Verkehrsunfall auf der L23 bei Barth

Barth (ots). Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, ereignete sich gegen 07:30 Uhr auf der Landesstraße 23 zwischen Barth und Löbnitz, auf Höhe des Abzweigs zum Flughafen, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW.

Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es zum Zusammenstoß zwischen einem Volvo und einem VW. Der VW wurde von einem 44-jährigen Mann gefahren, der bei dem Unfall unverletzt blieb. Der Fahrer des Volvo, ein 28-jähriger Mann, erlitt leichte Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen könnte Straßenglätte dazu geführt haben, dass der VW von seiner Fahrspur nach links abgekommen ist. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf mindestens 25.000 Euro geschätzt. Die Landesstraße war während der Zeit der Unfallaufnahme und Bergung zeitweise gesperrt.

Lebensgefahr auf den Eisflächen der Prorer Wiek – Polizei warnt eindringlich – Sassnitzer Mole weiter gesperrt

Sassnitz (ots). Wie bereits am gestrigen Montag (09. Februar 2026) berichtet, besteht weiterhin akute Lebensgefahr beim Betreten der Eisflächen in der Prorer Wiek. Es wird weiterhin ausdrücklich davor gewarnt, Eisflächen zu betreten, zu begehen oder für Freizeitaktivitäten zu nutzen. Eltern werden gebeten, besonders auf Kinder und Jugendliche zu achten und sie eindringlich über die bestehenden Gefahren aufzuklären.

Im Falle eines Einbruchs besteht aufgrund der derzeit niedrigen Wassertemperaturen und der instabilen Eisverhältnisse unmittelbare Lebensgefahr. Rettungsmaßnahmen sind unter diesen Bedingungen extrem schwierig und bringen auch die eingesetzten Einsatzkräfte in erhebliche Gefahr. Die Polizei ist heute und morgen mit einem Hubschrauber unter Einsatz von Wärmebildkameras im Einsatz, um Personen auf den Eisflächen ausfindig zu machen. Zusätzlich sind Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes vor Ort, die über Lautsprecherdurchsagen fortlaufend vor dem Betreten des Eises warnen und Personen am Betreten der Eisflächen hindern.

Es werden Eisbrecher eingesetzt. Hierdurch kommt es zu massiven Eisverschiebungen, die die ohnehin bestehende Gefahrenlage nochmals erheblich verschärfen. Betroffen sind sämtliche Bereiche, insbesondere der Hafen von Mukran sowie der Sassnitzer Stadthafen. Die Sassnitzer Mole bleibt weiterhin gesperrt.

AMG E53 auf A20 bei Abstandsverstoss gefilmt: Fahrverbot – Polizei warnt vor unterschätzter Gefahr

Grimmen (ots). Bereits am 20. Januar 2026 war der Videowagen des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen auf der Bundesautobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Grimmen West und Grimmen Ost in Fahrtrichtung Stettin im Einsatz.

Gegen 08:00 Uhr näherte sich auf der linken Fahrspur ein Mercedes AMG E 53 dem Videofahrzeug von hinten und schloss dabei schnell und vor allem deutlich zu dicht auf. Bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von 152 km/h unterschritt der Mercedes den erforderlichen Sicherheitsabstand erheblich. Bei dieser Geschwindigkeit wäre ein Mindestabstand von 76 Metern erforderlich gewesen. Nach Toleranzabzug betrug der tatsächliche Abstand jedoch nicht einmal 15 Meter.

Videowagen filmt zu geringen Abstand auf der Autobahn A20 zwischen Grimmen West und Ost
Foto: Polizei

Doch damit nicht genug: Nach dem Überholen des Videofahrzeugs setzte der Mercedes seine Fahrt auf der linken Fahrspur fort und fuhr anschließend bei einer Geschwindigkeit von 166 km/h auch auf einen vorausfahrenden BMW viel zu dicht auf. Der von den Polizeibeamten errechnete Abstand betrug etwas mehr als 21 Meter – erforderlich wären mindestens 83 Meter gewesen. Im weiteren Verlauf verließ der Mercedes die Autobahn und fuhr auf den Rügenzubringer in Richtung Stralsund. Dort überschritt er zudem die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 31 km/h.

