Tödlicher Motorradunfall auf der Insel Rügen

Natzevitz (Rügen). Ein 22-Jähriger Motorradfahrer ist am 04.08.2007 bei einem schweren Verkehrsunfall bei Natzevitz auf der Insel Rügen ums Leben gekommen. Ein Audi, ein Mercedes und ein VW Golf befuhren die B 96 aus Richtung Stralsund. Am Abzweig Natzevitz bog der in Mönchengladbach zugelassene Audi nach links ab. Im Abbiegevorgang stieß der aus Richtung Bergen kommende Kradfahrer mit seiner Suzuki GSX-R 100 gegen die hintere Fahrzeugseite des Audis. Durch den Aufprall wurde der gebürtige Rüganer gegen die beiden anderen PKW geschleudert und kam nach 20 Metern auf der Fahrbahn zum Liegen. Die dabei erlittenen Verletzungen waren tödlich. Die Unfallursache ist unklar, ein Sachverständiger der DEKRA wurde hinzugezogen. Die B 96 war zur Unfallaufnahme und zur Fahrzeugbergung mehrere Stunden voll gesperrt.

Verkehrsunfall mit einer lebensbedrohlich und drei schwer verletzten Personen

Juliusruh (Rügen). Am 04.08.2007 ereignete sich kurz nach 0:00 Uhr zwischen Juliusruh und Altenkirchen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem der 21-Jährige Verursacher lebensbedrohlich verletzt wurde. Drei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen. Vermutlich hat Alkohol eine Rolle gespielt. Der 21-Jährige Fahrer eines Mitsubishi Space Wagon aus dem Mannsfelder Land befuhr die L 30 aus Richtung Wiek. Aus Richtung Juliusruh näherten sich ein Mazda 6 aus dem Kreis Schönebeck und ein Citroen Picasso aus dem Mannsfelder Land. In der Rechtskurve vor dem Jugenddorf kam der Mitsubishi, der nach Zeugenaussagen ohne Licht fuhr, auf die Gegenfahrbahn und stieß mit den beiden Fahrzeugen zusammen. Der vermutlich unter Alkoholeinfluss stehende Verursacher erlitt schwere Brust und Gesichtsverletzungen. Der 22-Jährige Mazdafahrer zog sich eine Beckenfraktur zu. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Ein Sachverständiger der DEKRA unterstützte die Polizeibeamten bei der Unfallaufnahme.

Verkehrsunfall – PKW gegen „Rasender Roland“

Baabe (Rügen). Ein 66-Jähriger Audi-Fahrer aus dem Ennepe-Ruhrkreis hat sich am 03.08.2007 gegen 19:00 Uhr mit der Kleinbahn „Rasender Roland“ angelegt. Der Urlauber beachtete am Bahnübergang in Baabe nicht den Vorrang des „Rasenden Rolands“. Beim Zusammenstoß wurde der Vorderwagen des Audis erheblich beschädigt, sein Fahrer blieb unverletzt. An der für die Ewigkeit gebauten Lok wurde nur eine Strebe verbogen.

Jugendliche beschädigen Ampel am Grünhufer Bogen

Stralsund. Ein Funkstreife bemerkte am 02.08.2007 gegen 0:40 Uhr an der Kreuzung Grünhufer Bogen / Vogelsangstraße eine Gruppe Jugendlicher. Zwei von ihnen hatten gerade auf ein Ampelregister eingeschlagen. Eine grüne Scheibe und eine Schute lagen am Boden. Die beiden 21-Jährigen aus Grünhufe müssen sich wegen Sachbeschädigung verantworten.

Am Abend des 01.08.07 zogen Polizeibeamte einen 43-Jährigen Autofahrer in der Friedrich-Wolf-Straße aus dem Verkehr. Bei dem Stralsunder wurde um 22:20 Uhr ein Atemalkoholgehalt von 1,61 Promille festgestellt. Sein Führerschein wurde eingezogen.

Rotes Auto fährt bei „Rot“

Stralsund. Die Polizei sucht die Fahrerin eines roten Autos, das am 01.08.2007 gegen 17:00 Uhr trotz „Rot“ über die Kreuzung Prohner Straße / Rudolf-Virchow-Straße fuhr. Die Fußgänger, darunter eine Frau mit ihrem zweijährigen Kind, wollten bei für sie geltendem Grünzeichen losgehen und konnten einen Unfall mit dem erst im Kreuzungsbereich bremsenden Fahrzeug gerade noch verhindern. Der rote PKW unbekannten Typs fuhr danach in Richtung Innenstadt weiter. Zeugen sowie weitere gefährdete Personen werden gebeten, sich unter Telefon 03831/245-642 beim Verkehrsermittlungsdienst zu melden.

