Polizei stoppt etliche berauschte Fahrzeugführer am vergangenen Wochenende

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Im Zeitraum vom vergangenen Freitag (10.09.2021) bis zum Sonntagabend (12.09.2021) stoppte die Polizei im Landkreis Vorpommern-Rügen insgesamt 16 alkoholisierte bzw. unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehende Fahrzeugführer, die teilweise auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis waren.

Den Anfang machte am Freitag (10.09.2021) gegen Mittag ein 21-jähriger Mann aus der Gemeinde Mesekenhagen, der in der Stoltenhägener Straße in Grimmen mit einem PKW Audi gestoppt wurde. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Außerdem war das Fahrzeug nicht zugelassen.

Gegen 16:30 Uhr wurde in der Friedrichstraße in Grimmen ein PKW Audi kontrolliert. Die 20-jährige Fahrzeugführerin aus der Region stand vermutlich ebenfalls unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Ebenfalls in Grimmen, konkret in der Straße Am Anger, wurde am 11.09.2021 gegen Mittag ein PKW Opel kontrolliert. Der 23-jährige Fahrzeugführer war auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand vermutlich außerdem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Kurze Zeit später, etwa gegen 13:30 Uhr, fiel Polizeibeamten ein 41-jähriger Radfahrer im Vietlipper Damm in Grimmen auf. Eine Atemalkoholmesung bei dem Mann aus Grimmen ergab einen Wert von 1,6 Promille.

Am 12.09.2021 gegen 16:30 Uhr wurde in der südlichen Randstraße in Grimmen ein PKW Mercedes-Benz angehalten und kontrolliert. Der 39-jährige Fahrzeugführer aus der Gemeinde Süderholz hatte vor Fahrtantritt ebenfalls Alkohol zu sich genommen. Eine dahingehende Messung ergab ein Ergebnis von 0,62 Promille.

Auf der Insel Rügen kontrollierten Polizeibeamte am 10.09.2021 gegen 18:30 Uhr in der Klaipedaer Straße in Sassnitz einen VW-Transporter. Der Fahrer stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 2,19 Promille.

Am 11.09.2021 gegen 01:50 Uhr stellte sich bei der Kontrolle eines PKW Citroen in der Stralsunder Straße in Sassnitz heraus, dass der Fahrer unter Alkohol- und vermutlich auch Drogeneinfluss stand. Eine Atemalkoholmessung beim 23-jährigen Fahrzeugführer ergab einen Wert von 0,74 Promille und ein Drogenvortest war positiv auf Kokain.

Gleich zwei Mal fiel ein 20-jähriger Mann von der Insel Rügen am Wochenende negativ auf. Er wurde am 11.09.2021 gegen 08:45 Uhr in der Ringstraße in Bergen und am 12.09.2021 gegen 04:10 Uhr in der Stralsunder Straße in Sassnitz jeweils als Fahrer eines Elektroscooters angetroffen. In beiden Fällen stand er vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, ein Vortest zeigte jedes Mal ein entsprechendes Ergebnis an.

Ein 26-jähriger Mann, der in Berlin wohnhaft ist, war am 11.09.2021 gegen 23:30 Uhr mit einem PKW VW mit englischen Kennzeichen auf der Landesstraße 29 zwischen Prora und Neu Mukran unterwegs. Da seine Fahrweise sehr auffällig war, meldete sich ein anderer Verkehrsteilnehmer bei der Polizei. Als der PKW dann gestoppt wurde, bemerkten die Polizeibeamten beim Fahrzeugführer Anzeichen für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis an.

In der Hansestadt Stralsund stellten die Polizeibeamten des dortigen Hauptrevieres bei Verkehrskontrollen im oben genannten Zeitraum insgesamt vier alkoholisierte Radfahrer fest, die mit Promillewerten von 1,74 bis 2,31 Promille unterwegs waren und sich somit strafbar machten. Die Radfahrer waren im Alter von 23 bis 48 Jahren.

Am 12.09.2021 gegen 01:00 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeirevieres Barth in Pruchten einen PKW Mercedes-Benz, dessen 53-jähriger Fahrzeugführer alkoholisiert war. Eine Atemalkoholmessung ergab hier einen Wert von 0,52 Promille.

In Ribnitz-Damgarten stoppte die Polizei am 12.09.2021 gegen 23:30 Uhr einen Elektroscooter. Der 36-jährige Fahrzeugführer stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf mehrere Wirkstoffe an.

Gegen alle Fahrzeugführer wurden die entsprechenden Ordnungswidrigkeiten- oder Strafanzeigen gefertigt und ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die zuständigen Führerscheinstellen wurden durch die Polizei informiert.

Alkoholisierter Fahrzeugführer entzieht sich einer Verkehrskontrolle

Stralsund (ots). Am 01.09.2021 gegen 3:00 Uhr sollte in der Arnold-Zweig-Straße in Stralsund ein Pkw Audi einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Als die Polizeibeamten dem Fahrzeugführer ein Signal zum Anhalten gaben, beschleunigte der 36-jährige Deutsche nach ersten Erkenntnissen sein Fahrzeug und flüchtete augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Maxim-Gorki-Straße. Nach derzeitigen Aussagen kam es hierbei bereits beinahe zu einem Unfall mit einem entgegenkommenden Pkw. Nach aktuellen Erkenntnissen beschleunigte der 36-jährige Stralsunder sein Fahrzeug während der Flucht auf über 140 km/h. In einer scharfen Rechtskurve der Großen Parower Straße verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr geradeaus über einen Bordstein, kollidierte frontal mit einem großen Stein und stieß anschließend gegen einen parkenden Pkw Audi. Der Stein wurde durch den Aufprall des Audi etwa 40 Meter durch die Luft geschleudert und prallte gegen eine Straßenlaterne.

