Tickets für die Europameisterschaft kommen nie an

Bergen auf Rügen (ots). Am Dienstag, dem 18.06.2024 gegen 8:45 Uhr erschien ein 36-jähriger Mann im Polizeihauptrevier Bergen, um einen Betrug anzuzeigen. Über Facebook fand er einen Account, in dem Tickets für die Europameisterschaft zum Verkauf standen. Über die „Messenger-App“ erfolgte dann die weitere Kommunikation mit dem vermeintlichen Verkäufer. Der vereinbarte Kaufbetrag wurde per Überweisung gezahlt, die Tickets hat der Geschädigte nie erhalten.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Fakeshops und unseriösen Händlern. So können Sie ein Ticket zur heimischen Fußball EM sicher erwerben:

  • Kaufen Sie bei Ticketportalen oder direkt über die offizielle
    Ticket-Resale-Plattform der UEFA.
  • Bezahlen Sie nur mit sicheren Zahlungsmitteln, wie Kreditkarte,
    Lastschrift oder über Zahlungsdienstleister mit Käuferschutz.
    Diese bieten Ihnen unter Umständen die Möglichkeit, im
    Betrugsfall Ihr Geld zurückzufordern.
  • Ticketbörsen, Kleinanzeigenportale oder Angebote auf Social
    Media bieten meist weniger Sicherheit.

Weitere Informationen finden sie hier.

Stralsunderin verliert mehrere tausende Euro durch Love-Scammer

Stralsund (ots). Am Sonntag, dem 16.06.2024 erschien eine 63-jährige Frau im Polizeihauptrevier Stralsund, um einen Betrug zur Anzeige zu bringen. Über mehrere Monate hatte sie augenscheinlich mit einer Person auf TikTok, Telegram und Instagram schriftlichen und telefonischen Kontakt. Diese gab an, Sänger einer italienischen Band zu sein. Er umgarnte sie und versprach, sie mit auf seine Tour zu nehmen. Darüber hinaus versprach er, die Geschädigte zu heiraten. Um die 63-jährige besuchen zu können, bat er die Geschädigte nun um Unterstützung, welche vorzugsweise über ApplePay-Karten erfolgen sollte. In der weiteren Folge sendete sie mehr als 4.000 Euro innerhalb von drei Tagen an den Verdächtigen.

Die Polizei warnt vor der Masche des Liebensbetruges und mahnt zur Vorsicht. Wie diese Betrugsform der vorgetäuschten Liebe genau funktioniert und woran man einen Romance- oder Love-Scammer erkennt, kann hier nachgelesen werden.

Ehepaar wird Opfer von Betrugsmasche bei Online-Brokern

Bergen (ots). Am 14.06.2024 erschien eine 73-jährige Frau im Polizeihauptrevier Bergen und erstattete Anzeige wegen des Verdachts des Betruges. Da ihr Mann bereits bei einem vermeintlichen Broker seit Ende Mai 2024 Geld investiere, hatte sie sich auch dazu entschlossen und ein Kundenkonto auf der Website „Mega26.com“ eröffnet. Hierzu war sie telefonisch in Kontakt mit einem mutmaßlichen Kundenbetreuer. In der weiteren Folge überwies sie 5.000 Euro auf ein ihr benanntes Konto. Sowohl der direkte Kontakt mit den Mitarbeitern, als auch die Internetseite erschienen der Geschädigten zunächst seriös. Sie wurde dann aber unsicher und recherchierte die Firma im Internet. Hier erhärtete sich der Verdacht, dass sie einer Betrugsmasche zum Opfer gefallen sei.

Am Folgetag erstattete ihr Ehemann, ein 73-jähriger Mann ebenfalls Anzeige. Er hatte auch bei dieser Website ein Kundenkonto eingerichtet und konnte sein Depot augenscheinlich einsehen. Er wollte sein Depot auflösen und sich sein avisiertes Guthaben von mehr als 4.000 Euro auszahlen lassen. Leider war das nicht möglich, er wurde aber von seinem persönlichen Berater kontaktiert, welcher ihm versicherte, dass er in der Folgewoche sein Guthaben ausbezahlt bekäme. Gleichzeitig verlangte er, dass weitere Transaktionen vorgenommen werden sollten. Das lehnte der Geschädigte aber ab. Auf Grund der Recherchen seiner Frau geht er nun auch davon aus, Opfer eines Betruges geworden zu sein und erstattete Anzeige.

