Über drei Promille: 35-Jähriger greift Pfleger und Polizisten in Stralsund an

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag (14. August 2026) kam es gegen 17:30 Uhr in einem Krankenhaus in der Rostocker Chaussee in Stralsund zu einem Einsatz der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 35-jähriger Mann zunächst eine Patientin im Krankenhaus bedroht haben. Im weiteren Verlauf ging der Mann wiederholt auf einen Pfleger zu, schubste diesen und schlug ihm gegen die Brust. Zudem beschädigte er die Brille des Mitarbeiters.

Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend aus dem Krankenhaus. Der stark alkoholisierte Mann konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung durch Polizeibeamte angetroffen und unter Kontrolle gebracht werden. Während der polizeilichen Maßnahmen trat der 35-Jährige nach einem Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Der Beamte blieb dienstfähig. Zudem äußerte der Tatverdächtige wiederholt Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Auf Anordnung eines Bereitschaftsrichters wurde bei dem Mann eine Blutprobenentnahme aufgrund einer Atemalkoholkonzentration von über drei Promille durchgeführt. Anschließend verblieb er zunächst zur medizinischen Versorgung im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigungen sowie des tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten aufgenommen.

Sagard: Transporter stellt sich quer – hitzige Konfrontation mit Urlauber-Ehepaar

Sagard (ots). Am gestrigen Donnerstag (23. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr zu einem Vorfall auf dem Plattenweg zwischen Sagard und Martinshafen gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand war ein 65-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein gemeinsam mit seiner 62-jährigen Ehefrau mit ihren Fahrrädern auf dem Plattenweg aus Richtung Martinshafen in Richtung Sagard unterwegs. Dabei sollen die beiden von einem 22-jährigen Transporterfahrer von der Insel Rügen mit einem Mercedes-Benz überholt worden sein. Nach Angaben des Ehepaares soll der Transporter dabei sehr dicht an ihnen vorbeigefahren sein, ohne dass es zu einer Berührung kam.

Im weiteren Verlauf soll der Fahrzeugführer den Transporter quer auf den Plattenweg gestellt und das Ehepaar dadurch bis zum Stillstand ausgebremst haben. Anschließend soll es zu einer hitzigen verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Hintergrund soll unter anderem die Fahrweise der Radfahrer gewesen sein. Der Transporterfahrer soll der Auffassung gewesen sein, dass das Ehepaar nicht ausreichend Platz gemacht und zu viel Raum auf der Fahrbahn eingenommen habe.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 22-Jährige das Ehepaar auch beleidigt und bedroht haben. Zudem steht der Verdacht einer Sachbeschädigung und einer Körperverletzung im Raum. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun die Vorwürfe wegen des Verdachts der Nötigung, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung sowie der Körperverletzung.

Vorfälle am Bahnhof Barth: Körperverletzung wegen Fastfood und verfassungsfeindliche Parolen

Barth (ots). Die Barther Polizei wurde bereits am Dienstag, dem 21. Juli 2026, gegen 20:30 Uhr an den Bahnhof von Barth gerufen. Dort soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen männlichen Personen gekommen sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand geriet ein 19-jähriger Jugendlicher mit einem 26-jährigen Mann offenbar in Streitigkeiten, nachdem der 19-Jährige den Döner des 26-Jährigen auf den Boden geworfen hatte. Daraufhin soll es zur Rangelei mit anschließender wechselseitiger Körperverletzung zwischen den beiden und einem weiteren Mann, einem 24-jährigen Mann gekommen sein.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 19-Jährigen ergab einen Wert von 2,03 Promille. Der Test bei dem 24-Jährigen ergab einen Wert von 1,00 Promille. Der 26-Jährige verweigerte einen Atemalkoholtest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen. Im Zuge der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme fiel ein 30-jähriger Mann auf. Dieser tätigte lautstark verfassungsfeindliche Aussagen. Weiterhin war an seinem Bein ein verfassungsfeindliches Tattoo sichtbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Kramerhof: Kinderwagen kippt bei Schlägerei um – Baby (7 Monate) und Vater im Krankenhaus

Kramerhof (ots). Am Samstag, dem 1/. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr in die Dorfstraße nach Kramerhof gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll ein 35-jähriger Mann gemeinsam mit seinen beiden Kindern im Alter von sechs Jahren und sieben Monaten entlang der Dorfstraße unterwegs gewesen sein. Das jüngere Kind habe sich in einem Kinderwagen befunden.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge soll sich von hinten ein Volkswagen genähert haben. Nach Angaben des 35-Jährigen sei mehrfach gehupt worden. Anschließend sollen eine Frau und ein Mann aus dem Fahrzeug ausgestiegen sein. Zunächst soll es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein.

