Polizei- und Feuerwehreinsatz in Stralsund: Aufmerksame Zeugin rettet Hund aus Auto

Stralsund (ots) – Am gestrigen Montag (04. August 2026) wurde die Polizei gegen 12:30 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen darüber informiert, dass sich auf dem Stralsunder Neuen Markt ein Hund in einem verschlossenen Pkw befinden soll. Als die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort eintrafen, hatte die Feuerwehr das Fahrzeug bereits geöffnet und den Hund aus dem Wagen befreit. Das Tier wurde anschließend mit Wasser versorgt und erholte sich wieder. Zeitgleich erschien auch der Hundehalter am Einsatzort.

Eine aufmerksame Zeugin hatte zuvor die Rettungsleitstelle verständigt, nachdem sie den Hund in dem verschlossenen Fahrzeug bemerkt hatte. Gegen den Hundehalter wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass Kinder und Tiere bei sommerlichen Temperaturen niemals – auch nicht für kurze Zeit – in einem abgestellten Fahrzeug zurückgelassen werden dürfen. Bereits nach wenigen Minuten können sich die Temperaturen im Fahrzeuginneren auf lebensbedrohliche Werte erhöhen. Selbst leicht geöffnete Fenster bieten dabei keinen ausreichenden Schutz. Wer ein Kind oder Tier in einem überhitzten Fahrzeug bemerkt, sollte umgehend den Notruf 110 oder 112 verständigen.

Aktion in Niepars: Polizei codiert Fahrräder am 11. August

Niepars (ots). Am Dienstag, dem 11. August 2026, findet in der Zeit von 14:00 bis 17:30 Uhr am Gemeindeverwaltungsamt in der Gartenstraße 69b in Niepars eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis, ein Eigentumsnachweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde. Neben der individuellen Kennzeichnung empfiehlt die Polizei, abgestellte Fahrräder immer gegen Diebstahl zu sichern:

  • Nutzen Sie stabile Fahrradschlösser, bei E-Bikes gern mehrere Schlösser verwenden.
  • Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an fest verankerten Gegenständen an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrrad immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad.
  • Bei E-Bikes sollten wertvolle Zubehörteile (z.B. Akku) unbedingt mit einem zusätzlichen Schloss gesichert werden.
  • Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl: Stellen Sie Ihr Rad nicht in dunklen Ecken ab.

Weitere Informationen rund um das Thema Diebstahl von Zweirädern sind auf www.polizei.mvnet.de und www.polizei-beratung.de zu finden.

Abschlussmeldung – Großeinsatz an den Kreidefelsen: Drohnensuche nach Wanderern in der Steilwand abgebrochen

Sassnitz (ots). Am 31.07.2026, gegen 12.30 Uhr, wurden der Polizei zwei Personen an den Kreidefelsen in der Nähe der Piratenschlucht gemeldet. Die beiden Personen wurden seeseitig im oberen Drittel des Steilhangs festgestellt. Es wurde umgehend ein Rettungseinsatz ausgelöst, bei dem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz, Mitarbeiter des Rettungsdienstes, Polizeibeamte des Polizeireviers Sassnitz, sowie der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz zum Einsatz kamen.

Da mit bloßem Auge keine Personen am Steilhang gesichtet werden konnten, kam eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz. Auch mit dieser konnten keine Personen mehr festgestellt werden. Daraufhin wurde der Einsatz abgebrochen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es verboten ist, die ausgewiesenen Wege im Nationalpark zu verlassen. Dazu gehört auch der Steinstrand entlang der Steilküste. Zudem besteht in diesen Bereichen Lebensgefahr. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, welche mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann. Weiterhin können in solchen Fällen dem Betroffenen die Kosten des Einsatzes der Rettungskräfte auferlegt werden.

Polizeieinsatz wegen Vierbeinern: Pferde-Rast auf Garzer Supermarkt-Parkplatz gemeldet

Garz (ots). Am Freitag, dem 24. Juli 2026 wurde die Polizei gegen 13:00 Uhr darüber informiert, dass sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Garz in der Langen Straße vier Pferde mit ihren Reitern befinden würden. Aufgrund der Mitteilung konnte eine mögliche Gefährdung zunächst nicht ausgeschlossen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Reiter an einem Imbiss auf dem Parkplatz Rast gemacht. Die Pferde waren augenscheinlich nicht unbeaufsichtigt, sodass weder für den Straßenverkehr noch für andere Personen eine Gefährdung bestand. Noch vor dem Eintreffen der Polizeibeamten setzten die Reiter ihren Ausritt fort.