Bestelltes Wohnmobil wird nie geliefert

Stralsund (ots). Ein 62-jähriger Stralsunder erstattete am 12.06.2024 bei der Polizei in Stralsund Anzeige, weil er im Internet ein Wohnmobil kaufte und bezahlte, es aber nie geliefert wurde. Der Geschädigte wurde auf einer schwedischen Internetseite fündig und entschloss sich, dort sein neues Wohnmobil zu kaufen. Nach Schließung des Kaufvertrages wurde der Kaufbetrag fällig, welcher an einen Treuhändler überwiesen wurde. Der Käufer erhielt eine Versandbestätigung mit Sendungsnummer. Im weiteren Verlauf bekam er dann die Information, dass die Rechnung ohne Mehrwertsteuer ausgewiesen war und diese nachzahlen müsse. Im Anschluss daran sollte ihn das Fahrzeug per Spedition erreichen. So überwies der Geschädigte die gefragte Summe. Augenscheinlich wurde das Wohnmobil aber nicht versandt. Der Händler und der Treuhändler waren fortan nicht mehr für den Käufer zu erreichen.

Der deutsche Geschädigte erstattete Strafanzeige, ihm entstand ein Schaden von mehr als 10.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Fakeshops sind nicht immer gleich auf den ersten Blick zu erkennen. Umso wichtiger ist es, beim Online-Shopping einige Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Seien Sie bei unschlagbar günstigen Angeboten im Internet vorsichtig. Die Betreiber bieten die Artikel oftmals nur gegen Vorkasse an und versenden sie nicht oder sie verschicken minderwertige Ware zu einem überhöhten Preis. Sollten Sie trotz allem Opfer eines Betrugs geworden sein, suchen Sie umgehend eine Polizeidienststelle auf und erstatten Strafanzeige.

Polizei sucht Zeugen nach Einbruchsdiebstahl in Stralsunder Blumengeschäft

Stralsund (ots). Am Mittwoch, dem 12.06.2024, wurde die Stralsunder Polizei gegen 06:35 Uhr über einen Einbruch in ein Stralsunder Blumengeschäft informiert. Nach aktuellen Erkenntnissen drangen die derzeit unbekannten Täter über die Eingangstür gewaltsam in das Geschäft im Strelapark ein. Ein in den Räumlichkeiten befindlicher Tresor wurde angegriffen und augenscheinlich Bargeld in Höhe von mehreren Tausend Euro entwendet. Der reine Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst Stralsund kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Sachdienliche Hinweise können an das Polizeihauptrevier Stralsund (Telefon 03831 2890-0), jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache der Landespolizei MV www.polizei.mvnet.de gegeben werden.

Trickbetrüger schlagen erneut zu: Rentnerehepaar verliert hohe Geldsumme

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Wieder waren Trickbetrüger auf der Suche nach neuen Opfern. Dabei wurden die Geschädigten (weiblich, 80 Jahre und männlich, 84 Jahre) aus dem westlichen Teil des Landkreises Vorpommern-Rügen am Donnerstag, dem 06.06.2024 gegen 09:45 Uhr von einem mutmaßlichen Anwalt aus Ribnitz-Damgarten über ihr Festnetztelefon kontaktiert.

Er gab an, dass ihre Tochter augenscheinlich Unfallverursacherin eines Verkehrsunfalls mit Todesfolge sei. Folglich sollten die Geschädigten eine Kaution zahlen, um den Haftantritt ihrer Tochter zu vermeiden. Da der vermeintliche Anwalt den Namen ihrer Tochter kannte, zeigten die Geschädigten Bereitschaft, das Geld bezahlen zu wollen. Im weiteren Verlauf rief selbiger Anwalt erneut an und forderte eine höhere Geldsumme, diese war aber nicht verfügbar. Sodann meldete sich nun ein anderer mutmaßlicher Anwalt und vereinbarte die Geldübergabe mit der vorhandenen Geldsumme, welche in einer Frist von 14 Tagen zurück überwiesen werden sollte.

In der weiteren Folge hat das geschädigte Ehepaar die Geldsumme von 100.000 Euro an einen Mann, beschrieben mit ausländischem Erscheinungsbild und kurzen Haaren, übergeben. Für die weiteren Spurensuche und -sicherung kam der Kriminaldauerdienst vor Ort und hat die Ermittlungen übernommen.

