Nächtliche Einbrüche in Stralsund: Kriminalpolizei ermittelt an drei Tatorten

Stralsund (ots). Am vergangenen Wochenende wurden der Polizei zu mehreren Einbrüchen in Stralsund gerufen. Am frühen Samstagmorgen (15. August 2026) wurde gegen 04:30 Uhr ein Einbruch in der Ossenreyerstraße bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Tatverdächtige zunächst gewaltsam Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus und drangen anschließend in die Räumlichkeiten einer dort ansässigen Bäckerei ein. Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz und sicherte Spuren am Tatort. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Ob und in welcher Höhe Gegenstände entwendet wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Bereits gegen 03:00 Uhr desselben Tages wurde der Polizei ein Einbruch in einen Friseursalon im Knieperdamm gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen verschaffte sich ein bislang unbekannter männlicher Tatverdächtiger gewaltsam Zutritt zu den Geschäftsräumen und durchsuchte diese. Der Kriminaldauerdienst kam auch hier zum Einsatz. Zum möglichen Stehlschaden liegen derzeit noch keine abschließenden Erkenntnisse vor.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich in eine öffentliche Einrichtung in der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Langdorfer Berg. Dort stellten Mitarbeiter einen gewaltsamen Einbruch in ein Büro fest. Der oder die bislang unbekannten Tatverdächtigen verschafften sich Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchten unter anderem mehrere Schränke. Auch in diesem Fall ist derzeit noch nicht bekannt, ob und welche Gegenstände entwendet wurden.

In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und prüft Zusammenhänge. Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der jeweiligen Tatorte beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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