Nach Verkehrsunfall – Polizei sucht ältere Dame

Stralsund. Nach einem Verkehrsunfall am 30.07.2007 auf dem Olof-Palme-Platz sucht die Stralsunder Polizei nach einer älteren Dame. Die Frau überquerte gegen 15:10 Uhr mit einem aufgespannten Regenschirm die Straße aus Richtung Warmbad. Dabei wurde sie von einem langsam in Kolonne fahrendem PKW Kia gestreift. Zu diesem Zeitpunkt regnete es stark. Der 31-Jährige PKW-Fahrer fuhr weiter und meldete sich später bei der Polizei. Die vermutlich nicht verletzte Rentnerin wird gebeten sich unter Telefon 03831/245-629 beim Verkehrsermittlungsdienst zu melden.

Aufmerksame Anwohnerin verhindert Einbruch in Supermarkt

Sassnitz (Rügen). Eine aufmerksame Anwohnerin im Gerhard-Hauptmann-Ring hat am späten Abend des 26.07.2007 einen Einbruch in einen Supermarkt verhindert. Kurz nach 23:00 Uhr sah sie einen dunkel gekleideten Mann um das Gebäude schleichen. Wenig später hörte sie von der Rückseite ein Scheibenklirren und informierte die Polizei. Die schnell eintreffenden Polizeibeamten konnten einen 23-Jährigen Sassnitzer noch vor Ort festnehmen. Er hatte bereits eine Scheibe eingeschlagen. Der erheblich polizeilich in Erscheinung getretene Mann hatte 1,78 Promille „intus“.

Vermehrt Dieseldiebstähle zu verzeichnen

Stralsund. Gegenwärtig mehren sich Meldungen von Bau- und Transportfirmen zu festgestellten Dieseldiebstählen. In zurückliegender Zeit wurden Lkw, Bagger und andere Baumaschinen Angriffsobjekte von Dieben. In den Fahrzeugtanks enthaltener Dieselkraftstoff wird hierbei abgepumpt. Die Bilanz des Monats Juli weist bislang acht festgestellte Diebstahlshandlungen auf. Insgesamt entwendeten die Diebe über 1300 Liter Kraftstoff. Territoriale Häufungen befinden sich in den Bereichen Wittenhagen/Abtshagen im Landkreis Nordvorpommern und Langendorfer Berg am Rande von Stralsund. Zu den herausragenden Handlungen kann ein Diebstahl von 500 Litern gezählt werden. Dieser fand in der Nacht vom vergangenen Donnerstag zu Freitag in Wittenhagen statt.

Fahrraddiebe am helllichten Tage

Stralsund. Als sichere Sache müssen gestern vier jungen Menschen, darunter auch eine Jugendliche, den Diebstahl eines Fahrrads am Bahnhof von Stralsund gesehen haben. Zur belebten Nachmittagszeit gegen 15:15 Uhr stand einer der Gruppe Schmiere. Ein weiterer werkelte eifrig mit einem Bolzenschneider am Fahrradschloss, welches das Objekt der Begierde noch mit dem Fahrradständer verband. Nachdem diese Hürde erfolgreich gemeistert worden war, begab sich die Gruppe vorbei am Frankenteich in Richtung Karl-Marx-Straße. Doch nicht weit vom Tatort entfernt warteten schon Polizeibeamte. Der Vorwurf des Fahrraddiebstahls wurde sofort von der 16-Jährigen, den beiden 17-Jährigen und dem 20-Jährigen abgestritten, jedoch wollte auch keiner Eigentümer des Fahrrads sein. Bereits 16:40 Uhr erschien der Eigentümer des Fahrrads und konnte sowohl Eigentumsnachweis als auch den zum durchtrennten, am Tatort sichergestellten Fahrradschloss gehörigen Schlüssel vorweisen.

