Einkaufsmarkt in Baabe brennt – rund drei Millionen Euro Schaden, technischer Defekt möglich

Baabe (ots). Am heutigen Donnerstag (17. September 2026) wurde die Polizei gegen 07:15 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen über eine starke Rauchentwicklung in einem Einkaufsmarkt in der Göhrener Chaussee in Baabe informiert. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Einkaufsmarktes fest, welche offensichtlich zu einem Brandausbruch führte. Die Feuerwehr leitete umgehend die erforderlichen Löschmaßnahmen ein. Nach polizeilichen Erkenntnissen konnte der Brand gegen 15:00 Uhr gelöscht werden. Nach derzeitiger Einschätzung beläuft sich der entstandene Sachschaden vorläufig auf etwa drei Millionen Euro.

Zur Ermittlung der Brandursache wird nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft am morgigen Freitag ein Brandursachenermittler zum Einsatz kommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen bestehen Anhaltspunkte für einen möglichen technischen Defekt. Ob dieser ursächlich für den Brand war, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Konto angeblich vor Sperrung – falsche Bankmitarbeiter bringen Paar auf Rügen um mehrere Zehntausend Euro

Insel Rügen (ots). Am Mittwoch (16. September 2026) wurde der Polizei ein erfolgreicher Telefonbetrug zum Nachteil eines Paares auf der Insel Rügen bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der 74-jährige Geschädigte einen Anruf von einem bislang unbekannten Anrufer, der sich als Mitarbeiter eines Bankinstituts ausgab. Unter dem Vorwand, eine bevorstehende Sperrung des Bankkontos verhindern zu müssen, wurde der Geschädigte aufgefordert, einen übermittelten Link aufzurufen und dort unter anderem seine IBAN einzugeben.

Im weiteren Verlauf kam es zu mehreren Telefonaten mit vermeintlichen Bankmitarbeitern. Unter deren Einfluss veranlasste der Geschädigte schließlich eine Überweisung im mittleren vierstelligen Eurobereich. Auch seine 75-jährige Partnerin wurde auf den Anruf aufmerksam und anschließend durch die unbekannten Täter zu Überweisungen bewegt. Sie veranlasste insgesamt zwei Transaktionen in Höhe von mehr als 20.000 Euro. Dem Paar entstand dadurch ein erheblicher finanzieller Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor sogenannten Bankmitarbeiter-Betrugsmaschen: Bankmitarbeiter werden ihre Kunden nicht telefonisch dazu auffordern, über einen zugesandten Link sensible Bankdaten einzugeben oder Überweisungen zur vermeintlichen Sicherung eines Kontos vorzunehmen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und sich anschließend über die offiziellen Kontaktdaten selbstständig mit seiner Bank in Verbindung setzen. Keinesfalls sollten Links aus unbekannten Quellen geöffnet oder Zugangsdaten, PINs, TANs oder andere sensible Bankdaten telefonisch weitergegeben werden. Sollten bereits Überweisungen veranlasst worden sein, sollte unverzüglich die eigene Bank kontaktiert und Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Drei Radfahrer, ein Überholmanöver und ein Handy – zwei Kinder verletzt

Sassnitz (ots). Am Dienstag (15. September 2026) kam es gegen 17:30 Uhr im Bereich der B96, Stralsunder Straße in Sassnitz, zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrrädern. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 13-jähriger Junge mit seinem Fahrrad den dortigen Radweg. Dabei soll er sein Mobiltelefon benutzt haben und dadurch mit seinem Fahrrad zunehmend nach links geraten sein.

Von hinten näherten sich ein 54-jähriger Fahrradfahrer und seine ebenfalls 13-jährige Tochter. Die beiden beabsichtigten, den Jungen zu überholen. Während des Überholvorgangs soll der 13-Jährige sein Fahrrad unvermittelt verrissen haben, woraufhin es zum Zusammenstoß mit dem Fahrrad des Mädchens kam.

