3,87 Promille: Volltrunkener Busfahrer verängstigt Jugendgruppe auf Rügen

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (23. Juni 2026) gegen 19:00 Uhr rief der Leiter einer Jugendgruppe aus dem Bundesland Hessen die Polizei. Die Gruppe mit insgesamt 115 Personen ist derzeit in einer Jugendherberge auf der Insel Rügen untergebracht.

Der 64-jährige Mann teilte mit, dass der zuständige Busfahrer bereits den gesamten Tag stark alkoholisiert wirkte. Zwar habe der Fahrer den Bus nicht geführt, sein Verhalten habe jedoch die Jugendlichen verängstigt. Der Gruppenleiter sah eine mögliche Gefahr für die Jugendlichen und bat um polizeiliche Unterstützung.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Identität des Busfahrers fest. Bei dem 33-jährigen Mann wurde ein Atemalkoholwert von 3,87 Promille gemessen. Anschließend wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zudem informierte die Polizei die zuständige Führerscheinstelle über den Vorfall, die mit der Prüfung der Fahreignung beauftragt wird.

Böller in der Nacht gezündet – Tatverdächtiger gestellt

Sassnitz (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 17. Juni 2026, nahmen mehrere Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr einen lauten Knall in unmittelbarer Nähe des Polizeireviers Sassnitz wahr. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Beamten einen 28-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Bahnhofstraße fest. Der Mann gab an, zuvor einen Böller gezündet zu haben. Zudem erklärte er, noch weitere Böller bei sich zu führen. Diese wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Böllern um pyrotechnische Gegenstände, für deren Umgang eine entsprechende Genehmigung erforderlich ist. Eine solche Genehmigung konnte der 28-Jährige nicht vorweisen. Auf die Frage nach dem Grund für das Zünden des Böllers gab er an, von mehreren Personen dazu aufgefordert worden zu sein, da diese hören wollten, wie sich ein solcher Böller anhört. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit genehmigungspflichtigen pyrotechnischen Gegenständen erhebliche Gefahren birgt und ohne entsprechende Erlaubnis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Radfahrer in Stralsund mündet in diversen Strafanzeigen

Stralsund (ots). Am Montag, den 15.06.26 gegen 18:55 Uhr meldete eine Zeugin der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg, dass es zwischen zwei Unfallbeteiligten zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Stralsund gekommen ist.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 42-jähriger Staatsangehöriger mit seinem Fahrrad rücksichtslos und in Schlangenlinien den Geh-/Radweg auf dem Carl-Heydemann-Ring in Stralsund. In der Folge kollidierte dieser mit einem 17-jährigen Jugendlichen Fußgänger. Daraufhin soll der Fußgänger den Unfallverursacher beleidigt haben , woraufhin dieser den Jugendlichen mit der Faust ins Gesicht schlug. Dabei wurde der Jugendliche schwer verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht.

Der Unfallverursacher, welcher bei der Kollision zu Boden fiel, wurde leicht verletzt. Beide Unfallbeteiligte waren alkoholisiert. Gegen sie ermittelt nun die Kriminalpolizei u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Körperverletzung und Beleidigung.

Betrunkener Motorradfahrer flüchtet und stößt mit Funkstreifenwagen in Stralsund zusammen

Stralsund (ots). Am 05.06.2026 gegen 23:50 Uhr meldeten mehrere Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und dem Polizeihauptrevier Stralsund, dass im Tribseer Damm eine augenscheinlich stark alkoholisierte männliche Person versucht, ein Kraftrad zu führen. Dabei soll die Person auch teilweise auf dem dortigen Gehweg gefahren sein. Das Kraftrad sei anschließend weiter in Richtung Hauptbahnhof gefahren.