Schwerer Verkehrsunfall mit zwei getöteten Personen

Poggendorf (Nordvorpommern). Am 21. Juli 2007 ereignete sich am späten Vormittag gegen 11:20 Uhr auf der B 194 ein schwerer Verkehrsunfall, an dessen Folgen zwei Menschen starben. Auf der B 194 aus Richtung Grimmen in Richtung Loitz kurz hinter Poggendorf fuhr ein aus Richtung Loitz in Richtung Grimmen fahrender Pkw Mitsubishi augenscheinlich ungebremst in einen entgegenkommenden Gefahrguttransporter. Dieser hatte eine Ladung von 9.500 Litern Heizöl. Hinter dem Lkw fahrende Zeugen gaben an, sie hätten gesehen, wie der vor ihnen fahrende Lkw plötzlich und ohne ersichtlichen Grund mit einem Ruck nach links in den Graben fuhr. Der leichtverletzte, nur unter Schock stehende 46-Jährige Fahrer des Gefahrguttransporters löschte kurz nach dem Unfall den im Vorderbereich des Mitsubishis entstandenen Brand. Jedoch kam für die beiden Insassen des Mitsubishis (Fahrer 48 Jahre, Beifahrer 52 Jahre) jegliche Hilfe zu spät. Sie verstarben sofort an der Unfallstelle. Die eingesetzten Feuerwehren mussten die Unfallopfer aus dem Fahrzeug schneiden. Ein hinzubeordertes Abschleppunternehmen barg den Lkw samt Ladung aus dem Straßengraben. Der Kessel des Gefahrguttransporters blieb unversehrt. Die B 194 musste für mehr als vier Stunden komplett gesperrt werden. Die Dekra ermittelt ebenfalls zur Unfallsursache.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der B194, Foto: PD Stralsund Tödlicher Verkehrsunfall auf der B194, Foto: PD Stralsund Tödlicher Verkehrsunfall auf der B194, Foto: PD Stralsund

Lärm und Randale

Stralsund. Kurz nach 0:00 Uhr beschwerten sich Anwohner vom Platz des Friedens bei der Polizei über Lärm, der dort von Jugendlichen verursacht werden soll. Polizeibeamte stellten dort auch acht Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren fest, die sich dann entschlossen nach Hause zu gehen. Bei einem 17-Jährigen aus Parow wurde eine eher zufällig eine Wasserpfeife entdeckt und beschlagnahmt. Nach einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erhielt er einen Platzverweis. Vermutlich aus Ärger darüber hat der 17-Jährige zusammen mit einem 16-Jährigen aus Stralsund gegen 1:25 Uhr im Tribseer Damm an einem Auto den Außenspiegel abgetreten und mehrere Fahrräder an der Abstellanlage am Bahnhof beschädigt. Beide wurden im Jungfernstieg mit einem Fahrrad gestellt, das sie vermutlich am Bahnhof gestohlen hatten.

Keinen Führerschein – dafür aber Drogen im Blut

Bergen (Rügen). Einer Funkstreife fiel am 18.07.2007 ein 3er-BMW ohne Kennzeichen auf, der von seinem Fahrer gegen 15:45 Uhr durch Bergen gesteuert wurde. Nach dem Anhalten konnte der 18-Jährige Fahrzeuglenker sich nicht ausweisen, er war den Beamten jedoch namentlich als Betäubungsmittelkonsument bekannt. Sein Auto war weder zugelassen, noch pflichtversichert und eine Fahrerlaubnis hatte der Bergener auch noch nie besessen. Dafür fiel ein Drogenschnelltest auf Marihuana und Amphetamine positiv aus.

Direkter Weg zum McDonalds Schalter

Stralsund. Gestern Nachmittag gegen 15:50 Uhr befuhr eine 36-Jährige Audifahrerin den Parkplatz des Strelapark-Einkaufszentrums mit direktem Ziel, dem Drive-In Schalter der McDonalds-Filiale. Ausweglos schien ihr Vorhaben erst, als in der schmalen Fahrgasse ein 23-Jähriger mit seinem Ford entgegen kam. Sie war entgegengesetzt der Fahrtrichtung in den Drive-In eingefahren und wollte dem entgegenkommenden Fahrzeug nun über den Bordstein ausweichen. Beide Fahrzeuge kollidierten leicht. Die 36-Jährige war mit reichlich Alkohol im Blut unterwegs – 2,45 Promille wurden gemessen.

