Ermittlungen nach Verbreitung eines manipulierten Bildes unter Schülern auf Rügen – Polizei warnt vor strafbaren WhatsApp-Stickern

Rügen (ots). Am Mittwoch, dem 17.06.2026, wurde der Polizei auf der Insel Rügen ein Sachverhalt angezeigt, bei dem das Bild einer minderjährigen Geschädigten offenbar digital manipuliert und anschließend über einen Messenger-Dienst verbreitet wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen erschienen die Geschädigte sowie ihre Erziehungsberechtigten auf einer Polizeidienststelle und erstatteten Anzeige. Demnach soll ein Bild des Gesichts des Kindes mit pornografischen Inhalten kombiniert und anschließend als sogenannter WhatsApp-Sticker an mehrere Schülerinnen und Schüler weitergeleitet worden sein.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird unter anderem geprüft, welche Straftatbestände im konkreten Einzelfall erfüllt sein könnten. Im vorliegenden Fall stehen insbesondere Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verbreitung pornografischer Inhalte im Raum. Darüber hinaus können derartige Handlungen – abhängig von den Umständen des Einzelfalls – auch weitere straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Hierzu zählen beispielsweise Beleidigungsdelikte oder Verstöße gegen Persönlichkeits- und Bildrechte.

Die Polizei nimmt den Sachverhalt zum Anlass, insbesondere Kinder, Jugendliche und Heranwachsende für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. Was auf den ersten Blick als vermeintlicher Scherz oder „lustiger Sticker“ erscheinen mag, kann für die betroffenen Personen erhebliche persönliche Folgen haben und strafrechtlich relevant sein.

Wer Bilder anderer Personen ohne deren Einverständnis bearbeitet, verfremdet oder verbreitet, verletzt unter Umständen deren Rechte. Insbesondere dann, wenn Inhalte sexualisiert, beleidigend oder herabwürdigend sind, handelt es sich keineswegs um einen harmlosen Spaß.

Die Polizei weist zudem darauf hin, dass strafrechtliche Ermittlungen regelmäßig die Sicherung digitaler Beweismittel erforderlich machen können. Dies kann unter anderem die Beschlagnahme oder Auswertung von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten umfassen.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landstraße 30 bei Glowe

Sassnitz (ots). Am 17.06.2026 gegen 13:55 Uhr ereignete sich auf der L30 auf Höhe des Abzweigs L303 ein Verkehrsunfall bei dem eine Person getötet wurde. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 66-jähriger Radfahrer die L30 aus Glowe kommend in Richtung Sagard. Auf Höhe des Abzweigs der L303 in Richtung Lohme bog der Radfahrer unvermittelt nach links ab. Dabei übersah der Radfahrer den PKW Nissan einer 37-jährigen Fahrzeugführerin, welche zu diesem Zeitpunkt die L30 in Richtung Glowe fuhr.

Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung der Fahrzeugführerin, konnte ein Zusammenstoß mit dem plötzlich vor ihr erscheinenden Radfahrer nicht mehr verhindert werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Radfahrer zurück auf seine ursprüngliche Fahrbahn geschleudert, wobei sein Fahrrad gegen den PKW Audi einer 28-jährigen Fahrzeugführerin prallte, welche zuvor hinter dem Radfahrer fuhr.

Durch den Zusammenstoß mit dem PKW Nissan wurde der Radfahrer so schwer verletzt, dass er trotz intensiver Wiederbelebungsmaßnahmen noch am Unfallort verstarb. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Der PKW Nissan war nicht mehr fahrbereit. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme, welche durch einen Sachverständigen der DEKRA unterstützt wurde, war die L30 für ca. vier Stunden voll gesperrt. Neben Einsatzkräften der Polizei kamen ein RTW, ein NEF, ein Rettungshubschrauber sowie die Kameraden der FFW Glowe am Unfallort zum Einsatz.

