Wohnungsbrand: Bewohner evakuiert – Frau mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus

Stralsund (ots). Am Dienstag, dem 11. August 2026, wurde der Polizei durch die integrierte Rettungsleitstelle gegen 12:00 Uhr ein möglicher Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Parkstraße im Stralsunder Ortsteil Vogelsang gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen war es zu einer Rauchentwicklung gekommen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand nach ihrem Eintreffen schnell unter Kontrolle bringen. Vorsorglich wurden die Bewohner der umliegenden Wohnungen teilweise aus dem Gebäude evakuiert.

Eine Bewohnerin wurde nach ersten Erkenntnissen durch das Geschehen leicht verletzt und mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Bewohner wurden vor Ort medizinisch untersucht. Zu deren Gesundheitszustand können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Kriminaldauerdienst war vor Ort, um erste Spuren zu sichern. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kommt zudem ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Die Ermittlungen zur Höhe des entstandenen Sachschadens dauern an.

Einbruchsserie: Täter schlagen in Sassnitz, Ahrenshoop und Stahlbrode zu

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In der Nacht von Sonntag (09.08.2026) auf Montag (10.08.2026) kam es im Landkreis Vorpommern-Rügen zu mehreren Einbrüchen. Die Polizei hat in allen Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

In Sassnitz wurde am Montagmorgen bekannt, dass bislang unbekannte Täter in ein Hotel in der Hauptstraße eingebrochen waren. Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu einem Büro und entwendeten unter anderem eine Geldkassette mit Bargeld. Der Kriminaldauerdienst kam zur Aufnahme des Sachverhalts und zur Spurensicherung zum Einsatz.

Auch in Ahrenshoop waren Einbrecher unterwegs. Dort drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Unterkunft der Rettungsschwimmer im Kirchnergang ein. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde unter anderem eine Geldkassette mit Bargeld sowie weitere Wertgegenstände entwendet. Auch hier übernahm die Kriminalpolizei die ersten Ermittlungen und führte die Spurensicherung durch.

Ein weiterer Einbruch wurde aus Sundhagen bekannt. Auch hier verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Gaststätte in Stahlbrode. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden unter anderem eine Geldkassette sowie Bekleidung entwendet. Die genauen Umstände und die Höhe des entstandenen Schadens sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht von Sonntag auf Montag im Bereich der genannten Tatorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, sich bei der Polizei über die Onlinewache www.polizei.mvnet.de zu melden.

Zwei Autofahrer, zwei Meinungen, ein Stau: Polizei schlichtet Vorfahrtsstreit in Bergen

Bergen/Rügen (ots). Wer hat Vorfahrt oder eben nicht? Diese Frage sorgte am Montagnachmittag (10. August 2026) für einen kleinen Stau und große Diskussionen in der Innenstadt von Bergen auf Rügen. Gegen 15:00 Uhr meldete sich eine Hinweisgeberin bei der Polizei und teilte mit, dass sich der Verkehr in einer Straße der Innenstadt staue. Grund dafür seien zwei Fahrzeugführer, die sich lautstark über die richtige Vorfahrtsregelung stritten. Nach ihrer Einschätzung könnte die Diskussion zudem demnächst etwas weniger sachlich werden. Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Bergen trafen die beiden Verkehrsteilnehmer tatsächlich noch in angeregter Diskussion an. Beide waren offenbar fest davon überzeugt, im Recht zu sein – und entsprechend wenig geneigt, dem jeweils anderen die Vorfahrt zu lassen.

Die Polizeibeamten übernahmen kurzerhand die Moderation des unfreiwilligen „Verkehrsgipfels“. Durch ihr beruhigendes Einwirken konnte die Situation schließlich ohne weitere Eskalation aufgelöst werden. Der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen. Strafrechtlich oder anderweitig polizeilich relevant war der Vorfall nicht. Die beiden Beteiligten konnten die Örtlichkeit schließlich wieder guten Mutes verlassen – vermutlich mit weiterhin leicht unterschiedlichen Ansichten zur Vorfahrt.

