Maskiert und mit Eisenstange: Zwei Männer lauern Lieferanten in Zingst auf – Postfiliale aufgebrochen

Zingst (ots). Am heutigen Donnerstagmorgen (20. August 2026) ist es gegen 04:00 Uhr im Ostseebad Zingst offensichtlich zu einem versuchten Überfall auf einen Lieferanten gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein LKW-Fahrer zu dieser Zeit dabei eine Bäckereifiliale in der Hafenstraße zu beliefern. Während sich der Mann auf der Ladefläche seines Fahrzeuges befand, sollen sich zwei bislang unbekannte männliche Personen dem Fahrzeug genähert haben. Die beiden Tatverdächtigen sollen maskiert und mit einer Eisenstange bewaffnet gewesen sein. Sie sollen den Lieferanten angesprochen und versucht haben, an ihn beziehungsweise den Lkw zu gelangen. Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es nicht. Der Lieferant konnte sich auf der Ladefläche aufhalten und blieb unverletzt.

Nach Angaben des Hinweisgebers besteht der Verdacht, dass die beiden Tatverdächtigen den Lieferanten beziehungsweise dessen Abläufe bereits am Vortag beobachtet haben könnten. Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: – männlich – dunkel gekleidet – maskiert – vermutlich mit E-Scooter unterwegs – sie sollen gebrochen Deutsch (eventuell mit osteuropäischem Akzent) gesprochen haben

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellten die Polizeibeamten zudem einen Einbruch in eine Postfiliale auf der Rückseite des Gebäudes fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde hierbei ein Gullydeckel gegen eine Fensterscheibe geworfen. Durch die entstandene Beschädigung gelangten bislang unbekannte Täter augenscheinlich in die Geschäftsräume.

Ob ein Zusammenhang zwischen dem Einbruch und dem versuchten Überfall besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie wegen des Verdachts der Bedrohung gemäß § 241 StGB aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden, insbesondere im Zeitraum um 04:00 Uhr, verdächtige Personen oder E-Scooter im Bereich der Hafenstraße in Zingst beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Barth unter der Telefonnummer 0382316720 zu melden. Insbesondere werden auch Personen gebeten, sich zu melden, denen am Mittwoch, dem 19. August 2026, verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Lieferfahrzeug oder der Bäckereifiliale aufgefallen sind.

Über drei Promille: 35-Jähriger greift Pfleger und Polizisten in Stralsund an

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag (14. August 2026) kam es gegen 17:30 Uhr in einem Krankenhaus in der Rostocker Chaussee in Stralsund zu einem Einsatz der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 35-jähriger Mann zunächst eine Patientin im Krankenhaus bedroht haben. Im weiteren Verlauf ging der Mann wiederholt auf einen Pfleger zu, schubste diesen und schlug ihm gegen die Brust. Zudem beschädigte er die Brille des Mitarbeiters.

Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend aus dem Krankenhaus. Der stark alkoholisierte Mann konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung durch Polizeibeamte angetroffen und unter Kontrolle gebracht werden. Während der polizeilichen Maßnahmen trat der 35-Jährige nach einem Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Der Beamte blieb dienstfähig. Zudem äußerte der Tatverdächtige wiederholt Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Auf Anordnung eines Bereitschaftsrichters wurde bei dem Mann eine Blutprobenentnahme aufgrund einer Atemalkoholkonzentration von über drei Promille durchgeführt. Anschließend verblieb er zunächst zur medizinischen Versorgung im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigungen sowie des tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten aufgenommen.

Sagard: Transporter stellt sich quer – hitzige Konfrontation mit Urlauber-Ehepaar

Sagard (ots). Am gestrigen Donnerstag (23. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr zu einem Vorfall auf dem Plattenweg zwischen Sagard und Martinshafen gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand war ein 65-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein gemeinsam mit seiner 62-jährigen Ehefrau mit ihren Fahrrädern auf dem Plattenweg aus Richtung Martinshafen in Richtung Sagard unterwegs. Dabei sollen die beiden von einem 22-jährigen Transporterfahrer von der Insel Rügen mit einem Mercedes-Benz überholt worden sein. Nach Angaben des Ehepaares soll der Transporter dabei sehr dicht an ihnen vorbeigefahren sein, ohne dass es zu einer Berührung kam.