Böller in der Nacht gezündet – Tatverdächtiger gestellt

Sassnitz (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 17. Juni 2026, nahmen mehrere Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr einen lauten Knall in unmittelbarer Nähe des Polizeireviers Sassnitz wahr. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Beamten einen 28-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Bahnhofstraße fest. Der Mann gab an, zuvor einen Böller gezündet zu haben. Zudem erklärte er, noch weitere Böller bei sich zu führen. Diese wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Böllern um pyrotechnische Gegenstände, für deren Umgang eine entsprechende Genehmigung erforderlich ist. Eine solche Genehmigung konnte der 28-Jährige nicht vorweisen. Auf die Frage nach dem Grund für das Zünden des Böllers gab er an, von mehreren Personen dazu aufgefordert worden zu sein, da diese hören wollten, wie sich ein solcher Böller anhört. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit genehmigungspflichtigen pyrotechnischen Gegenständen erhebliche Gefahren birgt und ohne entsprechende Erlaubnis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Ehepaar bei Verkehrsunfall verletzt

Bergen (ots). Der 91-jährige Fahrzeugführer befuhr am 14.06.2026 gegen 15:28 Uhr mit seinem PKW Opel die B 196 aus Richtung Zirkow kommend in Richtung Pantow. Auf Höhe des Erlebnishofes kam er aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Leitpfosten und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer und seine 89-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung, vornehmlich zur Beobachtung, durch den Rettungsdienst ins Bergener Krankenhaus verbracht. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Für die Unfallaufnahme war die B 196 für ca. eine Stunde voll gesperrt, anschließend konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Schilderdieb auf Rügen? Kriminalpolizei stellt neun Ortstafeln sicher

Insel Rügen (ots). Nach einem Zeugenhinweis hat die Kriminalpolizei am gestrigen Tag im Rahmen eines Durchsuchungsbeschlusses mehrere mutmaßlich entwendete Ortstafeln auf der Insel Rügen sichergestellt. Offenbar sollte sich eine als gestohlen gemeldete Ortstafel im Besitz eines Tatverdächtigen befinden. Auf Grundlage dieses Hinweises erwirkte die Kriminalpolizei einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss.

Bei der Durchsuchung eines Objektes auf der Insel Rügen fanden die eingesetzten Beamten insgesamt neun Ortstafeln. Nach bisherigen Erkenntnissen stammen sämtliche sichergestellten Tafeln von verschiedenen Orten auf der Insel Rügen. Die Ortstafeln wurden sichergestellt. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt.

Das Entwenden von Ortstafeln ist kein harmloser Streich, sondern stellt eine Straftat dar. Neben dem entstandenen Sach- und Vermögensschaden können fehlende Verkehrs- und Ortsbeschilderungen zu Irritationen im Straßenverkehr führen und die Orientierung von Verkehrsteilnehmern erschweren. Die Polizei weist darauf hin, dass der Diebstahl von Verkehrs- und Ortsschildern strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

Graffiti am Parteibüro der Partei „Die Linke“ in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). In der Zeit vom 05.06.2026, 21 Uhr Uhr bis 06.06.2026, 10 Uhr haben bis dato unbekannte Täter das Parteibüro der Partei „Die Linke“ in Bergen auf Rügen am Markt beschmiert. Hier wurden mit blauer Farbe verschieden Zahlenkombinationen sowie Kennzeichen von verfassungswidrigen Organisationen aufgebracht. Der Sachschaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Zeugen, welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich im Polizeihautrevier in Bergen auf Rügen unter der Telefonnummer 038388100 oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Kradfahrer auf der Insel Rügen

Altefähr/Gustow (ots). Am 06.06.2026 gegen 12:00 Uhr kam es auf der L29 zwischen Altefähr und Gustow zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 39-jährige Fahrer eines Motorrades die L29 und überholte auf Höhe Nesebanz trotz Gegenverkehr ein vorausfahrendes Wohnmobil.

Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Motorrad und dem entgegenkommenden Transporter. Der Fahrer des Motorrades wurde bei dem Unfall schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Stralsund verbracht.

Der 45-jährige Fahrer des Transporters blieb unverletzt. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Gesamtsachsachaden wird auf ca. 31.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die L29 für zwei Stunden halbseitig gesperrt werden.

Brennender Mähdrescher auf der B 196

Bergen auf Rügen (ots). Am 04.06.2026 gegen 17:45 Uhr befuhr ein Mähdrescher die B 196 aus Richtung Karow kommend in Fahrtrichtung Bergen. Kurz vor der Ortschaft Bergen geriet das Fahrzeug augenscheinlich in Brand und stoppte auf der Fahrbahn.