Durch einen Funkstreifenwagen des Polizeirevieres Grimmen, welcher zu diesem Zeitpunkt im Zuge von Verkehrskontrollmaßnahmen in Stralsund eingesetzt war, konnte das Kraftrad der Marke „MZ“ fahrenderweise im Tribseer Damm festgestellt werden. Der Fahrzeugführer missachtete in der Folge die Anhaltesignale der eingesetzten Beamten und flüchtete. In der Karl-Marx-Straße hielt der Fahrzeugführer schließlich an. Als der Funkstreifenwagen neben dem Kraftrad hielt, stürzte der Fahrzeugführer seitlich mit dem Kraftrad gegen den Funkstreifenwagen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Bei dem nun festgestellten Fahrzeugführer handelte es sich um einen 21-Jährigen Stralsunder. Dieser war mit 2,58 Promille nicht nur deutlich alkoholisiert, sondern auch nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis.

Das Kraftrad war mutmaßlich nicht zugelassen und das daran angebrachte Kennzeichenschild gefälscht. Es erfolgte die Blutprobenentnahme beim 21-Jährigen, die Sicherstellung des Kraftrades sowie die Einleitung mehrerer Strafverfahren gegen den Fahrzeugführer.

Ohne Luft und berauscht unterwegs

Stralsund (ots). In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags (23.05.2026) stellten Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund gegen 01:30 Uhr im Tribseer Damm in Stralsund einen PKW der Marke Hyundai fest, der mit zwei platten Reifen unterwegs war.

Als die eingesetzten Polizeibeamten den Fahrzeugführer zum Anhalten aufforderten, kollidierte das Fahrzeug mit einem abgeparkten Auto. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt. Im Rahmen der anschließenden Verkehrskontrolle wurde bei dem 32-jährigen Fahrzeugführer ein Atemalkoholwert von 1,73 Promille festgestellt. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verkehrsunfalls aufgenommen.

Betrunken mit dem Mofa auf der Autobahn 20 unterwegs

Grimmen (ots). Am gestrigen Mittwoch (20. Mai 2026) wurde der Polizei gegen 12:30 Uhr ein Mofa-Fahrer auf der Landesstraße 19 bei Grimmen gemeldet, der nach Zeugenangaben Schlangenlinien fuhr und anschließend auf die Bundesautobahn 20 auffuhr. Der 65-jährige Mofafahrer konnte gegen 12:50 Uhr auf der Landesstraße 19, unweit der Abfahrt Grimmen-West, festgestellt und kontrolliert werden. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Zudem wurden das Mofa samt Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.

Nachbarschaftsstreitigkeiten beschäftigen die Polizei in Stralsund und Barth

Stralsund/Barth (ots). Am gestrigen Donnerstag (14.05.2026) wurden der Polizei gleich zwei Auseinandersetzungen unter Nachbarn gemeldet, die nun strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen.

Im ersten Fall kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Stralsunder Altstadt zu einem Streit zwischen Nachbarn. Nach derzeitigen Erkenntnissen klingelte ein 47-jähriger Mieter bei seiner 42-jährigen Nachbarin und forderte sie auf, keinen Müll im Hausflur abzustellen. In der weiteren Folge soll der Mann den dort abgestellten Müll genommen und in die Wohnung der Frau geworfen haben. Zudem habe er ihr für den Wiederholungsfall Konsequenzen angedroht. Die Geschädigte fühlte sich hierdurch nicht nur erheblich eingeschüchtert, sondern dies führte auch zu Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung.

Ein weiterer Sachverhalt wurde der Polizei gegen 14:15 Uhr in Barth gemeldet. Ursprünglich war mitgeteilt worden, dass es zu Streitigkeiten zwischen einer 26-jährigen Frau und ihrem 30-jährigen Partner gekommen sein soll. Die Ermittlungen vor Ort ergaben jedoch ein anderes Bild. Demnach soll eine 51-jährige Nachbarin die Frau zeitweise in einer Wohnung eingeschlossen haben, um zu verhindern, dass diese zu ihrem Partner gelangt. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass sie über den Mann unwahre Behauptungen verbreitet haben soll. Gegen die 51-Jährige wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung sowie der üblen Nachrede eingeleitet. Die Atemalkoholwerte bei den beteiligten Personen lagen bei über zwei Promille.