Im weiteren Verlauf soll der bislang unbekannte Mann den 35-Jährigen geschlagen haben. Der Geschädigte sei daraufhin zu Boden gestürzt. Nach bisherigen Erkenntnissen sei dabei auch der Kinderwagen umgekippt. Der 35-Jährige sowie das sieben Monate alte Kind erlitten Verletzungen und wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau und der Mann verließen anschließend mit dem Volkswagen die Örtlichkeit.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Ablauf des Geschehens machen können, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schlange, Pferd und Hundebiss: Polizei in der Region Stralsund mehrfach wegen Tieren gefordert

Stralsund (ots) – Die Polizei wurde in den vergangenen Tagen mehrfach gerufen, weil Tiere dafür Anlass gegeben hatten.

Bereits am Freitag, dem 10. Juli 2026, verständigte eine Stralsunderin die Polizei, nachdem sie an der Hauswand eines Mehrfamilienhauses in der Fährstraße eine rot-weiße Schlange entdeckt hatte. Da sie von einer Giftschlange ausging, wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehr sicherte das Tier und brachte es in den Tierpark. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich vermutlich um eine ungiftige Rote Königsnatter.

Am Samstag, dem 11. Juli 2026, wurde der Polizei gegen 21:00 Uhr der versuchte Diebstahl eines Pferdes im Wert von etwa 5.000 bis 6.000 Euro aus einem Stall in Groß Mohrdorf gemeldet. Beim Verlassen der Stallungen befanden sich augenscheinlich noch alle Pferde in ihren Boxen. Später wurde jedoch ein Pferd im Ort aufgefunden. Es hatte sich offenbar verletzt und lief frei durch das Dorf. Nach derzeitigem Stand besteht der Verdacht, dass das Tier entwendet werden sollte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am gestrigen Sonntag, dem 12. Juli 2026, wurde die Polizei gegen 17:45 Uhr nach Zipke gerufen. Dort soll es zu einem Hundebiss gekommen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen fand auf einem Privatgrundstück mit Pool ein Familientreffen statt. Offenbar spielten mehrere Anwesende gemeinsam mit einem Hund der Rasse American Bully, indem sie ein Spielzeug in den Pool warfen. Der Hund sprang hinterher, um das Spielzeug zu apportieren. Dabei geriet der Arm eines 14-jährigen Jugendlichen, der sich im Pool befand, in den Fang des Hundes. Der Jugendliche erlitt dadurch schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Angriff am Strandaufgang 33: Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Mithilfe

Binz (ots). Am 09.07.2026 kam es gegen 22:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Bereich der Strandpromenade im Ostseebad Binz. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befand sich der 30-jährige lettische Staatsangehörige auf Höhe des Strandaufganges 33, als er durch mehrere bis dato unbekannte Tatverdächtige angegriffen und verletzt wurde. Anschließend flohen die Tatverdächtigen vom Tatort.

Eine Mitarbeiterin des örtlichen Sicherheitsdienstes wurde während ihrer Kontrollfahrt auf den blutenden Mann aufmerksam und verständigte die Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen. Der Geschädigte soll dabei von einem weiteren Mann gehalten und gestützt worden sein. Nach Ankunft des Sicherheitsdienstes habe sich der Hilfe leistende Mann ohne Angaben von Personalien entfernt. Ein weiterer unbekannter Zeuge soll den Geschädigten bereits länger beobachtet haben. Der Zeuge begab sich kurzzeitig zum Ereignisort und sprach die Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes an, entfernte sich anschließend jedoch auch, ohne die Angabe von Personalien.

