend in Richtung Innenstadt unterwegs als sie auf ein Auto auffuhren, das gerade im Begriff war, bei grün gewordener Ampel anzufahren. Die beiden Senioren sowie auch die Fahrerin des anderen beteiligten PKW – eine 48-jährige Frau – wurden vor Ort durch mehrere eingesetzte Rettungswagen behandelt und kamen alle vorsorglich mit zur weiteren Untersuchung in Kliniken. Das Auto des mutmaßlichen Unfallverursachers wurde abgeschleppt, das andere Auto blieb fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Einbruch in Hohendorf – Drohne und Gefahrgutzug im Einsatz, Säureverdacht bestätigt sich nicht

Hohendorf (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 2. September 2026, wurde die Polizei gegen 12:00 Uhr über den Verdacht des Einbruchs in ein Wohn- und Geschäftshaus in Hohendorf bei Groß Mohrdorf informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum vom 26. August 2026, gegen 16:20 Uhr, bis zum 2. September 2026, gegen 11:30 Uhr, unberechtigt Zutritt zu den Räumlichkeiten des Hauses.

Zur Spurensuche und -sicherung kam der Kriminaldauerdienst zum Einsatz. Im Zuge dessen wurde auch eine Drohne eingesetzt. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen bestand zwischenzeitlich der Verdacht, dass eine unbekannte Säure oder Base ausgetreten sein könnte. Daraufhin kam der Gefahrgutzug der Feuerwehr zum Einsatz. Der Verdacht bestätigte sich im weiteren Verlauf jedoch nicht. Verletzte Personen gab es nicht. Zur genauen Stehl- und Sachschadensumme können derzeit keine Angaben gemacht werden. Alle weiteren Umstände sind aktuell Gegenstand der Ermittlungen.

Notruf löst große Suchaktion in Altefähr aus – Polizei vermutet Falschmeldung und prüft Call-ID-Spoofing

Altefähr (ots). Am gestrigen Sonntag, dem 30. August 2026, wurde die Polizei gegen 10:30 Uhr über eine mögliche Gefahrenlage in Altefähr informiert. Nach ersten Angaben soll eine Person ins Wasser gesprungen und anschließend nicht wieder aufgetaucht sein. Daraufhin wurden umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Neben der Polizei waren unter anderem Kräfte der Wasserschutzpolizei, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie der Feuerwehr im Einsatz und suchten den betreffenden Bereich ab. Zwischenzeitlich kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Eine Person konnte im Rahmen der Suchmaßnahmen nicht festgestellt werden. Auch Passanten im Nahbereich konnten keine entsprechenden Beobachtungen bestätigen. Die umfangreichen Suchmaßnahmen wurden schließlich ohne Feststellung einer vermissten oder hilfsbedürftigen Person beendet.

Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht der Verdacht, dass es sich bei der Mitteilung um eine Falschmeldung handeln könnte. Im Zusammenhang mit dem eingegangenen Notruf wird derzeit unter anderem ein sogenanntes Call-ID-Spoofing geprüft. Dabei kann die tatsächlich verwendete Telefonnummer durch technische Manipulation verschleiert werden, sodass beim Angerufenen eine andere Telefonnummer angezeigt wird. Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen aufgenommen.

Mit Hammer auf Tisch geschlagen: 52-Jähriger sorgt für Polizeieinsatz in Stralsunder Behörde

Stralsund (ots). Am Montag, dem 24. August 2026, wurde die Polizei gegen 10:30 Uhr zu einer Behörde in Stralsund gerufen. Nach ersten Erkenntnissen soll sich dort ein 52-jähriger Staatsangehöriger in einem Büro aggressiv verhalten und im weiteren Verlauf mit einem mitgeführten Hammer auf einen Tisch geschlagen haben. Zudem soll es zu einer Bedrohungssituation gekommen sein. Hintergrund soll nach bisherigen Erkenntnissen unter anderem die mutmaßliche Forderung nach Geld gewesen sein.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann durchsucht. Dabei wurden in einem von ihm mitgeführten Rucksack ein Hammer, ein Küchenmesser sowie zwei Schraubendreher festgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt der 52-Jährige einen Platzverweis. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Nötigung, Erpressung, Sachbeschädigung und räuberischen Erpressung aufgenommen.

