Verletzter nach Angriff mit Klappmesser

Stralsund (ots). Am Donnerstag, dem 06.06.2024 gegen 20:34 Uhr wurde in Stralsund, Knieper West ein 19-jähriger Deutscher mutmaßlich von einem 18-jährigen flüchtigen aber namentlich bekannten deutschen Tatverdächtigen mit einem Messer angegriffen. Augenscheinlich im Streit um eine weibliche Person hielt der Tatverdächtige dem Geschädigten ein 10 cm langes Klappmesser an den Hals. Im weiteren Verlauf wurde der Geschädigte an der Hand verletzt (Schnitt- und Stichverletzungen) und mittels hinzugerufenen Rettungsdienstes ins Krankenhaus gebracht. Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung wurden vor Ort aufgenommen.

Plakate abgeschnitten und gegen Bus getreten

Bergen auf Rügen (ots). Am Mittwoch, dem 05.06.2024 gegen 21:15 Uhr meldete ein 49-jähriger Busfahrer in Bergen, dass ein Mann gegen seinen Bus getreten hätte. Außerdem schneide der Mann offenbar mit einem Küchenmesser Wahlplakate ab.

Umgehend eingesetzte Polizeibeamte trafen sodann den Störer an und forderten ihn auf das Messer wegzulegen. Dem kam er zwar nach, griff aber dennoch die eingesetzten Beamten an. Die Beamten wurden hierbei nicht verletzt – der Angreifer, ein 22-jähriger Mann, wurde letztlich gefesselt und nach Hinzuziehung eines Notarztes in ein Krankenhaus nach Stralsund gebracht.

Bei dem Messer handelte es sich um ein Küchenmesser mit einer feststehenden Klinge von 11,5 cm. Dieses wurde beschlagnahmt. Strafanzeigen wegen des Verdachts der vollendeten (mindestens ein Wahlplakat der „Bürger für konservative Werte“) und versuchten (der Bus wurde nicht beschädigt) Sachbeschädigung sowie Widerstands und Angriff auf Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

Polizeieinsatz mit mehreren Funkstreifenwagen im Stralsunder Stadtgebiet

Stralsund (ots). Am frühen Nachmittag des 05.06.2024 führte das Polizeihauptrevier Stralsund nach einem Hinweis einen Polizeieinsatz im Stralsunder Stadtgebiet durch. Hintergrund waren mutmaßlich Auseinandersetzungen zwischen Ex-Partnern, verbunden mit der Androhung einer Straftat. Im weiteren Verlauf drohte offenbar ein 17-jähriger Tatverdächtiger auf einer Social Media Plattform, sich in eine andere Stadt zu begeben, um Personen mit einer Pistole und einem Messer anzugreifen.

Daraufhin kamen insgesamt sieben Funkstreifenwagen, unter anderem auch von der Bundespolizei, zum Einsatz, um dem Hinweis nachzugehen und vor allem den Tatverdächtigen ausfindig zu machen. Letztlich konnte der Tatverdächtige angetroffen werden – eine Durchsuchung führte nicht zum Auffinden der in Rede stehenden Sachen.

Bei der Pistole soll es sich nach gegenwärtigem Kenntnisstand um eine freiverkäufliche Softair-Waffe handeln. Konkrete Gefährdungen für Personen bestanden nicht. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz ein, darüber hinaus wurde Strafanzeige wegen Bedrohung aufgenommen.

Erneut Polizeieinsatz am Neuen Markt in Stralsund

Stralsund (ots). Nachdem es aufgrund eines 36-jährigen Algeriers bereits am Sonntag, dem 02.06.2024 zu einem Polizeieinsatz in Stralsund am Neuen Markt kam, trat selbiger am heutigen Montag, dem 03.06.2024 gegen 13:10 Uhr erneut polizeilich in Erscheinung. Der Polizei wurden zunächst Streitigkeiten zwischen mehreren Personen vor Ort gemeldet. Umgehend zum Einsatz gebrachte Beamte konnten sodann den 36-Jährigen dingfest machen.