Altöl-Kanister nachts illegal entsorgt – 15 Liter sickern ins Erdreich

Ribnitz-Damgarten/Langenhanshagen (ots). Am 09.08.2026 um 09:45 Uhr teilte ein Hinweisgeber mit, dass es in Langenhanshagen auf einem unbewirtschafteten Grundsück zu einer umweltgefährdenden Müllentsorgung gekommen ist. Nach Angaben des Hinweisgebers handelt es sich um Kanister mit gefährlichen Stoffe, die auf einem Nachbargrundstück entsorgt wurden. Vermutlich wurden diese Kanister aus einem unbekannten Fahrzeug dort abgeladen. Motorgeräusche und Licht wurden in der Zeit zwischen 00:00 Uhr und 01:00 Uhr wahrgenommen. Bei der Überprüfung durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde festgestellt, dass es sich hier um mehrere Kanister mit Altöl handelt, aus welchen ca. 15 Liter ins Erdreich eingedrungen sind. Die Örtlichkeit wurde durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr begutachtet und geeignete Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahrenlage eingeleitet. Die untere Wasserbehörde wurde ebenfalls verständigt.

Nach Frontalcrash in Binz: Polizei sucht Fahrer eines weißen VW T4 oder T6

Binz (ots). Am 06.08.2026 gegen 16:00 Uhr ereignete sich in der Bahnhofstraße in Binz auf Rügen ein Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Der 62-jährige Fahrzeugführer eines PKW Nissan befuhr die Bahnhofstraße aus Richtung Prora kommend in Richtung Serams. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er nach links auf die Gegenfahrbahn und streifte einen entgegenkommenden PKW VW, sodass es laut Zeugenaussagen zu einem Sachschaden kam.

Nach dieser Kollision verblieb der Fahrzeugführer weiterhin auf der Gegenfahrbahn. Trotz des Versuches eines Ausweichmanövers, stieß er mit einem Pkw Fiat einer 39-jährigen Fahrzeugführerin frontal zusammen, die sich auf dieser Fahrbahn befand. Sie und ihr einjähriges Kind wurde leicht verletzt und zur Untersuchung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Die Mitfahrer des Pkw Nissan, im Alter von 66 und 69 Jahren wurde, wie auch der Fahrer, ebenfalls leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 30.000 Euro, beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppdienste geborgen werden. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte vor Ort beim Binden der auslaufenden Betriebsstoffe. Die Fahrbahn musste für ca. 90 Minuten vollgesperrt werden. Gegen den Fahrzeugführer des PKW Nissan wird ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Der Fahrzeugführer des weißen PKW VW (T4 oder T6) entfernte sich mit dem verunfallten Fahrzeug vom Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen und ist mit jetzigem Kenntnisstand unbekannt. Die Polizei Sassnitz bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0383923070 zu dem PKW VW, um weitere Hinweise zum Unfallhergang zu erlangen.

Dreister Diebstahl in Miltzow: Wohnwagen im Wert von 30.000 Euro von Parkplatz entwendet

Miltzow (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 5. August 2026, wurde der Polizei gegen 17:00 Uhr der Diebstahl eines Wohnanhängers von einem Parkplatz eines Wohnmobilvermieters in Miltzow gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum von Dienstag, dem 4. August 2026, 16:30 Uhr, bis Mittwoch, dem 5. August 2026, 16:40 Uhr, Zutritt zu dem Firmengelände und entwendeten einen dort abgestellten Wohnanhänger der Marke Knaus Südwind. Der Wohnanhänger hat das amtliche Kennzeichen NVP-OW 300. Der entstandene Schaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen und bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung.

Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Firmengeländes in Miltzow beobachtet haben oder Angaben zum Verbleib des Wohnanhängers machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Grimmen unter der Telefonnummer 038326570, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Hiddensee: Schwerer E-Bike-Sturz am Leuchtturm Gellen fordert Hubschraubereinsatz

Insel Hiddensee (ots). Am gestrigen Mittwoch, dem 5. August 2026 kam es um 14:20 Uhr zu einem schweren Fahrradunfall auf der Insel Hiddensee. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 63-jährige E-Bike-Fahrerin einen unbefestigten Weg im Bereich des Leuchtturms Gellen. Offenbar beabsichtigte sie, den dortigen Steinwall zu überqueren, um ihre Fahrt in Richtung Nationalpark fortzusetzen. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die Frau. Sie erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus geflogen.

