Konto angeblich vor Sperrung – falsche Bankmitarbeiter bringen Paar auf Rügen um mehrere Zehntausend Euro

Insel Rügen (ots). Am Mittwoch (16. September 2026) wurde der Polizei ein erfolgreicher Telefonbetrug zum Nachteil eines Paares auf der Insel Rügen bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt der 74-jährige Geschädigte einen Anruf von einem bislang unbekannten Anrufer, der sich als Mitarbeiter eines Bankinstituts ausgab. Unter dem Vorwand, eine bevorstehende Sperrung des Bankkontos verhindern zu müssen, wurde der Geschädigte aufgefordert, einen übermittelten Link aufzurufen und dort unter anderem seine IBAN einzugeben.

Im weiteren Verlauf kam es zu mehreren Telefonaten mit vermeintlichen Bankmitarbeitern. Unter deren Einfluss veranlasste der Geschädigte schließlich eine Überweisung im mittleren vierstelligen Eurobereich. Auch seine 75-jährige Partnerin wurde auf den Anruf aufmerksam und anschließend durch die unbekannten Täter zu Überweisungen bewegt. Sie veranlasste insgesamt zwei Transaktionen in Höhe von mehr als 20.000 Euro. Dem Paar entstand dadurch ein erheblicher finanzieller Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor sogenannten Bankmitarbeiter-Betrugsmaschen: Bankmitarbeiter werden ihre Kunden nicht telefonisch dazu auffordern, über einen zugesandten Link sensible Bankdaten einzugeben oder Überweisungen zur vermeintlichen Sicherung eines Kontos vorzunehmen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und sich anschließend über die offiziellen Kontaktdaten selbstständig mit seiner Bank in Verbindung setzen. Keinesfalls sollten Links aus unbekannten Quellen geöffnet oder Zugangsdaten, PINs, TANs oder andere sensible Bankdaten telefonisch weitergegeben werden. Sollten bereits Überweisungen veranlasst worden sein, sollte unverzüglich die eigene Bank kontaktiert und Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Millionen-Versprechen und falsche BKA-Mitarbeiter: Telefonbetrüger erbeuten fast 12.000 Euro

Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (ots). Gleich zwei Fälle von Telefonbetrug sind der Polizei am gestrigen Tag bekannt geworden. In beiden Fällen gelang es den bislang unbekannten Tätern, ihre Opfer zur Überweisung von Geld zu bewegen. Die Geschädigten wohnen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Im ersten Fall meldete sich ein 89-jähriger Hinweisgeber bei der Polizei. Zuvor hatte er einen Anruf von bislang unbekannten Tätern erhalten. Diese teilten ihm mit, dass sich auf einem vermeintlichen Kryptowährungskonto ein Sparguthaben in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro befinde. Das Geld könne ihm ausgezahlt werden, allerdings müsse er zuvor Gebühren in Höhe von fast 2.000 Euro entrichten. Der 89-Jährige schenkte den Angaben Glauben und überwies die geforderte Summe. Erst im weiteren Verlauf stellte er fest, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte.

In einem zweiten Fall gaben sich die Täter am Telefon als vermeintliche Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) aus. Dem 47-jährigen Geschädigten wurde mitgeteilt, dass gegen ihn ein Verfahren wegen angeblichen Lottobetruges anhängig sei. Um weitere Maßnahmen zu verhindern, sollte er einen Betrag von knapp 5.000 Euro überweisen.

Aus Angst vor den angedrohten Konsequenzen kam der Geschädigte der Aufforderung nach und überwies die geforderte Summe. Anschließend meldeten sich die falschen BKA-Mitarbeiter erneut bei ihm und forderten nochmals knapp 5.000 Euro. Mit der erneuten Zahlung könne die Fahndung nach ihm gelöscht werden, so die Täter. Auch diesen Betrag überwies der Geschädigte. Damit entstand in diesem Fall ein finanzieller Schaden von knapp 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt auch hier wegen des Verdachts des Betruges.

Achtung in Stralsund: Betrüger versuchen es aktuell mit Schockanrufen – mehrere Fälle gemeldet

Stralsund (ots). Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass wieder vor Betrügern, welche telefonischen Kontakt insbesondere zu älteren Personen aufnehmen, um so an ihr Geld zu gelangen. Der Polizei Stralsund sind heute bereits mehrere Fälle gemeldet worden, in denen Betrüger versuchten, an Geld der Angerufenen zu kommen. Die gängigste Masche war der Versuch, dass ein Angehöriger in einen schlimmen Unfall verwickelt sei, nun im Gefängnis sitze und freigekauft werden könne – das sind so genannte Schockanrufe. Aber auch Enkeltrick-Anrufe waren vereinzelt dabei.