Nach ersten Zeugenfeststellungen und -befragungen ergab sich zunächst der Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil eines 38-jährigen Tunesiers, welcher unverletzt blieb. Welche Rolle eine vor Ort festgestellte und augenscheinlich dem 36-Jährigen zuzuordnende Schere spielt, ist Gegenstand der Ermittlungen, mutmaßlich stach er damit in Richtung des Geschädigten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und einem zuständigen Richter wurde der Tatverdächtige sowohl vorläufig festgenommen, als auch eine Blutprobenentnahme veranlasst. Der Kriminaldauerdienst unterstützt die eingesetzten Beamten, die Ermittlungen zu den genauen Tatumständen laufen derweil.

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen der Tat oder des vorgelagerten Streits und bittet um Mithilfe. Hinweise, sowie vorhandenes Bild- oder Videomaterial, können vorzugsweise bei der Polizei in Stralsund unter 03831 28900 eingereicht werden (Möglichkeiten des Datentransfers werden gern telefonisch besprochen). Sachdienliche Hinweise können auch über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de gegeben werden.

Bedrohung eines Imbissmitarbeiters am Neuen Markt in Stralsund

Stralsund (ots). Die Polizei in Stralsund ermittelt seit dem 02.06.2024 gegen einen aus Algerien stammenden 36-Jährigen wegen des Verdachtes der Bedrohung. Durch Passanten wurde gegen Mittag gemeldet, dass ein Mann am Neuen Markt in Stralsund die Fußgänger anpöbeln und sich ausziehen würde. Nach Rücksprache mit den Hinweisgebern wurde bekannt, dass der in Stralsund lebende Algerier gegenüber einem 48-Jährigen aus Italien stammenden Imbissmitarbeiter Drohungen mit dem Tode zum Nachteil seiner Familie ausgesprochen haben soll. Der zunächst flüchtige Tatverdächtige konnte im Nahbereich durch Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Stralsund festgestellt werden.

Nach der Anzeigenaufnahme und der Erteilung eines Platzverweises für den Tatortbereich, wurde der Tatverdächtige aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

22-Jährige attackiert mehrere Gäste bei Stockcar in Grimmen

Grimmen (ots). Auf dem Festgelände der Stockcarlegion Grimmen griff am Sonntag, dem 05.05.2024 gegen 2:10 Uhr nach derzeitigen Erkenntnissen eine 22-jährige Frau mehrere Gäste an. In dieser Folge wurde sie von der Security vom Platz geführt und attackierte offenbar auch das Securitypersonal. Bei der Übergabe an die Polizei beleidigte und bespuckte die Beschuldigte die Beamten. In der weiteren Folge musste sie gefesselt werden. Im Anschluss wurde sie mittels Rettungswagen und Polizeibegleitung in ein Krankenhaus nach Stralsund verbracht. Anzeigen wurden unter anderem aufgenommen wegen des Verdachts der Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Drohanruf löst Polizeieinsatz aus

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 19.03.2024, gegen 10:15 Uhr, ging im Polizeihauptrevier Greifswald ein Anruf einer augenscheinlich elektronischen Ansage ein, bei dem der männliche Anrufer dem Wortlaut nach angab, am Ribnitzer Gymnasium Amok laufen zu wollen. Die Polizei leitete umgehend polizeiliche Maßnahmen ein. So wurde u.a. auch sofort ein Funkstreifenwagen des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten zum Einsatz gebracht. Auch benachbarte Dienststellen wurden zunächst alarmiert. Deren Einsatz an der Schule war jedoch nicht erforderlich, da die polizeilichen Überprüfungen relativ zeitnah ergaben, dass hier nicht von einer Ernsthaftigkeit auszugehen war.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht des Verstoßes der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten gegen Unbekannt aufgenommen. Die Ermittlungen dauern in dem Fall noch an. Darüber hinaus wird die Schule eng durch die örtliche Polizei betreut. Der Schulbetrieb konnte uneingeschränkt weiterlaufen.

Polizeieinsatz in Sassnitzer Mehrfamilienhaus – Mann läuft mit Messer durchs Treppenhaus

Sassnitz (ots). Am Montag, dem 05.02.2024 gegen 10:00 Uhr kam es infolge eines Notrufs in Sassnitz zu einem gemeinsamen Einsatz von Polizei und Rettungsdienst. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge befand sich ein 63-jähriger Anwohner in einer besonderen psychischen Situation und hatte sich bei Eintreffen der Beamten offenbar bereits selbst mit einem Messer verletzt. Da er dieses in Angesicht der Beamten fortwährend in der Hand hielt und zudem in deren Richtung, begegneten ihm die eingesetzten Kräfte im Treppenhaus mit gezogener Pistole in einer sogenannten entschlossenen Sicherungshaltung. Da er auch nach mehrfacher Aufforderung das Messer nicht aus der Hand nahm und gleichzeitig die Gefahr einer Selbstverletzung bestand, konnte er unter Einsatz eines Reizstoffsprühgerätes letztlich zu Boden und dort unter Kontrolle gebracht werden.

