AMG E53 auf A20 bei Abstandsverstoss gefilmt: Fahrverbot – Polizei warnt vor unterschätzter Gefahr

Grimmen (ots). Bereits am 20. Januar 2026 war der Videowagen des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen auf der Bundesautobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Grimmen West und Grimmen Ost in Fahrtrichtung Stettin im Einsatz.

Gegen 08:00 Uhr näherte sich auf der linken Fahrspur ein Mercedes AMG E 53 dem Videofahrzeug von hinten und schloss dabei schnell und vor allem deutlich zu dicht auf. Bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von 152 km/h unterschritt der Mercedes den erforderlichen Sicherheitsabstand erheblich. Bei dieser Geschwindigkeit wäre ein Mindestabstand von 76 Metern erforderlich gewesen. Nach Toleranzabzug betrug der tatsächliche Abstand jedoch nicht einmal 15 Meter.

Videowagen filmt zu geringen Abstand auf der Autobahn A20 zwischen Grimmen West und Ost
Foto: Polizei

Doch damit nicht genug: Nach dem Überholen des Videofahrzeugs setzte der Mercedes seine Fahrt auf der linken Fahrspur fort und fuhr anschließend bei einer Geschwindigkeit von 166 km/h auch auf einen vorausfahrenden BMW viel zu dicht auf. Der von den Polizeibeamten errechnete Abstand betrug etwas mehr als 21 Meter – erforderlich wären mindestens 83 Meter gewesen. Im weiteren Verlauf verließ der Mercedes die Autobahn und fuhr auf den Rügenzubringer in Richtung Stralsund. Dort überschritt er zudem die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 31 km/h.

Nach dem Anhalten des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass es sich bei der Fahrzeugführerin um eine 19-jährige Fahranfängerin handelte, die sich noch in der Probezeit befand. Sie erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mehr als 600 Euro sowie ein zweimonatiges Fahrverbot. Darüber hinaus wird sie sich als Fahranfängerin voraussichtlich auch mit Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde auseinandersetzen müssen, unter anderem mit einer möglichen Nachschulung.

Ein weiterer Abstandsverstoß wurde am 30. Januar 2026 festgestellt. Gegen 17:00 Uhr war der Videowagen auf der Bundesstraße 96 auf der Insel Rügen zwischen den Anschlussstellen Garz und Altefähr unterwegs. Hier fuhr ein Lkw Mercedes Sprinter dem Videofahrzeug bei einer Geschwindigkeit von 93 km/h bis auf lediglich acht Meter auf. Erforderlich wäre in diesem Fall ein Sicherheitsabstand von 46,5 Metern gewesen. Den 24-jährigen Fahrzeugführer aus Berlin erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die große Gefahr durch zu geringe Sicherheitsabstände hin. Üblicherweise wird vom Erkennen einer Gefahrensituation bis zum Betätigen des Bremspedals von einer Reaktionszeit von etwa einer Sekunde ausgegangen. Bei 100 km/h legt ein Fahrzeug in dieser Zeit bereits rund 28 Meter zurück, bei 150 km/h sogar knapp 42 Meter – noch bevor überhaupt mit dem Bremsen begonnen wird. Hinzu kommt anschließend der eigentliche Bremsweg.

Eine erhebliche Unterschreitung des Sicherheitsabstandes ist daher keinesfalls als Kavaliersdelikt zu werten. Sie stellt eine ebenso hohe Gefahr im Straßenverkehr dar wie ein erhebliches Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und sollte keinesfalls unterschätzt werden.

Videowagen stoppt leichtsinnigen Fahranfänger

Grimmen (ots). In den Abendstunden des Mittwochs, dem 04. Februar 2026 gegen 18 Uhr stellten Beamte der besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen auf der Landesstraße 30 zwischen Bartmannshagen und Grimmen einen PKW Audi fest, welcher sie zunächst überholte. Das zivile Dienstfahrzeug, also der Videowagen, war für den Fahrzeugführer nicht als Funkstreifenwagen zu erkennen.

