Falschfahrer zwischen B96 und B194 unterwegs – Polizei bittet Autofahrer um Hinweise

Stralsund (ots) Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei am Mittwochmorgen, dem 19. August 2026, einen möglichen Falschfahrer auf der B105 im Bereich Stralsund. Gegen 8:00 Uhr gingen sowohl beim Polizeihauptrevier Stralsund als auch über den polizeilichen Notruf mehrere Hinweise auf einen Pkw ein, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein soll. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr das Fahrzeug auf der B105 in Richtung Rostock, und zwar auf dem mehrspurigen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen B96 und B194. Mehrere Hinweisgeber schilderten einen dunkelgrünen Pkw, an dessen Steuer sich ein augenscheinlich älterer Mann befunden haben soll.

Die eingesetzten Polizeibeamten überprüften umgehend den betreffenden Streckenabschnitt sowie das nähere Umfeld. Der beschriebene Pkw konnte jedoch nicht mehr festgestellt werden.

Aufgrund der übereinstimmenden Hinweise wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Die Polizei bittet nun weitere Verkehrsteilnehmer, die den Falschfahrer am Mittwochmorgen auf der B105 zwischen den Anschlussstellen B96 und B194 gesehen haben, sich zu melden. Insbesondere von Interesse sind Angaben zum Kennzeichen, zum Fahrzeug oder zum Fahrer sowie Hinweise dazu, ob es durch das Fahrverhalten zu konkreten Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer gekommen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter 0383128900 zu melden.

SailGP in Sassnitz: Zufahrt zeitweise nur mit Sondergenehmigung – alle Sperrungen, Parkplätze und Shuttlebusse im Überblick

Sassnitz (ots). Am 22. und 23. August 2026 wird Sassnitz erstmals Austragungsort der weltweit renommierten Segelserie SailGP. Mit spektakulären Rennen, internationalen Teams und maritimem Flair erwartet die Stadt ein Sportereignis der Spitzenklasse und zugleich eine große logistische Herausforderung. Um einen sicheren und geregelten Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten, setzt die Stadt Sassnitz ein temporäres Verkehrs- und Parkkonzept um. Anreisende, Einwohner und Berufstätige werden gebeten, sich rechtzeitig über die Einschränkungen zu informieren und die ausgeschilderten Umleitungen sowie Shuttle-Angebote zu nutzen.

Verkehrseinschränkungen im Überblick

Zufahrt nach Sassnitz: Am 22. und 23. August 2026 ist die Einfahrt nach Sassnitz über die Bundesstraße 96 (Kreuzung Lancken), die Dorfstraße, die Mukraner Straße sowie die Landesstraße 303 (Werder) jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr nur eingeschränkt möglich. Die Einfahrt in die Stadt ist in diesem Zeitraum nur mit Sondergenehmigung gestattet. Die Ausfahrt aus der Stadt ist jederzeit erlaubt. Das Fahren innerhalb von Sassnitz bleibt weitestgehend möglich.

Sperrung der Hafendurchfahrt: Die Straße zwischen RügenFisch und der Wasserschutzpolizei ist vom 06. August bis 01. September 2026 vollständig gesperrt. Auf dem Parkplatz Westhafen gilt absolutes Haltverbot.

Windpromenade: Die Wiese am Molenfußgebäude ist vom 27. Juli 2026 bis zum 05. September 2026 gesperrt.

Kistenplatz: Der Kistenplatz wird als Fahrradstellplatz für die Veranstaltung eingerichtet. Das Parken für Familien und Gäste der Einschulung am 22. August 2026 wird weiterhin möglich sein.

Zufahrten zum Stadthafen: Zur Absicherung der Veranstaltung wird Straße der Jugend am 22. und 23. August 2026 von 10:00 bis ca. 15:00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Weiterhin ist die Landesstraße 202 am Abzweig Werder (Richtung Hagen gesperrt). Von 10:00 bis ca. 16:00 Uhr ist die Landesstraße 29 im Bereich Mukran und die Kreuzung Gewerbepark / Mukraner Straße gesperrt. Von 10:00 bis 20:00 Uhr ist die Hafenstraße / Ecke Seestraße, der Bereich zwischen Rügenfisch und Wasserschutzpolizei sowie der Abschnitt zwischen der oberen Zufahrt zum Parkhaus und der unteren Zufahrt zum Parkhaus gesperrt.