Öffentlichkeitsfahndung nach Straftäterin in Stralsund (Update: Fahndung eingestellt)

Stralsund (ots). Auf Beschluss des Amtsgerichtes Stralsund bittet die Kriminalpolizei in Stralsund die Bevölkerung um Mithilfe bei der Öffentlichkeitsfahndung nach einer mutmaßlichen Betrügerin. Der Polizei in Stralsund wurde am 14.12.2023 angezeigt, dass ein 78-jähriger Mann am 04.12.2023 gegen 9:30 Uhr am Geldausgabeautomaten der Sparkasse Vorpommern im Stralsunder Strela-Park 500 Euro abheben wollte. Der Automat gab das Geld jedoch zeitlich verzögert aus, sodass der Geschädigte zu dieser Zeit nicht mehr vor Ort war. Eine bislang unbekannte Frau begab sich nach dem Geschädigten an den Automaten und entnahm das Geld.

Mit den Aufzeichnungen der Videokameras erhofft sich die Kriminalpolizei nun Hinweise aus der Bevölkerung, die die bislang unbekannte Frau identifizieren oder mögliche Aufenthaltsorte bekannt werden lassen. Die Gesuchte kann wie folgt beschrieben werden:

  • helle Hautfarbe/Teint,
  • schlanke Statur,
  • kurzes Haar,
  • zur Tatzeit bekleidet mit einer dunklen Winterjacke, beige-schwarz-rosa gestreifter Schal sowie einer dunklen Tasche.

Wer Angaben zu der abgebildeten Person machen kann, wird gebeten sich im Polizeihauptrevier Stralsund (Tel. 03831/2890-0), der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Update 31.05.2024: Stralsund (ots) – Am 31.05.2024 veröffentlichte die Polizeiinspektion Stralsund auf Beschluss des Amtsgerichtes Stralsund eine Fahndung nach einer Straftäterin. Gesucht wurde eine Frau, die im Dezember 2023 in Stralsund in Stralsund Geld aus einem Geldausgabeautomaten entnahm. Die Tatverdächtige hat sich augenscheinlich selbst erkannt und Kontakt zum Polizeihauptrevier Stralsund aufgenommen. Die Öffentlichkeitsfahndung wurde eingestellt.

Warnung vor mutmaßlicher Betrugsmasche

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Aktuell kam es südlich von Stralsund wieder zu einer eigentlich bekannten Betrugsmasche: Der Fokus lag dabei bei Dienstleistungen im Garten- und Landschaftsbau, so auch bei einer 70-jährigen Frau aus dem Amtsbereich Miltzow.

Die Masche der Betrüger beginnt oftmals mit einem Werbeflyer, mit dem sich ein vermeintlich seriöser und vertrauensvoller Dienstleister präsentiert. Auf einen solchen Flyer, der Dienstleistungen im Landschafts- und Gartenbau anbot, meldete sich die Geschädigte. Sie vereinbarte bei dem Anbieter einen Termin für Arbeiten auf ihrer Terrasse. Die Arbeiten wurden auch vertragsgemäß begonnen. In Folge dessen überwies die Geschädigte die vereinbarte Summe von 11.000 Euro. Daraufhin sollten die Arbeiten fortgesetzt werden, was aber augenscheinlich trotz mehrerer vereinbarten Termine nicht geschah. Die Geschädigte erstattete nun Anzeige.

Trickbetrüger schlagen erneut zu: 75-jährige verliert 17.200 Euro

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Wieder waren Trickbetrüger auf der Suche nach einem neuen Opfer. Dabei wurde die 75-jährige Frau Geschädigte aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen telefonisch über einen mutmaßlichen Gewinn informiert, wofür allerdings Depotkosten und Gebühren gezahlt werden sollten. Die Geschädigte tätigte insgesamt acht Überweisungen über mehrere Wochen in einer Gesamthöhe von 17.200 Euro. Den Gewinn hat sie bis heute nicht erhalten.

Die Polizei warnt vor solchen Anrufen und rät Betroffenen speziell für solche Fälle direkt aufzulegen und nicht auf die Anweisungen zu hören. Anschließend sollten Sie die nächste Polizeidienststelle informieren, um den Sachverhalt anzuzeigen. Die Auszahlung von Gewinnen ist nicht an die Zahlung von Kosten oder Gebühren gekoppelt.

Vermehrt Droh-Mails an Hotels und Gaststätten in der Region verschickt

Vorpommern-Greifswald (ots). In den vergangenen Tagen wurden mehrere Onlinebetrüge und Erpressungen durch Hotel- und Gaststättenbetreiber bei der Polizei angezeigt. Gemeldet wurden diese in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte.