Im weiteren Verlauf soll der Fahrzeugführer den Transporter quer auf den Plattenweg gestellt und das Ehepaar dadurch bis zum Stillstand ausgebremst haben. Anschließend soll es zu einer hitzigen verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Hintergrund soll unter anderem die Fahrweise der Radfahrer gewesen sein. Der Transporterfahrer soll der Auffassung gewesen sein, dass das Ehepaar nicht ausreichend Platz gemacht und zu viel Raum auf der Fahrbahn eingenommen habe.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 22-Jährige das Ehepaar auch beleidigt und bedroht haben. Zudem steht der Verdacht einer Sachbeschädigung und einer Körperverletzung im Raum. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun die Vorwürfe wegen des Verdachts der Nötigung, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung sowie der Körperverletzung.

Supermarkträuber: Identifizierung bei Schichtwechsel

Stralsund (ots). Gestern Nachmittag gegen 15:40 Uhr hat ein Mann in einem Einkaufsmarkt in der Heinrich-von-Stephan-Straße in Stralsund den geschlossenen Kassenbereich mit gestohlener Ware durchbrochen und wurde dann von einer Mitarbeiterin bis zum Ausgang verfolgt. Sie konnte ihn am Ärmel seiner Jacke greifen. Er stieß sie weg, beleidigte und bedrohte sie.

Ein Mann im Laden kam dazu, versuchte ebenfalls, den Dieb festzuhalten. Er wurde mit einer Kopfnuss vom Täter attackiert, danach konnte sich der Dieb losreißen und auf dem Rad abhauen. Der Helfer, ein 45-jähriger Mann, wurde leichtverletzt.

Dass der nachmittags noch unbekannte Räuber am Abend identifiziert werden konnte, hat er dem Schichtwechsel im Polizeirevier zu verdanken: Bei der Lageübergabe hat ihn ein Beamter auf den während der Tat gemachten Fotos als einen polizeibekannten 40-jährigen Mann erkannt. Die Kriminalpolizei ermittelt daher nun gegen den Mann wegen räuberischen Diebstahls, Bedrohung, Beleidigung und Körperverletzung. Gestohlen hatte der Mann Waren im Wert von etwa 75 Euro.

Taxifahrerin wird von unbekanntem Mann bedroht: Zeugen gesucht

Bergen auf Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (21. April 2026) parkte eine 51-jährige Frau mit ihrem Taxi auf einem Parkplatz in einem Wohngebiet in Bergen auf Rügen (Herrmann-Matern-Straße) und machte dort Pause. Gegen 10:30 Uhr nahm sie einen aufgebrachten Mann wahr. Dieser äußerte seinen Unmut darüber, dass sie mit ihrem Fahrzeug in diesem Wohngebiet stehen würde. Weiterhin soll er die Frau beleidigt und mit einem pistolenähnlichen Gegenstand bedroht haben.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • 60 – 65 Jahre alt, graue, kurze Haare, geschätzte Körpergröße etwa 1,65 Meter,
  • er trug eine Brille, eine dunkle Hose, ein bräunlich kariertes Hemd und eine schwarze Steppweste mit einem weißen Logo auf Brusthöhe.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung, Beleidigung, Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Angaben zu dem Sachverhalt oder der beschriebenen Person machen können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Bergen unter 038388100, bei der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Betrunkene laufen auf Bundesstraße, bepöbeln Polizisten – einer leistet Widerstand

Bergen auf Rügen (ots)- In der Nacht zum gestrigen Sonntag (12. April 2026) wurde die Polizei zur Bundesstraße 96 auf Rügen gerufen, weil sich alkoholisierte Personen auf der Straße aufhalten sollen.

Die Polizeibeamten stellten auf der Bundesstraße 96, etwa 150 Meter vom Kreisverkehr Bundesstraße 196 / Bundesstraße 96 entfernt, zwei männliche Personen fest, die sich unmittelbar aus Richtung Samtens kommend in Richtung Bergen bewegten. Sie verhielten sich hochgradig provokant, jubelten und pöbelten in Richtung der Beamten.