Nach dem Anhalten des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass es sich bei der Fahrzeugführerin um eine 19-jährige Fahranfängerin handelte, die sich noch in der Probezeit befand. Sie erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mehr als 600 Euro sowie ein zweimonatiges Fahrverbot. Darüber hinaus wird sie sich als Fahranfängerin voraussichtlich auch mit Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde auseinandersetzen müssen, unter anderem mit einer möglichen Nachschulung.

Ein weiterer Abstandsverstoß wurde am 30. Januar 2026 festgestellt. Gegen 17:00 Uhr war der Videowagen auf der Bundesstraße 96 auf der Insel Rügen zwischen den Anschlussstellen Garz und Altefähr unterwegs. Hier fuhr ein Lkw Mercedes Sprinter dem Videofahrzeug bei einer Geschwindigkeit von 93 km/h bis auf lediglich acht Meter auf. Erforderlich wäre in diesem Fall ein Sicherheitsabstand von 46,5 Metern gewesen. Den 24-jährigen Fahrzeugführer aus Berlin erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die große Gefahr durch zu geringe Sicherheitsabstände hin. Üblicherweise wird vom Erkennen einer Gefahrensituation bis zum Betätigen des Bremspedals von einer Reaktionszeit von etwa einer Sekunde ausgegangen. Bei 100 km/h legt ein Fahrzeug in dieser Zeit bereits rund 28 Meter zurück, bei 150 km/h sogar knapp 42 Meter – noch bevor überhaupt mit dem Bremsen begonnen wird. Hinzu kommt anschließend der eigentliche Bremsweg.

Eine erhebliche Unterschreitung des Sicherheitsabstandes ist daher keinesfalls als Kavaliersdelikt zu werten. Sie stellt eine ebenso hohe Gefahr im Straßenverkehr dar wie ein erhebliches Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und sollte keinesfalls unterschätzt werden.

Warnmeldung Insel Rügen: Betreten der Eisflächen in der Prorer Wiek lebensgefährlich

Sassnitz (ots). In der Prorer Wiek im Bereich Sassnitz und Mukran wird dringend davor gewarnt, die Eisflächen zu betreten. Die derzeitige Eislage ist aufgrund von Strömungen und wechselnden Temperaturen instabil und nicht tragfähig. Zur Gewährleistung der Schifffahrt ist in Kürze mit dem Einsatz von Eisbrechern zu rechnen. Dadurch können sich vorhandene Eisflächen plötzlich lösen, brechen oder in Bewegung geraten. Es besteht akute Gefahr, dass Personen unerwartet ins Wasser einbrechen oder von treibenden Eisschollen erfasst werden.

Das Betreten der Eisflächen stellt eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben dar. Die Polizei appelliert eindringlich, die Eisflächen nicht zu betreten. Eltern werden gebeten, ihre Kinder zu warnen und von den gefährdeten Bereichen fernzuhalten.

Erfolgreiche Ermittlungsarbeit: Tätergruppierung nach Reifendiebstählen im ganzen Land in Untersuchungshaft

Bergen (ots). Nach gut einem Jahr umfangreicher Ermittlungsarbeit in zahlreichen Dienststellen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, konnten in der Nacht auf Montag (26.01.2026) gegen 03:00 Uhr drei Tatverdächtige in einem Autohaus in Bergen auf der Insel Rügen auf frischer Tat gestellt werden. Den drei polnischen 37, 38 und 39 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, seit März 2025 landesweit mehrere Angriffe auf Reifenhandel und Autohäuser verübt, und dabei hunderte Reifensätze entwendet zu haben. Allein in einem Fall in einem Greifswalder Autohaus im vergangenen September, entstand dabei ein Schaden von etwa 140.000 Euro. Der Gesamtschaden der Taten beläuft sich in der Summe auf mehr als 600.000 Euro.

