Versuchter Handtaschenraub in Stralsund

Stralsund (ots). Am 17.02.2026 gegen 14:30 Uhr wurden zwei Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Stralsund während ihrer Fußstreife in der Innenstadt von einer 71-jährigen Dame angesprochen. Diese teilte mit, dass ein Radfahrer versucht habe, ihr die Handtasche zu entreißen.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 71-Jährige zwischen 12:30 Uhr und 12:45 Uhr zu Fuß in der Sarnowstraße unterwegs gewesen sein. Auf Höhe der Gerhart-Hauptmann-Straße sei ein Radfahrer von hinten an sie herangefahren und habe versucht, der Geschädigten die Handtasche zu entreißen, die sie über der Schulter trug. Das konnte die 71-jährige Deutsche verhindern, jedoch riss dabei der Trageriemen der Handtasche. Die Geschädigte blieb unverletzt.

Den flüchtigen Täter beschrieb die Dame wie folgt:

  • etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß
  • schlanke Gestalt
  • bekleidet mit einem blauen Parka
  • blauer Schal vor dem Gesicht
  • bei dem Fahrrad soll es sich um ein hochwertig wirkendes Rad gehandelt haben

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des versuchten Raubes aufgenommen.

Die Polizei bittet um Hinweise. Zeugen, die am Dienstag, dem 17.02.2026, zwischen 12:30 Uhr und 12:45 Uhr im Bereich der Sarnowstraße Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zum Täter machen können, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831 28900, über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Tödlicher Unfall mit Notstromaggregat in Stralsund

Stralsund (ots). Die Stralsunder Polizei wurde am gestrigen Dienstag (17. Februar 2026) um 12 Uhr von der integrierten Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über eine leblose Person in Stralsund informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand betrieb ein 73-jähriger Mann ein Notstromaggregat in einem geschlossenem Schuppen, offenbar um einen anderen Raum zu heizen. Vermutlich wurde er durch die Abgase des Aggregates vergiftet und starb noch vor Ort. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Die Polizei warnt eindringlich vor der Nutzung von technischen Geräten, die Abgase oder Rauch entwickeln, in geschlossenen Räumen. Notstromaggregate, Heizgeräte oder ähnliche Geräte dürfen ausschließlich im Freien und mit ausreichendem Abstand zu Gebäuden betrieben werden. Kohlenmonoxid ist geruchlos und kann bereits nach kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.

Verkehrsunfall in Steinhagen

Steinhagen (ots). Am gestrigen Dienstag (17. September 2026) kam es gegen 14:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 192 in der Ortslage Steinhagen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 40-jährige Frau mit ihrem Pkw Honda die Landesstraße 192 aus Richtung Berthke kommend in Richtung Steinhagen. Der 24-jährige rumänische Fahrer eines Mercedes Transporters befuhr die Ortslage Steinhagen in entgegengesetzter Richtung. In der Ortschaft Steinhagen fuhr die Frau plötzlich aus ungeklärter Ursache auf den linken Fahrstreifen in den Gegenverkehr. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung und einer Ausweichbewegung nach links durch den 24-Jährigen kollidierte der Transporter mit dem Honda. Im Anschluss fuhr der Honda ungebremst weiter und kollidierte frontal mit einem Baum.

Die 40-jährige wurde mit schweren und ihre im Fahrzeug befindlichen Kinder (drei und neun Jahre) mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von etwa 18.000 Euro. Die Fahrbahn war für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge kurzzeitig voll gesperrt.