Bei dem Unfall verletzten sich der Fahrzeugführer sowie die 36-jährige Mitfahrerin schwer. Der 41-jährige Beifahrer wurde leicht verletzt. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gefahren. Der Fahrzeugführer war vermutlich nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,32 Promille. Daraufhin erfolgte eine Blutprobenentnahme. An den beteiligten Fahrzeugen entstand infolge der Kollision Totalschaden. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf über 21.000 Euro geschätzt. Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und verbotenen Kraftfahrzeugrennens erstattet.

Abschlussmeldung zum Einsatz Pangea

Ribnitz-Damgarten (ots). In der Zeit vom vergangenen Donnerstag, dem 19.08.2021, bis Sonntag, dem 22.08.2021 fand auf dem ehemaligen Militärflughafen in Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Pütnitz, das achte „ABOUT YOU PANGEA Festival“ der Supreme GmbH & Co. KG statt. Laut Angaben des Veranstalters besuchten etwa 14.000 Menschen das Festival. Dazu kamen etwa 1.000 Mitarbeiter.

Die Polizeiinspektion Stralsund führte anlässlich dieser Veranstaltung, wie in den vergangenen Jahren, mit eigenen und unterstützenden Kräften einen Polizeieinsatz durch. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Gewährleistung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Straßenverkehr und der Leichtigkeit des Straßenverkehrs um das Veranstaltungsgelände. Bei der An- und Abreise der Veranstaltungsteilnehmer waren an mehreren mobilen und stationären Kontrollstellen Polizeibeamte im Einsatz. Dabei stellten die Kontrollkräfte insgesamt zwölf Fahrzeugführer fest, die ihr Kraftfahrzeug vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führten. Weitere drei Verkehrsteilnehmer führten ihr Fahrzeug unter Alkoholeinfluss. Ein kontrollierter Kraftfahrzeugführer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Gegen 19 Personen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Während des gesamten Einsatzes gab es eine sehr gute Kooperation mit dem Veranstalter und seinem Sicherheitsdienst, dem Team von der DLRG Grimmen und der Freiwilligen Feuerwehr Ribnitz-Damgarten. Im Bereich des BOS-Sektors (gemeinsamer Bereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) wurde eine örtliche Einsatzleitstelle eingerichtet, die an jedem Festivaltag rund um die Uhr durch mindestens einen Vertreter jeder Institution besetzt war. Wie bereits vor zwei Jahren wurden auch in diesem Jahr täglich zwei gemeinsame Lagebesprechungen durchgeführt, um sich gegenseitig auf den aktuellen Stand zu bringen. Diese Besprechungen waren ein enger, offener und umfassender Informationsaustausch aller Beteiligten.

Die Polizeibeamten in der mobilen Wache auf dem Festivalgelände nahmen sieben Strafanzeigen (drei Diebstähle, zwei Körperverletzungsdelikte, einen Verstoß gegen das Waffengesetz und eine Sachbeschädigung) auf. Außerdem waren sie in sieben Fällen gefahrenabwehrend tätig und realisierten einen Haftbefehl. Der Mann konnte nach Zahlung der offenen Geldstrafe aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.

Bei der Anreise kam es aufgrund von Problemen beim Einlass auf das Festivalgelände zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Durch das sofortige Eingreifen von verkehrsregulierenden Polizeibeamten konnten größere Staus auf der Hauptanreisestrecke, insbesondere der Bundesstraße 105 und der Kreisstraße 2, verhindert werden. Dabei war der Einsatz einer Flugdrohne der Gemeinde Zingst hilfreich, die zur Verkehrsaufklärung beitrug. Die Nutzung der vorgeplanten Entlastungsrouten über die Ortschaften Dechowshof, Langendamm und Beiershagen trugen ebenfalls zur Entspannung der Verkehrslage bei. Problemlos gestaltete sich die Abreise der Veranstaltungsteilnehmer. Hier gab es nur kurzfristige Wartezeiten beim Verlassen des Veranstaltungsgeländes.

Backwarendiebe in Velgast gestellt

Barth (ots). In den frühen Morgenstunden wurden am 20.08.2021 in Velgast zwei Diebe von Backwaren gestellt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte gegen 3:10 Uhr ein Mitarbeiter einer Bäckerei eine Filiale in der Straße der Jugend mit Backwaren beliefern, als er beobachtete wie eine junge Frau und ein junger Mann Backwaren im Wert von etwa 100 Euro von der Ladefläche des LKW entwendeten und anschließend zu Fuß flüchteten.

Sofort eingesetzte Polizeibeamte konnten die 18-jährige Frau und den 19-jährigen Mann , die beide in der Region wohnhaft sind, auch dank der Unterstützung eines aufmerksamen Bürgers stellen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie noch Teile des Diebesguts bei sich. Beide waren erheblich alkoholisiert. Gegen die beiden Heranwachsenden leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls ein.

Verkehrsverstöße in der Hansestadt Stralsund

Stralsund (ots). In den letzten 24 Stunden stellten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund gleich mehrere Verkehrsstraftaten fest. Am 17.08.2021 gegen 14:45 Uhr ging die Meldung ein, dass in der Lion-Feuchtwanger-Straße gerade ein Mann mit einem PKW Skoda eingeparkt habe, der vermutlich alkoholisiert sei. Bei der Überprüfung bestätigte sich dies. Eine Atemalkoholmessung bei dem 63-jährigen Fahrzeugführer ergab einen Wert von 1,34 Promille.

Ebenfalls am 17.08.2021 etwa gegen 23:30 Uhr kontrollierten die Beamten in der Wasserstraße einen aus Richtung Frankendamm kommenden PKW VW. Auch hier ergab eine Atemalkoholmessung beim 28-jährigen Fahrzeugführer einen Wert von 1,34 Promille.