Nachdem zunächst verschiedene Dienststellen mit den Ermittlungen betraut waren, wurde die weitere Bearbeitung der Fälle im Dezember 2025 federführend von der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Stralsund und der Kriminalpolizeiinspektion Anklam übernommen. Die zentral durchgeführten Ermittlungen gewährleisteten die Durchführung von abgestimmten, umfänglichen Maßnahmen bis zum Zeitpunkt des Ergreifens der Tatverdächtigen. Dadurch war der mutmaßliche nächste Tatort kurzfristig bekannt. Hier konnten die Tatverdächtigen durch den Zugriff von Spezialeinheiten gestellt werden. In den Wochen zuvor fand eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Diensteinheit, GDE, (Kooperation der Bundespolizeiinspektion Pasewalk, der Polizeiinspektion Anklam und des Hauptzollamtes Stralsund), den umliegenden Revieren sowie den Kriminaldauerdiensten statt.

Polizeipräsident Arne Wurzler würdigt diesen gemeinsamen Erfolg. „Ermittlungen sind oftmals langwierig, personalintensiv und jede Beamtin und jeder Beamte benötigt viel Geduld. Wir können stolz auf diesen Erfolg sein. Die Zusammenarbeit so vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Dienststellen im Polizeipräsidium Neubrandenburg, gemeinsam mit anderen Behörden, hat beispielhaft funktioniert.“

Am Dienstagnachmittag (27.01.2026) wurden die drei Männer dem Haftrichter vorgeführt. Dort wurde gegen sie ein Haftbefehl wegen schweren Bandendiebstahls nach § 244a StGB erlassen. Die eingesetzten Beamten brachten die Tatverdächtigen anschließend in die JVA Stralsund, in die JVA Bützow sowie in die JVA nach Waldeck, wo sie sich nun in Untersuchungshaft befinden. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben gemacht werden.

Zusätzliche Unterstützung für die Polizei auf Hiddensee

Insel Hiddensee (ots). Aufgrund der aktuellen Eisverhältnisse und der eingeschränkten Erreichbarkeit der Insel Hiddensee wird der dort eingesetzte Kontaktbeamte durch einen zweiten Polizisten rund um die Uhr unterstützt.

Seit Geltung des Eisfahrplans ist die Verbindung zum Festland witterungs- und lageabhängig. Der Personenverkehr ist derzeit nur eingeschränkt möglich. Es kommt ein Eisbrecher mit begrenzten Kapazitäten zum Einsatz.

Mit der zusätzlichen polizeilichen Präsenz trägt die Polizei diesen besonderen Rahmenbedingungen Rechnung. Ziel ist es, die Einsatzfähigkeit auch unter erschwerten Bedingungen sicherzustellen und im Bedarfsfall verlässliche Unterstützung bei Einsatz- und Notlagen vor Ort zu haben.

Die Maßnahme ist vorübergehend und gilt für die Dauer des Eisfahrplans. Die Lage wird fortlaufend bewertet. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der Gemeinde Seebad Insel Hiddensee, dem Hafen- und Kurbetrieb der Insel, für die unkomplizierte Bereitstellung einer Unterkunft für den zusätzlichen Polizeibeamten. Die Polizei ist auch in der winterlichen Ausnahmesituation verlässlich für die Menschen auf Hiddensee da.

Sportübungen lösen Rettungseinsatz aus

Sassnitz (ots). Am vergangenen Freitag (23. Januar 2026) wurde die Sassnitzer Polizei über eine vermeintlich hilflose Person informiert. Dieser Sachverhalt bestätigte sich vor Ort jedoch nicht. Vielmehr führte ein 29-jähriger Mann aus Berlin auf einem Fahrradweg Sportübungen (Liegestütze) durch. Die alarmierten Rettungskräfte stellten keinen weiteren Handlungsbedarf fest.

Pinguin auf Abwegen?

Stralsund (ots). Am heutigen Donnerstag (15. Januar 2026) wurde die Polizei über einen frei laufenden Pinguin auf der Rügenbrücke infomiert. Zur Überprüfung des Sachverhaltes begab sich eine Funkstreifenwagenbesatzung vor Ort, konnte aber keinen frei laufenden Pinguin feststellen.