In allen Fällen bekamen die Anzeigenerstatter ein Erpresser-Schreiben per E-Mail. Darin wurden jeweils mehrere Tausend Euro gefordert, die die Empfänger in Bitcoins überweisen sollten. Anderenfalls drohten die Absender mit der Zerstörung von Eigentum, der Angehörigen und des guten Rufs. In allen gemeldeten Fällen handelte es sich um den gleichen Absender, angeblich aus Russland von einem sogenannten „Russian Business Network“.

Nach ersten polizeilichen Überprüfungen konnte eine aktuelle Häufung auch in anderen Bundesländern festgestellt werden. Derzeit stuft die Landespolizei MV die E-Mails als sogenannten Spam ein und geht von keiner Ernsthaftigkeit aus.

Die Polizei warnt daher nochmals eindringlich davor, auf derartige Forderungen einzugehen. Auch wenn solche E-Mails bedrohlich wirken, man unter Umständen direkt mit Namen angesprochen und mitunter Gewalt angedroht wird: Überweisen Sie niemals in irgendeiner Form Geld an die Absender!

Wer solche E-Mails erhält, sollte diese umgehend sichern und anschließend Anzeige erstatten. Das geht bei jeder Polizeidienststelle oder online über die Online Wache unter https://www.polizei.mvnet.de.

Öffentlichkeitsfahndung nach Straftäter

Barth (ots). Auf Beschluss des Amtsgerichtes Stralsund bittet die Kriminalpolizei in Barth die Bevölkerung um Mithilfe bei der Öffentlichkeitsfahndung nach einem mutmaßlichen Betrüger. Der Polizei in Barth wurde am 08.12.2023 angezeigt, dass mit einer abhandengekommenen Bankkarte unberechtigt am 07.12.2023, gegen 15:30 Uhr an einem Geldautomaten im Famila in Barth Geld abgehoben wurde. Mit den Aufzeichnungen der Videokameras erhofft sich die Kriminalpolizei nun Hinweise aus der Bevölkerung, die den bislang unbekannten Mann identifizieren oder mögliche Aufenthaltsorte bekannt werden lassen.

Der Gesuchte kann wie folgt beschrieben werden:

  • kräftige Statur, dunkler Vollbart,
  • zur Tatzeit bekleidet mit einer dunklen/schwarzen Hose, braun/beiges Oberteil, dunkle/schwarze Jacke und einer schwarzen Wollmütze
Fahnung Betrug Geldautomat Barth
Foto: PI Stralsund

Wer Angaben zu der abgebildeten Person machen kann, wird gebeten sich im Polizeirevier Barth telefonisch unter 038231 6720, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Totalfälschung eines Führerscheins ging bei der Bundes- und Landespolizei nicht durch

Stralsund (ots). Für Erstaunen sorgte gestern ein von einem 20-jährigen Syrer vorgelegter Führerschein, der bereits auf den ersten Blick deutliche Fälschungsmerkmale aufwies. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Stralsund kontrollierte den jungen Mann am 28.02.2024, gegen 21:45 Uhr in Stralsund. Dieser war mit seinem Pkw Daewoo im Tribseer Damm in der Nähe des Bahnhofes unterwegs. Die Kontrolle deckte neben dem Verdacht der Urkundenfälschung zudem auf, dass der junge Syrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und den Führerschein offenbar online erworben hatte.

Die Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund wurden zur Anzeigenaufnahme hinzugerufen und übernahmen die weitere Sachbearbeitung. Der gefälschte Führerschein wurde beschlagnahmt. Zudem wurden die Fahrzeugschlüssel sichergestellt, um mögliche weitere Fahrten und damit Straftaten zu verhindern. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern in dem Fall an. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Stralsunder wieder auf freien Fuß gelassen.