Am 18.08.2021 gegen 1:00 Uhr entschlossen sich die Beamten einen PKW Mercedes-Benz zu kontrollieren. In der Gartenstraße stoppten sie das Fahrzeug. Die 46-jährige Fahrzeugführerin kam aus der Innenstadt und hatte vor Fahrtantritt ebenfalls alkoholische Getränke zu sich genommen. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,17 Promille.

Ein Arzt entnahm allen alkoholisierten Verkehrsteilnehmern ein bzw. zwei Blutproben und die Polizeibeamten stellten die Führerscheine der Fahrzeugführer*in sicher. In allen Fällen ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Darüber hinaus deckte am 17.08.2021 gegen 22:25 Uhr eine Kontrolle eines PKW BMW im Jungfernstieg in Stralsund auf, dass der 36-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt und leiteten ein entsprechendes Strafverfahren ein.

Trunkenheitsfahrten und Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Auf der Insel Rügen spielte Alkoholeinfluss bei mehreren polizeilichen Einsätzen in den letzten 24 Stunden eine Rolle.

Am Donnerstag (12.08.2021) meldete ein Bürger der Einsatzleitstelle der Polizei gegen 20:30 Uhr, dass vor ihm ein PKW VW in Schlangenlinien fährt. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich auf der Landesstraße zwischen den Ortschaften Garz und Poseritz. Der 71-jährige Fahrzeugführer wurde durch die Polizei an seinem Wohnort festgestellt. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann aus der Gemeinde Poseritz ergab einen Wert von 1,35 Promille. Der Führerschein des 71-Jährigen wurde sichergestellt.

In den frühen Morgenstunden des 13.08.2021, etwa gegen 05:45 Uhr, stellte die Polizei in Bergen auf Rügen in der Stralsunder Chaussee einen PKW VW fest, dessen Fahrzeugführer ebenfalls alkoholisiert war. Eine Atemalkoholmessung bei dem 39-jährigen Mann ergab einen Wert von 1,44 Promille. Auch sein Führerschein verblieb bei der Polizei.

In beiden Fällen ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Am 13.08.2021 gegen 09:40 Uhr kam eine 19-jährige Frau auf der Landesstraße 301 zwischen Bergen auf Rügen und Putbus mit ihrem PKW Peugeot nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte zwei Straßenbäume. In der Folge kam sie mit dem PKW nach links von der Fahrbahn ab und dort auf dem Randstreifen zum Stehen. Die Fahrerin wurde leicht verletzt und wurde deshalb durch Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass die Rüganerin alkoholisiert war. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,20 Promille. Der PKW wies einen Totalschaden auf und musste abgeschleppt werden. Der Schadenshöhe beträgt nach ersten Schätzungen etwa 20.000 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste die Fahrbahn etwa 30 Minuten voll und anschließend 30 Minuten halbseitig gesperrt werden. Gegen die 19-Jährige ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.

In allen drei Fällen entnahm ein Arzt den Verkehrsteilnehmern eine bzw. zwei Blutproben. Die Führerscheinstelle wird durch die Beamten über alle Sachverhalte in Kenntnis gesetzt.

Auffahrunfall in Ribnitz-Damgarten – Verursacher alkoholisiert

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 10.08.2021 ereignete sich in Ribnitz-Damgarten ein Verkehrsunfall, bei dem ein Mann leichte Verletzungen erlitt. Gegen 17:25 Uhr musste ein 55-Jähriger aus der Gemeinde Eixen mit seinem PKW Mazda in der Damgartener Chaussee in Ribnitz an der Lichtzeichenanlage Ecke Fritz-Reuter-Straße verkehrsbedingt halten. Vermutlich bemerkte der dahinter mit seinem PKW Ford fahrende 50-Jährige aus der Gemeinde Marlow dies zu spät und fuhr auf den PKW Mazda auf. In der Folge klagte der 55-Jährige über Nackenschmerzen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 50-jährige Ford-Fahrer alkoholisiert war. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,52 Promille. Eine Ärztin entnahm dem Mann eine Blutprobe und die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Die Führerscheinstelle wurde informiert. Gegen den 50-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

Trunkenheitsfahrt endet im Wald

Grimmen (ots). Am 09.08.2021 gegen 6:15 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von einem Vekehrsunfall. Die Beamten fanden jedoch nur ein Fahrzeug- vom Fahrer fehlte zunächst jede Spur. Wie sich im Zuge der Verkehrsunfallaufnahme herausstellte, war ein 22-jähriger Mann aus der Gemeinde Sundhagen am 09.08.2021 gegen 0:00 Uhr mit seinem PKW VW auf einem Waldweg zwischen Stoltenhagen und Bremerhagen bei Grimmen von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baumstamm sowie anschließend mit einem Hinweisschild kollidiert. In einem Waldstück kam der PKW zum Stehen. Der 22-Jährige wurde nicht verletzt. Nach derzeitigem Kennntisstand rief er dann eine Angehörige an, die ihn von der Unfallstelle abholte. Als die Polizeibeamten den vermeintlichen Fahrzeugführer gegen 08:00 Uhr auf seiner Arbeitsstelle aufsuchten, räumte er die Tat ein. Eine Atemalkoholmessung ergab zu diesem Zeitpunkt noch einen Wert von 0,56 Promille. Aus diesem Grund entnahm eine Ärztin dem Mann zwei Blutproben. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 2.100 Euro. Gegen den 22-Jährigen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein. Darüber hinaus wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beihilfe gegen die Angehörige eingeleitet.