L30 bei Altenkirchen: Vollsperrung nach Unfall zwischen Pkw und Wohnmobil

Altenkirchen/Rügen (ots). Am 26.07.2026 gegen 17:09 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße 30 auf Höhe der Ortschaft Altenkirchen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Ein Pkw Skoda und ein Wohnmobil befuhren hintereinander die L 30 aus Richtung Wiek kommend in Richtung Juliusruh. Der Fahrer des Skoda beabsichtigte, am Abzweig Gudderitz nach links abzubiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste er verkehrsbedingt anhalten.

Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte der 62-jährige Fahrer des Wohnmobils das verkehrsbedingte Anhalten des vorausfahrenden Skoda zu spät und fuhr auf diesen auf. Durch den Verkehrsunfall wurde die Beifahrerin des Skoda leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus nach Bergen gebracht. Die L 30 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge voll gesperrt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 15.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Neben Kräften des Polizeireviers Sassnitz waren die Freiwilligen Feuerwehren Breege und Altenkirchen sowie zwei Rettungswagen im Einsatz.

Sassnitz: 80 Meter über dem Abgrund – Kletterer muss aus Kreidefelsen befreit werden

Sassnitz (ots) – Am 23.07.2026 gegen 15:40 Uhr wurde der Polizei in Sassnitz eine in Not geratene Person an den Kreidefelsen in der Nähe des Unesco-Welterbeforums (Waldhalle) gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen ging ein 20-jähriger polnischer Mann am Strand unterhalb der Steilküste auf Höhe der Wissower Klinken spazieren. Währenddessen entschloss er sich, die Kreidefelsen hinauf zu klettern und geriet in einer Höhe von ca. 80 Metern in eine hilflose Lage, aus der er sich nicht mehr selbstständig befreien konnte.

Zwei Wanderer oben auf den Kreidefelsen sahen den Mann und informierten daraufhin die Polizei. Umgehend kamen Polizeibeamte des Polizeireviers Sassnitz, Rettungskräfte und mehrere Kameraden der Höhenrettung der Feuerwehr Sassnitz zum Einsatz. Durch die Höhenretter konnte die Person aus seiner Lage befreit werden. Außer ein paar kleinen Hautabschürfungen blieb die Person unverletzt.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es verboten ist, die ausgewiesenen Wege im Nationalpark zu verlassen. Dazu gehört auch der Steinstrand entlang der Steilküste. Es besteht Lebensgefahr. Gegen den Mann wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, welches eine Geldbuße von bis zu 5.000 EUR nach sich ziehen kann, dazu werden ihm weitere Kosten für den Einsatz der Rettungskräfte auferlegt.

Dramatische Rettung auf Hiddensee: Spaziergänger holt Frau bei Sturm aus der Ostsee

Vitte/Hiddensee (ots). Am Mittwochabend (22. Juli 2026) wurde der Inselpolizist auf Hiddensee gegen 21:15 Uhr über einen Badeunfall am Strand in Vitte informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand begab sich eine 50-jährige Frau aus Berlin trotz gezogenem roten Sturmballs (Badeverbot) in die Ostsee. Kurz darauf geriet sie in Schwierigkeiten und wurde mehrfach gegen Buhnen gespült.

Ein 50-jähriger Spaziergänger bemerkte die Notlage der Frau und begab sich ins Wasser. Daraufhin verständigte die Begleiterin des Mannes die Rettungskräfte. Der 50-Jährige brachte die Frau aus dem Wasser an Land. Dort nahmen sie Rettungsschwimmer entgegen. Die 50-Jährige erlitt eine Unterkühlung sowie mehrere Schnittverletzungen. Sie wurde zur weiteren medizinischen Versorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Stralsund geflogen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Warnhinweise an Stränden unbedingt zu beachten. Wer eine Person in einer Notlage auf dem Wasser bemerkt, sollte unverzüglich den Notruf wählen und stets die eigene Sicherheit im Blick behalten. Rettungsversuche ohne geeignete Sicherung können Helfende selbst in Lebensgefahr bringen.