Achtung bei Schockanrufen: In Deutschland gibt es keine Kautionen, mit der Menschen aus dem Gewahrsam oder von der Anklagebank ausgelöst werden können! Bisher gab es heute keinen geglückten Fall. Die Polizei hofft, dass die Betrüger weiterhin keinen Erfolg haben werden und rät zur Vorsicht und Prävention:

  • Skeptisch bleiben, wenn per Telefon oder per WhatsApp Geld gefordert wird. Noch dazu, wenn Kontaktdaten und Kontodaten nicht zu den eigentlichen Angehörigen gehören.
  • Die echten Angehörigen selbst anrufen (auch selbst Telefonnummer wählen!) und fragen, ob diejenigen wirklich in Not sind und Geld brauchen.
  • Bedenken: Es gibt keine Kaution / kein Freikaufen in Deutschland. Im Zweifel: Echtes Polizeirevier anrufen.
  • Bei weiteren Zweifeln: Mit dem eigenen Telefon die Polizei anrufen unter 110.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern oder auch älteren Nachbarn regelmäßig über Betrugsmaschen.

Insel Rügen: Mehrere Hundert Euro für Sex bezahlt – Frau verschwindet mit dem Geld, Kripo ermittelt

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 02. September 2026, wurde die Polizei gegen 20:00 Uhr auf Rügen über einen Vorfall im Zusammenhang mit einer sexuellen Dienstleistung informiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein Mann am selben Tag über eine entsprechende Dienstleistung mit einer Frau ein Treffen vereinbart haben. Dafür sei ein mittlerer dreistelliger Betrag vereinbart worden. Die Frau erschien anschließend am vereinbarten Treffpunkt in Begleitung von zwei männlichen Personen. Der Geldbetrag sei daraufhin übergeben worden.

Im weiteren Verlauf begab sich der Mann gemeinsam mit der Frau in ein Haus. Zu der sexuellen Handlung sei es jedoch nicht gekommen. Die Frau habe sich stattdessen entfernt. Als der Mann anschließend ein Foto eines Fahrzeugkennzeichens gefertigt habe, sei er nach eigenen Angaben von den drei Personen aufgefordert worden, keine Fotos aufzunehmen und das bereits gefertigte Bild zu löschen. Anschließend hätten sich alle drei Personen vom Tatort entfernt.

Nach Angaben des Geschädigten seien ihm zudem Betäubungsmittel sowie Medikamente zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit angeboten worden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betruges und der Nötigung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Enkelin angeblich an Krebs erkrankt – Betrüger fordern 30.000 Euro von 81-Jähriger auf Rügen

Glowe (ots) – Am heutigen Dienstag, dem 01. September 2026, kam es gegen 12:00 Uhr in Glowe auf Rügen zu einem versuchten Betrug durch einen sogenannten Schockanruf.

Eine 81-jährige deutsche Frau erhielt einen Anruf, bei dem ihr geschildert wurde, dass ihre Enkeltochter schwer an Krebs erkrankt sei. Angeblich benötige diese dringend ein teures Medikament aus dem Ausland, dessen Kosten sich auf etwa 40.000 Euro belaufen würden. Da die Enkeltochter angeblich selbst lediglich über 10.000 Euro verfüge, forderten die unbekannten Täter von der Seniorin weitere 30.000 Euro zur Finanzierung des vermeintlich lebensnotwendigen Medikaments.

Die 81-Jährige reagierte richtig und nahm selbstständig Kontakt zu ihrer Tochter auf. Dadurch konnte der Betrugsversuch rechtzeitig erkannt werden. Zu einer Geldübergabe oder einem finanziellen Schaden kam es nicht.

Die Polizei warnt erneut vor sogenannten Schockanrufen. Die Täter versuchen dabei, insbesondere ältere Menschen durch erfundene Notlagen von Angehörigen emotional unter Druck zu setzen und zu schnellen Entscheidungen zu bewegen.
Häufig wird behauptet, ein Familienmitglied sei schwer verletzt, lebensbedrohlich erkrankt oder befinde sich in einer anderen dramatischen Situation und benötige dringend eine hohe Geldsumme.