Beide 13-Jährigen stürzten und wurden leicht verletzt. Das Mädchen wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 54-Jährige blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. An den beteiligten Fahrrädern entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 200 Euro.

Kostenlose Fahrradcodierung in Binz: Am Freitag Rad und Personalausweis mitbringen

Binz auf Rügen (ots) – Am Freitag, dem 18. September 2026, findet in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr am Binzer Baumarkt, Proraer Chaussee 4c auf Rügen eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde. Neben der individuellen Kennzeichnung empfiehlt die Polizei, abgestellte Fahrräder immer gegen Diebstahl zu sichern:

  • Nutzen Sie stabile Fahrradschlösser, bei E-Bikes gern mehrere Schlösser verwenden.
  • Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an fest verankerten Gegenständen an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrrad immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad.
  • Bei E-Bikes sollten wertvolle Zubehörteile (z.B. Akku) unbedingt mit einem zusätzlichen Schloss gesichert werden.
  • Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl: Stellen Sie Ihr Rad nicht in dunklen Ecken ab.

Weitere Informationen rund um das Thema Diebstahl von Zweirädern sind auf www.polizei.mvnet.de und www.polizei-beratung.de zu finden.

Nachbar löscht Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr – Polizei geht von Brandstiftung aus

Bergen auf Rügen (ots). Am 12.09.2026 wurden Feuerwehr und Polizei gegen 10:00 Uhr zu einem Brand in einem Wintergarten in Bergen gerufen. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt, den Notruf abgesetzt und eigenständig angefangen den Brand zu bekämpfen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand bereits gelöscht und wurde durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Bergen noch nach Glutnestern überprüft. Aus bisher noch ungeklärter Ursache brach das Feuer im Wintergarten des Wohnhauses aus. Durch das Feuer wurde die Fassade des Wohnhauses, in Holz gefasste Fensterelemente des Wintergartens und dort gelagerte Malerutensilien beschädigt. Aufgrund des schnellen Eingreifens und die sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen des Nachbarn konnte eine Brandausbreitung und somit Schlimmeres verhindert werden.

Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Brandursachenermittler kam zum Einsatz. Nach derzeitigem Erkenntnisstand handelt es sich um eine Brandstiftung. Eine Anzeige wurde aufgenommen.

Feuer in Mehrfamilienhaus in Göhren – 45.000 Euro Schaden, Kripo ermittelt

Sassnitz (ots). Am 05.09.2026 gegen 08:20 Uhr wurde der Polizei der Brand eines Mehrfamilienhauses in Göhren gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Polizei war das Feuer bereits durch Kräfte der freiwilligen Feuerwehr gelöscht. Der Brand ist im 1. Obergeschoss in einem Raum ausgebrochen und hat den Fussboden, die Decke und noch im Raum befindliches altes Mobiliar beschädigt. Personen sowie angrenzende Gebäude waren zu keiner Zeit gefährdet. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von ca. 45.000 EUR. Ob das Gebäude noch bewohnt wird und was ursächlich für den Brand sein könnte, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Personen, die verdächtige Beobachtungen im angegebenen Tatzeitraum im Bereich der Thießower Straße gemacht haben oder sachdienliche Hinweise zu Tat oder Tätern geben können, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, das digitale Polizeirevier der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Insel Rügen: Mehrere Hundert Euro für Sex bezahlt – Frau verschwindet mit dem Geld, Kripo ermittelt

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 02. September 2026, wurde die Polizei gegen 20:00 Uhr auf Rügen über einen Vorfall im Zusammenhang mit einer sexuellen Dienstleistung informiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein Mann am selben Tag über eine entsprechende Dienstleistung mit einer Frau ein Treffen vereinbart haben. Dafür sei ein mittlerer dreistelliger Betrag vereinbart worden. Die Frau erschien anschließend am vereinbarten Treffpunkt in Begleitung von zwei männlichen Personen. Der Geldbetrag sei daraufhin übergeben worden.