Trunkenheitsfahrten in Stralsund

Stralsund (ots). Am Sonntagmittag ereigneten sich gleich zwei Trunkenheitsfahrten in Stralsund. Um 11:06 Uhr meldeten Zeugen dem Polizeihauptrevier Stralsund, dass eine torkelnde und scheinbar stark alkoholisierte, männliche Person gerade in seinen PKW VW eingestiegen ist und auf der Rostocker Chaussee in westliche Richtung fährt. Kurz darauf konnte der 49-jährige, slowakische Fahrzeugführer in der Barther Straße von den Beamten festgestellt werden. Er wies eine Atemalkoholkonzentration von 2,58 Promille auf. Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Gegen 13:45 Uhr meldeten Zeugen der Einsatzleitstelle Neubrandenburg eine weitere mögliche Trunkenheitsfahrt in Stralsund. Die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund konnten den betreffenden PKW VW in der Werftstraße anhalten und kontrollieren. Die 42-jährige Fahrzeugführerin von der Insel Rügen hatte einen Atemalkoholwert von 1,92 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und gegen die Fahrzeugführerin wird ebenfalls wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Betrunkener Fahrzeugführer verursacht mehrere Verkehrsunfälle

Sassnitz (ots). Am 08.05.2026 gegen 11:30 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass er sich mit seinem Fahrzeug auf der B96 von Sassnitz in Richtung Sargard fährt und vor ihm ein PKW Citroen in Schlangenlinie fährt. Der Fahrzeugführer habe bereits kurz vor der Ortschaft Sargard einen Leitpfosten beschädigt. Anschließend fuhr er in die Ortschaft Sagard ein.

Hier beabsichtigte der 65- jährige Fahrzeugführer auf dem Markt seinen PKW zu wenden. Auch hierbei streifte er einen abgeparkten Toyota. Der Zeuge konnte nun die Weiterfahrt, bis zum Eintreffen der Polizei, verhindern. Gegen den 65- Jährigen wurde ein Verfahren wegen Unfallflucht unter Alkohol eingeleitet und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Insgesamt entstand ein Schaden von 4.000 Euro.

Erheblich alkoholisierte Fahrzeugführerin auf Rügen festgestellt

Sagard (ots). Am 05.05.2026 gegen 16:50 Uhr meldete über den Notruf ein Zeuge der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass eine alkoholisierten Frau mit einem PKW in Sargard unterwegs ist. Umgehend wurden Einsatzkräfte des Polizeirevier Sassnitz zum Einsatz gebracht. Durch diese konnte die 40-jährige Fahrzeugführerin in Sagard auf dem Parkplatz des EDEKA festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Erheblich alkoholisierte Frau mit Fahrzeug unterwegs

Ribnitz-Damgarten (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Montag (04. Mai 2026) um 17:00 Uhr auf einen Parkplatz am Bleicherberg in Ribnitz-Damgarten gerufen. Eine 50-jährige Frau gab an, zuvor einen Unfall in der Stadt gehabt zu haben. Offenbar soll ein PKW ihr in die Seite gefahren sein und sich dann unerlaubt vom Unfallort entfernt haben.

Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten einen starken Alkoholgeruch fest. Die Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 2,35 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt, die Weiterfahrt untersagt, der Führerschein und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Ein anderes geschädigtes Fahrzeug konnte nicht festgestellt werden. Auch konnte keine zum Schadensbild am Fahrzeug passende Beschädigung auf der beschriebenen Fahrstrecke der Frau gefunden werden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Alkoholisierter Radfahrer leistet Widerstand

Stralsund (ots). Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stellte die Polizei am 25.04.26 gegen 22:37 Uhr in der Stralsunder Altstadt einen alkoholisierten Radfahrer fest. Während der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf eine erhebliche Alkoholisierung eines 40-jährigen Mannes. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille.

Im weiteren Verlauf leistete der Mann Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, sodass Zwangsmaßnahmen erforderlich wurden. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurden mutmaßliche Betäubungsmittel aufgefunden. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die eingesetzten Kräfte blieben unverletzt.