Auf die Ansprache der Polizeibeamten reagierte ein 31-Jähriger von der Insel Rügen aggressiv. In der weiteren Folge griff er die Beamten offenbar an, sodass sogar ein Reizstoffsprühgerät zum Einsatz kam. Der tätliche Angriff des Mannes auf die Polizisten konnte abgewehrt werden. Er war stark alkoholisiert (2,06 Promille Atemalkohol) und kam ins polizeiliche Gewahrsam.

Da der Einsatz direkt auf der Fahrbahn der Bundesstraße stattfand, wurde ein herannahender Pkw-Fahrer, ein 41-jähriger Rostocker, auf die Gefahrensituation hingewiesen. Der Mann stoppte und bot sofort seine Hilfe an. Mit der ihm ausgehändigten die Taschenlampe konnte er nahende Fahrzeuge rechtzeitig warnen.
Ein weiterer Mann, ein 23-jähriger Bergener, stellte sein Fahrzeug quer, um die Einsatzkräfte abzusichern.

Durch die außerordentliche Zivilcourage und das besonnene Handeln der beiden Männer bei der Absicherung des fließenden Verkehrs wurde eine lebensgefährliche Situation auf der Bundesstraße entschärft. Ohne den mutigen Einsatz hätten die Beamten die dynamische Lage kaum unter Kontrolle bringen können, ohne dass es zu weitaus schwerwiegenden Unfällen gekommen wäre. Die Polizei bedankt sich für das zivilcouragierte Verhalten.

Gegen den 31-Jährigen ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Alle beteiligten Personen sind deutsche Staatsbürger.

Aggressive Person greift Polizeibeamte in Stralsund

Stralsund (ots). Am 11.04.26 gegen 18:00 Uhr meldeten Zeugen dem Polizeihauptrevier Stralsund, dass eine männliche Person in einem Supermarkt in der Lindenallee randaliert und die Kunden belästigt. Kurz darauf konnten die eingesetzten Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund den 24-jährigen Mann im Markt feststellen. Als dieser zur Identitätsfeststellung durchsucht werden sollte, verhielt er sich äußerst aggressiv und wehrte sich massiv gegen die Maßnahmen der Polizei. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten.

Daraufhin wurde er auf dem Boden fixiert und gefesselt. Scheinbar befand sich der Mann aufgrund von Mischkonsum in einem psychischen Ausnahmezustand. Aus diesem Grund wurde er durch den alarmierten Rettungsdienst in das Helios Hanseklinikum Stralsund verbracht und hier stationär aufgenommen. Weitere Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Stralsund übernommen. Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt.

Mann bedroht Passant vor Supermarkt – Zeugen informieren umgehend die Polizei

Stralsund (ots). Am 01.04.2026, gegen 21:00 Uhr, kam es vor einem Supermarkt am Frankendamm in Stralsund zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Zeugen bemerkten, dass der Streit zwischen den beiden Männern zu eskalieren drohte, und sprachen umgehend Polizeibeamte an, die sich gerade im Rahmen ihrer Streifentätigkeit in der Nähe befanden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll ein 38-jähriger Deutscher bereits auf dem Weg zum Supermarkt am Frankendamm lautstark auf sich aufmerksam gemacht und sich auffällig verhalten haben. Als der Beschuldigte vor dem Supermarkt auf einen 40-jährigen Mann traf, beleidigte er diesen zunächst und griff ihn anschließend körperlich an. Dabei soll der 38-Jährige den Geschädigten am Hals gepackt und weiter bedroht haben, ließ jedoch von ihm ab, als die Polizeibeamten eintrafen.

Der Geschädigte wurde bei dem Angriff leicht am Hals verletzt, benötigte jedoch keine medizinische Behandlung. Dem 38-jährigen Beschuldigten wurde ein Platzverweis erteilt, und es wurde eine Strafanzeige aufgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Bedrohung und versuchter Körperverletzung gegen ihn.