Durch den Fahrzeugführer konnten im Anschluss die Flammen mit eigenen Bordmitteln gelöscht werden. Durch die zwischenzeitlich hinzugezogene Feuerwehr wurde ein weiterer kleiner Brandherd im Maschinenbereich gelöscht. Anschließend erfolgte die notdürftige Reparatur des Fahrzeugs zur Weiterfahrt durch angeforderte Servicetechniker.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca.5.000 Euro. Die Fahrbahndecke wurde durch den Vorfall augenscheinlich nicht beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Bergen war mit 27 Kameraden/Kameradinnen im Einsatz. Das Fahrzeug konnte nach erfolgter Reparatur die Fahrt zu einer Werkstatt bei Bergen fortsetzen. Für die Dauer der Maßnahmen war die B 196 für circa drei Stunden voll- bzw. halbseitig gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet bzw. am Einsatzort vorbeigeleitet.

B96: Verkehrsunfall mit Personen- und hohem Sachschaden

Sagard (ots). Am 29.05.2026 gegen 14:50 Uhr kam es auf der Bundesstraße 96 zwischen Sassnitz und Sagard zu einem Verkehrsunfall mit Personen- und erheblichem Sachschaden. Die 34-jährige Fahrzeugführerin eines Pkw Skoda Scala befuhr die B96 aus Richtung Sagard kommend in Richtung Sassnitz. Ungefähr 50 Meter hinter der sogenannten „Klementelvitzer Kurve“ musste sie aufgrund eines Staus ihre Geschwindigkeit reduzieren und ließ daher ihr Fahrzeug langsam .an das Stauende heranrollen. Ein nachfolgender 45-jährige Fahrzeugführer eines Pkw Skoda Octavia schätzte aus ungeklärter Ursache die Verkehrssituation falsch ein und kollidierte mit dem vorausfahrenden Pkw.

Der Fahrer des Skoda Oktavia verletzte sich leicht und wurde ambulant behandelt. Die Fahrzeugführerin des Skoda Scala erlitt bei dem Zusammenstoß einen Schock und wurde in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Infolge des Unfalls waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit, der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Die Fahrzeuge mussten durch angeforderte Abschleppunternehmen geborgen werden. Die B96 wurde für ca. eine Stunde vollgesperrt. Gegen den 45-jährigen Fahrzeugführer wird ein Strafverfahren wegen der fahrlässigen Körperverletzung und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Schwerer Verkehrsunfall zwischen PKW und Linienbus auf derL29 bei Binz – Fahrbahn für mehrere Stunden voll gesperrt

Binz (ots). Am Nachmittag des 27. Mai 2026, gegen 16:00 Uhr, ereignete sich auf der Landstraße 29 zwischen Serams und Binz ein schwerer Verkehrsunfall. Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW und einem Linienbus, wurde der 39-jährige Fahrer des PKW Seat in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Der 62-jährige Busfahrer sowie eine 59-jährige Insassin des Busses erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Sowohl der PKW als auch der Bus waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden von 180.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter der DEKRA hinzugezogen. Die Fahrbahn war für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt. Neben 4 Funkstreifenwagen der Polizei Sassnitz und Bergen befanden sich zwei Notärzte, neun Rettungswagen sowie Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Binz, Sellin, Bergen, Lancken-Granitz, Zirkow und Baabe, mit insgesamt ca. 50 Kameraden vor Ort im Einsatz. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich 23 Fahrgäste in dem Linienbus.

61-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall auf Rügen

Bergen (ots). Am 20.05.2026 gegen 19:00 Uhr kam auf der Kreisstraße 7 bei Kartzitz auf der Insel Rügen ein PKW Saab nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Der 61-jährige Fahrzeugführer, welcher sich allein im Fahrzeug befand, verstarb noch an der Unfallstelle. Am PKW entstand Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Die Straße war für den Einsatz der Rettungskräfte, der DEKRA, des Kriminaldauerdienstes und die Bergung des Fahrzeugs für fast vier Stunden gesperrt. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Motorradunfall mit schwer verletzter Person

Binz (ots). Am 20.05.2026 gegen 15:00 Uhr ereignete sich bei Binz auf der L29 ein Unfall zwischen einem PKW und einem Motorradfahrer. Die 68-jährige Fahrerin eines Jeep kam von der Proraer Allee aus Richtung der Dollahner Straße und wollte nach links auf die L29 in Richtung Binz abbiegen. Dabei übersah sie den von links kommenden und vorfahrtsberechtigen 66-jährigen Motorradfahrer, welcher sich auf der L29 befand und geradeaus in Richtung Prora fahren wollte und kollidierte mit diesem. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus verbracht. Die PKW-Fahrerin wurde nicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die L29 halbseitig gesperrt werden.