Polizei sucht Geschädigten nach Körperverletzung in Stralsund

Stralsund (ots). Am 04.07.2021 kam es im Leo-Tolstoi-Weg 18 in Stralsund in den frühen Abendstunden gegen 18:50 Uhr zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein 43-jähriger Mann zuvor Glasflaschen vom Balkon seiner Wohnung auf die Straße geworfen hatte. Dabei wurde vermutlich eine Person aus einer dreiköpfigen männlichen Personengruppe mit einer Glasflasche am Oberkörper getroffen. Da die Personengruppe sich laut Zeugenangaben im Anschluss sofort entfernte, ist nicht bekannt, ob und wie schwer der Mann durch den Flaschenwurf verletzt wurde. Auch die Identität dieser Männer ist nicht bekannt. Eine Personenbeschreibung liegt gegenwärtig ebenfalls nicht vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang darum, dass sich die drei männlichen Personen umgehend bei der Polizei melden. Auch wer die Männer kennt, wird gebeten, bei der Polizei in Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900 oder jeder anderen Polizeidienststelle anzurufen. Hinweise über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de sind ebenfalls möglich.

Polizeieinsatz in Martensdorf

Stralsund (ots). Am 29.07.2021 gegen 22:10 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis, dass zwei Männer auf dem Tankstellengelände in Martensdorf Alkohol trinken und vermutlich beabsichtigen mit einem PKW los zu fahren. Beamte vom Polizeirevier Barth stellten einen 20-Jährigen und einen 34-Jährigen fest, die beide im Landkreis Vorpommern-Rügen wohnen und erheblich alkoholisiert waren. Eine Atemalkoholmessung beim 20-Jährigen ergab einen Wert von 2,38 Promille und beim 34-Jährigen einen Wert von 2,41 Promille. Sie wurden durch die Polizeibeamten darüber belehrt, dass sie sich strafbar machen, wenn sie sich in diesem Zustand hinter das Steuer setzen und den PKW führen.

Trotz Belehrung setzte sich der 34-Jährige ans Steuer eines PKW Audi und wollte losfahren. Eine Polizeibeamtin hinderte ihn daran und nahm ihm die Fahrzeugschlüssel weg. Daraufhin wurde der 20-Jährige aggressiv und begann die Beamten zu beleidigen. Als er darüber hinaus versuchte einen Polizeibeamten körperlich anzugreifen wurde er zu Boden gebracht und anschließend ins Gewahrsam genommen. Auf der Fahrt zur Polizeidienststelle trat der 20-Jährige nach den Beamten und verletzte dabei eine 24-jährige deutsche Beamtin leicht am Arm. In Stralsund entnahm ein Arzt dem 20-Jährigen eine Blutprobe. Anschließend wurde er zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten in eine Gewahrsamszelle gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt nun u.a. wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, der Bedrohung und der Beleidigung.

Während der Anzeigenaufnahme in Martensdorf teilte ein Zeuge den Polizeibeamten mit, dass er sah, wie der 34-Jährige das Tankstellengelände zuvor mit einem PKW Audi befuhr. Aufgrund der Alkoholisierung und der Tatsache, dass er einen zeitnahen Betäubungsmittelkonsum einräumte, mussten auch dem 34-Jährigen durch einen Arzt zwei Blutproben entnommen werden. Als dem Tatverdächtigen dies eröffnet wurde reagierte er aggressiv. In der Folge kam es zu einem Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, die dabei nicht verletzt wurden Außerdem bedrohte er sie. Erst nach den Blutprobenentnahmen beruhigte der Mann sich. Gegen ihn wird nun ebenfalls wegen diverser Delikte ermittelt.

Polizeieinsatz in Göhren im Bereich der Seebrücke

Göhren (Insel Rügen) (ots). Am 29.07.2021 gegen 0:00 Uhr teilten Bürger der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass sich in Göhren im Bereich der Seebrücke mehrere Jugendliche treffen und Lärm verursachen. Kurz darauf ging die Meldung über eine Körperverletzung ein. Laut Hinweisen sollten sich etwa 50 Personen dort aufhalten. Beamte vom Polizeirevier Sassnitz begaben sich mit Unterstützungskräften von anderen Dienststellen und der Bundespolizei zum Einsatzort und stellten dort tatsächlich eine größere Personenansammlung fest. Ein 19-jähriger Mann aus Schwerin hatte Gesichtsverletzungen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wurde er von mindestens zwei alkoholisierten Personen Alter von 14 und 17 Jahren (wohnhaft in Berlin) geschlagen und getreten. Rettungskräfte versorgten den Verletzten. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Darüber hinaus wurden drei weitere Ermittlungsverfahren, u.a. wegen des Verdachts der Körperverletzung, der sexuellen Belästigung und der Bedrohung, eingeleitet. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Alkoholisierte Radfahrerin kollidiert mit Pkw

Stralsund (ots). Am 22.07.2021 gegen 23:55 Uhr ereignete sich in Stralsund ein Verkehrsunfall, bei dem eine Radfahrerin mit einem parkenden PKW kollidierte. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 32-jährige Frau aus Chemnitz zur oben genannten Zeit mit einem Fahrrad den Gehweg von der Semlower Straße kommend in Richtung Am Fischmarkt. Als die Radfahrerin über den Bordstein auf die Straße fuhr verlor sie das Gleichgewicht und kolliderte mit dem PKW. Die Radfahrerin blieb unverletzt, während am PKW ein Schaden in Höhe von etwa 200 Euro entstand. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass die Radfahrerin erheblich alkoholisiert war. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,06 Promille. Außerdem räumte die Radfahrerin einen zeitnahen Betäubungsmittelkonsum ein. Ein Arzt entnahm der Frau eine Blutprobe. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Schwerer Verkehrsunfall in der Stralsunder Altstadt

Stralsund (ots). Am 18.07.2021 ereignete sich in der Stralsunder Altstadt ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem der Fahrzeugführer flüchtete. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 63-jähriger Mann gegen 18:40 Uhr mit einem PKW Audi die Seestraße in Fahrtrichtung Olof-Palme-Platz. Im Bereich einer leichten S-Kurve überholte er drei vor ihm fahrende Fahrzeuge und kam im Anschluss auf Höhe eines Restaurants vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit leicht nach links von der Fahrbahn ab. Dabei stieß er gegen zwei Holzpfeiler und riss diese mit sich. Einer dieser Holzpfeiler traf eine Fußgängerin, so dass diese einen Bruch des Schien- und Wadenbeins erlitt. Sie wurde durch Rettungskräfte ins nahe gelegene Krankenhaus gebracht. Der PKW verfehlte nur knapp einen Tisch mit vier Personen, die im Außenbereich des Restaurants saßen. Anschließend entfernte sich das Fahrzeug, ohne zu halten, von der Unfallstelle.

