27-Jährige alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Zingst/Barth (ots). In der Nähe von Zingst ist in der Nacht des 25.06.2020 um 1:25 Uhr eine Pkw-Fahrerin, die in Richtung Barth unterwegs war, durch die Beamten des zuständigen Polizeirevieres angehalten und kontrolliert worden. Die Barther Beamten stoppten die VW-Fahrerin kurz hinter der Meiningenbrücke und stellten während der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit Atemalkoholgeruch bei der 27-Jährigen fest, weshalb ein Vortest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen Wert von mehr als 1,3 Promille. Eine weitere Prüfung der Personalien offenbarte den Beamten, dass die Fahrzeugführerin aus Barth zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Folglich wurde der Frau die Weiterfahrt untersagt, eine Blutprobe entnommen sowie der Führerschein, der zur bereits durch die Führerscheinstelle zur Einziehung ausgeschrieben war, beschlagnahmt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt sowie wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden aufgenommen. So muss sich die Bartherin nun entsprechend dieser Anzeigen verantworten.

Rauschfahrt nach Bürgerhinweis aufgedeckt

Stralsund (ots). Nach dem Hinweis eines aufmerksamen Bürgers konnten die Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund am Dienstagvormittag (23.06.2020) einen 32-jährigen Deutschen aus dem Verkehr ziehen, der mit seinem Pkw in Stralsund mit auffälliger Fahrweise unterwegs war. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der aus Stralsund stammende Fahrer gegen 8:30 Uhr durch die Altstadt, als der Hinweisgeber auf ihn aufmerksam wurde. Dieser verständigte umgehend die Polizei und gab regelmäßig den Standort durch, bis die eingesetzten Polizeibeamten den Pkw Ford und dessen Fahrer im Bereich des Parkplatzes Mahnkesche Wiese kontrollieren konnten. Bei der Überprüfung ergab sich der Verdacht, dass der 32-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte ein Ergebnis von 1,74 Promille. Darüber hinaus bestand bei dem Stralsunder der Verdacht der Tabletteneinnahme vor Fahrtantritt. Zur Beweismittelsicherung erfolgte eine Blutprobenentnahme bei dem Mann. Die Überprüfung der Kennzeichen an dem Ford ergab, dass diese zu einem anderen Fahrzeug gehörten. Ebenso war der Pkw nicht versichert und der 32-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Beamten stellten die Pkw-Schlüssel sicher und verständigten die Führerscheinstelle über den Sachverhalt.

Alkoholisierte Personen entwenden erst Verkehrszeichen und beleidigen anschließend Polizeibeamtin

Stralsund (ots). Am 20.06.2020 gegen 19:30 Uhr meldeten mehrere Bürger, dass ein Mann und eine Frau, beide augenscheinlich stark alkoholisiert, in Stralsund im Knieperdamm Passanten belästigen und grundlos die Fahrbahn betreten. Am Einsatzort trafen die Beamten auf eine 21-jährige Frau und einen 30-jährigen Mann. Beide waren so stark alkoholisiert, dass sie den Ausführungen der Polizeibeamten kaum folgen konnten und nicht mehr in der Lage waren, selbstständig aufzustehen. Eine Atemalkoholmessung bei der Frau ergab einen Wert von 2,53 Promille. Die beiden Personen hatten eine Kiste bei sich, in der sich 14, vermutlich zuvor entwendete, Verkehrszeichen befanden. Diese wurden sichergestellt.

Als die beiden Tatverdächtigen ins Polizeigewahrsam gebracht wurden, beleidigte und bedrohte die 21-Jährige eine der eingesetzten Beamtinnen. Erst in den Morgenstunden des 21.06.2020 war eine Atemalkoholmessung bei dem 30-Jährigen möglich. Zu diesem Zeitpunkt zeigte das Messgerät noch einen Wert von 1,51 Promille. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Bedrohung, des Diebstahls und der Beleidigung. Wer weitere sachdienliche Hinweise zu diesem Sachverhalt geben kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900 zu melden.

Mehrere Verkehrsteilnehmer unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss im Straßenverkehr festgestellt

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Auch am vergangenen Wochenende wurden im Rahmen der landesweiten Kampagne „Fahren. Ankommen. LEBEN!“ Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ durchgeführt. Dabei stellten die Beamten diverse Verkehrsverstöße fest.

Am 20.06.2020 gegen 0:45 Uhr meldete ein 20-Jähriger einen Verkehrsunfall. Er war kurz zuvor in Stralsund beim Verlassen der Bundesstraße 96 mit seinem PKW VW mit einem Reh zusammen gestoßen. Bei der Verkehrsunfallaufnahme bemerkten die Beamten bei dem 20-jährigen Stralsunder Anhaltspunkte für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.

Bei einer Kontrolle eines PKW Ford in Stralsund in der Parower Chaussee bemerkten die Polizeibeamten am 20.06.2020 gegen 18:55 Uhr Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers. Eine Atemalkoholmessung im Polizeihauptrevier Stralsund ergab einen Wert von 0,82 Promille. Der 54-Jährige Stralsunder muss neben einem Fahrverbot nun auch mit einem Bußgeld rechnen.