Polizei lobt Zivilcourage: Ersthelfer retten Leben auf B96-Rastplatz und fahren Ehefrau in Klinik

Altefähr (ots). Am gestrigen Montag, dem 13. Juli 2026, gegen 06:40 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 96 am Rastplatz Altefähr zu einem medizinischen Notfall. Ein Mann brach plötzlich zusammen und benötigte umgehend Hilfe. Ein 42-Jähriger aus Potsdam erkannte die Notlage sofort und leistete gemeinsam mit einer 61-Jährigen sowie einem 63-Jährigen aus der Oberpfalz unverzüglich Erste Hilfe. Die drei Ersthelfer begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Anschließend übernahmen die Einsatzkräfte die weitere medizinische Versorgung.

Doch damit war die Hilfsbereitschaft des 42-Jährigen noch nicht beendet: Er brachte die Ehefrau des Betroffenen in das Krankenhaus, in welches ihr Mann gebracht wurde und nahm dafür einen erheblichen Umweg in Kauf, bevor er seine Heimreise fortsetzte. Die Polizei möchte das vorbildliche Verhalten der drei Ersthelfer zum Anlass nehmen, sich ausdrücklich für ihr schnelles, besonnenes und engagiertes Handeln zu bedanken. Ihr Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, in einer Notsituation nicht wegzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen.

Großbrand bei Grimmen: 60 Hektar Gerstenfeld in Flammen und A20 voll gesperrt

Grimmen (ots). Am 12.07.2026 ging gegen 12:50 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein. Demnach kam es unweit der Anschlussstelle Grimmen-West der BAB 20 nördlich zu einem großflächigen Brand. Auf einer Fläche von ca. 60 Hektar verbrannte die erntefertige Wintergerste. Durch die starke Ausbreitung des Rauches wurde zeitweise die Autobahn 20 für diesen Bereich voll gesperrt, um etwaige Unfälle durch die starke Sichtbehinderung zu vermeiden. Durch mehrere Freiwillige Feuerwehren der Umgebung konnte der Brand gegen 14:05 Uhr, also nach circa einer Stunde, gelöscht und folgend die Autobahn durch die Polizei wieder freigegeben werden. Es gab keinerlei Verletzte. Der entstandene Schaden wird auf ca. 60.000 EUR geschätzt.

Fund auf der B96: Eigentümer von Surfsegel gesucht

B96/Brandshagen (ots). Am heutigen Montag, dem 6. Juli 2026, wurde gegen 12:45 Uhr auf der Bundesstraße 96 in Höhe der Anschlussstelle Brandshagen eine Tasche mit einem Surfsegel aufgefunden. Die Tasche wurde durch Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen geborgen und sichergestellt. Bislang konnte der Eigentümer des Surfsegels nicht ermittelt werden.

Wer das Surfsegel vermisst, wird gebeten, sich unter Angabe des Typs sowie besonderer Merkmale der Tasche beim Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 0383265712, über das digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Vortäuschen einer Entführung löst Polizeieinsatz aus

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Dienstag, dem 30. Juni 2026, gegen 18:30 Uhr, fuhr ein Pkw mit Anhänger am Polizeirevier Ribnitz-Damgarten vorbei. Aus dem Fahrzeug rief eine Person mehrfach: „Hilfe, Hilfe, ich werde entführt!“. Die Beamten leiteten umgehend einen Soforteinsatz ein. An der Fahndung nach dem Fahrzeug waren insgesamt drei Funkstreifenwagen beteiligt. Das Fahrzeug konnte kurze Zeit später im Nahbereich festgestellt und kontrolliert werden.

Im Rahmen der Überprüfung stellte sich heraus, dass keine tatsächliche Gefahrenlage vorlag. Ein 32-jähriger Mann gab an, den Hilferuf lediglich aus Spaß geäußert zu haben, weil er es lustig fand. Da es sich hierbei ganz klar nicht um einen Spaß handelt, wurden nun gegen den 32-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Zudem muss er mit den Kosten des durch sein Verhalten ausgelösten Polizeieinsatzes rechnen.

Die Polizei weist darauf hin, dass das Vortäuschen einer Notlage kein Kavaliersdelikt ist. Solche Handlungen binden Einsatzkräfte und können dazu führen, dass Hilfe bei tatsächlichen Notfällen verzögert wird. Darüber hinaus wird es strafrechtlich verfolgt.

Polizeiinspektion Stralsund bietet Fahrradcodierung im Rotenseepark an

Bergen auf Rügen (ots). Am Samstag, dem 4. Juli 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr im Rotenseepark in Bergen auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung im Rahmen des Blaulichttages statt. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Stralsund ist vor Ort und kommt gern mit den Besuchern ins Gespräch. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde.