Fahrgast greift bei 70 km/h ins Lenkrad eines Busses

Ribnitz-Damgarten (ots). In den frühen Morgenstunden (02:15 Uhr) des heutigen Donnerstags (26. März 2026) wurde die Polizei zum Bahnhof Ribnitz-Damgarten West gerufen. Ein Fahrgast in einem Bus soll sich zuvor aggressiv verhalten haben.

Nach derzeitigem Kenntnisstand griff ein 38-jähriger polizeibekannter Mann während der Fahrt bei etwa 70 km/h in das Lenkrad des 27-jährigen rumänischen Busfahrers, der im Schienenersatzverkehr eingesetzt war. In der Folge musste der Busfahrer offenbar eine Gefahrenbremsung durchführen. Der Bus kam auf der Bundesstraße unfallfrei zum Stehen. Darüber hinaus beschädigte der 38-Jährige mutmaßlich das Businventar. Ein 19-jähriger Mitfahrer wurde durch den Mann beleidigt.

Eine freiwillig durchgeführte Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,59 Promille. Zudem kann ein Konsum von Betäubungsmitteln nicht ausgeschlossen werden. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet.

Im weiteren Verlauf versuchte der 38-Jährige sich den polizeilichen Maßnahmen durch Flucht zu entziehen. Der Fluchtversuch konnte jedoch unterbunden werden. Der Mann leistete Widerstand und versuchte einen Polizeibeamten anzugreifen. Die angeordnete Blutprobenentnahme konnte dennoch durchgeführt werden. Anschließend wurde der 38-Jährige in Gewahrsam genommen. Auch hier leistete er Widerstand.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen den 38-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr, des Erschleichens von Leistungen, der Sachbeschädigung, der Trunkenheit im Verkehr, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen. Zudem laufen Ermittlungen wegen des Verdachts des tätlichen Angriffes auf und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Mann nach Angriff auf Polizeibeamte in Haft

Bergen auf Rügen (ots). In den frühen Morgenstunden des 11. März 2026 kam es in der Bergener Störtebeckerstraße gegen 03:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, zu der die Polizei hinzugerufen wurde.

Nach ersten Erkenntnissen soll ein 25-jähriger afghanischer Staatsbürger einen 27-jährigen Landsmann besucht haben, die Wohnung jedoch trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen haben. In der Folge wurde der 27-Jährige durch den 25-Jährigen mit einem Messer bedroht, er soll ihn geschlagen, beleidigt und gebissen haben. Außerdem soll dabei der Fernseher des 27-Jährigen beschädigt worden sein.

Die Polizei ermittelt in diesem Fall wegen des Verdachts der Bedrohung, Beleidigung, der Körperverletzung, des Hausfriedensbruches und der Sachbeschädigung.

Während des Polizeieinsatzes wollte der 25-Jährige die Wohnung offenbar nicht freiwillig verlassen. Der Mann wurde unter lautstarkem Protest aus der Wohnung geführt und vor das Mehrfamilienhaus gebracht. Dort beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und schlug nach einem Beamten.

Der Schlag konnte abgewehrt werden, woraufhin der 25-Jährige zu Boden gebracht wurde. Dabei bespuckte er eine weiteren Polizeibeamten und biss einem Beamten in den Arm. Zudem soll er die Beamten mehrfach beleidigt haben. Durch den tätlichen Angriff wurde ein Beamter verletzt und ist derzeit dienstunfähig. Der 27-Jährige wurde in Gewahrsam genommen.

Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb zudem wegen eines tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung.

Noch am selben Tag wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Mann wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt gebracht und befindet sich in Untersuchungshaft.