Unbekannte stehlen Gasflaschen aus Baumarkt-Automaten

Groß Lüdershagen (ots). Am gestrigen Abend erhielt die Stralsunder Polizei die Mitteilung über den Aufbruch eines Automaten für Gasflaschen in Groß Lüdershagen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Automat auf dem Parkplatz eines Baumarktes in der Albert-Schweizer-Straße, im Zeitraum vom 14. Februar 2025, 20:00 Uhr, bis 16. Februar 2025, 10:00 Uhr, durch bislang unbekannte Täter gewaltsam geöffnet. In weiterer Folge entwendeten die Unbekannten mehrere Gasflaschen im Wert von circa 540 Euro. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 300 Euro.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls und sucht nach Zeugen, die Angaben zu Tat oder Tätern machen können. Wenn Sie sachdienliche Hinweise geben können, werden Sie gebeten, sich unter der 0383128900 an das Polizeihauptrevier Stralsund, unter www.polizei.mvnet.de an die Onlinewache der Landespolizei M-V oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Stralsund: Bobby-Cars aus Kita gestohlen

Stralsund (ots). Die 43-jährige Inhaberin einer Stralsunder Kita meldete am gestrigen Montag (16. Februar 2026) einen Einbruchsdiebstahl. Bislang unbekannte Täter verschafften sich in der Zeit vom Freitag, dem 13. Februar 2026, 14:00 Uhr, bis zum Montag, dem 16. Februar, 07:15 Uhr, Zutritt zum Schuppen der Kindertagespflege in der Gartenstraße. Aus dem Schuppen wurden zwei Bobby-Cars entwendet. Es entstand ein Stehlschaden von etwa 170,00 Euro.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise. Zeugen, die Angaben zu dem Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter 0383128900, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Abschlussmeldung: Vollsperrung der Rügenbrücke nach Fahrzeugbrand

Stralsund (ots). Am heutigen Dienstag (17. Februar 2026) kam es gegen 09:15 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der Bundesstraße 96.

Offenbar durch einen technischen Defekt brannte ein PKW der Marke Mercedes hinter der Abfahrt Altefähr in Fahrtrichtung Stralsund. Der 65-jährige Fahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Ein Abschleppunternehmen kam zur Bergung des Fahrzeuges vor Ort.

Die Rügenbrücke war für etwa drei Stunden voll gesperrt, da das Löschwasser die Farbahn vereiste und der Winterdienst zur Beräumung der Fahrbahn zum Einsatz kam. Es entstand Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro.

Ermittlungen gegen Abschleppdienstmitarbeiter nach Vorfall in Binz

Binz (ots). Am Sonntag (15. Februar 2026), gegen 16:30 Uhr, wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall nach Binz in die Putbusser Straße gerufen. Vor Ort wurden die Beamten von einer 43-jährigen Mann angesprochen. Sie gab an, den ebenfalls vor Ort befindlichen Mitarbeiter eines Abschleppdienstes gebeten zu haben, etwas zur Seite zu fahren, um ihr Passieren zu erleichtern.

Der 66-jährige Abschleppdienstmitarbeiter kam der Aufforderung jedoch nicht nach. Daraufhin holte die Frau ihr Mobiltelefon heraus, offenbar um ein Foto vom Kennzeichen des Abschleppfahrzeuges zu machen. In der Folge bedrohte der 66-Jährige die Frau. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und Nötigung.

Im weiteren Verlauf wollten die Polizeibeamten die Identität des Mannes feststellen, was dieser verweigerte. Um mögliche Ausweisdokumente festzustellen, sollte der Mann durchsucht werden. Auch damit war der 66-Jährige nicht einverstanden und leistete dabei Widerstand. Im Rahmen der Durchsuchung konnten die Ausweisdokumente aufgefunden und die Identität des Mannes zweifelsfrei festgestellt werden. Dennoch beleidigte er die Polizisten, obwohl die Maßnahmen zur Identitätsfeststellung bereits abgeschlossen waren. Deshalb ermittelt die Kriminalpolizei nun auch noch wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Beleidigung.

Autofahrer in Born unter Drogen- und Alkoholeinfluss unterwegs

Born (ots). Am 15.02.2026 gegen 18:00 Uhr wurde die Polizei in Barth über einen Mann informiert, der auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Born Passanten beleidigt und bedroht haben soll. Anschließend sei er als Beifahrer in einen BMW gestiegen und davongefahren.