Ebenfalls in Stralsund fiel den Beamten am 21.06.2020 gegen 2:00 Uhr ein Radfahrer auf, der zu diesem Zeitpunkt den Heinrich-Heine-Ring befuhr. Mit 2,28 Promille war er deutlich über den maximal erlaubten 1,59 Promille. Außerdem führte der 24-jährige Stralsunder ein verbotenes Messer bei sich und es ergaben sich Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nur zwei Stunden später wurde im Ehm-Welk-Weg in Stralsund ein 40-jähriger Radfahrer, der ohne Beleuchtung fuhr, angehalten und kontrolliert. Auch er war mit 2,24 Promille deutlich alkoholisiert. Während der Kontrolle leistete der Mann Widerstand, indem er mit seinem Fahrrad nach den Beamten warf. Diese blieben unverletzt. Außerdem fanden die Beamten bei der Durchsuchung des 40-Jährigen geringe Mengen Cannabis, die sie beschlagnahmten. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte er zudem die Beamten. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

In Barth im Hölzern-Kreuz-Weg wurde am 20.06.2020 gegen 15:00 Uhr ein PKW Audi kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der 25-jährige Fahrzeugführer aus Ribnitz-Damgarten vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen leistete der Mann Widerstand. Die Polizeibeamten blieben auch hier unverletzt. Auch in diesem Fall ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen diverser Delikte.

Am 21.06.2020 gegen 12:30 Uhr kontrollierten Polizeibeamte in Ribnitz-Damgarten im Körkwitzer Weg einen PKW BMW. Auch hier erhärtete sich im Verlauf der Verkehrskontrolle der Verdacht, dass der 18-jährige ungarische Fahrzeugführer zeitnah Betäubungsmittel konsumiert hatte. Außerdem fanden die Beamten im PKW des Mannes, der im Landkreis Vorpommern-Rügen wohnt, geringe Mengen Betäubungsmittel, die sie beschlagnahmten sowie eine Wasserpfeife. Neben dem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz leiteten die Beamten auch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Betäubungsmitteleinfluss ein.

Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss auf der Insel Rügen gestoppt

Insel Rügen (ots). Im Monat Juni führt die Polizei im Rahmen der landesweiten Kampagne „Fahren. Ankommen. LEBEN!“ verstärkt Verkehrskontrollen zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ durch. In diesem Zusammenhang wurde am 15.06.2020 gegen 12:45 Uhr in Bergen auf Rügen in der Straße der DSF ein PKW Renault angehalten und kontrolliert. Bei dieser Kontrolle stellte sich heraus, dass der 49-jährige Fahrzeugführer unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,28 Promille. Ein Arzt entnahm dem 49-Jährigen aus Bergen eine Blutprobe. Seinen Führerschein stellten die Beamten vom Polizeihauptrevier Bergen sicher. Außerdem leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein und informierten die Führerscheinstelle über diesen Sachverhalt.

Ebenfalls am 15.06.2020 teilte ein aufmerksamer Bürger der Polizei gegen 13:00 Uhr den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt mit einem PKW Mercedes-Benz mit. Nach diesem Hinweis konnten Beamte vom Polizeirevier Sassnitz das genannte Fahrzeug kurze Zeit später in Glowe stoppen. Es bestätigte sich, dass der 42-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen vor Fahrtantritt Alkohol getrunken hatte. Eine Atemalkoholmessung im Polizeirevier Sassnitz ergab einen Wert von 0,54 Promille. Der 42-Jährige muss nun mit einem erheblichen Bußgeld und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Dieb kehrt zum Ort des Geschehens zurück

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Nachmittag des 11.06.2020 informierte ein Hinweisgeber die Beamten des Polizeirevieres über einen Diebstahl im Baumarkt An der Mühle in Ribnitz-Damgarten. Überraschender Weise konnte der Täter im Zusammenhang mit der Anzeigenaufnahme vor Ort angetroffen werden. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen und Angaben des Zeugen hatte ein bis dato unbekannter Mann u.a. einen Sandkasten sowie Spielsand käuflich erworben. Das Verladen der Ware erfolgte anschließend vor dem Markt, da diese vor dem Eingangsbereich auslag. Hier lud der Tatverdächtige jedoch mehr als die bezahlte Ware in sein Fahrzeug und fuhr damit davon. Infolge dessen wurden die Ribnitz-Damgartener Polizei verständigt.

Noch während die Beamten die Anzeige aufnahmen, kehrte der Dieb aus bisher noch zu ermittelnden Gründen mit seinem Pkw Mazda zurück auf den Parkplatz des Baumarktes und konnte somit zum Diebstahl befragt werden. Im Rahmen der Klärung stellten die Beamten Atemalkoholgeruch bei dem 66-jährigen deutschen aus der Gemeinde Semlow fest. Der daraufhin durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,39 Promille, weshalb sich polizeiliche Folgemaßnahmen, wie die Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins sowie Fahrzeugschlüssels, anschlossen. Weiterhin ist dem Mann das Führen eines Kraftfahrzeugs zunächst untersagt worden. Auch die Führerscheinstelle wird über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Durch die Kriminalpolizei wurden die Ermittlungen in zweierlei Hinsicht aufgenommen. Zum einen muss sich der 66-Jährige nun wegen des Verdachts des Diebstahls und zum anderen wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt verantworten.