Nach dem Überholvorgang beschleunigte er sein Fahrzeug stark, weshalb die Videoaufzeichnung gestartet wurde. Auf einer sich anschließenden Strecke, welche laut Verkehrszeichen eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h zulässt, fuhr er dann mit durchschnittlich 145 km/h vor den Beamten. Die Fahrt wurde dokumentiert, der Fahrer im Anschluss in Grimmen einer Kontrolle unterzogen.

Hierbei stellte sich heraus, dass sich der 19-jährige Fahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen sogar noch in seiner Probezeit befindet. Da die zulässige Höchstgeschwindigkeit um weit mehr als fünfzig Prozent überschritten wurde, ist von einer vorsätzlichen Begehungsweise der Ordnungswidrigkeit auszugehen. Dementsprechend sieht der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog ein Bußgeld vo
1400 Euro, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten im Fahreignungsregister in Flensburg vor.

Da er seine Probezeit noch nicht beendet hat, wird der 19-Jährige jedoch außerdem mit weiteren Maßnahmen durch die zuständige Fahrerlaubnisbehörde rechnen müssen.

Körperliche Auseinandersetzung beim Schneeräumen in Stralsund

Stralsund (ots). Bereits am Freitag (06. Februar 2026) wurde die Polizei gegen 11:45 Uhr in die Stralsunder Rostocker Chaussee gerufen. Offenbar war es zu Streitigkeiten zwischen einem Radfahrer und einem Mann beim Schnee räumen gekommen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand beräumte ein 57-jähriger Mann seine Hofeinfahrt von Schnee und Eis. Ein 29-jähriger Mann nutzte den Geh- und Radweg mit seinem Fahrrad. Als der Radfahrer an dem 57-Jährigen vorbeifuhr, wurde er offenbar von diesem vom Fahrrad gezogen, zu Boden gebracht und in einen Schwitzkasten genommen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den 57-Jährigen aufgenommen.

Laterne umgefahren, wer ist es gewesen?

Bergen auf Rügen (ots). Der Bergener Polizei wurde am gestrigen Sonntag (08. Februar 2026) gegen 04:30 Uhr mitgeteilt, dass auf dem Gehweg in der Sassnitzer Chaussee eine Laterne liegen würde. Diese wurde vermutlich angefahren, ein Verursacher war bis dato nicht vor Ort.

Beim dokumentieren des Sachverhaltes wurden die Polizeibeamten durch einen 22-jährigen Mann angesprochen. Dieser erklärte, dass er dagegen gefahren sei. Es konnte Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden (0,44 Promille Atemalkohol). Es wurde eine doppelte Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt.

Im weiteren Verlauf erklärte der 22-Jährige, dass er doch nicht gefahren sei, sondern das dies sein Bekannter gewesen sei. Der 21-jährige Mann konnte ebenfalls angetroffen werden. Die freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 0,86 Promille. Ein Drogentest reagierte positiv auf Betäubungsmittel. Zunächst erklärte der 21-Jährige nicht gefahren zu sein. Erklärte später jedoch, das Fahrzeug ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren zu sein. Eine Doppelte Blutprobenentnahme wurde ebenfalls angeordnet und durchgeführt. Beide Männer äußerten den identischen Unfallhergang. Der Fahrer eines BMW befuhr die Sassnitzer Chaussee in Richtung Bundesstraße 96. Auf Höhe des Sportplatzes kam dieser nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Der Führerschein des 22-Jährigen wurde beschlagnahmt. Der 21-Jährige hatte keine Fahrerlaubnis. Es konnte nicht abschließend geklärt werden, wer von den beiden das Fahrzeug geführt hat und ist nun Teil der Ermittlungen der Polizei.

Weiterhin wird ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung und des Straßenverkehrsgesetzes sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Warnmeldung Insel Rügen: Betreten der Eisflächen in der Prorer Wiek lebensgefährlich

Sassnitz (ots). In der Prorer Wiek im Bereich Sassnitz und Mukran wird dringend davor gewarnt, die Eisflächen zu betreten. Die derzeitige Eislage ist aufgrund von Strömungen und wechselnden Temperaturen instabil und nicht tragfähig. Zur Gewährleistung der Schifffahrt ist in Kürze mit dem Einsatz von Eisbrechern zu rechnen. Dadurch können sich vorhandene Eisflächen plötzlich lösen, brechen oder in Bewegung geraten. Es besteht akute Gefahr, dass Personen unerwartet ins Wasser einbrechen oder von treibenden Eisschollen erfasst werden.