Zwei Angriffe auf Polizeibeamte in Stralsund innerhalb kürzester Zeit

Stralsund (ots). Am 06.03.2026 wurden Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Stralsund innerhalb kürzester Zeit beleidigt, bedroht und angegriffen.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 12:45 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes im Carl-Heydemann-Ring. Hier wurden die Polizeibeamten gerufen, weil eine aggressive, alkoholisierte Person mit Flaschen um sich werfen soll. Am Einsatzort eingetroffen, stellten die Beamten eine auf dem Boden sitzende Person fest, welche laut lallte und in englischer und polnischer Sprache die Beamten sofort beleidigte. Um ihn herum lagen mehrere leere Schnaps- und Bierflaschen. Da beim 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen der Verdacht einer Alkoholintoxikation bestand, wurde ein Rettungswagen und ein Notarzt hinzugezogen. Beim Versuch dem Mann aufzuhelfen und auf die Trage des Rettungswagen zu setzen, wandte sich dieser einem Polizeibeamten zu und versuchte diesem ins Gesicht zu spucken, zeitgleich holte er mit dem rechten Arm zum Schlag aus und schlug in Richtung des Beamten. Der Angriff wurde rechtzeitig erkannt und unterbunden.

Der zweite Sachverhalt ereignete sich gegen 14:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes im Heinrich-Heine-Ring. Hier wurden die Polizeibeamten zu einem Verkehrsunfall gerufen. Während der Verkehrsunfallaufnahme verhielt sich der 32-jährige Unfallverursacher den eingesetzten Beamten gegenüber aggressiv und beleidigte diese fortwährend mit Worten und Gesten, zudem kam er den Polizeibeamten mehrfach sehr nahe und wollte sich nicht an den vorgegebenen Abstand halten. Als er durch einen Beamten zurückgeschoben wurde, setzte er seinerseits mit beiden Händen zum Schubsen an. Der Angriff wurde unterbunden. Der Beschuldigte stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

In beiden Fällen wurden Strafanzeigen Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamten aufgenommen, zur Beweissicherung wurde die Entnahme von Blutproben angeordnet.

Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

Fahrraddieb auf frischer Tat erwischt

Stralsund (ots). Am Donnerstag, dem 05. März 2026, versuchte ein 46-jähriger russischer Staatsangehöriger um 17:40 Uhr am Stralsunder Bahnhof das Schloss eines an einem Fahrradständer gesicherten Fahrrads zu durchtrennen, vermutlich um das Fahrrad anschließend zu entwenden.

Währenddessen fiel ein Karton mit seinen persönlichen Gegenständen herunter. Diesen hatte er zuvor auf einem anderen Fahrrad abgestellt. Zunächst kümmerte er sich um seine Habseligkeiten und ließ von seinem Vorhaben ab.

Anschließend begab sich der Mann zu einem weiteren Fahrrad und setzte sich auf dieses. Das Fahrrad war nicht verschlossen. Dort wurde er von zwei Zeugen angesprochen und bis zum Eintreffen der Polizeibeamten am Weggehen oder -fahren gehindert.

Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten ein Messer sowie ein mögliches Tatmittel für den Fahrraddiebstahl. Bei dem Fahrrad, auf dem sich der Mann befand, geht man davon aus, dass es sich nicht um sein Fahrrad handelt. Die möglichen Tatmittel, das Fahrrad sowie beim Mann aufgefundene Fahrradschlüssel wurden sichergestellt. Während der Sachverhaltsklärung beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten und äußerte mehrfach verfassungsfeindliche Parolen. Zudem zeigte er eine verbotene Geste. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls, der Beleidigung, der Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Körperliche Auseinandersetzung am Stralsunder Hauptbahnhof

Stralsund (ots). Am Mittwoch (04. März 2026) holte eine 34-jährige Frau ihren ehemaligen Partner von der Justizvollzugsanstalt Stralsund ab und verbrachte anschließend den Tag mit ihm. Offenbar konsumierten beide massiv Alkohol. In der Folge wurde der 34-jährige Mann aggressiv. Am Stralsunder Hauptbahnhof wurde durch Zeugen beobachtet, dass der Mann die Frau zunächst verbal angegangen und anschließend körperlich angegriffen haben soll.

Beamte der Bundespolizei konnten die beiden an einer Bushaltestelle vor dem Bahnhof feststellen. Der Mann leistete Widerstand, schlug mit dem Kopf gegen eine Scheibe der Bushaltestelle und bedrohte die Beamten. Offenbar befand er sich in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde daraufhin mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Frau wurde ein Atemalkoholwert von 1,59 Promille gemessen, bei dem Mann 1,1 Promille. Beide Personen besitzen die ukrainische Staatsangehörigkeit.

