Lauben in Kleingartenanlagen aufgebrochen – Zeugen gesucht

Sassnitz (ots). Am 19. Juni 2026 wurden dem Polizeirevier Sassnitz mehrere Einbrüche in Gartenlauben gemeldet. Im Kleingartenverein „Rügenland“ in Klementelvitz sollen insgesamt fünf Gartenlauben angegriffen worden sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich der oder die Unbekannte gewaltsam Zutritt zu den Lauben. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Der entstandene Stehlschaden beläuft sich auf rund 50 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden überwiegend Speiseeis und alkoholische Getränke entwendet.

Weiterhin wurde polizeibekannt, dass eine Gartenlaube in der Kleingartenanlage Sassnitz Lanken e.V. aufgebrochen wurde. Hier entstand ein Stehlschaden in Höhe von 50,00 Euro und ein Sachschaden von etwa 100 Euro. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen.

Zeugen, die im Bereich der beiden Kleingartenvereine verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Zeit vom 18. Juni 2026, 17 Uhr, bis zum 19. Juni, 10 Uhr, beobachtet haben oder sonstige Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schüsse vom Balkon in Sassnitz: 79-jährige Nachbarin durch Abpraller verletzt

Sassnitz (ots). Am Freitag, dem 19. Juni 2026, gegen 16:00 Uhr, wurde die Polizei in Sassnitz in die Litauische Straße gerufen. Eine 79-jährige Frau gab an, dass ihr 36-jähriger Nachbar von seinem Balkon aus mit einem Luftgewehr geschossen haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Geschoss abgeprallt und die 79-Jährige am Arm getroffen haben. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden bei dem 36-Jährigen vier Softair-Waffen sowie eine Druckluftwaffe beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Auch beim Umgang mit Luftdruck- und Softairwaffen gelten gesetzliche Vorgaben. Insbesondere ist sicherzustellen, dass Geschosse das eigene Grundstück nicht verlassen und keine Personen gefährdet werden. Das Schießen von Balkonen oder aus anderen Bereichen, von denen aus Geschosse öffentliche Flächen oder Nachbargrundstücke erreichen können, birgt erhebliche Risiken. Die Polizei weist darauf hin, dass Luftdruckwaffen keine Spielzeuge sind. Durch Geschosse oder Abpraller können Menschen verletzt und erhebliche Gefahren verursacht werden. Verstöße können straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Böller in der Nacht gezündet – Tatverdächtiger gestellt

Sassnitz (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 17. Juni 2026, nahmen mehrere Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr einen lauten Knall in unmittelbarer Nähe des Polizeireviers Sassnitz wahr. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Beamten einen 28-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Bahnhofstraße fest. Der Mann gab an, zuvor einen Böller gezündet zu haben. Zudem erklärte er, noch weitere Böller bei sich zu führen. Diese wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Böllern um pyrotechnische Gegenstände, für deren Umgang eine entsprechende Genehmigung erforderlich ist. Eine solche Genehmigung konnte der 28-Jährige nicht vorweisen. Auf die Frage nach dem Grund für das Zünden des Böllers gab er an, von mehreren Personen dazu aufgefordert worden zu sein, da diese hören wollten, wie sich ein solcher Böller anhört. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit genehmigungspflichtigen pyrotechnischen Gegenständen erhebliche Gefahren birgt und ohne entsprechende Erlaubnis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

B96: Verkehrsunfall mit Personen- und hohem Sachschaden

Sagard (ots). Am 29.05.2026 gegen 14:50 Uhr kam es auf der Bundesstraße 96 zwischen Sassnitz und Sagard zu einem Verkehrsunfall mit Personen- und erheblichem Sachschaden. Die 34-jährige Fahrzeugführerin eines Pkw Skoda Scala befuhr die B96 aus Richtung Sagard kommend in Richtung Sassnitz. Ungefähr 50 Meter hinter der sogenannten „Klementelvitzer Kurve“ musste sie aufgrund eines Staus ihre Geschwindigkeit reduzieren und ließ daher ihr Fahrzeug langsam .an das Stauende heranrollen. Ein nachfolgender 45-jährige Fahrzeugführer eines Pkw Skoda Octavia schätzte aus ungeklärter Ursache die Verkehrssituation falsch ein und kollidierte mit dem vorausfahrenden Pkw.