Das Betreten der Eisflächen stellt eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben dar. Die Polizei appelliert eindringlich, die Eisflächen nicht zu betreten. Eltern werden gebeten, ihre Kinder zu warnen und von den gefährdeten Bereichen fernzuhalten.

Folgemeldung: Glätteunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Seit dem gestrigen (05. Februar 2026) kam es wetterbedingt zu Verkehrsunfällen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Ergänzend werden folgende Verkehrsunfälle vermeldet:

Am Donnerstag (05. Februar 2026) kam gegen 16:20 Uhr ein Mercedes-Transporter witterungsbedingt von der Bundesautobahn, kurz vor der Auffahrt zum Parkplatz Peenetal, in Fahrtrichtung Lübeck, von der Fahrbahn ab. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.5000 Euro. Gegen 16:30 Uhr kam ein Transporter auf Grund der auf der Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Lübeck auf Höhe der Gemeinde Süderholz von der Fahrbahn ab. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Um 16:40 Uhr befuhren zwei Fahrzeuge (beide BMW) die Bundesstraße 196 von Bergen kommend in Richtung Karow. Kurz nach der Einmündung zur Ortschaft Kaiseritz überholte ein Fahrzeug das andere. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse kam der überholende BMW ins Schleudern und touchierte den anderen BMW. Infolgedessen touchierte dieses Fahrzeug dann die rechtseitige Schutzplanke. Es entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro.

Um 21:45 Uhr befuhr ein Mitsubishi die Proraer Allee in Binz. Auf Höhe „Waldweg“ geriet der Fahrzeugführer infolge der Wetterverhältnisse und der daraufhin nicht angepassten Geschwindigkeit, ins Schleudern. Das Fahrzeug drehte sich zweimal um die eigene Achse und kollidierte dabei mit einem Laternenpfahl. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von 1.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Um 21:55 Uhr stand ein Pkw Kia geparkt auf einer Parkfläche bei einem Supermarkt im Stralsunder Carl-Heydemann-Ring. Ein VW Caddy befuhr den Parkplatz. Auf Grund der Witterung (vereiste Fahrbahn) rutschte der Caddy gegen den Kia. Durch den Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Um 22:30 Uhr kam ein Transporter Mercedes-Benz Vito auf der Bundesstraße 105 auf Höhe der Gemeinde Meesekenhagen auf Grund von Glätte und nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Es entstand Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro.

Am heutigen Freitag kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem Winterdienstfahrzeug auf einem Tankstellengelände in Sehlen auf Rügen. Gegen 00:40 Uhr befuhr das Winterdienstfahrzeug aufgrund der vereisten Fahrbahn auf dem Parkplatz ins Rutschen. Das Schiebeschild stieß daraufhin gegen die Fahrerseite eines abgeparkten Lkw. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Gegen 04:00 Uhr kam ein Kleintransporter Mercedes-Benz von der Bundesautobahn 20 auf Höhe Grimmen-West (Fahrtrichtung Lübeck) von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug ist nicht fahrbereit und muss noch geborgen werden. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei warnt an dieser Stelle, mit Blick auf die weiterhin angekündigten Witterungsverhältnisse, nochmals eindringlich, die Geschwindigkeit im Straßenverkehr dringend den Straßenverhältnissen anzupassen. Sofern möglich, sollte auf vermeidbare Fahrten am heutigen Tage verzichtet werden.

Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person bei Siggermow auf der Insel Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 05.02.2026 gegen 14:50 Uhr ereignete sich auf der L301 auf Höhe der Ortschaft Siggermow ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 23-Jährige Fahrzeugführer eines Transporters die L301. Aufgrund der den Witterungsbedingungen nicht angepassten Geschwindigkeit kam er mit seinem Fahrzeugnach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte einen Baum. In der weiteren Folge kollidierte der Transporter frontal mit einem weiteren Baum.