Falscher Musiker bietet VIP-Tickets für 5.000 Euro an – 71-Jährige durchschaut Betrugsmasche

Ribnitz-Damgarten (ots). Eine 71-jährige Frau hat am Donnerstag, dem 13. August 2026, einen mutmaßlichen Betrugsversuch bei der Polizei angezeigt – und dabei genau richtig reagiert. Die Seniorin hatte in der Vergangenheit ein Konzert besucht und im Anschluss auf einer offiziellen Fanseite der Band eine positive Rezension hinterlassen. Wenig später erhielt sie eine Nachricht von einem echt wirkenden Privatprofil eines Bandmitglieds. Der vermeintliche Musiker bot ihr dabei VIP-Tickets für zukünftige Konzerte zu einem Preis von bis zu 5.000 Euro an. Die Bezahlung sollte jedoch nicht auf dem üblichen Weg erfolgen, sondern über Gutscheinkarten.

Die 71-Jährige wurde misstrauisch, ging nicht auf das Angebot ein und kaufte keine Geschenkkarten. Stattdessen wandte sie sich an die Polizei und erstattete Anzeige wegen des versuchten Betruges. Die Polizei lobt ausdrücklich das aufmerksame und besonnene Verhalten der Seniorin. Durch ihre Reaktion blieb es nicht nur bei einem finanziellen Schaden, sondern sie trug mit ihrer Anzeige auch dazu bei, die Polizei auf diese mögliche Betrugsvariante aufmerksam zu machen.

Die Polizei rät: Betrüger versuchen immer wieder, über soziale Netzwerke und vermutlich persönliche Kontakte Vertrauen aufzubauen. Auch gefälschte Profile von Prominenten, Musikern oder anderen bekannten Personen können hierfür genutzt werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn für eine Zahlung ungewöhnliche Wege wie Geschenkkarten, Gutscheincodes oder andere schwer nachvollziehbare Zahlungsmethoden verlangt werden. Wer bei einem solchen Angebot unsicher ist, sollte kein Geld überweisen, keine Gutscheinkarten kaufen und keine Codes weitergeben. Stattdessen sollte der Kontakt beendet und im Zweifel die Polizei informiert werden. Der aktuelle Fall zeigt einmal mehr: Misstrauisch zu sein, kann sich auszahlen und im Zweifel sogar andere vor einem Betrug schützen.

Dreister Betrug in der Tribseer Siedlung: Unseriöse Handwerker klauen Senior auch noch die Geldkarte

Stralsund (ots). Im Zeitraum zwischen dem 26.06.2026 und dem 02.07.2026 wurde ein 82-jähriger Senior aus der Tribseer Siedlung in Stralsund offenbar Opfer einer dreisten Betrugsmasche. Nach derzeitigen Erkenntnissen erschienen bislang unbekannte Tatverdächtige an der Haustür des Geschädigten und boten Arbeiten zum Heckenschnitt sowie die Erneuerung eines Wintergartens an. Für die vereinbarten Arbeiten wurde ein Gesamtpreis von über 8.000 Euro vereinbart, den der Geschädigte nach Abschluss der Arbeiten bezahlte.

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellte sich jedoch heraus, dass die ausgeführten Arbeiten offenbar nicht den getroffenen Vereinbarungen entsprachen. So wurde der Wintergarten nach ersten Erkenntnissen lediglich mit minderwertigem Kunststoffmaterial verkleidet. Der tatsächliche Wert der ausgeführten Arbeiten dürfte deutlich hinter dem gezahlten Betrag zurückbleiben.

Darüber hinaus bemerkte der 82-Jährige nach der Geldübergabe das Fehlen seiner Geldkarte. Nach bisherigen Ermittlungen wurde mit dieser unberechtigt ein weiterer vierstelliger Eurobetrag vom Konto des Geschädigten abgehoben. Zudem stellte der Senior fest, dass Bargeld in Höhe von über 1.000 Euro aus seinem Wohnhaus fehlte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges, des Missbrauchs von Zahlungskarten sowie des Diebstahls aufgenommen.

Betrugsversuch durch Schockanruf – Seniorin erkennt Masche gerade noch rechtzeitig

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag, dem 12.06.2026, wurde eine 76-jährige deutsche Frau aus Stralsund Opfer eines versuchten Schockanrufes. Dank ihres Misstrauens in letzter Minute erkannte sie die Betrugsmasche und verhinderte die Übergabe von Wertgegenständen an die Täter.

Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt die Geschädigte einen Anruf von einem Mann, der sich als Arzt einer Notaufnahme ausgab. Dieser teilte ihr mit, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Person ums Leben gekommen und ein Kind schwer verletzt worden sei. Zur Vermeidung einer angeblich unmittelbar bevorstehenden Haftstrafe müsse eine Kaution in Höhe von
100.000 Euro hinterlegt werden.

Im weiteren Verlauf des Telefonates wurde der Frau erklärt, dass als Sicherheitsleistung nicht nur Bargeld, sondern auch Schmuck, Wertgegenstände und sonstige Vermögenswerte akzeptiert würden. Diese sollte sie in einem Koffer bereitlegen, da eine Justizangestellte die Kaution in Kürze persönlich abholen werde.

Die Geschädigte ging zunächst von der Echtheit der geschilderten Situation aus.
Die Anrufer verfügten offenbar über zahlreiche persönliche Informationen und schilderten das angebliche Geschehen äußerst glaubhaft. Zudem übten sie erheblichen psychischen Druck aus und versuchten, die Frau dauerhaft am Telefon zu halten. Durch die dramatische Schilderung des vermeintlichen Unfalls und die Sorge um ihren Sohn befand sich die Geschädigte nach eigenen Angaben in einer Art Schockzustand und hinterfragte die Angaben zunächst nicht. Erst als eine angebliche Justizgehilfin an ihrer Wohnanschrift erschien, kamen der 76-Jährigen Zweifel. Insbesondere das äußere Erscheinungsbild der Frau sowie deren auffälliger Akzent machten die Geschädigte misstrauisch. Daraufhin verlangte sie, mit ihrem Sohn zu sprechen. Die Täter stellten daraufhin ein Telefonat mit einer männlichen Person her, die sich als ihr Sohn ausgab.

Die Geschädigte stellte dem vermeintlichen Sohn mehrere Fragen zu persönlichen Details, die nur ihr tatsächlicher Sohn beantworten konnte. Als die Person die Fragen nicht beantworten konnte, erkannte die Frau die Betrugsabsicht. Sie beendete das Gespräch und kündigte an, die Polizei zu verständigen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die vor der Tür stehende Täterin den Koffer mit den bereitgelegten Wertgegenständen bereits in den Händen. Als sie bemerkte, dass die Geschädigte den Betrug erkannt hatte, ließ sie den Koffer zurück und flüchtete zu Fuß vom Tatort. Ein Vermögensschaden entstand nicht.

Betrug verursacht 43.000 Euro Schaden

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Tag (07. Mai 2026) wandte sich ein 56-jähriger Mann an die Beamten des Polizeirevieres in Sassnitz, um einen Betrug anzuzeigen. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt er am Morgen eine E-Mail, die vermeintlich von seinem Chef stammte. In dieser wurde er aufgefordert 43.000 Euro vom Firmenkonto auf ein portugiesisches Konto zu überweisen. Da ihm diese Aufforderung, aufgrund des Arbeitsgegenstandes der Firma, nicht unseriös vorkam, überwies er die geforderte Summe auf das angegebene Konto. Erst nach der getätigten Überweisung prüfte der 56-Jährige zufällig, ob die E-Mail des Absenders mit der E-Mail seines Chefs übereinstimme. Daraufhin musste er feststellen, dass dies nicht der Fall war und vermutete einen Betrug.

Perfider Telefonbetrug: Täter nutzen Trauerfall für Schockanruf aus

Schaprode (ots). Am gestrigen Dienstag (05. Mai 2026) wurde die Polizei nach Schaprode gerufen. Hintergrund war ein versuchter Betrug im Rahmen eines sogenannten Schockanrufs. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt eine 90-jährige Frau einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer behauptete, der Sohn der Seniorin habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Dabei sei er angeblich über einen Fußgängerüberweg gefahren und habe eine Fußgängerin tödlich verletzt. Dem Sohn drohe nun eine mehrjährige Haftstrafe.

Im weiteren Verlauf setzte der Täter die Frau gezielt unter emotionalen Druck. Er gab an, dass der Sohn aufgrund der Situation auch die bevorstehende Beerdigung seines kürzlich verstorbenen Vaters verpassen würde. Besonders perfide: Dem Anrufer waren sowohl der Name des Sohnes als auch der kürzlich erfolgte Todesfall bekannt. Diese Informationen könnten aus einer kürzlich veröffentlichten Todesanzeige stammen.