Der Fahrer des Skoda Oktavia verletzte sich leicht und wurde ambulant behandelt. Die Fahrzeugführerin des Skoda Scala erlitt bei dem Zusammenstoß einen Schock und wurde in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Infolge des Unfalls waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit, der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Die Fahrzeuge mussten durch angeforderte Abschleppunternehmen geborgen werden. Die B96 wurde für ca. eine Stunde vollgesperrt. Gegen den 45-jährigen Fahrzeugführer wird ein Strafverfahren wegen der fahrlässigen Körperverletzung und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Betrunkener Fahrzeugführer verursacht mehrere Verkehrsunfälle

Sassnitz (ots). Am 08.05.2026 gegen 11:30 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass er sich mit seinem Fahrzeug auf der B96 von Sassnitz in Richtung Sargard fährt und vor ihm ein PKW Citroen in Schlangenlinie fährt. Der Fahrzeugführer habe bereits kurz vor der Ortschaft Sargard einen Leitpfosten beschädigt. Anschließend fuhr er in die Ortschaft Sagard ein.

Hier beabsichtigte der 65- jährige Fahrzeugführer auf dem Markt seinen PKW zu wenden. Auch hierbei streifte er einen abgeparkten Toyota. Der Zeuge konnte nun die Weiterfahrt, bis zum Eintreffen der Polizei, verhindern. Gegen den 65- Jährigen wurde ein Verfahren wegen Unfallflucht unter Alkohol eingeleitet und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Insgesamt entstand ein Schaden von 4.000 Euro.

Betrug verursacht 43.000 Euro Schaden

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Tag (07. Mai 2026) wandte sich ein 56-jähriger Mann an die Beamten des Polizeirevieres in Sassnitz, um einen Betrug anzuzeigen. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt er am Morgen eine E-Mail, die vermeintlich von seinem Chef stammte. In dieser wurde er aufgefordert 43.000 Euro vom Firmenkonto auf ein portugiesisches Konto zu überweisen. Da ihm diese Aufforderung, aufgrund des Arbeitsgegenstandes der Firma, nicht unseriös vorkam, überwies er die geforderte Summe auf das angegebene Konto. Erst nach der getätigten Überweisung prüfte der 56-Jährige zufällig, ob die E-Mail des Absenders mit der E-Mail seines Chefs übereinstimme. Daraufhin musste er feststellen, dass dies nicht der Fall war und vermutete einen Betrug.

Sassnitz: Zwei Carports durch Brand beschädigt

Sassnitz (ots). Am 02.05.2026 um 17:30 Uhr wurde der Brand eines Carports in Sassnitz bekannt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte dieser bereits in voller Ausdehnung. Anschließend griff das Feuer auf einen angrenzenden Carport des Nachbarhauses über. Der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz gelang es ein Übergreifen auf die Wohnhäuser zu verhindern. Fahrzeuge befanden sich nicht mehr in den Carports.

Die 72-Jährige Eigentümerin eines Carports erlitt beim Versuch das Feuer eigenständig zu Löschen Brandverletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass der Carport durch die 72-Jährige beim Abbrennen von Unkraut mit einem Gasbrenner in Brand gesetzt wurde. Der Sachschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung wurde eingeleitet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Krimineller betrügt Rentnerin auf der Insel Rügen um 800 Euro

Insel Rügen (ots). Eine 84-Jährige Frau von der Insel Rügen erstatte am gestrigen Nachmittag Strafanzeige bei der Sassnitzer Polizei, da sie vermutete Opfer eines Betruges geworden zu sein. Bereits im März erhielt sie per Nachricht einen Link zum Onlineprofil eines vermeintlichen Agenten, welcher versprach schnell Geld verschaffen zu können. Im Rahmen der Kontaktaufnahme zu dem Agenten übermittelte die Rentnerin persönliche Daten, woraufhin eine Verifizierung ihrer Person mitgeteilt wurde. In weiterer Folge sei sie erneut durch den vermeintlichen Agenten kontaktiert worden. Im Rahmen eines Telefonates wurde ihr mitgeteilt, dass sie sich für einen Kurierdienst entscheiden müsse, welcher ihr die geforderte Geldsumme nach Hause bringen würde.