Der 23-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und in ein Krankenhaus nach Stralsund verbracht. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 42.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Transporters war die L301 für ca. 40 Minuten voll und weitere 90 Minuten halbseitig gesperrt.

Viele Glätteunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis V-R (ots) – Am heutigen Donnerstag (05. Februar 2026) kam es wetterbedingt zu mehreren Verkehrsunfällen im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Gegen 11:40 Uhr befuhr die 46-jährige Fahrerin eines Pkw Audi die Bundesstraße 196 in Zirkow in Richtung Kreisverkehr. In einer Rechtskurve kam ihr ein Bus entgegen. Die 46-Jährige führte eine Lenkbewegung durch, ihr Fahrzeug kam ins Rutschen. Sie kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Straßenbaum. Die 46-jährige und ihre 44-jährige deutsche Beifahrerin wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.100 Euro. Der Audi musste geborgen werden.

Gegen 12 Uhr befuhr eine 26-jährige Audifahrerin die Bundesstraße 96 von Rambin in Fahrtrichtung Samtens. Ein 22-jähriger VW Polo-Fahrer, eine 36-jährige VW Polo-Fahrerin und eine 64-jährige Peugeot-Fahrerin befuhren hintereinander die Bundesstraße 96 von Samtens in Fahrtrichtung Rambin. Kurz vor dem Rastplatz zwischen Rambin und Samtens fuhr die Audifahrerin auf die linke der zwei Fahrspuren. Dabei geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern, drehte sich und touchierte den entgegenkommenden Volkswagen Polo. In der weiteren Folge drehte sich der Audi weiter und kolldierte mit dem nachfolgenden VW Polo frontal. In der weiteren Folge wurde der Volkswagen in den nachfolgenden Peugeot geschoben. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die 22-Jährige und der 36-Jährige wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundestraße 96 war insgesamt zwei Stunden voll gesperrt.

Gegen 12:30 Uhr rutschte ein 55-jähriger gebürtiger Syrer auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Glätte gegen eine Lichtzeichenanlage im Stralsunder Heinrich-Heine-Ring, es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Das Fahrzeug musste geborgen werden.

Gegen 13 Uhr befuhr ein PKW Mercedes die Strasse „An de Bäk“ aus Richtung Chausseestraße kommend in Richtung Bäderstraße fahrend in Born auf Rügen. Ein Winterdienstfahrzeug der Marke Mercedes befuhr die von links einmündende Strasse „Pumpeneck“ und wollte nach rechts in die Strasse „An de Bäk“ einbiegen. Als der 43-jährige Fahrer des Winterdienstfahrzeuges den Mercedes bemerkte, bremste er, rutschte jedoch auf Grund der Straßenverhältnisse in den PKW und beschädigte diesen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Gegen 13 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einen Bus auf der Landesstraße 303 auf Höhe des Forsthauses Werder in der Nähe von Sassnitz. Ursächlich war offenbar eine falsche Bereifung. Es entstand Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Um 13:15 Uhr kam ein PKW auf der Bundesautobahn 20 auf Höhe der Anschlussstelle Gützkow in Fahrtrichtung Rostock auf Grund von nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Es entstand Sachschaden in Höhe von 4.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei warnt an dieser Stelle, mit Blick auf die weiterhin angekündigten Witterungsverhältnisse, nochmals eindringlich, die Geschwindigkeit im Straßenverkehr dringend den Straßenverhältnissen anzupassen.

Unbekannte stehlen Werkzeuge von Solarpark-Baustelle

Wendisch-Baggendorf (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Dienstag (03. Februar 2026) zu einer Baustelle zur Errichtung eines Solarparks bei Wendisch-Baggendorf gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Täter in der Zeit von Montag, dem 02. Februar 2026, 16 Uhr, bis zum Dienstag, dem 03. Februar 2026, 08 Uhr, unbefugt Zutritt zur Baustelle und entwendeten Werkzeuge. Es entstand ein Schaden von etwa 4.250,00 Euro. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche- und Sicherung zum Einsatz.