Die Rücksprache mit Experten des Deutschen Meeresmuseums ergab, dass es sich um einen jungen Kormoran handeln könnte, da sich diese zum Verwechseln ähnlich sehen würden. Ob es sich um einen Pinguin, einen Kormoran oder eine optische Täuschung handelte, kann nicht abschließend geklärt werden.

Ermittlungserfolg der Stralsunder Polizei nach Einbruchsdiebstahl

Stralsund (ots). Bereits Anfang Januar 2026 kam es zu einem Einbruchsdiebstahl in eine Apotheke im Tribseer Damm in Stralsund. Ein männlicher Tatverdächtiger verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Verkaufsraum einer Apotheke und drang in diese ein. Die Höhe des entstandenen Stehlschadens ist derzeit noch unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Tat ereignete sich gegen 20:00 Uhr und wurde von aufmerksamen Augenzeugen beobachtet, die umgehend die Polizei informierten. Einsatzkräfte der Polizei Stralsund waren kurze Zeit später vor Ort und konnten den Tatverdächtigen noch auf frischer Tat stellen.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 46-jährigen Mann aus Stralsund. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Mann erheblich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Zudem besteht der Verdacht, dass der Mann auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Der Tatverdächtige leistete bei seinem Antreffen massiven Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Diese blieben glücklicherweise unverletzt. Der Mann muss sich nun nicht nur wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls, sondern auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Beschuldigte auch für einen versuchten Einbruch in ein Süßwarengeschäft im Apollonienmarkt in Stralsund verantwortlich sein könnte. Diese Tat hatte sich bereits am selben Abend gegen 18:30 Uhr ereignet und wurde ebenfalls von einer Augenzeugin beobachtet, die den Tatverdächtigen gut beschreiben konnte und ihn mutmaßlich wiedererkennen kann.

Der 46-Jährige ist der Polizei bereits mehrfach bekannt und einschlägig vorbestraft, unter anderem wegen Eigentumsdelikten. Aufgrund der Gesamtumstände stellte die Staatsanwaltschaft Stralsund einen Haftantrag, dem das zuständige Gericht stattgab. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Auswertung sichergestellter Beweismittel könnte dazu führen, dass dem Tatverdächtigen noch weitere Einbruchsdiebstähle zugeordnet werden.

Schuppenbrand auf Hiddensee verursacht hohen Sachschaden

Kloster/Insel Hiddensee (ots). Durch die integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen wurde der Polizei am gestrigen Montag (22. Dezember 2025) gegen 19:20 Uhr der Vollbrand eines Schuppens im Hügelweg in Kloster auf der Insel Hiddensee gemeldet. Der Brand konnte durch die Feuerwehr Hiddensee gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Weiterhin war ein Brandursachenermittler im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftungen aufgenommen.

Zeugen, die zur angegebenen Tatzeit auffällige Personenbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, richten diese bitte ans Polizeihauptrevier Bergen (Telefon 038388100), an das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder jede andere Polizeidienststelle.

Auf der Suche nach einer Herberge?

Sassnitz (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Montag (22. Dezember 2025) gegen 19:00 Uhr in ein Sassnitzer Hotel in der Seestraße gerufen. Offenbar verschaffte sich ein 60-jähriger Mann unerlaubt Zutritt zu diesem Hotel und entwendete verschiedene Gegenstände, sowie Spirituosen und Nahrungsmittel. Im weiteren Verlauf verschaffte er sich Zugang zum Spa-Bereich und nutzte diesen. Weiterhin verbreite er augenscheinlich pornografische Bilder aus einer Zeitschrift in der Damenumkleidekabine. Darüber hinaus soll er Behauptungen über anwesende Personen geäußert haben. Eine freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,29 Promille. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruches, des Diebstahls, der Verbreitung pornografischer Inhalte, der Erschleichung von Leistungen und der üblen Nachrede ermittelt.