Der Geschädigte wurde mit Gesichtsverletzungen in das Klinikum nach Greifswald verbracht. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert. Die Polizei bittet die beschriebenen Zeugen sowie die Bevölkerung um Mithilfe zur Aufklärung der Straftat. Wer sachdienliche Angaben zum Tathergang oder den flüchtigen Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten sich bei dem Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, der Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Blutige Attacke am Windpark: Unbekannter schlägt Camper und Hunde mit Lederriemen

Stralsund (ots). Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz nach einer Auseinandersetzung, die sich am Abend des 22.06.2026 im Bereich eines Feldweges nahe eines Windparks zwischen Greifswald und Stralsund ereignet haben soll.

Am Nachmittag des 23.06.2026 erschien ein Ehepaar aus Oberbayern im Polizeihauptrevier Greifswald und erstattete Anzeige. Die 62-jährige Frau und ihr 63-jähriger Ehemann waren mit ihrem Wohnmobil im Urlaub unterwegs und hatten am Vorabend gegen 20:00 Uhr auf einem Feldweg nahe eines Windparks bei Stralsund campiert. Gegen 20:30 Uhr soll ein bislang unbekannter Mann mit einem Fahrrad und einem Schäferhund die Örtlichkeit passiert haben. Nach Angaben der Geschädigten liefen deren unangeleinte Hunde, ein Labrador und ein Mischling, aus dem geöffneten Wohnmobil und gerieten mit dem Schäferhund des Unbekannten in eine Auseinandersetzung.

Im weiteren Verlauf soll der unbekannte Mann mehrfach mit einem Lederriemen, an dessen Ende ein Metallkarabiner angebracht war, auf die Hunde eingeschlagen haben. Der 63-Jährige habe daraufhin eingegriffen und die Tiere voneinander getrennt. Nach Angaben des Geschädigten sei er anschließend von dem Unbekannten mit dem Lederriemen geschlagen und verletzt worden.

Als die 62-jährige Ehefrau hinzukam, um die Situation zu beruhigen, sei sie von dem Tatverdächtigen gestoßen worden und zu Boden gefallen. Anschließend habe der Mann das Gesicht der Frau nach unten gedrückt, wodurch sie Verletzungen im Gesicht erlitt. Danach habe sich der unbekannte Mann mit seinem Hund und dem Fahrrad vom Ereignisort entfernt. Die Hunde des Ehepaares blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • etwa 30 bis 40 Jahre alt
  • ca. 1,80 Meter groß
  • kräftige Statur
  • sehr kurze helle Haare
  • leichter Stoppelbart
  • schwarze Schuhe mit schwarzen Socken
  • schwarze kurze Hose mit drei weißen Streifen
  • grauer Half-Zip-Pullover

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder Hinweise zur beschriebenen Person geben können, sich beim Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834540224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Alternativ können Hinweise auch über die Onlinewache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de übermittelt werden.

Schüsse vom Balkon in Sassnitz: 79-jährige Nachbarin durch Abpraller verletzt

Sassnitz (ots). Am Freitag, dem 19. Juni 2026, gegen 16:00 Uhr, wurde die Polizei in Sassnitz in die Litauische Straße gerufen. Eine 79-jährige Frau gab an, dass ihr 36-jähriger Nachbar von seinem Balkon aus mit einem Luftgewehr geschossen haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Geschoss abgeprallt und die 79-Jährige am Arm getroffen haben. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden bei dem 36-Jährigen vier Softair-Waffen sowie eine Druckluftwaffe beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Auch beim Umgang mit Luftdruck- und Softairwaffen gelten gesetzliche Vorgaben. Insbesondere ist sicherzustellen, dass Geschosse das eigene Grundstück nicht verlassen und keine Personen gefährdet werden. Das Schießen von Balkonen oder aus anderen Bereichen, von denen aus Geschosse öffentliche Flächen oder Nachbargrundstücke erreichen können, birgt erhebliche Risiken. Die Polizei weist darauf hin, dass Luftdruckwaffen keine Spielzeuge sind. Durch Geschosse oder Abpraller können Menschen verletzt und erhebliche Gefahren verursacht werden. Verstöße können straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Radfahrer in Stralsund mündet in diversen Strafanzeigen