Anschließend forderte der Täter eine angebliche Kaution in Höhe einer hohen sechsstelligen Summe, um eine Inhaftierung des Sohnes zu verhindern. Zudem erkundigte er sich nach vorhandenen Bargeldbeständen im Haushalt der Frau. Der Anrufer kündigte an, sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu melden.

Im weiteren Verlauf kam es zu einem Telefonat mit dem Sohn der Seniorin. Dabei stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. In der Folge wurde die Polizei verständigt. Zu einem Vermögensschaden kam es nicht.

Der geschilderte Fall zeigt erneut, wie gezielt und skrupellos Betrüger vorgehen. Sie nutzen öffentlich zugängliche Informationen, beispielsweise aus Todesanzeigen, sozialen Netzwerken oder Telefonverzeichnissen, um ihre Geschichten glaubwürdig erscheinen zu lassen und emotionalen Druck aufzubauen.

Krimineller betrügt Rentnerin auf der Insel Rügen um 800 Euro

Insel Rügen (ots). Eine 84-Jährige Frau von der Insel Rügen erstatte am gestrigen Nachmittag Strafanzeige bei der Sassnitzer Polizei, da sie vermutete Opfer eines Betruges geworden zu sein. Bereits im März erhielt sie per Nachricht einen Link zum Onlineprofil eines vermeintlichen Agenten, welcher versprach schnell Geld verschaffen zu können. Im Rahmen der Kontaktaufnahme zu dem Agenten übermittelte die Rentnerin persönliche Daten, woraufhin eine Verifizierung ihrer Person mitgeteilt wurde. In weiterer Folge sei sie erneut durch den vermeintlichen Agenten kontaktiert worden. Im Rahmen eines Telefonates wurde ihr mitgeteilt, dass sie sich für einen Kurierdienst entscheiden müsse, welcher ihr die geforderte Geldsumme nach Hause bringen würde.

Die Geschädigte wählte daraufhin ein Angebot mit einer Versandgebühr in Höhe von 200 Euro aus. Der Anrufer teilte der Rentnerin anschließend mit, dass sie Guthabenkarten im Wert von 200 Euro kaufen solle, mit welchen der Kurier bezahlt werden sollte. Die Frau kam der Aufforderung nach und übersandte dem Tatverdächtigen Bilder der Guthabenkarten, wodurch diese für den Täter nutzbar wurden. Durch die Nennung weiterer Vorwände erwarb die Rentnerin weitere Guthabenkarten im Gesamtwert von 600 Euro und übersandte Bilder von diesen an den Täter.

Da die Geschädigte nach weiterem Ausbleiben der Geldlieferung jedoch skeptisch wurde, wandte sie sich an die Polizei und erstatte Anzeige. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Betruges.

Handwerkerleistung bezahlt, doch nie erhalten

Ribnitz-Damgarten (ots). Am gestrigen Dienstag meldete sich gegen 16:10 Uhr eine 41-jährige Polin bei der Polizei in Ribnitz-Damgarten. Sie gab an wenige Tage zuvor im Internet eine Firma für Klempnerarbeiten gesucht zu haben. Dabei stieß sie auf die Telefonnummer eines vermeintlichen Hausmeisterdienstes aus Oberhausen.

In einem kurzen Telefonat vereinbarte die 41-Jährige daraufhin einen Termin mit der Firma, welcher bereits am Folgetag stattfinden sollte. Wie besprochen, traf sich die Frau tags drauf mit zwei Mitarbeitern der Firma, um den Auftrag zu besprechen.

Nach der getroffenen Absprache wurde der Geschädigten, trotz der noch ausstehenden Handwerksleistungen, eine Rechnung in Höhe von 560 Euro ausgehändigt. Dies wurde durch die Täter damit begründet, dass notwendige Materialien zuvor beschafft werden müssten. In weiterer Folge holten die Männer ein Kartenzahlgerät hervor und wiesen die 41-Jährige daraufhin, dass sie sogleich bezahlen solle. Dieser Aufforderung kam die Frau nach.

Beide Parteien verabredeten, dass es am Vormittag des Folgetages zu einem Telefonat kommen soll, in dem das weitere Vorgehen besprochen werde. Zu diesem Telefonat kam es jedoch nicht, wodurch die 41-Jährige nun vermutete Opfer eines Betruges geworden zu sein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Falsche Polizeibeamte manipulieren Opfer in Stralsund

Stralsund (ots). Im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund sind am 25. März 2026 gleich mehrere Hinweise zu Betrugsversuchen durch sogenannte „falsche Polizeibeamte“ bekannt geworden.