Barther Polizei erwischt alkoholisierten Fahrradfahrer

Barth (ots). Am 09.06.2020 wurden Beamte des Polizeirevier Barth kurz nach 22:00 Uhr auf einen Fahrradfahrer aufmerksam, welcher im Barther Stadtzentrum Schlangenlinien auf der Straße fuhr. Der 38-jährige Barther wurde durch die Beamten in der Lange Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 2,37 Promille. Noch während der Kontrolle fiel dem Fahrradfahrer eine mit weißem Pulver gefüllte Papiertüte aus der Hosentasche. Bei dem Pulver handelt es sich um eine betäubungsmittelähnliche Substanz, dem ersten Anschein nach Amphetamin, welches sogleich beschlagnahmt wurde. In der Folge der polizeilichen Maßnahmen wurde zur Beweissicherung eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt durchgeführt, das Führen eines Fahrzeugs unter dem Einfluss berauschender Mittel untersagt sowie die Führerscheinstelle informiert. Der 38-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Mehrere Fahrzeugführer unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss im Straßenverkehr festgestellt

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Wie bereits berichtet führt die Polizei in diesem Monat im Rahmen der landesweiten Kampagne „Fahren. Ankommen. LEBEN!“ verstärkt Verkehrskontrollen zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ durch. Dabei stellten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund am vergangenen Wochenende wieder mehrere Verkehrssünder fest.

Am Sonnabend (06.06.2020) gegen 07:30 Uhr wurde in der Chausseestraße in Barth ein PKW Toyota kontrolliert. Die 40-jährige Fahrzeugführerin aus der Region war deutlich alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,57 Promille. Ebenfalls am 06.06.2020 in den späten Abendstunden kam ein 42-jähriger Radfahrer auf der Kreisstraße 3 zwischen Lüdershagen und Bartelshagen II nach rechts von der Fahrbahn ab. Als Beamte vom Polizeirevier Barth zum Einsatzort gerufen wurden stellten sie fest, dass der Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen mit
1,72 Promille erheblich alkoholisiert war.

In Stralsund fiel am 07.06.2020 gegen 01:05 Uhr ein PKW VW durch eine unsichere Fahrweise auf. Das Fahrzeug wurde im Fährwall gestoppt und kontrolliert. Dabei fiel nicht nur auf, dass der 57-jährige Mann aus der Hansestadt vor Fahrtantritt zu viel Alkohol getrunken hatte (Atemalkoholwert 1,95 Promille), sondern auch, dass sich im Fahrzeuginneren sechs Personen befanden, obwohl nur fünf Sitzplätze zur Verfügung standen. Während der Fahrzeugführer die Polizeibeamten im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen begleitete, setzten die anderen Insassen ihren Weg zu Fuß fort.

In allen drei Fällen ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr. Bei den Kraftfahrzeugführern erfolgte jeweils die Sicherstellung des Führerscheins.

Am 07.06.2020 gegen 14:30 Uhr stoppten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen in der Alleestraße in Putbus einen PKW Seat. Beim 25-jährigen Fahrzeugführer aus Stralsund bestand der Verdacht auf einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.

Im Prohner Weg in Altenpleen kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Barth am 07.06.2020 um 15:40 Uhr einen PKW VW. Der 54-jährige Fahrzeugführer stand unter Alkoholeinfluss. Bei einer Atemalkoholmessung wurde ein Wert von 0,96 Promille ermittelt. Gegen den Mann aus der Region wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Er muss mit einer Geldbuße in Höhe von 500 Euro, einem einmonatigen Fahrverbot und der Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.

Bei allen kontrollierten Personen war die Fahrt nach der Kontrolle durch die Polizei jeweils beendet. Bei den vier erstgenannten Sachverhalten entnahm jeweils ein Arzt den Fahrzeugführern eine Blutprobe im Rahmen der Beweissicherung. In allen Fällen erhält die örtlich zuständige Führerscheinstelle Kenntnis von den Sachverhalten.

Ergebnisse der Auftaktkontrollen „Fahren. Ankommen. LEBEN!“ zum Thema Alkohol & Drogen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 04.06.2020 begannen im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund wurden in den Bereichen Stralsund, Ribnitz-Damgarten, Barth und Sassnitz verstärkt Kontrollen durchgeführt, bei denen die Beamten diverse Verkehrsverstöße feststellten.

Um 06:50 Uhr wurde ein 26-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades im Feldweg in Trinwillershagen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hier stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Darüber hinaus stellten die Beamten bei dem Mann aus der Region Anhaltspunkte für einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln fest. Ein Drogenvortest brachte ein positives Ergebnis auf THC und Amphetamin. Durch einen Arzt wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 15:45 Uhr wurde in der Papelallee in Neuhof ein PKW BMW kontrolliert. Beim 42-jährigen Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen bestand ebenfalls der Verdacht auf einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln, so dass auch hier eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt durchgeführt wurde. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.

In Sassnitz befuhr ein 36-Jähriger Kradfahrer ohne Helm gegen 20:00 Uhr die Stralsunder Straße weiter in Richtung Hauptstraße, wo er einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Dabei stellte sich heraus, dass er nach derzeitigem Kenntnisstand nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zum Führen des Kleinkraftrades war und darüber hinaus auch noch unter Alkoholeinfluss stand.

Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,13 Promille. Die Fahrt war an dieser Stelle beendet. Nach einer Blutprobenentnahme durch einen Arzt wurde der Mann aus Sassnitz aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs ohne erforderliche Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Am 05.06.2020 gegen 01:15 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Barth auf der Landesstraße 21 zwischen Barth und Zingst im Bereich der Meiningenbrücke einen PKW VW. Der 26-jährige Fahrzeugführer aus der Region stand nicht nur unter Alkoholeinfluss (0,74 Promille), sondern vermutlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf THC an, sodass zu vermuten ist, dass der 26-Jährige zuvor Cannabis konsumierte. Auch hier führte ein Arzt eine Blutprobenentnahme durch und die Beamten untersagten die Weiterfahrt. Darüber hinaus leiteten sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Fahrzeugführer ein. Da bei einer Durchsuchung des Fahrzeuges auch noch Betäubungsmittel gefunden wurden muss sich der 26-Jährige zusätzlich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Ebenfalls am 05.06.2020, gegen 01:40 Uhr, kam es in Sassnitz in der Stralsunder Straße zu einer Kontrolle eines Elektro-Rollers. Dieser fiel auf, da er nicht mit einem Versicherungskennzeichen versehen war. Außerdem stand der 22-jährige Fahrzeugführer aus Sassnitz unter Alkoholeinfluss. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,40 Promille. Da auch kein Versicherungsschutz vorlag ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Zusätzlich zu den genannten Ergebnissen stellten die Beamten bei Geschwindigkeitskontrollen insgesamt 21 Fahrzeugführer fest, die zu schnell unterwegs waren.

Trunkenheitsfahrt mit mehr als drei Promille in Sagard

Sagard (ots). Am 02.06.2020 gegen 22.30 Uhr teilte ein Bürger der Polizei mit, dass in Sagard ein PKW fährt, dessen Fahrzeugführer augenscheinlich unter Alkoholeinfluss steht. Durch Beamte vom Polizeirevier Sassnitz wurde der PKW Peugeot kurz darauf in der Schulstraße angehalten und kontrolliert. Der 58-jährige Fahrzeugführer stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 3,08 Promille. Durch einen Arzt wurde dem Mann von der Insel Rügen eine Blutprobe entnommen. Auf dem Weg dorthin mussten die Beamten den Mann stützen, da er scheinbar aufgrund seiner Alkoholisierung nicht mehr selbständig gehen konnte. Den Führerschein des 58-Jährigen stellten die Beamten sicher. Außerdem leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.

Zusammenfassung geahndeter Verkehrsverstöße in den letzten 24 Stunden

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In den letzten 24 Stunden wurden im Zuge umfangreicher Verkehrskontrollen verschiedene Verkehrsdelikte festgestellt. Am 13.05.2020 gegen 20:15 Uhr stoppten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund im Grünhufer Bogen einen PKW BMW. Während der Verkehrskontrolle stellten die Beamten eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel beim 33-jährigen Fahrzeugführer fest. Ein entsprechender Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis und Amphetamin. Im Krankenhaus Stralsund wurde dem Hansestädter durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Ihm drohen nun mindestens 500 Euro Bußgeld, ein einmonatiges Fahrverbot und die Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister.

Die gleiche Strafe erwartet einen 23-jährigen Fahrzeugführer, der am gestrigen Tag (13.05.2020) gegen 20:35 Uhr mit seinem PKW im Bereich Niepars gestoppt wurde. Bei dem im Landkreis Vorpommern-Rügen wohnhaften Mann wurde ein Atemalkoholwert von 0,70 Promille gemessen. Ebenfalls am 13.05.2020, gegen 20:30 Uhr, wurde in Stralsund im Grünhufer Bogen ein 30-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass am Kraftfahrzeug ein Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2011 angebracht war. Es lag kein gültiger Versicherungsschutz vor. Gegen 21:20 Uhr war in der Großen Parower Straße in Stralsund ein 17-Jähriger mit einem E-Scooter unterwegs. Auch hier fehlte der Versicherungsschutz. Beiden in Stralsund wohnhaften Männern wurde die Weiterfahrt untersagt. Darüber hinaus wurde in beiden Fällen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizeiinspektion Stralsund kontrollierte am 13.05.2020 gegen 21:50 Uhr auf der B 96 zwischen Sehlen und Bergen auf Rügen einen PKW Ford. Dabei stellte sich heraus, dass der polnische Fahrzeugführer erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Bei dem in den Niederlanden wohnenden 55-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 2,57 Promille festgestellt. Die weitergehenden polizeilichen Maßnahmen führten hinzugezogene Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen durch. Neben dem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr wurde gegen den 55-Jährigen sowie seine 51-jährige und 39-jährigen polnischen Mitfahrer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die SARS-CoV-2 Bekämpfungsverordnung eingeleitet, da sie sich unerlaubt auf der Insel Rügen aufhielten.

Am 14.05.2020 gegen 0:15 Uhr befuhr ein 40-Jähriger in Bergen auf Rügen die Stralsunder Chaussee mit einem PKW VW. Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen stoppten ihn und stellten bei der Verkehrskontrolle fest, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Fahrzeughalterin befand sich ebenfalls im Fahrzeug. Da auch der Fahrzeughalter sich strafbar macht, wenn er es anordnet oder zulässt, dass jemand ein Fahrzeug führt, der nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist leiteten die Beamten gegen beide Fahrzeuginsassen, die auf der Insel Rügen wohnen, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges ohne Fahrerlaubnis ein.