Adlerkostüm löst Polizeieinsatz aus

Stralsund (ots). Am vergangenen Samstag (20. Dezember 2025) wurde der Polizei gegen 21:50 Uhr gemeldet, dass eine erwachsene Person auf dem Stralsunder Apollonienmarkt einen Jugendlichen angreifen soll.

Beim Eintreffen der Beamten vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt jedoch nicht. Vielmehr stellte sich heraus, dass sich ein Gratulant im Rahmen eines 40. Geburtstages einer weiteren Person als Adler verkleidet hatte und damit Passanten einfangen wollte. Dabei soll es im ersten Anschein so ausgesehen haben, als wollte er tatsächlich jemanden angreifen. Die betroffene Person erschrak sich daraufhin. Beide Parteien konnten sich jedoch untereinander verständigen und betrachteten die Angelegenheit damit anschließend als erledigt.

Pkw in Vollbrand – Straße gesperrt

Groß Kordshagen (ots). Gegen 13:50 Uhr erreichte die Barther Polizei die Meldung über einen Pkw, welcher in der Chausseestraße in Groß Kordshagen in Brand stehen soll. Nach bisherigen Erkenntnissen sei während der Fahrt ein Knallgeräusch zu hören gewesen. Unmittelbar im Anschluss habe das Fahrzeug zunächst begonnen zu qualmen und sei anschließend in Vollbrand geraten. Die beiden Fahrzeuginsassen im Alter von 73 und 78 Jahren schafften es, sich unverletzt aus dem Fahrzeug zu befreien.

Die Chausseestraße ist seit circa 14:00 Uhr gesperrt. Diese Sperrung wird voraussichtlich noch bis 15:30 Uhr andauern. Der Pkw brannte gänzlich aus. Die konkrete Schadenshöhe ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bezifferbar. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.

Mann soll Kinder angesprochen haben – Polizei sucht weitere Zeugen

Stralsund (ots) – Am Donnerstag (04.12.2025) wurde die Polizei in Stralsund über ein verdächtiges Ansprechen zweier Kinder informiert.

Nach ersten Erkenntnissen habe ein Mann beide Kinder im Stadtteil Knieper, gegen 13:00 Uhr vermutlich mit der Absicht körperlichen Kontakt herzustellen, angesprochen. Die beiden Mädchen, sollen mit dem Mann ins Gespräch gekommen sein, haben währenddessen ihren Weg allerdings fortgesetzt. Beide Kinder vertrauten sich anschließend ihren Müttern an, die umgehend die Polizei informierten.

Der Beschreibung nach hatte der deutsch sprechende Mann einen kurzen dunkel blonden Bart und trug eine schwarze Strickjacke, schwarze Hose und eine Mütze. Größe und Alter der Person sind derzeit unbekannt. Der Mann habe einen schwarzen Rucksack sowie ein schwarzes Fahrrad bei sich gehabt.

Die Polizei Stralsund nimmt die Schilderungen des Kindes sehr ernst und sucht Zeugen, die Hinweise zu weiteren verdächtigen Feststellungen geben können oder Angaben zur Person machen können. Auskünfte nimmt die Polizei Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900 entgegen.

Verständlicherweise sorgen Vorfälle dieser Art insbesondere bei Eltern für große Verunsicherung. Viele Eltern wenden sich nach verdächtigen Erlebnissen ihrer Kinder mit zahlreichen Fragen an die Polizei. Das ist nachvollziehbar und in diesen Fällen genau der richtige Weg.

Wenn Ihr Kind von einem Vorfall berichtet, bei dem es von einer fremden Person angesprochen und sogar bedrängt oder berührt wurde, sind die polizeilichen Ratschläge: Bemühen Sie sich, Ruhe zu bewahren. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es bei Ihnen in Sicherheit ist. Geben Sie dem Kind die Bestätigung, dass es richtig war, darüber zu sprechen. Glauben Sie Ihrem Kind. Hören Sie der Schilderungen Ihres Kindes aufmerksam zu und lassen Sie es ausreden. Lassen Sie Ihr Kind mit eigenen Worten berichten und versuchen Sie, ihre eigenen Eindrücke nicht als Wahrnehmung Ihrer Kinder zu bewerten. Verständigen Sie in Akutsituationen sofort über den Notruf 110 die Polizei. Informieren Sie auch dann die Polizei, wenn die Tat schon einige Stunden zurückliegt.

