Täterin nach Angriff auf Radfahrerin im Volkspark Grimmen gestellt

Grimmen (ots). Am 18.05.2026 gegen 21:15 Uhr befuhr eine 47-jährige Radfahrerin den Bereich des Volksparkes in Grimmen. Dort wurde sie durch eine weibliche Person körperlich angegriffen und verbal beleidigt. Anschließend entfernte sich die Täterin vom Tatort und die Geschädigte informierte die Polizei.

Durch die eingesetzten Beamten des Polizeirevieres Grimmen konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung die Tatverdächtige nach kurzer Flucht gestellt werden. Dabei handelte es sich um eine 29-jährige Frau. Im Rahmen der Sachverhaltsbearbeitung konnte festgestellt werden, dass die Tatverdächtige mit knapp 2 Promille erheblich alkoholisiert war.

Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Die Geschädigte erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei Grimmen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Gemeinsame Ermittlungserfolg der Bundespolizeiinspektion und Polizeiinspektion Stralsund nach Graffiti-Schmiererei an Zug in Lietzow

Rügen (ots). Am Freitag, dem 15.05.2026 wurde gegen 16:00 Uhr eine Sachbeschädigung durch Graffiti an einer Bahnanlage in der Gemeinde Lietzow bekannt. Nach ersten Erkenntnissen brachten die Täter an einem Zug ein Graffiti mit einer Größe von etwa 6,50 Metern mal 1,50 Metern an.

Die Bundespolizei wurde unmittelbar informiert. Im Rahmen der schnellen und engen Zusammenarbeit mit Kräften des Polizeireviers Sassnitz konnten im Zuge der weiteren Ermittlungen ein Fahrzeug sowie eine tatverdächtige Person im Nahbereich festgestellt werden. In dem Fahrzeug wurden unter anderem Spraydosen aufgefunden.

Im weiteren Verlauf erfolgte die Durchsuchung des Fahrzeuges. Dabei wurden verschiedene Beweismittel sichergestellt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird von insgesamt drei beteiligten Tätern ausgegangen. Gegen einen 41-jährigen Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Stralsund: Verkehrsunfall mit lebensbedrohlich verletztem Kind in Friedrich-Wolf-Straße

Stralsund (ots). Am heutigen Montagmorgen (18.05.2026) gegen 09:00 Uhr kam es in der Friedrich-Wolf-Straße in Stralsund zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 4-jährigen Jungen und einer 22-jährigen Fahrzeugführerin eines VW. Nach ersten Erkenntnissen lief das Kind vermutlich unvermittelt auf die Fahrbahn und wurde dort von dem Pkw erfasst. Der Junge erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen.

Zur weiteren medizinischen Versorgung wurde das Kind durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund kam ein Unfallursachenermittler der DEKRA zum Einsatz. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten zwischen Prora und Mukran

Sassnitz (ots). Am Sonnabend, den 16.05.2026 um 13:00 Uhr kam es auf der L29 zwischen Mukran und Prora auf Rügen zu einem Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 28-jährige Fahrzeugführer eines PKW VW die Landstraße 29 zwischen Mukran und Prora. Davor befuhr ein 69-jähriger Fahrzeugführer eines PKW Peugeot die L29 in gleicher Richtung und musste verkehrsbedingt anhalten. Der Fahrzeugführer des VW bemerkte dies zu spät und fuhr auf den Peugeot auf.

Durch den Aufprall wurden die beiden 68- und 70-jährigen Mitfahrerinnen, welche hinten im Peugeot saßen, leicht verletzt. An beiden PKW entstand ein Schaden von ca. 4.000 Euro. Der VW war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der Verkehr konnte während der einstündigen Unfallaufnahme halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Nachbarschaftsstreitigkeiten beschäftigen die Polizei in Stralsund und Barth

Stralsund/Barth (ots). Am gestrigen Donnerstag (14.05.2026) wurden der Polizei gleich zwei Auseinandersetzungen unter Nachbarn gemeldet, die nun strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen.