Zeugen notierten sich das Kennzeichen des PKW Audi. Daraufhin stellten Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund das Fahrzeug und den Fahrzeugführer wenig später fest. Zum Zeitpunkt des Antreffens war der 63-jährige Stralsunder erheblich alkoholisiert. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,50 Promille. Durch einen Arzt wurden dem 63-Jährigen zwei Blutproben entnommen. Seinen Führerschein beschlagnahmten die Beamten und informierten die Führerscheinstelle. Außerdem leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, der fahrlässigen Körperverletzung sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein.

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte in Stralsund

Stralsund (ots). Am Abend des 13.07.2021 gegen 22:00 Uhr bekam die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg den Hinweis, dass in Stralsund in der Vogelsangstraße eine Gruppe von fünf Personen Lärm verursacht. Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund stellten auf einem Hinterhof die Personengruppe fest. Bei der Überprüfung der Personalien der alkoholisierten Personen stellte sich heraus, dass gegen eine 37-jährige Stralsunderin ein offener Haftbefehl vorlag. Die Frau wurde gegenüber den Polizeibeamten aggressiv, als sie zum Funkstreifenwagen geführt werden sollte. In der Folge schlug sie nach einer Polizeibeamtin, die jedoch nicht verletzt wurde. Während des Transports zum Polizeihauptrevier beleidigte sie die Polizeibeamten mehrfach. In der Dienststelle entnahm ein Arzt der stark alkoholisierten Frau (1,95 Promille) eine Blutprobe. Nach der Ausnüchterung wurde sie einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Gegen die 37-Jährige wird nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Außerdem wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unzulässigen Lärms gegen die fünf Personen eingeleitet.

Diverse Verkehrsdelikte am Wochenende festgestellt

LK Vorpommern/Rügen (ots). Am vergangenen Wochenende haben Polizeibeamte in Löbnitz, Sassnitz, Bergen und Stralsund Verkehrsteilnehmer gestoppt, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln standen.

Am Freitagabend, dem 25.06.2021 fuhr ein 36-jähriger Deutscher mit seinem PKW Audi durch die Ortschaft Löbnitz. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen gegen 22:00 Uhr von Barther Polizeibeamten bei einer Geschwindigkeitskontrolle angehalten und ein Atemalkoholtest durchgeführt. Das Gerät zeigte einen Wert von 1,21 Promille an. Zur Beweissicherung erfolgte eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt und der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Auch für einen Radfahrer in Sassnitz endete die Fahrt am Morgen des 26.06.2021. Gegen 04:15 Uhr wurden die Polizisten in der Stralsunder Straße auf einen E-Biker aufmerksam, welcher nach aktuellen Stand der Ermittlungen starke Ausfallerscheinungen in seiner Fahrweise aufwies. Der 25-jährige Schwede verweigerte jegliche Maßnahmen, wehrte sich gegen die polizeilichen Handlungen und beleidigte die Polizeibeamten. Eine Blutprobe soll die Alkoholkonzentraltion beweisen. Der junge Mann muss sich wegen des Verdachtes der Trunkenheitsfahrt, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

In Bergen sorgte ebenfalls ein Radfahrer für einen Polizeieinsatz. Am Samstag, dem 26.06.2021 fuhr ein 37-jähriger Deutscher gegen 14:30 Uhr mit seinem Mountainbike auf der Stralsunder Straße. Während eine Verkehrskontrolle stellten die Polizisten erheblichen Alkoholgeruch in der Atemluft des von Rügen stammenden Mannes fest. Ein Vortest ergab einen Wert von 1,64 Promille. Ein Arzt hat anschließend eine Blutprobe gesichert, die Beamten haben die Weiterfahrt untersagt und eine Anzeige wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen. Weiterhin gab es Indizien am Fahrrad, dass dieses aus einer strafbaren Handlungen stammen könnte und so wurde das Mountainbike vorerst sichergestellt. Die Kriminalpolizei prüft weitere Straftatbestände.

Am Abend des 26.06.2021 (Samstag) gegen 23:00 Uhr stoppten die Beamten der Bundespolizei einen 41-jährigen Deutschen in Knieper West in Stralsund. Die Polizisten des Polizeihauptrevieres Stralsund unterstützen die Verkehrskontrolle des PKW Opel. Nach aktuellen Erkenntnissen stand der Fahrzeugführer aus Stralsund unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol. Eine Blutprobe wurde im Krankenhaus Stralsund entnommen, um die genaue Konzentration der Stoffe zu bestimmen. Der 41-jährige Stralsunder steht außerdem im Verdacht nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein, um einen PKW im Straßenverkehr zu führen. So muss sich der Mann künftig wegen des Verdachts des Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie einer Ordnungswidrigkeit wegen des Fahrens unter Einfluss von berauschenden Mitteln verantworten.

In diesem Monat steht die Kontrolle von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr im Mittelpunkt der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“. Die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Stralsund haben im Monat Juni insgesamt zehn Ordnungswidrigkeiten wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss geahndet. Drei Fahrzeugführer/innen befanden sich im Rahmen der Ordnungswidrigkeit über 0,5 bis 1,09 Promille Alkoholbeeinflussung. Die Polizeibeamten haben 24 Feststellungen zur Trunkenheitsfahrten nach §316 StGB geahndet. Weiterhin wurden sechs Anzeigen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen, bei denen die Fahrzeugführer/innen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen.