Nur wenige Minuten später (am 14.05.2020 gegen 0:20 Uhr) kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Barth in der Stralsunder Straße in Schmedshagen einen PKW VW. Der 43-jährige Fahrzeugführer aus der Hansestadt Stralsund stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,73 Promille. Dem Mann wurde im Krankenhaus in Stralsund eine Blutprobe entnommen. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des Mannes, der sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten muss.

Am 14.05.2020 gegen 03:00 Uhr kontrollierten Beamte vom gleichen Polizeirevier in Velgast einen 17-Jährigen, der mit einem Elektroroller mit Versicherungskennzeichen unterwegs war. Der deutsche Fahrzeugführer hatte vor Fahrtantritt ebenfalls Alkohol zu sich genommen. Eine Atemalkoholüberprüfung zeigte einen Wert von 1,10 Promille. Gegen den 17-Jährigen aus der Region wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss in der Gemeinde Sundhagen

Sundhagen (ots). Am 11.05.2020 gegen 12:45 Uhr ereignete sich in Tremt in der Gemeinde Sundhagen ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Zur oben genannten Zeit befuhr eine 48-jährige deutsche Frau aus dem Landkreis-Vorpommern-Rügen mit einem PKW Opel die Straße Hof Brüggemann in Tremt und kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge stieß sie gegen einen Zaun und kam dort zum Stehen. Der entstandene Sachschaden beträgt laut ersten Schätzungen etwa 3.500 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass die Frau unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 3,34 Promille. Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Frau nach dem Verkehrsunfall weitere alkoholische Getränke zu sich genommen hat, wurde im Rahmen der Beweissicherung eine doppelte Blutprobenentnahme durchgeführt. Die Frau blieb zwar unverletzt, wurde jedoch aufgrund ihres Zustandes durch Rettungskräfte ins Krankenhaus nach Greifswald gebracht.

Zusammenfassung von Verkehrsverstößen im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am 08.05.2020 gegen 19:30 Uhr stoppten Beamte vom Polizeirevier Ribnitz-Damgarten auf der Landesstraße 21 im Bereich Körkwitz Hof einen PKW Hyundai, der in Fahrtrichtung Dierhagen unterwegs war. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 43-jährige Fahrzeugführer vor Fahrtantritt erheblich Alkohol konsumiert hatte. Ein entsprechender Vortest zeigte einen Wert von 1,61 Promille an. Durch einen Arzt wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde durch die Polizisten sichergestellt. Der Mann aus der Region muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Am 09.05.2020 gegen 8:00 Uhr wurde in Grimmen in der Grellenberger Straße ein PKW Opel kontrolliert. Auch hier stand der Fahrzeugführer, ein 59-Jähriger aus der Gemeinde Süderholz, unter Alkoholeinfluss. Eine Atemalkoholmessung im Polizeirevier Grimmen ergab einen Wert von 0,52 Promille. Der Betroffene muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro, der Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Ebenfalls am 09.05.2020 gegen 11:30 Uhr wurde auf der Bundesstraße 194 zwischen Grimmen und Abtshagen ein PKW Honda kontrolliert. Während der Verkehrskontrolle ergaben sich bei dem 47-jährigen Fahrzeugführer aus Grimmen Anhaltspunkte für eine Rauschmittelbeeinflussung, so dass ein Arzt dem Mann im Anschluss eine Blutprobe entnahm. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Beamten weißes Pulver, bei dem es sich vermutlich um Betäubungsmittel handelt, sowie zwei Messer. Gegen den 47-Jährigen wurden neben dem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln noch Strafverfahren wegen des Verdachts der Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz eingeleitet.

Am gestrigen Sonntag, dem 10.05.2020 gegen 10:30 Uhr stoppten Beamte vom Polizeirevier Barth in Prerow in der Waldstraße den Fahrer eines E-Scooters. Der 52-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen stand unter Alkoholeinfluss. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,70 Promille. Auch ihn erwarten eine Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Pkw-Fahrerin versucht zu tricksen

Grimmen/Barth (ots). In den letzten Stunden stellten die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund zwei Fahrzeugführer im öffentlichen Straßenverkehr fest, die unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmittel standen. So kontrollierten die Beamten des Polizeirevieres Barth am gestrigen Abend, dem 07.05.2020, einen 27-Jährigen in seinem Pickup Mitsubishi, der gegen 21:30 Uhr von Spoldershagen in Richtung Lüdershagen unterwegs war. Bei der Verkehrskontrolle ergab sich für die eingesetzten Polizisten der Verdacht, dass der aus der Region stammende Mann vor Fahrtantritt Alkohol zu sich genommen hatte. Ein Atemalkoholtest bestätigte diesen Verdacht und ergab einen Wert von 1,52 Promille. Zur Beweismittelsicherung wurde bei dem 27-Jährigen im Krankenhaus in Ribnitz-Damgarten eine Blutprobe entnommen. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt, der Führerschein sichergestellt und die Führerscheinstelle über den Sachverhalt informiert.