Im ersten Fall kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Stralsunder Altstadt zu einem Streit zwischen Nachbarn. Nach derzeitigen Erkenntnissen klingelte ein 47-jähriger Mieter bei seiner 42-jährigen Nachbarin und forderte sie auf, keinen Müll im Hausflur abzustellen. In der weiteren Folge soll der Mann den dort abgestellten Müll genommen und in die Wohnung der Frau geworfen haben. Zudem habe er ihr für den Wiederholungsfall Konsequenzen angedroht. Die Geschädigte fühlte sich hierdurch nicht nur erheblich eingeschüchtert, sondern dies führte auch zu Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung.

Ein weiterer Sachverhalt wurde der Polizei gegen 14:15 Uhr in Barth gemeldet. Ursprünglich war mitgeteilt worden, dass es zu Streitigkeiten zwischen einer 26-jährigen Frau und ihrem 30-jährigen Partner gekommen sein soll. Die Ermittlungen vor Ort ergaben jedoch ein anderes Bild. Demnach soll eine 51-jährige Nachbarin die Frau zeitweise in einer Wohnung eingeschlossen haben, um zu verhindern, dass diese zu ihrem Partner gelangt. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass sie über den Mann unwahre Behauptungen verbreitet haben soll. Gegen die 51-Jährige wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung sowie der üblen Nachrede eingeleitet. Die Atemalkoholwerte bei den beteiligten Personen lagen bei über zwei Promille.

Brand eines Ferienhauses in Baabe auf der Insel Rügen

Baabe (ots). Am 14.05.2026 gegen 16:00 Uhr kam es im Ostseebad Baabe zum Brand eines Ferienhauses. Nach derzeitigem Kenntnisstand befand sich der 37-jährige Hauseigentümer im Gebäude und beheizte den Ofen, als es im Bereich des Dachstuhls zum Brandausbruch kam. Ein Nachbar bemerkte das Feuer und wählte umgehend den Notruf. Der Hauseigentümer konnte sich unverletzt aus dem Gebäude retten.

Die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Baabe, Sellin, Göhren und Middelhagen begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und konnten so ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Ferienhäuser verhindern.

Das Haus wurde durch den Brand und die Löscharbeiten jedoch so stark beschädigt, dass es nicht mehr bewohnbar ist. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 90.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und war zur Spurensuche eingesetzt. Zur Klärung der genauen Brandursache kam auf Weisung der Staatsanwaltschaft ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Dessen Untersuchung ergab einen technischen Defekt in Form eines Kurzschlusses als Brandursache.

Verkehrsunfall auf der A20: Richtungsfahrbahn teils voll gesperrt

Grimmen (ots). Am 14.05.2026 gegen 17:40 Uhr ereignete sich auf der A20 ein Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 44-jährige polnische Fahrer eines PKW VW die Autobahn in Richtung Stettin. Zwischen der Anschlussstelle Greifswald und dem Rastplatz Peenetal kam der VW aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelleitplanke.

Der 44-jährige Fahrer blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 35.000 Euro. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Während der Unfallaufnahme, sowie der anschließenden Beräumung und Reinigung der Unfallstelle musste die Richtungsfahrbahn Stettin teilweise voll gesperrt werden.

Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 105

Löbnitz (ots). Am heutigen Dienstag (12. Mai 2026) kam es um 07:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 105. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 69-jährige Fahrer eines Pkw Mercedes die Bundesstraße 105 aus Richtung Martenshagen kommend in Richtung Löbnitz. An der Kreuzung zur Landesstraße 23 kam der Mann offenbar aufgrund körperlicher Mängel nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß erst mit einem Baum und dann mit einer Bushaltestelle zusammen.

Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die 37-jährige Beifahrerin wurden schwerverletzt und der Fahrzeugführer leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Die Bundesstraße war mit Unterbrechung für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden bei Fäsekow/Deyelsdorf

Grimmen (ots). Am 11.05.2026 gegen 16:00 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall mit besonders hohem Sachschaden. Ein 47-jähriger Mann fuhr mit seinem Mercedes-Benz Vito aus Fäsekow kommend in Richtung Bassendorf und kam aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Nach dem Abkommen prallte der Pkw gegen einen Baum, verlor einige Fahrzeugteile, wie z.B. das linke Vorderrad, welches in der Folge gegen ein Verkehrsschild prallte und dieses beschädigte. Nach dem Zusammenstoß schleuderte der Pkw wieder auf die Fahrbahn und verursachte dort ebenfalls Schaden auf dem Asphalt.