Stralsund (ots). Am Montag, den 15.06.26 gegen 18:55 Uhr meldete eine Zeugin der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg, dass es zwischen zwei Unfallbeteiligten zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Stralsund gekommen ist.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 42-jähriger Staatsangehöriger mit seinem Fahrrad rücksichtslos und in Schlangenlinien den Geh-/Radweg auf dem Carl-Heydemann-Ring in Stralsund. In der Folge kollidierte dieser mit einem 17-jährigen Jugendlichen Fußgänger. Daraufhin soll der Fußgänger den Unfallverursacher beleidigt haben , woraufhin dieser den Jugendlichen mit der Faust ins Gesicht schlug. Dabei wurde der Jugendliche schwer verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht.

Der Unfallverursacher, welcher bei der Kollision zu Boden fiel, wurde leicht verletzt. Beide Unfallbeteiligte waren alkoholisiert. Gegen sie ermittelt nun die Kriminalpolizei u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und Beleidigung.

Täterin nach Angriff auf Radfahrerin im Volkspark Grimmen gestellt

Grimmen (ots). Am 18.05.2026 gegen 21:15 Uhr befuhr eine 47-jährige Radfahrerin den Bereich des Volksparkes in Grimmen. Dort wurde sie durch eine weibliche Person körperlich angegriffen und verbal beleidigt. Anschließend entfernte sich die Täterin vom Tatort und die Geschädigte informierte die Polizei.

Durch die eingesetzten Beamten des Polizeirevieres Grimmen konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung die Tatverdächtige nach kurzer Flucht gestellt werden. Dabei handelte es sich um eine 29-jährige Frau. Im Rahmen der Sachverhaltsbearbeitung konnte festgestellt werden, dass die Tatverdächtige mit knapp 2 Promille erheblich alkoholisiert war.

Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Die Geschädigte erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei Grimmen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Supermarkträuber: Identifizierung bei Schichtwechsel

Stralsund (ots). Gestern Nachmittag gegen 15:40 Uhr hat ein Mann in einem Einkaufsmarkt in der Heinrich-von-Stephan-Straße in Stralsund den geschlossenen Kassenbereich mit gestohlener Ware durchbrochen und wurde dann von einer Mitarbeiterin bis zum Ausgang verfolgt. Sie konnte ihn am Ärmel seiner Jacke greifen. Er stieß sie weg, beleidigte und bedrohte sie.

Ein Mann im Laden kam dazu, versuchte ebenfalls, den Dieb festzuhalten. Er wurde mit einer Kopfnuss vom Täter attackiert, danach konnte sich der Dieb losreißen und auf dem Rad abhauen. Der Helfer, ein 45-jähriger Mann, wurde leichtverletzt.

Dass der nachmittags noch unbekannte Räuber am Abend identifiziert werden konnte, hat er dem Schichtwechsel im Polizeirevier zu verdanken: Bei der Lageübergabe hat ihn ein Beamter auf den während der Tat gemachten Fotos als einen polizeibekannten 40-jährigen Mann erkannt. Die Kriminalpolizei ermittelt daher nun gegen den Mann wegen räuberischen Diebstahls, Bedrohung, Beleidigung und Körperverletzung. Gestohlen hatte der Mann Waren im Wert von etwa 75 Euro.

Betrunkene laufen auf Bundesstraße, bepöbeln Polizisten – einer leistet Widerstand

Bergen auf Rügen (ots)- In der Nacht zum gestrigen Sonntag (12. April 2026) wurde die Polizei zur Bundesstraße 96 auf Rügen gerufen, weil sich alkoholisierte Personen auf der Straße aufhalten sollen.

Die Polizeibeamten stellten auf der Bundesstraße 96, etwa 150 Meter vom Kreisverkehr Bundesstraße 196 / Bundesstraße 96 entfernt, zwei männliche Personen fest, die sich unmittelbar aus Richtung Samtens kommend in Richtung Bergen bewegten. Sie verhielten sich hochgradig provokant, jubelten und pöbelten in Richtung der Beamten.