67-Jährige Frau ertrinkt in Gartenteich

Barth (Nordvorpommern). Am 16.07.2007 hörten die Nachbarn eines Einfamiliengrundstückes in Barth gegen 22:00 Uhr Hilfeschreie aus dem Garten. Ihnen gelang es den 67-Jährigen Grundstücksinhaber aus dem Gartenteich zu ziehen. Dessen gleichaltrige Ehefrau konnte nur noch tot geborgen werden. Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen ist der Mann in den etwa 75 Zentimeter tiefen Teich gefallen. Die bereits im Bett liegende Frau eilte ihrem Mann zu Hilfe und bezahlte den Rettungsversuch mit ihrem Leben. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

18-jähriger Fahranfänger verursacht Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Wittenhagen (Nordvorpommern). Ein 18-Jähriger Fahranfänger, der erst neun Tage im Besitz seiner Fahrerlaubnis war, hat am Vormittag des 15.07.2007 in Wittenhagen mit seinem VW Polo einen Verkehrsunfall verursacht. Der junge Mann aus Grimmen verlor gegen 9:10 Uhr in einer S-Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Am Polo entstand dabei ein Schaden von 1.000 Euro. Polizeibeamte stellten bei ihm einen Atemalkoholwert von 1,36 Promille fest und behielten den taufrischen Führerschein gleich ein.

Polizeibeamte mit Messer beworfen

Stralsund (Grünhufe). Am frühen Morgen des 15.07.2007 wurden Polizeibeamte wegen des ständigen Klopfens an einer Wohnungstür zu einem Einsatz gerufen. Beim Eintreffen vor Ort kamen ihnen zwei Männer aus dem Haus entgegen. In der Unterhaltung wurde bekannt, dass gegen 3:15 Uhr drei Personen mit einem Taxi nach Hause gekommen sind. Nach dem Aussteigen stritten sie lautstark vor dem Haus. Es kam zu einer Rangelei, in deren Folge eine Frau hinfiel. Die Männer wollten der Frau helfen und den Streit schlichten. Während des Gespräches mit den Zeugen erschien der Tatverdächtige auf dem Balkon seiner Wohnung in der sechsten Etage des Hauses. Er schrie lautstark und beleidigte die Polizeibeamten. Plötzlich wurden die Polizisten mit Gegenständen beworfen. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um ein Handy und ein Brotmesser handelte. Der 21-Jährige Tatverdächtige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,13 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde veranlasst. Dabei soll auch noch geklärt werden, ob er auch noch andere berauschenden Mittel eingenommen hat. Es wurden Ermittlungen gegen den Täter aufgenommen.

Vier Räder vom Auflieger entwendet

Gransebieth (Nordvorpommern). Nachdem der 24-Jährige Fahrer eines DAF Lkw mit Auflieger das Gespann am Abend des 9. Juli in Gransebieth abgestellt hatte und am 12. Juli nach Rückkehr von einem Kurzbesuch bei seiner Tochter in Schweden gegen 1:30 Uhr sein Fahrzeug besichtigte, stellte er den Diebstahl von vier Rädern des Aufliegers fest. Die drei hinteren Räder der rechten Seite waren vom Auflieger abmontiert, der Auflieger mittels untergelegter Ziegelsteine gegen Umkippen gesichert. Zusätzlich entwendete der oder die Täter noch das Reserverad des Aufliegers. Dem Eigentümer des Fahrzeugs ist dadurch ein Schaden von 3.500 Euro entstanden.

Schlag mit Stuhl beendete Streit

Bad Sülze (Nordvorpommern). Am gestrigen späten Nachmittag gegen 17:45 Uhr beendete der Schlag mit einem Stuhl einen Streit. Eine 73-Jährige Frau hatte ihren erneut dem Alkohol verfallen 56-Jährigen Bruder zum Essen gerufen. Dieser wollte offenbar der Einladung nicht folgen. Im anschließenden Streitgespräch geriet sie derart in Rage, dass sie einen Stuhl in die Hand nahm und nach ihm schlug. Dabei erlitt der 56-Jährige eine ca. 10 Zentimeter lange Platzwunde an der Stirn. Die 73-Jährige rief die Polizei und zeigte ihre Tat an.

Mit Farbmunition beschossen

Samtens (Rügen). Als eine 16-Jährige mit ihrem 21-Jährigen Freund am gestrigen frühen Abend gegen 18:30 Uhr in Samtens vom Jugendclub fort ging, hörte sie bereits abgefeuerte Schüsse. Sie vermutete einen Schützen mit einer Luftpistole. Nachdem sie dann zusammen die Ringstraße passierten, wurde einmal gezielt auf die 16-Jährige Jugendliche geschossen. Das orange Farbgeschoss traf sie am linken Oberarm und fiel zu Boden. Auf Nachfrage der Angeschossenen an den Schützen was das sollte, lachte der 20-Jährige Schütze nur und schloss das Fenster. Zum Glück erzeugte der Treffer nur ein kleines Hämatom.