Der Fahrer blieb unverletzt, das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von 60.000 Euro. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme war die Straße für ca. zwei Stunden komplett gesperrt.

Trunkenheitsfahrten in Stralsund

Stralsund (ots). Am Sonntagmittag ereigneten sich gleich zwei Trunkenheitsfahrten in Stralsund. Um 11:06 Uhr meldeten Zeugen dem Polizeihauptrevier Stralsund, dass eine torkelnde und scheinbar stark alkoholisierte, männliche Person gerade in seinen PKW VW eingestiegen ist und auf der Rostocker Chaussee in westliche Richtung fährt. Kurz darauf konnte der 49-jährige, slowakische Fahrzeugführer in der Barther Straße von den Beamten festgestellt werden. Er wies eine Atemalkoholkonzentration von 2,58 Promille auf. Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Gegen 13:45 Uhr meldeten Zeugen der Einsatzleitstelle Neubrandenburg eine weitere mögliche Trunkenheitsfahrt in Stralsund. Die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund konnten den betreffenden PKW VW in der Werftstraße anhalten und kontrollieren. Die 42-jährige Fahrzeugführerin von der Insel Rügen hatte einen Atemalkoholwert von 1,92 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und gegen die Fahrzeugführerin wird ebenfalls wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Mülltonnenbrand in Stralsund

Stralsund (ots). Am 09.05.2026 gegen 20:25 Uhr erhielt die Polizei durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen Kenntnis vom Brand eines Schuppens im Antonie-Biel-Ring in Stralsund. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr hatte der Grundstückseigentümer den Brand bereits eigenständig gelöscht.

Nach derzeitigen Erkenntnissen brannte aus bislang unbekannter Ursache eine Mülltonne in einem Unterstand auf dem Grundstück. Das Feuer griff anschließend auf weitere Gegenstände im Unterstand über. Der Grundstückseigentümer bemerkte den Brand und konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Der Kriminaldauerdienst Stralsund kam am Brandort zur Spurensicherung zum Einsatz. Es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet. Es entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Zwei Leichtverletzte bei einem Verkehrsunfall auf der 96 bei Bergen auf Rügen

Bergen (ots). Am 09.05.2026 um 8:08 Uhr kam es auf der Bundesstraße 96 in Richtung Bergen Höhe der dortigen Tankstelle zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 63 Jahre alte Unfallverursacher die Bundesstraße 96 aus Richtung Bergen kommend mit seinem VW Caddy. Beim Abbiegevorgang auf den Vorplatz der dortigen Tankstelle übersah dieser einen Mercedes-Benz CLK (Fahrzeugführer ist 21 Jahre alt) und missachtete dessen Vorfahrt. In der Folge kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurden beide Fahrer leicht verletzt und ins Krankenhaus verbracht.

Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Zudem wurde die Fahrbahn durch auslaufende Betriebsstoffe dermaßen verunreinigt, dass eine Fachfirma den Straßenbelag reinigen musste. Der entstandene Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergungsmaßnahmen und Reinigung der Fahrbahn war die Bundesstraße 96 in beiden Richtungen für etwa 2 Stunden gesperrt.

Verkehrsunfall mit verletzter Person auf der B105 bei Stralsund

Stralsund (ots). Am 09.05.2026 gegen 01:10 Uhr kam es auf der B 105 bei Stralsund zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 63-jährige Fahrzeugführer mit seinem PKW VW die B 105 aus Stralsund kommend in Richtung Rostock. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte u.a. mit einem Verkehrszeichen. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht, konnte dieses aber nach kurzer Behandlung wieder verlassen.

Zwei augenscheinlich manipulierte Kleinkrafträder Simson auf der Insel Rügen sichergestellt

Glowe/Sagard (ots). Am 08.05.2026 gegen 21:45 Uhr befuhr eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sassnitz die Landstraße 30 zwischen Glowe und Sagard. Hierbei fielen zwei Fahrzeugführer mit ihrem Kleinkrafträdern Simson S 51 auf, welche mit ca. 80km/h die Landstraße befuhren.