Die Geschädigte wählte daraufhin ein Angebot mit einer Versandgebühr in Höhe von 200 Euro aus. Der Anrufer teilte der Rentnerin anschließend mit, dass sie Guthabenkarten im Wert von 200 Euro kaufen solle, mit welchen der Kurier bezahlt werden sollte. Die Frau kam der Aufforderung nach und übersandte dem Tatverdächtigen Bilder der Guthabenkarten, wodurch diese für den Täter nutzbar wurden. Durch die Nennung weiterer Vorwände erwarb die Rentnerin weitere Guthabenkarten im Gesamtwert von 600 Euro und übersandte Bilder von diesen an den Täter.

Da die Geschädigte nach weiterem Ausbleiben der Geldlieferung jedoch skeptisch wurde, wandte sie sich an die Polizei und erstatte Anzeige. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Betruges.

Alkoholfahrten beschäftigen Polizei

Stralsund (ots). Wegen des Verdachts der Fahrten unter Alkohol kam die Polizei am vergangenen Samstag (18. April 2026) mehrfach zum Einsatz. Drei dieser Fälle werden im Folgenden näher beschrieben:

In den frühen Morgenstunden gegen 02:00 Uhr erschien ein augenscheinlich alkoholisierter 18-jähriger Mann im Polizeirevier Grimmen. Er wollte auf „Nummer Sicher gehen“ und sich vergewissern, ob er mit seinem Elektrofahrrad weiterfahren dürfe. Durfte er nicht: die Überprüfung seines Atemalkohols ergab einen Wert von 1,92 Promille. Er gab an, vorher mit dem Fahrrad nach einer Party zum Polizeirevier gefahren zu sein. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt, eine Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt.

Gegen 19:00 Uhr ging ein Hinweis auf eine augenscheinlich angetrunkene Person, welche beabsichtigte ei Fahrzeug zu führen, bei der Polizei in Bergen ein. Die Polizeibeamten konnten das Fahrzeug feststellen und kontrollieren. Die Überprüfung des Atemalkohols des 42-jährigen VW-Fahrers ergab einen Wert von 2,27 Promille. Weiterhin gab der Mann an, dass er Betäubungsmittel konsumiert habe. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Polizei dankt der hinweisgebenden Person.

Im Rahmen der Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte gegen 21:00 Uhr einen Pkw Suzuki fest, welcher aus Sagard kommend über die Bundesstraße 96 nach Sassnitz fuhr. Augenscheinlich fuhr die 68-jährige Frau in leichten Schlangenlinien. Während der Verkehrskontrolle konnte bei der Frau ein Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Die Frau gab an, vor Fahrtantritt Rotwein konsumiert zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

In allen drei Fällen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Nachmeldung: Schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 29 auf Rügen

Sassnitz (ots). Wie bereits am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, durch das Polizeipräsidium Neubrandenburg berichtet wurde, ereignete sich am 24. Februar 2026 gegen 17:00 Uhr auf der Insel Rügen ein schwerer Verkehrsunfall. Dadurch wurden der 47-jährige Unfallverursacher sowie der 23-jährige Unfallbeteiligte schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Der 47-jährige Unfallverursacher ist am 12. März 2026 im Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Verletzungen verstorben.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 29 auf Rügen: Fahrzeuge stoßen frontal zusammen

Sassnitz (ots). Am gestrigen Dienstag, dem 24. Februar 2026, kam es gegen 17:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 29. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Fahrer eines Pkw Opel die Landesstraße 29 aus Richtung Mukran in Richtung Sassnitz, ein VW Transporter kam ihm entgegen. Nach einer Linkskurve kam der Opelfahrer nach links von seinem Fahrstreifen ab und überfuhr dabei die mittlere Fahrstreifenbegrenzung. Es kam zum Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Unfallverursacher wurde lebensbedrohlich verletzt, der Fahrer des VW wurde schwerverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Ein Gutachter der Dekra kam zum Einsatz.

Lebensgefahr auf den Eisflächen der Prorer Wiek – Polizei warnt eindringlich – Sassnitzer Mole weiter gesperrt

Sassnitz (ots). Wie bereits am gestrigen Montag (09. Februar 2026) berichtet, besteht weiterhin akute Lebensgefahr beim Betreten der Eisflächen in der Prorer Wiek. Es wird weiterhin ausdrücklich davor gewarnt, Eisflächen zu betreten, zu begehen oder für Freizeitaktivitäten zu nutzen. Eltern werden gebeten, besonders auf Kinder und Jugendliche zu achten und sie eindringlich über die bestehenden Gefahren aufzuklären.