Kurze Zeit später meldeten Zeugen zwei auffällige, offenbar alkoholisierte Männer an einer Tankstelle in Born, die mit einem BMW unterwegs gewesen sein sollen. Auf der Landstraße 21 bei Zingst konnten die Beamten das Fahrzeug schließlich stoppen und kontrollieren. Ein Atemalkoholtest beim 41-jährigen Fahrer ergab einen Wert von 0,84 Promille. Darüber hinaus zeigte ein Drogentest, dass er ebenfalls unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde festgestellt, dass der 41-jährige Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den 41-Jährigen unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln aufgenommen.

Darüber hinaus ermittelt die Kriminalpolizei gegen den 31-jährigen Beifahrer wegen der zuvor begangenen Bedrohungen und Beleidigungen auf dem Supermarktparkplatz in Born. Der Beschuldigte stand zum Tatzeitpunkt ebenfalls unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 31-Jährigen einen Wert von 2,16 Promille.

Einbrecher steigen in Laube ein, stehlen Kommode und nutzen sie als Unterschlupf

Stralsund (ots). Am Freitag, dem 13. Februar 2026 meldete ein 40-jähriger Mann der Polizei, dass in seine Laube an der Stralsunder Stadtkoppel eingebrochen wurde. Er vermutete außerdem, dass sich eine Person in seiner Laube aufhalten könnte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich ein unbekannter Täter Zugang zu der Hütte und tauschte das Fenster aus. Weiterhin wurde eine Kommode entwendet und alle Fenster mit schwarzer Folie abgedeckt. Zudem wurde die Hütte augenscheinlich als Unterschlupf genutzt. Eine Person konnte vor Ort nicht angetroffen werden. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von etwa 450,00 Euro.

Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden auf der B96

Sundhagen/Miltzow (ots). Am 12.02.2026 ereignete sich auf der B96 nahe der Anschlussstelle Brandshagen gegen 13:40 Uhr ein Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Der 31-jährige Fahrer eines PKW Mercedes-Benz befuhr die B96 in Fahrtrichtung Rügen, als er beabsichtigte einen vor ihm fahrenden LKW zu überholen. Beim Wiedereinscheren auf die rechte Fahrspur wurde das Fahrzeug nach bisherigen Erkenntnissen von einer starken Windböe erfasst, in Richtung der rechten Schutzplanke gedrückt und kollidierte mit dieser. Als Reaktion darauf, unternahm der aus Berlin stammende Fahrer den Versuch, zurück auf die Fahrbahn zu lenken, was dazu führte, dass der PKW ins Schleudern geriet, gegen Mittelschutzplanke prallte und letztlich quer auf der Fahrbahn zum Stillstand kam.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung wurde die Fahrbahn zeitweise voll und später einspurig gesperrt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. Neben Beamten des AVPR Grimmen kamen auch Kräfte des PR Grimmen zum Einsatz. Der nicht mehr fahrbereite PKW wurde durch ein regionales Abschlepp- und Bergeunternehmen geborgen.

Nachmeldung: Rettungseinsatz an der Stralsunder Nordmole – Opfer ist 74-Jähriger Braunschweiger

Stralsund (ots)- Wie bereits berichtet, kam es am Dienstag, dem 10. Februar 2026, zu einem Rettungseinsatz an der Stralsunder Nordmole. Ein 74-jähriger Mann aus Braunschweig konnte dabei nur noch tot geborgen werden. Aufgrund der Auffindesituation könnte es sich bei der bestehenden Eisdecke auf dem Wasser um ein Unfallereignis handeln. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen habe der nun Verstorbene die Eisfläche betreten, sei dann im Eis eingebrochen und letztlich vermutlich ertrunken. Demzufolge ist nach derzeitigem Kenntnisstand von einem Unfallgeschehen auszugehen. Weitere Umstände werden im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens ermittelt.

Verkehrsunfälle in Grimmen

Grimmen (ots). Am heutigen Morgen ereigneten sich gleich zwei Verkehrsunfälle in Grimmen. Gegen 07:40 Uhr fuhr eine 21-jährige Frau mit ihrem Skoda auf einen VW Polo einer 51-jährigen Frau in der Heinrich-Heine-Straße auf. Die 18-jährige Beifahrerin des VW wurde leicht verletzt.