Kontrollergebnisse bei Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“

Insel Rügen (ots). Wie bereits am Dienstag berichtet, starteten am 01.Juni 2021 in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“, die in diesem Monat auf die Schwerpunkte Alkohol und Drogen ausgerichtet sind.

Gestern (02.06.2021) gegen 13:30 Uhr stoppten Beamte vom Polizeirevier Sassnitz in der Dünnenstraße in Binz einen PKW Peugeot. Bei der Verkehrskontrolle stellten die Beamten Anhaltspunkte für einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln beim 34-jährigen tschechischen Fahrzeugführer fest. Ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis an. Aus diesem Grund entnahm ein Arzt dem Fahrzeugführer eine Blutprobe und die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt.

Am Abend des 02.06.2021 führten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen gemeinsam mit Beamten von der Bundespolizeiinspektion Stralsund in Karow eine stationäre Verkehrskontrolle durch. Um 21:20 Uhr kontrollierten sie einen PKW VW. Der 78-jährige deutsche Fahrzeugführer aus Stralsund war alkoholisiert. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 0,52 Promille. Für den 78-Jährigen war die Fahrt an dieser Stelle ebenfalls beendet.

Gegen beide Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sie müssen neben einer Geldbuße mit einem einmonatigen Fahverbot und der Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.

Darüber hinaus fiel Beamten vom Polizeihauptrevier Bergen am 02.06.2021 gegen 21:40 Uhr in der Langen Straße in Schaprode ein Elektroscooter auf, der mit einem schwarzen Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2020 am Straßenverkehr teilnahm. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich außerdem heraus, dass der 40-jährige deutsche Fahrer aus der Gemeinde Schaprode vor Fahrtantritt Alkohol zu sich genommen hatte. Eine Messung im Polizeihauptrevier Bergen ergab einen Wert von 0,40 Promille, so dass der Mann bezüglich des Alkoholkonsums keine Strafe zu erwarten hat. Jedoch leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein, da seit dem 01.03.2021 kein Versicherungsschutz für den Roller vorlag.

Alkoholisierter Fahrgast bedroht mehrere Busfahrer

Sassnitz (ots). Gestern (01.06.2021) störte ein männlicher Fahrgast den Ablauf im Nahverkehr auf der Insel Rügen mehrfach.

Gegen 21:00 Uhr meldete ein Busfahrer über den Notruf, dass er durch einen 30-jährigen deutschen Fahrgast bedroht wurde. Bei der Anzeigenaufnahme in Serams an der dortigen Bushaltestelle stellte sich heraus, dass der 30-Jährige ohne gültigen Fahrschein von Binz nach Serams fuhr. Der Busfahrer forderte den Mann mehrfach auf, den Bus zu verlassen, was dieser ignorierte. Stattdessen forderte er den Busfahrer auf loszufahren und drohte ihm dabei.

In Serams stieg der von der Insel Rügen stammende Mann um. Er beabsichtigte weiter in Richtung Baabe/ Göhren zu fahren. Die Busfahrerin wies den Mann ebenfalls daraufhin, dass er einen Fahrschein kaufen müsse. Auch in diesem Fall bedrohte und beleidigte der Fahrgast die Busfahrerin, wodurch er seine Mitnahme erzwingen wollte. Nachdem ein weiterer Busfahrer die Frau unterstützte, verließ der alkoholisierte Tatverdächtige den Bus. Eine Atemalkoholmessung bei dem 31-Jährigen ergab einen Wert von 1,70 Promille. Der Mann klagte nach dem Eintreffen der Polizei über gesundheitliche Probleme, weshalb Rettungskräfte hinzugezogen wurden, die die weitere Betreuung der Person übernahmen.

Die Polizeibeamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren, u.a. wegen des Verdachts der Nötigung, Bedrohung, Beleidigung, Hausfriedensbruch und Erschleichen von Leistungen ein.

Verkehrskontrollen deckten Alkohol- und Drogenfahrten am Wochenende auf

Stralsund/Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am vergangenen Wochenende haben die Polizeibeamten der Polizei(haupt)reviere Stralsund, Bergen, Barth und Sassnitz gleich mehrere Verkehrsteilnehmer festgestellt, die vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol oder berauschender Mittel standen. Den Anfang machte am Freitag (28.05.2021) gegen 00:15 Uhr eine 38-jährige Fahrzeugführerin. Diese fuhr mit einem PKW VW durch die Gemeinde Kenz-Küstrow und stand dabei augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,65 Promille. Sie erwartet jetzt ein Bußgeld von mindestens 500 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot. Die Barther Polizeibeamten haben der Frau die Weiterfahrt untersagt.

Die Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Stralsund kontrollierten am Samstag (29.05.2021) gegen 02:45 Uhr in der Stralsunder Altstadt eine 37-Jährige in einem PKW Suzuki. Die Stralsunderin führte nach ersten Erkenntnissen ihr Fahrzeug ebenfalls unter dem Einfluss von Alkohol. Ein durchgeführter Test ergab einen Alkoholwert von 0,55 Promille. Damit endete auch hier die Fahrt und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde aufgenommen. Fast genau 24 Stunden später, am Sonntag gegen 02:40 Uhr, hielten die Stralsunder Beamten im Carl-Heydemann-Ring einen Elektroscooter an. Der 28-jährige Fahrer hatte nach ersten Ermittlungen einen Atemalkoholwert von 1,70 Promille und führte somit ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum unter Alkoholeinfluss. Weiterhin besteht der Verdacht, dass der Mann ebenfalls unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, da ein Drogenvortest ein positives Ergebnis auf Amphetamin anzeigte. Es folgte zur Beweissicherung eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.