Die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die in dem besagten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Grimmen unter der Telefonnummer 038326 570, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Barth: Öffentlichkeitsfahndung nach Straftäterin

Barth (ots). Auf Beschluss des Amtsgerichtes Stralsund bittet die Kriminalpolizei in Barth die Bevölkerung um Mithilfe bei der Öffentlichkeitsfahndung nach einer mutmaßlichen Straftäterin. Eine 42-jährige Frau zeigte bei der Polizei an, dass sie am 16. September 2025, an einem Bankautomaten ihr Geld offenbar im Ausgabefach vergessen hatte. Eine weibliche Person ist nun dringend verdächtig, einen dreistelligen Geldbetrag aus einem Geldausgabeautomaten in Barth unrechtmäßig entnommen und unterschlagen zu haben.

Mit den Aufzeichnungen der Videokameras erhofft sich die Kriminalpolizei nun Hinweise aus der Bevölkerung, die die bislang unbekannte Frau identifizieren oder mögliche Aufenthaltsorte bekannt werden lassen.

Barth: Geld im EC-Automaten vergessen, Fahndung nach Dieb
Foto: Polizei

Die weibliche Gesuchte kann wie folgt beschrieben werden:

  • kurze, dunkle Haare, normale Statur, mittleren Alters, geschätzt 175 cm groß,
  • sie trug dunkle Kleidung, weiße Sneaker und hielt einen Regenschirm in der Hand.

Wer Angaben zu der abgebildeten Person machen kann, wird gebeten sich im Polizeirevier Barth (0382316720), über das digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Unbekannte erlangen fast 160.000 Euro durch Anlagebetrug in zwei Fällen

Stralsund/Greifswald (ots). In der vergangenen Woche haben unbekannte Täter in gleich zwei Fällen Menschen um ihr Geld gebracht. Durch einen sogenannten Anlagebetrug erlangten sie insgesamt fast 160.000 Euro.

Bereits am vergangenen Freitag, 23. Januar 2026, meldete sich ein 68-Jähriger aus dem Stralsunder Umland bei der Polizei. Bereits im September letzten Jahres suchte der Mann nach einer Geldanlage und stieß hierbei auf ein vermeintlich lukratives Angebot einer Internetseite. Nach einer Beratung durch die Firma investierte der 68-Jährige bis zum Ende des Jahres 2025 rund 55.000 Euro.

Als er dann jedoch eine Auszahlung des vermeintlich erlangten Gewinns forderte, begannen die Probleme. Zunächst sollte sich die Auszahlung verzögern und zu Beginn des Januars stattfinden, doch hierzu kam es nicht. Auf Nachfragen des Geschädigten erhielt er keine Antwort, sodass er schließlich von einem Betrug ausgehen musste und sich an die Polizei wandte.

Das dieses Phänomen nach wie vor kein Einzelfall ist, zeigt ein zweiter Sachverhalt aus dem Greifswalder Umland. Ein 85-Jähriger stieß im Internet auf eine Annonce einer Firma, die mit Kapitalanlage und hohen Renditen warb. Der Senior meldete sich daraufhin bei der Firma und entrichtete eine Eröffnungsgebühr von 250 Euro. Nachdem ihm suggeriert wurde, dass diese Investition erhebliche Gewinne erzielt hätte, investierte er insgesamt 104.000 Euro.

Als er seinen vermeintlichen Gewinn auszahlen lassen wollte, sorgte dies jedoch für Probleme und auch in diesem Fall folgte ein Kontaktabbruch durch die Täter.

Immer wieder werden Menschen im Internet auf unseriöse Geldanlagen aufmerksam und verlieren dabei oft ihre gesamten Ersparnisse. Dabei nutzen die meist aus dem Ausland agierenden Täterinnen und Täter Werbeanzeigen im Internet oder in sozialen Medien, Anrufe von Callcentern oder E-Mails für ihre Betrugsmasche. Für die Betrugsmasche werden eigens geschaffene, tatsächlich nicht existierende Anlageplattformen für Online-Investments eingerichtet und durch Bewertungen von vermeintlichen Anlegern der Eindruck erweckt, man könne mit der Anlage viel Geld verdienen. Zudem legen sich einige Betrüger seriös scheinende Webseiten an, um Vertrauen zu erwecken.