Erneuter Fall von Love Scamming mit fast 200.000 Euro Schaden

Ribnitz-Damgarten (ots). Vom Opfer zur Täterin – so erging es einer 57-Jährigen aus der Nähe von Ribnitz-Damgarten. Alles begann harmlos und für sie vielversprechend vor mehr als zwei Jahren mit einer Onlinebekanntschaft. Der auf einer Datingplattform kennengelernte Mann hatte einen deutschen Namen und stamme angeblich aus der Region, alles schien plausibel. Persönliche Daten waren schnell ausgetauscht und die beiden schrieben sich regelmäßig und mehrmals täglich über einen Messengerdienst. Zum persönlichem Kontakt kam es dabei aber nie. Für die 57-Jährige war es dennoch eine Beziehung, sie war verliebt. Nur wenige Monate nach dem ersten Kontakt erklärte der Mann, dass er beruflich ins Ausland müsse. Für angebliche Dokumente, um später Diamanten nach Deutschland einführen zu können, brauchte er finanzielle Unterstützung. Dafür schickte sie ihm immer wieder Geld. Erst ihr Erspartes, später nahm sie Kredite auf. Um diese abzulösen, belastete sie am Ende auch ihr Haus mit einer Hypothek. Insgesamt verlor sie so etwa 90.000 Euro. Irgendwann teilte sie ihrer Internetbekanntschaft mit, dass sie kein Geld mehr habe. Für ihn kein Problem. Sie solle sich keine Sorgen machen. Und das machte sie sich nicht, denn der Kontakt blieb weiterhin bestehen.

Im Frühjahr 2023, da dauerte ihre Beziehung bereits mehr als ein Jahr an, brauchte der Mann wieder finanzielle Unterstützung. Er bat dieses Mal jedoch nicht um Geld. Stattdessen war die Rede von einem ebenfalls deutschen Mittelsmann, der Geld auf das Konto der 57-Jährigen überweisen wolle. Über den Online-Zahlungsdienst PayPal sollte diese das Geld dann weitergeben. Das tat sie – und machte sich ab diesem Zeitpunkt selbst strafbar. Immer wieder bekam sie verschiedene Geldbeträge überwiesen und sollte diese in kleineren, gesplitteten Summen an unterschiedliche E-Mailadresse senden. Und so wird gegen die eigentlich Betrogene nun selbst ermittelt, nach § 261 StGB – dem Straftatbestand der Geldwäsche. Insgesamt fast 100.000 Euro soll sie im Auftrag transferiert haben.

Love Scamming ist eine moderne Betrugsmasche, bei der die Täter meist Kontakt zu alleinstehenden Personen über soziale Netzwerke aufnehmen und versuchen, eine (oft romantische) Beziehung aufzubauen. Ziel der Betrüger ist es, durch das Vorgaukeln starker (auch freundschaftlicher) Gefühle, das Gegenüber emotional so zu beeinflussen, dass finanzielle Zuwendungen übertragen werden. Sobald der Betrug auffällt oder keine Zahlungen mehr erfolgen, wird der Kontakt oftmals abgebrochen. Die Täter agieren dabei in den meisten Fällen aus dem Ausland heraus.

In den vergangenen zwei Jahren gab es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mehr als 90 solcher Betrugsfälle, die zur Anzeige gebracht wurden. Der Schaden beläuft sich hierbei auf mehr als 700.000 Euro. Betroffen sind oftmals Frauen und Männer ab 50 Jahren. Die Täter agieren dabei auf unterschiedlichen Onlineplattformen und in sozialen Netzwerken und wechseln später meist auf private Messengerdienste.

Die Polizei warnt daher nochmals eindringlich davor, unbekannten Menschen persönliche Daten preiszugeben. Auch wenn alles vermeintlich plausibel klingt, sollten keine Überweisungen getätigt, oder Bankdaten an Personen gegeben werden, die man bisher nie persönlich getroffen hat. Gerade im Internet nutzen Betrüger die Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen aus. Bleiben Sie misstrauisch und hinterfragen Sie die Forderung kritisch. Vertrauen Sie sich Familienangehörigen oder Freunden an und wenden Sie sich im Zweifel an die Polizei.

Weiterhin weisen wir daraufhin, dass Aufforderungen, Geldbeträge anzunehmen und diese dann später an andere Konten weiterzugeben, nicht nachgekommen werden sollte. Nach § 261 StGB kann Geldwäsche mit einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten bis zu zehn Jahren, je nach Schwere, geahndet werden. Abhängig von Umfang und Mitwirkungen sind jedoch auch Geldstrafen sowie die Forderung der vollständigen Rückzahlung der transferierten Beträge möglich.

Sollten Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sein, empfehlen wir alle Chatverläufe, E-Mails und dergleichen zu sichern und Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten.