Daraufhin erfolgte die Kontrolle der beiden 15-jährigen Fahrzeugführer und ihrer Fahrzeuge. Nach derzeitigen Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass beide Fahrzeuge manipuliert waren, so dass diese erhöhten Fahrleistungen aufwiesen. Gegen die beiden Fahrzeugführer wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Kleinkrafträder wurden sichergestellt und durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen.

Fazit des Polizeieinsatzes in Demmin

Demmin (ots). Die Polizeiinspektion Neubrandenburg hat heute aufgrund mehrerer Versammlungen einen Großeinsatz in Demmin durchgeführt, um für alle Teilnehmenden das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. Im Stadtgebiet gab es im Vorfeld zehn angemeldete mobile und stationäre Versammlungen sowie eine, die sich im weiteren Verlauf spontan formiert hat. Wie jedes Jahr am 8. Mai hatte „Die Heimat“ einen Aufzug durch die Stadt mit anschließender Kundgebung am Hafen angemeldet.

Die größte Gegenveranstaltung begann gegen 18:00 Uhr am Bahnhof in Demmin mit in der Spitze etwa 1500 Teilnehmenden. Die Route führte durch das Stadtzentrum. Innerhalb des Aufzuges kam es zeitweise zu einer Sitzblockade durch die Teilnehmenden in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Die Aufzugsstrecke der „Heimat“, mit circa 300 Teilnehmern, wurde lageangepasst durch die Versammlungsbehörde verändert.

Grundsätzlich verliefen die Aufzüge und Kundgebungen ohne größere Störaktionen. Vereinzelnd kam es zu Versuchen, polizeiliche Absperrungen zu durchbrechen. Dabei kam es auch zum polizeilichen Einsatz von Reizstoffsprühgeräten. Für alle Versammlungen konnte das Recht auf Versammlungsfreiheit gewährleistet werden.

Insgesamt waren Polizeikräfte im mittleren dreistelligen Bereich im Einsatz, darunter auch Kräfte der Bereitschaftspolizei, der Wasserschutzpolizei, der Kriminalpolizei und Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern. Auch der Polizeihubschrauber und Diensthunde der Polizei kamen zum Einsatz.

Im Verlaufe des Abends kam es zu einer Blendung der Besatzung des Polizeihubschraubers offensichtlich mit einem Laserpointer. In der weiteren Folge konnte ein Tatverdächtiger festgestellt werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr wurden aufgenommen.

Betrunkener Fahrzeugführer verursacht mehrere Verkehrsunfälle

Sassnitz (ots). Am 08.05.2026 gegen 11:30 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass er sich mit seinem Fahrzeug auf der B96 von Sassnitz in Richtung Sargard fährt und vor ihm ein PKW Citroen in Schlangenlinie fährt. Der Fahrzeugführer habe bereits kurz vor der Ortschaft Sargard einen Leitpfosten beschädigt. Anschließend fuhr er in die Ortschaft Sagard ein.

Hier beabsichtigte der 65- jährige Fahrzeugführer auf dem Markt seinen PKW zu wenden. Auch hierbei streifte er einen abgeparkten Toyota. Der Zeuge konnte nun die Weiterfahrt, bis zum Eintreffen der Polizei, verhindern. Gegen den 65- Jährigen wurde ein Verfahren wegen Unfallflucht unter Alkohol eingeleitet und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Insgesamt entstand ein Schaden von 4.000 Euro.

Betrug verursacht 43.000 Euro Schaden

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Tag (07. Mai 2026) wandte sich ein 56-jähriger Mann an die Beamten des Polizeirevieres in Sassnitz, um einen Betrug anzuzeigen. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt er am Morgen eine E-Mail, die vermeintlich von seinem Chef stammte. In dieser wurde er aufgefordert 43.000 Euro vom Firmenkonto auf ein portugiesisches Konto zu überweisen. Da ihm diese Aufforderung, aufgrund des Arbeitsgegenstandes der Firma, nicht unseriös vorkam, überwies er die geforderte Summe auf das angegebene Konto. Erst nach der getätigten Überweisung prüfte der 56-Jährige zufällig, ob die E-Mail des Absenders mit der E-Mail seines Chefs übereinstimme. Daraufhin musste er feststellen, dass dies nicht der Fall war und vermutete einen Betrug.