Im Weiteren wurde er, ob der zumeist oberflächlichen Schnittverletzungen, dem Rettungsdienst und Notarzt zugeführt und auch zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang unter anderem Anzeigen wegen des Verdachts der Bedrohung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Alkoholisierten Täter nach Bedrohung gestellt

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Donnerstag, dem 07.12.2023 gegen 18:30 Uhr wurde die Polizei über einen Bedrohungssachverhalt am Bahnhof Ribnitz-Damgarten West informiert. Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein 21-jähriger Mann eine 17-jährige Jugendliche mit einem Messer bedroht haben und im Weiteren geflüchtet sein. Umgehend eingesetzte Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen im Nachbereich feststellen und kontrollieren. Eine Durchsuchung der Person führte nicht zum Auffinden eines Messers, allerdings konnten die Beamten Alkoholgeruch bei dem polizeibekannten Mann wahrnehmen. Ein Alkoholtest ergab 1,38 Promille. Da für ihn ein gerichtlich angeordnetes Alkoholverbot besteht, wird er sich neben dem Verdacht der Bedrohung auch dafür verantworten müssen.

Übernachtungsveranstaltung an Schule musste vorzeitig beendet werden

Bergen auf Rügen (ots). Als am 17.11.2023 die Klasse 8a der Regionalen Schule „Am Grünen Berg“ in der Schule in Bergen übernachten wollte, haben zwei Jugendliche (14 und 15 Jahre) sich unberechtigt Zutritt zur Schule verschafft und gegen 21:30 Uhr den Amok-Alarm ausgelöst. Durch den ausgelösten Alarm musste die Übernachtung abgebrochen und die Kinder von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden. Die beiden Jugendlichen sind keine Schüler dieser Schule und müssen sich nun wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Missbrauchs von Notrufen verantworten.

Nachmeldung: Polizeieinsatz an Stralsunder Berufsschule

Stralsund (ots). Durch die umfangreichen polizeilichen Sofortmaßnahmen konnten im Ergebnis zwei männliche Jugendliche (14 und 15 Jahre alt) namhaft gemacht werden, welche im Verdacht stehen tatgemeinschaftlich gehandelt zu haben. Derzeitigen Erkenntnissen begaben sich beide sowohl auf das Schulgelände als auch ins Schulgebäude. Dort soll der 15-Jährige auf den Rücken eines ihm bekannten 18-Jährigen geschossen haben. Der Geschädigte meldete dies allerdings nicht. Augenscheinlich erkannte er die Waffe als Spielzeugwaffe und maß dem offenbar keine Bedeutung bei. Weder wurden bei ihm Schmerzen verursacht, noch wurde er verletzt. Auch konnten keine Schäden an der Glasscheibe festgestellt werden.

Die mutmaßliche Spielzeugwaffe konnte bisher nicht gefunden werden. Die Tatverdächtigen gaben an, diese nach einem Defekt entsorgt zu haben. Beide müssen sich nun wegen des Anfangsverdacht eines Verstoßes nach dem Waffengesetz und einer versuchten Körperverletzung verantworten.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich auf die Regelungen des Waffengesetzes hin. Es ist verboten Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit zu führen – dazu können eben auch Spielzeugwaffen gehören, welche vorrangig echten Waffen nachempfunden sind. Entsprechende Verstöße können mit einem Bußgeld (bis zu 10.000 Euro) geahndet werden. Wird dann auch noch auf Menschen oder Gegenstände geschossen, käme der Anfangsverdacht von Straftaten wie Körperverletzung (Freiheitsstrafe sechs Monate bis zu zehn Jahre) oder Sachbeschädigung (Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe) noch erschwerend hinzu.