Im weiteren Verlauf begab sich der Mann gemeinsam mit der Frau in ein Haus. Zu der sexuellen Handlung sei es jedoch nicht gekommen. Die Frau habe sich stattdessen entfernt. Als der Mann anschließend ein Foto eines Fahrzeugkennzeichens gefertigt habe, sei er nach eigenen Angaben von den drei Personen aufgefordert worden, keine Fotos aufzunehmen und das bereits gefertigte Bild zu löschen. Anschließend hätten sich alle drei Personen vom Tatort entfernt.

Nach Angaben des Geschädigten seien ihm zudem Betäubungsmittel sowie Medikamente zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit angeboten worden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betruges und der Nötigung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Enkelin angeblich an Krebs erkrankt – Betrüger fordern 30.000 Euro von 81-Jähriger auf Rügen

Glowe (ots) – Am heutigen Dienstag, dem 01. September 2026, kam es gegen 12:00 Uhr in Glowe auf Rügen zu einem versuchten Betrug durch einen sogenannten Schockanruf.

Eine 81-jährige deutsche Frau erhielt einen Anruf, bei dem ihr geschildert wurde, dass ihre Enkeltochter schwer an Krebs erkrankt sei. Angeblich benötige diese dringend ein teures Medikament aus dem Ausland, dessen Kosten sich auf etwa 40.000 Euro belaufen würden. Da die Enkeltochter angeblich selbst lediglich über 10.000 Euro verfüge, forderten die unbekannten Täter von der Seniorin weitere 30.000 Euro zur Finanzierung des vermeintlich lebensnotwendigen Medikaments.

Die 81-Jährige reagierte richtig und nahm selbstständig Kontakt zu ihrer Tochter auf. Dadurch konnte der Betrugsversuch rechtzeitig erkannt werden. Zu einer Geldübergabe oder einem finanziellen Schaden kam es nicht.

Die Polizei warnt erneut vor sogenannten Schockanrufen. Die Täter versuchen dabei, insbesondere ältere Menschen durch erfundene Notlagen von Angehörigen emotional unter Druck zu setzen und zu schnellen Entscheidungen zu bewegen.
Häufig wird behauptet, ein Familienmitglied sei schwer verletzt, lebensbedrohlich erkrankt oder befinde sich in einer anderen dramatischen Situation und benötige dringend eine hohe Geldsumme.

Notruf löst große Suchaktion in Altefähr aus – Polizei vermutet Falschmeldung und prüft Call-ID-Spoofing

Altefähr (ots). Am gestrigen Sonntag, dem 30. August 2026, wurde die Polizei gegen 10:30 Uhr über eine mögliche Gefahrenlage in Altefähr informiert. Nach ersten Angaben soll eine Person ins Wasser gesprungen und anschließend nicht wieder aufgetaucht sein. Daraufhin wurden umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Neben der Polizei waren unter anderem Kräfte der Wasserschutzpolizei, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie der Feuerwehr im Einsatz und suchten den betreffenden Bereich ab. Zwischenzeitlich kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Eine Person konnte im Rahmen der Suchmaßnahmen nicht festgestellt werden. Auch Passanten im Nahbereich konnten keine entsprechenden Beobachtungen bestätigen. Die umfangreichen Suchmaßnahmen wurden schließlich ohne Feststellung einer vermissten oder hilfsbedürftigen Person beendet.

Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht der Verdacht, dass es sich bei der Mitteilung um eine Falschmeldung handeln könnte. Im Zusammenhang mit dem eingegangenen Notruf wird derzeit unter anderem ein sogenanntes Call-ID-Spoofing geprüft. Dabei kann die tatsächlich verwendete Telefonnummer durch technische Manipulation verschleiert werden, sodass beim Angerufenen eine andere Telefonnummer angezeigt wird. Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen aufgenommen.