Polizei warnt vor Betrug durch falsche Onlineshops

Neubrandenburg (ots). Werkzeug, Brillen, Spielzeug oder Haushaltsgeräte – im Internet gibt es inzwischen fast nichts mehr, was es nicht gibt. Doch eben das Nichts wird immer häufiger zum Problem. Seit einigen Jahren verzeichnet die Polizei vermehrt Betrugsstraftaten im Zusammenhang mit sogenannten Fake Shops. Fake Shops sind Webseiten, die vortäuschen ein echter Onlinehandel zu sein. Die dort angebotenen Waren sind teilweise besonders günstig – meist im Falle von Designartikeln oder Markenprodukten. In vielen Fällen geht es dabei um den Verkauf von technischen Geräten wie Spielekonsolen oder Küchenmaschinen. Aber auch Kinderroller, E-Bikes oder Bekleidung werden erst online bestellt, nach der Bezahlung aber oftmals nie verschickt.

Mittlerweile sind jedoch auch Brennstoffe für die Täter von Interesse. So gab es allein in den vergangenen zwei Jahren 2022 und 2023 mehr als 40 Straftaten im Zusammenhang mit dem Onlinekauf von Heizöl, Kohlen, Brennholz oder Holzkohlebriketts. Der Gesamtschaden beläuft sich dabei auf mehr als 30.000 Euro. Auffällig dabei ist, dass erst im vergangenen Jahr der Fake Shop-Handel mit Heizöl zunahm. Im Jahr davor lag der Schwerpunkt bei den zur Anzeige gebrachten Verfahren in Bezug auf Brennstoffe auf dem Anbieten von Kaminholz oder Briketts.

Fake Shops werden nur zum Zweck des Betrugs aufgesetzt und danach meist schnell wieder gelöscht. Das Problem: Sie sehen täuschend echt aus und bieten darüber hinaus mitunter als sicher angesehene Zahlverfahren wie PayPal oder Klarna an. Ein Betrug ist daher nicht immer sofort ersichtlich.

Die Polizei rät, bei noch unbekannten Shops vor dem Kauf genau zu prüfen, um welche Seite es sich handelt. Ein Blick auf das Impressum könnte helfen. Oftmals fehlt dieses bei Fake Shops. Dasselbe gilt für AGBs. Fehlen diese oder sind sie nicht auf Deutsch verfasst, sollte man dort nicht bestellen. Wer immer noch unsicher ist, kann auch den Fake Shop-Finder der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder nutzen. Dort kann man die Adresse des Onlineshops in ein Suchfeld eingeben und erhält Hinweise dazu, ob es sich um eine echte Website oder möglicherweise um einen Fake Shop handelt.

Polizei warnt vor vermehrtem Onlinebetrug durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter

Ribnitz-Damgarten (ots). Wenn der Computer plötzlich streikt und Fehlermeldungen auf dem Bildschirm erscheinen, sind viele Menschen oftmals ratlos. Gut, wenn da der technische Support sofort zur Stelle ist. Doch leider erwies sich dieser in der vergangenen Zeit immer häufiger als Betrug.

So auch vor einigen Tagen bei einer 68-Jährigen aus Ribnitz-Damgarten. Der noch unbekannte Täter gab an, von der Firma Microsoft zu sein. Die Geschädigte bezahlte die technische Unterstützung, indem sie Xbox Geschenkkarten im Wert von mehreren hunderten Euro kaufte. Außerdem stellte sie dem Täter die Zugangsdaten für ihr Onlinebanking zur Verfügung. So wurden tags darauf mehrere Abbuchungen von ihrem Konto vorgenommen.

Bei einer 48-Jährigen, auch aus Ribnitz-Damgarten, kam es Anfang der Woche zu einem ähnlichen Fall. Dabei wurden, ebenfalls durch einen angeblichen Microsoft-Mitarbeiter, mittels Fernzugriff auf ihren Computer verschiedene Geldbeträge mit einem Gesamtwert von knapp 900 Euro vom Bankkonto der Geschädigten abgehoben. In beiden Fällen ermittelt die Kriminalpolizei Anklam.

Die Polizei rät daher zur Vorsicht. In den vergangenen Jahren kam und kommt es immer wieder zu solchen Betrügen von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern. Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurden in diesem Zusammenhang von 2021 bis 2023 knapp 400 Betrugsstraftaten mit einem Gesamtschaden von fast 250.000 Euro zur Anzeige gebracht.