Auf die Ansprache der Polizeibeamten reagierte ein 31-Jähriger von der Insel Rügen aggressiv. In der weiteren Folge griff er die Beamten offenbar an, sodass sogar ein Reizstoffsprühgerät zum Einsatz kam. Der tätliche Angriff des Mannes auf die Polizisten konnte abgewehrt werden. Er war stark alkoholisiert (2,06 Promille Atemalkohol) und kam ins polizeiliche Gewahrsam.

Da der Einsatz direkt auf der Fahrbahn der Bundesstraße stattfand, wurde ein herannahender Pkw-Fahrer, ein 41-jähriger Rostocker, auf die Gefahrensituation hingewiesen. Der Mann stoppte und bot sofort seine Hilfe an. Mit der ihm ausgehändigten die Taschenlampe konnte er nahende Fahrzeuge rechtzeitig warnen.
Ein weiterer Mann, ein 23-jähriger Bergener, stellte sein Fahrzeug quer, um die Einsatzkräfte abzusichern.

Durch die außerordentliche Zivilcourage und das besonnene Handeln der beiden Männer bei der Absicherung des fließenden Verkehrs wurde eine lebensgefährliche Situation auf der Bundesstraße entschärft. Ohne den mutigen Einsatz hätten die Beamten die dynamische Lage kaum unter Kontrolle bringen können, ohne dass es zu weitaus schwerwiegenden Unfällen gekommen wäre. Die Polizei bedankt sich für das zivilcouragierte Verhalten.

Gegen den 31-Jährigen ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Alle beteiligten Personen sind deutsche Staatsbürger.

Mann bedroht Passant vor Supermarkt – Zeugen informieren umgehend die Polizei

Stralsund (ots). Am 01.04.2026, gegen 21:00 Uhr, kam es vor einem Supermarkt am Frankendamm in Stralsund zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Zeugen bemerkten, dass der Streit zwischen den beiden Männern zu eskalieren drohte, und sprachen umgehend Polizeibeamte an, die sich gerade im Rahmen ihrer Streifentätigkeit in der Nähe befanden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll ein 38-jähriger Deutscher bereits auf dem Weg zum Supermarkt am Frankendamm lautstark auf sich aufmerksam gemacht und sich auffällig verhalten haben. Als der Beschuldigte vor dem Supermarkt auf einen 40-jährigen Mann traf, beleidigte er diesen zunächst und griff ihn anschließend körperlich an. Dabei soll der 38-Jährige den Geschädigten am Hals gepackt und weiter bedroht haben, ließ jedoch von ihm ab, als die Polizeibeamten eintrafen.

Der Geschädigte wurde bei dem Angriff leicht am Hals verletzt, benötigte jedoch keine medizinische Behandlung. Dem 38-jährigen Beschuldigten wurde ein Platzverweis erteilt, und es wurde eine Strafanzeige aufgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Bedrohung und versuchter Körperverletzung gegen ihn.

Polizei ermittelt: K.O.-Tropfen auf Party verabreicht?

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 31. März 2026 wandte sich eine 39-Jährige an die Polizei in Ribnitz-Damgarten. Nach bisherigen Erkenntnissen besuchte die Frau am 21. März mit einer Freundin eine Party in Ribnitz. Dort trank die 39-Jährige einige wenige Cocktails. Als sie mit ihrer Begleiterin vom Raucherbereich auf die Tanzfläche ging, bemerkte sie plötzliches Unwohlsein. Ihr wurde übel, sie konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und selbst die Bedienung ihres Handys war nicht mehr möglich.

Die Begleitung der 39-Jährigen reagierte geistesgegenwärtig, führte ihre Freundin aus dem Veranstaltungsgebäude und brachte sie nach Hause. Dort hörte das Unwohlsein nicht auf und mündete in Erinnerungslücken. Anhand der Schilderungen der Geschädigten ließ sich feststellen, dass sie ihr Getränk auf der Party zwischenzeitlich kurz unbeaufsichtigt ließ.