Sekundenschlaf am Steuer – Seat kracht gegen Werbeschild, Polizei beschlagnahmt Führerschein und Fahrzeug

Bergen auf Rügen (ots). Ein 33-jähriger Autofahrer hat am späten Samstagabend in Bergen auf Rügen einen Verkehrsunfall verursacht, nachdem er am Steuer eingeschlafen war. Gegen 21:20 Uhr meldeten Zeugen dem Polizeihauptrevier Bergen einen schweren Zusammenstoß in der Straße der DSF.

Nach ersten Erkenntnissen kam der 33-jährige Fahrer eines Seat Leon im Bereich der Abfahrt zur Putbuser Chaussee aufgrund von Sekundenschlaf von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet über die Straße und kollidierte frontal mit einem Werbeschild. Der Unfallfahrer erlitt einen Schock und wurde vor Ort durch Rettungskräfte medizinisch erstversorgt. Zur weiteren Untersuchung und Überwachung kam er vorsorglich mit dem Rettungswagen in das Sana Krankenhaus Bergen. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 5.000 Euro. Er war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Schaden an der Werbetafel wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Die Polizei beschlagnahmte noch vor Ort den Führerschein des Mannes. Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt das zuständige Kriminalkommissariat.

Gartenlaube in Sassnitz brennt vollständig nieder – Kripo ermittelt zur Brandursache

Sassnitz (ots). Am 29.08.2026 gegen 02.20 Uhr wurde der Einsatzleitstelle der Polizei ein Feuer im Bereich des Kleingartenvereins „An der B96“ in Sassnitz gemeldet. Durch die eingesetzten Kräfte des Polizeireviers Sassnitz wurde eine Gartenlaube im Vollbrand festgestellt. Den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

Durch das Feuer wurde die Gartenlaube vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist derzeit unklar. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizeiinspektion Anklam geführt.

Zwei Fahrzeuge blinken zum Abbiegen – VW fährt auf B196 und übersieht dahinter fahrende Harley: Motorradfahrer schwer verletzt

Bergen auf Rügen (ots). Am Freitagnachmittag (28.06.2026) ereignete sich gegen 15:20 Uhr im Einmündungsbereich der B 196 und der Königsstraße ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei beabsichtigte ein 71-jähriger Autofahrer von Rügen, mit seinem VW Golf von der Königsstraße auf die B 196 in Richtung Karow einzubiegen. Zu diesem Zeitpunkt näherten sich aus Richtung Karow zwei Fahrzeuge, die per Fahrtrichtungsanzeiger signalisierten, in die Königsstraße abzubiegen. Beim Einfahren auf die Bundesstraße übersah der 71-Jährige jedoch einen dahinter fahrenden 60-jährigen Motorradfahrer aus Nordrhein-Westfalen, der mit seiner Harley-Davidson ebenfalls aus Richtung Karow kam.

Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 60-jährige Kradfahrer zog sich bei der Kollision schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Die 70-jährige Beifahrerin im VW erlitt einen Schock.

Beide beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe war die Freiwillige Feuerwehr Bergen im Einsatz, um die Fahrbahn zu reinigen. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die B 196 für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Im Anschluss wurde der Verkehr für eine weitere Stunde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der entstandene Gesamtsachschaden wird von der Polizei auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Crash mit Rügens Kult-Bahn: Volvo kollidiert mit „Rasendem Roland“

Baabe (ots). Am 19.08.26 gegen 18:20 Uhr ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang des „Rasenden Roland“ in Baabe auf der Insel Rügen ein Verkehrsunfall zwischen einem Zug und einem PKW. Ein 64- jähriger Volvo- Fahrer befuhr die B196 aus Göhren kommend und bog anschließend nach rechts in die Strandstr. ein. Hier hielt er zunächst am unbeschrankten Bahnübergang. Dabei übersah sah er einen nahenden Zug der Kleinbahn und fuhr an. Dabei kollidierte er mit dem „Rasenden Roland“. Der Fahrzeugführer fuhr allein im PKW, im Zug befanden sich 103 Personen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 6.000 Euro.