Es wird empfohlen, eine Firewall, Antivirensoftware und sämtliche weitere Software regelmäßig zu aktualisieren. Wählen Sie sichere Passwörter, beziehungsweise wählen sie diese mit Bedacht aus. Öffnen Sie keine verdächtigen Anhänge und klicken Sie nicht auf ungewöhnliche Links in Nachrichten. Microsoft sendet keine E-Mails oder ruft Sie an, um persönliche oder finanzielle Informationen zu erfragen oder Support für Fehler auf Ihrem Computer anzubieten.

Warnung: Schockanrufe in Stralsund

Stralsund (ots). Vorsicht! Aktuell rufen Betrüger an! Seit den Mittagsstunden haben sich Betrüger offenbar mal wieder den Landkreis Vorpommern-Rügen vorgenommen. Zur Zeit erreichen uns vermehrt Anrufe von Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet Stralsund. Glücklicherweise erkannten die Angerufenen die Masche und blieben ohne Schaden.

Bislang versuchten die Betrüger mit der typischen Variante des angeblich schweren Verkehrsunfalls des Sohnes oder der Tochter an das Geld der Angerufenen zu gelangen. In diesen Fällen ist es so, dass die Betrüger, sobald sich jemand auf das Gespräch einlässt, an angebliche Polizeibeamte, Richter oder Staatsanwälte weitervermittelt und diese dann eine Kaution zur Abwendung der Haft anbieten.

Achtung! Weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft, noch ein Gericht rufen Sie an, um über einen solchen Sachverhalt zu informieren oder mit Ihnen um die Zahlung einer Kaution zu „verhandeln“. Wer nicht Opfer von Betrügern am Telefon werden will, verhält sich am besten so, wie die bislang Angerufenen aus Stralsund. Legen Sie auf und informierten Sie die Polizei!

Sassnitzer um mehrere tausend Euro betrogen

Sassnitz (ots). Am 06.06.2023 zeigte ein 73-Jähriger Mann aus Sassnitz im Polizeirevier einen Betrug an, wodurch er leider insgesamt mehr als 15.000 Euro verlor. Innerhalb der vergangenen Wochen erhielt der Sassnitzer mehrere Anrufe sowohl von weiblichen als auch von männlichen Betrügenden. Ihm sei offeriert worden, dass er vor einigen Jahren ein Bitcoin-Konto angelegt hätte, auf welchem sich nun über 100.000 Euro befänden. Um diese zu erhalten, wäre allerdings eine „Sicherheitszahlung“ notwendig, welche der 73-Jährige mit mehreren Überweisungen und viele tausende Euro tätigte. Das versprochene Geld erhielt er jedoch bis heute nicht und erstattete aus diesem Grund Anzeige.

Zwei Mal „getankt“ und doppelt bestraft

Stralsund/Baabe (ots). Am 06.06.2023 fiel den Polizeibeamten des Revieres Sassnitz gegen 20:00 Uhr in Baabe ein PKW der Marke Mercedes auf. Den Polizisten war bekannt, dass dieses Fahrzeug im Verdacht stand am Morgen des gleichen Tages in Stralsund einen Tankbetrug begangen zu haben. Aus diesem Grund entschlossen sich die Beamten zu einer Verkehrskontrolle des Autos. Während des Gesprächs stellten die Polizisten in der Atemluft des 41-jährigen Mannes erheblichen Alkoholgeruch fest. Dies stritt der Mann von der Insel Rügen erst noch ab und tat sich schwer bei der Beatmung des Messgeräts, bis letztlich ein Wert von 1,12 Promille zu Buche stand.

Dem Fahrer wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein sichergestellt. Zukünftig muss sich der Mann, der vermutlich am Morgen erst Kraftstoff und später dann Alkohol „tankte“, wegen des Verdachts des Betrugs und der Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Vorsicht vor manipulierten Geldautomaten in Stralsund

Stralsund (ots). Die Kriminalpolizei in Stralsund hat am 25.05.2023 strafrechtliche Ermittlungen zum Verdacht von zwei manipulierten Geldautomaten der Deutschen Bank aufgenommen. Gegen 13:30 Uhr erhielt das Polizeihauptrevier Stralsund die Mitteilung darüber, dass es dem oder den bislang unbekannten Tatverdächtigen gelungen ist, das Geld von mindestens zwei Geschädigten zu erlangen. Dabei manipulierten der oder die Unbekannten die beiden Automaten in Stralsund in der Weise, dass die Ausgabe des Geldes aus dem Automaten verhindert wurde. Dadurch ist ein gegenwärtiger Gesamtsachschaden von 150 Euro entstanden. Die beiden betroffenen Geräte wurden wiederinstandgesetzt. Die Ermittlungen zu dem oder den Tatverdächtigen dauern an. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Details zur Begehungsweise bekannt gegeben werden.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang jedoch vor manipulierten Geldautomaten und mahnt zur Vorsicht beim Abheben von Bargeld:

  • Seien Sie vorsichtig mit Ihren Zahlungsdaten. Bewahren Sie Ihre
    Geldkarte und Ihre PIN nie gemeinsam auf.
  • Nutzen Sie Geldautomaten nicht, wenn Ihnen an dem Gerät etwas
    komisch vorkommt. Überprüfen Sie immer den Geldautomaten auf
    ungewöhnliche Verblendungen oder Leisten. Versuchen Sie leicht daran
    zu ziehen, oft sind diese nicht fest angebracht.
  • Achten Sie bei der PIN-Eingabe darauf, nicht von anderen beobachtet
    zu werden. Sorgen Sie für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum
    nächsten Kunden. Bitten Sie aufdringliche Personen oder angebliche
    Helfer höflich aber bestimmt, auf Distanz zu bleiben.
  • Schützen Sie die PIN-Eingabe immer mit Ihrer freien Hand über der
    die Zahlenfolge eingebenden Hand.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Abbuchungen auf Ihrem Konto.
    Wenden Sie sich bei Auffälligkeiten sofort bei Ihrer Bank.
  • Bei dem Verdacht des Ausspähens Ihrer Kartendaten lassen Sie Ihre
    Karte bitte umgehend über Ihre Bank bzw. den bundesweiten Sperrnotruf
    116 116 sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

„Military Love Scamming“ – Mann verliert mehrere Tausende Euro

Insel Rügen (ots) Sie schrieb ihn bei Instagram an, wollte ihn näher kennenlernen und fragte ihn, wie es ihm geht. Was zunächst völlig unverfänglich begann, entpuppte sich später als gezielter Betrug, bei dem ein Mann von der Insel Rügen mehrere Tausende Euro verlor. Er ist Opfer von Military Love Scamming geworden. Military Love Scamming ist bei Betrügern äußerst beliebt. Sie nutzen oftmals gestohlene Fotos von echten Veteranen oder aktiven US-Soldatinnen und Soldaten in Uniform und legen damit illegale Profile für Fake-Accounts an. Mit dem jeweiligen Account nehmen sie zu alleinstehenden Männern und Frauen in Deutschland Kontakt auf und bauen Vertrauen und eine augenscheinlich persönliche Beziehung auf. Dann benötigt der Chat-Partner dringend Geld. Die Gründe dafür sind vielfältig – mal können sie nicht auf ihr Bankkonto zugreifen und benötigen Hilfe, um in die USA zurück zu kommen oder wollen, dass man ein wertvolles Paket für sie aufbewahrt oder für die Reisekosten für einen Besuch aufkommt.

Die Geldforderungen kommen dabei nicht immer nur von der mittlerweile vertrauten Person selbst, sondern auch von Notaren, kommandierenden Offizieren oder sonstigen dritten Personen. Das wirkt authentischer. Egal welche Geschichte dem Opfer aufgetischt wird – allen ist gemein, dass sie diese glauben und hohe Summen überweisen. Manchmal das ganze Ersparte. Mitunter leihen sich Opfer Geld oder nehmen Kredite auf, um weitere Überweisungen vornehmen zu können. Oft in der Hoffnung, dass die charmante Soldatin oder der charmante Soldat eines Tages zu Besuch nach Deutschland kommt und so die Einsamkeit endet.

So erging es auch einen 37-jährigen polnischen Mann von der Insel Rügen, der über Instagram von einer vermeintlichen US-Soldatin angeschrieben wurde. Nach einiger Zeit wollte sie ihm ein Paket schicken. Der Inhalt – eine hohe Summe Bargeld und ein Grundbuchauszug von einem Haus auf Hawaii. Sie bat ihn, das Paket für sie aufzubewahren. Das Problem, dass Paket sei im Zoll stecken geblieben und eine Gebühr in Höhe von 15.000 Euro fällig. Der 37-jährige Mann lieh sich Geld und überwies knapp 7.000 Euro auf ein ausländisches Konto. Doch damit nicht genug. Weil er nicht die gesamte Zollgebühr aufbringen konnte, schlug ihm die vermeintliche Soldatin vor, sich zu prostituieren und so die Reststumme zu erwirtschaften. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Betrug.