Mann randaliert im Einkaufscenter und kommt ins Gewahrsam

Stralsund (ots). Gestern Nachmittag gegen 16:00 Uhr hat ein polizeibekannter Mann in einem Einkaufscenter in der Ossenreyerstraße in Stralsund das gegen ihn bestehende Hausverbot missachtet. Als ein Mitarbeiter des Ordnungsamts ihn zum Gehen aufforderte, begann der Mann, zu randalieren. Er riss einen Feuerlöscher aus der Wand und wollte ihn gegen den Mitarbeiter werfen. Danach lief er in ein Geschäft.

Inzwischen wurde die Polizei zur Unterstützung angefordert. Als die Beamten auf den Mann trafen, war er sehr aggressiv, so dass er mit Handschellen gefesselt werden musste. Da er bereits durch die Polizei einen Platzverweis am Vormittag erhalten hatte, wurde er dieses Mal zur Verhinderung weiterer Straftaten mit ins Revier genommen und verbrachte dort die Nacht im Gewahrsam.

Bei dem Vorfall gestern Vormittag kam die Polizei zum Einsatz, weil der Mann Passanten im dortigen Parkhaus belästigt hatte. Somit hatte er nicht nur gegen das Hausverbot, sondern auch gegen den noch aktiven Platzverweis der Polizei verstoßen. Verletzt wurde nach aktuellen Erkenntnissen niemand.

Ermittlungen gegen Abschleppdienstmitarbeiter nach Vorfall in Binz

Binz (ots). Am Sonntag (15. Februar 2026), gegen 16:30 Uhr, wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall nach Binz in die Putbusser Straße gerufen. Vor Ort wurden die Beamten von einer 43-jährigen Mann angesprochen. Sie gab an, den ebenfalls vor Ort befindlichen Mitarbeiter eines Abschleppdienstes gebeten zu haben, etwas zur Seite zu fahren, um ihr Passieren zu erleichtern.

Der 66-jährige Abschleppdienstmitarbeiter kam der Aufforderung jedoch nicht nach. Daraufhin holte die Frau ihr Mobiltelefon heraus, offenbar um ein Foto vom Kennzeichen des Abschleppfahrzeuges zu machen. In der Folge bedrohte der 66-Jährige die Frau. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und Nötigung.

Im weiteren Verlauf wollten die Polizeibeamten die Identität des Mannes feststellen, was dieser verweigerte. Um mögliche Ausweisdokumente festzustellen, sollte der Mann durchsucht werden. Auch damit war der 66-Jährige nicht einverstanden und leistete dabei Widerstand. Im Rahmen der Durchsuchung konnten die Ausweisdokumente aufgefunden und die Identität des Mannes zweifelsfrei festgestellt werden. Dennoch beleidigte er die Polizisten, obwohl die Maßnahmen zur Identitätsfeststellung bereits abgeschlossen waren. Deshalb ermittelt die Kriminalpolizei nun auch noch wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Beleidigung.

Autofahrer in Born unter Drogen- und Alkoholeinfluss unterwegs

Born (ots). Am 15.02.2026 gegen 18:00 Uhr wurde die Polizei in Barth über einen Mann informiert, der auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Born Passanten beleidigt und bedroht haben soll. Anschließend sei er als Beifahrer in einen BMW gestiegen und davongefahren.

Kurze Zeit später meldeten Zeugen zwei auffällige, offenbar alkoholisierte Männer an einer Tankstelle in Born, die mit einem BMW unterwegs gewesen sein sollen. Auf der Landstraße 21 bei Zingst konnten die Beamten das Fahrzeug schließlich stoppen und kontrollieren. Ein Atemalkoholtest beim 41-jährigen Fahrer ergab einen Wert von 0,84 Promille. Darüber hinaus zeigte ein Drogentest, dass er ebenfalls unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde festgestellt, dass der 41-jährige Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den 41-Jährigen unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln aufgenommen.