SailGP in Sassnitz: Zufahrt zeitweise nur mit Sondergenehmigung – alle Sperrungen, Parkplätze und Shuttlebusse im Überblick

Sassnitz (ots). Am 22. und 23. August 2026 wird Sassnitz erstmals Austragungsort der weltweit renommierten Segelserie SailGP. Mit spektakulären Rennen, internationalen Teams und maritimem Flair erwartet die Stadt ein Sportereignis der Spitzenklasse und zugleich eine große logistische Herausforderung. Um einen sicheren und geregelten Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten, setzt die Stadt Sassnitz ein temporäres Verkehrs- und Parkkonzept um. Anreisende, Einwohner und Berufstätige werden gebeten, sich rechtzeitig über die Einschränkungen zu informieren und die ausgeschilderten Umleitungen sowie Shuttle-Angebote zu nutzen.

Verkehrseinschränkungen im Überblick

Zufahrt nach Sassnitz: Am 22. und 23. August 2026 ist die Einfahrt nach Sassnitz über die Bundesstraße 96 (Kreuzung Lancken), die Dorfstraße, die Mukraner Straße sowie die Landesstraße 303 (Werder) jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr nur eingeschränkt möglich. Die Einfahrt in die Stadt ist in diesem Zeitraum nur mit Sondergenehmigung gestattet. Die Ausfahrt aus der Stadt ist jederzeit erlaubt. Das Fahren innerhalb von Sassnitz bleibt weitestgehend möglich.

Sperrung der Hafendurchfahrt: Die Straße zwischen RügenFisch und der Wasserschutzpolizei ist vom 06. August bis 01. September 2026 vollständig gesperrt. Auf dem Parkplatz Westhafen gilt absolutes Haltverbot.

Windpromenade: Die Wiese am Molenfußgebäude ist vom 27. Juli 2026 bis zum 05. September 2026 gesperrt.

Kistenplatz: Der Kistenplatz wird als Fahrradstellplatz für die Veranstaltung eingerichtet. Das Parken für Familien und Gäste der Einschulung am 22. August 2026 wird weiterhin möglich sein.

Zufahrten zum Stadthafen: Zur Absicherung der Veranstaltung wird Straße der Jugend am 22. und 23. August 2026 von 10:00 bis ca. 15:00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Weiterhin ist die Landesstraße 202 am Abzweig Werder (Richtung Hagen gesperrt). Von 10:00 bis ca. 16:00 Uhr ist die Landesstraße 29 im Bereich Mukran und die Kreuzung Gewerbepark / Mukraner Straße gesperrt. Von 10:00 bis 20:00 Uhr ist die Hafenstraße / Ecke Seestraße, der Bereich zwischen Rügenfisch und Wasserschutzpolizei sowie der Abschnitt zwischen der oberen Zufahrt zum Parkhaus und der unteren Zufahrt zum Parkhaus gesperrt.

Parken & Shuttle: Vom 22. August 2026, 8:00 Uhr, bis 23. August 2026, ca. 19:00 Uhr, sind die Parkplätze Dwasieden, Kistenplatz und Berufsschule nur mit einem gültigen Parkticket des Veranstalters der SailGP nutzbar. In Mukran werden auf der Süd- und Nordstraße zwei Auffangparkplätze inklusive Shuttle-Service eingerichtet. Die Shuttlebusse verkehren an beiden Tagen ab 10:00 Uhr regelmäßig bis zum Rügen-Platz. Von dort aus ist der Stadthafen barrierefrei erreichbar.

Wasserseitige Verkehrseinschränkungen im Bereich des Stadthafens Sassnitz Auch bei der Ansteuerung des Stadthafens Sassnitz und beim Navigieren innerhalb des Hafens kommt es zu Einschränkungen und Behinderungen für die Schifffahrt.