Erst Auto fünf Meter in Böschung, dann Crash am Stauende: Sechs Schwerverletzte bei Unfallserie auf der A20

Grimmen/A20 (ots). Am 16.08.2026 gegen 08:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall mit Sach- und Personenschaden auf der BAB 20, Richtungsfahrbahn Lübeck, zwischen den Anschlussstellen Greifswald und Grimmen-Ost. Ein 61-jähriger Fahrer eines Pkw Ford mit diplomatischen Kennzeichen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr auf der Bankette weiter und schleuderte letztlich frontal in eine Grabenböschung etwa fünf Meter unterhalb des Fahrbahngeländes. Dabei wurden er, seine 36-jährige Beifahrerin und zwei auf dem Rücksitz befindliche Kinder schwer verletzt. Die Beifahrerin wurde mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, der Fahrer und die Kinder in umliegende Krankenhäuser verbracht. Im Fahrzeug waren außerdem drei Hunde, die von der Tierrettung Vorpommern-Greifswald übernommen wurden.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 29 Kameraden zur Stelle und sicherte die schwierige Bergung der Verletzten ab. Vier RTW, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz, die Mitarbeiter der Autobahn GmbH des Bundes stellten den Wildschutzzaun wieder her. Die Autobahn 20 war für etwa eine Stunde voll, weitere vier Stunden halbseitig gesperrt. Der Sachschaden beträgt ca. 25.000 EUR.

Im Zusammenhang mit diesem Unfall ereignete sich gegen 09:50 Uhr ein Folgeunfall auf der BAB 20 Fahrtrichtung Lübeck auf Höhe der Ausfahrt Greifswald ein Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah der 77-jährige Fahrzeugführer ein Stauende und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf ein verkehrsbedingt stehendes Fahrzeug auf. Dabei verletzten sich sowohl der Fahrzeugführer, als auch die 72-jährige Mitfahrerin schwer und wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Auch der 79-jährige Beifahrer des im Stau stehenden Fahrzeuges verletzte sich leicht. Er wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch behandelt. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Dieser wird derzeit auf ca. 25.000 EUR geschätzt. Beide Fahrzeuge waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten wurde die Fahrbahn in Fahrtrichtung Lübeck halbseitig gesperrt. Es kam zu Verkehrseinschränkungen.

Polizei- und Feuerwehreinsatz in Stralsund: Aufmerksame Zeugin rettet Hund aus Auto

Stralsund (ots) – Am gestrigen Montag (04. August 2026) wurde die Polizei gegen 12:30 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen darüber informiert, dass sich auf dem Stralsunder Neuen Markt ein Hund in einem verschlossenen Pkw befinden soll. Als die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort eintrafen, hatte die Feuerwehr das Fahrzeug bereits geöffnet und den Hund aus dem Wagen befreit. Das Tier wurde anschließend mit Wasser versorgt und erholte sich wieder. Zeitgleich erschien auch der Hundehalter am Einsatzort.

Eine aufmerksame Zeugin hatte zuvor die Rettungsleitstelle verständigt, nachdem sie den Hund in dem verschlossenen Fahrzeug bemerkt hatte. Gegen den Hundehalter wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass Kinder und Tiere bei sommerlichen Temperaturen niemals – auch nicht für kurze Zeit – in einem abgestellten Fahrzeug zurückgelassen werden dürfen. Bereits nach wenigen Minuten können sich die Temperaturen im Fahrzeuginneren auf lebensbedrohliche Werte erhöhen. Selbst leicht geöffnete Fenster bieten dabei keinen ausreichenden Schutz. Wer ein Kind oder Tier in einem überhitzten Fahrzeug bemerkt, sollte umgehend den Notruf 110 oder 112 verständigen.