Parken & Shuttle: Vom 22. August 2026, 8:00 Uhr, bis 23. August 2026, ca. 19:00 Uhr, sind die Parkplätze Dwasieden, Kistenplatz und Berufsschule nur mit einem gültigen Parkticket des Veranstalters der SailGP nutzbar. In Mukran werden auf der Süd- und Nordstraße zwei Auffangparkplätze inklusive Shuttle-Service eingerichtet. Die Shuttlebusse verkehren an beiden Tagen ab 10:00 Uhr regelmäßig bis zum Rügen-Platz. Von dort aus ist der Stadthafen barrierefrei erreichbar.

Wasserseitige Verkehrseinschränkungen im Bereich des Stadthafens Sassnitz Auch bei der Ansteuerung des Stadthafens Sassnitz und beim Navigieren innerhalb des Hafens kommt es zu Einschränkungen und Behinderungen für die Schifffahrt.

Seit heute, dem 19. August 2026, finden die Trainings in der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Dadurch kann es südlich der Mole von Sassnitz zu Verkehrseinschränkungen kommen kann.

Direkt südöstlich des Hafens wird im Zeitraum vom 21.-23. August 2026 täglich für mehrere Stunden eine Zone eingerichtet, die den Trainings- und Rennfahrten der foilenden F50-Katamarane des Sail Grand Prix vorbehalten ist. Diese Zone wird mit Seezeichen markiert und darf nur durch autorisierte Fahrzeuge befahren werden. Besonders für von Nordosten anlaufende Fahrzeuge ist die Ansteuerung der Hafeneinfahrt in den Zeiträumen der Aktivierung der Exklusiv-Zone mit einem geringfügigen Umweg verbunden.

Im Stadthafen Sassnitz ist ab sofort bis zum 23. August 2026 das Festmachen an der Ostmole nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Hafenbehörde möglich. Im Westhafen werden im gesamten Gebiet zwischen der Westmole und dem Fähranleger 12 Mooringtonnen ausgelegt, so dass das Hafenbecken ab sofort nicht für den allgemeinen Verkehr genutzt werden kann. Die Durchfahrt in den östlichen Teil des Hafens bleibt jedoch in einem Korridor von ca. 90 m Breite entlang der Ostmole möglich.

Die Entfernung der Moorings ist ab dem 23. August 2026 vorgesehen und wird voraussichtlich ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen. Es sind keine allgemeinen Sperrungen für den Schiffsverkehr vorgesehen. Die ortsansässige Ausflugsschifffahrt bleibt während des Zeitraums in Betrieb. Ebenso sind Ausfahrten mit den an der Sassnitz Sail teilnehmenden Traditionsschiffen möglich.

Angaben zu den einzelnen Abfahrtzeiten und -orten sollten direkt bei den Betreibern der Schiffe erfragt oder den lokalen Informationsmöglichkeiten entnommen werden.

An den Renntagen kann es zu kurzzeitigen Fahrwassersperrungen im Bereich der Hafeneinfahrt kommen. Alle Verkehrsteilnehmer, besonders Sportbootführer, deren Fahrzeuge nicht mit Ukw-Seefunk ausgerüstet sind, werden gebeten, mit besonderer Vorsicht und Rücksichtnahme zu navigieren und die Signale der eingesetzten Sicherungsfahrzeuge zu beachten. Die Wasserschutzpolizei wird verstärkt präsent sein und erforderlichenfalls verkehrslenkend eingreifen. Fahrwassersperrungen werden ausschließlich durch Polizeifahrzeuge vorgenommen, die in diesem Fall ein blaues Funkellicht zeigen.

Die Liegeplatzkapazitäten für Gastlieger sind stark eingeschränkt, so dass Fahrzeugführer ohne Reservierung damit rechnen müssen, dass sie keine Liegemöglichkeit finden bzw. schon bei der Anmeldung zum Einlaufen abgewiesen werden müssen. Anläufe im Zusammenhang mit Notfall- oder Gefahrensituationen werden aber jederzeit ermöglicht. Im Einzelfall erhalten Sie weitere Informationen beim Hafenamt der Stadt Sassnitz. Die dortige Zentrale für die Verkehrslenkung in den Sassnitzer Häfen ist auf Ukw-Kanal 15 unter dem Rufnamen Sassnitz Port oder telefonisch unter der Rufnummer 038392 661188 erreichbar. Die Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz erreichen Sie unter der Rufnummer 038392 3080.

Beschleunigungsrennen auf der B96: Fahranfänger müssen Führerscheine abgeben

Stralsund/Rügen (ots). Die Polizisten des Polizeihauptrevieres Bergen konnten am Dienstagabend (11. August 2026) ein mutmaßliches illegales Straßenrennen auf der Bundesstraße 96, dem sogenannten Rügenzubringer, beendet. Gegen zwei 18-jährige Fahrzeugführer werde nun wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen habe eine andere Verkehrsteilnehmerin gegen 23:45 Uhr die beiden Fahrzeuge auf der zweispurigen B 96 beobachtet. Die beiden Autofahrer hätten ihre Geschwindigkeit zunächst deutlich reduziert und sich anschließend über einen längeren Abschnitt mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf gleicher Höhe bewegt. Danach hätten sie ihre Fahrzeuge offenbar gleichzeitig stark beschleunigt und ein sogenanntes Beschleunigungsrennen durchgeführt.

Die Hinweisgeberin ist dabei von erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgegangen und hat die Beobachtung umgehend der Polizei gemeldet. Nach dem Hinweis konnten die Einsatzkräfte die beiden Fahrzeuge und deren Fahrer antreffen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft werde der Sachverhalt derzeit als Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d StGB bewertet. Die Führerscheine der beiden Fahranfänger seien im Rahmen des Strafverfahrens beschlagnahmt worden. Die weiteren Ermittlungen würden nun klären, wie sich das Geschehen im Einzelnen ereignet habe.

Zwei Autofahrer, zwei Meinungen, ein Stau: Polizei schlichtet Vorfahrtsstreit in Bergen

Bergen/Rügen (ots). Wer hat Vorfahrt oder eben nicht? Diese Frage sorgte am Montagnachmittag (10. August 2026) für einen kleinen Stau und große Diskussionen in der Innenstadt von Bergen auf Rügen. Gegen 15:00 Uhr meldete sich eine Hinweisgeberin bei der Polizei und teilte mit, dass sich der Verkehr in einer Straße der Innenstadt staue. Grund dafür seien zwei Fahrzeugführer, die sich lautstark über die richtige Vorfahrtsregelung stritten. Nach ihrer Einschätzung könnte die Diskussion zudem demnächst etwas weniger sachlich werden. Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Bergen trafen die beiden Verkehrsteilnehmer tatsächlich noch in angeregter Diskussion an. Beide waren offenbar fest davon überzeugt, im Recht zu sein – und entsprechend wenig geneigt, dem jeweils anderen die Vorfahrt zu lassen.

Die Polizeibeamten übernahmen kurzerhand die Moderation des unfreiwilligen „Verkehrsgipfels“. Durch ihr beruhigendes Einwirken konnte die Situation schließlich ohne weitere Eskalation aufgelöst werden. Der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen. Strafrechtlich oder anderweitig polizeilich relevant war der Vorfall nicht. Die beiden Beteiligten konnten die Örtlichkeit schließlich wieder guten Mutes verlassen – vermutlich mit weiterhin leicht unterschiedlichen Ansichten zur Vorfahrt.

Überladener Transporter am Pommerndreieck festgestellt

Grimmen (ots). Am Mittwoch (01. Juli .2026) gegen 16:15 Uhr stellten Polizeibeamte am Pommerndreieck bei Grimmen einen Renault-Transporter mit polnischem Kennzeichen fest, der von einem 27-jährigen türkischen Fahrzeugführer geführt wurde. Das Fahrzeug war mit Dönerspießen beladen und wies bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,8 Tonnen ein tatsächliches Gewicht von 3,7 Tonnen auf. Dies entspricht einer Überladung von 32,1 Prozent. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Aufgrund der erheblichen Überladung und weil es ein gewerblicher Transport war, wird zudem die Einleitung einer Vermögensabschöpfung nach § 29a OWiG geprüft. Dabei kann der durch die Ordnungswidrigkeit erlangte wirtschaftliche Vorteil (insbesondere eingesparte Transportkosten oder eine vermiedene zusätzliche Fahrt) unabhängig vom Bußgeld abgeschöpft werden, wodurch die Gesamtgeldbelastung deutlich über dem regulären Bußgeldrahmen liegen kann.

Trunkenheit und Waffen im Rucksack: Polizei stoppt Lkw auf der B96 bei Sundhagen

B96/Sundhagen (ots). Am Dienstag, dem 30. Juni 2026, wurde die Polizei über einen Lkw mit Anhänger informiert, der auf der Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Stralsund augenscheinlich Schlangenlinien fuhr und seine Spur nicht halten konnte. Auf Höhe der Gemeinde Sundhagen konnte der Lkw festgestellt werden. Die Polizeibeamten führten eine Verkehrskontrolle durch. Bereits beim Öffnen der Fahrertür nahmen sie Alkoholgeruch wahr. Im weiteren Verlauf wurde der Atemalkoholwert des 45-jährigen deutschen Fahrers überprüft. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,32 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und später durchgeführt. Zudem wurden der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Auf die Frage, wie es zu der Alkoholisierung gekommen sei, gab der 45-Jährige an, zuvor einen Reifenplatzer gehabt zu haben. Anschließend habe er etwa zwei Stunden auf einen Pannendienst warten müssen. Während dieser Wartezeit habe sich bei ihm so viel Wut aufgebaut, dass er drei Dosen Gin Tonic sowie einen Liter Bourbon-Cola-Gemisch konsumiert habe. Nachdem der Reifen seines Lkws repariert worden sei, habe er seine Fahrt alkoholisiert fortgesetzt.

Nach der Blutprobenentnahme teilte der 45-Jährige zudem mit, dass sich in seinem Rucksack, der sich noch im Lkw befand, eine Druckluftwaffe samt Magazinen und Geschossen sowie ein Tierabwehrspray befänden. Die Gegenstände wurden durch die Polizei sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

3,87 Promille: Volltrunkener Busfahrer verängstigt Jugendgruppe auf Rügen

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (23. Juni 2026) gegen 19:00 Uhr rief der Leiter einer Jugendgruppe aus dem Bundesland Hessen die Polizei. Die Gruppe mit insgesamt 115 Personen ist derzeit in einer Jugendherberge auf der Insel Rügen untergebracht.

Der 64-jährige Mann teilte mit, dass der zuständige Busfahrer bereits den gesamten Tag stark alkoholisiert wirkte. Zwar habe der Fahrer den Bus nicht geführt, sein Verhalten habe jedoch die Jugendlichen verängstigt. Der Gruppenleiter sah eine mögliche Gefahr für die Jugendlichen und bat um polizeiliche Unterstützung.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Identität des Busfahrers fest. Bei dem 33-jährigen Mann wurde ein Atemalkoholwert von 3,87 Promille gemessen. Anschließend wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zudem informierte die Polizei die zuständige Führerscheinstelle über den Vorfall, die mit der Prüfung der Fahreignung beauftragt wird.

Gefährdung des Straßenverkehrs auf B105: Polizei bittet um Hinweise

B105/Martensdorf (ots). Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich der Vorfall am Dienstag, dem 3. Februar 2026 kurz vor 17:00 Uhr auf der Bundesstraße 105 aus Richtung Martensdorf in Richtung Karnin (Landkreis Vorpommern-Rügen) ereignet haben.

Hinter der Ampelkreuzung auf Höhe der Ortschaft Niepars soll der 50-jährige Fahrer eines orangefarbenen Kia mit Brandenburger Kennzeichen (mit dem Kürzel SEE) eine Fahrzeugkolonne in Fahrtrichtung Ribnitz-Damgarten überholt haben. Während des Überholvorgangs soll sich im Gegenverkehr ein blauer VW Polo befunden haben. Nach bisherigen Erkenntnissen musste dessen Fahrzeugführer ausweichen und auf den rechten Randstreifen fahren, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der VW Polo kam anschließend offenbar unbeschadet zum Stehen. Zum Zeitpunkt des Geschehens herrschten winterliche Straßenverhältnisse.
Insbesondere an den Fahrbahnrändern befand sich Schneematsch.

Im Rahmen der Ermittlungen richtet sich das besondere Interesse der Kriminalpolizei an den Fahrer oder die Fahrerin des blauen VW Polo sowie an weitere bislang unbekannte Zeugen, die den Überholvorgang beobachtet haben oder Angaben zum Geschehen machen können. Hinweise nimmt die Polizei in Barth unter der Telefonnummer 0382316720 entgegen. Alternativ können Hinweise auch über die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern gegeben werden.

Waghalsige Flucht durch Vorpommern: 50-Jähriger rast ohne Versicherung mit Tempo 200 vor der Polizei davon

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Sonntagabend, dem 21.06.2026) beabsichtigten Beamte des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten gegen 21:30 Uhr in der Ortslage Ahrenshagen-Daskow die Kontrolle eines Pkw durchzuführen, nachdem ihnen das Fahrzeug aufgrund fehlender amtlicher Kennzeichen aufgefallen war.

Die Polizeibeamten schalteten daraufhin das Blaulicht sowie das Anhaltesignal ein, um den Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhalteaufforderung und entzog sich der Kontrolle. Es folgte eine Verfolgungsfahrt durch die Ortslagen Ahrenshagen, Ravenhorst und Eixen bis nach Kavelsdorf. Nach bisherigen Erkenntnissen legte der Fahrzeugführer dabei eine Strecke von etwa 20 Kilometern zurück und erreichte teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h.

Trotz der hohen Geschwindigkeit und der erheblichen Gefährdung gelang es den eingesetzten Polizeibeamten, das Fahrzeug schließlich anzuhalten. Personen wurden dabei glücklicherweise nicht verletzt, Sachschäden sind nach derzeitigen Erkenntnissen ebenfalls nicht entstanden. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 50-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobenentnahme in einem Krankenhaus angeordnet und durchgeführt.

Darüber hinaus ergaben die Ermittlungen, dass der genutzte Pkw weder zugelassen noch haftpflichtversichert war. Gegen den 50-Jährigen wurde weiterhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.

Stralsund: Polizei-Großeinsatz wegen WM-Party – hunderte Fans stiften Chaos und blockieren den Verkehr

Stralsund (ots). In der Nacht zu Sonntag (21. Juni 2026) kam es kurz nach Mitternacht zu einem Polizeieinsatz im Stadtgebiet von Stralsund. Im Anschluss an das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft versammelten sich etwa 300 Personen zu einer spontanen Jubelfeier, die sich im weiteren Verlauf auf den Knieperdamm verlagerte. Dort kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen und -blockaden. Zudem wurde vereinzelt Pyrotechnik abgefeuert.

Zur Befriedung der Lage und zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung waren Kräfte der Landes- und Bundespolizei im Einsatz. Insgesamt wurden 18 Funkstreifenwagen eingesetzt. Die Lage konnte durch die eingesetzten Kräfte beruhigt und weitere Störungen verhindert werden.

Fahrradfahrer fährt, ohne Pedale zu bedienen

Stralsund (ots). Am vergangenen Samstag (13. Juni 2026) stellten Stralsunder Polizeibeamte gegen 22:00 Uhr während der Streifentätigkeit einen auffälligen Radfahrer fest. Der 40-jährige Mann fuhr mit dem Fahrrad, ohne die Pedale zu betätigen. Während der durchgeführten Verkehrskontrolle konnte ein Gashebel festgestellt werden, der das Fahrrad offenbar bis zu 18km/h fahren lässt, ohne dass die Pedale bedient werden müssen. An dem E-Bike befand sich kein Versicherungskennzeichen.

Weiterhin war ein Vortest positiv auf THC und Amphetamine. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Dem 40-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, das Straßenverkehrsgesetz und das das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Auffälliger Fahrzeugführer leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Grammendorf (ots). Am Donnerstag, dem 11.06.2026 wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr über ein auffälliges Fahrzeug auf der Kreisstraße 14 in der Gemeinde Grammendorf informiert. Nach Angaben eines Hinweisgebers stand das Auto mittig auf der Fahrbahn. Zudem soll sich der 41-jährige Fahrzeugführer auffällig verhalten und wiederholt um das Fahrzeug herumgelaufen sein.

Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Grimmen stellten den Mann vor Ort fest. Im Rahmen der ersten polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen könnte
Zudem wurden bei ihm weiße Anhaftungen im Nasenbereich festgestellt. Aufgrund des bestehenden Verdachts wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Im Zuge der weiteren Maßnahmen durchsuchten die Beamten das Fahrzeug nach möglichen Beweismitteln. Dabei wurden Gegenstände mit weißen Anhaftungen festgestellt, die der Beschuldigte zuvor offenbar zu beseitigen versuchte.

Während der polizeilichen Maßnahmen leistete der 41-Jährige Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Er musste daraufhin zu Boden gebracht werden. Verletzt wurde dabei niemand. Anschließend wurde der Mann aufgrund seines psychischen Zustandes sowie zur weiteren medizinischen Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den 41-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beeinflussung des Straßenverkehrs durch berauschende Mittel, wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz beziehungsweise des Besitzes entsprechender Substanzen sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Kurzzeitige Überschwemmung der B96

Bergen (ots). Am 07.06.2026 gegen 13:30 Uhr kam es auf der B96 zwischen Scharpitz und Rambin unter der Bahnunterführung zu einer kurzzeitigen Überschwemmung der Fahrbahn durch Starkregen. Dabei stand der rechte Fahrstreifen in Richtung Bergen ca. 50 cm unter Wasser, so dass es sofort zu Stauerscheinungen kam und die Fahrzeuge die Stelle nur über die Gegenfahrbahn passieren konnten. Der Verkehr wurde über das Verkehrsleitsystem umgeleitet und die bereits auf der B96 befindlichen Fahrzeuge durch Polizeikräfte an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Nach ungefähr dreißig Minuten war das Wasser abgelaufen und die Maßnahmen konnten eingestellt werden. Zu anlassbezogenen Unfällen kam es glücklicherweise nicht.

Langsamer Verkehrsteilnehmer sorgt für ungewöhnlichen Einsatz in Stralsund

Stralsund (ots). Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund führten am heutigen Mittwochmorgen (02.06.2026) gegen 9:00 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle in der Bahnhofstraße durch. Dabei geriet ein Verkehrsteilnehmer in den Fokus, der zwar ohne Zweifel unterwegs war, allerdings keinerlei Gefahr lief, wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet zu werden.

Schildkröte auf Gehweg, Polizei nimmt Tier in Obhut
Foto: Polizei Stralsund

Eine aufmerksame Passantin machte die Einsatzkräfte auf eine Schildkröte aufmerksam, die sich gemächlich auf dem Gehweg in Richtung der Messstelle bewegte. Nach ersten Erkenntnissen hielt sich das Tier vorbildlich an die Verkehrsregeln: Es nutzte den Gehweg, zeigte keine Anzeichen überhöhter Geschwindigkeit und verhielt sich insgesamt äußerst unauffällig.

Da die Herkunft der Schildkröte zunächst unklar war, kümmerten sich die Polizeibeamten um das ungewöhnliche Fundtier. In Zusammenarbeit mit dem Stralsunder Zoo wurde das Tier schließlich in Obhut genommen. Dort wird nun geprüft, um welche Schildkrötenart es sich handelt. Sollte es eine heimische Art sein, wird untersucht, ob eine Auswilderung in geeigneten Gewässern möglich ist. Handelt es sich hingegen um ein ausgesetztes oder nicht heimisches Tier, wird über eine dauerhafte Unterbringung entschieden. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der aufmerksamen Hinweisgeberin. Dank ihres Einsatzes konnte die Schildkröte sicher versorgt werden.

Ohne Luft und berauscht unterwegs

Stralsund (ots). In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags (23.05.2026) stellten Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund gegen 01:30 Uhr im Tribseer Damm in Stralsund einen PKW der Marke Hyundai fest, der mit zwei platten Reifen unterwegs war.

Als die eingesetzten Polizeibeamten den Fahrzeugführer zum Anhalten aufforderten, kollidierte das Fahrzeug mit einem abgeparkten Auto. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt. Im Rahmen der anschließenden Verkehrskontrolle wurde bei dem 32-jährigen Fahrzeugführer ein Atemalkoholwert von 1,73 Promille festgestellt. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verkehrsunfalls aufgenommen.

Betrunken mit dem Mofa auf der Autobahn 20 unterwegs

Grimmen (ots). Am gestrigen Mittwoch (20. Mai 2026) wurde der Polizei gegen 12:30 Uhr ein Mofa-Fahrer auf der Landesstraße 19 bei Grimmen gemeldet, der nach Zeugenangaben Schlangenlinien fuhr und anschließend auf die Bundesautobahn 20 auffuhr. Der 65-jährige Mofafahrer konnte gegen 12:50 Uhr auf der Landesstraße 19, unweit der Abfahrt Grimmen-West, festgestellt und kontrolliert werden. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Zudem wurden das Mofa samt Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.

Trunkenheitsfahrten in Stralsund

Stralsund (ots). Am Sonntagmittag ereigneten sich gleich zwei Trunkenheitsfahrten in Stralsund. Um 11:06 Uhr meldeten Zeugen dem Polizeihauptrevier Stralsund, dass eine torkelnde und scheinbar stark alkoholisierte, männliche Person gerade in seinen PKW VW eingestiegen ist und auf der Rostocker Chaussee in westliche Richtung fährt. Kurz darauf konnte der 49-jährige, slowakische Fahrzeugführer in der Barther Straße von den Beamten festgestellt werden. Er wies eine Atemalkoholkonzentration von 2,58 Promille auf. Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Gegen 13:45 Uhr meldeten Zeugen der Einsatzleitstelle Neubrandenburg eine weitere mögliche Trunkenheitsfahrt in Stralsund. Die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund konnten den betreffenden PKW VW in der Werftstraße anhalten und kontrollieren. Die 42-jährige Fahrzeugführerin von der Insel Rügen hatte einen Atemalkoholwert von 1,92 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und gegen die Fahrzeugführerin wird ebenfalls wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Zwei augenscheinlich manipulierte Kleinkrafträder Simson auf der Insel Rügen sichergestellt

Glowe/Sagard (ots). Am 08.05.2026 gegen 21:45 Uhr befuhr eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sassnitz die Landstraße 30 zwischen Glowe und Sagard. Hierbei fielen zwei Fahrzeugführer mit ihrem Kleinkrafträdern Simson S 51 auf, welche mit ca. 80km/h die Landstraße befuhren.

Daraufhin erfolgte die Kontrolle der beiden 15-jährigen Fahrzeugführer und ihrer Fahrzeuge. Nach derzeitigen Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass beide Fahrzeuge manipuliert waren, so dass diese erhöhten Fahrleistungen aufwiesen. Gegen die beiden Fahrzeugführer wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Kleinkrafträder wurden sichergestellt und durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen.

Betrunkener Fahrzeugführer verursacht mehrere Verkehrsunfälle

Sassnitz (ots). Am 08.05.2026 gegen 11:30 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass er sich mit seinem Fahrzeug auf der B96 von Sassnitz in Richtung Sargard fährt und vor ihm ein PKW Citroen in Schlangenlinie fährt. Der Fahrzeugführer habe bereits kurz vor der Ortschaft Sargard einen Leitpfosten beschädigt. Anschließend fuhr er in die Ortschaft Sagard ein.

Hier beabsichtigte der 65- jährige Fahrzeugführer auf dem Markt seinen PKW zu wenden. Auch hierbei streifte er einen abgeparkten Toyota. Der Zeuge konnte nun die Weiterfahrt, bis zum Eintreffen der Polizei, verhindern. Gegen den 65- Jährigen wurde ein Verfahren wegen Unfallflucht unter Alkohol eingeleitet und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Insgesamt entstand ein Schaden von 4.000 Euro.

Erheblich alkoholisierte Fahrzeugführerin auf Rügen festgestellt

Sagard (ots). Am 05.05.2026 gegen 16:50 Uhr meldete über den Notruf ein Zeuge der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass eine alkoholisierten Frau mit einem PKW in Sargard unterwegs ist. Umgehend wurden Einsatzkräfte des Polizeirevier Sassnitz zum Einsatz gebracht. Durch diese konnte die 40-jährige Fahrzeugführerin in Sagard auf dem Parkplatz des EDEKA festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.