Die Frau trug während der Fahrt einen Fahrradhelm. Dieser hat die Schwere der Verletzungen möglicherweise entscheidend gemindert. Die Polizei nimmt diesen Unfall zum Anlass, erneut an alle Radfahrerinnen und Radfahrer zu appellieren, insbesondere auf unbefestigten Wegen oder mit E-Bikes stets einen passenden Fahrradhelm zu tragen. Ein Helm kann zwar einen Unfall nicht verhindern, im Ernstfall jedoch schwere Kopfverletzungen vermeiden oder deutlich abmildern.

Rettungshubschrauber im Einsatz: Kind läuft in Zingst vor Auto und verunglückt

Zingst (ots). Am heutigen Mittwoch kam es um 11:30 Uhr in Zingst zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Kind. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 54-jährige Fahrer eines Hyundai mit hessischer Zulassung die Kreisstraße 25 aus Richtung Zingster Bahndamm kommend in Richtung Landesstraße 21. Plötzlich betrat ein siebenjähriges Kind aus Chemnitz die Fahrbahn von links und lief über diese. Trotz einer sofort eingeleiteten Gefahrenbremsung kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Fahrzeug und dem Kind.

Das Kind erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche, Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Für die Landung des Rettungshubschraubers sowie die Unfallaufnahme musste die Kreisstraße 25 kurzzeitig voll gesperrt werden.

Binz: 54-Jährige beschimpft Sicherheitsdienst nach Hunde- und Camping-Streit

Binz (ots). Am Dienstag, dem 4. August 2026, wurde die Polizei gegen 20:15 Uhr zur Strandpromenade im Ostseebad Binz gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens eine Frau angesprochen, da sie ihren Hund unangeleint führte. Trotz mehrfacher Aufforderung leinte die Frau den Hund offenbar nicht an. Anschließend soll sie eine Isomatte sowie einen Schlafsack im Bereich des Strandes abgelegt haben, womöglich mit der Intention dort zu nächtigen. Da dies dort nicht gestattet ist, wiesen die Sicherheitsmitarbeiter sie auch darauf hin.

Im weiteren Verlauf soll die Frau die beiden Mitarbeiter beleidigt und genötigt haben. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Personalien der Frau fest. Da sie sich nicht ausweisen konnte, machte sie mündliche Angaben zu ihrer Identität. Demnach handelt es sich um eine 54-jährige Frau. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung sowie der Nötigung aufgenommen.

B105 bei Martensdorf: Motorradfahrer bei frontalem Zusammenstoß schwer verletzt

Niepars/Martensdorf (ots). Am 04.08.2026 um 15:12 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B105 zwischen Kummerow und Martensdorf.

Bei dem Unfall überholte der aus Richtung Kummerow in Richtung Martensdorf fahrende 79-jährige Fahrzeugführer eines PKW Dacia trotz unklarer Verkehrslage einen LKW mit Anhänger. Dadurch kam es zum frontalen Zusammenstoß mit dem aus entgegengesetzter Richtung kommenden 35-jährigen Fahrzeugführer eines Motorrad Yamaha.

Der Motorradfahrer wurde schwerverletzt. Er wurde mittels Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Rostock geflogen. Der Fahrzeugführer des Pkw wurde leichtverletzt und mittels Rettungswagen in das Helios Klinikum nach Stralsund verbracht, seine 69, 63 und 70 Jahre alten Insassen blieben unverletzt.

Am Unfallort wurden drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber sowie acht Kameraden der Feuerwehr Niepars eingesetzt. Die B105 war zur Unfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge für ca. 2,5 Stunden vollgesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen.