Seit heute, dem 19. August 2026, finden die Trainings in der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Dadurch kann es südlich der Mole von Sassnitz zu Verkehrseinschränkungen kommen kann.

Direkt südöstlich des Hafens wird im Zeitraum vom 21.-23. August 2026 täglich für mehrere Stunden eine Zone eingerichtet, die den Trainings- und Rennfahrten der foilenden F50-Katamarane des Sail Grand Prix vorbehalten ist. Diese Zone wird mit Seezeichen markiert und darf nur durch autorisierte Fahrzeuge befahren werden. Besonders für von Nordosten anlaufende Fahrzeuge ist die Ansteuerung der Hafeneinfahrt in den Zeiträumen der Aktivierung der Exklusiv-Zone mit einem geringfügigen Umweg verbunden.

Im Stadthafen Sassnitz ist ab sofort bis zum 23. August 2026 das Festmachen an der Ostmole nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Hafenbehörde möglich. Im Westhafen werden im gesamten Gebiet zwischen der Westmole und dem Fähranleger 12 Mooringtonnen ausgelegt, so dass das Hafenbecken ab sofort nicht für den allgemeinen Verkehr genutzt werden kann. Die Durchfahrt in den östlichen Teil des Hafens bleibt jedoch in einem Korridor von ca. 90 m Breite entlang der Ostmole möglich.

Die Entfernung der Moorings ist ab dem 23. August 2026 vorgesehen und wird voraussichtlich ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen. Es sind keine allgemeinen Sperrungen für den Schiffsverkehr vorgesehen. Die ortsansässige Ausflugsschifffahrt bleibt während des Zeitraums in Betrieb. Ebenso sind Ausfahrten mit den an der Sassnitz Sail teilnehmenden Traditionsschiffen möglich.

Angaben zu den einzelnen Abfahrtzeiten und -orten sollten direkt bei den Betreibern der Schiffe erfragt oder den lokalen Informationsmöglichkeiten entnommen werden.

An den Renntagen kann es zu kurzzeitigen Fahrwassersperrungen im Bereich der Hafeneinfahrt kommen. Alle Verkehrsteilnehmer, besonders Sportbootführer, deren Fahrzeuge nicht mit Ukw-Seefunk ausgerüstet sind, werden gebeten, mit besonderer Vorsicht und Rücksichtnahme zu navigieren und die Signale der eingesetzten Sicherungsfahrzeuge zu beachten. Die Wasserschutzpolizei wird verstärkt präsent sein und erforderlichenfalls verkehrslenkend eingreifen. Fahrwassersperrungen werden ausschließlich durch Polizeifahrzeuge vorgenommen, die in diesem Fall ein blaues Funkellicht zeigen.

Die Liegeplatzkapazitäten für Gastlieger sind stark eingeschränkt, so dass Fahrzeugführer ohne Reservierung damit rechnen müssen, dass sie keine Liegemöglichkeit finden bzw. schon bei der Anmeldung zum Einlaufen abgewiesen werden müssen. Anläufe im Zusammenhang mit Notfall- oder Gefahrensituationen werden aber jederzeit ermöglicht. Im Einzelfall erhalten Sie weitere Informationen beim Hafenamt der Stadt Sassnitz. Die dortige Zentrale für die Verkehrslenkung in den Sassnitzer Häfen ist auf Ukw-Kanal 15 unter dem Rufnamen Sassnitz Port oder telefonisch unter der Rufnummer 038392 661188 erreichbar. Die Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz erreichen Sie unter der Rufnummer 038392 3080.