Mann frustriert über Fußballergebnisse – Polizei muss einschreiten

Tribsees (ots). In der Nacht zum heutigen Dienstag, dem 30. Juni 2026, wurde die Polizei mehrfach zu einer Wohnung eines 33-jährigen Rumänen in der Ernst-Thälmann-Straße in Tribsees gerufen. Beim ersten Einsatz gegen 02:45 Uhr trafen die Beamten den Mann an, ermahnten ihn zur Ruhe und drohten für den Wiederholungsfall weitere Maßnahmen an.

Gegen 03:30 Uhr gingen weitere Beschwerden über ruhestörenden Lärm ein. Gegenüber den eingesetzten Beamten erklärte der 33-Jährige, er sei frustriert über die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft und habe seinem Ärger Luft machen wollen. Da die Polizei mehrfach wegen Ruhestörung einschreiten musste, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Mann aufgenommen.

Erstmeldung: Erstmeldung: Verkehrsunfall auf der B96n führt zu Vollsperrung

B96/Miltzow (ots). Am heutigen Freitag (26. Juni 2026) kam es gegen 08:30 Uhr auf der Bundesstraße 96 bei Miltzow zu einem Verkehrsunfall. Die Bundesstraße 96 ist für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung gegenwärtig in Richtung in Richtung Stralsund noch voll gesperrt.

Stauerscheinungen haben sich bereits gebildet. Durch die integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen wird eine Wasserversorgung für die sich im Stau befindenden Personen realisert. Die Rettungsgasse ist hierfür unbedingt freizuhalten.

Rastplatz Riedbruch Nord: Polizei befreit 22-Jährigen aus überhitztem Transporter

A20/Riedbruch Nord (ots). Am gestrigen Mittwoch (25. Juni 2026) gegen 11:30 Uhr erhielt das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Grimmen einen Notruf von einem 22-jährigen Deutschen, der auf dem Rastplatz Riedbruch Nord in seinem Transporter eingeschlossen war. Der Mann hatte sich nach eigenen Angaben zum Ausruhen in den Laderaum seines Transporters gelegt. Währenddessen fiel die Hecktür zu und ließ sich von innen nicht mehr öffnen. Da sich im Laderaum weder Fenster noch eine andere Fluchtmöglichkeit befanden, war der Mann eingeschlossen. Glücklicherweise hatte er sein Mobiltelefon dabei und setzte den Notruf ab.

Die eingesetzten Polizeibeamten öffneten das Fahrzeug und befreiten den Mann. Bereits beim Eintreffen stellten die Beamten fest, dass sich der Fahrzeugführer aufgrund der hohen Temperaturen in einer körperlich belastenden Situation befand. Bei einer Außentemperatur von etwa 25 Grad stand das Fahrzeug in der prallen Sonne. Im Laderaum herrschten bereits deutlich höhere Temperaturen, die Atemluft bis auf ein Minimum reduziert und spürbar aufgeheizt. Der Mann war stark verschwitzt und litt bereits unter Atemnot. Zum Glück blieb der Vorfall ohne schwerwiegende gesundheitliche Folgen.

Einsatz im Heinrich-Heine-Ring: Polizei bemerkt verfassungsfeindliches Tattoo bei Ruhestörer

Stralsund (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 24. Juni 2026, gegen 0:40 Uhr, wurde die Stralsunder Polizei über eine Personengruppe auf einem Parkplatz im Heinrich-Heine-Ring informiert. Die Personengruppe soll durch lautes Rufen sowie das Abspielen lauter Musik die Nachtruhe gestört haben.

Die eingesetzten Polizeibeamten trafen die etwa zehnköpfige Personengruppe vor Ort an und stellten die Ruhe wieder her. Im weiteren Verlauf löste sich die Gruppe auf. Während der Sachverhaltsaufnahme bemerkten die eingesetzten Kräfte bei einem 29-jährigen Mann ein am linken Oberarm tätowiertes verfassungsfeindliches Symbol, das öffentlich sichtbar getragen wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Schüsse vom Balkon in Sassnitz: 79-jährige Nachbarin durch Abpraller verletzt