Am Samstag, den 29.05.2021 hielten die Beamten aus Bergen gegen 16:20 Uhr in der Kurt-Barthel-Straße einen 20-jährigen VW-Fahrer an. Der junge Mann stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, was ein Drogenvortest vorerst bestätigte. Deshalb wurde durch einen Arzt eine Blutprobe gesichert. Der Mann aus der Gemeinde Binz ist erst seit knapp einem halben Jahr im Besitz der Fahrerlaubnis und wird zukünftig mindestens einen Monat wieder darauf verzichten müssen. Am Sonntagmorgen gegen 06:30 Uhr stellten die Beamten des Polizeihauptrevieres Bergen im Tilzower Weg einen 49-jährigen Mann mit seinem PKW Volvo fest. Nach aktuellen Erkenntnissen bestand aufgrund eines starken Alkoholgeruchs der Verdacht, dass der Fahrzeugführer unter Alkohol stehen könnte. Ein Vortest ergab einen Wert von 1,58 Promille. Deshalb wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Am Vormittag des 30.05.2021 gegen 09:40 Uhr stellten die Polizeibeamten aus Sassnitz in der Stralsunder Straße einen PKW Ford fest und kontrollierten diesen, weil der Fahrer während der Fahrt telefonierte. Im Fahrzeug befanden sich augenscheinlich mehrere volle und leere Alkoholflaschen, was den Anschein erweckte, dass der bulgarische Staatsbürger unter dem Einfluss von Alkohol gefahren sein könnte. Ein Test der Atemluft zeigte einen Wert von 1,28 Promille an. Auch in diesem Fall folgte erst die Blutprobenentnahme, sowie das Einbehalten des Führerscheins und anschließend das Verbot der Weiterfahrt.

Zahlreiche Verkehrsverstöße über Pfingsten im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Am vergangenen Pfingstwochenende führten Beamte der Polizeiinspektion Stralsund an verschiedenen Orten Verkehrskontrollen durch, bei denen mehrere Verstöße festgestellt und geahndet wurden.

Den Anfang machte ein 48-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen, der mit seinem Pkw Seat am Freitag (21.05.2021) gegen 19:50 Uhr in Barth einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Hierbei stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch beim Fahrzeugführer fest. Ein gerichtsverwertbarer Test im Polizeirevier Barth ergab einen Wert von 1,02 Promille. Da dies nicht sein erster Verstoß war, erwarten den Delinquenten ein Bußgeld in Höhe von 1000 Euro, ein 3-monatiges Fahrverbot und zwei weitere Punkte in Flensburg.

In Grimmen stoppten Beamte vom dortigen Polizeirevier am 22.05.2021 gegen 0:35 Uhr einen 34-jährigen Deutschen mit einem PKW VW. Er war erheblich alkoholisiert. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,96 Promille. Der Führerschein des Mannes aus Grimmen wurde sichergestellt und ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Am Samstagmorgen (22.05.2021) gegen 01:00 Uhr wurde auf der B 105 bei Karnin ein 28-jähriger polnischer Staatsbürger mit seinem Pkw Chevrolet kontrolliert. Auch hier stellten die Beamten Auffälligkeiten fest. Ein durchgeführter Alkoholvortest verlief zwar negativ, aber der sich anschließende Drogenvortest reagierte positiv auf THC. Hier schloss sich eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt an. Den Fahrzeugführer erwartet nun ebenfalls ein Bußgeld. Im Regelfall sieht dieses eine Geldbuße in Höhe von 500 Euro und einen Monat Fahrverbot vor. Außerdem muss der 28-Jährige mit der Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen.

Ebenfalls am 22.05.2021, gegen 01:45 Uhr, fiel Beamten vom Polizeirevier Grimmen in der Bahnhofstraße in Grimmen ein 31-jähriger deutscher Radfahrer ohne eingeschaltete Beleuchtung auf. Nachdem sie ihn anhielten, bemerkten die Beamten, dass der 31-jährige Grimmener auch alkoholisiert war. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 1,65 Promille. Einige Stunden später, gegen 11:30 Uhr, stoppten die Beamten von der gleichen Dienststelle in der Johannes-R.-Becher-Straße in Grimmen einen 53-jährigen deutschen Radfahrer mit 3,14 Promille Atemalkohol. Ein Arzt entnahm beiden Männern eine Blutprobe. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Am Samstagabend (22.05.2021) gegen 21:10 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeirevier Sassnitz in der Neuen Straße in Altenkirchen einen 48-jährigen Deutschen, der mit einem PKW VW unterwegs war. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Mann aus dem Norden Rügens vor Fahrtantritt alkoholische Getränke zu sich genommen hatte. Eine gerichtsfeste Atemalkoholmessung ergab eine Wert von 1,02 Promille. Den Betroffenen erwartet nun ein Bußgeld, ein Fahrverbot und die Eintragung von zwei Punkten ins Verkehrszentralregister.

Am 23.05.2021 gegen 00:45 Uhr wurde ein 34-jähriger Deutscher mit seinem Transporter in der Nähe von Bartelshagen II kontrolliert. Auch bei ihm nahmen die Beamten Alkoholgeruch wahr. Der sich anschließende Test im Polizeirevier ergab einen Wert von 1,06 Promille. Auch hier handelt es sich somit ganz knapp nicht um eine Straftat (erst ab einen Wert von einschließlich 1,10 Promille), sondern um eine Ordnungswidrigkeit (500 Euro, 1 Monat, 2 Punkte).

Ebenfalls am Sonntagmorgen (23.05.2021) gegen 04:25 Uhr unterzogen Beamte vom Polizeirevier Barth einen PKW Seat in Barth einer Verkehrskontrolle. Dessen 34-jährige deutsche Fahrzeugführerin hatte ebenfalls Alkohol getrunken. Der gerichtsverwertbare Test ergab hier einen Wert von 0,60 Promille (500 Euro, 1 Monat, 2 Punkte).