Wahllos Steine gegen Fenster geworfen: 23-Jähriger richtet auf Binzer Strandpromenade 10.000 Euro Schaden an

Binz (ots). Am 19.08.2026 gegen 01:00 Uhr wurde die Polizei über eine männliche Person informiert, welcher auf der Binzer Strandpromenade im Ostseebad Binz scheinbar wahllos mit Steinen auf Fenster der anliegenden Gebäude warf. Der 23-jährige Tatverdächtige wurde zwischenzeitlich von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes und Hotelangestellten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten konnten die verursachten Sachbeschädigungen feststellen und dokumentieren.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden an drei Gebäuden insgesamt fünf Fensterscheiben, darunter auch großflächige Panoramagläser, beschädigt. Bei den angegriffenen Gebäuden handelt es sich um zwei Hotels, sowie ein Geschäftshaus. Aufgrund der Größe der Fenster wird der Sachschaden bisher auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Nach Feststellung der Personalien und der Erteilung eines Platzverweises wurde der Tatverdächtige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Zur Motivation der Tat äußerte sich dieser nicht.

Schwerer Unfall bei Polizeikontrolle im Sassnitzer Hafen: Beamter und 17-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Staatsanwaltschaft Stralsund zum Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten Polizeibeamten

Sassnitz (ots). Am Freitagabend (14. August 2026) kam es gegen 21:30 Uhr im Bereich des Hafengeländes in Sassnitz zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Polizeibeamter und ein 17-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt wurden. Nach ersten Erkenntnissen befand sich eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sassnitz im Bereich des Hafens, um Verkehrskontrollen durchzuführen. Dabei sollen sich aus größerer Entfernung zwei Motorräder genähert haben, die deutlich hörbar und augenscheinlich ohne eingeschaltete Beleuchtung unterwegs gewesen sein sollen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand könnte es sich bei den Fahrzeugen um nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Cross-Motorräder gehandelt haben.

Ein Polizeibeamter trat daraufhin auf die Fahrbahn und gab Anhaltezeichen. Nach ersten Erkenntnissen entstand bei den Einsatzkräften der Eindruck, dass die Motorradfahrer sich der beabsichtigten Kontrolle entziehen wollten. Die Motorräder sollen Ihre Geschwindigkeit weiter erhöht haben. Ein Zweirad mit einem derzeit unbekannten Fahrer konnte fliehen. In der weiteren Folge kam es zur Kollision zwischen dem anderem Motorrad und dem auf der Straße stehenden Polizeibeamten. Der 17-jährige deutsche Fahrer kam anschließend zu Fall. Sowohl der 29-jährige Polizeibeamte als auch der 17-Jährige erlitten schwere Verletzungen und wurden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wobei der Polizeibeamte mit einem Rettungshubschrauber transportiert wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht für beide keine Lebensgefahr.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und insbesondere zur Fahrweise des 17-Jährigen dauern an. Es besteht der Verdacht, dass das Motorrad nicht zugelassen und der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Sekundenschlaf auf der B96: 81-Jähriger kollidiert mit Reisebus

Samtens (ots). Am 15.08.2026 gegen 17:46 Uhr kam es auf der Bundesstraße 96 in Richtung Samtens Höhe der Ortslage Rotenkirchen zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden zwischen einem PKW und einem Reisebus. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 81 Jahre alte Fahrzeugführer mit seinem Pkw Volvo die Bundesstraße 96 aus Richtung Stralsund. Nach ersten Erkenntnissen, geriet er in den sogenannten Sekundenschlaf und kollidierte mit dem Heck des Reisebusses, welcher mit 50 Fahrgästen besetzt war.

Für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergungsmaßnahmen und Reinigung der Fahrbahn war der rechte Fahrstreifen der Bundesstraße 96 Höhe der Ortslage Rotenkirchen für circa zwei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde auf der linken Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Pkw des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 15.000 Euro geschätzt. Der Reisebus konnte seine Fahrt nach der Unfallaufnahme fortsetzen. Es wurden keinen Personen verletzt.

Zwei Verkehrsunfälle in Vorpommern-Rügen: Fußgängerin und Autofahrer verletzt

Vorpommern-Rügen (ots). Am Dienstag (11. August 2026) ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund zwei Verkehrsunfälle, bei denen Personen verletzt wurden. Gegen 13:15 Uhr kam es auf der Hauptstraße im Ostseebad Binz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und zwei Fußgängerinnen. Die 28- und 66-jährigen Frauen wollten die Fahrbahn überqueren, als sie von einem 74-jährigen Pkw-Fahrer erfasst wurden. Eine der Fußgängerinnen wurde dabei nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus nach Bergen gebracht. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit an.