Sassnitz (ots). Am Freitag, dem 19. Juni 2026, gegen 16:00 Uhr, wurde die Polizei in Sassnitz in die Litauische Straße gerufen. Eine 79-jährige Frau gab an, dass ihr 36-jähriger Nachbar von seinem Balkon aus mit einem Luftgewehr geschossen haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Geschoss abgeprallt und die 79-Jährige am Arm getroffen haben. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden bei dem 36-Jährigen vier Softair-Waffen sowie eine Druckluftwaffe beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Auch beim Umgang mit Luftdruck- und Softairwaffen gelten gesetzliche Vorgaben. Insbesondere ist sicherzustellen, dass Geschosse das eigene Grundstück nicht verlassen und keine Personen gefährdet werden. Das Schießen von Balkonen oder aus anderen Bereichen, von denen aus Geschosse öffentliche Flächen oder Nachbargrundstücke erreichen können, birgt erhebliche Risiken. Die Polizei weist darauf hin, dass Luftdruckwaffen keine Spielzeuge sind. Durch Geschosse oder Abpraller können Menschen verletzt und erhebliche Gefahren verursacht werden. Verstöße können straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Waghalsige Flucht durch Vorpommern: 50-Jähriger rast ohne Versicherung mit Tempo 200 vor der Polizei davon

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Sonntagabend, dem 21.06.2026) beabsichtigten Beamte des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten gegen 21:30 Uhr in der Ortslage Ahrenshagen-Daskow die Kontrolle eines Pkw durchzuführen, nachdem ihnen das Fahrzeug aufgrund fehlender amtlicher Kennzeichen aufgefallen war.

Die Polizeibeamten schalteten daraufhin das Blaulicht sowie das Anhaltesignal ein, um den Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhalteaufforderung und entzog sich der Kontrolle. Es folgte eine Verfolgungsfahrt durch die Ortslagen Ahrenshagen, Ravenhorst und Eixen bis nach Kavelsdorf. Nach bisherigen Erkenntnissen legte der Fahrzeugführer dabei eine Strecke von etwa 20 Kilometern zurück und erreichte teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h.

Trotz der hohen Geschwindigkeit und der erheblichen Gefährdung gelang es den eingesetzten Polizeibeamten, das Fahrzeug schließlich anzuhalten. Personen wurden dabei glücklicherweise nicht verletzt, Sachschäden sind nach derzeitigen Erkenntnissen ebenfalls nicht entstanden. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 50-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobenentnahme in einem Krankenhaus angeordnet und durchgeführt.

Darüber hinaus ergaben die Ermittlungen, dass der genutzte Pkw weder zugelassen noch haftpflichtversichert war. Gegen den 50-Jährigen wurde weiterhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.

Böller in der Nacht gezündet – Tatverdächtiger gestellt

Sassnitz (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 17. Juni 2026, nahmen mehrere Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr einen lauten Knall in unmittelbarer Nähe des Polizeireviers Sassnitz wahr. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Beamten einen 28-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Bahnhofstraße fest. Der Mann gab an, zuvor einen Böller gezündet zu haben. Zudem erklärte er, noch weitere Böller bei sich zu führen. Diese wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Böllern um pyrotechnische Gegenstände, für deren Umgang eine entsprechende Genehmigung erforderlich ist. Eine solche Genehmigung konnte der 28-Jährige nicht vorweisen. Auf die Frage nach dem Grund für das Zünden des Böllers gab er an, von mehreren Personen dazu aufgefordert worden zu sein, da diese hören wollten, wie sich ein solcher Böller anhört. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit genehmigungspflichtigen pyrotechnischen Gegenständen erhebliche Gefahren birgt und ohne entsprechende Erlaubnis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Kurzzeitige Überschwemmung der B96

Bergen (ots). Am 07.06.2026 gegen 13:30 Uhr kam es auf der B96 zwischen Scharpitz und Rambin unter der Bahnunterführung zu einer kurzzeitigen Überschwemmung der Fahrbahn durch Starkregen. Dabei stand der rechte Fahrstreifen in Richtung Bergen ca. 50 cm unter Wasser, so dass es sofort zu Stauerscheinungen kam und die Fahrzeuge die Stelle nur über die Gegenfahrbahn passieren konnten. Der Verkehr wurde über das Verkehrsleitsystem umgeleitet und die bereits auf der B96 befindlichen Fahrzeuge durch Polizeikräfte an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Nach ungefähr dreißig Minuten war das Wasser abgelaufen und die Maßnahmen konnten eingestellt werden. Zu anlassbezogenen Unfällen kam es glücklicherweise nicht.