Polizei- und Feuerwehreinsatz in Stralsund: Aufmerksame Zeugin rettet Hund aus Auto

Stralsund (ots) – Am gestrigen Montag (04. August 2026) wurde die Polizei gegen 12:30 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen darüber informiert, dass sich auf dem Stralsunder Neuen Markt ein Hund in einem verschlossenen Pkw befinden soll. Als die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort eintrafen, hatte die Feuerwehr das Fahrzeug bereits geöffnet und den Hund aus dem Wagen befreit. Das Tier wurde anschließend mit Wasser versorgt und erholte sich wieder. Zeitgleich erschien auch der Hundehalter am Einsatzort.

Eine aufmerksame Zeugin hatte zuvor die Rettungsleitstelle verständigt, nachdem sie den Hund in dem verschlossenen Fahrzeug bemerkt hatte. Gegen den Hundehalter wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass Kinder und Tiere bei sommerlichen Temperaturen niemals – auch nicht für kurze Zeit – in einem abgestellten Fahrzeug zurückgelassen werden dürfen. Bereits nach wenigen Minuten können sich die Temperaturen im Fahrzeuginneren auf lebensbedrohliche Werte erhöhen. Selbst leicht geöffnete Fenster bieten dabei keinen ausreichenden Schutz. Wer ein Kind oder Tier in einem überhitzten Fahrzeug bemerkt, sollte umgehend den Notruf 110 oder 112 verständigen.

Aktion in Niepars: Polizei codiert Fahrräder am 11. August

Niepars (ots). Am Dienstag, dem 11. August 2026, findet in der Zeit von 14:00 bis 17:30 Uhr am Gemeindeverwaltungsamt in der Gartenstraße 69b in Niepars eine kostenlose Fahrradcodierung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihr Rad codieren zu lassen. Alles, was für die Fahrradcodierung benötigt wird, ist ein gültiger Personalausweis, ein Eigentumsnachweis sowie das Fahrrad. Minderjährige sollten in Begleitung ihrer Eltern erscheinen oder sich eine entsprechende Vollmacht ausstellen lassen.

Sollte es sich bei dem zu codierenden Fahrrad um ein E-Bike handeln, wird darum gebeten, den Akku bereits im Vorfeld auszubauen. Wenn dies nicht möglich ist, bringen Sie bitte den Schlüssel zum (kurzzeitigen) Ausbau des Akkus mit.
Fahrräder mit Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen leider nicht codiert werden.

Die Fahrradcodierung dient dazu, Fahrräder mit einer gut sichtbaren, individuellen Kennzeichnung zu versehen. Dies kann zum einen potenzielle Diebe abschrecken. Außerdem macht der Code die Weitergabe und den Verkauf gestohlener Räder unattraktiv, da er nur sehr schwer zu entfernen ist. Zum anderen ermöglicht ein Fahrradcode eine schnelle Zuordnung, wenn ein gestohlenes Fahrrad aufgefunden wurde. Neben der individuellen Kennzeichnung empfiehlt die Polizei, abgestellte Fahrräder immer gegen Diebstahl zu sichern:

  • Nutzen Sie stabile Fahrradschlösser, bei E-Bikes gern mehrere Schlösser verwenden.
  • Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an fest verankerten Gegenständen an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrrad immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad.
  • Bei E-Bikes sollten wertvolle Zubehörteile (z.B. Akku) unbedingt mit einem zusätzlichen Schloss gesichert werden.
  • Öffentlichkeit schützt vor Diebstahl: Stellen Sie Ihr Rad nicht in dunklen Ecken ab.

Weitere Informationen rund um das Thema Diebstahl von Zweirädern sind auf www.polizei.mvnet.de und www.polizei-beratung.de zu finden.

B196 auf Rügen nach Kollision mit sieben Verletzten für 90 Minuten voll gesperrt

Sassnitz/Baabe (ots). Am 03.08.2026, gegen 18:00 Uhr kam es auf der B196 in der Ortschaft Baabe zu einem schweren Verkehrsunfall. Es kollidierten zwei PKW miteinander, wodurch insgesamt sechs Personen leicht- und eine Person schwerverletzt wurden. Unter den Leichtverletzten sind drei Kinder. Die schwerverletzte Person war bis zum Eintreffen der Feuerwehr im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch diese befreit werden.