Gegen Mittag dann stellten die Beamten in Starkow ein Kleinkraftrad fest. Bei der hier durchgeführten Kontrolle ergab sich, dass weder das Krad versichert noch der 16-jährige deutsche Fahrzeugführer im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Eine entsprechende Strafanzeige wurde aufgenommen und der Jugendliche an einen Erziehungsberechtigten übergeben.

Am 23.05.2021 gegen 21:35 Uhr beobachtete ein Zeuge im Bereich des Hafens in Sassnitz, wie ein augenscheinlich betrunkener Mann in einen PKW stieg. Er verständigte die Polizei. Beamte vom Polizeirevier Sassnitz konnten den PKW Seat stoppen. Der 59-jährige niederländische PKW-Fahrer hatte einen Atemalkoholwert von 1,73 Promille und muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Am Abend des Pfingstsonntages (23.05.2021) dann wurde gegen 22:00 Uhr in Prohn ein PKW BMW kontrolliert. Auch hier vernahmen die Beamten vom Polizeirevier Barth Alkoholgeruch bei dem 43-jährigen deutschen Fahrzeugführer. Der anschließende Test ergab einen Wert von 0,84 Promille. Auch gegen diesen Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Ebenfalls am 23.05.2021, konkret um 23:45 Uhr, stoppten Beamte vom Polizeirevier Barth auf der Bundesstraße 105 im Bereich Pantelitz einen PKW Toyota mit französischen Kennzeichen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 40-jährige bosnische Fahrzeugführer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist, so dass gegen ihn ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet worden ist.

Am 24.05.2021 gegen 01:45 Uhr beobachteten Zeugen im Antonie-Biel-Ring in Stralsund, wie mehrere Personen augenscheinlich Diebesgut in einen Transporter luden und verständigten die Polizei. Beamte vom Polizeihauptrevier Stralsund konnten den besagten Transporter in der Prohner Straße anhalten und kontrollieren. Dabei fanden sie nicht nur Diebesgut im Fahrzeug, sondern stellten auch fest, dass der 29-jährige deutsche Fahrzeugführer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zum Führen des Transporters ist. Darüber hinaus zeigte ein beim Fahrzeugführer aus der Gemeinde Kramerhof durchgeführter Drogenvortest ein positives Ergebnis an, so dass ein Arzt dem Mann im Anschluss eine Blutprobe entnahm. Die entsprechenden Ermittlungsverfahren gegen den 29-Jährigen und seinen 17-jährigen deutschen Beifahrer leiteten die Beamten ein. Bei diesem Einsatz übernahm die Kriminalpolizei die Spurensuche und -sicherung am Tatort im Antonie-Biel-Ring.

Am 24.05.2021 gegen 18:00 Uhr kontrollierten Beamte vom Polizeihauptrevier Bergen nach einem Zeugenhinweis in Mölln-Medow bei Bergen auf Rügen einen PKW Audi. Der 21-jährige deutsche Fahrzeugführer zeigte Auffälligkeiten, die den Verdacht aufkommen ließen, dass er zeitnah Betäubungsmittel konsumiert hat. Ein entsprechender Vortest verlief positiv, so dass dem Bergener durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Die Beamten leiteten darüber hinaus ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den 21-Jährigen ein.

Allen Betroffenen wurde die Weiterfahrt untersagt und an die Führerscheinstellen ergingen entsprechende Mitteilungen.

Polnischer Dieb beschäftigt Grimmener Polizei mehrfach

Grimmen (ots). Am 18.05.2021 zeigte eine 74-jährige Frau im Polizeirevier Grimmen an, dass zwischen 10:50 Uhr und 12:30 Uhr ihr E-Bike im Wert von mehr als 1.500 Euro in der Carl-von-Ossietzky-Straße in Grimmen entwendet wurde. Dort hatte sie es in einem Fahrradständer abgestellt und mit zwei Schlössern gesichert. Eine Zeugin hatte gegen 11:30 Uhr beobachtet, wie eine männliche Person ein Fahrrad in Richtung Innenstadt trug. Mithilfe der Täterbeschreibung der Zeugin machten sich die Polizeibeamten auf die Suche nach dem Fahrrad und dem Täter. Im Vietlipper Damm trafen die Beamten auf einen Mann, der mit dem gestohlenen E-Bike unterwegs war. Der 39-jährige Pole hatte augenscheinlich in der Zwischenzeit das Bügelschloss des Hinterrades aufgeflext. Da die Eigentümerin das Fahrrad durch die Polizei codieren ließ, konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass es sich um das zuvor entwendete Fahrrad handelt. Der 39-Jährige war alkoholisiert. Eine entsprechende Messung ergab einen Wert von 0,81 Promille. Im Zuge der Identitätsfeststellung suchten die Beamten mit dem Tatverdächtigen seinen in der Greifswalder Chaussee abgestellten PKW auf. Darin fanden die Beamten eine vermutlich ebenfalls entwendete Baumaschine und stellten diese sicher. Die entsprechenden Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet und der Tatverdächtige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Am Abend sorgte die gleiche Person dann für einen weiteren Polizeieinsatz. Gegen 20:15 Uhr teilte ein Bürger der Polizei in Grimmen mit, dass eine männliche Person einen in der Greifswalder Chaussee parkenden PKW beschädigt. Die Polizeibeamten trafen den 39-jährigen Eigentümer des PKW und einen 37-jährigen polnischen Staatsbürger an. Beide waren alkoholisiert. Im Fahrzeug befand sich ein Fahrrad, das sichergestellt wurde, da noch nicht abschließend geklärt werden konnte, ob es aus einer Diebstahlshandlung stammt. Darüber hinaus fanden die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel und eine Schreckschusswaffe, die sie beschlagnahmten. Sie leiteten die entsprechenden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- sowie gegen das Waffengesetz ein.