Gegen 08:00 Uhr war eine 61-jährige Fußgängerin auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Straße der Solidarität unterwegs. Ein 53-jähriger Mann war mit seinem Winterdienstfahrzeug damit beschäftigt, den Bereich der Lieferantenzufahrt von Schnee zu beräumen und abzustumpfen. Als er rückwärts fuhr übersah er offenbar die Fußgängerin und kollidierte mit ihr. Die Frau wurde leicht verletzt..

Verkehrsunfall auf der L23 bei Barth

Barth (ots). Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, ereignete sich gegen 07:30 Uhr auf der Landesstraße 23 zwischen Barth und Löbnitz, auf Höhe des Abzweigs zum Flughafen, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW.

Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es zum Zusammenstoß zwischen einem Volvo und einem VW. Der VW wurde von einem 44-jährigen Mann gefahren, der bei dem Unfall unverletzt blieb. Der Fahrer des Volvo, ein 28-jähriger Mann, erlitt leichte Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen könnte Straßenglätte dazu geführt haben, dass der VW von seiner Fahrspur nach links abgekommen ist. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf mindestens 25.000 Euro geschätzt. Die Landesstraße war während der Zeit der Unfallaufnahme und Bergung zeitweise gesperrt.

Mülltonnenbrände verursachen hohen Sachschaden in fünfstelliger Höhe

Barth (ots). Am heutigen Mittwoch (11. Februar 2026) wurde die Polizei zu zwei Bränden in Barth gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand brannte um 04:15 Uhr eine Mülltonne in der Langen Straße in Barth. Das Feuer griff auf die Fassade eines angrenzenden Supermarktes über. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 25.000 Euro.

Kurze Zeit später, gegen 05:00 Uhr, wurde die Polizei über einen Brand in der Barther Chausseestraße informiert. Auch hier brannte eine Mülltonne. Das Feuer griff auf das Gebäude des dort befindlichen Hortes über. Es entstand Sachschaden in fünfstelliger Höhe. Der Kriminaldauerdienst und ein Brandursachenermittler kamen zum Einsatz. Es wird nun wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung ermittelt.

Lebensgefahr auf den Eisflächen der Prorer Wiek – Polizei warnt eindringlich – Sassnitzer Mole weiter gesperrt

Sassnitz (ots). Wie bereits am gestrigen Montag (09. Februar 2026) berichtet, besteht weiterhin akute Lebensgefahr beim Betreten der Eisflächen in der Prorer Wiek. Es wird weiterhin ausdrücklich davor gewarnt, Eisflächen zu betreten, zu begehen oder für Freizeitaktivitäten zu nutzen. Eltern werden gebeten, besonders auf Kinder und Jugendliche zu achten und sie eindringlich über die bestehenden Gefahren aufzuklären.

Im Falle eines Einbruchs besteht aufgrund der derzeit niedrigen Wassertemperaturen und der instabilen Eisverhältnisse unmittelbare Lebensgefahr. Rettungsmaßnahmen sind unter diesen Bedingungen extrem schwierig und bringen auch die eingesetzten Einsatzkräfte in erhebliche Gefahr. Die Polizei ist heute und morgen mit einem Hubschrauber unter Einsatz von Wärmebildkameras im Einsatz, um Personen auf den Eisflächen ausfindig zu machen. Zusätzlich sind Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes vor Ort, die über Lautsprecherdurchsagen fortlaufend vor dem Betreten des Eises warnen und Personen am Betreten der Eisflächen hindern.

Es werden Eisbrecher eingesetzt. Hierdurch kommt es zu massiven Eisverschiebungen, die die ohnehin bestehende Gefahrenlage nochmals erheblich verschärfen. Betroffen sind sämtliche Bereiche, insbesondere der Hafen von Mukran sowie der Sassnitzer Stadthafen. Die Sassnitzer Mole bleibt weiterhin gesperrt.