Alkoholfahrten beschäftigen Polizei

Stralsund (ots). Wegen des Verdachts der Fahrten unter Alkohol kam die Polizei am vergangenen Samstag (18. April 2026) mehrfach zum Einsatz. Drei dieser Fälle werden im Folgenden näher beschrieben:

In den frühen Morgenstunden gegen 02:00 Uhr erschien ein augenscheinlich alkoholisierter 18-jähriger Mann im Polizeirevier Grimmen. Er wollte auf „Nummer Sicher gehen“ und sich vergewissern, ob er mit seinem Elektrofahrrad weiterfahren dürfe. Durfte er nicht: die Überprüfung seines Atemalkohols ergab einen Wert von 1,92 Promille. Er gab an, vorher mit dem Fahrrad nach einer Party zum Polizeirevier gefahren zu sein. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt, eine Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt.

Gegen 19:00 Uhr ging ein Hinweis auf eine augenscheinlich angetrunkene Person, welche beabsichtigte ei Fahrzeug zu führen, bei der Polizei in Bergen ein. Die Polizeibeamten konnten das Fahrzeug feststellen und kontrollieren. Die Überprüfung des Atemalkohols des 42-jährigen VW-Fahrers ergab einen Wert von 2,27 Promille. Weiterhin gab der Mann an, dass er Betäubungsmittel konsumiert habe. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Polizei dankt der hinweisgebenden Person.

Im Rahmen der Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte gegen 21:00 Uhr einen Pkw Suzuki fest, welcher aus Sagard kommend über die Bundesstraße 96 nach Sassnitz fuhr. Augenscheinlich fuhr die 68-jährige Frau in leichten Schlangenlinien. Während der Verkehrskontrolle konnte bei der Frau ein Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Die Frau gab an, vor Fahrtantritt Rotwein konsumiert zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

In allen drei Fällen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Verkehrsunfall mit über 3,5 Promille auf der B194 – Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Poggendorf (ots). Am 13.04.2026 gegen 18:30 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 194 zwischen Klevenow und Poggendorf ein Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in einer Kurve zunächst zu einer seitlichen Kollision zweier Pkw, bei der sich die jeweils linken Außenspiegel berührten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeugführer hielten an und warteten auf das Eintreffen der Polizei.

Im weiteren Verlauf der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass ein 46-jähriger Fahrzeugführer eines VW aus Richtung Klevenow kommend in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten war. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Skoda. Bei der Kontrolle des Fahrzeugführers wurde ein Atemalkoholwert von 3,59 Promille festgestellt. Zudem reagierte ein durchgeführter Drogentest positiv auf Cannabis und Amphetamine.

Gegen den Fahrer wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein sichergestellt. Darüber hinaus wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet.

Betrunkene laufen auf Bundesstraße, bepöbeln Polizisten – einer leistet Widerstand

Bergen auf Rügen (ots)- In der Nacht zum gestrigen Sonntag (12. April 2026) wurde die Polizei zur Bundesstraße 96 auf Rügen gerufen, weil sich alkoholisierte Personen auf der Straße aufhalten sollen.

Die Polizeibeamten stellten auf der Bundesstraße 96, etwa 150 Meter vom Kreisverkehr Bundesstraße 196 / Bundesstraße 96 entfernt, zwei männliche Personen fest, die sich unmittelbar aus Richtung Samtens kommend in Richtung Bergen bewegten. Sie verhielten sich hochgradig provokant, jubelten und pöbelten in Richtung der Beamten.

Auf die Ansprache der Polizeibeamten reagierte ein 31-Jähriger von der Insel Rügen aggressiv. In der weiteren Folge griff er die Beamten offenbar an, sodass sogar ein Reizstoffsprühgerät zum Einsatz kam. Der tätliche Angriff des Mannes auf die Polizisten konnte abgewehrt werden. Er war stark alkoholisiert (2,06 Promille Atemalkohol) und kam ins polizeiliche Gewahrsam.

Da der Einsatz direkt auf der Fahrbahn der Bundesstraße stattfand, wurde ein herannahender Pkw-Fahrer, ein 41-jähriger Rostocker, auf die Gefahrensituation hingewiesen. Der Mann stoppte und bot sofort seine Hilfe an. Mit der ihm ausgehändigten die Taschenlampe konnte er nahende Fahrzeuge rechtzeitig warnen.
Ein weiterer Mann, ein 23-jähriger Bergener, stellte sein Fahrzeug quer, um die Einsatzkräfte abzusichern.