Den Beamten des Polizeirevieres Grimmen fiel am frühen Morgen des 08.05.2020 ein Pkw Skoda in der Straße der Solidarität in Grimmen auf. Sie beabsichtigten, die Fahrerin und ihren Pkw zu kontrollieren. Bei der Überprüfung gegen 5:00 Uhr ergab sich für die Beamten der Verdacht, dass die 20-Jährige zuvor Cannabis konsumiert hatte. Während der Durchführung des Drogenvortestes auf dem Polizeirevier, versuchte die junge Fahrerin Leitungswasser als ihre Urinprobe abzugeben. Das fiel den Beamten jedoch umgehend auf. Es schlossen sich eine Blutprobenentnahme bei der jungen Frau an, die im Krankenhaus Bartmannshagen durchgeführt wurde und eine Mitteilung an die Führerscheinstelle. Neben der Ordnungswidrigkeitsanzeige erwartet die Frau jetzt auch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Mehrere Trunkenheitsfahrten festgestellt

Grimmen/Stralsund (ots). In den letzten 24 Stunden wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund drei Trunkenheitsfahrten festgestellt und die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dazu aufgenommen. So stellten die Grimmener Polizeibeamten einen Fahrradfahrer und einen Fahrzeugführer eines VW-Transporters unter dem Einfluss von Alkohol fest. Gegen 20:30 Uhr stoppten sie einen 44-jährigen Deutschen auf seinem Zweirad in Abtshagen, der durch eine unsichere Fahrweise auf sich aufmerksam machte. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem aus der Region stammenden Mann einen Wert von 1,73 Promille.

Gegen 23:30 Uhr stellten die eingesetzten Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Grimmen bei einem 20-jährigen, deutschen Fahrer eines VW Transporters Atemalkohol fest. Der aus der Region Demmin stammende junge Mann war auf der Bundesstraße 194 in Richtung Poggendorf unterwegs. Kurz hinter der Autobahnüberführung verlor der 20-Jährige offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Straße ab, als er nach eigenen Angaben Wild auswich. Er prallte anschließend gegen einen Baum und kam im Straßengraben zum Stehen. Bei dem Unfall wurde der VW-Fahrer leicht verletzt. Das Fahrzeug war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Eine Atemalkoholkontrolle ergab bei dem 20-Jährigen einen Wert von 0,68 Promille.

Gegen 21:00 Uhr fiel den Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund ein 50-jähriger Deutscher auf seinem Fahrrad auf. Auch er wirkte unsicher in seiner Fahrweise auf dem Grünhufer Bogen in Stralsund. Sein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,82 Promille.

In allen drei Fällen schlossen sich bei den Männern jeweils eine Blutprobenentnahme zur Beweismittelsicherung an. Des Weiteren wurde die Führerscheinstelle über die Vorfälle informiert. Der Führerschein des 20-jährigen Transporter-Fahrers wurde darüber hinaus beschlagnahmt. Die Ermittlungen zum Verdacht der Trunkenheitsfahrt wurden gegen die drei Tatverdächtigen ebenfalls aufgenommen.

Die Polizeiinspektion Stralsund weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass Alkohol mit zu den Hauptunfallursachen für Verkehrsunfälle mit Personen- und schweren Sachschäden zählt. Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Landkreis Vorpommern-Rügen insgesamt 85 Verkehrsunfälle dieser Art, bei denen Alkohol am Steuer eine Rolle spielte. Ein Jahr davor waren es 65 Fälle.

Um die Zahlen derartiger Verkehrsunfälle mit Personen- und schweren Sachschäden zu verringern, hält die Polizeiinspektion Stralsund weiter an ihrer Verkehrssicherheitsarbeit als eine ihrer Schwerpunktaufgaben fest. Insbesondere die Anhaltekontrollen bei Verkehrsteilnehmern sollen dazu dienen, die Fahrzeugführer hinsichtlich ihrer Verantwortung im Straßenverkehr zu sensibilisieren, um so das Risiko für Leib und Leben aller Verkehrsteilnehmer zu minimieren und Verkehrsunfälle zu verhindern.

Alkoholisierter Pkw-Fahrer prallt bei Altefähr gegen einen Baum

L29/Altefähr (ots)- In der Nacht von zum 05.05.2020 ereignete sich auf der Landesstraße 29 ein Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines Pkw Ford leicht verletzt wurde. Er stand unter dem Einfluss von Alkohol. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 32-jährige Fahrer des Pkw Ford gegen Mitternacht die L29 aus Poseritz kommend in Richtung Altefähr. Kurz hinter der Einmündung Gustrowerhöfen kam der aus Stralsund stammende Mann mit seinem Pkw vermutlich aufgrund nichtangepasster Geschwindigkeit in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort stieß der Pkw mit einem Leitpfosten, zwei Straßenbäumen und einem Verkehrszeichen zusammen. Im Anschluss rutschte der Pkw in den gegenüberliegenden Straßengraben. Dort überschlug sich der Pkw und kam auf dem Dach zum Liegen. Während der Verkehrsunfallaufnahme ergab sich für die eigesetzten Beamten der Polizeihauptreviere Bergen und Stralsund der Verdacht, dass der 32-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Test ergab einen Wert von 1,95 Promille. Bei dem Fahrer schlossen sich daraufhin eine Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins an. Anschließend wurde der Fahrer in ein Krankenhaus gefahren, da er bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt wurde. Zur Reinigung der Unfallstelle und Bergung des Fahrzeugs wurde ein Abschleppunternehmen hinzugezogen. Bei dem Einsatz waren ebenfalls ein Rettungswagen und ein Notarzt sowie die örtliche Freiwillige Feuerwehr eingesetzt. Der entstandene Gesamtsachschaden wird gegenwärtig auf über 8.000 Euro geschätzt. Nach rund drei Stunden war die Unfallstelle beräumt und die Fahrbahn wieder für den fließenden Verkehr freigegeben.