In einem Fall wurde eine Frau aus Stralsund telefonisch von einem angeblichen Kriminalbeamten kontaktiert. Im Verlauf mehrerer, teils langer, Gespräche gelang es den Tätern, eine glaubhafte Legende aufzubauen. Dabei wurde vorgegeben, dass Ermittlungen gegen eine Tätergruppierung laufen würden und auch Bankkarten der Angerufenen betroffen sein könnten.

Durch die intensive Gesprächsführung und den gezielten Aufbau von Vertrauen setzten die Täter ihr Gegenüber psychologisch unter Druck. In der Folge wurden die Herausgabe von EC-Karten sowie die Nennung der zugehörigen PIN-Nummern erreicht.

Anschließend kam es zu unberechtigten Abhebungen an Geldautomaten sowie zu Zahlungen im Einzelhandel im Bundesland Brandenburg. Es entstand ein Schaden von etwa 2.500 Euro.

Unbekannte Täter erlangen nach Anlagenbetrug mehr als 700.000 Euro

Landkreise Vorpommern-Greifswald/Vorpommern-Rügen (ots). Der Polizei in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen wurden im Verlauf dieser Woche zwei hohe Betrüge gemeldet.

Am gestrigen Tag (25.03.2026) erschien ein Anzeigenerstatter im Polizeirevier Ueckermünde, welcher angab 60.000 Euro bei einem Anlagenbetrug verloren zu haben. Offenbar war er mit seiner Frau über einen Internet-Clip auf ein Anlagen-/Bitcoin-Geschäft aufmerksam geworden. Daraufhin nahmen sie telefonischen Kontakt mit einem darin präsentierten „Broker“ auf, welcher erstmal empfahl einen geringen Betrag gewinnbringend anzulegen. Nachdem der angebliche Broker der Familie aus dem Bereich Uecker-Randow den investierten Betrag mit Gewinnanteil zurücküberwies, wurden innerhalb von sechs Wochen weitere Überweisungen getätigt. Dabei wurden immer höhere Gewinne versprochen und empfohlen, die Investitionen zu erweitern. Als die Familie schließlich vergeblich ihr Geld zurückforderte, wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.

Ein 77-jähriger Mann von der Insel Rügen erstattete in dieser Woche Anzeige bei der Polizei, weil auch er Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetruges geworden ist. Nach bisherigen Erkenntnissen schloss der Geschädigte über einen längeren Zeitraum hinweg mehrere vermeintliche Anlageverträge ab. Dabei handelte es sich unter anderem um angebliche Fest- und Tagesgeldanlagen bei einer vermeintlichen Bank im Ausland. Parallel dazu nutzte er auch ein Online-Investitionsmodell. Im Vertrauen auf die Seriosität der Angebote investierte der Mann über mehrere Monate hinweg mehrere Hunderttausend Euro. Die Überweisungen erfolgten auf Konten im Ausland, die den angeblichen Anlagefirmen beziehungsweise der vermeintlichen Bank zugeordnet wurden.

Ein Teil der Anlagen soll mit festen Laufzeiten versehen gewesen sein. Als der Geschädigte versuchte, einzelne Verträge fristgerecht zu beenden und sich die angelegten Gelder auszahlen zu lassen, blieb die Auszahlung aus. In der Folge brach der Kontakt zu den vermeintlichen Ansprechpartnern vollständig ab und der Mann erstattete Anzeige bei der Polizei. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 650.000 Euro.

Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Warnung vor falschen Polizeibeamten

Ribnitz-Damgarten (ots). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten sind seit gestern (24. März 2026) vermehrt betrügerische Anrufe gemeldet worden. Die bislang unbekannten Anrufer geben sich am Telefon als vermeintliche Polizeibeamte aus und kontaktieren gezielt ältere Bürgerinnen und Bürger.

In den Gesprächen gaben die Anrufer vor, von der Kriminalpolizei zu sein und versuchten persönliche oder finanzielle Informationen zu erfragen. Glücklicherweise ist es in den polizeibekannten Fällen zu keiner Geldforderung gekommen. Nach aktuellem Stand kann nicht bestätigt werden, dass es sich bei den Anrufern um tatsächliche Polizeibeamte handelt. Vielmehr besteht der Verdacht einer Betrugsmasche.