Sachbeschädigungen in Barth und Zingst – Zeugen gesucht

Barth/Zingst (ots). Am frühen Montagmorgen des 19. Januar 2026 (06:00 Uhr) kam es zu einem Brand am Barther Platz der Freiheit. Nach derzeitigem Kenntnisstand hörte der 67-jährige deutsche Hausbewohner einen lauten Knall. Kurze Zeit darauf informierten ihn seine Nachbarn, dass die Mülltonnen bei seinem Fahrradschuppen brennen würden. Daraufhin löschten sie gemeinsam das dortige Feuer. Bei dem Brand wurden drei Mülltonnen komplett beschädigt. Der entstandene Sachschaden liegt bei etwa 150 Euro.

In der Zeit von Montag, dem 19. Januar 2026, 09:40 Uhr, bis zum Dienstag, dem 20. Januar 2026, 09:00 Uhr, wurde ein öffentliches Toilettenhäuschen im Müggendorfer Weg in Zingst beschädigt. Es kam zu Beschädigungen der Wasserabläufe, einer Kraftsteckdose, sowie eines Handlaufes. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 650,00 Euro.

Die Kriminalpolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die in den besagten Zeiträumen verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Barth unter der Telefonnummer 038231 6720, über das digitale Polizeirevier
(www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Erfolgreiche Ermittlungsarbeit: Tätergruppierung nach Reifendiebstählen im ganzen Land in Untersuchungshaft

Bergen (ots). Nach gut einem Jahr umfangreicher Ermittlungsarbeit in zahlreichen Dienststellen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, konnten in der Nacht auf Montag (26.01.2026) gegen 03:00 Uhr drei Tatverdächtige in einem Autohaus in Bergen auf der Insel Rügen auf frischer Tat gestellt werden. Den drei polnischen 37, 38 und 39 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, seit März 2025 landesweit mehrere Angriffe auf Reifenhandel und Autohäuser verübt, und dabei hunderte Reifensätze entwendet zu haben. Allein in einem Fall in einem Greifswalder Autohaus im vergangenen September, entstand dabei ein Schaden von etwa 140.000 Euro. Der Gesamtschaden der Taten beläuft sich in der Summe auf mehr als 600.000 Euro.

Nachdem zunächst verschiedene Dienststellen mit den Ermittlungen betraut waren, wurde die weitere Bearbeitung der Fälle im Dezember 2025 federführend von der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Stralsund und der Kriminalpolizeiinspektion Anklam übernommen. Die zentral durchgeführten Ermittlungen gewährleisteten die Durchführung von abgestimmten, umfänglichen Maßnahmen bis zum Zeitpunkt des Ergreifens der Tatverdächtigen. Dadurch war der mutmaßliche nächste Tatort kurzfristig bekannt. Hier konnten die Tatverdächtigen durch den Zugriff von Spezialeinheiten gestellt werden. In den Wochen zuvor fand eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Diensteinheit, GDE, (Kooperation der Bundespolizeiinspektion Pasewalk, der Polizeiinspektion Anklam und des Hauptzollamtes Stralsund), den umliegenden Revieren sowie den Kriminaldauerdiensten statt.

Polizeipräsident Arne Wurzler würdigt diesen gemeinsamen Erfolg. „Ermittlungen sind oftmals langwierig, personalintensiv und jede Beamtin und jeder Beamte benötigt viel Geduld. Wir können stolz auf diesen Erfolg sein. Die Zusammenarbeit so vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Dienststellen im Polizeipräsidium Neubrandenburg, gemeinsam mit anderen Behörden, hat beispielhaft funktioniert.“

Am Dienstagnachmittag (27.01.2026) wurden die drei Männer dem Haftrichter vorgeführt. Dort wurde gegen sie ein Haftbefehl wegen schweren Bandendiebstahls nach § 244a StGB erlassen. Die eingesetzten Beamten brachten die Tatverdächtigen anschließend in die JVA Stralsund, in die JVA Bützow sowie in die JVA nach Waldeck, wo sie sich nun in Untersuchungshaft befinden. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben gemacht werden.