Der Unfallhergang stellte sich nach ersten Erkenntnissen wie folgt dar: Ein 48-jähriger Fahrzeugführer eines PKW BMW befuhr die B196 aus Richtung Baabe kommend in Richtung Göhren. Aus bisher unbekannter Ursache kam dieser nach links von der Fahrbahn in den Gegenverkehr ab und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden PKW Mazda eines 48-jährigen Fahrzeugführers. Dabei wurden beide Fahrzeuge so stark beschädigt, dass diese nicht mehr fahrbereit waren und in der weiteren Folge durch Abschleppunternehmen geborgen werden mussten. Im PKW BMW befanden sich vier Erwachsene und zwei Kinder, im PKW Mazda drei Erwachsene und ein Kind. Der Fahrzeugführer des PKW Mazda wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt.

Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von ca. 80.000 Euro. Die B196 wurde für die Unfallaufnahme ca. 90 Minuten voll gesperrt. Es kamen die Freiwilligen Feuerwehren Baabe, Göhren und Middelhagen mit einer Stärke von 50 Einsatzkräften sowie drei Rettungswagen und ein Notarzt zum Einsatz. Gegen den Fahrzeugführer des unfallverursachenden Fahrzeuges wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgenommen. Alle Beteiligten haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

Stralsund: Kreuzungsampel nach Kollision mit Transporter-Anhänger komplett ausgefallen

Stralsund (ots). In Stralsund kam es am 03.08.26 gegen 17.30 Uhr im Stadtteil Tribseer zu einem Verkehrsunfall. Ein 39-jähriger Unfallbeteiligter befuhr mit seinem Transporter samt Anhänger den Grünhufer Bogen in Stralsund in Fahrtrichtung Rostocker Chaussee. Er wollte nach links auf die Rostocker Chaussee in Richtung Rostock abbiegen. Dabei klappte ein Seitenteil an der rechten Seite des Anhängers nach außen und kollidierte mit einer dortigen Lichtzeichenanlage. Diese wurde durch die Kollision derart beschädigt, dass die gesamte Lichtzeichenanlage im Kreuzungsbereich anschließend ohne Funktion war. Die Anlage musste durch einen Verantwortlichen einer Fachfirma gesichert werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Rügen: Wind treibt Flammen auf Weizenfeld – 5.000 Quadratmeter zerstört

Bergen auf Rügen (ots). Am 03.08.2026 kam es gegen 13:00 Uhr zu einem Flächenbrand zwischen den Ortschaften Puddemin und Neparmitz. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen habe das Feuer im Straßengraben der K13 begonnen. Aufgrund des Windes sei es auf den angrenzenden Getreideacker übergegriffen. Schätzungsweise 5000 m² Weizen wurden durch das Feuer zerstört.

Durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Samtens, Poseritz, Garz und Groß Schoritz konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Dabei wurden sie von Landwirten aus den umliegenden Ortschaften unterstützt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Die genaue Brandursache ist unklar, jedoch kann eine Selbstentzündung ausgeschlossen werden. Es wird eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung erstattet.

Hiddensee: Urlauber droht nach medizinischem Notfall zu ertrinken – Frau (31) rettet ihn

Insel Hiddensee (ots). Am gestrigen Sonntag (2. August 2026) wurde der Kontaktbeamte der Polizei auf der Insel Hiddensee um 20:00 Uhr über einen Badeunfall informiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen geriet ein 62-jähriger Mann aus dem Harz während des Badens aufgrund eines medizinischen Notfalls in eine lebensbedrohliche Situation. Er rief noch um Hilfe, bevor er im Wasser unterzugehen drohte. Eine 31-jährige Frau aus Stettin (Polen) hörte die Hilferufe, reagierte geistesgegenwärtig und zog den Mann aus dem Wasser. Anschließend wurde der 62-Jährige durch den Rettungsdienst versorgt und mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der 31-jährigen Ersthelferin für ihr schnelles und entschlossenes Eingreifen. Ihr beherztes Handeln hat maßgeblich dazu beigetragen, dem Mann unverzüglich Hilfe zukommen zu lassen und zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Aufmerksamkeit und Zivilcourage in Notlagen sind.