Aufgrund der Angaben der Geschädigten besteht der Verdacht, dass ihr während des Aufenthaltes auf der Party sogenannte K.O.-Tropfen in das Getränk gemischt wurden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung.

Zeugen gesucht: Körperliche Auseinandersetzung in Stralsund

Stralsund (ots), Am gestrigen Mittwoch (18. März 2026) wurde die Stralsunder Polizei gegen 09:30 Uhr über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern und einer Frau bei einem Einkaufszentrum am Grünhufer Bogen informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein 29-jähriger syrischer Staatsangehöriger von einem bislang unbekannten Mann mit einem Teleskopschlagstock auf den Kopf geschlagen, wodurch dieser sichtbare Verletzungen erlitt. Der 29-Jährige schlug mit einem Holzstock auf den unbekannten Mann ein. Eine 28-jährige deutsche Beteiligte ging bei der Auseinandersetzung offenbar dazwischen und blieb augenscheinlich unverletzt. Der 29-jährige Mann wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder zu der unbekannten Person machen können, sich bei der Polizei in Stralsund (Telefon 0383128900), über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Mann in Grimmen durch Angriff mit einem Messer schwer verletzt

Grimmen (ots). Am 13.03.2026 gegen 20:45 Uhr kam es in einer Wohnung in der Grellberger Straße in Grimmen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschafften sich eine 24-jährige und zwei 16-jährige männliche sowie eine 20-jährige weibliche Person unberechtigt Zutritt zur Wohnung einer 20-jährigen weiblichen Person. In der Wohnung befanden sich noch eine 16-jährige und eine 17-jährige weibliche Person sowie eine 27 jährige und eine 16-jährige männliche Person. In der Folge von zunächst verbalen Streitigkeiten kam es zu tätlichen Angriffen aus der erstgenannten Personengruppe gegen die sich ursprünglich in der Wohnung befindenden Personen.

Hierbei wurde der 27-Jährige mit einem Messer schwer am Bein verletzt. Ein 16-Jährige wurde durch einen körperlichen Angriff und eine 16-Jährige mittels einer Tür leicht verletzt. Die Tatverdächtigen flüchteten vom Tatort und konnten trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen nicht mehr festgestellt werden. Während der Flucht warfen die tatverdächtigen Personen einer unbeteiligten 60-jährigen Frau eine Glasflasche gegen die Schulter. Diese wurde dadurch ebenfalls leicht verletzt. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, der fahrlässigen Körperverletzung und des Hausfriedensbruchs sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

Die schwer verletzte männliche Person wurde nach der notärztlichen Erstversorgung durch denRettungsdienst ins Universtätsklinikum nach Greifswald verbracht. Lebensgefahr besteht nicht. Die Kriminalpolizei Stralsund hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mann nach Angriff auf Polizeibeamte in Haft

Bergen auf Rügen (ots). In den frühen Morgenstunden des 11. März 2026 kam es in der Bergener Störtebeckerstraße gegen 03:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, zu der die Polizei hinzugerufen wurde.

Nach ersten Erkenntnissen soll ein 25-jähriger afghanischer Staatsbürger einen 27-jährigen Landsmann besucht haben, die Wohnung jedoch trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen haben. In der Folge wurde der 27-Jährige durch den 25-Jährigen mit einem Messer bedroht, er soll ihn geschlagen, beleidigt und gebissen haben. Außerdem soll dabei der Fernseher des 27-Jährigen beschädigt worden sein.

Die Polizei ermittelt in diesem Fall wegen des Verdachts der Bedrohung, Beleidigung, der Körperverletzung, des Hausfriedensbruches und der Sachbeschädigung.

Während des Polizeieinsatzes wollte der 25-Jährige die Wohnung offenbar nicht freiwillig verlassen. Der Mann wurde unter lautstarkem Protest aus der Wohnung geführt und vor das Mehrfamilienhaus gebracht. Dort beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und schlug nach einem Beamten.

Der Schlag konnte abgewehrt werden, woraufhin der 25-Jährige zu Boden gebracht wurde. Dabei bespuckte er eine weiteren Polizeibeamten und biss einem Beamten in den Arm. Zudem soll er die Beamten mehrfach beleidigt haben. Durch den tätlichen Angriff wurde ein Beamter verletzt und ist derzeit dienstunfähig. Der 27-Jährige wurde in Gewahrsam genommen.

Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb zudem wegen eines tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung.

Noch am selben Tag wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Mann wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt gebracht und befindet sich in Untersuchungshaft.

Zwei Angriffe auf Polizeibeamte in Stralsund innerhalb kürzester Zeit

Stralsund (ots). Am 06.03.2026 wurden Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Stralsund innerhalb kürzester Zeit beleidigt, bedroht und angegriffen.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 12:45 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes im Carl-Heydemann-Ring. Hier wurden die Polizeibeamten gerufen, weil eine aggressive, alkoholisierte Person mit Flaschen um sich werfen soll. Am Einsatzort eingetroffen, stellten die Beamten eine auf dem Boden sitzende Person fest, welche laut lallte und in englischer und polnischer Sprache die Beamten sofort beleidigte. Um ihn herum lagen mehrere leere Schnaps- und Bierflaschen. Da beim 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen der Verdacht einer Alkoholintoxikation bestand, wurde ein Rettungswagen und ein Notarzt hinzugezogen. Beim Versuch dem Mann aufzuhelfen und auf die Trage des Rettungswagen zu setzen, wandte sich dieser einem Polizeibeamten zu und versuchte diesem ins Gesicht zu spucken, zeitgleich holte er mit dem rechten Arm zum Schlag aus und schlug in Richtung des Beamten. Der Angriff wurde rechtzeitig erkannt und unterbunden.

Der zweite Sachverhalt ereignete sich gegen 14:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes im Heinrich-Heine-Ring. Hier wurden die Polizeibeamten zu einem Verkehrsunfall gerufen. Während der Verkehrsunfallaufnahme verhielt sich der 32-jährige Unfallverursacher den eingesetzten Beamten gegenüber aggressiv und beleidigte diese fortwährend mit Worten und Gesten, zudem kam er den Polizeibeamten mehrfach sehr nahe und wollte sich nicht an den vorgegebenen Abstand halten. Als er durch einen Beamten zurückgeschoben wurde, setzte er seinerseits mit beiden Händen zum Schubsen an. Der Angriff wurde unterbunden. Der Beschuldigte stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

In beiden Fällen wurden Strafanzeigen Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamten aufgenommen, zur Beweissicherung wurde die Entnahme von Blutproben angeordnet.

Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

Körperverletzung in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 01.03.2026 gegen 23:10 Uhr meldeten mehrere Hinweisgeber der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen im Bereich des Wilhelm-Pieck-Rings in Bergen auf Rügen.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Bergen trafen beide Beteiligten am Ereignisort an und trennten diese voneinander. Ein 45-jähriger Mann wies erhebliche Gesichtsverletzungen auf. Ein Rettungswagen wurde hinzugezogen, eine medizinische Behandlung lehnte der Geschädigte jedoch ab.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 30-jähriger Tatverdächtiger den Geschädigten mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen und bis zum Eintreffen der Polizei am Boden festgehalten haben. Der Tatverdächtige gab an, aus Notwehr gehandelt zu haben. Nach seiner Darstellung habe der 45-Jährige zuvor einen glasähnlichen Gegenstand aus der Hosentasche gezogen, woraufhin es zu der körperlichen Auseinandersetzung gekommen sei.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung auf. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Ladendiebstahl – Ladendetektiv in Stralsund angegriffen

Stralsund (ots). Ein 14-jähriger Tatverdächtiger steht im Verdacht, in einem Geschäft im Stralsunder Stadtteil Grünhufe Kopfhörer entwendet zu haben. Nachdem der Jugendliche durch einen Ladendetektiv gestellt wurde, gingen beide zunächst einige Meter gemeinsam weiter. Im weiteren Verlauf schlug der Tatverdächtige dem Ladendetektiv einmal mit der Faust ins Gesicht. Der Ladendetektiv wurde dabei leicht verletzt.

Die Polizei wurde informiert und nahm eine Anzeige wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls auf. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche an seine Wohngruppe übergeben. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.