Unbekannte Täter erlangen durch Anlagenbetrug in zwei Fällen über 45.000 Euro

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Im Verlauf dieser Woche kam es in der Polizeiinspektion Stralsund zu zwei großen Betrugsfällen.

Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, meldet sich ein 66-Jähriger Mann aus der Umgebung von Ribnitz-Damgarten bei der Polizei. Der Mann ist im August letzten Jahres auf Werbung zur Geldanlage für Kryptowährung gestoßen und dann auf die entsprechende Webseite dazu gegangen. Er habe dann seine Überweisung von 250 Euro auf ein ausländisches Konto getätigt, um das Geld anzulegen. In den Folgemonaten hat der 66-Jährige weitere Überweisungen getätigt. Insgesamt hat der Mann 30.000 Euro überwiesen. Vor ein paar Tagen, wollte der Mann sich das Geld auszahlen lassen, als dies nicht ging und von ihm zusätzlich eine Zahlung, von etwa 60.000 Euro gefordert wurde, wandte er sich an die Polizei.

Am gestrigen Donnerstag, dem 26. Februar 2026, meldete sich dann ein 73-Jähriger Mann aus der Umgebung von Stralsund bei der Polizei. Der Mann registrierte sich vor einigen Wochen auf einer Plattform, auf der er Investieren wollte. Nach ein paar Tagen, erhielt er einen Anruf, indem ihm der weitere Verlauf der Investition erklärt wurde. Zunächst investierte er 250 Euro, die sich mehr als verdoppelt haben sollen. In der letzten Woche erhielt der 73-Jährige erneut einen Anruf, mit dem Vorschlag er soll einen Kredit über 15.000 Euro aufnehmen und anschließend das Geld gewinnbringend anlegen. Also überwies er den Geldbetrag auf ein ausländisches Konto. Am nächsten Tag erhielt der Mann einen Anruf von seinem Kreditinstitut und wurde auf einen möglichen Betrug aufmerksam gemacht und wandte sich anschließend an die Polizei.

In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachtes des Betruges aufgenommen.

Investmentbetrüge in Vorpommern-Rügen

Stralsund (ots). Am gestrigen Montag, dem 09. Februar 2026, wurden zwei Investmentbetrugsfälle im Polizeihauptrevier Stralsund angezeigt. Erneut wird deutlich, dass Investmentanzeigen über Social-Media-Kanäle zunehmend potentielle Opfer ansprechen.

Zwei Frauen aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen verloren unabhängig voneinander jeweils etwa 70.000 Euro, nachdem sie auf eine seriös wirkende Anzeige bei Instagram hereingefallen waren. Nachdem sie auf einen Link klickten, wurden sie über Whatsapp an ihren „persönlichen“ Berater weitergeleitet.

Die 51-jährige investierte eine kleinere Summe auf ein ausländisches Konto. Fortan wurden ihr Zugangsdaten für ein Investmentkonto zur Verfügung gestellt, hier konnte sie auch einsehen, welche Gewinne und Verluste sie machte. Sie investierte weiter. Nachdem die 51-Jährige sich allerdings ihre Gewinne auszahlen lassen wollte und noch weiteres Geld verlangt wurde, ging sie zur Polizei.

Die 47-jährige Frau wurde über Whatsapp in Seminargruppen weitergeleitet, bei denen es um Finanz- und Marktentwicklungen ging. Sie investierte in Kryptowährung und erhielt ihre Gewinne nie ausgezahlt. Folglich erstattete sie Anzeige.

In beiden Fällen wird wegen des Verdachts des Beteiligungs- und Kapitalanlagenbetruges ermittelt.

Barth: Öffentlichkeitsfahndung nach Straftäterin

Barth (ots). Auf Beschluss des Amtsgerichtes Stralsund bittet die Kriminalpolizei in Barth die Bevölkerung um Mithilfe bei der Öffentlichkeitsfahndung nach einer mutmaßlichen Straftäterin. Eine 42-jährige Frau zeigte bei der Polizei an, dass sie am 16. September 2025, an einem Bankautomaten ihr Geld offenbar im Ausgabefach vergessen hatte. Eine weibliche Person ist nun dringend verdächtig, einen dreistelligen Geldbetrag aus einem Geldausgabeautomaten in Barth unrechtmäßig entnommen und unterschlagen zu haben.