Aufregung an der Strandpromenade: Hotel in Binz nach Brand im Saunabereich evakuiert

Binz (ots). Am gestrigen Sonntag (2. August 2026) wurde die Polizei um 17:20 Uhr über einen Brand in einem Hotel an der Strandpromenade in Binz informiert. Beim Eintreffen der Polizeibeamten waren Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Nach ersten Erkenntnissen kam es nach dem Einschalten eines Saunaofens zu einem Brand im Saunabereich. Das Feuer breitete sich auf Teile der Wandverkleidung aus. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Vorsorglich wurde das Hotel während des Einsatzes evakuiert. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen.

Abschlussmeldung – Großeinsatz an den Kreidefelsen: Drohnensuche nach Wanderern in der Steilwand abgebrochen

Sassnitz (ots). Am 31.07.2026, gegen 12.30 Uhr, wurden der Polizei zwei Personen an den Kreidefelsen in der Nähe der Piratenschlucht gemeldet. Die beiden Personen wurden seeseitig im oberen Drittel des Steilhangs festgestellt. Es wurde umgehend ein Rettungseinsatz ausgelöst, bei dem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz, Mitarbeiter des Rettungsdienstes, Polizeibeamte des Polizeireviers Sassnitz, sowie der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz zum Einsatz kamen.

Da mit bloßem Auge keine Personen am Steilhang gesichtet werden konnten, kam eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz. Auch mit dieser konnten keine Personen mehr festgestellt werden. Daraufhin wurde der Einsatz abgebrochen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es verboten ist, die ausgewiesenen Wege im Nationalpark zu verlassen. Dazu gehört auch der Steinstrand entlang der Steilküste. Zudem besteht in diesen Bereichen Lebensgefahr. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, welche mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann. Weiterhin können in solchen Fällen dem Betroffenen die Kosten des Einsatzes der Rettungskräfte auferlegt werden.

Personen an der Steilküste gesichtet: Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und Höhenrettung sucht zwei Personen auf Rügen

Sassnitz (ots). Derzeit befinden sich Polizei, Feuerwehr, die Höhenrettung der Feuerwehr, die Wasserschutzpolizei sowie der Rettungsdienst im Bereich der Steilküste der Insel Rügen nach ersten Erkenntnissen auf Höhe der Piratenschlucht im Einsatz. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden dort zwei Personen von mehreren Zeugen – unter anderem von der Wasserseite aus – an der Steilküste wahrgenommen. Aufgrund der Gesamtumstände wurde ein umfangreicher Rettungseinsatz eingeleitet.

Die Einsatzmaßnahmen dauern derzeit an. Weitere Informationen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden. Es wird gegebenenfalls nachberichtet.

Feuerwehr und Notarzt im Einsatz: Zwei Verletzte nach Zusammenstoß zwischen Müggenhall und Millienhagen

Franzburg (ots). Am 30.07.2026 gegen 19:50 Uhr ereignete sich auf der L 22 zwischen Müggenhall und Millienhagen ein Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Der 32-jährige Fahrzeugführer eines VW Caddy befuhr die L 22 aus Richtung Millienhagen in Richtung Müggenhall und setzte zu einem Überholmanöver eines vor ihm fahrenden LKWs an. Höhe der Unfallstelle fuhr ein 30-jähriger Fahrzeugführer eines PKW-Opel die Gemeindestraße aus Richtung Wolfshagen und wollte nach rechts auf die L 22 in Richtung Millienhagen auffahren. Hierbei missachtete der Opel-Fahrer die Vorfahrtsregelung (Zeichen 205), fuhr auf die L 22 auf und stieß mit dem sich im Überholvorgang befindlichen VW Caddy zusammen.

Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und wurden durch Rettungskräfte vor Ort versorgt. An der Unfallstelle war die FFW Franzburg, 2 Rettungswagen und ein Notarztwagen im Einsatz. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden und die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden wird auf 15.000 EUR geschätzt. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden in eigener Zuständigkeit geborgen.