Zusammenfassung von Verkehrsverstößen im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In den vergangenen Tagen stellten die Polizeibeamten im Landkreis Vorpommern-Rügen einige Verkehrsverstöße fest. So beobachtete ein aufmerksamer Bürger am 30.04.2020 gegen 17:30 Uhr, wie ein PKW Ford beim Verlassen einer Tankstelle in Tribsees die Bordsteinkante touchierte und verständigte daraufhin die Polizei. Der 66-jährige Fahrzeugführer konnte mit dem leicht beschädigten PKW an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 2,08 Promille.

In Sassnitz wurde am 02.05.2020 gegen 12:00 Uhr ein 24-Jähriger mit einem PKW Mercedes-Benz kontrolliert, nachdem er nach gegenwärtigem Kenntnisstand zuvor die Verbindungsstraße zwischen Dargast und der Straße Am Kreidebruch befahren hatte. Eine Atemalkoholüberprüfung im Rahmen der Verkehrskontrolle lieferte ein Ergebnis von 1,58 Promille bei dem Mann aus dem Landkreis-Vorpommern-Rügen.

In beiden Fällen entnahm ein Arzt den alkoholisierten Fahrzeugführern eine Blutprobe. Beide Führerscheine wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt. Die Männer müssen sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Am 01.05.2020 gegen 2:30 Uhr stoppten Beamte vom Polizeirevier Barth in der Barther Straße in Löbnitz einen PKW Mitsubishi. Beim 25-jährigen Fahrzeugführer ergab sich während der Kontrolle der Verdacht, dass er vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Ein Drogenvortest verlief positiv auf THC. Auch hier schloss sich eine Blutprobenentnahme an und die Fahrt war beendet. Sollte sich der Verdacht bestätigen muss der 25-Jährige aus Ribnitz-Damgarten mit einer Geldbuße in Höhe von 500 Euro, einem einmonatigen Fahrverbot sowie der Eintragung von zwei Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg rechnen. In Stralsund befuhr ein 21-jähriger Syrer am 02.05.2020 gegen 9:45 Uhr im Knieperdamm den Gehweg mit einem Elektroroller. Bei einer Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und das Führen dieses Rollers im öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig ist. Außerdem befand sich an dem Elektroroller ein Versicherungskennzeichen, das nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben war. Dem in Stralsund wohnhaften Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ähnlich erging es einem 50-Jährigen am 03.05.2020 gegen 16:00 Uhr in Barth. Er befuhr den Radweg in der Chausseestraße, als Polizeibeamte auf ihn aufmerksam wurden. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass der Elektroroller nicht mit einem erforderlichen Versicherungskennzeichen versehen war und kein Versicherungsschutz vorlag. Die Fahrt war an dieser Stelle beendet und der 50-Jährige aus der Region muss sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Radfahrer verunfallten in Stralsund

Stralsund (ots). Am 28.04.2020 gegen 11:50 Uhr kam es auf dem Radweg im Knieperdamm zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrradfahrern, von denen sich einer leicht verletzte. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 72-Jähriger mit seinem Herrenrad den Radweg auf der nicht für ihn vorgegebenen linken Seite aus Richtung Olof-Palme-Platz kommend in Richtung Prohner Straße. Er hatte scheinbar kurz zuvor die Fußgängerampel überquert. Aus der entgegengesetzten Richtung fuhr ein 64-Jähriger den Radweg entlang. Zwischen der Einmündung Gustav-Adolf-Straße und der Ampelanlage kam es dann zum Sturz des 64-Jährigen, nachdem beide Stralsunder eine Gefahrenbremsung einleiteten, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Hierbei verletzte sich der gestürzte Radfahrer, der auf einem elektrischen Klapprad unterwegs war, sodass eine ärztliche Behandlung durch einen Notarzt vor Ort sowie im Krankenhaus notwendig wurde. Ein bei ihm aufgrund des Alkoholgeruchs durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Sein Rad wurde zunächst sichergestellt. Der 72-Jährige blieb unverletzt und konnte seinen Weg – dann in vorgeschriebener Fahrtrichtung und auf der richtigen Seite – fortsetzen.

Bereits am 27.04.2020 stießen eine Radfahrerin mit einer Motorradfahrerin am Kreisverkehr im Frankenwall zusammen. Eine 48-Jahre alte Radfahrerin fuhr zunächst auf dem Radweg Frankenwall in Richtung Karl-Marx-Straße und querte am Kreisverkehr scheinbar unvermittelt und ohne auf den Verkehr zu achten die Fahrbahn. Auf dieser befand sich zum Unfallzeitpunkt (17:30 Uhr) die 21-jährige Motorradfahrerin, die auch mit einer Gefahrenbremsung eine Kollision nicht mehr verhindern konnte. Die Fahrradfahrerin verletzte sich nur leicht. Beide Stralsunderinnen konnten ihren Weg nach dem Personalienaustausch fortsetzen. Es entstand nur ein geringer Sachschaden.