Toter durch Feuerwehr geborgen – Rettungseinsatz an Stralsunder Nordmole

Stralsund (ots). Am heutigen Dienstag, dem 10. Februar 2026, wurde der Polizei gegen 11:30 Uhr eine leblose Person an der Stralsunder Nordmole gemeldet. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurde eine männliche Person durch die Feuerwehr geborgen. Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet, um die genauen Umstände des Todes aufzuklären.

Es wird ausdrücklich davor gewarnt, Eisflächen zu betreten, zu begehen oder für Freizeitaktivitäten zu nutzen. Eltern werden gebeten, besonders auf Kinder und Jugendliche zu achten und sie über die Gefahren aufzuklären. Im Falle eines Einbruchs besteht aufgrund der Wassertemperaturen und der Eisverhältnisse akute Lebensgefahr. Rettungsmaßnahmen sind unter diesen Bedingungen extrem schwierig und bringen auch Einsatzkräfte in Gefahr.

Investmentbetrüge in Vorpommern-Rügen

Stralsund (ots). Am gestrigen Montag, dem 09. Februar 2026, wurden zwei Investmentbetrugsfälle im Polizeihauptrevier Stralsund angezeigt. Erneut wird deutlich, dass Investmentanzeigen über Social-Media-Kanäle zunehmend potentielle Opfer ansprechen.

Zwei Frauen aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen verloren unabhängig voneinander jeweils etwa 70.000 Euro, nachdem sie auf eine seriös wirkende Anzeige bei Instagram hereingefallen waren. Nachdem sie auf einen Link klickten, wurden sie über Whatsapp an ihren „persönlichen“ Berater weitergeleitet.

Die 51-jährige investierte eine kleinere Summe auf ein ausländisches Konto. Fortan wurden ihr Zugangsdaten für ein Investmentkonto zur Verfügung gestellt, hier konnte sie auch einsehen, welche Gewinne und Verluste sie machte. Sie investierte weiter. Nachdem die 51-Jährige sich allerdings ihre Gewinne auszahlen lassen wollte und noch weiteres Geld verlangt wurde, ging sie zur Polizei.

Die 47-jährige Frau wurde über Whatsapp in Seminargruppen weitergeleitet, bei denen es um Finanz- und Marktentwicklungen ging. Sie investierte in Kryptowährung und erhielt ihre Gewinne nie ausgezahlt. Folglich erstattete sie Anzeige.

In beiden Fällen wird wegen des Verdachts des Beteiligungs- und Kapitalanlagenbetruges ermittelt.

Einbruch in Wohnhaus – Zeugen gesucht

Löbnitz (ots). Am Freitag, dem 05. Februar 2026, kam es zwischen 12:45 und 13:45 Uhr in der Barther Straße in Löbnitz zu einem Einbruchsdiebstahl in ein Wohnhaus. Nach derzeitigem Kenntnisstand drangen bislang unbekannte Täter in das Wohnhaus ein, durchwühlten die Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld, Schmuck sowie diverse elektronische Geräte. Der Kriminaldauerdienst kam zu Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls aufgenommen.

Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Personen- oder Fahrzeugbewegungen gesehen haben, sonstige Wahrnehmungen gemacht haben, oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Barth unter der Telefonnummer 0382316720, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Verkehrsunfall unter Einwirkung von Alkohol auf der Insel Rügen

Sassnitz (ots). Am 09.02.2026 gegen 20 Uhr kam es auf der B196 zwischen den Ortschaften Serams und Lancken-Granitz zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Hierbei befuhr die 30-jährige polnische Fahrzeugführerin mit ihrem PKW Renault die B196 und kam aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und rutschte in der Straßengraben. Dies bemerkte ein aufmerksamer Bürger und informierte über Notruf die Polizei. Umgehend wurde ein Funkstreifenwagen des Polizeirevier Sassnitz zum Einsatz gebracht. Durch diese konnte das Fahrzeug und die Fahrzeugführerin vor Ort festgestellt werden.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft der Fahrzeugführerin fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,68 Promille. Gegen die Fahrzeugführerin wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet. An ihrem Fahrzeug entstand nur geringer Sachschaden.