Etwa eine halbe Stunde später, gegen 13:45 Uhr, kollidierten auf der Kreisstraße 11 bei Kramerhof zwei Pkw. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Fehler beim Abbiegen ursächlich für den Zusammenstoß gewesen sein. Der 83-jährige Fahrer eines der beiden Pkw steht dabei im Verdacht, den Unfall verursacht zu haben. Er wurde bei der Kollision schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 19-jährige Fahrer des zweiten beteiligten Pkw blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge musste die Kreisstraße 11 kurzzeitig gesperrt werden.

Einbruchsserie: Täter schlagen in Sassnitz, Ahrenshoop und Stahlbrode zu

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In der Nacht von Sonntag (09.08.2026) auf Montag (10.08.2026) kam es im Landkreis Vorpommern-Rügen zu mehreren Einbrüchen. Die Polizei hat in allen Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

In Sassnitz wurde am Montagmorgen bekannt, dass bislang unbekannte Täter in ein Hotel in der Hauptstraße eingebrochen waren. Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu einem Büro und entwendeten unter anderem eine Geldkassette mit Bargeld. Der Kriminaldauerdienst kam zur Aufnahme des Sachverhalts und zur Spurensicherung zum Einsatz.

Auch in Ahrenshoop waren Einbrecher unterwegs. Dort drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Unterkunft der Rettungsschwimmer im Kirchnergang ein. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde unter anderem eine Geldkassette mit Bargeld sowie weitere Wertgegenstände entwendet. Auch hier übernahm die Kriminalpolizei die ersten Ermittlungen und führte die Spurensicherung durch.

Ein weiterer Einbruch wurde aus Sundhagen bekannt. Auch hier verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Gaststätte in Stahlbrode. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden unter anderem eine Geldkassette sowie Bekleidung entwendet. Die genauen Umstände und die Höhe des entstandenen Schadens sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht von Sonntag auf Montag im Bereich der genannten Tatorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, sich bei der Polizei über die Onlinewache www.polizei.mvnet.de zu melden.

Zwei Autofahrer, zwei Meinungen, ein Stau: Polizei schlichtet Vorfahrtsstreit in Bergen

Bergen/Rügen (ots). Wer hat Vorfahrt oder eben nicht? Diese Frage sorgte am Montagnachmittag (10. August 2026) für einen kleinen Stau und große Diskussionen in der Innenstadt von Bergen auf Rügen. Gegen 15:00 Uhr meldete sich eine Hinweisgeberin bei der Polizei und teilte mit, dass sich der Verkehr in einer Straße der Innenstadt staue. Grund dafür seien zwei Fahrzeugführer, die sich lautstark über die richtige Vorfahrtsregelung stritten. Nach ihrer Einschätzung könnte die Diskussion zudem demnächst etwas weniger sachlich werden. Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Bergen trafen die beiden Verkehrsteilnehmer tatsächlich noch in angeregter Diskussion an. Beide waren offenbar fest davon überzeugt, im Recht zu sein – und entsprechend wenig geneigt, dem jeweils anderen die Vorfahrt zu lassen.

Die Polizeibeamten übernahmen kurzerhand die Moderation des unfreiwilligen „Verkehrsgipfels“. Durch ihr beruhigendes Einwirken konnte die Situation schließlich ohne weitere Eskalation aufgelöst werden. Der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen. Strafrechtlich oder anderweitig polizeilich relevant war der Vorfall nicht. Die beiden Beteiligten konnten die Örtlichkeit schließlich wieder guten Mutes verlassen – vermutlich mit weiterhin leicht unterschiedlichen Ansichten zur Vorfahrt.