Munitionsfund im Bereich Göhren auf Rügen

Göhren (ots). Am Ostermontag, dem 05.04.2021 gegen 17:00 Uhr fand ein Spaziergänger am Göhrener Nordstrand auf Höhe des Findlings Buskam eine Granate. Ein Sandabrutsch an der dortigen Steilküste hat eine scharfe, verrostete 88er Flaksprenggranate freigelegt. Die Munition hat eine Länge von etwa 30 Zentimetern.

Munitionsfund in Göhren auf Rügen
Foto: Polizei Sassnitz

Einsatzkräfte der Polizei sperrten den Fundort ab und verständigten Spezialkräfte, welche die Bergung und den Abtransport der Granate übernahmen. Durch das korrekte Verhalten des Finders bestand für weitere Personen keine Gefahr.

Die Polizei empfiehlt beim Auffinden von Kampfmitteln unbedingt folgende Hinweise zu beachten: Oft sind Kampfmittel schwer erkennbar, also Vorsicht bei Verdacht! Von den Gegenständen können Explosionsgefahr, Vergiftungs- und gesundheitsschädigende Gefährdungen, Brandgefahr und umweltschädigende Gefahren ausgehen. Die Größe und Form der Kampfmittel sagen nichts über die Gefahr aus. Deshalb sollten Finder den Gegenstand nicht berühren, an der Fundstelle belassen und umgehend die nächste Ordnungsbehörde oder Polizeidienststelle benachrichtigen.

Im Kreisverkehr geradeaus

Insel Rügen/Göhren (ots). In der Nacht von Samstag zu Sonntag, dem 18.10.2020 ereignete sich am Kreisverkehr der B196/L292 bei Göhren ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen leicht verletzt wurden. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Alkohol. Gegen ihn ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und der fahrlässigen Körperverletzung. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 27-jährige Fahrer eines Pkw Dacia gegen 02:20 Uhr die Bundesstraße 196 aus Richtung Baabe. Offenbar bemerkte der Rüganer den Kreisverkehr an der Einmündung zur L292 nicht rechtzeitig, stieß daraufhin mittig gegen das Verkehrszeichen 625 – Richtungstafel in Kurven, kam nach links von der Fahrbahn ab und anschließend im Straßengraben zum Stehen.

Bei dem Verkehrsunfall wurden der Fahrer sowie sein 29-jähriger Mitfahrer leicht verletzt. Eine Atemalkoholüberprüfung ergab bei dem 27-Jährigen einen Wert von 1,92 Promille. Daraufhin schlossen sich eine Blutprobenentnahme bei dem Mann und die Sicherstellung seines Führerscheins an. Der Pkw musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden, da er nicht mehr fahrbereit war. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf mehr als 3.000 Euro geschätzt.