Aktion in Niepars: Polizei codiert Fahrräder am 11. August

Niepars (ots). Am Dienstag, dem 11. August 2026, findet in der Zeit von 14:00 bis 17:30 Uhr am Gemeindeverwaltungsamt in der Gartenstraße 69b in Niepars eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis, ein Eigentumsnachweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde. Neben der individuellen Kennzeichnung empfiehlt die Polizei, abgestellte Fahrräder immer gegen Diebstahl zu sichern:

  • Nutzen Sie stabile Fahrradschlösser, bei E-Bikes gern mehrere Schlösser verwenden.
  • Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an fest verankerten Gegenständen an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrrad immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad.
  • Bei E-Bikes sollten wertvolle Zubehörteile (z.B. Akku) unbedingt mit einem zusätzlichen Schloss gesichert werden.
  • Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl: Stellen Sie Ihr Rad nicht in dunklen Ecken ab.

Weitere Informationen rund um das Thema Diebstahl von Zweirädern sind auf www.polizei.mvnet.de und www.polizei-beratung.de zu finden.

Abschlussmeldung – Großeinsatz an den Kreidefelsen: Drohnensuche nach Wanderern in der Steilwand abgebrochen

Sassnitz (ots). Am 31.07.2026, gegen 12.30 Uhr, wurden der Polizei zwei Personen an den Kreidefelsen in der Nähe der Piratenschlucht gemeldet. Die beiden Personen wurden seeseitig im oberen Drittel des Steilhangs festgestellt. Es wurde umgehend ein Rettungseinsatz ausgelöst, bei dem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz, Mitarbeiter des Rettungsdienstes, Polizeibeamte des Polizeireviers Sassnitz, sowie der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz zum Einsatz kamen.

Da mit bloßem Auge keine Personen am Steilhang gesichtet werden konnten, kam eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz. Auch mit dieser konnten keine Personen mehr festgestellt werden. Daraufhin wurde der Einsatz abgebrochen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es verboten ist, die ausgewiesenen Wege im Nationalpark zu verlassen. Dazu gehört auch der Steinstrand entlang der Steilküste. Zudem besteht in diesen Bereichen Lebensgefahr. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, welche mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann. Weiterhin können in solchen Fällen dem Betroffenen die Kosten des Einsatzes der Rettungskräfte auferlegt werden.

Polizeieinsatz wegen Vierbeinern: Pferde-Rast auf Garzer Supermarkt-Parkplatz gemeldet

Garz (ots). Am Freitag, dem 24. Juli 2026 wurde die Polizei gegen 13:00 Uhr darüber informiert, dass sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Garz in der Langen Straße vier Pferde mit ihren Reitern befinden würden. Aufgrund der Mitteilung konnte eine mögliche Gefährdung zunächst nicht ausgeschlossen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Reiter an einem Imbiss auf dem Parkplatz Rast gemacht. Die Pferde waren augenscheinlich nicht unbeaufsichtigt, sodass weder für den Straßenverkehr noch für andere Personen eine Gefährdung bestand. Noch vor dem Eintreffen der Polizeibeamten setzten die Reiter ihren Ausritt fort.

L30 bei Altenkirchen: Vollsperrung nach Unfall zwischen Pkw und Wohnmobil

Altenkirchen/Rügen (ots). Am 26.07.2026 gegen 17:09 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße 30 auf Höhe der Ortschaft Altenkirchen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Ein Pkw Skoda und ein Wohnmobil befuhren hintereinander die L 30 aus Richtung Wiek kommend in Richtung Juliusruh. Der Fahrer des Skoda beabsichtigte, am Abzweig Gudderitz nach links abzubiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste er verkehrsbedingt anhalten.

Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte der 62-jährige Fahrer des Wohnmobils das verkehrsbedingte Anhalten des vorausfahrenden Skoda zu spät und fuhr auf diesen auf. Durch den Verkehrsunfall wurde die Beifahrerin des Skoda leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus nach Bergen gebracht. Die L 30 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge voll gesperrt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 15.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Neben Kräften des Polizeireviers Sassnitz waren die Freiwilligen Feuerwehren Breege und Altenkirchen sowie zwei Rettungswagen im Einsatz.