Erstmeldung: Polizeieinsatz an Stralsunder Berufsschule

Stralsund (ots). Am Mittwoch, dem 15.11.2023 gegen 10:00 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass sich auf dem Schulhof im Heinrich-Heine-Ring augenscheinlich zwei Jugendliche mit Waffe aufhalten sollen. Umgehend vor Ort gebrachte Beamte konnten derzeitigen Erkenntnissen zufolge feststellen, dass es sich offenbar um eine Person mit einer Softair-Waffe handelte, die dort auf eine Glasscheibe geschossen haben soll (am Ereignisort konnten typische kleine gelbe Plastikkügelchen festgestellt werden) und sodann das Gebäude und auch das Schulgelände verlassen haben soll. Die Polizei ist mit starken Kräften auch mit Unterstützung der benachbarten Polizeireviere sowohl vor Ort als auch mit entsprechenden Fahndungsmaßnahmen im Nahbereich unterwegs. Mit derzeitigem Erkenntnisstand besteht keine Gefahr für die Schüler- und Lehrerschaft. Die Fahndungsmaßnahmen dauern gegenwärtig an.

Mann nach Angebotsverzicht verletzt

Sundhagen (ots). In Brandshagen kam es am 23.06.2023 zu einer Körperverletzung, nachdem ein 69-jähriger Mann nicht auf das Angebot fremder Personen einging, seine Hausfassade reinigen zu lassen.

Gegen 09:30 Uhr suchten sogenannte Dach- und Fassadereiniger das Grundstück eines 69-jährigen Mann aus der Gemeinde Sundhagen auf. Diese versuchten hartnäckig, dem Hausbesitzer eine Fassadereinigung aufzudrängen und wurden in ihrer Kommunikation zum Teil aggressiv. Nachdem der Brandshäger abermals verneinte und ablehnte, kam es seitens eines der bisher unbekannten Personen zu einem körperlichen Übergriff. In der Folge wurde der 69-Jährige leicht im Gesicht verletzt und zudem beleidigt. Anschließend flüchteten die Unbekannten mit einem grauen Mercedes Benz, auf dem die Aufschrift „Dach- und Fassadenreinigung“ zu sehen war.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum genannten Sachverhalt aufgenommen. In diesem Zusammenhang rät die Polizei: Erhöhen Sie Ihre Achtsamkeit und

  • begrenzen Sie Zutrittmöglichkeiten zum Grundstück,
  • wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen
    Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe,
  • gewähren nur Handwerkern o.ä. Zutritt, die Sie selbst bestellt
    haben.
  • Bleiben Sie kritisch und hinterfragend. Nicht ausnutzen lassen.
  • Lassen Sie unaufgefordert kommende „Vertreter“, „Verkäufer“ oder
    „Reiniger“ nicht in Ihre Wohnung, aufs Grundstück etc…
  • Bei anhaltender Belästigung durch fremde Personen, wenden Sie
    sich an die Polizei.

Polizeieinsatz mit SEK-Beteiligung in Stralsunder Altstadt

Stralsund (ots). Am Abend des 23.05.2023 kam es in der Stralsunder Altstadt zu einem größeren Polizeieinsatz. Vorrausgegangen war eine Bedrohung und die öffentliche Androhung von Straftaten durch einen 35 jährigen Staatsangehörigen gegenüber seinen Familienangehörigen. Dabei soll der Tatverdächtige einen granatenähnlichen Gegenstand bei sich geführt haben. Im Zuge der weiteren Ermittlungen bestand der Verdacht, dass der Beschuldigte im Besitz von Waffen bzw. gefährlichen Gegenständen ist und sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden könnte. Zur weiteren Einsatzbewältigung erfolgte die Hinzuziehung von Spezialkräften der Landespolizei MV (unter anderem das SEK). Gegen 19:20 Uhr konnte der Tatverdächtige in seiner Wohnung festgestellt werden. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnte der gesuchte Gegenstand aufgefunden werden. Eine Gefährlichkeit des Gegenstandes wurde jedoch ausgeschlossen. Auf Grund seines Gesundheitszustandes wurde der Tatverdächtige ins Klinikum verbracht. Es kam zu keinen Personen- oder Sachschäden. Die weiteren Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat Stralsund übernommen.