Durch die außerordentliche Zivilcourage und das besonnene Handeln der beiden Männer bei der Absicherung des fließenden Verkehrs wurde eine lebensgefährliche Situation auf der Bundesstraße entschärft. Ohne den mutigen Einsatz hätten die Beamten die dynamische Lage kaum unter Kontrolle bringen können, ohne dass es zu weitaus schwerwiegenden Unfällen gekommen wäre. Die Polizei bedankt sich für das zivilcouragierte Verhalten.

Gegen den 31-Jährigen ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Alle beteiligten Personen sind deutsche Staatsbürger.

Betrunken mit E-Scooter in Fußgängerzone gestürzt

Stralsund (ots). Am 11.04.2026 gegen 20:30 Uhr kam es in der Stralsunder Altstadt zu einem Rettungseinsatz, nachdem eine gestürzte und bewusstlose E Scooter Fahrerin gemeldet wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr eine 37-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem E-Scooter die Ossenreyerstraße und stürzte alleinbeteiligt, wobei sie sich eine Kopfplatzwunde zuzog, welche im Klinikum medizinisch versorgt werden musste.

Im Rahmen der Sachverhaltsklärung durch die Kollegen des Polizeihauptrevieres Stralsund wurde festgestellt, dass die E-Scooter Fahrerin unter dem Einfluss von Alkohol stand. Es wurde ein Atemalkoholwert von 0,43 Promille sowie eine Betäubungsmittelbeeinflußung festgestellt.

Daraufhin erfolgte die Entnahme einer Blutprobe und die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr. Des Weiteren bestand für den zuvor geführten E-Scooter keine entsprechende Pflichtversicherung. Auch hier erfolgte die Einleitung eines entsprechenden Strafverfahrens.

Polizei ermittelt: K.O.-Tropfen auf Party verabreicht?

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 31. März 2026 wandte sich eine 39-Jährige an die Polizei in Ribnitz-Damgarten. Nach bisherigen Erkenntnissen besuchte die Frau am 21. März mit einer Freundin eine Party in Ribnitz. Dort trank die 39-Jährige einige wenige Cocktails. Als sie mit ihrer Begleiterin vom Raucherbereich auf die Tanzfläche ging, bemerkte sie plötzliches Unwohlsein. Ihr wurde übel, sie konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und selbst die Bedienung ihres Handys war nicht mehr möglich.

Die Begleitung der 39-Jährigen reagierte geistesgegenwärtig, führte ihre Freundin aus dem Veranstaltungsgebäude und brachte sie nach Hause. Dort hörte das Unwohlsein nicht auf und mündete in Erinnerungslücken. Anhand der Schilderungen der Geschädigten ließ sich feststellen, dass sie ihr Getränk auf der Party zwischenzeitlich kurz unbeaufsichtigt ließ.

Aufgrund der Angaben der Geschädigten besteht der Verdacht, dass ihr während des Aufenthaltes auf der Party sogenannte K.O.-Tropfen in das Getränk gemischt wurden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung.

Verkehrskontrollen führen zu Waffenfunden

Greifswald/Stralsund (ots). Am Abend des 31. März 2026 befuhren Beamte des Polizeihauptrevieres in Greifswald die Schönwalder Landstraße in Greifswald. Hierbei stellten sie gegen 18:20Uhr einen Pkw fest, welchen sie einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten. Das Fahrzeug beschleunigte daraufhin, überholte einen anderen Pkw und entfernte sich über die Straße „Am Helmshäger Berg“ sowie die L 35 in Richtung Potthagen. In der Ortschaft Potthagen konnte das Fahrzeug dann mittels Anhaltesignal gestoppt und der 46-jährige Fahrzeugführer einer Kontrolle unterzogen werden. Im Rahmen dieser Kontrolle wurde ein freiwilliger Drogenvortest durchgeführt, welcher in weiterer Folge ein positives Ergebnis zeigte. Zudem war der 46-Jährige mit 0,4 Promille leicht alkoholisiert.

