Stralsund: Weil er eine Quittung forderte – Security soll Toilettengast genötigt haben

Stralsund (ots). Am gestrigen Donnerstag, dem 23. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 22:15 Uhr in die Hafenstraße in Stralsund gerufen. Anlass war der Verdacht einer Nötigung im Bereich der dort stattfindenden Wallensteintage. Nach derzeitigem Kenntnisstand besuchte ein 31-jähriger Mann einen Toilettencontainer. Eine Mitarbeiterin soll ihn aufgefordert haben, für die Nutzung ein Entgelt in Höhe von 50 Cent zu entrichten. Der Mann habe daraufhin um die Aushändigung einer Quittung gebeten. Da ihm diese nach seinen Angaben nicht habe ausgehändigt werden können, habe er den Toilettencontainer zunächst verlassen, ohne das Nutzungsentgelt zu entrichten.

Bei einem späteren erneuten Toilettenbesuch sei der 31-Jährige erneut zur Zahlung aufgefordert worden und habe wieder um eine Quittung gebeten. Im weiteren Verlauf soll die Mitarbeiterin den Sicherheitsdienst hinzugezogen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 33-jährige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den 31-Jährigen dann genötigt haben. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung übernommen.

Nachbarschaftsstreitigkeiten beschäftigen die Polizei in Stralsund und Barth

Stralsund/Barth (ots). Am gestrigen Donnerstag (14.05.2026) wurden der Polizei gleich zwei Auseinandersetzungen unter Nachbarn gemeldet, die nun strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen.

Im ersten Fall kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Stralsunder Altstadt zu einem Streit zwischen Nachbarn. Nach derzeitigen Erkenntnissen klingelte ein 47-jähriger Mieter bei seiner 42-jährigen Nachbarin und forderte sie auf, keinen Müll im Hausflur abzustellen. In der weiteren Folge soll der Mann den dort abgestellten Müll genommen und in die Wohnung der Frau geworfen haben. Zudem habe er ihr für den Wiederholungsfall Konsequenzen angedroht. Die Geschädigte fühlte sich hierdurch nicht nur erheblich eingeschüchtert, sondern dies führte auch zu Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung.

Ein weiterer Sachverhalt wurde der Polizei gegen 14:15 Uhr in Barth gemeldet. Ursprünglich war mitgeteilt worden, dass es zu Streitigkeiten zwischen einer 26-jährigen Frau und ihrem 30-jährigen Partner gekommen sein soll. Die Ermittlungen vor Ort ergaben jedoch ein anderes Bild. Demnach soll eine 51-jährige Nachbarin die Frau zeitweise in einer Wohnung eingeschlossen haben, um zu verhindern, dass diese zu ihrem Partner gelangt. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass sie über den Mann unwahre Behauptungen verbreitet haben soll. Gegen die 51-Jährige wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung sowie der üblen Nachrede eingeleitet. Die Atemalkoholwerte bei den beteiligten Personen lagen bei über zwei Promille.