Sexueller Übergriff auf 18-Jährige an Bushaltestelle

Stralsund (ots). Am späten Abend des 15.05.2023 gegen 21:20 Uhr ist eine 18-jährige Frau in Stralsund auf Höhe der Bushaltestelle am Kütertor von einem bisher unbekannten Mann sexuell genötigt worden. Er sei aus dem Gebüsch zwischen Spielplatz und Haltestelle gekommen, habe sie festgehalten, an ihr gezerrt und sie mehrfach auf sexuelle Weise begrapscht. Sie schrie, konnte sich letztlich losreißen und lief durch das Kütertor zur Mühlenstraße und suchte dann Zuflucht bei einem Bekannten zu Hause.

Erste erfolgte Befragungen und Tatortarbeit vor Ort haben für die Ermittler bisher nicht zu konkreten Erkenntnissen zu dem Tatverdächtigen geführt. Daher bittet die Polizei nun die Bevölkerung im Mithilfe. Wer erkennt anhand der Beschreibung den mutmaßlichen Angreifer oder hat womöglich den Angriff beobachtet?

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • 25 bis 30 Jahre alt, 172 bis 175 cm groß, normale Statur,
    rasiert
  • sprach akzentfrei deutsch
  • dunkler Hoody-Pullover (Kapuze aufgesetzt), schwarze Schuhe,
    dunkle Jogginghose
  • roch auffallend nach Parfüm, möglicherweise der Marke Bruno
    Banani

Sachdienliche Hinweise bitte an die Einsatzleitstelle unter Telefon 0395/55822224, an die Online-Wache unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienstelle.

Zapfsäule blockiert – Anzeige kassiert

Grimmen (ots). Am 26.01.2023 gegen 20:30 Uhr kam es für die 33-jährige Mitarbeiterin einer Tankstelle bei Grimmen zu einer wahrscheinlich eher ungewöhnlichen Schicht. Ein 40-jähriger Mann betankte zusammen mit seinem 33-jährigen Beifahrer seinen Transporter mit Anhänger. Nach erfolgter Bezahlung verließen die Männer das Tankstellengelände zu Fuß und verpflegten sich augenscheinlich zunächst in einem angrenzenden Lokal.

Währenddessen wurde ein Lkw an seinen beabsichtigten Tankvorgang durch den parkenden Transporter gehindert. Auf diesen Zustand wollte die 33-Jährige die zwei Männer aufmerksam machen. Doch diese waren über die Aufforderung der Tankstellenmitarbeiterin mutmaßlich nicht erfreut und bedrohten diese wohl im Zuge dessen.

Von diesem Geschehen konnte die Mitarbeiterin nur wenige Zeit später zwei Polizeibeamten berichten, welche zufällig die Tankstelle ebenfalls zum Tanken aufsuchten. Daraufhin nahmen die Beamten eine Anzeige wegen des Verdachts der Bedrohung auf und folgten den mittlerweile davongefahrenen Männern auf der Autobahn 20, wo sie diese letztlich am Rastplatz Trebeltal stellen konnten.

Traktordieb leistet Widerstand und geht in die Zelle

Grimmen (ots). Am 17.01.2023 kam es in der Gemeinde Wendisch Baggendorf gegen 13:30 Uhr zu einem Polizeieinsatz. Ein 30-Jähriger aus dem Bereich Wolgast war ersten Ermittlungen zufolge der Meinung, der dort befindliche Traktor gehöre ihm und deshalb wollte er diesen abholen. Zu diesem Zwecke inserierte er auf einer Internetplattform ein Gesuch bezüglich eines Anhängers und Fahrers für den gestrigen Tag. Dem Gesuch kam ein ebenfalls 30-Jähriger nach und man kam überein und fuhr gemeinsam zum besagten Ort. Dort angekommen, wollte der vermeintliche Eigentümer seinen Traktor aus einer Scheune eines umfriedeten Grundstückes holen. Dies bekamen die 66-jährige Anwohnerin und ihr 39-jähriger Sohn mit und man geriet in Streit, in dessen Folge die Polizei hinzugerufen wurde.