Sassnitz: 80 Meter über dem Abgrund – Kletterer muss aus Kreidefelsen befreit werden

Sassnitz (ots) – Am 23.07.2026 gegen 15:40 Uhr wurde der Polizei in Sassnitz eine in Not geratene Person an den Kreidefelsen in der Nähe des Unesco-Welterbeforums (Waldhalle) gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen ging ein 20-jähriger polnischer Mann am Strand unterhalb der Steilküste auf Höhe der Wissower Klinken spazieren. Währenddessen entschloss er sich, die Kreidefelsen hinauf zu klettern und geriet in einer Höhe von ca. 80 Metern in eine hilflose Lage, aus der er sich nicht mehr selbstständig befreien konnte.

Zwei Wanderer oben auf den Kreidefelsen sahen den Mann und informierten daraufhin die Polizei. Umgehend kamen Polizeibeamte des Polizeireviers Sassnitz, Rettungskräfte und mehrere Kameraden der Höhenrettung der Feuerwehr Sassnitz zum Einsatz. Durch die Höhenretter konnte die Person aus seiner Lage befreit werden. Außer ein paar kleinen Hautabschürfungen blieb die Person unverletzt.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es verboten ist, die ausgewiesenen Wege im Nationalpark zu verlassen. Dazu gehört auch der Steinstrand entlang der Steilküste. Es besteht Lebensgefahr. Gegen den Mann wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, welches eine Geldbuße von bis zu 5.000 EUR nach sich ziehen kann, dazu werden ihm weitere Kosten für den Einsatz der Rettungskräfte auferlegt.

Dramatische Rettung auf Hiddensee: Spaziergänger holt Frau bei Sturm aus der Ostsee

Vitte/Hiddensee (ots). Am Mittwochabend (22. Juli 2026) wurde der Inselpolizist auf Hiddensee gegen 21:15 Uhr über einen Badeunfall am Strand in Vitte informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand begab sich eine 50-jährige Frau aus Berlin trotz gezogenem roten Sturmballs (Badeverbot) in die Ostsee. Kurz darauf geriet sie in Schwierigkeiten und wurde mehrfach gegen Buhnen gespült.

Ein 50-jähriger Spaziergänger bemerkte die Notlage der Frau und begab sich ins Wasser. Daraufhin verständigte die Begleiterin des Mannes die Rettungskräfte. Der 50-Jährige brachte die Frau aus dem Wasser an Land. Dort nahmen sie Rettungsschwimmer entgegen. Die 50-Jährige erlitt eine Unterkühlung sowie mehrere Schnittverletzungen. Sie wurde zur weiteren medizinischen Versorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Stralsund geflogen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Warnhinweise an Stränden unbedingt zu beachten. Wer eine Person in einer Notlage auf dem Wasser bemerkt, sollte unverzüglich den Notruf wählen und stets die eigene Sicherheit im Blick behalten. Rettungsversuche ohne geeignete Sicherung können Helfende selbst in Lebensgefahr bringen.

Vier Gullideckel aus Fahrbahn gehoben – Kripo ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr

Stralsund (ots). Am gestrigen Sonntag (19. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 09:00 Uhr darüber informiert, dass in der Wasserstraße in Stralsund mehrere Gullideckel aus der Fahrbahn herausgehoben worden waren. Nach derzeitigem Kenntnisstand hoben bislang unbekannte Tatverdächtige insgesamt vier Schachtabdeckungen aus ihrer Verankerung und legten sie neben der Fahrbahn ab. Die eingesetzten Polizeibeamten setzten die Deckel wieder ein und beseitigten die Gefahr für den Straßenverkehr. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.

Das Herausheben von Gullideckeln ist kein harmloser Streich. Offene Schachtöffnungen stellen für alle Verkehrsteilnehmer eine erhebliche Gefahr dar. Solche Handlungen können schwere Verkehrsunfälle und erhebliche Verletzungen zur Folge haben und werden entsprechend strafrechtlich verfolgt.

Polizei lobt Zivilcourage: Ersthelfer retten Leben auf B96-Rastplatz und fahren Ehefrau in Klinik

Altefähr (ots). Am gestrigen Montag, dem 13. Juli 2026, gegen 06:40 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 96 am Rastplatz Altefähr zu einem medizinischen Notfall. Ein Mann brach plötzlich zusammen und benötigte umgehend Hilfe. Ein 42-Jähriger aus Potsdam erkannte die Notlage sofort und leistete gemeinsam mit einer 61-Jährigen sowie einem 63-Jährigen aus der Oberpfalz unverzüglich Erste Hilfe. Die drei Ersthelfer begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Anschließend übernahmen die Einsatzkräfte die weitere medizinische Versorgung.