Zusätzliche Unterstützung für die Polizei auf Hiddensee

Insel Hiddensee (ots). Aufgrund der aktuellen Eisverhältnisse und der eingeschränkten Erreichbarkeit der Insel Hiddensee wird der dort eingesetzte Kontaktbeamte durch einen zweiten Polizisten rund um die Uhr unterstützt.

Seit Geltung des Eisfahrplans ist die Verbindung zum Festland witterungs- und lageabhängig. Der Personenverkehr ist derzeit nur eingeschränkt möglich. Es kommt ein Eisbrecher mit begrenzten Kapazitäten zum Einsatz.

Mit der zusätzlichen polizeilichen Präsenz trägt die Polizei diesen besonderen Rahmenbedingungen Rechnung. Ziel ist es, die Einsatzfähigkeit auch unter erschwerten Bedingungen sicherzustellen und im Bedarfsfall verlässliche Unterstützung bei Einsatz- und Notlagen vor Ort zu haben.

Die Maßnahme ist vorübergehend und gilt für die Dauer des Eisfahrplans. Die Lage wird fortlaufend bewertet. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der Gemeinde Seebad Insel Hiddensee, dem Hafen- und Kurbetrieb der Insel, für die unkomplizierte Bereitstellung einer Unterkunft für den zusätzlichen Polizeibeamten. Die Polizei ist auch in der winterlichen Ausnahmesituation verlässlich für die Menschen auf Hiddensee da.

Verschlossener Tresor in Barth gefunden – Polizei sucht Eigentümer

Barth (ots). Am Montag, dem 19. Januar 2026, wurde bei Bauarbeiten im Bereich einer Entkrauterstelle in Barth ein verschlossener Tresor in der Barthe aufgefunden und durch die Polizei sichergestellt. Zum Zeitpunkt des Auffindens war der Tresor verschlossen; die Öffnungseinrichtungen waren augenscheinlich gewaltsam entfernt worden. Der Tresor hat folgende Maße:

  • Höhe: 80 Zentimeter
  • Breite: 60 Zentimeter
  • Tiefe: 50 Zentimeter
Tresor in Barth durch Polizei gefunden, Eigentümer gesucht
Foto: Polizei Stralsund

Es besteht der Verdacht, dass der Tresor entwendet wurde und im Zeitraum von Mitte Dezember 2025 bis zum 19. Januar 2026 an die Fundstelle gelangte.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden insbesondere Personen, denen ein Tresor entwendet wurde, sowie Zeugen, die Angaben zum möglichen Tatort oder zu verdächtigen Beobachtungen im genannten Zeitraum machen können.

Hinweise nimmt die Polizei in Barth unter der Telefonnummer 038231 6720, über das digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

Dieseldiebe in Stralsund unterwegs

Stralsund (ots). In der Zeit von Freitag, dem 23. Januar 2026, 15:00 Uhr, bis Dienstag, dem 27. Januar 2026, 07:30 Uhr, zapften bislang unbekannte Täter circa 175 Liter Diesel aus einem Radlader ab. Der Radlader war auf einer Baustelle gegenüber einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Greifswalder Chaussee in Stralsund/Andershof abgestellt. Der entstandene Sach- und Stehlschaden wird auf etwa 275 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Diebstahls aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Stralsund unter der Telefonnummer 03831 28900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Prohn: Brand in Silvesternacht – Zeugen gesucht

Prohn (ots). Pünktlich zum Jahreswechsel am 01. Januar 2026 um 00:02 Uhr wurde die Polizei zu einem brennenden Wanderunterstand in der Witzlawstraße in Prohn gerufen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, hatte die Feuerwehr den Brand bereits vollständig gelöscht. Augenscheinlich geriet der komplett aus Holz bestehende Wanderunterstand durch gezielt gezündete Pyrotechnik in Brand.