Fahrzeugführer mit mehr als drei Promille verursacht Verkehrsunfall

Stralsund (ots). Am 26.04.2020 gegen 17:20 Uhr riefen gleich mehrere Bürger bei der Polizei an und teilten mit, dass in der Greifswalder Chaussee in Stralsund ein PKW Citroen auffällig fährt. Auf einem Tankstellengelände stellten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund das genannte Fahrzeug dann fest. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen war der 36-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen mit dem Pkw zuvor gegen einen Müllbehälter auf dem Tankstellengelände gestoßen und hatte hierbei einen Sachschaden in Höhe von circa 100 Euro verursacht.

Bei der Verkehrsunfallaufnahme bemerkten die Beamten erheblichen Alkoholgeruch bei dem Deutschen. Eine entsprechende Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von 3,22 Promille. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich in dem PKW auch die Lebensgefährtin sowie drei Kinder im Alter von zwölf, sechs und zwei Jahren. Das Jugendamt erhielt Kenntnis von diesem Sachverhalt. Gegen den 36-Jährigen ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des Vollrausches sowie des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Diverse Verkehrsverstöße im Bereich Barth festgestellt

Barth (ots). Die Beamten vom Polizeirevier Barth hatten am vergangenen Wochenende allerlei zu tun. In der Nacht von Freitag (24.04.2020) zu Samstag (25.04.2020) stellten sie drei Fahrzeugführer unter Einwirkung von Alkohol fest. Den Anfang machte Freitagabend gegen 20:15 Uhr ein 38-jähirger Barther, welcher im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle in Barth kontrolliert wurde, weil er mit seinem PKW VW zu schnell fuhr (65 km/ bei erlaubten 50 km/h). Während dieser Kontrolle fiel den Beamten Alkoholgeruch auf. Ein anschließender Vortest ergab 0,8 Promille.

In Oldendorf bei Altenpleen stellten die Beamten gleich zwei Fahrzeuge fest, dessen aus dem Bereich stammende Fahrer unter Einwirkung von Alkohol standen. Dabei hatte ein 39-jähriger Betroffener, der mit einem PKW Audi unterwegs war, 1,06 Promille und ein 40-jähriger Betroffener, welcher mit einem PKW VW angetroffen wurde, 0,62 Promille.

Gegen alle drei Personen wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der Regelsatz sieht hier im Grundtatbestand 500 Euro Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot vor. Die Führerscheinstelle wurde entsprechend verständigt.

Am Samstag (25.04.2020) gegen 15:45 Uhr stellten die Beamten im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Barth einen 26-jährigen Barther mit einem PKW Mercedes-Benz fest, welcher unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen schien. Ein entsprechender Drogenvortest auf Urinbasis reagierte positiv auf THC und Amphetamin. Es folgten eine Blutprobenentnahme zur Beweissicherung und die Verständigung der Führerscheinstelle. Der Betroffene wurde entsprechend belehrt.

Am Sonntag (26.04.2020) gegen 20:35 Uhr wurde der 26-jährige Barther erneut fahrend angetroffen, dieses Mal in Velgast. Einer beabsichtigten Verkehrskontrolle entzog er sich zunächst durch Flucht. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. Gegen 23:35 Uhr wurde er abermals fahrend angetroffen, dieses Mal bei Saal. Hier flüchtete er erneut, konnte aber nach kurzer Nacheile gestellt werden. Der Drogenvortest verlief abermals positiv, sodass erneut eine Blutprobenentnahme erfolgte. Erschwerend kamen dieses Mal die Flucht vor der Verkehrskontrolle und das Missachten der Zeichen und Weisungen von Polizeibeamten hinzu, sodass nunmehr der Verdacht einer Straftat gegeben war, was die Beschlagnahme von Führerschein und Sicherstellung von Fahrzeugschlüssel zur Folge hatte, um die Begehung weiterer Straftaten bzw. Ordnungswidrigkeiten zu verhindern. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen oder gar Geschädigte aus dem Bereich Velgast, die den Vorfall beobachtet haben, gebeten sich bei der Polizei in Barth unter Tel. 038231/6720 zu melden.

Am Freitagabend (24.04.2020) gegen 21:10 Uhr befuhr ein 21-Jähriger aus Zingst die L 21 aus Richtung Wieck kommend in Fahrtrichtung Born. Dabei überschritt er die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h teilweise erheblich, indem er mit bis zu 140 km/h unterwegs war. Die Beamten entschlossen sich daraufhin den Pkw Mercedes zu kontrollieren, insbesondere als er in der Ortslage Born (innerorts erlaubt 50 km/h) seine Geschwindigkeit nicht reduzierte und mit jenen 140 km/h weiterfuhr. Den Fahrzeugführer erwarten im Grundtatbestand 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot. Da es sich um einen Fahranfänger handelte, der sich noch in der Probezeit befand, erwarten ihn zudem eine Verlängerung der Probezeit auf 4 Jahre und ein Aufbauseminar verbunden mit Kosten in Höhe von circa 500 Euro.