Doch damit war die Hilfsbereitschaft des 42-Jährigen noch nicht beendet: Er brachte die Ehefrau des Betroffenen in das Krankenhaus, in welches ihr Mann gebracht wurde und nahm dafür einen erheblichen Umweg in Kauf, bevor er seine Heimreise fortsetzte. Die Polizei möchte das vorbildliche Verhalten der drei Ersthelfer zum Anlass nehmen, sich ausdrücklich für ihr schnelles, besonnenes und engagiertes Handeln zu bedanken. Ihr Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, in einer Notsituation nicht wegzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen.

Großbrand bei Grimmen: 60 Hektar Gerstenfeld in Flammen und A20 voll gesperrt

Grimmen (ots). Am 12.07.2026 ging gegen 12:50 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein. Demnach kam es unweit der Anschlussstelle Grimmen-West der BAB 20 nördlich zu einem großflächigen Brand. Auf einer Fläche von ca. 60 Hektar verbrannte die erntefertige Wintergerste. Durch die starke Ausbreitung des Rauches wurde zeitweise die Autobahn 20 für diesen Bereich voll gesperrt, um etwaige Unfälle durch die starke Sichtbehinderung zu vermeiden. Durch mehrere Freiwillige Feuerwehren der Umgebung konnte der Brand gegen 14:05 Uhr, also nach circa einer Stunde, gelöscht und folgend die Autobahn durch die Polizei wieder freigegeben werden. Es gab keinerlei Verletzte. Der entstandene Schaden wird auf ca. 60.000 EUR geschätzt.

Fund auf der B96: Eigentümer von Surfsegel gesucht

B96/Brandshagen (ots). Am heutigen Montag, dem 6. Juli 2026, wurde gegen 12:45 Uhr auf der Bundesstraße 96 in Höhe der Anschlussstelle Brandshagen eine Tasche mit einem Surfsegel aufgefunden. Die Tasche wurde durch Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen geborgen und sichergestellt. Bislang konnte der Eigentümer des Surfsegels nicht ermittelt werden.

Wer das Surfsegel vermisst, wird gebeten, sich unter Angabe des Typs sowie besonderer Merkmale der Tasche beim Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 0383265712, über das digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Vortäuschen einer Entführung löst Polizeieinsatz aus

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Dienstag, dem 30. Juni 2026, gegen 18:30 Uhr, fuhr ein Pkw mit Anhänger am Polizeirevier Ribnitz-Damgarten vorbei. Aus dem Fahrzeug rief eine Person mehrfach: „Hilfe, Hilfe, ich werde entführt!“. Die Beamten leiteten umgehend einen Soforteinsatz ein. An der Fahndung nach dem Fahrzeug waren insgesamt drei Funkstreifenwagen beteiligt. Das Fahrzeug konnte kurze Zeit später im Nahbereich festgestellt und kontrolliert werden.

Im Rahmen der Überprüfung stellte sich heraus, dass keine tatsächliche Gefahrenlage vorlag. Ein 32-jähriger Mann gab an, den Hilferuf lediglich aus Spaß geäußert zu haben, weil er es lustig fand. Da es sich hierbei ganz klar nicht um einen Spaß handelt, wurden nun gegen den 32-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Zudem muss er mit den Kosten des durch sein Verhalten ausgelösten Polizeieinsatzes rechnen.

Die Polizei weist darauf hin, dass das Vortäuschen einer Notlage kein Kavaliersdelikt ist. Solche Handlungen binden Einsatzkräfte und können dazu führen, dass Hilfe bei tatsächlichen Notfällen verzögert wird. Darüber hinaus wird es strafrechtlich verfolgt.

Polizeiinspektion Stralsund bietet Fahrradcodierung im Rotenseepark an

Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 4. Juli 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr im Rotenseepark in Bergen auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung im Rahmen des Blaulichttages statt. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Stralsund ist vor Ort und kommt gern mit den Besuchern ins Gespräch. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde.