Alkoholfahrt auf Rügen: 47-Jähriger mit 1,37 Promille erwischt – seine Abholerin fährt mit 0,63 Promille zur Polizei

Garz/Bergen auf Rügen (ots). Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, kontrollierten Polizeibeamte kurz nach Mitternacht auf der Landesstraße 291 kurz vor der Ortschaft Garz einen 47-jährigen VW-Fahrer. Während der Verkehrskontrolle ergaben sich Anhaltspunkte für eine mögliche alkoholbedingte Beeinflussung. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,37 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde der Führerschein des 47-Jährigen beschlagnahmt. Die Fahrzeugschlüssel wurden einer anderen Person übergeben. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr laufen.

Gegen 01:30 Uhr erschien eine 54-jährige Frau mit ihrem Toyota am Polizeihauptrevier, um den Mann abzuholen. Bei der Überprüfung ihrer Fahrtauglichkeit stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 0,63 Promille fest. Gegen die Frau wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ihr Fahrzeug stellt sie vor dem Polizeihauptrevier ab. Schließlich wurden beide Personen von einem weiteren Bekannten abgeholt. Dieser wies bei einer Überprüfung einen Atemalkoholwert von 0,14 Promille auf.

Die Polizei weist darauf hin, dass bereits geringe Mengen Alkohol die Wahrnehmung und das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können. Wer Alkohol getrunken hat, sollte das Fahrzeug stehen lassen und auf alternative Beförderungsmöglichkeiten zurückgreifen. Am sichersten ist es, nach dem Alkoholkonsum vollständig auf das Fahren zu verzichten.

Mit 1,4 Promille, ohne Führerschein und mit falschen Kennzeichen unterwegs – Polizei stoppt 38-Jährigen in Splietsdorf

Splietsdorf (ots). Alkohol im Blut, aber weder Führerschein noch eine gültige Zulassung für das Auto: Bei einer Verkehrskontrolle in Splietsdorf stellten Polizeibeamte in der Nacht zum heutigen Freitag, dem 16. Oktober 2026, gegen 00:30 Uhr gleich mehrere Verstöße fest.

Die Beamten kontrollierten einen 38-jährigen Renault-Fahrer. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,4 Promille. Außerdem gab der Mann an, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Auch bei den übrigen Voraussetzungen für eine Fahrt im Straßenverkehr sah es nicht besser aus: Der 38-Jährige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Sein Renault war nicht zugelassen und zudem mit falschen Kennzeichen versehen. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und stellten die Fahrzeugschlüssel sowie die Kennzeichen sicher.

Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, der Urkundenfälschung sowie weiterer möglicher Verstöße gegen die Straßenverkehrsvorschriften und das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Auch ein Verstoß gegen die Abgabenordnung steht im Raum.

Elch bei Saatel gesichtet und offenbar auf dem Weg nach Flemendorf – Polizei warnt Autofahrer vor Wildwechsel

Saatel/Flemendorf (ots). Ein eher ungewöhnlicher Anblick hat am heutigen Mittwoch für Aufmerksamkeit im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund gesorgt: Bei Saatel wurde ein Elch gesichtet. Das Tier bewegte sich nach derzeitigem Kenntnisstand anschließend weiter in Richtung Flemendorf. Die Polizei nimmt die Sichtung zum Anlass, Verkehrsteilnehmer in dem Bereich um erhöhte Aufmerksamkeit zu bitten.

Insbesondere auf Straßen in Wald- und Feldbereichen sollten Autofahrer derzeit mit Wildwechsel rechnen und ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen. Taucht ein Tier am Straßenrand oder auf der Fahrbahn auf, heißt es: Geschwindigkeit reduzieren, bremsbereit sein und nicht unkontrolliert ausweichen. Auch bei einem Elch gilt: Wo ein Tier auftaucht, können weitere folgen. Entsprechend sollte ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug gehalten werden.

Sollte es zu einem Zusammenstoß mit einem Wildtier kommen, sollte die Unfallstelle abgesichert und die Polizei verständigt werden. Verletzte oder verendete Tiere sollten nicht eigenständig angefasst oder mitgenommen werden. Und vielleicht lohnt sich heute auf den Straßen rund um Saatel und Flemendorf ein besonders aufmerksamer Blick an den Fahrbahnrand: Denn manchmal steht dort eben nicht nur ein Reh.

Polizei startet landesweite Verkehrskontrollen in Mecklenburg-Vorpommern – Vorfahrt im Fokus

Neubrandenburg/Rostock (ots). Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ und werden den gesamten Monat Oktober über fortgeführt.

Wie wichtig die Einhaltung der Vorfahrts- und Vorrangregeln ist, zeigen die Unfallzahlen: Im vergangenen Jahr verloren in Mecklenburg-Vorpommern sechs Menschen bei Verkehrsunfällen infolge von Vorfahrts- oder Vorrangfehlern ihr Leben (Vergleich 2025: 7). Knapp 700 Menschen wurden verletzt, 84 von ihnen schwer.

Auch in diesem Monat sind deshalb die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten der acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock landesweit im Einsatz. Neben der Überwachung des Verkehrs, steht dabei insbesondere die Sensibilisierung der Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer für die Gefahren im Mittelpunkt, die aus der Missachtung von Vorfahrts- und Vorrangregelungen entstehen können.

59-Jähriger mit 2,3 Promille in Gingst auf Rügen gestoppt – weil er das Ergebnis nicht glaubt, verlangt er zweiten Test: 2,4 Promille, Führerschein sichergestellt

Gingst (ots). Am Donnerstag, dem 24. September 2026, führten Beamte des Polizeihauptreviers Bergen gegen 17:00 Uhr in Gingst auf der Insel Rügen eine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurde ein Pkw angehalten und der 59-jährige Fahrzeugführer einer Atemalkoholkontrolle unterzogen. Das Ergebnis scheint den Fahrzeugführer selbst überrascht zu haben: Das Atemalkoholmessgerät zeigte einen Wert von knapp 2,3 Promille an. Da der 59-Jährige diesen Wert offenbar nicht glauben konnte, bat er um eine erneute Überprüfung. Frei nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Der zweite Atemalkoholtest brachte allerdings keine Ernüchterung – im Gegenteil: Das Gerät zeigte nun einen Wert von 2,4 Promille an und lag damit sogar noch über dem ersten Ergebnis. Im Anschluss wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Der Führerschein des 59-Jährigen wurde sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Alkohol am Lenker – 16-jährige E-Scooter-Fahrerin muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen

Stralsund/Bergen (ots). Im Rahmen der Streifentätigkeit kontrollierten Beamte des Polizeihauptreviers Bergen am Donnerstagabend, dem 24. September 2026, gegen 20:45 Uhr eine E-Scooter-Fahrerin im Bereich Bergen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die 16-jährige Jugendliche unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,8 Promille.

Für Fahranfängerinnen und Fahranfänger sowie Personen unter 21 Jahren gilt im Straßenverkehr ein absolutes Alkoholverbot, die sogenannte 0,0-Promille-Grenze. Die Jugendliche muss sich daher wegen des Verstoßes gemäß § 24c des Straßenverkehrsgesetzes verantworten. Den Fall nimmt die Polizei zum Anlass, auf die besonderen rechtlichen und tatsächlichen Gefahren im Zusammenhang mit E-Scootern hinzuweisen. Denn: Ein E-Scooter ist rechtlich kein Fahrrad und auch kein gewöhnlicher Tretroller, sondern ein Kraftfahrzeug. Für das Führen gelten deshalb unter anderem die entsprechenden Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes.

Gerade für junge Fahrerinnen und Fahrer kann ein Verstoß zudem über das aktuelle Verkehrsgeschehen hinaus Folgen haben. Verstöße gegen die für Fahranfänger und unter 21-Jährige geltenden Alkoholvorschriften können sich auf das Fahrerlaubnisrecht und damit auch auf die spätere Erteilung einer Fahrerlaubnis auswirken.

65 Verkehrsunfälle mit E-Scootern seit 2022 Wie relevant das Thema ist, zeigen auch die Verkehrsunfallzahlen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Seit 2022 registrierte die Polizei insgesamt 65 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von E-Scootern. Bei 40 dieser Unfälle wurden Personen leicht verletzt, sieben Personen erlitten schwere Verletzungen. Bei einem Verkehrsunfall kam ein E-Scooter-Fahrer ums Leben. Auch jüngere Verkehrsteilnehmer sind in den Unfallzahlen deutlich vertreten: Bei 27 der insgesamt 65 Unfälle war eine beteiligte Person unter 20 Jahre alt.

Alkohol und andere berauschende Mittel spielten ebenfalls eine Rolle. Zehn der registrierten E-Scooter-Unfälle ereigneten sich unter Alkoholeinfluss, vier weitere unter dem Einfluss von Rauschmitteln. Die Polizei appelliert deshalb insbesondere an junge E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrer, die Fahrzeuge nicht als „Spielzeug“ oder als verlängerten Tretroller zu betrachten. E-Scooter nehmen am öffentlichen Straßenverkehr teil und können insbesondere bei höherer Geschwindigkeit oder in Verbindung mit Alkohol zu schweren Verkehrsunfällen führen. Wer einen E-Scooter fährt, ist Verkehrsteilnehmer – und trägt damit Verantwortung für sich und andere. Alkohol und Drogen haben dabei nichts am Lenker verloren.

Falschfahrer rast Streifenwagen auf A20 entgegen – sechs Polizeiautos im Einsatz, Fahrer entkommt

A20/Süderholz (ots). Am Dienstagabend (15. September 2026) kam es gegen 22:00 Uhr zu einem Polizeieinsatz aufgrund eines Falschfahrers auf der Autobahn 20 im Landkreis Vorpommern-Rügen. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten sich über den Notruf der Polizei und teilten mit, dass ein Fahrzeug entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der A20 unterwegs sei. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde das Fahrzeug zunächst zwischen Anklam und Jarmen in Fahrtrichtung Lübeck gemeldet. Dabei soll es auf der Richtungsfahrbahn in Richtung Stettin unterwegs gewesen sein.

Im weiteren Verlauf wurde das Fahrzeug im Bereich der Anschlussstelle Stralsund durch einen Funkstreifenwagen festgestellt. Der Falschfahrer kam dem Streifenwagen mit sehr hoher Geschwindigkeit entgegen. Dabei kam es zu einer Gefährdung des Funkstreifenwagens, glücklicherweise aber zu keinem Verkehrsunfall.

Im Verlauf des Einsatzes waren insgesamt sechs Funkstreifenwagen im Einsatz. Unter anderem wurden Anschlussstellen geschlossen, um weitere Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer zu verhindern. Darüber hinaus wurden sogenannte Stop-Sticks bereitgelegt, um das Fahrzeug gegebenenfalls kontrolliert zum Stillstand bringen zu können. Das Fahrzeug konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nicht festgestellt werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich um ein hochwertiges, dunkelblaues Elektrofahrzeug. Möglicherweise war das Fahrzeug mit einem norwegischen Kennzeichen versehen. Im weiteren Verlauf besteht der Verdacht, dass der Fahrzeugführer die Fahrtrichtung auf der Autobahn eigenständig änderte und sich damit einer polizeilichen Kontrolle entzog. Die genauen Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB. Polizei sucht weitere Zeugen. Die Polizei bittet insbesondere Verkehrsteilnehmer, die am Dienstagabend gegen 22:00 Uhr auf der A20 unterwegs waren und durch den Falschfahrer gefährdet wurden oder Angaben zum Fahrzeug beziehungsweise zum Kennzeichen machen können, sich zu melden. Hinweise nimmt das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier unter 03832657212 entgegen.

Frau sieht offenbar alkoholisierten Mann ins Auto steigen und ruft Polizei – 0,89 Promille

Grimmen (ots). Gestern Mittag ist einer Frau in Grimmen ein Mann aufgefallen, der offenbar alkoholisiert in sein Auto stieg und damit losfahren wollte. Sie entschied sich, die Polizei zu rufen, um ihren Verdacht, dass er unter Alkoholeinfluss Auto fahren könnte, mitzuteilen. Am Ende bestätigte sich die Vermutung: Die Beamten des Reviers Grimmen konnten den 72-jährigen Mann im Stadtgebiet antreffen und kontrollieren. Seine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,89 Promille. Die weitere Fahrt an dem Tag mit dem Auto wurde ihm untersagt.

Falschfahrer zwischen B96 und B194 unterwegs – Polizei bittet Autofahrer um Hinweise

Stralsund (ots) Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei am Mittwochmorgen, dem 19. August 2026, einen möglichen Falschfahrer auf der B105 im Bereich Stralsund. Gegen 8:00 Uhr gingen sowohl beim Polizeihauptrevier Stralsund als auch über den polizeilichen Notruf mehrere Hinweise auf einen Pkw ein, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein soll. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr das Fahrzeug auf der B105 in Richtung Rostock, und zwar auf dem mehrspurigen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen B96 und B194. Mehrere Hinweisgeber schilderten einen dunkelgrünen Pkw, an dessen Steuer sich ein augenscheinlich älterer Mann befunden haben soll.

Die eingesetzten Polizeibeamten überprüften umgehend den betreffenden Streckenabschnitt sowie das nähere Umfeld. Der beschriebene Pkw konnte jedoch nicht mehr festgestellt werden.

Aufgrund der übereinstimmenden Hinweise wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Die Polizei bittet nun weitere Verkehrsteilnehmer, die den Falschfahrer am Mittwochmorgen auf der B105 zwischen den Anschlussstellen B96 und B194 gesehen haben, sich zu melden. Insbesondere von Interesse sind Angaben zum Kennzeichen, zum Fahrzeug oder zum Fahrer sowie Hinweise dazu, ob es durch das Fahrverhalten zu konkreten Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer gekommen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter 0383128900 zu melden.

SailGP in Sassnitz: Zufahrt zeitweise nur mit Sondergenehmigung – alle Sperrungen, Parkplätze und Shuttlebusse im Überblick

Sassnitz (ots). Am 22. und 23. August 2026 wird Sassnitz erstmals Austragungsort der weltweit renommierten Segelserie SailGP. Mit spektakulären Rennen, internationalen Teams und maritimem Flair erwartet die Stadt ein Sportereignis der Spitzenklasse und zugleich eine große logistische Herausforderung. Um einen sicheren und geregelten Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten, setzt die Stadt Sassnitz ein temporäres Verkehrs- und Parkkonzept um. Anreisende, Einwohner und Berufstätige werden gebeten, sich rechtzeitig über die Einschränkungen zu informieren und die ausgeschilderten Umleitungen sowie Shuttle-Angebote zu nutzen.

Verkehrseinschränkungen im Überblick

Zufahrt nach Sassnitz: Am 22. und 23. August 2026 ist die Einfahrt nach Sassnitz über die Bundesstraße 96 (Kreuzung Lancken), die Dorfstraße, die Mukraner Straße sowie die Landesstraße 303 (Werder) jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr nur eingeschränkt möglich. Die Einfahrt in die Stadt ist in diesem Zeitraum nur mit Sondergenehmigung gestattet. Die Ausfahrt aus der Stadt ist jederzeit erlaubt. Das Fahren innerhalb von Sassnitz bleibt weitestgehend möglich.

Sperrung der Hafendurchfahrt: Die Straße zwischen RügenFisch und der Wasserschutzpolizei ist vom 06. August bis 01. September 2026 vollständig gesperrt. Auf dem Parkplatz Westhafen gilt absolutes Haltverbot.

Windpromenade: Die Wiese am Molenfußgebäude ist vom 27. Juli 2026 bis zum 05. September 2026 gesperrt.

Kistenplatz: Der Kistenplatz wird als Fahrradstellplatz für die Veranstaltung eingerichtet. Das Parken für Familien und Gäste der Einschulung am 22. August 2026 wird weiterhin möglich sein.

Zufahrten zum Stadthafen: Zur Absicherung der Veranstaltung wird Straße der Jugend am 22. und 23. August 2026 von 10:00 bis ca. 15:00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Weiterhin ist die Landesstraße 202 am Abzweig Werder (Richtung Hagen gesperrt). Von 10:00 bis ca. 16:00 Uhr ist die Landesstraße 29 im Bereich Mukran und die Kreuzung Gewerbepark / Mukraner Straße gesperrt. Von 10:00 bis 20:00 Uhr ist die Hafenstraße / Ecke Seestraße, der Bereich zwischen Rügenfisch und Wasserschutzpolizei sowie der Abschnitt zwischen der oberen Zufahrt zum Parkhaus und der unteren Zufahrt zum Parkhaus gesperrt.

Parken & Shuttle: Vom 22. August 2026, 8:00 Uhr, bis 23. August 2026, ca. 19:00 Uhr, sind die Parkplätze Dwasieden, Kistenplatz und Berufsschule nur mit einem gültigen Parkticket des Veranstalters der SailGP nutzbar. In Mukran werden auf der Süd- und Nordstraße zwei Auffangparkplätze inklusive Shuttle-Service eingerichtet. Die Shuttlebusse verkehren an beiden Tagen ab 10:00 Uhr regelmäßig bis zum Rügen-Platz. Von dort aus ist der Stadthafen barrierefrei erreichbar.

Wasserseitige Verkehrseinschränkungen im Bereich des Stadthafens Sassnitz Auch bei der Ansteuerung des Stadthafens Sassnitz und beim Navigieren innerhalb des Hafens kommt es zu Einschränkungen und Behinderungen für die Schifffahrt.

Seit heute, dem 19. August 2026, finden die Trainings in der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Dadurch kann es südlich der Mole von Sassnitz zu Verkehrseinschränkungen kommen kann.

Direkt südöstlich des Hafens wird im Zeitraum vom 21.-23. August 2026 täglich für mehrere Stunden eine Zone eingerichtet, die den Trainings- und Rennfahrten der foilenden F50-Katamarane des Sail Grand Prix vorbehalten ist. Diese Zone wird mit Seezeichen markiert und darf nur durch autorisierte Fahrzeuge befahren werden. Besonders für von Nordosten anlaufende Fahrzeuge ist die Ansteuerung der Hafeneinfahrt in den Zeiträumen der Aktivierung der Exklusiv-Zone mit einem geringfügigen Umweg verbunden.

Im Stadthafen Sassnitz ist ab sofort bis zum 23. August 2026 das Festmachen an der Ostmole nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Hafenbehörde möglich. Im Westhafen werden im gesamten Gebiet zwischen der Westmole und dem Fähranleger 12 Mooringtonnen ausgelegt, so dass das Hafenbecken ab sofort nicht für den allgemeinen Verkehr genutzt werden kann. Die Durchfahrt in den östlichen Teil des Hafens bleibt jedoch in einem Korridor von ca. 90 m Breite entlang der Ostmole möglich.

Die Entfernung der Moorings ist ab dem 23. August 2026 vorgesehen und wird voraussichtlich ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen. Es sind keine allgemeinen Sperrungen für den Schiffsverkehr vorgesehen. Die ortsansässige Ausflugsschifffahrt bleibt während des Zeitraums in Betrieb. Ebenso sind Ausfahrten mit den an der Sassnitz Sail teilnehmenden Traditionsschiffen möglich.

Angaben zu den einzelnen Abfahrtzeiten und -orten sollten direkt bei den Betreibern der Schiffe erfragt oder den lokalen Informationsmöglichkeiten entnommen werden.

An den Renntagen kann es zu kurzzeitigen Fahrwassersperrungen im Bereich der Hafeneinfahrt kommen. Alle Verkehrsteilnehmer, besonders Sportbootführer, deren Fahrzeuge nicht mit Ukw-Seefunk ausgerüstet sind, werden gebeten, mit besonderer Vorsicht und Rücksichtnahme zu navigieren und die Signale der eingesetzten Sicherungsfahrzeuge zu beachten. Die Wasserschutzpolizei wird verstärkt präsent sein und erforderlichenfalls verkehrslenkend eingreifen. Fahrwassersperrungen werden ausschließlich durch Polizeifahrzeuge vorgenommen, die in diesem Fall ein blaues Funkellicht zeigen.

Die Liegeplatzkapazitäten für Gastlieger sind stark eingeschränkt, so dass Fahrzeugführer ohne Reservierung damit rechnen müssen, dass sie keine Liegemöglichkeit finden bzw. schon bei der Anmeldung zum Einlaufen abgewiesen werden müssen. Anläufe im Zusammenhang mit Notfall- oder Gefahrensituationen werden aber jederzeit ermöglicht. Im Einzelfall erhalten Sie weitere Informationen beim Hafenamt der Stadt Sassnitz. Die dortige Zentrale für die Verkehrslenkung in den Sassnitzer Häfen ist auf Ukw-Kanal 15 unter dem Rufnamen Sassnitz Port oder telefonisch unter der Rufnummer 038392 661188 erreichbar. Die Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz erreichen Sie unter der Rufnummer 038392 3080.

Beschleunigungsrennen auf der B96: Fahranfänger müssen Führerscheine abgeben

Stralsund/Rügen (ots). Die Polizisten des Polizeihauptrevieres Bergen konnten am Dienstagabend (11. August 2026) ein mutmaßliches illegales Straßenrennen auf der Bundesstraße 96, dem sogenannten Rügenzubringer, beendet. Gegen zwei 18-jährige Fahrzeugführer werde nun wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen habe eine andere Verkehrsteilnehmerin gegen 23:45 Uhr die beiden Fahrzeuge auf der zweispurigen B 96 beobachtet. Die beiden Autofahrer hätten ihre Geschwindigkeit zunächst deutlich reduziert und sich anschließend über einen längeren Abschnitt mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf gleicher Höhe bewegt. Danach hätten sie ihre Fahrzeuge offenbar gleichzeitig stark beschleunigt und ein sogenanntes Beschleunigungsrennen durchgeführt.

Die Hinweisgeberin ist dabei von erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgegangen und hat die Beobachtung umgehend der Polizei gemeldet. Nach dem Hinweis konnten die Einsatzkräfte die beiden Fahrzeuge und deren Fahrer antreffen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft werde der Sachverhalt derzeit als Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d StGB bewertet. Die Führerscheine der beiden Fahranfänger seien im Rahmen des Strafverfahrens beschlagnahmt worden. Die weiteren Ermittlungen würden nun klären, wie sich das Geschehen im Einzelnen ereignet habe.

Zwei Autofahrer, zwei Meinungen, ein Stau: Polizei schlichtet Vorfahrtsstreit in Bergen

Bergen/Rügen (ots). Wer hat Vorfahrt oder eben nicht? Diese Frage sorgte am Montagnachmittag (10. August 2026) für einen kleinen Stau und große Diskussionen in der Innenstadt von Bergen auf Rügen. Gegen 15:00 Uhr meldete sich eine Hinweisgeberin bei der Polizei und teilte mit, dass sich der Verkehr in einer Straße der Innenstadt staue. Grund dafür seien zwei Fahrzeugführer, die sich lautstark über die richtige Vorfahrtsregelung stritten. Nach ihrer Einschätzung könnte die Diskussion zudem demnächst etwas weniger sachlich werden. Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Bergen trafen die beiden Verkehrsteilnehmer tatsächlich noch in angeregter Diskussion an. Beide waren offenbar fest davon überzeugt, im Recht zu sein – und entsprechend wenig geneigt, dem jeweils anderen die Vorfahrt zu lassen.

Die Polizeibeamten übernahmen kurzerhand die Moderation des unfreiwilligen „Verkehrsgipfels“. Durch ihr beruhigendes Einwirken konnte die Situation schließlich ohne weitere Eskalation aufgelöst werden. Der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen. Strafrechtlich oder anderweitig polizeilich relevant war der Vorfall nicht. Die beiden Beteiligten konnten die Örtlichkeit schließlich wieder guten Mutes verlassen – vermutlich mit weiterhin leicht unterschiedlichen Ansichten zur Vorfahrt.

Vier Gullideckel aus Fahrbahn gehoben – Kripo ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr

Stralsund (ots). Am gestrigen Sonntag (19. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 09:00 Uhr darüber informiert, dass in der Wasserstraße in Stralsund mehrere Gullideckel aus der Fahrbahn herausgehoben worden waren. Nach derzeitigem Kenntnisstand hoben bislang unbekannte Tatverdächtige insgesamt vier Schachtabdeckungen aus ihrer Verankerung und legten sie neben der Fahrbahn ab. Die eingesetzten Polizeibeamten setzten die Deckel wieder ein und beseitigten die Gefahr für den Straßenverkehr. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.

Das Herausheben von Gullideckeln ist kein harmloser Streich. Offene Schachtöffnungen stellen für alle Verkehrsteilnehmer eine erhebliche Gefahr dar. Solche Handlungen können schwere Verkehrsunfälle und erhebliche Verletzungen zur Folge haben und werden entsprechend strafrechtlich verfolgt.

46-Jähriger in Marlow mit gestohlener Simson gestoppt – über ein Promille Alkohol, Drogenverdacht, keine Fahrerlaubnis und kein Versicherungsschutz: Polizei stellt Moped sicher

Marlow (ots). Beamte des Polizeirevieres Ribnitz-Damgarten haben am Donnerstagabend in Marlow einen Kleinkraftrad-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann gleich eine ganze Reihe schwerwiegender Delikte begangen hatte.

Gegen 18:30 Uhr stoppten die Einsatzkräfte den 46-jährigen Fahrer einer Simson für eine allgemeine Verkehrskontrolle. Bereits zu Beginn der Überprüfung bemerkten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp über ein Promille. Da zudem der begründete Verdacht bestand, dass der Zweiradfahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Diese wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus von einem Arzt durchgeführt.

Bei der Überprüfung der Dokumente und des Fahrzeugs deckten die Beamten weitere Straftaten auf. Der 46-Jährige war nicht im Besitz der erforderlichen Führerscheinklasse. Die Überprüfung der Simson im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass das Moped seit Ende 2022 nach einem Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben ist. Auch bestand für das Kleinkraftrad keine gültige Pflichtversicherung. Die Polizeibeamten stellten das gestohlene Zweirad vor Ort sicher.

Gegen den Mann wurden entsprechende Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des Verdachts des Diebstahls bzw. der Hehlerei eingeleitet. Nach Abschluss aller polizeilichen Erstmaßnahmen wurde der Tatverdächtige wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizei geführt.

Überladener Transporter am Pommerndreieck festgestellt

Grimmen (ots). Am Mittwoch (01. Juli .2026) gegen 16:15 Uhr stellten Polizeibeamte am Pommerndreieck bei Grimmen einen Renault-Transporter mit polnischem Kennzeichen fest, der von einem 27-jährigen türkischen Fahrzeugführer geführt wurde. Das Fahrzeug war mit Dönerspießen beladen und wies bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,8 Tonnen ein tatsächliches Gewicht von 3,7 Tonnen auf. Dies entspricht einer Überladung von 32,1 Prozent. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Aufgrund der erheblichen Überladung und weil es ein gewerblicher Transport war, wird zudem die Einleitung einer Vermögensabschöpfung nach § 29a OWiG geprüft. Dabei kann der durch die Ordnungswidrigkeit erlangte wirtschaftliche Vorteil (insbesondere eingesparte Transportkosten oder eine vermiedene zusätzliche Fahrt) unabhängig vom Bußgeld abgeschöpft werden, wodurch die Gesamtgeldbelastung deutlich über dem regulären Bußgeldrahmen liegen kann.

Trunkenheit und Waffen im Rucksack: Polizei stoppt Lkw auf der B96 bei Sundhagen

B96/Sundhagen (ots). Am Dienstag, dem 30. Juni 2026, wurde die Polizei über einen Lkw mit Anhänger informiert, der auf der Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Stralsund augenscheinlich Schlangenlinien fuhr und seine Spur nicht halten konnte. Auf Höhe der Gemeinde Sundhagen konnte der Lkw festgestellt werden. Die Polizeibeamten führten eine Verkehrskontrolle durch. Bereits beim Öffnen der Fahrertür nahmen sie Alkoholgeruch wahr. Im weiteren Verlauf wurde der Atemalkoholwert des 45-jährigen deutschen Fahrers überprüft. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,32 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und später durchgeführt. Zudem wurden der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Auf die Frage, wie es zu der Alkoholisierung gekommen sei, gab der 45-Jährige an, zuvor einen Reifenplatzer gehabt zu haben. Anschließend habe er etwa zwei Stunden auf einen Pannendienst warten müssen. Während dieser Wartezeit habe sich bei ihm so viel Wut aufgebaut, dass er drei Dosen Gin Tonic sowie einen Liter Bourbon-Cola-Gemisch konsumiert habe. Nachdem der Reifen seines Lkws repariert worden sei, habe er seine Fahrt alkoholisiert fortgesetzt.

Nach der Blutprobenentnahme teilte der 45-Jährige zudem mit, dass sich in seinem Rucksack, der sich noch im Lkw befand, eine Druckluftwaffe samt Magazinen und Geschossen sowie ein Tierabwehrspray befänden. Die Gegenstände wurden durch die Polizei sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

3,87 Promille: Volltrunkener Busfahrer verängstigt Jugendgruppe auf Rügen

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (23. Juni 2026) gegen 19:00 Uhr rief der Leiter einer Jugendgruppe aus dem Bundesland Hessen die Polizei. Die Gruppe mit insgesamt 115 Personen ist derzeit in einer Jugendherberge auf der Insel Rügen untergebracht.

Der 64-jährige Mann teilte mit, dass der zuständige Busfahrer bereits den gesamten Tag stark alkoholisiert wirkte. Zwar habe der Fahrer den Bus nicht geführt, sein Verhalten habe jedoch die Jugendlichen verängstigt. Der Gruppenleiter sah eine mögliche Gefahr für die Jugendlichen und bat um polizeiliche Unterstützung.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Identität des Busfahrers fest. Bei dem 33-jährigen Mann wurde ein Atemalkoholwert von 3,87 Promille gemessen. Anschließend wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zudem informierte die Polizei die zuständige Führerscheinstelle über den Vorfall, die mit der Prüfung der Fahreignung beauftragt wird.

Gefährdung des Straßenverkehrs auf B105: Polizei bittet um Hinweise

B105/Martensdorf (ots). Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich der Vorfall am Dienstag, dem 3. Februar 2026 kurz vor 17:00 Uhr auf der Bundesstraße 105 aus Richtung Martensdorf in Richtung Karnin (Landkreis Vorpommern-Rügen) ereignet haben.

Hinter der Ampelkreuzung auf Höhe der Ortschaft Niepars soll der 50-jährige Fahrer eines orangefarbenen Kia mit Brandenburger Kennzeichen (mit dem Kürzel SEE) eine Fahrzeugkolonne in Fahrtrichtung Ribnitz-Damgarten überholt haben. Während des Überholvorgangs soll sich im Gegenverkehr ein blauer VW Polo befunden haben. Nach bisherigen Erkenntnissen musste dessen Fahrzeugführer ausweichen und auf den rechten Randstreifen fahren, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der VW Polo kam anschließend offenbar unbeschadet zum Stehen. Zum Zeitpunkt des Geschehens herrschten winterliche Straßenverhältnisse.
Insbesondere an den Fahrbahnrändern befand sich Schneematsch.

Im Rahmen der Ermittlungen richtet sich das besondere Interesse der Kriminalpolizei an den Fahrer oder die Fahrerin des blauen VW Polo sowie an weitere bislang unbekannte Zeugen, die den Überholvorgang beobachtet haben oder Angaben zum Geschehen machen können. Hinweise nimmt die Polizei in Barth unter der Telefonnummer 0382316720 entgegen. Alternativ können Hinweise auch über die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern gegeben werden.

Waghalsige Flucht durch Vorpommern: 50-Jähriger rast ohne Versicherung mit Tempo 200 vor der Polizei davon

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Sonntagabend, dem 21.06.2026) beabsichtigten Beamte des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten gegen 21:30 Uhr in der Ortslage Ahrenshagen-Daskow die Kontrolle eines Pkw durchzuführen, nachdem ihnen das Fahrzeug aufgrund fehlender amtlicher Kennzeichen aufgefallen war.

Die Polizeibeamten schalteten daraufhin das Blaulicht sowie das Anhaltesignal ein, um den Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhalteaufforderung und entzog sich der Kontrolle. Es folgte eine Verfolgungsfahrt durch die Ortslagen Ahrenshagen, Ravenhorst und Eixen bis nach Kavelsdorf. Nach bisherigen Erkenntnissen legte der Fahrzeugführer dabei eine Strecke von etwa 20 Kilometern zurück und erreichte teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h.

Trotz der hohen Geschwindigkeit und der erheblichen Gefährdung gelang es den eingesetzten Polizeibeamten, das Fahrzeug schließlich anzuhalten. Personen wurden dabei glücklicherweise nicht verletzt, Sachschäden sind nach derzeitigen Erkenntnissen ebenfalls nicht entstanden. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 50-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobenentnahme in einem Krankenhaus angeordnet und durchgeführt.

Darüber hinaus ergaben die Ermittlungen, dass der genutzte Pkw weder zugelassen noch haftpflichtversichert war. Gegen den 50-Jährigen wurde weiterhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.

Stralsund: Polizei-Großeinsatz wegen WM-Party – hunderte Fans stiften Chaos und blockieren den Verkehr

Stralsund (ots). In der Nacht zu Sonntag (21. Juni 2026) kam es kurz nach Mitternacht zu einem Polizeieinsatz im Stadtgebiet von Stralsund. Im Anschluss an das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft versammelten sich etwa 300 Personen zu einer spontanen Jubelfeier, die sich im weiteren Verlauf auf den Knieperdamm verlagerte. Dort kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen und -blockaden. Zudem wurde vereinzelt Pyrotechnik abgefeuert.

Zur Befriedung der Lage und zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung waren Kräfte der Landes- und Bundespolizei im Einsatz. Insgesamt wurden 18 Funkstreifenwagen eingesetzt. Die Lage konnte durch die eingesetzten Kräfte beruhigt und weitere Störungen verhindert werden.