Zudem wurden während der Kontrolle unter anderem zwei Messer sowie eine Schreckschusswaffe festgestellt und beschlagnahmt. Der Führerschein des Deutschen wurde durch die Beamten noch am Einsatzort beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Doch auch die Stralsunder Polizei hatte bereits am gestrigen Nachmittag gegen 14:15 Uhr mit einem renitenten Verkehrsteilnehmer zu tun. Nachdem während einer Fußstreife in der Stralsunder Heilgeiststraße eine Ordnungswidrigkeit bei einem 72-jährigen Radfahrer festgestellt wurde, wollten die Beamten diese ahnden. Daraufhin zeigte sich der Rentner äußerst unkooperativ und versuchte sogar sich vom Einsatzort zu entfernen.

Da der 72-jährige Mann sich nicht ausweisen wollte und auch die Angabe seiner Personalien verweigerte, durchsuchten die Beamten ihn nach seinen Ausweisdokumenten. Hierbei fanden sie jedoch eine geladene Schreckschusspistole. Nun erwartet den Mann nicht nur das Ordnungswidrigkeitenverfahren, sondern auch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten bei Dierhagen

Dierhagen (ots). Am Morgen des 28.03.2026 kam es gegen 03:10 Uhr auf der Landstraße 21 zwischen Dändorf und Dierhagen zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr der 20-jährige ukrainische Staatsangehörige mit seinem PKW Skoda die L21 von Dändorf in Richtung Dierhagen. Hier kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam auf dem neben der Fahrbahn befindlichen Radweg zum Stillstand.

Der Fahrzeugführer und seine beiden Mitfahrer, ein 20-jähriger und ein 22-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger, konnten sich selbst aus dem Pkw befreien. Anschließend schoben sie gemeinschaftlich das das Fahrzeug ca. 150m vom Unfallort weg. Alle Fahrzeuginsassen wurden bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt und durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Eine durchführte Atemalkoholkontrolle ergab beim Fahrzeugführer einen Wert von 2,52 Promille. Es erfolgte eine Blutprobenentnahme. Auslaufende Betriebsstoffe vom verunfallten Pkw wurden durch die FFw Dierhagen gebunden. Insgesamt waren 19 Kameraden im Einsatz. Polizeiliche Recherchen ergaben, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Am Pkw Skoda entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 6.000 EUR. Das Fahrzeug wurde durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen. Gegen den Fahrzeugführer des Skoda Octavia wurden Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Unfallflucht eingeleitet.

Fahrgast greift bei 70 km/h ins Lenkrad eines Busses

Ribnitz-Damgarten (ots). In den frühen Morgenstunden (02:15 Uhr) des heutigen Donnerstags (26. März 2026) wurde die Polizei zum Bahnhof Ribnitz-Damgarten West gerufen. Ein Fahrgast in einem Bus soll sich zuvor aggressiv verhalten haben.

Nach derzeitigem Kenntnisstand griff ein 38-jähriger polizeibekannter Mann während der Fahrt bei etwa 70 km/h in das Lenkrad des 27-jährigen rumänischen Busfahrers, der im Schienenersatzverkehr eingesetzt war. In der Folge musste der Busfahrer offenbar eine Gefahrenbremsung durchführen. Der Bus kam auf der Bundesstraße unfallfrei zum Stehen. Darüber hinaus beschädigte der 38-Jährige mutmaßlich das Businventar. Ein 19-jähriger Mitfahrer wurde durch den Mann beleidigt.

Eine freiwillig durchgeführte Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,59 Promille. Zudem kann ein Konsum von Betäubungsmitteln nicht ausgeschlossen werden. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet.

Im weiteren Verlauf versuchte der 38-Jährige sich den polizeilichen Maßnahmen durch Flucht zu entziehen. Der Fluchtversuch konnte jedoch unterbunden werden. Der Mann leistete Widerstand und versuchte einen Polizeibeamten anzugreifen. Die angeordnete Blutprobenentnahme konnte dennoch durchgeführt werden. Anschließend wurde der 38-Jährige in Gewahrsam genommen. Auch hier leistete er Widerstand.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen den 38-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr, des Erschleichens von Leistungen, der Sachbeschädigung, der Trunkenheit im Verkehr, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen. Zudem laufen Ermittlungen wegen des Verdachts des tätlichen Angriffes auf und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.