Darüber hinaus ist schon im Vorfeld wichtig, mit Kindern solche Situationen in einer ruhigen Atmosphäre zu besprechen. Machen sie die Situation für sich und Ihr Kind handhabbar.

Legen Sie mit ihrem Kind gemeinsam fest, wie es sich verhalten kann, wenn es von einer fremden Person angesprochen wird. Ermuntern Sie Ihr Kind, dass es „Nein“
sagen darf. Ihr Kind darf Gespräche mit Fremden sofort und auch bestimmend unterbinden. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es niemals Geld, Süßigkeiten oder Geschenke annehmen darf oder sich damit locken lassen soll. Ihr Kind muss sich von niemanden berühren lassen, egal an welchen Körperstellen (zum Beispiel auch an Haaren oder Füßen). Überlegen Sie, wo Ihr Kind Hilfe bekommen kann, wenn es ohne die Begleitung eines Erwachsenen unterwegs ist. Motivieren Sie Ihr Kind, um Hilfe zu bitten, wenn es Hilfe braucht. Kennt Ihr Kind den Polizeiruf 110? Und erinnern Sie erneut daran, dass der Notruf immer kostenlos ist und von jedem Telefon aus gewählt werden kann.

Kontrolldruck zeigt Wirkung – Ergebnisse der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“

Neubrandenburg/Rostock (ots). Bei landesweiten Verkehrskontrollen hat die Polizei am gestrigen Tag an 49 Kontrollstellen insgesamt mehr als 850 Fahrzeuge überprüft. Anlass waren die Auftaktkontrollen der Verkehrssicherheitskampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“ für den Monat Dezember. Über 100 Beamtinnen und Beamte waren im Einsatz und legten ihren Schwerpunkt auf die Überprüfung von Alkohol-, Drogen- und Medikamentenkonsum bei Fahrzeugführenden.

Der im Vorfeld angekündigte Kontrolldruck scheint Wirkung zu zeigen: Lediglich zehn Verstöße wurden festgestellt – ein vergleichsweise geringer Wert, gemessen an der hohen Zahl der kontrollierten Fahrzeuge. Zusätzlich wurden zahlreiche andere Delikte, wie Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis und Pflichtversicherung, Gurt- und Handyverstöße oder auch Urkundenfälschungen festgestellt.

Die Polizei wertet dieses Ergebnis als Zeichen dafür, dass viele Verkehrsteilnehmende die Gefahren von Alkohol und Drogen am Steuer ernst nehmen. Dennoch werden die Kontrollen im gesamten Monat Dezember fortgeführt. Ziel bleibt es, die Sicherheit auf den Straßen des Landes konsequent zu erhöhen und Unfällen vorzubeugen.

Falsche Polizisten kontrollieren Jugendlichen

Stralsund (ots). Am gestrigen Dienstag, dem 25. November, meldete ein 15-jähriger Jugendlicher der Polizei, dass er gegen 19:15 Uhr am Stralsunder Querkanal von vermeintlichen Polizisten angesprochen wurde. Diese sollen ihn aufgefordert haben, sich auszuweisen. Im Anschluss sollen sie ihn zu einem Möglichen Konsum von Betäubungsmitteln befragt haben. In der weiteren Folge gingen die beiden Männer in Richtung Ozeaneum.

Die Männer können wie folgt beschrieben werden:

  • Person 1: Etwa 25 Jahre alt, circa 180cm groß, bekleidet mit einer dunklen Jacke mit Kapuze sowie einer dunklen Hose und schwarzen Schuhen.
  • Person 2: Etwa 25 Jahre alt, circa 185cm groß, bekleidet mit einer schwarzen Jacke mit Kapuze sowie einer grauen Hose und schwarzen Schuhen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Amtsanmaßung aufgenommen. Zeugen, die Angaben zu den Personen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Korrektur zur Meldung: „Ausgeuferte Halloween-Party sorgt für Polizeieinsatz“ vom 03.11.2025

Bergen/Rügen (ots). In der Pressemitteilung vom 03.11.2025 „Ausgeuferte Halloween-Party sorgt für Polizeieinsatz“ ist bedauerlicherweise ein Fehler unterlaufen. So waren nicht beide Verantwortlichen minderjährig, sondern der Mieter der Räumlichkeit war zum Ereigniszeitpunkt bereits volljährig. Diese Information wird nachträglich in der Originalmeldung berichtigt.