Darüber hinaus ermittelt die Kriminalpolizei gegen den 31-jährigen Beifahrer wegen der zuvor begangenen Bedrohungen und Beleidigungen auf dem Supermarktparkplatz in Born. Der Beschuldigte stand zum Tatzeitpunkt ebenfalls unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 31-Jährigen einen Wert von 2,16 Promille.

Ladendieb nach Fluchtversuch und Bedrohung vorläufig festgenommen

Stralsund (ots). Am Dienstag (20. Januar 2026) kam es gegen 13:30 Uhr in einem Baumarkt in Wendorf bei Stralsund zu einem Ladendiebstahl. Ein männlicher Tatverdächtiger entwendete nach ersten Erkenntnissen Technik im Wert von etwa 350 Euro.

Nachdem die elektronische Diebstahlssicherung ausgelöst hatte, flüchtete der Mann aus dem Geschäft und lief über einen angrenzenden Acker. Fünf Mitarbeiter des Baumarktes verfolgten den Tatverdächtigen. Während der Flucht soll dieser die Verfolger mit Gewalt bedroht haben. Den Mitarbeitern gelang es, den Mann an der weiteren Flucht zu hindern und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen vor Ort die Anzeige auf.

Bei dem 38-jährigen Tatverdächtigen wurde eine Atemalkoholisierung von nahezu einem Promille festgestellt. Zudem ergaben sich Anhaltspunkte auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Im Rahmen einer Durchsuchung wurden entsprechende Substanzen aufgefunden. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt.

Der mehrfach polizeibekannte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an und werden wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls, der Nötigung sowie des Ladendiebstahls geführt. Über eine mögliche Haftrichtervorführung sowie eine Haftantragprüfung entscheiden nun die zuständigen Stellen.

Nachbarschaftsstreit eskaliert

Poseritz (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Donnerstag, dem 4. Dezember 2025, um 08:00 Uhr in die Gemeinde Poseritz auf Rügen gerufen. Offenbar stritten sich zwei Nachbarn bereits seit mehreren Wochen über die Grundstücksgrenzen. Offensichtlich eskalierte am Donnerstag der Konflikt erneut. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt der 68-Jährige Nachbar während der Auseinandersetzung eine Axt in der Hand. Zwischen ihm und dem 61-jährigen Nachbarn kam es zu gegenseitigen Bedrohungen. Die Polizeibeamten trennten die Parteien und vermittelten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung aufgenommen.

Mann leistet Widerstand bei Polizeikontrolle

Grimmen (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch (26. November 2025) kontrollierten Polizeibeamte in Grimmen gegen 03:00 Uhr einen 55-jährigen Fahrradfahrer. Während der Kontrolle nahmen die Beamten starken Alkoholgeruch war. Eine freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 2,11 Promille.

Bei dem 55-Jährigen wurde eine Blutprobenentnahme in einem Krankenhaus angeordnet. Dieser Anordnung wollte der 55-Jährige nicht Folge leisten, wehrte sich gegen die Maßnahme und leistete Widerstand. In der weiteren Folge mussten die Beamten Handfesseln anlegen. Danach beruhigte er sich und willigte weiteren Maßnahmen ein. Der Mann wurde schließlich in ein Krankenhaus zur Blutprobenentnahme gebracht.

Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, der Bedrohung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Alkoholisierter Mann bedroht Rettungskräfte

Breege/Juliusruh (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Dienstag, dem 11. November 2025, gegen 17 Uhr zu einem Campingplatz nach Breege/Juliusruh gerufen. Von dort meldete die integrierte Rettungsleitstelle, dass die Rettungskräfte von einem 38-jährigen Mann angegriffen worden sind. Der augenscheinlich stark alkoholisierte 38-Jährige leistete weiterhin Widerstand, welcher durch die Polizeibeamten gebrochen werden konnte. Darüber hinaus tätigte er volksverhetzende Aussagen. Er blieb weiterhin unkooperativ, aggressiv und bedrohte die Rettungskräfte. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen und der Bedrohung aufgenommen.