Perfider Telefonbetrug: Täter nutzen Trauerfall für Schockanruf aus

Schaprode (ots). Am gestrigen Dienstag (05. Mai 2026) wurde die Polizei nach Schaprode gerufen. Hintergrund war ein versuchter Betrug im Rahmen eines sogenannten Schockanrufs. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt eine 90-jährige Frau einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer behauptete, der Sohn der Seniorin habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Dabei sei er angeblich über einen Fußgängerüberweg gefahren und habe eine Fußgängerin tödlich verletzt. Dem Sohn drohe nun eine mehrjährige Haftstrafe.

Im weiteren Verlauf setzte der Täter die Frau gezielt unter emotionalen Druck. Er gab an, dass der Sohn aufgrund der Situation auch die bevorstehende Beerdigung seines kürzlich verstorbenen Vaters verpassen würde. Besonders perfide: Dem Anrufer waren sowohl der Name des Sohnes als auch der kürzlich erfolgte Todesfall bekannt. Diese Informationen könnten aus einer kürzlich veröffentlichten Todesanzeige stammen.

Anschließend forderte der Täter eine angebliche Kaution in Höhe einer hohen sechsstelligen Summe, um eine Inhaftierung des Sohnes zu verhindern. Zudem erkundigte er sich nach vorhandenen Bargeldbeständen im Haushalt der Frau. Der Anrufer kündigte an, sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu melden.

Im weiteren Verlauf kam es zu einem Telefonat mit dem Sohn der Seniorin. Dabei stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. In der Folge wurde die Polizei verständigt. Zu einem Vermögensschaden kam es nicht.

Der geschilderte Fall zeigt erneut, wie gezielt und skrupellos Betrüger vorgehen. Sie nutzen öffentlich zugängliche Informationen, beispielsweise aus Todesanzeigen, sozialen Netzwerken oder Telefonverzeichnissen, um ihre Geschichten glaubwürdig erscheinen zu lassen und emotionalen Druck aufzubauen.

Ermittlungen wegen unbefugter Veröffentlichung von Videoaufnahmen

Stralsund (ots). Bereits im April 2026 wurde ein Mann während der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit von einem bekannten Influencer mit hoher Reichweite gefilmt. Nach bisherigen Erkenntnissen, erfolgte die Aufnahme sowie deren anschließende Veröffentlichung in sozialen Netzwerken, ohne die erforderliche Einwilligung des Betroffenen.

Der Geschädigte erstattete nun Strafanzeige. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen sowie möglicher Verstöße gegen das Kunsturhebergesetz.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Anfertigen und insbesondere das Verbreiten von Bild- und Tonaufnahmen, ohne Einwilligung der betroffenen Personen, strafbar sein kann. Auch im öffentlichen Raum gilt das Recht am eigenen Bild. Verstöße können strafrechtliche Konsequenzen sowie zivilrechtliche Ansprüche nach sich ziehen.

Wer Fotos oder Videos von anderen Personen aufnehmen oder veröffentlichen möchte, sollte sich grundsätzlich vorab deren ausdrückliche Zustimmung einholen. Dies gilt insbesondere bei Veröffentlichungen in sozialen Medien, da sich Inhalte dort schnell und unkontrolliert verbreiten können. Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen und die Persönlichkeitsrechte anderer zu respektieren.

Erheblich alkoholisierte Fahrzeugführerin auf Rügen festgestellt

Sagard (ots). Am 05.05.2026 gegen 16:50 Uhr meldete über den Notruf ein Zeuge der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass eine alkoholisierten Frau mit einem PKW in Sargard unterwegs ist. Umgehend wurden Einsatzkräfte des Polizeirevier Sassnitz zum Einsatz gebracht. Durch diese konnte die 40-jährige Fahrzeugführerin in Sagard auf dem Parkplatz des EDEKA festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.