Einen Eigentumsnachweis konnte der 30-Jährige nicht beibringen. Überprüfungen ergaben, dass der Traktor, ein 32 Jahre alter John Deere, seit mehreren Jahren auf den Sohn der Anwohnerin zugelassen ist und letztlich stand er auch in der Scheune dort. Der 30-Jährige bewohnte bis zwei Tage zuvor eine Wohnung auf dem Grundstück, ehe ihm vor zwei Tagen gekündigt wurde. Von allen Beteiligten wurden zunächst die Personalien festgestellt. Der 30-jährige Fahrer kündigte seine Fahrdienste für den nunmehr Tatverdächtigen auf. Er wurde im Weiteren aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der Tatverdächtige selbst schien sichtlich alkoholisiert. Als die Beamten einen Vortest mit ihm machen wollten, nutzte er die Gelegenheit und wollte sich aus dem Staub machen. Das verhinderten die Beamten, woraufhin es zu einem Widerstand kam. Der Tatverdächtige wurde gefesselt und sollte zum Funkwagen gebracht werden. Er widersetzte sich den Maßnahmen derart, dass ein Beamter durch einen Fußtritt verletzt wurde. Auch der Tatverdächtige erlitt eine Verletzung im Gesichtsbereich. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Staatsanwalt und Richter wurde sowohl eine Blutprobenentnahme als auch die vorläufige Festnahme angeordnet. Die Blutprobenentnahme beim Tatverdächtigen und auch die Untersuchung des verletzten Beamten fanden in einem nahegelegenen Krankenhaus statt.

Anzeigen wurden aufgenommen unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls, der Bedrohung, Widerstand und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Im Laufe des heutigen Mittwochs, dem 18.01.2023 wird der 30-jährige Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Das Ergebnis hierzu steht noch aus.

Störenfried hält Polizei auf Rügen in Atem

Baabe/Sellin (ots). Bereits am vergangenen Donnerstag, dem 13.10.2022 wurde die Polizei über einen pöbelnden Störenfried informiert. Dass diese Person die Polizei das gesamte Wochenende in Atem hält, hat bis dahin sicher niemand vermutet. Gegen 18:30 Uhr hatte der 42-jährige Mann an einem Supermarkt in der Ostbahnstraße in Sellin Kunden beleidigt und bedroht sowie gepöbelt. Nach ersten Erkenntnissen habe der Mann von der Insel Rügen vor dem Geschäft Alkohol getrunken und dann Kunden verbal belästigt. Die eingetroffenen Polizeibeamten haben im Zuge des Einsatzes mehrere Anzeigen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs, der Beleidigung und Bedrohung aufgenommen und mit dem Täter ein eindringliches Gespräch geführt, auf die möglichen Konsequenzen aufmerksam gemacht und einen Platzverweis erteilt.

Keine 24 Stunden später sorgte ebendieser für erneute Polizeieinsätze. Am Freitag (14.10.2022) gegen 17:30 Uhr bekam die Polizei über den Notruf den Hinweis, dass ein Betrunkener in einer Bushaltestelle in der Göhrener Chaussee in Baabe sitzt und für Unruhe sorgt. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen hat der alkoholisierte 42-Jährige ständig mit dem Fuß gegen eine dortige Ampel getreten, damit diese für die fahrenden Autos auf Rot springt. Sobald die Autos dann stoppten, pöbelte er und beschimpfte die Autofahrer und Passanten im Umfeld. In diesem Zusammenhang wurden auch hier mehrere Anzeigen wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung aufgenommen.

Da die eindringlichen Worte vom Vortag augenscheinlich nicht wirkten, wurde der 42-Jährige mit 1,79 Promille in polizeilichen Gewahrsam genommen, den er am Morgen des Folgetages wieder verlassen konnte. Am Sonntag (16.10.2022) informierte ein Augenzeuge gegen 16:30 Uhr erneut die Polizei und meldete, dass ein Mann in Sellin Passanten belästigt. Die eingetroffenen Polizisten stellten den bekannten 42-Jährigen fest, konnten aber keine strafrechtlichen Verstöße feststellen, so dass es diesmal bei einer mündlichen Verwarnung blieb, an die der Störenfried sich dann auch hielt.

Polizeilicher Großeinsatz in Elmenhorst

Grimmen (ots). Verfolgungsfahrt, Durchsuchung, sieben Streifenwagen und Drogenfund. Was klingt wie eine Serie aus dem vorabendlichen TV-Programm ist am 15.09.2022 in Elmenhorst bei Stralsund geschehen.