Im Falle eines Einbruchs besteht aufgrund der derzeit niedrigen Wassertemperaturen und der instabilen Eisverhältnisse unmittelbare Lebensgefahr. Rettungsmaßnahmen sind unter diesen Bedingungen extrem schwierig und bringen auch die eingesetzten Einsatzkräfte in erhebliche Gefahr. Die Polizei ist heute und morgen mit einem Hubschrauber unter Einsatz von Wärmebildkameras im Einsatz, um Personen auf den Eisflächen ausfindig zu machen. Zusätzlich sind Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes vor Ort, die über Lautsprecherdurchsagen fortlaufend vor dem Betreten des Eises warnen und Personen am Betreten der Eisflächen hindern.

Es werden Eisbrecher eingesetzt. Hierdurch kommt es zu massiven Eisverschiebungen, die die ohnehin bestehende Gefahrenlage nochmals erheblich verschärfen. Betroffen sind sämtliche Bereiche, insbesondere der Hafen von Mukran sowie der Sassnitzer Stadthafen. Die Sassnitzer Mole bleibt weiterhin gesperrt.

Einbrecher kocht, nimmt Bad und wird dabei erwischt

Sassnitz (ots) Die Sassnitzer Polizei wurde am gestrigen Sonntag (08. Februar 2026) gegen 18 Uhr nach Hagen gerufen. Eine Person soll sich unbefugt in einem Einfamilienhaus aufhalten. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich ein 25-jähriger Ukrainer unbefugt Zutritt zu dem Einfamilienhaus. Die Beamten fanden mehrere Zimmer in beleuchtetem Zustand vor. Vom Hof aus konnten die Beamten beobachten, wie der Mann in einer Badewanne im Obergeschoss saß. Als der 25-Jährige die Beamten bemerkte, stieg er aus der Badewanne und verließ das Badezimmer.

Anschließend begaben sich die Polizeibeamten ins Haus und trafen auf den unbekleideten Mann. Der Mann leistete Widerstand und trat aggressiv auf. Weiterhin wurde festgestellt, dass er sich im Vorfeld Essen zubereitet haben muss. Der Mann verursachte einen Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Warnmeldung Insel Rügen: Betreten der Eisflächen in der Prorer Wiek lebensgefährlich

Sassnitz (ots). In der Prorer Wiek im Bereich Sassnitz und Mukran wird dringend davor gewarnt, die Eisflächen zu betreten. Die derzeitige Eislage ist aufgrund von Strömungen und wechselnden Temperaturen instabil und nicht tragfähig. Zur Gewährleistung der Schifffahrt ist in Kürze mit dem Einsatz von Eisbrechern zu rechnen. Dadurch können sich vorhandene Eisflächen plötzlich lösen, brechen oder in Bewegung geraten. Es besteht akute Gefahr, dass Personen unerwartet ins Wasser einbrechen oder von treibenden Eisschollen erfasst werden.

Das Betreten der Eisflächen stellt eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben dar. Die Polizei appelliert eindringlich, die Eisflächen nicht zu betreten. Eltern werden gebeten, ihre Kinder zu warnen und von den gefährdeten Bereichen fernzuhalten.

Sportübungen lösen Rettungseinsatz aus

Sassnitz (ots). Am vergangenen Freitag (23. Januar 2026) wurde die Sassnitzer Polizei über eine vermeintlich hilflose Person informiert. Dieser Sachverhalt bestätigte sich vor Ort jedoch nicht. Vielmehr führte ein 29-jähriger Mann aus Berlin auf einem Fahrradweg Sportübungen (Liegestütze) durch. Die alarmierten Rettungskräfte stellten keinen weiteren Handlungsbedarf fest.

Rosenkohldiebe beschädigen Hochbeet in Sassnitz

Sassnitz (ots). Über das digitale Polizeirevier zeigte ein 37-jähriger Sassnitzer ein eher ungewöhnliches Delikt an: Unbekannte hatten es auf seinen Rosenkohl abgesehen und gingen dabei nicht gerade zimperlich vor.

Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Gemüseliebhaber Zugang zum Hochbeet in der Gartensparte „An der Schranke“. Dort ernteten sie kurzerhand den angebauten Rosenkohl und hinterließen neben leergefegten Pflanzen auch ein beschädigtes Hochbeet.

Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 70 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen und hofft, dass die Täter ihr Gemüse künftig rechtmäßig einkaufen.