Gemeinsame Ermittlungserfolg der Bundespolizeiinspektion und Polizeiinspektion Stralsund nach Graffiti-Schmiererei an Zug in Lietzow

Rügen (ots). Am Freitag, dem 15.05.2026 wurde gegen 16:00 Uhr eine Sachbeschädigung durch Graffiti an einer Bahnanlage in der Gemeinde Lietzow bekannt. Nach ersten Erkenntnissen brachten die Täter an einem Zug ein Graffiti mit einer Größe von etwa 6,50 Metern mal 1,50 Metern an.

Die Bundespolizei wurde unmittelbar informiert. Im Rahmen der schnellen und engen Zusammenarbeit mit Kräften des Polizeireviers Sassnitz konnten im Zuge der weiteren Ermittlungen ein Fahrzeug sowie eine tatverdächtige Person im Nahbereich festgestellt werden. In dem Fahrzeug wurden unter anderem Spraydosen aufgefunden.

Im weiteren Verlauf erfolgte die Durchsuchung des Fahrzeuges. Dabei wurden verschiedene Beweismittel sichergestellt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird von insgesamt drei beteiligten Tätern ausgegangen. Gegen einen 41-jährigen Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten zwischen Prora und Mukran

Sassnitz (ots). Am Sonnabend, den 16.05.2026 um 13:00 Uhr kam es auf der L29 zwischen Mukran und Prora auf Rügen zu einem Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 28-jährige Fahrzeugführer eines PKW VW die Landstraße 29 zwischen Mukran und Prora. Davor befuhr ein 69-jähriger Fahrzeugführer eines PKW Peugeot die L29 in gleicher Richtung und musste verkehrsbedingt anhalten. Der Fahrzeugführer des VW bemerkte dies zu spät und fuhr auf den Peugeot auf.

Durch den Aufprall wurden die beiden 68- und 70-jährigen Mitfahrerinnen, welche hinten im Peugeot saßen, leicht verletzt. An beiden PKW entstand ein Schaden von ca. 4.000 Euro. Der VW war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der Verkehr konnte während der einstündigen Unfallaufnahme halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Brand eines Ferienhauses in Baabe auf der Insel Rügen

Baabe (ots). Am 14.05.2026 gegen 16:00 Uhr kam es im Ostseebad Baabe zum Brand eines Ferienhauses. Nach derzeitigem Kenntnisstand befand sich der 37-jährige Hauseigentümer im Gebäude und beheizte den Ofen, als es im Bereich des Dachstuhls zum Brandausbruch kam. Ein Nachbar bemerkte das Feuer und wählte umgehend den Notruf. Der Hauseigentümer konnte sich unverletzt aus dem Gebäude retten.

Die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Baabe, Sellin, Göhren und Middelhagen begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und konnten so ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Ferienhäuser verhindern.

Das Haus wurde durch den Brand und die Löscharbeiten jedoch so stark beschädigt, dass es nicht mehr bewohnbar ist. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 90.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und war zur Spurensuche eingesetzt. Zur Klärung der genauen Brandursache kam auf Weisung der Staatsanwaltschaft ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Dessen Untersuchung ergab einen technischen Defekt in Form eines Kurzschlusses als Brandursache.

Zwei Leichtverletzte bei einem Verkehrsunfall auf der 96 bei Bergen auf Rügen

Bergen (ots). Am 09.05.2026 um 8:08 Uhr kam es auf der Bundesstraße 96 in Richtung Bergen Höhe der dortigen Tankstelle zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 63 Jahre alte Unfallverursacher die Bundesstraße 96 aus Richtung Bergen kommend mit seinem VW Caddy. Beim Abbiegevorgang auf den Vorplatz der dortigen Tankstelle übersah dieser einen Mercedes-Benz CLK (Fahrzeugführer ist 21 Jahre alt) und missachtete dessen Vorfahrt. In der Folge kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurden beide Fahrer leicht verletzt und ins Krankenhaus verbracht.

Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Zudem wurde die Fahrbahn durch auslaufende Betriebsstoffe dermaßen verunreinigt, dass eine Fachfirma den Straßenbelag reinigen musste. Der entstandene Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergungsmaßnahmen und Reinigung der Fahrbahn war die Bundesstraße 96 in beiden Richtungen für etwa 2 Stunden gesperrt.

Zwei augenscheinlich manipulierte Kleinkrafträder Simson auf der Insel Rügen sichergestellt

Glowe/Sagard (ots). Am 08.05.2026 gegen 21:45 Uhr befuhr eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sassnitz die Landstraße 30 zwischen Glowe und Sagard. Hierbei fielen zwei Fahrzeugführer mit ihrem Kleinkrafträdern Simson S 51 auf, welche mit ca. 80km/h die Landstraße befuhren.