Mit den Aufzeichnungen der Videokameras erhofft sich die Kriminalpolizei nun Hinweise aus der Bevölkerung, die die bislang unbekannte Frau identifizieren oder mögliche Aufenthaltsorte bekannt werden lassen.

Barth: Geld im EC-Automaten vergessen, Fahndung nach Dieb
Foto: Polizei

Die weibliche Gesuchte kann wie folgt beschrieben werden:

  • kurze, dunkle Haare, normale Statur, mittleren Alters, geschätzt 175 cm groß,
  • sie trug dunkle Kleidung, weiße Sneaker und hielt einen Regenschirm in der Hand.

Wer Angaben zu der abgebildeten Person machen kann, wird gebeten sich im Polizeirevier Barth (0382316720), über das digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Unbekannte erlangen fast 160.000 Euro durch Anlagebetrug in zwei Fällen

Stralsund/Greifswald (ots). In der vergangenen Woche haben unbekannte Täter in gleich zwei Fällen Menschen um ihr Geld gebracht. Durch einen sogenannten Anlagebetrug erlangten sie insgesamt fast 160.000 Euro.

Bereits am vergangenen Freitag, 23. Januar 2026, meldete sich ein 68-Jähriger aus dem Stralsunder Umland bei der Polizei. Bereits im September letzten Jahres suchte der Mann nach einer Geldanlage und stieß hierbei auf ein vermeintlich lukratives Angebot einer Internetseite. Nach einer Beratung durch die Firma investierte der 68-Jährige bis zum Ende des Jahres 2025 rund 55.000 Euro.

Als er dann jedoch eine Auszahlung des vermeintlich erlangten Gewinns forderte, begannen die Probleme. Zunächst sollte sich die Auszahlung verzögern und zu Beginn des Januars stattfinden, doch hierzu kam es nicht. Auf Nachfragen des Geschädigten erhielt er keine Antwort, sodass er schließlich von einem Betrug ausgehen musste und sich an die Polizei wandte.

Das dieses Phänomen nach wie vor kein Einzelfall ist, zeigt ein zweiter Sachverhalt aus dem Greifswalder Umland. Ein 85-Jähriger stieß im Internet auf eine Annonce einer Firma, die mit Kapitalanlage und hohen Renditen warb. Der Senior meldete sich daraufhin bei der Firma und entrichtete eine Eröffnungsgebühr von 250 Euro. Nachdem ihm suggeriert wurde, dass diese Investition erhebliche Gewinne erzielt hätte, investierte er insgesamt 104.000 Euro.

Als er seinen vermeintlichen Gewinn auszahlen lassen wollte, sorgte dies jedoch für Probleme und auch in diesem Fall folgte ein Kontaktabbruch durch die Täter.

Immer wieder werden Menschen im Internet auf unseriöse Geldanlagen aufmerksam und verlieren dabei oft ihre gesamten Ersparnisse. Dabei nutzen die meist aus dem Ausland agierenden Täterinnen und Täter Werbeanzeigen im Internet oder in sozialen Medien, Anrufe von Callcentern oder E-Mails für ihre Betrugsmasche. Für die Betrugsmasche werden eigens geschaffene, tatsächlich nicht existierende Anlageplattformen für Online-Investments eingerichtet und durch Bewertungen von vermeintlichen Anlegern der Eindruck erweckt, man könne mit der Anlage viel Geld verdienen. Zudem legen sich einige Betrüger seriös scheinende Webseiten an, um Vertrauen zu erwecken.

51-Jähriger wird um Luxusauto betrogen

Ribnitz-Damgarten (ots). Am gestrigen Dienstag (09. Dezember 2025) zeigte ein 51-jähriger rumänischer Staatsbürger einen Betrug im Polizeirevier Ribnitz-Damgarten an. Nach derzeitigem Kenntnisstand, erwarb der 51-Jährige einen hochwertigen Pkw der Marke Mercedes im Internet. Er beauftrage eine Spedition, das Fahrzeug in Empfang zu nehmen. Nach Inaugenscheinnahme des Mercedes durch den Fahrer der Spedition, überwies der 51-Jährige den vereinbarten Kaufpreis für den Neuwagen in Höhe von etwa 140.000 Euro. Der Fahrzeugschlüssel wurde dem Fahrer der Spedition nach Vorbringen verschiedener Vorwände nicht ausgehändigt. Auf Kontaktaufnahmeversuche wurde seither nicht mehr reagiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.