Aber erst einmal von Beginn: Gegen 21:15 Uhr nahm ein Streifenwagen des Polizeireviers Grimmen einen Verkehrsunfall auf der L222 bei Abtshagen auf. Währenddessen fuhr ein polizeibekannter 33-jähriger Mann mit einem VW an den Polizisten vorbei. Die Beamten kannten den Mann bereits aus der Vergangenheit im Zusammenhang mit Straßenverkehrsdelikten und weil er nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. So fuhren sie dem Fahrzeug in Richtung Elmenhorst nach. Nach ersten Erkenntnissen floh der Fahrer mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit, ignorierte Anhaltesignale und fuhr über einen Seitenstreifen an einer Fahrbahnverengung am Funkstreifenwagen vorbei.

Anschließend fuhr der PKW auf ein Grundstück in Elmenhorst, auf dem weitere Hallen sind und sich zu diesem Zeitpunkt auch andere Personen aufhielten. Der Fahrer lief in ein Gebäude und verbarrikadierte den Eingang. Im offen gelassenen PKW konnten die Beamten deutlichen Cannabisgeruch wahrnehmen und verständigten deshalb einen Bereitschaftsstaatsanwalt, welcher die Durchsuchung der Wohnung und des PKW, sowie die Folgemaßnahmen mit dem 33-Jährigen anordnete.

Im Umfeld sammelten sich währenddessen zahlreiche Schaulustige. Im weiteren Verlauf öffnete der 33-Jährige die Tür und forderte die anwesenden Personen auf, ihn körperlich zu unterstützen, sich gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr zu setzen. Da die Personen im Umfeld zunehmend verbal aggressiv wurden und die drei anwesenden Polizisten aufforderten den 33-Jährigen in Ruhe zu lassen, wurden Unterstützungskräfte aus Stralsund, Barth, Demmin und vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier in Grimmen angefordert. Es gelang den Polizisten den Tatverdächtigen zu ergreifen.

Insgesamt 12 Personen im Alter von 14 bis 57 Jahren, männlich und weiblich, alle aus den umliegenden Gemeinden stammend, versuchten den 33-Jährigen unter Anwendung von Gewalt aus dem Gewahrsam der Polizei zu befreien, wodurch es zum Handgemenge und massiven Einsatz von Reizstoffsprühgeräten durch die Polizisten kam. Der 33-Jährige wurde durch die Gewahrsamnahme leicht verletzt, durch den Rettungsdienst erstversorgt und im Rettungswagen unter Polizeibegleitung ins Krankenhaus nach Stralsund verbracht. Dort wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen. Bei der Durchsuchung kam ein Rauschmittelspürhund zum Einsatz. Es wurden Betäubungsmittel in nicht unerheblicher Menge und Konsumutensilien beschlagnahmt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln sowie der Bedrohung, Körperverletzung, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen den 33-Jährigen aufgenommen. Weiterhin wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs gegen die anderen anwesenden Personen aufgenommen.

Randalierer sorgt für mehrere Polizeieinsätze in Bergen

Bergen auf Rügen (ots). Am 12.09.2022, meldete sich ein Mitarbeiter eines Supermarktes gegen 21:45 Uhr über den Notruf des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und teilte mit, dass ein Mann im Eingangsbereich des Marktes in der Bahnhofstraße andere Personen belästigt. Der offensichtlich alkoholisierte Täter hat den 39-jährigen Mitarbeiter bereits beleidigt und bedroht. Die angerückten Beamten des Polizeihauptrevieres Bergen verwiesen den 39-jährigen Störer des Marktes.

Einige Zeit später, gegen 01:25 Uhr wurden die Polizisten erneut aufgrund der 39-Jährigen zu einem Einsatz gerufen. Ziel war dieses Mal die Notaufnahme in Bergen. Dort erschien der 39-Jährige sichtlich alkoholisiert und klagte über Schmerzen. Er sei, nach aktuellen Erkenntnissen, zur weiteren Behandlung aufgenommen worden und wurde gebeten einen Moment zu warten. Dies dauerte dem renitenten Patienten anscheinend zu lange, so dass er die Notaufnahme wieder verließ, um weiter Alkohol zu sich zu nehmen. Daraufhin beleidige er eine 52-jährige Mitarbeiterin und drohte ihr, sollte er nicht sofort behandelt werden. Anschließend begann er in der Notaufnahme zu randalieren.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 2,5 Promille. Aufgrund seines Zustandes und der begangenen Straftaten, wurde der 39-Jährige in richterlich angeordneten Gewahrsam im Polizeihauptrevier genommen. Der gebürtige Brandenburger, der sich aktuell auf Rügen aufhält, muss sich zukünftig wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung verantworten.