Daraufhin erfolgte die Kontrolle der beiden 15-jährigen Fahrzeugführer und ihrer Fahrzeuge. Nach derzeitigen Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass beide Fahrzeuge manipuliert waren, so dass diese erhöhten Fahrleistungen aufwiesen. Gegen die beiden Fahrzeugführer wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Kleinkrafträder wurden sichergestellt und durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen.

Betrunkener Fahrzeugführer verursacht mehrere Verkehrsunfälle

Sassnitz (ots). Am 08.05.2026 gegen 11:30 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass er sich mit seinem Fahrzeug auf der B96 von Sassnitz in Richtung Sargard fährt und vor ihm ein PKW Citroen in Schlangenlinie fährt. Der Fahrzeugführer habe bereits kurz vor der Ortschaft Sargard einen Leitpfosten beschädigt. Anschließend fuhr er in die Ortschaft Sagard ein.

Hier beabsichtigte der 65- jährige Fahrzeugführer auf dem Markt seinen PKW zu wenden. Auch hierbei streifte er einen abgeparkten Toyota. Der Zeuge konnte nun die Weiterfahrt, bis zum Eintreffen der Polizei, verhindern. Gegen den 65- Jährigen wurde ein Verfahren wegen Unfallflucht unter Alkohol eingeleitet und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Insgesamt entstand ein Schaden von 4.000 Euro.

Betrug verursacht 43.000 Euro Schaden

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Tag (07. Mai 2026) wandte sich ein 56-jähriger Mann an die Beamten des Polizeirevieres in Sassnitz, um einen Betrug anzuzeigen. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt er am Morgen eine E-Mail, die vermeintlich von seinem Chef stammte. In dieser wurde er aufgefordert 43.000 Euro vom Firmenkonto auf ein portugiesisches Konto zu überweisen. Da ihm diese Aufforderung, aufgrund des Arbeitsgegenstandes der Firma, nicht unseriös vorkam, überwies er die geforderte Summe auf das angegebene Konto. Erst nach der getätigten Überweisung prüfte der 56-Jährige zufällig, ob die E-Mail des Absenders mit der E-Mail seines Chefs übereinstimme. Daraufhin musste er feststellen, dass dies nicht der Fall war und vermutete einen Betrug.

Perfider Telefonbetrug: Täter nutzen Trauerfall für Schockanruf aus

Schaprode (ots). Am gestrigen Dienstag (05. Mai 2026) wurde die Polizei nach Schaprode gerufen. Hintergrund war ein versuchter Betrug im Rahmen eines sogenannten Schockanrufs. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt eine 90-jährige Frau einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer behauptete, der Sohn der Seniorin habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Dabei sei er angeblich über einen Fußgängerüberweg gefahren und habe eine Fußgängerin tödlich verletzt. Dem Sohn drohe nun eine mehrjährige Haftstrafe.

Im weiteren Verlauf setzte der Täter die Frau gezielt unter emotionalen Druck. Er gab an, dass der Sohn aufgrund der Situation auch die bevorstehende Beerdigung seines kürzlich verstorbenen Vaters verpassen würde. Besonders perfide: Dem Anrufer waren sowohl der Name des Sohnes als auch der kürzlich erfolgte Todesfall bekannt. Diese Informationen könnten aus einer kürzlich veröffentlichten Todesanzeige stammen.

Anschließend forderte der Täter eine angebliche Kaution in Höhe einer hohen sechsstelligen Summe, um eine Inhaftierung des Sohnes zu verhindern. Zudem erkundigte er sich nach vorhandenen Bargeldbeständen im Haushalt der Frau. Der Anrufer kündigte an, sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu melden.

Im weiteren Verlauf kam es zu einem Telefonat mit dem Sohn der Seniorin. Dabei stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. In der Folge wurde die Polizei verständigt. Zu einem Vermögensschaden kam es nicht.

Der geschilderte Fall zeigt erneut, wie gezielt und skrupellos Betrüger vorgehen. Sie nutzen öffentlich zugängliche Informationen, beispielsweise aus Todesanzeigen, sozialen Netzwerken oder Telefonverzeichnissen, um ihre Geschichten glaubwürdig erscheinen zu lassen und emotionalen Druck aufzubauen.