Der Wanderunterstand befindet sich etwa 80 Meter hinter der letzten Hausnummer der Wizlawstraße am Rand eines kleinen Waldstückes. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die in der Silvesternacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Barth unter der Telefonnummer 038231 6720, über das digitale Polizeirevier
(www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Feuer in Grimmener Lagerhalle: Unbekannte zünden Fahrzeug an

Grimmen (ots). Am gestrigen Dienstag (27. Januar 2026) wurde die Polizei gegen 17:15 Uhr von der integrierten Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über eine Rauchentwicklung in einem leerstehenden Gebäude am Vorland in Grimmen informiert.

Nach derzeitigem Kenntnisstand setzten bislang unbekannte Täter einen Volkswagen Polo in Brand, der in einer Lagerhalle abgestellt war. Sowohl das Fahrzeug als auch die Lagerhalle wurden beschädigt. Der Brand wurde durch 20 Kameraden der Feuerwehr gelöscht. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die am gestrigen Tag verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Grimmen unter der Telefonnummer 038326 570, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Verkehrsunfälle mit LKW im Landkreis Vorpommern-Rügen

Jakobsdorf/Sagard (ots). Am gestrigen Dienstag (27. Januar 2026) kam es zu zwei Verkehrsunfällen mit beteiligten Lastkraftwagen im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Gegen 14:20 Uhr wurde die Polizei nach Jakobsdorf (Landesstraße 192) gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand überholte ein 47-jähriger Fahrer eines VW Crafter im Baustellenbereich trotz geltenden Überholverbots. Dabei stieß er frontal gegen einen abbiegenden LKW der Marke MAN mit Auflieger, welcher sich bereits im Abbiegevorgang befand.

Der 47-Jährige Fahrer des Crafter wurde leicht verletzt, seine 46-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Der 49-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Für die Bergungsmaßnahmen war die Landesstraße 192 für etwa eine Stunde gesperrt. Die Feuerwehr entfernte ausgelaufene Betriebsstoffe von der Fahrbahn. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Gegen den 47-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung ermittelt.

Gegen 16 Uhr befuhr ein 66-jähriger Fahrer eines LKW der Marke DAF mit Auflieger aus dem Kreis Pinneberg die Landesstraße 30 in Sagard auf Rügen. Er scherte aus, um einen vor ihm fahrenden LKW zu überholen. Dabei übersah er offenbar den Pkw eines 43-jährigen Mannes von der Insel Rügen, welcher sich bereits im Überholvorgang befand. Es kam zu einem Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Der LKW-Fahrer entfernte sich zunächst vom Unfallort, meldete sich aber im Anschluss bei der Polizei, da er einen Verkehrsunfall vermutete.

Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung aufgenommen.

Messerangriff in Wolgast – versuchtes Tötungsdelikt: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Wolgast (ots). In der vergangenen Nacht zu Dienstag (27.01.2026) gegen Mitternacht wurde die Polizei über die Integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald über einen mutmaßlichen Messerangriff in Wolgast informiert. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten konnten diese einen 57-jährigen deutschen Mann in seiner Wohnung auffinden.

Er wies eine größere Verletzung am Hals auf, war jedoch ansprechbar. Der Geschädigte gab an, von einem Bekannten unmittelbar nach dem der an seiner Wohnungstür klingelte und der 57-Jährige ihm öffnete, in den Hals gestochen worden zu sein. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Im Zuge der Nahbereichsfahndung konnte durch die Polizei ein 35-jähriger Deutscher festgestellt werden. Aufgrund der Befragungen bestand der Verdacht des Konsums von Betäubungsmitteln, weshalb eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde. Der Tatverdächtige wurde anschließend im Polizeihauptrevier Greifswald in Gewahrsam genommen.

Am heutigen Tag wurde der 35-Jährige dem Haftrichter vorgeführt. Dort wurde gegen ihn ein Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags nach § 212 StGB erlassen. Die eingesetzten Beamten haben den Mann nach der Haftvorführung in die JVA Stralsund verbracht, wo er sich nun in Untersuchungshaft befindet. Nach polizeilichen Erkenntnissen befindet sich der Geschädigte inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben gemacht werden.