Ausgeuferte Halloween-Party sorgt für Polizeieinsatz

Bergen/Rügen (ots). Am Donnerstagabend (30.10.2025) meldeten mehrere Hinweisgeber der Polizei in Bergen auf Rügen eine Veranstaltung in einer Gartenanlage. Bei einer ersten Kontaktaufnahme wurden bei der Party etwa 200 Jugendliche festgestellt. Nach ersten Erkenntnissen haben die beiden minderjährigen Veranstalter ein Vereinshaus für eine private Feier angemietet und den Termin sowie die Örtlichkeit über soziale Medien bekannt gegeben. Dies hat augenscheinlich dazu geführt, dass eine Vielzahl von Personen ungewollt vor Ort erschien.

In der weiteren Folge haben vermutlich Teilnehmer dieser Veranstaltung in der Putbusser Chaussee über die gesamte Fahrbahn Scherben und Glasflaschen verteilt, so dass ein vorbeifahrendes Fahrzeug beschädigt wurde. Die Polizei ermittelt deshalb wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Nachdem die Veranstalter gegen 00:00 Uhr versuchten die Feier zu beenden, kam es zu verbalen Streitigkeiten mehrere Personen. Dies führte zum Einschreiten von insgesamt acht Funkstreifenwagen. Da es aus einer Gruppe von etwa 50 bis 80 Personen auch verfassungsfeindliche Ausrufe gegeben haben soll, ermittelt die Polizei auch wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Die Personen entfernten sich daraufhin von der Gartenanlage und hielten sich teilweise noch im Stadtgebiet von Bergen auf. Bei Personenkontrollen auch im Zusammenhang mit Ruhestörungen fanden die Beamten Betäubungs- und Arzneimittel und nahmen auch in dem Zusammenhang eine Anzeige auf. Mehrere Jugendliche wurden im Laufe der Nacht an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Mülltonnenbrand in Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten (ots). Die Polizei in Ribnitz-Damgarten wurde am heutigen Freitag (24. Oktober 2025) gegen 03:00 Uhr in die Lange Straße gerufen. Der Grund war eine starke Rauchentwicklung. Umgehend wurden zwei Funkstreifenwagen zum Einsatz gebracht. Durch diese konnte eine Brandentwicklung bei mehreren Mülltonnen und einem angrenzenden Schuppen festgestellt werden. Die Beamten löschten den Brand mittels Feuerlöscher. Durch die zügig eingetroffene Feuerwehr konnte sichergestellt werden, dass es zu keiner erneuten Brandentwicklung kommen konnte. Diese befand sich mit 22 Kameraden im Einsatz. Es entstand ein Sachschaden von etwa 500,00 Euro. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Folgemeldung zum Verkehrsunfall auf der B96n bei Altefähr

Altefähr/Rügen (ots). Wie bereits berichtet kam es gegen 11:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B96 zwischen Altefähr und Samtens. Nach ersten Erkenntnissen kam ein unbesetzter Reisebus aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit der Leitplanke. Zwei weitere Fahrzeuge sind dem Bus ausgewichen und stießen in der Folge ebenfalls gegen Leitplanken. Der Bus kippte im weiteren Verlauf auf die Seite.

Die Unfallaufnahme der Polizei ist beendet und die Ermittlungen zur Ursache wurden aufgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Polizei weiterhin von einer verletzten Person aus. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 100.000 Euro. Die B96 wird für die Bergung des Busses in beide Fahrtrichtungen für mehrere Stunden voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über die Landesstraße 296.