Autofahrerin ohne Fahrerlaubnis und Zulassung unter Drogenverdacht gestoppt

Sassnitz (ots). Im Rahmen der Streifentätigkeit stoppten Beamte am Dienstagmorgen (13. Januar 2026) gegen 07:15 Uhr im Stadtgebiet von Sassnitz einen Pkw, der anschließend wegen mehrerer Verstöße die Fahrt nicht fortsetzte. Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug bereits außer Betrieb gesetzt war und die angebrachten Kennzeichen manipuliert sein könnten, sodass das Fahrzeug unzulässigerweise im öffentlichen Straßenverkehr genutzt wurde.

Weiterhin ergab die Überprüfung, dass die 43-jährige Fahrerin des Ford aufgrund einer vorangegangenen Verkehrsstraftat nicht mehr im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ. Allerdings zeigte die Frau von der Insel Rügen Anzeichen, die auf einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten.

Aus diesem Grund sollte zur Beweissicherung eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt durchgeführt werden. Während der Maßnahme verhielt sich die Frau renitent und leistete Widerstand gegenüber den eingesetzten Beamten. Sowohl die Fahrzeugführerin als auch die Polizeibeamten blieben hierbei glücklicherweise unverletzt.

Gegen die 43-Jährige wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt, unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Verstößen gegen zulassungs- und versicherungsrechtliche Vorschriften, unter anderem gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Verkehrsunfall mit verletztem Jugendlichen und Polizeibeteiligung

Sassnitz (ots). Am heutigen Donnerstag (08.01.2026) ereignete sich gegen 08.15 Uhr in Sassnitz ein Verkehrsunfall, bei dem ein Jugendlicher schwer verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein Streifenwagen des Polizeireviers Sassnitz im Rahmen der Streifentätigkeit die Stralsunder Straße. An einer Ampel stellte der Beamte eine Verkehrsordnungswidrigkeit fest. Ein Transporter soll zuvor einen Rotlichtverstoß begangen haben. Der Fahrzeugführer des Streifenwagens entschied sich daraufhin, das Fahrzeug einer Kontrolle zu unterziehen und beabsichtigte, das Blaulicht einzuschalten.

Offenbar in diesem Moment betrat ein 17-jähriger Jugendlicher den Bereich der Fußgängerampel und wurde frontal vom Streifenwagen erfasst. Der Jugendliche erlitt schwere, nach aktuellem Kenntnisstand jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in Begleitung eines Erziehungsberechtigten in ein Krankenhaus gebracht.

Am Streifenwagen entstand Sachschaden. Während der Unfallaufnahme kam es in der Stralsunder Straße zu geringen Verkehrseinschränkungen. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund ein Gutachter der DEKRA eingesetzt.

Auf der Suche nach einer Herberge?

Sassnitz (ots). Die Polizei wurde am gestrigen Montag (22. Dezember 2025) gegen 19:00 Uhr in ein Sassnitzer Hotel in der Seestraße gerufen. Offenbar verschaffte sich ein 60-jähriger Mann unerlaubt Zutritt zu diesem Hotel und entwendete verschiedene Gegenstände, sowie Spirituosen und Nahrungsmittel. Im weiteren Verlauf verschaffte er sich Zugang zum Spa-Bereich und nutzte diesen. Weiterhin verbreite er augenscheinlich pornografische Bilder aus einer Zeitschrift in der Damenumkleidekabine. Darüber hinaus soll er Behauptungen über anwesende Personen geäußert haben. Eine freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,29 Promille. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruches, des Diebstahls, der Verbreitung pornografischer Inhalte, der Erschleichung von Leistungen und der üblen Nachrede ermittelt.

Hund wird gestohlen gemeldet und wiedergefunden

Sassnitz (ots). Eine 34-jährige Sassnitzerin, gebürtig aus Polen, meldete sich am Samstag, dem 18. Oktober 2025, gegen 18:15 Uhr im Polizeirevier Sassnitz, um den Verlust ihres Hundes anzuzeigen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befestigte sie die Hundeleine des Hundes der Rasse Shihtzu an einem Fahnenmast vor einem Supermarkt in der Sassnitzer Rügen-Galerie. Als sie nach kurzer Zeit aus dem Supermarkt kam, konnte sie den kleinen Hund nicht mehr auffinden. Kurze Zeit später meldete sich ein 40-jähriger Sassnitzer, dass er den Hund aufgegriffen hätte. Der Besitzerin wurde ihr Hund wohlbehalten übergeben.